Monatsarchiv: September 2011

Hotel Price Index von hotels.com: Weltereignisse führen zu dramatischen Sprüngen bei Hotelpreisen

(London, 15. September 2011) Die Hotelpreise unterlagen laut dem neuesten Hotel Price Index (HPI) von hotels.com in der ersten Hälfte des Jahres 2011 deutlichen Schwankungen infolge von politischen Unruhen und Naturkatastrophen.Der durchschnittliche Zimmerpreis stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres weltweit um knapp drei Prozent an, doch das kaschiert die steilen Anstiege und Abfälle in den Regionen, in denen die historischen Ereignisse stattgefunden haben. Ein aktuelles Statement von hotels.com-Chef David Roche ist im internationalen Kanal von HOTELIER TV abrufbar.

hotels.com Hotel Price Index 1. Halbjahr 2011

Auch andere Faktoren wie die Stärke der Währung und das Zimmerangebot hatten Einfluss auf die durchschnittlichen Zimmerpreise auf der ganzen Welt. Allerdings zeigt der Bericht, dass diese Preise insgesamt nur knapp sechs Prozent höher lagen als im Jahr 2004, als der HPI eingeführt worden ist, was für Reisende einen hervorragenden Wert darstellt.

Im Asien-Pazifik-Raum fielen die Preise übers Jahr um sechs Prozent, doch in anderen Gebieten stiegen sie an: um vier Prozent in Nordamerika, zwei Prozent in Europa und Lateinamerika und ein Prozent in der Karibik.

Wer trägt die Kosten des Arabischen Frühlings?
Die Aufstände, die sich in Nordafrika und dem Nahen Osten ereigneten, führten zu einem deutlichen Absinken der Hotelpreise in der ganzen Region, da Touristen und Geschäftsreisende nicht nur den Ländern fernblieben, die unmittelbar von den inneren Unruhen betroffen waren, sondern auch denen, die den politischen Protesten entgangen waren.

Dieser Vertrauensverlust bei den Verbrauchern brachte jedoch den Urlaubszielen in Südeuropa Pluspunkte ein, da die Reisenden sich wieder traditionelleren Häfen zuwandten. Die steigende Nachfrage liess die Preise an manchen Urlaubszielen unter der spanischen Sonne hochschnellen, und der gesamte HPI für Europa stieg im Vergleich zur ersten Jahreshälfte um zwei Prozent an.

Irland erhielt Hilfe durch die im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Besuche von Königin Elizabeth II und Präsident Obama, die dank ihrer Anziehungskraft auf Besucher und die gestiegene Nachfrage zu einer leichten Erholung der Hotelpreise führten.

Erdbeben in Japan bringt Preise im Asien-Pazifik-Raum zum Einbruch
Die Durchschnittspreise für Hotelzimmer im Asien-Pazifik-Raum fielen in demselben Zeitraum um sechs Prozent. Das Erbeben in Japan, der Tsunami und die Nuklearkrise in Fukushima führten zu verringerten Belegungszahlen und einer sinkenden Nachfrage im Land selbst und hatten ausserdem auch einen Dominoeffekt auf andere Teile der Region, da die Japaner lieber zu Hause blieben.

Trotz der nach unten drückenden Preise wurden in der Region jedoch auch stellenweise Anstiege vermerkt, insbesondere in starken Volkswirtschaften wie Australien, wo Geschäftsreisende weiterhin fleissig unterwegs waren und der Australische Dollar sich auf hoher Ebene bewegte.

Reisende aus Ländern mit blühender Wirtschaft geniessen niedrigere Hotelpreise
Dieser Faktor zeigte sich auch in anderen Ländern mit starken Währungen und Volkswirtschaften, was bedeutete, dass Bürger aus Ländern wie Brasilien, Schweden und der Schweiz von den niedrigeren Preisen an vielen Reisezielen profitierten, besonders wenn in den USA oder im Vereinigten Königreich, wo der US-Dollar und das Pfund-Sterling Schwierigkeiten hatten, sich zu behaupten.

David Roche, Chef von hotels.com: Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt.

David Roche, Chef von hotels.com: Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt.

