Monatsarchiv: Dezember 2011

Deutschland schrumpft weiter: Weniger Städte und Kreise durch neue Eingemeindungen und Kreisgebietsreformen

(Siegburg, 28. Dezember 2011) Nur noch 11.337 selbstständige Städte und Gemeinden werden heute in der Bundesrepublik Deutschland gezählt. Sie alle sind auf dem Städteportal www.meinestadt.de zu finden – mit Statistiken, Marktplätzen, Branchenadressen, örtlichen Stellenangeboten, Stadtplänen,
Veranstaltungen und einer umfassenden lokalen Websuche.

14.197 Städte waren es noch im Januar 2000, als das Portal meinestadt.de erstmals ans Netz ging. Dies bedeutet: 2.860 Gemeinden haben seitdem ihre Rathäuser dicht gemacht und sich einer größeren Stadt oder Gemeinde angeschlossen. In den letzten Monaten schrumpfte die Zahl der selbstständigen Gemeinden weiter. Betroffen sind hier besonders die neuen Bundesländer. In Mecklenburg-Vorpommern trat erst im September 2011 die letzte Kreisgebietsreform in Kraft. Gab es dort vorher zwölf Landkreise und sechs kreisfreie Städte, sind es jetzt nur noch sechs Landkreise und zwei kreisfreie Städte.

Insgesamt gab es seit 2005 drei Kreisgebietsreformen, bei der die Anzahl der Gemeinden zwar nur geringfügig gesunken ist, die Anzahl der Kreise allerdings deutlich reduziert wurde. Gemeint sind die oben genannte Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern 2011 sowie in Sachsen 2008 und 2007 in Sachsen-Anhalt. In Sachsen schrumpften die bisher sieben kreisfreien Städte und 22 Landkreise auf drei kreisfreie Städte und zehn Landkreise. In Sachsen-Anhalt blieb die Zahl der kreisfreien Städte mit drei Städten zwar gleich, doch die Landkreise reduzierten sich von 21 Stück auf elf.

Eingemeindungen erfolgen meist aus finanziellen oder kommunalpolitischen Gründen. Auf meinestadt.de werden alle diese Veränderungen in der Städtelandschaft Deutschlands sorgfältig nachvollzogen. Besucher des Portals, die noch nach den alten Stadtnamen suchen, werden automatisch zu der jetzt neu geschaffenen Kommune geleitet.

meinestadt.de ist das größte Portal für alle 11.337 Städte und Gemeinden in Deutschland und führend im Bereich der lokalen Suche. Mit über 190 Millionen Zugriffen im Monat gehört das Portal zu den meist genutzten deutschen Internetangeboten laut Informationsgesellschaft zur Verbreitung von Werbeträgern (IVW 11/2011).

Heinz Horrmann: Die 10 besten Hotels weltweit

(Berlin, 27. Dezember 2011) Er hat über 2.000 Luxushotels getestet und 35 Hotelbücher geschrieben: „Hotelinspektor“ Heinz Horrmann hat nun seine persönliche Bestenliste aufgestellt. Fünf Spitzenresorts und fünf Stadtpaläste – die Top 10 der Hotels weltweit wurde nun in der „Welt am Sonntag“ ganzseitig veröffentlicht:

Mandarin Oriental New York - Oriental Study Room

Mandarin Oriental New York - Oriental Study Room

Mandarin Oriental New York
http://www.mandarinoriental.de/newyork/

Millenia Ritz-Carlton Singapur
http://www.ritzcarlton.com/en/Properties/Singapore/Default.htm

Bulgari Hotel Mailand
http://www.bulgarihotels.com/

Peninsula Hong Kong
http://www.peninsula.com/Hong_Kong/en/default.aspx

Mandarin Oriental Bangkok
http://www.mandarinoriental.de/bangkok/

Four Seasons Bora Bora
http://www.fourseasons.com/borabora/

Ritz-Carlton Grand Cayman
http://www.ritzcarlton.com/en/Properties/GrandCayman/Default.htm

One & Only the Palm, Dubai
http://thepalm.oneandonlyresorts.com/

Conrad Rangali Island
http://conradhotels3.hilton.com/en/hotels/maldives/conrad-maldives-rangali-island-MLEHICI/index.html

St. Regis Mardavall, Mallorca
http://www.stregismardavall.com/de

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier: http://www.welt.de/print/wams/reise/article13783252/Horrmanns-Empfehlungen.html

Abgesichert auf die Piste: Wie Wintersportler ihre Familie schützen können

(Düsseldorf, 27. Dezember 2011) Die Wintersportsaison hat begonnen und zahlreiche Deutsche tummeln sich wieder auf den Pisten. Doch Skifahren ist nicht nur eine echte Winterfreude, sondern auch eine gefährliche Sportart, bei der es zu schweren und sogar tödlichen Unfällen kommt. Oft mit weitreichenden Folgen: Denn nicht selten sind die Verunglückten einziger Versorger ihrer Liebsten. Wie Pistensportler ihre Angehörigen und sich selbst für den Fall der Fälle absichern können, weiß Tatjana Höchstödter, Vorsorgeexpertin bei der ERGO Lebensversicherung.
 
Skier ins Auto, dicke Winterkleidung eingepackt – und los geht die Reise in die schneebedeckten Berge. Etwa 16 Millionen Deutsche wedeln alljährlich in den Skigebieten – hinzu kommen Scharen von Snowboardern. Der große Andrang auf den Pisten und die hohen Geschwindigkeiten haben jedoch ihren Preis: Alleine in der Saison 2010/2011 verletzten sich etwa 40.000 deutsche Skifahrer; 6.400 von ihnen so schwer, dass sie stationär behandelt werden mussten.
 
Das Risiko fährt mit
Obwohl die meisten Pistenunfälle vergleichsweise glimpflich ausgehen, kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen. Schlimmer noch: Auch tödliche Unfälle hat die Wintersport-Gemeinde Jahr für Jahr zu beklagen. Besonders tragisch sind solche Vorkommnisse, wenn die Verunglückten Familie haben. Im schlimmsten Fall müssen der Partner und die Kinder dann nicht nur den Todesfall verkraften, sondern stehen darüber hinaus ohne Hauptversorger da. „Die Familie sollte dann zumindest vor den finanziellen Folgen geschützt sein“, sagt ERGO Expertin Tatjana Höchstödter. „Wer noch dazu einen gefährlichen Sport wie Skifahren betreibt, sollte die existenzielle Gefahr für seine Angehörigen nicht vergessen.“
 
Sicherheit für die Lieben daheim
Stirbt der Haupt- oder Alleinversorger, stürzt das seine Hinterbliebenen nicht selten in erhebliche Probleme. Denn Kredite und andere finanzielle Verpflichtungen belasten die Familienkasse weiterhin. Die ERGO Expertin empfiehlt: „Mit einer Risikolebensversicherung kann man seine Familie finanziell absichern. Im Fall der Fälle erhalten die Hinterbliebenen die vorher vereinbarte Versicherungssumme und können damit laufende Verpflichtungen auffangen.“ Für unfallgefährdete Sportler kann es sinnvoll sein, die Risikolebensversicherung mit einer Unfalltod-Zusatzpolice zu ergänzen. Damit erhöht sich die Versicherungssumme, wenn der Versicherte einen tödlichen Unfall erleidet. Übrigens: Auch Berufsunfähigkeit lässt sich im Rahmen einer Risikolebensversicherung absichern. „Gegen das Risiko, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können, sollte sich ohnehin jeder schützen“, rät Tatjana Höchstödter. „Gerade beim Skifahren kann es, schneller als man denkt, zu schweren Verletzungen kommen. Mit etwas Pech reicht schon ein komplizierter Bruch aus – und die eigene Arbeitskraft ist dahin. Auf die Erwerbsminderungsleistungen des Staates alleine sollte man sich dann besser nicht verlassen.“

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher.

