Monatsarchiv: November 2011

Vorausscheidung zur Weltmeisterschaft der Nachwuchsköche in Budapest: Julia Komp startet für Deutschland

(Frankfurt/Main, 18. November 2011) Die talentierte Overather Jungköchin Julia Komp vertritt Deutschland beim Semi-Finale der „Hans Bueschkens Young Chefs Challenge“ in Ungarn. Vom 18. bis 20. November finden in Budapest die Vorentscheidungen zur kommenden Weltmeisterschaft in Korea statt. Die besten Nachwuchsköchinnen und Köche aus Mitteleuropa stellen sich während den 3 Wettkampftagen den anspruchsvollen Herausforderungen der internationalen Jury. Der Gewinner dieser Vorausscheidung wird dann um die Weltmeisterschaft in Südkorea antreten.

Overather Jungköchin Julia Komp vertritt Deutschland beim Semi-Finale der Hans Bueschkens Young Chefs Challenge in Ungarn vom 18. bis 20.11.2011

Overather Jungköchin Julia Komp vertritt Deutschland beim Semi-Finale der Hans Bueschkens Young Chefs Challenge in Ungarn vom 18. bis 20.11.2011

Die Hauptaufgabe dieses Wettbewerbes besteht für alle Teilnehmer in der Erstellung und Zubereitung eines hochwertigen 3 Gänge Menüs für 8 Personen, welches als Pflichtkomponenten Kobe Beef (AACO Kobe Master striploin)in der Vorspeise, weißen Heilbutt im Hauptgang und Erdbeeren im Dessert enthalten muss. Neben der Kreativität, der Zubereitungstechniken und der Gesamtumsetzung spielen auch die Einhaltung der Hygienerichtlinien und der akkuraten Arbeitsweise eine wichtige Rolle in der Punktevergabe. Bereits im Vorfeld hat sich Julia Komp mit großer Spannung und Vorfreude auf den Wettbewerb vorbereitet und trainiert. Mit großer Unterstützung durch die Handelshof Management GmbH, vertreten durch Herrn Hinz konnte Frau Komp unter anderem in der betriebseigenen Trainingsküche in Köln Müngersdorf trainieren und bekam dort auch prominente Unterstützung durch den Sternekoch Patrick Jarosch.  Neben der professionellen Unterstützung durch den Verband der Köche Deutschlands (VKD), dem Handelshof C & C Markt, ihrem Arbeitgeber TÜV Rheinland mit Küchenchef Miguel Contreras und weiteren Helfern, bleiben allerdings die eigene Motivation und der Ehrgeiz die wichtigsten Faktoren zum Erfolg. Dass Julia Komp davon sehr viel besitzt, zeigte sie bereits auf vielen vorherigen Wettbewerben, bei denen sie mit großem Erfolg abschnitt. Betreut wird Julia Komp in Budapest durch Johannes Krahwinkel, der sie auch schon bei den bisherigen Wettbewerben mit Rat und Tat unterstütze und dafür sorgt, dass sie sich voll und ganz auf den Wettbewerb konzentriert.

Am kommenden Wochenende bleibt also zu hoffen, dass auch dieses Mal wieder der Fleiß und die Mühe der jungen Nachwuchsköchin mit dem gewünschten Erfolg honoriert werden.

Der in Köln geborene Hans Bueschkens war  1980-1988 Präsident des Weltverbandes der Köche (WACS) und hat diesen Wettbewerb ins Leben gerufen und international ausgebaut. Die Hans Bueschkens Young Chefs Challenge ist ein internationaler Wettbewerb, welcher das Ziel verfolgt, junge Nachwuchsköche international erfolgreich zu verbinden und damit dem Berufsstand Ansehen und Zukunft zu verleihen. Entsprechend hochwertige Kochwettbewerbe werden aus diesem Grund ermöglicht. Die Vorentscheidungen bestehen aus dem Semifinale, welches aus 7 Gruppen mit insgesamt 93 Ländern und Teilnehmern, die Finalisten küren. Jeweils 1 Sieger aus allen 7 Semifinalen tritt beim großen Finalkochen in Südkorea an.

holidaycheck.de: Erste Hotels mit Fake-Siegel gebrandmarkt

(Bottighofen/Schweiz, 18. November 2011) Holidaycheck.de macht ernst: Die ersten Hotelbewertungen wurden nun mit dem neuen Fake-Siegeln gekennzeichnet. Das Hotel Lillyland Beach in Hurghada/Ägypten muss nun mit dem Brandzeichen „Achtung Manipulationsverdacht“ leben. Und das Minamark Beach Resort ebenfalls in Hurghada/Ägypten wird gar der aktiven Fälschung bezichtigt.

Damit will man bei holidaycheck.de, dem führenden Hotel- und Reisebewertungsportal in Europa, die Glaubwürdigkeit und Authentizität wieder stärken. Zahlreiche Medienberichte hatten Manipulationen und gefälschte Hotelbewertungen aufgedeckt. Ein Insiderbericht im Herbst vergangenen Jahres in der Onlineausgabe dieser Fach-Illustrierten setzte eine wahre Flut an Text- und TV-Beiträgen in Gang.

Wird nun ein Hotel mit einem Fake-Siegel bebrandmarkt, so will man bei holidaycheck.de dies ausführlich besprechen. „Die Kommunikationsabteilung kontaktiert den Hotelier und bespricht mit ihm die Lage. Hier wird auch der Rahmen der verdächtigen Handlungen offengelegt. Auf Grund dieser Informationen kann der Hotelier selbst Recherchen anstellen“, heißt es aus der Presseabteilung.

„Ein Beispiel hierfür hatten wir übrigens bereits: Ein Hotel fand heraus, dass die beanstandeten Bewertungen von einer übereifrigen Hotelangestellten platziert wurden. Der Stempel wurde nach Klärung dieses Umstandes entfernt“, sagte Claudius Moaferie, Sprecher von holidaycheck.de.

Hotelmarketing-Studie: hrs.de und booking.com weiterhin führend bei Online-Zimmerbuchungen

(Hamburg, 18. November 2011) Ohne hrs.de und booking.com geht offenbar nichts: 43 Prozent der Hotels verzeichneten im vergangenen Jahr die meisten Zimmerbuchungen über Portale wie hrs.de, hotel.de und booking.com. Dabei brachten die beiden Top-Buchungsportale hrs.de und booking.com gleichermaßen (jeweils in 40% der befragten Hotels) die meisten Logisumsätze. Dies ist Ergebnis einer breit angelegten Befragung von „Top hotel“ unter über hundert Hotels in Deutschland.

Die eigene Hotel-Website hinkt beim Rennen um die Onlinebuchungen noch immer hinterher. Lediglich bei 34 Prozent der befragten Hotels werden auf der eigenem Homepage mehr Buchungen als bei Portalen oder CRS und GDS erzielt. Über die eigene Webpräsenz werden bei den meisten Hotels bis maximal 25 Prozent aller Buchungen generiert; bis zu zehn Prozent in rund einem Fünftel der Hotels. Immerhin gaben neun Prozent der befragten Hotels an, mehr als die Hälfte aller im vergangenen Jahr erfolgten Buchungen über die eigene Website erzielt zu haben.

Somit stehen Verbesserungen an der Hotel-Website bei den meisten Hotels an. 79 Prozent der Häuser setzen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung laufend um. 77 Prozent setzen auf aktives Suchmaschinenmarketing, u.a. mit Textanzeigen bei Google. Für 63 Prozent ist ein Relaunch der Website oberste Aufgabe. Und über 86 Prozent aktualisieren die eigene Hotel-Website regelmäßig, zum Beispiel mit gastronomischen Angeboten und Logis-Arrangements. Upload von Videos ist bei 47 Prozent ein wichtiges Thema; rund 53 Prozent zögern dies noch hinaus.

Bei den Buchungsriesen hrs.de wird das Preis/Leistungsverhältnis (Leistung vs. Provision) von den meisten Hotels (34%) mit einer durchschnittlichen Drei bewertet. Ähnlich fällt das Ergebnis bei hotel.de (gehört ja nun mehrheitlich zu hrs.de) und booking.com aus. Expedia.de und das Schwesterportal hotels.com bekommen schlechtere Leistungsbewertungen.

