Monatsarchiv: Oktober 2011

Accor Hospitality Germany: Zweites Adagio City Aparthotel eröffnet

(München, 27. Oktober 2011) Nr. 2 in Deutschland: Accor eröffnet nun das Adagio City Aparthotel München (119 Apartments). Das erste Haus der Long-stay-Marke wurde vor zwei Jahren in Berlin eingeweiht.

„Erste Ergebnisse  zeigen uns, dass das Aparthotel noch weit besser angenommen wird als wir es geplant hatten. 80 Prozent unserer Gäste buchen mittel- bis langfristige Aufenthalte und wir konnten uns in dieser kurzen Zeit sogar schon ein festes Stammklientel aufbauen”, so Franziska Thissen, Direktorin des Adagio München City. 

Adagio City München - Apartment

Adagio City München - Apartment

Die Apartments sind 26 bis 30 Quadratmeter groß (für zwei Personen) bzw. messen 36 bis 40 Quadratmeter (für bis zu vier Personen) und bieten eine komplett ausgestattete Küche, flexible und funktionale Wohn- und Badezimmer, viele Schrankflächen, multifunktionale Arbeitsplätze mit schnellem Internetzugang sowie Telefon, Flatscreen und Klimaanlage. „Der Gast kann durch die optionalen Serviceleistungen selbst bestimmen, ob er das Angebot des reichhaltigen Frühstücksbuffets oder lieber die eigene Küche nutzt. Zudem entscheidet der Gast selbst, ob er eine tägliche Reinigung des Apartments wünscht  oder nur eine wöchentliche Reinigung bevorzugt. Der Service umfasst auch die rund um die Uhr geöffnete Rezeption und einen Fitness-Raum mit  neuesten Geräten. Darüber hinaus gibt es noch  weitere Serviceangebote, wie zum Beispiel eine Gästewäscherei im Hause, Dry-Cleaning-Service, Wi-Fi“,m erläuterte Frau Thissen.

Je länger der Aufenthalt, desto günstiger wird die Übernachtung pro Nacht. Ab vier Nächten ist der Preis um 20 Prozent günstiger als der Tarif für ein bis drei Nächte. In dem Münchner Aparthotel beträgt der reguläre Preis für ein Studio 119 Euro pro Nacht. Bei einem Aufenthalt von vier Nächten beträgt der Preis pro Übernachtung bereits nur noch 95 Euro, angefangen bei der ersten Nacht.

130 Adagio Hotels bis 2015 geplant
“Bis zum Jahr 2015 planen wir das europäische Netzwerk auf 130 Häuser zu erweitern”, so Etienne Mercier, Director of Operations von Adagio. Nachdem die Marke Adagio City Aparthotel seit dem Jahr 2007 auf dem Markt ist, wächst das Netzwerk stetig. Das Unternehmen umfasst derzeit rund 40 Adagio, Aparthotels der gehobenen Mittelklasse, in Bestlagen weltweiter Metropolen – von Paris, Brüssel, Wien, Berlin, München und Rom bis nach Abu Dhabi. In Deutschland sind Eröffnungen in Köln, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt unter der Marke Adagio geplant.

Mit der Übernahme der Citéa Gruppe im Juni 2011 verfügt das Unternehmen heute zusätzlich über 5.000 Apartments im Economy-Segment und ist durch diese Akquisition der führende Aparthotel-Betreiber in Europa geworden. Adagio Access Aparthotels, so der neue Name für dieses Segment, sollen in den nächsten Jahren in wichtigen europäischen Metropolen, aber auch in den Zentren von Sekundärstädten, insbesondere in Deutschland, Grossbritanien und
Frankreich entwickelt werden.

Ganz deutlich hat sich Adagio  dazu verpflichtet, dass  alle Aparthotels der Gruppe bis zum Jahr 2013 die europäische “Ecolabel”-Zertifizierung erhalten. Das europäische Label ist das einzige Umweltzertifikat, das in allen Ländern der Europäischen Union anerkannt wird. Adagio wird damit im Jahre 2013 die erste europäische Aparthotelkette sein, die für alle ihre Standorte ein Umweltgütezeichen vorweisen wird. In Frankreich sind bereits acht Adagio Aparthotels zertifiziert, zu Beginn des Jahres 2012 folgen die deutschen Häuser in Berlin und München.

Das Joint-Venture zwischen Accor und Pierre & Vacances Center Parcs ist jetzt der europäische Marktführer für Aparthotels. Mit der Akquisition der Citéa Gruppe (jetzt Adagio Access) im Juni 2011 verfügt Adagio heute europaweit über 10.000 Apartments vom Studio bis zum 3-Zimmer-Apartment in 90 Häusern und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2015 plant Adagio eine Expansion auf rund 130 Aparthotels und 330 Millionen Umsatz in Europa und dem Mittleren Osten. In Deutschland betreibt

Städtereisen: Berlin ist beliebteste Reisemetropole

(Bottighofen/Schweiz, 27. Oktober 2011) Wohin reisen Deutsche Städteurlauber am liebsten? Drei Deutsche Städte sind hierbei top: Berlin, Hamburg, München stehen auf den ersten drei Plätzen. Kunst- und Kultur, Shopping und Sightseeing stehen im Mittelpunkt. Dies ist Ergebnis einer Auswertung von 20.000 Städtereise-Buchungen bei holidaycheck.de in den letzten zwölf Monaten.

Eine echte Überraschung folgt direkt auf Platz Vier: Dubai hat als erstes internationales Ziel die Nase vorn. Sein großer internationaler Airport macht es nicht zuletzt als Stopover für Fernreisen interessant. Dahinter folgen die üblichen Verdächtigen Istanbul, Rom und Barcelona.

58 Prozent aller Deutschen unternehmen laut „RA Reiseanalyse 2011“ jährlich mindestens eine Kurzurlaubsreise. Im Fokus stehen hierbei Städtereisen. Pauschalangebote mit Hotel, Flug und Zusatzleistungen gewinnen immer mehr an Popularität, meint man bei holidaycheck.de

hrs.de – Hotelpreisradar: Drittes Quartal in Deutschland mit moderater Preisentwicklung

(Köln, 27. Oktober 2011) Im dritten Quartal 2011 bewegten sich die Hotelpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Deutschland meist auf der Stelle. Viele europäische Metropolen verzeichneten gegenüber dem Vorjahresquartal hingegen zweistellige Preissprünge. Außerhalb Europas entwickelten sich die Hotelpreise sehr unterschiedlich. Zu diesen Ergebnissen kommt hrs.de in seinem aktuellen Hotelpreisradar. Für die Auswertung verglich hrs.de die Hotelzimmerpreise von insgesamt 48 deutschen, europäischen und internationalen Metropolen im dritten Quartal 2011 mit den Preisen des Vorjahreszeitraums.

hrs.de Hotelpreisradar Deutschland Okt 2011

Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de für New York, Zürich und Moskau. In New York lag der durchschnittliche Zimmerpreis im vergangenen Quartal bei gut 176 Euro. Damit belegt die Metropole an der Ostküste den Spitzenplatz, obwohl die Preise im Vorjahresvergleich um gut zwei Prozent nachgaben. Buenos Aires erlebte den höchsten Preisanstieg aller untersuchten Städte. Am unteren Ende der Preisskala befinden sich Bangkok, Kuala Lumpur und Peking mit Durchschnittspreisen um die 50 Euro pro Nacht.

Hotelpreisradar Deutschland: Steigende Buchungszahlen in allen Städten
In allen untersuchten deutschen Städten stiegen die Buchungszahlen im dritten Quartal an. Dabei war Berlin mit Abstand das beliebteste Reiseziel, gefolgt von München und Hamburg. Trotz mehr Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de im dritten Quartal 2011 wenig Bewegung bei den Zimmerpreisen. Mit einem Plus von gut drei Prozent erlebten Reisende in Düsseldorf den größten Preisanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hotelübernachtungen in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt kosteten durchschnittlich gut 88 Euro und lagen damit im Mittelfeld. Überdurchschnittlich steigende Preise ermittelte hrs.de auch für Stuttgart. Eine Hotelübernachtung kostete hier mit 84 Euro knapp drei Prozent mehr als im dritten Quartal 2010.

Anders als in Düsseldorf oder Stuttgart schlug sich die hohe Zimmernachfrage in Berlin nicht auf die Quartals-Preise nieder. Auch der Papstbesuch Ende September und andere Großveranstaltungen wirkten sich nur für wenige Tage auf die Hotelpreise aus. Auf das gesamte dritte Quartal gesehen sanken in der Hauptstadt die Preise für Hotelübernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 5,9 Prozent auf gut 81 Euro. Wie im Vorjahresquartal belegt München den Spitzenplatz im Ranking. Mit gut 106 Euro bezahlten Hotelgäste hier deutschlandweit im dritten Quartal am meisten für ein Hotelzimmer – unter anderem hervorgerufen durch die zahlreichen auswärtigen Besucher des Oktoberfests. Da einige große Messen wie die IFAT ENTSORGA nur jedes zweite Jahr stattfinden und 2011 pausierten, gaben die Münchner Hotelpreise insgesamt leicht um knapp 0,7 Prozent nach.

