Archiv der Kategorie: Hotellerie

Jubiläum bei den Selektion Deutscher Luxushotels: 25 Jahre Kultur der Gastlichkeit

(Hamburg, 25. Februar 2012) Die Kunst der Gastlichkeit ist ein Kulturgut, was geschützt und gepflegt sein will: Seit 25 Jahren haben sich nun die Häuser der Selektion Deutscher Luxushotels dem hehren Ziel verschrieben. Der Verbund feiert sein Jubiläum im September unter dem Motto „25 Jahre unter Freunden“ mit einem festlichen Diner im Brenners Park Hotel & Spa in Baden-Baden.

Selektion Deutscher Luxushotels

1987 vom Nassauer Hof Wiesbaden, Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg und dem Breidenbacher Hof Düsseldorf gegründet, umfasst der Verbund inzwischen neun deutsche sowie ein österreichisches Luxushotel. Die Selektion, die von „Hotel Autorität“ Heinz Horrmann kompetent begleitet wird, hat sich unter der Führung von Ingo C. Peters mit modernem Marketing stark entwickelt. Der Direktor des Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg ist seit Mai 2009 Vorsitzuender des Verbundes und setzt vor allem Wert auf die Nachwuchsförderung. So fand zuletzt bereits zum neunten Mal der Azubi Contest unter der Schirmherrschaft von TV-Koch Christian Rach statt. Siegerin ist die 23-jährige Franziska Dittrich aus dem Hotel Mandarin Oriental Munich, Hotelfachfrau im zweiten Lehrjahr. Den zweiten Platz erkämpfte sich die 21-jährige Marie Güthues aus dem Excelsior Hotel Ernst in Köln, ebenfalls Hotelfachfrau im zweiten Lehrjahr. Dritter wurde der 24-jährige Tobias Henn, der im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg im ersten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Koch ist.

Interview bei „Hotelier TV“: Ingo C. Peters zum Fachkräftemangel in der Hotellerie

Im vergangenen Jahr wurden die Initiativen „Selektion trägt“ und „Selektion fördert“ gestartet. Bei „Selektion trägt“ handelt es sich um Nachwuchsförderung im kulturellen Bereich, die jedes Mitgliedshaus individuell plant und organisiert. „Selektion fördert“ bezeichnet die Projekte der Nachwuchsförderung in den Mitglieds-Hotels.

Die regelmäßigen Auszeichnungen der letzten Jahre bestärken den Gedanken der Selektion: Inzwischen sind insgesamt fünf der neun deutschen Mitgliedshäuser mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, seit letztem Jahr haben sogar zwei der Selektionshäuser Gourmetküchen auf Zwei-Sterne-Niveau. Zusätzlich wurde das österreichische Mitglied der Selektion „Deutscher“ Luxushotels vom österreichischen Gault Millau zum „Hotel des Jahres 2012“ gekürt.

„Die Selektion Deutscher Luxushotels ist einzigartig, die Individualität unserer Mitglieder ist ein wichtiges, den Verbund bereicherndes Alleinstellungsmerkmal. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit in den Bereichen Sales und Marketing sowie in der Nachwuchsförderung stärken und inspirieren wir uns gegenseitig“, sagte Selektions-Vorsitzender Peters. Seit ihrem Bestehen hab die Selektion Deutscher Luxushotels die deutsche Tophotellerie entscheidend geprägt. Jedes der Selektionsmitglieder setze in seinem jeweiligen Standort Maßstäbe in Sachen Servicestandards und luxuriösem Ambiente und verfüge über eine weltweite Reputation.

Mitgliedhotels sind das Grand Hotel Heiligendamm, Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, Parkhotel Bremen, Ritz Carlton Berlin, Breidenbacher Hof Düsseldorf, Hotel Excelsior Ernst Köln, Nassauer Hof Wiesbaden, Brenners Park-Hotel & Spa Baden-Baden, Mandarin Oriental München sowie das Hotel Schloss Fuschl bei Salzburg. Darüber hinaus gehören Mercedes-Benz sowie die Reederei Peter Deilmann als Kooperationspartner zum Verbund.

RIMC: Übernahme des Hotel Prinzenpalais Bad Doberan

(Hamburg/Bad Doberan, 25. Februar 2012) RIMC expandiert weiter: Das exklusive Hotel Prinzenpalais Bad Doberan (30 Zimmer) wird seit Mitte Februar von der Hamburger Hotelgruppe geführt. Das historische Haus von 1821 war einst Sommerresidenz des Großherzogs von Mecklenburg und soll nun als First-Class-Hotel neu positioniert werden.

Hotel Prinzenpalais in Bad Doberan

Hotel Prinzenpalais in Bad Doberan

Das jüngste Hotel im RIMC-Portfolio gilt als Perle am Ostseestrand und bietet u.a. einen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool und ein modernes Restaurant. Die von Hotelierslegende Gert Prantner gegründete RIMC International Hotel Resort Management and Consulting GmbH mehr und mehr mittelständische Hotels in Deutschland und Österreich, darunter die Amedia Hotels. Derzeit betreibt RIMC 22 Hotels in Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Kooperationen in Italien und Indien. Weitere Hotelprojekte sind für 2011 auf dem deutschen und internationalen Markt geplant. RIMC International Hotel Resort Management and Consulting GmbH zählt mittlerweile zu den Top 50 der umsatzstärksten Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt

Steigenberger Hotel Group: Start für „Stay“-Programm für Management-Trainees

(Frankfurt/Main, 24. Februar 2012) Action für Talent Development: Gemeinsam mit der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef Bonn will die Steigenberger Hotel Group die besten Managerment-Trainees für sich gewinnen. Im Rahmen des neuen „Stay“-Programm absolvieren ausgewählte Studenten der Bachelor-Studiengänge Hospitality Management und International Hospitality Management ihre Pflichtpraktika in verschiedenen Hotels der Gruppe.

Das „Stay“-Programm startet zum Sommersemester 2012. Damit möchte man bei Steigenberger frühzeitig junge Talente für das Unternehmen rekrutieren und binden. Die Studenten können thematische Schwerpunkte wählen, die sich an den Studieninhalten orientieren. Bereits vor Studienbeginn und vor allem während des gesamten Studiums werden die Teilnehmer vom Konzernbereich Human Resources begleitet und bei der Organisation der Praxiseinsätze unterstützt. Alle vier Praxisphasen werden den Studenten vergütet. Zudem kommt die Steigenberger Hotel Group als Praxispartner für Kost und Logis sowie für die Anreise zu den Einsatzorten auf.

Erster Teilnehmer bei Steigenberger-"Stay": David Sudowé mit Henri Fritz, Direktor des InterCityHotel Berlin-Brandenburg Airport

Erster Teilnehmer bei Steigenberger-"Stay": David Sudowé mit Henri Fritz, Direktor des InterCityHotel Berlin-Brandenburg Airport

Für die Pilotphase hat sich als erster Student David K. Sudowé qualifiziert. Silke Fraenkler vom Steigenberger Human Resources Talentmanagement Team übernimmt die Mentorenrolle. In einem Karrieregespräche während des letztjährigen Jahrestreffens für Auszubildende konnte Sudowé das Programm bereits vorgestellt werden. Sudowé, der in diesem Jahr erfolgreich seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Steigenberger Parkhotel in Düsseldorf beendete, absolviert seit Ende Januar sein Vorpraktikum im InterCityHotel Berlin-Brandenburg Airport, bevor er im März das erste Semester an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef Bonn beginnt.

Erster Career Day im Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf/Usedom
Im Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom findet am 3. März 2012 erstmals ein Tag der offenen Tür für potenzielle Auszubildende sowie qualifizierte Fach- und Führungskräfte statt. Von 10 bis 17 Uhr können sich Interessierte über Einstiegs- und Karrierechancen bei den Steigenberger Hotels and Resorts informieren.

