Archiv der Kategorie: Gastronomie

Bocuse d’Or Germany: Sieger Johannes Goll tritt zurück – Zweitplatzierter Oliver Röder tritt in Brüssel an Bocuse d’Or Germany: Sieger Johannes Goll tritt zurück – Zweitplatzierter Oliver Röder tritt in Brüssel an

(Stuttgart/Brüssel, 25. Februar 2012) Überraschung beim Bocuse d’Or Germany: Der Sieger des Deutschland-Finales auf der Intergastra Stuttgart, Johannes Goll vom Gourmetrestaurant “Francais” im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof der Mainmetropole (wir berichteten) tritt aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen zurück. Nun wird der Zweitplatzierte Oliver Röder vom Landlust Hotel Burg Flamersheim in Euskirchen am 21. März 2012 beim Bocuse d’Or Europe in Brüssel antreten.

Bocuse d'Or Germany: Der Zweitplatzierte tritt nun in Brüssel an

Bocuse d'Or Germany: Der Zweitplatzierte tritt nun in Brüssel an

„Ich war freudig überrascht, als ich den Anruf zur Nachnominierung erhalten habe und fühle mich geehrt, Deutschland beim europäischen Wettkampf vertreten zu dürfen“, sagte Röder, der in Stuttgart mit seinem Assistant Andreas Högg agiert hatte. „Wir sind uns sicher, dass wir mit Oliver Röder einen erstklassigen Kandidaten ins Rennen schicken, der Deutschland mehr als würdig vertreten wird“, kommentierte Patrik Jaros, Präsident des Bocuse d’Or Germany.

Hilton Worldwide sucht Gastro-Konzepte: 500 neue Restaurant in nächsten 3 Jahren geplant

(McLean/USA, 24. Februar 2012) Pro Gastro: Hilton Worldwide will in den nächsten drei Jahren rund 500 neue Restaurants eröffnen. Unter hiltonrestaurantconcepts.com können sich Gastronomen informieren, wie sie ihre Restaurantkonzepte in die Hilton Hotels einbringen können.

Bislang haben sich rund 900 Hoteleigentümer mit einem Interesse an neuen Restaurantkonzepten auf der Webseite registriert. Es gibt bereits konkrete Ergebnisse: So schloss das Washington Hilton eine Partnerschaft mit „The Coffee Bean & Tea Leaf“ und startete eine erste Niederlassung des Coffee Shops an der US-Ostküste. Das Hilton McLean/Virginia eröffnete nun ein Outlet des preisgekrönten Speisen- und Getränkekonzepts „Härth“.

Neues preisgekröntes F&B-Konzept "Härth" für die Hilton Hotels

Neues preisgekröntes F&B-Konzept "Härth" für die Hilton Hotels

„Wir wollen großartige Konzepte für unsere Hotels, welche die Einzigartigkeit ihrer Regionen widerspiegeln und ihren wiederkehrenden Stammgästen ansprechende Menüoptionen präsentieren“, sagte Beth Scott, Vice President, Food and Beverage Concepts bei Hilton Worldwide. „Darüber hinaus ist dies eine hervorragende Chance für Restaurantbetreiber, die das Wachstum ihrer Marke ankurbeln wollen.“

Unter www.hiltonrestaurantconcepts.com werden die Restaurantbetreiber gebeten, Einzelheiten zu ihrem Konzept anzugeben – Menüauswahl, Designelemente und Preisrahmen – um für die Aufnahme zur Website in Betracht gezogen zu werden. Anschließend wird das Konzept in der Datenbank gespeichert, aus der die Hoteleigentümer passende Möglichkeiten auswählen können.

Die Website bietet derzeit originale F&B-Konzepte von Hilton Worldwide sowie bestehende Konzepte wie „BGR- The Burger Joint“ mit Sitz in Bethesda/Maryland, „The Coffee Bean & Tea Leaf“ und „Ruth’s Chris Steak House“, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus wurden über 80 Partnerschaften geschlossen, die sich in verschiedenen Stadien befinden. Den Erwartungen zufolge wird die Website den Hoteleigentümern bis zum Jahresende 50 weitere Hotelkonzepte zur Auswahl anbieten.

HOTELIER TV Exklusiv: Grandiose Küchenleistungen bei den Top-Gourmetfestivals

(Bensberg/Schleswig, 23. Februar 2012) Es sind die bedeutensten Gourmetfestivals in Deutschland: Das Althoff Festival der Meisterköche findet am 26. August 2012 zum zehnten Mal statt. Mit dabei sind die Meisterköchen Joachim Wissler, Nils Henkel, Christian Jürgens und viele weitere Sterne-Köchen der Althoff Hotel & Gourmet Collection sowie zahlreiche Partnerköche. HOTELIER TV berichtet von dem vergangenen Kocholymp und begleitet den international geachteten Hotelautor und Restaurantkritiker Heinz Horrmann bei den “Aroma-Explosionen”.

Ein weiteres Gipfeltreffen der Gourmandise ist das Schleswig-Holstein Gourmet Festival, das sich über die Wintermonate in ausgewählten Sitzenrestaurants und Tophotels erstreckt. HOTELIER TV war bei der grandiosen Eröffnungsgala zum 25. Gourmetfestival und der Küchenparty bei den ganz großen Köchen dabei. Im Interview keine Geringeren als Harald Wohlfahrt und Lutz Niemann. Und Newcomer Thorsten Schmidt spricht über seine gerühmte skandinavische Spitzenküche mit Baumrinde …

HOTELIER TV von der Intergastra Stuttgart 2012 – Jetzt noch einmal alle Magazinsendungen ansehen: http://intergastra.hotelier-tv.com

Zukunft der GV-Küche startet in Kiel

GAPLATEC legt bei Großküchen-Projekt auf „Green Foodservice“ – Nachhaltigkeit in Sachen Energieeinsparung und Umweltschutz

(Kirchheim am Neckar/Kiel, 22. Februar 2012) Die Zukunft der Großküche hat begonnen: Am Regionalen Berufsbildungszentrum Wirtschaft in Kiel-Ravensberg wird die Mensa von den Fachplanern von GAPLATEC ausgebaut. Die Vollküche mit CookChill-Produktion wird täglich 800 bis maximal 1.400 Essen liefern können. Zum Einsatz kommt modernste Gartechnologie, die besonders auf Energieeinsparungen und Arbeitseffizienz ausgerichtet ist.

 Bei der Arbeit in der Großküche kommt es auf kurze Arbeitswege und flexible Gartechnik an (Foto: Luck Dragon/fotolia.com)

Bei der Arbeit in der Großküche kommt es auf kurze Arbeitswege und flexible Gartechnik an (Foto: Luck Dragon/fotolia.com)

„Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung gewinnt ja stark an Bedeutung“, erläutert Michael Werner Götze, Chef von GAPLATEC, Kirchheim am Neckar. „So legen wir beim RBZ Kiel-Ravensburg Wert auf energiesparende Induktionstechnik und Wärmerückgewinnung bei Kälte- und Ablufttechnik“, so Götze weiter. Der erfahrene Küchenplaner und Mitglied im Verband der Fachplaner (VdF) entwickelt seit rund 15 Jahren Konzepte und Projekte im „Green Foodservice“.

Die Mensa der großen Berufsschule für kaufmännische Berufe wird u.a. mit der absoluten Neuheit in der Profikochtechnik, „FlexiChef“ von MKN, ausgestattet. „Dadurch halbiert sich die Garzeit, spart drastisch an Energie und erübrigt Chemieeinsätze in der Reinigung“, zählt Götze auf. Mit dem „FlexiChef“ kann man ein komplettes Gericht mit unterschiedlichen Zeit- und Temperaturanforderungen gleichzeitig in einem Tiegel zubereiten

Auch in der übrigen Küchentechnik kommen modernste Systeme zum Einsatz: Die Kältetechnik-Verbundanlage bietet u.a. Frequenzsteuerung und Wärmerückgewinnung. Die Ablufttechnik umfasst UV-C Anlagen und ebenfalls ein System zur Wärmerückgewinnung.

