Archiv der Kategorie: Touristik

Risiko Reisekrankheiten: Wer vorbeugt, hat mehr vom Urlaub

(Berlin, 27. Mai 2012) Die Sommerurlaubszeit naht mit großen Schritten. Manch einer plant vielleicht eine Reise in tropische Gebiete, ein anderer freut sich auf milden Ostseewind, auf Surfen im Atlantik oder Schnorcheln im Mittelmeer. Dass die Deutschen die ungekrönten Reiseweltmeister sind, ist ja kein Geheimnis, aber sind sie auch in Sachen Reisegesundheitsvorsorge vorbildlich? Glaubt man der Umfrage einer großen Krankenkasse aus dem letzten Jahr, dann sind viele deutsche Urlauber mit schlecht ausgerüsteter oder gar keiner Reiseapotheke unterwegs.

Dr. Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Tropen- und Reisemedizin kennt diese Art von Sorglosigkeit, verstehen kann er sie aber nicht:

O-Ton Dr. Jelinek: Man kann ganz klar feststellen, dass wir hier in Europa massiv privilegiert sind, was die Möglichkeiten zur Vorsorge angeht, weil wir ein ganzes Arsenal an Dingen haben, die wir in die Reiseapotheke nehmen können oder auch sehr gute Impfungen, die wir einsetzen können. Aber das wirklich bedauerliche in der Reisemedizin ist, dass wir maximal 50 Prozent der Reisenden erreichen. Die anderen kommen einfach nicht, weil sie dieses Vorsorgeangebot nicht kennen, nicht wahrnehmen wollen oder warum auch immer. Und das ist schade, denn man könnte viel Ärger vermeiden, wenn man sich vorher beraten lässt.

Reisekrankheiten sind nicht zu unterschätzen. Zwar drohen nicht überall gleich gefährliche Tropenkrankheiten wie Malaria oder Leishmaniose aber ein unangenehmer und lang anhaltender Durchfall kann schon ärgerlich genug sein. Gesundheitsvorsorge ist also mindestens genauso wichtig wie das Kofferpacken. Bei Fernreisen in die Tropen ist der frühzeitige Arztbesuch sogar ein absolutes Muss, weil mitunter Impfungen notwendig sind. Wer trotzdem eine Krankheit aus dem Tropenurlaub mit nach Hause bringt, kann laut Dr. Jelinek aber in Deutschland mit kompetenter Hilfe rechnen:

O-Ton Dr. Jelinek: Wir haben in der Tropenmedizin das Privileg, dass wir fast alle Krankheiten die wir finden, tatsächlich auch sehr gut behandeln können. Das geht bei der Malaria mit entsprechend effektiven Malariamitteln, das geht bei Wurmkrankheiten mit den entsprechenden Medikamenten und bei bakteriellen Infektionen auch. Das heißt, die Herausforderung hier ist vor allen Dingen die Krankheit zu finden, die Diagnose zu stellen, die Therapie ergibt sich dann meistens von selbst.

Den aktuellen BPI-Pressedienst Arzneimittel zum Thema “Risiko Reisekrankheiten” finden Sie unter:
http://www.bpi.de/presse/pressedienst-arzneimittel/

Expedia gibt Buchungszahlen bekannt: Deutschland gehört zu den Top 5 Reisezielen in Europa

(Berlin, 26. Mai 2012) Ob aus den USA, Latein Amerika, Japan oder anderen europäischen Ländern – Touristen aus aller Welt strömen in ihren Urlauben nach Deutschland. Laut den Buchungszahlen auf den verschiedenen Plattformen der Expedia-Gruppe gehört Deutschland auch 2011 wieder mit zu den fünf beliebtesten Reisezielen Europas.

Die meisten Touristen in Deutschland kommen aus den USA, gefolgt von UK, Italien, Dänemark und Norwegen. Aus diesen Ländern erfolgten die meisten gebuchten Übernachtungen in Deutschland 2011.

Zu den größten Wachstumsmärkten für Deutschland zählen:

Russland, mit Buchungszuwächsen nach Deutschland von über 170 Prozent im Jahresvergleich
Süd Korea, mit einem Zuwachs von 130 Prozent
Brasilien, mit 120 Prozent Zuwachs
Singapur, mit 100 Prozent Zuwachs
Hong Kong, mit 90 Prozent Zuwachs
Grundlage dieser Erhebung sind nur Märkte mit mindestens 1.000 gebuchten Übernachtungen in Deutschland pro Jahr auf den über 100 Reisewebseiten der Marken Expedia®-, Hotels.com®- und Venere.com®. Für diese Märkte gehören Berlin und München zu den meist besuchten Reisezielen innerhalb Deutschlands, aber auch Frankfurt, Köln und Düsseldorf erfreuen sich großer Beliebtheit.

Insgesamt kamen 74 Prozent der Buchungen für Deutschland aus dem Ausland. „Unsere jährliche Auswertung der Buchungen zeigt immer wieder, wie wichtig es für Hotels ist, auf den internationalen Reisemärkten präsent zu sein“, so Arne Erichsen, Director Market Management von Expedia Lodging Partner Services, und somit verantwortlicher Ansprechpartner für Hotels und Unterkünfte auf dem deutschen Markt. „Wir als Expedia sehen uns als Partner und können mit unseren verschiedenen Geschäftsmodellen sowohl eine internationale Plattform als auch individuelle Lösungen für unsere Hotelpartner anbieten“. Die Expedia Webseiten erreichen jeden Monat fast 60 Millionen Reisende in über 70 Ländern weltweit.

Jeder Zweite bucht All inclusive

(Bottighofen/Schweiz, 21. Mai 2012) Bunte Bändchen am Handgelenk sind ihr Erkennungszeichen, Kostenkontrolle ist das Ziel. Urlauber lieben All inclusive. Eine Untersuchung von mehr als einer Million Urlaubsbuchungen des Reiseportals HolidayCheck.de ergibt, dass 53 Prozent aller Pauschalreisenden AI buchen, weitere 29 Prozent entscheiden sich für Halbpension.

Größter Vorteil von AI ist die Überschaubarkeit der Kosten. Man lädt sich Essen wie gewünscht am Büffet auf, nimmt sich Getränke mit, kann sich später am Pool freigiebig Cocktails gönnen und das Eis für die Kinder ist immer drin. Urlaub ohne Nebenkosten. Doch es gibt große Unterschiede: Beispielsweise ob überhaupt Bier, beim Bier die lokale Sorte oder ein beliebtes Markenbier angeboten wird. Wichtig sind auch die Uhrzeiten, zu denen AI gilt. Ein Cocktail am Pool kann zwischen 13-15 Uhr inklusive sein, aber nicht mehr am Abend. Dann muss doch extra gezahlt werden. Urlauber sollten daher unbedingt die Katalogangaben der Reiseveranstalter aufmerksam durchlesen. Diese detaillierten Beschreibungen finden sich ebenfalls auf HolidayCheck.de.

Mehr und mehr Reiseveranstalter erweitern die Bezeichnungen Halbpension, Vollpension und AI mit einem „plus“. Doch was steckt hinter diesen Bezeichnungen?

Halbpension plus
Halbpension plus

„Plus“ wertet die warme Hauptmahlzeit – meist am Abend – auf: Je nach Hotel gibt es zum Essen Hausgetränke inklusive oder zusätzlich Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

Vollpension plus
Vollpension plus
Bei einer besseren Vollpension geht es ebenso meist um freie Getränke zur Mahlzeit, die am Tisch serviert werden. Vorsicht: Unter „freie Getränke“ versteht man beispielsweise häufig, dass der übliche Hauswein statt des edlen Tranks aus der Weinkarte ausgeschenkt wird. Auch bei VP plus gehört oft Kaffee und Kuchen dazu.

All inclusive
All inclusive
Urlauber bedienen sich meist selbst am Büffet. Bei AI sind Getränke auch außerhalb der Mahlzeiten wie Softdrinks, Eis für die Kinder im Preis inbegriffen. Allerdings werden in der Regel ortsübliche Getränke gereicht. AI umschließt selten Markengetränke und bekannte Biersorten mit ein. Mögliche Falle: Urlauber sollten auf Sperrzeiten achten: Nach 22 Uhr muss oft alles bezahlt werden. Neben der Verpflegung unterhalten AI-Hotels ihre Gäste oft mit Animationen und Abendveranstaltungen.

All inclusive plus / Ultra / Premium
AI mit Zusatzbegriffen wie plus, Ultra oder Premium ist mehr als AI. Die zusätzlichen Angebote sind bei den Reiseveranstaltern und von Hotel zu Hotel äußerst unterschiedlich. „Plus“ kann daher vieles heißen: Mehr Markengetränke im Angebot, die Minibar wird oft neu befüllt, freie Getränke in der Disko oder sogar kostenloser Zimmerservice bis in die Nacht. Bei manchen Veranstaltern geht AI plus sogar soweit, dass sonst teurere Sportangebote wie Windsurfing, Tauchen und Segeln kostenlos genutzt werden können.

All inclusive soft / light
Das ist viel weniger als AI. Man wählt seine Speisen wie bei AI am Büffet, erhält noch einen Softdrink, vielleicht eine Kleinigkeit am Nachmittag. Das war’s.

Europäischer Gerichtshof stärkt die Rechte von Flugreisenden

Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs bestätigt Ausgleichsanspruch bei Flugverspätungen – Airlines in der Pflicht: Verspätungen von mehr als drei Stunden sind wie Annullierungen zu behandeln

(Berlin, 20. Mai 2012) Generalanwalt Yves Bot, Mitglied des Europäischen Gerichtshofs, stärkte nun in einer öffentlichen Stellungnahme, dem sogenannten Schlussantrag, die Rechte von Reisenden bei Flugverspätungen. Zuvor hatten einzelne Airlines die bisher geltende Regelung in Frage gestellt und den Europäischen Gerichtshof um eine erneute Überprüfung des Urteils zur Zahlung von Ausgleichsansprüchen bei großer Flugverspätung gebeten.