Wer sich für einen Beruf in der Hotellerie interessiert, hat Anfang März die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines Luxushotels zu werfen und sich von Fachleuten beraten zu lassen. Am 3. März 2012 laden die Mitarbeiter des Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf zukünftige Auszubildende sowie Fach- und Führungskräfte zum ersten Career Day ein. Der Tag der offenen Tür richtet sich zum einen an Schulabgänger und deren Eltern, die sich für Ausbildungsberufe in der Hotellerie wie Hotelfachleute, Hotelkaufleute, Restaurantfachleute, Sport- und Fitnesskaufleute oder Koch/Köchin interessieren. Zum anderen sind an diesem Tag auch Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Empfang, Service, Bar, Küche, Spa oder Housekeeping willkommen, die auf der Suche nach einer neuen Karrierechance sind. Den Gästen bietet sich die Möglichkeit, den Abteilungsleitern des Steigenberger Grandhotel and Spa Fragen zu stellen. Es werden mehrere Hausführungen durch das Luxus- und Wellnessresort angeboten. Besucher erhalten einen Einblick in den Alltag eines Kochs oder Barkeepers. So wird beispielsweise gezeigt, wie Cocktails zubereitet und Spa-Behandlungsräume richtig vorbereitet werden. Bei einer Rallye durch das Hotel können die Teilnehmer einen Gutschein für ein Abendessen im Hotelbistro Waterfront gewinnen.

Hospitality Alliance: 2011 mit Umsatzplus +4,75% auf 296 Mio. Euro

(Bad Arolsen, 24. Februar 2012) Alexander Fritz darf sich freuen: Der Chef der Hotelgruppe Hospitality Alliance – bekannt für 70 Häuser der Marken Ramada, Treff und H2 – verzeichnete im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von +4,5 Prozent auf 296,3 Millionen Euro. Der Gross Operating Profit kletterte um 16,2 Prozent auf 67,7 Millionen Euro.

2010 lag die Umsatzsteigerung bei außergewöhnlichen 16,8 Prozent, was insbesondere auf den revitalisierten Geschäftsreisemarkt zurückzuführen war. Mit dem H2 Hotel am Berliner Alexanderplatz (288 Zimmer und 696 Betten) feierte im abgelaufenen Geschäftsjahr die neue stylische Budget-Marke der Hospitality Alliance AG ihre Premiere. Gleiches gilt für das im selben Neubaukomplex beheimatete Vier-Sterne Ramada Hotel mit 337 Gästezimmern und 674 Betten. Beide Betriebe etablierten sich mit einer vom Start weg sehr hohen Belegung von durchschnittlich 90 Prozent in kürzester Zeit auf dem Hotelmarkt der Hauptstadt. Insgesamt zählten die zwei Häuser 244.000 Gästeübernachtungen (171.000 Roomnights).

Ebenso erfolgreich verlief die Markteinführung des neuen Ramada Zürich City. Gruppenweit wurde die Auslastung der Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz um gut ein Prozent auf 61,8 Prozent gesteigert.

Auch in punkto hohe Gästezufriedenheit gibt es Erfolge zu verzeichnen. So landeten die Ramada Hotels in der europäischen Kundenstudie der Konsumforschungsagentur J.D. Power im Segment „Mittelklasse“ auf dem ersten Platz. Zudem wurden einzelne deutsche Häuser der Gruppe durch holidaycheck.de ausgezeichnet. Aktuellster Qualitätsbeweis sind zwei Awards des Gruppenreiseveranstalters Müller Touristik für die Ramada Hotels in Magdeburg und Halle-Peißen. Basis waren dabei u.a. die Ergebnisse aus 25.000 Gästefragebögen.

Acentic versorgt 35 Dorint Hotels mit Highspeed-Internet und Philips PrimeSuite-LCD-Installationen

(Köln, 23. Februar 2012) Acentic, ein führender Anbieter von Breitbandsystemen und interaktivem Digital-TV (iTV) für die Hotelbranche, verkündete heute, dass man insgesamt 5.500 Zimmer in 35 Dorint Hotels, hauptsächlich in Deutschland, mit Internetdiensten versorgen wird. Die Neue Dorint GmbH, eine führende Hotelkette in Deutschland, betreibt europaweit über 40 Hotels unter der Marke Dorint Hotels & Resorts.

Der Vertrag sieht die Bereitstellung von drahtlosem Internetzugang in allen Hotels, darunter in allen Gästezimmern, allen öffentlichen Bereichen und Konferenzräumen, sowie von ultramodernen LCD-Fernsehern in allen Gästezimmern vor. Das System bietet vollständige Unterstützung für Smartphones und Tablets. So können die Gäste mit mehreren Mobilgeräten gleichzeitig eine Verbindung herstellen.

Zu den Services gehören:

  • Acentic Horizon High Speed Internet Access (HSIA): eine Komplettlösung mit endloser Flexibilität und Integrationsfähigkeit sowie unbegrenzten Umsatzchancen.
  • Acentic Internet Kiosk – Business Centre: Arbeitsstationen und Internetzugang in der Hotel-Lobby.
  • Erste Philips PrimeSuite-HD-LCD-Installation in Mitteleuropa: eine Produktpalette interaktiver LCD-Fernseher mit erstklassigem Bild und einem unglaublichen Surround-Sound, die für ein spektakuläres HD-Seherlebnis sorgen.
  • Sky Sports und Sports-Bar: zusätzliche Sky Sportsender aus der ganzen Welt in Gästezimmern und öffentlichen Bereichen.

“Acentic arbeitet seit 14 Jahren eng mit Dorint zusammen. Wir sind erfreut über den Ausbau unserer Beziehung zu einem der führenden Hotelbetreiber in Deutschland”, sagt Richard Robinson, CEO von Acentic. “Wir freuen uns darauf, mit der weiteren Integration unseres Panorama-HD-Entertainment-Systems für Hotelzimmer und einer Reihe innovativer Features (wie Acentic Media für Werbung und mobilen Apps, die das Wachstumspotenzial steigern) eine umfassende Gesamtstrategie mit Dorint umzusetzen.”

“Als einer der führenden Anbieter von Entertainment-Optionen für Hotels ist Acentic äusserst flexibel mit seiner Technologie und bietet eine fachkundige Hilfestellung, die belegt, dass man unsere Hotels vollkommen versteht”, so Olaf Mertens, CEO von Dorint. “Es sind die Qualität, die Datenspeicherung, die Services, die aktive Unterstützung und Wartung, die den Unterschied in unseren Angeboten ausmachen und die Bedürfnisse unserer Einrichtungen erfüllen. Ausserdem ist Acentic einer der wenigen Anbieter, die Koax- und CAT-Netzwerke für Hotelzimmer-Entertainment und HSIA vollständig unterstützen können.”

Ein Jahr sammeln für den guten Zweck: General Managerin Dagmar Mühle vom Hilton Dusseldorf und ihr Team engagierten sich ein Jahr hinweg zugunsten der Kindertagesstätte Zaunkönigweg

(Düsseldorf, 23. Februar 2012) Sie haben es immer wieder getan: Ein Hotel, 6.000 Kilometer, ein Flohmarkt, eine Tombola und eine Weihnachtsfeier für den guten Zweck. Vier Veranstaltungen, 31 glückliche Kinder und 7.050 Euro später – am 1. Februar 2012 übergab Dagmar Mühle, General Managerin des Hilton Dusseldorf, einen Scheck an die Kindertagesstätte Zaunkönig, die damit dringend benötige Badezimmer in der Einrichtung finanziert.

Karoline Muschiol, Leiterin der Kindertagesstätte Zaunkönigweg, mit Dagmar Mühle, General Managerin des Hilton Dusseldorf

Karoline Muschiol, Leiterin der Kindertagesstätte Zaunkönigweg, mit Dagmar Mühle, General Managerin des Hilton Dusseldorf

Diesmal wurde die ambitionierte Direktorin vom ganzen Team und sogar von Kunden des Düsseldorfer Hauses unterstützt. „Wir begannen dieses Projekt mit einem Flohmarkt im April des letzten Jahres, der auf dem Parkplatz des Hotels veranstaltet wurde. Trotz starken Regens war die Aktion ein großer Erfolg“, so Dagmar Mühle. „Unsere wichtigste Veranstaltung war der Tag des Sports am 3. Juli 2011. 160 Mitarbeiter waren in Bewegung. 6.000 Kilometer galt es zu absolvieren, entweder zu Fuß, per Fahrrad, per Inlineskates oder auf dem Rücken eines Pferdes – ja sogar mit dem Segelboot war ein Team unterwegs. Wir haben eine Spenden-Website eingerichtet für alle, die das Team motivieren und Gutes tun wollten“, freut sich Dagmar Mühle. Es folgten noch eine Tombola, eine Weihnachtsfeier und ein „Hilton Enten-Verkauf“. Über das Jahr kamen so insgesamt 7.050 Euro zusammen.

