Archiv der Kategorie: International

Hotelmarkt New York City: Alarmknopf für Zimmermädchen geplant

(New York City, 23. Februar 2012) “DSK” ist wohl nur einen von etlichen übergiffigen Hotelgästen: Die verworrene Geschichte um den sexuellen Angriff des ehemaligen Chefs des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, auf eine Zimmermädchen im Sofitel New York City ist Auslöser einer neuen Überlegung unter den Hoteliers im Big Apple. Nun sollen alle Roomkeeping-Mitarbeiterinnen mit einem Alarmknopf ausgestattet werden. Per „Panic Button“ könne man schnell Hilfe herbeirufen, wenn man bedroht werde, teilte die Hotel Association of NYC (HANYC) mit.

So läuft ja niemand im Roomkeeping herum: Zimmermädchen in New Yorker Hotels werden nun mit „Panic Buttons“ augeristet (Foto: Artburger/fotolia.com)

So läuft ja niemand im Roomkeeping herum: Zimmermädchen in New Yorker Hotels werden nun mit „Panic Buttons“ augeristet (Foto: Artburger/fotolia.com)

Das Notrufsystem soll nun in diesem Jahr eingeführt werden. Eine entsprechende Überlegung gebe es bereits seit Jahren, heißt es. Welche Kosten dies aufwirft, ist nicht bekannt. Medienberichten zufolge haben bereits zwei New Yorker Tophotels den „Panic Button“ eingeführt: Just das Sofitel am Times Square, wo damals Strauss-Kahn übernachtet hat und die Affäre, die sein Amt kostete, begann, und das The Pierre (ein Taj Hotel); hier habe ein Banker ein Zimmermädchen angegriffen, heißt es.

Rezidor: Verlust 2011 weitet sich auf -11,9 Mio. Euro aus

(Brüssel, 23. Februar 2012) Kurt Ritter ist weiter kräftig in den Miesen: Der Chef von Rezidor – nun Carlson Rezidor Hotel Group – verzeichnet für das vergangene Jahr einen auf -11,9 Millionen Euro ausgeweiteten Verlust. 2010 hatte das Minus noch -2,7 Millionen Euro betragen. Die Rettung erfolgte zu Jahresbeginn durch die Fusion mit der US-Mutter Carlson.

Die Zahlen für 2011 sind nicht gerade ermutigend: Zwar stieg der Rezidor-Umsatz auf 864,2 Millionen Euro (Vorjahr: 785,7 Mio. Euro) und der durchschnittliche Revpar um 3,7 Prozent auf 65,4 Euro. Jedoch geriet bereits das Vorsteuerergebnis Ebit mit -7,7 Millionen Euro in die Verlustzone. Dadurch ergibt sich ein Negativergebnis je Aktie von -0,08 Euro. Nach einem starken drittes Jahresquartal (Umsatzplus von +6,9%) war früh klar, dass 2011 nicht mehr zu retten war. Nach nur neun Monaten lag der Ebit bereits bei -3,7 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal betrug das Nachsteuerergebnis ganze -13,6 Millionen Euro. Seit drei Jahren macht Rezidor Verluste, im Krisenjahr sogar -28 Millionen Euro. Die ausführlichen Jahreszahlen sind hier abrufbar: http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MTI3MzA4fENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&t=1

Dennoch hält Rezidor-Chef Kurt Ritter an der starken Expansion fest. Zusammen mit Co-Chairman Hubert Joly will er in diesem Jahr weltweit rund 90 neue Hotels mit insgesamt rund 15.000 Zimmern eröffnen, davon allein 30 Häuser der Kernmarke Radisson Blu. Just in den USA werden die Radisson Hotels und Country Inns & Suites aufgewertet – für rund 600 Millionen US-Dollar.

Die Carlson Rezidor Hotel Group umfasst nun 1.319 Hotels in Betrieb bzw. Entwicklung mit insgesamt rund 208.500 Zimmern. Sitz ist sowohl in Minneapolis/Minnesota und Brüssel. Auch nach dem Zusammenschluss bleibt der rechtliche Status von Rezidor wie bisher: Die Brüsseler Hotelkette ist weiterhin in Stockholm börsennotiert und Carlson ist mit 50,03 Prozent größer Aktionär. Anders als bei Accor – der europäische Hotel-Primus hat mit einemhohen Schuldenberg zu kämpfen – verfügt Rezidor über keinen umfangreichen Immobilienbesitz, den man veräußern und zurückmieten könnte. Die Strategie bei Rezidor lautet seit langem „asset light“. „Wir kaufen nur in Ausnahmefällen Immobilienanteile, wenn dadurch z.B. ein Vertrag in jungen Märkten wie Afrika abgesichert werden kann“, sagte eine Sprecherin.

Ein starker Euro für den Urlaub am Lago Maggiore – Ramada Hotels geben Wechselkursgarantie

(Locarno/Schweiz, 22. Februar 2012) Der Euro ist 1,35 Schweizer Franken wert! Dies gilt zumindest für die zwei Ramada Hotels im schweizerischen Locarno, Tessin. Vor dem Hintergrund starker Kursschwankungen zwischen den beiden Währungen berechnen sowohl das Ramada Hotel La Palma au Lac als auch das Ramada Hotel Arcadia Gästen, die mindestens drei Nächte mit Halbpension oder Gastronomieverzehr buchen, einen garantierten Euro-Wechselkurs von CHF 1,35 auf den Übernachtungspreis.

Blick aus dem Ramada Hotel La Palma auf den Lago Maggiore

Blick aus dem Ramada Hotel La Palma auf den Lago Maggiore

Die Ersparnis schafft Spielraum für ein Stückchen mehr Urlaub, wird die tägliche Kursdifferenz doch mit den in Anspruch genommenen gastronomischen Leistungen verrechnet. Je nach Tageskurs entspricht dies einer Ermäßigung von bis zu elf Prozent. In der Hauptsaison können gar bis zu ca. 20 Franken pro Übernachtung und Bett gespart werden. Die „Wechselkursgarantie“ startet am 15. März und wird voraussichtlich bis Ende 2012 laufen.

Viele Hotels an der polnischen Ostseeküste senken die Preise

(Warschau, 21. Februar 2012) Reisen an die polnische Ostseeküste sind in diesem Jahr besonders günstig. Darauf weist der auf die Region spezialisierte Reiseveranstalter Travelnetto hin. „Grund ist der im Vergleich zum Euro niedrige Kurs des polnischen Złoty”, erläutert Carsten Wolf, Geschäftsführer von Travelnetto. „Viele unserer Partnerhotels haben die Wechselkursänderung in Form von niedrigeren Preisen an uns weitergegeben.”

Etwa 4,20 polnische Złoty erhalten Touristen derzeit für einen Euro. Das sind ungefähr acht Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Damit sind nicht nur die Nebenkosten während eines Aufenthaltes in Polen günstiger geworden. Auch bei den Hotelpreisen macht sich der gute Kurs bemerkbar. So konnte Travelnetto, einer der Marktführer für Reisen aus Deutschland an die polnische Ostseeküste, Preisnachlässe von 10 Prozent und mehr bei seinen Partnerhotels aushandeln. „Diesen Vorteil geben wir gerne an unsere Kunden weiter”, betont Geschäftsführer Carsten Wolf.

So bietet Travelnetto einen einwöchigen Kuraufenthalt mit Halbpension, Nutzung von Hallenbad und Sauna sowie einem Kurpaket jetzt bereits ab 149 Euro pro Person und Woche im Kurhaus Bryza in Dzwirzyno (Kolberger Deep) an. Der ursprüngliche Preis lag bei 199 Euro. Im 4-Sterne Hotel Panorama Avangard im Seebad Świnoujście (Swinemünde) gibt es eine Woche mit Halbpension, Nutzung von Swimmingpool und Sauna sowie einem Kurpaket bereits ab 209 Euro pro Person und Woche. Hier lag der ursprüngliche Preis bei 299 Euro. Eine Woche im Hotel Lidia SPA in Darłówko (Rügenwaldermünde) incl. Vollpension und Nutzung des Wellnessbereichs erhält man bereits ab 188 statt 237 Euro pro Person und Woche.

