Tagesarchiv: 31 Oktober 2011

Dehoga – Deutsche Jugendmeisterschaften: Siegerin ist Katharina Schäfer – Mannschaftsgold geht an Baden-Württemberg

(Königswinter, 31. Oktober 2011) Nachwuchsstars aus Gastronomie und Hotellerie in Bestform: Nach einem spannenden Wettbewerbswochenende stehen die Sieger der 32. Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen fest. Katharina Schäfer vom Hotel Freizeit In in Göttingen setzte sich bei den Hotelfachkräften durch. Anne Römer vom Zinnowitz Palace Hotel im Ostseebad Zinnowitz überzeugte als beste Restaurantfachfrau. Bei den Köchen holte Alexander Weinl vom Hotel Kleber Post in Bad Saulgau die Goldmedaille. Auf den begehrten ersten Platz in der Mannschaftswertung schaffte es das Team aus Baden-Württemberg.

Für sie ging auf dem Petersberg ein Traum in Erfüllung: Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus Niedersachsen, Anne Römer, Restaurantfachfrau aus Mecklenburg-Vorpommern, und Alexander Weinl, Koch aus Baden-Württemberg, sind die Deutschen Jugendmeister 2011.

Für sie ging auf dem Petersberg ein Traum in Erfüllung: Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus Niedersachsen, Anne Römer, Restaurantfachfrau aus Mecklenburg-Vorpommern, und Alexander Weinl, Koch aus Baden-Württemberg, sind die Deutschen Jugendmeister 2011.

“Die beeindruckenden Leistungen aller Wettkampfteilnehmer beweisen das hohe Ausbildungsniveau in Gastronomie und Hotellerie”, sagte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband), auf der Siegerehrung am Montag und appellierte an seine Kollegen weiter in die Qualität der Ausbildung zu investieren. “Wir selbst halten den Schlüssel in der Hand, um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen.”

Deutschlands 51 beste angehende Hotelfachkräfte, Restaurantfachleute und Köche aus den 17 Dehoga-Landesverbänden traten vom 29. Oktober bis 30. Oktober 2011 im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn gegeneinander an, um die “Deutschen Jugendmeister 2011″ zu ermitteln. Nach den umfangreichen theoretischen Aufgaben und der Warenerkennung am Sonnabend ging es am Sonntag bei den verschiedenen Aufgaben für die drei Berufsgruppen um die Präsentation der praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse. Kochen, garnieren, dekorieren und eindecken, Cocktails mixen, Zimmer checken, Verkaufsgespräche führen – zwei Tage lang herrschte im gesamten Hotel rege Betriebsamkeit.

Beim Wettbewerbsessen im festlich geschmückten Bankettsaal des Steigenberger Grandhotel am Sonntagabend hieß es, noch einmal alles zu geben. Aus einem für alle identischen Warenkorb musste jeder Jung-Koch ein Menü nach seiner Wahl erstellen und für zehn Personen zubereiten. Die jungen Restaurant- und Hotelfachleute servierten die Speisen und Getränke fachgerecht und sorgten so für einen rundum gelungenen Abend.

Den Höhepunkt der Jugendmeisterschaften bildete einmal mehr die heiß erwartete und feierliche Siegerehrung am 31. Oktober 2011 vor 300 geladenen Gästen aus Hotellerie, Gastronomie, Wirtschaft und Politik. Dehoga-Präsident Fischer gratulierte den strahlenden Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinnern. Zugleich machte er den Wettkampfteilnehmern gegenüber deutlich, dass jeder von ihnen auf der Seite der Gewinner steht: “Sie alle haben auf höchstem Niveau gekämpft und eindrucksvoll bewiesen, zu was sie auch unter hohem Druck und unter den kritischen Augen der Jury fähig sind. Mit Ihrer Ausbildung in unserer Branche und der erfolgreichen Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften haben Sie das notwendige Rüstzeug für eine Karriere in Gastronomie und Hotellerie”, so Fischer. Kein anderer bundesweiter Wettbewerb der Branche habe solch eine Strahlkraft und Bedeutung wie dieser. Fischer dankte den Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie für ihre vorbildhafte Ausbildungsleistung. Derzeit lernen fast 90.000 junge Menschen einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe.