„In unseren zahlreichen Projekten der Großküchenplanung hat die Zukunft längst Einzug gehalten“, so Götze. So zeichnen sich zwei vor einigen Jahren realisierte Küchenplanungs-Projekt mit modernster, auf Nachhaltigkeit ausgerichtet Küchentechnik aus. Dabei handelt es sich um die Küchenplanung für das reüssierende Restaurantkonzept „Waku Waku“ sowie die Panung der Küche im neuen Hotel Colosseo im Europa-Park Rust.

Die GAPLATEC GmbH ist eines der führenden Planungsunternehmen für Profi- und Großküchen. Geschäftsführender Gesellschafter ist Michael Werner Götze, der seit 1987 als Fachplaner tätig ist. Die GmbH wurde 2004 gegründet. Zu den namhaften Referenzen zählen moderne Küchen für das erfolgreiche Gastrokonzept „WakuWaku“ und Lehrküchen mit Mensa für Schul- und Weiterbildungseinrichtungen wie z.B. die Inselschule Fehmarn oder ISR Internationale Schule am Rhein in Neuss. Michael Werner Götze ist Mitglied im Verband der Fachplaner (VdF) und Mitglied im VdF-Expertenpool für Schulverpflegung.

Bundesverfassungsgericht kippt Rauchverbot in Hamburger Gastronomie teilweise

(Karlsruhe/Hamburg, 21. Februar 2012) Ein Gang zurück: Das Bundesverfassungsgericht lässt Raucherräume auch in Hamburger Restaurants wieder zu. Nach einem aktuellen Urteil (Az. 1 BvL 21/11 vom 24. Januar 2012) ist das Verbot, dass sog. Speisewirtschaften keine abgetrennten Zimmer mit Qualmerlaubnis einrichten dürfen, nichtig. Das Hamburgische Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) sei mit dem im Grundgesetz garantierten Gleicheitssatz und Berufsausübungsfreiheit nicht vereinbar. Nun muss das Landesgesetz korrigiert werden. „Bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gilt die Vorschrift mit der Maßgabe fort, dass auch für Speisewirtschaften abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen“, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

BVG lässt Raucherräume in Speisewirtschaften zu: In Hamburgs Restaurants dürfen Raucher nun (vorläufig) wieder willkommen sein (Foto: Thomas Reimer/fotolia.com)

Nach dem Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz (HmbPSchG) ist das Rauchen in Gaststätten grundsätzlich verboten. Vom Rauchverbot ausgenommen sind Einraumgaststätten mit einer Gastfläche von weniger als 75 Quadratmeter, die als reine Schankwirtschaften betrieben werden, d. h. in denen keine zubereiteten Speisen angeboten werden und die nicht über eine entsprechende gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügen.

Des Weiteren erlaubt die im Vorschrift für alle übrigen (reinen) Schankgaststätten, nicht aber für Speisegaststätten die Einrichtung von abgetrennten Raucherräumen. Eine vergleichbare Regelung zur Zulassung von Raucherräumen in Gaststätten finde sich auch in anderen Ländern nicht, so das BVG. Entweder gilt dort ein striktes Rauchverbot oder die Einrichtung von abgeschlossenen Raucherräumen wird unabhängig davon zugelassen, ob in den jeweiligen Gaststätten zubereitete Speisen angeboten werden oder nicht.

Die Klägerin betreibt eine an einer Autobahn gelegene Gaststätte, die neben einer Gaststube einen „Clubraum“ umfasst und hat eine sog. gaststättenrechtliche Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft. Sie stellte bei der zuständigen Hamburger Verwaltung einen Antrag, den Clubraum als Raucherraum nutzen zu können. Dieser wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die gesetzliche Regelung für Speisewirtschaften keine Ausnahme vom Rauchverbot vorsehe. Dann zog die Gastronomin vor das Bundesverfassungsgericht.

Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaft „sachlicht nicht gerechtfertigt“
Bereits 2008 hatte das BVG entschieden, dass das Rauchverbot in Gaststätten in die Berufsausübungsfreiheit der Betreiber eingreife. Die im Hamburger Passivraucherschutzgesetz bestimmte Unterscheidung zwischen Schank- und Speisewirtschaften hab zur Folge, dass Betreibende von Speisewirtschaften nicht in freier Ausübung ihres Berufs das Angebot ihrer Gaststätten auch für rauchende Gäste attraktiv gestalten könnten, was erhebliche wirtschaftliche Nachteile insbesondere für eher getränkegeprägte Speisegaststätten nach sich ziehen kann. „Diese Ungleichbehandlung ist sachlich nicht gerechtfertigt, weil es an einem hinreichend gewichtigen Grund für die Differenzierung fehlt“, so das BVG in einer Pressemitteilung.

Als Differenzierungsgrund reiche nicht allein die Tatsache aus, dass die unterschiedliche Regelung für Schank- und Speisewirtschaften das Ergebnis eines politischen Kompromisses der damaligen Regierungsfraktionen der Hamburgischen Bürgerschaft war, teilt das oberste Gericht mit. Die unterschiedliche Behandlung ließen sich ferner nicht durch Gründe des Gesundheitsschutzes rechtfertigen. Im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit des Gaststättenpersonals fehle es an dem erforderlichen Zusammenhang zwischen diesem Regelungsziel und der vom Gesetzgeber gewählten Differenzierung zwischen Speise- und Schankgaststätten. „Denn nicht nur in Speise-, sondern auch in Schankwirtschaften sind Angestellte beschäftigt, die die Gäste in dort zulässigen Raucherräumen bedienen und hierbei den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt werden“, so das BVG.

Keine wissenschaftliche Erkenntnisse zu Passivrauchen
Mit dem Schutz der Gesundheit der nichtrauchenden Gäste könne die Ungleichbehandlung ebenfalls nicht gerechtfertigt werden. „Es wurden keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorgebracht, nach denen die Verbindung von Essen und Passivrauchen zu einer besonderen Schadstoffbelastung der nichtrauchenden Gäste führt. Aber selbst wenn man dies unterstellte, ergäbe sich daraus keine Rechtfertigung, den Betreibenden von Speisewirtschaften die für andere Gaststätten bestehende Möglichkeit vorzuenthalten, Raucherräume einzurichten. Die Gäste können sich zum Essen in Nichtraucherbereichen aufhalten, von denen nach den gesetzlichen Vorgaben die Raucherräume so wirksam abzutrennen sind, dass eine Gefährdung durch Passivrauchen ausgeschlossen wird.“

Die Erwägung, dass durch den Ausschluss von Raucherräumen in Speisegaststätten eine größere Anzahl von Menschen den Gefahren des Passivrauchens entzogen wird, könnte ebenfalls keinen sachlich vertretbaren Differenzierungsgrund liefern. Denn das Regelungsziel, die Anzahl der Gelegenheiten zum Rauchen zu reduzieren, stünde in keinem inneren Zusammenhang mit der Unterscheidung von Speise- und Schankwirtschaften.

Die Ungleichbehandlung von Speise- und Schankgaststätten ließe sich auch nicht mit einer etwaigen unterschiedlichen wirtschaftlichen Betroffenheit durch ein Rauchverbot rechtfertigen. Insoweit fehlt es bereits an einer hinreichenden Tatsachengrundlage. Für den – allein von der Regelung betroffenen – Bereich derjenigen Gaststätten, die über die baulichen Möglichkeiten zur Einrichtung eines Nebenraums für rauchende Gäste verfügen, lässt sich nicht feststellen, dass reine Schankwirtschaften typischerweise in erheblichem Umfang wirtschaftlich stärker durch ein Rauchverbot belastet würden als Gaststätten, in denen auch zubereitete Speisen angeboten werden oder angeboten werden dürfen.

