Monatsarchiv: Oktober 2011

Dehoga – Deutsche Jugendmeisterschaften: Siegerin ist Katharina Schäfer – Mannschaftsgold geht an Baden-Württemberg

(Königswinter, 31. Oktober 2011) Nachwuchsstars aus Gastronomie und Hotellerie in Bestform: Nach einem spannenden Wettbewerbswochenende stehen die Sieger der 32. Deutschen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen fest. Katharina Schäfer vom Hotel Freizeit In in Göttingen setzte sich bei den Hotelfachkräften durch. Anne Römer vom Zinnowitz Palace Hotel im Ostseebad Zinnowitz überzeugte als beste Restaurantfachfrau. Bei den Köchen holte Alexander Weinl vom Hotel Kleber Post in Bad Saulgau die Goldmedaille. Auf den begehrten ersten Platz in der Mannschaftswertung schaffte es das Team aus Baden-Württemberg.

Für sie ging auf dem Petersberg ein Traum in Erfüllung: Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus Niedersachsen, Anne Römer, Restaurantfachfrau aus Mecklenburg-Vorpommern, und Alexander Weinl, Koch aus Baden-Württemberg, sind die Deutschen Jugendmeister 2011.

Für sie ging auf dem Petersberg ein Traum in Erfüllung: Katharina Schäfer (r.), Hotelfachfrau aus Niedersachsen, Anne Römer, Restaurantfachfrau aus Mecklenburg-Vorpommern, und Alexander Weinl, Koch aus Baden-Württemberg, sind die Deutschen Jugendmeister 2011.

“Die beeindruckenden Leistungen aller Wettkampfteilnehmer beweisen das hohe Ausbildungsniveau in Gastronomie und Hotellerie”, sagte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband), auf der Siegerehrung am Montag und appellierte an seine Kollegen weiter in die Qualität der Ausbildung zu investieren. “Wir selbst halten den Schlüssel in der Hand, um dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen.”

Deutschlands 51 beste angehende Hotelfachkräfte, Restaurantfachleute und Köche aus den 17 Dehoga-Landesverbänden traten vom 29. Oktober bis 30. Oktober 2011 im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn gegeneinander an, um die “Deutschen Jugendmeister 2011″ zu ermitteln. Nach den umfangreichen theoretischen Aufgaben und der Warenerkennung am Sonnabend ging es am Sonntag bei den verschiedenen Aufgaben für die drei Berufsgruppen um die Präsentation der praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse. Kochen, garnieren, dekorieren und eindecken, Cocktails mixen, Zimmer checken, Verkaufsgespräche führen – zwei Tage lang herrschte im gesamten Hotel rege Betriebsamkeit.

Beim Wettbewerbsessen im festlich geschmückten Bankettsaal des Steigenberger Grandhotel am Sonntagabend hieß es, noch einmal alles zu geben. Aus einem für alle identischen Warenkorb musste jeder Jung-Koch ein Menü nach seiner Wahl erstellen und für zehn Personen zubereiten. Die jungen Restaurant- und Hotelfachleute servierten die Speisen und Getränke fachgerecht und sorgten so für einen rundum gelungenen Abend.

Den Höhepunkt der Jugendmeisterschaften bildete einmal mehr die heiß erwartete und feierliche Siegerehrung am 31. Oktober 2011 vor 300 geladenen Gästen aus Hotellerie, Gastronomie, Wirtschaft und Politik. Dehoga-Präsident Fischer gratulierte den strahlenden Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinnern. Zugleich machte er den Wettkampfteilnehmern gegenüber deutlich, dass jeder von ihnen auf der Seite der Gewinner steht: “Sie alle haben auf höchstem Niveau gekämpft und eindrucksvoll bewiesen, zu was sie auch unter hohem Druck und unter den kritischen Augen der Jury fähig sind. Mit Ihrer Ausbildung in unserer Branche und der erfolgreichen Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften haben Sie das notwendige Rüstzeug für eine Karriere in Gastronomie und Hotellerie”, so Fischer. Kein anderer bundesweiter Wettbewerb der Branche habe solch eine Strahlkraft und Bedeutung wie dieser. Fischer dankte den Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie für ihre vorbildhafte Ausbildungsleistung. Derzeit lernen fast 90.000 junge Menschen einen der sechs gastgewerblichen Ausbildungsberufe.

Darüber hinaus hob er das Engagement der namhaften Förderer und Partner aus der gastgewerblichen Zulieferindustrie und der Branche hervor, ohne deren Unterstützung die Durchführung einer solchen Top-Veranstaltung nicht möglich sei. Der Dehoga-Präsident lobte den “großartigen Einsatz” der Franz-Herrlein-Stiftung, die die Übernachtungskosten für alle 17 Mannschaften übernahm. Sein besonderer Dank galt den Unternehmen Bitburger, Convotherm und Metro für ihre “einzigartige Unterstützung” der Deutschen Jugendmeisterschaften sowie der Koelnmesse als Hauptsponsor des Wettkampfes. Die Spitzenleistungen aller Teilnehmer wurden neben Medaillen mit attraktiven Reise- und Sachpreisen prämiert.

Träger der Deutschen Jugendmeisterschaften sind neben dem Dehoga-Bundesverband der Verband der Köche Deutschlands (VKD), der Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) sowie das Brillat Savarin Kuratorium der FBMA-Stiftung.

Die besten Nachwuchstalente aus Gastronomie und Hotellerie auf einen Blick:

Hotelfachmann/-frau
1. Katharina Schäfer, Hotel Freizeit In, Göttingen (Niedersachsen)
2. Christine Wippermann, Maritim Hotel Bad Salzuflen, Bad Salzuflen(Nordrhein-Westfalen)
3. Andrea Matusche, The Westin Leipzig, Leipzig (Sachsen)

Restaurantfachmann/-frau
1. Anne Römer, Zinnowitz Palace Hotel, Ostseebad Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern)
2. Charlotte Böhlke, Steigenberger Hotel Potsdam Sanssouci, Potsdam (Brandenburg)
3. Franziska Koschwitz, InterContinental Berlin (Berlin)

Koch/Köchin
1. Alexander Weinl, Hotel Kleber Post, Bad Saulgau (Baden-Württemberg)
2. Jana Gilch, Gastronomie Pütter, Hamburg (Hamburg)
3. Christoph Eckert, Relais & Château Weinromantikhotel Richtershof, Mülheim (Rheinland-Pfalz)

Mannschaftswertung
1. Baden-Württemberg
2. Niedersachsen
3. Rheinland-Pfalz

Jedes achte Wellnesshotel liegt an einer Hauptstraße – Relax Guide-Herausgeber: “Eigentlich ist es kaum zu glauben”

(Wien, 31. Oktober 2011) “Jedes achte Wellnesshotel in Deutschland liegt entweder an einer Hauptstraße oder an einer Bundesstraße, es gibt sogar solche, die an der Autobahn liegen,” sagt Christian Werner, der Herausgeber des kritischen Wellnesshotelführers Relax Guide. “Eigentlich ist es kaum zu glauben, wie viele Spa-Hoteliers die basalen Grundbedürfnisse ihrer Gäste ignorieren.”

Tatsache ist: Die große Mehrheit der Wellnessurlauber lebt in urbanen Ballungszentren. “Das sind Menschen, die unter Verkehrslärm leiden, selbst wenn sie es verdrängen. Wenn die Wellness wollen, brauchen sie Entspannung, aber jenseits vom Stressauslöser Verkehrslärm.” Dennoch sind es im deutschlandweiten Durchschnitt 13 Prozent aller Häuser, die direkt an einer verkehrsreichen Straße liegen, auch wenn es Prospekt und Hotel-Website stets verschweigen oder gar gezielt verbergen. Werner: “Das ist fatal, Ruhe und unverpestete Atemluft sind Grundbedürfnisse im Wellnesshotel!”

Negative Spitzenreiter sind Sachsen-Anhalt (20,0 %) und Sachsen (21,7 %), die ruhigsten Lagen zeigen die Betriebe in Brandenburg – hier sind es nur 2,5 Prozent – und in Schleswig-Holstein (6,1 %).

Auch in seinem 13ten Erscheinungsjahr legt der soeben neu aufgelegte Relax Guide (Ausgabe Deutschland 2012) einen Finger in die offenen “Wellness-Wunden” der Branche. Nach anonymen Tests – sie gelten als die härtesten der Branche – wurden alle Wellnesshotels nach standardisierten Kriterien (darunter Lage, Ambiente, Küche, Dienstleistungsqualität) mit 9 bis 20 Punkten bewertet. Häusern mit mehr als 12 Punkten wurden Lilien, das Qualitätsgütesiegel der Branche, verliehen.

Nur 232 der insgesamt 1.339 Häuser wurden als Branchenbeste mit mindestens einer Lilie ausgezeichnet. Denn “Wellness ist längst nicht überall gleich Wellness”, wie Christian Werner weiß, zu groß seien die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Hotels: “Nur 3 Prozent verfügen über einen Naturbadeteich, nur 9 Prozent über eine Außensauna, ebenfalls nur 9 Prozent über ein ganzjährig beheiztes Freibecken. Drei von vier Betrieben haben keine, zu wenige oder veraltete Fitnessgeräte.”

RELAX Guide 2012 Deutschland, ISBN 978-3-902115-40-9, mit eBook um 24,90 Euro im Buchhandel
Mehr: http://www.relax-guide.com

Ganzjährige Fahrverbote in Italien: Bozen und Brixen verbannen alte Fahrzeuge aus Innenstadt – ADAC: Generell keine Winterfahrverbote in Gemeinden Südtirols mehr

(München, 31. Oktober 2011) Autofahrer mit älteren Fahrzeugen haben nichts mehr in den Innenstädten von Bozen und Brixen zu suchen. In den beiden Gemeinden treten als Anti-Smog-Maßnahme ab 1. November 2011 umfangreiche Fahrverbote in Kraft. Anders als in den Vorjahren gilt das Fahrverbot nicht nur in der Wintersaison, sondern das ganze Jahr. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 155 Euro. Um Ärger mit den Ordnungshütern zu vermeiden, empfiehlt der ADAC Urlaubern, in den Außenbereichen der Städte zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in das Zentrum zu fahren.