Meckpomm.de: Verlagsgruppe Nordkurier startet großes Urlaubsportal für Mecklenburg-Vorpommern – 40.000 Unterkünfte ab sofort buchbar

(Neubrandenburg, 23. Dezember 2011) In der Nacht vom 23. Auf den 24. Dezember 2011 schaltet die Verlagsgruppe Nordkurier ihr neues Urlaubsportal www.meckpomm.de für Nutzer frei. Ab dem Weihnachtstag finden Besucher hier Urlaubstipps für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und Informationen über spezielle Angebote. Die direkte Buchung von 40.000 Übernachtungsmöglichkeiten ist sofort nutzbar.

Idyllisch: Boothäuser in Mecklenburg-Vorpommern - buchbar auf meckpomm.de

Idyllisch: Boothäuser in Mecklenburg-Vorpommern - buchbar auf meckpomm.de

In keinem Wirtschaftszweig ist Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren so erfolgreich wie im Tourismus. Über 6.6 Mio. Besucher reisten 2010 in das Bundesland, um Urlaub zu machen. 27.7 Mio. Übernachtungen kamen dabei zusammen.

Das Internetportal Meckpomm.de erleichtert die Planung für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern und verschafft einen raschen Überblick auf das vielfältige Angebot im ganzen Bundesland. Kategorien wie “Last Minute”, “Ostseeküste”, “Schlösser und Gärten”, “Mecklenburgische Seenplatte” etc. helfen bei der Orientierung. Selbst für ganz spezielle Wünsche wie zum Beispiel die Übernachtung in einem malerischen Bootshaus oder die Fahrt mit einem Heißluftballon erhält man mit wenigen Klicks die passende Information bis hin zur Buchung.

Mit dem Urlaubsportal Meckpomm.de erweitert die Verlagsgruppe Nordkurier ihr Medienportfolio um ein eigenständiges Internetportal, welches keiner der zahlreichen Printmarken des Medienhauses zugehört. Tilo Schelsky, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Nordkurier: “Mit dieser Investition in den Wachstumsmarkt Tourismus setzen wir ein bundesweites Zeichen für das Land Mecklenburg-Vorpommern aber auch für unsere eigene digitale Zukunft.”

Über die Verlagsgruppe Nordkurier: Der Nordkurier ist die Zeitung mit der stärksten Reichweite im äußersten Nordosten Deutschlands. Seine verbreitete Auflage von ca. 90.000 Exemplaren erreicht rund 180.000 Leser pro Tag. Seit Ende 1999 besitzt die Verlagsgruppe Nordkurier die Lizenz zur Verteilung von Briefpostsendungen und ist mit rund 2.500 Mitarbeitern einer der bedeutendsten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern. Ende 2010 Jahres baute das Medienhaus seine Beteiligung beim landesweiten privaten Radiosender Antenne MV aus. Der Sender erreicht in der Stunde bis zu 164.000 Hörer. Die Verlage der Kieler Nachrichten, der Augsburger Allgemeinen und der Schwäbischen Zeitung sind seit 1991 zu je einem Drittel die Gesellschafter der Verlagsgruppe Nordkurier.

Bettensteuer: In Bochum ab Januar – Hoteliers in Eisenach wehren sich

(Bochum/Eisenach, 23. Dezember 2011) Ab Januar gilt die Matratzen-Maut: Auch in Bochum führt der von SPD und Grüne beherrschte Stadtrat die Bettensteuer für die 28 Hotels und 23 Pensionen der Stadt ein. Es werden bis zu 1,3 Millionen Euro an Sondererlösen erwartet. Die Zwangsabgabe wird ab Jahresanfang auch in Aachen, Bremen, Lübeck und Oldenburg erhoben.

In Eisenbach wollen sich die Hoteliers mit einer ungewöhnlichen Aktion gegen die geplante Bettensteuer wehren. Diese ist nämlich an die Hotelsterne gekoppelt: Für Drei-Sterne-Hotels werden pro Übernachtung und Gast 1,50 Euro fällig, für Vier-Sterne-Häöser schlagen bereits zwei Euro zu Buche. Einem Bericht der „Thüringer Allgemeine“ zufolge wollen nun Hoteliers aus dem Sternesystem aussteigen oder sich bewusst eine Stufe niedriger ketagorisieren.

Etliche von der Bettensteuer betroffenen Hoteliers befürchten eine Doppelbelastung, wenn die Anfang 2010 erfolgte Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen wieder zurück genommen werde. Denn die Bettensteuer blieben ja bestehen, heißt es. Eine Übersicht der Städte und Gemeinden mit Matratzen-Maut ist stets unter www.dehoga.de abrufbar.

Johannesbad Unternehmensgruppe übernimmt AKG-Klinikgruppe

(Bad Füssing/Bad Fredeburg/Furth im Wald, 23. Dezember 2011) Mit Wirkung zum 1. Januar 2012 übernimmt die Johannesbad Unternehmensgruppe die AKG-Klinikgruppe von der Dr. S. Zwick GmbH & Co. KG und baut damit ihre Kompetenz im Gesundheitsbereich weiter aus. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
 
Die AKG-Klinikgruppe ist ein Verbund von Therapie- und Rehabilitationszentren für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen mit insgesamt 452 Mitarbeitern und 853 Betten an den Standorten Bad Fredeburg im Hochsauerland und Furth im Wald im oberpfälzischen Landkreis Cham. Über einen Managementvertrag hatte die Johannesbad Unternehmensgruppe die AKG-Klinikgruppe bereits im Jahr 2009 und 2010 geführt.
 
Helmut Karg, Vorstand der Johannesbad Holding AG & Co. KG: „Die Erfolge der ganzheitlichen Medizin zeigen, dass viele Erkrankungen nicht eindimensional behandelbar sind. Dieser Entwicklung tragen wir zum Wohle aller Gäste und Patienten mit der strategischen Entscheidung Rechnung, die renommierte AKG-Klinikgruppe zu übernehmen. Damit bauen wir nun auch im Bereich der Psychosomatik und der Suchtkrankheiten unsere hohe medizinische Kompetenz aus. Mit über 1,3 Millionen Übernachtungen pro Jahr gehört die Johannesbad Unternehmensgruppe zu den Premium-Anbietern im deutschen Gesundheitswesen.“
 
Die AKG-Klinikgruppe betreibt in Bad Fredeburg die Fachklinik Hochsauerland für psychosomatische und internistische Erkrankungen, die Fachklinik Fredeburg für Abhängigkeitserkrankungen, die Fachklinik Holthauser Mühle für die medizinische Rehabilitation Drogenabhängiger und ein Therapiezentrum sowie in der Oberpfalz die Fachklinik Furth im Wald für Abhängigkeitserkrankungen und Psychosomatik.
 
Der neue Eigentümer, die Johannesbad Unternehmensgruppe (www.johannesbad.de), ist ein breit aufgestelltes Gesundheitsunternehmen mit bisher acht Standorten in Deutschland und Österreich. Hauptsitz ist Bad Füssing. In dem niederbayerischen Kurort gehören die Johannesbad Fachklinik, die Johannesbad Therme mit der größten Thermenlandschaft Deutschlands sowie sechs Hotels und eine Massageschule zum Unternehmen.
 
Die mehrfach zertifizierte Johannesbad Fachklinik zählt zu den führenden Reha-Einrichtungen in Europa und verfügt mit den Abteilungen Orthopädie, Akut-Schmerzzentrum, Psychosomatische Medizin/Psychotherapie, Urologie, Deutsches Zentrum für Osteoporose, Deutsches Zentrum für Chinesische Medizin und einem Therapiezentrum für ambulante Physiotherapie bzw. Physikalische Therapie über eine breite und anerkannte medizinische Kompetenz.
 
Eigentümer der Unternehmensgruppe Johannesbad ist Dr. med. Johannes Zwick. Dessen Eltern Dr. Eduard und Dr. Angelika Zwick hatten 1964 die Johannes-Quelle mit ihrem heißen Thermal-Mineral-Schwefel-Wasser erschlossen und 1969 das Klinikum Johannesbad in Betrieb genommen. Das Bad Füssinger Thermalwasser gilt wegen seines speziellen Sulfidschwefels als besonders heilungsfördernd.