Die Annahme einer generell wirtschaftlich stärkeren Belastung der Schankwirtschaften im Vergleich zu den Speisewirtschaften als Differenzierungsgrund kann auch nicht auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2008 gestützt werden, mit dem es Regelungen über Rauchverbote in Gaststätten für unvereinbar mit der Berufsausübungsfreiheit erklärt hatte, weil sie die getränkegeprägte Kleingastronomie unverhältnismäßig belasteten. Maßgebend für die Unterscheidung war ausdrücklich nicht die Ausrichtung solcher Eckkneipen bzw. Einraumgaststätten als Schwankwirtschaften, sondern dieser spezielle Gaststättentypus, der in besonderer Weise durch rauchende Stammgäste geprägt ist und für den daher bei einem Rauchverbot existentielle Umsatzeinbußen zu befürchten sind. Allein in diesem Zusammenhang wurde das unterschiedliche gastronomische Angebot als eines von mehreren Unterscheidungsmerkmalen herangezogen und bei der Schilderung der Gestaltungsmöglichkeiten des Gesetzgebers wieder aufgenommen.

Gastgewerbe: Tausende neue Jobs geschaffen – Gute konjunkturelle Aussichten

(Wiesbaden, 21. Februar 2012) Hotellerie und Gastronomie sorgen für neue Jobs: In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der Arbeitnehmer im gesamten Gastgewerbe – auch auch in der Gemeinschaftsverpflegung und Catering – von 1,063 auf 1,379 Millionen (letztverfügbare Zahl von 2010). Dies geht aus einer aktuellen Erhebnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) hervor.

Im vierten Quartal 2011 hatten rund 41,6 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist dies der höchste Stand der Erwerbstätigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen lag um 560.000 Personen oder 1,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Im zweiten und dritten Quartal 2011 betrug die Vorjahresveränderungsrate noch 1,3 Prozent. Fast zwei Drittel des Anstieges der Gesamterwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2011 gegenüber dem vierten Quartal 2010 entfielen auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten Beschäftigungsgewinne gab es hier bei den Unternehmensdienstleistern mit einem Plus von 204.000 Personen (+3,9%), gefolgt von Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit zusammen 146.000 Erwerbstätigen (+1,5%).

Erwerbstätige im Gastgewerbe 2010

Im vergangenen Jahr verzeichneten Gastronomie und Hotellerie mit einem Realen Umsatzanstieg von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein sehr gutes Ergebnis. “Das sind die besten Wachstumsraten seit über zehn Jahren”, erklärte Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. “Der Aufschwung ist endlich auch in der Gastronomie angekommen. Sowohl das Firmengeschäft als auch der private Konsum legten zu. Deutschland als Reiseland steht bei den Gästen aus dem Inland und den Urlaubern aus der ganzen Welt weiterhin hoch im Kurs.” Mit einem Gesamt-umsatz von knapp 60 Milliarden Euro netto sei damit endlich wieder das Vorkrisenniveau erreicht, so Fischer. Für das laufende Jahr gibt sich der Verband vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem nominalen Umsatzplus von rund zwei Prozent.

394,1 Millionen Übernachtungen in Deutschland hat das Statistische Bundesamt für 2011 registriert. “Das ist eine Steigerung von vier Prozent und damit ein neuer touristischer Rekord”, sagte Fischer. Besonders erfreulich sei der Zuwachs von sechs Prozent bei den Gästen aus dem Ausland.

Und so setzten die Beherbergungsbetriebe nominal 3,7 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (real +2,5%) – und dies nach einem nominalen Umsatzplus von knapp sieben Prozent im Jahr 2010. “Die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Übernachtungen hat die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe nachhaltig gestärkt und zur guten Entwicklung beigetragen. Die Hoteliers haben Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung genutzt, um in Neuanschaffungen, Zimmerrenovierungen, Energieeffizienzmaßnahmen und mehr Service zu investieren”, berichtete Fischer.

Auch in der Gastronomie sieht es deutlich besser aus als noch vor einem Jahr. Mit einem nominalen Umsatzanstieg von 3,9 Prozent verbuchten die Restaurants, Kantinen und Caterer die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse seit der Wiedervereinigung. Real schlug ein Plus von 2,5 Prozent zu Buche.

Über 40 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe arbeiteten 2010 in Teilzeit
Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 % der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 Prozent mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577.000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272.000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

Lunchtime.de: Mittags lecker essen – Innovatives System für Gastronomen – Informative Plattform für Konsumenten

(Ludwigsburg, 21. Februar 2012) Mit einer vielfältigen, abwechslungsreichen und schmackhaften Auswahl an Gerichten bieten die Gastronomen ihren Gästen Mittag für Mittag eine große kulinarische Bandbreite. Um dieses umfangreiche Angebot publik zu machen, mussten sie bisher sehr viel Aufwand und Energie investieren. Das neu entwickelte, leistungsstarke System www.lunchtime.de spart Gastronomen nun jede Menge Zeit, denn es unterstützt sie beim Erstellen ihrer Mittags-, Tages- oder Wochenkarten und verteilt diese Informationen schnell und effizient in die verschiedenen Medienkanäle. Die Gäste profitieren von der breiten Verfügbarkeit der publizierten Informationen und können ab sofort auch von unterwegs per Handy mit der eigens erstellten iPhone App oder Web App auf das Mittagstischangebot der Gastronomiebetriebe zugreifen – wenn gewünscht auch auf nützliche Zusatzinformationen.

lunchtime.de

Mehr als 80.000 Restaurants sowie Kantinen, Fastfood-Ketten, Imbissbuden, Metzgereien und Bäckereien ringen täglich um die Aufmerksamkeit der rund 40 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, die mittags lecker essen möchten. Bei der Kommunikation der Mittagsangebote präsentierte sich dem Verbraucher bislang ein mühseliges und zeitraubendes Durcheinander, das nach einer sinnvollen und effizienten Struktur verlangte. Diese Problematik haben die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Medienmacher GmbH Joakim Kågström und Jürgen Krisch erkannt und das System lunchtime.de entwickelt. Damit steht den Gastronomen ein leistungsstarkes und leicht bedienbares System zur Verfügung, mit dem sie ihre Mittags-, Tages- und Wochenkarten sowie jede Menge Zusatzinformationen schnell, einfach und kostengünstig in allen Medienkanälen präsentieren können.

Während bislang die meisten Gastronomen ihre Gäste vor allem über die klassischen Informationskanäle wie Fax, E-Mail oder die eigene Website erreichten, rücken bei lunchtime.de die innovativen, digitalen Medienkanäle der Zukunft in den Fokus der Kommunikation wie das mobile Internet oder Social Networks. Damit dient lunchtime.de der Erschließung neuer Kundenkreise und ist gleichzeitig ein besonderer Service für alle Stammkunden. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass die Gastronomen nicht mehrere Systeme benötigen, um die verschiedenen Medienkanäle mit ihren Informationen zu befüllen.

