Archiv der Kategorie: Gastronomie

AHGZ-Ranking: Die 80 besten Hotelrestaurants – Spitzenreiter bleiben unangefochten – Sieben Neuzugänge – Einzige Frau: Erika Bergheim

(Frankfurt/Main, 16. März 2012) In welchem Hotelrestaurant schmeckt es am besten? Die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Deutscher Fachverlag, Frankfurt) hat die großen Gastro-Führer ausgewertet und ein exklusives Ranking mit den Top 80 Hotelköchen erstellt.

Unangefochten führen Helmut Thieltges, Harald Wohlfahrt und Joachim Wissler die Rangliste auch in diesem Jahr an – sie belegen punktgleich den ersten Platz. Dem Trio dicht auf den Fersen ist und bleibt Christian Bau von Victor’s Gourmet-Restaurant im Schloss Berg in Perl (Platz 4). Von Platz sechs auf Platz fünf im Ranking verbessert sich Claus-Peter Lumpp vom Restaurant Bareiss im gleichnamigen Hotel in Baiersbronn. Und auch Sven Elverfeld (Aqua im Ritz-Carlton in Wolfsburg) klettert eine Position nach vorn: von Platz sieben auf Rang sechs. Nils Henkel, der Koch im Schlosshotel Lerbach in Bergisch-Gladbach, rutscht zwei Plätze nach unten und kommt auf Rang sieben. Diesen teilt er sich mit Heinz Winkler von der Residenz Heinz Winkler in Aschau. Christian Jürgens vom Restaurant Überfahrt im gleichnamigen Seehotel in Rottach-Egern und Christian Lohse vom Fischers Fritz im The Regent in Berlin bleiben auf den Rängen neun und zehn.

Neuzugänge und Absteiger
Sechs Spitzenköche schaffen es nicht mehr unter die Top 80. Dagegen gibt es sieben Neuzugänge zu verzeichnen. Die Differenz lässt sich einfach erklären: Weil auf Rang 80 zwei Köche mit gleicher Punktzahl landen, werden dieses Jahr 81 Namen und Hotelrestaurants gelistet.

Den Sprung unter die Top 80 der besten Hotelrestaurants geschafft haben: Mario Corti vom Luce D’Oro im Schloss Elmau in Krün (Rang 78), Patrick Spies vom L’étable im Hotel zum Stern in Bad Hersfeld (Platz 78), Nico Burkhardt vom Olivo im Steigenberger Graf Zeppelin in Stuttgart (Platz 70), Hubert Obendorfer von Obendorfers Eisvogel im Landhotel Birkenhof in Neunburg (Platz 70), Dirk Hoberg vom Ophelia im Hotel Riva in Konstanz (Platz 66) sowie Jörg Diekert vom Ars Vivendi im Hotel Jagdhof Glashütte in Bad Laasphe (Platz 48) und Sebastian Zier vom La Mer im Arosa auf Sylt (Platz 20).

Allein unter Männern
Die Top 80 sind eine Männerdomäne. Unter allen gelisteten Köchen und Restaurants befindet sich nur eine Frau: Erika Bergheim vom Nero im Schloss Hugenpoet in Essen. Sie verbessert sich von Rang 75 im Vorjahr auf Platz 70.

Bewertungsschlüssel
Für das Ranking 2011 wurden die Noten von fünf Restaurantführern ausgewertet: Guide Michelin, Gault Millau, Aral Schlemmer Atlas, Varta-Führer und Feinschmecker-Guide. Erfasst sind ausschließlich Restaurants in Hotels mit mindestens 20 Zimmern.

Nach dem Punkteschlüssel der AHGZ wurden die Werte der von den Restaurantführern jeweils vergebenen Auszeichnungen berechnet und daraus die Rangliste erstellt. Die Zahl der erreichten Gesamtpunkte bestimmt die Rangfolge. Die einzelnen Plätze können bei gleicher Gesamtpunktzahl von mehreren Hotelrestaurants belegt sein. Die Plätze werden dann entsprechend weitergezählt.

Das gesamte Ranking erscheint in der AHGZ am Samstag, 17. März 2012.

Christian Rach: „Verbraucher müssen für das Thema Frühstück neu begeistert werden!“

(Hamburg, 15. März 2012) Die wichtigste Mahlzeit des Tages ist für TVRestauranttester Christian Rach das Frühstück. Es ist fester Bestandteil in seinem Tagesablauf und selbst wenn der Termindruck hoch ist, nimmt er sich immer die Zeit für ein Frühstück. Warum? Er ist sich bewusst, dass der Körper morgens wichtige Nährstoffe und Energie für einen guten Start in den Tag benötigt.

Christian Rach: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages

Christian Rach: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages

Müsli, Vollkornbrot, Fruchtmarmelade, Käse, frisches Obst und ein unbedingt frischer Filterkaffee dürfen auf Christian Rachs Frühstückstisch nicht fehlen. Dabei muss die erste Mahlzeit des Tages nicht üppig ausfallen, sondern vielmehr ausgewogen. Ein Viertel bis ein Drittel des täglichen Bedarfs an Kalorien und Nährstoffen, sollte mit dem Frühstück abgedeckt werden. „Niemand sollte auf den ersten Hochgenuss des Tages verzichten. Das Frühstück ist für mich die Basis für einen leistungsstarken und erfolgreichen Tag. Dennoch frühstückt in Deutschland nur noch jeder Zweite regelmäßig – eine Tatsache, die sich schnellstmöglich ändern sollte“, erklärt Rach.

Best Breakfast auf der Internorga Hamburg 2012
Best Breakfast ist das etablierte Qualitätssiegel für das Frühstück im Hotel – Auf der Internorga Hamburg 2012, der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, wurde es erneut präsentiert und in Fachinterviews analysiert. Die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück, ist für Hotels ein alltägliches Thema mit hoher Bedeutung. Mehr: www.bestbreakfast.de
Sehen Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=JHQ7RiLp0HI

Einen ersten Beitrag dazu, leistet Christian Rach mit seinem Gütesiegel „Rach getestet“. So hat er bereits eine Vielzahl an Frühstücksprodukten zusammen mit SGS INSTITUT FRESENUS getestet und mit seinem Siegel ausgezeichnet. Unter den ausgezeichneten Produkten sind u.a. ein Seitenbacher Müsli, Beckers Bester Frühstückssaft und die Zwergenwiese Fruchtgarten Himbeermarmelade – diese Produkte finden sich übrigens wirklich auf dem Frühstückstisch von Christian Rach wieder.

Eine vollständige Liste aller bisher ausgezeichneten Produkte kann unter www.christianrach.de eingesehen werden. Mit der Empfehlung dieser Produkte möchte Christian Rach die Verbraucher bei der Zusammenstellung eines ausgewogenen Frühstücks unterstützen und mehr Lust aufs Frühstücken machen.

Tipps für ein ideales Frühstück
1. In der Ruhe liegt die Kraft – nehmen Sie sich morgens die Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Von der investierten Zeit profitieren Sie den ganzen Tag, denn durch das Frühstück sind Sie tagsüber konzentrations- und leistungsfähiger.
2. Frühstücken Sie zuhause und nicht auf dem Weg zur Arbeit. Unterwegs greift man schnell zu ungesunden und kalorienreichen Gebäcken, die keine Energie liefern und Sie eher schwerfällig werden lassen.
3. Genießen Sie frische Zutaten zu Ihrem Frühstück. Brot und Müsli bekommen durch die Zugabe von saisonalen Obst- und Gemüsesorten eine extra Frische verliehen. Ihr Frühstück wird schmackhafter und vitaminreicher.
4. Trinken ist morgens besonders wichtig, denn über Nacht verliert der Körper Flüssigkeit, durch zum Beispiel Schwitzen. Deshalb ist es morgens wichtig den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen und somit den Kreislauf zu unterstützen.
5. Lassen Sie keine Langeweile auf Ihrem Frühstückstisch aufkommen – gönnen Sie sich Abwechslung und lassen Sie sich durch Ihre Lust zu neuen Frühstücksideen inspirieren. Versuchen Sie auch einmal etwas ganz anderes zum Frühstück wie zum Beispiel exotische Früchte, die schon morgens die Neugier in Ihnen wecken.
6. Gönnen Sie sich ein zweites Frühstück, z.B. etwas Obst, einen fettarmen Joghurt oder ein leicht belegtes Knäckebrot, um Ihre Leistungsfähigkeit bis zum Mittag aufrecht zu erhalten. So fördern Sie Ihren Blutzuckerspiegel und beugen Heißhungerattacken vor.

Christian Rach fragt nach
In der Rubrik „Christian Rach fragt nach“ interviewt der TV-Restauranttester einen Experten zu einem bestimmten Thema. Diesmal stellt er drei Fragen zum Thema Frühstück an Frau Dr. Petra Ambrosius, Ernährungswissenschaftlerin beim SGS INSTITUT FRESENIUS.

Christian Rach: Frau Dr. Ambrosius, wie wirkt es sich körperlich aus, wenn man auf ein Frühstück verzichtet?
Dr. Petra Ambrosius: Morgens nichts zu sich zu nehmen, bedeutet dass sich der Stoffwechsel im Laufe des Vormittags erheblich verlangsamen wird. Tagsüber wirkt sich das durch Unkonzentriertheit und eine geringe Leistungsfähigkeit aus. Dem Körper fehlt es an Energiereserven, die durch ein Frühstück wieder aufgefüllt werden müssen. Zusätzliche Folgen durch den Verzicht auf Frühstück und den verlangsamten Stoffwechsel können Heißhungergefühle sein. Das daraus resultierende unkontrollierte Essen kann zu Gewichtszunahme führen.

Christian Rach: Viele Menschen verspüren morgens kein Hungergefühl und es fällt ihnen dadurch schwer etwas zu sich zu nehmen. Wie kann man seinen Appetit am Morgen anregen?
Dr. Petra Ambrosius: Schon am Vorabend kann man etwas dafür tun. So sollte die letzte Mahlzeit nicht zu spät zu sich genommen werden, da der Magen vor dem Schlafengehen genügend Zeit braucht, um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten. Am Morgen sollte man sich nach dem Aufstehen etwas Zeit nehmen um ein Hungergefühl zu entwickeln. Zusätzlich ist es hilfreich sich ein Frühstück zusammen zustellen, das auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist und Lust aufs Essen schafft.