The Alpina Gstaad wird Mitglied im exklusiven Kreis der Preferred Hotel Group

(Gstaad, 09. Februar 2012) The Alpina Gstaad geht eine Partnerschaft mit der renommierten Preferred Hotel Group ein. Das international tätige Konsortium vereint über 850 der weltweit besten unabhängigen Hotels und Resorts in 70 Ländern. The Alpina Gstaad reiht sich als Mitglied in den exklusiven Kreis der Preferred Boutique ein, die erlesene Boutiquehotels und -resorts mit weniger als einhundert Zimmern unter der Dachmarke Preferred bündelt. Preferred Boutique unterstützt seine Hotelpartner mit strategischen Businesslösungen in den Bereichen Sales, Marketing, Vertrieb sowie Technologie.

The Alpina Gstaad: Eröffnung ist für Dezember 2012 geplant

The Alpina Gstaad: Eröffnung ist für Dezember 2012 geplant

Die Preferred Boutique-Luxuskollektion zeichnet sich durch höchste Service- und Qualitätsstandards aus. Für das privat geführte The Alpina Gstaad bedeutet die Allianz die Anbindung an ein weltumspannendes Sales-, Distributions- und Reservierungssystem. “Die Partnerschaft mit Preferred sichert uns nicht nur eine globale Positionierung und Präsenz, sondern fungiert auch als Gütesiegel im Bereich der internationalen Luxushotellerie”, erläutert Onno Poortier.

The Alpina Gstaad eröffnet im Dezember 2012 und ist das erste neue Fünf-Sterne-Hotel, das seit 100 Jahren in Gstaad realisiert wurde. Das Hotel liegt auf einer Anhöhe in Gstaads exklusivem Quartier Oberbort und entfaltet sich auf einem 20.000 qm großen Parkgrundstück mit Panoramablick über die Berner Alpenkulisse. The Alpina Gstaad verfügt über 56 Zimmer und Suiten, die Gesamtinvestition des Anwesens beläuft sich auf ca. 300 Millionen Schweizer Franken. The Alpina Gstaad möchte eine neue Dimension in Schweizer Lebensart begründen und wird seinem internationalen Klientel ein modernes und dennoch ausgeprägtes alpin-schweizerisches Gasterlebnis bieten, das auf Authentizität und Warmherzigkeit beruht.

Preferred Hotel Group umfasst sechs charakteristische Hotelmarken: Preferred Hotels & Resorts, Preferred Boutique, Summit Hotels & Resorts, Sterling Hotels, Sterling Design und Preferred Residences.

Starwood Hotels & Resorts: 24h-Check in & Butler – Mehr Servives im Hotelbonusprgramm

(Stamford/USA, 04. Februar 2012) Im Rennen um Gästezufriedenheit will Starwood Hotels & Resorts aufholen. Das eigene Hotelbonusprogramm „Starwood Preferred Guest“ (SPG) wird um interessante Services erweitert. Dazu gehören der Status auf Lebenszeit, der 24-Stunden-Check-in und der eigene Starwood-Repräsentant, der sich voll und ganz den individuellen Bedürfnissen jedes Mitglieds widmen soll. Die neuen Regelungen starten am 1. März.

„Mit dem Beginn der Globalisierung, hat die Anzahl an Vielreisenden, die immer weitere Wege auf der ganzen Welt zurücklegen, extrem zugenommen“, sagte Frits van Paasschen, President and CEO, Starwood Hotels & Resort. „Es handelt sich bei dieser Zielgruppe um anspruchsvolle Gäste, die von einem Bonusprogramm mehr erwarten als reines Punktesammeln und die üblichen Vergünstigungen. Um diese für uns lukrative Zielgruppe entsprechend zu belohnen, haben wir verschiedene neue und persönliche Vorteile entwickelt.“

SPG Starwood Preferred Guest

Van Paasschen betont, dass zwei Prozent der Reisenden 30 Prozent von Starwoods Gewinn ausmachen. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen ein bislang noch nicht kommuniziertes Pilotprojekt durchgeführt: In den vergangenen drei Jahren wurde ein äußerst persönlicher, individueller Service getestet, der die Bedürfnisse und Wünsche dieser bedeutenden, umsatzstarken Zielgruppe verdeutlicht hat. Starwood hat schlussfolgernd aus diesem Pilotprojekt neue Vorteile für die sogenannten „Elite-Reisenden“ – das sind Gäste mit mehr als 25 Übernachtungen pro Jahr – entwickelt.

„Unsere Gäste haben immer wieder klar und deutlich betont, dass sie sich mehr Auswahlmöglichkeiten, mehr Kontrolle und einen persönlicheren Service wünschen“, sagt Mark Vondrasek, Senior Vice President, Distribution, Loyalty & Partnership Marketing. „Durch den intensiven Austausch mit unseren Gästen und den modernen technischen Möglichkeiten die sich uns bieten, können wir die Gäste, ihre Vorlieben und ihre Anforderungen an jede einzelne Reise nun besser verstehen und besser einschätzen.“

„Your 24“: Abschied vom 15-Uhr-Check-in
Starwood stellt einen angestaubten Brauch in der Hotellerie auf den Kopf: Erstmalig schafft die Hotelgesellschaft den traditionellen 15-Uhr-Check-in ab, um den Vielreisenden mehr Kontrolle über ihre Ankunfts- und Abfahrtszeit zu geben. Mit „Your 24“ können Mitglieder ihre Check-in- und Check-out-Zeit selbst bestimmen. Ein Gast, der beispielsweise um 22 Uhr abends eincheckt, muss am Abreisetag nicht vor 22 Uhr auschecken. Profitieren können von dieser innovativen Neuerung SPG-Mitglieder, die mindestens 75 Übernachtungen pro Jahr in Starwood Hotels tätigen.

Auf Grundlage des dreijährigen Pilotprojektes baut Starwood den innovativen, persönlichen Service weiter aus und stellt seinen wichtigsten Mitgliedern einen eigenen Ansprechpartner zur Seite. Alle Mitglieder, die mehr als 100 Nächte im Jahr in Starwood Hotels verbringen, können diese einzigartige Betreuung, die sie dabei unterstützt, ihre Aufenthalte in den mehr als 1.100 Starwood Hotels auf der ganzen Welt optimal zu gestalten, nutzen. Der jeweilige Starwood-Mitarbeiter tauscht sich intensiv mit dem Mitglied aus, um seine persönlichen Vorlieben kennen zu lernen und ihm mithilfe dieser Kenntnisse einen maßgeschneiderten Aufenthalt zu ermöglichen. Neben allgemeinen, die Reise betreffenden Serviceleistungen sind die Repräsentanten ihren Gästen auch dann behilflich, wenn sie sich nicht auf Reisen befinden.

Um den treuesten Gästen eine besondere Anerkennung auszusprechen, hat „Starwood Preferred Guest“ die lebenslange Mitgliedschaft eingeführt. Mitglieder, die insgesamt 250 Übernachtungen und eine fünfjährige Elite-Mitgliedschaft (das entspricht dem Status Gold oder Platin) vorweisen können, erhalten den Status „SPG Lifetime Gold“. Mitglieder mit 500 Übernachtungen und zehn Jahren Platin-Mitgliedschaft kommen in den Genuss der lebenslangen Platin-Vorteile. Die fünfjährige Elite-Mitgliedschaft beziehungsweise zehnjährige Mitgliedschaft in der Kategorie Platin muss nicht in aufeinander folgenden Jahren erfolgen.