Mit deutlichem Abstand auf München folgen Hamburg mit gut 97 Euro und Frankfurt am Main mit knapp 91 Euro pro Zimmer. In allen drei Städten bewegten sich die Preise gegenüber dem Vorjahresquartal kaum. Besonders günstig blieben Hotelübernachtungen in Berlin, Dresden und Nürnberg. Für die zweitgrößte Stadt Bayerns ermittelte HRS einen durchschnittlichen Zimmerpreis von weniger als 74 Euro. Das bedeutet einen Rückgang um knapp 6,3 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2010 und damit das größte Minus bei den untersuchten deutschen Städten. Auch im ohnehin günstigen Dresden gaben die Hotelpreise überdurchschnittlich nach – um 4,6 Prozent auf gut 80 Euro.

hrs.de Hotelpreisradar Europa Okt 2011

Hotelpreisradar Europa: Zürich baut Spitzenplatz aus, nur Rom und Athen günstiger
Im dritten Quartal 2011 waren vor allem die europäischen Hauptstädte Wien, Paris und Prag sehr gefragt. Auch Mittelmeerziele wie Istanbul und Barcelona erfreuten sich in den Sommermonaten traditionell einer hohen Beliebtheit, sodass die dortigen Hotels ihre Zimmerauslastung und damit die Preise steigern konnten. Wie bereits im zweiten Quartal stiegen in der Mehrheit der europäischen Metropolen die Zimmerpreise auch im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aufgrund des anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwungs und der damit einhergehenden steigenden Nachfrage nach Hotels verteuerten sich Übernachtungen in acht der untersuchten 20 Städte sogar um mehr als zehn Prozent. Den deutlichsten Sprung mit 14,3 Prozent machte Moskau. Der durchschnittliche Zimmerpreis stieg auf nunmehr gut 144 Euro. Einen ähnlich hohen Preisanstieg ermittelte HRS für das ebenfalls als teuer bekannte Zürich. Begünstigt vom starken Franken mussten Reisende in der größten Schweizer Stadt besonders tief in die Tasche greifen. Hoteliers verlangten im dritten Quartal im Durchschnitt knapp 159 Euro pro Nacht. Damit verteidigte Zürich den Spitzenrang in Europa vor Moskau und London. Auch in der britischen Hauptstadt verteuerten sich Hotelübernachtungen deutlich. An der Themse schlug eine Hotelübernachtung im Durchschnitt mit knapp 136 Euro zu Buche und damit etwa 11,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zweistellige Preissteigerungen mussten Reisende des Weiteren in Istanbul und einigen osteuropäischen Städten hinnehmen. Die Stadt am Bosporus entwickelt sich immer mehr zu einem Trendziel für Städtereisende und auch Metropolen wie Prag und Warschau profitierten von einer wachsenden Nachfrage nach Hotelzimmern. Mit durchschnittlichen Zimmerraten von knapp 62 Euro in Prag und annähernd 77 Euro in Warschau gehören die Metropolen im Osten aber immer noch zu den vergleichsweise günstigen europäischen Städten.

Nach dem Einbruch im zweiten Quartal profitierten Hoteliers in Madrid in den vergangenen drei Monaten wieder von einer steigenden Nachfrage und konnten ihre Zimmer mit gut 85 Euro durchschnittlich um knapp 7,4 Prozent teurer vermieten als im dritten Quartal 2010. In der spanischen Hauptstadt ließ besonders der Weltjugendtag in Verbindung mit dem Papstbesuch im August die Hotelpreise deutlich steigen. Immer neue Negativschlagzeilen aus Griechenland drücken in Städten wie Athen auf die Preise. Knapp 78 Euro mussten Athen-Reisende im vergangenen Quartal für ein Hotelzimmer einplanen – und damit 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

hrs.de Hotelpreisradar International Okt 2011

Hotelpreisradar weltweit: New York verteidigt Spitzenposition
Außerhalb Europas entwickelten sich die Preise sehr unterschiedlich. In knapp der Hälfte der untersuchten Städte stiegen die Preise – zum Teil sogar im zweistelligen Bereich. Den größten Preissprung erlebte Buenos Aires mit gut 15 Prozent, gefolgt von Toronto mit rund 14 Prozent. In der argentinischen Hauptstadt stieg der durchschnittliche Zimmerpreis im dritten Quartal 2011 auf mehr als 89 Euro. Die steigenden Preise sind vor allem auf die hohe Inflationsrate in Argentinien zurückzuführen, die bei rund 25 Prozent liegt.

New York verteidigt die Spitzenposition der teuersten Hotelstädte: In Big Apple mussten Hotelgäste gut 176 Euro zahlen und damit rund zwei Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Fallende Zimmerpreise verzeichnete auch Las Vegas. Wie bereits im Vorquartal sanken in der Glücksspiel-Metropole die Raten im zweistelligen Bereich auf nunmehr nur noch knapp über 60 Euro. Auch in einigen als ohnehin günstig bekannten Metropolen in Asien konnten sich Reisende über fallende Preise freuen, unter anderem in Bangkok, Kuala Lumpur, Peking und Shanghai. Ein Jahr nach der Weltausstellung in Shanghai gaben die durchschnittlichen Zimmerraten in der ostchinesischen Wirtschaftsmetropole um knapp 12 Prozent nach. Tokio konnte die Talfahrt der Hotelpreise nach der Erdbeben- und Nuklearkatastrophe im Laufe des dritten Quartals stoppen. So zogen die Preise im September wieder an. Der Durchschnittspreis für ein Hotelzimmer in Tokio lag im dritten Quartal 2011 bei gut 124 Euro. Eine der wenigen ostasiatischen Metropolen, für die hrs.de steigende Hotelpreise ermittelte, ist Hongkong. Nach der Katastrophe in Fukushima verlagerten viele Großunternehmen zumindest zeitweise ihren Firmensitz aus Japan nach Hongkong, was zu einer deutlichen Zunahme von Geschäftsreisen führte und dazu beitrug, dass die Preise im dritten Quartal um gut zehn Prozent auf mehr als 113 Euro stiegen.

Das Ende der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika merkten Reisende in Kapstadt: Schlugen für eine Hotelübernachtung im dritten Quartal 2010 noch mehr als 108 Euro zu Buche, mussten ein Jahr später nur noch knapp 77 Euro für ein Hotelzimmer bezahlt werden, ein Minus von rund 30 Prozent.

Berlin Marriott Hotel: Hansjoerg Schneider neuer Generaldirektor

(Berlin, 27. Oktober 2011) Ab sofort zeichnet Hansjoerg Schneider für das Berlin Marriott Hotel (379 Zimmer) am Potsdamer Platz als Generaldirektor verantwortlich. Der im württembergischen Aalen groß gewordene 45-jährige blickt auf 18 Jahre Erfahrung bei der amerikanischen Hotelgruppe Marriottzurück und verfügt über fundierte, internationale Kenntnisse in der Hotellerie.

Hansjoerg Schneider

Hansjoerg Schneider

Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium zum Betriebswirt an der Hotelfachschule Heidelberg startete Schneider seine Karriere im München Marriott Hotel. Bis er 2007 seine erste führende Position als Generaldirektor im Salzburg Renaissance Hotel einnahm, wurde er innerhalb der Kette stets als Finanzdirektor eingesetzt. Die Kombination aus finanziellem Verständnis, strategischem Denken und nicht zuletzt der Liebe zum Detail macht Schneider zum richtigen Mann, um das Hotel weiterhin erfolgreich am Berliner Markt zu positionieren.

Marriotts und Schneiders persönlichen Ziele verlaufen parallel, wenn es um die Erfüllung der Bedürfnisse von Kunden als auch von Mitarbeitern geht. „Individualität und hohe Qualität erreicht man nur mit einem motivierten und leistungsfähigen Team. Daher gilt mein besonderes Augenmerk der Mitarbeitermotivation. Im täglichen Leben bedeutet dies eine faire Behandlung sowie Lob und Annerkennung für einen exzellenten Job“, so Schneider.

Gesetzesänderung: „Abzocke“ bei Telefon-Warteschleifen bald nicht mehr möglich

(Berlin, 27. Oktober 2011) Telefonkunden werden in Zukunft vor teuren Warteschleifen besser geschützt. Der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie im Deutschen Bundestag beschloss nun mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Regelungen. Die Oppositionsfraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten dagegen. Sie vermissten unter anderem eine Regelung zur Internet-Universaldienstverpflichtung. Damit würden Unternehmen verpflichtet, bundesweit schnelle Internetanschlüsse anzubieten. Mehrere Änderungsanträge der Opposition wurden abgelehnt. Die neue Regelung betrifft auch die Reservierungs-Hotlines von Hotels.

Mit dem Beschluss des Ausschusses wird der Begriff der Warteschleife neu gefasst, „um deutlich zu machen, dass der Anrufer erst dann für besondere Serviceleistungen zahlen muss, wenn sein Anliegen bearbeitet wird“, wie es in der Begründung des Gesetzentwurfs heißt. Die neue Definition erfasst nicht nur Warteschleifen zu Beginn eines Anrufes, sondern auch nachgelagerte Warteschleifen. Das ist die Zeitspanne, die „anlässlich einer Weiterleitung zwischen Beendigung der vorhergehenden Bearbeitung des Anliegens und der weiteren Bearbeitung vergeht, ohne dass der Anruf technisch unterbrochen wird“. Die Koalitionsfraktionen änderten den Entwurf in etlichen Punkten ab. Wurde eine Warteschleife bisher als „Zeitspanne vom Zustandekommen der Verbindung mit dem Anschluss des Angerufenen“ definiert, so heißt es jetzt, die Warteschleife umfasse die Zeitspanne ab „Rufaufbau vom Anschluss des Anrufers“ bis zu dem Zeitpunkt, an dem mit der Bearbeitung des Anliegens des Anrufers begonnen wird.

Auf die Kritik der Oppositionsfraktionen an der fehlenden Universaldienstverpflichtung erwiderte ein Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, darauf sei verzichtet worden, weil man überzeugt sei, dass eine Lösung im Markt die beste Lösung sei. Auch erwarte man, dass die „weißen Flecken“ (Gebiete ohne Breitband-Internetversorgung) verschwinden würden und die Datenübertragungsrate steigen werde. Die FDP-Fraktion zeigte sich erfreut, dass man auf einem guten Weg sei, im Bereich der Telekommunikation ein Monopol abzubauen. Die Fraktion begrüßte die Verbesserungen beim Verbraucherschutz. Bei den Warteschleifen sei keine Abzocke mehr möglich, und bei sogenannten Call-by-Call-Gesprächen müsse es eine Preisansage geben.

Die SPD-Fraktion kritisierte ebenso wie die anderen Oppositionsfraktionen den „nicht angemessenen parlamentarischen Umgang“ bei der Beratung. Die zahlreichen Änderungsanträge der Koalition seien sehr spät vorgelegt worden. Zur Versorgung mit Internet-Anschlüssen stellte der Sprecher der SPD-Fraktion fest, es bleibe eine Lücke bestehen. Doch müsse die Politik sicherstellen, dass es keine weißen Flecken mehr gebe. Die SPD-Fraktion habe einen „sehr pragmatischen Vorschlag“ vorgelegt mit dem Ziel, ab 2013 eine Universaldienstverpflichtung einzuführen.

Die Fraktion Die Linke kritisierte, das es gerade in ländlichen Gebieten bei der Internet-Versorgung noch viele Lücken gebe. Der vorliegende Entwurf sei unzureichend. Eine Universaldienstverpflichtung sei notwendig. Auch die Schnelligkeit der Internet-Verbindungen müsse regelmäßig überprüft werden. Die Fraktion warf der Bundesregierung auch vor, die Netzneutralität nicht im Gesetzentwurf verankert zu haben. Auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen kritisierte die Regelung zur Netzneutralität als inhaltlich nicht fundiert. Insgesamt sei der Gesetzentwurf wenig geeignet, die weißen Flecken zu beseitigen. Die Fraktion forderte ebenfalls die Einführung einer Universaldienstverpflichtung und ab 2013 für Internetanschlüsse in jedem Haushalt eine Mindestgeschwindigkeit von sechs Megabit pro Sekunde (MBs).

