Archiv der Kategorie: Sonstiges

Promi-Pannen über den Wolken: Cheapflug.de präsentiert sechs filmreife Auftritte an Bord, die einen Oscar verdient hätten

(München, 21. Februar 2012) In einigen Tagen werden bei der glamourösen Oscar-Verleihung in Los Angeles wieder die besten Schauspielleistungen prämiert. Alle Welt schaut gespannt auf Prominente, Stars und Sternchen, die in elegante Abendgarderobe gehüllt über den roten Teppich schreiten und sich im Blitzlichtgewitter von ihrer Schokoladenseite zeigen. Doch abseits der Kameras scheinen Stars von gewöhnlichen Alltagssituationen oft überfordert. Ein idealer Ort für prominente Ausraster ist die Flugzeugkabine – ein Ort, an dem sich der Unterschied zwischen Prominenz und Normalsterblichkeit auf ein Minimum reduziert, da der Mangel an Fluchtmöglichkeiten und Sauerstoff außerhalb der Kabine das Gefühl bestärkt, mit den übrigen Fluggästen in einem Boot zu sitzen. Cheapflug.de, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, hat auf http://www.cheapflug.de/reisetipps/prominente-flugzeug-fauxpas/ sechs Prominente „nominiert“, die für ihre Showeinlage über den Wolken zweifelsohne einen Oscar verdient hätten.

Prominente Extrawürste über den Wolken
Alec Baldwin, bekannt aus Filmen wie „30 Rock“, „Departed“ oder „Aviator“, war gerade mit einer Partie “Words with friends” auf seinem Smartphone beschäftigt, als das Flugzeug zur Startbahn rollte. Kurz vor dem Start in Los Angeles machte ihn die American Airlines-Crew höflich darauf aufmerksam, dass alle elektronischen Geräte beim Start ausgeschaltet sein müssen – auch die der prominenten Passagiere. Den Schauspieler entzürnte diese Aufforderung so sehr, dass er in die Toilette stürmte und die Tür mit einem lauten Knall zuschlug. Aufgrund seines extrem unhöflichen Verhaltens wurde er des Flugzeuges verwiesen. Es folgte eine öffentliche Schlamm-Schlacht im Fernsehen bei „Saturday Night Live“ und auf Twitter. Siehe auch: http://www.youtube.com/watch?v=iisN-MYjpho

Auch Madonna wurde während eines Fluges mit Virgin ihrem Ruf als Diva gerecht, als sie an Bord auf die übliche Yoga-Routine für sich und ihre gesamte Gefolgschaft bestand. Der Flug war verspätet und umgeleitet worden, und scheinbar brachte das Madonnas kompletten Workout-Plan durcheinander. So bekam die „Queen of Pop“ die Sondererlaubnis, in den Gängen des Flugzeuges ihre Yoga-Übungen zu machen. Außerdem durfte sie am Ankunftsort sofort in einen Bus steigen, während die anderen Passagiere noch weitere drei Stunden in der Maschine ausharren mussten.

Prominenz XXL
Auch Kevin Smith („Red State“, „Stirb Langsam 4.0“) wurde des Flugzeugs verwiesen, nachdem er an Bord vor dem Start einen Aufstand geübt hatte. Grund des Ausrasters: Die Fluggesellschaft Southwest hatte den amerikanischen Regisseur gebeten, einen zweiten Sitzplatz zu bezahlen, da er für nur einen Sitz zu breit sei. Auch in Sachen Prominenz gilt: Weniger ist eben doch manchmal mehr.

Prominente Bonus-Leistungen
Der „Mile High Club“ hat eine ganz besondere Anziehungskraft auf normale Passagiere, Stars und wohl auch die Flugbegleiter. Immerhin schaffte es Ralph Fiennes („Harry Potter“, „Der Vorleser“), eine Stewardess von Qantas zu überreden, mit ihm auf der Flugzeug-Toilette die Mitgliedschaft im Club zu besiegeln. Die beiden wurden bei ihrem kleinen Schäferstündchen über den Wolken erwischt und der Vorfall machte die Runde. Dem Schauspieler brachte es unangenehme Presse, die Stewardess verlor ihren Job.

Prominente Pöbelei
Auch wenn man nur ein kleines Sternchen am deutschen Soap-Himmel ist, kann man für ganz große Furore sorgen. Wegen Sara Turchetto aus der „Lindenstraße“ musste ein Germanwings-Flugzeug auf dem Weg von Köln nach Belgrad in Zagreb zwischenlanden, um die Unruhestifterin loszuwerden. Sie soll schon beim Besteigen des Flugzeuges laut gepöbelt, während des Fluges Passagiere verbal angegriffen und mit Büchern um sich geschmissen haben. Auch der Abgang war Oscarreif: Zum Abschied gab es den doppelten Stinkefinger.

Prominente Pinkelpause
Auch Promis müssen mal: Auf einem Air France-Flug von Paris nach Dublin konnte sich der französische Schauspieler Gerard Dépardieu beim Start nicht mehr zusammenreißen, so sehr drückte seine Blase. Kurzerhand erleichterte er sich mit Hilfe einer leeren Flasche und bewies dabei mangelnde Treffsicherheit und urinierte auf den Kabinen-Boden, woraufhin der Flieger zur Parkposition zurück rollte und Depardieu mitsamt Gepäck wieder ausgeladen wurde. In typischer komödiantischer Manier nahm er den Vorfall auf die Schippe und veröffentlichte ein Video einer Asterix und Obelix Parodie (http://www.youtube.com/watch?v=XdmqbvWFm6A).

Nachhaltigkeit, Eventmanagement und Konsolidierung im Fokus des ersten Business Travel und MICE Spezialistenforums: Intergerma auf Roadshow mit drei Partnern in fünf Metropolen

(Frankfurt am Main/Hamm, 21. Februar 2012) Der Veranstaltungsspezialist Intergerma hat erstmals eine exklusive Roadshow mit Partnern aus den Segmenten Meetings, Events, Incentives, Kongresse (MICE) und Geschäftsreisen ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Specialists´ Forum“ tourt Intergerma mit Up2date Solutions, NP4 und Myclimate zwischen dem 20. und 29. März 2012 durch fünf deutsche Metropolen. Als Themenschwerpunkte der Veranstaltungen stehen Nachhaltigkeit, Eventmanagement, Konsolidierung der Bereiche MICE und Geschäftsreisen und innovatives Reporting auf dem Programm.

Fünf Vorträge der teilnehmenden Spezialisten geben Aufschluss über zukunftsweisende Themen: Zum Tagesauftakt referiert Stefan Baumeister von der Klimaschutzorganisation Myclimate über die CO2-Bilanzierung von Geschäftsreisen und Veranstaltungen. Es folgt ein Vortrag von Andreas Mändlein und Stefan Blass aus dem Software-Systemhaus für Veranstaltungsmanagement Up2date Solutions über Reichweite und Mehrwert eines zentralen Eventmanagement-Systems. Achim Polinski vom Geschäftsreise- Datenspezialisten NP4 spricht über format- und anbieterübergreifende Konsolidierung von Geschäftsreisedaten. Anschließend demonstrieren Markus Schmidt und Bernd Fritzges vom Tagungs- und Veranstaltungs-Experten Intergerma einen neuen Weg für innovative Reportings und effiziente Konsolidierung in der MICE-Organisation der Zukunft. Im letzten Vortrag des Tages geht es um konkrete Lösungsansätze nachhaltiger Veranstaltungsorganisation in Kombination mit einem effizienten Teilnehmer-Management-System. Dabei erklären Stefan Baumeister, Andreas Mändlein und Bernd Fritzges die detaillierte Erfassung von CO2-Emissionen im Bereich der Mobilität. Zum Ausklang sind alle Teilnehmer zu einem kommunikativen Get-Together eingeladen.