Laut Fluggastrechte-Verordnung Nr. 261/2004 der Europäischen Union steht Fluggästen bei der kurzfristigen Annullierung ihres Fluges eine Entschädigung zwischen 250 Euro und 600 Euro zu. Im November 2009 wurde in einem Präzedenzfall darüber hinaus entschieden, dass Flugverspätungen annullierten Flügen rechtlich gleichzustellen seien (Sturgeon/Condor, EuGH C-402/07). Dieses Urteil hat zur Folge, dass Passagiere, deren Flug mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden gelandet ist, ebenfalls Anrecht auf Schadensersatz für die entstandenen Unannehmlichkeiten haben. Diese Entscheidung wird nun auf Betreiben einiger Fluggesellschaften nochmals vom Europäischen Gerichtshof überprüft.

Konkret nahm Generalanwalt Bot in seinem Schlussantrag Stellung zu zwei Fällen, die derzeit in letzter Instanz vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden. Am Amtsgericht Köln hatte ein Familienvater mit seinen beiden Söhnen die Lufthansa auf je 600 Euro pro Person Schadensersatz verklagt, weil ihr Flug mehr als 24 Stunden Verspätung hatte. Die Airline legte Widerspruch gegen das Urteil ein (EuGH C-581/10). Nachdem sich die zivile Luftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs geweigert hatte, die Airlines von ihrer Pflicht zu entbinden, Entschädigungszahlungen zu leisten, haben die Fluggesellschaften TUI Travel, British Airways und Easyjet im zweiten Fall vor dem obersten britischen Gericht gegen die geltende Regelung geklagt (EuGH C-629/10).

Rechtsexperte Dr. Philipp Kadelbach von flightright.de, dem Verbraucherportal für Fluggastrechte, begrüßt die Stellungnahme Yves Bots: „Die Airlines wurden abgewiesen, da sie keine überzeugenden Argumente dafür liefern konnten, dass Reisenden weniger Schaden bei Verspätungen als bei Annullierungen entsteht. Wir freuen uns, dass der Generalanwalt derselben Ansicht ist wie wir und die Rechte der Reisenden weiter stärkt.“

Professor Dr. Ronald Schmid, Vertragsanwalt von flightright, war am maßgeblichen Sturgeon/Condor-Urteil beteiligt: „Die Fluggastrechte-Verordnung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Verbraucher zu schützen. Dem Reisenden entstehen bei einem verspäteten Flug ähnliche Unannehmlichkeiten wie bei einem ausgefallenen Flug, auch der Zeitverlust ist in etwa gleich groß – daher hat der Verbraucher natürlich auch einen vergleichbaren Anspruch auf finanzielle Entschädigung. Ich hoffe, dass sich der Europäische Gerichtshof den Ausführungen des Generalanwalts anschließt.“

Der Schlussantrag Bots ist für den Europäischen Gerichtshof nicht bindend, sondern zunächst ein Entscheidungsvorschlag im betreffenden Fall. Als Generalanwalt hat Bot die Aufgabe unabhängig und neutral die bisherige Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs zusammenzufassen, um darauf aufbauend eine Empfehlung für die Urteilsfindung auszusprechen. Der Europäische Gerichtshof folgt in drei Viertel aller Fälle den Vorschlägen des Generalanwalts. Das endgültige Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.

Erlebnisurlaub? Nichts für Deutsche

(Bottighofen/Schweiz, 18. Mai 2012) Steil aufragende Gipfel erklimmen, ungezähmte Flüsse mit dem Kanu durchqueren oder die Flora und Fauna im tropischen Dschungel erkunden – hört sich spannend an, interessiert deutsche Urlauber aber wenig. Die wollen in ihren freien Tagen vor allem eins: Ruhe. Das ergibt eine Umfrage des Reiseportals HolidayCheck.de unter seinen Usern zu der Frage, warum sie verreisen. An der Umfrage nahmen 1554 User teil.

Umfrage: Warum verreisen Sie?

Loslassen, entspannen, durchatmen – das wünschen sich über die Hälfte der Deutschen in ihrem Urlaub. 51 Prozent der Befragten geben an, zu verreisen, um sich zu erholen und vom Alltag abzuschalten. Der mit einer Reise verbundene „Tapetenwechsel“ ist der wichtigste Grund für knapp zwölf Prozent der Befragten. Hierbei spielt natürlich auch das Wetter eine große Rolle. Die warmen Temperaturen südlicher Länder locken 22,7 Prozent der Befragten in den Urlaubsflieger.

Nach Aktivurlaub scheint den Wenigsten der Sinn zu stehen: Neues zu erleben und fremde Kulturen zu entdecken interessiert nur 13,5 Prozent der User. Zu ihrem Urlaubs-Glück gezwungen werden muss offenbar eine Minderheit von 1,5 Prozent. Sie verreist, da ihre Familie das unbedingt will.

Interessant: Die gleiche Umfrage bei den Usern auf der HolidayCheck Facebook-Seite ergab, dass neun User in Urlaub fahren, weil „das Geld weg muss“. Ein Befragter aus der Community befindet sich mit seiner Antwort auf einsamem Posten. Er verreist, „um die Bestätigung zu kriegen, dass es zuhause doch am Schönsten ist.“

fluege.de zur Preistransparenz auf Flugportalen vom Verband Internet Reisevertrieb: Vier verstoßen gegen ihren eigenen Code of Conduct – Es sind dies: opodo.de, lturfly.com, weg.de und ebookers.de

(Leipzig, 18. Mai 2012) Entgegen der Darstellung des Verbands Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) vor circa zwei Wochen, in dem einige Reisebuchungs-Portale zusammengeschlossen sind, auch entgegen einer Darstellung im ZDF-Magazin “Wiso”, ist es nicht so, dass Deutschlands größtes Flugbuchungsportal, www.fluege.de (3,3 Mio. Nutzer im Monat), die Preisdarstellung erheblich anders praktiziert, als zahlreiche Mitbewerber im Markt. Richtig ist vielmehr, dass Mitglieder des VIR gegen ihren eigenen “Code of Conduct” für “kundenfreundliches Verhalten im Online-Marketing” verstoßen. Dies betrifft insbesondere den Punkt 1.1. dieses über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehenden Verhaltenskodex und zwar in Verbindung mit dem letzten Absatz der Präambel. Fluege.de hat mittels einer Zufallsstrichprobe ermittelt, wie die Praxis bei 18 anderen Flugportalen aussieht. Gleichzeitig möchte das Portal, das zur Unister Holding in Leipzig gehört, helfen, für mehr Transparenz der komplexen Buchungsvorgänge auf Flugportalen zu sorgen.

Die Zufallsstichprobe hat keinen Anspruch auf Repräsentativität. Insgesamt wurden drei Strecken per Zufallsprinzip ausgesucht, auf denen stets nach dem günstigsten Flugticket einer ausgewählten Airline gesucht wurde. Besonders interessierte: Wie werden die Endpreise, die der Verbraucher letztlich zu bezahlen hat, während des komplexen Buchungsprozesses dargestellt? Produkte, die vorausgewählt waren (wie z.B. Versicherungen), wurden im Endpreis inkludiert. Die Ergebnisse der Untersuchung sind im Anhang in Form von Tabellen hinterlegt.

Testbuchung eins : Leipzig – Palma de Mallorca mit Air Berlin
Die erste Testbuchung erfolgte für die Strecke Leipzig – Palma de Mallorca (Buchung am 27. April 2012 für den Reisezeitraum 6. Juni bis 13. Juni 2012). Bei 50 Prozent der 18 untersuchten Flugportale ist der zuerst angezeigte Flugpreis nicht identisch mit dem Endpreis.. Gründe: Meist kann der tatsächliche Flugpreis erst nach einer “verbindlichen Buchungsanfrage” an einen zentralen unabhängigen Datenlieferanten, dargestellt werden. Je nach Angebot und Nachfrage genau zum Zeitpunkt der Verbraucher-Abfrage kann der Flugpreis im nächsten Buchungsschritt identisch, höher oder niedriger sein. Eine Preisveränderung kann aber auch aufgrund einer zusätzlich gebuchten Versicherung oder anderen Zusatzleistung vorliegen.

Beim Blick auf die angebotenen Reiseschutzversicherungen fällt auf, dass mehrere Anbieter ihre Angebote mittels opt-out voreingestellt haben. Insbesondere die Unterzeichner des Code of Conduct opodo.de, ebookers.de und lturfly.com könnten hier gegen ihre eigenen Ethik-Richtlinien verstoßen (Tabelle 1 sowie 4).

Insgesamt hatten 33 Prozent der getesteten Flugportale, die jedoch nicht alle den Code of Conduct des VIR unterschrieben haben, die Reiseversicherungen als opt-out voreingestellt. Das heißt: Hier muss der Verbraucher aktiv den Haken aus einem Kästchen herausnehmen, damit er keine Versicherung abschließt. Es handelte sich dabei um folgende Portale: elumbus-reisen.de, lturfly.com, flugladen.de, opodo.de, ebookers.de und govolo.de.