Der Vertreter der Bundesregierung wies auf die Entwicklung der Breitbandversorgung hin. 2009 seien 93,5 Prozent der Haushalte mit Breitband (Geschwindigkeit ein MB/s) versorgt gewesen. Heute seien es 99 Prozent. Auch die Geschwindigkeit sei stark gestiegen. 40 Prozent der Haushalte hätten bereits bis zu 50 MBs. 2009 seien es erst fünf bis zehn Prozent gewesen.

Auswirkungen der Überschwemmungen in Thailand auf den Tourismus

(Berlin, 27. Oktober 2011) Drei Monate nach den Überschwemmungen werden die Auswirkungen der Katastrophe auf den Tourismus in Thailand deutlich: Obwohl der Süden des Landes als sicher gilt, steigen die Zahlen der Reiserücktritte, während Neubuchungen ausbleiben.
 
Der stellvertretende Präsident der zentralen Vermarktungsorganisation für den Tourismus in Thailand (TAT), Sansern Ngaorungsi, schätzt den Anteil der Reiserücktritte von bereits gebuchten Reisen auf 25 Prozent. Der Rückgang bei Neubuchungen gegenüber vergleichbaren Zeiträumen ist noch stärker wahrzunehmen. Er liegt bei annähernd 70 Prozent, wie die Association of Thai Travel Agents (ATTA) berichtet. Auch in Deutschland ist diese Entwicklung zu spüren, bestätigt das Reiseportal Citysam.de. Dabei ist der Süden Thailands von den Überschwemmungen auch weiterhin nicht betroffen und lohnt sich aufgrund fallender Preise mehr denn je für eine Urlaubsreise.
 
Seit Beginn der in diesem Jahr besonders stark ausfallenden Monsun-Regenfälle im August gehen die Bilder von schwersten Überschwemmungen im Norden und Nordosten des Königreichs Thailand um die Welt. Mitte Oktober sah Norbert Spitz, Leiter des Goethe-Instituts in Thailand, den Tourismus in Thailand nicht großartig in Gefahr, doch aktuelle Zahlen konnten dies nun bei weitem nicht bestätigen: Da die heftigen Regenfälle sich im September und Oktober fortsetzten, nahmen viele Thailand-Reisende Abstand von ihren ursprünglichen Urlaubsplänen. Thomas Horn, Vorstand der Citysam AG, bestätigt, dass in den letzten Wochen überdurchschnittlich viele Reisen nach Thailand storniert wurden: „Bei uns gehen viele besorgte Anfragen über die derzeitige Lage im Urlaubsgebiet ein. Die Menschen sind verunsichert“.
 
Laut Auskunft des Auswärtigen Amtes herrscht am Subarnabhumi Airport, dem Internationalen Flughafen in Bangkok, derzeit normaler Betrieb. Dagegen unterliegt der Straßen- und Schienenbetrieb vor allem im Norden des Landes zum Teil erheblichen Einschränkungen. In den nördlichen Regionen haben die andauernden Regenfälle zu schweren Überschwemmungen geführt, in den von insgesamt 76 Provinzen Thailands 28 am meisten betroffenen leben mehr als zweieinhalb Millionen Menschen. Ebenso wie die zentral gelegenen Provinzen Nakhon Sawan und Pathum Thani wurde auch die zum Weltkulturerbe zählende Stadt Ayutthaya entgegen Prognosen der thailändischen Katastrophenschutzbehörde zuletzt von den Fluten überspült. Da viele Reiseveranstalter ihre Ausflugsprogramme der Lage angepasst haben, rät Citysam Reisenden dazu, eventuelle Stornierungspläne zu überdenken.
 
„Die im Süden des Landes gelegenen thailändischen Urlaubsregionen wie Pattaya, Koh Samui und Phuket mit ihren Stränden sind vom derzeitigen Hochwasser nicht betroffen und auch am hoch gelegenen Flughafen Bangkok ist die Lage absolut unter Kontrolle“, so Horn. Aufgrund der geringen Nachfrage und der hohen Anzahl von Stornierungen seien Reisen in die thailändischen Touristenzentren derzeit besonders günstig und in den Süden absolut unbedenklich.

Cornelia Poletto: Ein gepflegtes Lächeln ist Pflicht – Die Starköchin verrät, wie man es erhält

(Lörrach, 26. Oktober 2011) Cornelia Poletto ist eine der erfolgreichsten und gefragtesten Köchinnen Deutschlands – Neben zahlreichen Kochbuchveröffentlichungen und der Präsenz in mehreren TV-Kochshows hat die Mutter einer neunjährigen Tochter im Juni ihr neues Restaurant in Hamburg eröffnet. Wie schafft man es, in diesem stressigen Alltag immer blendend auszusehen? „Gerade in der Gastronomie und im Fernsehen ist ein gepflegtes Auftreten ein Muss“, so Poletto.

Cornelia Poletto

Cornelia Poletto

Die Basis hierfür ist ein gesundes, strahlendes Lächeln. „Gesunde Zähne sind von Natur aus schön“, findet Dr. Claudia Brose von der elmex Forschung. „Die natürliche Zahnfarbe passt meist am besten zum Erscheinungsbild einer Person. Dies lässt sich sehr gut nach einer professionellen Zahnreinigung feststellen, wenn die Zähne von unschönen Verfärbungen und Belägen befreit wurden.“ 

Gar nicht so einfach, sich bei einem so vollen Terminkalender auch noch um eine ausgiebige Zahnpflege zu kümmern. „Die paar Minuten täglich sollte man sich schon nehmen“, findet  Cornelia Poletto. Zweimal im Jahr gehe ich zur Zahnreinigung beim Zahnarzt. Damit das länger vorhält, nehme ich alle zwei Tage statt normaler Zahnpasta die elmex Intensivreinigung mit der dazu passenden Bürste – dann gibt’s auch keine Rotweinzähne!“

Das komplette Interview mit Cornelia Poletto finden Sie hier: www.zahngesundheit-aktuell.de/poletto

Suchen Sie nach Hotels in Dresden

Hotels in Dresden:
http://de.hotels.com/de358744/hotels-dresden-deutschland/

Jetzt kocht die Jury! – VOX Kocharena Special am 13. November 2011, 20:15h

Das große „Kocharena Spezial“ mit den VOX-Küchenchefs Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska sowie Katja Burghardt, Reiner Calmund, Heinz Horrmann, Motsi Mabuse, Léa Linster und Johann Lafer am 13. November um 20:15 Uhr bei VOX
 
(Köln, 26. Oktober 2011) Das gab es noch nie! Beim „Kocharena Spezial“ am 13. November um 20:15 Uhr wechselt die „Promi Kocharena“-Jury anlässlich des RTL-Spendenmarathons die Fronten: Für die Fachjuroren Katja Burghardt (Chefredakteurin VITAL), Heinz Horrmann (Gastrokritiker) und Reiner Calmund (Manager und Genießer) geht es dieses Mal selbst an den Herd. Hier müssen sie nicht wie üblich mit messerscharfer Kritik, sondern mit ihren Kochkünsten glänzen. Denn auch diese werden wieder knallhart bewertet – von der Vertretungs-Jury bestehend aus Sterneköchin Léa Linster, TV-Sternekoch Johann Lafer und TV-Jurorin Motsi Mabuse.

Von links: Heinz Horrmann, Reiner Calmund, Katja Burghardt (Foto: Frank W. Hempel)

Von links: Heinz Horrmann, Reiner Calmund, Katja Burghardt (Foto: Frank W. Hempel)

„Auf diesen Moment habe ich jahrelang gewartet“, freut sich Johann Lafer. Mit ihren Gegnern haben es die Juroren ebenfalls alles andere als leicht. Denn mit den VOX-„Küchenchefs“ Ralf Zacherl,Martin Baudrexel und Mario Kotaska haben sie es mit echten Profis zu tun, die es kaum erwarten können, mit ihren schärfsten Kritikern abzurechnen. „Der Heinz, der unser Essen die ganze Zeit auseinandernimmt, dem zeigen wir’s heute richtig“, jubelt Martin Baudrexel. Und auch Mario Kotaska möchte den „Promi Kocharena“-Juroren endlich zeigen, wo der Löffel hängt: „Calli, du kannst dich warm anziehen! Heute geht’s hier nicht um Bauchentscheidungen, heute muss was Handfestes her!“

Jury: Léa Linster, Johann Lafer, Motsi Mabuse (Foto: Frank W. Hempel)

Jury: Léa Linster, Johann Lafer, Motsi Mabuse (Foto: Frank W. Hempel)

Doch wie immer geht es in der „Kocharena“ nicht nur um die Ehre, sondern vor allem um den guten Zweck: Mehr als 100.000 Euro für den RTL-Spendenmarathon können erkocht werden, denn in der Spezialausgabe wird jeder Jury-Punkt mit 500 Euro belohnt. Können die Juroren der „Promi Kocharena“ das leisten, was sie von anderen erwarten? Werden sich die Gourmet-Theoretiker tatsächlich gegen die VOX-„Küchenchefs“ in der Praxis behaupten können?

Reiner Calmund

Reiner Calmund

Beim ersten Gang wagt sich „VITAL“-Chefredakteurin Katja Burghardt an den Herd. Mit „Gedünstetem Schollenröllchen mit Gurkensalat“ will sie bei der heutigen Jury des „Kocharena Spezials“ punkten. Ihren Gegner darf sie aus den VOX-„Küchenchefs“ frei wählen.  Die Entscheidung fällt auf Mario Kotaska: „Ich hoffe von Schalke-Fan zu Schalke-Fan, dass er milde mit mir ist.“ Doch ganz und gar nicht milde ist die 49-Jährige selbst – zumindest zu ihrem Gurkensalat. Wie auf eine vereiste Straße im Winter streut sie das Salz in ihren Salat – und als ihr das Malheur klar wird, ist es für einen Salat-Neustart schon viel zu spät: Wie immer rennt in der „Kocharena“ die Zeit davon und 20 Minuten sind auch ohne Salz-Probleme nicht viel. Kann Katja Burghardt Mario Kotaska trotzdem besiegen – oder gibt es für den salzigen Salat eine bittere Kritik?

