Weekly Empowerment: Falsch Danken

Von Jörg Neumann, Neumann Zanetti & Partner

(Menggen/Schweiz, 20. August 2012) Bald werden landauf, landab wieder Weihnachtsbriefe und -karten formuliert. In dem grossen Berg an Weihnachtspost 2011 fiel mir ganz besonders auf, dass sogar der Dank für die Zusammenarbeit manchmal gar nicht passte. Dieser Dank wurde nämlich auch in Fällen ausgesprochen, in denen es gar keine Zusammenarbeit mehr gibt.

Falsch danken

Was zeigt das? Standardbriefe voller Floskeln sind definitiv out und Sie sollten die Ins & Outs für Weihnachtspost beachten – oder innerhalb Ihres Unternehmens weiterleiten.

IN
Handschrift – so wirken Ihre Grüsse und Wünsche persönlich.
Als Team unterschreiben stellt Sie alle miteinander in ein positives Licht.
Spenden statt Geschenke – diese Solidarität braucht es mehr denn je.
Leserlich schreiben – denn wie schade ist es, wenn kein Mensch entziffern kann, wer der Absender ist

OUT
Wie schon gesagt: falsch danken. Danken Sie auch nicht allgemein für dieses und jenes, das wirkt nicht wertschätzend.
Freundliche Grüsse und Beste Wünsche: unpersönlicher geht´s kaum noch.
Floskeln wie Das Jahr neigt sich dem Ende zu oder Ein ereignisreiches Jahr geht bald zu Ende: extrem langweilig!
Gescannte Unterschriften, die gleich als solche erkennbar sind.

Jedenfalls bleibt genügend Zeit, um individuell und sorgfältig vorzugehen, denn bis Heiligabend sind es noch 119 Tage.

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