„Dieses Jahr haben zum ersten Mal seit der Einführung unseres Berichts im Jahr 2004 politische und natürliche Ereignisse, die weltweites Aufsehen erregt haben, wie etwa das Erdbeben in Japan und der Arabische Frühling, zu einer deutlich ausgeprägten Volatilität bei den Hotelpreisen geführt“, kommentierte David Roche, Chef von hotels.com. „Allerdings ist es wichtig hervorzuheben, dass trotz einiger aussergewöhnlicher Preisbewegungen das allgemeine Bild eine allmähliche Erholung darstellt, wobei viele Zimmerpreise sich nach wie vor auf dem Niveau bewegen wie vor sieben Jahren und daher für den Reisenden sehr günstig sind.“

Weiter sagte Roche: „Natürlich können auch andere Faktoren wie etwa Devisenschwankungen, einmalige politische, sportliche, kulturelle oder wirtschaftliche Ereignisse und Preisermässigungen von Seiten der Hotelbesitzer die Preise beeinflussen, doch es ist wichtig, den allgemein guten Gesundheitszustand des Sektors hervorzuheben, wie er sich im bisherigen Jahresverlauf gezeigt hat. Das kann man am Anwachsen des Zimmerangebots auf der ganzen Welt sehen, wo sich beinahe 6.000 Hotelprojekte in Bau (Laut “STR Global Construction Pipeline Report” von Juli 2011, Anm. d. Red.) befinden. Diese Erhöhung der Zahl von Unterkünften wirkt sich als Preisbremse aus und bringt dem Verbraucher wiederum Vorteile ein.“

Der HPI von hotels.com basiert auf Zimmerreservierungen, die über die Websites von Hotels.com auf der ganzen Welt getätigt werden, und verfolgt die Preise, die wirklich für die Hotelzimmer gezahlt werden (nicht diejenigen, die in der Werbung angeboten werden), bei etwa 125.000 Häusern an mehr als 19.000 Standorten. Der neueste HPI vergleicht die Preise der ersten Jahreshälfte von 2011 mit demselben Zeitraum des Vorjahres.

„Peninsula in Pink“ – The Peninsula Hotels engagieren sich im Kampf gegen Brustkrebs

(Hongkong, 15. September 2011) Seit mehr als 20 Jahren steht der Monat Oktober weltweit im Zeichen des Kampfes gegen Brustkrebs. Mit der neuen, gruppenweiten Kampagne „Peninsula in Pink“ möchte Peninsula das Bewusstsein für die noch immer häufigste Krebserkrankung bei Frauen schärfen. Pink Ribbon, die rosa Schleife, ist das internationale Symbol der Solidarität mit Betroffenen und Ausdruck der Hoffnung auf Heilung.

Peninsula Pink Afternoon Tea

Peninsula Pink Afternoon Tea

Wichtiger Bestandteil der Kampagne, die weltweit in allen neun Häusern der Hotelgruppe umgesetzt wird, ist Peninsulas Afternoon Tea. Dieser steht vom 01. bis 31. Oktober 2011 unter dem Motto der Initiative „Peninsula in Pink“. So wird zu den traditionellen Sandwiches und Scones mit Clotted Cream und Konfitüre auch rosafarbenes Gebäck gereicht. Für jedes verkaufte Gedeck geht eine Spende an lokale Brustkrebs-Organisationen.

Zusätzlich wird jedes Hotel mit Einzelaktionen lokale Hilfsorganisationen unterstützen: So nehmen Mitarbeiter an Charity-Walks teil, es werden Informationsblätter in den Hotels ausgelegt sowie Seminare zum Thema Brustkrebs für weibliche Gäste und Angestellte veranstaltet. Zudem servieren die Bars Pink-Cocktails, die Hotels in Hong Kong und Shanghai laden zu Ladies Lunches ein, das Peninsula Tokyo offeriert eigens kreierte Geschenkboxen mit feinstem Konfekt.