Reisebüro-Servicegebühren
Außerdem erheben 61 Prozent der Flugbuchungsportale eine Servicegebühr für ihre Online-Reisebüroleistung. Unterschiede gibt es dahingehend, zu welchem Zeitpunkt die Servicegebühr hinzugefügt wird. Zwei der 18 untersuchten Portale weisen die Servicegebühr bereits im ersten Buchungsschritt aus, sieben Portale weisen die Servicegebühr im zweiten Buchungsschritt aus. Ein Flugbuchungsportal weist die Servicegebühr für die Reisebüroleistung im dritten Buchungsschritt aus und ein weiteres Portal macht das im vierten Schritt. So ist festzustellen: Entgegen mancher Behauptungen, die Reisebüro-Servicegebühr würde im Endpreis manchmal nicht den Verbrauchern angezeigt: Sie wird bei allen untersuchten Portalen (wie auch bei fluege.de) vor Abschluss der Buchung im Endpreis ausgewiesen. Sie beträgt bei Teststrecke eins pro Person zwischen 0 Euro und 20 Euro für Hin- und Rückflug (in anderen Testläufen auch bis 30 Euro). Grund für die Servicegebühr: Die Flugportale geben jährlich viele Millionenbeträge für Technik, Personal und Fremddienstleister aus.

Allerdings erhalten sie meist von den Airlines für ihre Vermittlungsleistung keine Vergütung. Damit hebt sich der Flugmarkt vom sonstigen Reisemarkt – wie dem Pauschalreisemarkt oder dem Hotelmarkt – ab. Falsch ist auch die Darstellung in einigen Medienberichten, eine Flugbuchung im Reisebüro an der Ecke (“Stationäres Reisebüro”) wäre unentgeltlich, insbesondere ohne Servicegebühr zu erhalten. So stellte erst kürzlich eine Reisefachzeitschrift dar: “Seit Einführung der Nullprovision (Anmerkung: der Airlines) im September 2004 sind die durchschnittlichen Erlöse pro Ticket von einst 52,66 € auf 36,58 € im Jahr 2011 gesunken… Nahmen die Reisebüros 2005 noch durchschnittlich 32,32 € ein (Anmerkung: je Flugticket), so sank dieser Wert… auf 25,11 €. Diesen Aufpreis gilt es aus Sicht der Reisebüros… zu bewahren, um keine Einbußen zu erleiden*”.

Das heißt: Auch im Reisebüro an der Ecke sind Servicegebühren für Flugbuchungen üblich und notwendig. Aussagen auch in Medien, Servicegebühren beim Online-Flugticketverkauf wäre “Abzocke”, sind betriebswirtschaftlicher Unsinn. Es wird völlig außer Acht gelassen, dass die Vermittlung von Flugtickets beim Dienstleister erhebliche Kosten verursacht, die durch entsprechende Einnahmen kompensiert werden müssen.

Flugportale bieten für die erhobenen Serviceentgelte eine erhebliche, so noch nie dagewesene Transparenz zwischen den verschiedensten Airlines, die eine einzelne Airline nicht leisten kann. Dieser Mehrwert der Transparenz, welcher erst durch einen großen technischen Aufwand und finanzielle Marketinginvestitionen möglich wird, sowie die Dienstleistungen rund um die Ticketerstellung, werden durch die Servicegebühren abgegolten.

Zahlungsgebühr und Zusatzleitungen
Ein weiterer Preisposten bei der Buchung eines Flugtickets stellen die Zahlungsgebühren dar. Bei der untersuchten Flugstrecke Leipzig – Palma de Mallorca erheben vier Buchungsportale, also 22 Prozent, eine separate Zahlungsgebühr. Sie lag im Test bei 7 Euro oder 10,42 Euro pro Ticket. In der Regel erheben die Flugportale die Zahlungsgebühren pro Person. Sie werden am Ende auf den Flugpreis aufgeschlagen. Dann nämlich, wenn sich der Verbraucher entscheidet, welche Zahlungsart er bevorzugt. Allerdings: Bieten die Reisebuchungsportale nicht mindestens eine kostenlose übliche Bezahlvariante an, so liegt nach Ansicht der Gerichte ein Verstoß gegen die Preisangabenverordnung vor, wenn nicht zumindest die niedrigste Kreditkartengebühr im Anfangs-Flugpreis einberechnet ist. Dagegen verstößt ein Unterzeichner gegen den Code of Conduct, der diese Rechtsprechung nicht berücksichtigt.

Die Stichproben zeigten, dass opodo.de sowie weg.de möglicherweise prüfen müssten, ob ihre Geschäftspraxis mit dem Code of Conduct im Einklang steht, dem sie selbst und freiwillig beigetreten sind (Tabelle im Anhang). Zudem sei erwähnt: Kein Portal verstieß nach Ansicht der Tester so oft gegen den Code of Conduct wie opodo.de – nämlich gleich drei Mal.

Neben der Reiseversicherung bieten im Test zudem 39 Prozent der Flugbuchungsportale weitere kostenpflichtige Zusatzleistungen, wie beispielsweise einen Umbuchungsschutz. Dieser kostet im Test zwischen 4 Euro und 14 Euro. Bei fluege.de entspricht dies dem flexyfly-Schutz (ab 8,58 Euro).

Folgende Ergebnisse gab es bei den zwei weiteren Testbuchungen:
Ähnlich wie in der Testbuchung eins sieht es mit den Verstößen gegen den Code of Conduct des Verbands Internet Reisevertrieb in der Testbuchung zwei aus, auf der Buchungsstrecke Frankfurt am Main – Paris (CDG; Buchung am 30. April 2012 für den Reisezeitraum 6. Juni bis 13. Juni 2012). Das Grundprinzip der Untersuchung ist auf dieser Strecke gleich und die Ergebnisse sind fast identisch: 50 Prozent der 18 untersuchten Portale zeigen zu Beginn der Buchung nicht den Endpreis an. Bei 33 Prozent muss die Versicherung manuell abgewählt werden. Eine Servicegebühr erheben auf der Strecke Frankfurt – Paris 56 Prozent der 18 untersuchten Flugportale und bei 11 Prozent gibt es eine Zahlungsgebühr. Auch hier gibt es entsprechend wieder Verstöße von VIR- oder wahrscheinlichen DRV-Mitgliedern gegen ihren eigenen Code of Conduct nach Einschätzung der Tester.

Fast das gleiche Bild bietet Testbuchung drei für die Strecke Leipzig – München (Buchung am 30. April 2012 für den Reisezeitraum 20. Juni bis 27. Juni 2012): 50 Prozent der untersuchten Flugportale zeigen zu Beginn der Buchung nicht den Endpreis an. Bei 33 Prozent muss die Reiseversicherung manuell abgewählt werden (opt-out). Eine Servicegebühr erheben auf der Strecke Leipzig – München 56 Prozent der Portale und bei 11 Prozent gibt es eine Zahlungsgebühr.

Fazit: Auch wenn die Preisdarstellungen auf den Flugportalen teils sehr unterschiedlich sind – ohne die Online-Flugportale gäbe es für den Verbraucher keine Transparenz im komplexen Flugmarkt, der mittlerweile über 750 Airlines umfasst. Flugportale wie fluege.de haben erheblich dazu beigetragen, dass die Verbraucher so günstig wie nie weltweit fliegen können. Im Folgenden stellen wir noch einmal einige Punkte klar, die ab und an für Verwirrung bei Reisenden sorgen.

So komplex sind Flugbuchungen im Internet – Darstellung der Preisstruktur und des Buchungsprozesses

In der Regel besteht der Verkauf eines Flugtickets auf einem Online-Flugportal aus fünf Hauptposten – dem Flugpreis inklusive Steuern, der Reiseversichung, der Servicegebühr, der Zahlungsgebühr und den entgeltlichen Zusatzleistungen.

Die Preis-Übersicht nach der ersten Suche: Hier kann es drei Preisdarstellungen geben:
die Angebotsübersicht nach dem ersten Suchauftrag
die Preisdarstellung auf der Flugdetail-Seite
der Endpreis.
Bei 50 Prozent der 18 untersuchten Flugportale ist der zuerst angezeigte Flugpreis nicht identisch mit dem Endpreis. Das liegt häufig daran, dass Flugtickets wie auf einer Börse gehandelt werden:

Ein Preis kann sich sekündlich ändern. Deshalb kann es sein, dass ein eben noch auf der Homepage angezeigter Flugpreis bei der konkreten Abfrage nicht mehr verfügbar ist. Grund: Das für den Preis benötigte Flugticket-Kontingent in der benötigten Buchungsklasse war im Moment der Abfrage aufgebraucht, dieses konnte aber noch nicht auf der ersten Homepageseite angezeigt werden, da es zu Buchungsüberschneidungen kam.

Der tatsächlich zu bezahlende Flugticketpreis kann erst im Moment der Abfrage als verbindlicher Flugpreis angezeigt werden. Deshalb sprechen auch Flugportale von einer “verbindlichen Buchungsanfrage” des Verbrauchers (welche noch keine Buchung ist). Zu Preisänderungen kann es aber auch kommen, wenn noch eine Versicherungsleistung oder sonstige Zusatzleistung, Servicegebühr oder Kreditkartengebühr hinzu addiert wird.

Als weitere wichtige Posten bei einer Flugbuchung im Internet folgen nach der Preisdarstellung die Bereiche Reiseversicherung, Servicegebühr für die Reisebüro-Dienstleistung und eine Zahlungsgebühr. Als letzter und fünfter Bereich ist bei einem Flugticketkauf der Bereich Zusatzleistungen, wie Umbuchungsschutz, zu beachten. Das können beispielsweise “Ticketsafe”-Gebühren sein.

Restsitzplätze im Flugzeug auf dem Flugportal
Eine oftmals von Verbrauchern gestellte Frage ist zudem: Bauen die Flugportale künstlichen Buchungsdruck auf, indem eine bestimmte Anzahl von freien Sitzplätzen (“Restplätze”) in der abgefragten Preiskategorie/Buchungsklasse künstlich niedrig gehalten wird? Die Antwort: Nein. Grund: Portale wie fluege.de bieten beispielsweise den Verbrauchern einen Online-Zugriff auf zahlreiche Datenbanksysteme, Preisvergleichssysteme und gängige Computer-Reservierungssysteme beziehungsweise globale Distributionssysteme.