Christian Rach: Wenn morgens doch mal keine Zeit für ein ausgewogenes Frühstück ist, was ist Ihre Empfehlung für ein „schnelles Frühstück“?
Dr. Petra Ambrosius: In jedem Fall ist es morgens wichtig etwas zu trinken. Ein schneller Start in den Tag kann auch ein großer Milchkaffee sein. 15 Minuten reichen völlig aus für ein nährstoffreiches Frühstück. Kombinieren Sie einfach ein eiweißreiches Lebensmittel wie Milch, Joghurt, Käse mit Gemüse oder Obst und Brot oder Müsli – z.B. Naturjoghurt mit Beeren oder ein Käsebrot. Wenn es mal ganz schnell gehen muss, ist ein Glas Fruchtsaftschorle oder Milch mit z.B. einem Zwieback oder Knäckebrot eine Alternative.

Die Rezept-Idee von Christian Rach
Karotten-Ingwer-Milch

„Frisch, belebend und köstlich! Meine Karotten-Ingwer-Milch ist ein Genussmoment am Morgen und lässt sich schnell zubereiten. Probieren Sie selbst!“

Karotten-Ingwer-Milch

Karotten-Ingwer-Milch

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Ergibt 4 Gläser:
1 Stück frischer Ingwer (10-25 g) • 500 ml frischer Karottensaft, ersatzweise aus der Flasche • Saft von 0,5-1 Limette • 2-3 EL Honig • 400 ml Buttermilch • evtl. 0,5 Chilischote • 4 Limettenspalten zum Garnieren

Die je nach Geschmack gewünschte Menge Ingwer schälen, frei reiben und mit allen übrigen Zutaten in einem Mixer pürieren. Nach Belieben durch ein nicht zu feines Sieb passieren. Karotten-Ingwer-Milch in vier Gläser füllen und jedes mit einer Limettenspalte garnieren.

Mehr Infos rund um „Rach getestet“ und alle getesteten Produkte unter www.christianrach.de.

Titelgewinn für den Favoriten: Der “Junge Wilde 2012″ heißt Marco D’Andrea

(Hamburg, 14. März 2012) Er wurde als heißester Anwärter auf den Titel “Junger Wilder 2012” gehandelt – und sollte ihn sich am Ende auch tatsächlich holen: Der erst 22-jährige Marco D’Andrea, Chef-Patissier im Süllberger Gourmetrestaurant “Seven Seas”, holte im großen Finale des trendigsten und spektakulärsten Kochwettberwerb Europas den begehrtesten Titel der Branche.

Marco D’Andrea, Chef-Patissier im Süllberger Gourmetrestaurant "Seven Seas", ist "Junger Wilder 2012"

Marco D’Andrea, Chef-Patissier im Süllberger Gourmetrestaurant "Seven Seas", ist "Junger Wilder 2012"

Bereits bei der ersten Vorrundenausscheidung dieses Jahres in Schloss Fuschl, Salzburg, sorgte Marco D’Andrea mit seinem sensationellen Menü für viel Aufsehen. Die hochkarätig besetzte Fuschler Jury lobte den jungen Deutschen für seine handwerklichen Fähigkeiten und seinen Innovationsgeist. Der Grandseigneur der österreichischen Sterne- und Haubenbrigade Rudi Obauer sagte ihm eine große Zukunft voraus, und auch beim Finale der “Jungen Wilden 2012″ galt Marco D’Andrea für viele Jurymitglieder als Favorit. Und tatsächlich mussten sich die beiden weiteren Finalisten dieses Jahres, der 25-jährige Manuel Hanser (Landhaus Bacher, Mautern an der Donau) sowie Felix Rommel (Restaurant “Sturmhaube”, Sylt), nach insgesamt sechs Stunden vollem Einsatz am Herd geschlagen geben. Karlheinz Hausers Schützling behielt beim Hamburger Heimspiel die Oberhand, sein Sieg allerdings fiel knapper als erwartet aus: Mit lediglich 16 hauchdünnen Punkten Vorsprung auf Manuel Hanser wurde Marco D’Andrea von der Starjury zum “Jungen Wilden 2012″ gekürt.

Besonders viel Eindruck bei Juryvorsitzendem Stefan Marquard und seinen Kollegen Thomas Kammeier, Heinz Hanner & Co. hinterließ der frisch gebackene “Junge Wilde” mit seinem Hauptgang „Färse mag Gemüse“. Die Jurymitglieder Thomas M. Walkensteiner und Andreas Mayer versetzten des Chef-Patissiers’ Fertigkeiten in puncto Fleischzubereitung in wahre Verzückung: „Also ich kenne keinen Patissier, der handwerklich offensichtlich so vielseitig begabt ist!“ schwärmte Walkensteiner. Der Sieger selbst konnte sein Glück nach Verkündung des Ergebnisses kaum fassen. „Das ist der Wahnsinn! Diesen Titel zu holen war mein größter Traum, und der ist jetzt tatsächlich wahr geworden! Unfassbar!“, jubelte D’Andrea, der sich zuerst ein Küsschen von der Freundin und dann eine riesige Umarmung von Süllberg-Patron und Chef Karlheinz Hauser abholte. „Ich bin natürlich wahnsinnig stolz, dass Marco gewonnen hat. Ich habe schon viele Talente ausgebildet und gefördert, aber Marco gehört zu den absolut außergewöhnlichsten jungen Köchen, die ich kenne“, freute sich Hauser. „Er hat diesen Titel verdient gewonnen.“

„Schaumkugel“: Nespresso-Kugel, Kaffee-Pfefferschaum, Crumble aus Wiberg Exquisite Assam Langpfeffer, Lycheemarinade und Sprühschokolade

„Schaumkugel“: Nespresso-Kugel, Kaffee-Pfefferschaum, Crumble aus Wiberg Exquisite Assam Langpfeffer, Lycheemarinade und Sprühschokolade

Auch Juryvorsitzender Stefan Marquard sowie “Rolling Pin”-Herausgeber und Veranstalter Jürgen Pichler hatten beim Finale gut lachen, können sie doch auf eine “Junge Wilde”-Rekordsaison zurückblicken. „Dieses Jahr haben sich 1911 junge Profis für die ‘Jungen Wilden’ beworben, so viele wie nie zuvor. Das Niveau war heuer unfassbar hoch“, meinte ein sichtlich gut gelaunter Stefan Marquard nach der Siegerehrung.“ Ich denke mir jedes Jahr, dass es eigentlich keine Steigerung mehr gibt was die Kreativität und den Innovationsgeist dieser jungen Köche angeht, und jedes Jahr aufs Neue werde ich eines Besseren belehrt.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch Jürgen Pichler: „Wir können wirklich stolz auf diese Veranstaltung sein, die so zukunftsweisend für die Branche ist und jungen Talenten genau die Plattform bietet, die sie auch verdienen. Wir von ‘Rolling Pin’ verstehen die Förderung junger Talente auch in Zukunft als eine unserer wichtigsten Aufgaben überhaupt, und deshalb wird es die ‘Jungen Wilden’ auch weiterhin geben.“ Für Sieger Marco D’Andrea jedenfalls gibt es jetzt mal seine erste eigene Magazin-Coverstory in ROLLING PIN, danach geht’s für zwei Wochen zum Praktikum bei 3-Sterne-Koch Sergio Herman. Wenn das mal kein großer Schritt in Richtung Kocholymp ist!

Die Jury:
Stefan Marquard (Jolly Roger Cooking Gang), Heppner Frank (Vincent & Paul), Stefan Czar (Pfefferschiff), Thomas Kammeier (Restaurant Hugos), Thomas M. Walkensteiner (Schoss Fuschl), Hendrik Otto (Gourmetrestaurant Lorenz Adlon), Heinz Hanner (Relais & Châteaux Hanner), Andreas Mayer (Schloss Prielau), Tom Rossner (Bullerei)

Das Siegermenü:
Vorspeise: „Gebräunter Waller“: Vakuumgegarter und in Nussbutter gebräunter Waller, Messerscheide-Muscheln, Kürbiskernschnee, Meerrettichsud vom SteirerKren und steirische Kürbiskernöl-Sellerie-Creme.
Hauptspeise: „Färse mag Gemüse”: Geschmortes und Gegrilltes vom Schaufelstück auf Blumenkohlcreme und Gemüsebeet
Nachspeise: „Schaumkugel“: Nespresso-Kugel, Kaffee-Pfefferschaum, Crumble aus Wiberg Exquisite Assam Langpfeffer, Lycheemarinade und Sprühschokolade.

Dehoga-Bundesverband – Mehrwertsteuer für Speisen: Schluss mit den Widersprüchen – Einheitlicher reduzierter Satz für Lebensmittel längst überfällig

(Berlin, 09. März 2012) Seit den jüngsten Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) und des Bundesfinanzhofes zur steuerlichen Behandlung von Speisen an Imbissständen sowie bei der Pizzalieferung und beim Partyservice herrscht in der Gastronomie große Verunsicherung. Die Benachteiligung der klassischen Gastronomie verschärft sich weiter. Vor diesem Hintergrund wiederholt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband) seine langjährige Forderung nach Einführung eines einheitlichen reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Speisen unabhängig von der Verzehrsart und des Verzehrortes.

Unter Verweis auf die EuGH-Rechtsprechung soll laut Plänen des Bundesfinanzministeriums für die Lieferung einfacher, standardisierter Speisen, zum Beispiel belegter Brötchen, wie bisher der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten. Für nicht-standardisierte, gegebenenfalls auch aufeinander abgestimmte Speisen wie Vitello tonnato oder Hähnchenschnitzel mit Fruchtspießen soll der allgemeine Steuersatz von 19 Prozent anfallen.

Kurios ist die Situation auch an der Imbissbude. Bis vor kurzem galt hier: Für die Currywurst, die direkt vor Ort gegessen wurde, wurden 19 Prozent Mehrwertsteuer angesetzt. Bei Gästen, die ihre Currywurst mitgenommen haben, waren nur sieben Prozent fällig. Nun wurde entschieden, dass nur derjenige, der seine Currywurst vor Ort verzehrt und sich auch hinsetzt, 19 Prozent Umsatzsteuer zahlen muss. Wer die Currywurst im Stehen isst, für den gelten nur sieben Prozent.

