Archiv der Kategorie: Touristik

Diplomatischer Travel-Service am Start

(Frankfurt/Main, 23. Februar 2012) Das Diplomatic Council hat einen “Diplomatic Council Travel Service” (DC-TS) gestartet. Der neue diplomatische Reisedienst bietet einen 24/7-Telefonservice für anspruchsvolle Reiseaufgaben in englischer und deutscher Sprache. Er kann sowohl von akkreditierten Diplomaten aus aller Welt als auch von allen Mitgliedern des Diplomatic Council in Anspruch genommen werden. Flüge buchen, umbuchen, Verbindungen ändern, Anschlüsse abstimmen, Hotels reservieren, stornieren, neu buchen, Mietwagen oder Limousinenservice bereitstellen … und das alles zum jeweils günstigsten verfügbaren Tarif – das ist der Anspruch des neuen DC-Reisedienstes.

Für die Leistungserbringung hatte das Diplomatic Council eine weltweite Ausschreibung vorgenommen, die von der Firma Sunferry gewonnen wurde. Sunferry betreibt unter anderem seit vielen Jahren ein umfassendes Service Management für eine der weltweit größten Airlines und übernimmt darin selbst schwierigste Aufgaben, die von herkömmlichen Reisediensten praktisch nicht lösbar sind. “Die Mitglieder der Diplomatic Corps bzw. des Diplomatic Council rund um den Globus stellen insbesondere in Bezug auf Flexibilität höchste Ansprüche. Diplomatische Aufgaben erfordern häufig rasches Reagieren, wobei gleichzeitig Steuerzahlers Geldbeutel geschont werden soll. Wir haben den weltweit besten Reisedienstleister gesucht, der maximale Flexibilität und minimale Kosten zuverlässig bietet, und mit Sunferry den dafür richtigen Partner gefunden”, ist die Generalsekretärin des Diplomatic Council, Frau Hang Nguyen, überzeugt.

Um den Service zu vereinfachen, können die Diplomaten bzw. DC-Mitglieder unter www.diplomatic-council.org einen “DC Pass on File” beantragen, in dem sie ihre Reisevorlieben (Fenster-/Gangplatz, spezielles Essen etc.) hinterlegen. Dadurch können ihre Wünsche bei Buchungen ohne Nachfrage berücksichtigt werden.

Best Travel Technology Solution 2012 und Special Innovation Award – Wirecard AG und Travel Industry Club prämieren technische Innovationen für die globale ReiseindustrieBest Travel Technology Solution 2012 und Special Innovation Award – Wirecard AG und Travel Industry Club prämieren technische Innovationen für die globale Reiseindustrie

(Frankfurt am Main/München, 22. Februar 2012) Anerkennung für technologische Innovationen in der Reiseindustrie. Die Wirecard AG und der Travel Industry Club werden in Zukunft gemeinsame Initiativen ergreifen, um Unternehmen für deren Lösungsansätze im Bereich Travel Technology auszuzeichnen. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen haben der Travel Industry Club und die Wirecard AG am Dienstag unterzeichnet. Ihre Zusammenarbeit nehmen die neuen Partner zur “Award Night” des Travel Industry Club am 6. März 2012 in Berlin auf. Dort übernimmt die Wirecard AG die Patenschaft für den “Special Innovation Award”, der erstmals auf der Gala der deutschen Reiseindustrie am Vorabend der ITB Berlin vergeben wird. Darüber hinaus übernimmt die Wirecard AG für die große Veranstaltung “Travel Industry Manager des Jahres” am 24. September 2012 in Köln die Kategorie “Best Travel Technology Solution”.

Jörg Möller, Executive Vice President der Wirecard AG: “Die Reiseindustrie gehört zu den Branchen, bei denen wir unsere Produkte besonders auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnitten haben. Wir freuen uns sehr über die neue Kooperation mit dem Travel Industry Club. Gemeinsam haben wir uns auf die Agenda gesetzt, diesem für die Reiseindustrie immer wichtiger werdenden Segment größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.”

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: “Über die Zusammenarbeit mit der Wirecard AG schaffen wir für die Entwickler und Anbieter von Lösungen im Bereich Travel Technology eine neue spannende Plattform, um einer breiteren Öffentlichkeit Innovationen zu präsentieren. Unser Netzwerk der Entscheider wird über diese Kooperation auch für die Vertreter der Travel Technology noch interessanter”.

Die Wirecard AG zählt zu den führenden internationalen Anbietern elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen. Weltweit unterstützt die Wirecard-Gruppe über 12.000 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse und der Minimierung von Forderungsausfällen. Die Wirecard Bank AG ist Principal Member von Visa, MasterCard sowie JCB und als Kreditkarten-Acquirer in 69 Ländern weltweit aktiv; mit mehr als 100 Transaktions- und 18 Auszahlungswährungen. Innerhalb der Wirecard-Gruppe bietet die Wirecard Bank innovative Lösungen in den Bereichen Corporate Banking, Prepaid- bzw. Co-branded-Karten- sowie Konten-Produkte; sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden. Die Wirecard AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (TecDAX, ISIN DE0007472060, WDI).

Hamburg Tourismus – 9,5 Mio. Übernachtungen: 10. Jahr in Folge mit Rekordergebnis

(Hamburg, 21. Februar 2012) Im Jahr 2011 verzeichnete die Hamburger Tourismuswirtschaft das zehnte Jahr in Folge einen Übernachtungsrekord. Insgesamt konnten 9,5 Millionen Übernachtungen und damit ein Zuwachs von 6,5 Prozent verzeichnet werden. Auch die Übernachtungen aus dem Ausland entwickeln sich mit erstmals mehr als zwei Millionen Übernachtungen in 2011 deutlich positiv (+10,2%). Eine deutschlandweit erstmalig durchgeführte Studie der Hamburg Tourismus zeigt: Die steigende Zahl an Touristen und Übernachtungen in Hamburg wird von 86 Prozent der Hamburger als positiv bewertet. Für die Hamburger ist der Tourismus Antriebskraft für Umsatzsteigerungen, Arbeitsplatzsicherung und mehr Lebensqualität.

Hamburg und seine Reeperbahn – Touristen vor dem legendären Schmidt Theater (Foto: www.mediaserver.hamburg.de/R. K. Hegeler)

Hamburg und seine Reeperbahn – Touristen vor dem legendären Schmidt Theater (Foto: www.mediaserver.hamburg.de/R. K. Hegeler)

„Seit zehn Jahren schreibt der Hamburg-Tourismus eine Erfolgsgeschichte mit Übernachtungszahlen, die sich seither mehr als verdoppelt haben. Diese Dynamik ging mit einem gesunden, nachfrageorientierten Wachstum beim touristischen Angebot einher, das von den Hamburgern honoriert wird“, sagte Dietrich von Albedyll, Vorsitzender der Geschäftsführung der HHT. Von den 83 Prozent der Befragten, die positive Auswirkungen des Tourismus für Hamburg sahen, sagten 73 Prozent, dass der Tourismus gut für die Hamburger Wirtschaft sei. 32 Prozent fanden, der Tourismus erhöhe die Lebensqualität und 7 Prozent sahen eine Imageverbesserung für die Stadt. Dreiviertel der Befragten berichteten zudem von überwiegend positiven Erlebnissen mit Touristen. „Ein Ergebnis, das zeigt, dass die Gäste nicht nur akzeptiert sind, sondern als Teil des dynamischen Stadtbilds wahrgenommen werden und das urbane Leben sowie die kulturelle Vielfalt bereichern“, so von Albedyll weiter.

Erstmals zwei Millionen Übernachtungen aus dem Ausland
Die Übernachtungen aus dem Ausland stiegen 2011 um 10,2 Prozent auf insgesamt erstmalig 2.042.103. Die meisten Besucher kamen aus der Schweiz (220.074), Dänemark (176.169), Österreich (185.665) und Großbritannien (191.415). Ein weiterer Erfolg: Im Langzeitvergleich 2001-2010 der europäischen Städtedestinationen etabliert sich Hamburg (+72%) nach Berlin (+180,8%) und Barcelona (+114%) in der Spitzengruppe bei der Übernachtungsentwicklung aus dem Ausland.

Hotelmarkt: Hamburg mit der höchsten Auslastung und gesundem Wachstum
Hamburgs Zimmerauslastung liegt 2011 bei 75 Prozent und damit an erster Stelle vor München (74%) und Berlin (70,5%). In den letzten zehn Jahren stieg die Anzahl der Betten von 28.000 auf 48.250 um knapp 68 Prozent, die Anzahl der Übernachtungen um 100 Prozent. Hamburgs Zimmerangebot wächst damit nachfrageorientiert und gesund. In 2012 werden Hotelprojekte für weitere 3.500 Betten realisiert.

Um die Zielgruppen mit hoher Affinität zum Internet und sozialen Netzwerken anzusprechen, entwickelte die HHT 2010 die für Destinationsmarketinggesellschaften völlig neue Social Media-Plattform www.mein-hamburg.de. Dieses Engagement zahlte sich aus: So wurden die Hamburger Tourismusexperten Ende 2011 vom Deutschen Tourismusverband (DTV) für das Projekt mit dem 3. Platz des Deutschen Tourismuspreises ausgezeichnet. In 2012 wird zudem der Internetauftritt www.hamburg-tourismus.de deutlich überarbeitet und den aktuellen Kundenbedürfnissen angepasst.