Über eine Verfügbarkeits-Abfrage können Flugportale wie fluege.de so die verfügbaren Sitzplätze im Flugzeug abrufen und die Verbraucher über die seitens der Fluggesellschaft hinterlegten freien Sitzplätze pro Buchungsklasse informieren. Die angezeigten freien Sitzplätze pro Buchungsklasse unterliegen jedoch einer starken Volatilität, also Schwankung, und können sich deshalb innerhalb kurzer Zeit, auch während der Abfrage durch den Verbraucher, ändern. Es kann aber auch sein, dass tagelang eine niedrige Anzahl an Restplätzen angezeigt wird. Das ist dann ein Indiz dafür, dass es bislang zu keinem veränderten Buchungsaufkommen in der abgefragten Preiskategorie kam.

Wenn das Ticket online gebucht, aber nicht zugeschickt wurde
Weitere Reklamationen kommen von Verbrauchern, wenn sie das online gekaufte Flugticket noch nicht erhalten haben. Das kann beispielsweise daran liegen, dass einige Internet-Provider, wie AOL, Hotmail oder Googlemail, manchmal automatisch generierte Mails ungefragt in den Spam-Ordner verschieben. Deshalb sollten Kunden grundsätzlich in den Spamordner schauen. Damit lässt sich das Problem des nicht vorliegenden Flugtickets in rund 70 Prozent der Fälle lösen. Ein weiteres Problem kann sein: Einige Kunden geben während ihrer Online-Flugbuchung eine falsche E-Mail-Adresse an, da sie ihre Daten “nicht preis” geben möchten oder “Angst vor Spam” haben.

Gelegentlich gibt es auch “Buchstabendreher” in der eingetippten E-Mail-Adresse. So kann natürlich ein Ticket online nicht zugestellt werden. Dann kommt es ebenfalls zu keiner Online-Zustellung des Tickets. Deshalb sollten Verbraucher höchste Sorgfalt während der Dateneingabe walten lassen. In der Regel wird ein Flugticket innerhalb von 24 Stunden ausgestellt. Wenn es danach nicht vorliegt, könnte die E-Mail, wie geschildert, im Spam-Ordner liegen. Weiterhin kann der Grund einer Verzögerung darin liegen, dass das Buchungsportal vor Ticketausstellung noch spezifische Rückfragen zu klären hat, wie z.B. bei Buchungen minderjähriger Passagiere, ungenügender Deckung des gewählten Zahlungsmittels, oder bei Buchung von optionalen Zusatzleistungen der Fluggesellschaft.

Alltours und griechische Fremdenverkehrszentrale vereinbaren Marketingkooperation

(Duisburg/Wien, 18. Mai 2012) Der Reiseveranstalter Alltours und die griechische Zentrale für Fremdenverkehr haben vereinbart, in den kommenden Wochen die Werbung für die Feriengebiete in Griechenland zu verstärken. Dazu haben der Reiseveranstalter und die Tourismusvertretung Griechenlands ein umfangreiches Maßnahmen- und Marketingpaket geschnürt, um das Image des Urlaubslandes zu verbessern. Alltours.Chef Willi Verhuven wird in einer Anzeigenkampagne in deutschen und österreichischen Fachmedien persönlich für Urlaub in Griechenland werben.

Willi Verhuven hatte auf der Tourismusmesse in Berlin Politiker aufgefordert, das Land nicht schlecht zu reden, sondern aktive Maßnahmen zu ergreifen. “Einiges ist seitdem in Bewegung geraten und zwar in die richtige Richtung”, sagte Willi Verhuven, Vorsitzender der Alltours Geschäftsführung. Er weist daraufhin, dass der Tourismussektor für die Genesung der griechischen Wirtschaft eine entscheidende Rolle spielt. Mehr als 20% des Bruttosozialprodukts wird im Tourismus erwirtschaftet, andere Sektoren wie die Landwirtschaft hängen ebenfalls zum Teil am Tourismus.

In den vergangenen Wochen haben viele Hoteliers und Fluggesellschaften die Preise für Griechenlandurlauber noch einmal gesenkt. “Die Anstrengungen der Griechen sind bemerkenswert. Vielfach arbeiten sie bei ungebrochen hohen Qualitäts- und Servicestandards nur noch zum Selbstkostenpreis. Griechenland ist nach wie vor voll konkurrenzfähig zu den anderen Urlaubsländern und heißt Urlaubsgäste herzlich willkommen”, so Verhuven.

Neben Preisabschlägen für Hotelübernachtungen und Flüge wurde mit den Vertretern der griechischen Zentrale für Fremdenverkehr ein Marketingpaket verabschiedet, um das Image Griechenlands bei den Urlaubern aus Österreich und DEutschland zu verbessern. Ab der zweiten Maihälfte wird Alltours Radiospots senden lassen, in denen für den Urlaub in Griechenland geworben wird. Eine Anzeigenkampagne in Fachmedien und Online-Werbung läuft parallel dazu. Die Reisebüros erhalten kostenfrei zahlreiche verkaufsunterstützende Werbemittel, wie zum Beispiel Angebotsposter, Informations-Flyer, Fahnenketten, Innenleuchten-Poster und Newsletter mit aktuellen Angeboten. “Wir wollen etwas bewegen, damit der Sommer für das Land kein verlorener Sommer wird. Noch können wir mit einer Imagekampagne die Lage für die Zielgebiete am Ägäischen Meer stabilisieren und die Verbraucher aktivieren”, sagte Verhuven.

Spektakuläre Bilder von der Taufe von “”Aida Mar”" in Hamburg: Schiffsparade, Sternenformation, Taufakt und Feuerwerk

(Hamburg, 16. Mai 2012) Am Abend des 12. Mai 2012 wurde “Aida Mar” mit einer spektakulären Inszenierung in Begleitung drei ihrer Schwesterschiffe im Hamburger Hafen getauft. 1,4 Millionen Menschen erlebten eine unvergleichliche Parade von “Aida”-Schiffen bei der weltgrößten Schiffstaufe. Fotos und Videos erinnern an die schönsten Momente eines wundervollen Hafengeburtstages und einer traumhaften Taufe.

Taufe AIDAmar in Hamburg

Taufe AIDAmar in Hamburg

Taufe AIDAmar in Hamburg

Taufe AIDAmar in Hamburg

Taufe AIDAmar in Hamburg

Zur großen Taufen waren neben “Aida Mar” auch “Aida Sol”, “Aida Luna” und “Aida Blu” in den Hamburger Hafen gekommen. Die Reisen an Bord der vier Schiffe der “Aida”-Flotte waren lange im voraus ausgebucht. Mehr als zehntausend Gäste waren auf der Elbe live dabei, als “Aida Mar” getauft wurde und ein spektakuläres Feuerwerk den nächtlichen Himmel über dem Hamburger Hafen erhellte. Auf dem Fischmarkt, den Landungsbrücken und über zwei LED-Großleinwände in Hamburg erlebten auch die Besucher des Hafengeburtstags die Taufshow hautnah. Hunderttausende Zuschauer verfolgten weltweit die Taufe live im Internet.

Inlandstourismus im März 2012: 8 % mehr Übernachtungen

(Wiesbaden, 14. Mai 2012) Im März 2012 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 26,8 Millionen Gästeübernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 8 % gegenüber März 2011.

Urlaubszoff – Warum bei Reisen schon mal die Fetzen fliegen

(Nürnberg, 11. Mai 2012) Der gemeinsame Urlaub zu zweit, der mit die schönste Zeit des Jahres sein sollte, verläuft nicht immer harmonisch und gilt sogar als häufiger Trennungsgrund. hotel.de ermittelte auf Basis einer Umfrage* unter seinen Buchungskunden, wie streitlustig die Deutschen im Urlaub sind und wie sie damit umgehen.

  • Die Mehrheit der Reisenden streitet sich im Urlaub
  • Unterschiedliche Interessen häufigster Auslöser für Zwist,
  • Enttäuschung über Reiseziel und Hotel an zweiter Stelle

Erholung vom Alltagsstress steht für viele an erster Stelle, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Doch oftmals trüben kleine oder große Streitereien die Ferien-Idylle. So gaben knapp 58 % der Umfrageteilnehmer an, sich manchmal im Urlaub zu streiten, rund 2 % streiten sich sogar sehr häufig. Immerhin für rund 40 % der Befragten verläuft die Ferienzeit friedlich. Entweder weil sie sich im gemeinsamen Urlaub nicht streiten (39,0 %) oder weil sie einfach getrennt verreisen (1,3 %), um Streitereien zu vermeiden.

Unterschiedliche Interessen trüben Reisevergnügen

Streitereien im Urlaub scheinen allen voran in unterschiedlichen Interessen begründet zu sein. An zweiter Stelle steht die Enttäuschung über das Reiseziel oder das Hotel. Ein weiterer „Aufreger“ scheint auch immer wieder zu viel Gepäck zu sein. Immerhin 11,7 % der Befragten gaben an, sich diesbezüglich Wortgefechte mit dem Partner bzw. der Partnerin geliefert zu haben. Etwas überraschend: Auch wenn im Alltag oftmals das Thema Geld im Fokus von Auseinandersetzungen steht, herrscht im Urlaub nur selten Uneinigkeit bezüglich der Finanzen. Auch das Thema Eifersucht ist mit rund 4,0 % relativ selten Auslöser für heftige Kontroversen.

