Monatsarchiv: September 2011

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten: Baubeginn für „MS Europa“

(Hamburg/St. Nazaire, 07. September 2011) Baustart für einen neuen High-end-Luxus-Cruiser: In der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire gab Sebastian Ahrends, Chef von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (HLKF, Hamburg), nun den Startschuss für den Bau der „MS Europa 2“. Die 258 Verandasuiten werden mindestens 28 Quadratmetern Fläche aufweisen – das ist für Kreuzfahrtschiffe sehr viel. Die „Europa 2“ soll im Früjahr 2013 in Dienst gestellt werden.

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Sebastian Ahrens, Sprecher der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, gab das offizielle Startzeichen zum Bau der EUROPA 2 in der Werft STX Europe im französischen Saint-Nazaire

Die „Europa 2“ wird das Luxussegment von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten erweitern und eine moderne und legere Interpretation des im Berlitz Cruise Guides mit Fünf-Sterne-Plus ausgezeichneten Kreuzfahrtschiffes „Europa“ bieten. Mit insgesamt elf Decks und 258 Suiten hat es eine maximale Passagierkapazität von 516 Personen und bietet nach Angaben von HLKF den größten Raum pro Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff. Spa-, Penthouse- und Familiensuiten ergänzen das Wohnspektrum. Es wird sieben Restaurants, inklusive Sushi-Bar, zwei Lounges sowie vier Bars, geben. Zudem wird ein großer Wellness- und Spa-Bereich geplant.

Insgesamt an dem Projekt beschäftigt sind 835 Werftarbeiter, die rund 2,5 Millionen Arbeitsstunden bis zur Auslieferung im Frühjahr 2013 aufwenden werden. „Nach einer intensiven Planungsphase freuen wir uns, mit dem ersten Stahlschnitt unserem Ausbau der Flotte einen entscheidenden Schritt näher zu kommen”, sagte Ahrens. In unterschiedlichen Werfthallen werden die einzelnen Schiffsteile in den nächsten Monaten gefertigt. Kiellegung ist für das Frühjahr 2012 und Indienststellung für das Frühjahr 2013 geplant.

Hotelmarketing – Urteil: Hotelbewertungen müssen stimmen

UPDATE (Hamburg, 06. September 2011) Klares Urteil: Wer ein Reisebuchungsportal betreibt, ist dafür verantwortlich, dass die veröffentlichten Hotelbewertungen auch der Wahrheit entsprechen. In einem Verfahren zwischen A&O Hotels und holidaycheck.de urteilte nun das Landgericht Hamburg (Az. 327 O 607/10), dass der Wahrheitsgrundatz auch für Portalbetreiber, die Hotelübernachtungen selbst verkaufen, gelte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Holidaycheck.de kündigte gegenüber der „fvw“ bereits an, Berufung gegen den Beschluss einlegen zu wollen.

In dem noch nicht rechtskräftigen Urteil vom 01. September wird dargelegt, dass man belegen müssen, wenn man als Mitwettbewerber herabsetzende Tatsachen über einen anderen Wettbewerber verbreite. A&O hatte sich gegen eine unwahre Behauptung eines weiblichen Gastes zur Wehr gesetzt; diese hatte als Zeugin zugegeben, eine Lüge über ein A&O-Hotel veröffentlicht zu haben.

Mit diesem neuerlichen Urteil wird auch deutlich gemacht, dass holidaycheck.de auch in den Augen der Richter – zumindest am Landgericht Hamburg – kein reines Bewertungsportal mehr ist, sondern eine kommerzielle Verkaufsplattform. Es sei holidaycheck.de gleichgültig, ob Hotels gut oder schlecht bewertet werden. Dies gilt spätestens seit Einführung der „Holidaycheck-Deals“ nicht mehr. Wer selbst Reiseangebote macht, kann nicht ernsthaft behaupten, dass es ihm egal sei, ob diese gut oder schlecht bewertet werden”, sagte Dr. Alexander Freiherr Knigge gegenüber „Hotelier TV“.

Die Beklagte vermittelt in ihrem Reiseportal Reisen und Hotelübernachtungen. Zugleich bie-tet sie Internetnutzern die Möglichkeit, in dem Bewertungsbereich des Portals detaillierte Kommentare über Hotels und Reisen abzugeben und die Kommentare anderer Nutzer anzu-sehen. Auch über das Hotel der Klägerin befanden sich Bewertungen im Portal der Beklag-ten. In diesen Bewertungen beschwerten sich mehrere Nutzer über zahlreiche Mängel ihrer Unterkunft.

Die Klägerin argumentierte vor der zuständigen Wettbewerbskammer, die in dem Portal publizierten Kommentare enthielten unwahre Tatsachenbehauptungen. Mit ihrer Verbreitung verstoße die Beklagte als Mitwettbewerberin gegen das Wettbewerbsrecht. Die Beklagte hielt dagegen, ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht komme nicht in Betracht, da sie als Betreiberin des Meinungsportals gar nicht Mitwettbewerberin der Klägerin sei. Vielmehr be-treibe sie das Meinungsportal unabhängig von dem Online-Reisebüro. Die Publikation der Nutzerbewertungen diene allein kommunikativen Zwecken, und die in den Bewertungen ent-haltenen Äußerungen mache sie sich auch nicht zu Eigen.

Das Gericht hat der Klage überwiegend stattgegeben und es der Beklagten verboten, mehrere der von der Klägerin angegriffenen Nutzerkommentare zu verbreiten. Die Beklagte betrei-be das Bewertungsportal als Teil ihres gewerblichen Online-Reisebüros. Buchungsgeschäft und Bewertungsportal seien derart engmaschig verbunden, dass eine klare Trennung in zwei verschiedene Geschäftsbereiche nicht möglich sei. Im Vordergrund stehe für die Beklagte bei dem Meinungsportal nicht das uneigennützige Motiv, die Öffentlichkeit zu informieren, sondern die Attraktivität ihres gewerblichen Online-Angebots zu steigern. Daran sei nichts verwerflich, jedoch würden andere Maßstäbe gelten als für die Betreiber rein informativer und nicht gewerblichen Zwecken dienender Bewertungs- und Meinungsäußerungsportale.

Wer als Mitbewerber einen anderen Mitbewerber herabsetze, werde strenger beurteilt, als derjenige, der nicht gewerblich tätig sei. Wer als Mitwettbewerber herabsetzende Tatsachen über einen anderen Wettbewerber verbreite, müsse diese auch beweisen können. Dies sei der Beklagten nur zum Teil gelungen.

Marco Müller aus der Weinbar Rutz ist „Berliner Meisterkoch 2011“

(Berlin, 06. September 2011) Marco Müller aus der „Weinbar Rutz“ wurde zum „Berliner Meisterkoch 2011“ gekürt. Die Jury des zum 15. Mal veranstalteten Wettbewerbs von Berlin Partner hat die begehrte Auszeichnungen in Form eines handbemalten KPM-Unikats nun vergeben. Insgesamt 93 Meisterköche-Teller gingen in dieser Zeit an 78 Preisträger. Eine kulinarische Entwicklungshilfe und Bestandspflege, die sich ausgezahlt hat. Denn die Zahl der Michelin-Sterne in Berlin stieg im selben Zeitraum von 6 auf 12. Damit liegt Berlin vorne in Deutschland. Hamburg hat elf Sterne, München zehn. 