Draußen bleiben müssen in Bozen und Brixen Fahrzeuge der Klassen Euro 0 und Euro 1 von Montag bis Freitag (außer Feiertage) in den Zeiten von 7 bis 10 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr. Betroffen sind auch Oldtimer. In Bozen dürfen zusätzlich keine Zweitaktmotorräder mit und ohne Katalysator in die Innenstadt. Generell freie Fahrt haben lediglich Kraftfahrzeuge der Klassen Euro 2, Euro 3, Euro 4 und Euro 5. Nicht betroffen von den Fahrverboten ist der Verkehr auf Autobahnen. Touristen, deren Unterkunft in der Fahrverbotszone liegt, dürfen mit einer Buchungsbestätigung an- und abreisen. Dies gilt auch für Busse, die ihre Insassen abliefern und abholen.

In den vergangenen Jahren gab es in Bruneck, Meran, Leifers, Pfatten, Eppan, Branzoll, Algund, Tscherms, Lana, Burgstall, Marling, Tirol, Vahrn und St. Lorenzen für den Zeitraum 1. November bis 31. März spezielle Winterfahrverbote. Auf diese Maßnahme verzichten die genannten Orte ab sofort. Ein Ganzjahresverbot wurde nicht verhängt.

Weitere italienische Städte und Gemeinden werden zu ähnlichen Maßnahmen greifen. Mitunter werden außerdem kurzfristig so genannte “Autofreie Sonntage” ausgerufen. An diesen Sonntagen ruht dann der komplette private Pkw-Verkehr.

Eine zentrale Meldestelle für diese Sperrungen gibt es in Italien nicht und damit auch keine Übersicht über die von den Anti-Smog-Maßnahmen betroffenen Orte. In den meisten Fällen weisen Radiodurchsagen, Hinweisschilder, Leuchttafeln und mitunter Straßensperren auf die Fahrverbote hin. Manche Gemeinden und Regionen informieren darüber hinaus auf ihren Internetseiten. Auch Touristenbüros vor Ort geben Auskunft.

Weitere Informationen zu Fahrverboten erhalten Autofahrer unter www.adac.de/reise_freizeit

Egencia – Geschäftsreise Ausblick 2012: Leichte Preissteigerungen bei Flugtickets und Hotelraten

(Bellevue/USA, 31. Oktober 2011) Die durchschnittlichen Ticketpreise für Flüge (ATPs) und die durchschnittlichen Tagesraten bei Hotels (ADRs) für die Top Geschäftsreiseziele werden für Ziele in ganz Europa, Nordamerika und im Asia-Pazifik-Raum leicht ansteigen. Nachdem die Verhandelbarkeit im Jahr 2011 schwächer geworden ist, prognostiziert der „Hotel Negotiability Index“ von Egencia, dass Firmen weiterhin mit einer schwachen bis moderaten Verhandlungsbereitschaft in 2012 rechnen müssen. Darüber hinaus hat das Expedia-Tochterunternehmen mehr als 250 Einkäufer und Travelmanager in Europa und Nordamerika in Bezug auf Kostenkontrollmassnahmen, Reiseausgaben, Technologietrends und allgemeine Erwartungen für das Jahr 2012 befragt.

Basierend auf dem Geschäftsreiseausblick 2012 von Egencia werden die ATPs für Geschäftsreisende zu den Top Geschäftsreisezielen:
Leicht ansteigen (4%) für die innereuropäischen Flüge
Leicht ansteigen (4%) für regionalen Flüge in Nordamerika
Leicht bis moderat ansteigen (6%) für regionale Flüge im Asia-Pazifikraum

Im Hotelbereich zeigt sich im Jahresvergleich ein zunehmendes Wachstum relativ zur gestiegenen Unternehmensnachfrage, was weltweit eine verbesserte Auslastung zur Folge hat. Für Schlüsselziele prognostiziert Egencia für 2012 die folgenden durchschnittlichen Steigerungen in Bezug auf die Tagessätze:
Europa (Erhöhung um 2 %)
Nordamerika (Erhöhung um 5 %)
Asien-Pazifik-Raum (Erhöhung um 7 %)

„Bis heute haben wir keinen Rückgang bei Geschäftsreisen unserer Kunden gesehen. In diesen unsicheren Wirtschaftszeiten bleiben Firmen vorsichtig, aber haben bis jetzt auch keinen Willen gezeigt, ihre Reisekosten zu reduzieren. Sie sind aber bereit, wenn nötig Massnahmen einzuleiten“, sagte Christophe Peymirat, Vice President, Global Marketing, Egencia. “Ziel unseres jährlichen Ausblicks ist es, den Firmen Informationen und mehr Einsicht zu bieten. Durch diese sollen Sie bei der Planung und den Verhandlungen für 2012 unterstützt werden, damit sie effektive Einsparungen im kommenden Jahr erzielen können.”

Ausblick Europa
„Nächstes Jahr werden Flug- und Unterkunftspreise nach oben gehen, so dass das Verhandlungsklima für die Einkäufer eine Herausforderung darstellen wird“, sagte Germain Huber, Vice President Supplier Relations & Consulting, Egencia Europa. „Es gibt aber trotzdem noch Raum für Einsparungen, wenn man die Verhandlungsstärke einer Travel Management Company (TMC) zu Hilfe nimmt, Flugtickets frühzeitig bucht, Genehmigungsverfahren vor Reiseantritt einleitet oder die Einhaltung der Reiserichtlinien stärker fordert. Und genau hier leistet das Know-How und die Technologie von Egencia eine grosse Hilfestellung.“

ATPs
Unter europäischen Unternehmen steigt die Nachfrage langsam sowohl nach Inlands- als auch nach internationalen Reisen. Die Flugpreise für Geschäftsreisen zu Top-Business-Zielen bleiben bis auf einige nennenswerte Ausnahmen leicht erhöht, darunter für Paris, Marseille, Frankfurt und Mailand.

Ratgeber für Vorausbuchungen
Egencias Ratgeber für Vorausbuchungen informiert die Reisemanager und Geschäftsreisenden über den besten Buchungszeitrahmen und mögliche Einsparungen beim Kauf von Flugtickets im Voraus. Der Ratgeber zeigt, dass Reisende für die meisten Ziele schon 22 Tage oder noch länger im Voraus buchen sollten, um maximale Einsparungen zu erzielen. Eine Vorausbuchung für die Ziele Frankfurt oder Stockholm kann ein Ersparnis von 47 Prozent im Vergleich zu kurzfristigen Buchungen einbringen. Weitere Destinationen, wo signifikante Einsparungen erzielt werden können, sind München (46%), Marseille (45%), Paris, Brüssel und Lyon (44%).

Die nachfolgende Tabelle zeigt die prognostizierten Entwicklungen der ATP 2012 und Einsparungsmöglichkeiten im Vergleich zum Jahr 2011 mit einer Auswahl von Reisezielen für Geschäftsreisen aus Europa

Durchschnittliche Ticketpreise Einsparungen ATP 2011 durch Markt vs 2012 Vorausbuchungen
Amsterdam 3% 40%
Barcelona 4% 30%
Berlin 9% 39%
Brüssel 4% 44%
Dublin 4% 31%
Frankfurt am Main -1% 47%
Glasgow 9% 21%
London 5% 39%
Lyon 2% 44%
Madrid 4% 41%
Manchester 3% 33%
Marseille -4% 45%
Mailand -1% 42%
Moskau 8% 30%
München 8% 46%
Paris -2% 44%
Stockholm 0% 47%
Chicago 8% 19%
Los Angeles 11% 11%
New York City 15% 16%
San Francisco 9% 19%

ADRs
Allgemein wird für die durchschnittlichen Tagesraten (ADRs) ein leichter Anstieg überall in Europa prognostiziert, allen voran mit dem höchsten Anstieg für Moskau (bis zu 9%) und Stockholm (bis zu 8%). Andere Städte zeigen flaches bis leichtes Wachstum der ADR, hier eingeschlossen Berlin (wenig) und Paris (bis zu 2%).

Die nachfolgende Tabelle zeigt die prognostizierten Entwicklungen der durchschnittlichen Tagesraten 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 mit einer Auswahl von Reisezielen für Geschäftsreisen aus Europa
Durchschnittliche Tagesraten ADR 2011 vs Markt 2012 Negotiability Index
Amsterdam -2% Stark
Barcelona 2% Moderat
Berlin 0% Moderat
Brüssel 0% Moderat
Dublin 2% Schwach
Frankfurt am Main -2% Stark
Glasgow 4% Moderat
London* 2% Schwach
Lyon -3% Stark
Madrid 2% Moderat
Manchester 1% Moderat
Marseille 2% Moderat
Mailand -2% Stark
Moskau 9% Schwach
München 3% Moderat
Paris 2% Moderat
Stockholm 8% Schwach

Angebotsprognose: Verhandelbarkeit von Hotelangeboten (Hotel Negotiability)
Der „Hotel Negotiability Index“ von Egencia legt nahe, dass 2012 weiterhin ein Verkäufermarkt für Hotels herrschen wird, wenn auch nicht so ausgeprägt wie 2011. Die Städte mit den besten Aussichten für erfolgreiche Verhandlungen sind Amsterdam, Frankfurt und Mailand, dagegen sind die Erfolgsaussichten für London, Dublin, Lyon und Moskau schwach.