Die fünf häufigsten Gründe für Streit im Urlaub

Sie möchte am Strand relaxen und sonnenbaden, er lieber mit dem Quad durchs Gelände fahren oder umgekehrt. Eine unterschiedlich stark ausgeprägte Unternehmungslust belegt mit deutlichem Abstand die erste Position bei Streitereien aufgrund unterschiedlicher Interessen, dem häufigsten Grund für Zwist im Urlaub. Ähnliches Thema und mit 30,2 % auf Platz 2 ist der Zeitpunkt des Aufstehens. Während manche den Urlaub als prima Gelegenheit sehen, endlich mal auszuschlafen, möchten andere die wertvollen Ferientage möglichst umfangreich nutzen.

Nach Regen folgt Sonne, jedenfalls zumeist

Apropos Entspannung und Erholung: Die Mobilität durch Laptop und Handy verleitet nicht wenige dazu, die Arbeit mit in den Urlaub zu nehmen, was bei 8,8 % der Befragten zu Diskussionen führte. Unter Sonstiges (5,8 %) wurden besonders häufig unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich Shoppingtouren genannt, bei denen vielen Männern einfach die Geduld zu fehlen scheint.

Ist der Urlaubsstreit erst mal vom Zaun gebrochen, ist der versöhnliche romantische Abend mit 10,5 % nicht immer die erste Wahl, um die Stimmung zu retten. Stattdessen versuchen die Partner vor allem mehr aufeinander einzugehen (39,4 %). Darüber hinaus nehmen sie sich vor, zukünftig besser zu planen (27,9 %), sich gegenseitig mehr Freiraum zu lassen und die Erwartungen besser aufeinander abzustimmen. Diese Strategien haben sich anscheinend auch bewährt, denn sie werden erfolgreich bei denjenigen Befragten eingesetzt, deren gemeinsamer Urlaub stets harmonisch verläuft.

Zum Schluss ein Funken Hoffnung für alle Verliebten: Auch wenn der Urlaub als häufiger Trennungsgrund gilt, haben „nur“ 2,4 % der Befragten sich nach oder wegen Urlaubsstreitereien anschließend getrennt.

Social Zapping – neuer Trend in Europa: mehr als jeder Zweite versetzt Freunde und Familie, wenn kurzfristig besseres Angebot winkt

(München, 09. Mai 2012) Social Zapping – ein neuer Trend auf dem Vormarsch in Europa: Millionen Europäer versetzen ihre Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen, wenn sich kurzfristig eine bessere Alternative bietet. Das ist das Ergebnis einer neuen repräsentativen Umfrage von lastminute.de, der Last Minute Reisewebsite, mit über 7.200 Menschen in sechs Ländern. Demnach geben über die Hälfte (54 Prozent) der Europäer zu, bestehende Pläne mit Freunden & Co. in letzter Minute abzusagen, wenn sich etwas auftut, das mehr Spaß verspricht – wobei Männer eher dazu neigen als Frauen (56 gegenüber 52 Prozent). Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer lastminute.de, zu den Ergebnissen der ‘Last Minute Leben Studie’: “Social Zapper wollen sich bis zuletzt ein Türchen zu den besten Erlebnissen aufbehalten – Millionen Europäer halten es so bei Verabredungen. Auch bei lastminute.de beobachten wir, dass viele zunehmend spontaner werden: kurzfristig buchen ist immer mehr Trend. Beides sicher das Ergebnis unserer schnelllebigen Zeit. Unser Tipp: Nicht immer alles weit im Voraus planen, damit man zuschlagen kann, wenn kurzfristig ein tolles Angebot winkt – gerade bei Reisen gibt es in letzter Minute viele Schnäppchen.”

Social Zapping - ein neuer Trend auf dem Vormarsch in Europa: Millionen Europäer versetzen ihre Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen, wenn sich kurzfristig eine bessere Alternative bietet

Social Zapping – ein neuer Trend auf dem Vormarsch in Europa: Millionen Europäer versetzen ihre Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen, wenn sich kurzfristig eine bessere Alternative bietet

Die Europäische Union der Social Zapper
Die Liste der Social Zapper führen klar die Spanier an: Fast sieben von zehn (69 Prozent) geben einen Laufpass, wenn ein anderes spannendes Angebot lockt. Auf den weiteren Plätzen folgen die Iren (65 Prozent), die Italiener (62 Prozent) und die Franzosen (53 Prozent). Weit unter dem europäischen Durchschnitt liegen die Deutschen (45 Prozent) und schließlich die Briten (42 Prozent). In allen Ländern außer Italien sind es mehr Männer als Frauen, die ‘umschalten’, wenn etwas Besseres kommt – in Deutschland sind es 47 Prozent der Männer und 44 Prozent der Frauen. Berlin ist übrigens die Hauptstadt der Social Zapper: 51 Prozent bekennen sich dazu – mehr als der Durchschnitt in Deutschland und mehr als in anderen Bundesländern.

Die Gezappten
Die ‘Last Minute Leben Studie’ von lastminute.de fand auch heraus, dass mehr als sechs von zehn Europäern (62 Prozent) für eine Alternative am ehesten Pläne absagen, die sie mit Freunden oder einer Gruppe von Freunden ausgemacht haben – mehr als mit anderen Menschen. Pech kann haben, wer mit jemandem aus Irland oder Spanien liiert ist: Aus diesen Ländern geben jeweils 22 Prozent zu, dass sie auch mal ihre Partner versetzen – mehr als in den anderen Ländern und mehr als doppelt so viel wie in Deutschland (acht Prozent) und Frankreich (neun Prozent). Apropos Frankreich: Die Stadt der Liebe trägt ihren Titel offenbar völlig zu Recht – nur fünf Prozent der Einwohner von Paris würden Pläne mit ihren Partnern kurzfristig abblasen, für eine scheinbar bessere Alternative.

Top 6 der Social Zapper: wer kurzfristig Freunde & Co. versetzt für Alternativen
Land Anteil der Social Zapper
Spanien 69 Prozent
Irland 65 Prozent
Italien 62 Prozent
Frankreich 53 Prozent
Deutschland 45 Prozent
Großbritannien 42 Prozent

Hitlist der Gezappten: mit wem am ehesten Pläne kurzfristig abgesagt werden
Angaben in Prozent EU UK IR DE FR IT ES
Ein Freund 32 32 36 41 23 29 29
Eltern oder Partner 31 25 43 21 25 34 36
Gruppe von Freunden 30 28 33 21 25 36 33
Arbeitskollegen 25 28 34 19 24 24 19
Andere Familienmitglieder 13 15 15 9 12 15 14
Bruder/Schwester 12 9 19 12 10 10 11
Schwiegereltern 10 8 18 8 9 10 7

Ausgezeichnete Destinationen: TripAdvisor verleiht Travellers‘ Choice Destinations Awards

(München, 08. Mai 2012) TripAdvisor.com, kürt mit den Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 zum vierten Mal die beliebtesten Reiseziele in Deutschland und der ganzen Welt. In diesem Jahr wurden 440 Destinationen in 37 Märkten auf Grundlage von Millionen Bewertungen und Meinungen der TripAdvisor-Nutzer prämiert. Ausgewählt wurde nach dem Kriterium „beliebtester“ Urlaubsort unter Berücksichtigung der favorisierten und meist bewerteten Destinationen der User.

„Die Travellers‘ Choice Destinations Awards können als Orientierungshilfe für einen Urlaub in einer ausgezeichneten Destination dienen“, kommentiert Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin von TripAdvisor in Deutschland. „Auffallend beim diesjährigen Beliebtheits-Ranking ist die geographische Nähe der Top-Ten-Städte zu Deutschland – bis auf zwei entferntere Ziele eignen sich alle Spitzenreiter auch für einen Kurztrip über eines der anstehenden langen Wochenenden.“

Das Top-Ziel in Deutschland ist Berlin
Im deutschlandweiten Ranking hat Berlin die Nase vorn. Aber auch im internationalen Vergleich punktet die Metropole an der Spree mit einem sechsten Platz in der Europa-Wertung sowie Rang zehn der besten Reiseziele weltweit. Zweitplatzierte Stadt der deutschen Rangliste ist München, die Weltstadt mit Herz und Alpenpanorama. Mit Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg auf den Positionen drei und zehn finden sich damit gleich drei bayerische Orte unter den Top-Ten Deutschlands wieder.

London weltweiter Spitzenreiter
Weltweit sind London, New York, Rom und Paris die beliebtesten Destinationen. Und auch im Europa-Ranking liegen die drei europäischen Hauptstädte in der Gunst der internationalen TripAdvisor-User weit vorn.

Die Gewinner des Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 Deutschland:

1. Berlin
2. München
3. Rothenburg ob der Tauber
4. Hamburg
5. Dresden
6. Frankfurt
7. Köln
8. Düsseldorf
9. Heidelberg
10. Nürnberg

Die Gewinner des Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 Europa:

1. London, England
2. Rom, Italien
3. Paris, Frankreich
4. Istanbul, Türkei
5. Barcelona, Spanien
6. Berlin, Deutschland
7. Florenz, Italien
8. Prag, Tschechien
9. Dublin, Irland
10. Amsterdam, Niederlande

Die Gewinner des Travellers‘ Choice Destinations Awards 2012 weltweit:

1. London, England
2. New York City, USA
3. Rom, Italien
4. Paris, Frankreich
5. San Francisco, Kalifornien/USA
6. Marrakesch, Marokko
7. Istanbul, Türkei
8. Barcelona, Spanien
9. Siem Reap, Kambodscha
10. Berlin, Deutschland

Die komplette Liste der Gewinner der 2012 Travellers’ Choice Destinations Awards, weitere Bewertungen, Meinungen und Reisefotos gibt es hier: http://www.tripadvisor.de/TravelersChoice-Destinations

Urlaubspreis-Barometer: Tunesien teurer als vor der Revolution

(Bottighofen/Schweiz, 07. Mai 2012) Urlauber müssen für ihre Tunesien-Ferien wieder tiefer in die Tasche greifen. Wer für den Sommer gebucht hat, bezahlte dafür im April 19 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Dies zeigt das aktuelle Urlaubspreis-Barometer des Reiseportals holidaycheck.de. Der monatliche Preisindex wertet die Daten von mehr als 20.000 tatsächlich gebuchten Reisen aus. Der Durchschnittspreis aller Buchungen lag im April 3,6 Prozent über Vorjahresniveau.