Martin Baudrexel, Mario Kotaska, Ralf Zacherl

Martin Baudrexel, Mario Kotaska, Ralf Zacherl

Heinz Horrmann wählt im zweiten Gang Ralf Zacherl als Gegner. Eine kluge Entscheidung? Immerhin hat der sympathische Profikoch 70 Prozent seiner gekochten Gänge in der „Kocharena“ gewonnen. Doch davon lässt sich Gastrokritiker Horrmann nicht abschrecken – denn er hat einige Joker mitgebracht: Selbst aufgespürte schwarze Trüffel, mit denen er sein „Kalbsfilet ‚Périgord’ mit Selleriepüree“ verfeinern will. Mit großer Ehrfurcht behandelt Horrmann die edlen Pilze, die von ihm ausschließlich mit weißen Stoff-Handschuhen berührt werden. „Das gehört sich so“, meint der Gastrokritiker. Aber auch Ralf Zacherl kann mit Trüffeln umgehen – bis ihm offenbar ein folgenschwerer Fehler unterläuft: „Was hab ich denn da gemacht? Das schmeckt ja widerlich!“ Wird der Profikoch, der bei seinen letzten Auftritten in der „Promi Kocharena“ nicht nur für Feuer in den Herzen der Frauen, sondern auch in der Küche sorgte, wirklich am Gastrokritiker scheitern? Oder bekommt Heinz Horrmann trotz vieler Trüffel von der Jury einen Rüffel?

Im dritten Gang will Reiner Calmund sein Talent am Herd beweisen. Mit einer XXL-Schürze und seinem Rezept „La Scodella Dimitri“ fühlt sich der Fußballexperte perfekt gegen Martin Baudrexel gerüstet. Denn mit genau diesem Dessert – ein selbst gemachtes Eis mit Früchten – konnte der 62-Jährige bereits beim „perfekten Promi Dinner“ den Sieg einfahren. Auch Heinz Horrmann ist sicher, dass Reiner Calmund damit bei der heutigen Jury punkten kann: „Keiner hat so ein Gespür für Desserts, hat so viel Liebe zu Süßigkeit wie Calli. Und ich bin überzeug: Calli wird heute gewinnen!“Kommentator Heiko Wasser warnt jedoch vor verfrühter Freude: „Ist die größte Schwierigkeit nicht die, dass Calli zu viel probiert?“ Wie gut hat sich Naschkatze Calmund im Griff – und wird der „Dessert-König“ seinen Thron wirklich gegen Starkoch Martin Baudrexel verteidigen können?

Jetzt kocht die Jury! - VOX Kocharena Special am 13. November 2011, 20:15h

Jetzt kocht die Jury! - VOX Kocharena Special am 13. November 2011, 20:15h

Hoch her geht es auch beim vierten Gang des „Kocharena Spezials“: Jetzt kocht das Juroren-Trio gemeinsam gegen das komplette Team der „Küchenchefs“. Unter dem Motto „Dreierlei Naschereien“ sind alle Arten von Desserts erlaubt – so lange es der Jury schmeckt. Doch das ist noch nicht alles, denn zusätzlich geht es beim Team-Gang um Masse mit Klasse: Hunderte hungrige Zuschauer warten gespannt darauf, auch endlich einmal eine kleine Köstlichkeit serviert zu bekommen. Das Team, das am meisten Desserts für das Publikum kreiert, darf sich über fünf Zusatzpunkte in der Gesamtwertung freuen. Léa Linster ist von der bisherigen Koch-Leistung beider Teams begeistert: „Dafür brauch ich nicht mal einen guten Zweck, das mag ich auch so!“ Wird ihr und den anderen Spezial-Juroren auch beim Team-Gang „Dreierlei Naschereien“ nicht der Appetit vergehen?

Wer gewinnt das Duell Theorie gegen Praxis – und wird es den ungleichen Kontrahenten gelingen, 100.000 Euro für den RTL-Spendenmarathon zu erkochen? Das „Kocharena Spezial“ am Sonntag, 13.11.2011 um 20:15 Uhr bei VOX.
 
Die Menüs im Überblick:
1. Gang: Katja Burghardt (49 Jahre) vs. Mario Kotaska (37 Jahre): Gedünstetes Schollenröllchen mit Gurkensalat (20 Minuten Zubereitungszeit)
2. Gang: Heinz Horrmann (68 Jahre) vs. Ralf Zacherl (40 Jahre): Kalbsfilet „Périgord“ mit Selleriepüree (30 Minuten)
3. Gang: Reiner Calmund (62 Jahre) vs. Martin Baudrexel (41 Jahre): „La Scodella Dimitri“ (25 Minuten)
4. Gang: Team-Gang: Dreierlei Naschereien (30 Minuten)

Dreiviertel der Deutschen finden Billigflieger nicht mehr billig

(München, 26. Oktober 2011) Steigende Kerosinpreise, die Luftverkehrssteuer und der Emissionshandel lassen die Ticketpreise der Fluggesellschaften in die Höhe schnellen. Dass das Fliegen zum Schnäppchenpreis mit sogenannten Billigfliegern für Reisende längst keine günstige Alternative mehr ist, geht aus einer aktuellen Umfrage von tripadvisor.com, der weltweit größten Reise-Webseite, hervor. Demnach sind 73 Prozent der 1.222 Umfrageteilnehmer der Ansicht, dass Billigflieger nicht mehr billig sind.
 
„Neben den steigenden Kosten könnten auch versteckte Gebühren ein Grund für den Unmut unter Reisenden sein“, sagt Dirk Loesch, Sprecher von tripadvisor.com in Deutschland. „Um böse Überraschungen zu vermeiden und den wirklich niedrigsten Ticketpreis zu ermitteln, können Reisende auf die Flug-Suchmaschine mit Gebührenrechner von tripadvisor.com zurückgreifen. Diese bezieht zusätzliche, versteckte Kosten wie Gebühren für die Zahlung mit Kreditkarte oder Gepäckstücke ein.“

Reise-Rätsel aufgedeckt: Flunkern für ein Upgrade – sieben Prozent der Deutschen haben das schon mal gemacht

(München, 26. Oktober 2011) Ein besserer Platz im Flieger oder ein schöneres Zimmer im Hotel – für ein Upgrade auf Reisen haben sieben Prozent der Deutschen schon mal geschwindelt. Das ergab eine neue repräsentative Umfrage von lastminute.de für die über 1.000 Erwachsene in Deutschland befragt wurden.

Heraus kam dabei auch, dass fast doppelt so viele Männer wie Frauen flunkern, um mehr zu bekommen, als sie eigentlich gebucht haben (neun gegenüber fünf Prozent): Fast jeder zehnte Mann hat schon mal versucht, ein Upgrade zu erschwindeln! Aber: Frauen sind hierbei erfolgreicher – bei ihnen hat es in 83 Prozent und bei den Männern in 73 Prozent der Versuche tatsächlich geklappt. Auf Platz eins der Upgrade-Lügen, die zum Ziel geführt haben, steht die erfundene Beschwerde (25 Prozent).

Es folgt die Behauptung, auf Flitterwochen zu sein (19 Prozent) und die Aussage, dass man ja eigentlich etwas ganz anderes gebucht hat (19 Prozent), Hochzeits- bzw. Jahrestag zu feiern (17 Prozent) oder eine vorgetäuschte Krankheit bzw. Verletzung (17 Prozent). Wenig erfolgversprechend ist es, zu flunkern, man habe Geburtstag (4 Prozent).

“Manchmal scheint das Upgrade-Flunkern ja zu funktionieren. Für alle, die garantiert und ohne Schwindeln mehr für weniger bekommen wollen, haben wir bei lastminute.de die Top Secret Hotels – das sind 4- oder 5-Sterne Hotels, deren Namen man erst nach der Buchung erfährt und deshalb können wir diese hochwertigen Hotels bis zu 50 Prozent günstiger anbieten”, so Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer lastminute.de. Eine Nacht mit Frühstück im 5-Sterne Top Secret Hotel in Berlin gibt es zum Beispiel ab 51 Euro unter http://www.lastminute.de/Top-Secret-Hotels

Die Top 6 der Upgrade-Lügen
1. erfundene Beschwerde (25 Prozent)
2. Flitterwochen (19 Prozent)
3. eigentlich was anderes gebucht (19 Prozent)
4. Hochzeitstag/Jahrestag (17 Prozent)
5. Krankheit/Verletzung (17 Prozent)
 6. Geburtstag (4 Prozent)

Alle Preise pro Person im Doppelzimmer und aktuell zum Termin der Veröffentlichung.

Die repräsentative Umfrage erfolgte im Auftrag von lastminute.de durch die GfK im September 2011. Über 1.000 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland wurden online befragt.

Hilton Worldwide: 74 Mio. US-Dollar an Energie- und Wasserkosten gespart

(McLean/USA, 26. Oktober 2011) Das ist professionelles Green Hospitality: Mit dem „Light Stay“-Nachhaltigkeitsmessungssystem erfasst Hilton Worldwide alle Einsparungen. Demnach wurden im vergangenen Jahre mehr als 74 Millionen US-Dollar an Betriebskosten eingespart. Das sind 6,6 Prozent weniger Energieverbrauch, 7,8 Prozent weniger CO2-Ausstoss, 19 Prozent weniger Abfall und 3,8 Prozent weniger Wasserverbrauch.

Die erzielten Einsparungen entsprechen 50.000 Autos weniger auf der Strasse, mehr als 1.000 Schwimmbäder-Füllungen oder soviel Energie, wie man bis zu 20.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen könnten. „Nachhaltigkeit ist eine Priorität für Hilton Worldwide und ein Hauptbestandteil unserer Unternehmensführung“, sagte Christopher J. Nassetta, Präsident und Chief Executive Officer von Hilton Worldwide. „Light Stay hat uns eine Plattform zum Messen der Hotelleistung und der wirtschaftlichen Verbesserung zur Verfügung gestellt, die angesichts der erhöhten betrieblichen Anforderungen und der begrenzten Ressourcen von heute einen unschätzbaren Wert darstellt.“

Hilton Worldwide ist nach eigenen Abgaben der erste Hotelkonzern, der Nachhaltigkeitsmessung zum Markenstandard macht. Weiterhin engagieren sich die mehr als 3.750 Hilton-Worldwide-Hotels, ihre Gesamtnachhaltigkeitsergebnisse jedes Jahr kontinuierlich zu verbessern. Alle Hotels müssen ab diesen Dezember „Light Stay“ verwenden, was das Unternehmen noch näher an seine langfristigen Ziele bringt.