Berliner Meisterkoch 2011 - Marco Mueller aus der Weinbar Rutz

Berliner Meisterkoch 2011 - Marco Mueller aus der Weinbar Rutz

Marco Müller aus der „Weinbar Rutz“ ist  „Berliner Meisterkoch 2011“. Aus der Begründung der Jury: „Auch mit dem neuen Konzept der Weinbar Rutz zeigt Marco Müller, dass er seinen eigenen, erfolgreichen Kochstil erneuern und noch weiter entwickeln kann. Er setzt in seiner naturnahen Küche unprätentiöse, kreative, zum Teil nordisch geprägte Akzente und führt sein Prinzip der Dekonstruktion und Neuzusammensetzens von Gerichten zu überraschenden und überzeugenden Kombinationen fort.“

Marco Giedow aus dem Restaurant „Alte Schule”, Reichenwalde ist „Brandenburger Meisterkoch 2011“. Nach Überzeugung der Jury „interpretiert Herr Giedow die moderne, regionale Küche mit Leichtigkeit und Eleganz und integriert gekonnt Traditionen der ländlichen Küche in seine ‚feine Landküche’. Die Alte Schule hat sich zu einem kulinarischen Treffpunkt in Brandenburg etabliert, der mit Liebe gestaltet ein ideales und großzügiges Ambiente für die anspruchsvolle Küche von Marco Giedow bietet.“

Matthias Gleiß vom „Restaurant Volt“, wurde zum „Aufsteiger des Jahres 2011“ gewählt. Die Jury: „Matthias Gleiß gelingt in seinem eigenen Restaurant Volt der Balanceakt zwischen Bodenständigkeit und Innovation auf herausragende Weise. Seine zeitgemäße ‚Küche des Eigengeschmacks’ entwickelt und veredelt die – zumeist regionalen – Produkte aus sich selbst heraus und verspricht auch in der Zukunft neue kulinarische Horizonte zu eröffnen.“

Berliner Meisterköche 2011 - Gruppenbild

Berliner Meisterköche 2011 - Gruppenbild

Heike Seebaum vom Restaurant „Altes Zollhaus” ist „Berliner Maître 2011“. Das Votum der Jury: „Heike Seebaum vermittelt ihr umfassendes gastronomisches Wissen mit besonderen Charme und Lebensfreude an ihre Gäste. Als Maître leitet sie den Service teamorientiert und garantiert mit ihrer Herzlichkeit, dass sich die Gäste im Alten Zollhaus willkommen und gut aufgehoben fühlen.“

Robert Wiese vom „Restaurant e.t.a. hoffmann“ wird als „Berliner Sommelier 2011“ ausgezeichnet. „Robert Wiese verfügt über einen tiefgreifenden Weinsachverstand und versteht es, dieses Wissen in einer liebenswürdigen und lockeren Ansprache seinen Gästen zu vermitteln. Seine unprätentiöse Art begeistert menschlich ebenso wie seine Beratungskompetenz fachlich überzeugt“, so die Jury.

Dieter Kosslick, der  Initiator des „Kulinarischen Kinos“, wird mit dem Preis „Gastronomischer Innovator des Jahres 2011“ geehrt. Die Begründung der Jury: „Das Kulinarische Kino ist ein innovatives, genreübergreifendes Konzept, das den Bereich des Essens und Trinkens, der Kochkunst und Gastronomie in ein anderes Medium, die Filmkunst überführt. Der weltweit anerkannte Erfolg der Reihe beweist ein weiteres Mal, dass in Berlin Ideen geboren und entwickelt werden, die außergewöhnlich und kreativ, dabei tragfähig und von gesellschaftlicher Relevanz sind. Dieter Kosslick hat das Kulinarische Kino im Rahmen der Berliner Filmfestspiele vor fünf Jahren erfunden und seitdem mit Thomas Struck und namhaften Berliner Spitzenköchen zur Begeisterung des Publikums und der internationalen Fachwelt umgesetzt.“

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury aus Gourmet-Journalisten und Fachvertretern gewählt. Entscheidend sind neben der Kochkunst die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen sowie der Service und das Ambiente. Die offizielle Ehrung der diesjährigen Preisträger findet am 5. November 2011 im Rahmen eines Gala-Diners im Ballsaal des Intercontinental Berlin statt.

World Travel Awards 2011 – “Oscar der Touristik” geht an Intercontinental

(Antalya/Türkei, 06. September 2011) Die Auszeichnung gilt als “Oscar der Reiseindustrie”: Im Rahmen der Verleihung der „World Travel Awards 2011“ in Europa wurde Intercontinental als führende Hotelmarke ausgezeichnet. Als „Europe’s Leading Hotel“ bekam das Le Bristol Paris eine verdiente Ehrung. Der Preis wurde vor kurzem im Cornelia Diamond Golf Resort & Spa in Antalya/Türkei vergeben.

Hier die Übersicht der Hotel-Gewinner:
Europe’s Leading Casino Resort: Le Meridien Lav, Split, Kroatien
Europe’s Leading Beach Resort: Aldemar Olympian Village
Europe’s Leading Boutique Hotel: Hotel Les Ottomans, Türkei
Europe’s Leading Boutique Resort: Vila Joya, Portugal
Europe’s Leading All-inclusive Resort: Concorde De Luxe Resort,Türkei
Europe’s Leading Design Hotel: Adam & Eve Belek, Türkei
Europe’s Leading Family Resort: Kempinski Hotel Giardino di Costanza, Italien
Europe’s Leading Hotel: Hotel Le Bristol Paris, Frankreich
Europe’s Leading Hotel Brand: Intercontinental Hotels & Resorts
Europe’s Leading Island Resort: Pullman Timi Ama Sardegna, Italien
Europe’s Leading Lifestyle Resort: Tauern Spa Kaprun, Österreich
Europe’s Leading Luxury Business Hotel: Radisson Royal Hotel Moscow, Russland
Europe’s Leading Luxury Hotel: Mardan Palace, Türkei
Europe’s Leading Luxury Hotel Brand: Orient Express Hotels
Europe’s Leading Luxury Resort: Cornelia Diamond Golf Resort & Spa, Türkei
Europe’s Leading New Hotel: Hotel Missoni Edinburgh, Schottland
Europe’s Leading Villa Resort: Porto Zante Villas, Zakynthos
Europe’s Leading Wellness Hotel: Grand Hotel Lienz, Österreich

Auszeichnungen in Deutschland:
Germany’s Leading Boutique Hotel: The Mandala Hotel Berlin
Germany’s Leading Business Hotel: Westin Grand Berlin
Germany’s Leading Conference Hotel: Hotel Adlon Kempinski Berlin
Germany’s Leading Golf Resort: Sport & Spa Resort A-Rosa Scharmützelsee bei Berlin
Germany’s Leading Hotel: Hotel Adlon Kempinski Berlin
Germany’s Leading Resort: Intercontinental Resort Berchtesgaden
Germany’s Leading Spa Resort: Grand Spa Resort A-Rosa Travemünde

Leaders Club Deutschland: Nominierte für „Leders Club Award 2011“ stehen fest

(Berlin, 06. September 2011) 10. Jubiläum: Am 4. November wird der „Leaders Club Award“ zum zehnten Mal vergeben. Die Auszeichnung für herrausragende Gastronomiekonzepte wird vom gleichnamigen Club im Rahmen einer Galaveranstaltung in Berlin vergeben. Die sechs Nominierten stehen nun fest.