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Die größte Preisveränderung spürten Tunesien-Urlauber. Sie mussten im Vergleich zu April 2011 für einen zehntägiger Urlaub durchschnittlich 1379 Euro statt damals 1159 Euro hinlegen. Im Frühjahr 2011 trauten sich viele Urlauber nicht in das Revolutionsland, so dass die Preise damals drastisch fielen. Jetzt jedoch liegen die Preise sogar über dem Niveau vor der Jasmin-Revolution.

Die geringste Teuerungsrate unter allen Mittelmeer-Ländern hat Griechenland mit 0,2 Prozent. Kreta-Reisen kosteten 1,7 Prozent mehr. Anderswo stiegen die Preise kräftiger: Mallorca kostete 2,6, die Türkei 3,1 und Ägypten 3,5 Prozent mehr. Durchweg teurer wurde es auch für die Buchungen auf den Kanarischen Inseln. Das Preisbarometer zeigt für Gran Canaria ein Plus von 2,5, für Fuerteventura von 5,2 und für Teneriffa sogar ein Plus von 9,9 Prozent.

Bei Fernreisezielen ist derzeit Thailand am günstigsten. Die Preise fielen um 7,3 Prozent. Ein 14-tägiger Urlaub kostete im Durchschnitt 2612 Euro statt 2818 Euro vor einem Jahr. Reisekosten für die Dominikanische Republik erhöhten sich dagegen leicht um 1,2 Prozent.

Der Partner, das Auto und die Heimat: Die Mehrheit der Deutschen wählt diese Kombi zweimal pro Jahr für eine Kurzreise

(München, 02. Mai 2012) Koffer packen, einsteigen, losfahren: Die Deutschen lieben Kurzreisen! „Laut unserer neuesten Umfrage* wollen die Deutschen mindestens zweimal pro Jahr einen Kurzurlaub unternehmen. Das Lieblingsziel dafür ist Deutschland und das favorisierte Transportmittel ganz klar das Auto“, sagt Travelzoo-Geschäftsführer Christian Smart. Als liebste Reisebegleitung gab die Mehrheit den Partner an. Mit dem wird die Kurzreise dann zum Städtetrip (für 40 Prozent) oder zum Wellnessausflug (für 22 Prozent). Passend zur hohen Kurzreisen-Nachfrage hat Travelzoo die vier besten Kurzurlaub-Deals rausgesucht und sechs Experten-Tipps für Sie und Ihren Kurzulaub zusammengestellt – damit wird Ihre Auszeit vom Alltag ein voller Erfolg!

Kurzurlaub auf Rügen - am besten per Auto mit dem Partner

Kurzurlaub auf Rügen - am besten per Auto mit dem Partner

Studienhighlights der Travelzoo-Umfrage zum Thema Kurzreisen:

  • 39 Prozent der befragten Deutschen planen zwei und 30 Prozent planen drei Kurzreisen pro Jahr.
  • 31 Prozent buchen ihre Reise zwei bis vier Wochen im Voraus, 21 Prozent sogar nur mit einem Vorlauf von ein bis zwei Wochen.
  • Das Reiseziel ist für 40 Prozent der Studienteilnehmer, noch vor dem Preis, das wichtigste Kriterium.
  • Die Mehrheit verreist am liebsten innerhalb Deutschlands gefolgt von Italien und Österreich.
  • 40 Prozent der Studienteilnehmer bevorzugen momentan Städtetrips, 22 Prozent Wellness und 15 Prozent Badeurlaub.
  • Die ideale Reisedauer liegt für 55 Prozent der Befragten bei drei Tagen.
  • Bis zu 300 € darf die Kurzreise pro Person die Deutschen kosten.
  • Am liebsten fahren die Deutschen mit dem Auto in den Kurzurlaub (63 Prozent) gefolgt vom Flugzeug (26 Prozent).
  • 70 Prozent verreisen am liebsten mit dem Partner, gefolgt von der Familie mit 12 Prozent.
  • 60 Prozent der Befragten recherchieren ihre Reiseinformationen im Internet und 85 Prozent buchen die Reise auch dort.

Die repräsentative Befragung wurde im April 2012 durchgeführt. Sie lief online ab. 1.056 Personen nahmen daran teil.

Sechs Reise-Tipps für Kurzreisen von den Travelzoo-Experten:

  • Die Sonntagnacht ist in einem Hotel immer die preisgünstigste Nacht der Woche.
  • Weil das Tagungsgeschäft im Sommer ruht, schläft man zu dieser Zeit in Stadthotels zum niedrigsten Preis.
  • Muss es immer die erste Reihe sein? Wenn Sie etwas flexibel und mobil sind, beziehen Sie einfach Quartier etwas außerhalb – und schon sparen Sie.
  • Achten Sie auf die Ferienzeiten in anderen Bundesländern, vielleicht lohnt sich ein Abflug von Ihrem Nachbarbundesland.
  • Fliegen Sie lieber unter der Woche in den Urlaub, da dann die Flugpreise günstiger sind – bei Städtereisen sind Tarife am Samstag in der Regel die preiswertesten.
  • An Feiertagen in der Stadt shoppen oder Freizeitangebote besuchen: Schauen Sie sich eines unserer Nachbarländer an. Möglicherweise ist dort ein normaler Werktag und Sie können die Städte in voller Blüte erleben.

TUI übernimmt Mehrheit an Fernreisespezialist Boomerang-Reisen

(Hannover, 27. April 2012) Die TUI Deutschland GmbH wird ihre Anteile am Fernreisespezialist Boomerang-Reisen aufstocken und mit 75 Prozent künftig Mehrheitsgesellschafter sein. TUI ist bereits seit 1. Oktober 2010 mit 49 Prozent an dem Spezialveranstalter aus Trier beteiligt, der seinen Schwerpunkt auf individuelle Reisen in Australien und Neuseeland legt und auch Afrika, die Südsee und Kanada im Programm hat. Andreas Macherey bleibt weiterhin Geschäftsführer der Boomerang Reisen GmbH. Der Standort Trier bleibt bestehen, für die Mitarbeiter wird sich nichts ändern und auch die Kataloge des Veranstalters werden unverändert fortgeführt.

„Ich freue mich, dass wir mit Boomerang-Reisen einen äußerst erfolgreichen Spezialveranstalter noch enger an uns binden können. Durch die Zusammenarbeit können wir nicht nur Synergien, wie beispielsweise im Produkteinkauf, heben, sondern auch die Attraktivität unseres Angebots in wichtigen Zielgebieten steigern“, ist Volker Böttcher, CEO von TUI Deutschland, überzeugt. „Die Kompetenzen der beiden Unternehmen ergänzen sich perfekt, sowohl was die angebotenen Destinationen als auch die Geschäftsmodelle betrifft.“ Andreas Macherey, Geschäftsführer und Firmengründer von Boomerang-Reisen, ergänzt: „Durch die Beteiligung der TUI an Boomerang-Reisen konnten wir in den letzten anderthalb Jahren neue Geschäftsfelder erschließen. Wir versprechen uns mehr Potenzial, um unsere Position im Markt weiter stärken und ausbauen zu können.“

Mit Boomerang-Reisen hat TUI ihr Fernreisen-Know How erweitert. Dies führt dazu, dass Reisen nach Australien, Neuseeland und in den Südpazifik zukünftig noch individueller werden. Mit der neuen Urlaubsform „Meine Reise“ wird der Urlaub mit einzelnen Bausteinprodukten von Anfang bis Ende auf die Wünsche jedes einzelnen Urlaubers zugeschnitten. Die Kunden profitieren dabei von der Expertise und der gesamten Vielfalt des TUI Kooperationspartners Boomerang-Reisen. Buchbar ist „Meine Reise“ in allen TUI Reisebüros.

Urteil zu Vorauszahlungen bei Urlaubsreisen; Bei 20 Prozent ist Schluss – ADAC befürwortet verbraucherfreundliche Entscheidung

(München, 27. April 2012) Reiseveranstalter dürfen bei Buchung einer Pauschalereise von ihren Kunden nicht mehr als 20 Prozent des Reisepreises als Vorauszahlung verlangen. Dies entschied kürzlich das Landgericht Leipzig und schlug sich damit auf die Seite des Verbrauchers. Klauseln, die eine höhere Anzahlung vorsehen sind unzulässig. Der ADAC sieht in diesem Urteil (Az. 08 O 3545/10) eine weitere Stärkung des Verbraucherschutzes, da der Kunde vor willkürlichen Vertragbedingungen in der Reisebranche geschützt wird.

Angeklagt wurde ein Reiseveranstalter, der von seinen Kunden eine Vorrauszahlung von 40 Prozent des Gesamtpreises forderte. Der Veranstalter begründete die hohe Anzahlung mit einem neuen Geschäftsmodell, das sich von den üblichen Pauschalreisen unterscheidet. Das Prinzip des “Dynamic Packaging” sieht statt der Buchung einzelner Leistungen, ein ganzes Leistungspaket vor, das allerdings nur temporär verfügbar ist. Deshalb wäre laut Anbieter eine höhere Vorauszahlung notwendig, um sich gegen nichtzahlende Kunden abzusichern.