In allen Peninsula Hotels können die Gäste eine speziell angefertigte Anstecknadel in Form einer rosa Schleife erwerben. Auch dieser Erlös geht an die jeweilige lokale Brustkrebs-Organisation. Als Zeichen des Engagements der Peninsula Hotels im Kampf gegen den Brustkrebs wird jeder Mitarbeiter im Monat Oktober eine Schleife tragen.

Rund 412.000 Frauen sterben jedes Jahr weltweit an Brustkrebs. In Industrienationen ist die Krankheit sogar die häufigste Todesursache bei Frauen. Auch Männer können unter der Erkrankung leiden, rund ein Prozent aller Patienten sind Männer.

Fachumfrage: Gastgeberqualität made in Germany

(Landsberg/Lech, 14. September 2011) Servicequalität muss hohe Ansprüche erfüllen. Vom kleinen Ein-Mann-Betrieb über ein Familienhotel bis zum Grand Hotel – was zeichnet einen echten Gastgeber aus? Diese Fachumfrage unter Entscheidern in der deutschen Hotellerie wird im Auftrag der Redaktion von „Top hotel“ durchgeführt.

Die Teilnahme nimmt nur rund 4 Minuten in Anspruch!
Starten Sie hier die Umfrage: https://www.surveymonkey.com/s/Q72M9MZ

Die Ergebnisse erscheinen in der Ausgabe Oktober 2011 von „Top hotel“.

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Hotelsterne zurück: Neue Stärke mit Fünf Sterne Superior

(Hamburg, 14. September 2011) Zurück auf dem Hotelolymp: Das 102 Jahre alte Grand Hotel Atlantic Kempinski Hamburg erhält die Topauszeichnung Fünf Sterne Superior zurück. Dies wurde heute bei einem Presseempfang mit dem Dehoga-Landesverband Hamburg bekannt gegeben. Damit geht eine drei Jahre dauernde Durststrecke zu Ende. Im September 2008 war bekannt geworden, dass die Hotelsterne infolge der damals noch ausstehenden (und dringend nötigen) Hotelrenovierung nicht wieder verliehen worden wären. Nun ist dies endlich ausgestanden.

Umringt von wohlgesinnten Medien: Peter Pusnik, GM des Hotel Atlantic Kempinski Hamburg, und Rose Pauly, Vorsitzende des Dehoga-Landesverbandes Hamburg, weihen die Hotelsterne ein

Umringt von wohlgesinnten Medien: Peter Pusnik, GM des Hotel Atlantic Kempinski Hamburg, und Rose Pauly, Vorsitzende des Dehoga-Landesverbandes Hamburg, weihen die Hotelsterne ein

Stimmen zur Vergabe der Hotelsterne:

  • „Wir waren immer ein Grand Hotel“ – GM Peter Pusnik
  • „Ein tolles Flaggschiff, die Perle an der Außenalster“ – Rose Pauly, Vorsitzende des Dehoga Hamburg
  • „Dieses Haus in ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Hamburg“ – Dietrich von Albedyll, Chef von Hamburg Tourismus
  • „Die Hotelsterne markieren einen Standardm der weltweit Benchmark ist und bieten eine unabhängige und verlässische Qualitäts-Garantie“ – Pusnik
  • „Wir brauchen jedes Hotel und jedes Bett in Hamburg, um die starke Nachfrage befriedigen zu können“ – Albedyll zum Ausbau des Atlantic

Die Vergabe der offiziellen Dehoga-Klassifizierung gehört zum Alltag in der Hotellerie und ist nicht immer eine wichtige Branchennachricht. Beim Atlantic Hamburg liegt der Fall ein wenig anders. Eigentlich benötigt ein etabliertes Grand Hotel keine Hotelsterne. Jedoch schaden würde es nicht, die begehrte Auszeichnung am Eingang stehen zu haben. Mit dem Prädikat Fünf Sterne Superior wird ohnehin nur weitestgehend die „Hardware“ klassifiziert. Die Freundlichkeit der Mitarbeiter wird offiziell mit dem Siegel „Servicequalität Deutschland“ bezeichnet. Andere Tophotels verzichten bewusst auf die fünf Hotelsterne, sei es aus dem Anspruch ohnehin das beste Hotel Deutschland sein zu wollen (Capella Hotel Breidenbacher Hof Düsseldorf) oder aus dem Kalkül wichtige MICE-Kunden („Pharmakodex“) zu umwerben (z.B. Hotel Intercontinental Berlin).