„Chez Ima“. Die Gebrüder James und David Ardinast betreiben in Frankfurt/Main bereits die Mittagslocation „IMA-Kitchen“ und die „Multibar“ und sind als erfolgreiche Partyveranstalter bekannt. Im Restaurant des stylischen 25 Hours Hotel by Levis im Bahnhofsviertel servieren sie nun neu eine Küche mit exklusiven Rezepturen, Haussaucen und Gewürzmischungen, kreiert und zusammengestellt von Müttern verschiedenster Kulturen und kreativen Köchen.www.imaworld.de

„Pret a Diner“. Nach dem Berliner Erfolg im Januar (alte Münzprägeanstalt) startete nun das zweite temporäre Restaurant in Berlin, im Juli direkt an der Spree. Initiator KP Kofler (Kofler & Kompanie) will „Genuss mit allen Sinnen“ ermöglichen – und den Luxus guten Essens zu annehmbaren Preisen. Er bietet mit zwei Menüs hochwertige Küche nur für kurze Zeit. www.pretadiner.com,www.koflerkompanie.com

„Exenberger Werkskantine“. Das neue Restaurant von Kay Exenberger liegt auf dem riesigen Gelände der „Klassikstadt“ im Ostend von Frankfurt/Main. Das Falir zeichnet sich durch „Classic Cars“ aus: Durch Glasfronten wird ein Blick in zwei Oldtimer-Werkstätten gewährt. Geboten wird modernen regionale Küche. www.exenberger-frankfurt.de

“Langnese Café mit Happyness Station Powered by East”. Das Hamburger Designhotel East und Langnese haben das am Kreuzfahrtterminals in HafenCity ein Konzeptcafé eröffnet. Das Konzept bietet Snacks mit frischen Salaten zum Selbstkreieren, Gebäckspezialitäten sowie warme und kalte Getränken. Highlight soll die „Happyness Station“ sein: hier lässt man sich aus frischen Zutaten je nach Geschmack sein eigenes Eis kreieren. www.east-hamburg.de

„Dinzler Kaffeerösterei“.Auf dem Irschenberg an der viel befahrenen A8 hat die Dinzler Kaffeeröstereiihren Hauptfirmensitz. Bar, Restaurant, Küche, Backstube, Seminare, Kaffeerösterei, Kaffeewelt und betriebliche Kinderkrippe sind unter einem Dach vereint. www.dinzler.de

„Hans im Glück“. Der neue Gourmet-Burger-Grill in München und Köln ist durch die gleichnamige Märchenfigur inspiriert, die Einrichtung zeitlos schlicht, bei den Farben wurde bewusst auf Natur gesetzt. Natürliche Birkenstämme reichen vom Boden bis zur Decke. Attraktion sind die Burger mit dircken Rindfleisch-Patties (140gr), frischen Salate und hausgemachten Soßen. www.hansimglueck-burgergrill.de

Warsteiner Brauerei: Deutscher Gastronomiepreis 2011 – Bewerbungsfrist noch bis 15. September

(Warstein, 06. Septembert 2011) Es ist eine der angesehensten Auszeichnungen in der Gastronomie: Der „Deutsche Gastronomiepreis“ der Warsteiner Brauerei wird zum bereits 18. Mal ausgeschrieben. Bis zum 15. September können sich noch Gastronomen mit besonderen unternehmerischen Leistungen und außergewöhnlichen Ideen und Konzepten im Gastgewerbe bewerben.

Unter www.warsteiner-preis.de sind die Details zu den Kategorien „Food“ und „Beverage“ aufgelistet. „Dabei spielt es keine Rolle, welche Biermarke in den Betrieben geführt wird“, betont Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und Schirmherrin der Auszeichnung. „Einzig die Auswahl für den Warsteiner Preis, den Preis fürs Lebenswerk, behält sich die Expertenjury vor“, so Cramer.

Im Dezember wählt die Jury die Nominierten. Verliehen wird der „Deutsche Gastronomiepreis 2011“ in Düsseldorf im Februar 2012.

Bislang seien bereits zahlreiche Bewerbungen um den Preis eingegangen, berichtete Lothar Menge, Vertriebsdirektor der Warsteiner-Gruppe und Jurymitglied. „Wir wollen die Vorbilder der gastgebenden Branche auszeichnen Sie können anspornen, Mut machen und Wertschätzung für die Branche transportieren.”

“Öko-Test”: Regionale Lebensmittel – Der große Schwindel

(Frankfurt/Main, 05. September 2011) Für regionale Lebensmittelmarken wie „Ein gutes Stück Heimat“ von Lidl, „Unsere-Heimat“ von Edeka oder „Aus unserer Region“ von Rewe geben Verbraucher gerne auch mal etwas mehr aus. Doch das ist zumeist rausgeschmissenes Geld:  Echte Regionalprodukte sind
rar, wie eine große Untersuchung in der aktuellen Ausgabe von “Öko-Test“.

"Öko-Test": Regionale Lebensmittel - Der große SchwindelDie Hersteller sind teilweise recht erfindungsreich,  wenn sie normale Produkte in regionale umetikettieren.  Ein gutes Beispiel ist die Marke „Unser Norden“, die in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Brandenburg vertrieben wird. Der Hersteller Plaza/Sky (Coop) will nicht verraten, woher die Rohstoffe stammen. Doch werden auch Reis, Kaffee und Rotbuschtee vermarktet, die bekannterweise nicht in Deutschland wachsen. Das Unternehmen  begründet das regionale Label damit, dass  alle Lebensmittel entweder in Norddeutschland produziert, veredelt oder abgepackt werden.

Die Regionalmarke von Lidl heißt „Ein Gutes Stück Heimat“. Unter dieser Bezeichnung verkauft der Discounter beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern einen Birnen-Johannisbeerdirektsaft, der in dem rund 1.000 Kilometer entfernten Lindau hergestellt wurde. Auch die Absatzgebiete für die „Unsere Heimat“-Produkte von Edeka Nord und Südwest sind viel zu groß für echte Regionalprodukte.

Doch es mogeln nicht  nur die Großen der Lebensmittelbranche. Auch die kleinen Regionalanbieter werden den eigenen Ansprüchen nicht gerecht.  Das Label der Initiative Landmarkt Hessische Direktvermarkter etwa dürfen Hersteller laut eigener Aussage nur verwenden, wenn 100 Prozent der Rohstoffe aus Hessen stammen. Doch bei der Einhaltung dieser Richtlinien zeigt man sich nicht allzu streng: Die bei Rewe gekauften Röhner Eiernudeln mit dem Label bestehen beispielsweise zu 70 Prozent aus Hartweizengrieß, der  aus BadenWürttemberg stammt.