Bis jetzt hat LightStay mehr als 1.200 Projekte im System, was sich bis nächstes Jahr vorraussichtlich verdoppeln soll und wodurch weitere Ressourcen erhalten bleiben. Als Ergebnis dieser Handlungen erhielt Hilton Worldwide vor Kurzem die ISO-14001-Zertifizierung für Umweltmanagementsysteme und erreichte somit eine der größten Zertifizierungsmengen für gewerbliche Gebäude. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses für Hilton Worldwide hat die Dekra Certification eine Reihe von Überprüfungen durchgeführt und wird auch künftig die Erfüllung der Standards laufend beurteilen.

Hilton Worldwide will in den nächsten drei Jahre weiterhin in neue Umweltschutzsysteme in den Hotels investieren. Zu den vorgesehenen Projekten gehören Installationen energieeffizienter Kühlapparate, Boiler, Motoren, Gebäudeautomatisierungssysteme, Wasserrückgewinnungssysteme, hocheffizienter Fenster und weißer Dächer. Im Hilton New York wird zum Beispiel ein Kraft-Wärme-Kopplungssystem vor Ort installiert, das 54 Prozent des Strombedarfs und 33 Prozent des Wärmebedarfs des Hotels deckt.

Hilton Worldwide setzt sich dafür ein, in den eigenen Hotels des Unternehmens und in den Firmengebäuden bis zum Jahre 2014 den Energieverbrauch, CO2-Ausstoß und Abfall um 20 Prozent sowie den Wasserverbrauch um zehn Prozent zu senken.

Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow: BGH-Grundsatzentscheidung zu Hotelverbot für NPD-Politiker erst Mitte Dezember

(Bad Saarow, 26. Oktober 2011) Am 16. Dezember soll das Urteil gefällt werden: Die Grundsatzentscheidung des Budesgerichtshofes (BGH) zum Hotelverbot gegen den NPR-Politiker Udo Voigt wurde verschoben. Heinz Baumeister, der Direktor des Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow hatte im April vor dem Oberlandesgericht Brandenburg recht bekommen, dass er dem NPD-Politiker Udo Voigt ein Zimmer verweigert hatte. Doch Voigt verfolgt den Klageweg weiter.

Voigt verlangt den Widerruf des Hausverbots und verweist darauf, dass er sich in dem Hotel ebenso wie bei seinen früheren Aufenthalten nicht politisch äußern werde. Exakt darum geht es nun in dem weiter geführten Verfahren: Kann ein Hausverbot durch einen Hotelier darauf gestützt werden, dass die politische Überzeugung des Gast befürchten lassen, dass sich andere Gäste provoziert fühlen könnten?

Das Verfahren läuft nun bereits seit zwei Jahren. Zweimal wurden die Klagen von Voigt abgeschmettert. Das Hausverbot war ihm am 23. November 2009 erteilt worden. Zuvor hatte Voigt’s Ehefrau einen Aufenthalt vom 6. bis zum 10. Dezember 2009 im Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow gebucht. Am 19. November wurde ihm mitgeteilt, dass ein Aufenthalt nicht möglich sei.

Das Verfahren und die ersten verlorenen Instanzen werden bundesweit beachtet. Das zu erwartende Grundsatzurteil des BGH wird noch stärkere Signalwirkung für alle deutschen Hotels haben.

Hotelmarkt London: Wird Buckingham Palace zum Hotel?

(London, 26. Oktober 2011) Eine geradzu revolutionäre Idee: Buckingham Palace könnte nach dem Thronwechsel zu einem Hotel werden. Queen-Biograph Andrew Marr soll Medienberichten zufolge in seinem neuen Buch über die Royal Family schreiben, dass Prince Charles überlege, nach der Krönung zum König den Hof nach Windsor Castle zu verlegen. Damit könne man Buckingham Palace, dem Wahrzeichen Londons, zum Super-Luxushotel umwidmen und die klammen Kassen auffüllen.

Würde Charles als neuer König Buckhingham Palace wirklich zum Hotel machen?

Würde Charles als neuer König Buckhingham Palace wirklich zum Hotel machen?

Es sei nicht abwegig darüber nachzudenken, dass der 775 Zimmer umfassende Stadtpalast zu einem offiziellen Staatshotel und Eventzentrum für die Regierung von Großbritannien genutzt werden würde. Auch eine teilweise Nutzung als Staatsmuseum sei denkbar, heißt es.

Natürlich wurden all diese Ideen umgehend von einem Sprecher in Buckingham Palace dementiert. Aber es scheint laut Royal-Insider Marr klar zu sein, dass ein König Charles III einen Gutteil der Angestellten im Hauptpalast austauschen würde und damit frischer Wind hinein käme.

14. Busche Gala – Grand Spa Resort A-Rosa Sylt ist das „Hotel des Jahres 2012“

(List/Sylt, 25. Oktober 2011) In einzigartiger Atmosphäre feierten am gestrigen Montagabend rund 300 Ehrengäste bei der 14. Busche Gala im “Hotel des Jahres 2012″, dem Grand Spa Resort A-Rosa auf Sylt. Neben der Auszeichnung „Genießer des Jahres“, die der weltbekannte Schauspieler Armin Mueller-Stahl erhielt, verliehen die Redaktionen der Klassiker „Schlemmer Atlas“ und „Schlummer Atlas“ Auszeichnungen in 15 weiteren Kategorien für außergewöhnliche Leistungen in der Gastronomie und Hotellerie.

14. BUSCHE GALA - Preisträger feiern bei der großen Verleihung auf Sylt

14. BUSCHE GALA - Preisträger feiern bei der großen Verleihung auf Sylt

Nach dem Empfang der Gäste in der „Life-Style Bar“ des Hotels, empfing RTL- Moderatorin Frauke Ludowig die Preisträger, Laudatoren und Promis zur offiziellen Ehrung. Die „Spitzenköche des Jahres 2012“ nahmen von ihrem Laudator, dem Gourmet-Papst Gerd Käfer, die Urkunden entgegen. Wolfgang Ritter hielt die Laudatio in der Kategorie Gastronomie auf den Aufsteiger Frank Buchholz, die Sommelière Magdalena Brandstätter, den Oberkellner Brian McLaren und die Pâtissière Nicole Riechert. Außerdem wurden „Die Bank“ als Bar des Jahres, das ausländische Restaurant „Zenzakan“ und das Weingut Friedrich Becker in selber Kategorie ausgezeichnet. Im Zeichen des Gastes erhielt Singapore Airlines zum sechsten Mal die Ehrung „Airline des Jahres“. „Concierge des Jahres“ wurde Kathrin Beulshausen vom East Hotel in Hamburg und „Schiff des Jahres“ die MS Deutschland der Reederei Peter Deilmann.

Ein weiterer Höhepunkt der Verleihung war die Auszeichnung zum „Gastronom des Jahres 2012“. Überraschungsgast Günter Netzer hielt die Laudatio auf seinen guten Freund Herbert Seckler, Besitzer der bekannten „Sansibar“ auf Sylt. Beeindruckt von der gelungenen Überraschung bekam Herbert Seckler die Urkunde überreicht und bedankt sich in seiner Rede für die persönlichen Worte und die besondere Auszeichnung.

Den Wanderpokal für das „Hotel des Jahres 2012“, das Grand Spa Resort A-Rosa Sylt, bekamen Horst Rahe(Geschäftsführender Gesellschafter deutscher Seereederei) und Frank Nagel (Geschäftsführer A-Rosa Resort und Hotel GmbH) vom Vorjahrespreisträger Carsten Rath (Hotel Grand Kameha Bonn) überreicht.

Ein Highlight für das Publikum war die die Ehrung des „Genießers des Jahres 2012“. Die „Genießer-Laudatoren“, der Schauspieler Christian Wolff und Dr. Matthias Esche (Geschäftsführer Bavaria Film), überbrachten ihre lobenden und bewundernden Worte per Video-Botschaft. Gerührt bedankte Armin Mueller-Stahl sich mit einem Gedicht für die besondere Ehrung und bekam traditionell die „Genießer-Schürtze“ umgelegt.

Nach der Verleihung wurden die Ehrungen bei der gamourösen Winner’s Night gefeiert. Hier verwöhnten die Köche des Hotels in den Restaurants „La Mer“ und „Spices“ die Gäste mit kulinarischen Zaubereien. Das Angebot reichte von Sushi über geschmorte Ochsenschulter bis Sylter Royal „Shot“.

Nachdem die Gäste mit exklusiven Genüssen verwöhnt wurden, traten im Ballsaal um 22.30 Uhr die Torschützen der „Gruppe Köche“ gegen die „Gruppe Hoteliers“ beim kulinarischen Torwandschießen gegeneinander an. Angepfiffen wurde die Partie von der Moderatorin Frauke Ludowig. Bei den Spitzenköchen zeigten Frank Buchholz, Sven Elverfeld, Christian Jürgens, Rudolf Obauer und Harald Wohlfahrt dass Sie nicht nur mit dem Küchenmesser, sonder auch mit dem runden Leder umgehen können. Frank Nagel, Carsten Rath, Oliver Staas, Roland Zadra und Klaus Schurr stellten für das Team „Hoteliers“ ihr Talent unter Beweis und gewannen am Ende das Duell.


Grand SPA Resort A-ROSA Sylt

Grand SPA Resort A-ROSA Sylt

Grand Spa Resort A-Rosa Sylt ist das „Hotel des Jahres 2012“
Inspiriert vom mondänen Baustil klassischer Nord- und Ostseebäder ist das Grand Spa Resort A-Rosa Sylt ein exklusiver Rückzugsort. So einladend die Architektur von außen schon ist – das Interieur übertrifft alle Erwartungen. Die elegant- modernen Zimmer und Suiten empfangen den Gast mit dem geborgenen Gefühl eines Zuhauses. Das Grand Spa Resort A-Rosa Sylt ist Treffpunkt für Lebensfreude und Fünf-Sterne-Genuss. Für die Redaktion des Schlummer Atlas ist es zweifelsfrei das „Hotel des Jahres 2012“.

In den 147 Zimmern und 30 Suiten sorgt stilvolles Ambiente gepaart mit höchstem Komfort für einen Aufenthalt der Extraklasse. Zu all diesen Annehmlichkeiten, die die Ausstattung bietet, kommt ein weiteres unverwechselbares Detail hinzu: die perfekte Leistung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die einen professionellen und authentischen Service auf Augenhöhe erbringen. Das Zusammenspiel von exzellenter Dienstleistung, herzlicher Gastfreundschaft und höchstem Qualitätsmaßstab ergibt die unvergleichliche Atmosphäre dieses Luxus-Domizils.