„Unser Ziel ist es, SPG so attraktiv zu machen, dass Vielreisenden gar nichts anderes übrig bleibt, als Starwood als Reisepartner zu wählen“, sagt Vondrasek. „Da wir wissen, dass viele unserer Mitglieder auch an anderen Hotelbonusprogrammen teilnehmen, sollen die Vorteile die wir bieten, so attraktiv für sie sein, dass sie ihre Reisen mit uns realisieren. Aus diesem Grund haben wir unsere Elite-Angebote verbessert und die Vorteile für Mitglieder, die häufig Starwood wählen, deutlich ausgebaut.“

Mit der Einführung der neuen Vorteile überarbeitet SPG seine Markenidentität und führt einen neuen Look ein, der durch seine Mitglieder selbst inspiriert wurde: SPG hat unter den Mitgliedern einen Casting-Aufruf für Fotoshootings mit der berühmten Porträtfotografin Alessandra Petlin gestartet.

Accor: Kein Interesse mehr an Groupe du Louvre

(Paris, 04. Februar 2012) Accor steigt aus dem Bieterverfahren aus: Der geplante Verkauf der Group du Louvre (Louvre Hotels) zieht sich dahin. Starwood Capital will sich nun auf die Verhandlung mit einem Konsortium aus den Mittleren Osten konzentrieren, berichteten französische Medien.

Hotel du Louvre Paris

Hotel du Louvre Paris

Accor bot gemeinsam mit dem niederländischen Immobilieninvestor Unibail Rodamco den Berichten zufolge 700 bis 800 Millionen Euro. Der Verkauf soll nun innerhalb der nächsten beiden Monaten vollzogen werden.

Die Groupe du Louvre gehört seit 2005 zu Starwood Capital. Mitte 2009 übernahm die US-Investmentfirma, die zahlreiche Engagement in der internationalen Hotellerie ausübt, die Golden Tulip Hospitality Group und fusionierte sie im Mai 2001 mit den Louvre Hôtels zur Louvre Hotels Group. Die derzeit achtgrößte Hotelgruppe der Welt verfügt über ein Portfolio von sieben Untermarken und über 1.000 Hotels der 1- bis 5-Sterne-Kategorie in 40 Ländern.

The Carlson Rezidor Hotel Group – Rettung für defizitäre Rezidor durch Fusion: Hubert Joly und Kurt Ritter werden Co-Chairman

(Minneapolis/Brüssel, 18. Januar 2012) Ist das der Befreiungsschlag für Rezidor? Heute wurde der Zusammenschluss von Carlson, bislang schon Muttergesellschaft des brösennotierten Partners, und der Rezidor Hotel Group bekannt gegeben. Unter dem Dach der Carlson Rezidor Hotel Group sollen beide Unternehmen zunächst separat weiter agieren. Carlson-Chef Hubert Joly und Rezidor-CEO Kurt Ritter sollen als gleichberechtigte Chairman fungieren. Rezidor komt seit geraumer Zeit aus den Verlusten nicht mehr heraus. Das Minus im vergangenen Jahr wird über vier Millionen Euro (Vorjahr: -5,2 Mio. Euro) betragen.

The Carlson Rezidor Hotel Group

Somit ist der erste Schritt in für den 1. Februar angekündigten Fusion die Rettung für die Rezidor Hotel Group, die sich stets damit rühmte eine der am schnellsten wachsenen Hotelgruppen zu sein. Kurt Ritter, der nun seit 35 Jahren bei Rezidor ist, darf auf seine im April vergangenen Jahres beschlossene Vertragsverlängerung bis 2015 vertrauen.

Es ist gilt als Verdienst des charismatischen Hoteliers aus der Schweiz, Coups wie den erfolgreichen Start der ersten Fashion-Hotelkette Missoni, in Gang gesetzt zu haben. Jüngst hatte Ritter mit einer Rochade unter den Bereichschefs seine „Generalität“ neu um sich geschart. Deutschland-Chef Jörg Schiffmann war im Zuge der Umgruppierung überrschachend ausgeschieden.

„Carlson und Rezidor haben eine lange gemeinsame Geschichte und sind in den vergangenen 17 Jahren eng zusammengewachsen,” sagte Hubert Joly, President & CEO, Carlson. Ritter ergänzte, es sei sein Wunsch, attraktivere Renditen für die Eigentürmer und eine höhere Wertsteigerung für die Aktionäre zu generieren. Unlängst hatte er eine Steigerung der Marge um sechs bis acht Prozent bis 2015 als wichtigstes Ziel formuliert; angesichts der andauernden Verluste ein ambitioniertes Vorhaben.

Die Carlson Rezidor Hotel Group vereint ab 1. Februar etwas über 1.300 Hotels in 80 Ländern der Marken einschließlich Radisson Blu (Rezidor), Radisson (Carlson); Country Inns & Suites By Carlson, Park Inn by Radisson, Hotel Missoni und Park Plaza.

Ferner wurde mitgeteilt: „Die Carlson Rezidor Hotel Group möchte durch eine Reihe konkreter umsatzgenerierender Aktivitäten mehr als 400 Millionen US-Dollar an zusätzlichen Erlösen und bis 2015 eine Revpar-Indexsteigerung von mehr als neun Punkten generieren.“ Angekündigt werden „Maßnahmen zur Umsatzoptimierung“, Partnerschaftsprojekte mit Reisemittlern inklusive Carlson Wagonlit Travel sowie gemeinsame Einkaufsaktivitäten „insbesondere für kostenträchtige und geschäftskritische Kategorien“.

Um die Crew zu motivieren heißt es: „Weltweit durchgeführte Programme zur Mitarbeiterentwicklung werden die Carlson Rezidor Hotel Gruppe ebenfalls dabei unterstützen, ihre Ambition in die Tat umzusetzen, der beliebteste Arbeitgeber der Branche zu werden.“

Inspiriert von Luxusyachten und Privatjets: The Peninsula Hong Kong kündigt neues Design- und Technologie-Konzept für alle 297 Gästezimmer an

(Hong Kong, 11. Januar 2012) Die Zukunft des Luxus neu zu definieren – nichts weniger als diesen Anspruch hat sich The Peninsula Hong Kong zur Aufgabe gemacht. In diesem Sinne startet die Fünf-Sterne-Ikone im Januar 2012 ein umfassendes Umgestaltungsprojekt, in dessen Zuge ihre 297 Gästezimmer und Suiten in Design und Technologie auf den allerneuesten Stand gebracht werden. Ein glanzvolles Erbe wie das der Grande Dame von Hongkong ist schließlich stets auch Verpflichtung für eine innovative, durchdachte Weiterentwicklung.

Neues Zimmerkonzept im Peninsula Hong Kong

Neues Zimmerkonzept im Peninsula Hong Kong

Die Umgestaltung wird in zwei Phasen in zwei separaten Gebäudeteilen vorgenommen, um den Gästen weiterhin einen ungestörten Aufenthalt bieten zu können. Ab dem 8. Januar 2012 werden zunächst die Gästezimmer im Peninsula Tower einer Verjüngungskur unterzogen. Nach der Wiedereröffnung des Towers im August 2012  erhalten die Zimmer im Original-Gebäudeteil ihren neuen Look und ihre neue Ausstattung. Ihre Fertigstellung ist für Anfang 2013 geplant.

Gäste dürfen sich auf den höchsten Level an bedienungsfreundlichem Komfort und Luxus freuen. Konzipiert vom Design-Team der The Peninsula Hotels, werden die erneuerten Räume feinste Materialien und Handwerkskunst aufweisen. Mit einem Akzent auf klassischer Modernität, Schlichtheit und schicker Eleganz, wird die neue Raumästhetik die charakteristischen Designansätze und praktische Anwendbarkeit kombinieren, die in heutigen Luxusyachten, -autos und Privatjets präsent sind.

The Peninsula Hong Kong

The Peninsula Hong Kong

“Innovation ist Teil der Tradition des Hotels”, so Peter Borer, Chief Operating Officer der The Peninsula Hotels. “Dieses Konzept wird eine neue Ära in der Entwicklung von maßgeschneidertem Gästekomfort einläuten und erneut unsere Führungsrolle auf dem Gebiet revolutionärer, personalisierter In-Room-Technologien demonstrieren.”