Die Leipziger Richter konnte diese Argumentation nicht überzeugen. Der Kunde habe im Falle einer Vertragsverletzung durch das Unternehmen kein Druckmittel mehr, da bereits 40 Prozent des Reisepreises angezahlt wurden. Außerdem stellte das Gericht fest, dass der Restpreis 30 Tage vor Reiseantritt bezahlt werden muss und nicht, wie im speziellen Fall gefordert, bereits 45 Tage vorher. Der Veranstalter hat auch hier noch genügend Zeit, die Reise anderweitig zu verkaufen, falls der Kunde kurzfristig abspringt und die Zahlung verweigert.

Bußgeld-Falle: Kurzurlaub mit dem Auto: So vermeiden Sie unnötige Kosten auf europäischen Straßen

(Bottighofen/Schweiz, 26. April 2012) Ein verlängertes Wochenende steht vor der Tür: Ideale Gelegenheit um einen Kurzurlaub zu machen. Also rein ins eigene Auto oder den Mietwagen und los geht´s. Am besten nicht zu weit weg, aber trotzdem raus aus der Heimat. Doch Vorsicht: Andere Länder, andere Vorschriften und vor allem andere Bußgelder. Damit Ihr Kurztrip nicht zum teuren Horrortrip wird, hat Mietwagen-Check die wichtigsten Informationen zu den 5 beliebtesten Ländern deutscher Kurzurlauber zusammengestellt.

In anderen europäischen Ländern gelten andere Verkehrsregeln - rechtzeitig informieren hilft Bußgelder zu vermeiden

In anderen europäischen Ländern gelten andere Verkehrsregeln - rechtzeitig informieren hilft Bußgelder zu vermeiden

Niederlande
Zu schnelles Fahren in den Niederlanden ist teuer: Auf Ihrer Fahrt durch die Niederlande sollten Sie deshalb den Bodenmarkierungen auf Schnellstraßen besondere Aufmerksamkeit schenken. Anhand der Mittellinie können Sie nämlich die verschiedenen Geschwindigkeitsbegrenzungen ablesen.

Bei einer grünen Mittellinie mit weißen Streifen ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Befinden Sie sich auf einer Autostraße mit weißer Mittellinie dürfen Sie maximal 80 km/h fahren. Wer hier mit „hundert Sachen“ unterwegs ist, muss mit 125 Euro Bußgeld rechnen – zum Vergleich: In Deutschland wären es für dasselbe Vergehen lediglich 30 Euro.

Es gibt aber auch Autostraßen ohne Mittelstreifen: Hier dürfen Sie maximal 60 km/h fahren. Wenn Sie es nicht so genau nehmen und stattdessen mit 70 km/h unterwegs sind, müssen Sie mit 51 Euro Buße rechnen. Das ist fünf Mal so viel, wie Sie in Deutschland bezahlen müssten.

Österreich
Österreichische Bußgelder für zu schnelles Fahren unterscheiden sich in ihrer Höhe kaum von den deutschen. Jedoch Vorsicht: Auf Ihrer Reise durch Österreich lauern hohe Strafen für falsches Verhalten auf Autobahnen.

So brauchen Sie für die Fahrt über österreichische Autobahnen eine Vignette. Die billigste Variante ist eine 10-Tages-Vignette. Sie kostet lediglich 7,90 Euro und ist eine gute Investition in Ihren Kurzurlaub. Werden Sie nämlich ohne Vignette auf der Autobahn erwischt, kostet Sie das satte 420 Euro Bußgeld.

Wie in Deutschland sind Sie auch in Österreich bei stockendem Verkehr auf Autobahn oder Schnellstraße dazu verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Aber Achtung: Halten Sie sich nicht daran oder nutzen die Rettungsgasse für Ihr eigenes Weiterkommen, werden Ihnen in Deutschland ca. 20 Euro Bußgeld verrechnet. In Österreich müssen Sie allerdings mit einer Strafe von bis zu 2.180 Euro rechnen.

Italien
In Italien können Sie sich viel Geld sparen, wenn Sie sich vorab über die sogenannte „Zona traffico limitato“ (ZTL) informieren. Dabei handelt es sich um umweltfreundliche Zonen innerhalb vieler Städte, in die Sie nur mit einer Einfahrtsgenehmigung fahren dürfen. Einige dieser Zonen befinden sich beispielsweise in Mailand, Bozen oder Verona.

Tipp: Wenn Sie ein Hotel vor Ort gebucht haben, fragen Sie dort nach. Viele Hotels übernehmen die Beantragung der Einfahrtsgenehmigung für Sie.

Sollten Sie ohne Genehmigung in eine umweltfreundliche Zone fahren (beabsichtigt oder unbeabsichtigt), erwarten Sie Bußgelder ab 75 Euro aufwärts. Tückisch ist es vor allem dann, wenn Sie blind auf Ihr Navi vertrauen: Navis erkennen die Zonen meist nicht als solche und schicken Sie immer wieder hinein. Bei jedem Hineinfahren wird Ihr Kennzeichen von einer Kamera fotografiert und das Bußgeld erneut verrechnet.

Noch ein Tipp zum Fahren in italienischen Kreisverkehren: Im Unterschied zu Deutschland herrscht hier die Regel „Rechts vor Links“. Somit hat immer der in den Kreisverkehr Einfahrende Vorrang.

Frankreich
Der Einfahrende hat auch in französischen Kreisverkehren Vorrang. Meist ändert aber ein Schild mit der Aufschrift „Vous n’avez pas la priorité“ die Regel: In solchen Fällen hat wie auch in Deutschland der Fahrer im Kreisverkehr Vorrang.

Was Sie auf Ihrer Reise durch Frankreich ebenfalls beachten sollten: Die Verwendung von technischen Geräten mit Radarwarnfunktionen ist verboten. Kann Ihnen ein Polizist bei einer Kontrolle nachweisen, dass die Warnfunktion aktiviert ist, bedeutet das eine Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro.

Achtung: Auch in Deutschland und der Schweiz sind technische Geräte mit Radarwarnfunktionen verboten. Hier müssen Sie nicht nur Buße zahlen, sondern die Polizisten können die entsprechenden Geräte sogar konfiszieren und vernichten.

Schweiz
Auf Schweizer Autobahnen herrscht Vignettenpflicht! Eine Autobahnvignette kostet umgerechnet 33 Euro und gilt 14 Monate. Werden Sie ohne Vignette auf der Autobahn erwischt, müssen Sie ca. 100 Euro Bußgeld bezahlen.

Um unnötige Bußgeld-Kosten zu umgehen, achten Sie auf Geschwindigkeitsbegrenzungen in der Schweiz – Denn die überprüfen Schweizer Behörden sehr genau. Nur ein Km/h zu schnell im Ortsgebiet kostet Sie 40 SFr (ca. 33 Euro) und 6 km/h zu schnell bereits 120 SFr (ca. 100 Euro). In Deutschland zahlen Sie dafür nur 15 Euro Buße. Richtig teuer wird es auf Schnellstraßen: Bereits 10 km/h über der Geschwindigkeitsbegrenzung kosten Sie 100 SFr (ca. 83 Euro). In Deutschland zahlen Sie für das gleiche Vergehen nur 10 Euro.

Falls Sie einen Schweizer Bußgeldbescheid nach Deutschland nachgeschickt bekommen, wird es Sie beruhigen, dass es sich nur um eine Zahlungsaufforderung handelt. In der Schweiz verhängte Bußgelder können nämlich nur in der Schweiz vollstreckt werden. Aber Achtung: Wenn Sie den Bußgeldbescheid ignorieren, können Sie ins Schweizer Fahndungsregister kommen. Bei einer erneuten Einreise werden Sie dann zur Zahlung gezwungen. Die Strafe kann 3 Jahre lang verfolgt werden, dann verjährt sie.

Das gilt jedoch nur für die Schweiz: Bußgeldbescheide aus europäischen Ländern werden auch in Deutschland verfolgt!

meinestadt.de eröffnet die Volksfest-Saison mit einer Themenseite und rund 10.000 Terminen

(Siegburg, 25. April 2012) Mit den wärmeren Frühjahrstagen beginnt die alljährliche Saison der Volksfeste, die noch bis in den Herbst hinein für gute Stimmung und Nervenkitzel sorgen. Einige sind deutschlandweit berühmt, wie das Stuttgarter Frühjahrsfest 2012, das noch bis Mitte Mai Besucher anlockt, oder die Cranger Kirmes. Doch fast jede Stadt und Region Deutschlands hat auch ihre eigenen Volksfeste mit besonderen Traditionen, die nicht nur Einheimische anziehen. Ihnen allen, den großen Attraktionen wie den kleinen Festen fürs Volk, hat das Städteportal meinestadt.de eine eigene Themenseite gewidmet, welche die anreisenden Festbesucher genauso wie Ortskundige informiert.

meinestadt.de bietet Datenbank mit 10.000 Termine aller wichtigen Volksfest

meinestadt.de bietet Datenbank mit 10.000 Termine aller wichtigen Volksfest

Von der Kieler Woche im Norden bis zum Oktoberfest im Süden Deutschlands: Zu den größten Volksfesten, die immer eine Reise wert sind, erhalten Internetnutzer unter der Adresse http://veranstaltungen.meinestadt.de/deutschland/volksfeste-highlights die wichtigsten Besucherinformationen mit Veranstalterhinweisen, Terminen, Fotos und Stadtplänen in einer Übersicht. Wer etwa den Besuch des Hummelfests Sommerdom mit einem sommerlichen Aufenthalt in Hamburg verbinden möchte, kann über das Städteportal auch gleich ein Hotelzimmer in der Hansestadt buchen und sich über weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt informieren. Das Volksfest-Special wird regelmäßig aktualisiert.