Darüber hinaus hob er das Engagement der namhaften Förderer und Partner aus der gastgewerblichen Zulieferindustrie und der Branche hervor, ohne deren Unterstützung die Durchführung einer solchen Top-Veranstaltung nicht möglich sei. Der Dehoga-Präsident lobte den “großartigen Einsatz” der Franz-Herrlein-Stiftung, die die Übernachtungskosten für alle 17 Mannschaften übernahm. Sein besonderer Dank galt den Unternehmen Bitburger, Convotherm und Metro für ihre “einzigartige Unterstützung” der Deutschen Jugendmeisterschaften sowie der Koelnmesse als Hauptsponsor des Wettkampfes. Die Spitzenleistungen aller Teilnehmer wurden neben Medaillen mit attraktiven Reise- und Sachpreisen prämiert.

Träger der Deutschen Jugendmeisterschaften sind neben dem Dehoga-Bundesverband der Verband der Köche Deutschlands (VKD), der Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) sowie das Brillat Savarin Kuratorium der FBMA-Stiftung.

Die besten Nachwuchstalente aus Gastronomie und Hotellerie auf einen Blick:

Hotelfachmann/-frau
1. Katharina Schäfer, Hotel Freizeit In, Göttingen (Niedersachsen)
2. Christine Wippermann, Maritim Hotel Bad Salzuflen, Bad Salzuflen(Nordrhein-Westfalen)
3. Andrea Matusche, The Westin Leipzig, Leipzig (Sachsen)

Restaurantfachmann/-frau
1. Anne Römer, Zinnowitz Palace Hotel, Ostseebad Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern)
2. Charlotte Böhlke, Steigenberger Hotel Potsdam Sanssouci, Potsdam (Brandenburg)
3. Franziska Koschwitz, InterContinental Berlin (Berlin)

Koch/Köchin
1. Alexander Weinl, Hotel Kleber Post, Bad Saulgau (Baden-Württemberg)
2. Jana Gilch, Gastronomie Pütter, Hamburg (Hamburg)
3. Christoph Eckert, Relais & Château Weinromantikhotel Richtershof, Mülheim (Rheinland-Pfalz)

Mannschaftswertung
1. Baden-Württemberg
2. Niedersachsen
3. Rheinland-Pfalz

Jedes achte Wellnesshotel liegt an einer Hauptstraße – Relax Guide-Herausgeber: “Eigentlich ist es kaum zu glauben”

(Wien, 31. Oktober 2011) “Jedes achte Wellnesshotel in Deutschland liegt entweder an einer Hauptstraße oder an einer Bundesstraße, es gibt sogar solche, die an der Autobahn liegen,” sagt Christian Werner, der Herausgeber des kritischen Wellnesshotelführers Relax Guide. “Eigentlich ist es kaum zu glauben, wie viele Spa-Hoteliers die basalen Grundbedürfnisse ihrer Gäste ignorieren.”

Tatsache ist: Die große Mehrheit der Wellnessurlauber lebt in urbanen Ballungszentren. “Das sind Menschen, die unter Verkehrslärm leiden, selbst wenn sie es verdrängen. Wenn die Wellness wollen, brauchen sie Entspannung, aber jenseits vom Stressauslöser Verkehrslärm.” Dennoch sind es im deutschlandweiten Durchschnitt 13 Prozent aller Häuser, die direkt an einer verkehrsreichen Straße liegen, auch wenn es Prospekt und Hotel-Website stets verschweigen oder gar gezielt verbergen. Werner: “Das ist fatal, Ruhe und unverpestete Atemluft sind Grundbedürfnisse im Wellnesshotel!”

Negative Spitzenreiter sind Sachsen-Anhalt (20,0 %) und Sachsen (21,7 %), die ruhigsten Lagen zeigen die Betriebe in Brandenburg – hier sind es nur 2,5 Prozent – und in Schleswig-Holstein (6,1 %).

Auch in seinem 13ten Erscheinungsjahr legt der soeben neu aufgelegte Relax Guide (Ausgabe Deutschland 2012) einen Finger in die offenen “Wellness-Wunden” der Branche. Nach anonymen Tests – sie gelten als die härtesten der Branche – wurden alle Wellnesshotels nach standardisierten Kriterien (darunter Lage, Ambiente, Küche, Dienstleistungsqualität) mit 9 bis 20 Punkten bewertet. Häusern mit mehr als 12 Punkten wurden Lilien, das Qualitätsgütesiegel der Branche, verliehen.