Seit dem 1. Januar 2012 ist die Umstrukturierung zur neuen Hamburg Marketing Holding erfolgreich abgeschlossen. „Für das Jahr 2012 heißt es nun, die neuen Strukturen mit Leben zu füllen“, so von Albedyll. Das gelte auch für die neuen Geschäftsfelder der HHT wie dem Geschäftsreisetourismus, dem Kreuzfahrttourismus und den Bereich Veranstaltungen. Die Verantwortung dieser Bereiche liegt bei HHT-Geschäftsführer Thorsten Kausch.

„Bei den Übernachtungszahlen haben wir das Ziel, 2012 die magischen Grenze von zehn Millionen zu erreichen“, so von Albedyll. Veranstaltungen wie der Hafengeburtstag Hamburg und die Hamburg Cruise Days sowie die abwechslungsreichen Kulturangebote seien gute Voraussetzungen, um dieses Ziel zu erreichen. Der August 2012 werde voraussichtlich einen weiteren Meilenstein markieren. Erstmalig könne die Eine-Million-Grenze bei den Übernachtungen in einem Monat geknackt werden.

Nächtigungszahlen in Wien – der Aufwärtstrend geht weiter

(Wien, 21. Februar 2012) Im Januar 2012 gab es in Wien insgesamt 675.000 Nächtigungen. Das entspricht einem Plus von 11,5 Prozent zum vorjährigen Januar. Damit schließt Österreichs Hauptstadt nahtlos an ihr Rekord-Jahresergebnis 2011 an, berichtet WienTourismus.

Zum Nächtigungshöchststand passt auch der nunmehr ausgewertete Netto-Nächtigungsumsatz 2011 der Wiener Hotellerie: Er liegt mit 493 Millionen Euro um 9,4 Prozent über dem von 2010 und übertrifft damit auch das bisher – von der Fußball-EM angekurbelte – umsatzstärkste Jahr 2008. In der Tourismusstatistik sind ab sofort die Wachstumsmärkte Brasilien, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi Arabien gesondert dargestellt. Im Januar 2012 präsentieren sich sieben von Wiens Top-Ten-Märkten mit zweistelligem Nächtigungszuwachs gegenüber dem Vergleichsmonat 2011. Besonders massiv fielen die Steigerungen bei Japan und Russland aus, gefolgt von den USA, der Schweiz, Österreich, Rumänien und Großbritannien. Gestiegen sind auch die Nächtigungen aus Deutschland und Frankreich, während Italien unter dem Wert von vorigem Jänner blieb Enorm zugelegt haben auch China (+ 69 Prozent) und die Türkei (+ 64 Prozent).

Sämtlichen Hotel-Kategorien brachte das heurige Jänner-Ergebnis zweistellige Nächtigungszuwächse. Bemerkenswert ist die Auslastungsentwicklung, denn sie lag über den Vergleichswerten 2011, obwohl sich Wiens Bettenkapazität von Jänner 2011 auf Jänner 2012 um 3.900 Betten (plus acht Prozent) erhöht hat. So waren die Betten im heurigen Jänner zu durchschnittlich 39,4 Prozent ausgelastet (1/2011: 38,0 Prozent), was einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von rund 49 Prozent entspricht (1/2011: rund 47 Prozent). Mittlerweile ist auch der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie für das Gesamtjahr 2011 ausgewertet, und sein schon zuvor absehbarer Rekordwert lässt sich nunmehr beziffern: Mit 493 Millionen Euro weist er gegenüber 2010 ein Plus von 9,4 Prozent aus. Damit ist es gelungen, das bisher umsatzstärkste Jahr 2008 (487,4 Millionen Euro), in der die Fußball-EM das Geschäft kräftig ankurbelte, zu übertreffen.

2011 verzeichnete Wien aus Brasilien 80.000 Nächtigungen, das waren 38 Prozent des Aufkommens aus Zentral- und Südamerika. Bei den arabischen Ländern in Asien hatten die VAE mit 62.000 Nächtigungen einen Anteil von 32 Prozent und Saudi Arabien hatte mit 45.000 Nächtigungen einen Anteil von 23 Prozent. Im Januar stiegen die Übernachtungen aus Brasilien um 74 Prozent, jene aus den VAE um 60 Prozent und jene aus Saudi Arabien um 43 Prozent. – Ein viel versprechender Auftakt für die weitere Entwicklung 2012, urteilt WienTourismus abschließend.

120 Städte im Touristencheck: Deutschland immer beliebter: 3,4 Mio. mehr Touristen 2011 – Auch Österreich, Schweiz legen zu

Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Köln, Düsseldorf & Dresden mit immer mehr Touristen / Auch Wien, Salzburg und Zürich verzeichneten mehr Touristen

(Leipzig, 21. Februar 2012) Der Städtetourismus in Deutschland boomt: Allein 2011, im Erhebungszeitraum Januar bis November, konnten die 120 größten deutschen Städte 53,5 Mio. Gäste mit mindestens einer Hotel-Übernachtung verzeichnen – das waren 3,4 Mio. mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Insgesamt übernachteten in Hotels in Deutschland 135,5 Mio. Personen in 2011 (bis inklusive November; Dezember liegt noch nicht vor). Das waren 6,5 Mio. oder 4,8% mehr als 2010. Das zeigt aber auch ganz klar – viele der Mehrübernachtungen vereinen Deutschlands attraktive Städte auf sich. Das ergab eine Erhebung des Online-Reiseportals ab-in-den-urlaub.de (2,7 Mio. Nutzer im Monat).

Im Hinblick auf die Besucherzahlen (Gästeankünfte mit mindestens einer Hotelübernachtung) baut Berlin seine Spitzenstellung weiter deutlich aus und kann endgültig als eine der Top-Metropolen weltweit bezeichnet werden. Die deutsche Hauptstadt verbuchte von Januar bis November 2011 insgesamt 9,1 Millionen Gästeankünfte – das sind knackige 700.000 mehr als im Vorjahr (+8,5%). Dabei tut Berlin sowohl kulturell wie stadtplanerisch sehr viel, um immer mehr Menschen an die Spree zu locken.

Auch in Deutschlands Touristenstadt Nummer zwei, Hamburg, haben sich die Investitionen in die Förderung des Stadtbildes gelohnt – von der Speicherstadt über die Außenalster bis hin nach Bahrenfeld ist Deutschlands Kühle endlich dabei, sich zu modernisieren (was auch dringend notwendig war und ist). Das zahlt sich aus: In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres kamen fast 4,7 Mio. Touristen in die Hansestadt – rund 400.000 (+7,4%) mehr als 2010.

Frankfurt am Main hält zwar unter Deutschlands Großstädten immer noch eher das Image eines zwar reichen aber architektonischen Schmuddelkindes, dennoch gehört es mit 3,6 Mio. Gästeübernachtungen in 2011 eindeutig zu Deutschlands Reiseelite. Mit 225.358 mehr Touristen zeigt auch München einmal mehr seine große Überlegenheit als Deutschlands Touri-Mekka. Obwohl die Stadt mit 1,3 Mio. Einwohnern erheblich kleiner ist als Berlin, übernachteten 3,1 Mio. Gäste 2011 in der barocken Metropole. Vor allem bei Italienern und Amerikaner steht die Stadt sehr hoch im Kurs, aber auch für deutsche Städtetouristen ist sie ein Muss.

Das gilt auch für Köln: 2,6 Mio. Gäste übernachteten mindestens eine Nacht in der Karnevalshochburg in den ersten elf Monaten 2011. 2010 waren es über 200.000 weniger. Dennoch: Die Jecken können nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Köln immer noch ein riesiges architektonisches Problem in der Innenstadt hat. Zahlreiche Straßen leiden unter enormen Bausünden aus den 50er und 60er Jahren. Die Bausubstanz ist häufig unter aller Kanone. Selbst die Fußgängerzone gehört nicht zu Deutschlands Vorzeigemeilen und der Domplatz erinnert eher an einen in die Jahre gekommen Skaterplatz einer armen Provinzmetropole. Die Stadt ruht sich zu sehr auf ihrer historischen Bedeutung als Domstadt aus.

Dresden trotzt UNESCO-Strafe mit mehr Touristen
Das rheinabwärts gelegene Düsseldorf bietet hingegen das, was Köln nicht oder kaum mehr hat: Glanz. Das wissen die 2,1 Mio. Gäste in 2011 zu schätzen. Auch hier gibt es ein dickes Gäste-Plus von 7,2%. Dass die UNESCO mit ihrer dramatischen Geste der Aberkennung des Titels einer Weltkulturerbe-Stadt Dresden nicht schaden konnte, zeigt sich an Platz 7 der beliebtesten deutschen Touristenstädte. Es folgen Stuttgart, Hannover, Leipzig, Nürnberg, Bremen, Freiburg im Breisgau. Dass von nichts nichts kommt, weiß man auch in Leipzig. Die riesige künstliche Tropenhalle des Zoos, “Gondwanaland”, trägt maßgeblich dazu bei, dass immer Mehr in die schöne sächsische Stadt kommen. So brachten die ersten elf Monate 2011 6,1% mehr Touristen die mindestens eine Nacht in einem Hotel eincheckten.