Lunchtime.de besteht aus einem leicht zu bedienenden, zentralen Backend-System, in das der Gastronom die kompletten Daten rund um sein Speisenangebot einpflegen kann. Das System verteilt die Informationen danach automatisch an die verschiedenen Medienkanäle weiter. Dabei sorgen die verschiedenen Frontend-Systeme wie zum Beispiel die iPhone-App, Web-App und die Website von lunchtime.de dafür, dass die Gäste eine übersichtliche und benutzerfreundliche Darstellung der Informationen erhalten. Ein spezielles Intranetmodul kann sogar in jedes Firmenintranet eingebunden werden, so dass sich Mitarbeiter über das aktuelle Mittagstischangebot im Umkreis ihres Unternehmens informieren können. Natürlich ist über das lunchtime.de-System auch das Verteilen der Mittagskarte via Fax, E-Mail oder Print möglich.

Herzstück des Systems ist jedoch die kostenlose iPhone App lunchtime.de. Mit nur wenigen Klicks können sich Konsumenten von unterwegs oder von der Arbeit aus das Mittagstischangebot der Restaurants einfach und schnell auf dem Handy anzeigen lassen.

Von lunchtime.de profitieren damit alle Nutzer – Gastronomen, Gäste und sogar Unternehmen. Arbeitgebervereinigungen gehen davon aus, dass sich Mitarbeiter fünf bis zehn Minuten pro Tag während ihrer Arbeitszeit damit beschäftigen, wohin sie mittags zum Essen gehen. In einer Region wie Vaihingen-Möhringen im Großraum Stuttgart, in der sich rund 20.000 Arbeitnehmer täglich über die Mittagsangebote informieren, wären dies pro Tag ein bis zwei Mannjahre an produktiver Arbeitszeit, die den Unternehmen verloren geht. Wenn man pro Arbeitnehmer im Schnitt fünf Minuten einsparen könnte, so wäre dies eine Gesamtersparnis von etwa einem Mannjahr pro Tag, erläutert Joakim Kågström, geschäftsführender Gesellschafter der Medienmacher GmbH.

Gastgewerbe: Umsatz steigt im Dezember um 2,6% – Jahresplus 2011 von 2,4%

(Wiesbaden, 18. Februar 2012) Das Weihnachtsgeschäft riss es raus: Das Gastgewerbe setzte im Dezember 2011 nominal 4,5 Prozent und real 2,6 Prozent mehr um als im Dezember 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Gastronomie setzte nominal 5,2 Prozent und real 3,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Damit ergab sich das erste Mal seit Monaten wieder ein Plus.

Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 2,2 Prozent, real war der Umsatz gleich hoch wie im Dezember 2010. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Dezember 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 2,8 Prozent und real 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2010.

Im Vergleich zum Vormonat November 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,3 Prozent und real um 0,4 Prozent niedriger.

Jahr 2011 mit Plus von 2,4%
Im Gesamtjahr 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,8 Prozent und real 2,4 Prozent mehr um als im Vorjahr. Damit konnten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland – nach dem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Umsatzrückgang im Jahr 2009 – im zweiten Jahr in Folge eine nominale Umsatzsteigerung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erzielen.

Genaue Datentabellen sind hier abrufbar: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2012/02/PD12__058__45213,templateId=renderPrint.psml 

Gastgewerbe: Löhne stiegen um bis zu 7%

(Berlin, 17. Februar 2012) Mehr Geld für die Arbeitnehmer im Gastgewerbe: In den vergangenen Jahren stiegen die Löhne und Gehälter in der Gastronomie und Hotellerie um bis zu 7,4 Prozent. Dies berichtet die „Bild“ unter Berufung auf das Statistische Bundesamt.

Ungelernte Arbeitnehmer im Gastgewerbe verzeichneten zwischen 2007 und 2010 den stärksten Lohnanstieg (+7,4%) auf durchschnittlich 1.522 Euro im Monat. Sogenannte angelernte Arbeitnehmer verzeichneten ein Gehaltsplus von 1,7 Prozent auf durchschnittlich 1.591 Euro. Fachkräfte verdienen nun mit 1.863 Euro rund 2,5 Prozent mehr.

Herausgehobene Fachkräfte im Gastgewerbe bekommen monatlich rund 2.688 Euro, das sind vier Prozent mehr als noch vor Jahren. Arbeitnehmer in leitender Stellung werden mit 4.176 Euro (+4,6%) honoriert.

Der Gehaltszuwachs fiel der Übersicht in der „Bild“ zufolge realtiv üppig aus. Stärkere Lohnsteigerungen gab es nur bei Banken, im Baugewerbe oder Krankenhäusern.

Die Betriebe im Gastgewerbe haben zunehmend mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen. Vergleichsweise geringe Bezahlung, Schichtarbeit und fordernde Arbeitszeiten schrecken immer wieder ab. „Hotelier TV“ berichtete im Messe-Fernsehen von der Intergastra Stuttgart aktuell zum Branchenproblem.

„Erfolgsinitiative HOGA“ bringt konkrete Ergebnisse für den Betriebsalltag

ETL ADHOGA und GeMax laden zu Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie in ganz Deutschland ein

(Berlin/Kassel, 16. Februar 2012) Neun weitere Veranstaltungen sind konkret geplant: Die „Erfolgsinitiative HOGA“ von ETL ADHOGA und GeMax ist erfolgreich angelaufen. In ganz Deutschland treffen sich Unternehmer aus Hotellerie und Gastronomie zu den Netzwerktreffen. Dabei steht der Austausch mit Experten und Kollegen im Vordergrund. „Die ‚Erfolgsinitiative HOGA’ soll Unternehmer anregen und inspirieren“, erläutert Erich Nagl, Vorstand der ETL ADHOGA Unternehmensberatung AG. „Wir zeigen Lösungsansätze für Brennpunktthemen im Gastgewerbe auf und analysieren diese fundiert“. Die „Erfolgsinitiative HOGA“ richtet vornehmlich an inhabergeführte Betriebe im Gastgewerbe und will einen Beitrag für nachhaltig erfolgreiche Unternehmen leisten.

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Start für "Erfolgsinitiative HOGA" von ETL ADHOGA und GeMax: Netzwerktreffen für Hotellerie und Gastronomie mit konkreten Ergebnissen für den Betriebsalltag

Die nächsten Veranstaltungen der „Erfolgsinitiative HOGA“ finden statt am
20. März 2012 in Erfurt
27. März 2012 in Regensburg
17. April 2012 in Gera
25. April 2012 in Aachen
08. Mai 2012 in Lübz
23. Mai 2012 in Dortmund
30. Mai 2012 in Herten
03. Juli 2012 in Bielefeld
06. November 2012 auf Norderney

Anmeldung unter: www.etl-adhoga.de/veranstaltungen, Tel. 030/2264 1111. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Der Startschuss zur „Erfolgsinitiative HOGA“ fiel bereits Mitte Januar in Steinfurt mit Steuerberaterin Christina Seimetz. Sie berichtete, wie sie die Mitarbeitermotivation steigern können und das Unternehmen dabei Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabgaben spart. Robert Tom Coester von GeMax berichtete aus seiner Praxis, wie es erfolgreiche Gastronomen zum regionalen Marktführer gebracht hatten. „Für mich hat sich die Teilnahme an der Erfolgsinitiative gelohnt. Ideen und Anregungen haben mich motiviert die nächsten Schritte zu machen. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, ich will dann schon von eigenen Erfolgen berichten“, reümierte Kerstin Kerssen vom Gasthof Waldesruh in Saerbeck.

GeMax und ETL ADHOGA stehen für aktive Unterstützung von erfolgshungrigen Unternehmern der Hotellerie und Gastronomie im gesamten Bundesgebiet. Während GeMax sich um die Bereiche Jahresmarketingplanung und Mitarbeiterschulungen kümmert, betreut ETL ADHOGA Ihr Zahlenwerk und überzeugt durch leicht verständliche branchenspezifische Auswertungen. Gemeinsam geben GeMax und ETL ADHOGA dem Gastronom professionelle Rückendeckung um sich besser seinem Kerngeschäft kümmern zu können.