Nur 232 der insgesamt 1.339 Häuser wurden als Branchenbeste mit mindestens einer Lilie ausgezeichnet. Denn “Wellness ist längst nicht überall gleich Wellness”, wie Christian Werner weiß, zu groß seien die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Hotels: “Nur 3 Prozent verfügen über einen Naturbadeteich, nur 9 Prozent über eine Außensauna, ebenfalls nur 9 Prozent über ein ganzjährig beheiztes Freibecken. Drei von vier Betrieben haben keine, zu wenige oder veraltete Fitnessgeräte.”

RELAX Guide 2012 Deutschland, ISBN 978-3-902115-40-9, mit eBook um 24,90 Euro im Buchhandel
Mehr: http://www.relax-guide.com

Ganzjährige Fahrverbote in Italien: Bozen und Brixen verbannen alte Fahrzeuge aus Innenstadt – ADAC: Generell keine Winterfahrverbote in Gemeinden Südtirols mehr

(München, 31. Oktober 2011) Autofahrer mit älteren Fahrzeugen haben nichts mehr in den Innenstädten von Bozen und Brixen zu suchen. In den beiden Gemeinden treten als Anti-Smog-Maßnahme ab 1. November 2011 umfangreiche Fahrverbote in Kraft. Anders als in den Vorjahren gilt das Fahrverbot nicht nur in der Wintersaison, sondern das ganze Jahr. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 155 Euro. Um Ärger mit den Ordnungshütern zu vermeiden, empfiehlt der ADAC Urlaubern, in den Außenbereichen der Städte zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das Zentrum zu fahren.

Draußen bleiben müssen in Bozen und Brixen Fahrzeuge der Klassen Euro 0 und Euro 1 von Montag bis Freitag (außer Feiertage) in den Zeiten von 7 bis 10 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr. Betroffen sind auch Oldtimer. In Bozen dürfen zusätzlich keine Zweitaktmotorräder mit und ohne Katalysator in die Innenstadt. Generell freie Fahrt haben lediglich Kraftfahrzeuge der Klassen Euro 2, Euro 3, Euro 4 und Euro 5. Nicht betroffen von den Fahrverboten ist der Verkehr auf Autobahnen. Touristen, deren Unterkunft in der Fahrverbotszone liegt, dürfen mit einer Buchungsbestätigung an- und abreisen. Dies gilt auch für Busse, die ihre Insassen abliefern und abholen.

In den vergangenen Jahren gab es in Bruneck, Meran, Leifers, Pfatten, Eppan, Branzoll, Algund, Tscherms, Lana, Burgstall, Marling, Tirol, Vahrn und St. Lorenzen für den Zeitraum 1. November bis 31. März spezielle Winterfahrverbote. Auf diese Maßnahme verzichten die genannten Orte ab sofort. Ein Ganzjahresverbot wurde nicht verhängt.

Weitere italienische Städte und Gemeinden werden zu ähnlichen Maßnahmen greifen. Mitunter werden außerdem kurzfristig so genannte “Autofreie Sonntage” ausgerufen. An diesen Sonntagen ruht dann der komplette private Pkw-Verkehr.

Eine zentrale Meldestelle für diese Sperrungen gibt es in Italien nicht und damit auch keine Übersicht über die von den Anti-Smog-Maßnahmen betroffenen Orte. In den meisten Fällen weisen Radiodurchsagen, Hinweisschilder, Leuchttafeln und mitunter Straßensperren auf die Fahrverbote hin. Manche Gemeinden und Regionen informieren darüber hinaus auf ihren Internetseiten. Auch Touristenbüros vor Ort geben Auskunft.