Ebenfalls top: Rostock ist mittlerweile beliebter als Heidelberg. Aber auch viele der anderen untersuchten Städte glänzen mit einem hervorragenden Gästeplus. Von den 120 in der Studie beteiligten deutschen Städten verzeichneten vergangenes Jahr 105 ein Wachstum bei den Gästeankünften. Nur 15 Städte mussten einen Rückgang der Besucherzahlen hinnehmen. Einen besonders deutlichen Anstieg von Gästen bilanziert das ländliche Lüneburg. Sage und schreibe um 43% legten die Besucherzahlen 2011 gegenüber dem Vorjahr zu.

Ähnlich positiv blickt man in Koblenz auf 2011 zurück. So brachte die wunderbar ausgerichtete Bundesgartenschau über 320.000 Gäste in die Stadt am Deutschen Eck. Das entspricht einer Steigerung gegenüber 2010 von 35,6 %. Besonders gut dürfte vielen Besuchern die spielerische Seilbahn gefallen haben, mit der die Touristen das etwas abgenudelte Areal des Deutsche Eck verlassen konnten, um hinauf zum Schloss zu fahren.

Glücklich dürften auch die Stadtväter von Görlitz an der Neiße sein: Um 22,9% stiegen die Gästezahlen 2012. “Das Hochwasser im August 2010 und seine Auswirkungen im September und Oktober hatte uns eigentlich das komplette touristische Jahr 2010 verhagelt”, so Kai Grebasch, Sprecher Stadtmarketing Görlitz gegenüber ab-in-den-urlaub.de. Auch Städte, die weniger von den Touristenströmen “heimgesucht” werden, erlebten 2011 einen Besucheransturm. So legte Salzgitter um 17,5% zu, die BASF-Stadt Ludwigshafen um 15,9%, das kleine Aalen im Ostalbkreis, um 15% oder das hübsche sächsische Städtchen Zwickau um 14,7%. Zwickau wird völlig zu Unrecht von vielen Medien als Mekka von Rechtsradikalen diffamiert: Die Stadt gehört zu den schönsten in Ost-Deutschland.

Weniger positiv fällt der Rückblick auf 2011 für Essen aus. Die Ruhrgebietsmetropole erlebte 2010, ebenso wie manch andere Stadt im Pott, einen zweitstelligen Besucherzuwachs. Das Kultur-Event Ruhr 2010 hatte 2010 bis zu 30% mehr Besucher in die Ruhrregion gebracht. Im vergangenen Jahr konnte Essen den Besucher-Schnitt leider nicht halten. Die Zahlen gingen um 10,2% zurück. Ähnlich auch die Nachbarstadt Mülheim a.d. Ruhr: -8,7%. Unter den wenigen Städten, die ebenfalls Besucher-Rückgänge zu verzeichnen hatten, waren außerdem Moers (-7,1%), Cottbus (-5,7%), und Gelsenkirchen (-5,5%). Mehr entnehmen Sie bitte der Tabelle im Anhang.

Österreich und Schweiz
Auf ein sattes Gästeplus stolz sein können auch Österreich und die Schweiz (Tabellen ebenfalls im Anhang). In den beiden Alpenländern führt die österreichische Hauptstadt Wien das Ranking an. Im gesamten vergangen Jahr besuchten 5,2 Mio. Touristen die Donaumetropole (2010: 4,9 Mio.). Die “Mozartstadt” Salzburg konnte sich über rund 1,3 Mio. (2010: 1,2 Mio.) freuen. Platz Drei im alpenländischen Ranking: Zürich. Die Schweizer Finanzmetropole begrüßte alleine in den ersten elf Monaten des Jahres 2011 1,2 Mio. Gäste (2010: 1,2 Mio.). Es folgen Innsbruck mit rund 0,8 Mio. Gästen im Jahr 2011 (2010: 0,7 Mio.), Genf mit 0,7 Mio. (2010: 0,7 Mio.) und Luzern mit 0,6 Mio. (2010: 0,6 Mio.). Anmerkung: Alle Werte für Österreich beziehen sich auf das gesamte Jahr 2011. Für die Schweiz liegen bislang nur Daten der ersten elf Monate vor.

In Österreich und der Schweiz gehören Dornbirn (Vorarlberg) und das kleine Biel (Kanton Bern) mit 10,4% und 9,6% zu den größten Touristen-Gewinnern. Auch Klagenfurt, Villach (Kärnten) sowie Graz kommen auf satte Zuwächse von 8,5 bis 8,9%. Mit weniger Touristen mussten Lugano, Lausanne und Genf im Jahr 2011 auskommen. Hier sanken die Quoten um -3 bis -1%. Dennoch: “Städtereisen liegen nach wie vor voll im Trend”, so das Fazit von Ralph Michaelsen, Manager von ab-in-den-urlaub.de.

“Lifetime Award” für Bernard Meyer: Deutsche Reisebranche würdigt die Verdienste um die internationale Kreuzfahrtindustrie – Auszeichnung des Travel Industry Club

(Frankfurt am Main/Berlin, 20. Februar 2012) Würdigung durch die deutsche Reiseindustrie: Bernard Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter der MEYER WERFT aus Papenburg, wird für seine Verdienste in der internationalen Kreuzfahrtindustrie mit dem “Lifetime Award” des Travel Industry Club ausgezeichnet. Bernard Meyer führt das 1795 gegründete renommierte Familienunternehmen in sechster Generation. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die MEYER WERFT weltweit einen exzellenten Ruf beim Bau von Spezialschiffen erworben. Bekannt ist das Unternehmen vor allem durch den Bau moderner, energieeffizienter und technologisch anspruchsvoller Kreuzfahrtschiffe. Bis heute hat die Werft 32 Luxusliner für Kunden aus aller Welt gebaut – darunter zum Beispiel AIDA Cruises, Disney Cruise Line, Norwegian Cruise Line oder Royal Caribbean International. Bernard Meyer erhält die renommierte Auszeichnung am 6. März 2012 auf der feierlichen Gala zur “Award Night” des Travel Industry Club am Vorabend der ITB Berlin.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: “Mit Bernard Meyer würdigen wir die Verdienste eines großen Unternehmers, der den Begriff “Made in Germany” seit Jahrzehnten erfolgreich in alle Welt exportiert und dessen Unternehmen weltweit höchste Anerkennung genießt. Die innovativen Schiffe aus Papenburg sind die Visitenkarte der deutschen Schiffbauindustrie. Nicht nur im Schiffbau hat Bernard Meyer Maßstäbe gesetzt. Mit ihren mehr als 2.500 Mitarbeitern gehört die MEYER WERFT auch zu den größten Arbeitgebern im Nordwesten Deutschlands.”

Die MEYER WERFT gilt als Synonym für Innovationen und Technologien: energiesparende Kreuzfahrtschiffe, moderne Auto- und Passagierfähren werden in Papenburg bereits seit Jahrzehnten erfolgreich gefertigt. Das Schwesterunternehmen der MEYER WERFT, die NEPTUN WERFT in Rostock-Warnemünde, baut ebenso erfolgreich Flusskreuzfahrtschiffe. Kunden wie A-Rosa, Viking River Cruises und Premicon gehören zu den Auftraggebern für diese Schiffe. Der Bau von Gastankern rundet das Portfolio der Werften ab, bei der rund 300 junge Menschen in zwölf verschiedenen Berufen einen Ausbildungsplatz finden. Die Papenburger Werft hat aktuell Beschäftigung bis in das Jahr 2015.

Mit dem Lifetime Award 2011 war posthum Dietmar Kastner als einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Touristiker ausgezeichnet worden. Der in der Branche respektvoll als “touristisches Schwergewicht” titulierte Touristikchef war in den Jahren von 2000 bis 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung der REWE Touristik. Davor war die Ehre dem Unternehmer und Hotelier Stefan Schörghuber sowie Michael Kirnberger, dem langjährigen Präsidenten des Verbandes Deutsches Reisemanagement e.V., zuteil geworden. Der “Lifetime Award” wird durch das Präsidium des Wirtschaftsclubs vergeben.

Der Travel Industry Club ist ein – von bestehenden Verbänden unabhängiges – Entscheidernetzwerk von Führungskräften aller an der Prozesskette beteiligten Unternehmen der Reiseindustrie, die durch ihr persönliches Engagement dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung des Wirtschaftsbereiches “Privat- und Geschäftsreisen” zu verbessern. Die aktuell über 600 Mitglieder sind die Macher und Beweger der Privat- und Geschäftsreiseindustrie aus Geschäftsführung, Vertrieb, Marketing und Kommunikation aller touristischen Segmente. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Journalisten der Wirtschafts- und Fachpresse, von Nachrichtenagenturen und von Funk und Fernsehen.

2011: 9,3 Millionen mehr Flugpassagiere als im Vorjahr

(Wiesbaden, 18. Februar 2012) Insgesamt 175,2 Millionen Fluggäste starteten oder landeten im Jahr 2011 auf deutschen Flughäfen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 9,3 Millionen Passagiere oder 5,6 Prozent mehr als 2010.

Bei moderatem Wachstum im Inlandsverkehr (+1,4%) erhöhte sich die Zahl der Passagiere, die ins Ausland flogen oder von dort kamen, um 6,3 Prozent auf 150,9 Millionen. Im Europaverkehr, der mehr als drei Viertel des Auslandsverkehrs repräsentiert, gab es dabei ein Plus von 8,4 Prozent.