“Öko-Test” empfiehlt Verbrauchern darauf zu achten, nur echte Regionalprodukte zu kaufen. Diese sind oftmals auf Bauern- und Wochenmärkten erhältlich. Der Vorteil dieser Produkte ist, dass sie die Wirtschaft vor Ort fördern und die Umwelt schonen, da die Transportwege kurz sind.

hrs.de – IAA in Frankfurt/Main: Zimmerpreise steigen um +36%

(Frankfurt/Main, 05. September 2011) Sagenhaft: Die Frankfurter Hoteliers dürfen sich freuen – Zimmer ausgebucht und Ratenanstieg um durchschnittlich 36 Prozent. Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA, 15. bis 25. September) werden rund 845.000 Besucher in den Messehallen erwartet. In diesem Jahr verlangen die Frankfurter Hoteliers während der Automobil-Ausstellung im Durchschnitt 126,59 Euro pro Zimmer, hat hrs.de errechnet. Dies bedeutet einen Preisanstieg von 36 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Besonders im Ein- und Zwei-Sterne-Segment müssen Frankfurt-Besucher während der Messe höhere Zimmerpreise in Kauf nehmen. Die Steigerung beträgt in diesen Kategorien über 50 Prozent. Frankfurter Hotels im Drei- und Vier-Sterne-Bereich verlangen während der IAA im Durchschnitt 35 Prozent mehr als im Jahresmittel. Drei-Sterne-Hotels berechnen durchschnittlich 97 Euro pro Zimmer. Bei den Vier-Sterne-Häusern wird eine Durchschnittsrate von knapp 136 Euro pro Zimmer verlangt. Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von gut 203 Euro sind Fünf-Sterne-Hotels während der Automobil-Ausstellung um gut 26 Prozent teurer als im Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Deutlicher Anstieg auch im Vergleich zur letzten IAA im Jahr 2009: Im Schnitt knapp 18 Prozent mehr berechnen die Frankfurter Hoteliers 2011 für ein Zimmer.

Interessant präsentiert sich die enorme Preisspanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Übernachtungspreis während der diesjährigen IAA. Während das günstigste Haus bereits ab 52 Euro buchbar ist, schlägt das teuerste über hrs.de zur IAA gebuchte Hotel in Frankfurt mit einem Übernachtungspreis von stolzen 418 Euro zu Buche. Bemerkenswert: Bereits 2-Sterne-Hotels stellen zur IAA bis zu 218 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. Auch 3-Sterne-Häuser verlangen in der Mainmetropole bis zu 258 Euro für ein Hotelzimmer.

Doch nicht nur die IAA sorgt für steigende Nachfrage nach Hotelzimmern. Vom 9. bis 19. September 2011 findet mit der Herbst-Dippemess in Frankfurt/Main das laut eigener Aussage größte Volksfest im Rhein-Main-Gebiet mit erwarteten zwei Millionen Besuchern statt und sorgt zusätzlich für volle Betten.

Bei der Auswertung wurden ausschließlich tatsächliche Buchungen in Frankfurt am Main berücksichtigt. Verglichen wurden die Zimmerpreise während der IAA 2011 (15. bis 25. September 2011) mit den durchschnittlichen Zimmerpreisen der vergangenen zwölf Monate sowie den Durchschnittspreisen zur IAA 2009 (17. bis 27. September 2009). Stichtag für die Erhebung der Werte war der 29. August 2011. Die angegebenen Preise beziehen sich auf den durchschnittlichen Zimmerpreis pro Nacht.

Oktoberfest macht Münchner Hotels deutlich teurer
Am 17. September 2011 beginnt auf der Theresienwiese in München das 178. Oktoberfest. Das weltweit größte Volksfest lockt jährlich rund sechs Millionen Besucher in die bayerische Landeshauptstadt. Wie jedes Jahr steigt während der gut zweiwöchigen Wiesn nicht nur der Preis für die Maß Bier, auch die Hotelpreise in und um München ziehen wegen der starken Nachfrage deutlich an. So müssen laut hrs.de Hotelgäste in diesem Jahr während der Wiesn pro Nacht durchschnittlich 181,18 Euro für ein Zimmer in München zahlen. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 77 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate, der bei 102,44 Euro liegt.

Besonders markant fällt der Preisanstieg bei den Drei-Sterne-Hotels in München aus. Knapp 169 Euro pro Nacht werden hier im Durchschnitt für eine Übernachtung während der Wiesn verlangt. Die Durchschnittsrate für die vergangenen zwölf Monate liegt bei gut 87 Euro, was eine Steigerung von 93 Prozent bedeutet. Vier-Sterne-Häuser verlangen zum Oktoberfest knapp 194 Euro pro Zimmer und damit 68 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt. Bei den Fünf-Sterne- Hotels liegt der Durchschnittspreis bei 371 Euro, das entspricht einer Preissteigerung von gut 72 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis der vergangenen zwölf Monate.

Bemerkenswert: Bereits Zwei-Sterne-Hotels stellen zur Wiesn-Zeit bis zu 248 Euro pro Nacht und Zimmer in Rechnung. 3-Sterne-Häuser in München verlangen bis zu 413 Euro für ein Hotelzimmer. Generell reicht die Preisspanne von 51 Euro für das günstigste Zimmer bis zu 560 Euro pro Nacht für das teuerste über hrs.de gebuchte Hotelzimmer zum Oktoberfest in München.

Gegenüber dem Vorjahr fällt der Wiesn-Aufschlag moderat aus. 2010 bezahlten Hotelgäste während dem Oktoberfest im Durchschnitt 179,83 Euro für ein Zimmer in München und damit 0,75 Prozent weniger als in diesem Jahr.

Bettensteuer – Thüringer OVG urteilt: Jena darf vorläufig weiterhin Matratzen-Maut kassieren

(Jena, 05. September 2011) Neuer Rückschlag: In Jena darf die Bettensteuer 1-2 Euro je Übernachtung) weiter kassiert werden. Ein Eilantrag eines Hoteliers wurde nun vom Thüringer Oberverwaltungsgericht zurück gewiesen. Zur Begründung heißt es u.a., es seien keine “schweren Nachteile” für die Beherbergungswirtschaft erkennbar. Zudem sei die Abgabensatzung de Stadtverwaltung nicht ungültig.

Allerdings läuft noch ein sog. Normenkontrollverfahren. Darin müsse geprüft werden, heißt es vom Gericht, ob die sog. örtliche Aufwandssteuer gerechtfertig sei. Doch dies reichte nicht aus, sie per Eilantrag vor einer endgültigen Entscheidung außer Vollzug zu setzen.

Damit wird einmal mehr deutlich, dass der bundesweit auf dem Vormarsch befindlichen Zwangsabgabe juristisch nur schwer etwas entgegen zu setzen ist. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind unterschiedlich. Besonders betroffen sind Geschäftsreise-Hotels, die nicht von einem starken Besucher-Anstieg wie beispielsweise in Berlin, Hamburg oder Köln profitieren können.