Weitere Informationen zu Fahrverboten erhalten Autofahrer unter www.adac.de/reise_freizeit

Egencia – Geschäftsreise Ausblick 2012: Leichte Preissteigerungen bei Flugtickets und Hotelraten

(Bellevue/USA, 31. Oktober 2011) Die durchschnittlichen Ticketpreise für Flüge (ATPs) und die durchschnittlichen Tagesraten bei Hotels (ADRs) für die Top Geschäftsreiseziele werden für Ziele in ganz Europa, Nordamerika und im Asia-Pazifik-Raum leicht ansteigen. Nachdem die Verhandelbarkeit im Jahr 2011 schwächer geworden ist, prognostiziert der „Hotel Negotiability Index“ von Egencia, dass Firmen weiterhin mit einer schwachen bis moderaten Verhandlungsbereitschaft in 2012 rechnen müssen. Darüber hinaus hat das Expedia-Tochterunternehmen mehr als 250 Einkäufer und Travelmanager in Europa und Nordamerika in Bezug auf Kostenkontrollmassnahmen, Reiseausgaben, Technologietrends und allgemeine Erwartungen für das Jahr 2012 befragt.

Basierend auf dem Geschäftsreiseausblick 2012 von Egencia werden die ATPs für Geschäftsreisende zu den Top Geschäftsreisezielen:
Leicht ansteigen (4%) für die innereuropäischen Flüge
Leicht ansteigen (4%) für regionalen Flüge in Nordamerika
Leicht bis moderat ansteigen (6%) für regionale Flüge im Asia-Pazifikraum

Im Hotelbereich zeigt sich im Jahresvergleich ein zunehmendes Wachstum relativ zur gestiegenen Unternehmensnachfrage, was weltweit eine verbesserte Auslastung zur Folge hat. Für Schlüsselziele prognostiziert Egencia für 2012 die folgenden durchschnittlichen Steigerungen in Bezug auf die Tagessätze:
Europa (Erhöhung um 2 %)
Nordamerika (Erhöhung um 5 %)
Asien-Pazifik-Raum (Erhöhung um 7 %)

„Bis heute haben wir keinen Rückgang bei Geschäftsreisen unserer Kunden gesehen. In diesen unsicheren Wirtschaftszeiten bleiben Firmen vorsichtig, aber haben bis jetzt auch keinen Willen gezeigt, ihre Reisekosten zu reduzieren. Sie sind aber bereit, wenn nötig Massnahmen einzuleiten“, sagte Christophe Peymirat, Vice President, Global Marketing, Egencia. “Ziel unseres jährlichen Ausblicks ist es, den Firmen Informationen und mehr Einsicht zu bieten. Durch diese sollen Sie bei der Planung und den Verhandlungen für 2012 unterstützt werden, damit sie effektive Einsparungen im kommenden Jahr erzielen können.”

Ausblick Europa
„Nächstes Jahr werden Flug- und Unterkunftspreise nach oben gehen, so dass das Verhandlungsklima für die Einkäufer eine Herausforderung darstellen wird“, sagte Germain Huber, Vice President Supplier Relations & Consulting, Egencia Europa. „Es gibt aber trotzdem noch Raum für Einsparungen, wenn man die Verhandlungsstärke einer Travel Management Company (TMC) zu Hilfe nimmt, Flugtickets frühzeitig bucht, Genehmigungsverfahren vor Reiseantritt einleitet oder die Einhaltung der Reiserichtlinien stärker fordert. Und genau hier leistet das Know-How und die Technologie von Egencia eine grosse Hilfestellung.“

ATPs
Unter europäischen Unternehmen steigt die Nachfrage langsam sowohl nach Inlands- als auch nach internationalen Reisen. Die Flugpreise für Geschäftsreisen zu Top-Business-Zielen bleiben bis auf einige nennenswerte Ausnahmen leicht erhöht, darunter für Paris, Marseille, Frankfurt und Mailand.

Ratgeber für Vorausbuchungen
Egencias Ratgeber für Vorausbuchungen informiert die Reisemanager und Geschäftsreisenden über den besten Buchungszeitrahmen und mögliche Einsparungen beim Kauf von Flugtickets im Voraus. Der Ratgeber zeigt, dass Reisende für die meisten Ziele schon 22 Tage oder noch länger im Voraus buchen sollten, um maximale Einsparungen zu erzielen. Eine Vorausbuchung für die Ziele Frankfurt oder Stockholm kann ein Ersparnis von 47 Prozent im Vergleich zu kurzfristigen Buchungen einbringen. Weitere Destinationen, wo signifikante Einsparungen erzielt werden können, sind München (46%), Marseille (45%), Paris, Brüssel und Lyon (44%).

