Tagesarchiv: 30 Dezember 2011

holidaycheck.de: Deals schon wieder gestoppt

(Bottighofen/Schweiz, 30. Dezember 2011) Es dauerte nur ein halbes Jahr: Das Bewertungsportal holidaycheck.de stoppte nun nach Informationen der „fvw“ das „Deals“-Portal. Offenbar ist der Handel mit Coupons gefloppt.

Alle bisher verkauften Coupons behielten ihre Gültigkeit und könnten nach wie vor beim Hotelpartner gemäß den Konditionen eingelöst werden, heißt es. „Wir haben festgestellt, dass das Couponing-Modell einer sehr eigenen Geschäftsmechanik folgt, die nicht den Kernkompetenzen von Holidaycheck entspricht. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, erst einmal keine neuen Deals zum Kauf anzubieten“, liess Jörg Trouvain, CEO der zum Burda-Konzern gehörenden HolidayCheck AG, mitteilen.

Der Start der „Holidaycheck Deals“ hatte in einem Verfahren zwischen A&O Hotels und holidaycheck.de dazu geführt, dass das bisher „unabhängige“ Bewertungsportal nun als kommerzielle Verkaufsplatform gesehen werden müsse.

Bettensteuer: Erste Klage gegen Lübecks neue Bettensteuer

(Lübeck, 30. Dezember 2011) Ob die Klage gegen die geplante Bettensteuer hilft? In Lübeck hat nun Jens Musche vom Hotel Excelsior Lübeck eine Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht in Schleswig eingereicht. Die Matratzen-Maut (5% vom Übernachtungspreis) gilt ab 01. Januar 2012 für Privatreisende.

„Diese Satzung ist desolat. Man kann sie nicht umsetzen“, sagte Musche laut „Lübecker Nachrichten“. Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) sehe die Angelegenheit gelassen, heißt es. Die Stadtverwaltung geht nach vorheriger Prüfung davon aus, dass die neue Satzung rechts- und verfassungskonform sei.

Die Stadt Lübeck rechnet mit Sondereinnahmen von rund einer Million Euro im Jahr.

Hotelmarkt Hamburg – Erfolgsstory setzt sich fort: Rund 9,5 Mio. Übernachtungen in 2011 realistisch

(Hamburg, 30. Dezember 2011) Der Hamburger Hotelmarkt setzt seine Erfolgsstatistik unvermindert fort, so der Tenor des aktuellen Hotel-Marktberichtes der Dr. Lübke Experten. In den ersten drei Quartalen zeigte sich bereits ein Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei insgesamt 7,2 Millionen Übernachtungen. Auch der Oktober punktete mit nochmals drei Prozent Wachstum. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Alexander Trobitz, Leiter Hotel der Dr. Lübke GmbH, mit mindestens 9,5 Millionen Übernachtungen.

Hotelmarkt Hamburg: 312 Beherbergungsbetriebe, rund 46.000 Betten und fast 10 Millionen Übernachtungen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

Hotelmarkt Hamburg: 312 Beherbergungsbetriebe, rund 46.000 Betten und fast 10 Millionen Übernachtungen (Photo: www.mediaserver.hamburg.de/C. Spahrbier)

„Der milde Herbst bis in die Vorweihnachtszeit sorgt für eine positive Ausschöpfung des Städtetourismus und damit auch gute Wochenendauslastung“, so Trobitz. Bereits in den ersten neun Monaten hat sich die Hansestadt bei der durchschnittlichen Zimmerauslastung in der Kettenhotellerie mit 74,3 Prozent auf Platz 1 der Top 10-Städte geschoben. Der durchschnittliche Netto-Zimmerertrag (+3,8%) sowie der Revpar (+9,0%) haben sich in dem Zeitraum ebenfalls erfreulich entwickelt. Durch ausländische Gäste konnten dabei in den ersten drei Quartalen 11,3 Prozent mehr Übernachtungen generiert werden. Das Übernachtungswachstum bei deutschen Gästen betrug 6,4 Prozent. Hamburg gilt unangefochten als einer der stabilsten deutschen Hotelmärkte und entwickelt sich zu einer zunehmend gefragten europäischen Destination.

Moderates Bettenwachstum, Entwicklungsschwerpunkt im Budget-Segment
Im Zeitraum 2000 bis 2010 stand dem Übernachtungswachstum von +81 Prozent eine Zunahme des Bettenangebots um lediglich 70 Prozent gegenüber. In diesem Jahr sind mit drei Erweiterungen sowie drei neuen Hotels insgesamt 728 Zimmer hinzugekommen. In 2012/2013 werden es kumuliert rund 3.780 weitere Zimmer in 21 Projekten sein. Von den zehn Hotelprojekten, die in 2012 realisiert werden sollen, sind bereits acht Gebäude im Bau. Die Zuwachsrate beim Bettenangebot liegt in den nächsten zwei Jahren zwar deutlich über dem zehnjährigen Mittelwert von fünf Prozent. Die Nachfragedynamik lässt jedoch eine gute Absorption im Markt zu. Der Großteil (46,5%) der projektierten Zimmer entsteht im Budget-Segment.