Hotelmarketing – UK: Werbeaufsicht fühlt tripadvisor.com auf den Zahn – Falsche Bewertungen?

(London, 05. September 2011) Die britische Reputations-Management-Firma Kwikchex hat beinahe ein Jahr lang Informationen über gefälschte Hotelbewertungen auf der Social-Media-Plattform tripadvisor.com gesammelt. Jetzt hat Kwikchex Beschwerde bei der Advertising Standards Authority (ASA) eingelegt. Dies berichtete der Nachrichtendienst pressetext.com.

“In Österreich gab es bisher keine Beschwerden gegen Bewertungsportale. Es gab aber Fälle, wo die Portale unseriöse Poster von sich aus ausgeschlossen haben”, sagte Michael Straberger, Präsident des österreichischen Werberats. Dass nicht alle Bewertungen auf einschlägigen Internetportalen ernst zu nehmen sind, ist seit längerem bekannt. Exzesse wie der Fall eines Briten, der in sieben Jahren 32.300 Hotels bewertete, machen immer wieder Schlagzeilen. “Dass man sich auf Bewertungen im Netz nicht immer verlassen kann, ist klar. Ich glaube, dass Konsumenten sehr wohl einschätzen können, was echt ist und was nicht. Oft sind die falschen Einträge auch sehr schlecht gemacht”, sagt Straberger.

In England untersucht die ASA jetzt, ob tripadvisor.com mit seiner Werbe-Behauptung, echte Rezensionen zu liefern, die Kunden getäuscht hat. Das Verfahren wird einige Wochen dauern. Konkret wirft Kwikchex tripadvisor.com vor, unverifizierte Empfehlungen für Werbezwecke zu verwenden und Konsumenten mit dem Versprechen “echte Berichte von echten Reisenden” in die Irre zu führen. Sollte die ASA Kwikchex Recht geben, müsste tripadvisor.com sein gesamtes Marketing umkrempeln. “Bei Auffälligkeiten käme es auch in Österreich zu einer Prüfung durch den Werberat und seine Partner”, erklärt Straberger. Kürzlich hat Kwikchex ein ähnliches Verfahren gegen tripadvisor.com auch in den USA eingeleitet.

Das Problem mit Bewertungsplattformen ist, dass sie sich zu einfach manipulieren lassen. Mangelnde Kontrollmechanismen erlauben es auch Personen aus dem Umfeld der Besitzer Bewertungen abzugeben. Solche Rezensionen fern jeglicher Objektivität können ein Qualitätsranking schnell verzerren. Manche Buchungsplattformen haben mittlerweile Systeme eingeführt, die es schwieriger machen, die Ergebnisse zu manipulieren. Solange sich kein sicherer Weg durchgesetzt hat, sind Bewertungsportale jedenfalls mit Vorsicht zu genießen.

HOTELIER TV Doku: Pressekonferenz – Übergabe von Schloss Velden an neuen Betreiber FMTG

(Velden am Wörther See, 03. September 2011) Dokumentation von HOTELIER TV: Pressekonferenz am 01.09.2011 zur Übergabe des Schlosshotel Velden an den neuen Betreiber Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG). Teilnehmer: Erich Falkensteiner, Otmar Michaeler (beide FMTG), Karl Wlaschek (Investor), Friederike Schenk, Gerhard Dörfler (Landeshauptmann Kärtnen), Alexander Hörschläger (Pressesprecher FMTG)

Sehen Sie einen ersten Nachrichtenbeitrag hier: http://www.falkensteiner.com/de/hotel/schloss-hotel-velden 

Link zum Hotel:
http://www.falkensteiner.com/de/hotel/schloss-hotel-velden

Hotelmarkt Hamburg: Alter Messeturm soll 270-Zimmer-Komfort-Hotel werden

(Hamburg, 03. September 2011) Noch ein Hotel in Hamburgs Innenstadt: Das frühere Verwaltungsgebäude der Hamburg Messe soll einem 270-Zimmer-Hotelneubau weichen. Projektentwickler ist die B&L-Gruppe, die bereits das Dorint Hotel am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE; Eröffnung noch im September) und das 2004 eröffnete Intercity-Hotel am Hauptbahnhof geplant hatte.

Ein Betreiber steht noch nicht fest. Start für den Abriss des 1972 gebauten Messeturms soll im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Stadt habe nun die Anhandgabe des städtischen Grundstücks bis zum 31. Dezember beschlossen. B&L hatte bei der Ausschreibung durchgesetzt und will im November/Dezember einen Beuantrag einreichen. Ziel sei der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages mit einer Laufzeit von 75 Jahren.

China setzt auf über 400 neue Tophotels: Hotelbau boomt im Reich der Mitte – Neue Luxushotels im Spielerparadies Macau

(Hamburg, 03. September 2011) Der Hotelmarkt China boomt weiterhin. Rund 400 Hotelprojekte der gehobenen Kategorien (vier und mehr Sterne) mit mehr als 119.000 Zimmern sind in Entwicklung bzw. in Bau. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von über 20 Millarden Euro. Die größten Hotelbauten entstehen derzeit im „asiatischen Las Vegas“ Macau: Das Sheraton am Cotai Strip wird 4.000 Zimmer umfassen, das Holiday Inn 1.224 Zimmer und das St. Regis 889 Zimnmer. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von www.tophotelprojects.com, einem internationalen Informationsdienstleister für Hotelprojekte und Kettenhotels weltweit.

Top Hotel Projects in China - August 2011

Eines der ambitionierten Hotelprojekte von Hilton Worldwide und Las Vegas Sands ist das Conrad Macau mit 636 Zimmern. Das Tophotel woll im Frühjahr 2012 am Cotai Strip nebem dem seit vier Jahren laufenden Venetian Macao Resort (3.000 Suiten) eröffnet werden. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Las Vegas Sands will künftig insgesamt 20.000 Hotelzimmer in Macau vorhalten und hegt große Erwartungen an ein drei Millionen Quadratmeter großes Shopping-Center neben den Hotels. Allein das geplante Konferenzzentrum wird rund 2,5 Millionen Quadratmeter Fläche aufweisen.

Conrad Hotel Macao – Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein

Conrad Hotel Macao – Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein

Conrad Hotel Macao – Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein
Am sagenhaften Cotai Strip, der bereits jetzt bunter und quirliger als das Zentrum von Las Vegas wirkt, werden die namhaften Hotelbetreiber der Marken Four Seasons, Sheraton, St. Regis, Shangri-La, Traders, Conrad, Fairmont, Raffles, Swiss Hotel, InterContinental und Holiday Inn ihr Glück versuchen.