Die nachfolgende Tabelle zeigt die prognostizierten Entwicklungen der ATP 2012 und Einsparungsmöglichkeiten im Vergleich zum Jahr 2011 mit einer Auswahl von Reisezielen für Geschäftsreisen aus Europa

Durchschnittliche Ticketpreise Einsparungen ATP 2011 durch Markt vs 2012 Vorausbuchungen
Amsterdam 3% 40%
Barcelona 4% 30%
Berlin 9% 39%
Brüssel 4% 44%
Dublin 4% 31%
Frankfurt am Main -1% 47%
Glasgow 9% 21%
London 5% 39%
Lyon 2% 44%
Madrid 4% 41%
Manchester 3% 33%
Marseille -4% 45%
Mailand -1% 42%
Moskau 8% 30%
München 8% 46%
Paris -2% 44%
Stockholm 0% 47%
Chicago 8% 19%
Los Angeles 11% 11%
New York City 15% 16%
San Francisco 9% 19%

ADRs
Allgemein wird für die durchschnittlichen Tagesraten (ADRs) ein leichter Anstieg überall in Europa prognostiziert, allen voran mit dem höchsten Anstieg für Moskau (bis zu 9%) und Stockholm (bis zu 8%). Andere Städte zeigen flaches bis leichtes Wachstum der ADR, hier eingeschlossen Berlin (wenig) und Paris (bis zu 2%).

Die nachfolgende Tabelle zeigt die prognostizierten Entwicklungen der durchschnittlichen Tagesraten 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 mit einer Auswahl von Reisezielen für Geschäftsreisen aus Europa
Durchschnittliche Tagesraten ADR 2011 vs Markt 2012 Negotiability Index
Amsterdam -2% Stark
Barcelona 2% Moderat
Berlin 0% Moderat
Brüssel 0% Moderat
Dublin 2% Schwach
Frankfurt am Main -2% Stark
Glasgow 4% Moderat
London* 2% Schwach
Lyon -3% Stark
Madrid 2% Moderat
Manchester 1% Moderat
Marseille 2% Moderat
Mailand -2% Stark
Moskau 9% Schwach
München 3% Moderat
Paris 2% Moderat
Stockholm 8% Schwach

Angebotsprognose: Verhandelbarkeit von Hotelangeboten (Hotel Negotiability)
Der „Hotel Negotiability Index“ von Egencia legt nahe, dass 2012 weiterhin ein Verkäufermarkt für Hotels herrschen wird, wenn auch nicht so ausgeprägt wie 2011. Die Städte mit den besten Aussichten für erfolgreiche Verhandlungen sind Amsterdam, Frankfurt und Mailand, dagegen sind die Erfolgsaussichten für London, Dublin, Lyon und Moskau schwach.

Trends im Reisemanagement
Egencia hat mehr als 250 Einkäufer und Travelmanager in Europa und Nordamerika bezüglich Kostenkontrolle, Reiseausgaben, Technologietrends und Erwartungen für 2012 befragt. Nach den Befragten zu urteilen, haben 43 Prozent der europäischen Einkäufer (versus 23% im vergangenen Jahr) und 42 Prozent von den nordamerikanischen Einkäufern (Prozentsatz ist niedrig im Jahresvergleich) leicht oder signifikant gestiegenen Reiseverkehr in den letzten sechs Monaten verzeichnet, was für eine weitere Steigerung der Reisenachfrage spricht.

Die besten Strategien zur Einhaltung oder Kontrolle der Reisekosten in Europa beinhalten:
Vorausbuchung von Flugtickets (51% )
Genehmigungsverfahren vor Reiseantritt (49%)
Strengere Einhaltung der Reiserichtlinien (46%)
Ermutigung zum Einsatz von Webkonferenzen (39%)

Mobile Geräte werden heute immer wichtiger für die Travel Manager, denn 80 Prozent der europäischen Befragten geben an, dass mobile Geräte/Funktionalitäten mässig bin hin zu sehr wichtig sind für ihr Reise Programm. Die Befragten befanden die folgenden Punkte am wichtigsten für die mobile Technologie auf einer Geschäftsreise.
Online check-in (77%)
Abrufen des Flugstatus (68%)
Wichtige Reiseziel-/Flugmeldungen (56%)
Papierloses Boarding (56%)

Während der Einsatz von mobilen Geräten mehr Popularität bei Travel Managern und den Reisenden gewinnt, scheinen die Social Media Kanäle weniger Priorität zu haben, da 78 Prozent der europäischen Travel Manager sagen, dass sie keine Social Media Tools verwenden, um mit ihren Reisenden zu kommunizieren. Diese Zahl wird wahrscheinlich abnehmen, da mobile Geräte und Social Media immer mehr verschmelzen.