Das Specialists’ Forum 2012 findet statt am 20. März in Düsseldorf, am 21. März in München, am 22. März in Frankfurt, am 28. März in Hamburg und am 29. März in Berlin. Die Teilnahmekosten pro Roadshow-Termin betragen 49 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Darin enthalten sind alle Vorträge, sämtliche Verpflegungsleistungen sowie das anschließende Get-Together. Die Teilnahmekosten werden dem Klimaschutzprojekt “Solar and Efficient Stoves in Southwest Madagascar” gespendet.

Weitere Informationen zum Specialists´ Forum 2012 sind unter www.intergerma.de/sf2012 abrufbar.

Karneval beschert Wirtschaft Mega-Umsätze: Jecken geben 1,4 Mrd. Euro für Kostüme und Übernachtungen aus

(Berlin, 20. Februar 2012) Vom närrischen Treiben in den Karnevalshochburgen profitiert vor allem die Wirtschaft. Hoteliers, Gastronomen und der Einzelhandel freuen sich über hohe Umsätze. “Der Karneval hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das hat auch positive Auswirkungen auf den Einzelhandel”, so Kai Falk, Pressesprecher des Handelsverbandes Deutschland (HDE), im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext.

1,4 Mrd. Euro ausgegeben
“In der Karnevalssaison 2010/2011 haben die Jecken bundesweit rund 1,4 Mrd. Euro ausgegeben”, wird Volker Wagner, Präsident des Bundes Deutscher Karneval, in einem “Focus”-Bericht zitiert. Darunter fielen sowohl Ausgaben für Essen und Trinken wie auch für Übernachtungen, Kostüme und Eintrittskarten.

Jeck: Wirtschaft profitiert vom Karneval (Foto: Angelina S.K./Pixelio)

Jeck: Wirtschaft profitiert vom Karneval (Foto: Angelina S.K./Pixelio)

Der größte Anteil an dieser Summe war dem Bundesland Nordrhein-Westfalen mit seinen zwei Hochburgen Köln und Düsseldorf zu verdanken. Auf Platz zwei und drei folgten Bayern und Baden-Württemberg. “Das Fest gewinnt jedoch auch in untypischen Karnevalsregionen an Bedeutung. So ist der Karneval mit dem Regierungsumzug von der Hochburg Bonn nach Berlin in den 90er-Jahren auch in die Bundeshauptstadt gekommen”, so Falk.

Spielwarenindustrie profitiert
Somit werden auch mehr Kostüme gekauft, und das freut den Einzelhandel. Dies belegen die Zahlen des Deutschen Verbandes der Spielwaren-Industrie: Allein die Umsätze mit Kostümen bezifferte der Verband für die Karnevalssaison 2011 auf rund 300 Mio. Euro. Verkauft wurden laut dem Bericht unter anderen 2,4 Mio. Erwachsenen- und 1,9 Mio. Kinderkostüme, eine Mio. Perücken, 2,15 Mio. Hüte und 6,7 Mio. Schminksets.

Mittelstand fordert verantwortungsvolle Umsetzung von Basel III

(Berlin, 15. Februar 2012) Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand begrüßt, dass der vom EU-Parlamentsberichterstatter Othmar Karas veröffentlichte Bericht zur Umsetzung von Basel III in europäisches Recht bereits wichtige Elemente enthält, um die Finanzierung des Mittelstandes trotz verschärfter Regulierung sicherzustellen. Insbesondere bei den Übergangsfristen zu höheren Eigenkapitalquoten der Banken sowie bei dem verfolgten Ansatz der Maximalharmonisierung fordern die in der Arbeits-gemeinschaft Mittelstand kooperierenden neun Verbände jedoch über die Berichtsempfehlungen hinausgehende Korrekturen.

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union sind sich einig, dass die in vielen Ländern der Währungsunion vorhandene Kreditklemme eingedämmt werden muss. Der sich aus den Vorschlägen der Kommission zur generellen Erhöhung der Eigenkapitalausstattung der Banken ergebende Anstieg der Eigenkapitalunterlegung für Mittelstandskredite wäre aber Konjunkturgift und entbehrt jeglicher ökonomischer Rechtfertigung.

Die nun im EU-Parlament vorgeschlagene Absenkung der Risikogewichte für KMU-Kredite durch einen Skalierungsfaktor ist der richtige Weg, da er die höhere Kapitalbelastung für Mittelstandskredite neutralisiert. Ein solcher Faktor würde das Risikomaß von Basel III und das tatsächliche Ausfallrisiko von Mittelstandskrediten in ein besseres Verhältnis zueinander bringen. Erste Studien zeigen, dass eine solche Absenkung angemessen ist. Im Ergebnis würden sich die Kreditkonditionen an mittelständische Betriebe zumindest nicht alleine auf Grund steigender Eigenkapitalunterlegung verschlechtern.

Der im Bericht geforderte Weg einer weitgehenden Übernahme von Basel III in europäisches Recht erscheint gleichwohl nicht angemessen. Vielmehr sollte eine differenzierte Umsetzung von Basel III erfolgen, die sowohl Geschäftsmodell und Risikoneigung der Institute als auch die Belange der Kredit nehmenden Wirtschaft angemessen berücksichtigt. Dies kommt bislang zu wenig zum Ausdruck. Positiv sehen die in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand zusammengeschlossenen Verbände den neu vom Berichterstatter aufgegriffenen Vorschlag zur Überprüfung von Wettbewerbsverzerrungen bei einer nicht zeitgleichen Einführung von Basel III in Europa und den USA.

Unbedingt geändert werden müssen die im Bericht vorgeschlagenen, unangemessen kurzen Übergangsfristen für Basel III. Die europäischen Kreditinstitute müssten ansonsten bereits 2013 die neuen Eigenkapital-Mindeststandards erfüllen – mit gravierenden negativen Konsequenzen für die Mittelstandsfinanzierung. Angesichts der schwierigen Refinanzierungs-situation könnten Kreditinstitute gezwungen sein, die erhöhten Anforderungen in kurzer Frist über Bilanzkürzungen zu erfüllen. Dies wiederum wäre mit einer deutlichen Einschränkung der Kreditvergabe an den Mittelstand verbunden. Um solche Effekte zu vermeiden, sieht das Basel III-Rahmenwerk aus gutem Grund ein phasenweises In-Kraft-Treten vor.

Weiterführende Informationen: www.arbeitsgemeinschaft-mittelstand.de

“Grünes Band”: Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt wurde anlässlich Intergastra Stuttgart erstmalig verliehen

(Stuttgart, 16. Februar 2012) Das bei Huss-Medien erscheinende Unternehmer-Magazin “Gastronomie & Hotellerie” und das Fachmagazin für Gemeinschaftsverpflegung “GV-Kompakt” haben am 12. Februar 2012 erstmalig den Branchenpreis “Grünes Band” an 16 Zulieferer, Hersteller und Dienstleister für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung vergeben.

Bei einem feierlichen Festakt wurden am Abend im Hotel Steigenberger, in Stuttgart, 16 Hersteller, Lieferanten und Dienstleister erstmalig mit dem “Grünen Band – Preis für Nachhaltigkeit” im Außer-Haus-Markt ausgezeichnet.

Alle Preisträger: Das "Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt" soll nun alle zwei Jahre vergeben werden

Alle Preisträger: Das "Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt" soll nun alle zwei Jahre vergeben werden

Die beiden Branchen-Zeitschriften des Berliner Verlages Huss-Medien hatten den Preis ausgelobt, weil Nachhaltigkeit in Hotellerie, Gastronomie und Großverpflegung – genau wie in anderen Branchen – ein Gebot der Stunde ist. Dazu sind ganzheitliche Konzepte gefordert, die sowohl den ökologischen als auch den unternehmerischen Erfolg sichern.