25. Schleswig Holstein Gourmet Festival: Gala mit den Spitzenköchen

(Schleswig, 03. September 2011) Im Waldschlösschen Schleswig knallen am 11. September die Champagner-Korken. Dort, wo unter anderem 1987 das Schleswig-Holstein Gourmet Festival aus der Taufe gehoben wurde, zeigen die Ausnahme-Köche Harald Wohlfahrt (Baiersbronn), Jörg Müller (Sylt), Lutz Niemann (Timmendorfer Strand) und Dänemarks Senkrechtstarter Thorsten Schmidt (Århus) einen spannenden Streifzug durch Europas angesagte Küchen: von der Haute Cuisine über die Regionalküche bis zur experimentellen nordischen Version. Trüffelpapst Ralf Bos führt durch das Festmenü mit Dessertparty.

25. Schleswig Holstein Gourmetfestival

In den letzten 25 Jahren hat sich viel in den Küchen und auf den Tellern getan: die Produkte sind qualitativ besser, die Kochkunst ausgefeilter. 1987 stand Jörg Müller als Gastkoch bei Familie Behmer im Waldschlösschen am Herd. Damals war er mit seinen zwei Michelin-Sternen Vorreiter der Kulinarik in ganz Schleswig-Holstein. Sein Fazit: „Heute ist die Küche des Nordens leichter und bekömmlicher, sie ist offen für neue Einflüsse und Experimente.“

Die Macher des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals nehmen für sich in Anspruch, die Kochkunst im Land zwischen den Meeren beeinflusst zu haben. “Das war und ist das Ziel unseres Zusammenschlusses. Schaut man sich heute die Sterne-Landschaft an, ist unser Bundesland vorn dabei“, sagte Lutz Niemann, seit 1990 mit der Orangerie im Maritim Seehotel engagiertes Mitglied der Kooperation.

Das einstige Agrarland mit knapp drei Millionen Einwohnern auf rund 16.000 Quadratkilometern ist heute mit seinen vier Zwei-Sterne- und neun besternten Restaurants ein gern bereistes Feinschmecker-Paradies. „Wir schauen über den Tellerrand und möchten unseren Gästen wie Mitarbeitern immer wieder neue Impulse geben. Daher achten wir auf eine gute Mischung aus bewährten und neuen Gastköchen mit unterschiedlichen Kochstilen“, erklärte Kooperations-Präsident Klaus-Peter Willhöft.

In der Jubiläumssaison stehen mit Magnus Ek (Schweden) und Thomas Schmidt (Dänemark) gleich zwei trendgebende Profis aus Skandinavien an schleswig-holsteinischen Herden. Ihr Debut beim wohl ältesten Gourmet Festival Deutschlands geben Stefan Hartmann, Marco Müller, Nelson Müller, Alexandro Pape und André Stolle. Die Feinschmecker-Landkarte ergänzt in dieser Saison das Neumitglied Ambassador Hotel & Spa in St. Peter-Ording.

Mit dem innovativen Konzept „Tour de Gourmet Jeunesse“ hat die Kooperation einen Volltreffer gelandet, der zum Hot Spot für junge Feinschmecker avanciert. In seiner fünften Saison geht das kommunikative Restaurant-Hopping am 08. Januar 2012 mit dem Audi-VIP-Shuttle von Kiel über Schleswig bis nach Glücksburg. Sehen Sie hier dazu einen Filmbericht von HOTELIER TV: http://www.youtube.com/watch?v=sVIpkbT72DU

Programm des Papstbesuches im September

(Berlin, 02. September 2011) Im Rahmen seines Besuchs in Deutschland wird Papst Benedikt XVI. am 22. September in Berlin mit den Spitzen der fünf Verfassungsorgane zusammentreffen und vor dem Plenum des Bundestages eine Rede halten. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/6827) auf eine Kleine Anfrage (17/6760) der Fraktion Die Linke mit.

Ferner sei beabsichtigt, dass der Papst im Olympiastadion in Berlin eine Eucharistiefeier abhalten wird. Im Rahmen seines Besuchs in Deutschland vom 22. bis 25. September wird der Papst unter anderem die Ministerpräsidenten der Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin und Thüringen treffen. Das Besuchsprogramm umfasse außerdem Begegnungen mit Vertretern anderer Glaubensgemeinschaften.

Da Benedikt XVI. einer Einladung des deutschen Staatsoberhauptes folge, übernehme die Bundesrepublik die Kosten für den offiziellen Teil des Programms am 22. September. Als Gastgeber gewährleiste sie zudem die Sicherheit und das Wohlergehen des Gastes und überdies die Sicherheit aller Veranstaltungsteilnehmer. Die Größenordnung der entstehenden Kosten könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eingeschätzt werden, heißt es in der Antwort weiter. Die Kosten für Einsätze der Sicherheitsbehörden im Rahmen der eigenen Aufgabenwahrnehmung würden zudem nicht gesondert erfasst, sondern aus deren regulären Haushalten finanziert.

Kameha Grand Bonn: Thomas Kleber stellt zwei zusätzliche Executives ein

(Bonn, 02. September 2011) Dirk Salzsieder (35) ist Resident Manager, Nikolaus Nenov (35) startet als Director of Sales & Marketing im Kameha Grand Bonn, Hotel des Jahres 2011. Thomas Kleber, Geschäftsführender Direktor des Kameha Grand Bonn, freut sich sehr über die Bereicherung seines Führungsteams: „Dirk Salzsieder und Nikolaus Nenov sind Gastgeber aus Leidenschaft – das ist die wichtigste Auszeichnung für uns. Beide bringen Führungserfahrung aus der internationalen Hotellerie mit und sind für das gesamte Kameha Team eine große Bereicherung“.

Nikolaus Nenov & Dirk Salzsieder

Nikolaus Nenov & Dirk Salzsieder

Vor seinem Wechsel nach Bonn war Dirk Salzsieder für Mandarin Oriental in unterschiedlichen Destinationen tätig, zuletzt als Director of Rooms in Macau und davor als Front Office Manager im Mandarin Oriental Hyde Park London sowie als Executive Housekeeping Manager und Assistant Front Office Manager im Mandarin Oriental München. Seine Karriere begann der gebürtige Bochumer mit einer Ausbildung im Hotel Schloss Reinhartshausen in Eltville. Im Kameha Grand Bonn ist Dirk Salzsieder für den gesamten Rooms Bereich verantwortlich, dazu gehören neben Housekeeping, Reservierung, Front Office und Guest Relations auch die Servicezentrale „Just for you“ sowie der  Kameha Spa, Security und die technische Abteilung. Die Position des Resident Manager wurde aufgrund der sehr guten Auslastung und des erfolgreichen operativen Geschäftes neu geschaffen.

Nikolaus Nenov kehrt als gebürtiger Bonner in seine Heimatstadt zurück. Nach einer Ausbildung und einem Management Trainee im Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt wechselte Nikolaus Nenov zunächst als Sales Manager in das Frankfurter Marriott und anschließend als Key Account Manager Central Germany zur Marriott Hotel Holding nach Eschborn. Vor seinem Wechsel ins Kameha Grand Bonn war Nikolaus Nenov als Director Global Sales MICE Germany & Austria für die Sol Media Hotels & Resorts und davor als Director of Sales im Renaissance Hotel Karlsruhe tätig. Auch die Position des Director of Sales & Marketing wurde aufgrund der erfolgreichen Bilanz des Kameha Grand Bonn im zweiten Jahr seines Bestehens erstmals besetzt.