„Die Gerichtsurteile und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zeigen einmal mehr, wie verwirrend und unsystematisch die Besteuerung unserer Umsätze geregelt ist“, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer. „Wer das Essen im Gehen und Stehen oder auch Fertiggerichte mit sieben Prozent steuerlich privilegiert und die frische Zubereitung von Speisen im Restaurant mit 19 Prozent bestraft, darf sich nicht über den Verlust von Esskultur beklagen.“

Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, so Fischer weiter. „Die Widersprüche und Abgrenzungsschwierigkeiten müssen endlich beseitigt werden. Allein aus steuersystematischen Gründen ist nur ein einheitlicher reduzierter Mehrwertsteuersatz für Speisen logisch, fair und nachvollziehbar.“ Nicht nur den Gastronomen sei es schwer vermittelbar, dass die Art der Zubereitung und der Ort des Verzehrs die Höhe der Mehrwertsteuer für Speisen bestimmen. Deshalb sei dringend eine Gleichbehandlung bei der Besteuerung von Lebensmitteln geboten.

Fischer fordert „endlich Chancengleichheit und fairen Wettbewerb“ für die Restaurants und verweist auf Frankreich, wo innerhalb eines Jahres nach Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Hamburger Foodservice Preis 2012: Profi-Gastronomen ausgezeichnet – Diesjährige Gewinner: Kofler & Kompanie, L’Osteria und Tim Mälzer

(Hamburg, 08. März 2012) Auch in diesem Jahr wird der Hamburger Foodservice Preis dreifach vergeben. Die renommierte Auszeichnung geht an nachhaltig erfolgreiche Akteure im Außer-Haus-Markt, honoriert werden überragende und zukunftsweisende konzeptionelle wie unternehmerische Leistungen mit Strahlkraft in und außerhalb der Profi-Gastronomie. Die Preisverleihung findet am 9. März 2012 anlässlich der Internorga-Messe im Grand Elysée Hamburg vor mehr als 450 geladenen Branchengästen statt.

Das diesjährige Sieger-Trio illustriert einmal mehr die Spannbreite des Erfolgs in dieser Branche – von Fullservice-Systemgastronomie italienischer Machart bis zum komplexen Spielfeld Event-Catering. Wegweisend über die konzeptionelle Dimension hinaus: ein multimediales Engagement zur Popularisierung guter Küche in der Breite der Bevölkerung und speziell der jungen Generation.

Die Gewinner des Hamburger Foodservice Preises 2012:

Kofler & Kompanie, Berlin
Im wachstumsstarken wie wettbewerbsintensiven Marktsegment Event-Catering hat Kofler & Kompanie, 1991 gegründet, in den letzten Jahren sein Profil als Spitzenplayer immens geschärft und seinen Aktionsradius stetig ausgebaut. Aktuell deutschlandweit an fünf Metropol-Standorten präsent und darüber hinaus in Großbritannien und der Schweiz vertreten, generierte das Unternehmen 2011 mit mehr als 200 festen Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 41 Mio. Euro. Spitzenrestaurants und charakterstarke Locations unterfüttern das Catering-Geschäft mit Schwerpunkt Sport Hospitality. Imagestärkend für deutsche Catering-Leistung insgesamt in globaler Perspektive: die – auch logistische – Meisterleistung von Kofler & Kompanie als VIP-Caterer bei der Fußball-WM in Südafrika.

Unternehmer Klaus Peter Kofler hat mit radikalem Qualitäts- und Innovationsanspruch, aber auch strategischem Geschick und intelligenter Kommunikation seine Marke in Pole Position gebracht. Bestes Beispiel für kreatives, effektvolles Marketing: Benchmark-Events in eigener Sache. Der Modebranche nachempfundene Pret A Diner-Shows präsentieren seit 2004 zweimal jährlich die neuesten Food-Kollektionen des Unternehmens: Kulinarisches genial in Szene gesetzt. Inzwischen machen die Pret A Diner-Events als öffentlich zugängliche Pop-up-Restaurants Furore. Die Botschaft: Demokratisierung von Luxus.

L’Osteria, München
Italianità authentisch und zugleich zeitgeistig interpretiert: Mit ihrer 1999 gegründeten Fullservice-Formel haben sich die Unternehmer Klaus Rader und Friedemann Findeis – beide McDonald’s-erprobt und von 2002 bis 2011 auch Vapiano-Gesellschafter – in die klassische Domäne italienischer Betreiber gewagt. Und das mit außerordentlichem Erfolg. 2011 erzielte die Marke mit elf Betrieben in Deutschland Netto-Erlöse von
23,3 Mio. Euro, ein Plus von 50 Prozent – das bislang expansionsstärkste Jahr mit drei Eröffnungen im Heimatmarkt und einem ersten Auslandsbetrieb in Linz.

Die Produktwelt wird dominiert von den Italo-Klassikern Pizza & Pasta, ergänzend kommen hinzu: Salate, Antipasti, Desserts. Alles in der offenen Küche frisch produziert – bis hin zum Pizza- und Pasta-Teig. Allein Pizza steht für 40 Prozent der Gesamterlöse. Das Core-Produkt kommt grundsätzlich in Übergröße daher – plakative Preis-/Leistungs-Botschaft. So preiswürdig wie profitabel, hochgradig systematisiert, doch mit individueller Ausstrahlung und auch dank des aparten, lässigen Wohlfühlambientes für nahezu alle Alters- und Einkommensklassen attraktiv: Mittlerweile stellt das höchst breitentaugliche Konzept seine Leistungs- und Anziehungskraft auch an drei Freestander-Standorten unter Beweis. 70 Prozent Stammgäste in den Betrieben der Marke sind ein eindrucksvolles Statement.

Tim Mälzer, Hamburg
Der Elmshorner wurde zum Popstar der Branche – in vielem das Pendant zum Engländer Jamie Oliver. Ein Nonkonformist, ein lautstarker, erfolgreicher Rebell: einer, der sich nicht verbiegen lässt und lässig Konventionen bricht, damit medial brilliert und vor allem die junge Generation fasziniert. Sie für Kochen, gutes Essen und Gastronomie – auch als Berufsfeld – einnimmt. 2002 eröffnete der gelernte Koch das erste eigene Restaurant in Hamburg, ein Jahr später begann seine steile Fernsehkarriere. Mit Sendungen wie „Tim Mälzer kocht“, mit unkonventionellen Kochbüchern, Roadshows und TV-Dokus verfolgt er sein Anliegen: gute Küche vereinfachen, für jedermann gelingsicher machen, generell das Bewusstsein für bessere Ernährung fördern. Jüngstes Engagement: das Projekt „Küchen für Deutschlands Schulen“ in Kooperation mit der Bundesregierung.

Nebst eigener Fernsehproduktionsgesellschaft ist das 2009 gemeinsam mit Partner Patrick Rüther eröffnete Restaurant Bullerei im Hamburger Schanzenviertel Showroom und unternehmerischer Anker zugleich. Klassisch-neudeutsche Küche in locker-legerem Ambiente und die Me-Brand Mälzer im Hintergrund – das machte die Formel auf Anhieb zum Renner. Das mehrstufige Konzept mit 160 Sitzplätzen erzielte 2011 rund 6 Mio. Euro Netto-Umsatz.

Innovatoren der Profi-Gastronomie
Beispielhaftes Out-of-the-Box-Denken, kulinarische Kreativität und Inszenierungskunst bei Kofler & Kompanie. Die perspektivenreiche Beweisführung, dass Marke und System dem typischen Italiener in seiner klassischen Produktkompetenz höchst erfolgreich Paroli bieten können, bei L’Osteria. Und Tim Mälzer als Identifikationsfigur für die Internet-Generation – zum Nutzen der Branche in ihrer Gesamtheit, als Gastgeber wie Arbeitgeber: Die erkorenen Protagonisten dieses Jahres illustrieren einmal mehr die Innovationskraft der Profi-Gastronomie und ihre motivatorische Schubkraft für den gesamten Außer-Haus-Markt.

Stets gilt das Augenmerk der Jury Leistungen, die Maßstäbe setzen und zur nachhaltigen Branchen-Profilierung beitragen – national wie international. Alle Preisträger sind gleichrangig, so gibt es die Satzung des Awards vor. Betrachtet wird die gesamte Bandbreite von Fast Food bis Fine Dining.

Initiator der Auszeichnung ist der Deutsche Fachverlag, Frankfurt am Main, Herausgeber der Wirtschaftsfachzeitschriften food service und FoodService Europe & Middle East sowie zahlreicher weiterer führender Branchen-Publikationen. Seit 1983 bis heute wurden insgesamt 90 Unternehmen und Persönlichkeiten der professionellen Gastronomie mit dem Hamburger Foodservice Preis gewürdigt, darunter filialisierte Systeme ebenso wie herausragende Individualkonzepte und zahlreiche internationale Preisträger. In der Hall of Fame versammelt: Namen wie McDonald’s oder Gerd Käfer, der Europa-Park Rust, Pret A Manger aus England, Vapiano, Wagamama, Marché International, die Sansibar auf Sylt, Roland Kuffler oder Zuma/Roka, ebenfalls aus England.

“Food Service”: Top 100 Gastro-Unternehmen mit 5,1 Prozent Umsatzplus in 2011 – Exklusives Umsatzranking zeigt: 2011 war ein Spitzenjahr

(Hamburg, 08. März 2012) Für die 100 größten Gastronomen Deutschlands (ohne Hotellerie) war 2011 ein herausragend gutes Jahr: Die Mächtigen der Branche verbuchten wieder mehr als ein verdoppeltes Umsatzwachstum. Dieses Fazit zieht die Wirtschaftsfachzeitschrift “Food Service” (Deutscher Fachverlag, Frankfurt) in ihrer aktuellen und exklusiven Branchenerhebung. Demnach erwirtschafteten die Top 100 Gastro-Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt einen Nettoumsatz von 11,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber 2010. Zum Vergleich: 2010 stieg der Nettoumsatz der Top 100 lediglich um 2,3 Prozent, 2009 um 1,1 Prozent. Das Rekordjahr der letzten Dekade bleibt 2006 mit einem Nettoumsatzplus von 7,6 Prozent.