Im Interkontinentalverkehr ging 2011 die Zahl der Fluggäste leicht um 0,4 Prozent auf 33,7 Millionen zurück. Ursache dafür war insbesondere die negative Entwicklung beim Luftverkehr mit Afrika, der aufgrund der Einbrüche der Fluggastzahlen für Tunesien (-35,3%) und Ägypten (-28,1%) um 16,6 Prozent zurückging. Die Zahl der Fluggäste von beziehungsweise nach Amerika nahm dagegen um 4,4 Prozent zu, von und nach Asien stiegen die Fluggastzahlen um 2,5 Prozent.

Strategische Allianz in der deutschen Reiseindustrie: Kooperationsabkommen zwischen Verband Internet Reisevertriebe und Travel Industry Club – Gegenseitiger Support bei Branchenaktivitäten

(Frankfurt/Main, 17. Februar 2012) Weitreichende Kooperation in der deutschen Reiseindustrie. Der Verband Internet Reisevertrieb e. V. (VIR) und der Travel Industry Club (TIC) werden künftig eng zusammenarbeiten und sich bei ihren renommierten Branchenveranstaltungen gegenseitig unterstützen.

Neben einem regelmäßigen Informationsaustausch sichert der VIR dem Travel Industry Club unter anderem bei verschiedenen Veranstaltungsformaten wie zum Beispiel dem “Travel Industry Manager” im Bereich Travel Technology seinen Support zu. Im Gegenzug wird sich der Travel Industry Club unter anderem als Partner am VIR-Innovationswettbewerb “Sprungbrett” beteiligen.

Michael Buller, Vorstand des VIR: “Der Travel Industry Club hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der deutschen Reiseindustrie entwickelt. Er versteht es, seinen Mitgliedern eine bedeutende Netzwerkplattform mit einer Vielzahl an interessanten Veranstaltungen zu bieten. Wir freuen uns sehr, durch die engere Kooperation mit dem TIC der Branche neue gemeinsame Impulse zu verleihen.”

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: “Durch die Zusammenarbeit sichert sich der Travel Industry Club für seine Veranstaltungen und die Ausschreibungen zum “Travel Industry Manager” sowie der “Award Night” zur ITB Berlin eine weithin anerkannte Branchenkompetenz im Segment Travel Technology und E-Commerce.”

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Interessenverband der touristischen Internetwirtschaft. Zu seinen Mitgliedern gehören mit ebookers.de, Expedia.de, HolidayCheck, JT Touristik, lastminute.de, opodo.de und weg.de sieben der größten Online-Reiseunternehmen in Deutschland, die zusammen rund zwei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. Alle VIR-Mitgliedsunternehmen lassen sich und ihre Dienstleistungen TÜV-zertifizieren und nehmen damit eine Vorbildfunktion für die gesamte Reisebranche ein.

Zum 7. Mal am Vorabend der ITB Berlin: Travel Industry Club lädt zur Gala der deutschen Reiseindustrie – Zehn Finalisten für den Best Practice Award nominiert

(Frankfurt/Main, 15. Februar 2012) Countdown für die große Gala der deutschen Reiseindustrie. Zum 7. Mal lädt der Travel Industry Club zur großen Award Night nach Berlin. Zur Galaveranstaltung im Hôtel Concorde Berlin am Vorabend der ITB Berlin werden am 6. März 2012 über 400 Gäste erwartet. Höhepunkt der Veranstaltung sind die Verleihung des “Best Practice Awards” und die Auszeichnungen von nationalen und internationalen Persönlichkeiten, die sich um die Reisebranche verdient gemacht haben. Darüber hinaus wird der Medienpreis in der Kategorie “Wirtschaftspresse” und “Fachpresse” vergeben.

Für die Travel Hall of Fame National sind der ehemalige Fraport-Chef Wilhelm Bender, Hartmut Mehdorn als CEO von Air Berlin sowie Dieter Müller, Gründer der Motel One Group, nominiert. Für die Travel Hall of Fame International stehen mit Peter C. Borer (The Peninsula) und Chris Cahill (Fairmont Raffles) gleich zwei international renommierte Hoteliers zur Wahl. In der Kategorie ist zudem mit Herbert Kelleher der Gründer von Southwest Airlines und der Pionier im globalen Low Cost Segment nominiert.

Ein Preisträger steht bereits fest: Bernard Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter der MEYER WERFT aus Papenburg, wird für seine Verdienste in der internationalen Kreuzfahrtindustrie mit dem “Lifetime Award” des Travel Industry Club ausgezeichnet. Bernard Meyer führt das 1795 gegründete Familienunternehmen in sechster Generation. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die MEYER WERFT weltweit einen exzellenten Ruf beim Bau von Spezialschiffen erworben.

In die finale Runde für den renommierten “Best Practice Award” haben es zehn Unternehmen geschafft. Qualifiziert haben sich 25hours Hotel, Avis, die DB Vertriebs GmbH, die Deutsche Zentrale für Tourismus DZT, Dorst & Lesser, der Flughafen München, Studiosus Reisen, die Traffics Softwaresysteme, die TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH und die TUI Consulting.

Der “Best Practice Award” der deutschen Reiseindustrie steht für die Innovationskraft der Branche. Ausgezeichnet werden Erfolgsmethoden, die dadurch überzeugen, dass sie sich ganzheitlich oder in der Nische deutlich vom Markt abheben und neue Standards schaffen. Der seit 2006 verliehene Award ging in den vergangenen Jahren an die Deutsche Lufthansa, die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), HRS, an AirPlus International, BCD Travel als einer der führenden Anbieter im Geschäftsreisemarkt und im vergangenen Jahr an Studiosus Reisen nach München.

Mit Claudia Roth konnte der Travel Industry Club die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen als Keynote Speaker gewinnen. In den vergangenen Jahren waren der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, Renate Künast von Bündnis 90/Die Grünen, Bundesaußenminister Guido Westerwelle, Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker, Gregor Gysi als Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, zu Gast beim Travel Industry Club.

Der Travel Industry Club ist ein – von bestehenden Verbänden unabhängiges – Entscheidernetzwerk von Führungskräften aller an der Prozesskette beteiligten Unternehmen der Reiseindustrie, die durch ihr persönliches Engagement dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung des Wirtschaftsbereiches “Privat- und Geschäftsreisen” zu verbessern. Die aktuell über 600 Mitglieder sind die Macher und Beweger der Privat- und Geschäftsreiseindustrie aus Geschäftsführung, Vertrieb, Marketing und Kommunikation aller touristischen Segmente. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Journalisten der Wirtschafts- und Fachpresse, von Nachrichtenagenturen und von Funk und Fernsehen.

TUI: Insgesamt guter Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2011/12 / Ergebnis wie erwartet durch Folgen der Unruhen in Nordafrika belastet / Ausblick für Gesamtjahr unverändert positiv

(Hannover, 15. Februar 2012) Das 1. Quartal des TUI AG Geschäftsjahres 2011/12 hat sich entsprechend den Erwartungen entwickelt. Bei einem insgesamt guten Geschäftsverlauf stiegen die Umsätze im 1. Quartal um rund 5 Prozent auf knapp 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr 3,3 Milliarden Euro). Erfreulich gestalten sich die Buchungseingänge sowohl für die Wintersaison 2011/12 als auch für die Sommersaison 2012.

Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITA) im 1. Quartal 2011/12 ging auf ein Saison bedingtes Minus von 147 Millionen Euro (Vorjahr -120 Millionen Euro) zurück. Hierin spiegelt sich ein Ergebniseffekt aus Nordafrika in Höhe von 30 Millionen Euro wider. Das Vergleichsquartal des Vorjahres war dagegen noch nicht von den politischen Unruhen in Nordafrika betroffen. Das Nettoergebnis verringerte sich auf einen saisonal üblichen Verlust von -137 Millionen Euro (Vorjahr -94 Millionen Euro). Ursache hierfür ist neben der operativen Entwicklung ein niedrigerer at Equity Beitrag aus der Containerschifffahrt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt im 1. Quartal -0,37 Euro (Vorjahr -0,21 Euro).

Am Ausblick für das Geschäftsjahr 2011/12 hält TUI unverändert fest. Die schwächere Nachfrage für Zielgebiete in Nordafrika im 1. Quartal war erwartet und entsprechend in die Jahresplanung einbezogen worden. Demnach geht der Vorstand für das Gesamtjahr von einer moderaten Steigerung des Umsatzes und einer leichten Verbesserung des operativen Ergebnisses (bereinigtes EBITA) aus. Unter dem Strich rechnet TUI mit einem positiven Konzernjahresergebnis.

Detailentwicklung TUI Travel
Der Umsatz der TUI Travel ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund
5 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen (Vorjahr 3,2 Milliarden Euro). Das Wachstum ist vor allem auf einen höheren Anteil differenzierter Produkte und die Weitergabe gestiegener Kosten an die Kunden zurückzuführen. Der saisonal bedingte operative Verlust (bereinigtes EBITA) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 16 Prozent auf -130 Millionen Euro (Vorjahr -113 Millionen Euro). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen die Folge einer deutlich geringeren Nachfrage für Nordafrika-Reisen. Insgesamt betrug der Ergebniseffekt aus den Unruhen 28 Millionen Euro.