Trends im Reisemanagement
Egencia hat mehr als 250 Einkäufer und Travelmanager in Europa und Nordamerika bezüglich Kostenkontrolle, Reiseausgaben, Technologietrends und Erwartungen für 2012 befragt. Nach den Befragten zu urteilen, haben 43 Prozent der europäischen Einkäufer (versus 23% im vergangenen Jahr) und 42 Prozent von den nordamerikanischen Einkäufern (Prozentsatz ist niedrig im Jahresvergleich) leicht oder signifikant gestiegenen Reiseverkehr in den letzten sechs Monaten verzeichnet, was für eine weitere Steigerung der Reisenachfrage spricht.

Die besten Strategien zur Einhaltung oder Kontrolle der Reisekosten in Europa beinhalten:
Vorausbuchung von Flugtickets (51% )
Genehmigungsverfahren vor Reiseantritt (49%)
Strengere Einhaltung der Reiserichtlinien (46%)
Ermutigung zum Einsatz von Webkonferenzen (39%)

Mobile Geräte werden heute immer wichtiger für die Travel Manager, denn 80 Prozent der europäischen Befragten geben an, dass mobile Geräte/Funktionalitäten mässig bin hin zu sehr wichtig sind für ihr Reise Programm. Die Befragten befanden die folgenden Punkte am wichtigsten für die mobile Technologie auf einer Geschäftsreise.
Online check-in (77%)
Abrufen des Flugstatus (68%)
Wichtige Reiseziel-/Flugmeldungen (56%)
Papierloses Boarding (56%)

Während der Einsatz von mobilen Geräten mehr Popularität bei Travel Managern und den Reisenden gewinnt, scheinen die Social Media Kanäle weniger Priorität zu haben, da 78 Prozent der europäischen Travel Manager sagen, dass sie keine Social Media Tools verwenden, um mit ihren Reisenden zu kommunizieren. Diese Zahl wird wahrscheinlich abnehmen, da mobile Geräte und Social Media immer mehr verschmelzen.

Mehr als die Hälfte (52%) der europäischen Befragten haben angegeben, dass sie ein formales Sorgfaltspflichtprogramm ( Sicherheitsprogramm) für ihre Reisenden bereitstellen, verglichen mit nur 38 Prozent in Nordamerika.

J.D. Power and Associates: Steigenberger führt bei Gästezufriedenheit vor Marriott und Sheraton

(Westlake Village/USA, 31. Oktober 2011) Zum vierten Jahr in Folge führt Steigenberger Hotels and Resorts die gehobene Oberklasse bei der „European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011“ von J.D. Power and Associates an. Steigenberger konnte bei allen sieben Messgrössen hervorragende Werte erzielen. Marriott Hotels & Resorts und Sheraton Hotels & Resorts folgen in der Segmentrangliste auf den weiteren Plätzen. Hilton Garden Inn führt die Oberklassehotels im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte insbesondere bei den vier Messgrössen Räumlichkeiten, Hotelservice, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren hervorragende Werte. Riu Hotels & Resorts und Dorint Hotels & Resorts folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.

European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011

Ramada Hotels führt die Mittelklasse im Hinblick auf die Gästezufriedenheit an und erzielte bei sechs der sieben Messgrössen (Räumlichkeiten, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen) hervorragende Werte. Auf Ramada Hotels folgen Holiday Inn und Park Inn auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste. Im vierten Jahr in Folge führt Premier Inn die Rangliste der Standardklasse an. Dabei erzielte das Unternehmen bei sechs der sieben Messgrössen (Reservierungen, Check-in/Check-out, Räumlichkeiten, Gastronomie, Hotelanlagen sowie Kosten und Gebühren) hervorragende Werte. B&B Hotels und Travelodge folgen auf den weiteren Plätzen der Segmentrangliste.

Die „2011 European Hotel Guest Satisfaction Index Study“ beruht auf Antworten von mehr als 18.000 Gästen, die zwischen April und September 2011 in einem Hotel in Europa übernachteten. Die Studie wurde zwischen Mai und September 2011 durchgeführt.

Luxushotels werden in der Studie zwar berücksichtigt, aufgrund der zu geringen Anzahl möglicher Preisträger jedoch nicht in Ranglisten eingeteilt. Die Gesamtzufriedenheit europäischer Hotelgäste nach mehreren von Verbesserungen gekennzeichneten Jahren deutlich nachgelassen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche des Gasterlebnisses.

European Hotel Guest Satisfaction Index Study 2011

Die Gesamtzufriedenheit betrug 2011 auf einer Skala von 1.000 Punkten durchschnittlich 735 Punkte und verschlechterte sich somit gegenüber dem Jahr 2010 um insgesamt 10 Punkte. Alle Kennzahlen der Gastzufriedenheit verschlechterten sich gegenüber dem Jahr 2010, wobei der grösste Rückgang bei der Messgrösse Kosten und Gebühren verzeichnet wurde. Die durchschnittliche Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren belief sich im Jahr 2011 auf 682 Punkte und sank gegenüber 2010 somit um 32 Punkte.

Die Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren im Jahr 2011 ist mit den Ergebnissen des Jahres 2009 vergleichbar (681). Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit belief sich 2009 jedoch auf insgesamt 746 Punkte und übertraf die Werte des Jahres 2011 somit um 11 Punkte. Dies lässt darauf schliessen, dass sich weitere Aspekte des Gasterlebnisses ausser der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren gegenüber 2009 deutlich verschlechtert haben.

Vor der Konjunkturschwäche verbesserten Hoteliers ihre Angebote, was einen Anstieg der Kundenzufriedenheit in allen Bereichen des Gasterlebnisses einschliesslich der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge hatte. Während der Rezession reduzierten Hotelketten ihre Preise, um die Nachfrage anzukurbeln. Dies hatte zunächst weitere Verbesserungen der Zufriedenheit mit Kosten und Gebühren zur Folge, bevor steigende Preise im Jahr 2010 wieder zu einer rückläufigen Kundenzufriedenheit führten. Darüber hinaus setzten Hoteliers Personal- und Servicekürzungen um und reduzierten ihre Investitionen in Hotelanlagen, um die Betriebskosten während dieses Zeitraums weiter zu senken. Dies führte zu einem grundsätzlichen Verfall der Kundenzufriedenheit hinsichtlich des generellen Gasterlebnisses.

“Die Gäste kommen wieder, und sie haben erhöhte Erwartungen im Gepäck”, so Stuart Greif, Vice President und Geschäftsführer der globalen Reise- und Bewirtungspraxis von J.D. Power and Associates. “Hoteliers sehen sich veranlasst, eine flache Kostenstruktur aufrecht erhalten zu müssen, wie viele andere Unternehmen auch. Dies wird so lange der Fall sein, bis sie wieder eine stetige Nachfrage verzeichnen. Und genau darin liegt die Gefahr, denn in der Zwischenzeit lassen sie zu, dass sich ihr Produkt- und Serviceangebot verschlechtert. Für Hoteliers ist es daher von entscheidender Bedeutung, sich auf eine Verbesserung des Gasterlebnisses zu konzentrieren. Sollten sie dies nicht tun, riskieren sie den Verlust von Kunden, Marktanteilen und finanzieller Rentabilität.”

Laut Greif könne eine häufigere Interaktion zwischen Gästen und Hotelpersonal zur Förderung der Kundenzufriedenheit und Loyalität beitragen. Während quasi jeder Gast beim Einchecken mit dem Hotelpersonal in Kontakt kommt, so würde jede zusätzliche Interaktion mit andersgeartetem Hotelpersonal (z. B. Reinigungskräfte, Manager, Concierge) zu einer durchschnittlichen Erhöhung der Kundenzufriedenheit um 28 Punkte führen.

Im Rahmen der Studie wurde ausserdem festgestellt, dass die Verfügbarkeit von Internetangeboten innerhalb der Hotelanlage immer wichtiger wird. Erstmals hat der kostenfreie Internetzugang das kostenfreie Frühstück auf der Beliebtheitsskala überholt. Darüber hinaus hat sich die Internetnutzung der Hotelgäste innerhalb der vergangenen sechs Jahre nahezu verdreifacht. Im Jahr 2011 gaben 47 Prozent aller Gäste an, den Internetzugang ihres Hotels benutzt zu haben. Im Jahr 2005 waren es lediglich 17 Prozent.

“Gäste erwarten heutzutage, dass Hotels einen Internetzugang haben, der dauerhaft verfügbar ist und einwandfrei funktioniert. Dies wird immer wichtiger, weil Internetzugänge mittlerweile auch in hotelfremden Umgebungen wie Restaurants und Cafés flächendeckend verfügbar sind”, so Greif. “Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt, an dem sich Probleme mit dem Internetzugang Jahr für Jahr immer negativer auf die Gästezufriedenheit auswirken.”

Hotelgäste, die für einen Internetzugang separat zur Kasse gebeten werden, sind mit den Kosten und Gebühren eines Hotels deutlich weniger zufrieden als Gäste, deren Internetzugang bereits im Zimmerpreis enthalten ist. Hinzu kommt ausserdem, dass Gäste, die Probleme mit dem Internetzugang ihres Hotels hatten, nur in 13 Prozent der Fälle gewillt waren, auch in Zukunft wieder eine Nacht in dem entsprechenden Hotel zu verbringen. Im Gegensatz dazu brachten 28 Prozent aller Kunden ohne jegliche Probleme mit dem Internetzugang ihre Bereitschaft zum Ausdruck, in Zukunft zurückkehren zu wollen.

Die Studie, die inzwischen schon zum siebten Jahr in Folge durchgeführt wird, dient der Untersuchung der allgemeine Zufriedenheit europäischer Hotelgäste anhand von sieben Messgrössen (nach Bedeutung aufgeführt): Räumlichkeiten, Kosten und Gebühren, Hotelanlagen, Check-in/Check-out, Gastronomie, Hotelservice und Reservierungen. Vierundfünfzig Markenhotels wurden bewertet und in vier Segmente (1) eingeteilt: gehobene Oberklasse, Oberklasse, Mittelklasse und Standardklasse.