Die Idee ein lokales Projekt zu unterstützen, hatte das Team des Düsseldorfer Hilton Hotels schon länger. Bedingung für die komplette Mannschaft war, dass das Ergebnis der Bemühungen sichtbar wird. Und so fiel die Entscheidung die örtliche Kindertagesstätte Zaunkönigweg zu unterstützen, die dringend neue sanitäre Einrichtungen benötigte.

Neben vielen lokalen Aktivitäten engagiert sich Hilton Worldwide mit der „Hilton in the Community Foundation“ seit dem Jahr 2000 für junge Menschen in Not. Mit dem Ziel, die Qualität von Bildungs-und Gesundheitswesen zu verbessern und den Zugang dazu zu vereinfachen, ruft die Stiftung die Bevölkerung zu Spenden auf und konzentriert sich dabei auf vier zentrale Bereiche: behinderte Kinder, Kinder in Krankenhäusern, Hospize für Kinder und Obdachlosigkeit. In Europa kommen die Spenden direkt benachteiligten Jugendlichen zugute, während auf der internationalen Ebene die Spenden der Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen für Kinder in Not dienen. Die Kosten der Stiftung werden komplett von Hilton Worldwide getragen, so dass alle Spendenbeträge vollständig für den guten Zweck verwendet werden können. Diese beruhen fast ausschließlich auf den Beiträgen von Gästen, Mitarbeitern und Zulieferern von Hilton Worldwide. Weitere Informationen unter www.hilton-foundation.org.uk.

Best Western Premier Hotel in Münster investiert in die Zukunft

(Münster, 22. Februar 2012) Kräftige Investition in den Gästekomfort: Das Best Western Premier Hotel Krautkrämer in Münster hat in den vergangenen Monaten mehr als 100.000 Euro für Modernisierungen eingesetzt. „Unser oberstes Ziel ist es, die Serviceleistungen und das Gesamtangebot stetig für alle Gäste des Hotels zu verbessern. Aus diesem Grund sind auch in diesem Jahr weitere Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von nochmals 100.000 Euro geplant“, erklärt Kay Plesse, Direktor des Vier-Sterne-Superior-Hauses.

Best Western Premier Hotel Krautkrämer in Münster

Best Western Premier Hotel Krautkrämer in Münster

Das Landhotel mit Blick auf den Hiltruper See unterzog seine 71 Zimmer und Suiten einem umfassenden Facelift. Neben der Anbringung von neuen Tagesgardinen und Verdunkelungsvorhängen, können sich Gäste nun auf angenehmen Schlafkomfort durch die neuen, 22 Zentimeter hohen Federkernmatratzen freuen. In den Bädern wurden Glasduschtrennwände oder Glasduschkabinen installiert. Seit diesem Winter verfügen alle Hotelzimmer über moderne Flachbildschirme mit überwiegend 32 Zoll – in den Suiten finden sogar jeweils zwei TV-Geräte Platz. Im öffentlichen Bereich und im Foyer des Münstersaals, dem größten Veranstaltungsraum, und den Veranstaltungsräumen Galerie I – III wurde ein neuer Teppichboden verlegt. Die Modernisierung der Sanitärräume stand ebenfalls auf dem Plan. Auch die Erreichbarkeit des für Hotelgäste kostenfrei nutzbaren WLAN-Internet im Hotel wurde durch eine neue Verkabelung verbessert. Investitionen flossen in ein neues, internes Hotelsoftwareprogramm, neue Restaurantkassen und in die neue Telefonanlage inklusive neuer Telefonapparate in allen Hotelzimmern.

Die Investitionsplanung für 2012 steht bereits fest und betrifft alle Bereiche des Hotels. So werden zum Beispiel die Parkettböden im Münstersaal sowie dem angrenzenden Münsterzimmer erneuert. Die komplette Bestuhlung in allen Tagungsräumen wird ausgetauscht, inklusive neuer Tische. Weiter wird die vorhandene Tagungstechnik ergänzt und zusätzlich mit modernen Hilfsmitteln, wie Beamer, Flipcharts und Pinnwänden, ausgestattet. Zusätzlich erfahren alle Executive-Hotelzimmer eine Aufwertung mit neuem Sitzmobiliar.

Justbook: Einstweilige Verfügung gegen Bestpreis von hrs.de

UPDATE (Berlin/Düsseldorf, 22. Februar 2012) Nächster Schlag gegen Deutschlands führendes Hotelbuchungsportal: Die neue Berliner Last-Minute-Vermarktungsplattform justbook.com hat vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf eine Einstweilige Verfügung gegen die Bestpreis-Regelung von hrs.de erwirkt. Damit müsse die in der Hotellerie umstrittene Klausel ausgesetzt werden, sagte Justbook-Geschäftsführer Ogjnen Zeric. Die EV sei im Prinzip wie eine Vorentscheidung im laufenden Kartellamtsverfahren zu werten.

Die Bestpreis-Klausel von hrs.de sei “kartellamtswidrig und niedrig”, urteilte der erste Kartellsenat des OLG Düsseldorf bereits am 15. Februar. Somit muss die Bestpreis-Klausel bis auf Weiteres ausgesetzt werden. In einem Hauptverfahren werden darüber verhandelt und neu entschieden.

Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de, reagiert betont gelassen auf die EV: Man setze seit der Abmahnung durch das Bundeskartellamt ohnehin bereits die Bestpreis-Klausel aus. Soll heißen: Hält sich ein Hotelpartner nicht an die vertraglich vereinbarte Ratenparität, schreite man nun (vorläufig) nicht ein. Das gelte bis zu einer Klärung mit dem Bundeskartellamt. Oder eben vor dem OLG Düsseldorf in dem neuen Rechtsfall. Man habe zudem nur “in seltenen Fällen” auf auf die vereinbarten Konditionen hinweisen müssen, so eine Pressemitteilung von hrs.de. Nach gehe man davon aus, dass keine Beschränkung des Wettbewerbs vorliegen und dass man die Bedenken des Amtes ausräumen könne. Der “etablierte Dialog” mit dem Dialog mit dem Bundeskartellamt sowie Branchenverbänden soll fortgesetzt werden.

Das Bundeskartellamt hatte unlängst hrs.de just wegen der seit 2006 geltenden Bestpreis-Regelung abgemahnt. Nun laufen klärende Gespräche mit den Kartellwächtern. Im Hintergrund gibt es auch Verhandlungen mit Vertretern der Tophotellerie. Die nun erwirkte Einstweilige Verfügung kommt überraschend dazwischen. Justbook.com sah sich vor hrs.de bedrängt, nachdem das etablierte Kölner Buchungsportal (zu dem auch hotel.de/hotel.info und tiscover.com gehören) Hotelpartner des neuen Kurzfrist-Vermarkters unter Druck gesetzt hatten. Der Verkauf von letzten Hotelzimmer zum Kampfpreis via justbook.com entspreche nicht der Bestpreis-Regel, dass die Zimmerraten bei den Wettbewerbern von hrs.de dieselben sein müssten.

Die Bestpreis-Regel sei ohnehin ein „überholtes Konstrukt“, so Zeric. Dies sei in anderen Branchen längst nicht mehr üblich. Hrs.de werde durch den Beschluss untersagt, die mit justbook.com kooperierenden Hotels unter Druck zu setzen und daran zu hinderm günstigere Preise in ihrer App anzubieten, heißt es in einer Pressemitteilung von justbook.com. „Die Ausnutzung der Marktmacht durch die Bestpreis-Garatntie von hrs.de ist aus unserer Sicht eine eklatante Behinderung des Wettbewerbs“, so Zeric.