Hotelbewertungen bringen Mehr- und Nutzwerte
Hotelbewertungen gehören zum täglich Brot der Betriebe. Über 43 Prozent der befragten Häuser checken jeden Tag die Gästerezensionen. Rund ein Drittel tut sich immerhin mehrmals pro Woche und immerhin knapp 14 Prozent einmal wöchentlich. Professionelle Monitorinsystem wie trustyou.com sind immer stärker gefragt: Dabei nutzt knapp die Hälfte der Hotels ein solches Webtool. Die positiven wie negativen Gästebewertungen werden umgehend analysiert und im Team eigehend besprochen (79%). Kam es zu einer harschen Gästekritik, greifen die meisten Hoteliers zum Hörer und versuchen den Gast dazu persönlich zu sprechen (65%). Über 60 Prozent der Hotels versuchen auch, eine Stellungnahme zur Gästekritik im betreffenden Bewertungsportal zu veröffentlichen.

 

Die Bedeutung von Gästebewertungen für das Hotelmarketing wird überwiegend positiv beurteilt. Dass dadurch Mehrwerte für’s Hotel entstehen, sehen 44 Prozent der Hoteliers zumindest teilweise auch so. Ganz klar erkannt ist die Bedeutung von Onlinerezensionen für das eigene Qualitätsmanagement (71% stimmen dem zu). Mehr als die Hälfte der Hoteliers ziehen aus den Gästekritiken konkrete Analysen und Maßnahmen, um Schwachstellen in Service und Qualität auszumerzen. Und über 46 Prozent meinen sogar, die Bewertungsportalen seien grundsätzlich gut für das Hotelmarketing. Klare Ablehung herrscht dagegen bei den kommerziellen Angeboten von holidaycheck.de & Co: 72 Prozent der Hotels lehnen die Vermittlung von Zimmerbuchungen auf Provisionsbasis ist. Aber: 22 Prozent der Hotels setzen auf diesen Buchungskanal.

Social Media fester Bestandteil im Hotelmarketing
Bei den Social Media stechen facebook.com (wird von 91% der Hotels genutzt) und das Videportal youtube.com (56%) heraus. Der Kurznachrichtendienst twitter.com wird dagegen nur von rund 45 Prozent der Hotels aktiv eingesetzt. Beim Kosten-Nutzen-Effekt bekommt facebook.com die besten Bewertungen: Über 58 Prozent erkennen einen hohen Nutzen bei überschaubaren Aufwendungen als Zeit und Geld. Gerade die Netzwerkplattform facebook.com biete nützliche Möglichkeiten zum direkten Gäste-Kontakt (44% der Hotels sehen dies als „sehr wichtig“ an), zum Dialog mit Gästen (49%) und sogar sich ein Stück weiter unabhängig von Buchungsportalen (34%) und Bewertungsportalen (25%) zu machen. Allerdings sehen über 57 Prozent der befragten Hoteliers den hohen Zeitaufwand bei der redaktionellen Pflege von facebook.com kritisch. Knapp die Hälfte (49%) beklagt das noch zu geringe Buchungsaufkommen auf facebook.com.

 

Marriott International: Neuer Prototyp für die europäischen Courtyard Hotels

(Köln/Aberdeen, 18. November 2011) Marriott International hat heute einen neuen Prototypen für alle europäischen Hotels der Marke Courtyard by Marriott vorgestellt und gleichzeitig die weitere Expansion dieser Marke in Europa angekündigt. In den letzten 18 Monaten führte Marriott umfangreicheKundenbefragungen und Marktanalysen durch, um das neue Courtyard-Konzept kundengerecht zu entwickeln und auf die Bedürfnisse europäischer Reisender abzustimmen.Die ersten beiden Hotels im neuen „Look & Feel“ werden das 194 Zimmer große Courtyard byMarriott Aberdeen und das Courtyard by Marriott Köln mit 230 Zimmern sein. BeideHoteleröffnungen sind für 2013 geplant.

Courtyard by Marriott - Prototyp

Courtyard by Marriott - Prototyp

 
„Die Forschungsergebnisse haben uns gezeigt, dass europäischen Gästen in der Mittelklasse-Hotellerie ein faires Preis-Leistungsverhältnis und junges, zeitgemäßes Design wichtigsind. 70 Prozent des europäischen Umsatzes kommen aus Europa. So möchten wir mit unseren Marken europäischen Bedürfnissen gerecht werden und die Wünsche der Reisenden erfüllen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Gäste das elegante neue Design und die moderne Raum-Funktionalität schätzen werden“, sagte Amy McPherson, Präsidentin und Managing Director von Marriott International in Europa. „Das neue Konzept ist auch für Eigentümer in punkto Bau und Betriebwirtschaftlich tragfähiger und effizienter. Europa ist der größte Hotelmarkt weltweit, jedoch nur mit einer 30-prozentigen Markenpräsenz und somit eine große Chance für Eigentümer und Investoren, die von den immensen Vorteilen einer globalen Marke wie Courtyard profitieren werden. Zudem ist der neue europäische Prototyp ein wichtiger Schritt, um unser Ziel zu erreichen, 80.000 Zimmer bis 2015 in Europa bieten zu können. 

Courtyard by Marriott - Prototyp - Zimmer

Courtyard by Marriott - Prototyp - Zimmer

 
Das europäische Muster basiert auf einem Hotel mit 170 Zimmern, sechs Etagen, einem 5.835Quadratmeter großen Grundstück und hat  eine variable Innenausstattung, die bei Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann, um so dem jeweiligen Markt oder denStandortbedingungen gerecht zu werden.
 
Ein großzügiges Refugium, in dem klare Linien, natürliches Licht und mediterrane Farben dominieren, so durchdacht präsentiert sich das neue Hotelzimmer. Es soll Geschäftsreisenden die perfekte Umgebung bieten, um produktiv zu arbeiten oder neue Energien zu tanken. Das Mobiliar ist flexibel. So kann sich jeder Gast den Platz schaffen, den er braucht. Alle Zimmerverfügen über ein 42-Zoll-LCD-HD-Fernsehgerät und viel Freiraum zum Arbeiten, die richtige Beleuchtung sowie zahlreiche und gut zugängliche Steckdosen. Das Wohlfühl-Badezimmer ist mit einer licht-reflektierenden Milchglastür und mit einer mit Teakholz-Akzenten verzierten Wandecke eingerichtet. 

Courtyard by Marriott - Prototyp - Lounge

Courtyard by Marriott - Prototyp - Lounge

 
Die öffentlichen Bereiche sollen zentraler Treffpunkt im Hotel sein, um dort gleichzeitig zu arbeiten, sich auszutauschen oder zu speisen. Die satten Blau- und Grüntöne der Einrichtung erinnern an die reiche Farbenpracht europäischer gestickter Textilien und dem Blau der Meere. Im ganzen Hotel sollen ausschließlich europäische Steinarten und Hölzer verarbeitet werden.Stilvoll und funktional, so präsentiert sich die moderne Lobby mit flexibler Bestuhlung, einem interaktiven GoBoard™-Bildschirm mit den neuesten Nachrichten, dem Wetter oder Standort-Informationen und einem 24-Stunden-Kiosk mit Salaten und Snacks zum Mitnehmen. In jedem Courtyard by Marriott wird es ein ganztägig geöffnetes Bistro geben, das lokale Gerichte und beliebte Klassiker auf seiner Speisekarte anbietet.
 
Die Marke Courtyard by Marriott gibt es seit 1983 und ist mit über 900 Hotels weltweit die elftgrößte globale Hotelmarke. Noch in diesem Jahr präsentiert Courtyard by Marriott den neuen asiatischen Prototyp, der auf die Bedürfnisse des stark wachsenden chinesischen Marktes abgestimmt sein wird.