Accor Hospitality Germany: Ulrich Fehmer, Vater der “Grands Vins Mercure”, verabschiedet sich nach 27 Jahren von Accor

(Frankfurt/Main, 23. Dezember 2011) Im Rahmen eines feierlichen Abendessens im Mercure Hotel & Residenz Frankfurt Messe wurde Ulrich Fehmer nach 27 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Seine erfolgreiche Karriere bei Accor startete Ulrich Fehmer bereits im Jahr 1984 als Direktor des ersten deutschen Mercure Hotels in Wetzlar.

Ulrich Fehmer

Ulrich Fehmer

Mit dem Ruhestand von Ulrich Fehmer verabschiedet sich Accor nicht nur von einem langjährigen Kollegen, der in seiner Laufbahn als Direktor für mehrere Mercure Hotels von Wetzlar bis Berlin tätig war, sondern auch von dem “Vater der Grands Vins Mercure”. Die Grands Vins Mercure sind eine erlesene Auswahl regionaler Spitzenweine, die zusammen mit lokalen Spezialitäten die regionale Verankerung der Marke Mercure unterstreichen. Seit der Geburtsstunde der einzigartigen Weinauswahl vor rund 20 Jahren in Deutschland verkostete Ulrich Fehmer mehrere tausend Weine und begleitete die Schulungen der Grands Vins Mercure Mundschenke über zwei Dekaden lang. “2007 übernahm Ulrich Fehmer die Verantwortung für die Grands Vins Mercure in Deutschland. Dank seines unermüdlichen Engagements wurden die Grands Vins Mercure ein Alleinstellungsmerkmal der Marke Mercure. Gleichzeitig baute er eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Weininstitut auf. Den krönenden Abschluss bildet die Kreation der „Edition M1“, eine 2008er Cuvée.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Grands Vins Mercure präsentiert sich auf der neuen Karte ein Wein, den Uli Fehmer gemeinsam mit seinen Gold- und Silbermundschenke in Zusammenarbeit mit dem Weingut Manz “erschmeckt” hat.

 

Neueröffnung in Abu Dhabi: das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

(Abu Dhabi, 23. Dezember 2011) Starwood Hotels & Resorts hat offiziell das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa und damit das erste Hotel der Marke Westin im Emirat Abu Dhabi eröffnet. Es verfügt über 172 Gästezimmer und Suiten, verschiedene Restaurants und Lounges, ein „Heavenly Spa by Westin“ und einen modernen Tagungsbereich. Das neue Hotel liegt direkt auf dem Abu Dhabi Golf Club mit einem 27-Loch-Championship Golfplatz, Heimat der PGA European Tour Abu Dhabi Golf Championship. Das Westin Resort befindet sich im Eigentum der Tourism Development & Investment Company – dem führenden Entwickler von Kultur-, Wohn, und Tourismusprojekten in Abu Dhabi.

Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

 
Das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa befindet sich auf der Anlage des Meisterschaftsgolfplatzes Abu Dhabi Golf Club. Der Platz wurde im Januar diesen Jahres umfangreich aufgerüstet und wird von Troon Golf gemanagt. Das Westin ist das einzige Hotel in Abu Dhabi, das von allen Zimmern und Suiten aus weitläufige Blicke auf den Golfplatz eröffnet. Die neu gebaute Hotelanlage befindet sich unweit des Stadtzentrums und ist innerhalb von zehn Autominuten vom Messegelände und zwanzig Minuten von der Corniche zu erreichen.
 
Roeland Vos, President Starwood Hotels & Resorts, Europe, Africa and Middle East sagt: „Wir freuen uns sehr darüber, das erste Westin Hotel in Abu Dhabi mit unserem Partner Tourism Development & Investment Company zu eröffnen. Mit dieser Neueröffnung hoffen wir das Emirat dabei unterstützen zu können, zur wichtigsten Tourismusdestination der Region zu werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Hotel ein führendes Wellnesshotel in Abu Dhabi wird.“

Gästezimmer im Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

Gästezimmer im Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa

 
„Westin ist aufgrund der hervorragenden Positionierung auf einem starken internationalen Expansionskurs“, sagt Brian Povinelli, Global Brand Leader, Westin Hotels & Resorts. „ Wir sind sehr stolz darauf, dass wir dieses Hotel in Abu Dhabi eröffnet haben und so unseren Gästen eine Oase der Erholung bieten können, die sie nach ihrem Aufenthalt komplett entspannt wieder verlassen können.“
 
„Dies ist ein bedeutsames Jahr für TDIC, in dem wir zahlreiche wichtige Meilensteine, darunter das Westin Abu Dhabi Golf Resort & Spa, realisieren konnten“, sagt Ali Al Hammadi, Executive Director of Project Services, TDIC. „Wir sind begeistert von der Zusammenarbeit mit Starwood Hotels & Resorts bei der Entwicklung des Hotelprojektes und hoffen auf einen erfolgreichen Start.“
 
Die Marke Westin ist bekannt dafür, alle Sinne anzusprechen; bereits beim Betreten der Lobby können die Gäste bei einer angenehmen Lichtatmosphäre, inmitten von wunderschönen Blumen- und Pflanzenarrangements und bei anregender Musik tief durchatmen und sich wohlfühlen.  Das Interieur des Hotels ist in neutralen Tönen gehalten und beinhaltet diverse Wasser-, Stein- und Holzelemente.
 
Alle Zimmer und Suiten, darunter auch die Präsidentensuite, sind mit dem beliebten Heavenly Bed ausgestattet. Das Heavenly Bath sorgt für ein erfrischendes, Spa- ähnliches Erlebnis im Badezimmer, das durch die Dusche namens Heavenly Shower, den kuscheligen Bademantel und die exklusiven Produkte der Linie White Tea Aloe verstärkt wird. High-Speed-Internetzugang sowie ein ergonomischer Arbeitsbereich sorgen für bequemes und produktives Arbeiten in ruhiger Umgebung.
 
Das Hotel bietet diverse Restaurants und Bars, darunter das ganztägig geöffnete Restaurant Fairways, das marokkanische Restaurant Agadir, eine Bar im englischen Stil sowie ein Poolrestaurant mit Cocktailbar. In „The Lounge“ berät der  Teesommelier die Gäste bei der Auswahl aus unter anderem zehn verschiedenen JING Teesorten.  Im Tagungs- und Veranstaltungsbereich mit drei Ballsälen finden bis zu 400 Personen Platz; ein Konferenzbereich, Besprechungsräume und ein Businesscenter ergänzen das Angebot.
 
Starwood Hotels & Resorts betreibt derzeit beinahe 50 Hotels im Nahen Osten, darunter sieben Hotels in Abu Dhabi. Im Nahen Osten sind derzeit zwei weitere Hotels der Marke Westin zu finden: das Westin Dubai Mina Seyahi Beach Resort & Marina in Dubai sowie das Westin Jeddah in Saudi Arabien, das derzeit wegen einer Komplettrenovierung geschlossen ist. Die Marke Westin wird seine Präsenz in dieser Region auch in naher Zukunft weiter ausbauen: für die nächsten fünf Jahre sind 25 neue Hotelprojekte, darunter das Westin Saraya Aqaba in Jordanien und das Westin Muscat im Oman, geplant.

Zentral- und Osteuropa: „Trophy Assets“ gesucht: Christie + Co sieht Chancen für Hotelmärkte in der CEE-Region

(Bukarest/Warschau/Wien, 23. Dezember 2011) Wie sich die Hotelimmobilienmärkte Zentral- und Osteuropas entwickelt haben und was wir in Zukunft in dieser Region erwarten dürfen ― das ist zurzeit auf vielen öffentlichen Plattformen Thema. So auch auf der Veranstaltung „Hospitality Trends Bucharest“, welche im November im Radisson Blu in der rumänischen Hauptstadt stattfand sowie Anfang Dezember auf der „Eurobuild CEE Annual Construction and Property Conference“ im Hilton Hotel in Warschau, Polen. Lukas Hochedlinger, Manager Business Development Austria & CEE bei Christie + Co in Wien, geht insgesamt von einer positiven Entwicklung aus, wenngleich einige Hotelmärkte in der Region noch unter den Spätfolgen der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise leiden.