OVG gibt grünes Licht für Bettensteuer in Lübeck

(Lübeck, 22. Februar 2012) Auch der letze Widerstand scheitert: Nun hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lübeck hat den Eilantrag eines örtlichen Hoteliers auf vorläufige Außerkraftsetzung der Bettensteuer in der Hansestadt abgelehnt. Das Gericht habe keine grundsätzlichen Bedenken, teilte das OVG mit.

Die finanzielle Belastung der Hoteliers halte sich ebenso in Grenzen wie der Verwaltungsaufwand der Stadt, heißt es. Die Stadt Lübeck will mit der Bettensteuer rund eine Million Euro pro Jahr einnehmen. “Wir haben die Übernachtsungabgabe sehr sorgfältig geprüft, deshalb war ich mir relativ sicher, dass die Satzung durchsteht”, sagte Oberbürgermeister Bernd Saxe gegenüber den „Lübecker Nachrichten“.

Geklagt hat der Lübecker Dehoga-Vorsitzende und Hotelier Jens Musche (Hotel Excelsior Lübeck). Seit Jahresanfang gilt in Lübeck die Bettensteuer von fünf Prozent auf Übernachtungen von Privatgästen in Hotels, Jugendherbergen und bei Zimmervermietern. Geschäftsreisende sind davon ausgenommen.

OVG Schleswig-Holstein, Pressemitteilung vom 20.02.2012 zum Beschluss 4 MR 1/12 vom 15.02.2012
Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 15. Februar 2012 den Eilantrag einer Lübecker Hotelinhaberin auf vorläufiges Außerkraftsetzen der Satzung über die Erhebung einer Steuer auf Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (Übernachtungssteuer) der Hansestadt Lübeck abgelehnt. Diese sog. “Bettensteuer” wird in Lübeck seit Januar 2012 von den Beherbergungsunternehmern in Höhe von 5 % des vom Gast zu zahlenden Übernachtungsentgelts (abzüglich der Umsatzsteuer) erhoben. Ausgenommen sind beruflich bedingte Übernachtungen.

Gegen eine Übernachtungssteuer bestehen nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts keine grundsätzlichen Bedenken. Die Gemeinden seien zu ihrer Erhebung auch neben der bundesgesetzlich geregelten Umsatzsteuer berechtigt, weil beide Steuern nicht gleichartig seien. Der Einführung einer “Bettensteuer” stehe auch nicht entgegen, dass der Bundesgesetzgeber im Jahre 2009 mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz die Umsatzsteuer für Beherbergungsbetriebe gesenkt hat. Die finanzielle Belastung der Hoteliers bzw. der Gäste sowie der Verwaltungsaufwand durch die Lübecker Bettensteuer hielten sich in vertretbarem Rahmen. Eine einstweilige Außerkraftsetzung der Satzung sei darüber hinaus weder aus Gründen des Datenschutzes noch wegen des knappen Zeitraumes zwischen ihrer Verabschiedung (Ende November 2011) und dem In-Kraft-Treten geboten. Mit der Einführung einer Übernachtungssteuer hätten die Betroffenen spätestens seit einem Beschluss der Lübecker Bürgerschaft zur Erarbeitung eines Abgabenkonzeptes im September 2010 rechnen müssen.

Ob die Ausgestaltung der Steuer durch die Lübecker Satzung im Detail rechtmäßig ist, muss das Oberverwaltungsgericht im Hauptsacheverfahren prüfen. Über die von der Antragstellerin gegen die Satzung eingereichte Normenkontrollklage (Az. 4 KN 1/12) hat das Gericht noch nicht entschieden.

Der Beschluss vom 15. Februar 2012 – Az. 4 MR 1/12 – ist unanfechtbar.

Starkes 2011 für Achat Hotels: Umsatz steigt um +20% auf knapp 40 Mio. Euro

(Hockenheim, 22. Februar 2012) Die Achat-Hotelgruppe (27 Häuser) hat das Geschäftsjahr 2011 mit sehr guten Zahlen abgeschlossen: Dabei wurde beim Umsatz die 40-Millionen-Marke fast geknackt. Die Gruppe mit Hotels in Deutschland, Österreich und Ungarn verzeichneten eine Belegungsrate von 60,5 Prozent. Das Betriebsergebnis wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Auf dieser Basis war es möglich die Investitionsmaßnahmen fortzusetzen und ca. eine Million Euro in Refurbishment zu investieren.

Ein weiterer Erfolgsfaktor neben den Investitionen ist die kontinuierliche Erweiterung des Portfolios sowie die Weiterentwicklung bestehender Standorte. Im April kam das Vier-Sterne-Hotel Achat Premium Hotel Walldorf/Reilingen zur Gruppe hinzu – Eine strategische Stärkung der Rhein-Neckar-Region. Des Weiteren wurde 2011 ein neues Restaurant-Konzept erarbeitet, durch das zuletzt verpachtete Restaurants wieder selbst betrieben werden. In Schwetzingen entstand das „No. 6 Steaks and More“ und in Chemnitz das „Restaurant No. 9“.

Die Achat Hotels erwarten auch für dieses Jahr eine weitere Umsatzsteigerung. Die Portfolioentwicklung wird weiter vorangetrieben – so laufen Verhandlungen insbesondere für Neubauten und Bestandshotels. Zielstandorte sind unter anderem Heidelberg, Mannheim, München, Frankfurt und Hannover/Flughafen.

Umfrage von holidaycheck.de: Meisten Urlauber halten nichts von Stammhotels

(Bottighofen/Schweiz, 22. Februar 2012) Die Mehrheit hält nichts von Stammhotels: 35,5 Prozent der User von holidaycheck.de wechseln lieber ihre Herbergen. Dies ist Ergebnis einer Umfrage unter 2.728 Nutzern des deutschsprachigen Bewertungsportals, das zum Burda-Konzern gehört. Öfter mal was Neues wollen 34,1 Prozent sehen. Sie kehren dennoch gerne zwei bis drei Mal in ein Hotel zurück, bis sie sich ein neues suchen.

Meisten Urlauber halten nichts von Stammhotels

Nur jeder Sechste hat der Befragung zufolge sein Stammhotel bereits gefunden: 16,8 Prozent gaben an, dass sie seit mehr als fünf Jahren in das selbe Hotel verreisen. Sie schätzen das Gefühl, in eine vertraute Umgebung zurückzukehren. Diese Gewissheit ist für weitere 7,6 Prozent immerhin erstrebenswert: Sie sind auf der Suche nach einem Ferienplatz, zu dem sie immer wieder zurückkehren können. Gefunden haben sie diesen aber noch nicht.

Bei fünf Hotelbesuchen wird es hingegen für sechs Prozent zu langweilig. Um nicht irgendwann ins Inventar des Hotels überzugehen, suchen sich diese spätestens dann eine neue Urlaubs-Bleibe.

Steigenberger Airport Hotel Frankfurt: Superior Zimmer und Boardrooms im neuen Design

(Frankfurt/Main, 21. Februar 2012) In den nächsten Jahren erhalten über die Hälfte der Zimmer im Steigenberger Airport Hotel Frankfurt ein neues Aussehen. Ende Januar wurden 84 Superior Zimmer fertig gestellt. Zusätzlich wurden zehn Boardrooms eingerichtet. Bis Mitte 2013 werden insgesamt 320 der 570 Zimmer des Flughafenhotels erneuert. Dann ist die Komplettrenovierung des Hauses abgeschlossen.

Steigenberger Airport Hotel Frankfurt

Steigenberger Airport Hotel Frankfurt

Die Gästezimmer in den drei Haupthausflügeln des Steigenberger Airport Hotel Frankfurt/Main werden neu gestaltet. In einer ersten Umbauphase wurden Ende Januar 84 Superior Gästezimmer renoviert. Zusätzlich entstanden zehn neue Boardrooms. Zwei weitere Flügel des Haupthauses werden in den nächsten beiden Jahren renoviert. Bis Mitte 2013 ist die Renovierung des gesamten Hotels abgeschlossen.