Hansestadt erschließt sich neue Incoming-Märkte
Stärkster Auslandsmarkt mit einem Plus von 23,3 Prozent in den ersten drei Quartalen 2011 ist, verstärkt durch den Wechselkurseffekt, die Schweiz (171.800 Übernachtungen) vor Österreich (150.000, +10%) und Großbritannien (144.500, +9%). Spannend ist jedoch die Entwicklung bei den BRICS-Staaten Brasilien (+9%), Russland (+28%), Indien (+58%), China (+23%) und Südafrika (+23%). Das Fluggastaufkommen verzeichnete in den ersten drei Quartalen einen Anstieg um 4,7 Prozent und wird voraussichtlich im Gesamtjahr die 13-Millionen-Marke überschreiten. Für 2012 ist aufgrund des Ausbaus der Flugverbindungen (Marseille, Shanghai, Drehkreuz Dubai), diversen internationalen Leitmessen und Kulturhighlights mit einem weiteren Anstieg an ausländischen Gästen zu rechnen.

Spitzenwert bei der Auslastung, dritter Platz beim Revpar
Die durchschnittliche Zimmerauslastung der Kettenhotellerie in Hamburg ist in den ersten drei Quartalen um 4,9 Prozent auf 74,3 Prozent gestiegen – Platz 1 unter den deutschen Top 10-Hotelstandorten. Beim durchschnittlichen Zimmerpreis konnte die Hansestadt ebenfalls ein solides Plus (+3,8%) verbuchen. Gäste zahlten im Schnitt 103,57 Euro. Der Revpar als Produkt von Zimmerpreis und Auslastung lag bei 77,00 Euro und somit einem Plus von 9 Prozent. Nur in München (84,23 Euro) und Frankfurt (77,38 Euro) konnte ein höherer Zimmerpreis durchgesetzt werden. Das letzte Quartal des Jahres wird mit dieser positiven Bilanz enden und einen neuen Gesamtjahresrekord aufstellen, ist sich Alexander Trobitz sicher. „Im Dezember liegen die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast 3 Prozent höher. Vor dem Hintergrund der finalen Preissprünge anlässlich Sylvester im Vergleich zum Dezember-Durchschnitt um rund 29 Prozent auf 145 Euro pro Zimmer pro Nacht werden die Hamburger Hoteliers wohl ein sehr zufrieden stellendes Jahr 2011 abschließen“, so der Experte.

Jahresbilanz 2011 lässt vorerst rosige Zeiten für 2012 erwarten
In der Betreibergunst liegt Hamburg derzeit ganz vorn. Der Optimismus beflügelt die Markteintrittschance für neue Konzepte und Marken. Laut dem Dr. Lübke Betreiberklima erwarten 91 Prozent der befragten Hotelbetreiber für 2012 steigende Übernachtungszahlen und 82 Prozent höhere Durchschnittsraten. Was dafür spricht, sind im Business-Segment diverse zweijährlich stattfindende Leitmessen wie z.B. die SSM, Get North, HansePferd Hamburg sowie Hauptaktionärsversammlungen und Großkongresse. Zudem gelingt es der Kulturmetropole, durch das professionelle Tourismus-Marketing auch im Freizeitsegment vom zunehmenden internationalen Städtetourismus zu profitieren. „Entscheidend sind die zu hebenden Übernachtungspotenziale durch ausländische Gäste, deren Anteil mit unter 21 Prozent im nationalen Vergleich nur etwa die Hälfte ausmacht. Allein durch die Direktflugverbindung der China Eastern Airline nach Shanghai rechnet Hamburg derzeit mit einer Steigerung auf 100.000 Übernachtungen durch Chinesen, was eine Verdopplung des jetzigen Übernachtungsaufkommens darstellt“, resümiert Trobitz.

DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012: Viele Betriebe müssen Preise erhöhen – Branche nach Rekordsommer verhalten optimistisch

(Berlin, 30. Dezember 2011) Nach einem Top-Sommer rechnet die deutsche Tourismuswirtschaft für den Winter nur mit leichten Zuwächsen. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seinem jüngsten Branchenreport. Wie DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben berichtet, erwartet die Tourismuswirtschaft, dass viele Bürger in diesem Winter ihren Urlaub in Deutschland verbringen werden.