Hauptkriterien für Fünf Sterne

  • 24 Stunden besetzte Rezeption, mehrsprachige Mitarbeiter
  • Doorman- oder Wagenmeisterservice
  • Concierge, Hotelpagen
  • Empfangshalle mit Sitzgelegenheiten und Getränkeservice
  • Personalisierte Begrüßung mit frischen Blumen oder Präsent auf dem Zimmer
  • Minibar und 24 Stunden Speisen und Getränke im Roomservice
  • Körperpflegeartikel in Einzelflakons
  • Internet-PC auf dem Zimmer
  • Safe im Zimmer
  • Bügelservice (innerhalb einer Stunde), Schuhputzservice
  • Abendlicher Turndownservice
  • Mystery-Guesting

Mehr: http://www.hotelsterne.de/userfiles/Files/downloads/de/Deutsche_Hotelklassifizierung_2010-2014.pdf

Im Spätsommer 2008 geriet das Atlantic Hamburg tagelang in die Schlagzeilen von Leitmedien wie „Welt“ und „Bild“. Der Verlust der Hotelsterne wurde zum Debakel hochstilisiert. Rückblickend analysiert, hätte man damals von Seiten des Hotels die Kommunikation offensiver gestalten und die tatsächliche Bedeutung der Hotelsterne erläutern können. Da jedoch die seit langem angekündigte und erst später begonnene Generalsanierung zu diesem Zeitpunkt noch auf sich warten ließ, war die von einigen wenigen Journalisten geschürte öffentliche Meinung nur sehr schwer zu beeinflussen.

Mit der erneuten Auszeichnung der Fünf Sterne Superior kehrt im ehrwürdigen Atlantic ein wenig mehr Ruhe ein. Das Team um GM Peter Pusnik wird froh darüber sein.

Unterdessen geht die Renovierung weiter. Seit Mai sind 131 restaurierte und neu konzipierte Zimmer – wir berichteten über das erfolgreiche Konzept – in Betrieb. Weitere 120 Zimmer und Suiten werden derzeit noch hergerichtet. Ab dem nächsten Jahr soll der Anbau abgerissen und neu errichtet werden.

VG Media – Urteil: Hotels müssen für TV-Programm bezahlen

(Berlin, 14. September 2011) Keine Ausnahmen bei TV-Gebühren: Hotels müssen auch bei der Nutzung von DVB-T Fernsehgebühren entrichten. Dies stellte das Oberlandesgericht München in einem mittlerweile rechtskräftigen Urteil (AZ: 6 Sch 14/09 WG vom 30. Juni 2011) in einem seit vielen Jahren geführten Rechtsstreit zwischen dem TV-Sender CNN und einem Düsseldorfer Hotel fest.

Neues Urteil: Hotels müssen TV-Gebühren immer bezahlen (Foto: Hotel-TV von amieca)

Neues Urteil: Hotels müssen TV-Gebühren immer bezahlen (Foto: Hotel-TV von amieca)

Wie die VG Media mitteilte, sei die Nutzung von Fernsehsendungen in Hotelzimmern eine eigenständige urheberrechtspflichtige Zweitverwertung. Dabei ist die Frage der Empfangstechnik, die Frage wie kommt das Programm in das Hotelzimmer, unerheblich. Auch der Empfang von über DVB-T empfangenen Programmen ist also eine urheberrechtliche Nutzung. Das Gericht betont, dass der Hotelbetreiber verpflichtet ist, für die Nutzung der Programmsignale einen Lizenzvertrag mit dem Sendeunternehmen oder der zuständigen Verwertungsgesellschaft zu schließen und eine angemessene Vergütung zu zahlen. Angemessen seien z.B. die Tarife der VG Media.