Das Branchenranking von food service zeigt damit klar: Die Spitze kämpft besser und erfolgreicher als die Breite. Denn das Statistische Bundesamt meldet für die gesamte Gastronomie in Deutschland ein nominales Umsatzplus von 3,9 Prozent, real 2,4 Prozent (vorläufige Angaben).

Die Mehreinnahmen resultieren in erster Linie aus den höheren Ausgaben der Verbraucher, die Gäste haben sich etwas gegönnt: Die Bons lagen im Durchschnitt 3,2 Prozent höher als 2010. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbrauchermarktforschung der npdgroup Deutschland, Nürnberg, basierend auf dem Panel Crest Online.

Nicht wenige Top-Player sprechen 2011 vom wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr der jüngeren Unternehmensgeschichte, oft mit Rekordergebnissen. Generell war das vergangene Jahr trotz zahlreicher Krisen von bester Konsumstimmung geprägt. Großaufträge im Event-Catering waren top Umsatz-Treiber. Zudem gelang im Dezember ein sehr guter Schlussspurt.

Detaillierte Ergebnisse des “Food Service”-Rankings
Die Mehrerlöse der Top 100 betrugen 2011 insgesamt 544,9 Mio. Euro (2010: 239,7 Mio. Euro). Der größte Umsatzgewinner 2011 (gegenüber 2010) war McDonald’s mit plus 178,0 Mio. Euro. Der Marktführer feierte im vergangenen Jahr in Deutschland und Europa seinen 40. Geburtstag. Es folgen Burger King mit plus 40,0 Mio. Euro (Schätzwert) und LSG mit plus 29,0 Mio. Euro.

Relativ betrachtet führt die Erlösentwicklung die Balzac Coffee Company mit einem Plus von 78,3 Prozent an. Platz zwei belegt Coffee Fellows (plus 62,8 Prozent). Beide Kaffeehaus-Ketten haben 2011 ihr Filialnetz mit Übernahmen erweitert. Auf Platz drei kommt L’Osteria mit plus 50,3 Prozent.

Insgesamt konnten laut food service 85 der im Top 100 Ranking gelisteten Gastro-Unternehmen das vergangene Jahr mit einem Umsatzwachstum abschließen (2010: 71). Nur elf Unternehmen verbuchten Umsatzrückgänge (2010: 22).

Umsatzverteilung der Top 100 nach Segmenten
Die Marktspitze der Top 100 Gastro-Unternehmen setzt sich wie folgt zusammen:
55,9 Prozent zählen zur Kategorie Quickservice, 23,7 Prozent zur Verkehrsgastronomie, 6,3 Prozent sind Fullservice-Restaurants, 5,5 Prozent Freizeiteinrichtungen, 5,0 Prozent gehören zur Handelsgastronomie und 3,6 Prozent zum Bereich Event-Catering. Mehr als drei Viertel aller Erlöse entfallen auf die zwei Kategorien Quickservice und Verkehrsgastronomie. Die größten Umsatzzuwächse erzielte 2011 das Segment Event-Catering (plus 10,0 Prozent), das von Käfer angeführt wird.

Ausblick 2012
Die Erwartungen an das aktuelle Jahr sind geprägt von Konsum- und Unternehmens-Optimismus, aber auch von finanzpolitischen Unsicherheiten. 74 Prozent der im Januar 2012 von food service befragten Unternehmen rechnen mit höheren Umsätzen, 65 Prozent mit höheren Erträgen, 61 Prozent mit steigenden Gästezahlen und 65 Prozent mit weiter wachsenden Durchschnittsbons. Damit wurden bei den Erwartungsdaten durchweg etwas abgeschwächte Werte gemessen als im Januar 2011.

Mehr “faire” Gastronomie

Auf der Gastronomie-Messe Internorga ist Fairtrade mit 20 Partnern stark vertreten. Der Absatz im Außer-Haus-Markt stieg 2011 um rund 27 Prozent.

(Hamburg, 04. März 2012) Ob Café, Bäckerei, Mensa oder Hotel – immer mehr gastronomische Betriebe in Deutschland nehmen Fairtrade-Produkte in ihr Sortiment auf. Über 18.000 sind es bereits, die Kaffee mit dem Fairtrade-Siegel ausschenken oder weitere fair gehandelte Produkte auf dem Menü anbieten. „Die Gastronomie ist der Motor des Fairen Handels“, sagte TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath im Vorfeld der Gastronomie-Messe Internorga in Hamburg. Der Außer-Haus-Markt ist der Fairtrade-Bereich mit dem stärksten Wachstum. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz um 27 Prozent auf 4.000 Tonnen. Wichtigstes Fairtrade-Produkt in der Gastronomie ist Kaffee: 2.600 Tonnen wurden 2011 verkauft, das entspricht rund 371 Millionen Tassen. Und die Zahl der Verkaufsstellen steigt weiter: Ab sofort ist Fairtrade-zertifizierter Kaffee der Marke ‚Afro-Kaffee‘ auch in 131 OMV-Tankstellen in Süddeutschland erhältlich.

Pünktlich zur Gastronomie-Messe Internorga erscheint die neue Ausgabe des TransFair Gastronomie-Einkaufsführers:
http://www.fairtrade-deutschland.de/fuer-unternehmen/ausser-haus-markt/einkaufsfuehrer/?PHPSESSID=393733089077648150426e5240e7f3ca
TransFair Gastronomie-Einkaufsführer

Sortiment-Vielfalt wächst
„Der Außer-Haus-Markt kommt an der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte nicht vorbei. Hier ist eine klare Positionierung gefragt“, so Dieter Overath. „Fairtrade macht eine Nachhaltigkeitsstrategie konkret sichtbar.“ Die Vielfalt fair gehandelter Produkte nimmt in der Gastronomie kontinuierlich zu: Neu erhältlich sind unter anderem Fruchtsäfte von Dietz, Erdnuss-Öl der Ölmühle Moog GmbH, Nüsse von Fru’Cha, ‚Das Eis‘ von Healthy Planet sowie Mini-Pralinen von Maestrani.

Fairtrade-Partner auf der Internorga
Auf der führenden Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie ist Fairtrade mit 20 Partnerfirmen stark vertreten. Pünktlich zur Internorga erscheint die neue Ausgabe des TransFair Gastronomie-Einkaufsführers. Die Publikation umfasst Informationen zum gesamten Fairtrade-Sortiment für den gastronomischen Bereich in Deutschland und liefert eine Übersicht über die Partnerunternehmen. Neben fair gehandeltem Kaffee umfasst das Angebot Tee, Kakao, Saft, Limonade, Wein, Zucker, Eis, Gebäck, Schokolade und Reis. Für Fairness über die Speisekarte hinaus sorgen Tischdecken, Schürzen und Handtücher aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle.

Hohe Qualität mit Mehrwert
Verbraucher fragen verstärkt Produkte nach, die nicht nur hohen Qualitätsstandards entsprechen, sondern zudem ökologisch nachhaltig und sozial gerecht hergestellt wurden. Der Faire Handel verbindet diese Kriterien. Fairtrade strebt langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe an, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten nachhaltig zu verbessern. Um eine ressourcenschonende Produktionsweise zu sichern, beinhalten die Fairtrade-Standards strenge Umweltkriterien. Neben garantierten Mindestpreisen, erhalten die Produzenten eine zusätzliche Fairtrade-Prämie, die Gemeinschaftsprojekten zugute kommt. Die Produzentenorganisationen entscheiden demokratisch, wie das Geld investiert wird, beispielsweise in Bildungs- oder Gesundheitsmaßnahmen.

Eine besondere Regelung gilt im Kaffee-Anbau: Hier sind die Qualitätsanforderungen des internationalen Marktes in den letzten Jahren stark gestiegen. Um diesen Ansprüchen auch zukünftig zu entsprechen, müssen 25 Prozent der Fairtrade-Prämie für Projekte zur Steigerung von Produktivität und Qualität verwendet werden.

Fairtrade-Partner auf der Internorga:
Alois Dallmayr Gastro-Service GmbH & Co., Azul-Kaffee GmbH & Co. KG, Barry Callebaut Deutschland GmbH, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, CUP&CINO, Gebr. Westhoff GmbH & Co. KG, GEPA – The Fair Trade Company, Hanseatic Fine Food GmbH, J.J. Darboven GmbH & Co. KG, Jakob Gerhard Automatische Verkaufsanlagen GmbH, Heimbs Kaffee GmbH & Co. KG, Lemonaid + ChariTea, Melitta SystemService GmbH & Co. KG, Nestlé Professional GmbH, Ostfriesische Tee Gesellschaft, Seeberger KG, Tchibo Coffee Service GmbH, Teekanne GmbH & Co. KG, Unilever Deutschland GmbH Eis & AHM, Unilever Deutschland GmbH Food Solutions Deutschland.

Partner-Firmen von Fairtrade auf der Internorga:
http://www.fairtrade-deutschland.de/fuer-unternehmen/events-und-veranstaltungen/messe-special/internorga/?PHPSESSID=393733089077648150426e5240e7f3ca

 

Fischerzeugnisse: Seit 2012 oft in Latein

(Berlin, 02. März 2012) Seit dem 1. Januar 2012 ist die Kennzeichnung von Fischerzeugnissen neu geregelt. Viele Produkte müssen sowohl mit dem deutschen als auch mit dem lateinischen Namen ausgezeichnet werden, meldet das Fisch-Informationszentrum (FIZ). Das gilt beispielsweise für Fisch an der Frischfischtheke, Räucherfisch und viele Tiefkühlprodukte.

Von Heike Kreutz/AID

Der Hinweis kann auf dem Preisschild, aber auch auf Plakaten oder Postern stehen. Theragra chalcogramma ist beispielsweise der Alaska-Seelachs, Salmo salar der Lachs und Clupea harengus der Hering. In einigen Fällen endet der wissenschaftliche Name mit dem Kürzel “spec.” (Mehrzahl: “spp.”) für Art beziehungsweise Spezies. So ist Gadus spp. ein Fisch der Gattung Kabeljau, die Art ist aber nicht genau benannt. Wer es genau wissen will, fragt nach, ob es sich etwa um einen Atlantischen Kabeljau (Gadus morhua) oder Pazifischen Kabeljau (Gadus macrocephalus) handelt.