Hotellerie – Angemessener Mindestlohn: Orientierungsmarken gibt es schon

(Düsseldorf, 17. November 2011) Wie hoch sollte ein allgemeiner Mindestlohn sein? Deutsche und europäische Rechtsnormen sowie die Lohnuntergrenzen in Nachbarländern liefern Maßstäbe. Noch gibt es in Deutschland keinen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn – anders als in 20 von 27 Mitgliedsländern der EU. Welches Einkommen mindestens nötig ist, um menschenwürdig leben zu können, dafür existieren aber durchaus Regelungen. Darauf macht die Hans-Böckler-Stiftung aus Düsseldorf aufmerksam.

Maßstäbe für einen Mindestlohn

Als Orientierung für einen gesetzlichen Mindestlohn bieten sich nach Analysen und Modellrechnungen des WSI (Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung) mehrere Größen an: sozialstaatliche Standards wie die Pfändungsfreigrenze oder das Existenzminimum, eine der in der Wissenschaft verwendeten Armutsgrenzen oder die gesetzlichen Lohnuntergrenzen der europäischen Nachbarn.

Die Pfändungsfreigrenze beschreibt ein gesetzliches Minimum für das Einkommen von Erwerbstätigen. Die Norm gilt in der Praxis zwar nur für überschuldete Personen, deren Einkommen gepfändet wird. Ein Gerichtsvollzieher muss einem alleinstehenden Erwerbstätigen im Monat derzeit einen Betrag von 1.030 Euro netto lassen, damit der seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Im Grundsatz ist diese Definition eines unteren Limits aber für alle Erwerbstätigen gültig, so das WSI. Ein alleinstehender Beschäftigter mit 38-Stunden-Woche müsste aktuell mindestens 8,62 Euro brutto pro Stunde verdienen, um netto ein Einkommen auf Höhe der Pfändungsfreigrenze zu erzielen. Bei 40 Wochenstunden wären es 8,22 Euro, hat WSI-Tarifexperte Thorsten Schulten berechnet.

Die Grundsicherung: Arbeitnehmer mit niedrigen Verdiensten haben ein Anrecht darauf, ihr Arbeitseinkommen mit Arbeitslosengeld II (ALG-II) aufzustocken. So erhält ein Alleinstehender ergänzendes ALG II, wenn er netto weniger als 1.054 Euro im Monat verdient. Diese Grenze ergibt sich aus 754 Euro ALG-II-Anspruch (Regelsatz plus durchschnittliche Kosten der Unterkunft) plus 300 Euro an Freibeträgen, die das Sozialgesetzbuch erwerbstätigen Grundsicherungsempfängern zugesteht. Um dieses Niveau zu erreichen, benötigt ein alleinstehender Beschäftigter mit 38 Wochenstunden einen Bruttolohn von 8,91 Euro, zeigt Schultens Berechnung. Mit einer 40-Stunden-Woche sind mindestens 8,50 Euro die Stunde notwendig.

Die Europäische Sozialcharta gibt eine verbindliche Mindestlohnnorm für Deutschland vor, gegen die jedoch regelmäßig verstoßen werde, so das WSI. Die Charta wurde 1964 von der Bundesrepublik ratifiziert. Sie definiert soziale Grundrechte wie eine kostenfreie Schulbildung, Arbeits- und Mutterschutz und enthält auch eine Mindestlohnklausel. Die Vertragsstaaten sollen sich an eine Untergrenze von 60 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns im Lande halten. In Deutschland (Ost und West zusammen) lag diese Schwelle 2010 bei netto 8,12 Euro pro Stunde. Um sie zu erreichen, sind je nach wöchentlicher Arbeitszeit 12,24 bis 12,40 Euro Bruttolohn notwendig.

Die Grenze zur Lohnarmut bietet einen zusätzlichen Orientierungspunkt. Die internationale Armutsforschung zieht die relative Lohnarmutsgrenze in einem Land meist bei 50 Prozent des durchschnittlichen Vollzeiteinkommens. Nach den derzeit aktuellsten Daten lag der durchschnittliche Bruttolohn in Deutschland 2010 bei 21,48 Euro pro Stunde. Ein Vollzeitbeschäftigter muss also mindestens 10,74 Euro verdienen, wenn er nach dieser Definition nicht als „arm trotz Arbeit“ gelten soll.

Die gesetzlichen Mindestlöhne in EU-Ländern mit vergleichbarer Wirtschaftskraft wie Belgien, den Niederlanden und Frankreich sind derzeit zwischen 8,58 und 9 Euro die Stunde angesiedelt. In Luxemburg müssen mindestens 10,16 Euro gezahlt werden, in Irland 8,65 Euro, in Großbritannien umgerechnet 6,91 Euro. Dieser Wert ist jedoch von der anhaltenden Schwäche des Pfunds gegenüber dem Euro beeinflusst, so Schulten. Um den Währungsfaktor bereinigt läge der britische Mindestlohn deutlich über 8 Euro.

Die WSI-Mindestlohn-Forscher Thorsten Schulten, Reinhard Bispinck und Claus Schäfer halten es für unverzichtbar, die vorliegenden Maßstäbe bei der Festsetzung einer allgemeinen Lohnuntergrenze zu berücksichtigen. Ein Mindestlohn wirke nur ab einer ausreichenden Höhe, argumentieren die Wissenschaftler. „Wird er zu niedrig festgelegt, bekommt er nur kosmetischen Charakter oder noch schlimmer: Er legitimiert unter Umständen bisher als unzureichend angesehene Niedriglöhne.“

Durch einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, wie ihn etwa der Deutsche Gewerkschaftsbund vorschlägt, würden rund fünf Millionen Beschäftigte finanziell besser gestellt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Prognos AG im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Denn derzeit arbeiten nach den Prognos-Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels 1,2 Millionen Menschen für weniger als 5 Euro brutto in der Stunde. Weitere 2,4 Millionen verdienen zwischen 5 und 7,50 Euro pro Stunde. Noch einmal 1,4 Millionen Beschäftigte erhalten Stundenlöhne zwischen 7,50 und 8,50 Euro. Neben den Niedriglohnverdienern würden nach der Prognos-Expertise auch Staats- und Sozialkassen von einem gesetzlichen Lohnminimum profitieren, weil Transferzahlungen entfallen und mehr Steuer- und Sozialbeiträge fließen könnten. So würde ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro die öffentlichen Kassen um jährlich 7,1 Milliarden Euro entlasten.

Studien: Mindestlöhne kosten keine Jobs
Im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums haben sechs Forschungsinstitute untersucht, wie sich bereits existierende Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz auf die Beschäftigung in den davon erfassten acht Branchen auswirken. Die Wissenschaftler prüften die Entwicklung in der Abfallwirtschaft, im Bauhauptgewerbe, im Dachdecker- und im Elektrohandwerk, in der Gebäudereinigung, bei Malern und Lackierern, in der Pflegebranche und bei den Wäschereidienstleistungen. In keiner Branche stellen sie nennenswerte Konsequenzen für Beschäftigung oder Wettbewerb fest. Beispiel Elektrohandwerk: Hier gilt aktuell ein Mindestlohn von 9,70 Euro in West- und 8,40 Euro in Ostdeutschland. Die Lohnuntergrenze wurde 1997 eingeführt, 2003 aus- und 2007 erneut in Kraft gesetzt. Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung habe es an keinem dieser Punkte gegeben, fasste Bundesarbeitministerin Ursula von der Leyen das Evaluationsergebnis Ende Oktober zusammen.

Das deckt sich mit den Resultaten der bislang aufwändigsten Untersuchung von möglichen Beschäftigungseffekten durch angehobene Mindestlöhne in den USA. „Mindestlohn-Erhöhungen führen nicht zu kurz- oder langfristigen Jobverlusten bei Niedriglohntätigkeiten“, so das Fazit der Studie, die eine Forschergruppe um Michael Reich, Professor an der Universität Berkeley, Ende 2010 veröffentlicht hat. Die Wissenschaftler untersuchten Erhöhungen von US-Mindestlöhnen zwischen 1990 und 2006. Dabei beobachteten sie ein konsistentes Muster: Fast immer verdienten Niedriglöhner nach der Anhebung besser, die Arbeitgeber hielten sich an die staatlichen Vorschriften. Vor allem aber reagierten die Unternehmen auf Anhebungen der Lohnuntergrenze nie mit so vielen Entlassungen, dass sich die Arbeitslosigkeit erkennbar erhöhte. Die lokalen Beschäftigungseffekte seien „nicht unterscheidbar von Null“, stellten die Wissenschaftler fest.