Lukas Hochedlinger

Lukas Hochedlinger

 
Während viele westeuropäische Hotelmärkte 2010 wieder ein bedeutendes Wachstum des RevPAR (Revenue Per Available Room) verbuchen konnten, hatte die Hotellerie in manchen Ländern Mittel- und Osteuropas laut Hochedlinger noch mit den Auswirkungen der Krise zu kämpfen. „2011 konnte dann allerdings auch in der CEE-Region wieder eine bessere Performance verzeichnet werden, welche vor allem durch Auslastungssteigerungen getragen wurde“, hat Hochedlinger beobachtet. In so gut wie allen osteuropäischen Kernmärkten stieg die Auslastung bis Oktober 2011 stärker als die Durchschnittsraten. Positiv aufgefallen sind neben Moskau die polnischen Städte Warschau, Krakau und Breslau, die entgegen dem Trend höhere Steigerungen bei den Zimmerpreisen als bei der Auslastung verzeichneten. Stagnierende oder sogar rückläufige Zimmerpreise wurden hingegen in Sofia, Budapest, Bratislava und Posen verzeichnet. Diese Märkte blieben Christie + Co zufolge 2011 auch weiterhin unter Druck.
 
Für die Zukunft geht Lukas Hochedlinger allgemein von einer positiven Entwicklung der Hotelinvestmentmärkte in Zentral- und Osteuropa aus. „In relativen Zahlen gemessen, liegen die Wachstumsprognosen für das Bruttoinlandsprodukt der Region über denen Westeuropas“, weiß er. „Mit der Erholung der Konjunktur ist mittelfristig auch wieder von einem Wachstum der Hotelperformance-Indikatoren auszugehen. Damit werden die Hotelmärkte im Osten Europas auch für Investoren attraktiver“, glaubt der Hotelimmobilienexperte. „Und das Angebot an zum Verkauf oder zur Verpachtung stehenden Hotelimmobilien wächst ― sei es, weil Eigentümer ihre Portfolios bereinigen oder Banken notleidende Hotelfinanzierungen aus den Büchern streichen wollen“, fügt Hochedlinger hinzu. „Neben dem allgemein restriktiven Finanzregime der Banken behindert die Diskrepanz zwischen den Kaufpreiserwartungen der Verkäufer und denen der potentiellen Investoren die Transaktionsaktivitäten in Zentral- und Osteuropa“, beobachtet Hochedlinger. Investoren seien in Zentral- und Osteuropa nach wie vor vorsichtig. Sie bevorzugen „Trophy Assets“, also prestigeträchtige Vorzeigeobjekte in guten Lagen, am besten zu einem interessanten Einstandspreis. Die größeren Transaktionen der jüngsten Vergangenheit bestätigen
das. Das Four Seasons Gresham Palace wurde erst im November von einem Staatsfonds aus dem Oman erworben, Verkäufer war eine Bank. Ähnliches gilt für das Radisson Blu in Tallin, Estland, das im Zuge einer Restrukturierung von Event Hotels akquiriert wurde. Andere Beispiele sind das Le Meridien Bristol sowie das Sobieski in Warschau. Ersteres wurde von Orbis an Starman verkauft, letzteres von Warimpex an den eigenkapitalstarken norwegischen Privatinvestor Lars Weenas.
 
„Vor allem solvente Privatpersonen, die einen hohen Anteil an Eigenkapital einbringen, bestimmen das Bild“, erklärt Hochedlinger. Und auch Private-Equity-Investoren spielen wieder mit, wenngleich die Forderungen der Kreditgeber nach niedrigeren ‚Loan-to-Value-Ratios (LTVs)’― also einem möglichst niedrigen Fremdkapitalanteil ― für das Geschäftsmodell dieser Anleger immer noch eine Herausforderung darstellen. „Vor allem notleidenden Immobilien stehen auf dem Einkaufszettel, wobei das Angebot an notleidenden Hotelbetrieben in der CEE-Region bislang noch eher gering ist“, so Hochedlinger. Die viel diskutierten Staatsfonds hingegen, denen in der Vergangenheit große Bedeutung zugesprochen wurde, seien zwar aktiv, wie beispielsweise in Budapest, konnten den hochgeschraubten Erwartungen bisher jedoch nicht gerecht werden. Weiterhin in der Region aktiv sind außerdem institutionelle Anleger wie Fonds, die vor allem Wert auf einen nachhaltigen Cashflow legen. „Komplexe Transaktionen notleidender Hotelimmobilien stehen bei dieser Investorengruppe weniger im Fokus. Man ist eher an werthaltigen Pachtverträgen interessiert. Da Pachtverträge aber nach wie vor in dieser Region unterrepräsentiert sind, ist die Zahl der Investmentmöglichkeiten für institutionelle Anleger limitiert“, meint Hochedlinger. „Es ist schwierig, die Entwicklung der zentral– und osteuropäischen Märkte vor dem Hintergrund der neuerlichen Schuldenkrise zu prognostizieren. Allerdings und in Vorbereitung der sich weiter verschärfenden Finanzierungsregeln durch Basel III, die ab 2013 schrittweise in Kraft treten, gehen wir davon aus, dass Banken versuchen werden, den Druck durch weitere ‚angeschobene’ Transaktionen in Osteuropa zu reduzieren“, stellt er abschließend in Aussicht.

Accor Hospitality Germany: Michael Verhoff neuer Arbeitsdirektor und Co-Geschäftsführer

(München, 22. Dezember 2011) Als neuer Arbeitsdirektor und Leiter Human Resources bei der Accor Hospitality Germany GmbH zeichnet ab sofort Michael Verhoff (43) verantwortlich. In dieser Funktion wird er gleichzeitig zum Geschäftsführer bestellt. Er berichtet weiterhin an den Vorsitzenden der Geschäftsführung (COO) der Accor Hospitality Germany GmbH, Peter Verhoeven.

Michael Verhoff

Michael Verhoff

Michael Verhoff schloss im Jahr 1991 seine Ausbildung zum Hotelfachmann im ibis Hotel Paderborn ab. Bis zum Jahr 1999 durchlief er verschiedene Funktionen innerhalb der Marke ibis in Deutschland.

Im Jahr 2000 nutzte er die internationalen Weiterbildungsmöglichkeiten bei Accor bevor er im Januar 2001 zum Director of Operations ibis Deutschland und Österreich ernannt wurde. Im Jahr 2002 kam die Verantwortung für die Ibis-Häuser in der Tschechischen Republik und Rumänien hinzu. Im Jahr 2003 wechselte Michael Verhoff die Marke und wurde Director of Operations Novotel Süd- und Ostdeutschland. In den Jahren 2004 und 2005 war er markenübergreifend als Regionaldirektor für alle Accor Hotels in Süddeutschland verantwortlich.

Während seiner Zeit als Director of Operations Dorint Novotel & Novotel Deutschland (2005/2006) sowie Novotel Deutschland (2007 bis Mai 2010) war Michael Verhoff von 2005 bis Mitte 2010 auch Mitglied des Aufsichtsrats der Accor Hotellerie Deutschland GmbH. Seit Juni 2010 ist Michael Verhoff als Senior Vice President Operations für die Marken Pullman, MGallery, Novotel und Suite Novotel in Deutschland verantwortlich.

Winterurlaub ohne Schnee – Grüne Wiesen statt weißer Pisten: Welche Rechte haben Urlauber, wenn das Skivergnügen blank liegt?