Dass die Redaktionen die Zeichen der Zeit richtig gedeutet haben, zeigen 48 Bewerber, deren Erzeugnisse, Technologien und Dienstleistungen in vorbildlicher Weise ökonomischen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Ökologie verbinden. Der Jury, bestehend aus namhaften Persönlichkeiten der Branche und Vertretern der beiden Redaktionen “Gastronomie & Hotellerie” und “GV-Kompakt”, fiel die Entscheidung nicht leicht. Sie nominierte je drei Preisträger in den Kategorien:
Energie
Klima
Ökologie
Unternehmenskonzept

In den Kategorien Wasser und Fairtraide konnten sich nur jeweils zwei Bewerber für eine Nominierung qualifizieren.

Das Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Das Grüne Band - Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Preisträger “Grünes Band 2011 – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt”
Kategorie Energie – 1. Preis: RATIONAL AG, Landsberg
Kategorie Energie – 2. Preis: Winterhalter Gastronom GmbH, Meckenbeuren
Kategorie Energie – 3. Preis: PALUX Aktiengesellschaft, Bad Mergentheim

Kategorie Wasser – 1. Preis: MEIKO Maschinenbau GmbH & Co KG, Offenburg
Kategorie Wasser – 2. Preis: Schmitz-Werke GmbH + Co. KG, Emsdetten

Kategorie Klima – 1. Preis: Tana Chemie GmbH, Mainz
Kategorie Klima – 2. Preis: OMNI-PAC EKCO GmbH, Hamburg
Kategorie Klima – 3. Preis: MBM Münchener Boulevard Möbel, Forsting

Kategorie Ökologie – 1. Preis: SCA Hygiene Products, SE, Mannheim
Kategorie Ökologie – 2. Preis: KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH, Kahla
Kategorie Ökologie – 3. Preis: MOGUNTIA Food Service GmbH, Mainz

Kategorie Fairtraide – 1. Preis: Kraft Foods Deutschland, Bremen
Kategorie Fairtraide – 2. Preis: Demeter Felderzeugnisse GmbH, Alsbach

Kategorie Unternehmenskonzept – 1. Preis: BLANCO CS GmbH + Co. KG, Oberderdingen
Kategorie Unternehmenskonzept – 2. Preis: Unilever Deutschland GmbH, Heilbronn
Kategorie Unternehmenskonzept – 3. Preis: BRITA GmbH, Taunussstein

In einer Sonderpublikation wurden alle nominierten Unternehmen mit ihren Leistungen und Produkten den Leserinnen und Lesern beider Fachzeitschriften vorgestellt, und diese stimmten über die Platzierungen in den Kategorien ab.

Nach der erfolgreichen Premiere soll das “Grüne Band – Preis für Nachhaltigkeit” im Außer-Haus-Markt zukünftig alle zwei Jahre verliehen werden.

Jobsterne trifft ins Tor: Starker Partner beim „Hotelcup“ und „Gastrocup“

Die neue Job-Suchmaschine ist Förderer und exklusiver Medienpartner der Branchen-Fußballturniere – Zusätzliche Aktionen auf den Hotel Staff-Branchenpartys

(Stuttgart, 15. Februar 2012) Anstoß mit Jobsterne: Das neue Jobportal (www.jobsterne.de) der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung ist offizieller Partner der Branchen-Fußballturniere „Hotelcup“ und „Gastrocup“. Die Turnierserie startet am 04. März in Hamburg, das Finale ist am 03. Juni in Köln.

Jobsterne sponsert die Branchen-Fußballturniere „Hotelcup“ und „Gastrocup“

Jobsterne sponsert die Branchen-Fußballturniere „Hotelcup“ und „Gastrocup“

Der „Hotelcup“ findet bereits zum vierten Mal statt. Immer mehr Teams von namhaften Hotels nehmen an dem Fußballturnier teil. Aktueller Titelverteidiger ist das Team vom Hotel Innside by Meliá Frankfurt/Main, die sich 2011 im fulminanten Finale mit 5:4 nach Strafstoßschießen gegen die Mannschaft vom Hilton Köln durchsetzte. Der „Gastrocup“ wird erstmals veranstaltet und richtet sich an Koch- und Servicemitarbeiter der klassischen Gastronomie. Veranstalter des „Hotelcup“ und „Gastrocup“ ist die Gastrobase GmbH, die auch die bekannten „Hotel Staff Partys“ durchführt. Mit einem Teil der Anmeldegebühren unterstützt der Veranstalter karitative Einrichtungen in der jeweiligen Region.

„Hotelcup“ & „Gastrocup“ – Turniertermine 2012
Hamburg – 04. März
Frankfurt/Main – 11. März
Stuttgart – 18. März
Düsseldorf – 15. April
Berlin – 22. April
München – 29. April
Köln – 06. Mai
Hannover – 13. Mai
Finale: Köln – 03. Juni

„Die Branchen-Fußballturniere sind einzigartig und haben in der Hotellerie bereits zu einem wertvollen Teambuilding geführt – und das ist im Qualitätsmanagement wichtiger denn je“, erläuterte Eckert. „Denn nur gemeinsam ist man stark in der Hotellerie und Gastronomie!“ Die Fußballteams werden meist von eigenen Fangruppen begleitet, die die Hallenturniere in Volksfest-ähnliche Stimmung versetzen.

„Jobsterne zeigt beim ‚Hotel- und Gastrocup’ erneut Flagge und engagiert sich insbesondere für den Nachwuchs“, sagte Eckert. So ist Deutschlands erste Job-Suchmaschine speziell für Hotellerie und Gastronomie auch Partner der bekannten „Hotel Staff Partys“, die seit Jahren fest zum Freizeitprogramm der jungen Leute im Gastgewerbe gehören. Hier locken witzige Promoaktionen und Gewinnspiele. „Sowohl die Turnierserie, als auch die Hotel Staff Partys sind für uns ein wichtiges Element, um Jobsterne in der jungen Zielgruppe bekannt zu machen“, meint Eckert.

Anmeldungen für den „Hotel- & Gastrocup“ sind noch möglich: www.hotelcup.de / www.gastrocup.de

Mit aktuell über 49.000 Stellenangeboten ist Jobsterne das große Stellenportal mit einer innovativen Suchmaschinen-Technologie, die alle relevanten Webseiten von Hotels, Restaurants und Cateringunternehmen sowie andere Jobportale nach neuen Stellenangeboten täglich durchsucht. Die Nutzung von Jobsterne ist für Bewerber kostenfrei. Zusätzlich können sie sich per eMail-Newsletter täglich über neue Angebote aus der gesamten Branche informieren lassen.

Für Arbeitgeber bietet Jobsterne noch bis 15. April attraktive Einführungsangebote: Die direkt von Arbeitgebern auf Jobsterne geschalteten Stellenanzeigen landen ganz vorne in der Trefferliste und werden aufmerksamkeitsstark in prominenter Position mit Logo und ausführlicher Beschreibung über den Suchergebnissen platziert. Das Inserat erscheint zusätzlich in der Printausgabe der AHGZ. Für die die Suche nach neuen Auszubildenden gibt es ein preisgünstiges Ausbildungs-Special.

Die Print-Ausgabe der AHGZ zählt zu den Top 10 der werbeumsatzkräftigsten Fachmedien in Deutschland. Die AHGZ ist die einzige Wochenzeitung für die Hotellerie und Gastronomie im deutschsprachigen Raum. Sie erscheint im Stuttgarter Matthaes Verlag, einem Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag.