Hotellerie: EU verlangt mehr Daten von Hotels

(Berlin, 02. September 2011) Da die Europäische Union in einer neuen Verordnung zusätzliche Daten von Hotels verlangt, muss das Beherbergungsstatistikgesetz geändert werden. So müssen in Zukunft Hotels mit 25 und mehr Zimmern zusätzlich zu den schon bisher erhobenen Angaben Daten zur Zimmerauslastung übermitteln, um die aus der EU-Verordnung resultierenden Lieferverpflichtungen erfüllen zu können, heißt es in dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Beherbergungsstatistikgesetzes und des Handelsstatistikgesetzes.

Diese Angaben dürften in der Regel in den Softwaresystemen der Betriebe enthalten sein, da es sich bei der Nettozimmerauslastung um eine klassische betriebswirtschaftliche Kennzahl des Gewerbes handele, heißt es in der Begründung des Gesetzentwurfs. Wie es weiter heißt, kommt es auch zu einer Entlastung des Beherbergungsgewerbes insgesamt. So sind in Zukunft nur noch Betriebe, die mindestens zehn Gäste gleichzeitig aufnehmen können, zur Ablieferung von Daten verpflichtet. Bisher liegt die Grenze bei neun Gästen.

Mit der Verabschiedung in Brüssel zeichnen sich auch Änderungen für die Beherbergungsstatistik in Deutschland ab, die ab Januar 2012 wirksam werden:

  • Jährlicher und monatlicher Ausweis einer Nettobelegungsrate der Zimmer in Hotels, Gasthöfen und Pensionen für Beherbergungsbetriebe mit 25 oder mehr Zimmern.
  • Anhebung der Grenze der Berichtspflicht zur Beherbergungsstatistik von neun auf zehn oder mehr Schlafgelegenheiten/Betten.
  • Jährlicher Ausweis der Nettobelegungsraten der Betten und der Zimmer nach Größenklassen (< 25 Zimmer, < 99 Zimmer, ≥ 100 Zimmer).
  • Ausweis der Anzahl der Betriebe mit einem oder mehreren Zimmern für Personen mit eingeschränkter Mobilität, einschließlich Rollstuhlfahrer, alle drei Jahre.

„Die Abschneidegrenze bei 25 und mehr Hotelzimmern ist aus unserer Sicht ein Kompromiss, der die Datenqualität nicht allzu sehr beeinträchtigen sollte“, sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Nachweis der Zimmerauslastung war in Deutschland gegen den ausdrücklichen Willen der Hotellerie zum 1. Juli 2005 – nach nur knapp zwei Jahren der Erfassung – aus der deutschen Beherbergungsstatistik wieder gestrichen worden. Dadurch stehen seit dem Jahr 2005 keine Angaben mehr zur Zimmerauslastung aus amtlicher Quelle zur Verfügung. Stattdessen wurde nur noch die für die Branche erheblich weniger aussagekräftige Bettenauslastung ermittelt.

Die Tourismusindustrie in der Europäischen Union nimmt in den Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten einen hohen Stellenwert ein. Zur Bewertung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihrer konjunkturellen Verfassung sind genaue Kenntnisse über den Umfang der Reiseströme, ihre Merkmale, das jeweilige Profil der Touristen und Informationen über die Reiseausgaben für die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten erforderlich. Seit dem Inkrafttreten der ersten Richtlinie (95/57/EG) über die Erhebung statistischer Daten im Bereich des Tourismus am 23. November 1995, hat sich das Reiseverhalten der Gäste, die Tourismusindustrie und die Art der von der Europäischen Kommission benötigten Daten stark verändert, was eine Anpassung der Tourismusstatistiken notwendig gemacht hat. In Deutschland wird die EU-Tourismusstatistikverordnung durch ein Gesetz zur Änderung des Beherbergungsstatistik-gesetzes und des Handelsstatistikgesetzes umgesetzt werden, dessen Entwurf zur Beratung bereits in den Bundesrat eingebracht ist.

Hotelmarketing: Hotels sollen per Video gebucht werden – Luftaufnahmen per Heli

(Berlin, 02. September 2011) Eine verrückte Idee, ein Helikopter, ein Filmteam und ein guter Plan – das sind die Zutaten für ein neuartiges Projekt, das die Reisesuche revolutionieren soll: Aus dem Helikopter werden an beliebten Urlaubszielen weltweit ganze Küstenabschnitte sowie alle Hotelanlagen in den Feriengebieten abgefilmt, die anschließend als Videoclips an die neue Traffics VBE (Video Booking Engine) „Heli View“ angebunden werden. Im Hintergrund greift die neue Anwendung auf die vom Fraunhofer Institut Fokusentwickelte und von Bittubes vermarktete „Non-Linear Video Technologie“ zu. Damit können aus dem Traffics Buchungssystem On-demand-Preise und Verfügbarkeiten im Videoclip dargestellt werden. Hotels lassen per Klick im Video auswählen und buchen.

Traffics "Heli View". Hotelbuchung über eine neue Video Booking Engine

Traffics "Heli View". Hotelbuchung über eine neue Video Booking Engine

Alle verfügbaren Hotels sind im Videoclip durch ein Preis-Fähnchen gekennzeichnet. Per Mouseover werden weitere Informationen wie Name, Kategorie und Bewertung des Hotels angezeigt. Ein Klick auf das gewünschte Hotel bringt den Nutzer schließlich zum nächsten Filmclip: Während des 360 Grad-Rundfluges kann sich der User ein genaues Bild vom ausgewählten Hotel machen und die potenzielle Unterkunft von allen Seiten begutachten. Innerhalb des Videos werden zudem auf der rechten Seite weitere Informationen sowie Hotelbewertungen zur Urlaubsanlage dargestellt.

Realisiert wird das Projekt mit dem Cineflex-Kamerasystem. Das Cineflexsystem ist eines der hochwertigsten Systeme weltweit, das speziell für Luftaufnahmen eingesetzt wird. Normalerweise kommt das Cineflex-Kamerasystem bei großen Filmproduktionen zum Einsatz. Die Kamera wird außen am Helikopter installiert und vom Operator im Inneren des Hubschraubers bedient. Die entstehenden Aufnahmen werden im sog. Full-HD-Modus aufgezeichnet, der höchste Bildqualität verspricht. Etwa 80 Flugstunden mit Filmmaterial von den Kanaren und den Balearen hat das Team bereits hinter sich. Ab September startet das „Heli View“-Team entlang der gesamten Mittelmeerküste, dazu wurden für mehrere hundert Stunden Flugzeit ein Helikopter „Bell JetRanger“ sowie eine Diamond Aircraft gechartert. Ziel ist es, noch in diesem Jahr die Mittelmeerküsten abzufilmen.