Die Berkeley-Untersuchung gilt unter Fachleuten als wegweisend. „Der verwendete Datensatz ist weit umfangreicher, der methodische Ansatz breiter als in früheren Untersuchungen“, erklärte Joachim Möller, Direktor des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, bei der Veröffentlichung. „Diese Arbeit stellt empirisch wie methodisch das Anspruchvollste dar, was bisher zu den Effekten von Mindestlöhnen geforscht wurde“, sagt auch WSI-Tarifexperte Thorsten Schulten.

Gastgewerbe: +0,4% mehr Umsatz im September

(Wiesbaden, 17. November 2011) Leichtes Plus im September: Der Umsatz im Gastgewerbe stieg zuletzt um real 0,4 Prozent (nominal +0,6%) gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im September 2011 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,9 Prozent gegenüber September 2010 bei einem realen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent.

Die Gastronomie setzte nominal 2,5 Prozent und real 0,7 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 1,7 Prozent (real -0,8%). Von Januar bis September 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,7 Prozent und real 2,3 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Weitere Zahlenreihen sind unter destatis.de abrufbar.

Kameha Grand Bonn gewinnt Diners Club Magazin Award als bestes Hotel des Jahres weltweit

(Bonn, 17. November  2011) Die Sensation ist perfekt: am zweiten Jahrestag der Eröffnung und zwei Jahre, nachdem die Spieler der DFB Elf als erste Gäste im Kameha Grand Bonn begrüßt wurden, wird das Lifestyle Hotel erneut mit einem der begehrtesten Tourismuspreise ausgezeichnet: die Leser des Diners Club Magazins wählten das Kameha Grand Bonn zum Hotel des Jahres weltweit.

Kameha Grand Bonn - so sehen Sieger aus: LH&E-CEO Carsten K. Rath und GM Thomas Kleber freuen sich über die Auszeichnung des Diners Club Magazin Award als bestes Hotel des Jahres weltweit

Kameha Grand Bonn - so sehen Sieger aus: LH&E-CEO Carsten K. Rath und GM Thomas Kleber freuen sich über die Auszeichnung des Diners Club Magazin Award als bestes Hotel des Jahres weltweit

 Carsten K. Rath, Founder und CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management AG, die das Kameha Grand betreibt: „Bereits die Nominierung für diesen Award war ein Riesenerfolg für mein Team und mich. Im Endspurt haben wir uns gegen weltbekannte Hotels & Resorts und traditionsreiche Luxushotels wie das La Mamounia in Marrakesch, das Burj al Arab in Dubai und das Hotel Imperial in Wien durchgesetzt. Im Namen des gesamten Teams danke ich den Lesern des Diners Club Magazins sowie all unseren Gästen, Freunden und Partnern, die uns gewählt und uns ihr Vertrauen entgegengebracht haben.“
 
Diners-Club Magazin Herausgeber Dr. Hans Christan Meiser, der den Preis an Carsten K. Rath und Thomas Kleber, Geschäftsführender Direktor des Kameha Grand, überreichte,  lobte das Lifestyle Hotel in seiner Laudatio als ein Hotel, das man nie wieder verlassen möchte. Er beschrieb das Kameha Grand Bonn als ein Gesamtkunstwerk, ein Spielraum für Kreative – berauschend und verwegen zugleich. Carsten Rath, der Rockstar der Grand Hoteliers, habe hier eine ganz eigene und zugleich wunderbare Welt geschaffen.
 
Das Kameha Grand Bonn wurde in den letzten zwei Jahren mit zahlreichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet: die Locationportale GmbH kürte das Lifestyle Hotel zur besten Hotel-Eventlocation in Deutschland, die Busche Verlagsgesellschaft wählte das Kameha Grand zum Hotel des Jahres 2011. Internationale Preise sind u.a. der MIPIM Award (der internationale „Architektur-Oskar“) sowie der „International Property Award“.
 
Ausschlag gebende Qualitätskriterien für die Entscheidung des Diners Club Magazins sind Service, Qualität, Design und Charme.
 
Basierend auf vier Säulen, interpretiert das Kameha Grand Bonn die klassische „Grand Hotellerie“ neu und bietet Design und Lifestyle in Verbindung mit außergewöhnlichem Service. „Ein Ort, an dem die Gäste eine anregenden Vielfalt genießen können. Das Lifestyle Hotel ist eine Oase der Ruhe, ein Ort, der inspirierend ist und Freizonen schafft für Gedanken zwischen Fiktion und Wirklichkeit“, so Carsten K. Rath.
 
Das Design: der Niederländer Marcel Wanders hat im Kameha Grand Bonn in jedem Quadratmeter einen potenziellen Lieblingsplatz für die Gäste geschaffen. Mit neobarocker und detailverliebter Innen-Architektur betont Wanders die Einzigartigkeit des Kameha Grand Bonn und schafft damit einen „Ort, der sexy und cool ist“.
 
Der Service: Die Kameha Mitarbeiter umsorgen jeden Gast mit Herzlichkeit, Leidenschaft, Professionalität und einem aufrichtigen Lächeln und schaffen auf diese Weise unvergessliche Begegnungen. Die Mitarbeiter wissen darüber hinaus genau, wann sie antizipieren können, und wann sie sich zurückziehen.
 
Platz für Ruhe und Platz zum Feiern: Das Kameha Grand Bonn bietet jedem Gast seinen individuellen Lieblingsplatz – egal, ob zum „Cocoonen“ oder auch zum Feiern.
 
Ökologische Nachhaltigkeit: Das Kameha Grand Bonn ist sich seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt bewusst: durch eine eigene Geothermieanlage deckt das Kameha Grand Bonn rund 70 Prozent des eigenen Wärme- und Kältebedarfs ab. Dadurch wird der jährliche CO2 Ausstoß um bis zu 400 Tonnen reduziert. Mittels eines geothermalen Kraftwerks im Keller des Hotels wird somit der Energieverbrauch natürlich hergestellt und die vorhandenen Ressourcen genutzt.

Hotelmarkt Berlin: 5% Bettensteuer wird eingeführt

(Berlin, 16. November 2011) Großer Rückschlag für die Hotellerie: Auch in Berlin wird die Bettensteuer eingeführt. Das vereinbarte nun die rot-schwarze Regierungskoalition. Die Matratzen-Maut soll fünf Prozent des Übernachtungspreises betragen; gelten soll die Zwangsabgabe voraussichtlich ab 2013. Die von der SPD geforderte Sondererhebung soll jährlich bis zu 20 Millionen Euro einbringen. Die Einnahmen aus der Bettensteuer sollen der Tourismuswerbung zugute kommen.

Der Dehoga-Landesverband kündigte sofort eine Klage an. „Wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wenden“, sagte Dehoga-Chef Thomas Lengfelder. Die geplante Abgabe auf Hotelübernachtungen sei ungerecht, weil sie andere nicht belaste, die auch vom Tourismus-Boom profitieren: Seien es Taxi-Fahrer, der Einzelhandel oder Kultureinrichtungen. Ob die angekündigte Klage tatsächlich eingereicht werden kann und erfolgsversprechend ist, bleibt abzuwarten.

Der Verband fürchtet, dass die Bettensteuer viele kleinere Hotels in Berlin zum Aufgeben zwingt. „Eine Preiserhöhung können sie in dieser Stadt nicht durchsetzen“, sagte Lengfelder. „Man setzt damit also die Existenz der Mittelständler und Einzelkämpfer aufs Spiel.“ Es sei auch nicht vorstellbar, dass die Hotels nun weiterhin ihren freiwilligen Beitrag von jährlich gut einer Million Euro für die Tourismus-Werbegesellschaft Visit Berlin überweisen.