Die umgestalteten Superior Zimmer präsentieren sich in modernem Design und mit klaren Farben. Für die Innenarchitektur zeichnet Cord Glanz von geplan Design Stuttgart verantwortlich. Neue Grundrisse mit offenen Bädern verleihen den Zimmern ein großzügiges Aussehen. Ein eleganter Waschtisch ist frei ins Zimmer integriert. Frisches Apfelgrün, Blättermotive und angedeutete Jahresringe holen den umliegenden Stadtwald optisch in die Gästezimmer. Hochglänzende Materialien und dunkles Holz sorgen für interessante Kontraste. Die neuen Zimmer sind mit 40 Zoll Flatscreens, Wohlfühlmatratzen, Regenduschen und “Nespresso”-Kaffeemaschinen ausgestattet.

Zusätzlich wurden zehn neue Boardrooms für Meetings und Workshops geschaffen, die Platz für bis zu zehn Personen bieten. Die Tagungsräume sind modern und hell eingerichtet. Zur Ausstattung gehören unter anderem 55 Zoll Flatscreens, individuelle Klimasteuerung, schallisolierte Fenster, “Nespresso”-Kaffeeautomaten und Kühlschränke.

Hotelimmobilienmarkt Österreich: Das Transaktionsvolumen wächst – Rückblick und Ausblick von Christie + Co

(Wien, 21. Februar 2012) Trotz Schuldenkrise und Unsicherheiten auf den Kapitalmärkten haben Hotelimmobilientransaktionen in Österreich 2011 ein höheres Volumen erzielt als im Vorjahr. Sowohl Einzelobjekte als auch Portfolios wechselten den Eigentümer. 2012 werden in Summe weniger großvolumige Deals erwartet, meint Lukas Hochedlinger, Director und Manager Business Devlopment Austria & CEE bei Christie + Co.

Hotelimmobilienmarkt Österreich

Im Jahr 2011 wurden in Österreich Immobilientransaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro registriert, was einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Fokus der Investoren, die wie schon 2010 hauptsächlich aus Österreich stammten, standen laut Christie + Co Büroimmobilien und Zinshäuser. Das erste Halbjahr habe sich dabei wesentlich positiver entwickelt als das zweite Halbjahr, das bereits im Zeichen der Schuldenkrise stand. Mit knapp über 450 Millionen Euro verbuchten Hoteltransaktionen im Jahr 2011 mehr als ein Viertel des gesamten Transaktionsvolumens und das dritte Jahr in Folge eine Steigerung.

„Im Wesentlichen ist diese hohe Summe auf einige große Deals in Wien zurückzuführen, darunter einige Portfolio-, aber auch Einzeltransaktionen“, weiß Lukas Hochedlinger. Bei den Portfoliodeals war dies zum einen der Verkauf des InterContinental Vienna mit 458 Zimmern, welches als Teil eines Portfolios von sieben Hotels in Europa von Morgan Stanley Real Estate Funds an den libanesischen Geschäftsmann Toufic Aboukhater verkauft wurde. Aber auch die Veräußerung der NH Hotels am Flughafen Wien mit 500 Zimmern und in der Stadt Salzburg mit 140 Zimmern, die zusammen mit drei Hotels in Deutschland von der spanischen Hotelkette NH Hoteles an Invesco Real Estate verkauft wurden, trug maßgeblich dazu bei, wie Hochedlinger feststellt.

“Einzeltransaktionen machten 2011 jedoch den größeren Anteil aus und waren in erster Linie auf ‚Trophy Assets’ zurückzuführen, also äußerst prestigeträchtige Vorzeigeobjekte in meist sehr guten Lagen“, erklärt der Österreich-Chef. So verkaufte die Hypo Alpe-Adria-Bank AG das Schlosshotel Velden (105 Zimmer) am Wörthersee zu einem kolportierten Kaufpreis von 50 Millionen Euro an eine Immobiliengesellschaft von Karl Wlaschek. Des Weiteren fand im September die Veräußerung des Hotel Bristol (140 Zimmer) gegenüber der Wiener Staatsoper an Elisabeth Gürtler statt. Zum Jahresende gab dann noch die BAI den Verkauf ihres 207-Zimmer-Hotelprojektes am Schubertring (vormals Shangri La, nun Ritz Carlton) an den kasachischen Private Equity Fonds Verny Capital bekannt.

„Neben diesen spektakulären Deals fanden allerdings auch einige kleinere Transaktionen statt, bei denen teils Kettenhotels und teils eigentümergeführte Betriebe den Eigentümer wechselten“, so Hochedlinger weiter. Zu Beginn des letzten Jahres wurde das Falkensteiner Palace Hotel an pentahotels verkauft und zur Jahresmitte veräußerte dann die Rutter Immobilien Gruppe das erst kurz zuvor eröffnete Motel One in Salzburg mit 120 Zimmern an ein Anlegerbeteiligungsmodell der Salzburger Spängler Privatbank. „Auch Privatbetriebe gingen in Wien und den übrigen Bundesländern in andere Hände über, wobei die Investoren durchgängig vermögende Privatpersonen aus dem In-und Ausland waren“, ergänzt Lukas Hochedlinger.

„Die Analyse zeigt, dass erstmals auch wieder Private-Equity-Unternehmen nicht nur als Verkäufer sondern auch als Käufer auf den Plan treten. Weiters bestimmten eigenkapitalstarke Privatinvestoren das Bild. Traditionelle institutionelle Investoren hingegen waren 2011 in Bezug auf Hotelimmobilien in Österreich eher zurückhaltend“, beschreibt Hochedlinger die Situation.

„Aufgrund der Produktivitätssteigerungen der Wiener Hotels im Jahr 2011 und der damit deutlich sichtbaren Stabilität des Hotelmarktes ist Wien für internationale Hotelinvestoren weiterhin sehr attraktiv“, freut sich Hochedlinger. Treffe dieses Interesse auf ein gesundes Angebot an Hotelimmobilien, könne 2012 durchaus mit einer größeren Anzahl an Transaktionen gerechnet werden. „Darüber hinaus ist aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage in Europa und vor dem Hintergrund der Einführung verschärfter Eigenkapital-Richtlinien für Banken im Zuge von Basel III 2012 aber auch ein Anstieg des Angebotes von leistungsgestörten Hotelimmobilien zu interessanten Preisen zu erwarten“, glaubt der Hotelimmobilienexperte. Das aktuelle Jahr hat bereits mit einigen erfolgreichen Hoteltransaktionen begonnen, eine gute Ausgangsbasis, die Hoffnung für 2012 macht.

hotel.de – Großstadthotellerie in Deutschland: Zufriedenheit der Gäste auf breiter Front gestiegen

(Nürnberg, 18. Februar 2012) In vielen deutschen Großstädten konnten Hoteliers ihre Übernachtungsgäste überzeugen und ihren Service offenbar sogar leicht verbessern. Dies zeigt eine Auswertung der Gästebewertungen auf hotel.de. Kurz zusammen gefasst: Die Dresdner Hotellerie baut ihre Führung aus. Bremer Hotels können am meisten zulegen. In Halle, Nürnberg und Bonn zeigten sich Hotelgäste etwas weniger zufrieden. Und Pekinger Hoteliers erreichen nun ein internationales Ranking.

hotel.de-Top 20-Städte in Deutschland

Mit der Hotellerie in Dresden zeigten sich die Übernachtungsgäste besonders zufrieden. Die Häuser in Elbflorenz konnten ihre Spitzenposition in der nationalen Top 20 mit einem Anstieg auf 7,97 Punkte daher weiter ausbauen. Auch in vielen anderen Städten der Bestenliste erhöhte sich die Zufriedenheit der Buchungskunden mit den Leistungen der Hoteliers. Insbesondere die Bremer Hotellerie konnte bei ihren Gästen mit einer Bewertung von 7,49 stärker punkten. Die Hanseaten machten zwei Plätze gut und verbesserten sich auf Rang 15. Die Augsburger Hotellerie, zuvor noch auf Position 3, musste den Hoteliers von Rostock und Leipzig, die sich bei der Gesamtbewertung verbesserten, nun allerdings den Vortritt lassen.