Mehr als die Hälfte (52%) der europäischen Befragten haben angegeben, dass sie ein formales Sorgfaltspflichtprogramm ( Sicherheitsprogramm) für ihre Reisenden bereitstellen, verglichen mit nur 38 Prozent in Nordamerika.

J.D. Power and Associates: Steigenberger führt bei Gästezufriedenheit vor Marriott und Sheraton

(Westlake Village/USA, 31. Oktober 2011) Zum vierten Jahr in Folge führt Steigenberger Hotels and Resorts die gehobene Oberklasse bei der „European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011“ von J.D. Power and Associates an. Steigenberger konnte bei allen sieben Messgrössen hervorragende Werte erzielen. Marriott Hotels & Resorts und Sheraton Hotels & Resorts folgen in der Segmentrangliste auf den weiteren Plätzen. Hilton Garden Inn führt die Oberklassehotels im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte insbesondere bei den vier Messgrössen Räumlichkeiten, Hotelservice, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren hervorragende Werte. Riu Hotels & Resorts und Dorint Hotels & Resorts folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.

European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011

Ramada Hotels führt die Mittelklasse im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte bei sechs der sieben Messgrössen (Räumlichkeiten, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen) hervorragende Werte. Auf Ramada Hotels folgen Holiday Inn und Park Inn auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste. Im vierten Jahr in Folge führt Premier Inn die Rangliste der Standardklasse an. Dabei erzielte das Unternehmen bei sechs der sieben Messgrössen (Reservierungen, Check-in/Check-out, Räumlichkeiten, Gastronomie, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren) hervorragende Werte. B&B Hotels und Travelodge folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.

Die „2011 European Hotel Guest Satisfaction Index Study“ beruht auf Antworten von mehr als 18.000 Gästen, die zwischen April und September 2011 in einem Hotel in Europa übernachteten. Die Studie wurde zwischen Mai und September 2011 durchgeführt.

Luxushotels werden in der Studie zwar berücksichtigt, aufgrund der zu geringen Anzahl möglicher Preisträger jedoch nicht in Ranglisten eingeteilt. Die Gesamtzufriedenheit europäischer Hotelgäste nach mehreren von Verbesserungen gekennzeichneten Jahren deutlich nachgelassen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche des Gasterlebnisses.

European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011

Die Gesamtzufriedenheit betrug 2011 auf einer Skala von 1.000 Punkten durchschnittlich 735 Punkte und verschlechterte sich somit gegenüber dem Jahr 2010 um insgesamt 10 Punkte. Alle Kennzahlen der Gastzufriedenheit verschlechterten sich gegenüber dem Jahr 2010, wobei der grösste Rückgang bei der Messgrösse Kosten und Gebühren verzeichnet wurde. Die durchschnittliche Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren belief sich im Jahr 2011 auf 682 Punkte und sank gegenüber 2010 somit um 32 Punkte.

Die Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren im Jahr 2011 ist mit den Ergebnissen des Jahres 2009 vergleichbar (681). Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit belief sich 2009 jedoch auf insgesamt 746 Punkte und übertraf die Werte des Jahres 2011 somit um 11 Punkte. Dies lässt darauf schliessen, dass sich weitere Aspekte des Gasterlebnisses ausser der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren gegenüber 2009 deutlich verschlechtert haben.