In Städten wie Köln, Weimar und Erfurt ist die Bettensteuer bereits eingeführt worden, nun wird auch in der Hauptstadt intensiv darüber diskutiert, ebenfalls eine so genannte „City Tax“ zu erheben. Die Experten des Reiseportals citysam.de warnen vor den Auswirkungen dieser Entscheidung, vor allem für die kleinen Berliner Hotels.
 
Berlin gilt als eine der günstigsten Städte im Bereich der Hotelpreise. Laut Informationen von citysam.de – das Reiseportal ermittelt sämtliche Hotelpreise mit einem monatlichen Hotelpreisindex – liegt der Durchschnittspreis in Berlin aktuell bei 84 Euro pro Doppelzimmer. Im Vergleich der Hotelpreise für Berlin der vergangenen Jahre erreichten nach dem Touristenboom in den letzten Jahren die Besucherzahlen im Jahr 2011 erneut einen Rekord von 30 Millionen. Infolgedessen werden immer mehr Hotels eröffnet. Laut tophotelprojects.com werden derzeit 26 neue Hotels mit rund 6.900 Zimmern gebaut bzw. konkret geplant.

Viele Hotels sind dagegen, die geplante Bettensteuer auf den Zimmerpreis aufzuschlagen, denn für kleinere Hotels bedeute die Preiserhöhung sinkende Besucherzahlen, trotz des Booms der Tourismusbranche. „Berlin ist der härteste Hotelmarkt überhaupt“, so Thomas Horn von citysam.de. Der Konkurrenzdruck werde gerade für kleine Hotels noch stärker, wenn die Zimmer nicht mehr so günstig angeboten werden können wie bisher.

holidaycheck.de: Fälschungen bei Hotelbewertungen werden gekennzeichnet

(Bottighofen/Schweiz, 16. November 2011) Fakes werden endlich angeprangert: Das Burda-Bewertungsportal holidaycheck.de will ab sofort Hotels kennzeichnen, für die „gefälschte Bewertungen abgegeben wurden, oder bei denen der dringende Verdacht besteht, dass dies geschehen ist.“ Dies teilte das Unternehmen mit. Man gehen in der Kommunikation bei gefälschten Hotelbewertungen neue Wege.

Damit wolle man die „konsequente Linie in der Qualitätskontrolle von Hotelbewertungen öffentlich und für den User ersichtlich“, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein Stab von 60 Mitarbeitern kümmert sich um die Authentizitätsprüfung von Bewertungen. „Dabei fällt eine geringe Zahl von Hotels auf, bei denen der Versuch unternommen wird, auf Bewertung und Weiterempfehlung Einfluss zu nehmen und zu verfälschen“, teilte holidaycheck.de mit. Bislang setzte man in solchen Fällen auf „Aufklärung und persönliche Kommunikation“.

Im Interesse der Kunden werden nun jedoch auffällig gewordene Hotels mit den Stempeln „Vorsicht Manipulationsverdacht“ oder „Achtung Manipulation“ öffentlich für den User dargestellt. Ziel ist es, Nutzer möglichst umfassend zu informieren und zu verhindern, dass sie getäuscht werden.

Unterstützt wird dies von einer Reihe weiterer Maßnahmen: Mit der Aktion „Gemeinsam gegen Fälscher“ werden Nutzer von holidaycheck.de aufgefordert Bewertungen zu melden, die vermeintlich geeignet sind User zu täuschen. Diese sollen dann vom einem besonders geschulten Team auf Echtheit geprüft werden. Zudem behalte man sich rechtliche Schritte gegen Manipulierer vor, wird mitgeteilt. So habe holidaycheck.de in Köln Anzeige gegen einen Fälscher erstattet, der seine Dienste zur Manipulation von Bewertungen angeboten haben soll. Über eine straferechtliche Verfolgung entscheide nun die Staatsanwaltschaft. „Wir setzen ein deutliches Signal gegen unlautere Methoden und ein Bekenntnis echte, authentische Bewertungen zu liefern“, sagte Qualitätsleiter Tobias Hammer.

Damit entgegnet man bei holidaycheck.de den zahlreichen Vorwürfen, dass Hotelbewertungen zu leicht zu manipulieren oder gar zu fälschen seien. Etliche TV-Reportage und ein Insiderbericht im Herbst vergangenen Jahres in der Onlineausgabe von „Top hotel“ (www.tophotel.de) hatten die Mißstände aufgezeigt.

Hotline für Gastronomie und Hotellerie

3 Top-Experten in Hotline: Alles zu BWL, Steuern und Arbeitsrecht im Gastgewerbe – Nur heute, 10-12h – Tel. 0711/2133-350

Große Telefon-Aktion von ETL ADHOGA und AHGZ
Mehr: www.ETL-ADHOGA.de

Aldiana: Jürgen Marbach steigt ein

(Oberursel/Taunus, 15. November 2011) Jetzt mit drei Gesellschaftern: Mit sofortiger Wirkung übernimmt Jürgen Marbach 26,1 Prozent der Anteile am Club-Anbieter Aldiana (zehn Anlagen). Der ehemalige Geschäftsführer unter anderem von Tjaereborg, Derpart-Reisevertrieb, dem Vertrieb der Rewe Touristik sowie LTU kauft die Anteile von der spanischen Grupo Santana Cazorla.

Jetzt mit drei Gesellschaftern: Mit sofortiger Wirkung übernimmt Jürgen Marbach 26,1 Prozent der Anteile am Club-Anbieter Aldiana (zehn Anlagen). Der ehemalige Geschäftsführer unter anderem von Tjaereborg, Derpart-Reisevertrieb, dem Vertrieb der Rewe Touristik sowie LTU kauft die Anteile von der spanischen Grupo Santana Cazorla.

Jetzt mit drei Gesellschaftern: Mit sofortiger Wirkung übernimmt Jürgen Marbach 26,1 Prozent der Anteile am Club-Anbieter Aldiana (zehn Anlagen). Der ehemalige Geschäftsführer unter anderem von Tjaereborg, Derpart-Reisevertrieb, dem Vertrieb der Rewe Touristik sowie LTU kauft die Anteile von der spanischen Grupo Santana Cazorla.

„Unser Aldiana Engagement macht mir und meiner Familie große Freude. Dass wir jetzt mit dem ausgezeichneten Geschäftsmann und Touristik-Kenner Jürgen Marbach sowie mit Thomas Cook noch breiter aufgestellt sind, ist genau die richtige Basis für die Zukunft“, kommentierte Santiago Santana Cazorla, CEO der Grupo Santana Cazorla.

Jürgen Marbach freut sich ebenfalls auf die neue Herausforderung: „Aldiana ist ein exzellentes und qualitativ hochwertiges Premium-Produkt und hat aufgrund seiner hohen Innovationskraft sicher eine große Zukunft in der deutschen und internationalen Touristikbranche.“

Auch Dr. Kristin Neumann, CFO der Thomas Cook AG, sieht die neue Gesellschafter-Struktur sehr positiv: „Wir begrüßen Jürgen Marbach im Kreis der Gesellschafter. Durch sein Engagement wird die Kapitalbasis des Unternehmens gestärkt und Aldiana kann sich weiterhin erfolgreich entwickeln.“

Jürgen Marbach ist dem Unternehmen bereits verbunden. Im August 2011 hatte er den Aldiana Hochkönig erworben und mit Aldiana einen langjährigen Pachtvertrag geschlossen.

Aldiana startet mit einer weiterhin positiven Buchungsentwicklung in die Sommersaison 2012: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt der Buchungszuwachs für den Winter 2011/12 derzeit bei zwölf Prozent. Für den Sommer 2012 rechnet Aldiana Geschäftsführer Peter Wennel mit einem Buchungsplus von sieben Prozent.