Kerzner International: Sol Kerzner geht – Nachfolger ist Alan Leibman

(Dubai, 10. Januar 2012) Eine Hotellegende tritt von der Bühne: Sol Kerzner (77) macht den Chefsessel bei Kerzner International für Alan Leibman, bisher Chef des Atlantis The Palm in Dubai, frei. Der mehrfach prämierte, aus Südafrika stammende Kerzner hatte zuletzt einen schweren Rückschlag erleiden müssen: Das Atlantis Paradise Island auf den Bahamas wurde wegen der mit 2,6 Milliarden US-Dollar überbordenden Schuldenlast an eine kanadische Investorengruppe abgetreten.

Sol Kerzner

Sol Kerzner

Kerzner ist seit fünf Jahrzehnten im Hotelgeschäft. Seine Karriere als Hotelier begann er 1962 mit dem Kauf des Astra Hotels in Durban. Zwei Jahre später eröffnete er mit dem Beverly Hills Hotel nördlich von Durban das erste Fünf-Sterne-Hotel in Südafrika. Er schuf weitere Tophotels in seinem Heimatland und übernahm 1994 das Paradise Island Resort auf den Bahamas aus einer Insolvenz und baute es zu einem der größten Resorts (2.300 Zimmer) und Casinos in der Karibik aus. 2002 startete der die One & Only Resorts Die handverlesenen Resorts sind außergewöhnlich, zählen zu den besten der Welt und bieten exquisite Restaurants mit Konzepten von Jean-Georges Vongerichten und Nobu Matsuhisa.

2007 erweiterte er das Atlantis Paradise Island auf den Bahamas um zwei weitere Hotels mit insgesamt 1.100 Zimmern. Dazu entstenden 21 Retail-Outlets und Restaurants der Chefs Jean-Georges Vongerichten, Nobu Matsuhisa und Bobby Flay. 2008 schuf er das 1.5 Milliarde US-Dollar teure Großresort Atlantis The Palm in Dubai (1.500 Zimmer) mit dem größten Aquarium und Wasserpüark im Mittleren Osten.

Sol Kerzner wurde im Dezember 2010 von Queen Elizabeth II zum Ritter geschlagen – ob seiner Verdienste um die Bahamas. Höhepunkt in der langen Liste der Ehrungen aus Auszeichnungen war die Vergabe des Lifetime Achivement Award der HSMAI vor zwei Jahren.

Premier Inn – Studie: Es gibt die falsche Seite im Hotelbett…

(London, 05. Januar 2012) Links schläft’s sich besser: 3.000  Briten können nicht irren, wenn es um die bessere Hälfte geht, zumindest beim Hotelbett. Die Budget-Hotelkette Premier Inn (600 Hotels) fand bei einer Umfrage heraus, das die Übernachtung auf der richtigen, also der linken Betthälfte erholsamer sei und die Gäste ausgeschlafener wirken lasse.

Links schläft es sich besser im Hotelbett - meinen die Briten

Links schläft es sich besser im Hotelbett - meinen die Briten

Über 25 Prozent der befragten Erwachsenen in Großbritannien sagten, sie seien insgesamt lebensfroher, wenn man in der linken Betthälfte schlafe. Von denen, die die rechte Bettseite bevorzugen, sagten dies nur 18 Prozent.

Das geradzu überschwängliche Lebensgefühl der „Lefties“ ließe sich vielleicht durch ihre privaten Schlafgewohnheiten erklären. Mehr als 75 Prozent der Briten ändern nur ungern in Hotels die zuhause bevorzugte Bettseite.

Premier Inn lässt mit einer eigens eingestellten „Director of Bed Bouncing“ (DOBB) alle 46.000 Hotelbetten in Sachen Qualitäts testen – in dem sich die DOBB Nathalie Thomas ins Bett plumpsen lässt. Allein.

Jumeirah Hotels: Zweitmarke „Venu“ wieder abgesagt

(Dubai/VAE, 04. Januar 2012) Ganz verschwiegen: Die im Sommer 2010 von Jumeirah-Chef Gerald Lawless angekündigte Lifestyle-Marke „Venu“ wird nun doch nicht realisiert. Dies wurde gegenüber dieser Fach-Illustrierten nun bestätigt.

Jumeirah Hotels, die Hotelgruppe der Dubai Holding, expandiert stark und will sich offenbar auf die Eigenmarke konzentrieren. Laut tophotelprojects.com sind international 31 große Hotelprojekt in Bau bzw. Entwicklung. Das größte ist das Jumeirah Anguilla Resort  in der Karibik. In den nächsten sechs Monaten werden neuen Hotels in Dubai, Kuwait, London, Rom, Aserbaischan und auf Mallorca eröffnet. Seit Jahresbeginn 2011 wird damit die Zahl der Hotels verdoppelt. Laut tophotelchains.com sind derzeit 13 Hotels der Jumeirah Group weltweit in Betrieb.

Hotelmarkt Malediven: Wellness-Verbot bloß ein kurzer Spuk?

(Malé, 02. Januar 2012) Viel Aufregung um fast nichts: Das von der Regierung der Malediven kurz vor dem Jahreswechsel verkündete Wellness-Verbot in den Resorts des paradiesischen Inselreichs wird offenbar nicht umgesetzt. Die Spa-Anlagen werden lediglich für Einheimische gesperrt. Ausländische Gäste können die wichtigen Hotelangebote weiterhin nutzen, heißt es.

 

Traumhaft: Massageraum mit Meeresblick im Conrad Rangali Island, einem der besten Resorts der Maldediven

Traumhaft: Massageraum mit Meeresblick im Conrad Rangali Island, einem der besten Resorts der Maldediven

 

Auf Treiben der einflussreichen  islamistischen Gerechtigkeitspartei hatte die Regiering in Malé die Wellness-Center verbieten wollen. Man vermutet darin einen „Hort der Prostitution“, wurde berichtet. Die bei Luxus- und Hochzeitsreisen sehr beliebten Top-Resorts auf den Malediven – darunter das Conrad Rangali Island – sind allerdings auf ihre Wellness-Angebote angewiesen. Der Tourismus ist die größte Einnahmequelle des aus über 1.000 Inseln bestehenden Landes. Der sunnitische Islam ist die offizielle Religion, wird aber tolerant ausgelegt. So verfügen die Resorts über Alkohollizenzen.

Die „fvw“ berichtete, dass etliche Hoteliers in Kürze  vor Gericht eine Unterlassung dieses Beschlusses beantragen wollen. Es sei zu erwarten, dass die Anordnung der Regierung schnell wieder zurückgenommen werde. Offenbar sind etliche Parlamentsmitglieder auch Mit-Eigentümer oder gar Betreiber von Resorts mit Spa-Anlagen.

Bereits im Dezember hatte die Regierung der Malediven eine für Urlauber nicht erfreuliche Regelung in Kraft gesetzt. Seit Jahresbeginn müssen alle Touristen 25 US-Dollar Ausreisegebühr zahlen.

Best Western Hotels: Zwei neue Mitgliedshäuser in Luxemburg

(Eschborn/Taunus, 28. Dezember 2011) Best Western expandiert in Luxemburg: Bereits seit 1. Oktober gibt es mit dem Best Western Euro Hotel Luxemburg in Gonderange (50 Zimmer) und dem Best Western Plus Grand Hotel Victor Hugo in Luxemburg-Stadt (66 Zimmer) zwei neue Mitgliedshäuser. „Im luxemburgischen Hotelmarkt sehen wir großes Potenzial. Umso mehr freuen wir uns über die beiden Neuzugänge in Luxemburg. Schön ist, dass wir auch hier im Großherzogtum das erste Haus der neuen Kategorie Best Western Plus erhalten“, so Marcus Smola, Geschäftsführer von Best Western Hotels Deutschland, und damit auch zuständig für den Nachbarstaat.