Der Hotelbetreiber profitiere von der Nutzung der Programme, denn die Bereitstellung von Hotelfernsehen finde ihren Niederschlag in den Übernachtungspreisen, auch wenn dies nicht gesondert im Zimmerpreis ausgewiesen sei. Der Hotelgast bezahle mit seinem Zimmerpreis auch die Möglichkeit, Fernsehen zu empfangen, führt das Gericht konkret in der Urteilsbegründung aus.

Das Oberlandesgericht hält fest, dass weitere Faktoren, wie saisonale Auslastung keinen Einfluss auf die Vergütungspflicht haben Zudem bestätigt das Gericht in seinem Urteil ganz allgemein die Verpflichtung von Kabelunternehmen, an die Sendeunternehmen zu zahlen:
„Beabsichtigt allerdings wie im Streitfall ein Hotel (als Kabelunternehmen), mit Zustimmung des Sendeunternehmens seinen Gästen im Wege der Weiterleitung über die hoteleigene Verteileranlage ein Fernsehprogramm anzubieten, so unterliegt es […] einem Kontrahierungszwang.“

„Eventuelle Vereinbarungen zwischen Sendeunternehmen und dem Kabelunternehmen  über die Einspeisung der Programminhalte mittels einer Verteileranlage fallen in den Bereich der Vertragsfreiheit und unterliegen nicht dem Diktat der Angemessenheit im Sinne von § 87 Abs. 5 UrhG.“

Ob ein gesonderter Einspeisevertrag zwischen Sende- und Kabelunternehmen vorliegt, spiele für die Verpflichtung zum Abschluss eines Lizenzvertrages zu angemessenen Bedingungen folglich keine Rolle.  

„Dieses obergerichtliche Urteil bestätigt, dass Nutzer, auch wenn keine direkten, unmittelbaren Entgelte für die Bereitstellung der Sendesignale erhoben werden, zur Zahlung einer angemessenen Vergütung verpflichtet sind. Dies gilt neben Hotels für alle Kabelnetzbetreiber oder Kabelunternehmen der Wohnungswirtschaft“, sagte Markus Runde, Geschäftsführer VG Media.

Hotelmarketing: Hotels suchen Gäste als „Hoteltester“

(München/Bad Wörishofen, 14. September 2011) Ganz neu ist die Idee nicht, aber sexy: Häuser wie das Marriott Hotel München oder das Steigenberger Hotel Der Sonnenhof Bad Wörishofen suchen Gäste als „Hoteltester“. Dabei kommen sie kostenlos unter und einen ausführlichen Fragebogen ausfüllen.

Suitencasting im Marriott Hotel München
Es ist soweit: Die Renovierung der Suiten des München Marriott Hotels ist abgeschlossen. Mit diesem Schritt ist der letzte Meilenstein im Renovierungsprozess des gesamten Hotels erreicht. Exklusiver Komfort und ausgewähltes Design werden von Designer Claudio Carbone, der für die Gestaltung der Suiten zuständig ist, garantiert. Carbone zählt mit seinen Entwürfen für Fünf-Sterne-Hotels, Erlebnisräume und Kunden im Bereich des Luxuswohnungs-Segments zu den gefragtesten Designern Europas. Seine Devise: „Natürliche Schönheit geht über die gekünstelte Schönheit.“ In diesem Sinne werden auch die Suiten des München Marriott Hotels mit natürlichen Farben und mit natürlichen Materialien gestaltet. Ab sofort startet das Gewinnspiel „Suiten Casting“ auf der Facebook-Fanpage des München Marriott Hotels, bei dem zwei Personen die Chance haben, ein Wochenende in einer komplett neu-renovierten Suite zu verbringen – und dies kostenslos für zwei Nächte. Jeder Fan, der sich unter folgendem Link für das Gewinnspiel registriert, nimmt automatisch an der Verlosung teil.