American Express Business Travel Forecast: Moderater Preisanstieg 2012 in einem unsicheren Wirtschaftsumfeld

(Frankfurt am Main, 31. Oktober 2011) Im kommenden Jahr werden die Preise bei Geschäftsreisen auf dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt moderat steigen. Asien und Lateinamerika bilden eine Ausnahme: Aufgrund der hohen Nachfrage nach Reisen in diese Region werden dort deutliche Preissteigerungen erwartet. Zu diesen Erkenntnissen kommt der Global Business Travel Forecast 2012 von American Express. Die Notwendigkeit der Unternehmen, in Geschäftsreisen zu investieren, um das Wachstum zu fördern sowie begrenzte Kapazitäten der Anbieter werden zu einem allgemeinen Preisanstieg führen.

„Die Reisebranche bleibt ein komplexer, sich ständig wandelnder Markt. Die Anbieter streben gleichzeitig nach Preisen und Profitabilitätsniveaus aus der Zeit vor der Krise – und beides angesichts wirtschaftlicher Ungewissheit“, sagte Christa Degnan Manning, Leiterin des Forschungsdienstes „Expert Insights“ bei American Express Global Business Travel. „Da Geschäftsreisen sowohl ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung der Weltwirtschaft als auch ein einzigartiger Förderer des Unternehmenswachstums sind, erwarten wir, dass die Kombination aus der Nachfrage und dem effektiven Ertragsmanagement auf Anbieterseite die Preise wahrscheinlich nach oben drücken wird.“

Entwicklung der Flugtarife in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika (EMEA)
Die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit wird gerade auch in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) die treibende Kraft hinter dem niedrigen einstelligen Anstieg der Flugpreise im kommenden Jahr sein. Je nach Region variiert das Reisevolumen jedoch und dies führt dazu, dass die Preise sich unterschiedlich entwickeln. So wird etwa in Deutschland und Großbritannien ein moderater Anstieg der Flugpreise erwartet, in Frankreich dagegen dürften die Preise stabil bleiben.

Inland / Kurzstrecke (Economy): 0 bis 4 Prozent
International / Langstrecke (Business): 3 bis 7 Prozent

Entwicklung der Hoteltarife in der Region EMEA
Die Länder der Region EMEA unterscheiden sich hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Situation sehr stark. Allgemein ist für 2012 mit moderaten Preissteigerungen zu rechnen. In Märkten wie Spanien oder Griechenland sind aber sinkende Hotelpreise wahrscheinlich, da diese Länder besonders mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. In Deutschland werden die starke Wirtschaft und das hohe Bruttoinlandsprodukt wahrscheinlich zu Preissteigerungen führen. Jedoch bleibt die Prognose aufgrund der allgemeinen Euro-Unsicherheit zurückhaltend.

Mittlere Kategorie: 0,5 bis 4,5 Prozent
Premium-Kategorie: 1 bis 5 Prozent

„Unternehmen werden ihre Mitarbeiter weiterhin auf Reisen schicken, da dies für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend ist“, erklärte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions. „Gut gemanagte Reiseprogramme ermöglichen auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten Geschäftsreisen. Dank sachkundiger Verhandlungen, die auf Einsparungen abzielen, können auch die Kosten im Zaum gehalten werden. Mit den richtigen Informationen werden Unternehmen dies auch im Jahr 2012 tun können.“

FBMA: 57. Brillat Savarin Plakette geht an Fritz Keller

(Frankfurt/Main, 31. Oktober 2011) Ehrung für sein Lebenswerk: Fritz Keller vom Weingut Franz Keller und Hausherr des Sternerestaurants und Hotels Schwarzer Adler in Vogtsburg-Oberbergen wird mit der 57. Brillat Savarin-Plakette ausgezeichnet. Die Verleihung findet während der FBMA-Jahreshauptversammlung vom 15. bis 17. April 2012 in Freiburg/Breisgau statt.

Fritz Keller

Fritz Keller

Keller, Jahrgang 1957, gilt als einer der namhaften Bordeaux-Importeure Deutschlands und hat sich u.a. als Gastronom (1 Stern Michelin) und als langjähriges Vorstandsmitglied der Sommelier-Union einen Namen gemacht. Mit seinen badischen Winzerkollegen hat er unter besonderen Qualitätsvorgaben die Wein-Edition „Fritz Keller“ in die Regale von Discounter Aldi gebracht.

Hotellerie in Oberösterreich: Steht die Qualität in den Sternen?

(Linz, 28. Oktober 2011) Hotelsterne und Dienstleistungsqualität – diese Erfolgsfaktoren für die oberösterreichische Tourismusbranche wurden kürzlich beim OÖ Forum Tourismus und Freizeit diskutiert. Rund 150 Touristiker und Studierende nutzten die Veranstaltung von Oberösterreich Tourismus und Johannes Kepler Universität Linz, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und mit Kollegen auszutauschen.

Von links: Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand OÖ. Tourismus und Vizerektor Dr. Friedrich Roithmayr, Johannes Kepler Universität Linz, mit den Vortragenden KommR Karl Weixelbaumer, Prof. Birgit Mager, Kurt Steindl, MBA und Georg Ziegler.

Von links: Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand OÖ. Tourismus und Vizerektor Dr. Friedrich Roithmayr, Johannes Kepler Universität Linz, mit den Vortragenden KommR Karl Weixelbaumer, Prof. Birgit Mager, Kurt Steindl, MBA und Georg Ziegler.

Qualität im Tourismus beinhaltet viele Komponenten, von der richtigen Hardware bis hin zur perfekten Dienstleistung. Ob das Urlaubserlebnis als stimmig wahrgenommen wird und begeistert oder die Rahmenbedingungen für die Geschäftsreise optimal waren entscheidet letztendlich der Gast. “Die einen legen mehr Wert auf messbare Größen, etwa in Form von Hotelsternen, andere wiederum vertrauen auf persönliche Meinungen und Empfehlungen in Bewertungsplattformen. Dazwischen liegen viele Gestaltungsmöglichkeiten für die Tourismusbranche. Das Forum ist Impuls für Touristiker, sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen und den für ihre Gäste passenden Mix zu schaffen.” erklärt Mag. Karl Pramendorfer, Vorstand des OÖ. Tourismus die Hintergründe zum diesjährigen Forum.

Die Dienstleistung als Designobjekt
Birgit Mager, Professorin für Service Design an der Köln International School of Design, zeigte in ihrem spannenden Impulsvortrag auf, dass sich Dienstleistungen ebenso gestalten lassen wie Gebrauchsgegenstände und man damit Gäste begeistern kann. “Service Design” ist ein komplexer Prozess, um Dienstleistungen aus der Sicht der Kunden nützlich, nutzbar und begehrenswert zu gestalten sowie sie für den Dienstleister effizient und effektiv zu machen. Anhand der “Kundenreise” (Customer Journey) wird die vollständige Dienstleistungskette veranschaulicht und daraus kreative, innovationsorientierte Service-Modelle abgeleitet. Im Rahmen der Umsetzung eines strategisch durchdachten Konzeptes wird die Dienstleistung – von der Kommunikation bis hin zur Qualifikation – so verändert, dass Gäste-Erlebnisse und Erfahrungen den Rahmen des Alltäglichen überschreiten und begeistern. “Hier werden Erinnerungen kreiert, von denen Besucher noch lange zehren und vor allem auch anderen erzählen. Damit schafft sich der Anbieter hocheffiziente, glaubwürdige Werbeträger.” sagte Mager.

Gästebewertungen sichern Qualität
Fachgruppenobmann Karl Weixelbaumer gab Einblick in die Hotelklassifizierung neu, die seit Jänner dieses Jahres auf europaweit einheitliche Standards gebracht wird. Neben den bisherigen Kriterien werden dabei künftig auch Gästebewertungen berücksichtigt. “Damit erhalten die Beherbergungsbetriebe eine nachvollziehbare Orientierungshilfe, vom Schlafkomfort bis hin zum Qualitätsmanagement, die gleichzeitig beim Gast für mehr Transparenz sorgt.” sagte Weixelbaumer.

Auch die Mystery-Guest-Analysen der Beratungsfirma Gastlichkeit & Co zielen darauf ab, die Qualität von Quartier und Social Skills der Gastgeber zu testen und durch anschließende Feedbackrunden zur Qualitätssicherung im Beherbergungsbetrieb beizutragen. “Wichtig ist, dass sich der Gast als Mensch wohl fühlt. Gastgeber erreichen das nur durch ehrliche Zuwendung und aufrichtige Gastfreundschaft. Diese echte Herzlichkeit, die Authentizität ist der Erfolgsfaktor für die Zukunft.” meinte Kurt H. Steindl, MBA.

“Wenn Kunden zufrieden sind, geben sie ihre Erfahrungen gerne weiter. Noch mehr, wenn ihre Erwartungen übertroffen wurden und sie begeistert waren” räumte Georg Ziegler von HolidayCheck.com mit dem Vorurteil auf, dass Bewertungsplattformen ohnehin nur negative Meinungen beinhalten. Wie man mit Gästemeinungen die Qualität im Betrieb steigern und neue Kunden gewinnen kann, zeigte er anhand von klaren Handlungsempfehlungen und vielen Beispielen auf. Genau Beobachten, kommentieren, Probleme lösen, kommunizieren und Bewertungen aktiv fördern sind für Ziegler die Erfolgsgaranten, die Mehrwert für Unternehmer und Gäste schaffen.

Dass die Qualität der Dienstleistung mit ein wesentlicher Grund zur Kaufentscheidung ist und in welcher Form an deren Verbesserung gearbeitet werden kann, findet auf breiter Basis Eingang in die Lehrveranstaltungen des Masterstudiums Tourismusmanagement der Johannes Kepler Universität diskutiert. Das Forum Tourismus und Freizeit ermöglicht darüber hinaus den Studierenden einen vertiefenden Diskurs zu fachspezifischen Themen und den Gedankenaustausch mit Praktikern, die an der Tagung teilnehmen.