Die ETL ADHOGA Steuerberatung AG mit Hauptsitz in Berlin ist ein Unternehmen der ETL-Gruppe, dem größten Steuerberater-Verbund in Deutschland. Das Unternehmen wurde speziell zur branchenspezifischen Betreuung von Hotel- und Gastronomieunternehmen gegründet. Das Leistungsportfolio umfasst alle Belange der Steuerberatung, essentielle Bereiche der Unternehmensberatung und die wichtigsten Fragen in der betrieblichen Rechtsberatung.

Hornstein-Ranking: Spitzenrang für Harald Wohlfahrt, Helmut Thieltges und Sven Elverfeld

(Stuttgart, 14. Februar 2012) Rang 1 müssen die drei besten Köche Deutschlands teilen: Das renommierte Hornstein-Ranking 2012, die Liste der 150 am besten bewerteten Restaurants in Deutschland, wird von Harald Wohlfahrt (“Schwarzwaldstube” im Hotel Traube Tonbach Baiersbronn), Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Wittlich/Dreis) und Sven Elverfeld (“Aqua” im Ritz-Carlton Wolfsburg) angeführt. Die neue Bestenliste, die auf den Bewertungen der wichtigsten Gourmetführer basiert, wurde nun in Stuttgart von Laurent-Perrier und Herausgeber Thomas Schreiner präsentiert.

Platz zwei und drei entfallen durch die Dreifachbesetzung des Spitzenplatzes. Auf Rang vier im Hornstein-Ranking 2012 kommt Joachim Wissler (“Vendome” im Grandhotel Schloss Bensberg), Platz fünf erreicht Klaus Erfort (Gästehaus Erfurt, Saarbrücken) und Platz sechs geht an Christian Bau (“Victor’s Gourmet Restaurant” in Schloss Berg Perl). Nummer sieben in der allseits anerkannten Bestenliste ist Claus-Peter Lumpp (Restaurant “Bareiss” im Hotel Bareiss Baiersbronn), auf Rang acht ist Thomas Bühner (“La Vie” in Osnabrück). Auf Platz neun stehen punktegleich Nils Henkel (Gourmetrestaurant “Lerbach” im Schlosshotel Lerbach) und Heinz Winkler (“Residenz Winkler” in Aschau am Chiemsee). Somit entfällt Platz zehn.

Die Bestenliste steht unter www.hornsteinranking.de zum Download bereit.

AHGZ: Erfolgreicher Guinness-Weltrekordversuch

(Stuttgart, 14. Februar 2012) Die „Nacht der Sterne“ der AHGZ Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) geht mit einem neuen Weltrekord in die Geschichte ein: Noch nie waren so viele Sterneköche bei ein und derselben Veranstaltung zu Gast – darunter so prominente Namen wie Harald Wohlfahrt, Nelson Müller und Jörg Sackmann.

Das ist Weltredkord: Noch nie waren soviele Sterneköche - nämlich 96 - gemeinsam auf einer Galanacht. Damit geht die "Nacht der Sterne", veranstaltet von der AHGZ anläßlich der Intergastra Stuttgart, in das Guiness Buch der Weltrekorde ein

Das ist Weltredkord: Noch nie waren soviele Sterneköche - nämlich 96 - gemeinsam auf einer Galanacht. Damit geht die "Nacht der Sterne", veranstaltet von der AHGZ anläßlich der Intergastra Stuttgart, in das Guiness Buch der Weltrekorde ein

Die AHGZ hatte am gestrigen Abend im Rahmen der Intergastra 2012 zu dem besonderen Event ins Mövenpick Hotel Stuttgart Airport geladen. 100 Spitzenköche, dekoriert mit einem, zwei und drei Michelin-Sternen, gaben sich dort die Ehre und machten Stuttgart für eine Nacht zur kulinarischen Hauptstadt Deutschlands.

Zwei Rechtsanwälte und rund 500 geladene Gäste waren Zeuge des erfolgreichen Guinness-Weltrekordversuchs. Kulinarisch wurden sie mit der vielfach ausgezeichneten Küche der beiden Mitveranstalter Klaus Schurr und Sternekoch Rolf Straubinger vom Hotel Burg Staufeneck in Salach verwöhnt.

„Auch für uns war dies eine unvergessliche Veranstaltung“, freut sich Joachim Eckert, Verlagsleiter der AHGZ. „Wir wollten mit dem Rekord die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass Deutschland eines der höchstdekorierten Gourmetländer weltweit ist. Und das ist uns gelungen.“

Intergastra Stuttgart: Sieger beim Bocuse d’Or Germany ist Johannes Goll

(Stuttgart, 11. Februar 2012) Überraschungserfolg: Johannes Goll vom Gourmetrestaurant “Francais” im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof der Mainmetropole ist Sieger beim Bocuse d’Or Germany Selection 2012. Zusammen mit Assistent Maximilian Darstein setzte er sich gegen eine starke Konkurrenz durch. HOTELIER TV berichtet dazu aktuell von der Hotel- und Gastro-Fachmesse Intergastra.

Auf dem zweiten Platz des renommierten Kochwettbewerbs kommt Oliver Röder vom Landlust Hotel Burg Flamersheim in Euskirchen (mit Assistant Andreas Högg). Platz 3 erreichte Sascha Wolter von den “Backnanger Stuben” gemeinsa mit Kevin Kühbach.

Das Finale des Bocuse d’Or fand zum ersten Mal bei der Intergastra Stuttgart statt. Patrick Jaros, Präsident vom Bocuse d’Or Germany und Geschäftsführer von Foodlook Studio zeigte sich begeistert von der beeindruckenden Größe und Positionierung des Schaubereichs im Atrium des modernen Messegeländes. Der Bocuse d’Or findet alle zwei Jahre statt. 24 talentierte Köche aus aller Welt kommen zum Finale im Januar 2013 auf der Fachmesse “Sirha” in Lyon. Die Weltmeisterschaft der Köche gilt als Sprungbrett für eine Karriere in der Haute Cusisine. Im März treffen sich die Gewinner bei einem Wettbewerb in Brüssel, um beim Finale in Lyon dabei sein zu können.

Bei der vergangenen Ausscheidung 2009 siegte Ludwig Herr in Deutschland und erreichte im Finale noch einen achtbaren achten Platz.

Gastgewerbe: Über 40% der Erwerbstätigen arbeiteten 2010 in Teilzeit

(Wiesbaden, 11. Februar 2012) Im Jahr 2010 arbeiteten in Deutschland 1,49 Millionen Personen in ihrer Haupttätigkeit im Gastgewerbe. Davon gingen 41,4 Prozent einer Teilzeittätigkeit nach. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit. Mit einem Anteil von 57,8 Prozent waren Frauen in dieser Branche deutlich überrepräsentiert. 42,5 Prozent der Erwerbstätigen im Gastgewerbe waren im Alter von 15 bis 34 Jahren. Damit war der Anteil jüngerer Erwerbstätiger deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, wo diese Altersgruppe nur 30,5 Prozent aller Erwerbstätigen ausmachte.

Erwerbstätige insgesamt und im Gastgewerbe 2010

617 000 Personen arbeiteten 2010 im Gastgewerbe in Teilzeit. Fast jede dritte (29,6%) tat dies unfreiwillig, weil sie keine Vollzeitstelle gefunden hatte. Geringfügig Beschäftigte kommen in dieser Branche mit einem Anteil von 21,6 % mehr als doppelt so häufig vor als bei den Erwerbstätigen in allen Branchen zusammen (8,3%).

Noch ein weiterer Aspekt der Arbeitszeit kennzeichnet das Gastgewerbe. Das Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten ist hier weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete ständig oder regelmäßig samstags (60,7%), sonntags (52,7%) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5%). Immerhin knapp ein Sechstel (15,3%) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.