Best Western Euro Hotel Luxemburg

Best Western Euro Hotel Luxemburg

„Trotz des hohen Anteils an Geschäftsreisenden von mehr als 70 Prozent, bietet Luxemburg auch im touristischen Individualsegment eine Vielzahl an Entwicklungsmöglichkeiten“, so Smola weiter. Aktuelle Zahlen des Compendium de l´année touristique bestätigen die kontinuierlichen Wachstumszahlen der Übernachtungsgäste aus den Nachbarländern Deutschland, Niederlande und Belgien sowie aus der Schweiz und Österreich. Smola resümiert: „Luxemburg ist definitiv ein wichtiger Standort für Best Western und ein Markt, in dem wir weiter wachsen wollen.“
 
„Wir haben das Best Western Hotelangebot in Luxemburg auf einen Schlag verdreifacht“, erklärte Christoph Schug, Direktor Qualitätssicherung und Hotelentwicklung bei Best Western mit einem Augenzwinkern. Das Best Western Hotel International in Luxemburg-Stadt hat sich bereits 1995 der Marke angeschlossen.

Im Rahmen der neuen globalen Markenstrategie präsentiert die Hotelgruppe neben zwei Hotels der Kernmarke zusätzlich die neue Markenkategorie Best Western Plus. Die mehr als 190 Best Western Hotels in Deutschland und Luxemburg werden alle unter dem Motto „Jedes anders – jedes gut“ geführt. Das bedeutet, dass einerseits alle Hotels einen individuellen Charakter haben, andererseits aber auch eine Vielzahl von weltweit einheitlichen Qualitätsstandards erfüllen.

Heinz Horrmann: Die 10 besten Hotels weltweit

(Berlin, 27. Dezember 2011) Er hat über 2.000 Luxushotels getestet und 35 Hotelbücher geschrieben: „Hotelinspektor“ Heinz Horrmann hat nun seine persönliche Bestenliste aufgestellt. Fünf Spitzenresorts und fünf Stadtpaläste – die Top 10 der Hotels weltweit wurde nun in der „Welt am Sonntag“ ganzseitig veröffentlicht:

Mandarin Oriental New York - Oriental Study Room

Mandarin Oriental New York - Oriental Study Room

Mandarin Oriental New York
http://www.mandarinoriental.de/newyork/

Millenia Ritz-Carlton Singapur
http://www.ritzcarlton.com/en/Properties/Singapore/Default.htm

Bulgari Hotel Mailand
http://www.bulgarihotels.com/

Peninsula Hong Kong
http://www.peninsula.com/Hong_Kong/en/default.aspx

Mandarin Oriental Bangkok
http://www.mandarinoriental.de/bangkok/

Four Seasons Bora Bora
http://www.fourseasons.com/borabora/

Ritz-Carlton Grand Cayman
http://www.ritzcarlton.com/en/Properties/GrandCayman/Default.htm

One & Only the Palm, Dubai
http://thepalm.oneandonlyresorts.com/

Conrad Rangali Island
http://conradhotels3.hilton.com/en/hotels/maldives/conrad-maldives-rangali-island-MLEHICI/index.html

St. Regis Mardavall, Mallorca
http://www.stregismardavall.com/de

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier: http://www.welt.de/print/wams/reise/article13783252/Horrmanns-Empfehlungen.html

Neueröffnung in Abu Dhabi: das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

(Abu Dhabi, 23. Dezember 2011) Starwood Hotels & Resorts hat offiziell das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa und damit das erste Hotel der Marke Westin im Emirat Abu Dhabi eröffnet. Es verfügt über 172 Gästezimmer und Suiten, verschiedene Restaurants und Lounges, ein „Heavenly Spa by Westin“ und einen modernen Tagungsbereich. Das neue Hotel liegt direkt auf dem Abu Dhabi Golf Club mit einem 27-Loch-Championship Golfplatz, Heimat der PGA European Tour Abu Dhabi Golf Championship. Das Westin Resort befindet sich im Eigentum der Tourism Development & Investment Company – dem führenden Entwickler von Kultur-, Wohn, und Tourismusprojekten in Abu Dhabi.

Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

 
Das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa befindet sich auf der Anlage des Meisterschaftsgolfplatzes Abu Dhabi Golf Club. Der Platz wurde im Januar diesen Jahres umfangreich aufgerüstet und wird von Troon Golf gemanagt. Das Westin ist das einzige Hotel in Abu Dhabi, das von allen Zimmern und Suiten aus weitläufige Blicke auf den Golfplatz eröffnet. Die neu gebaute Hotelanlage befindet sich unweit des Stadtzentrums und ist innerhalb von zehn Autominuten vom Messegelände und zwanzig Minuten von der Corniche zu erreichen.
 
Roeland Vos, President Starwood Hotels & Resorts, Europe, Africa and Middle East sagt: „Wir freuen uns sehr darüber, das erste Westin Hotel in Abu Dhabi mit unserem Partner Tourism Development & Investment Company zu eröffnen. Mit dieser Neueröffnung hoffen wir das Emirat dabei unterstützen zu können, zur wichtigsten Tourismusdestination der Region zu werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Hotel ein führendes Wellnesshotel in Abu Dhabi wird.“

Gästezimmer im Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

Gästezimmer im Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

 
„Westin ist aufgrund der hervorragenden Positionierung auf einem starken internationalen Expansionskurs“, sagt Brian Povinelli, Global Brand Leader, Westin Hotels & Resorts. „ Wir sind sehr stolz darauf, dass wir dieses Hotel in Abu Dhabi eröffnet haben und so unseren Gästen eine Oase der Erholung bieten können, die sie nach ihrem Aufenthalt komplett entspannt wieder verlassen können.“
 
„Dies ist ein bedeutsames Jahr für TDIC, in dem wir zahlreiche wichtige Meilensteine, darunter das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa, realisieren konnten“, sagt Ali Al Hammadi, Executive Director of Project Services, TDIC. „Wir sind begeistert von der Zusammenarbeit mit Starwood Hotels & Resorts bei der Entwicklung des Hotelprojektes und hoffen auf einen erfolgreichen Start.“
 
Die Marke Westin ist bekannt dafür, alle Sinne anzusprechen; bereits beim Betreten der Lobby können die Gäste bei einer angenehmen Lichtatmosphäre, inmitten von wunderschönen Blumen- und Pflanzenarrangements und bei anregender Musik tief durchatmen und sich wohlfühlen.  Das Interieur des Hotels ist in neutralen Tönen gehalten und beinhaltet diverse Wasser-, Stein- und Holzelemente.
 
Alle Zimmer und Suiten, darunter auch die Präsidentensuite, sind mit dem beliebten Heavenly Bed ausgestattet. Das Heavenly Bath sorgt für ein erfrischendes, Spa- ähnliches Erlebnis im Badezimmer, das durch die Dusche namens Heavenly Shower, den kuscheligen Bademantel und die exklusiven Produkte der Linie White Tea Aloe verstärkt wird. High-Speed-Internetzugang sowie ein ergonomischer Arbeitsbereich sorgen für bequemes und produktives Arbeiten in ruhiger Umgebung.
 
Das Hotel bietet diverse Restaurants und Bars, darunter das ganztägig geöffnete Restaurant Fairways, das marokkanische Restaurant Agadir, eine Bar im englischen Stil sowie ein Poolrestaurant mit Cocktailbar. In „The Lounge“ berät der  Teesommelier die Gäste bei der Auswahl aus unter anderem zehn verschiedenen JING Teesorten.  Im Tagungs- und Veranstaltungsbereich mit drei Ballsälen finden bis zu 400 Personen Platz; ein Konferenzbereich, Besprechungsräume und ein Businesscenter ergänzen das Angebot.
 