Die Spa-Rosa-Wohlfühlexperten haben ausschließlich das Wohlbefinden ihrer Gäste im Blick. Die ganzjährig beheizte Meerwasser-Poollandschaft, sechs Themensaunen und das Hamam mit Rasul sind nur einige Indizien dafür, dass der Alltag hier mühelos abperlt. Spa-Rosa-Eleganz, die entspannt. Die einmalige Lage direkt an der Nordsee ermöglicht authentische Anwendungen aus der Original-Thalasso- herapie, die mit der ganzen Kraft des Meeres das Immunsystem stärken und Körper und Seele gründlich auf Vordermann bringen.

Sylt hat internationales Flair – das ist auch in den Restaurationen spürbar. Drei À la carte-Restaurants verwöhnen mit vielfältiger und abwechslungsreicher Küche: Im elegant-hellen Ambiente des mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurants „La Mer“ werden Fisch, Schalen- und Krustentiere genauso wie regionale Fleischspezialitäten auf höchstem Niveau von dem Shootingstar der Gourmetszene Sebastian Zier und seinem Team kreativ und innovativ zubereitet.

Das „Cucina della Mamma“ begeistert derweil mit moderner italienischer Küche: von der selbst gemachten Pasta bis hin zu Ofen- und Schmorgerichten. Und das „Spices“ offeriert neben Sushi die ganze Aromenvielfalt der asiatischen Küche.

Den krönenden Abschluss findet der „Tag am Meer“ in der Life-Style Bar, dem Mittelpunkt des Grand Spa Resort A-Rosa Sylt. Hier klingt der Abend vor dem Kamin mit einem köstlichen Cocktail oder einem prickelnden Glas Champagner aus.

Genuss und Wohlbefinden auf höchstem Niveau bündeln sich auf beeindruckende Weise im Grand Spa Resort A-Rosa Sylt und daher ist es zu Recht zum „Hotel des Jahres 2012” gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

Die Auszeichnung „Hotel des Jahres“ von der Schlummer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten bisher:

2012 Grand SPA Resort A-ROSA, List/Sylt
2011 KAMEHA GRAND BONN, Bonn
2010 Excelsior Hotel Ernst, Köln
2009 Park Hotel Bremen, Bremen
2008 The Ritz-Carlton, Wolfsburg
2007 Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt am Main
2006 Hotel Palace, Berlin
2005 Hotel Königshof, München
2004 Hotel Dollenberg, Bad Peterstal-Griesbach
2003 Hotel Louis C. Jacob, Hamburg
2002 Hotel Bayerischer Hof, München
2001 Colombi Hotel, Freiburg
2000 Hotel Adlon, Berlin
1999 Excelsior Hotel Ernst, Köln

Frank Nagel

Frank Nagel

Frank Nagel ist der „Hotel-Manager des Jahres 2012“
Bereits zum 14. Mal zeichnet die Schlummer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft eine Persönlichkeit der internationalen Spitzenhotellerie aus. Die Auszeichnung „Hotel-Manager des Jahres“ geht in diesem Jahr an Frank Nagel vom Grand Spa Resort A-Rosa Sylt.

Eine tiefe Leidenschaft für seinen Beruf ist die Triebfeder, die Frank Nagel (46) in die Riege der besten Hotel-Manager Deutschlands empor gehoben hat. 30 Jahre nach dem Start seiner Hotellerie-Karriere mit einer Lehre zum Koch ist er seit kurzem Geschäftsführer der A-Rosa Resort & Hotel GmbH. Mit der Ernennung zum Geschäftsführer würdigt die Deutsche Seerederei, zu der die A-Rosa Resorts als Tochtergesellschaft gehören, Nagels unternehmerische Visionen, seine Innovationskraft und seine Fähigkeit, durch Begeisterung für den Beruf Mitarbeiterteams zu Höchstleistungen zu führen.

Mühelos verbindet der gebürtige Niedersachse sein Ausnahmetalent in der Spitzengastronomie mit einem feinen Gespür für die Bedürfnisse der Gäste und die Trends in der gehobenen Hotellerie. Zugute kommt Frank Nagel ein reicher Erfahrungsschatz, den er sich auf zahlreichen Stationen im In- und Ausland, unter anderem in Spanien, Österreich und Italien erworben hat. Das Grand Spa Resort A-Rosa Travemünde genoss unter seiner Leitung bereits einen hervorragenden Ruf.

Als Mitglied der Geschäftsleitung eröffnete Frank Nagel 2010 für A-Rosa das Grand Spa Resort A-Rosa Sylt, ein Urlaubsresort der Fünf-Sterne-Superior-Kategorie. Sein Ziel ist, die Marke A-Rosa als Premiummarke im Spa-Bereich zu etablieren und gleichzeitig mit einer kleinen, feinen Hotelgruppe A-Rosa im deutschsprachigen Raum zu expandieren. Sicher ist: Was sich dieser Mann vornimmt, das schafft er auch. Wir gratulieren ganz herzlich zur Auszeichnung „Hotel-Manager des Jahres 2012“. Alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Die Auszeichnung „Hotel-Manager/in des Jahres“ von der Schlummer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:
2012 Frank Nagel, Grand SPA Resort A-ROSA Sylt
2011 Carsten K. Rath, KAMEHA GRAND BONN, Bonn
2010 Wilhelm Luxem, Excelsior Hotel Ernst, Köln
2009 Wilhelm Wehrmann, Park Hotel Bremen, Bremen
2008 Thomas Wurzinger, The Ritz-Carlton, Wolfsburg
2007 Gerhard E. Mitrovits, Steigenberger Frankfurter Hof, Frankfurt am Main
2006 Kurt Lehrke, Hotel Palace, Berlin
2005 Lorenzo Cattaneo, Hotel Königshof, München
2004 Meinrad Schmiederer, Hotel Dollenberg, Bad Peterstal-Griesbach
2003 Jost Deitmar, Hotel Louis C. Jacob, Hamburg


Frank Buchholz

Frank Buchholz

“Schlemmer Atlas”: Frank Buchholz ist „Aufsteiger des Jahres 2012“
Ein eigenes Restaurant, zwei eigene Kochschulen, regelmäßige Fernsehauftritte und fast jedes Jahr ein neues Kochbuch − die Liste seiner Aktivitäten ist lang und Frank Buchholz gehen die Ideen noch lange nicht aus. Der Mainer Chef wurde nun vom Busche Verlag, Dortmund (“Schlemmer Atlas”), mit der begehrten Auszeichnung “Aufsteiger des Jahres 2012″ geehrt.

Angefangen hat der gebürtige Westfale in der Lehre bei Deutschlands großen Köchen wie Heinz Winkler, Gerd Käfer und Heinz Beck. Seit 2005 zaubert Frank Buchholz seine Leckereien im eigenen Restaurant in Mainz. Dabei stehen für ihn seine Gäste im Vordergrund: „Denn erst sie geben mir die Legitimation, meinen Beruf als Koch auszuüben. Ich koche für Euch, nicht für die Kritiker“, meint der 44-Jährige. Kommunikation ist für ihn das A und O, natürlich mit seinen Angestellten, aber auch gerne mit seinen Gästen. Ihr Feedback motiviert ihn.

Frank Buchholz bedauert es sehr, dass viele Menschen heutzutage nicht mehr genussfähig sind und sich in der Schnelligkeit des Alltags verlieren. Seinen Gästen diese Fähigkeit mit seinen Kreationen wiederzugeben, ist sein oberstes Ziel. Diesen Leitgedanken beherzigt er konsequenterweise auch selbst und nimmt sich für die Auswahl seiner Produkte gerne viel Zeit. Um die beste Qualität zu gewährleisten, lässt er viele sogar eigens für das Restaurant anbauen.

Auch im privaten Bereich versucht er, die Dinge zu entschleunigen. Seine Frau und seine zwei Söhne unterstützen ihn bei der Arbeit und schaffen den nötigen Ausgleich. „Ohne meine Familie, bei der ich Kraft und Energie tanke, wäre all das nicht möglich“, sagt er.

Die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten bisher:
2012 Frank Buchholz, Restaurant Buchholz, Mainz
2011 Jörg Müller, Romantik Hotel & Restaurant Jörg Müller, Westerland, Sylt
2010 Stefan Neugebauer, Deidesheimer Hof – Restaurant Schwarzer Hahn, Deidesheim2009 Günther Kroack, Rossini Restaurant, AIDAbella
2008 Jörg Sackmann, Romantik Hotel Sackmann – Schlossberg, Baiersbronn
2007 Klaus Erfort, Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
2006 Karl-Emil Kuntz, Zur Krone, Herxheim
2005 Christian Bau, Restaurant Schloss Berg im Victor’s Privat Hotel, Perl


„Die Bank“ ist „Bar des Jahres 2012“

„Die Bank“ – hier ist der Name Programm. 1897 erbaute der Berliner Architekt Wilhelm Martens, ein Spezialist für Bankgebäude, das Stadtpalais in der Hamburger Innenstadt. Gut einhundert Jahre lang beherbergte das eindrucksvolle Gebäude die Hypothekenbank. In der ehemaligen Kassenhalle werden nun seit 2005 die Cocktailshaker und Weinflaschen geschwungen.

Welchem Zweck die Räumlichkeiten vormals dienten, verrät noch heute der Name der Bar. Diese einzigartige Location überzeugte die Schlemmer Atlas-Jury, die „Die Bank“ mit dem Titel „Bar des Jahres 2012“ auszeichnet.

Auf über 400 Quadratmetern lädt „Die Bank“ zu entspannten Abenden ein. Die wunderschöne Architektur mit ihren Säulen und reichverzierten Decken ist bei der Modernisierung des Gebäudes erhalten geblieben. Auch die alten Tresorräume erstrahlen weiterhin in prunkvollem Glanz. Die Ausstattung präsentiert sich mit rotbraunen Lederstühlen und viel indirektem Licht, modern, aber zurückhaltend und passt sich somit der geschichtsträchtigen Umgebung hervorragend an. In dieser außergewöhnlichen und exklusiven Atmosphäre serviert Barchef Silvan Holk seinen Gästen ab 22 Uhr nicht nur mehr als 40 verschiedene Cocktails, sondern auch eine große Auswahl erlesener Weine und hochkarätiger Spirituosen. An der 20 Meter langen Bar und bei den 60 Steh- und Sitzgelegenheiten findet wirklich jeder ein Plätzchen.