Mit Halle, Nürnberg und Bonn waren die Übernachtungsgäste nur in drei Städten der nationalen Top 20 mit den Hotelleistungen etwas weniger zufrieden. Bonn bildet dabei mit 7,35 Punkten nun das Schlusslicht der Bestenliste. Die Aufnahme in das Ranking verpassten Hamburg (7,32), Dortmund (7,30) und München (7,29) trotz einer leicht höheren Gesamtbewertung nur knapp. Auch in den meisten anderen untersuchten Großstädten stieg die Zufriedenheit. Anders dagegen die Hotellerie in Krefeld, die nach 6,82 Punkten im November nun mit 6,77 Punkten noch viel Aufholpotenzial zeigt.

hotel.de-Top 20-Metropolen international

Im internationalen Vergleich konnten die Hoteliers von Warschau, Tokio, Helsinki und Bratislava die ersten vier Plätze behaupten. Während sich die Übernachtungsgäste in der slowakischen Hauptstadt etwas zufriedener zeigten als im November, verringerte sich die Gesamtbewertung der finnischen Hauptstadthotellerie leicht auf 7,65 Punkte. Die Hoteliers der deutschen Hauptstadt verbesserten sich zwar nach Meinung der Gäste, verloren im internationalen Ranking dennoch einen Platz, da die Hotellerie in Tallin von 7,50 auf 7,55 noch mehr Boden gutmachen konnte.

Mit einem Anstieg der Gesamtbewertung von 7,19 auf 7,20 schaffte Peking nun den Einstieg in die internationale Bestenliste. Die Übernachtungsgäste zeigten sich mit der Hotellerie in Wilna hingegen weniger zufrieden. Im November noch mit 7,23 Punkten auf Platz 19, erreichte die Hauptstadt Litauens aktuell nur 7,19 Punkte und fiel damit aus den Top 20.

Nicht ganz so zufriedene Gäste hinterließen erneut die Hoteliers in Rom, Paris und London. Erreichte die „Ewige Stadt“ noch eine Wertung von 6,92, so bekamen Paris und London nur 6,73 bzw. 6,58 Punkte von den Buchungskunden.

Bei hotel.de dürfen Buchungskunden ihre Hotels nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10) bewerten. In die Gesamtbewertung fließen die Kriterien Zimmerqualität, Freundlichkeit des Personals, Sauberkeit, Lautstärke, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Frühstück/Gastronomie ein. Die Bewertungsnoten sind auf zwei Nachkommastellen gerundet. Die Reihenfolge im Ranking richtet sich nach den Ursprungswerten.

Dormero Hotel Frankfurt Messe: 148-Zimmer-Haus nun eröffnet

(Frankfurt/Main, 18. Februar 2012) Nur 15 Monate Bauzeit: Das Dormero Hotel Frankfurt/Main Messe (148 Zimmer und 3 Business-Suiten) im zentralen Europaviertel wurde nun eröffnet. Damit betreibt die Dormero-Holding Gold Inn sieben Hotel dieser Marke in Deutschland.

Dormero Hotel Frankfurt am Main Messe

Dormero Hotel Frankfurt am Main Messe

Kernpunkt des neuen Dormero ist die moderne „Living Lobby“ mit Restaurant, Bar und Lounge-Konzept. Interior Designer ist der Berliner Architekten Arthur Fischer. Die Bauausführung für das Hotel lag in den Händen der Strabag Real Estate GmbH. Verantwortlicher Architekt ist Jan-Oliver Meding von MPP.

Dormero Hotels legen einen neuen, ungezwungenen Stil an den Tag. Im sehr erfolgreichen Haus in Hannover reüssierte das Eventkonzept in der Lifestyle-Bar. Die Zimmer in dem ehemaligen Maritim-Stadthotel wurden mit Doppelbildschirmen von Macnetix optisch vergrößert. Das jüngst übernommene Millennium Hotel im Stuttgart SI-Centrum wird derzeit bei laufendem Betrieb umgebaut. Die Bar wird nach dem Hannoveraner Vorbild in eine einzigartige Partyzone mit Top-Eventtechnik verwandelt.

Servicestudie Budget-Hotels: Testsieger ist Motel One vor Ibis und B&B Hotels

(Hamburg, 17. Februar 2012) Testsieger in Sachen Servicequalität ist Motel One – zumindest bei den Budget Hotels. Den zweiten Rang in der Gesamtwertung erreichte Ibis und zeigte zudem den besten Service vor Ort. Die Mitarbeiter waren besonders freundlich und kompetent. Den dritten Platz sicherte sich B&B Hotels. Die Kette hatte die beste Qualität des Umfeldes mit hochwertigen Gästezimmern. Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte jetzt im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv Service und Ausstattung von neun Budget-Hotelketten in Deutschland.

Die Servicequalität der Branche stieg im Vergleich zur Studie vor zwei Jahren von einem befriedigenden auf ein gutes Niveau. Viele Häuser überzeugten durch eine ansprechende Gestaltung und Sauberkeit. An der Rezeption und in der Gastronomie wurden die Gäste sehr schnell und freundlich bedient. Bei Fragen erhielten die Kunden kompetente Antworten von den Mitarbeitern.

Verbesserungsmöglichkeiten gab es beim gastronomischen Angebot. “Qualitativ hochwertiges Frühstück mit frischen Speisen gehörte leider nicht immer zum Standard in den Hotels”, kommentiert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Markforschungsinstituts. “Bei 45 Prozent der Besuche war die Vielfalt des Frühstücks nicht zufriedenstellend.”

Abstriche müssen Kunden von Budget-Hotels bei der Ausstattung machen. Bei jeder dritten Hotelkette wurden keine Schließfächer für Wertsachen angeboten, Minibar oder Kühlschrank waren so gut wie nie vorhanden. Ein Telefon gab es in lediglich rund 55 Prozent der getesteten Zimmer. Allerdings waren alle Zimmer mit Fernsehern und Handtüchern ausgestattet.

Bei Testsieger Motel One fällt vor allem die sehr gute Serviceleistung der Hotelkette in allen getesteten Bereichen, unter anderem vor Ort und am Telefon, auf. Die Häuser überzeugten durch eine attraktive Gestaltung und ein hochwertiges Frühstück. Den zweiten Rang in der Gesamtwertung erreichte Ibis und zeigte zudem den besten Service vor Ort. Die Mitarbeiter waren besonders freundlich und kompetent. Den dritten Platz sicherte sich B&B Hotels. Die Kette hatte die beste Qualität des Umfeldes mit hochwertigen Gästezimmern.

Für die Analyse der Service-Qualität vor Ort wurden bei jeder Kette fünf unterschiedliche Häuser in mindestens drei verschiedenen deutschen Großstädten verdeckt von Testern besucht. Des Weiteren wurden der Service am Telefon und per E-Mail sowie die Internetauftritte analysiert. Abschließend erfolgte eine umfassende Untersuchung der Hotelausstattung. Neben Parkplätzen, Gastronomieangebot und Zimmerausstattung wurden auch das Freizeit- und Informationsangebot (z.B. Tischtennis, Fahrradverleih, kostenloses WLAN, Bücherverleih) und spezielle Leistungen (u.a. Waschmöglichkeit, Wickeltische, Schließfächer) ausgewertet. Insgesamt flossen 219 Servicekontakte zu den Hotels in die Analyse ein.

Bettensteuer: Hamburg will noch mehr Matratzen-Maut

(Hamburg, 17. Februar 2012) Unliebsame Überraschung: In Hamburg will der Senat doch mehr Bettensteuer als bislang geplant. Die Matratzen-Maut soll fünf Prozent vom Übernachtungspreis betragen. Bislang waren zwei bis maximal vier Euro pro Gast je Nächtigung geplant. Die sog. Kulturtaxe soll ab Anfang 2013 gelten.

Steuern - © Gabriele Rohde - Fotolia.com

Zeitungsberichten zufolge soll die Bettensteuer sowohl bei privaten als auch geschäftlichen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben der Hansestadt erhoben werden. Der Senat will die Pläne im April verabschieden. Dabei ziele man einen „größtmöglichen Konsens mit der Hotellerie“ ab, wurde eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde zitiert.