Im Mainstream-Sektor lag die Zahl der Kunden mit insgesamt 3,7 Millionen auf Vorjahresniveau. Im Bereich Europa Mitte konnte die schlechtere Buchungslage für Nordafrika-Reisen teilweise durch Wachstum auf den Kanarischen Inseln kompensiert werden. Im Bereich Europa Nord hat TUI Travel Flugzeuge aus Großbritannien vorübergehend in Kanada und den skandinavischen Ländern eingesetzt. Trotz schwachem Konsumumfeld in Großbritannien und gesunkener Nachfrage nach Nordafrika-Reisen konnte somit eine zufriedenstellende Auslastung der Flugkapazitäten erzielt werden.

Detailentwicklung TUI Hotels & Resorts
Die Hotelsparte des Konzerns hat sich trotz der Belastungen im Nordafrika-Geschäft gut entwickelt. Der Umsatz stieg im 1. Quartal bei annähernd gleicher Kapazität um 10 Prozent auf 181 Millionen Euro (Vorjahr 164 Millionen Euro). Gründe für den Anstieg sind eine verbesserte Auslastung und höhere durchschnittliche Erlöse pro Bett. Ebenfalls deutlich gestiegen ist das operative Ergebnis. Das bereinigte EBITA kletterte auf 13 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung um rund 31 Prozent zum Vergleichsquartal. Die Auslastung von TUI Hotels & Resorts konnte von 70,6 auf 74,5 Prozent gesteigert werden. Der durchschnittliche Erlös pro Bett wuchs von 48,36 auf 49,20 Euro.

Der Ergebnissprung ist im Wesentlichen auf einen besseren Geschäftsverlauf der RIU Hotels zurückzuführen. Die Hotelgruppe profitierte im 1. Quartal deutlich von der Verschiebung der Nachfrage aus den nordafrikanischen Ländern in das westliche Mittelmeer. Die Auslastung bei RIU verbesserte sich von 72,9 auf 77,6 Prozent. Der durchschnittliche Erlös pro Bett lag bei 46,31 Euro (Vorjahr 45,47 Euro).

Detailentwicklung Kreuzfahrten
Der Geschäftsverlauf der Sparte war im 1. Quartal stabil. Der Umsatz lag mit 40 Millionen Euro auf Vorjahresniveau1. Im bereinigten EBITA von -8 Millionen Euro (Vorjahr -4 Millionen Euro) spiegeln sich ein geplanter Werftaufenthalt der MS Europa, Vorlaufkosten für die Flottenerweiterung bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten und höhere Aufwände durch den Flottenausbau bei TUI Cruises wider. Die Auslastung der Schiffe von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten lag mit 74,1 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres. Die Durchschnittsrate pro Passagier und Tag ging auf Grund des Werftaufenthalts der MS Europa von 389 Euro auf 345 Euro zurück. TUI Cruises entwickelte sich im 1. Quartal positiv. Die Auslastung stieg auf 98,8 Prozent (Vorjahr 96,8 Prozent) und die Durchschnittsrate konnte auf 131 Euro pro Passagier und Tag gesteigert werden (Vorjahr 125 Euro).

Entwicklung Containerschifffahrt2
Hapag-Lloyd hat sich im 1. Quartal des TUI AG Geschäftsjahres 2011/12 in einem herausfordernden Marktumfeld besser als der Wettbewerb entwickelt und ein positives operatives Ergebnis erzielt. Der im TUI Konzernergebnis enthaltene Anteil der Containerschifffahrt liegt im 1. Quartal 2011/12 des TUI Geschäftsjahres bei -9 Millionen Euro (Vorjahr 18 Millionen Euro).

28. Deutsche Tourismusanalyse: Urlaub bleibt auch 2012 das Highlight des Jahres – Fast die Hälfte der Deutschen sitzt auf gepackten Koffern

(Hamburg, 10. Februar 2012) Die Urlaubsreise behält auch 2012 ihre Faszination und die Reiselust der Bundesbürger ist ungebrochen. 45 Prozent der Deutschen sitzen gedanklich schon auf gepackten Koffern und planen fest, 2012 wenigstens eine Reise von mindestens fünf Tagen Dauer zu unternehmen. Mehr als jeder neunte Bürger (11,3%) will in diesem Jahr sogar mehrfach verreisen. Ein weiteres Drittel (33%) der Bevölkerung äußert sich noch zurückhaltend bei seiner Urlaubsplanung und ist unsicher, ob 2012 eine Reise unternommen wird. Dagegen ist bisher lediglich etwa jeder fünfte Bundesbürger (22%) sicher, in diesem Jahr nicht zu verreisen. Dies geht aus der 28. Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, hervor, für die 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2011 und ihrer Reiseabsicht für 2012 befragt wurden.

„Die Tourismusbranche kann aufatmen und sich in diesem Jahr auf stabile bis leicht steigende Gästezahlen einstellen“, so Professor Dr. Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung. „Die Deutschen werden auch 2012 lieber im Alltag den Gürtel etwas enger schnallen als die ‚besten Wochen des Jahres‘ daheim zu verbringen. Urlaub ist und bleibt für die meisten Bundesbürger das Highlight des Jahres.“

28. Deutsche Tourismusanalyse

Reiseziele 2012: Urlaub in Deutschland ist wieder gefragt und angesagt
Das Motto der Zukunft lautet: „Zurück in die Vergangenheit“. Vor 20 Jahren verbrachte knapp jeder zweite Deutsche seinen Urlaub im eigenen Land (1991: 48%). Vor zehn Jahren war es dagegen nur noch etwa jeder Dritte (2001: 33%), der sich für eine Destination innerhalb Deutschlands entschied. Für die letzten Jahre ist jedoch eine Renaissance der deutschen Feriengebiete nachweisbar. Diese Beliebtheit wird sich auch 2012 fortsetzen. Fast jeder Vierte plant schon jetzt fest seinen Urlaub zwischen den deutschen Küsten und Bergen zu verbringen. Die Prognose der Stiftung lautet: Insgesamt zwei Fünftel aller Reisenden werden 2012 ihre Ferien im Inland verbringen.

Auf ein stabiles Urlauberaufkommen können sich die meisten Euroopäischen Destinationen einstellen. Spanien bleibt dabei das beliebteste Auslandsreiseziel vor Italien. Auf den weiteren Plätzen folgen die Türkei, Österreich und Kroatien. Fernreisen bleiben auch in diesem Jahr beliebt, wobei die Gästezahlen stark nach Zielgebieten variieren werden: Während die USA und Kanada, die Karibik und Mittelamerika und vor allem asiatische Länder zahlreiche Gäste erwarten können, ist die Skepsis bezüglich nordafrikanischer Ziele hoch.

Alle Reiseziele vom Schwarzwald bis in die Südsee und von der Nordsee bis nach Nordamerika können jedoch weiterhin auf die große Gruppe der Unentschlossenen hoffen, die nur auf das richtige Angebot warten, um dann in den Urlaub zu entschwinden.

Rückblick auf die Reisesaison 2011: Pragmatisch statt panisch
„Es deutet vieles darauf hin, dass die Bundesbürger wieder mehr reisen werden. Das Vertrauen ist zurück, die Grundstimmung positiv. Die Deutschen wollen wieder mehr unterwegs sein und zeigen folgerichtig ihre Reiselust“, so lautete die letztjährige Reiseprognose der Stiftung für Zukunftsfragen zur Reisesaison 2011. Genauso ist es gekommen. Trotz anhaltender Diskussion um Rettungsschirme und Euroo-Krise, trotz Nuklear- und Naturkatastrophen steigerte sich die Reiseintensität der Bundesbürger im zweiten Jahr in Folge leicht auf 53 Prozent (2010: 52% – 2009: 50%).

Innerhalb der Bevölkerung zeigte sich dabei ein uneinheitliches Bild. So war Bildung ein entscheidendes Merkmal, ob verreist wurde oder nicht. Je höher der formale Bildungsgrad, desto höher war auch die Reiseintensität – Hauptschulabsolventen (39%) verreisten etwa nur halb so oft wie Hochschulabsolventen (76%). Auch mit steigendem Einkommen stieg die Reiselaune. Während nicht einmal jeder dritte Geringverdiener (32%) in den Urlaub fuhr, waren es bei den Besserverdienenden mehr als drei Viertel (77%).

Groß blieben auch die Unterschiede innerhalb der Lebensphasen: „Vor allem kinderlose Paare und Jungsenioren zeigten sich auch 2011 als besonders reisefreudige Zielgruppen. Beide verfügen relativ frei über ihre Zeit, haben Geld und sind unabhängig, sodass sie auch weiterhin bekannte Urlaubsdestinationen besuchen und neue Reiseziele entdecken können.

Ungewiss bleibt dagegen die Zukunft des Tourismus im Familiensegment: Im Vergleich zum Reisejahr 2010 verringerte sich der Anteil der Reisenden dieser Bevölkerungsgruppe erneut um zwei Prozentpunkte. Familienurlaub wird zunehmend zu einem Luxus, den sich zukünftig nur noch jede zweite Familie leisten kann“, so Professor Reinhardt.

28. Deutsche Tourismusanalyse

Inlandsreiseziele 2011: Mehr Gäste in Bayern als an der Ostsee
Deutschland war auch 2011 das mit großem Abstand beliebteste Urlaubsziel der Bundesbürger. Mit 37 Prozent verbrachten mehr Urlauber ihre Ferien zwischen Flensburg und Oberstdorf als in den fünf beliebtesten Auslandsdestinationen (Spanien, Italien, Türkei, Österreich, Kroatien) zusammen.