Die jährliche Veranstaltung von Oberösterreich Tourismus und Johannes Kepler Universität Linz dient dazu, betriebswirtschaftliches Basiswissen mit aktuellen tourismusrelevanten Erfordernissen zu vernetzen. Die Vorträge zum OÖ Forum Tourismus & Freizeit können unter http://www.oberoesterreich-tourismus.at heruntergeladen werden.

 

Überschwemmungen in Thailand – Interview mit TUI Chefreiseleiter Ralf Rau in Bangkok zur Situation im Land

(Hannover / Bangkok, 28. Oktober 2011) Wie ist die Situation in Bangkok?
Ralf Rau: Das Alltagsleben im Zentrum Bangkoks verläuft nach wie vor weitestge-hend normal. Geschäfte, Banken und Büros und auch der internationale Airport Suvarnabhumi sind geöffnet. Allerdings tritt gerade der Chao Phraya Fluss an einigen Stellen über die Ufer und angrenzende Stadtteile werden überschwemmt. Ebenfalls überflutet ist die Gegend um die Hauptsehenswürdigkeit Bangkoks, den großen Palast mit dem Königstempel. Er wurde mittlerweile für den Besucherverkehr geschlossen.

Was raten Sie Urlaubern, die eine Reise nach Bangkok geplant haben?
Ralf Rau: Da sich die Hochwassersituation in der Stadt seit Tagen zuspitzt, sind Besichtigungen quasi nicht mehr möglich. Auch gibt es keine Garantie, dass das Zentrum der Stadt von Überflutungen verschont bleibt. Wir empfehlen Reisenden deshalb dringend, ihre Bangkok-Pläne zu überdenken. Neubuchungen für Bangkok-Stadthotels haben wir für alle Anreisen vorsorglich zunächst bis einschließlich 4. November gestoppt.

Und in den anderen Teilen des Landes? Wo kann man noch hinreisen?
Ralf Rau: Weite Teile des Landes sind vom Hochwasser nicht betroffen. Das gilt ausnahmslos für die Baderegionen im Süden, also Pattaya, Hua Hin/Cha Am, Koh Samui, Krabi und Phuket sowie Khao Lak. Auch in allen nördlichen Regionen oberhalb der Stadt Sukhothai, die rund 300 Kilometer von Bangkok-Stadt entfernt liegt, verläuft das Leben weiterhin völlig normal.

Das heißt hier können Urlauber nach wie vor hinreisen?
Ralf Rau: Auf jeden Fall! Rundreisen im Norden und Süden finden uneingeschränkt statt. Das gleiche gilt für das Hotelprogramm in Chiang Mai im Norden und die Badehotels im Süden. Das Gros unserer Gäste verbringt mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von zwölf Tagen sogar den Hauptteil ihrer Thailandreise in den Baderegionen rund um Phuket, Khao Lak und Koh Samui. Hier gibt es keinerlei Einschränkungen. Es wäre verheerend für Thailand und seine Menschen, wenn die wichtigsten Tourismusregionen gemieden würden, denn weite Teile des Landes sind in keinster Weise vom Hochwasser beeinträchtigt.

Waldorf Astoria Berlin: Belgier Roel Lintermans wird neuer Chefkoch des „Les Solistes by Pierre Gagnaire

(Berlin, 28. Oktober 2011) Der Belgier Roel Lintermans wird Küchenchef des „Les Solistes by Pierre Gagnaire“, dem Gourmetrestaurant des neuen Waldorf Astoria Berlin. Die Zusammenarbeit des 33-Jährigen mit Restaurantbesitzer Pierre Gagnaire, dem mit elf Michelin-Sternen dekorierten Spitzenkoch aus Frankreich, hat sich bereits bestens bewährt Schon seit 2008 dirigiert der Belgier erfolgreich Gagnaires Sterne-Restaurant „Sketch“ in London.

Pierre Gagnaire - Roel Lintermans

Pierre Gagnaire - Roel Lintermans

Auch beim Wechsel von der Themse an die Spree wird die Arbeitsaufteilung der bestehenden Routine fortgesetzt: Während Pierre Gagnaire, der „Picasso der französischen Küche“, verantwortlich für das Küchenkonzept und die Menügestaltung des Restaurants mit 80 Plätzen zeichnet, übernimmt Roel Lintermans die Regie am Kochtopf. Vorwiegend französische Küche soll im „Les Solistes by Pierre Gagnaire“ serviert werden. Lintermans Team wird eigens in Pierre Gagnaires Drei-Sterne-Restaurant in Paris ausgebildet.

„Mit Roel Lintermans konnten wir einen exzellenten Küchenchef verpflichtet. Er hat viel Erfahrung in der Gourmet- und Sternenküche und auch die Zusammenarbeit zwischen Pierre Gagnaire und Roel Litermans hat sich über viele Jahre hinweg bewährt. Gemeinsam wird das Team unseres neuen Restaurants die Eleganz und Klasse auf die Teller zaubern, die einem Waldorf Astoria Hotel gebührt“, äußerte sich Friedrich W. Niemann, General Direktor des neuen Weltklasse-Domizils in Berlin zu der Neubesetzung.

Pierre Gagnaire selbst gibt sich zuversichtlich: „Ich freue mich sehr, weiterhin mit einem so talentierten Küchenchef wie Roel Lintermans zusammen zu arbeiten und dieses neue Projekt mit ihm gemeinsam in Angriff zu nehmen. Mit Roel’s Fähigkeiten und Erfahrung wird Les Solistes sich erfolgreich in der Berliner Gastronomieszene positionieren.“

Waldorf Astoria Berlin im Zoofenster Berlin

Waldorf Astoria Berlin im Zoofenster Berlin

Das neue Waldorf Astoria Berlin verfügt über ein beeindruckendes kulinarisches Angebot. Neben dem Hauptrestaurant von Pierre Gagnaire wird auch das Romanische Café – legendärer Literatentreffpunkt von Erich Kästner, Bertolt Brecht oder Billy Wilder – wieder seine Pforten öffnen. Eine Bar – die Lang Bar, benannt nach einem der einflussreichsten und vielseitigsten Bürgern der Stadt – und die Peacock Alley runden das eindrucksvolle Gastronomieangebot des Hotels ab.

Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel (232 Zimmer) ist Teil des Projekts „Zoofenster“, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Die Eröffnung wird voraussichtlich im März 2012 sein.

TUI: Neue Hotelmarke „Viverde“ soll zur „Bionade des Reisens“ werden

(Hannover, 28. Oktober 2011) Marke Nr. 11: Karl J. Pojer, Chef von TUI Hotels, packt ein weiteres Kapitel an. Mit dem Hotelkonzept „Viverde“ will sich Europas Touristikonzern Nr. 1 an sog. „Naturaktive“ – Menschen, die nach Natur und Ruhe suchen und Wert auf Umwelt und Nachhaltigkeit sowie gesunde Ernährung legen – richten. Die neue Hotelmarke startet zum Sommer 2012 mit zwei Hotels. Bis 2015 soll das Portfolio auf insgesamt 15 Viverde Hotels ausgebaut werden.

In ruhiger Hanglage, oberhalb der Bucht von Turunc, liegt das Viverde Hotel Loryma

In ruhiger Hanglage, oberhalb der Bucht von Turunc, liegt das Viverde Hotel Loryma

„Wir kreieren hier eine Art ‘Bionade des Reisens“, gibt Volker Böttcher, CEO der TUI Deutschland die Zielrichtung vor. Die internationale neue TUI Hotelmarke Viverde ist auf dem deutsch-sprachigen Markt exklusiv bei TUI buchbar. Die ersten beiden Viverde Hotels werden ab der nächsten Sommersaison das Vier-Sterne-Hotel Viverde Loryma in der Türkei und das Vier-Sterne-Hotel Viverde Tenuta Moreno in Italien sein.

Der Name Viverde ist ein Wortspiel aus “vivir”, leben, und “verde”, grün. „Klingt nach biederem Lebensstil und Müsli-Askese? Ganz im Gegenteil: Genuss hat für die Zielgruppe der Naturaktiven einen hohen Stel-lenwert“, sagt Stefanie Schulze zur Wiesch, Leiterin Konzepthotels und Qualitätsmanagement. „Im Einklang mit der Natur zu leben, bedeutet schon lange nicht mehr, Latzhose und breites Fußbett zu tragen. Bio-Produkte haben längst Einzug in Super-märkte gehalten, regionale Küche ist seit Jahren in Sternerestaurants präsent und organische Kleidung ist heute durch Bio-Linien großer Marken absolut salonfähig“, so zur Wiesch weiter.

Paare und Singles zwischen 30 und 69 Jahren werden von der neuen generations-übergreifenden Hotelmarke mit dem Slogan „Natürlich erholt“ genauso angesprochen wie naturaktive Familien, die abseits vom Massentourismus Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten. Hohe Umweltstandards bei Unterkunft und Verpflegung, eine gesunde, regionale Küche und Entspannung im Wellnessbereich sind wichtige Be-standteile der Viverde-Philosophie. Reizvolle Natur und Landschaft und individuelle Hotels mit authentischer, persönlicher Führung haben beim Hotelkonzept Viverde oberste Priorität. Naturaktivitäten und -erlebnisse stehen im Vordergrund, aber ohne den Charakter eines klassischen Entertainmentprogramms. So werden zum Beispiel Pasta-Zubereitungskurse mit gemeinsamem Kochen oder Outdooraktivitäten angeboten. Zum definierten Viverde-Standard gehören mindestens vier Naturerlebnisse pro Woche – von der Fahrradtour bis zur Fackelwanderung. Geführte Wanderungen mit der Alpin Schule Innsbruck (ASI) sind zubuchbar. Das Konzept der Hotels integriert die Natur – von der Bepflanzung im hoteleigenen Garten bis zum Angebot von hauseigenen Produkten wie Milch, Käse oder Kräutern. Es sind kleine Hotels mit 50 bis maximal 250 Zimmern im landes-typischen, individuell harmonischen Stil, angesiedelt im Drei- bis Vier-Sterne Bereich. Die Lage inmitten der Natur und Gartenanlagen mit privaten Ruheplätzen sind Grundvoraussetzung. Die Schonung und Bewahrung aller Ressourcen spielt darüber hinaus eine große Rolle. So müssen alle Hotels der Marke mit dem TUI-Umweltchampion ausgezeichnet sein. Das Vier-Sterne-Hotel Viverde Tenuta Moreno in Italien trägt zusätzlich das EU Eco-Label.