Der Hotelmarkt Hamburg ist seit Jahren auf Erfolgskurs. Im vergangenen Jahr wurden rund 9,5 Millionen Übernachtungen gezählt. In diesem Jahr könnte die 10-Millionen-Grenze geknackt werden. Wie sich eine Bettensteuer auf die Übernachtungszahlen auswirken wird, ist noch nicht absehbar.

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Hilton Frankfurt Airport gewinnt “Top hotel Opening Award”

Luxushotel aus der Kreation von JOI-Design mit großem Branchenpreis ausgezeichnet

(Stuttgart/Hamburg, 16. Februar 2012) Einzigartiges Design für ein einzigartiges Hotelprojekt: Das jüngst eröffnete Hilton Frankfurt Airport im THE SQUAIRE wurde mit dem “Top hotel Opening Award” in der Kategorie ‚Luxus‘ ausgezeichnet. Gestaltet wurde das 249 Zimmer große Flagghotel der internationalen Hotelkette Hilton von Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design, Hamburg).

 Luxushotel Hilton Frankfurt Airport aus der Kreation von JOI-Design mit großem Branchenpreis ausgezeichnet

Luxushotel Hilton Frankfurt Airport aus der Kreation von JOI-Design mit großem Branchenpreis ausgezeichnet

Als feste Größe im internationalen Hoteldesign wird JOI-Design schon lange beachtet, mit dem Design im Hilton Frankfurt Airport konnten die Hamburger Designer nun neue Maßstäbe im Luxussegment setzen. Dieses absolute Händchen für ein ganzheitliches Designkonzept, bei dem der emotionale Zugang zum Gast, der die Raumaufteilung, Gestaltung und auch kleinsten Designelemente unterbewusst wahrnimmt, im Fokus steht, wurde diese Woche mit der Verleihung des Branchenpreises erneut ausgezeichnet.

Die kürzlich eröffneten Hotels im THE SQUAIRE, der „Immobilie der Mobilität“ am internationalen Drehkreuz Frankfurter Flughafen, stellten in ihrer Dimension gepaart mit der Dynamik des Baus ganz neue, spannende Herausforderungen für die Interior Designer dar. Peter Joehnk erklärt: „Mit dieser architektonisch futuristischen Außenhaut an einem Ort so voller Bewegung sah auch das Designkonzept vor, zwei absolute „state-of-the-art“ Hotels, ein Hilton und ein Hilton Garden Inn, zu gestalten. Die Mobilität zu thematisieren und gleichzeitig einen Rückzugsort für ruhebedürftige Reisende zu schaffen, führte letztlich zum Gewinn des Designwettbewerbs und dem spannenden, für uns ganz besonderen Auftrag.“

„Im Inneren soll der Gast durch den Einsatz natürlicher Formen und Farben die Möglichkeit haben, zu „entschleunigen“, das laute Verkehrsumfeld hinter sich zu lassen und zur Ruhe zu kommen“, führt Corinna Kretschmar-Joehnk weiter aus.

In der hohen Lobby des Hilton Frankfurt Airport setzen große goldene, wie Flügel geschwungene Dächer Akzente und holen die riesige Dimension auf die menschliche Ebene herunter. Die Zimmer strahlen durch die Beigetöne besondere Ruhe aus – Eyecatcher ist der bequeme, modern umgesetzte Ohrensessel, der für wohlige Heimeligkeit sorgt. In der Presidential Suite darf es naturgemäß etwas edler sein: florale Muster, wertige Materialien, Möbelklassiker und Spuren von Gold vermitteln besonderen Komfort, Diskretion und Wertschätzung.

Zum Preis:
Mit der Verleihung des „Top hotel Opening Award“ stellt die Fachzeitschrift “Top hotel” herausragende neue Hotels in den Fokus. Der Preis des großen Magazins ehrt in 4 Kategorien die besten Neueröffnungen des Jahres. In der Kategorie ‚Luxus‘ waren neben dem Hilton Frankfurt Airport das Hyatt Regency Düsseldorf und das Jumeirah Frankfurt als Finalisten nominiert. Die Verleihung des neuen Branchenpreises fand anläßlich der Gastro-Fachmesse Intergastra in Stuttgart statt.

Ein aktuelles Interview mit Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk ist bei Youtube abrufbar:

Über JOI-Design – JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, JW Marriott, Renaissance, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Pullman, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

Best Western Hotels Deutschland: 2011 mit 12% mehr Umsatz – Wachstum in allen Segmenten

(Eschborn/Taunus, 15. Februar 2012) Die Zeichen stehen auf Wachstum: Die Best Western Hotels in Deutschland haben das zurückliegende Geschäftsjahr 2011 mit einem zweistelligen Umsatzplus abgeschlossen. So konnte Deutschlands größte Hotelgruppe den Gesamtumsatz um knapp zwölf Prozent im Vergleich zu 2010 auf über 634 Millionen Euro steigern. Die durchschnittliche Belegung der Hotels kletterte im Jahresvergleich um drei Prozent und die Zimmernettopreise konnten mit einem leichten Plus von einem Prozent stabil gehalten werden. Erfreulich hat sich auch die Expansion der Gruppe in Deutschland entwickelt: Die Hotelmarke präsentiert in 2011 erneut einen Ausbau des Hotelportfolios um 13 neue Hotels. Für das laufende Geschäftsjahr blickt Best Western zuversichtlich in die Zukunft: Erwartet werden in 2012 eine erneute Umsatzsteigerung und nachhaltige Hotelexpansion.

„Wir blicken auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück, in dem wir unsere Position in Deutschland deutlich ausbauen konnten. Mit knapp 200 individuellen Hotels sind wir mittlerweile die größte Hotelmarke hier zu Lande. Wir verzeichnen im Jahr 2011 einen Zuwachs in allen Geschäftssegmenten, was zu einem schönen Umsatzplus für die gesamte Gruppe geführt hat“, erklärt Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Hotels Deutschland GmbH, der seit Anfang 2008 die Marke Best Western in Deutschland führt. Im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse ITB präsentiert die Hotelgruppe in Eschborn damit erneut ein Rekordgeschäftsjahr. So haben die Best Western Hotels in Deutschland erstmals einen Gesamtumsatz von 634,2 Mio. Euro realisiert, was einem Plus von 11,9 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Derzeit gehören zur Best Western Hotels Deutschland GmbH 196 individuelle Hotels der Drei- bis Vier-Sterne-Kategorie, darunter sowohl Tagungs- und Stadthotels als auch Ferienresorts.

Wirtschaftliche starke Entwicklung
Ein Blick auf die wichtigsten Kennzahlen bestätigt die stabile Entwicklung der Hotelgruppe. So konnten die Best Western Hotels im Geschäftsjahr 2011 ihre durchschnittliche Auslastung erneut leicht steigern. Die Häuser der Gruppe haben eine durchschnittliche Belegung von 69 Prozent realisiert, was einem Plus von 2,99 Prozent entspricht (2010: 67 Prozent). „Damit liegen wir erstmals wieder mit der durchschnittlichen Belegung unserer Hotels über Vorkrisenniveau“, so Smola. Ein leichtes Plus verzeichnen auch die durchschnittlichen Zimmerpreise bei Best Western. So zeigt die Jahresbilanz der Hotelgruppe einen um ein Prozent auf 83,50 Euro stabil gehaltenen Netto-Zimmerpreis der Hotels. Dementsprechend ist auch der durchschnittliche Zimmerumsatz, der so genannte RevPAR (Revenue Per Available Room), der Best Western Hotels im Geschäftsjahr 2011 um fast vier Prozent auf 57,62 Euro angestiegen. „Wir freuen uns über die stabilen Ergebnisse. Das insgesamt niedrige Niveau der Zimmerpreise in Deutschland bleibt jedoch der Pferdefuß der deutschen Hotellerie. Nach wie vor gehört Deutschland mit seinen Hotelpreisen zu den europäischen Schlusslichtern – dies ist bei Angebot und Qualität unserer Hotels nicht nachvollziehbar. Wenn dazu noch steigende Vertriebskosten von weit über zehn Prozent kommen, bleibt unter dem Strich nicht immer viel übrig. Wir verfolgen deshalb konsequent die Strategie, unseren Eigenvertrieb zu stärken – sprich: mehr Buchungen über die eigenen Vertriebskanäle zu generieren, bei denen die Vertriebskosten niedrig sind“, erklärt Smola.