Wer nun nicht in Hamburg ist, muss nicht verzagen. Denn „Die Bank“ gibt es auch als Mitbringsel oder Geschenk für zu Hause. Neben exklusiven Weinen können auch Accessoires, wie Schürzen oder Krawatten, sowie Teller und Gläser direkt an der Bar gekauft oder über das Internet bestellt werden. Die Schlemmer Atlas-Redaktion sowie das an der Wahl beteiligte Haus Moët & Chandon freuen sich, diese außerordentliche Location mit dem Titel „Bar des Jahres 2012“ auszuzeichnen.

Die Auszeichnung „Barkeeper/Bar des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:
2012 DIE BANK, Hamburg
2011 The Curtain Club im Hotel The Ritz-Carlton, Berlin
2010 falk’s im Hotel Bayerischer Hof, München
2009 20up, Empire Riverside Hotel, Hamburg
2008 Schumann’s (Charles Schumann), München
2007 Andreas Lanninger, Maritim Hotel Berlin, Berlin
2006 Maria Carmenza Nieto Soto, AIDAblu
2005 Thorsten Eberhardt, ArabellaSheraton Grand Hotel, Frankfurt am Main
2004 Luis de Gouveia, Excelsior Hotel Ernst, Köln

Kathrin Beulshausen

Kathrin Beulshausen

Kathrin Beulshausen ist die „Concierge des Jahres 2012“
Hervorragende Kontakte, Offenheit und vor allem Fingerspitzengefühl − all diese Eigenschaften zeichnen einen guten Concierge aus. Dass Kathrin Beulshausen diese Attribute erfüllt, zeigt schon ihr strahlendes Lächeln, mit dem sie die Gäste des Hauses begrüßt. Als gebürtige Hamburgerin kennt sie die Stadt wie ihre Westentasche und überrascht Besucher immer wieder mit wertvollen Insider-Tipps. Für ihre Professionalität und Herzlichkeit mit der sie ihrer Arbeit nachgeht erhält sie von der Redaktion des Schlummer Atlas den Titel „Concierge des Jahres 2012“.

Als Concierge hat Kathrin Beulshausen ihren Traumberuf gefunden. Selbst gerne auf Reisen, weiß sie, worauf es bei der Gästebetreuung ankommt und welche Hinweise gewünscht werden. Die Begeisterung, die sie täglich in den Augen ihrer Gäste sieht, ist ihr Motivation genug. Seit der Eröffnung im Jahr 2004 erfüllt sie aufmerksam und diskret die individuellen Wünsche der Besucher im Design-Hotel East Hamburg.

Doch damit nicht genug! Seit 2006 ist Kathrin Beulshausen Mitglied und Trägerin der Goldenen Schlüssel, dem einzigen Berufsverband der Hotelportiers in Deutschland. Allein die goldenen Schlüssel zu tragen, ist eine große Ehre, denn sie stehen für einen exzellenten und herausragenden Service.

Kathrin Beulshausen geht jedoch noch einen Schritt weiter. Seit Februar 2011 leitet sie die Sektion Hamburg innerhalb des Verbands. Im Rahmen dieses Amtes ist sie regelmäßig auf internationalen Kongressen zugegen. Ihr Engagement zeichnet die Schlummer Atlas-Redaktion dieses Jahr mit dem Titel „Concierge des Jahres 2012“ aus. Herzlichen Glückwunsch!

Die Auszeichnung „Concierge des Jahres“ von der Schlummer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:
2012 Kathrin Beulshausen, Design Hotel east, Hamburg
2011 Christian Netzle, Geisel Privathotels – Hotel Königshof, München
2010 Frank Biedermann, Taschenbergpalais Kempinski Dresden, Dresden
2009 Massimo Francucci, Vier Jahreszeiten Kempinski, München
2008 Franco Busetti, InterContinental Frankfurt, Frankfurt am Main
2007 Raffaele Sorrentino, Adlon Kempinski, Berlin
2006 Iris Pinnen, Kempinski Hotel Atlantic, Hamburg

Google Hotelfinder: Hotel können am Betatest teilnehmen

(Hamburg, 25. Oktober 2011) Der Google Hotelfinder nimmt Geschwindigkeit auf: Google Deutschland bietet den Betatest für die Hotel Price Ads an. Hotels können daran teilnehmen. Marketingexperten schätzen, dass Google mit dem Hotelfinder in zwei Jahren die weltweit führende Rolle unter den Hotelbuchungsportalen und Hotelbewertungsplattformen eingenommen haben wird.

Hotels erhalten im Rahmen des Hotel Finders standardmäßig einen kostenlosen organischen Link auf ihre Website. Die Preise und Verfügbarkeiten der Hotels, die sich über den Hotel Finder direkt buchen lassen, werden über den Hotel Price Ads Betatest zugeführt. „Solche Anzeigen finden Sie zum Beispiel auf Google Maps, wenn Sie nach Hotels suchen. Interessierte Hotelbetreiber können sich an ihren Google-Ansprechpartner wenden, wenn sie an diesem Betatest teilnehmen möchten“, sagte Google-Sprecher Klaas Flechsig.

Die Einbindung der Preise und Verfügbarkeiten erfolgt per Feed; dafür erhebt Google weder Anbindungskosten noch Gebühren. Kosten fallen bei Hotel Price Ads pro Klick an; das Mindestgebot für Klicks beträgt dabei 0,2 Prozent des Übernachtungspreises.

Der Hotel Finder ist dementsprechend eng mit Hotel Price Ads Beta, Google Maps und Google Places integriert. Eine Verbindung zur Google Flugsuche (bei der ja nur Airlines eingebunden sind, keine Hotels) oder Google+ gibt es derzeit nicht.

UEFA EURO 2012: Hotelbau-Boom in Polen und Ukraine zur Fussball-EM

Tophotelprojects.com: 28 neue Hotels bis Turnierbeginn im Juni nächsten Jahres

(Warschau/Kiew, 25. Oktober 2011) Zur Fussball-EM im nächsten Jahr wird kräftig gebaut: In Polen entstehen 21 neue First Class- und Luxushotels mit insgesamt knapp 4.000 Zimmern. In der Ukraine werden 32 Tophotels mit über 7.400 Zimmern entwickelt. Dies teilte der auf internationale Hotelprojekte spezialisierte Bauinformations-Dienstleister tophotelprojects.com, Scheeßel bei Hamburg, mit.

Acht der insgesamt 21 polnischen Hotelprojekte werden voraussichtlich bis zum Turnierstart im Juni 2012 fertig gestellt sein. Das größte Projekt darunter ist das Park Inn by Radisson Wroclaw mit 260 Zimmern. Das derzeit größte Hotelprojekt in ganz Polen ist das Doubletree by Hilton in Warschau (365 Zimmer, geplante Eröffnung im Herbst 2013).

In der Ukraine sollen 20 der insgesamt 32 Hotelbau-Projekte bis zur Fussball-EM eröffnen. Das größte Bauprojekt darunter ist das Swissôtel Kiew mit 500 Zimmern. Das größte Projekt in der Ukraine ist das Radisson Blu Bolshaya Jalta mit 505 Zimmern (geplante Eröffnung: März 2013).

Die Endrunde der 14. Fussball-Europameisterschaft 2012 findet vom 8. Juni bis zum 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine statt. Weitere Informationen: http://de.uefa.com/uefaeuro2012/index.html

Hotelmarketing / Interview mit Marketingexperte Marc O. Benkert: Google Hotelfinder – „In 2 Jahren führend bei Hotelbuchung und –bewertung“

(Hamburg, 24. Oktober 2011) Mit dem „Hotelfinder“ ist Google nun auch weltweit auf dem Weg, etablierte Hotelbuchungsplattformen und Hotelbewertungsportale kräftig Konkurrenz zu machen. Im Interview unterstreicht der Hotelmarketingexperte Marc O. Benkert die bahnbrechenden Veränderungen auf dem Travel-Tech-Markt: „Ich gehe davon aus, dass der Hotelfinder in zwei Jahren die dominierende Plattform im Bereich Hotelbuchung und -bewertung sein wird. Daneben werden einige wenige OTAs bestehen bleiben. Deren Konsolidierung hat ja bereits jetzt eingesetzt.“

Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert: Google Hotelfinder wird bald dominieren

Hotelmarketing-Experte Marc O. Benkert: Google Hotelfinder wird bald dominieren

Herr Benkert, der “Google Hotelfinder” ist nun auch weltweit verfügbar, startet somit auch in Deutschland. Welche Chancen ergeben sich damit für die Hotels?
Benkert: „Zunächst einmal eröffnet sich der Hotellerie ein neuer Vertriebsweg, der aktuell noch nicht vollständig von den einzelnen Hotels genutzt werden kann. Ähnlich dem schon bestehenden Angebot Google Places, kann in den meisten Fällen nur über die angeschlossenen OTAs via Google Ads gebucht werden. Es gibt aber bereits erste Bestrebungen die hoteleigene Bookingengine direkt an den Hotelfinder anzuschließen. Mit Best Western hat in den USA bereits ein Hotelkette einen direkte Anbindung als Pilotprojekt gestartet. Der Start in Deutschland dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Über die Buchbarkeit hinaus bietet sich dem jeweiligen Haus ein höherer Grad der Sichtbarkeit, da der Hotelfinder auf Grund seiner hohen Anwenderfreundlichkeit mit Sicherheit sehr gut angenommen wird. Es zeigt sich nun aber auch wie wichtig ein gut gepflegter Placeseintrag ist, da im Hotelfinder auch Bilder und Bewertungen angezeigt werden. Diese resultieren aus der jeweiligen Google Places Seite. Unsere Beobachtung zeigt, dass noch ca. 75 Prozent aller Hotels den Placeseintrag noch nicht für sich beansprucht haben und diesen in ihr Online Reputation Management integriert haben. Gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Google vor einigen Monaten die Abbildung der Bewertungen von den bekannten Bewertungsportalen gekappt hat, zeigt die Notwendigkeit eines gut gepflegten Placeseintrag.

Der Hotelfinder zeigt aber noch etwas anderes an. Der aktuelle Preis wird mit dem durchschnittlichen Preis in der Vergangenheit verglichen und somit wird dem Betrachter ein deutliches Preissignal angezeigt. Leider basiert das Preissignal nicht auf dem jeweils zurückliegenden identischen Wochentag und berücksichtigt auch nicht etwaige Peaks wie Messen oder andere Veranstaltungen. Hier kommt also noch das Yield Management in die nähere Betrachtung.