„Heli View ist eine ganz neue Dimension der Online-Reisebuchung. Dabei stehen Emotionen und Spaßfaktor an oberster Stelle. Mit der neuen Funktion werden wir uns deutlich von unseren Mitbewerbern abheben und nicht nur unser Unternehmen einen weiteren Schritt voranbringen, sondern auch in Sachen Reisesuche neue Maßstäbe setzen. Nicht nur der Urlaub an sich soll Spaß machen, sondern schon die Planung soll durch bewegte Bilder alle Sinne ansprechen und die Vorfreude auf den Urlaub noch steigern“, sagte Traffics-Chef Salim Sahi. „Möglich macht dies unsere Non-Linear Video Technologie“, so Robert Seeliger, Projektleiter Future Applications and Media am Fraunhofer Institut Fokus. „Das System verknüpft Bewegtbildinhalte mit Zusatzinformationen zu einem interaktiven, non-linearen Videoerlebnis. Wir freuen uns, zusammen mit Traffics dieses spannende und innovative Projekt zu realisieren.“

HOTELIER TV 1:30: Schloss Velden – Übernahme durch die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG)

(Velden am Wörther See, 02. September 2011) Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa”-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Schloss Velden, nun ein Falkensteiner Hotel: Spa wird ausgebaut – Hochpreisstrategie bleibt – Aufnahmeantrag bei Leading

(Velden am Wörther See/Kärnten, 01. September 2011) Pünktlich um Mitternacht war es soweit: Sämtliche Mitarbeiter begrüßen die späten Gäste im Falkensteiner Resort am Wörther See (104 Zimmer und Suiten, 7 Mio. Euro Jahresumsatz). Das Schlosshotel Velden ist nun kein Capella Hotel mehr, sondern wird nach dem Verkauf an „Billa“-Gründer Karl Wlaschek von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) betrieben; wir berichteten. Auf Wellness und Spa soll noch mehr Wert gelegt werden, es werden rund zwei Millionen Euro investiert. Die Hochpreisstrategie soll trotz bekannter Auslastungsschwierigkeiten in den Wintermonaten beibehalten werden. Eine Aufnahme bei Leading Hotels of the World (LHW) wird beantragt. FMTG will im nächsten Jahr den Umsatz um stolze zehn Prozent steigern und innerhalb der nächsten 24 Monaten in die schwarzen Zahlen drehen.

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Falkensteiner Schlosshotel Velden

Eine neue Ära für Schloss Velden ist angebrochen. FMTG-Chef Otmar Michaeler will das Schlosshotel in in der neu geschaffenen „Premium Collection“ der Falkensteiner Hotels & Residences führen. Die Aufnahme bei der New Yorker Premium-Marketingkooperation LHW wird sowohl für das Schlosshotel sowie für die beiden weitere Hotels der Falkensteiner-Premium-Collection (Falkensteiner Balance Resort Stegersbach/Burgenland und Falkensteiner Hotel & Spa Iadera/Zadar in Kroatien) beantragt. Damit sollen gezielt internationale Gästegruppen angesprochen werden. Die Vermarktungskraft von Leading ist unzweifelhaft stark, jedoch gilt diese Art von Marketing als vergleichsweise teuer.

Kostspielig in Schloss Velden sind die Herbst- und Wintermonate. Der vorherige Betreiber, Hotelier-Legende Horst Schulze mit Capella Hotels, sieht dies weiterhin als Knackpunkt im Konzept. Bislang galten es, dass man den nötigen Jahresumsatz in den drei Sommermonaten verdienen – mit Topauslastung und Highlight-Events wie „Fete Blanche“. So will man bei FMTG noch stärker auf den luxuriösen Spa „Aquapure“ des Hauses setzen. Nach Weihnachten soll der Wellness-Bereich um- und ausgebaut werden; die Fertigstellung ist für Frühjahr 2012 geplant. Hinzu kommen sollen eine Saunawelt und großzügige Liegeflächen. Auf eine überzeugende Wellbeing- und Lifestyle-Welt innerhalb der Hotelmauern wird es ankommen. Im Winter leidet der mondäne Seeort Velden oft unter dem hartnäckigen Nebel, während in den (für Hotelgäste etwas zu weit entfernten) Skigebieten die Sonne scheint.

„An der Qualität möchten wir nichts ändern und eine hochpersonalisierte Gästebetreuung anbieten, jedoch werden wir sicher flexibler und effizienter beim Kostenmanagement agieren. Die Hochpreisstrategie wollen wir ebenfalls beibehalten“, sagte Michaeler. 

Im anspruchsvollen F&B-Konzept sind keine nennenswerten Veränderungen, oder gar Abstriche zu erwarten. Neu wird das Angebot der Halbpension – populär in der Ferienhotellerie – sein. Mit Sven Nickol gelang in Schloss Velden ausgerechnet einem Deutschen ein sagenhafter Aufstieg in die Sterneküche. Seit Juni ist Stefan Lastin neuer Executive Chef und etablierte bereits ein neues kulinarisches Konzept im Fine-Dining-Restaurant „Schlossstern“. „Diese Abteilung liegt mir als gelernter Koch besonders am Herzen“, sagte Erich Falkensteiner, Aufsichtsratschef bei FMTG. „Mit dem A-la-carte-Restaurant ‘Seespitz’ und dem Gourmetrestaurant ‘Schlossstern’ haben wir zwei Top-Adressen, wo wir für Gaumenfreuden sorgen werden. Dabei möchten wir eine Kulinarik umsetzen, die hochwertig, aber nicht abgehoben ist und die besten Zutaten und Spezialitäten lokaler Provenienz mit unserem Alpe-Adria Konzept kombiniert. Egal, ob A-la-carte oder Halbpension.“

Wlaschek stellt Rolls-Royce vor die Hoteltür
Neu-Eigentümer Karl Wlaschek (94) sieht sein Schlosshotel ganz klar als „Nummer Eins am berühmtesten See Österreichs“. Der unausgeprochene Kaufpreis – angeblich 50 Millionen Euro – gilt als Schnäppchen. Die notleidende Bank Hypo Alpe Adria hatte das leer stehende Schloss 2003 von Gunther Sachs gekauft und rund 150 Millionen Euro investiert. Der zuletzt verkündete Verkauf an den italienischen Hotelier und Investor Ugo Barchiesi war geplatzt, das angeblich Zahlungsfristen nicht eingehalten worden waren. Dieser betrachtete den Verkauf an Wlaschek Zeitungsberichten zufolge als rechtswidrig. Ob Barchiesi nun noch juristisch reingrätschen wird, wie manche befürchten, bleibt abzuwarten.

Wlaschek, der einst im Schloss Velden Piano spielte, hat sein Vermögen mittlerweile in rund 250 Immobilien investiert. Das Ende des 16. Jahrhunderts gebaute Schloss ist sicherlich die Krönung seines Besitzes und Lebenswerkes. Der charismatische Unternehmer regiert durchaus ins Hotelgeschäft heinein. So will er die alte Forellenzucht wieder aktiviert sehen, engagierte eaus eigener Tasche eine Band für die Schlossbar, preist die zum Verkauf stehenden Apartments an und er stellte kurzerhand mit seiner Stiftung dem Hotelbetrieb einen Rolls-Royce vor die Tür.