Wellnesstester gesucht: Erlebnisbeckem im Steigenberger Hotel Der Sonnenhof Bad Wörishofen

Wellnesstester gesucht: Erlebnisbeckem im Steigenberger Hotel Der Sonnenhof Bad Wörishofen

Wellnesstester bewerben sich in Bad Wörishofen
Wellness-affin, neugierig und mit Blick für das Detail – das Steigenberger Hotel Der Sonnenhof Bad Wörishofen sucht Connoisseure und Wellness-Liebhaber für die ganz spezielle Mission: das aufwändig neu gestaltete Sonnenhof Spa ausführlich zu testen. Fünf Auserwählte werden eingeladen, das Hotel zusammen mit einer Begleitung für zwei Nächte kennenzulernen. Ihnen steht ein Doppelzimmer inklusive Halbpension kostenlos zur Verfügung. Für vollen Spa-Genuss erhalten sie pro Person frei wählbare Anwendungen im Wert von 300 Euro. Die Anreise nach Bad Wörishofen unterstützt das Haus außerdem mit einem Reisekostenzuschuss von 100 Euro pro Person. Am Ende ihres Aufenthalts bewerten die Tester das Sonnenhof Spa anhand eines Fragebogens.

2.500 Quadratmeter umfasst die Wellnesslandschaft mit drei großen Pools sowie Aromabad, Sole- und Osmanischem Dampfbad, Laconium und Finnischer Keloholz-Sauna. „Als Fünf-Sterne-Superior-Haus möchten wir unseren Gästen in unserem Sonnenhof Spa ein außergewöhnliches Erlebnis bieten“, erklärte Peter Messner, Direktor des Steigenberger Hotel Der Sonnenhof, die ungewöhnliche Aktion des Hauses. „Wir wünschen uns von den Wellness-Testern zusätzliche Anregungen für unseren neu gestalteten Spabereich. So können wir unser Angebot kontinuierlich weiter verbessern.“

Ab dem 16. September 2011 können sich Interessierte kostenfrei auf der Website www.spahotel-sonnenhof.de als Wellness-Tester bewerben. Anmeldeschluss ist der 20. Oktober 2011. Die Auswahl der Tester erfolgt durch das Hotel. Die fünf ausgewählten Wellness-Tester können das Steigenberger Hotel Der Sonnenhof im Zeitraum zwischen dem 1. November und dem 20. Dezember 2011 besuchen.

Hoteldirektorenvereinigung: 30. Verbandsjubiläum wird mit Führungskräftekongress gefeiert – Jetzt Tickets sichern

(München, 13. September 2011) 30 Jahre Hoteldirektorenvereinigung (HDV). Das Jubiläum des über 200 Mitglieder starken Branchenverbandes wird mit einem Führungskräftekongress vom 04. bis zum 06. November im Kempinski Airport Hotel München gefeiert. Unter dem Motto „Starke Marken für starke Märkte“ werden iInsgesamt acht hochkarätige Referenten Strategien zur nachhaltigen Markenbildung und effektiven Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen in der Hotellerie aufzeigen. Alle Expertenvorträge tragen der fortschreitenden Globalisierung und dem stetig wachsenden Wettbewerbsdruck Rechnung. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Erkennen und die wirksame Besetzung von Nischen sowie die Schaffung und dauerhafte Etablierung einer starken Marke, um sich langfristig aus der Masse der Anbieter hervorzuheben.

HDV Führungskräftekongress

Bevor es mit konkreten Fallbeispielen ans Eingemachte geht, wird sich Prof. Dr. Martin Lohmann von der FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) dem Thema von der akademischen Seite nähern. Dabei wird der Experte für Konsumforschung und Tourismuspsychologie die aktuellen Branchentrends skizzieren und auf die damit verbundenen Herausforderungen für die Hotellerie aufmerksam machen. Das anschließende Programm folgt dem Motto „von den Besten lernen“. Den Anfang macht Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, der durch vorausblickendes Management einen wesentlichen Beitrag zum internationalen Durchbruch des erfolgreichsten Fußball-Clubs Deutschlands leistete. Es folgen die Vertreter der Weltkonzerne Coca Cola Erfrischungsgetränke AG und Audi AG, die sich mit Markenbildung und erfolgreichen Markenveränderungen im Kontext der Zeit auseinander setzen werden.