Das Gastgewerbe ist ein Bereich, in dem gering qualifizierte Personen ohne formal anerkannte Berufsausbildung häufiger erwerbstätig sind. 577 000 Personen ohne formale Berufsqualifikation arbeiteten 2010 in dieser Branche, was einem Anteil von 38,7 Prozent an allen dort Erwerbstätigen entspricht. Dagegen lag der Anteil gering Qualifizierter unter allen Erwerbstätigen lediglich bei 17,7 Prozent.

Im Gastgewerbe tätige Personen sind häufiger selbstständig als in anderen Branchen: 17,6 Prozent der dort Erwerbstätigen waren 2010 selbst Inhaber beispielsweise eines Hotels, einer Pension, einer Gaststätte, einer Bar oder eines Cateringunternehmens. Damit lag der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe weit über dem Anteil bei allen Erwerbstätigen (11,5%). Allerdings ist der Anteil der Selbstständigen im Gastgewerbe rückläufig: Im Jahr 2000 hatte er noch bei 23,2 Prozent gelegen.

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe um 272.000 Personen gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 22 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt lediglich um sechs Prozent. Allerdings fand der Zuwachs im Gastgewerbe ausschließlich über Teilzeitbeschäftigung statt, die ebenfalls um 272,000 Personen zunahm. Dies ist jedoch nicht mit einem Anstieg an geringfügiger Beschäftigung gleichzusetzen: Die Zahl der geringfügig Beschäftigten wuchs zwischen 2000 und 2010 um 145.000 Personen und machte etwas mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs (53%) der (Teilzeit-)Beschäftigung im Gastgewerbe aus.

American Express: Vor allem bei Luxusgütern ist Service für Verbraucher unverzichtbar

(Frankfurt am Main, 10. Februar 2012) Im Restaurant würden viele deutsche Verbraucher lieber mehr Geld ausgeben, als sich selbst zu bedienen. Gerade im Luxussegment oder bei Produkten und Dienstleistungen, bei denen hohe Expertise gefragt ist, sind hervorragende Serviceleistungen für Einzelhandelskunden unverzichtbar. So würden Kunden etwa auch beim Weinhändler oder beim Optiker lieber mehr bezahlen, als auf Service zu verzichten. Das hat eine neue Befragung von Einzelhandelskunden im Auftrag von American Express ergeben. Beim Bäcker selbst die Brötchen einzupacken, ist dagegen für jeden Zweiten kein Problem. Jedoch ist der Service insgesamt für 60 Prozent entscheidend für den Kauf und von größerer Bedeutung als der Preis.

Bei Luxusgütern und hochwertigen Dienstleistungen spielt Service für deutsche Einzelhandelskunden eine hervorgehobene Rolle und wird stark nachgefragt. Beim Weinhändler oder beim Juwelier zum Beispiel legen besonders viele Verbraucher Wert auf einen Rundum-Service. Nur für jeden Zehnten geht es hier auch ohne Serviceleistungen. Gerade einmal acht Prozent würden in Restaurants für einen günstigeren Preis auf Service verzichten, in Hotels nur sechs Prozent. Ist besondere handwerkliche Expertise gefragt, sagen sogar noch weniger “Hauptsache, der Preis stimmt”. Das ist besonders bei Elektronikfachhändlern (5 Prozent), Werkstätten (4%) und Optikern (3%) der Fall. Umgekehrt gilt: Je austauschbarer das Produkt oder die Dienstleistung, desto höher ist die Bereitschaft, auf Service zu verzichten. So würden Viele beim Bäcker (56%) oder im Supermarkt (54%) auf Service verzichten, wenn sie dafür Geld sparen können.

Deutsche wollen selbst über Serviceleistungen entscheiden
Insgesamt ist guter Service den Befragten sehr wichtig: Drei von fünf Verbrauchern machen ihre Kaufentscheidung vom Service abhängig. Dabei achten Kunden sehr auf Gestaltungsfreiheit und individuelle, flexible Angebote. So sind Angebote, bei denen Verbraucher Serviceleistungen selbst zusammenstellen können, noch etwas beliebter als Komplettpakete: 37 Prozent finden es gut, wenn sie einzelne Leistungen, zum Beispiel Versicherungen oder Lieferservices, zusätzlich auswählen und damit auch Einfluss auf den Preis ausüben können. 35 Prozent möchten sich um nichts kümmern und würden einem Rundum-Sorglos-Paket den Vorzug geben. Nur für etwas mehr als jeden Fünften steht der Preis im Vordergrund: Diese Verbraucher möchten so viel wie möglich sparen und würden dafür Teile des Services selbst in die Hand nehmen.

Fachkräftemangel in Hamburg: 630 Köche und Kellner gesucht

(Hamburg, 09. Februar 2012) Jede Menge Gastrojobs in Hamburg: In der Gastronomie und Hotellerie sind soviele Stellen offen wie nie. 630 Positionen müssen dringend besetzt werden, teilte der Dehoga-Landesverband mit. Allein 17 Köche will Eugen Block („Block House“, „Block Menü“, Grand Elysee Hotel) in seinem neuen Gastroprojekt „Block Bräu“ an den Landungsbrücken beschäftigen.

In Hamburg werden mehrere hundert Fachkräfte für die Gastronomie gesucht

In Hamburg werden mehrere hundert Fachkräfte für die Gastronomie gesucht

„Fachkräfte werden mehr und mehr zur Mangelware. Da kann sich Hamburg nicht vom Bundestrend abkoppeln“, sagte Gregor Maihöfer, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hamburg. Im neuen „Block Bräu“, das im April in den ehemaligen Räumen der Erlebniskneipe „Pupasch“ eröffen wird, werden auch 35 Service-Fachkräfte, neun Bar-Experten und drei Schichtleiter gesucht. Geschäftsführerin Claudia Driver ist dabei auch auf die Vorschläge der Arbeitsagentur angewiesen: Mit 25 empfohlenen Bewerbern sprach sie bereits, 20 davon stellte sie ein.

Das „Block Bräu“ wird auch drei Etagen (knapp 2.000 Quadratmeter) Platz für rund 500 Gäste bieten. An vier Bars wird selbstgebrautes Bier ausgeschenkt. Das Foodangebot bleibt betont norddeutsch. Unternehmerlegende Eugen Block investiert rund acht Millionen Euro in den Umbau.

Auch Catering- und Gastrounternehmer Jens Stacklies will in Hamburg weitere Fachkräfte holen. „Wir würden fünf Köche, fünf Servicekräfte und eine Hauswirtschaftsleiterin sofort einstellen“, sagte er. Die Suche nach guten Leuten höre nie auf.

Neueröffnung bei der Tschuggen Hotel Group: Das frisch renovierte Albergo – Caffè Carcani öffnet zu Ostern und lädt zum „Dolce far niente“ auf die Piazza nach Ascona

(Ascona, 8. Februar 2012) Verweilen dort wo es am schönsten ist – Die Piazza in Ascona und so auch das neue Albergo – Caffè Carcani, locken zum „Dolce far niente“ – dem süssen Nichtstun – ans Ufer des Lago Maggiore in die Sonnenstube der Schweiz. Das frisch renovierte Dreisternehotel der Tschuggen Hotel Group eröffnet im April 2012 mit 29 Zimmer und dem Caffè Carcani, das tagsüber zu Kaffee und Kuchen und am Abend zum „Aperitivo“ mit erlesenen Weinen und Assaggi einlädt. Wer das neue Albergo – Caffè Carcani kennen lernen möchte, dem bietet das Dreisternehaus vom 26. April bis 31. Mai 2012 ein Eröffnungsspecial mit drei Übernachtungen inklusive Frühstücksbuffet und einer Fahrt zu den Brissago Inseln, mit dem 100 Meter vom Haus entfernten Schiff, sowie den Eintritt in den Botanischen Garten auf den Inseln, zum Preis ab 360 Schweizer Franken (ca. 270 Euro) pro Person im Doppelzimmer.