Allein die bayrischen Feriengebiete zogen mehr Gäste an als Nordafrika, Asien, Nordamerika und die Karibik zusammen. Das Reiseziel Bayern konnte dabei seinen Marktanteil um rund ein Zehntel auf neun Prozent steigern und somit erstmals seit Jahren die Ostseeküste vom Spitzenplatz verdrängen. Zulegen konnten auch die Urlaubsregionen in Baden-Württemberg. Einbußen mussten dagegen die Reisegebiete in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinnehmen, die stärker unter dem „schlechten Sommer“ zu leiden hatten als andere deutsche Feriendestinationen.

28. Deutsche Tourismusanalyse

Europäische Auslandsreiseziele 2011: Italien gewinnt – Griechenland verliert
Im Vergleich zum Vorjahr konnte Spanien seinen Marktanteil leicht steigern (+0,4 Prozentpunkte) und blieb somit auch 2011 die unangefochtene Nummer 1 der ausländischen Feriengebiete. Auf dem zweiten Platz der beliebtesten deutschen Auslandsreiseziele konnte sich Italien von der Türkei absetzen.

Während Italien mehr deutsche Urlauber bei sich begrüßen konnte (+1,6 Prozentpunkte), musste die Türkei einen leichten Rückgang (?0,3 Prozentpunkte) verbuchen. Gleiches traf auch auf Österreich zu, das sein Vorjahresniveau nicht halten konnte. Die Diskussionen um Staatspleite und Rettungsschirme haben zudem deutlich weniger Deutsche in die griechischen Feriengebiete fliegen lassen. Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Anteil deutscher Urlauber in Griechenland auf zwei Prozent verringert und somit um rund ein Drittel reduziert (2009: 3,3%).

Fernreiseziele 2011: Nordafrika verliert Marktanteile
Das Fernreisesegment zeigte 2011 ein uneinheitliches Bild. Die Aufstände und Veränderungen in Ägypten und Tunesien haben den nordafrikanischen Ferienzielen insgesamt ein deutliches Minus beschert. Nur mehr 2,4 Prozent der Deutschen besuchten in der abgelaufenen Urlaubssaison die Strände der südlichen Mittelmeerküste – 2010 waren es noch rund 50 Prozent mehr Gäste. Dagegen konnten asiatische – trotz der Unruhen in Thailand und der Atomkatastrophe von Fukushima – sowie nordamerikanische Ziele – trotz Hurrikans an der Ostküste und Tornados im Landesinneren – fast im selben Umfang zulegen.

28. Deutsche Tourismusanalyse

Reisedauer 2011: Nur noch 12,4 Tage dauert der Urlaub
Urlaub blieb auch 2011 die „populärste Form des Glücks“ – jedoch währte dieses Glück im Schnitt nur noch 12,4 Tage. Damit reduzierte sich die Reisedauer im Vergleich zum Vorjahr leicht (2010: 12,5 Tage), im Kontrast zu 2001 jedoch deutlich (2001: 14,7 Tage).

Vor allem längere Reisen fanden immer seltener statt. Ein Urlaub mit einer Dauer von zwei Wochen oder länger leistete sich nur mehr jeder vierte Reisende (26%). Erstmals in der fast 30-jährigen Geschichte der Tourismusanalyse war damit der Anteil derjenigen, die zwischen 5 und 13 Tagen in die Ferien fuhren (27%), größer als der der Langzeiturlauber (über 14 Tage: 26%). Die Verkürzung der Urlaubszeit traf besonders die inländischen Destinationen – der Urlauber war zwar schnell da, aber auch schnell wieder weg. Weniger als zehn Tage, und damit fast einen halben Tag weniger als noch im Vorjahr (2010: 10,3 Tage), verweilte der Deutsche bei einem Urlaub im eigenen Land. Wer dagegen eine Fernreise antrat, der blieb fast doppelt so lange unterwegs und auch innerhalb Euroopas verweilte der Gast drei Tage länger als im Inland.

Reiseausgaben 2011: Rund 1.000 Euro kostet der Urlaub
Genau 1.012 Euro bzw. 81 Euro pro Tag ließen sich die Deutschen ihren Urlaub durchschnittlich pro Person kosten. In dieser Summe waren nicht nur die reinen Reise- und Unterkunftspreise enthalten, sondern auch alle Nebenausgaben – von Ausflügen über Souvenirs bis zu Trinkgeldern. Im Vergleich zum Vorjahr (2010: 944 Euro) erhöhten sich die Gesamtausgaben damit deutlich um 68 Euroo pro Person und Reise. Abhängig von der Urlaubsdestination fielen hierbei unterschiedliche Kosten an:

Bei einem Urlaub im Inland betrugen die Tageskosten 73 Euro, innerhalb Euroopas durchschnittlich 79 Euro und für eine Fernreise fielen Kosten von 105 Euro pro Tag an.

  • Ein Urlaubstag kostete in Spanien 89 Euro, in Österreich 86 Euro und der Türkei 84 Euro – günstiger waren Ziele in Italien (80 Euro), in Griechenland (69 Eur) oder in Kroatien (64 Euro).
  • Am teuersten war ein Urlaubstag in den USA (133 Euro) und am preiswertesten in Polen (56 Euro).
  • Mit 715 Euro war ein Urlaub im Inland über 300 Euro günstiger als ein Urlaub in Euroopa (1.029 Euro).
  • Fernreisen kosteten mit 1.967 Euro mehr als das Zweieinhalbfache eines Deutschlandurlaubs – dauerten aber auch deutlich länger.

Beherbergung: Inlandstourismus 2011: 4 % mehr Übernachtungen

(Wiesbaden, 10. Februar 2012) Hoffentlich setzt sich das in diesem Jahr fort: Im Jahr 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 394,1 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 330,3 Millionen, die von Gästen aus dem Ausland um sechs Prozent auf 63,8 Millionen.

Im Monat Dezember 2011 betrug die Gesamtzahl der Gästeübernachtungen 23,0 Millionen und lag damit um sechs Prozent über dem entsprechenden Vorjahresmonat. Davon entfielen 18,8 Millionen Übernachtungen auf inländische Gäste (+5%) und 4,2 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (+9%).

Kalter Winter treibt Deutsche in die Wärme – Buchungsanstieg bis 60 Prozent

Die Deutschen flüchten vor den eisigen Temperaturen in wärmere Gefilde. Besonders beliebt: Dubai. Ein Experte sagt, worauf man bei der Reiseplanung achten sollte.

(Leipzig, 10. Februar 2012) Die eisigen Temperaturen treiben immer mehr Deutsche in den Süden. Das hat eine aktuelle Auswertung des Onlinereiseportals ab-in-den-urlaub.de (2,7 Mio Nutzer im Monat laut AGOF) ergeben. Beispiel Dubai: Die Zahl der Buchungen für das Emirat stieg um 50 Prozent. Nach Teneriffa, Mallorca und Co. wollten rund 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr um diese Zeit. Als die Meteorologen erstmals vor arktischen Temperaturen warnten, gab es für Reisen in den Süden insgesamt ein sattes Plus von 60 Prozent.

Dominikanische Republik

Dominikanische Republik

Ebenfalls beliebt: Fernziele wie Südafrika, die Seychellen und die Malediven. Auch nach Nordafrika flüchten viele vor dem kalten Wetter. Im vergangenen Jahr hatte es dort aufgrund der politischen Situation noch einen Einbruch der Reisezahlen gegeben.

Aber worauf müssen Sie achten, wenn Sie nun noch spontan die Thermohose gegen die Badehose tauschen wollen? Ralf Michaelsen, Manager von ab-in-den-urlaub, rät, nicht das erstbeste Angebot zu wählen. Ein guter Vergleich spart Geld für die Urlaubskasse. „Wer jetzt spontan in den Urlaub möchte, der kann auf ab-in-den-urlaub 75 Reiseveranstalter miteinander vergleichen“, sagt der Experte. Geduld sei bei der Suche oberstes Gebot. Ebenso wichtig: Fahren Sie an bekannte Reiseziele. In Orten und Regionen, die eher unbekannt sind, haben viele Geschäfte und Hotels während der Nebensaison geschlossen.

Malta

Malta

Und: Vergessen Sie nicht, sich gut einzucremen! Unsere Haut ist durch den Herbst und den Winter nicht mehr an starke Sonne gewöhnt – ein schwerer Sonnenbrand kann die Folge sein. Einen letzten Tipp hat Ralf Michaelsen noch: „Wir empfehlen einen Blick auf den Wetterbericht.“ Denn selbst in Marokko und Tunesien schneit es zurzeit.

Hamburg lädt ein zu Deutschlands größter Winterparty auf dem Eis – Eine Million Besucher auf der zugefrorenen Alster erwartet

(Hamburg, 09. Februar 2012) Der klirrendkalte Winter verzaubert die Hansestadt: Die Außenalster in der City ist so stark zugefroren, dass zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder das Hamburger Alstereisvergnügen ausgerichtet werden kann. Rund eine Million Besucher werden an diesem Wochenende zu dem bundesweit größten Volksfest auf dem Eis erwartet.