 

Die umgebaute Masseria aus dem 17. Jahrhundert beherbergt das Viverde Hotel Tenuta Moreno in Apulien

Die umgebaute Masseria aus dem 17. Jahrhundert beherbergt das Viverde Hotel Tenuta Moreno in Apulien

 

Die TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, lanciert mit Viverde-Hotels eine neue Hotelmarke auf dem deutschen Veranstaltermarkt und baut damit den lukrativen Hotelsektor nach der Einführung der Hotelkonzepte Sensimar, Puravida Resorts und TUI Best Family weiter aus. Auch das neue Hotelkonzept wird als Franchisemodell umgesetzt. Investitionen in eigene Assets sind nicht vorgesehen. „Den Hotels, die punktgenau die Bedürfnisse einer bestimmten Urlauber-Zielgruppe bedienen, gehört die Zukunft“, ist TUI-Deutschland-Chef Böttcher überzeugt. Die neue Marke ist Bestandteil des Wachstumsprogramms „GET 2015“: Bis 2015 will TUI die Anzahl ihrer exklusiven und differenzierten Hotelprodukte von 41 auf 136 ausbauen.

Bei der Entwicklung der neuen Hotelformate wurden nicht allein soziodemographische Hintergründe analysiert, sondern zudem die Lebensstile und Urlaubsbedürfnisse verschiedener Zielgruppen betrachtet. So haben die Marktforscher von TUI und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine umfassende Befragung zu Urlaubsbe-dürfnissen und -aktivitäten sowie Produkterwartungen durchgeführt. Studien zu Lebensstilen deutscher Verbraucher zur Identifikation gesellschaftlicher Trends wurden ebenso analysiert. Die daraus entstandene Zielgruppensegmentierung ist repräsenta-tiv für den deutschen Veranstaltermarkt.

Rezidor Hotel Group: Starkes drittes Quartal wird Millionen-Verlust nicht verhindern

(Brüssel, 28. Oktober 2011) Weiterhin dunkle Wolken: Die Rezidor Hotel Group, Brüssel, kommt trotz einer Umsatzsteigerung von 6,9 Prozent im dritten Quartal nicht aus der Verluszone heraus. Das Betriebsergebnis (EBIT) in den ersten neun Monaten des Jahres beträgt -3,7 Millionen Euro.

Im Zeitraum Juli bis September stieg der Umsatz auf 219,4 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 205,3 Mio. Euro). Die durchschnittliche Belegung stieg leicht auf 69,8 Prozent (69,5%), der Revpar wuchs um 2,3 Prozent auf 69,1 Euro.

Der Turnaround in der nachwievor sehr schnell wachsenden, börsennotierten Hotelkette ist noch nicht geschafft. In den vergangenen zwölf Monaten (Oktober 2010 – Oktober 2011) summierte sich der Verlust nach Steuern auf 5,2 Millionen Euro. Der Finanzerport kann unter www.rezidor.com abgerufen werden.

Designwettbewerb: Radisson Blu gestaltet ein Zimmer im Stil des Gewinner-Moodboards
Radisson Blu wird ein Hotelzimmer im Stil des Gewinner Moodboards, aus dem diesjährigen Sommer Designwettbewerb, gestalten. Die Teilnehmer wurden eingeladen, das Design für ein Hotelzimmer zu entwerfen, das ihrem ganz persönlichen Geschmack entspricht. Die Jury hat sich schließlich aus 12.345 eingereichten Moodboards für dasjenige von Wim Alenus (Belgien) entschieden. Sein Design wird nun Inspiration sein, um ein Hotelzimmer im Radisson Blu Royal Hotel, Brüssel neu zu gestalten. Wim hat damit 30 Übernachtungen während einem Jahr in “seinem” Zimmer gewonnen. Auch die Designer der ersten 10 Moodboards haben ein Weekend im neu gestalteten Zimmer gewonnen.

Neue Projekte in Europa
Seit Ende Juli 2011 ist Park Inn by Radisson neu auch in Luxemburg vertreten. Das Park Inn by Radisson Luxembourg City (99 Zimmer) ist ideal gelegen: Mitten im belebten Stadtzentrum, nur 10 Minuten vom Flughafen und 200 Meter vom Hauptbahnhof entfernt, direkt an der trendigen Avenue de la Gare – eine der faszinierendsten Einkaufsstraßen der Stadt mit direktem Anschluss an die Banken- und Wirtschaftsviertel.

Das neue Radisson Blu Hotel Batumi in Georgien (168 Zimmer), das seit August 2011 Gäste beherbergt, hat alles, um das trendigste Hotel in Georgiens cooler Hafenstadt am Schwarzen Meer zu werden. Das neue, zeitgemäße Haus mit faszinierender Glasfassade und 168 Zimmern ist ein auffälliges Wahrzeichen im Beachresort Batumi. Es liegt nahe dem belebten Strandboulevard und den Business- und Handelsbezirken sowie in unmittelbarer Reichweite der beliebten, kulturellen Attraktionen. Zudem ist es nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt und auch vom internationalen Flughafen leicht zugänglich.

Die Rezidor Hotel Group kündigt das Park Inn Trysil Mountain Resort in Norwegen an. Die Eröffnung des Hotels mit 369 Zimmern soll im Dezember 2011 – gerade rechtzeitig zur kommenden Skisaison – eröffnet werden.

The Rezidor Hotel Group und der international führende Hotel Operator in Russland/CIS kündigen das Park Inn by Radisson Donetsk an. Es ist das erste Park Inn by Radisson Hotel in der Ukraine und ein gemeinsames Projekt mit Esta Holding, dem größten Investor im Immobiliensektor des Landes. Das Hotel im mittleren Segment mit 175 Zimmern liegt am Pushkin Boulevard mitten im Zentrum von Donetsk. Pushkin Boulevard ist die größte Fußgängerzone der Stadt mit zahlreichen Cafés, Restaurants und Sehenswürdigkeiten.

Presidential Suite - Radisson Blu Sobieski Hotel Warschau

Presidential Suite - Radisson Blu Sobieski Hotel Warschau

The Rezidor Hotel Group kündigt ihr neuntes Hotel in Polen und das zweite in Warschau an. Das Rebranding des über 435 Zimmer verfügenden Radisson Blu Sobieski Hotel ist für das dritte Quartal 2011 vorgesehen. Zurzeit ist das Haus unter dem Namen Jan III Sobieski Hotel, Warschau bekannt. Nach Abschluss der Renovierungsmaßnahmen im Jahr 2015 wird das Radisson Blu Sobieski Hotel über 467 Zimmer verfügen.

Die Rezidor Hotel Group kündigt ein neues Hotel in Tunesien an: Das heutige Hotel Riu Park El Kebir wird in Park Inn Hammamet (273 Zimmer, 63 Villen) umbenannt und im zweiten Quartal 2012 nach einer vollumfänglichen Renovierung wiedereröffnet. Es wird das dritte Hotel der Rezidor Group in Tunesien sein, die bereits das Park Inn Ulysse Resort & Thalasso und das preisgekrönte Radisson Blu Resort & Thalasso in Djerba betreibt.

„Joey quits“ – was Hotelmitarbeiter mit Social Media anstellen

(Providence/USA, 28. Oktober 2011) 2,6 Millionen Abrufe: Die medial präsentierte Kündigung eines Hotelmitarbeiters zieht weite Kreise. „Joey quits“, ein belustigender Eigendreh, zeigt eigentlich nur, wie ein junger Mann seinem Chef die Kündigung vor die Füße schmeisst und mit einer lauten Brass Band vondannen zieht. Die Youtube-Story zeigt aber auch, was Hotelmitarbeiter mit Social Media alles anstellen können.

"Joey quits" - wie man richtig kündigt

"Joey quits" - wie man richtig kündigt

„Joey“ schreibt über seinen früheren Atrbeitgeber, ein Renaissance Hotel in den USA, dass dort unhaltbare Arbeitsbedingungen herrschten. In der Küche müsse man bis zu 16 Stunden arbeiten und dies ab 5:30 Uhr morgends. Im Housekeeping müsse man neun oder mehr Gästezimmer in einer Neun-Stunden-Schicht reinigen. Wer aufmucke würde abgemahnt oder gefeuert. Der Manager „Jared“ schreie seine Untergebenen an. Undsoweiter.

Die Video-Rache des Mitarbeiters findet international Beachtung. Was dies für die Arbeitsbedingungen in dem betroffenen Hotel bedeutet, ist nicht überliefert. „Joey“ selbst fand einen neuen Job und ist glücklich.

Klicken Sie hier zum Film: http://youtu.be/9A4UGtM4hDQ

Intercontinental Hotels Group (IHG): Weltweites Modernisierungsprogramm für Crowne Plaza startet

(Berlin, 28. Oktober 2011) Crowne Plaza wird komplett umgekrempelt: Die strategisch wichtige Hotelsparte der Intercontinental Hotels Group (IHG) soll in drei Phasen aufgewertet werden. Was dies die sechs deutschen Crowne Plaza in Hamburg, Schwerin, Berlin, Wiesbaden, Hannover und Heidelberg bedeutet, konnte noch nicht genannt werden. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass Häuser in kleineren Städten aufgeben werden könnten, hieß es in einem Bericht der „fvw“.