Starwood Hotels & Resorts betreibt derzeit beinahe 50 Hotels im Nahen Osten, darunter sieben Hotels in Abu Dhabi. Im Nahen Osten sind derzeit zwei weitere Hotels der Marke Westin zu finden: das Westin Dubai Mina Seyahi Beach Resort & Marina in Dubai sowie das Westin Jeddah in Saudi Arabien, das derzeit wegen einer Komplettrenovierung geschlossen ist. Die Marke Westin wird seine Präsenz in dieser Region auch in naher Zukunft weiter ausbauen: für die nächsten fünf Jahre sind 25 neue Hotelprojekte, darunter das Westin Saraya Aqaba in Jordanien und das Westin Muscat im Oman, geplant.

Neuer Lifestyle-Treff in Stockholm eröffnet – Das Scandic Grand Central – eine vielseitige Mischung aus Vergangenheit und Zukunft

(Stockholm, 21. Dezember 2011) Vor kurzem fand im Scandic Grand Central, dem neuen Lifestyle-Treff der nordischen Hotelkette Scandic im Stadtzentrum von Stockholm, Schweden, die Eröffnungsparty statt. Das Hotel verkörpert den neuen Ansatz der Hotelkette, zunehmend internationale Reisende sowie neue Zielgruppen anzusprechen.

Scandic Grand Central Stockholm

Scandic Grand Central Stockholm

Die multimediale Pressemitteilung finden Sie unter folgendem Link:
http://www.multivu.com/pages/52789-scandichotels

Das Hotel verfügt über 391 Zimmer, Konferenzräume, ein Fitnesscenter, ein Restaurant, ein Bistro und eine große Bar/Lounge, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Scandic möchte einfache aber innovative Hotels entwickeln, die rücksichtsvoll und schonend mit der Umwelt umgehen. Das Scandic Grand Central wird von Stockholms ‚Downtown‘-Straßenkultur und seiner lebhaften Atmosphäre durchdrungen.

Scandic Grand Central Stockholm - Lobby

Scandic Grand Central Stockholm - Lobby

Das Hotel eröffnete in historischer Lage an der Ecke zwei der touristenfreundlichsten Straßen Stockholms – Kungsgatan und Vasagatan. Das Gebäude, das zu Scandics neuestem Hotel umgebaut wurde, wurde 1885 von dem renommierten Bauunternehmer CO Lundberg errichtet und war unter dem Namen „The Lundberg Palace“ bekannt.

Das Scandic Grand Central ist zentral gelegen, nur einen Katzensprung von Stockholms Hauptbahnhof entfernt und bietet eine gute Anbindung an Züge, U-Bahnen, Busse und den Arlanda Express.

Der Puls der Kultur im Zentrum Stockholms
Wie der Name andeutet, möchte das Scandic Grand Central ein zentraler Treffpunkt für seine Gäste sein. Die Einrichtungen des Hotels stehen der Öffentlichkeit genauso zur Verfügung, wie den Hotelgästen. Tagsüber und abends dienen die Hotelbar und das Bistro als Treffpunkt für Insider rund um die Kungsgatan. In der Bar ‚Acoustic‘ finden an 3 bis 5 Abenden der Woche Live-Acts für Musikliebhaber statt.

Scandic Grand Central Stockholm - Guest Room

Scandic Grand Central Stockholm - Guest Room

Kreativität dekoriert die Wände
Eines der renommiertesten Architekturbüros Stockholms, Koncept, ist für das einzigartige Design und die Innengestaltung des Scandic Grand Central verantwortlich, die den Eindruck erweckt, es habe das Hotel schon immer gegeben. Musik, Verspieltheit, Fotografie und Kreativität sind dabei Kernelemente. Großformatige Portraits bekannter Stockholmer Persönlichkeiten wie Adam Tensta und Jonas Åkerlund verleihen dem Design einen Hauch Stockholmer Kultur.

Blogger’s Inn – ein neues, kostenloses Angebot für digitale Unternehmer
Mit Unterstützung von Frida Ramstedt vom Design-Blog Trendenser.se hat Scandic im Scandic Grand Central ein ‚Blogger’s Inn‘ kreiert. Die Einrichtung und die Ausrüstung des Raums wurden den Bedürfnissen digitaler Unternehmer angepasst und reflektieren die Ergebnisse einer umfassenden Marktanalyse.

Scandics neuer Lifestyle-Treff steht für einen anhaltenden Flirt mit neuen Zielgruppen und einen neuen Schritt in Richtung von individuelleren Hotels. Mit den benachbarten Hotels Scandic Anglais und Scandic Malmen setzte Scandic im Jahr 2006 einen ersten Fuß auf den Markt für individueller gestaltete Hotels.

Accor Hospitality Germany: Deutsche nehmen für Nachhaltigkeit im Hotel Einschränkungen in Kauf

(Paris, 20. Dezember 2011) Deutsche Hotelgäste sind führend, wenn es um die freiwillige Einschränkung zu Gunsten der Nachhaltigkeit geht: 74 Prozent sind dazu bereit, bei der Lage ihres Hotels Abstriche zu machen, 70 Prozent würden einen Aufpreis für ein nachhaltig wirtschaftendes Hotel bezahlen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine weltweite Studie von Accor zum Thema Nachhaltigkeit in der Hotellerie. Rund 7.000 Hotelgäste aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Brasilien und China wurden zu ihren Erwartungen hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung befragt.

Accor Nachhaltigkeit

Neben einem weltweiten Konsens zu den Themen Wasser, Energie und Abfall zeigt die Studie auch länderspezifische Erwartungen an die Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen auf: In Deutschland sieht ein Drittel der Gäste an erster Stelle für die Verantwortung für nachhaltige Entwicklung den Bürger selbst, weltweit steht bei den Befragten die Regierung in der Hauptverantwortung. Bemerkenswert: Nichtstaatliche und internationale Organisationen stuften die Hotelgäste ganz unten auf der Skala der Verantwortlichen für nachhaltige Entwicklungsthemen ein.

Nachhaltigkeit bei Accor: tagtäglich gelebte Realität
“Als international tätiger Konzern sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst. Bereits im Jahr 1994 verankerte Accor das Thema Nachhaltigkeit mit einer gesonderten Abteilung für Umweltbelange fest in der Unternehmensstrategie. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Zulieferern und Gästen, aber auch mit anderen Unternehmen der Branche sind wir gefordert unsere Zukunft aktiv mit zu gestalten”, erklärt Peter Verhoeven, Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany GmbH, beim heutigen Pressegespräch im Novotel Berlin Mitte. Neben der Präsentation der aktuellen Studie gaben die Sprecher von Accor einen Überblick über die bestehenden und geplanten nationalen wie weltweiten Corporate Social Responsiblity Projekte von Accor. Um den Prozess zu mehr Nachhaltigkeit in der Hotellerie voranzutreiben, hatte Accor bereits im Juni die Online-Wissensplattform Earth Guest Research ins Leben gerufen, auf der Informationen und Studien über soziale und Umweltschutz-Themen, die für die Tourismusbranche relevant sind, zur Verfügung gestellt werden. “Die Ergebnisse verdeutlichen uns, dass Nachhaltigkeit in der Hotellerie zu einem immer wichtigeren Entscheidungsfaktor wird, obwohl einige der Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind. Unsere Aufgabe ist es, schonende Hotellerie – ganz gleich, wie verantwortungsbewusst sich unsere Gäste verhalten – mit bestmöglichem Komfort zu verbinden. Mit diesen Ergebnissen können wir eine noch relevantere Nachhaltigkeitsstrategie aufbauen, mit der wir unser Ziel erreichen, Hotels nachhaltig neu zu erfinden”, so Caroline Andrieux, Sustainability Project & Communications Senior Manager bei Accor.