Das Jahr 2012 bringt noch weitere Änderungen mit sich: So müssen beispielsweise Tiefkühlprodukte, die vor dem Verkauf aufgetaut und als frische Ware an der Bedientheke gehandelt werden, ab sofort mit dem Hinweis “aufgetaut” gekennzeichnet sein. Das gilt aber nicht für roh verzehrte Fischereierzeugnisse und solche, die nach dem Auftauen geräuchert, gesalzen, gegart oder mariniert wurden.

Alles über Fisch erfahren Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik “Lebensmittel von A-Z”

Aktuelle Technik wie NFC und RFID ermöglicht der Hospitality Branche ganz neue Wege

(Köln, 29. Februar 2012) Die Mobilität von Konsumenten und Gästen verstärkt sich unaufhörlich. Jederzeit sollen aktuelle Angebote die richtige Zielgruppe erreichen, um somit den c-Commerce (Customer Commerce) immer weiter voranzutreiben. Aktuelle Technologie kann und wird zukünftig vermehrt die Hospitality Branche und deren Kunden unterstützen. Wir sprechen von Trends wie: NFC, Near Field Communication und RFID, Radio Frequency Identification.

MicrosCard – ausgestattet mit RFID basierter Kartenstruktur

MicrosCard – ausgestattet mit RFID basierter Kartenstruktur

NFC – Near Field Communication
Darunter versteht sich, Funktechnik, mit der Geräte auf kurze Entfernung miteinander kommunizieren können. Sie wird etwa in Zugangskarten und inzwischen auch häufiger in Kreditkarten eingesetzt. Vor einigen Jahren hatte unter anderem Nokia geplant, NFC-Chips auf breiter Front in Handys zu bringen, doch der Vorstoß misslang. Jetzt kehrt NFC als Grundlage für geplante mobile Bezahlsysteme zurück.

RFID – Radio Frequency Identification
Diese Technik ermöglicht die berührungslose Datenerfassung und wird dank immer einfacherer und kostengünstiger Technologien immer beliebter. Ein RFID System besteht immer aus einem Datenträger (jeweils ein Chip und eine Antenne in einem Träger (RFID-Transponder oder Tag)) und einem Lesegerät (bestehend aus einer Antenne und einem Decoder). Zur Datenübertragung werden magnetische oder elektromagnetische Felder eingesetzt.

RFID Einsatzbeispiele
RFID wird zum Beispiel bei der Lagerhaltung bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Die Anlieferung der Waren und deren Zählung erfolgt automatisch über ein RFID Lesegerät, die Entnahme aus dem Lager wird ebenfalls per RFID kontrolliert und man ist somit permanent über den aktuellen Lagerbestand informiert. Bei diesem Verfahren ist kein manueller Vorgang vorhanden und teure Personal-ressourcen können reduziert werden.

Die RFID Technologie hat gegenüber der Barcode Technologie, welche unter anderem bei der Inventuraufnahme unterstützen kann, den klaren Vorteil, dass die Scangeschwindigkeit wesentlich höher liegt, da kein direkter Sichtkontakt bestehen muss. Und im Outdoor Bereich (zum Beispiel Zugang zu Skigebieten) hat RFID ebenfalls klare Vorteile, da es keinerlei Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Momentan ist das Investment in RFID-Lösungen, aufgrund des erforderlichen Transponders, noch etwas teurer als das Barcodeverfahren. RFID wird jedoch stetig weiterentwickelt und die Kosten werden weiter optimiert.

So sieht die NFC und RFID Praxis bei Micros-Fidelio aus:
Ganz aktuell wird zusammen mit BMW und VingCard an einer Lösung gearbeitet, wo NFC und RFID die Bereiche Sales & Operation aktiv unterstützen werden.

Tauchen Sie ein in die Zukunft von NFC und RFID: Ein langer Tag auf der Autobahn geht zu Ende. Auf dem Bordcomputer mit smartem, internetfähigem Navigator wird nicht nur die Route angezeigt, sondern auch Hotels, inklusive aktueller Raten. Der Fahrer wählt ein Angebot aus – ganz einfach per Doppelclick. Während der Navigator nun sofort die Strecke zum Hotel berechnet, wurde die Buchung im Hotel bereits über das OPERA Online Reservierungssystem vorgenommen. In Reichweite des Hotels angekommen, empfängt der Smart-Key (“Autoschlüssel”) des Fahrzeugs einen Code, der zuerst das Tiefgaragentor und später die Zimmertür öffnet. Sobald der Gast sein Zimmer betritt, wird der Vorgang ans Hotelsystem übermittelt, der Check-In ist, ohne jegliche Wartezeit, abgeschlossen.

Für Hotels bedeutet diese Technologie höchsten Nutzwert, darunter höhere Prozesseffizienz, neue Vertriebspartner durch vereinbarte Vertragsraten mit angeschlossenen Unternehmen sowie eine zahlungskräftige Klientel.

Und der Fahrer? Er gelangt künftig schnell und einfach in ein bequemes Bett – direkt mit seinem Autoschlüssel in der Hand!

Weitere Lösungen, bei denen Micros-Fidelio bereits auf RFID Technologie baut:
myVisitors – das ist Zutritts- und Zugangskontrolle einfach und sicher im Zusammenspiel mit den Micros-Fidelio Produkten Suite8, Micros3700 und BellaVita. In Themenparks, Kongresszentren, Museen, Thermen, Bädern und Wellness-Locations kann myVisitors als integriertes Modul eingesetzt werden. Es bietet eine Zutritts- und Cash Kontrolle, eine Memberverwaltung, Wartezeiten-Management und die Möglichkeit, ausgewählte Betriebsbereiche bargeldlos zu kontrollieren und zu managen.

myVisitors ist dabei in der Lage verschiedenste Medien und Technologien zu verwenden – wie zum Beispiel RFID, Barcode und Magnetkarten. Via Monitoring können Gast-Bewegungen in allen Zutrittsbereichen dargestellt werden. Der Fokus liegt auf dem Gast und seinen Vorteilen: er kann, aufgrund der modernen Datenhaltung, Leistungen in einem System kaufen und in einem anderen konsumieren, Gutscheine erwerben oder Guthaben aufladen. Die getätigten Transaktionen werden immer in das richtige System übermittelt.

Ganz neu für den GV-Markt bietet Micros eine webbasierende und voll integrierte Managementlösung an. Herzstück, neben den modular einsetzbaren POS-Software-Modulen, der Reporting Lösung und der dazugehörigen Hardware, ist die Micros-Card. Basierend auf RFID-Technologie kann sie an Aufwertern, Food & Beverage Automaten und an entsprechenden Lesegeräten eingesetzt werden. Einer bargeldlosen und wenn gewünscht auch angebundenen Lösung an die Lohnbuch-haltung steht nun in Kantinen, Schulen etc. nichts mehr im Wege. Der einmalige Vorteil: alle erforderlichen Module kommen aus einer Hand – keine Schnittstellen, keine unnötigen Fehlerquellen und eine schnelle Implementierung sind sichergestellt.

Adlon Holding: Endlich schwarze Zahlen

(Berlin, 28. Februar 2012) Der Turnaround gelingt: Die Adlon Holding hat ihre Durststrecke in Folge der Weltwirtschaftskrise weitgehend überwunden und ihr operatives Betriebsergebnis 2011 wieder in schwarze Zahlen geführt. Gegenüber dem Krisenjahr 2009 konnte das Unternehmen, das v.a. Gastronomiebetriebe auf der Rückseite des Hotels Adlon in Berlin betreibt, sein Ergebnis um fast 2,2 Millionen Euro verbessern. Die Fonds-Gesellschafter stimmten demKonzept mehrheitlich zu.

„Die positive Entwicklung zeigt, dass die Entscheidung der Gesellschafter des Adlon-Fonds, diesen wichtigen Mieter in schwierigen Zeiten zu stützen, richtig war“, erklärte Anno August Jagdfeld, der als Komplementär die Geschäfte der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus Fonds Nr. 31 führt. „Jetzt geht es darum, auf Basis eines überarbeiteten Konzepts weitere Optimierungen umzusetzen, damit die Ertragskraft des Fonds weiter gestärkt werden kann“, so der 65jährige Unternehmer. Der betreffende Fundus Fonds ist Eigentümerin des Berliner Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Einer der beiden Pächter ist die Aadlon Holding GmbH. Der andere Pächter ist die Kempinski AG, die den Hotelbetrieb verantwortet.

Sehen Sie dazu den Imagefilm „Adlon Holding Moments“
http://www.youtube.com/watch?v=5Qj6FwDJUDk

Das nun von 76,1 Prozent der Gesellschaft des Adlon-Fonds angenommene Konzept, das die Fondsgeschäftsführung auf Basis einer Analyse von Treugast erarbeitet hat, setzt auf eine Fortsetzung der begonnenen Optimierung der einzelnen Outlets. Es ermöglicht der Adlon Holding, ihre Mietzahlungen an den Adlon-Fonds in diesem Jahr deutlich zu steigern: Konnte sie 2011ca. 600.000 Euro (inkl. Nebenkosten) leisten, so wären es dem Konzept zufolge 2012 voraussichtlich ca. 1,3 Millionen Euro, die 2013 nochmals gesteigert werden können. Auch das Betriebsergebnis der Adlon Holding kann Treugast zufolge 2012 um weitere ca. 800.000 Euro gesteigert werden. Damit würden dem Fonds in diesem Jahr von beiden Pächtern insgesamt ca. 4,5 Millionen Euro an Mieten zufließen. „Damit ist die Durststrecke zu Ende. Die Unterstützung der Adlon Holding zahlt sich jetzt für die Fonds-Anleger in Euro und Cent aus. Das ist ein gutes Signal, damit sich unser Pächter noch weiter verbessern kann“, freute sich Jagdfeld

In Folge der Weltwirtschaftskrise hat der Fonds die Adlon Holding von Ende 2009 bis 2011
gestützt, indem dessen Mietforderungen einem Besserungsschein zugeschrieben wurden. Bereits im vergangenen Jahr und damit vor der Zeit konnte das Unternehmen seine Mietzahlungen wieder aufnehmen. Forderungen aus dem Besserungsschein können dem Fonds laut Treugast-Prognose bereits ab 2013 zugutekommen, wenn das Konzept umgesetzt wird.