(Hamburg, 22. Dezember 2011) Der November 2011 war der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 130 Jahren. Wo kein Niederschlag, da kein Schnee. Viele mögen sich über sonnige Herbsttage gefreut haben, für Skibegeisterte hingegen blieb vor allem in den Bergregionen der Schnee aus. Ob über Weihnachten und Silvester Besserung in Sicht ist, steht ebenfalls nicht fest. Fakt ist: Wer seinen Skiurlaub gebucht hat, wird an vielen Urlaubsorten vermutlich eher mäßige Wintersportbedingungen vorfinden. Aber welche Rechte haben Skiurlauber bei entgangener Schnee-Gaudi?

Grüne Wiese statt weißer Piste - Welche Rechte haben Urlauber, wenn das Skivergnügen blank liegt?

Grüne Wiese statt weißer Piste - Welche Rechte haben Urlauber, wenn das Skivergnügen blank liegt?

Kein Schneegestöber, kein Storno
Rechtlich betrachtet sind grüne Pisten am Urlaubsort ein “allgemeines Lebensrisiko”, auf gut Deutsch also: Pech. Ausbleibender Schnee ist auch keine höhere Gewalt wie ein Sturm oder eine Flutkatastrophe, denn es passiert ja im wahrsten Sinne des Wortes “nichts”. Der Urlauber wird dadurch auch nicht gefährdet – eher das Gegenteil ist der Fall. “Wer seinen Skiurlaub schon gebucht hat, kann nur abwarten und bei absehbarem Schneemangel möglichst früh die Reise stornieren”, erklärt Anja-Mareen Decker, Leiterin der Advocard-Rechtsabteilung. Anfallende Stornokosten sind vom Urlauber zu tragen. “Bei einer Stornierung helfen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Informationen weiter, denn dort sind in der Regel die Stornobedingungen aufgeführt”, ergänzt die Expertin. Generell gilt: Je früher storniert wird, desto günstiger.

Ski und Rodel befriedigend reicht aus
Blütenweiße Pisten und glitzernden Pulverschnee bis ins Tal kann niemand garantieren. Aber auch wenn in der Tourismus-Branche blumige Werbetexte weit verbreitet sind, müssen Zusagen eingehalten werden. Anja-Mareen Decker: “Wenn im Reisekatalog Schneesicherheit versprochen wurde und sich diese am Urlaubsort nicht bewahrheitet, steht dem Urlauber eine Entschädigung zu.” Allerdings muss schon ein Totalausfall sämtlicher Lifte vorliegen, um alle Ansprüche geltend zu machen. Sind beispielsweise die höher gelegenen Pisten befahrbar, ist diese Zusicherung schon erfüllt und der Veranstalter ist aus dem Schneider. Eine längere Anfahrt zur Piste muss bei Schneemangel ebenfalls in Kauf genommen werden. Aber selbst wenn gar kein Wintersport möglich ist, muss der Veranstalter nicht den vollen Preis der Reise zurückerstatten. Das Amtsgericht München sprach Klägern, die trotz Schneeversprechens vor stillgelegten Liften standen, beispielsweise nur ein Viertel des Reisepreises als Entschädigung zu. Schneesicher bedeutet auch nicht, dass der Schnee bis vor die Haustür liegen muss.

Richtig reklamieren, Chancen wahren
Ansprüche von Urlaubern an den Reiseveranstalter werden oft wegen Nichteinhaltung von Fristen, Formfehlern oder überhöhten Forderungen zurückgewiesen. “Reisemängel müssen unbedingt noch vor Ort bei der Reiseleitung beanstandet werden. Geht das nicht, muss der Veranstalter in Deutschland benachrichtigt werden”, erklärt Advocard-Expertin Anja-Mareen Decker. “Ansonsten verlieren Urlauber ihre Ansprüche.” Wenn in der gesamten Skiregion kein Schnee gefallen ist und Schneesicherheit garantiert wurde, kann der Urlauber den Reisepreis mindern. Dieses Urteil gilt allerdings nur für Pauschaltouristen. Hat der Wintersportler das Hotel auf eigene Faust gebucht, kann der Hotelier nicht haftbar gemacht werden.

Nach 10 Jahren Euro ist die DM in vielen deutschen Köpfen noch präsent

(Hamburg, 22. Dezember 2011) Die meisten Bundesbürger (67%) rechnen, zumindest selten, gern noch in der guten alten DM. Nur jeder Dritte denkt ausschließlich in Euro, wenn er sich einen Preis vor Augen hält. Nicht ganz unerwartet tun sich die Jüngeren mit der Währungsumstellung erheblich leichter, schließlich sind sie damit groß geworden (denke immer in €: 18-29 Jahre: 57%, 50+ Jahre: 22%). So das Ergebnis der aktuellen Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts Ears and Eyes.
 
Vergleicht man das Aussehen der beiden Währungen, gewinnt insgesamt die DM. 37% der Deutschen finden sie hübscher als den Euro (27%). Auch hier gibt es deutliche Altersunterschiede: Während der Euro optisch offensichtlich eher Jüngere anspricht (18-29 Jahre: 45%), gefällt die DM eher Älteren (50+ Jahre: 46%). Ursache hierfür ist u.a. mangelndes Interesse: So reagieren unter 30-Jährige euphorischer, wenn sie ausländische Euro-Münzen in ihrem Wechselgeld entdecken (18-29 Jahre: 44%, 50+ Jahre: 31%) und schauen sich diese dann auch genauer an (55%), als die Generation 50+ (43%). 
 
Mehr Einigkeit herrscht dagegen hinsichtlich der Vorzüge bei Reisen ins Euro-Ausland. Nur wenige (7%) vermissen es, sich mit fremden Währungen in Form von Umtausch und Umrechnung auseinandersetzen zu müssen. An dieser repräsentativen Befragung nahmen 1.450 volljährige Bürger teil.

Aqualux Hotel Bad Salzschlirf: Insolvenz für Wellnesshotel und Fachklinik

(Bad Salzschlirf, 22. Dezember 2011) Böse Überraschung kurz vor Weihnachten: Das Aqualux Hotel Bad Salzschlirf und die angeschlossene Fachklinik Tomesa sind zahlungsunfähig. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Kassler Anwalt Andreas Schafft (Westhell & Partner) eingesetzt. Dies berichtet die „Fuldaer Zeitung“.

Der Betrieb soll weiter geführt werden. Das Aqualux Hotel und die Spezialklinik mit Salzen aus dem Toten Meer litten offenbar zunehmend an Kosteneinsparungen bei Kuren. „Ursächlich für die Insolvenz sind die Gesundheitsreformen und die Tatsache, dass keine Einigung mit den Hausbanken bezüglich einer notwendigen Saison-Überbrückungsfinanzierung erreicht wurde“, heisst es in einer Pressemitteilung. Weiter heisst es: „Zur Insolvenz der Klinik führte eine ganze Reihe von Ursachen, beispielsweise hohe Auflagen zur Erfüllung zusätzlicher Brandschutzmaßnahmen, steigende Heizkosten die nicht weitergegeben werden konnten, niedrige Belegung in den Wintermonaten und fehlende Investitionsreserven für Gebäudesanierungen.“

Im Juni vergangenen Jahres kämpfte Inhaber Karl H. Schneider mit dem Medienrummel um eine durch Noroviren ausgelöste Epidemien unter seinen Hotelgästen; wir berichteten. Laut Zeitungsbericht litten die Buchungszahlen noch lange darunter.

Neue Gäste gewinnen – mit Hotelbewertungen und Online-Reputationsmanagement

(Bregenz, 22. Dezember 2011) Eine aktuelle Studie der Hochschule Bad Honnef zeigt: 2/3 von 1.000 befragten Online-Nutzern nutzen Hotelbewertungsportale als Entscheidungshilfe vor einer Buchung. 95% der Befragten halten Bewertungen auf solchen Portalen für glaubwürdig. Authentische Berichte und Fotos anderer Gäste haben enormen Einfluss auf das Buchungsverhalten. Hotelbewertungen und das Management der eigenen Online Reputation, also des eigenen Rufs im Internet, sind für Hotels hervorragende Möglichkeiten zur Gewinnung neuer Gäste.