In der ersten Phase “Freshen Up” liegt der Fokus auf der Steigerung der Produktqualität und -konsistenz überwiegend im amerikanischen Raum. Zusätzlich wird in diesem Gebiet das „Sleep Advantage“-Programm aufgefrischt. Im gesamten Hotelportfolio sollen Umsatz- und Leistungssteigerungen erfolgen. Darüber hinaus wird eine neue Markenidentität mit einem modernen Look and Feel eingeführt. Die bereits angelaufene “Freshen Up”-Phase wird 2012 fortgesetzt.

In der zweiten Phase “Move Up” liegt der Schwerpunkt auf Neukunden und verbesserten Produkten und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen der Gäste noch gezielter entsprechen. Maßnahmen beinhalten ein weltweites Mitarbeiterschulungsprogramm sowie die Weiterentwicklung und den Vertrieb in den wichtigsten Metropolen und Urlaubsmärkten. Darüber hinaus stehen eine Steigerung der Markenbekanntheit sowie die Einhaltung der wichtigsten Faktoren für Kundenzufriedenheit im Fokus. Die Phase “Move Up” wird sich über die Jahre 2012 und 2013 erstrecken.

In der abschließenden “Shine”-Phase erfolgt die eindeutige Differenzierung der Marke Crowne Plaza zur Konkurrenz durch neue und innovative Markenzeichen, die weltweit getestet werden. Phase drei wird von 2013 bis 2015 umgesetzt.

“Das Portfolio an Crowne Plaza Hotels hat sich seit 2004 auf fast 400 Hotels weltweit verdoppelt und unsere globale Pipeline hat sich auf 115 Hotels vervierfacht”, sagt Janis Cannon, Vice President, Global Brand Management, Crowne Plaza Hotels & Resorts.

“Crowne Plaza ist sehr gut aufgestellt und besitzt eine ausgezeichnete Basis für zukünftiges Wachstum, weshalb wir sehr stolz auf die Marke sein können. Die viertgrößte gehobene Hotelmarke der Welt generiert jährlich 3,5 Milliarden Dollar Bruttoumsatz”, sagt Richard Solomons, Chief Executive Officer IHG. “Crowne Plaza hat für IHG höchste Priorität und nun ist es an der Zeit, die Marke von der Konkurrenz abzuheben.”

Meliá Hotels International: Innside by Meliá kommt Ende 2013 nach Wolfsburg

(Palma de Mallorca/Wolfsburg, 28. Oktober 2011) Die spanische Kette Meliá Hotels International (MHI), die weltweit über 350 Häuser betreibt, hat einen Pachtvertrag für ein neues Innside by Meliá Hotel in Wolfsburg (219 Zimmer) unterzeichnet, das Ende 2013 eröffnen soll. Baubeginn für das Vier-Sterne-Superior-Haus ist für Mitte 2012 geplant.

Innside by Meliá in Wolfsburg: Eröffnung Ende 2013 geplant

Innside by Meliá in Wolfsburg: Eröffnung Ende 2013 geplant

Standort des modernen Tagungs- und Kongresshotels ist das neu entwickelte Nordkopfquartier in der Innenstadt, nahe dem Hauptbahnhof. Geplant sind u.a. ein großzügiger Veranstaltungsbereich, Dachterrasse, „Skybar“, hoteleigenes Gourmetrestaurant und Wellfit-Bereich. Mit der extravagante Architektur aus Stahl und Glas – geplant von NPS Tchoban Voss – soll das Hotel eine neue Lifestyle-Location in der Industriestadt werden. Investor ist der Berliner Immobilienentwickler GBI AG, für den Meliá Hotels International bereits zwei Tryp-Hotels in Frankfurt/Main und Oberhausen betreibt.

Mit dem Innside Wolfsburg unterstreicht die mallorquinische Hotelkette einmal mehr ihr Engagement in Deutschland – dem nach Spanien zweitgrößten europäischen Markt der Gruppe –, wo sie mit derzeit 22 Hotels, darunter ein Tryp in Wolfsburg, vertreten ist. Weitere Häuser der Marke Innside, die 2007 von MHI erworben wurde, werden in Frankfurt/Main (2014) und Barcelona (2012) eröffnen.

Die spanische Hotelgruppe Meliá Hotels International (Palma de Mallorca) – bis Juni 2011 unter dem Namen Sol Meliá Hotels & Resorts firmierend – wurde 1956 gegründet und betreibt heute weltweit ca. 350 Hotels mit 87.000 Zimmern in 35 Ländern auf vier Kontinenten. Meliá Hotels International erzielte 2010 einen Umsatz von 1,25 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,15 Mrd. Euro), ist eine der größten Resort-Hotelgruppen der Welt und Marktführer in Spanien. Zum Portfolio zählen die Marken Gran Meliá, Meliá, ME, Innside, Tryp by Wyndham, Paradisus, Sol sowie die Timesharing-Marke Club Meliá (ehemals Sol Meliá Vacation Club). Hierzulande führt die Tochtergesellschaft von Ratingen aus derzeit zwei Meliá-, neun Innside- und elf Tryp-Hotels.

Starwood Hotels & Resorts: Wellnessprogramm für 25.000 Westin-Mitarbeiter startet

(White Plains/USA, 27. Oktober 2011) Wer bei Westin arbeitet soll die Wohlfühl-Philosopie am eigenen Leib erfahren können. Daher startet man nun bei Starwood Hotels & Resorts, White Plains/USA, ein eigenes Wellnesprogramm für die rund 25.000 Mitarbeiter der rund 170 Hotels. Entsprechend der Angebote für die Hotelgäste wendet sich Westin nun mit speziellen Initiativen an seine Mitarbeiter, um ihr Gesundheitsbewusstsein und das Verständnis für allgemeines Wohlbefinden sowohl am Arbeitsplatz als auch außerhalb zu schärfen.

Die drei Hauptkomponenten der Westin-Philosophie – „SuperFoodsRx“, „Westin Workout“ und „Breathe Westin“ – werden „back of the house“, dem nur für die Mitarbeiter zugänglichen Bereich, angeboten. Zusätzlich wird in jedem Hotel ein sogenannter „Well Ambassador“ einen Überblick über alle Bestandteile des Programms haben. Durch eine jüpngst geschlossene Partnerschaft mit New Balance können die Housekeeping-Mitarbeiter in ausgewählten Hotels „New Balance Sneakers“ während ihrer Arbeitszeit tragen. Noch in diesem Jahr können mehr als 25.000 Mitarbeitern in 181 Westin Hotels auf der ganzen Welt von dieser neuen Initiative profitieren.

„Die gesamte Philosophie der Marke Westin zielt darauf ab, dass sich die Gäste bei uns besser und gesünder fühlen. Nun haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Personen zu fördern, die unsere Gäste tagtäglich dabei unterstützen: unsere Mitarbeiter“, betont Brian Povinelli, Global Brand Leader bei Westin Hotels & Resorts. „Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter auf der ganzen Welt unsere Philosophie selbst erleben können. Dies wird ihnen dabei helfen, unser Markenversprechen besser zu verstehen und auf die Gäste zu übertragen.

Westin war die erste Hotelmarke, die ihre Gästen mit den „SuperFoodsRx“-Menüs dabei unterstützt hat, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Auch die Mitarbeiter können von nun an nährstoffreiche Gerichte sinnvoll kombinieren, um während ihrer Arbeitszeit davon zu profitieren. Der „Well Ambassador“ wird in jedem Hotel gemeinsam mit dem jeweiligen Küchenchef eine gesunde Menüauswahl zusammenstellen und wechselnde Gerichte, die SuperFoods-Komponenten beinhalten, anbieten. Darüber hinaus können die einzelnen Hotels entscheiden, ob sie „SuperFoodsRx“-Snackpausen und spezielle Kochkurse für Mitarbeiter anbieten möchten.

Bei Westin ist man überzeugt davon, dass Fitness eine wichtige Grundlage für das allgemeine Wohlbefinden ist. Aus diesem Grund sollen auch die Mitarbeiter am innovativen „Westin Workout“ -Programm, das die Gäste bereits kennen und schätzen, teilnehmen können. Die „Well Ambassadors“ werden gemeinsam mit Bereichsleitern Mitarbeiter auswählen, die tägliche Stretching-Übungen vor und nach ihrer Arbeitszeit für die Kollegen anbieten.

Inspiriert durch die Initiative „Breathe Westin“, die für reine Luft in den Hotels sorgt, und die Beiträge von Starwood zum nachhaltigen Umweltschutz wird jeder „Well Ambassador“ neue Maßnahmen einführen, um die allgemeine Luftqualität zu verbessern, indem die täglichen Abläufe überprüft und Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. Beispielsweise können Westin Hotels entscheiden, ob sie entgiftende Pflanzen, etwa Zwergdattelpalmen oder Friedenslilien, neben Kopierern und Druckern platzieren, um Schadstoffe zu absorbieren. Die Hotels werden auch Energiesparmöglichkeiten prüfen, Mitarbeiter über Risiken des Rauchens aufklären und Rauchentwöhnungsprogramme vorstellen. Als erste große Hotelgesellschaft hat sich Westin für die Rauchfreiheit eingesetzt und ist nun bestrebt, mittels innovativer Techniken die Reinheit der Luft und eine gesunde Umgebung sowohl für Gäste als auch für Mitarbeiter zu gewährleisten.