Vor der Konjunkturschwäche verbesserten Hoteliers ihre Angebote, was einen Anstieg der Kundenzufriedenheit in allen Bereichen des Gasterlebnisses einschliesslich der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge hatte. Während der Rezession reduzierten Hotelketten ihre Preise, um die Nachfrage anzukurbeln. Dies hatte zunächst weitere Verbesserungen der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge, bevor steigende Preise im Jahr 2010 wieder zu einer rückläufigen Kundenzufriedenheit führten. Darüber hinaus setzten Hoteliers Personal- und Servicekürzungen um und reduzierten ihre Investitionen in Hotelanlagen, um die Betriebskosten während dieses Zeitraums weiter zu senken. Dies führte zu einem grundsätzlichen Verfall der Kundenzufriedenheit hinsichtlich des generellen Gasterlebnisses.

“Die Gäste kommen wieder, und sie haben erhöhte Erwartungen im Gepäck”, so Stuart Greif, Vice President und Geschäftsführer der globalen Reise- und Bewirtungspraxis von J.D. Power and Associates. “Hoteliers sehen sich veranlasst, eine flache Kostenstruktur aufrecht erhalten zu müssen, wie viele andere Unternehmen auch. Dies wird so lange der Fall sein, bis sie wieder eine stetige Nachfrage verzeichnen. Und genau darin liegt die Gefahr, denn in der Zwischenzeit lassen sie zu, dass sich ihr Produkt- und Serviceangebot verschlechtert. Für Hoteliers ist es daher von entscheidender Bedeutung, sich auf eine Verbesserung des Gasterlebnisses zu konzentrieren. Sollten sie dies nicht tun, riskieren sie den Verlust von Kunden, Marktanteilen und finanzieller Rentabilität.”

Laut Greif könne eine häufigere Interaktion zwischen Gästen und Hotelpersonal zur Förderung der Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen. Während quasi jeder Gast beim Einchecken mit dem Hotelpersonal in Kontakt kommt, so würde jede zusätzliche Interaktion mit andersgeartetem Hotelpersonal (z. B. Reinigungskräfte, Manager, Concierge) zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Kundenzufriedenheit um 28 Punkte führen.

Im Rahmen der Studie wurde ausserdem festgestellt, dass die Verfügbarkeit von Internetangeboten innerhalb der Hotelanlage immer wichtiger wird. Erstmals hat der kostenfreie Internetzugang das kostenfreie Frühstück auf der Beliebtheitsskala überholt. Darüber hinaus hat sich die Internetnutzung der Hotelgäste innerhalb der vergangenen sechs Jahre nahezu verdreifacht. Im Jahr 2011 gaben 47 Prozent aller Gäste an, den Internetzugang ihres Hotels benutzt zu haben. Im Jahr 2005 waren es lediglich 17 Prozent.

“Gäste erwarten heutzutage, dass Hotels einen Internetzugang haben, der dauerhaft verfügbar ist und einwandfrei funktioniert. Dies wird immer wichtiger, weil Internetzugänge mittlerweile auch in hotelfremden Umgebungen wie Restaurants und Cafés flächendeckend verfügbar sind”, so Greif. “Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an dem sich Probleme mit dem Internetzugang Jahr für Jahr immer negativer auf die Gästezufriedenheit auswirken.”

Hotelgäste, die für einen Internetzugang separat zur Kasse gebeten werden, sind mit den Kosten und Gebühren eines Hotels deutlich weniger zufrieden als Gäste, deren Internetzugang bereits im Zimmerpreis enthalten ist. Hinzu kommt ausserdem, dass Gäste, die Probleme mit dem Internetzugang ihres Hotels hatten, nur in 13 Prozent der Fälle gewillt waren, auch in Zukunft wieder eine Nacht in dem entsprechenden Hotel zu verbringen. Im Gegensatz dazu brachten 28 Prozent aller Kunden ohne jegliche Probleme mit dem Internetzugang ihre Bereitschaft zum Ausdruck, in Zukunft zurückkehren zu wollen.

Die Studie, die inzwischen schon zum siebten Jahr in Folge durchgeführt wird, dient der Untersuchung der allgemeine Zufriedenheit europäischer Hotelgäste anhand von sieben Messgrössen (nach Bedeutung aufgeführt): Räumlichkeiten, Kosten und Gebühren, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen. Vierundfünfzig Markenhotels wurden bewertet und in vier Segmente (1) eingeteilt: gehobene Oberklasse, Oberklasse, Mittelklasse und Standardklasse.