Nachhaltiger Tourismus: Kriterien nehmen Form an – Überblick über Zertifikate und Siegel

(Berlin/Rösrath-Hoffnungsthal, 15. November 2011) Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Touristik längst angekommen. Bei Reisenden steigt das Bewusstsein, dass billig nicht immer gut ist und dies sowohl Umwelt als auch den Einheimischen der Reiseländer schaden kann. Bislang war es für Urlauber jedoch schwierig, den Überblick zu behalten, was die Zertifizierungen und Prüfsiegel für Ökoreisen anging. Reisende definieren zudem sehr unterschiedlich, was nachhaltiges Reisen für sie bedeutet. Spezielle Reiseportale und Verbände helfen nun weiter.

Für deutsche Reiseanbieter gibt es größere Verbände wie das „Forum Anders Reisen“ oder Siegel wie CSR-Tourism-Certified, die mit strengen Kriterien die Nachhaltigkeit ihrer Mitglieder überwachen. Angehende Urlauber, die sich nicht selbst durch den Kriterienwald kämpfen und aus einem möglichst großen Pool von Reisen und Unterkünften wählen wollen, können auf Portale wie traverdo.de oder viabono.de zurückgreifen.

Dass es bislang noch kein einheitliches Bio-Siegel wie zum Beispiel in der Lebensmittelbranche gibt, wird derzeit damit begründet, dass die Anforderungen regional stark variieren und die Kriterien der einzelnen Siegel entsprechend angepasst sind. „Ein Öko-Hotel in der Uckermark achtet vor allem auf den Klimaschutz, die Ecolodge in Ecuador dagegen eher auf faire Gehälter und die Bewahrung des Regenwalds“, erklärte Jochen Zimmermann, Geschäftsführer von traverdo.de, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

„Zwar werden gerade globale Kriterien für nachhaltiges Reisen entwickelt, jedoch ist es bis zur konkreten Umsetzung noch ein weiter Weg.“ Der Tourist ist hiermit natürlich noch nicht aus der Pflicht genommen, denn es gibt eine Reihe von Maßnahmen, mit denen er seine Reise selbst nachhaltiger gestalten kann. Umweltfreundliches und kulturangepasstes Verhalten steht dabei ganz oben auf der Liste. Darüber hinaus können Flugreisende die von ihnen verursachten Klimagase bei Organisationen wie atmosfair.de oder myclimate.de ausgleichen.

Allerdings gilt grundsätzlich die Formel: Reduzieren vor Kompensieren. „Sanfter Tourismus muss nicht Allgäu statt Amazonas oder Buxtehude statt Bali bedeuten. Doch bereits wegen der Umweltbelastung durch den Flugverkehr sollte man sich bei der Urlaubsplanung fragen, ob es ein ebenso attraktives Ziel nicht auch in Europa gibt und ob die Bahn für die Fahrt dorthin infrage kommt“, geben die Betreiber von oeko-fair.de zu bedenken.

Wenn dann doch die Erkundung eines Fernziels auf dem Plan steht, gilt es eines zu beachten: „Vor allem sollte auf nur wenig Tage andauernde Fernurlaube verzichtet werden“, rät Sabine Minninger, Beraterin der Organisation Tourism-Watch. (Caroline Bartz/Pressetext)

Hotelmarkt Hamburg: Bettensteuer unvermeidbar – Zwist im Dehoga-Landesverband

(Hamburg, 14. November 2011) Neuer Vorstoß ausgerechnet aus der Opposition: In Hamburg zeichnet sich eine neue staatliche Zwangsabgabe ab – nach dem Willen der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft sollen mit der Bettensteuer zwei Euro auf jede Übernachtung erhoben werden, die zweckgebunden in die Kulturförderung fließen sollen. Damit wird deutlich, dass die Matratzen-Maut in Hamburg unabwendbar ist. Eine Einigung der Hoteliers untereinander auf eine freiwillige Abgabe war nicht umsetzbar.

Mit der unerfreulichen Entwicklung einher geht handfester Streit unter Hamburger Hoteliers und der Führung des Dehoga-Landesverbandes. Die Vorwürfe an Präsidentin Rose Pauly und Geschäftsführer Gregor Maihöfer wiegen schwer: „Lustreisen“ auf Kosten des Branchenverbandes, Geldverschwendung, Intransparenz, mangelnde Branchenkenntnisse. Bei der heutigen Mitgliederversammlung wird über eine Sonderprüfung abgestimmt, die nach Willen der Hotel-Fachgruppe des Dehoga Hamburg alle Bücher und Unterlagen betreffen soll. Der unglücklich in der Öffentlichkeit ausgetragene Zwist – die Berichterstattung der regionalen Medien nimmt zu – gipfelte jüngst in der abstrus wirkenden Nachricht, dass Dehoga-Leiter Maihöfer, der nebenbei als Rechtsanwalt bei Strafverfahren mitwirkt, sein Büro nach Abhör-Wanzen durchsuchen ließ. Zudem sei ein Ordner aus der Buchhaltung „verschwunden“, berichtete das „Hamburger Abendblatt“. Es sei Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet worden.

Rekordquoten zum „Kocharena Spezial“ bei VOX

(Köln, 14. November 2011) Die erste „Kocharena“, bei der die Fachjury anlässlich des RTL-Spendenmarathons die Fronten gewechselt hat, erreichte am gestrigen Sonntagabend sehr starke 10,1 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern (14 bis 49 Jahre)*.

Alles zur VOX Promi Kocharena Spezial „verkehrt herum“ – Jetzt kocht die Jury:
http://www.vox.de/cms/sendungen/promi-kocharena/highlights-13112011.html

Durchschnittlich verfolgten 2,49 MillionenZuschauer ab 3 Jahre* die Kochshow, bei der die VOX-Küchenchefs Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska gegen die erstmals kochende Jury Katja Burghardt (Chefredakteurin „Vital“), Reiner Calmund (Manager und Genießer) und Heinz Horrmann (Gastrokritiker) antrat. Damit erzielte das „Kocharena Spezial“ nach Marktanteilen bei den 14- bis 49-Jährigen sowie beim Gesamtpublikum ab drei Jahre einen Rekordwert auf dem „Promi Kocharena“-Sendeplatz am Sonntagabend bei VOX.

Von links: Heinz Horrmann, Reiner Calmund, Katja Burghardt (Foto: Frank W. Hempel)

Von links: Heinz Horrmann, Reiner Calmund, Katja Burghardt (Foto: Frank W. Hempel)

Erstmals in der Geschichte der „Kocharena“ mussten die Fachjuroren nicht wie üblich mit messerscharfer Kritik, sondern mit ihren Kochkünsten glänzen. Und diese wurden knallhart bewertet – von der Vertretungs-Jury bestehend aus Sterneköchin Léa Linster, TV-Sternekoch Johann Lafer und TV-Jurorin Motsi Mabuse. Auch bei den 20-59-Jährigen kam das „Kocharena Spezial“ sehr gut an: Sehr gute 9,0 Prozent* verfolgten die Kochshow. Damit lag der Tagesmarktanteil von VOX bei erfolgreichen 8,0 Prozent (14-49)*.

Weiter geht es mit der nächsten „Promi Kocharena“ bei VOX am Sonntag, 11. Dezember, um 20.15 Uhr. Dann versuchen „Queensberry“-Bandmitglied Leo Bartsch, Moderator Ralph Morgenstern, Bandleader Helmut Zerlett, Choreograf Detlef D! Soost und Entertainerin Désirée Nick ihr Glück am Herd gegen Starkoch Kolja Kleeberg.

*Basis: BRD gesamt / Fernsehpanel bis 2000 (D), ab 2001 (D+EU) / Quelle: AGF / GfK pc#tv / DAP TV Scope / RTL Medienforschung / vorläufig gewichtet / Stand: 14.11.2011

Gault Millau Deutschland 2012: „Koch des Jahres“ ist Andree Köthe vom Nürnberger „Essigbrätlein“

(München, 15. November 2011) Überraschungserfolg: Zum „Koch des Jahres“ kürte der Gault Millau 2012 den „Pionier der deutschen Gewürz- und derzeit so modischen Gemüseküche“: Andree Köthe vom Nürnberger „Essigbrätlein“.
 