Innovatives Reporting und effiziente MICE-Organisation: Intergerma führt neuartiges Webtool für Kostenkontrolle und Prozessoptimierung ein

(Frankfurt am Main/Hamm, 11. Februar 2012) Der Veranstaltungsspezialist Intergerma hat ein eigenes webbasiertes Reporting-Tool namens „Intergerma Analytics“ entwickelt. Die innovative Anwendung vereinfacht die Organisation und die Buchungsabläufe für Tagungen und Veranstaltungen. Dabei trägt das Tool zur Bündelung des Einkaufsvolumens, zur Optimierung der Arbeitsprozesse, zur optimierten Kostenkontrolle sowie zur Erzielung von Qualitätssteigerung bei. Darüber hinaus stellt Intergerma Analytics eine effiziente Schnittstellen-Basis für den in vielen Unternehmen aktuellen Konsolidierungsbedarf des Meeting-, Incentive-, Congress- und Event- (MICE-) und des Geschäftsreise-Segments da.

Intergerma Analytics

Auf der webbasierten Plattform von Intergerma Analytics werden Reportings mit sämtlichen Filterfunktionen für wichtige Kennziffern in Echtzeit erstellt. Dabei stellt das Projekt-Team von Intergerma die vollständige Erfassung der faktischen Bedarfs-Komponenten der Tagung oder Veranstaltung sicher. Sämtliche Informationen und Kennziffern werden im Reporting-Tool hinterlegt und können so durch individuell einstellbare Filter je nach Unternehmensanforderungen dargestellt werden. Der wesentliche Unterschied von Intergerma Analytics gegenüber bisherigen Reporting-Tools besteht darin, dass alle Kennziffern nicht einfach automatisiert, sondern persönlich vom Projektleiter eingepflegt werden und somit nur geprüfte Zahlen Bestandteil der Statistik sind. Zudem können zur Erfolgskontrolle geplante und tatsächlich realisierte Zahlen gegenüber gestellt werden.

Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des neuen Reporting-Tools war, dass die Abteilungen und Ansprechpartner in den Unternehmen unterschiedliche Zielsetzungen und Anforderungen an die diversen Veranstaltungen haben. Die Vereinheitlichung der Prozesse sowie die Verknüpfung von Einkauf und Organisation ist jedoch unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Konsolidierung. Zu diesem Zweck wurde die neue Plattform eigens für Kunden mit höherem Veranstaltungsvolumen entwickelt, da neben der Erfüllung der Qualitäts- und Service-Anforderungen erstmals alle konsolidierten Veranstaltungsinformationen und Kosten eins zu eins an das Travel Management übertragen werden können.

Weiterer Pluspunkt von Intergerma Analytics ist die mögliche Schnittstelle zum unternehmensinternen Buchhaltungssystem. So können erstmals geprüfte und realisierte Umsätze auf den firmeneigenen Systemen zusammengefasst werden. Unternehmen, die im Rahmen der Konsolidierung von MICE- und Geschäftsreiseprozessen nach einer flexiblen, webbasierten Lösung zur Volumenbündelung, Prozessoptimierung, Kostenkontrolle und Qualitätssicherung suchen, finden in Intergerma Analytics ein innovatives und besonders anwenderfreundliches Hilfsmittel.

Intergerma ist seit 1983 auf dem Tagungsmarkt etabliert als Herausgeber des Tagungsführers “Hotels und Tagungsstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz” und als Lizenzgeber der Publikation “Eventlocations”. Neben den Printversionen hat Intergerma im Jahr 2003 ein Online-System für Tagungshotels entwickelt als transparente und neutrale Informations- und Buchungsplattform für Unternehmen und Tagungsveranstalter. Im Jahr 2007 wurde das Online-Reservierungssystem an die Hotel.de AG übertragen. Seitdem konzentriert sich Intergerma auf individuelle Angebote und ganzheitliche Lösungen rund um den Tagungs-Service und die Veranstaltungsorganisation von Unternehmen sowie auf die bewährten Handbücher mit dem Ausbau von Service- und Marketingleistungen für Hotellerie und Tagungsstätten. Der Geschäftsbereich Intergerma Solutions bündelt die langjährige Branchen-Erfahrung, Kompetenz und Innovationsfreude im MICE-Segment. Weitere Infos sind abrufbar unter www.intergerma.de.

Stars & Hotels: HOTELIER TV & RADIO präsentiert die Gewinnerfilme des Swiss Hotel Film Award

Januar 2012 – Mit dem Swiss Hotel Film Award 2011 wurden nach 2009 zum zweiten Mal unvergessliche Geschichten aus der vielfältigen und schillernden Welt der Hotellerie der Schweiz geschrieben. HOTELIER TV & RADIO präsentiert die vier Gewinner, allesamt hochklassige Kurzfilme!

Stars & Hotels: HOTELIER TV & RADIO präsentiert die Gewinnerfilme des Swiss Hotel Film Award

“Monsieur du Lit” von Timo von Gunten wurde als bester Hotel-Film ausgezeichnet. Den zweiten Platz belegte “Salty Times” von Stefan Eichenberger, Platz drei ging an “Home Sweet Hotel” von Alfonso Gordillo. Der Publikumspreis ging an “Stille Post” von Alejandro Gasser Daza.

Klicken Sie hier, um alle Gewinnerfilme anzusehen:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLAFF169FAD70BC447&feature=plcp

Stars & Hotels: HOTELIER TV & RADIO präsentiert die Gewinnerfilme des Swiss Hotel Film Award
1. Preis beim Swiss Hotel Film Award: “Monsieur du Lit” von Timo von Gunten
Drehort: Hotel Schweizerhof Luzern
http://youtu.be/jTujXqMO520 

2. Preis vom Swiss Hotel Film Award: “Salty Times” von Stefan Eichberger
Drehorte: Belle Epoque Boutique Hotel Bern / Grandhotel Giessbach Brienz
http://youtu.be/I0w2TGwV-fo

3. Preis beim Swiss Hotel Film Award: “Home Sweet Hotel” von Alfonso Gordillo
Drehort: Gstaad Palace
http://youtu.be/f1FutcmgxIQ

Publikumspreis beim Swiss Hotel Film Award: “Stille Post” von Alejandro Gasser Daza
Drehort: Fairmont Le Montreux Palace
http://youtu.be/NYkedOzcot0

ADA Cosmetics: Neue Dispenser-Generation im Hotelbad

(Kehl/Baden, 25. Januar 2012) ADA hat es erfunden und zwar bereits vor 30 Jahren: das allererste Dosiersystem für Pflegeprodukte im Hotelbad, Wellness- und Hygienebereich. Jetzt bringt Europas führender Hersteller von Hotelkosmetik die zweite patentierte Spender-Generation unter dem Namen „Smart Care System“ auf den Markt.

ADA Smart Care System

ADA Smart Care System

Das neue Dispenser-System soll sich ohne Effekthascherei, zurückhaltend, und gradlinig in das individuelle Badezimmer-Ambiente harmonisch einfügen. Verbessert wurde das High-Tech-Ventil: Nun soll nichts mehr nachtropfen. Zum Start ist „Smart Care System“ mit der aquamarinblauen Spa-Pflegelinie „Hydro Basics“ befüllt. Zur Auswahl stehen darüber hinaus noch zwei „grün“-zertifizierte Serien: „Eco by Green Culture” mit dem Umweltsiegel der EU und die Ecocert-zertifizierte Linie „Floraluxe”. Die neuen Dispenser gibt es auch in edlem Lichtgrau mit der Hotelkosmetik von Bogner.

Flakons und Halterungen bestehen aus voll recyclingfähigem PP-Random, sind frei von Kadmium, Blei, Quecksilber und CMR-Zusatzstoffen und damit konform mit den Vorschriften des Umweltsignets der EU. Im Vergleich zu kleineren Flakongrößen spart bereits die Produktion der Spender rund 40 Prozent an Material ein. Durch die punktgenaue Dosierung soll der Gast zudem weniger Pflegemittel verbrauchen. Im Vergleich zu Kleinportionen lassen sich die Kosten zwischen 30 und 50 Prozent senken.