Um zu der Entwicklung der offenen Wissensplattform Earth Guest Research beizutragen, befasst sich der nächste Beitrag  mit dem ökologischen Fußabdruck von Accor. Als erstes Unternehmen der Hotelbranche führte Accor eine Bewertung in seinen weltweit 4.200 Hotels durch. Damit bestätigt der Konzern sein Engagement bei der Entwicklung zuverlässiger und anspruchsvoller Vergleichssysteme, um den Fortschritt in der gesamten Industrie voranzutreiben.

Peter Verhoeven (Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany GmbH), Caroline Andrieux (Sustainability Project & Communications Senior Manager bei Accor) und Michael Kirsch (Direktor PR und Unternehmenskommunikation Accor Hospitality Germany GmbH)

Peter Verhoeven (Vorsitzender der Geschäftsführung der Accor Hospitality Germany GmbH), Caroline Andrieux (Sustainability Project & Communications Senior Manager bei Accor) und Michael Kirsch (Direktor PR und Unternehmenskommunikation Accor Hospitality Germany GmbH)

Nachhaltigkeit in der Hotellerie – die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

  • Ein typisches Profil hat sich herausgebildet: Junge, männliche Geschäftsreisende, die Economy-Hotels nutzen, scheinen sich die meisten Gedanken über nachhaltige Entwicklung zu machen.
  • Ein weltweiter Konsens zu den Themen Wasser, Energie und Abfall. Ein geringfügiger Unterschied: Brasilianische Gäste sind besonders um die lokale Entwicklung besorgt, während für chinesische Gäste Gesundheit und Wohlbefinden im Vordergrund stehen.
  • Nichtstaatliche und internationale Organisationen nehmen den letzten Rang auf der Verantwortlichkeits-Skala ein. Einer von drei Gästen ist der Ansicht, dass nachhaltige Entwicklung in erster Linie im Verantwortungsbereich der einzelnen Bürger liegt.
  • Eine freiwillige Einschränkung zu Gunsten des nachhaltigen Handelns. Sieben von zehn Gästen geben an, sie würden sich für ein verantwortungsbewusstes Hotel entscheiden, selbst wenn dieses schlechter gelegen und etwas teurer wäre.

Bestimmte Zielgruppen sind sensibler für Themen der nachhaltigen Entwicklung als andere
Entgegen der allgemeinen Annahme scheint nachhaltige Entwicklung für Männer (82%) von größerer Bedeutung zu sein als für Frauen (72%). Dieses Ergebnis ist eng mit einer anderen Erkenntnis verbunden: Geschäftsreisende – in der Mehrzahl nach wie vor Männer – machen sich offensichtlich mehr Gedanken über dieses Thema als Urlaubsgäste. Die Einstellung der Gäste gegenüber nachhaltiger Entwicklung variiert zudem je nach Hotelsegment. Gäste in Economy-Hotels scheinen sensibler für Umweltthemen zu sein. Dies kann jedoch auch an dem niedrigeren Altersdurchschnitt der Gäste von Budget-Hotels liegen, die im Allgemeinen eher jung sind. Nahezu acht von zehn Befragten gaben an, das Konzept der nachhaltigen Entwicklung zu kennen und zu verstehen. Dies wird, ungeachtet der kulturellen und sozioökonomischen Unterschiede, Zweck des Aufenthalts und Art des gewählten Hotels, als alltäglich angesehen. Hierzu ist jedoch anzumerken, dass es in der modernen Gesellschaft als politisch unkorrekt gilt, kein Interesse für dieses Thema zu zeigen. In Deutschland scheint das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung bei Gästen des Low Cost Segments am Niedrigsten zu sein und am Höchsten bei Gästen, die in Hotels aus dem Upscale-/Luxussegment übernachten. Insgesamt kennen weltweit 76 Prozent der Hotelgäste den Begriff Nachhaltigkeit, während Deutschland mit 73 Prozent knapp unter dem Durchschnitt liegt.

Ein weltweiter Konsens zu den Themen Wasser, Energie und Abfall
Als Antwort auf eine offene Frage wurden mit Abstand am häufigsten die Optimierung der Wasser- und Energieressourcen sowie die Reduzierung von Abfällen als die wichtigsten Probleme weltweit genannt. Bei der Beantwortung einer geschlossenen Frage gaben die meisten Gäste den Kampf gegen Kinder-Sextourismus als wesentliche Priorität in der Hotelindustrie an. Dies zeigt, dass die Gäste besonders sensibel auf negative Auswirkungen reagieren, die in direktem Zusammenhang mit den Aktivitäten eines Hotels stehen. Auf die Frage nach ihren Erwartungen für eine nachhaltige Entwicklung gaben chinesische Hotelgäste vor allem Gesundheit und Wohlbefinden als Themenschwerpunkte an, während brasilianische Gäste hauptsächlich die Förderung der lokalen wirtschaftlichen Entwicklung als besonders wichtiges Thema betrachten – ein wesentliches Problem in einem Land, das angestrengt versucht, Ungleichheit zu beseitigen. In Deutschland steht der Schutz von Kindern neben Energiesparmaßnahmen an erster Stelle, dicht gefolgt von den Themen Wassersparmaßnahmen und Abfallvermeidung, die die Deutschen ebenfalls als besonders relevant einstufen.

Nichtstaatliche und internationale Organisationen stehen ganz unten auf der Verantwortlichkeits-Skala
Ein bemerkenswerter Wandel: Die Befragten stuften nichtstaatliche und internationale Organisationen ganz unten auf der Skala der Verantwortlichen für nachhaltige Entwicklungsthemen ein. Diese Feststellung scheint darauf hinzudeuten, dass die Zeit vorbei ist, in der Bewusstseinsförderung und der Ansporn ausreichend waren. Heute sind praktische Maßnahmen gefragt, die es den Kunden ermöglichen, sich direkt zu beteiligen. Die Reihenfolge, in der die Befragten die Hauptverantwortlichen für die nachhaltige Entwicklung einstufen, scheint von kulturellen Unterschieden beeinflusst zu sein. In Frankreich, Deutschland und Brasilien führten die Regierung und der einzelne Bürger die Rangliste an. In diesen Ländern bestanden die Befragten mit einem Gesamtprozentsatz von 70 Prozent, bzw. 80 Prozent in Brasilien, weithin auf ihre Eigenverantwortlichkeit. In Deutschland sind über ein Drittel aller Befragten (34%) der Meinung, dass die nachhaltige Entwicklung hauptsächlich in der Verantwortung der Bürger liegt. In Australien und Großbritannien hingegen sehen die Hotelgäste die Wirtschaft und die Regierung in nahezu gleich großer Verantwortung und nur einer von zwei Befragten glaubt, dass einzelne Bürger Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung tragen. In China rangiert die Regierung an erster Stelle, gefolgt von privaten Unternehmen.

Eine freiwillige Einschränkung zugunsten des nachhaltigen Handelns
51 Prozent der Befragten gaben den Wunsch an, dass ihr Zimmer bei ihrer Anreise die richtige Temperatur aufweist. Paradoxerweise gaben 93 Prozent der Befragten ebenso an, dass sie die Klimaanlage lieber selbst einstellen würden, auch wenn dies bedeute, dass sie einige Minuten warten müssten, bis die gewünschte Zimmertemperatur erreicht sei. Gemäß der Studie scheinen Gäste bereit dazu zu sein, auf eigenen Komfort zugunsten der Umwelt zu verzichten – solange sie die Wahl haben und hier eine aktive Rolle übernehmen können. In Deutschland gaben 61 Prozent aller Befragten an, dass sie nicht erwarten, dass das Hotelzimmer beim Betreten bereits komplett heruntergekühlt ist. 93 Prozent aller Deutschen sind damit einverstanden, dass sie die Zimmertemperatur über die Klimaanlage selber regulieren.