Key Note von Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München

Key Note von Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München

Am Nachmittag rückt das nachhaltige Besetzen von Nischen in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit Dieter Müller, Gründer der Low Budget Design Hotel Kette Motel One, und Dr. Christian Harisch, Rechtsanwalt und Inhaber des Lanserhofs in Tirol konnten zwei echte Visionäre der Hotellerie als Referenten verpflichtet werden. Beide haben es in zwei ganz verschiedenen Sparten geschafft, durch eine konsequente Fokussierung auf Alleinstellungsmerkmale Geschäftsmodelle zu etablieren, die derzeit zu den besten der gesamten Branche zählen. Jan Molitor, Marketingleiter der Wiesmann Sportwagen GmbH, sorgte mit einem ähnlichen Konzept in der Automobilindustrie für Furore.

Jetzt Tickets sichern
Der HDV-Führungskräftekongress findet im Drei-Jahres-Turnus statt. Das Programm wendet sich an alle Verbandsmitglieder und andere Führungskräfte aus der Hotellerie sowie weiteren Wirtschaftsbereichen. Darüber hinaus sind Marketingverantwortliche und sonstige Interessenten herzlich eingeladen. Die Teilnahme kostet für Nicht-Mitglieder 620 Euro, inklusive zwei Übernachtungen im Hotel Kempinski Airport München mit Frühstück und ohne Übernachtung 420 Euro. Der Eintritt zu den Abendveranstaltungen sowie sämtliche Kongressgebühren, -mahlzeiten und -getränke sind im Betrag enthalten. Tickets gibt es direkt bei der HDV unter: 02224 – 98 09 10.

Die 1981 gegründete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bündelt die fachlichen Kompetenzen führender Top-Hoteliers. Derzeit engagieren sich 154 Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren als ordentliche Mitglieder und 50 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrie in der HDV. Der geschätzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder beläuft sich auf deutlich mehr als zwei Milliarden Euro, die in rund 350 Häusern mit mehr als 40.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Neue ordentliche HDV-Mitglieder führen Hotels mit mehr als zwei Millionen Euro Nettoumsatz, mindestens drei Sternen und mehr als 100 Zimmern. Die Vereinigung mit Sitz in Bad Honnef dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral. Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses.

Quality Reservations Roadshow 2011: Gäste zur Hotelbewertung motivieren

(Frankfurt/Main, 13. September 2011) Worauf kein Hotelier verzichten sollte, sind Bewertungen und Empfehlungen seiner Hotelgäste. Diese zur Abgabe von Statements zu motivieren, macht vergleichsweise wenig Mühe und ist die beste Werbung. Die machten Anika Schumann, Director Operations, und Vera Liere vom Prizeotel Bremen bei der Quality Reservations Roadshow im Welcome Hotel Frankfurt/Main deutlich.

Im Welcome Hotel Frankfurt/Main trafen sich die Teilnehmer der Quality Reservations Roadshow am 5. September 2011 in Frankfurt. Vorn von links: Mario Pick (Geschäftsführer Welcome Hotels), QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer, Yvonne Walther (Direktorin Welcome Hotel Frankfurt am Main).

Im Welcome Hotel Frankfurt/Main trafen sich die Teilnehmer der Quality Reservations Roadshow am 5. September 2011 in Frankfurt. Vorn von links: Mario Pick (Geschäftsführer Welcome Hotels), QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer, Yvonne Walther (Direktorin Welcome Hotel Frankfurt am Main).

„Mit dem Fokus auf Online in Kundenkommunikation und Vertrieb setzt das prizotel Bremen Maßstäbe in der Branche“, so QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer. Ihre Empfehlung, um die eigene Website als Vertriebskanal zu forcieren und vom wachsenden Markt der mobilen Bucher zu profitieren: Die Hotelwebsite smartphone-fähig und google-optimiert machen. Mehr professionelle Bilder als Text verwenden. Die Abfolge von ‚look and book’ durch ‚share’ im Buchungsprozess auf der Hotelwebsite ergänzen. Die Gäste aktiv zur Abgabe von Bewertungen motivieren. „Reisen ist heute ein gemeinschaftliches, öffentliches Erlebnis. Einen wesentlichen Anteil daran haben Social Media als Kommunikationsplattformen. Wie und auf welchen Kanälen sich ein Hotelier engagiert, hängt von seinem Hotel und dem Konzept ab.