Gault Millau Deutschland 2012
 
Außerdem vergibt der „Reiseführer für Genießer“ die weiteren Titel:
  • „Sommelier des Jahres“: Magdalena Brandstätter vom Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich
  • „Restaurateur des Jahres“: Konrad Winzer vom „Drei König! in Lörrach, ein Bildhauer, der aus Freude an unverkünstelter Küche ein Edelgasthaus finanzierte
  • „Pâtissier des Jahres“: Oliver Näve vom Restaurant „Français“ in Frankfurt/Main
  • „Kochschule des Jahres“: Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden
  • „Barkeeper des Jahres“: Franz Höckner vom Hotel Adlon Berlin
  • „Winzer des Jahres 2012“: Matthias Müller

Details zum Gault Millau Deutschland 2012
http://www.verlagshaus.de/news-2515-74-335-bitte_zu_tisch_der_gault_millau_deutschland_2012_ist_erschienen.html

__________________________________________________________
AHGZ Hotline: Alles über Betriebswirtschaft, Steuern und Arbeitsrecht
Experten von ETL ADHOGA beantworten alle Fragen im Gastgewerbe am 15. November von 10 bis 12 Uhr – Hotline: 0711 – 2133-350
http://www.etl-adhoga.de/topthemen/kostenfreie-ahgz-hotline-mit-etl-adhoga
__________________________________________________________
„Koch des Jahres“ Andree Köthe

"Koch des Jahres 2012": Andree Köthe (und links sein kulinarisches Alter Ego Yves Ollech), vor dem Nürnberger "Essigbrätlein"

"Koch des Jahres 2012": Andree Köthe (und links sein kulinarisches Alter Ego Yves Ollech), vor dem Nürnberger "Essigbrätlein"

Er kochte „schon vor 10 Jahren sein Gemüse aus der Neben- in die Hauptrolle und bot Fleisch wie Fisch als Beilage dar. Und bewies dabei eine unglaublich sichere Hand im Umgang mit der Würze, die hier so vielfältig, so ungewohnt, so fordernd und auch so  provozierend wirkt wie in kaum einem anderen deutschen Restaurant“. Seine „intellektuelle, aber unprätentiöse Küche“ bietet nur ein maximal siebengängiges Menü, das man mit Nachdenken über Geschmack oder Schmecken mit Verstand überschreiben könnte. Hauchdünne, kurz al dente blanchierte Scheibchen und würzig-knackige Blattstiele vom Radieschen gibt es als zungestreichelnden Balsam zur Seeforelle, Blumenkohl als feine Creme und in hauchdünnen, rohen Scheiben zu glasig angegartem  Wildsaibling.

Auch ein Augenschmaus sind die in einem Dreieck aus grober Meerrettichcreme stehenden Scheiben von säuerlich marinierter Roter Bete, denen Schnittlauchröllchen grüne und Kirschblüten-Crunchy duftige Noten verleihen. Reiner Schnittlauchsaft führt die  Kombination von Aprikose und Reh zur Geschmacksexplosion auf der Zunge, feinherbe Rucolasauce kontrastiert Rahmeis mit Himbeeren.“

Für diese „in die in Sphären absoluter puristischer Aromatik vorstoßende Küche“ erhielt der völlig uneitle Nordhesse, der keine großen Lehrmeister und keine Hobbys hat, weder luxuriöse Produkte noch modische Effekte verwendet, 18 von 20 möglichen Punkten. Eine höhere Bewertung als Köthe haben in dem nach dem französischen Schulnotensystem urteilenden Guide nur zwölf deutsche Köche.

Accor Azubi Award 2011 für Susann Klöden, Stefan Kutscher und Cemal Tekin

(Hamburg, 12. November 2011) Die Besten der Besten: Beim Accor Azubi Award 2011 traten die Top-Absolventen von Fachlehren in Deutschlands größter Hotelgruppe an. Siegerin bei den Restaurantfachleuten ist Susann Klöden (Pullman Köln). Bester unter den Hotelfachmännern ist Stefan Kutscher (Novotel Düsseldorf-Neuss Am Rosengarten). Top unter den Köchen ist Cemal Tekin (Mercure Hotel Frankfurt Airport Neu-Isenburg).

Die Endausscheidung des jährlichen Wettbewerbs unter den Auszubildenden am Ende ihrer Lehre fand im Mercure Hotel Hamburg City statt. Die Gala zur Preisverleihung im schwimmenden Event- und Tagungszentrum „Kai 10“ wurde mit launiges Reden, Interviews und einer höchst humoristischen Bilderschau von den Prüfungstagen durchgeführt – HOTELIER TV fasst die besten Szenen in einem Filnmbericht zusammen.

AICR Wettbewerb: Rezeptionistin des Jahres 2011 ist Katharina Burkart

(Köln, 12. November 2011) Große Ehrung: Katharina Burkart (26) aus dem Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg ist Siegerin beim Wettbewerb „Receptionist of the Year“. Die AICR Deutschland prüfte im Excelsior Hotel Ernst Köln hochmotivierte und sehr aufgeregte Kandidaten zu fachlichen Themen aus den Bereichen Front Office, Reservierung und Revenue Management. Der Wettbewerb wird in englischer Sprache durchgeführt, welche sich neben der normalen „Prüfungsangst“ als eine weitere Herausforderung darstellte.

Katharina Burkart - Rezeptionistin des Jahres 2011

Katharina Burkart - Rezeptionistin des Jahres 2011

Die glückliche Gewinnerin vertritt die AICR Deutschland beim Internationalen Wettbewerb im Januar 2012 in Prag. Während des internationalen Wettstreits um die „David Campbell Trophy“ treten die besten Rezeptionisten aus allen AICR Sektionen weltweit an.

AICR steht für „Amicale internationale des sous-directeurs et chefs de réception des grands hotels“ und ist die freundschaftliche Vereinigung aller Empfangschefs und stellvertretender Direktoren im Logisbereich. Gegründet wurde die Vereinigung 1964 in Frankreich. Die AICR Deutschland wurde 1974 ins Leben gerufen. Die AICR ist in 12 Ländern vertreten und expandiert ständig.

Logo AICR - Amicale internationale des sous-directeurs et chefs de réception des grands hotelsSinn und Zweck der AICR ist es, die Zusammenarbeit der Empfangschefs und stellvertretenden Direktoren regional, national und international zu fördern. Durch den gemeinsamen Gedankenaustausch bei Treffen auf nationaler und internationaler Ebene werden die Beziehungen zwischen den verschiedenen Hotels gestärkt, um dadurch den Hotelgästen einen immer besseren Service bieten zu können. Als weiteres Ziel verfolgen die AICR Sektionen die Förderung junger motivierter Mitarbeiter im Front Office Bereich. Zu diesem Zweck findet jedes Jahr der Wettbewerb „Receptionist of the Year“ um die „David Campbell Trophy“ statt. Die Gewinner der nationalen Wettbewerbe nehmen am großen Finale der AICR International teil, bei denen die Besten aus allen Mitgliedsländern ihre Professionalität unter Beweis stellen können.

Kameha Hotels: Zweites Hotel auf Mallorca wird noch vor der Eröffnung zum „Leading“

(Zürich, 12. November 2011) Carsten K. Rath’s neuer Coup: Noch vor der Eröffnung darf das Kameha Bay Portals, ein 63-Zimmer-Boutiqueresort der Spitzenklasse, den Titel „Leading Hotel of the World“ tragen. Dies hatte „CKR“ bereits im Interview mit HOTELIER TV erwähnt und nun offiziell verkündet. Die Eröffnung des von Marcel Wanders gestylten „Lieblingsplatzes“ an der Südküste der Sonneninsel, fußläufig zum noblen Yachthaven Puerto Portals, ist für Frühjahr 2012 vorgesehen.

„Es ist ein großer Vertrauensbeweis, den Leading Hotels of the World uns entgegenbringt. Ich freue mich sehr, dass unser außergewöhnliches Resort & Health Spa Konzept des Kameha Bay Portals sowie der herzliche Kameha Service, den wir unseren Gästen bereits seit zwei Jahren im Kameha Grand Bonn bieten, die strengen Aufnahmekriterien erfüllen. Auch das Kameha Grand Bonn wurde bereits vor Eröffnung in die exklusive Hotelvereinigung aufgenommen“, so Rath, Gründer & CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management (LH&E, Zürich), die die Kameha Hotels betreibt.