American Express Business Travel Forecast: Moderater Preisanstieg 2012 in einem unsicheren Wirtschaftsumfeld

(Frankfurt am Main, 31. Oktober 2011) Im kommenden Jahr werden die Preise bei Geschäftsreisen auf dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt moderat steigen. Asien und Lateinamerika bilden eine Ausnahme: Aufgrund der hohen Nachfrage nach Reisen in diese Region werden dort deutliche Preissteigerungen erwartet. Zu diesen Erkenntnissen kommt der Global Business Travel Forecast 2012 von American Express. Die Notwendigkeit der Unternehmen, in Geschäftsreisen zu investieren, um das Wachstum zu fördern sowie begrenzte Kapazitäten der Anbieter werden zu einem allgemeinen Preisanstieg führen.

„Die Reisebranche bleibt ein komplexer, sich ständig wandelnder Markt. Die Anbieter streben gleichzeitig nach Preisen und Profitabilitätsniveaus aus der Zeit vor der Krise – und beides angesichts wirtschaftlicher Ungewissheit“, sagte Christa Degnan Manning, Leiterin des Forschungsdienstes „Expert Insights“ bei American Express Global Business Travel. „Da Geschäftsreisen sowohl ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Weltwirtschaft als auch ein einzigartiger Förderer des Unternehmenswachstums sind, erwarten wir, dass die Kombination aus der Nachfrage und dem effektiven Ertragsmanagement auf Anbieterseite die Preise wahrscheinlich nach oben drücken wird.“

Entwicklung der Flugtarife in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika (EMEA)
Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit wird gerade auch in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) die treibende Kraft hinter dem niedrigen einstelligen Anstieg der Flugpreise im kommenden Jahr sein. Je nach Region variiert das Reisevolumen jedoch und dies führt dazu, dass die Preise sich unterschiedlich entwickeln. So wird etwa in Deutschland und Großbritannien ein moderater Anstieg der Flugpreise erwartet, in Frankreich dagegen dürften die Preise stabil bleiben.

Inland / Kurzstrecke (Economy): 0 bis 4 Prozent
International / Langstrecke (Business): 3 bis 7 Prozent

Entwicklung der Hoteltarife in der Region EMEA
Die Länder der Region EMEA unterscheiden sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Situation sehr stark. Allgemein ist für 2012 mit moderaten Preissteigerungen zu rechnen. In Märkten wie Spanien oder Griechenland sind aber sinkende Hotelpreise wahrscheinlich, da diese Länder besonders mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. In Deutschland werden die starke Wirtschaft und das hohe Bruttoinlandsprodukt wahrscheinlich zu Preissteigerungen führen. Jedoch bleibt die Prognose aufgrund der allgemeinen Euro-Unsicherheit zurückhaltend.

Mittlere Kategorie: 0,5 bis 4,5 Prozent
Premium-Kategorie: 1 bis 5 Prozent

„Unternehmen werden ihre Mitarbeiter weiterhin auf Reisen schicken, da dies für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend ist“, erklärte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions. „Gut gemanagte Reiseprogramme ermöglichen auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Geschäftsreisen. Dank sachkundiger Verhandlungen, die auf Einsparungen abzielen, können auch die Kosten im Zaum gehalten werden. Mit den richtigen Informationen werden Unternehmen dies auch im Jahr 2012 tun können.“

FBMA: 57. Brillat Savarin Plakette geht an Fritz Keller

(Frankfurt/Main, 31. Oktober 2011) Ehrung für sein Lebenswerk: Fritz Keller vom Weingut Franz Keller und Hausherr des Sternerestaurants und Hotels Schwarzer Adler in Vogtsburg-Oberbergen wird mit der 57. Brillat Savarin-Plakette ausgezeichnet. Die Verleihung findet während der FBMA-Jahreshauptversammlung vom 15. bis 17. April 2012 in Freiburg/Breisgau statt.

Fritz Keller

Fritz Keller

Keller, Jahrgang 1957, gilt als einer der namhaften Bordeaux-Importeure Deutschlands und hat sich u.a. als Gastronom (1 Stern Michelin) und als langjähriges Vorstandsmitglied der Sommelier-Union einen Namen gemacht. Mit seinen badischen Winzerkollegen hat er unter besonderen Qualitätsvorgaben die Wein-Edition „Fritz Keller“ in die Regale von Discounter Aldi gebracht.