“Allerdings gibt es selbst in den klassischen Wintersportregionen große regionale Unterschiede”, sagte Wansleben zu den Ergebnissen der DIHK-Saisonumfrage, die auf knapp 6.500 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros, -veranstaltern und Busunternehmen beruht. So seien “die Gastgeber im Sauerland und Schwarzwald besonders optimistisch – im Gegensatz zu den Betrieben im Thüringer Wald”. Die Erwartungen im Städtetourismus seien hingegen “durchweg gut”, so der DIHK-Hauptgeschäftsführer.

Nachdem sich die Hoffnungen auf einen Rekordsommer 2011 erfüllt haben, erwartet die Branche für den Winter jetzt nur noch ein leichtes Plus. “Als Hauptrisiko wird der starke Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise gesehen”, sagt Wansleben. “Viele Betriebe müssen daher die Preise erhöhen. Zudem verteuert die Luftverkehrsabgabe Flugreisen. Für die Branche wird deswegen das Thema Energieeffizienz immer wichtiger.”

Der DIHK-Erhebung zufolge will das Gastgewerbe weiter Beschäftigung aufbauen. “Wir rechnen hier mit einem Zuwachs von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen”, berichtet Martin Wansleben. Allerdings hätten die Betriebe große Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Und noch ein weiterer Trend fällt ins Auge: “Mehr als 70 Prozent der Hotels und Restaurants verwenden inzwischen bewusst regionale Produkte.”

Der DIHK-Tourismusreport Winter 2011/2012 steht hier zum Download bereit: http://de.sitestat.com/hk/dihk/s?presse.meldungen.2011-12-28-saisonumfrage-tourismus.tourismusreport_11-12.pdf&ns_type=pdf&ns_url=http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/tourismusreport_11-12.pdf/at_download/file?mdate=1324977473874

HOTELIER TV Magazin: Dorint wieder in Hamburg – Preis für Hotelnachwuchs – Internorga-Zukunftspreis – Green Hospitality – Accor Azubi Award – Wellness-Konzepte

Inhalt der Magazinsendung vom 30. Dezember 2011

Dorint zurück in Hamburg: Das neue Businesshotel am Universitätsklinikum Eppendorf kommt gut an.
Dazu im Interview: Olaf Mertens (Geschäftsführer Dorint Hotels & Resorts), Dirk Iserlohe (CEO E&P Holding), Jürgen von Massow (Vice President Operations Dorint), Andreas Rühlicke (Direktor Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf)

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: HDV-Vorsitzender Alexander Aisenbrey und AHGZ-Verlagsleiter Joachim Eckert stellen den neuen Award vor

Internorga-Zukunftspreis: Messeleiterin Claudia Johannsen erklärt das Konzept

Accor Azubi Award: Glanzvolle Preisverleihung an die besten Nachwuchs-Kräfte von Deutschlands größtem Hotelkonzern

Green Hospitality: Progros-GF Jochen Oehler zur Nachhaltigkeit in der Hotellerie

Das richtige Wellness-Konzept: Spa-Berater Franz Linser rät zur Fokussierung

Mein erster Tag – dieses Mal: GM Andreas Rühlicke

Mit Zuversicht ins neue Jahr: Trotz aller Unsicherheiten überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus

(Allensbach, 30. Dezember 2011) Trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf die Schuldenkrise in der Euro-Zone und die weitere konjunkturelle Entwicklung überwiegt in der Bevölkerung der Optimismus: 49 Prozent der Bevölkerung blicken dem neuen Jahr mit Hoffnungen entgegen, nur 17 Prozent äußern Befürchtungen. 26 Prozent sind skeptisch. Zwar hat sich die Stimmung im Vergleich zum Vorjahr, als mit 56 Prozent der Bürger ein außergewöhnlich großer Teil der Bevölkerung optimistisch für das neue Jahr gestimmt war, etwas eingetrübt. Aber gerade im Vergleich zu früheren Jahren ist auch der aktuelle Wert als hoch zu bewerten. Eine Erklärung für die gute Stimmung liegt sicherlich darin, dass das alltägliche Leben der Bürger von den globalen Risiken bislang weitgehend abgeschirmt bleibt: Die Arbeitslosigkeit liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung insgesamt hat sich in den zurückliegenden Jahren stabil bis positiv entwickelt.

Die Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach traditionell seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: “Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?” Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung bilden ein Stimmungsbarometer der Bundesrepublik. In 36 der 63 Jahre zwischen 1949 und heute sagte die absolute Mehrheit der Bürger, dass sie mit Hoffnungen auf das neue Jahr blicke. Besonders in den 1950er, 1960er und auch noch den 1970er Jahren zeigte sich in der Bevölkerung ein ausgeprägt positives Stimmungsbild. Seit 1990 waren es hingegen nur 8 von 22 Jahren, in denen die Bevölkerung für das darauf folgende Jahr positiv gestimmt war, seit 2000 sogar nur drei Jahre (2000, 2007 und 2010), in denen 50 Prozent und mehr der Bürger dem neuen Jahr mit Optimismus entgegensahen.