Zuletzt gab es einen Machtkampg zwischen einigen Fonds-Gesellschaftern und Jagdfeld. Der Berliner Anwalt Thomas Fritsch und der mittelständische Hotelier Burkhard Grunzke – der zuletzt sein Berliner Best Western Hotel verlor; wir berichteten – wollen den Fundus-Fonds-Gründer und Adlon-Visionäre absetzen. Was misslang: Jagdfeld wurde mit klarer Mehrheit als Geschäftsführer des Adlon-Fonds wiedergewählt.

Bocuse d’Or Germany: Sieger Johannes Goll tritt zurück – Zweitplatzierter Oliver Röder tritt in Brüssel an Bocuse d’Or Germany: Sieger Johannes Goll tritt zurück – Zweitplatzierter Oliver Röder tritt in Brüssel an

(Stuttgart/Brüssel, 25. Februar 2012) Überraschung beim Bocuse d’Or Germany: Der Sieger des Deutschland-Finales auf der Intergastra Stuttgart, Johannes Goll vom Gourmetrestaurant “Francais” im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof der Mainmetropole (wir berichteten) tritt aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen zurück. Nun wird der Zweitplatzierte Oliver Röder vom Landlust Hotel Burg Flamersheim in Euskirchen am 21. März 2012 beim Bocuse d’Or Europe in Brüssel antreten.

Bocuse d'Or Germany: Der Zweitplatzierte tritt nun in Brüssel an

Bocuse d'Or Germany: Der Zweitplatzierte tritt nun in Brüssel an

„Ich war freudig überrascht, als ich den Anruf zur Nachnominierung erhalten habe und fühle mich geehrt, Deutschland beim europäischen Wettkampf vertreten zu dürfen“, sagte Röder, der in Stuttgart mit seinem Assistant Andreas Högg agiert hatte. „Wir sind uns sicher, dass wir mit Oliver Röder einen erstklassigen Kandidaten ins Rennen schicken, der Deutschland mehr als würdig vertreten wird“, kommentierte Patrik Jaros, Präsident des Bocuse d’Or Germany.

Hilton Worldwide sucht Gastro-Konzepte: 500 neue Restaurant in nächsten 3 Jahren geplant

(McLean/USA, 24. Februar 2012) Pro Gastro: Hilton Worldwide will in den nächsten drei Jahren rund 500 neue Restaurants eröffnen. Unter hiltonrestaurantconcepts.com können sich Gastronomen informieren, wie sie ihre Restaurantkonzepte in die Hilton Hotels einbringen können.

Bislang haben sich rund 900 Hoteleigentümer mit einem Interesse an neuen Restaurantkonzepten auf der Webseite registriert. Es gibt bereits konkrete Ergebnisse: So schloss das Washington Hilton eine Partnerschaft mit „The Coffee Bean & Tea Leaf“ und startete eine erste Niederlassung des Coffee Shops an der US-Ostküste. Das Hilton McLean/Virginia eröffnete nun ein Outlet des preisgekrönten Speisen- und Getränkekonzepts „Härth“.

Neues preisgekröntes F&B-Konzept "Härth" für die Hilton Hotels

Neues preisgekröntes F&B-Konzept "Härth" für die Hilton Hotels

„Wir wollen großartige Konzepte für unsere Hotels, welche die Einzigartigkeit ihrer Regionen widerspiegeln und ihren wiederkehrenden Stammgästen ansprechende Menüoptionen präsentieren“, sagte Beth Scott, Vice President, Food and Beverage Concepts bei Hilton Worldwide. „Darüber hinaus ist dies eine hervorragende Chance für Restaurantbetreiber, die das Wachstum ihrer Marke ankurbeln wollen.“

Unter www.hiltonrestaurantconcepts.com werden die Restaurantbetreiber gebeten, Einzelheiten zu ihrem Konzept anzugeben – Menüauswahl, Designelemente und Preisrahmen – um für die Aufnahme zur Website in Betracht gezogen zu werden. Anschließend wird das Konzept in der Datenbank gespeichert, aus der die Hoteleigentümer passende Möglichkeiten auswählen können.

Die Website bietet derzeit originale F&B-Konzepte von Hilton Worldwide sowie bestehende Konzepte wie „BGR- The Burger Joint“ mit Sitz in Bethesda/Maryland, „The Coffee Bean & Tea Leaf“ und „Ruth’s Chris Steak House“, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus wurden über 80 Partnerschaften geschlossen, die sich in verschiedenen Stadien befinden. Den Erwartungen zufolge wird die Website den Hoteleigentümern bis zum Jahresende 50 weitere Hotelkonzepte zur Auswahl anbieten.

HOTELIER TV Exklusiv: Grandiose Küchenleistungen bei den Top-Gourmetfestivals

(Bensberg/Schleswig, 23. Februar 2012) Es sind die bedeutensten Gourmetfestivals in Deutschland: Das Althoff Festival der Meisterköche findet am 26. August 2012 zum zehnten Mal statt. Mit dabei sind die Meisterköchen Joachim Wissler, Nils Henkel, Christian Jürgens und viele weitere Sterne-Köchen der Althoff Hotel & Gourmet Collection sowie zahlreiche Partnerköche. HOTELIER TV berichtet von dem vergangenen Kocholymp und begleitet den international geachteten Hotelautor und Restaurantkritiker Heinz Horrmann bei den “Aroma-Explosionen”.

Ein weiteres Gipfeltreffen der Gourmandise ist das Schleswig-Holstein Gourmet Festival, das sich über die Wintermonate in ausgewählten Sitzenrestaurants und Tophotels erstreckt. HOTELIER TV war bei der grandiosen Eröffnungsgala zum 25. Gourmetfestival und der Küchenparty bei den ganz großen Köchen dabei. Im Interview keine Geringeren als Harald Wohlfahrt und Lutz Niemann. Und Newcomer Thorsten Schmidt spricht über seine gerühmte skandinavische Spitzenküche mit Baumrinde …

HOTELIER TV von der Intergastra Stuttgart 2012 – Jetzt noch einmal alle Magazinsendungen ansehen: http://intergastra.hotelier-tv.com

Zukunft der GV-Küche startet in Kiel

GAPLATEC legt bei Großküchen-Projekt auf „Green Foodservice“ – Nachhaltigkeit in Sachen Energieeinsparung und Umweltschutz

(Kirchheim am Neckar/Kiel, 22. Februar 2012) Die Zukunft der Großküche hat begonnen: Am Regionalen Berufsbildungszentrum Wirtschaft in Kiel-Ravensberg wird die Mensa von den Fachplanern von GAPLATEC ausgebaut. Die Vollküche mit CookChill-Produktion wird täglich 800 bis maximal 1.400 Essen liefern können. Zum Einsatz kommt modernste Gartechnologie, die besonders auf Energieeinsparungen und Arbeitseffizienz ausgerichtet ist.

 Bei der Arbeit in der Großküche kommt es auf kurze Arbeitswege und flexible Gartechnik an (Foto: Luck Dragon/fotolia.com)

Bei der Arbeit in der Großküche kommt es auf kurze Arbeitswege und flexible Gartechnik an (Foto: Luck Dragon/fotolia.com)

„Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung gewinnt ja stark an Bedeutung“, erläutert Michael Werner Götze, Chef von GAPLATEC, Kirchheim am Neckar. „So legen wir beim RBZ Kiel-Ravensburg Wert auf energiesparende Induktionstechnik und Wärmerückgewinnung bei Kälte- und Ablufttechnik“, so Götze weiter. Der erfahrene Küchenplaner und Mitglied im Verband der Fachplaner (VdF) entwickelt seit rund 15 Jahren Konzepte und Projekte im „Green Foodservice“.

Die Mensa der großen Berufsschule für kaufmännische Berufe wird u.a. mit der absoluten Neuheit in der Profikochtechnik, „FlexiChef“ von MKN, ausgestattet. „Dadurch halbiert sich die Garzeit, spart drastisch an Energie und erübrigt Chemieeinsätze in der Reinigung“, zählt Götze auf. Mit dem „FlexiChef“ kann man ein komplettes Gericht mit unterschiedlichen Zeit- und Temperaturanforderungen gleichzeitig in einem Tiegel zubereiten

Auch in der übrigen Küchentechnik kommen modernste Systeme zum Einsatz: Die Kältetechnik-Verbundanlage bietet u.a. Frequenzsteuerung und Wärmerückgewinnung. Die Ablufttechnik umfasst UV-C Anlagen und ebenfalls ein System zur Wärmerückgewinnung.

„In unseren zahlreichen Projekten der Großküchenplanung hat die Zukunft längst Einzug gehalten“, so Götze. So zeichnen sich zwei vor einigen Jahren realisierte Küchenplanungs-Projekt mit modernster, auf Nachhaltigkeit ausgerichtet Küchentechnik aus. Dabei handelt es sich um die Küchenplanung für das reüssierende Restaurantkonzept „Waku Waku“ sowie die Panung der Küche im neuen Hotel Colosseo im Europa-Park Rust.

Die GAPLATEC GmbH ist eines der führenden Planungsunternehmen für Profi- und Großküchen. Geschäftsführender Gesellschafter ist Michael Werner Götze, der seit 1987 als Fachplaner tätig ist. Die GmbH wurde 2004 gegründet. Zu den namhaften Referenzen zählen moderne Küchen für das erfolgreiche Gastrokonzept „WakuWaku“ und Lehrküchen mit Mensa für Schul- und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. die Inselschule Fehmarn oder ISR Internationale Schule am Rhein in Neuss. Michael Werner Götze ist Mitglied im Verband der Fachplaner (VdF) und Mitglied im VdF-Expertenpool für Schulverpflegung.

Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbot in Hamburger Gastronomie teilweise

(Karlsruhe/Hamburg, 21. Februar 2012) Ein Gang zurück: Das Bundesverfassungsgericht lässt Raucherräume auch in Hamburger Restaurants wieder zu. Nach einem aktuellen Urteil (Az. 1 BvL 21/11 vom 24. Januar 2012) ist das Verbot, dass sog. Speisewirtschaften keine abgetrennten Zimmer mit Qualmerlaubnis einrichten dürfen, nichtig. Das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) sei mit dem im Grundgesetz garantierten Gleicheitssatz und Berufsausübungsfreiheit nicht vereinbar. Nun muss das Landesgesetz korrigiert werden. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gilt die Vorschrift mit der Maßgabe fort, dass auch für Speisewirtschaften abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen“, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

Nach dem Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) ist das Rauchen in Gaststätten grundsätzlich verboten. Vom Rauchverbot ausgenommen sind Einraumgaststätten mit einer Gastfläche von weniger als 75 Quadratmeter, die als reine Schankwirtschaften betrieben werden, d. h. in denen keine zubereiteten Speisen angeboten werden und die nicht über eine entsprechende gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügen.

Des Weiteren erlaubt die im Vorschrift für alle übrigen (reinen) Schankgaststätten, nicht aber für Speisegaststätten die Einrichtung von abgetrennten Raucherräumen. Eine vergleichbare Regelung zur Zulassung von Raucherräumen in Gaststätten finde sich auch in anderen Ländern nicht, so das BVG. Entweder gilt dort ein striktes Rauchverbot oder die Einrichtung von abgeschlossenen Raucherräumen wird unabhängig davon zugelassen, ob in den jeweiligen Gaststätten zubereitete Speisen angeboten werden oder nicht.

Die Klägerin betreibt eine an einer Autobahn gelegene Gaststätte, die neben einer Gaststube einen „Clubraum“ umfasst und hat eine sog. gaststättenrechtliche Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft. Sie stellte bei der zuständigen Hamburger Verwaltung einen Antrag, den Clubraum als Raucherraum nutzen zu können. Dieser wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die gesetzliche Regelung für Speisewirtschaften keine Ausnahme vom Rauchverbot vorsehe. Dann zog die Gastronomin vor das Bundesverfassungsgericht.

Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaft „sachlicht nicht gerechtfertigt“
Bereits 2008 hatte das BVG entschieden, dass das Rauchverbot in Gaststätten in die Berufsausübungsfreiheit der Betreiber eingreife. Die im Hamburger Passivraucherschutzgesetz bestimmte Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaften hab zur Folge, dass Betreibende von Speisewirtschaften nicht in freier Ausübung ihres Berufs das Angebot ihrer Gaststätten auch für rauchende Gäste attraktiv gestalten könnten, was erhebliche wirtschaftliche Nachteile insbesondere für eher getränkegeprägte Speisegaststätten nach sich ziehen kann. „Diese Ungleichbehandlung ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil es an einem hinreichend gewichtigen Grund für die Differenzierung fehlt“, so das BVG in einer Pressemitteilung.

Als Differenzierungsgrund reiche nicht allein die Tatsache aus, dass die unterschiedliche Regelung für Schank- und Speisewirtschaften das Ergebnis eines politischen Kompromisses der damaligen Regierungsfraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft war, teilt das oberste Gericht mit. Die unterschiedliche Behandlung ließen sich ferner nicht durch Gründe des Gesundheitsschutzes rechtfertigen. Im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit des Gaststättenpersonals fehle es an dem erforderlichen Zusammenhang zwischen diesem Regelungsziel und der vom Gesetzgeber gewählten Differenzierung zwischen Speise- und Schankgaststätten. „Denn nicht nur in Speise-, sondern auch in Schankwirtschaften sind Angestellte beschäftigt, die die Gäste in dort zulässigen Raucherräumen bedienen und hierbei den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt werden“, so das BVG.

Keine wissenschaftliche Erkenntnisse zu Passivrauchen
Mit dem Schutz der Gesundheit der nichtrauchenden Gäste könne die Ungleichbehandlung ebenfalls nicht gerechtfertigt werden. „Es wurden keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgebracht, nach denen die Verbindung von Essen und Passivrauchen zu einer besonderen Schadstoffbelastung der nichtrauchenden Gäste führt. Aber selbst wenn man dies unterstellte, ergäbe sich daraus keine Rechtfertigung, den Betreibenden von Speisewirtschaften die für andere Gaststätten bestehende Möglichkeit vorzuenthalten, Raucherräume einzurichten. Die Gäste können sich zum Essen in Nichtraucherbereichen aufhalten, von denen nach den gesetzlichen Vorgaben die Raucherräume so wirksam abzutrennen sind, dass eine Gefährdung durch Passivrauchen ausgeschlossen wird.“

Die Erwägung, dass durch den Ausschluss von Raucherräumen in Speisegaststätten eine größere Anzahl von Menschen den Gefahren des Passivrauchens entzogen wird, könnte ebenfalls keinen sachlich vertretbaren Differenzierungsgrund liefern. Denn das Regelungsziel, die Anzahl der Gelegenheiten zum Rauchen zu reduzieren, stünde in keinem inneren Zusammenhang mit der Unterscheidung von Speise- und Schankwirtschaften.

Die Ungleichbehandlung von Speise- und Schankgaststätten ließe sich auch nicht mit einer etwaigen unterschiedlichen wirtschaftlichen Betroffenheit durch ein Rauchverbot rechtfertigen. Insoweit fehlt es bereits an einer hinreichenden Tatsachengrundlage. Für den – allein von der Regelung betroffenen – Bereich derjenigen Gaststätten, die über die baulichen Möglichkeiten zur Einrichtung eines Nebenraums für rauchende Gäste verfügen, lässt sich nicht feststellen, dass reine Schankwirtschaften typischerweise in erheblichem Umfang wirtschaftlich stärker durch ein Rauchverbot belastet würden als Gaststätten, in denen auch zubereitete Speisen angeboten werden oder angeboten werden dürfen.

Die Annahme einer generell wirtschaftlich stärkeren Belastung der Schankwirtschaften im Vergleich zu den Speisewirtschaften als Differenzierungsgrund kann auch nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 gestützt werden, mit dem es Regelungen über Rauchverbote in Gaststätten für unvereinbar mit der Berufsausübungsfreiheit erklärt hatte, weil sie die getränkegeprägte Kleingastronomie unverhältnismäßig belasteten. Maßgebend für die Unterscheidung war ausdrücklich nicht die Ausrichtung solcher Eckkneipen bzw. Einraumgaststätten als Schwankwirtschaften, sondern dieser spezielle Gaststättentypus, der in besonderer Weise durch rauchende Stammgäste geprägt ist und für den daher bei einem Rauchverbot existentielle Umsatzeinbußen zu befürchten sind. Allein in diesem Zusammenhang wurde das unterschiedliche gastronomische Angebot als eines von mehreren Unterscheidungsmerkmalen herangezogen und bei der Schilderung der Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzgebers wieder aufgenommen.

Gastgewerbe: Tausende neue Jobs geschaffen – Gute konjunkturelle Aussichten

(Wiesbaden, 21. Februar 2012) Hotellerie und Gastronomie sorgen für neue Jobs: In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Arbeitnehmer im gesamten Gastgewerbe – auch auch in der Gemeinschaftsverpflegung und Catering – von 1,063 auf 1,379 Millionen (letztverfügbare Zahl von 2010). Dies geht aus einer aktuellen Erhebnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) hervor.

Im vierten Quartal 2011 hatten rund 41,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist dies der höchste Stand der Erwerbstätigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen lag um 560.000 Personen oder 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Im zweiten und dritten Quartal 2011 betrug die Vorjahresveränderungsrate noch 1,3 Prozent. Fast zwei Drittel des Anstieges der Gesamterwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2011 gegenüber dem vierten Quartal 2010 entfielen auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten Beschäftigungsgewinne gab es hier bei den Unternehmensdienstleistern mit einem Plus von 204.000 Personen (+3,9%), gefolgt von Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit zusammen 146.000 Erwerbstätigen (+1,5%).

Erwerbstätige im Gastgewerbe 2010

Im vergangenen Jahr verzeichneten Gastronomie und Hotellerie mit einem Realen Umsatzanstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein sehr gutes Ergebnis. “Das sind die besten Wachstumsraten seit über zehn Jahren”, erklärte Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. “Der Aufschwung ist endlich auch in der Gastronomie angekommen. Sowohl das Firmengeschäft als auch der private Konsum legten zu. Deutschland als Reiseland steht bei den Gästen aus dem Inland und den Urlaubern aus der ganzen Welt weiterhin hoch im Kurs.” Mit einem Gesamt-umsatz von knapp 60 Milliarden Euro netto sei damit endlich wieder das Vorkrisenniveau erreicht, so Fischer. Für das laufende Jahr gibt sich der Verband vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem nominalen Umsatzplus von rund zwei Prozent.

394,1 Millionen Übernachtungen in Deutschland hat das Statistische Bundesamt für 2011 registriert. “Das ist eine Steigerung von vier Prozent und damit ein neuer touristischer Rekord”, sagte Fischer. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von sechs Prozent bei den Gästen aus dem Ausland.

Und so setzten die Beherbergungsbetriebe nominal 3,7 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (real +2,5%) – und dies nach einem nominalen Umsatzplus von knapp sieben Prozent im Jahr 2010. “Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen. Die Hoteliers haben Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung genutzt, um in Neuanschaffungen, Zimmerrenovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen und mehr Service zu investieren”, berichtete Fischer.

Auch in der Gastronomie sieht es deutlich besser aus als noch vor einem Jahr. Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 3,9 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse seit der Wiedervereinigung. Real schlug ein Plus von 2,5 Prozent zu Buche.