Zudem gaben die Gäste an, dass sie bei der Auswahl eines Hotels zunehmend Kriterien der sozialen und ökologischen Verantwortung berücksichtigen, auch wenn sie dafür in einem Hotel in weniger günstiger Lage oder zu etwas höheren Preisen übernachten müssen. Letztendlich wird nachhaltige Entwicklung nicht mehr als Opfer angesehen oder mit Qualitätseinbußen gleichgesetzt. 66 Prozent der Befragten erwarten keine Komforteinbußen in einem Hotel, das sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Die Deutschen sind führend, wenn es um die freiwillige Einschränkung zu Gunsten der Nachhaltigkeit geht: 74 Prozent sind im Gegensatz zu weltweit 68 Prozent dazu bereit, bei der Lage ihres Hotels Abstriche machen. 70 Prozent der Deutschen, 73 Prozent der Brasilianer und 71 Prozent der Chinesen würden durchaus einen kleinen Aufpreis für ein nachhaltig wirtschaftendes Hotel bezahlen.

Die Umfrage zu den Erwartungen der Hotelgäste in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung wurde durch das französische Marktforschungsinstitut IFOP in sechs Ländern – Australien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland und Großbritannien – zwischen dem 9. und dem 30. August 2010 durchgeführt. Sie umfasste repräsentative Studiengruppen aus den beteiligten Ländern mit insgesamt nahezu 7.000 Hotelgästen, die in den letzten zwölf Monaten mindestens eine Nacht in einem Hotel verbracht hatten und beinhaltet einen Querschnitt unterschiedlicher Hotelarten (Ketten, unabhängige Hotels etc.) sowie Segmente (Budget, Economy, Mittelklasse, gehobene Mittelklasse und Luxushotellerie). Es ist geplant, diese Studie auf weitere Länder auszudehnen und regelmäßig zu wiederholen, um jegliche Veränderungen in den Kundenerwartungen zu erkennen.

Die Ergebnisse der Umfrage sind online unter www.accor.com im Bereich Sustainable Development verfügbar. Hier werden alle Earth Guest Research Publikationen veröffentlicht. Die Methodik der Befragung steht darüber hinaus anderen Unternehmen der Branche zur Verfügung, sofern sie sich damit einverstanden erklären, ihre eigenen Umfrageergebnisse kostenlos zu veröffentlichen.

NH Hoteles: 20%-Übernahme gescheitert: HNA steigt schnell wieder aus

(Madrid, 16. Dezember 2011) Schwerer Schaden für NH Hoteles: Der im Mai verkündete Einstieg der chinesischen HNA-Gruppe kommt doch nicht zustande. Der Kauf von 20 Prozent der Aktien für rund 431 Millionen Euro werde nicht abgewickelt, berichtet die „Financial Times“ vor zwei Tagen. Daraufhin brach der Kurs der in Madrid börsennotierten Hotelkette um über zehn Prozent ein.

Warum die HNA, Muttergesellschaft von Hainan Airlines, den Aktienkauf nicht realisieren will, ist bislang nicht bekannt. Damit bleibt NH Hoteles zunächst ohne große finanzielle Hilfe auf einem Schuldenberg von über eine Milliarde US-Dollar sitzen.

Laut „FT“ will NH Hoteles weiterhin mit HNA einige Hotels in China entwickeln. Es werden rund 15 Millionen US-Dollar von HNA für den Vertragausstieg gezahlt, heißt es.

West Paces Hotel Group: Mehr Geld durch Private Equity – Namensänderung zu Capella Hotel Group

(Atlanta/USA, 16. Dezember 2011) Horst Schulze füllt die Kriegkasse: Seine West Paces Hotelgruppe ändert ihren Namen mit sofortiger Wirkung zu Capella Hotel Group, um die erfolgreiche Hotel-Luxusmarke (u.a. Breidenbacher Hof Düsseldorf) zu nutzen. Mit Stoneleigh Capital, einem Private-Equity-Unternehmen mit Erfahrung in Investitionen im Hotel- und Gastronomiebereich, wird eine enge Partnerschaft gebildet, wurde mitgeteilt. Die Topmanager von Stoneleigh gehören nun auch dem Board of Directors bei Capella an. Damit soll ein neues Modell für Hoteleigentümer und -erschließer bereitgestellt und die eigene Wachstumsstrategie beschleunigt umgesetzt werden.

Sehen Sie dazu ein Exklusivinterview mit Hotelierslegende Horst Schulze bei HOTELIER TV
http://www.youtube.com/watch?v=ksQ7N0XV8NE

„Die Capella-Hotelgruppe hat in den letzten neun Jahren ein starkes Wachstum erlebt, und mit der Namensänderung können wir die von uns aufgebaute Power-Marke ausnutzen“, sagte Schulze. „Die Investition von Stoneleigh Capital ermöglicht uns die Verdoppelung unserer Expansionsbestrebungen, die bereits die Aufnahme fünf neuer Hotels in den nächsten zwölf Monaten beinhalten, sowie die Verdoppelung der Unternehmensgröße im Lauf der nächsten zwei Jahre. Mit unseren Marken Capella und Solís und ausgewählten unabhängigen Hotels werden wir weiterhin die besten Luxushotels in Metropolen der ganzen Welt schaffen und führen.“

„Die Capella-Hotelgruppe ist der Vordenker im Bereich der Luxushotelbranche und setzt den globalen Maßstab für Servicequalität“, fügte Gary Engle, Chairman und CEO von Stoneleigh Capital, hinzu. „Der innovative Weitblick des Unternehmens und sein Streben nach dem höchsten Niveau an persönlichem Service gaben zusammen mit der leistungsstarken Marke des Unternehmens den Ausschlag für unsere Investitionsentscheidung. Zusammen können wir die großartigen Chancen nutzen, die im Bereich des Luxus-Gastgewerbes weltweit bestehen und auch eine der begehrtesten Luxusmarken weiter pflegen.“

Für die Investition in die Capella Hotel Group gründete Stoneleigh, zu dessen jüngsten Investoren auch JP Morgan Private Equity Limited (LSE: JPEL) zählt, das Unternehmen Stoneleigh WP Partners LLC. Darüber hinaus wird Stoneleigh WP Partners LLC eine Co-Investition mit den Eigentümern von Hotels und Resorts anstreben, die die Marken Capella und Solís erweitern.

Des Weiteren gab die Capella Hotel Group bekannt, dass Gary D. Engle, Chairman und CEO von Stoneleigh Capital, James A. Coyne, Vice Chairman und CFO von Stoneleigh Capital, und Frank D. Palmer, Managing Director von Stoneleigh Capital, künftig ihrem Board of Directors angehören.

„Die Beziehungen von Stoneleigh mit globalen Banken und seine Fähigkeit zur Durchführung komplizierter Transaktionen in diesem Bereich verschaffen diesem Beteiligungsunternehmen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Damit ist es ein idealer Partner für uns“, erklärte Robert Warman, President und COO der Capella Hotel Group. „Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass der derzeitige Markt ein ausgezeichnetes Umfeld für Kapitalanlagen bietet, denn unsere außergewöhnliche Marke hat gezeigt, dass sie den Wert und das Image eines Hauses erhöht. Die Besitzer und Investoren sehen eine gesunde Kapitalrendite, wenn sie partnerschaftlich mit der Capella Hotel Group zusammenarbeiten. Und dieser Wert ist nicht nur auf Hotels beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf Bürogebäude, Wohneigentum sowie Urlaubs- und Resortgemeinschaften.“

Die Capella Hotel Group wies darauf hin, dass ihre Aussichten für das Luxushotelgeschäft in den nächsten Jahren günstig seien, denn es stehe zu erwarten, dass vermögende Reisende aus Asien das Wachstum erheblich ankurbeln werden. „Wir werden diese Reisenden mit den weltweit besten Hotels zu uns locken. Und da unser Angebot speziell für Luxusreisende konzipiert wurde, sind wir von den typischen Konjunkturzyklen nicht betroffen“, so Warman.

Die West Paces/Capella Hotel Group (CHG) wurde 2002 gegründet und betreibt weltweit Luxushotels der Marke Capella, Businesshotels der Marke Solis, unabhängige Hotels und Spa der Eigenmarke Auriga.