Nur alle Jubeljahre möglich: AlstereisvergnüŸgen in Hamburg

Nur alle Jubeljahre möglich: AlstereisvergnüŸgen in Hamburg

Grünes Licht für das Alstereisvergnügen gaben die Behörden der Hansestadt am gestrigen Mittwoch: Die Eisdecke der Außenalster, Hamburgs See mitten in der City, ist an vielen Stellen schon 22 Zentimeter dick – genug, um an diesem Wochenende das beliebte Alstereisvergnügen aufleben lassen.

Flanieren und Schlittschuhlaufen auf der Außenalster
Das hat es zuletzt 1997 gegeben, als eisige Temperaturen das Wasser der Außenalster bis zu 28 Zentimeter dickem Eis anwachsen ließ und den See so in Deutschlands größte Eislauffläche verwandelte. Damals genossen Hundertausende die einmalige Gelegenheit, über den zugefrorenen See zu flanieren oder Schlittschuh zu laufen. Zahlreiche Buden auf dem Eis versorgten die Schaulustigen mit heißen Getränken und Snacks. Aus dem ganzen Bundesgebiet, aus Dänemark und aus den Beneluxstaaten waren kurzfristig Touristen in die Hansestadt gereist, um bei diesem Naturschauspiel dabei zu sein.

Winterspaß mit Outdoor-Sauna
An diesem Wochenende können sich die Hamburger und Besucher der Stadt nun endlich wieder auf ein weiteres Alstereisvergnügen freuen. Während im Hamburger Hafen eine Eisbrecherflotte permanent die Fahrrinne in der Elbe von dicken Eisschollen befreit, konnte die Eisdecke auf der Außenalster in den vergangenen Wochen ungehindert wachsen.

Hamburg erwartet eine Million Besucher auf der zugefrorenen Alster

Hamburg erwartet eine Million Besucher auf der zugefrorenen Alster

Immer wieder haben die Behörden der Stadt in den vergangenen Tagen die Eisdicke der Außenalster gemessen, um zu prüfen, ob die Eisschicht stark genug für das geplante Massenspektakel ist. An insgesamt zehn Stellen wurde 33 Mal gebohrt. Dann kam am Mittwoch endlich die freudige Nachricht: Die Eisdicke beträgt 15 bis 22 Zentimeter und ist damit ausreichend für das Alsterreisvergnügen. Das Betreten der Eisfläche erfolgt auf eigene Gefahr!

Die Eishockeymannschaft der Hamburg Freezers hat schon gestern die Gelegenheit genutzt und gleich nach der Freigabe der Eisflächen ein Mannschaftstraining auf der Außenalster absolviert – zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer fegten die 16 Profis ein Eishockey-Feld vom Schnee frei und legten los.

Für viele Hamburger heißt es nun am Wochenende: dick anziehen und ab aufs Eis. Stärkung in Form von heißen Getränken und kleinen Imbissen werden mehrere Dutzend Verkaufsstände entlang des Alsterufers bieten. Für Hartgesottene wird auf den Alsterwiesen eine mobile Sauna mit einem Tauchbecken aufgebaut. Spiel- und Sportfreunde können außerdem beim Human Curling mit einem Autoreifen über das Eis schlittern.

Kaiserwetter am Wochenende
Für das Wochenende haben die Meteorologen herrliches Winterwetter vorausgesagt: Freitag und Samstag gibt es viel Sonne, wenig Wind und Tagestemperaturen zwischen minus zwei und minus vier Grad. Am Sonntag wird es bewölkt, und die Temperaturen sinken auf minus acht bis minus 15 Grad ab. Weitere Informationen unter www.hamburg.de/alstereisvergnuegen und www.hamburg-tourismus.de.

Das Alstereisvergnügen beginnt an diesem Freitag um 12 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr. Auswärtige Besucher, die das Fest miterleben möchten, können jetzt noch kurzfristig ein günstiges Pauschalangebot der Hamburg Tourismus GmbH buchen. Es beinhaltet drei Übernachtungen inklusive Frühstück und die “Hamburg Card” für ab 199 Euro. Bei diesem Angebot ist die Hin- und Rückfahrt im ICE kostenlos. Last-Minute-Hotelbuchungen können online unter www.hamburg-tourismus.de oder telefonisch unter +49 40 300 51 300 vorgenommen werden. Für Tagesbesucher empfiehlt sich der Kauf der „Hamburg Card“ mit kostenfreier Nutzung des Personennahverkehres und vielen Ermäßigungen für Hamburger Freizeiteinrichtungen. Die “Hamburg Card” ist problemlos an allen HVV-Fahrkartenautomaten erhältlich.

Deutscher Bundestag: Wachstumspotenziale der Barrierefreiheit im Tourismus noch lange nicht ausgeschöpft

(Berlin, 09. Februar 2012) In barrierefreien Reiseangeboten steckt für die Tourismusbranche viel unerschlossenes Wachstumspotenzial. Davon zeigten sich bei einer öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag etliche Experten überzeugt. Der Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT), Rolf Schrader, sagte, die ökonomische Bedeutung barrierefreien Reisens sei insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Tourismusbranche „noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen und in entsprechende Produkte und Dienstleistungen umgesetzt worden“. Von den rund fünf Millionen mobilitäts- oder aktivitätseingeschränkten Menschen der Generation 65 plus unternehme nur die Hälfte eine Urlaubsreise pro Jahr, während die Reiseintensität im Bundesdurchschnitt bei rund 75 Prozent liege, erläuterte Schrader.

Die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“, Carmen Hildebrandt, erläuterte, der Reisebranche entgehe jedes Jahr deutlich mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz, da etwa Menschen mit Behinderungen auf eine Reise verzichteten. Sie fügte hinzu, Barrierefreiheit sei für rund zehn Prozent der Menschen zwingend erforderlich, aber für hundert Prozent aller Reisenden komfortabel. Bislang gehörten der Arbeitsgemeinschaft acht Regionen an: Eifel, Erfurt, Fränkisches Seenland, Langeoog, Magdeburg, Niederlausitz, Ruppiner Land und Sächsische Schweiz. Auf die Frage der Abgeordneten, weshalb seit der Gründung 2008 nicht mehr Regionen hinzugekommen seien, sagte Hildebrandt: „Wir tragen niemanden zum Jagen.“ Die Mitgliedsregionen hätten den Wettbewerbsvorteil Barrierefreiheit erkannt. Möglicherweise seien die Qualitätsanforderungen sehr hoch. Es gehe um den Praxisnachweis barrierefreier Angebote wie entsprechende Stadtführungen oder Gaststätten mit Blindenleitsysteme, und nicht nur darum, über entsprechende Angebote zu reden.

Auf die Anregung, die Lutherdekade bis zum Jahr 2017 für Investitionen in barrierefreie Angebote wie Informationen für Menschen mit Höreinschränkungen zu nutzen, reagierten die Sachverständigen zustimmend. Er würde sich freuen, wenn daraus ein fünfjähriges Projekt würde, sagte der Vorstandsvorsitzende der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo), Rüdiger Leidner. Er wies zugleich darauf hin, dass viele Hoteliers und Reiseanbieter oftmals falsche Vorstellungen von den Kosten der Barrierefreiheit hätten. Hier sei noch viel Aufklärungs- und Beratungsarbeit notwendig.

 

Feiertage in Europa 2012: Andere Länder, andere Sitten – ADAC: Gut vorbereitet in den Urlaub starten

(München, 08. Februar 2012) Wer im Urlaub nicht unerwartet vor geschlossenen Geschäften, Banken und Supermärkten stehen möchte, sollte die Feiertage seines Urlaubslandes kennen. Deshalb hat der ADAC eine Liste aller Feiertage der ersten Jahreshälfte in den wichtigsten Reiseländern Europas erstellt. Aufgezählt werden nur die Termine, die von den Feiertagen in Deutschland abweichen und nicht auf einen Sonntag fallen:

- Dänemark 5. April, 4. Mai, 5. Juni
- Frankreich 8. Mai
- Griechenland 27. Februar, 13. und 16. April, 4. Juni
- Großbritannien 17. März (Nordirland), 7. Mai, 4. Juni, (außer in Schottland) und 5. Juni
- Irland 7. März, 7. Mai, 4. Juni
- Italien 25. April, 2. Juni
- Kroatien 7., 22. und 25. Juni
- Niederlande 30. April, 5. Mai
- Norwegen 5. April
- Österreich 7. Juni
- Polen 3. Mai, 7. Juni
- Portugal 21. Februar, 25. April, 7. Juni
- Schweden 6. und 23. Juni
- Schweiz 19. März u. 7. Juni (nicht in allen Kantonen)
- Slowakei 8. Mai,
- Slowenien 8. Februar, 27. April, 2. Mai, 25. Juni
- Spanien 19. März (regional), 5. April
- Tschechien 8. Mai
- Türkei 23. April, 19. Mai
- Ungarn 15. März

Umgekehrt kann man aber auch in vielen Ländern während der deutschen Feiertage einkaufen. Beispielsweise ist der Karfreitag in Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowenien, Tschechien, der Türkei und Ungarn ein normaler Werktag.

Alle die gut vorbereitet in den Urlaub starten wollen, finden länderspezifische Besonderheiten auch im Internet unter www.adac.de/reise_freizeit.

Arktische Nächte in Europa: Wenn der Diesel einfriert – Viele Wintersportler laut ADAC in den Urlaubsorten liegen geblieben

(München, 07. Februar 2012) Derzeit erreichen den ADAC Hunderte von Hilferufen aus den Wintersportgebieten, weil Dieselautos nicht mehr anspringen oder nach kurzer den Geist aufgeben. Der Grund: Wenn das Auto bei Temperaturen von bis zu minus 35 Grad draußen geparkt wird, kann auch Winterdiesel der arktischen Kälte nicht mehr standhalten.