Die Halterungen für die Dispenser (selbstklebend oder zum Anschrauben) gibt es aus Kunststoff in den Farben Weiß, Silbermatt und Silberglanz. Der Flakon lässt sich rasch wechseln.

Neues Podcast von HOTELIER TV & TRAVEL RADIO: ETL ADHOGA Hotline-Aktion mit AHGZ

Januar 2012 – Im Steuerdschungel der Unternehmenslandschaft mit ständigen Neuerungen ist guter Rat gefragt. Welcher Mehrwertsteuersatz gilt für A-la-carte-Service, welcher für Außer-Haus-Lieferungen? Welche neuen Richtlinien muss ich im Arbeitsrecht beachten? Dies sind nur einige Fragen, die vielen auf den Nägeln brennen dürften. Beantwortet wurden sie von einem dreiköpfigen Expertenteam bei einer Hotline-Aktion mit der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Eine Zusammenfassung.

Hier anhören: http://soundcloud.com/hoteliertv/etl-adhoga-hotline-aktion-mit

HOTELIER TV, der führende Online-Nachrichtenkanal für das Hotelmanagement, produziert für Sie professionell Podcasts und Audio-Mitschnitte - von Veranstaltungen, Talkrunden, Podiumsdiskussionen etc. Die Podcasts werden als TRAVEL RADIO verbreitet. 

Neue Studie von American Express: Auch mit viel Geld würden Deutsche sich selbst um Haus und Garten kümmern

(Frankfurt am Main, 09. Januar 2012) Hätten die Deutschen mehr Geld als sie ausgeben können, würden sie sich vor allem das Bügeln für immer abnehmen lassen. An vielen Dingen würden die meisten aber überraschenderweise gar nichts ändern. So würde jeder Vierte seine Bügelwäsche stets außer Haus geben. Das hat eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag von American Express unter 1.000 Männern und Frauen in Deutschland ergeben. Das Gärtnern und Kochen würden sich die meisten aber auch mit viel Geld nicht nehmen lassen.

In vielerlei Hinsicht würden die Deutschen ihr Alltagsleben aber gar nicht ändern wollen. Insbesondere die Männer würden auf zusätzliche Hilfe verzichten: fast die Hälfte von ihnen gibt dies an (46 Prozent). Bei den Frauen würden 28 Prozent alles beim Alten lassen. Vor allem das Dienstboten-Modell hat ausgedient: Wenige würden einen Gärtner (16 Prozent), Koch (14 Prozent), Chauffeur (11 Prozent) oder einen Privatsekretär (6 Prozent) einstellen. Sowohl Frauen (33 Prozent) als auch Männer (27 Prozent) würden sich mit genug Geld regelmäßig eine Massage gönnen. Bei den Männern wäre außerdem tägliches Essengehen sehr beliebt (21 Prozent).

Ein Lottogewinn oder eine große Erbschaft – vielen käme das wie die Erfüllung all ihrer Träume vor. Wenn sie nicht aufs Geld schauen müssten, würden die Deutschen einige lästige Hausarbeiten in der Tat gern jemand anderen erledigen lassen. So sagen 26 Prozent, dass sie ihre Bügelwäsche außer Haus geben würden, wenn sie genug Geld zur Verfügung hätten. Auch auf den täglichen Einkauf würden 17 Prozent der Deutschen verzichten. Sie hätten gern jemanden, der das für sie erledigt. “Die Studienergebnisse zeigen, dass die Deutschen es in vielen Dingen gerne komfortabler hätten und Zeit sparen wollen”, sagt Jürgen Maier, Director Membership Travel Service bei American Express. “Unser Angebot für Platinum- und Centurion-Mitglieder bestätigt diesen Trend: Der Lifestyle- und Concierge-Service von American Express nimmt vielen Mitgliedern alltägliche, aber auch außergewöhnliche Aufgaben ab – sei es die Reservierung in einem Restaurant oder die Besorgung der Weihnachtsgeschenke für die Familie – und hält ihnen so den Rücken frei.”

Top 15 Media Tenor Ranking 2011 deutsche Politiker: Wulffs Medienimage auf Level von Westerwelle und Guttenberg

(Zürich, 08. Januar 2012) Das Media-Tenor Ranking der meistgenannten deutschen Politiker erklärt, warum das TV-Interview Bundespräsident Wulff nicht geholfen hat, die Diskussion um seine Person zu beruhigen. Es gibt nur 2 Politiker in Deutschland, die das vergangene Jahr mit einem noch schlechteren Image abgeschlossen haben: Guido Westerwelle und Karl-Theodor zu Guttenberg.

Wulffs Medienimage auf Level von Westerwelle und Guttenberg

Während die Kritik an Westerwelle bis seinem Rücktritt kontinuierlich zunahm, liegt der Fall bei Wulff anders: seit seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit vor 15 Monaten war der Bundespräsident in den deutschen Meinungsführer-Medien kaum präsent. Von November 2010 bis zum Ausbruch der Debatte um seine Person Mitte Dezember 2011 hatte er es versäumt, daß sich die Deutschen regelmäßig dank seiner Projekte zur Verbesserung der Integration von Ausländern sowie zur Modernisierung der Demokratie ein Bild von seiner Arbeit machen konnte. Als der Konflikt dann vor drei Wochen ausbrach, hatte sich der Bundespräsident den Bürgern zu wenig mit Inhalten eingeprägt.

„Niemand kann heute ein Amt ausüben, ohne regelmäßig selber Bericht zu geben, was er tut und warum“, sagte Roland Schatz, Gründer und Chefredakteur des internationalen Medienanalyse-Instituts. „Genau das gehört zu den modernen Herausforderungen einer transparenten Demokratie. Durch beständige Medienarbeit wird das Vertrauenskapital für Krisen aufgebaut. Wulffs Kredit bei den Medien war lange vor Ausbruch der Krise aufgebraucht – das führt zwangsläufig zur Abkehr der Bürger. Denn die beziehen ihre Informationen genau über diese Medien.“

Nun wird es Wulff in Zukunft so gehen wie Josef Ackermann: sobald jemand den Deutsche Bank Chef sieht, schießt jedem automatisch das Bild von seinem Auftritt beim Düsseldorfer Gericht vor Augen. Gegen die Macht eines Bildes h ilft nur das Setzen von vielen anderen. Und die sollten möglichst mit der eigenen Arbeit zu tun haben.

Für diese Analyse wurden alle 394.208 Aussagen von oder über Politiker ausgewertet, die in Bild, TV-Nachrichten und -Magazinen, Focus, Spiegel, Bild am Sonntag, Capital, Manager Magazin sowie Deutschlandfunk seit Antritt von Christian Wulff im Juli 2010 bis zum 31.12.2011 erschienen sind.

Sachverständige erwarten nur noch geringes Wachstum

(Berlin, 02. Januar 2012) Wenn es zu globalen wirtschaftlichen Verwerfungen mit einer Stagnation des Welthandels kommen sollte, könnte es im nächsten Jahr einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland geben. Dieses Negativ-Szenario enthält das von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegte Jahresgutachten 2011/12 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Falls eine Verschärfung der Krise auf den Bereich der Euro-Währungsunion, die sich in einem „Teufelskreis von Staatsschulden und Bankenkrise“ befinde, beschränkt bleiben würde, sei mit einem geringen Wachstum von 0,4 Prozent zu rechnen. Ohne diese Risiken erwartet der Sachverständigenrat ein Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, was im Vergleich zu 2011 (3,0 Prozent) ein deutlicher Rückgang wäre. Erwartet wird außerdem ein weiterer Rückgang der Zahl der Arbeitslosen um rund 100.00 auf 2,9 Millionen. Die Verbraucherpreise sollen sich 2012 um 1,9 Prozent erhöhen, nachdem der Wert für 2011 bei 2,3 Prozent liegt.