Eine umfangreiche Analyse von Statistiken zum Thema Wohlbefinden am Arbeitsplatz hat Westin darin bestärkt, das beliebte Gästeprogramm auch seinen Mitarbeitern weltweit zugänglich zu machen. Im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Studie mit 10.624 Arbeitnehmern aus 49 Unternehmen konnte nachgewiesen werden, dass mit dem Lebensstil korrelierte Faktoren wie Adipositas, Rauchen, fehlende körperliche Fitness und unzureichender Konsum von Obst und Gemüse mit der Anzahl der Krankheitstage und einer verminderten Produktivität am Arbeitsplatz in Zusammenhang stehen („The Role of Obesity and Lifestyle Behaviors in a Productive Workforce”, Occupational & Environmental Medicine, 28. Sept. 2010). Studien zeigen auch, dass Gesundheitsinitiativen am Arbeitsplatz die medizinischen Kosten und die Anzahl der Fehltage reduzieren und zu einer Verbesserung der Produktivität beitragen (United States Workplace Wellness Alliance).

FCm Travel Solutions: Mark Tantz neuer Chef Business Travel bei DER

(Frankfurt/Main, 28. Oktober 2011) FCm Travel Solutions steht ab 1. Dezember 2011 unter neuer Führung. Der Vorstand der Rewe Group hat Mark Tantz (38) zum Geschäftsführer Business Travel der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG berufen. Er steht damit künftig an der Spitze der Geschäftsreise-Sparte der Touristik der Rewe Group, die unter der Marke FCm Travel Solutions international aktiv ist. Tantz war zuvor nur acht Monate lang in der Geschäftsführung bei Amadeus Germany tätig. Zuvor arbeitete er für Otto Freizeit und Touristik (OFT).

Mark Tantz

Mark Tantz

“Ich freue mich, dass wir mit Mark Tantz einen profunden Kenner und Treiber der Reisewirtschaft gewonnen haben”, sagte Norbert Fiebig, CEO Touristik der Rewe Group. “FCm Travel Solutions hat sich dank technischer und kaufmännischer Expertise als eines der führenden Unternehmen zur internationalen Betreuung der Geschäfts- und Dienstreisen von Unternehmen und Behörden etabliert. Unseren Innovationsvorsprung und unsere konsequente Kundenorientierung werden wir mit Mark Tantz an der Spitze weiter ausbauen.”

Mark Tantz begann seinen beruflichen Werdegang mit seiner Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann bei DERDATA Informationsmanagement, wo er bis zum Leiter Vertrieb aufstieg. Danach wechselte er zu Amadeus Germany als Vertriebsleiter (vorher Start Amadeus) und hatte im Anschluss verschiedene Geschäftsführerpositionen innerhalb der Otto Group inne, bevor er 2011 als Geschäftsführer zu Amadeus Germany nach Bad Homburg zurückkehrte.

Die Geschäftsreise-Sparte der Touristik der REWE Group ist Teil der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG (Frankfurt/Main). Sie ist als zweitgrößte deutsche Business Travel-Kette im In- und Ausland unter der Marke FCm Travel Solutions aktiv und betreut mittelständische Firmenkunden sowie Konzerne bei der Optimierung ihrer Geschäftsreise-Kosten und -prozesse. Die Geschäftsreise-Sparte der Touristik der Rewe Group erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Die Touristik der Rewe Group bildet mit ihren Marken, unter anderem mit FCm Travel Solutions, DER Deutsches Reisebüro, Atlas Reisen, Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg den zweitgrößten deutschen Reisekonzern.

Hotelmarketing: Google will jetzt Hotels auch von innen fotografieren

(Hamburg, 27. Oktober 2011) One more thing: Google startete nun in den USA den neuen Dienst „Business Photos“. Mit einer 360-Grad-Kamera sollen Hotels, Restaurants und Ladengeschäfte fotografiert werden. Darauf weist der Hamburger Marketingexperte Marc O. Benkert hin. Wann das neue Tool nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

„Aktuell können sich Inhaber aus den USA, Japan, Neuseeland, Frankreich und Großbritannien für Googles Business Photos bewerben. Sobald Google die Bewerbung gefällt, schickt das Onlineunternehmen einen „vertrauenswürdigen Fotografen von vor Ort“, der anschließend jede Ecke des Geschäfts mit der Kamera festhält“, so Benkert. Die Marketingmöglichkeiten für das Gastgewerbe seien immens: So könnte der virtuelle Gast sich schon mal sein Zimmer anschauen und direkt mit einem „Click-to-rent”-Button reservieren.

Hotelexperte Benkert ist sich sicher: Nach dem Start von „Google Street View“ und der internationalen Ausweitung des „Hotel Finder“ wird der neue Dienst „Business Photos“ ein weiterer wichtiger Baustein im Hotelmarketing.

Der neue Dienst „Google Business Photos“ ist in einem unterhaltsamen Film eindrucksvoll erläutert.

Neuer Design-Stern zur Fußball-EM 2012: JOI-Design gestaltet neu eröffnetes Four Points by Sheraton in Saporischschja in der Ukraine

(Saporischschja/Hamburg, 27. Oktober 2011) Bei einem Tophotel in Osteuropa darf man aus dem Vollen schöpfen: Die international renommierten Hoteldesigner Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design, www.JOI-Design.com) zogen bei der Gestaltung des neuen First-Class-Hotels Four Points by Sheraton alle Register. Die Natur steht Pate für das Designkonzept und ist in der Form der Sonnenblume, dem Nationalsymbols der Ukraine, überall im Hotel wiederzufinden. Schon in der Lobby lässt eine überdimensionale Blütenleuchte die Halle erstrahlen. Und auch in den anderen öffentlichen Bereichen wie im Restaurant setzt das Blütendetail, z.B. gefräst in einen gläsernen Raumtrenner, dezent Akzente.

Four Points by Sheraton in Saporischschja/Ukraine: Feierliche Eröffnung ist am 27. Oktober 2011

Four Points by Sheraton in Saporischschja/Ukraine: Feierliche Eröffnung ist am 27. Oktober 2011

Mit dem Four Points by Sheraton (167 Zimmer) in der süd-ukrainischen Industriestadt Saporischschja (Zaporozhye) setzt Starwood Hotels & Resorts das Debut für etliche weitere Hotelinvestitionen. Die osteuropäische Region wird im Juni zum Welt-Schauplatz, wenn in Polen und der Ukraine die Endrunde der 14. Fußball-Europameisterschaft 2012 stattfindet. Die UEFA EURO 2012 findet vom 08. Juni bis 01. Juli 2012 statt. Weitere Informationen: http://de.uefa.com/uefaeuro2012/index.html
    
„Wir durften hier in einer reizvollen Kombination arbeiten: Natürliches Design mit viel Holz und warmen Tönen trifft auf eine moderne Umsetzung traditioneller russischer Muster“, erläutert Peter Joehnk. Die Lobby erscheint insgesamt sehr elegant und glänzend. Dafür sorgen ein Lichtvorhang hinter dem Treppenaufgang als Raumteiler und die moderne blau-goldene Rezeption. Dagegen sind die Zimmer etwas rustikaler mit viel Holz gestaltet. Eye-catcher sind hier die graphischen Muster im Teppich, die der Kosaken-Tradition entsprungen sind.

„In der Präsidenten-Suite, dem absoluten Aushängeschild, haben wir ruhige, dunklere Farben in Kombination mit weißem Marmor und Holz eingesetzt“, berichtet Corinna Kretschmar-Joehnk. „Das ergibt einen eleganten, gehobenen Charakter.“ Immer wieder trifft man auf die Farbkombination Blau-Gelb, die Nationalfarben der Ukraine. Corinna Kretschmar-Joehnk ist bekannt und geschätzt dafür, regionale und nationale Elemente gekonnt in die Gestaltung einfließen zu lassen. So wird auch jedes international ausgerichtete Hotel zum Aushängeschild mit Regionalbezug.

Saporischschja liegt am Ufer des Djnepr und ist mit über 780.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Ukraine. In der Nähe des Industriezentrums – u.a. mit einem Wasserkraftwerk, dem Autokonzern ZAZ und dem Flugzeugmotorenbauer Motor Sich – liegen zwei internationale Flughäfen. 

JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, JW Marriott, Renaissance, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

HOTELIER TV: Aktuelle Nachrichten für Hoteliers – Magazinsendung Oktober 2011

(Hamburg, 27. Oktober 2011) Aus der aktuellen Magazinsendung von HOTELIER TV:

VW Gourmet Tour in Hamburg – Dinner Hopping im Phaeton
Dr. Bernd Geiseler, Leiter der Region Nord der Volkswagen AG: Hotel-Bewerbungen für ein Phaeton-Shuttle sind noch möglich
Prof. Helmuth Karasek,  Journalist, Buchautor, Literaturkritiker und Professor für Theaterwissenschaft: Rezepte für Zweckoptimismus und Glaube an anhaltendes Wachstum
Eventmanagerin Katrin Wachholz: Gourmet Tour als exklusive Eventidee

Gran Hotel Belveder Scharbeutz an der Ostsee
Direktor Moritz Schmid-Burgk über Pfade im Dschungel im Hotelmarketing und (un)fair Hotelbewertungen

InterContinental Berlin
GM Robert P. Herr, Area General Manager at InterContinental Hotels Group: Bleibt gelassen im Preiskampf – Baut 19 Gästezimmer in sieben zusätzliche Konferenzräume um

Carsten K. Rath, der Rock Star unter der Grand Hoteliers: Erfolg gibt ihm recht – “Kameha Grand bedeutet die moderne Interpretation der Grand Hotellerie”
Sein neues Resort Kameha Bay Portals auf Mallorca wird noch mit der Eröffnung ein Leading Hotel of the World!
CKR über seine Lehren von Hotelier-Veteran Horst Schulze …

Hotel-Stardesigner Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design):
Hoteldesign hat heute einen hohen Stellenwert als Marketingtool und “hilft den Hoteliers die Betten zu füllen” – Im Restaurantdesign: “Nach dem Koch und dem Oberkellner ist der Restaurantdesigner der drittwichtigste Mensche”

Serie “Mein erster Tag” – lassen Sie sich überraschen!