Insgesamt schätze ich persönlich die Chancen aber höher ein als die Risiken. Wenn die Hotels ihre Hausaufgaben machen und insbesondere dann, wenn die Anbindung der eigene IBE erfolgt.“

Wie kann man seine Hotel-eigene Buchungsmaschinen an den “Google Hotelfinder” anbinden?
Benkert: „Wie schon eben kurz erwähnt ist eine direkte Anbindung noch problematisch. Voraussetzung wäre eine API Schnittstelle an das hoteleigene CRS. Problem ist nur das Google diese auch akzeptieren muss und in sein Ads-Programm aufnimmt. Aber es würde mich sehr wundern, wenn Google nicht in Kürze eine offizielle API herausgibt und den Hotels zur Verfügung stellt. Damit möchte Google natürlich Geld verdienen und es bleibt abzuwarten ob Google nicht in Anlehnung an den neuen Dienst Google Express eine komfortable und einfach zu bedienende Lösung anbietet, in der die Hotels einfach Raten etc. pflegen können.“

Abgerechnet wird per sog. Cost-per-click-Verfahren. Dass heisst für jeden Klick auf ein Hotelangebot gehen 0,2% an Google. Wird das die Provisionen bei den angeschlossenen OTA verteuern?
Benkert: „Davon darf man ausgehen. 0,2% klingt zunächst einmal wenig, aber die Provision fällt bei jedem Klick an. Egal ob am Ende das Hotel gebucht wird oder nicht. Andererseits kann dieser zusätzliche Kostenfaktor für die OTAs auch den Wettbewerb zwischen den OTAs anfachen. Denn es gibt aus Marketingsicht sicherlich unterschiedliche Möglichkeiten die Hotels durch eine gestiegene Provision zu belasten.“

Google Hotelfinder, Google Maps, Google Places, Google+ – bei welchen Diensten sollte ein Hotel gelistet sein?
Benkert: „Aus Sicht der Customer Journey (Inspiration, Information und Planung, Information vor Ort sowie Bewertungen und Berichte) sollte ein Hotel versuchen auf allen Diensten präsent zu sein. Google+ gibt es zwar erst in Kürze auch für Unternehmen  und muss sich auch erst beweisen. Aber unter Berücksichtigung des Social Graph sollte man Google+ im Auge behalten.

Wir bieten speziell für die Google Dienste Workshops an. Die steigende Nachfrage zeigt das die Hotels die Notwendigkeit durchaus erkennen.“

Welchen Stellenwert wird “Google Hotelfinder” in zwei Jahren einnehmen?
Benkert: „Ich gehe davon aus, dass der Hotelfinder in zwei Jahren die dominierende Plattform im Bereich Hotelbuchung und -bewertung sein wird. Daneben werden einige wenige OTAs bestehen bleiben. Deren Konsolidierung hat ja bereits jetzt eingesetzt.

Die konsequente Focussierung auf Benutzerfreundlichkeit und die Tatsache, dass Google seine Dienste immer weiter integriert und zusammenführt werden zum Erfolg führen. Google kann einfach mehr und vollständigere Informationen liefern, als es die OTAs je in der Lage sein werden.

Ich werde häufig gefragt, ob Google aus meiner Sicht den letzten Schritt gehen wird und die OTAs verdrängt. Aus meiner Sicht ist dies die falsche Sichtweise. Ich glaube vielmehr das der Markt dies zwangsläufig selber regelt. Warum soll ich noch ein Buchungsportal aufsuchen oder eine extra App öffnen, wenn ich bei Google alles in einer Hand habe und mir zahlreiche Klicks spare. Die zunehmende Verschmelzung von Sozial, Lokal und Mobil wird diesen Trend noch verstärken.“

Marc O. Benkert, Inhaber der Hamburger Kommunikationsagentur Be-Con, ist einer der namhaften Marketingexperten in der Hotellerie. Zu seinen Referenzen zählen Arcona, A-Rosa Hotels, Steigenberger, Marriott, Ambiente, Louis C. Jacob, Prizeotel und einige mehr.

Neue Auszeichnung für den deutschen Hotelnachwuchs

AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung gibt gemeinsam mit der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland einen neuen Award

(Frankfurt am Main, 24. Oktober  2011) Gemeinsam mit der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e. V. (HDV) lobt die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) einen neuen Award aus: den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis. Er richtet sich an junge Führungskräfte aus der Hotellerie, die bereits in jungen Jahren außergewöhnliche Leistungen vollbracht haben. Zum ersten Mal wird der Preis auf der HDV-Frühjahrstagung am 21. April 2012 in Osnabrück verliehen. Der Sieger erhält unter anderem ein Stipendium für zwei Sommerkurse an der Cornell-University in Ithaca, New York, eine der renommiertesten Institutionen der USA.

Deutscher Hotelnachwuchspreis 2012

„Mit dieser neuen Auszeichnung will die AHGZ an erstklassigen Beispielen sichtbar machen, welche Karrierewege in der Hotellerie möglich sind“, begründet Joachim Eckert, Verlagsleiter der AHGZ, sein Engagement. „Der Preis wird definitiv ein Gewinn für die Hotellerie sein, in der effektive Nachwuchsförderung heute wichtiger ist denn je.“

„Es sollen junge, herausragende Führungskräfte prämiert werden“, ergänzt HDV-Chef Alexander Aisenbrey. „Ziel des Awards ist es, bemerkenswerte berufliche Laufbahnen zu würdigen und die Karrierechancen in der Hospitality-Branche öffentlichkeitswirksam darzustellen – auch vor dem Hintergrund des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels.“
Als Juroren stehen AHGZ-Chefredakteur Hendrik Markgraf, Christoph Aichele (AHGZ), Alexander Aisenbrey (1. Vorsitzender der HDV, Hoteldirektor im Öschberghof), Professor Christian Buer (Hochschule Heilbronn), Martin Dannenmann (Hotelfachschule Heidelberg), Joachim Eckert (Verlagsleiter AHGZ), Professor Axel Gruner (Hochschule München), Sabine Hönack (Von Bonin Personalberatung), Ira Klusmann (Steigenberger Hotel Remarque Osnabrück) und Bernhard Langemeyer (ArabellaStarwood Hotels & Resorts) bereit. Unterstützt wird der Preis von den vier Sponsoren Micros-Fidelio, progros, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG und MEIKO Maschinenbau.

Junge Nachwuchsführungskräfte können sich ab sofort unter www.hotelnachwuchspreis.de bewerben. Auf dieser Website finden sich auch alle Details zu den Teilnahmevoraussetzungen, zum Auswahlverfahren und den Preisen, die auf die Gewinner warten.

Die Print-Ausgabe der AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung zählt zu den Top 10 der werbeumsatzkräftigsten Fachmedien in Deutschland. Sie ist die einzige Wochenzeitung für die Hotellerie und Gastronomie im deutschsprachigen Raum. Im Oktober 2011 hat sie mit „Jobsterne“ (www.jobsterne.de) die größte Job-Suchmaschine der Branche gestartet – mit über 50.000 offenen Stellen. Die AHGZ erscheint im Stuttgarter Matthaes Verlag, einer Tochtergesellschaft des Deutschen Fachverlages (dfv).

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Mit seinen Tochtergesellschaften publiziert der dfv rund 90 Zeitschriften, viele davon unangefochtene Marktführer in den jeweiligen Branchen. Das Portfolio des dfv wird von über 90 digitalen Angeboten sowie zahlreichen B2B-Communities und einer großen Zahl von Fachbuchtiteln ergänzt. Seminare, Kongresse, Messen sowie Symposien runden das Verlagsprogramm ab. Der dfv beschäftigt 890 Mitarbeiter und erzielte 2010 einen Umsatz von 128,2 Millionen Euro.

Kempinski: Gesamtsieger bei “Service-Champions 2011“

(Berlin, 24. Oktober 2011) Die herausragende Serviceleistung von Kempinski Hotels ist jetzt erneut besiegelt: Unter mehr als 1.000 Unternehmen sichert sich die Luxushotelgruppe beim Service-Ranking „Service-Champions 2011“ nicht nur den ersten Platz unter den Hotelgruppen vor Steigenberger und Travel Charme Hotel, sondern auch den Gesamtsieg vor Kieser Training und TUI. Damit darf sich das Unternehmen mit der Auszeichnung „Service-Champion Gold“ schmücken. Der Service-Umfrage, die von Service Value, Köln, in Zusammenarbeit mit der Goethe Universität Frankfurt jährlich durchgeführt wird, liegen fast eine Million Kundenurteile zugrunde. Verglichen wird der erlebte Service aus Kundensicht – denn kaum etwas ist subjektiver als das Empfinden von gutem Service.

„Worin zeigt sich eigentlich guter Service? Ganz einfach: in einem Lächeln, einer freundlichen Geste und im individuellen Umgang mit jedem einzelnen Gast“, ist Reto Wittwer, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Kempinski Hotels, überzeugt. „Das ist es, was Kempinski auszeichnet und woran wir kontinuierlich weiter arbeiten. Deshalb freuen wir uns auch sehr über die Auszeichnung als Service-Champion, denn sie bestätigt unsere Anstrengungen, immer und überall Service auf höchstem Niveau anzubieten in eindeutiger Weise.“

Für das Ranking wurden seit Herbst 2010 sukzessiv unterschiedliche Unternehmen aus verschiedenen Branchen anhand des erlebten Kundenservices bewertet und miteinander verglichen. Inzwischen sind insgesamt über 1.000 Unternehmen und 100 Branchen aufgeführt. Als Gradmesser für die Servicequalität dient der so genannte Service Experience Score, der belastbare Ergebnisse darüber liefert, welchen Unternehmen es gut oder weniger gut gelingt, ein tatsächliches Serviceerleben beim Kunden zu erreichen. Um diesen zu ermitteln, erfolgt eine bevölkerungsrepräsentativ ausgesteuerte Online-Befragung. Die Teilnehmer werden dabei gefragt, ob sie Kunden eines Unternehmens sind bzw. in den vergangenen 36 Monaten waren, und wenn ja, ob sie dort einen sehr guten Kundenservice erlebt haben. So entstehen objektiv vergleichbare Ergebnisse. Ein besonderer Vorteil des Service-Rankings: Die Kundenbefragung erfolgt eigeninitiiert und ohne Einbindung der Unternehmen, was absolute Objektivität sicherstellt.

Für Kempinski Hotels ist diese Anerkennung bereits die zweite in diesem Jahr: Schon im Februar wurde die Luxushotelgruppe bei den best brands-Awards als „Beste Dienstleistungsmarke bei Entscheidern“ ausgezeichnet – mit einem ersten Platz vor Deutschlands größter Direktbank ING DiBa und Lufthansa.