Begrüßt wird von den Sachverständigen der von der Bundesregierung geplante Abbau der „Kalten Progression“ im Steuerrecht. „Ohne Korrektur der Kalten Progression steigt die Steuerbelastung aller Steuerpflichtigen langfristig immer weiter an; immer höhere Anteile des Bruttoinlandsprodukts würden als Steuern in die Verfügungsgewalt des Staates wechseln“, schreiben die Gutachter und empfehlen eine Senkung der Grenz- und Durchschnittssteuersätze. Der Steuerausfall von drei Milliarden Euro solle durch Korrekturen auf der Ausgabenseite oder durch Streichung von Steuervergünstigungen erfolgen. Mehrbelastungen durch den „Mittelstandsbauch“ sieht der Sachverständigenrat dagegen „nicht zwingend als ungerechtfertigt“ an.

Kritisch setzt sich der Sachverständigenrat mit der Energiepolitik und besonders der Förderung der erneuerbaren Energien auseinander. Die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte Mindestvergütung stelle aus ökonomischer Sicht eine Subvention dar, auch wenn die Zahlungen nicht aus öffentlichen Haushalten kommen würden. Die Kosten der Förderung würden in die Höhe getrieben, weil wenig kosteneffiziente Energieerzeugungsformen wie die Photovoltaik am höchsten gefördert würden. Das EEG habe sich im Hinblick auf die Anreize zum Kapazitätsausbau als „sehr effektiv, aber gleichzeitig als äußerst ineffizient“ erwiesen. So hätten sich gegenüber den künftig zu erwartenden Strompreisen allein bei der Photovoltaik Zusatzkosten aufgebaut, die in ihrem Gegenwartswert bei 80 Milliarden Euro liegen würden. „Ein weiterer Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gemäß den Ausbauzielen der Europäischen Union muss zu weitaus geringeren Kosten als der bisherige Ausbau realisiert werden. Andernfalls dürfte die nötige Akzeptanz für die Energiewende verloren gehen“, wird in dem Gutachten gewarnt.

Zum Euro und der Finanz- und Schuldenkrise heißt es, „die Sicherung der Stabilität der Währungsunion dient nicht nur dem Interesse Europas, sondern sie liegt vielmehr im ureigensten Interesse Deutschlands“. Gerade Deutschland würden beträchtliche Vorteile der Währungsunion zugute kommen, schreiben die Sachverständigen. Zwar sei es aus wissenschaftlicher Sicht äußerst schwierig herauszufinden, ob Deutschland in einer kontrafaktischen Situation mit der D-Mark anstelle des Euro besser gefahren wäre. „Jedoch zeigen die Erfahrungen Deutschlands vor der Währungsunion und die anderer exportorientierter Länder, dass die Stabilität des Außenwerts einer Währung positive realwirtschaftliche Effekte hat“, heißt es in dem Gutachten.

Zur Konsolidierung der Finanzen in Europa schlägt der Sachverständigenrat einen „Schuldentilgungspakt“ vor. Über einen gemeinsamen Tilgungsfonds und mit verbindlichen nationalen Schuldenbremsen solle versucht werden, „einen überzeugenden Abbau der Staatsverschuldung unter die 60 vH-Grenze des Vertrags von Maastricht zu erreichen“, schreibt der Sachverständigenrat. Der Tilgungsfonds sieht eine gemeinschaftliche Haftung aller Teilnehmer für die darin eingebrachten Staatsschulden vor. „Entscheidend ist, dass sich der Fonds über feste Tilgungsverpflichtungen im Zeitablauf selbst abschafft. Darin und in den restriktiven Auflagen und Rahmenbedingungen unterscheidet sich der Schuldentilgungsfonds ganz erheblich von Eurobonds.“ Der Fonds soll 2,3 Billionen Euro Schulden, davon 41 Prozent aus Italien und 25 Prozent aus Deutschland, enthalten. Die Zuweisungen der Staaten an den Fonds sollen so hoch sein, dass der Abbau der ausgelagerten Schulden innerhalb eines Zeitraums von 20 bis 25 Jahren gelingt. Zugleich dürfen die Schulden, für die die Mitgliedsländer allein haften, nicht über die Maastricht-Grenze von 60 Prozent steigen.

Mit Zuversicht ins neue Jahr: Trotz aller Unsicherheiten überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus

(Allensbach, 30. Dezember 2011) Trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf die Schuldenkrise in der Euro-Zone und die weitere konjunkturelle Entwicklung überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus: 49 Prozent der Bevölkerung blicken dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen, nur 17 Prozent äußern Befürchtungen. 26 Prozent sind skeptisch. Zwar hat sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr, als mit 56 Prozent der Bürger ein außergewöhnlich großer Teil der Bevölkerung optimistisch für das neue Jahr gestimmt war, etwas eingetrübt. Aber gerade im Vergleich zu früheren Jahren ist auch der aktuelle Wert als hoch zu bewerten. Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung insgesamt hat sich in den zurückliegenden Jahren stabil bis positiv entwickelt.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach traditionell seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: “Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?” Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung bilden ein Stimmungsbarometer der Bundesrepublik. In 36 der 63 Jahre zwischen 1949 und heute sagte die absolute Mehrheit der Bürger, dass sie mit Hoffnungen auf das neue Jahr blicke. Besonders in den 1950er, 1960er und auch noch den 1970er Jahren zeigte sich in der Bevölkerung ein ausgeprägt positives Stimmungsbild. Seit 1990 waren es hingegen nur 8 von 22 Jahren, in denen die Bevölkerung für das darauf folgende Jahr positiv gestimmt war, seit 2000 sogar nur drei Jahre (2000, 2007 und 2010), in denen 50 Prozent und mehr der Bürger dem neuen Jahr mit Optimismus entgegensahen.

Die Stimmungslage am Jahresende war in der Vergangenheit häufig ein zuverlässiger Indikator, wie sich die Konjunktur im darauf folgenden Jahr entwickelt. Angesichts der optimistischen Aussichten für das neue Jahr ist daher für 2012 von einer soliden Konjunkturentwicklung auszugehen, wie dies auch viele Wirtschaftsexperten erwarten.

Einzelne Bevölkerungsgruppen blicken sehr unterschiedlich auf das neue Jahr. So ist die jüngere Generation besonders optimistisch: 72 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schauen mit Hoffnungen auf das neue Jahr, von den 30- bis 59-Jährigen ist es rund die Hälfte, von den 60-Jährigen und Älteren hingegen nur jeder Dritte, der dem Jahr 2012 mit Hoffnungen entgegensieht. Auch die eigene Einkommenssituation hat teilweise Einfluss auf die Erwartungen für das neue Jahr. In den unteren Einkommensgruppen blickt mit 51 Prozent die Mehrheit mit Befürchtungen oder Skepsis auf das kommende Jahr, in den mittleren und vor allem in den oberen Einkommensgruppen überwiegt dagegen der Optimismus. In diesen Bevölkerungsgruppen blicken 47 bzw. 55 Prozent mit Hoffnungen auf 2012.

Kaffeefahrt-Betrüger gewinnen nicht immer – Auch wer sich hereinlegen ließ, kann einen Vertrag wieder loswerden

(Baierbrunn, 30. Dezember 2011) Die Reue kommt oft erst nach einer Kaffeefahrt, wenn klar wird, dass man zu einem völlig überhöhten Preis ein Billigprodukt angedreht bekam. Natürlich ist es ratsam, auf die unseriösen Angebote erst gar nicht einzugehen, aber weil es eben doch so oft passiert, erinnert das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” daran, dass jeder innerhalb von 14 Tagen Verträge widerrufen kann – allerdings per Einschreiben mit Rückschein, erklärt der auf die betrügerischen Delikte spezialisierte Polizist Bernhard Stitz aus Flensburg. “Falls Sie schon bezahlt haben, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder die Polizei”, rät er. “Schämen Sie sich nicht, Hilfe zu holen. Es geht hier oft um kriminelle Machenschaften.”