Stichwort Winterdiesel: Der Gesetzgeber schreibt für Dieselkraftstoffe eine Filtrierbarkeit bis minus 20 Grad zwischen dem 16. November und dem 29. Februar vor. Sicherheitshalber verkaufen Tankstellen im Winter üblicherweise Kraftstoff, der bis minus 22 Grad Celsius funktioniert. Der ADAC rät, das Fahrzeug bei niedrigeren Temperaturen – nach Möglichkeit – in einer Garage oder zumindest windgeschützt abzustellen.

Verstopfter Filter: Wenn ein Diesel bei Temperaturen unter minus22 Grad mit verstopftem Filter nicht mehr weiterfährt, ist eine Pannenhilfe an Ort und Stelle kaum möglich. Das gesamte Kraftstoffsystem muss so weit erwärmt werden, dass sich alle Paraffinkristalle wieder auflösen. Dafür genügt das Abstellen in einer beheizten Garage oder Werkstatt. Die Einwirkung von stärkeren Wärmequellen ist nicht nötig und aus Gründen des Brandschutzes nicht zu empfehlen. Neben dem Aufwärmen ist meist der Austausch des Kraftstofffilters notwendig.

Benzinbeimischung: Allgemein gilt bei den Common-Rail- und Pumpe-Düse-Triebwerken, die etwa seit dem Jahr 2000 auf dem Markt sind, dass keinesfalls Benzin dem Dieselkraftstoff beigemengt werden darf. Wer sich nicht daran hält, riskiert schwere Schäden am gesamten Einspritzsystem einschließlich Hochdruckpumpe, Injektoren, Kraftstoffleitungen und Tank. Im Zweifelsfall immer in der Bedienungsanleitung unter Fahr-/Winterbetrieb nachlesen.

Der ADAC fordert, dass Fahrzeuge ab Werk so ausgerüstet sein müssen, dass sie mit normgerechten Kraftstoffen auch bei niedrigsten Temperaturen (mindestens minus 25 Grad Celsius) betriebsbereit bleiben. Das kann beispielsweise mit einer leistungsfähigen Filterheizung problemlos erreicht werden. Außerdem müssen die Mineralölhersteller auch in ganz Deutschland Dieselqualitäten anbieten, die eine Verwendungsfähigkeit in Fahrzeugen ohne Filterheizung bis mindestens minus 25 Grad Celsius sicherstellen. In Österreich und skandinavischen Ländern sind derartige Qualitäten bereits handelsüblich.

Fast jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland steht mit dem Tourismus in Verbindung

(Berlin, 06. Februar 2012) Tourismus ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor: Rund 2,9 Millionen Menschen – und damit sieben Prozent aller Erwerbstätigen – fanden im Jahr 2010 dank des Tourismus in Deutschland eine Beschäftigung. 4,4 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft gingen auf das Konto des Tourismus. Dies ist Ergebnis der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“, die im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) von DIW Econ erstellt wurde und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie maßgeblich mitfinanzierte.

Nimmt man die indirekten (z.B. die Dienstleistungen am Flughafen, Lieferungen von Bäckern an Gaststätten oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel) und induzierten Effekte (die durch das Ausgeben von tourismusbezogenen Löhnen entstehen) hinzu, kam der Tourismus auf einen Anteil von 9,7 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft und zwölf2 Prozent (entspricht 4,9 Mio. Erwerbstätige) an der Beschäftigung. Fast jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland steht also mit dem Tourismus in Verbindung. Die gesamten Konsumausgaben der Touristen in Deutschland beliefen sich 2010 auf 278,3 Milliarden Euro.

Die Studie kann unter www.btw.de kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Europatourismus 2011: Sechs Prozent mehr Besucher als 2010
Europa hat 2011 ein Besucherplus von sechs Prozent verzeichnet. Das geht aus der Studie „European Tourism in 2011 – Trends & Prospects“ der European Travel Commission hervor. 22 der 23 erfassten Länder konnten sich demnach im vergangenen Jahr über einen Besucherzuwachs freuen – und zwar zwischen drei Prozent in Großbritannien und über 20 Prozent in Lettland und Litauen. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte.

Koalition will Kinder- und Jugendtourismus unterstützen

(Berlin, 02. Februar 2012) Die Koalitionsfraktionen wollen den Kinder- und Jugendtourismus stärken. In einem Antrag fordern die CDU/CSU- und die FDP-Fraktion im Bundestag von der Bundesregierung unter anderem, die Qualifizierung von im Kinder- und Jugendtourismus tätigen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern weiter zu fördern. Die Regierung solle zudem prüfen, inwieweit der Aufbau einer Internetplattform „Jugendtourismus in Deutschland“ unterstützt werden kann. Ferner solle sie sich für eine intensivere Vermarktung von Angeboten für den Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland einsetzen, insbesondere durch die Deutsche Zentrale für Tourismus. Die Abgeordneten verlangen von der Regierung auch eine Auflistung, welche Bundesländer Aktionspläne zum Kinder- und Jugendtourismus haben und mit welchen Maßnahmen dieser Bereich jeweils gefördert wird.

In dem Antrag heißt es, Kinder und Jugendliche würden in Deutschland oft als bedeutende Zielgruppe für den Tourismus unterschätzt und nur ungenügend wahrgenommen. Dabei hätten Kinder- und Jugendreisen im Gegensatz zu anderen Tourismussegmenten auch eine große pädagogische und soziale Bedeutung. Deshalb sei eine weitere Verbesserung der Qualität von Kinder- und Jugendreisen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Anhörung zu “Barrierefreiem Tourismus”
Der Tourismusausschuss nimmt sich in einer öffentlichen Anhörung dem Thema „Barrierefreier Tourismus“ an. Am Mittwoch, 8. Februar, werden die Abgeordneten von 15 Uhr an im Saal E 200 des Paul-Löbe-Hauses sieben Experten befragen. Geladen sind Professor Armin Brysch von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, die Leiterin der Kontaktstelle für Behindertenangelegenheiten der Deutschen Bahn AG, Ellen Engel, die Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“, Carmen Hildebrandt, der Geschäftsführer des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit, Klemens Kruse, der Vorstandvorsitzende der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo), Rüdiger Leidner, der Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT), Rolf Schrader, sowie Olaf Schliper von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).

ADAC-Bilanz: Wo Autofahrer 2011 Urlaub machten – Italien legt deutlich an Beliebtheit zu – Bei den Regionen Istrien gemeinsam mit Oberbayern vorne

(München, 03. Februar 2012) Ferien machen im eigenen Land – das wollen nach wie vor die meisten deutschen Autourlauber. Mit 40 Prozent individuell geplanter Autourlaubsreisen ist die Bundesrepublik weiterhin Spitzenreiter im Ranking. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC, der dafür insgesamt 2,5 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder aus dem letzten Jahr ausgewertet hat.

Autoreise 2011

Mit fast 17 Prozent legt Italien auf der Beliebtheits-Skala gegenüber dem Vorjahr deutlich zu und liegt auf Rang zwei vor dem Drittplatzierten Österreich (7,2 Prozent). Frankreich und Kroatien belegen die Plätze vier und fünf. Sie überholen damit die Türkei, die auf Platz sechs abrutscht.

Bei der Regionen-Auswertung der Pkw-Reisenden konnte sich zwar erneut Oberbayern durchsetzen, muss sich aber dieses Jahr den ersten Platz mit Istrien teilen. Die kroatische Region hat deutlich zugelegt und verdrängt damit sogar Südtirol, das leichte Zugewinne hatte, auf Platz drei. An Beliebtheit gewonnen hat der Gardasee als Urlaubsziel und belegt nun Platz vier, dicht gefolgt von Tirol auf Platz fünf. Die Ostsee/Mecklenburgische Seenplatte verliert hingegen schon im zweiten Jahr in Folge und schafft es nur noch auf Platz sechs.

Die Camper blieben 2011 ihren gewohnten Urlaubsländern treu. Deutschland und Italien konnten letztes Jahr die meisten Routenanfragen bei den Gespannfahrern verzeichnen. Allerdings löst das “Stiefel-Land” erstmals Deutschland als Spitzenreiter im Camper-Ranking ab. Auf den Plätzen drei und vier folgen dann wieder Kroatien und Frankreich. Spanien sicherte sich erneut den fünften Platz. Bei den Routenanfragen der Wohnmobilisten sieht es ähnlich aus: Platz eins belegt hier jedoch Deutschland, danach folgen Italien, Frankreich, Kroatien und Spanien.

Bei der Regionen-Auswertung der Camper gibt es ebenfalls wenig Bewegung und ausländische Urlaubsgebiete dominieren. Die beliebteste Region der Gespannfahrer und Wohnmobilisten ist nach wie vor Istrien.

Die ADAC Routenplanung ist trotz zunehmender Nutzung von Navigationssystemen der meist gefragte Service des Automobilclubs in den Geschäftsstellen sowie im Internet und ist durch die mobile Nutzung via Smartphones und Tablett-PCs im Aufwärtstrend.

Wer jetzt schon Details zur Planung des nächsten Urlaubs sucht, findet hilfreiche Informationen unter www.adac.de/maps.