Hotelbewertungen erschließen neue Gästepotenziale: Das dazu notwendige Know-how wird in den HolidayCheck Trainings vermittelt

Hotelbewertungen erschließen neue Gästepotenziale: Das dazu notwendige Know-how wird in den HolidayCheck Trainings vermittelt

Seit diesem Jahr bietet HolidayCheck in Kooperation mit Tourismuspartner spezielle Seminare für Hoteliers an. In 4-Stunden-Trainings wird der perfekte Umgang mit Hotelbewertungen geübt.

99% der Seminarteilnehmer empfehlen HolidayCheck Trainings weiter
Selbst kritische Hoteliers sind von den Seminaren begeistert: “Durch dieses Seminar habe ich mich mit HolidayCheck das erste Mal identifizieren können – es aus einem anderen Blickwinkel gesehen und die Bedeutung für unser Hotel erkannt,” schildert eine Hoteleigentümerin aus Seefeld/Tirol ihre Erfahrungen. Die Zwischenbilanz nach 40 Seminaren mit über 300 Seminarteilnehmern zeigt: 99% empfehlen HolidayCheck Trainings weiter. Die Gesamtzufriedenheit wurde mit einer Durchschnittsnote von 5,6 (von 6) hervorragend bewertet.

Jetzt Seminartermine 2012 sichern
Ab 2012 werden die HolidayCheck Trainings flächendeckend in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten. Dazu bekommt das Trainerteam Verstärkung: Anfang Dezember wurden die Tourismus-Profis Markus Schauer (Wien), Hans-Peter Schraffl (Südtirol) und Jürgen Frankholz (München) zu “HolidayCheck Certified Trainern” zertifiziert.

Die Seminartermine für das kommende Jahr sind unter www.holidaycheck-training.com buchbar. Interessierten wird eine frühe Anmeldung empfohlen, da maximal 12 Personen pro Termin teilnehmen können.

Expertenwissen, praxisorientiert
Die Tourismuspartner aus Bregenz haben die HolidayCheck Trainings entwickelt und sind exklusiver Seminarpartner von HolidayCheck. Die Eigentümer Alexander Fritsch und Holger Sigmund sind spezialisiert auf die Themenbereiche Hotelbewertungen, Online-Reputation und Vertrieb. Sie arbeiten beide als Hochschul-Dozenten, Tourismusberater und Trainer und sind auch operativ in der Touristik tätig.

Kreuzfahrt-Industrie holt beim Umweltschutz auf

Ganzheitlicher Ansatz vom Schiffsbau über Betrieb bis hin zur Einbindung der Passagiere gefordert – ITB World Travel Trends Report präsentiert aktuelle Trends und Entwicklungen – Hochkarätiges Cruise Executive-Panel bei ITB Berlin Kongress 2012

(Berlin, 22. Dezember 2011) Das dynamische Wachstum der weltweiten Kreuzfahrt-Industrie rückt auch das Thema Nachhaltigkeit immer mehr in den Mittelpunkt. Internationale Reedereien haben inzwischen zahlreiche ökologische und soziale Maßnahmen auf den Weg gebracht. Auch Umweltschützer und Kreuzfahrt-Experten plädieren für eine Verstärkung der Corporate Social Responsibility in der Kreuzfahrt-Branche. So setzte sich Dr. Alexis Papathanassis, Professor für Kreuzfahrt Management an der Hochschule Bremerhaven, anlässlich des kürzlich stattgefundenen World Travel Trends Forum in Pisa für einen pro-aktiveren Umgang mit Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrt ein: „Die Industrie sollte Nachhaltigkeit als Chance begreifen und nicht als Bedrohung.“

Die internationale Kreuzfahrt-Industrie hat in den Jahren 2005 bis 2010 ein Wachstum von etwa 35 Prozent erlebt. Laut dem ITB World Travel Trends Report machen Kreuzfahrt-Urlauber in Europa mit 6,5 Millionen Reisen pro Jahr bereits zwei Prozent aller Urlaubsreisen aus. Diese Entwicklung hat auch eine größere Verantwortung in Sachen Nachhaltigkeit zur Folge und führte unter anderem zur Einführung von Nachhaltigkeitsreporten, die ökologische und soziale Maßnahmen dokumentieren. Dr. Alexis Papathanassis fordert einen ganzheitlicheren Ansatz, um den gesamten Zyklus vom Bau eines Schiffes über den Einsatz bis hin zu Themen der sozio-kulturellen Nachhaltigkeit abzudecken: „Mehr Kontrollen sind notwendig statt dem Flickwerk aus Regeln und Bestimmungen.“ Momentan verfolge die Kreuzfahrt-Industrie einen „Triple E“-Ansatz bestehend aus Engineering (Einsatz von mehr umweltschonenden Schiffen), Education (Aktivitäten und Reporte) sowie Enforcement (rechtliche Kontrollen).

Um die ökologischen Auswirkungen der Kreuzfahrt zu reduzieren, bedürfe es laut Papathanassis allerdings auch neuer technischer Lösungen und innovativeren Maschinenbaus. Darüber hinaus müsse Umweltschutz zum Teil des Kreuzfahrt-Erlebnisses werden, zum Beispiel in Form von An-Bord-Aktivitäten oder Land-Exkursionen, bei denen Passagiere die lokale Gemeinschaft unterstützen.

Was bislang in der Kreuzfahrt-Industrie fehle, sei eine nachhaltige Verantwortung, die alle verschiedenen Aspekte und Marktteilnehmer in einem gemeinsamen Ansatz vereine, so Papathanassis weiter. Dazu brauche es eine Vielzahl von Maßnahmen bestehend aus rechtlichen Kontrollen, technologischen Innovationen, Aufklärungsinitiativen und ein stärkeres Bewusstsein für Fragen der Nachhaltigkeit. „Die Industrie sollte Nachhaltigkeit als Business-Chance begreifen“, schloss Dr. Alexis Papathanassis. Der Kreuzfahrt-Experte wird auf dem ITB Berlin Kongress am Mittwoch, 7. März 2012, ein Executive Cruise Panel zum Thema „Die weltweite Kreuzfahrt-Industrie heute und morgen“ moderieren. Als Referenten werden an der Podiumsdiskussion teilnehmen: Larry Pimentel, President & CEO Azamara Club Cruises; Peter Shanks, President & Managing Director Cunard Line; Pier Luigi Foschi, Chairman Costa Cruise Lines; Michael Bayley, Executive Vice President International Operations Royal Caribbean International; Enzo Visone, CEO, Silversea Cruises.

Die ITB Berlin 2012 findet von Mittwoch bis Sonntag, 7. bis 11. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Freitag, 7. bis 9. März 2012. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Studiosus ist Basic Sponsor des ITB Berlin Kongresses 2012. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-kongress.de. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2011 stellten 11.163 Unternehmen aus 188 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 170.000 Besuchern, darunter 110.791 Fachbesuchern vor.

merian.de trennt sich redaktionell von Spiegel Online

(Hamburg, 22. Dezember 2011) Ab sofort übernimmt die 4Seasons Digital.net die redaktionelle Verantwortung für die Reise-Website www.merian.de. Das berichtet das Hamburger Medienmagazin “new business” (www.new-business.de). Die Merian-Website war zwei Jahre lang von Spiegel Online betreut worden und kehrt nun redaktionell in die Verantwortung des Jahreszeiten Verlages zurück, in dem auch das Printmagazin “Merian” erscheint.

4Seasons Digital.net ist eine Tochtergesellschaft des Verlages, die für die Online-Aktivitäten des Unternehmens verantwortlich zeichnet. Die technische Umsetzung des neuen merian.de-Auftritts stammt von der Hamburger Webagentur für Programmierung und Suchmaschinenoptimierung intosite. Die Vermarktung von merian.de bleibt weiterhin bei Spiegel QC, dem Online-Vermarkter der Spiegel-Gruppe. Über ein mögliches Ende der redaktionellen Partnerschaft war im Oktober bereits spekuliert worden.