Das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” 12 /2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Jahresausblick 2012: Die Deutschen zwischen persönlichem Optimismus und wirtschaftlich-politischem Pessimismus

(Hamburg, 29. Dezember 2012) Drei von fünf Bundesbürgern (60%) blicken mit Zuversicht auf das kommende Jahr – zumindest, wenn es das eigene Leben betrifft. Gleichzeitig ist die Sorge vor einer Rezession in Deutschland groß. So erwarten drei Viertel der Befragten (72%) für das kommende Jahr zunehmende wirtschaftliche Probleme. Parallel nähert sich das Vertrauen in die Politik dem Nullpunkt: Lediglich jeder sechste Bürger (15%) glaubt, dass Politiker im Jahr 2012 an Zustimmung aus der Bevölkerung gewinnen werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative von British American Tobacco, für die 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt wurden.

Wirtschaft 2012

2012: Wirtschaft
Die Wirtschafts-, Finanz-, Banken-, Schulden- und Eurokrisen haben Spuren hinterlassen. Nur etwa jeder vierte Bundesbürger (28%) erwartet für das kommende Jahr eine wachsende Wirtschaftsleistung in Deutschland. Besonders in Ostdeutschland (17%) ist die Hoffnung auf Wachstum gering. Aber auch bei der Landbevölkerung, bei Familien und bei älteren Bürgern ist die Skepsis überdurchschnittlich hoch und der Glaube an einen Aufschwung entsprechend gering. Der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Professor Dr. Ulrich Reinhardt: „In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sorgen sich viele Bürger, zukünftig zu den Verlierern der Gesellschaft zu gehören. Und während die Hoffnung auf Besserung schwindet, nimmt die Angst einer weiter voranschreitenden Spaltung der Gesellschaft in Krisengewinner und -verlierer zu.“

Politikvertrauen 2012

2012: Politikvertrauen
Das Vertrauen in die Politiker droht 2012 einen neuen Tiefpunkt zu erreichen. Es sind vor allem die Ostdeutschen (92%), Familien (91%) und Ruheständler (90%), die den Glauben an und in die Volkvertreter nahezu komplett verloren haben. Gründe für den massiven Vertrauensverlust gibt es etliche: Viele Bundesbürger bemängeln, dass Politiker heute keine moralischen Vorbilder mehr darstellen oder dass immer weniger Politiker noch für Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit stehen bzw. diese vorleben. Ebenso macht sich bei vielen Befragten gegenwärtig ein Gefühl von Gleichgültigkeit und Resignation breit. Die politisch diskutierten Themen erscheinen zu komplex oder zu verworren und Wahlen werden als unwichtig eingeschätzt – nicht zuletzt auf Grund der Angst, durch Wahlversprechen belogen zu werden. Reinhardt: „Um das Vertrauen der Bürger zurück zu gewinnen, sollten Politiker mehr Verlässlichkeit, stärkeres Eigenprofil und realistische Perspektiven bieten, statt durch Austauschbarkeit, Inszenierung und Denken in Legislaturperioden in Erscheinung zu treten. Darüber hinaus müsste ein aktiver und verbesserter Vermittlungsprozess sowie eine ehrliche Kommunikation zwischen Bürgern und Politikern stattfinden.“

Probleme 2012

Vordringlich zu lösende Probleme aus Sicht der Bevölkerung
Die Bevölkerung hat konkrete Vorstellungen darüber, welchen globalen Herausforderungen sich künftig vorrangig gewidmet werden soll. Ganz oben steht dabei die Regulierung der Finanzmärkte. War es vor einem Jahr nur etwa jeder vierte Bürger (2010: 26%), der dies forderte, hat sich dieser Wert mittlerweile nahezu verdoppelt (2011: 46%). Vor allem Familien und Jungsenioren (52% bzw. 54%) wünschen sich mehr staatliche Einflussnahme auf die Geschäfte der Banken und Investoren. Im Jahresvergleich stieg auch die Forderung nach einer Bekämpfung des Klimawandels (2010: 28%, 2011: 40%) deutlich. Reinhardt: „Fukushima änderte zwar nicht alles, aber doch vieles. Jetzt muss auf dem Erreichten aufgebaut werden und der Schritt von einem veränderten Umweltbewusstsein zu einem veränderten Umweltverhalten gegangen werden.“ Weiterhin wichtige Herausforderungen blieben aus Sicht der Bevölkerung die Bekämpfung von Armut und Hunger sowie die Verhinderung von Kriegen und Konflikten. Leicht an Bedeutung verloren haben dagegen Bildungsoffensiven und Bekämpfung von Krankheiten und Infektionen wie Malaria oder Aids.

Zuversicht 2012

Trotz allem: Die Mehrheit der Bevölkerung blickt hoffnungsvoll auf 2012
Die Angst vor einer wirtschaftlichen Rezession ist groß. Das Vertrauen in die Politik ist kaum noch vorhanden. Die Liste der globalen Herausforderungen ist lang. Dennoch blickt eine deutliche Mehrheit (60%) der Bundesbürger mit Zuversicht auf das kommende Jahr. Vor allem die jungen Deutschen (70%) blicken optimistisch auf 2012. Reinhardt: „Trotz vieler Unsicherheiten will gerade die nachwachsende Generation das Beste aus dem Leben machen und konzentrieren sich vermehrt auf ihre Chancen als auf die Probleme und Risiken. Diesen Optimismus gilt es zu fördern und  zu unterstützen, denn die Zukunft Deutschlands liegt in jedem Fall bei der nachkommenden Generation – auf sie müssen, sollten und können wir vertrauen.“

Hannes Jaenicke: “Ich lebe aus dem Koffer”

(Berlin, 28. Dezember 2011) Schauspieler Hannes Jaenicke (51) ist ein echter Weltenbummler. Im Interview mit dem Magazin “in” (Ausgabe 1/12 ab morgen im Handel) verrät er: “Ich lebe circa zehn Monate im Jahr aus dem Koffer. Manche würden jetzt vermutlich denken, dass man das irgendwann satt hat. Aber es kommt immer darauf an, wo man aus dem Koffer leben darf.” Die Lust am Reisen hat der TV-Liebling aber trotzdem noch nicht verloren. “Je weiter weg, desto lieber ist es mir”, gesteht er.

Im Urlaub liebt es der gebürtige Frankfurter aber unkompliziert: “Barefoot-Luxury nennt man das, glaube ich. Nicht pompös, nicht prätentiös, kein Schickimicki oder überflüssiger Schnickschnack.” Ein Pauschalurlaub käme für ihn trotzdem nie in Frage. “Ich möchte nur ungern in einem Ressort sitzen, in dem man morgens per Handtuch die Liege am Pool reserviert und dann den ganzen Tag herumvegetiert”, stellt er klar. Und was kommt dem Jetsetter nicht in den Koffer? “Früher bin ich nie ohne meine portable Espressomaschine auf Reisen gegangen. Einfach, weil der Kaffee fast überall auf der Welt so schlecht war”, verrät er.

Heute kann er auf das Stückchen Heimat aber verzichten: “Ich reise immer mit leichtem Gepäck. Was braucht man denn wirklich? Ich kann nicht verstehen, wenn Leute mit Föhn und Bügeleisen auf Reisen gehen. Ich besitze bis heute kein Kleidungsstück, das gebügelt werden muss.”