Albergo Caffe Carcani

Albergo Caffe Carcani

Das Albergo – Caffè Carcani liegt an der schönen Seepromenade Piazza G. Motta in Ascona gegenüber dem Bootsanlegesteg mit herrlichem Blick auf den glitzernden Lago Maggiore und die umliegenden Berge. Noch sind die Türen fest verschlossen, doch innen wird derzeit fleissig gearbeitet, um das neue Haus im Besitz der Tschuggen Hotel Group pünktlich an Ostern zu eröffnen. Nach Komplettierung des Totalumbaus erwarten die Gäste 25 Doppel- und vier Einzelzimmer, welche alle mit Dusche, TV-Flatscreen, Safe, Minibar, Klimaanlage sowie kostenfreiem W-Lan ausgestattet sein werden.

Im Erdgeschoss des Hauses eröffnet am 26. April das neue Caffè Carcani, das innen und aussen über insgesamt 120 Sitzplätze verfügt. Auf der herrlichen Terrasse können die Gäste bei einem Eis oder Kaffee und Kuchen am Nachmittag sowie bei einem Aperitif am Abend den Seeblick geniessen und den ein- und ausfahrenden Schiffen zusehen. Herzstück des Caffè Carcani wird die neue Bartheke sein, an der tagsüber auch ganz im italienischen Stil ein Espresso mit Brioche genossen werden kann. Auf der Mittagskarte des neuen Caffè gibt es ein täglich wechselndes Tagesmenü sowie verschiedene Salate und Panini. Und am Abend kredenzt Gaetano Guerra, der neue Chefkoch des Hauses, leckere Assaggi sowie süsse Verführungen zu dem erlesenen Weinangebot des Caffè Carcani.

Die direkte Telefonnummer des Albergo – Caffè Carcani für Reservierungen und weiteren Informationen lautet +41 (0)91 785 17 17. Ebenfalls abrufbar und buchbar ist das „Eröffnungsspecial“ im Internet unter www.carcani.ch.

Deutscher Gastronomiepreis 2011: Karl-Heinz Stockheim für Lebenswerk ausgezeichnet

(Warstein, 07. Februar 2012) Der „Deutsche Gastronomiepreis 2011“ geht nach Köln und Kühlungsborn. Den Preis in der Kategorie Food gewann Claudia Stern aus Köln. Sie überzeugte die unabhängige Jury von Branchenexperten mit ihrem außergewöhnlichen Konzept von Restaurant, Weinhandel und Erlebnisgastronomie, das sie seit Jahren in ihrem Restaurant “Vintage” umsetzt. In der Kategorie Beverage setzte sich der Vollblut-Gastronom, Musiker und leidenschaftliche Segler Peter Weide durch. Er stieg 1990 in die Gastronomie ein und ist seit nunmehr sieben Jahren mit seinem Café Restaurant “Vielmeer” in Kühlungsborn an der Ostseeküste aktiv. Beide Gastronomie-Profis nahmen bei der feierlichen Preisverleihung die Auszeichnung aus den Händen von Lothar Menge, Vertriebsdirektor der Warsteiner Gruppe, entgegen.

Die Preisträger des Deutschen Gastronomiepreises 2011 von links nach rechts: Ehrenpreisträger Karl-Heinz Stockheim, Inhaber und Firmenchef der Düsseldorfer Stockheim-Gastronomiegruppe, Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, Claudia Stern, Vintage in Köln, ausgezeichnet mit dem Deutschen Gastronomiepreis 2011 in der Kategorie "Food", Peter Weide, Vielmeer in Kühlungsborn, Gewinner des Deutschen Gastronomiepreises in der Kategorie "Beverage", und Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe.

Die Preisträger des Deutschen Gastronomiepreises 2011 von links nach rechts: Ehrenpreisträger Karl-Heinz Stockheim, Inhaber und Firmenchef der Düsseldorfer Stockheim-Gastronomiegruppe, Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, Claudia Stern, Vintage in Köln, ausgezeichnet mit dem Deutschen Gastronomiepreis 2011 in der Kategorie "Food", Peter Weide, Vielmeer in Kühlungsborn, Gewinner des Deutschen Gastronomiepreises in der Kategorie "Beverage", und Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Düsseldorfer Karl-Heinz Stockheim, Inhaber der Stockheim-Gastronomiegruppe, mit dem Warsteiner Preis für sein Lebenswerk. “Der Ehrenpreisträger ist mit seinen Visionen und nachhaltigen Konzepten in der Verkehrs-, Messe- und Eventcateringgastronomie ein ganz außergewöhnliches Vorbild für die gesamte gastgebende Branche”, brachte Juryvorsitzender Lothar Menge die Entscheidung der Branchenexperten auf den Punkt.

“Ich freue mich immer wieder auf die zahlreichen Persönlichkeiten bei diesem Wettbewerb, die mit Mut, Kreativität und eigener Schaffenskraft die außergewöhnlichsten Gastronomie-Konzepte umsetzen”, erklärt Catharina Cramer, geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin des Deutschen Gastronomiepreises. Mehr als 60 qualifizierte Gastronomen hatten sich bundesweit für den Deutschen Gastronomiepreis 2011 beworben.

13. S.Pellegrino Kulinarische Auslese – Top 3 Köche Deutschland: Harald Wohlfahrt, Joachim Wissler und Helmut Thieltges

München, 07. Februar 2012) Als Führende des deutschen Rankings der 13. S.Pellegrino Kulinarische Auslese wurden in diesem Jahr Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Baiersbronn), Joachim Wissler (Vendôme, Bergisch Gladbach) und Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora, Dreis) ausgezeichnet, die gemeinsam Platz eins der Wertung belegen. Sterne, Stars und Spitzenköche – mit einer glamourösen Show haben die führenden Köpfe der gehobenen Gastronomie Deutschlands gemeinsam mit 400 geladenen Gästen, darunter viel Prominenz aus Showbusiness und Gesellschaft, die 13. Ausgabe der S.Pellegrino Kulinarischen Auslese gefeiert. Bei der festlichen Veranstaltung im „Teatro“ in München wurden auch 2012 wieder die besten 2012 Köche und Restaurants Deutschlands und die besten 212 Österreichs ausgezeichnet.

13. S.Pellegrino Kulinarische Auslese: Alle Spitzenköche Deutschlands und Österreich

13. S.Pellegrino Kulinarische Auslese: Alle Spitzenköche Deutschlands und Österreich

Die S.Pellegrino Kulinarische Auslese führt die Ergebnisse der renommiertesten Restaurantführer beider Länder zusammen und bietet Genießern damit in einer einzigartigen Liste den Überblick über die besten Adressen für die gehobene Gastronomie. Das entsprechende Buch erscheint 2012 erstmals im exklusiven Hardcover-Format. Mehr als 60 Spitzenköche mit zusammen rund 100 Sternen waren ins Restauranttheater gekommen, um zu erfahren, wer in diesem Jahr zu den Besten der Besten zählt. Durch das – neben den Preisverleihungen – von eindrucksvoller Artistik und unterhaltsamem Varieté geprägte Programm führte wie in den Vorjahren TV-Moderator Markus Lanz.