ADAC SkiGuide kompakt: Geballtes Skiwissen immer zur Hand – Die schönsten Skigebiete im praktischen Format

(München, 22. Dezember 2011) Der neue ADAC SkiGuide kompakt 2012 präsentiert die 50 schönsten Skiregionen in Oberbayern, Allgäu, Vorarlberg, Tirol, Salzburger Land, der Steiermark, Südtirol, Kärnten und im Trentino. Mit seinem handlichen Format gibt er Skifahrern und Snowboardern die Möglichkeit, alle Informationen zu den Top-Regionen immer zur Hand zu haben. Tipps, Preise, Empfehlungen sowie die Bewertungen der ADAC Experten zu Abfahrten oder Snowparks und reizvolle Skirouten mit genauer Tourbeschreibung sind so jederzeit griffbereit.

Mit der großen ADAC Straßenkarte finden Wintersportler in jedes Skigebiet, 50 Winterpanoramakarten erleichtern Auswahl und Überblick. Zur schnellen Orientierung steht die Bewertung durch ADAC Schneesterne zur Verfügung. In den Kategorien Ski alpin, Snowpark, Langlauf, Winterwandern, Après-Ski und Kinderfreundlichkeit können Wintersportfreunde so das passende Ziel für jeden Anspruch finden.

Die ADAC Experten haben 38 der schönsten Variantenabfahrten und Skirouten in den Alpen mit ausführlichen Routenbeschreibungen und Informationen über Höhenunterschiede und Schwierigkeitsgrade für den ADAC SkiGuide kompakt zusammengestellt. Tipps zu Rodelbahnen, Berghütten und den besten Freizeit- und Après-Ski-Möglichkeiten machen das Angebot des handlichen Skiführers komplett.

Der ADAC SkiGuide kompakt ist ab sofort für 14,99 Euro im Buchhandel, den ADAC Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac-shop.de und unter 01805/10 11 12 (Festnetzpreis 14 Cent/Min., Mobilfunkpreise max. 42 Cent/Min.) erhältlich.

Deutscher Spendenmonitor 2011: Weniger Deutsche spenden mehr Geld

„Deutscher Spendenmonitor“ 2011: Zahl der spendenden Bevölkerung auf Tiefstand seit 1995 / Durchschnittliche Spendenhöhe seit 2010 deutlich gestiegen / Gesamtspendenaufkommen von aktuell 2,9 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert

(Bielefeld, 22. Dezember 2011) Unsicherheit wegen Eurokrise und Staatsverschuldung auf der einen Seite, hohe und stabile Konsumausgaben auf der anderen Seite: Solche uneinheitlichen Wahrnehmungen wirken sich auch auf das Spendenverhalten der Deutschen aus: Einerseits sind weniger Menschen tatsächlich Spender, andererseits geben die Spender deutlich mehr Geld in die Spendendosen oder überweisen es auf die Spendenkonten der gemeinnützigen Organisationen: Im betrachteten Zeitraum Oktober 2010 bis September 2011 spendeten laut „Deutschem Spendenmonitor“ von TNS Infratest nur 35 Prozent der deutschsprachigen Bundesbürger ab 14 Jahre an nationale und internationale Hilfsorganisationen – ein Tiefstand seit Beginn der Erhebungen 1995.

Alle Infos: http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Presse/TNS_Infratest_Deutscher_Spendenmonitor_2011.pdf

Allerdings haben die Personen, die gespendet haben, mit durchschnittlich 128 Euro pro Kopf deutlich mehr gegeben, als die Spender im Vorjahr (114 Euro). Somit wurden in Deutschland von rund 23 Millionen Personen Privatspenden im Wert von rund 2,9 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen gespendet. „Die Gesamtspendensumme in Deutschland übertrifft damit die Spendensumme aus dem Vorjahr um ca. 300 Mio. Euro. „Angesichts der niedrigen Spenderquote ein Lichtblick für gemeinnützige Organisationen“, stellt Maya Stute, Projektleiterin des Deutschen Spendenmonitors bei TNS Infratest, fest.

Die Spender neigen wieder dazu, ihre Spendensumme stärker zu diversifizieren. So gaben sie im Schnitt deutlich mehr als zwei Spendenziele an.

Profitieren können – auch gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um Klimawandel, Atomausstieg und Tierschutzskandale – der Tierschutz und der Umweltschutz. Auch die Kirche und die Jugendhilfe verzeichnen Zuwächse hinsichtlich der Spenderzahl. „Aus der Erdbebenkatastrophe in Japan, bei der wir zunächst annahmen, dass diese eine ähnliche Spendenaktivität entfaltet, wie die Tsunami-Katastrophe in Südostasien vor sieben Jahren, wurde in der öffentlichen Wahrnehmung sehr schnell eine Atomkatastrophe. Und damit hatten die Deutschen eine ganz andere Möglichkeit gefunden, aktiv zu werden, nämlich im Inland gegen die Atomkraft zu protestieren“, ergänzt Jan Borcherding, Leiter des Teams „Spendenforschung“ bei TNS Infratest.

Für die repräsentative Befragung zum Spendenverhalten der bundesdeutschen Bevölkerung führte das Institut insgesamt 4.000 persönliche Interviews im September und Oktober 2011 durch, in denen die Bundesbürger nach ihrem Spendenverhalten befragt wurden.

Der „Deutsche Spendenmonitor“ von TNS Infratest dient gemeinnützigen Organisationen in Deutschland seit siebzehn Jahren als verlässliche Informationsquelle rund um das Thema Spenden in Deutschland. Die Studie leistet über die Informationen für das Spendenmarketing hinaus, seit Anbeginn auch einen erheblichen Beitrag zur Objektivierung des deutschen Spendenwesens in der Öffentlichkeit.

Salmonellen-Bekämpfungsprogramm greift: Weniger Salmonellen auf Geflügel nachgewiesen

BfR hat die bundesweit erhobenen Daten für 2010 ausgewertet und bestätigt Trend zu geringerer Belastung

(Berlin, 22. Dezember 2011) Salmonellen gehören zu den weit verbreiteten Bakterien auf Lebensmitteln, die schwere Magen-Darm-Infektionen beim Menschen auslösen können. Deswegen hat die Europäische Kommission 2008 ein EU-weites Salmonellen-Bekämpfungsprogramm gestartet. Teil des Programms ist der jährliche nationale Zustandsbericht. In Deutschland nehmen dafür die zuständigen Behörden der Länder sowie die Lebensmittelunternehmer Proben in den landwirtschaftlichen Betrieben, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wertet die übermittelten Daten aus: 2010 wurden bei 0,3 % der Herden von Zuchthühnern und 0,2 % der Herden von Masthähnchen bekämpfungsrelevante Salmonellen nachgewiesen. Im Vorjahr lag diese Rate noch bei 0,9 % bzw. 0,4 %. „Damit verstetigt sich der Trend, der sich bereits in den Vorjahren abzeichnete. Immer weniger Geflügelherden sind mit Salmonellen belastet“, so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, „die Maßnahmen zur Bekämpfung greifen.“

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Daten für 2010 zum Salmonellennachweis bei Geflügel ausgewertet. Die Proben wurden von den zuständigen Behörden sowie den Lebensmittelunternehmern im Rahmen des EU-weiten Salmonellen-Bekämpfungsprogramm bei mehr als 10.000 Geflügelherden genommen. Das Ergebnis: Immer weniger Geflügel ist in Deutschland mit Salmonellen kontaminiert. Die Zahlen für 2010 verdeutlichen eine erfolgreiche Salmonellenbekämpfung bei Zuchtgeflügel, Legehennen, Masthähnchen sowie Puten. Im Vergleich zu den Salmonellenbefunden aus den Jahren 2009, 2008 und denen der Grundlagenstudien aus den Jahren 2004 bis 2007 sind die Befunde für die bekämpfungsrelevanten Salmonellentypen S. Infantis, S. Hadar und S. Virchow bzw. S. Enteritidis und S. Typhimurium rückläufig.