Die Stimmungslage am Jahresende war in der Vergangenheit häufig ein zuverlässiger Indikator, wie sich die Konjunktur im darauf folgenden Jahr entwickelt. Angesichts der optimistischen Aussichten für das neue Jahr ist daher für 2012 von einer soliden Konjunkturentwicklung auszugehen, wie dies auch viele Wirtschaftsexperten erwarten.

Einzelne Bevölkerungsgruppen blicken sehr unterschiedlich auf das neue Jahr. So ist die jüngere Generation besonders optimistisch: 72 Prozent der 16- bis 29-Jährigen schauen mit Hoffnungen auf das neue Jahr, von den 30- bis 59-Jährigen ist es rund die Hälfte, von den 60-Jährigen und Älteren hingegen nur jeder Dritte, der dem Jahr 2012 mit Hoffnungen entgegensieht. Auch die eigene Einkommenssituation hat teilweise Einfluss auf die Erwartungen für das neue Jahr. In den unteren Einkommensgruppen blickt mit 51 Prozent die Mehrheit mit Befürchtungen oder Skepsis auf das kommende Jahr, in den mittleren und vor allem in den oberen Einkommensgruppen überwiegt dagegen der Optimismus. In diesen Bevölkerungsgruppen blicken 47 bzw. 55 Prozent mit Hoffnungen auf 2012.

Kaffeefahrt-Betrüger gewinnen nicht immer – Auch wer sich hereinlegen ließ, kann einen Vertrag wieder loswerden

(Baierbrunn, 30. Dezember 2011) Die Reue kommt oft erst nach einer Kaffeefahrt, wenn klar wird, dass man zu einem völlig überhöhten Preis ein Billigprodukt angedreht bekam. Natürlich ist es ratsam, auf die unseriösen Angebote erst gar nicht einzugehen, aber weil es eben doch so oft passiert, erinnert das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” daran, dass jeder innerhalb von 14 Tagen Verträge widerrufen kann – allerdings per Einschreiben mit Rückschein, erklärt der auf die betrügerischen Delikte spezialisierte Polizist Bernhard Stitz aus Flensburg. “Falls Sie schon bezahlt haben, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder die Polizei”, rät er. “Schämen Sie sich nicht, Hilfe zu holen. Es geht hier oft um kriminelle Machenschaften.”

Das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” 12 /2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Flugsommer 2011: 3,4 Millionen Passagiere mehr als 2010

(Wiesbaden, 30. Dezember 2011) Während des Sommerflugplans von April bis Oktober 2011 flogen insgesamt 65,0 Millionen Passagiere von deutschen Flughäfen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 5,5 % oder 3,4 Millionen Fluggäste mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den vergangenen 20 Jahren wiesen nur die Sommerflugplanperioden 2005 (+ 3,6 Millionen Passagiere) und 2004 (+ 5,3 Millionen) höhere absolute Zuwächse der Fluggastzahlen auf.

Die Mittelmeerinseln als aufkommensstärkste Region mit reinem Flugtourismus kamen bei einer Fluggastzahl von 5,5 Millionen auf ein Plus von 6,7 %. Von den Fluggästen mit diesen Zielen flogen zwei Drittel auf die Balearen und ein Fünftel auf die griechischen Inseln.

Bei nicht zur Mittelmeerregion zählenden Destinationen mit nahezu ausschließlichem Tourismusbezug erzielten die Kanarischen Inseln mit + 15,3 % die höchste Steigerung seit 20 Jahren; in die Karibik, nach den Kanaren außerhalb des Mittelmeerbereichs die bedeutendste Region für ausschließlichen Flugtourismus aus Deutschland, flogen 0,2 Millionen Urlauber (+ 1,8 %).

Das Fluggastvolumen des Gesamtmarktes erhöhte sich primär durch das gesteigerte Aufkommen im Europaverkehr, der um 3,2 Millionen Passagiere (+ 8,6 %) zulegte. Das verhaltene Wachstum des Passagieraufkommens im Interkontinentalverkehr (+ 1,0 %) ist vor allem auf den Rückgang für Afrika (- 15,3 %) zurückzuführen, wobei Ägypten mit – 25,7 % und Tunesien mit – 35,4 % die größten Einbrüche zu verzeichnen hatten. Dagegen stiegen die Fluggastzahlen nach Amerika um 5,9 % und nach Asien um 3,5 %.

Eine zusätzliche Tabelle ist hier zu finden: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/12/PD11__489__464,templateId=renderPrint.psml