Aber genauso wie die großen Volksfeste finden Festgänger auf meinestadt.de die kleinen Feste und Jahrmärkte. So gibt es eine Übersichtseite der saisonalen Highlights auch für jede Stadt und Gemeinde. Insgesamt verzeichnet meinestadt.de in Deutschlands größtem Veranstaltungskalender bereits mehr als 10.000 Termine von großen wie kleinen Volksfesten für dieses Jahr: Maifeste, Kirmes, Stadtfeste, Schützenfeste, Paraden… Organisatoren, deren Veranstaltung noch nicht aufgeführt ist, können diese kostenlos im Kalender für ihre Stadt eintragen und regional bekannt machen. Für jede Stadt und Gemeinde bietet meinestadt.de einen eigenen lokalen Veranstaltungskalender.

Der lokale Veranstaltungskalender von meinestadt.de ist mit über 5,1 Millionen Seitenaufrufen und 1,6 Millionen Besuchen pro Monat (IVW 01/12) Deutschlands größter Event-Kalender. Die Plattform verzeichnet rund 700.000 aktuelle Termine aus ganz Deutschland zu allen gängigen Kategorien wie Theater, Konzerte, Partys, Märkte, Lesungen, Volksfeste oder Seminare. Alle Veranstaltungen können kostenlos für jede Stadt und Gemeinde sowie im Umkreis veröffentlicht und mit Detailinfos und Fotos versehen werden. Zusätzlich werden alle Event-Locations auch im Stadtplan und alle Termine in den mobilen Apps von meinestadt.de angezeigt.

Mehr Luxus für weniger Geld: Mit Top Secret Hotels von lastminute.de bis zu 45 Prozent sparen

(München, 24. April 2012) Last Minute buchen spart Geld – das bestätigt die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage von lastminute.de, dem Last Minute Reiseportal. Aber nicht nur das: Vier von Zehn (39 Prozent) sind überzeugt, dass man bei einer Last Minute-Buchung mehr für weniger bekommt, also zum Beispiel ein besseres Hotel für weniger Kosten – unter jenen, die schon einmal Last Minute gebucht haben, stimmen dem mehr zu (46 Prozent). “Kurzfristig buchen, aber ohne Verzicht! Bei einer Last Minute Buchung setzen viele Deutsche darauf, dass sie sparen und zugleich mehr für weniger bekommen. Bei lastminute.de möchten wir dafür sorgen, dass für jeden Unerreichbares erreichbar wird – schließlich leben wir in einer Welt, in der Privilegien für wenige an der Tagesordnung sind. Wir jedoch sind der Meinung, dass jeder ganz einfach mehr für weniger bekommen soll – zum Beispiel ein 5-Sterne Hotel zum 3-Sterne Preis, wie wir es mit den lastminute.de Top Secret Hotels bieten” erklärt Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de.

lastminute.de Top Secret Hotels

Top Secret Hotels: Last Minute Luxus bis zu 45 Prozent günstiger
Hinter den lastminute.de Top Secret Hotels stehen Restplätze, die Luxushotels kurzfristig füllen wollen – ohne dabei ihren guten Namen mit Schnäppchen-Preisen in Verbindung zu bringen. Der Trick: Das Hotel bietet die Zimmer auf lastminute.de günstiger an, ohne jedoch zunächst im Angebot seinen Namen zu verraten – den erhalten die Kunden in der Buchungsbestätigung. Zuvor im Buchungsprozess erfahren sie Ausstattung des Hotels, Sternekategorie und Lage. Luxusfans können sich dennoch sicher sein, dass sie ein hochwertiges Hotel bekommen, denn für die Top Secret Hotels sind ausschließlich 4- oder 5-Sterne Hotels zugelassen. So macht dieses exklusive Angebot von lastminute.de das Unerreichbare erreichbar – mit bis zu 45 Prozent Ersparnis.

Aktuelle Top Secret Hotels bei lastminute.de (alle Preise pro Nacht/Person im DZ)
Berlin: 4-Sterne Hotel nahe Friedrichstraße inklusive freier Internetzugang ab 25 Euro
München: 5-Sterne Hotel nahe der Innenstadt mit großem Spa ab 55 Euro
Hamburg: 4-Sterne Hotel in Hamburg Altona ab 30 Euro
Rom: 5-Sterne Hotel an der Via Veneto inkl. Frühstück ab 65 Euro
Wien: 4-Sterne Hotel nahe Naschmarkt und Oper ab 46 Euro
Budapest: 4-Sterne Hotel mit Blick auf das Parlament ab 43 Euro
Prag: 4-Sterne Hotel in zentraler Lage inkl. Frühstück ab 34 Euro
London: 5-Sterne Hotel nahe Tower Bridge ab 55 Euro
Paris: 4-Sterne Hotel nahe Eiffelturm ab 50 Euro
Amsterdam: 5-Sterne Hotel im Herzen von Amsterdam ab 63 Euro

Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK Ende Februar 2012 für diese repräsentative Umfrage über 1.100 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt.

 

Last Minute heute: zeitgemäßer Lebensstil statt Ramschtisch - repräsentative Umfrage von lastminute.de zeigt Trends im Buchungsverhalten der Deutschen

Last Minute heute: zeitgemäßer Lebensstil statt Ramschtisch – repräsentative Umfrage von lastminute.de zeigt Trends im Buchungsverhalten der Deutschen
Die Deutschen buchen einen Großteil ihrer Reiseleistungen kurzfristig – wie eine neue repräsentative Umfrage mit über 1.100 Deutschen von lastminute.de, dem Last Minute Reiseportal, zeigt. Demnach sind 63 Prozent aller ihrer Buchungen, die sie pro Jahr vornehmen, Last Minute: Im Schnitt buchen deutsche Reisende 2,4-mal pro Jahr eine Reise, Flug, Hotel oder Städtereise – wobei sie 1,5 Buchungen Last Minute machen. “Unsere Umfrage bestätigt einen Trend, den wir bei lastminute.de schon länger beobachten: Viele Menschen können oder wollen einfach nicht Monate im Voraus planen – zum Beispiel aus beruflichen Gründen. Deshalb passt Last Minute für immer mehr besser zum Lebensstil. Die traditionelle Frage, ob es ein Last Minute Jahr wird oder nicht, stellt sich also fast nicht mehr – vielmehr gehen wir davon aus, dass in Zukunft jedes Jahr ein riesiges Last Minute Potential hat und das liegt nicht zuletzt an unserer schnelllebigen Zeit”, so Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer lastminute.de.

Last Minute spart Geld – sagt die Mehrheit der Deutschen
Insgesamt 83 Prozent der Deutschen möchten wieder oder erstmals Last Minute buchen – und mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) ist überzeugt, dass zukünftig mehr Menschen Last Minute buchen, weil es zur schnelllebigen Zeit passt. Ein weiterer Grund: die Mehrheit der Deutschen findet, dass Geld zu sparen ist, wenn man kurzfristig bucht (54 Prozent) – unter jenen, die dies in der Vergangenheit schon einmal gemacht haben, bestätigen es noch mehr (57 Prozent). Last Minute bedeutet deshalb jedoch längst nicht Ramschtisch – dieses Image von Last Minute-Reisen hat offenbar ausgedient: Für lediglich vier Prozent der Deutschen sind Last Minute Reisen einfach nur billig und nicht hochwertig (Last Minute-Bucher: zwei Prozent). Dazu Jörg Burtscheidt: “Last Minute Bucher sind klassische Smartbucher: Unser Umfrage zeigt, dass die Mehrheit erwartet, Geld zu sparen – mit Ramschtisch hat das aber nichts zu tun, sondern eher damit, mehr für weniger zu bekommen. Bei lastminute.de beispielsweise werden mehrheitlich hochwertige Hotels gebucht.”

Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK Ende Februar 2012 für diese repräsentative Umfrage über 1.100 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt. Bei Fragen rund um Last Minute Reisebuchungen wurde immer nach privaten Reiseleistungen wie Flug, Hotel, Pauschalreise, Städtereise etc. gefragt.

So hebt Deutschland ab: TripAdvisor Nutzer bewerten Fluggesellschaften

(München, 24. April 2012) Kein Schall und Rauch – der Name der Fluggesellschaft spielt eine Rolle bei der Buchungsentscheidung. Einer Umfrage von TripAdvisor, der weltweit größten Reise-Website, zufolge achten über 60 Prozent der befragten 1.045 deutschen Nutzer vor der Buchung auf die Marke der Airline.

Besonders beliebt ist demnach die Lufthansa: Zirka 37 Prozent wählten im Favoriten-Ranking aus 47 Fluggesellschaften die Kranich-Airline auf Platz eins, gefolgt von Singapore Airlines (10 Prozent) und Emirates (8 Prozent). Auch bei europäischen Nachbarn überzeugt die deutsche Fluglinie. Außer Italien, das ebenfalls die Lufthansa auf den Spitzenplatz (16 Prozent) wählte, zeigten sich die anderen befragten Länder – Großbritannien, Frankreich und Spanien – patriotisch und entschieden sich für nationale Anbieter. Auf die Frage, mit welcher Airline sie gerne einmal fliegen würden, antworteten die deutschen User mit Emirates (24 Prozent) und Singapore Airlines (22 Prozent). Am wenigsten Stimmen erhielt in allen Ländern der Low-Cost-Anbieter Ryanair.

Die TripAdvisor Air-Travel- & Flights-Survey wurde vom 16. bis zum 22. März 2012 durchgeführt. An der Umfrage haben 1.045 deutsche Reisende teilgenommen, europaweit waren es 5.555 TripAdvisor-Nutzer. Informationen zu Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.