Bei Zuchthühnern wurden bei 0,3 % (2009 waren es 0,9 %), bei Masthähnchen bei 0,2 % der beprobten Herden (2009 waren es 0,4 %) bekämpfungsrelevante Salmonellen nachgewiesen. Bei Legehennen lag die Nachweisrate bei 1,9 % und ist damit ebenfalls niedriger als in den Vorjahren. 2009 wurden bei 4,8 % bzw. 2008 bei 2,7 % der beprobten Legehennenherden bekämpfungsrelevante Salmonellen nachgewiesen. Bei Zuchtputen wurden wie bereits in der Grundlagenstudie keine Salmonellenbefunde berichtet, bei Mastputen sind in geringem Maße (0,6 %) Salmonellen ermittelt worden. Das festgesetzte Gemeinschaftsziel ist damit eingehalten bzw. erreicht worden. Dieses sieht vor, dass höchstens 1 % der beprobten Zuchthühner-, Masthähnchen- und Putenherden mit bekämpfungsrelevanten Salmonellen kontaminiert sind, für Legehennenherden gilt eine Reduktion der Rate aus dem Vorjahr um mindestens 10 % (also z.B. von 4,8 % auf 4,3 %).

Das Salmonellen-Bekämpfungsprogramm gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2160/2003 beinhaltet neben Maßnahmen zum Schutz vor Salmonellen, wie z.B. einer Impfpflicht für Legehennenherden in Ländern mit hohen Salmonellenraten und strenge Regeln für das Futter, auch ein Überwachungsprogramm. Dieses sieht vor, dass die Mitgliedsstaaten jährlich einen nationalen Bericht über den Anteil an Salmonella-positiven Herden bei Zuchtgeflügel, Legehennen, Masthähnchen sowie Zucht- und Mastputen erstellen, die dieses Jahr erstmalig mit einbezogen wurden. Seit 2008 nehmen die zuständigen Behörden der Bundesländer sowie die Lebensmittelunternehmer nach einem festgelegten Erhebungsplan Proben, die in akkreditierten Laboren untersucht werden. Die Bundesländer übermitteln die Daten zur Bewertung an das BfR. Das BfR wertet die Daten aus und übermittelt den Zustandsbericht an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

Salmonellen befinden sich entweder in den Organen, im Darm oder auf den Federn der Tiere. Sie können bereits im Huhn in das Eiinnere oder auf die Eischale gelangen. Während des Schlachtprozesses können sie zudem auf den Schlachtkörper verschleppt werden und gelangen so in die Lebensmittelkette. Beim Menschen können sie schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

Das BfR empfiehlt, auf die Verarbeitung von Rohei bei der Herstellung von Speisen, die ohne weitere Erhitzung verzehrt werden (z.B. Desserts, Backwaren mit nicht durch erhitzten Füllungen und Auflagen, Majonäse), nach Möglichkeit zu verzichten. Werden Eier beim Kochen, Backen oder Braten ausreichend erhitzt, werden eventuell vorhandene Keime abgetötet. Empfindliche Personen (Kleinkinder, Kranke und Senioren) sollten nur durcherhitzte Eier verzehren. Dies ist der Fall, wenn Eiweiß und Eigelb vollständig gestockt sind.

Bei der Zubereitung von Geflügelfleisch sollte grundsätzlich auf eine besonders sorgfältige Küchenhygiene geachtet werden: Geflügelfleisch sollte nur durcherhitzt verzehrt werden. Bei einer Kerntemperatur von 70 °C über zwei Minuten sterben die Krankheitserreger ab. Das Fleisch sollte außerdem getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahrt und zubereitet werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Messer, Schneidbretter oder Hände, die bei der Zubereitung mit rohem Geflügel in Kontakt kamen, erst gründlich gereinigt werden, bevor sie weitere Lebensmittel berühren, insbesondere wenn diese nicht erhitzt werden wie beispielsweise Salat. Mit guter Küchenhygiene kann das Verschleppen von Salmonellen auf andere Speisen verhindert werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftliche Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

Mehr: http://www.salmonellen.net/

Kochfestival aller Gastronomen wird wieder europaweit von Euro-Toques organisiert: Das 15. Europäische Koch-Festival startet am 31. Mai 2012

(Kaisersbach/Ebni, 22. Dezember 2011) Ob “festa de la cucina”, cooking festival, “Keittön Juhla”, oder eben auf Deutsch, “Europäisches Koch-Festival”, die Strippen zieht, und das Event organisiert man von Kaisersbach aus. Bereits zum 15. Mal findet in im nächsten Jahr, am Donnerstag, 31. Mai, ganztägig (gern verlängerbar bis Sonntag von den einzelnen Betrieben) das Europäische Koch-Festival statt. Euro-Toques und sein Geschäftsführer Ernst-Ulrich W. Schassberger lädt seine alle Betriebe und Köche ein, daran teilzunehmen, aber auch jedes andere Gastro-Unternehmen kann den Koch-Festivalstag für sich, und im Sinne der Verbraucher-Aufklärung nutzen.

Als World-Toques/Euro-Toques vor über 17 Jahren gegründet wurde, konnte noch niemand absehen, welch großes Interesse die Philosophie des Zertifizierungsunternehmens aus Kaisersbach erregen würde – gerade in Zeiten von Skandalen und Diskussionen rund um die Ernährung. Weit über 4500 Lizenznehmer haben sich World-Toques/Euro-Toques europa- und weltweit angeschlossen – allesamt ausgezeichnete und zertifizierte Betriebe, Sterneköche und -Köchinnen. Die Säulen der World-Toques/Euro-Toques Sterne–Philosophie bestehen aus einer basisgekochten Küche durch Regionalität, Tradition, Professionalität und Saisonalität. Chemie in der Küche ist Tabu – die feil gebotenen Gerichte für die Gäste und Verbraucher müssen “frei von Stabilisatoren, künstlichen Aromen und -Geschmacksverstärkern” und anderen Zusätzen sein.

Offen ist das europaweite Event, das Koch-Festival, auch für andere interessierte Restaurants, die einfach den besonderen Tag als Anlass nutzen wollen, auf sich und ihr Können aufmerksam zu machen. Alle angemeldeten Restaurants und Gaststätten werden durch World-Toques/Euro-Toques in der Vorbereitung gefördert und unterstützt. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch diesmal wieder etliche Möglichkeiten, das Europäische Koch-Festival zu gestalten. Immer wieder gut kommen Basiskochvorführungen in der Bevölkerung an, genauso das Planen eines “Tag der offenen Tür”. Immer wieder interessant sind auch Küchenbesichtigungen, so wird der eigene Betrieb “transparent”, die Gäste und Verbraucher gucken gern mal hinter die Kulisse. Wie arbeitet der Küche, wie viel Arbeit liegt an, wie wird gehobelt, geschält und gekocht? Auch andere Aktivitäten für Kinder stehen an, z. B. Malwettbewerbe und Referate in den Restaurants zu bestimmten kulinarischen und landwirtschaftlichen Themen. Im Mittelpunkt steht immer der Betrieb und die regionale Umgebung mit ihren traditionellen Gerichten. Die gastronomischen Betriebe bereiten für den 31. Mai ganz besondere Menüs oder Drei-Gänge-Gerichte vor. Die regionalen Akzente, betont Ernst-Ulrich W. Schassberger, sollten gegeben sein.

Anmeldungen sind kostenlos möglich, weitere Informationen rund um das Europäische Koch-Festival findet man unter www.kochfestival.de , dort auch das bundesweite Netz aller teilnehmenden Betriebe in den einzelnen Regionen und Bundesländern.

Pressestelle
Europäisches Koch-Festival
Giovanni Deriu Journalist-Redakteur
Euro-Toques GmbH
Winnender Str.12 D-73667 Kaisersbach-Ebni
Tel.: +49(0)7184-2918-107 Fax:-129
info@kochfestival.de
www.kochfestival.de