Portfolio in Deutschland und Luxemburg ausgebaut
Als Markenpartner für unabhängige Hotels konnte die Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr ihre Position in Deutschland erneut stärken. Der Ausbau der Marketing- und Verkaufsaktivitäten sowie die stärkere Markenprofilierung haben zu einer Steigerung der Nachfrage individueller Hotels nach Anschluss an die Marke geführt. „Heute wird es als Privathotel immer schwieriger, im Wettbewerb mit großen Hotelkonzernen zu bestehen. Die internationale Marke Best Western unterstützt individuelle Hotels bei der professionellen Vermarktung und garantiert damit den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Einzelhotels“, so Smola weiter. Das Hotelportfolio der Best Western Hotels Deutschland GmbH wurde demzufolge ein weiteres Mal ausgebaut: Das Hotelangebot ist in Deutschland im Jahr 2011 um 13 Hotels gewachsen, sieben Häuser haben die Gruppe vergangenes Jahr verlassen. Mit weiteren vier neuen Häusern, die sich bereits in diesem Jahr der Marke angeschlossen haben, segeln mittlerweile 196 individuelle Häuser mit knapp 19.500 Zimmern unter Best Western Flagge und bilden gemeinsam die größte Hotelmarke Deutschlands. Zu den neuen Standorten gehören unter anderem Mainz, Veitshöchheim bei Würzburg, Dasing-Augsburg sowie Barleben vor den Toren Magdeburgs. Mit Altenberg im Erzgebirge, Bad Herrenalb und Schlüsselfeld-Reichmannsdorf konnten weitere neue touristische Destinationen hinzugewonnen werden. Außerdem wurde das bestehende Angebot in Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Leipzig um weitere Hotels ergänzt. „Besonders freut uns, dass wir zudem unser Angebot in Luxemburg, das wir von Deutschland aus betreuen, verdreifachen konnten“, schmunzelt Smola. In Luxemburg sind zwei Häuser in Luxemburg-Stadt und in Gonderange dazu gekommen, so dass nun insgesamt drei Häuser in dem Großherzogtum angeboten werden können. „Und in den ersten zwei Monaten dieses Jahres wurden bereits Hotels in Pirmasens, Fellbach bei Stuttgart und in Bautzen angeschlossen“, so Smola. Anfang März eröffnet dann außerdem das neu gebaute Best Western Plus Bierkulturhotel Schwanen in Ehingen in der Schwäbischen Alb. „Wir sehen, dass insbesondere unsere Servicestrategie „Von Herzen anders“ genau zu unseren Hotels passt“, so Smola. „Mit Häusern, die lokalen Charme bieten und die durch die Führung eines Einzelhoteliers familiärer und gästeorientierter sind, haben wir unsere Marke mit individuellen Schmuckstücken aufgebaut. Nicht Hotels von der Stange, sondern Vielfalt und Herzlichkeit sind die Markenkennzeichen von Best Western. Dies ist unser Wettbewerbsvorteil gegenüber konzerngesteuerten Hotelmarken, die oftmals eher den Shareholder statt den Gast im Fokus haben“, sagt Smola.

Dreifach gut ist einfach besser
Einen weiteren Expansionsschub gibt die im vergangenen Dezember gestartete neue Markenkategorisierung, die auch in diesem Jahr konsequent fortgeführt wird. Als Teil einer neuen weltweiten Markenstrategie präsentiert die Hotelgruppe seit Ende 2011 neben ihrer Kernmarke Best Western nun insgesamt zwei weitere Markenkategorien: Best Western Plus und Best Western Premier. Die drei Hotelkategorien unterscheiden sich in Ausstattung, Serviceangebot und Design. Die ersten elf Best Western Plus Hotels befinden sich unter anderem in Hamburg, München, Ulm, Essen und von März 2012 an auch in Ehingen. „Wir gehen davon aus, dass wir von unserem Hotelangebot hier zu Lande künftig etwa 50 bis 60 Häuser in der neuen Kategorie Plus anbieten können“, so Smola. „Alle unsere Hotels weltweit sind trotz garantierter Qualitätsstandards sehr individuell und unterscheiden sich alle voneinander. Unsere Gäste sollen mit der Kategorisierung eine noch klarere Aussage über das Angebot und den Standard der einzelnen Best Western Hotels weltweit erhalten. So erfährt das Markenimage unserer globalen Hotelkette ein greifbareres Profil“, bringt es Smola auf den Punkt.

Ausblick und Strategien für 2012
„Die wirtschaftliche Erholung seit Ende 2010 hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt und zu einer stabilen Entwicklung unserer Gruppe gesorgt. Sowohl im Geschäftsreise- als auch im Tagungsmarkt ist die Nachfrage wieder voll da. Auch touristische Reisen entwickeln sich nach wie vor positiv“, resümiert Smola. Dementsprechend zuversichtlich sieht die Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus. „Die Zeichen stehen auf Plus: Sowohl was die Auslastung als auch die Preise unserer Hotels betrifft“, sagt Smola. Deshalb rechnet der Best Western-Chef auch im Jahr 2012 mit einem nochmaligen Umsatzzuwachs: „Wir gehen davon aus, dass wir den Gesamtumsatz der Gruppe um mindestens zehn Prozent gegenüber Vorjahr steigern können.“ Zudem soll die Expansion der Gruppe in Deutschland nachhaltig fortgesetzt werden. „Wir planen unser Portfolio mit 15 neuen Hotels in diesem Jahr zu ergänzen“, prognostiziert Smola. „Allerdings sehen wir auch Herausforderungen im Markt: Als besonders anfällige Branche gegenüber wirtschaftlichen Konjunktureinbrüchen sind wir auf eine stabile gesamtwirtschaftliche Entwicklung angewiesen. Eine weitere Herausforderung ist der kluge und strategische Umgang mit Vertriebspartnern. In der heutigen Hotellerie ist die Zusammenarbeit mit Hotelportalen und Drittanbietern eine Notwendigkeit, die allerdings leider allzu oft mit sehr hohen Vertriebskosten verbunden ist. Um diese Kosten zu reduzieren und im Zaum zu halten, stecken wir sehr viel Entwicklung und Kraft in den Ausbau der eigenen Vertriebskanäle. Internet und Social Media haben volle Transparenz über Verfügbarkeiten und Preise gebracht. Wir bauen deshalb den Verkauf über eigene Kanäle konsequent aus, um Gäste und Bucher auf unsere Internetseiten zu holen“, so Smola.

Herausforderung Fachkräftemangel
„Eine der weiteren großen Herausforderungen der Branche wird künftig in noch größerem Maße das Thema Mitarbeiter sein. Durch den Fachkräftemangel in der Hotellerie, der durch die demographische Entwicklung noch verstärkt werden wird, werden sich Hotelgruppen attraktive Modelle überlegen, die die Mitarbeiterakquise und die Bindung von Mitarbeitern unterstützen“, so Smola. „Wir werden künftig in der Hotellerie nicht nur im Wettbewerb um Gäste, sondern auch um qualifizierte Mitarbeiter stehen“, kündigt Smola an. Best Western bietet deshalb bereits heute eine Reihe von Vorteilen für Mitarbeiter. „Weiterbildung und Personalentwicklung werden bei Best Western großgeschrieben. So profitieren die rund 200 mittelständischen Privathotels der Marke in Deutschland von einem eigenen Trainingsinstitut“, so Smola. Jährlich finden hier mehr als 300 Seminare, Lehrgänge und Schulungen statt. Das Institut vermittelt dabei Fach- und Führungswissen für alle Betriebsbereiche eines Hotels. „Wir arbeiten derzeit an weiteren Programmen für Auszubildende und Mitarbeiter, die wir gemeinsam mit unseren Hotels anbieten wollen. Wir verstehen uns als Dienstleister für Hotels in allen wichtigen Fragen“, sagt Smola.