Kameha Bay Portals: 84-Zimmer-Spitzenresort wird im Frühjahr 2013 eröffnet

Kameha Bay Portals: 84-Zimmer-Spitzenresort wird im Frühjahr 2013 eröffnet

Nur wenige Gehminuten vom luxuriösen Yachthafen Puerto Portals entfernt und mit eigenem Sandstrand entsteht mit dem Kameha Bay Portals, neben dem Life&Style Hotel Kameha Grand Bonn, das zweite Hotelprojekt der LH&E unter der Kameha-Flagge. Die kunstvolle und inspirierende Architektur von Tec-Architecture trifft auf das außergewöhnliche Innendesign von Marcel Wanders. Besonders wichtig bei der Gestaltung sind für Sebastian Knorr, CEO des Architekturbüros Tec-Architecture, das Zusammenspiel von Hotel und Natur sowie höchste Ansprüche an ökologische Nachhaltigkeit und die Energieeffizienz des Projektes. Deshalb entsteht mit dem Kameha Bay Portals ein „Green Building“, das sich mit dem eigenen Sandstrand und dem Zugang zu einer kleinen Bucht perfekt in die Natur einfügt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 50 Millionen Euro.
 
Gemäß der Kameha Philosophie, Gästewünsche zu antizipieren und auf unterschiedlichste Gästewünsche einzugehen, wird sich das Kameha Bay Portals immer wieder wandeln – wie ein Chameleon. Nach dem Motto „Changing Seasons“ passt sich das Designkonzept von Marcel Wanders den Jahreszeiten an: im Sommer überwiegen leichte Stoffe und helle Farben, während im Winter warme Farben zum „Cocoonen“ einladen.

Neues Top-Resort auf Mallorca: Zwei 600 Quadratmeter große Pools

Neues Top-Resort auf Mallorca: Zwei 600 Quadratmeter große Pools

 
Stephan Wagner, Spa Director der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management AG, entwickelt derzeit gemeinsam mit renommierten Experten das Konzept für den rund 650 Quadratmeter großen Innen- und 600 Quadratmeter großen Außen Spa sowie die Beach Aktivitäten auf 1000 Quadratmeter. Luxuriöse Beauty Treatments sind ebenso geplant wie ganzheitliche Health Spa Konzepte, die insbesondere in den Wintermonaten Anwendung finden. Holistische Programme (Yoga, Tai Chi etc.) sind sowohl im Resort als auch als „Spa Cruising“ auf dem Meer geplant. Paradiesische Möglichkeiten bieten sich für alle Wassersportbegeisterten direkt am Hotel mit Zugang zur idyllischen Bucht. Das Angebot wird vielfältig und beinhaltet individuelles Training und Coaching.
 
Der besondere Clou des Designhotels ist zweifellos der außergewöhnliche Poolbereich mit dem 20 Meter hohen Wasserfall, der an der Fassade entlang fließt und im Pool mündet. Auch eine Vielzahl an Terrassen und die traumhafte Gartenlandschaft mit dem fantastischen Licht-Spektakel des von asiatischen Zen-Gärten inspirierten Lotus-Teichs verzaubern die Gäste. Verwöhnung pur im Lieblingsplatz auf Mallorca versprechen auch die höchsten kulinarischen Genüsse der Gastronomie.

Hilton Worldwide: Hotelpremiere im Squaire Frankfurt findet weltweit Beachtung – Eröffnung kurz vor Weihnachten

(Frankfurt/Main, 11. November 2011) Ein Landmark von Weltruf: Schon jetzt sind die beiden Hotels von Hilton Worldwide im Squaire am Frankfurter Flughafen ein Hotel-Denkmal. Erstmals werden zwei Häuser – ein Hilton Hotel (249 Zimmer) und ein Hilton Garden Inn (334 Zimmer) – werden unter einem Dach gemeinsam betrieben. Die Eröffnung kündigte Olivier Harnisch, Area Vice President Europa, für die dritte Dezember-Woche an.

Executive Lounge im neuen Hilton Frankfurt Airport - eine der größten in Europa

Executive Lounge im neuen Hilton Frankfurt Airport - eine der größten in Europa

GM Charles Muller muss die Fäden zusammen halten: Beide Hotels werden gemeinsam gemanagt, teilen sich Küche und Fitnessbereich. Das ist ein Novum bei Hilton Worldwide. Neben dem Landmark-Charakter des früher als „Airrail Center“ betitelten Gebäudes am ICE-Bahnhof des Flughafens und dem zukunftsweisenden Interior Design von Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) ist dies ein weiterer Grund, warum die beiden neuen Hotels international Beachtung finden, über das Konzernmanagement hinaus.

The Squaire am Flughafen Frankfurt/Main: 2 Hilton Hotels erstmals unter einem Dach und gemeinsam gemanagt

The Squaire am Flughafen Frankfurt/Main: 2 Hilton Hotels erstmals unter einem Dach und gemeinsam gemanagt

Hilton Worldwide entwickelt sich zu einer starken Macht im Rhein-Main-Gebiet. Bislang gibt es fünf Häuser mit insgesamt 1.500 Zimmern in der Region. Für die bedeutsame MICE-Destination ist der Start des Hilton Garden Inn wichtig. Mit Raten von mindestens 25 Prozent und denen der Topmarke Hilton wird ein breites Gästepotential angesprochen. Es wird das zweitgrößte Hilton Garden Inn weltweit; das größte steht bislang am Times Square in New York City.

Harnisch sprüht vor Optimismus. Der Hilton-Manager schätzt die Anlaufphase der beiden neuen Höäuser auf gerade einmal vier Monate. Die Nachfrage sei bereits jetzt so stark, dass die Aussichten auf einen Shooting-Erfolg nicht unrealistisch erscheinen.

Luxuszimmer im neuen Waldorf Astoria Berlin

Luxuszimmer im neuen Waldorf Astoria Berlin

Hilton Worldwide entwickelt derzeit rund 850 neue Hotels rund um die Welt, davon rund hundert in Europa. Ein weiteres Prestige-Projekt ist das Waldorf Astoria am Ku’damm Berlin. Im Turmprojekt „Zoofenster“ entsteht ein 232-Zimmer-Haus mit exquisiter Ausstattung und einem Gourmetrestaurant des französischen Spitzenkochs Pierre Gagnaire. Die Eröffnung wird auf voraussichtlich April 2012 verschoben.

Radisson Blu Senator Hotel Lübeck: Übernahme von Mövenpick Hotel – Zieht Casino Travemünde um?

(Lübeck, 11. November 2011) Showdown in Lübeck: Der Betreiber des Radisson Blu Senator Hotels (197 Zimmer), die Reederei Oldendorff, übernimmt das bisherige Mövenpick Hotel in der Nachbarschaft. Das 224-Zimmer-Haus soll in Rezidor-Lizenz zum Park Inn umgerüstet werden. Dies berichten die „Lübecker Nachrichten“.

Das Mövenpick Hotel am weltberühmten Holstentor schrieb in den vergangenen Jahren Verluste. Ende des Jahres läuft Pachtvertrag mit Harpen Immobilien aus. Mövenpick Hotels ist in Deutschland auf Schrumpfkur – insgesamt wurden und werden vier Hotels abgegeben.

Das Haus wird dem Zeitungsbericht zufolge von der Senator Hotel GmbH & Co. KG gekauft. Über die Kaufsumme wurde nichts verlautbart. Nun verhandelt man über einen Umzug des Casino Travemünde in das künftige Park Inn Lübeck. Ende September nächsten Jahres läuft der Mietvertrag des Casinos (1.400 Quadratmeter) im Columbia Hotel Travemünde aus. Der Betreiber, die staatlichen Spielbanken Schleswig-Holstein, stehen dem Plan offen gegenüber.