In diesem feierlichen Rahmen wurden die Gäste mit einem Vier-Gänge-Menü, unter anderem bestehend aus getrüffelter Kartoffelsuppe und Kalbsfilet im Brotmantel, verwöhnt. Unter die zahlreichen prominenten Genießer des gastronomischen Spitzenereignisses hatten sich u. a. die Schauspielerin Grit Boettcher, das Moderatorenpaar Marianne und Michael, Regisseur Xaver Schwarzenberger, Regisseur Otto Retzer, Musiker und Moderator Maxi Arland sowie TV-Moderatorin Karen Webb gemischt. Hans-Peter Edelbluth, Vorsitzender der Geschäftsführung von Nestlé Waters Deutschland, Anna V. Rückert, Brand Managerin S.Pellegrino und Acqua Panna Deutschland, sowie Norbert Rosen, Vertriebsleiter OOH, übergaben feierlich die Trophäen. An der Spitze der österreichischen Wertung stehen 2012 Karl und Rudolf Obauer (Obauer, Werfen) punktgleich mit Heinz Reitbauer jun. (Steirereck im Stadtpark, Wien) vor den ebenfalls gleichplatzierten Johanna Maier (Hotel Hubertus, Filzmoos) und Lisl Wagner-Bacher (Landhaus Bacher, Mautern).

Acqua Panna Sonderpreise
Mit Spannung erwarteten die Anwesenden auch in diesem Jahr wieder die Vergabe der Acqua Panna Sonderpreise. Oliver Röder (Bembergs Häuschen, Euskirchen) erhielt die Ehrung für die erfolgreichste deutsche „Neueröffnung des Jahres“, das österreichische Pendant ging an Thomas Wohlfarter (Amarantis, Wien). Für beide gab es jeweils einen Gutschein im Wert von 500 Euro aus dem Hause Chef Collection. Als deutscher „Aufsteiger des Jahres“ wurde Tim Raue (Tim Raue, Berlin) ausgezeichnet, der sich seit 2011 von Rang 892 auf Platz 59 im Ranking vorgearbeitet hat. Simon Taxacher (Rosengarten, Kirchberg in Tirol) bekam dank seiner Verbesserung von Rang 128 auf 7 den entsprechenden Preis für Österreich. Die beiden Köche wurden jeweils mit einer 6-Liter-Flasche Laurent-Perrier-Champagner belohnt. Deutsche „Köchin des Jahres“ ist 2012 Ulrike Stoebe (Landhaus Mühlenberg, Daufenbach), für Österreich holte sich diesen Titel Jacqueline Pfeiffer (Le Ciel, Wien). Beide Damen erhielten jeweils eine exklusive Handtasche aus dem Hause BVLGARI. Den Sonderpreis als „Sommelier des Jahres“ durfte schließlich Thomas Sommer (Schloss Lerbach, Bergisch Gladbach) in Empfang nehmen. Er freute sich außerdem über eine 12-Liter-Flasche erlesenen Weines aus dem Hause Robert Goldenits. Und bei der großen Aftershow-Party sorgte Sternekoch Nelson Müller, der schon zu Beginn gemeinsam mit Markus Lanz ein musikalisches Highlight gesetzt hatte, während seines Auftritts mit der Jim Rockford Band für beste Stimmung.

Anna V. Rückert, verantwortlich für die gelungene Veranstaltung, konnte am Ende höchst zufrieden auf die neue Ausgabe des Top-Events der Spitzengastronomie zurückblicken. Hans-Peter Edelbluth: „Allein die Tatsache, dass sich die besten Köche Deutschlands und Österreichs heute zur S.Pellegrino Kulinarischen Auslese versammelt haben, zeugt von dem großen Ansehen, das unsere Mineralwasserklassiker in der Spitzengastronomie genießen. S.Pellegrino und Acqua Panna werden zweifellos als unverzichtbare Begleiter von edlen Weinen und hervorragenden Speisen wahrgenommen.“

Der renommierte Restaurantführer S.Pellegrino Kulinarische Auslese fasst die Ergebnisse der bekanntesten Restaurant-Handbücher in einem eigenen Ranking zusammen. Bestellt werden kann das Buch im exklusiven Hardcover ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro unter www.sanpellegrino.de. Dort ist auch eine praktische Online-Version mit Suchfunktion hinterlegt. Die Kulinarische Auslese ist ebenso als kostenlose iPhone-App erhältlich.

Die Preisträger im Überblick:

Top 3 Deutschland:
Harald Wohlfahrt, Schwarzwaldstube, Baiersbronn
Joachim Wissler, Vendôme, Bergisch Gladbach
Helmut Thieltges, Waldhotel Sonnora, Dreis

Top 3 Österreich:
Rudolf und Karl Obauer, Obauer, Werfen
Heinz Reitbauer jun., Steirereck im Stadtpark, Wien
Johanna Maier, Hotel Hubertus, Filzmoos
Lisl Wagner-Bacher, Landhaus Bacher, Mautern

Acqua Panna Sonderpreise „Neueröffnung des Jahres“:
Deutschland: Oliver Röder, Bembergs Häuschen, Euskirchen
Österreich: Thomas Wohlfarter, Amarantis, Wien

Acqua Panna Sonderpreise „Aufsteiger des Jahres“:
Deutschland: Tim Raue, Tim Raue, Berlin
Österreich: Simon Taxacher, Rosengarten, Kirchberg in Tirol

Acqua Panna Sonderpreise „Köchin des Jahres“:
Deutschland: Ulrike Stoebe, Landhaus Mühlenberg, Daufenbach
Österreich: Jacqueline Pfeiffer, Le Ciel, Wien

Acqua Panna Sonderpreis „Sommelier des Jahres“:
Thomas Sommer, Schloss Lerbach, Bergisch Gladbach

“AHGZ Sternegipfel”: Für alle Besucher der Intergastra: Kochshows mit Sterneköchen

Unter anderem mit Harald Wohlfahrt, Hans Horberth, Jordi Cruz, Jörg Sackmann, Vincent Klink und Frank Oehler

(Stuttgart, 01. Februar 2012) Im Rahmen der Intergastra Stuttgart (11. bis 15. Februar) lädt die “AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung” alle Messebesucher zu einer kulinarischen Veranstaltung der Extraklasse ein: dem “AHGZ Sternegipfel”. Er findet am 12. und 13. Februar 2012 jeweils von 10 bis 18 Uhr im Atrium der Messe Stuttgart statt.

16 der erfolgreichsten Sterneköche Deutschlands kommen zum "AHGZ Sternegipfel"

16 der erfolgreichsten Sterneköche Deutschlands kommen zum "AHGZ Sternegipfel"

16 der erfolgreichsten Sterneköche Deutschlands zeigen, welche kulinarischen Trends die Top-Gastronomie bewegen. Zusammen vereinen die Meister der Gourmet-Küche 21 Michelin-Sterne auf sich. Unter anderem werden Harald Wohlfahrt (3 Sterne), Hans Horberth (2 Sterne), Jordi Cruz (2 Sterne), Jörg Sackmann (1 Stern), Vincent Klink (1 Stern) und Frank Oehler (1 Stern) beim “AHGZ Sternegipfel” dabei sein.

Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Kochshows, genussreichen Verkostungen und Podiumsdiskussionen freuen. So wird Harald Wohlfahrt Einblicke in sein Lebenswerk geben und von seiner 20-jährigen Erfahrung als 3-Sterne-Koch berichten. Hans Horberth verführt die Gäste in die Welt der kulinarischen Kontraste, und Jörg Sackmann bereitet vor den Augen der Zuschauer einen blauen Hummer mit Basmatireis und Ananas-Chutney zu. Doch es bleibt nicht nur beim Augenschmaus: Die Starköche laden das Publikum auch zu zahlreichen Kostproben ein.

Weitere Informationen zu den Sterneköchen und dem Programm finden sich unter www.sternegipfel.de.