Deutschland schrumpft weiter: Weniger Städte und Kreise durch neue Eingemeindungen und Kreisgebietsreformen

(Siegburg, 28. Dezember 2011) Nur noch 11.337 selbstständige Städte und Gemeinden werden heute in der Bundesrepublik Deutschland gezählt. Sie alle sind auf dem Städteportal www.meinestadt.de zu finden – mit Statistiken, Marktplätzen, Branchenadressen, örtlichen Stellenangeboten, Stadtplänen,
Veranstaltungen und einer umfassenden lokalen Websuche.

14.197 Städte waren es noch im Januar 2000, als das Portal meinestadt.de erstmals ans Netz ging. Dies bedeutet: 2.860 Gemeinden haben seitdem ihre Rathäuser dicht gemacht und sich einer größeren Stadt oder Gemeinde angeschlossen. In den letzten Monaten schrumpfte die Zahl der selbstständigen Gemeinden weiter. Betroffen sind hier besonders die neuen Bundesländer. In Mecklenburg-Vorpommern trat erst im September 2011 die letzte Kreisgebietsreform in Kraft. Gab es dort vorher zwölf Landkreise und sechs kreisfreie Städte, sind es jetzt nur noch sechs Landkreise und zwei kreisfreie Städte.

Insgesamt gab es seit 2005 drei Kreisgebietsreformen, bei der die Anzahl der Gemeinden zwar nur geringfügig gesunken ist, die Anzahl der Kreise allerdings deutlich reduziert wurde. Gemeint sind die oben genannte Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern 2011 sowie in Sachsen 2008 und 2007 in Sachsen-Anhalt. In Sachsen schrumpften die bisher sieben kreisfreien Städte und 22 Landkreise auf drei kreisfreie Städte und zehn Landkreise. In Sachsen-Anhalt blieb die Zahl der kreisfreien Städte mit drei Städten zwar gleich, doch die Landkreise reduzierten sich von 21 Stück auf elf.

Eingemeindungen erfolgen meist aus finanziellen oder kommunalpolitischen Gründen. Auf meinestadt.de werden alle diese Veränderungen in der Städtelandschaft Deutschlands sorgfältig nachvollzogen. Besucher des Portals, die noch nach den alten Stadtnamen suchen, werden automatisch zu der jetzt neu geschaffenen Kommune geleitet.

meinestadt.de ist das größte Portal für alle 11.337 Städte und Gemeinden in Deutschland und führend im Bereich der lokalen Suche. Mit über 190 Millionen Zugriffen im Monat gehört das Portal zu den meist genutzten deutschen Internetangeboten laut Informationsgesellschaft zur Verbreitung von Werbeträgern (IVW 11/2011).

Johannesbad Unternehmensgruppe übernimmt AKG-Klinikgruppe

(Bad Füssing/Bad Fredeburg/Furth im Wald, 23. Dezember 2011) Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 übernimmt die Johannesbad Unternehmensgruppe die AKG-Klinikgruppe von der Dr. S. Zwick GmbH & Co. KG und baut damit ihre Kompetenz im Gesundheitsbereich weiter aus. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
 
Die AKG-Klinikgruppe ist ein Verbund von Therapie- und Rehabilitationszentren für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen mit insgesamt 452 Mitarbeitern und 853 Betten an den Standorten Bad Fredeburg im Hochsauerland und Furth im Wald im oberpfälzischen Landkreis Cham. Über einen Managementvertrag hatte die Johannesbad Unternehmensgruppe die AKG-Klinikgruppe bereits im Jahr 2009 und 2010 geführt.
 
Helmut Karg, Vorstand der Johannesbad Holding AG & Co. KG: „Die Erfolge der ganzheitlichen Medizin zeigen, dass viele Erkrankungen nicht eindimensional behandelbar sind. Dieser Entwicklung tragen wir zum Wohle aller Gäste und Patienten mit der strategischen Entscheidung Rechnung, die renommierte AKG-Klinikgruppe zu übernehmen. Damit bauen wir nun auch im Bereich der Psychosomatik und der Suchtkrankheiten unsere hohe medizinische Kompetenz aus. Mit über 1,3 Millionen Übernachtungen pro Jahr gehört die Johannesbad Unternehmensgruppe zu den Premium-Anbietern im deutschen Gesundheitswesen.“
 
Die AKG-Klinikgruppe betreibt in Bad Fredeburg die Fachklinik Hochsauerland für psychosomatische und internistische Erkrankungen, die Fachklinik Fredeburg für Abhängigkeitserkrankungen, die Fachklinik Holthauser Mühle für die medizinische Rehabilitation Drogenabhängiger und ein Therapiezentrum sowie in der Oberpfalz die Fachklinik Furth im Wald für Abhängigkeitserkrankungen und Psychosomatik.
 
Der neue Eigentümer, die Johannesbad Unternehmensgruppe (www.johannesbad.de), ist ein breit aufgestelltes Gesundheitsunternehmen mit bisher acht Standorten in Deutschland und Österreich. Hauptsitz ist Bad Füssing. In dem niederbayerischen Kurort gehören die Johannesbad Fachklinik, die Johannesbad Therme mit der größten Thermenlandschaft Deutschlands sowie sechs Hotels und eine Massageschule zum Unternehmen.
 
Die mehrfach zertifizierte Johannesbad Fachklinik zählt zu den führenden Reha-Einrichtungen in Europa und verfügt mit den Abteilungen Orthopädie, Akut-Schmerzzentrum, Psychosomatische Medizin/Psychotherapie, Urologie, Deutsches Zentrum für Osteoporose, Deutsches Zentrum für Chinesische Medizin und einem Therapiezentrum für ambulante Physiotherapie bzw. Physikalische Therapie über eine breite und anerkannte medizinische Kompetenz.
 
Eigentümer der Unternehmensgruppe Johannesbad ist Dr. med. Johannes Zwick. Dessen Eltern Dr. Eduard und Dr. Angelika Zwick hatten 1964 die Johannes-Quelle mit ihrem heißen Thermal-Mineral-Schwefel-Wasser erschlossen und 1969 das Klinikum Johannesbad in Betrieb genommen. Das Bad Füssinger Thermalwasser gilt wegen seines speziellen Sulfidschwefels als besonders heilungsfördernd.

Nach 10 Jahren Euro ist die DM in vielen deutschen Köpfen noch präsent

(Hamburg, 22. Dezember 2011) Die meisten Bundesbürger (67%) rechnen, zumindest selten, gern noch in der guten alten DM. Nur jeder Dritte denkt ausschließlich in Euro, wenn er sich einen Preis vor Augen hält. Nicht ganz unerwartet tun sich die Jüngeren mit der Währungsumstellung erheblich leichter, schließlich sind sie damit groß geworden (denke immer in €: 18-29 Jahre: 57%, 50+ Jahre: 22%). So das Ergebnis der aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts Ears and Eyes.
 
Vergleicht man das Aussehen der beiden Währungen, gewinnt insgesamt die DM. 37% der Deutschen finden sie hübscher als den Euro (27%). Auch hier gibt es deutliche Altersunterschiede: Während der Euro optisch offensichtlich eher Jüngere anspricht (18-29 Jahre: 45%), gefällt die DM eher Älteren (50+ Jahre: 46%). Ursache hierfür ist u.a. mangelndes Interesse: So reagieren unter 30-Jährige euphorischer, wenn sie ausländische Euro-Münzen in ihrem Wechselgeld entdecken (18-29 Jahre: 44%, 50+ Jahre: 31%) und schauen sich diese dann auch genauer an (55%), als die Generation 50+ (43%). 
 
Mehr Einigkeit herrscht dagegen hinsichtlich der Vorzüge bei Reisen ins Euro-Ausland. Nur wenige (7%) vermissen es, sich mit fremden Währungen in Form von Umtausch und Umrechnung auseinandersetzen zu müssen. An dieser repräsentativen Befragung nahmen 1.450 volljährige Bürger teil.