Über 40 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe arbeiteten 2010 in Teilzeit
Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 Prozent mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577.000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272.000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

Lunchtime.de: Mittags lecker essen – Innovatives System für Gastronomen – Informative Plattform für Konsumenten

(Ludwigsburg, 21. Februar 2012) Mit einer vielfältigen, abwechslungsreichen und schmackhaften Auswahl an Gerichten bieten die Gastronomen ihren Gästen Mittag für Mittag eine große kulinarische Bandbreite. Um dieses umfangreiche Angebot publik zu machen, mussten sie bisher sehr viel Aufwand und Energie investieren. Das neu entwickelte, leistungsstarke System www.lunchtime.de spart Gastronomen nun jede Menge Zeit, denn es unterstützt sie beim Erstellen ihrer Mittags-, Tages- oder Wochenkarten und verteilt diese Informationen schnell und effizient in die verschiedenen Medienkanäle. Die Gäste profitieren von der breiten Verfügbarkeit der publizierten Informationen und können ab sofort auch von unterwegs per Handy mit der eigens erstellten iPhone App oder Web App auf das Mittagstischangebot der Gastronomiebetriebe zugreifen – wenn gewünscht auch auf nützliche Zusatzinformationen.

lunchtime.de

Mehr als 80.000 Restaurants sowie Kantinen, Fastfood-Ketten, Imbissbuden, Metzgereien und Bäckereien ringen täglich um die Aufmerksamkeit der rund 40 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, die mittags lecker essen möchten. Bei der Kommunikation der Mittagsangebote präsentierte sich dem Verbraucher bislang ein mühseliges und zeitraubendes Durcheinander, das nach einer sinnvollen und effizienten Struktur verlangte. Diese Problematik haben die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Medienmacher GmbH Joakim Kågström und Jürgen Krisch erkannt und das System lunchtime.de entwickelt. Damit steht den Gastronomen ein leistungsstarkes und leicht bedienbares System zur Verfügung, mit dem sie ihre Mittags-, Tages- und Wochenkarten sowie jede Menge Zusatzinformationen schnell, einfach und kostengünstig in allen Medienkanälen präsentieren können.

Während bislang die meisten Gastronomen ihre Gäste vor allem über die klassischen Informationskanäle wie Fax, E-Mail oder die eigene Website erreichten, rücken bei lunchtime.de die innovativen, digitalen Medienkanäle der Zukunft in den Fokus der Kommunikation wie das mobile Internet oder Social Networks. Damit dient lunchtime.de der Erschließung neuer Kundenkreise und ist gleichzeitig ein besonderer Service für alle Stammkunden. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass die Gastronomen nicht mehrere Systeme benötigen, um die verschiedenen Medienkanäle mit ihren Informationen zu befüllen.

Lunchtime.de besteht aus einem leicht zu bedienenden, zentralen Backend-System, in das der Gastronom die kompletten Daten rund um sein Speisenangebot einpflegen kann. Das System verteilt die Informationen danach automatisch an die verschiedenen Medienkanäle weiter. Dabei sorgen die verschiedenen Frontend-Systeme wie zum Beispiel die iPhone-App, Web-App und die Website von lunchtime.de dafür, dass die Gäste eine übersichtliche und benutzerfreundliche Darstellung der Informationen erhalten. Ein spezielles Intranetmodul kann sogar in jedes Firmenintranet eingebunden werden, so dass sich Mitarbeiter über das aktuelle Mittagstischangebot im Umkreis ihres Unternehmens informieren können. Natürlich ist über das lunchtime.de-System auch das Verteilen der Mittagskarte via Fax, E-Mail oder Print möglich.

Herzstück des Systems ist jedoch die kostenlose iPhone App lunchtime.de. Mit nur wenigen Klicks können sich Konsumenten von unterwegs oder von der Arbeit aus das Mittagstischangebot der Restaurants einfach und schnell auf dem Handy anzeigen lassen.

Von lunchtime.de profitieren damit alle Nutzer – Gastronomen, Gäste und sogar Unternehmen. Arbeitgebervereinigungen gehen davon aus, dass sich Mitarbeiter fünf bis zehn Minuten pro Tag während ihrer Arbeitszeit damit beschäftigen, wohin sie mittags zum Essen gehen. In einer Region wie Vaihingen-Möhringen im Großraum Stuttgart, in der sich rund 20.000 Arbeitnehmer täglich über die Mittagsangebote informieren, wären dies pro Tag ein bis zwei Mannjahre an produktiver Arbeitszeit, die den Unternehmen verloren geht. Wenn man pro Arbeitnehmer im Schnitt fünf Minuten einsparen könnte, so wäre dies eine Gesamtersparnis von etwa einem Mannjahr pro Tag, erläutert Joakim Kågström, geschäftsführender Gesellschafter der Medienmacher GmbH.

Gastgewerbe: Umsatz steigt im Dezember um 2,6% – Jahresplus 2011 von 2,4%

(Wiesbaden, 18. Februar 2012) Das Weihnachtsgeschäft riss es raus: Das Gastgewerbe setzte im Dezember 2011 nominal 4,5 Prozent und real 2,6 Prozent mehr um als im Dezember 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Gastronomie setzte nominal 5,2 Prozent und real 3,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Damit ergab sich das erste Mal seit Monaten wieder ein Plus.

Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,2 Prozent, real war der Umsatz gleich hoch wie im Dezember 2010. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Dezember 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 2,8 Prozent und real 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2010.

Im Vergleich zum Vormonat November 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,3 Prozent und real um 0,4 Prozent niedriger.

Jahr 2011 mit Plus von 2,4%
Im Gesamtjahr 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,8 Prozent und real 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit konnten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland – nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 – im zweiten Jahr in Folge eine nominale Umsatzsteigerung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.

Genaue Datentabellen sind hier abrufbar: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2012/02/PD12__058__45213,templateId=renderPrint.psml 

Gastgewerbe: Löhne stiegen um bis zu 7%

(Berlin, 17. Februar 2012) Mehr Geld für die Arbeitnehmer im Gastgewerbe: In den vergangenen Jahren stiegen die Löhne und Gehälter in der Gastronomie und Hotellerie um bis zu 7,4 Prozent. Dies berichtet die „Bild“ unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Ungelernte Arbeitnehmer im Gastgewerbe verzeichneten zwischen 2007 und 2010 den stärksten Lohnanstieg (+7,4%) auf durchschnittlich 1.522 Euro im Monat. Sogenannte angelernte Arbeitnehmer verzeichneten ein Gehaltsplus von 1,7 Prozent auf durchschnittlich 1.591 Euro. Fachkräfte verdienen nun mit 1.863 Euro rund 2,5 Prozent mehr.

Herausgehobene Fachkräfte im Gastgewerbe bekommen monatlich rund 2.688 Euro, das sind vier Prozent mehr als noch vor Jahren. Arbeitnehmer in leitender Stellung werden mit 4.176 Euro (+4,6%) honoriert.

Der Gehaltszuwachs fiel der Übersicht in der „Bild“ zufolge realtiv üppig aus. Stärkere Lohnsteigerungen gab es nur bei Banken, im Baugewerbe oder Krankenhäusern.

Die Betriebe im Gastgewerbe haben zunehmend mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Vergleichsweise geringe Bezahlung, Schichtarbeit und fordernde Arbeitszeiten schrecken immer wieder ab. „Hotelier TV“ berichtete im Messe-Fernsehen von der Intergastra Stuttgart aktuell zum Branchenproblem.

„Erfolgsinitiative HOGA“ bringt konkrete Ergebnisse für den Betriebsalltag

ETL ADHOGA und GeMax laden zu Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie in ganz Deutschland ein

(Berlin/Kassel, 16. Februar 2012) Neun weitere Veranstaltungen sind konkret geplant: Die „Erfolgsinitiative HOGA“ von ETL ADHOGA und GeMax ist erfolgreich angelaufen. In ganz Deutschland treffen sich Unternehmer aus Hotellerie und Gastronomie zu den Netzwerktreffen. Dabei steht der Austausch mit Experten und Kollegen im Vordergrund. „Die ‚Erfolgsinitiative HOGA’ soll Unternehmer anregen und inspirieren“, erläutert Erich Nagl, Vorstand der ETL ADHOGA Unternehmensberatung AG. „Wir zeigen Lösungsansätze für Brennpunktthemen im Gastgewerbe auf und analysieren diese fundiert“. Die „Erfolgsinitiative HOGA“ richtet vornehmlich an inhabergeführte Betriebe im Gastgewerbe und will einen Beitrag für nachhaltig erfolgreiche Unternehmen leisten.

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Die nächsten Veranstaltungen der „Erfolgsinitiative HOGA“ finden statt am
20. März 2012 in Erfurt
27. März 2012 in Regensburg
17. April 2012 in Gera
25. April 2012 in Aachen
08. Mai 2012 in Lübz
23. Mai 2012 in Dortmund
30. Mai 2012 in Herten
03. Juli 2012 in Bielefeld
06. November 2012 auf Norderney

Anmeldung unter: www.etl-adhoga.de/veranstaltungen, Tel. 030/2264 1111. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Der Startschuss zur „Erfolgsinitiative HOGA“ fiel bereits Mitte Januar in Steinfurt mit Steuerberaterin Christina Seimetz. Sie berichtete, wie sie die Mitarbeitermotivation steigern können und das Unternehmen dabei Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabgaben spart. Robert Tom Coester von GeMax berichtete aus seiner Praxis, wie es erfolgreiche Gastronomen zum regionalen Marktführer gebracht hatten. „Für mich hat sich die Teilnahme an der Erfolgsinitiative gelohnt. Ideen und Anregungen haben mich motiviert die nächsten Schritte zu machen. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, ich will dann schon von eigenen Erfolgen berichten“, reümierte Kerstin Kerssen vom Gasthof Waldesruh in Saerbeck.

GeMax und ETL ADHOGA stehen für aktive Unterstützung von erfolgshungrigen Unternehmern der Hotellerie und Gastronomie im gesamten Bundesgebiet. Während GeMax sich um die Bereiche Jahresmarketingplanung und Mitarbeiterschulungen kümmert, betreut ETL ADHOGA Ihr Zahlenwerk und überzeugt durch leicht verständliche branchenspezifische Auswertungen. Gemeinsam geben GeMax und ETL ADHOGA dem Gastronom professionelle Rückendeckung um sich besser seinem Kerngeschäft kümmern zu können.

Die ETL ADHOGA Steuerberatung AG mit Hauptsitz in Berlin ist ein Unternehmen der ETL-Gruppe, dem größten Steuerberater-Verbund in Deutschland. Das Unternehmen wurde speziell zur branchenspezifischen Betreuung von Hotel- und Gastronomieunternehmen gegründet. Das Leistungsportfolio umfasst alle Belange der Steuerberatung, essentielle Bereiche der Unternehmensberatung und die wichtigsten Fragen in der betrieblichen Rechtsberatung.