Bei der zum dritten Mal stattfindenden Quality Reservations Roadshow 2011 treffen sich Führungskräfte aus Vertrieb und Geschäftsleitung von Individual- und Kettenhotels zu Fachvorträgen zum Thema Onlinevertrieb. Nach Düsseldorf, München und Frankfurt ist Hamburg am 20. September die nächste Station der Quality Reservations Roadshow 2011.

Accor – Neue Hotelstrategie: Ibis als Megamarke, All Seasons wird zu Ibis Styles und Etap zu Ibis Budget

(Paris, 13. September 2011) Accor schaut weit voraus: Teil der neuen Hotelstrategie ist die Umwandlung von All Seasons zu „Ibis Styles“ und von Etap Hotels zu „Ibis Budget“. Ibis soll damit als Megamarke positioniert werden. Damit werde ein neues neues Kapitel in der Konzerngeschichte aufgeschlagen, heißt es beim „Accor Investor Day“, der heute in Paris stattfindet. Das Rebranding soll bis 2013 abgeschlossen werden. Im nächsten Jahr soll eine „massiven Kommunikationskampagne“ starten, um das neue Image der Megamarke Ibis hervorzuheben. In den rund 1.570 Economy-Hotels weltweit (repräsentieren rund 1,8 Mrd. Euro Jahresumsatz) sollen sämtliche Betten erneuert werden, die öffentlichen Räume und Restaurants aufgefrischt werden und neue Kommunikationstechnik eingebaut werden. Dern Konzernname Accor soll künftig deutlicher dargestellt werden. Dazu werden bestimmte Hotelmarken mit dem Zusatz „by Accor“ ergänzt. Neues Konzernmotto ist „Open New Frontiers in Hospitality“. Der Vetriebsfokus liegt künftig noch deutlicher auf accorhotels.com. Das Kundenbindungsprogramm „A|Club“ wird in „Le Club Accorhotels“ umbenannt.

Hier dokumentieren wir die offizielle Verlautbarung von Accor:

„Wir starten heute ein breit angelegtes Projekt, um Accor als weltweit Maßstäbe setzenden Hotellerie-Konzern zu etablieren, der das Zeug hat, die Hotels der Zukunft zu ’erfinden’ – eine ganz entscheidende Initiative, die alle unsere Teams mobilisieren wird. Wir stützen uns dabei auf die Unternehmensmarke Accor, die wir – insbesondere als Antwort auf die aktuellen vertrieblichen Herausforderungen – dem breiten Publikum stärker nahebringen werden. Unsere Ambitionen werden verdeutlicht durch unser neues Motto ‚Open New Frontiers in Hospitality’ und durch eine Stärkung der Identitätsmerkmale von Accor. Wir wollen den Kunden mit neu positionierten Marken und ein auf Modernität und Innovation ausgerichtetes Leistungsangebot eine völlig neue Hotelerfahrung bieten“, erklärte Accor-CEO Denis Hennequin.

Kennzahlen der Economy-Hotellerie bei Accor

1. Netzwerk (Stand vom Juli 2011)
- Ibis: 919 Hotels, 51 Länder
- Etap Hotel/Formule 1 (ohne Hotel F1): 518 Hotels, 10 Länder
- All Seasons: 138 Hotels, 13 Länder
Insgesamt mehr als 1570 Hotels mit über 169.000 Zimmern, d.h. 36% des gesamten Hotel-Portfolios (Anzahl der Hotels) von Accor
Über 20.000 Mitarbeiter (Filialen und im Rahmen von Accor-Managementverträgen geführten Hotels)

2. Betreibermodi
- 26% Filiale und feste Pachtverträge
- 23% variable Pachtverträge
- 8% Managementverträge
- 43% Franchiseverträge

„Ich habe beschlossen, gewisse Grundlagen unseres Business-Modells in Frage zu stellen: Veränderung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Der erste Teil dieses Projekts betrifft das Economy-Segment. Gestützt auf unsere internationale Führungsposition sind wir dabei, unser Marken-Portfolio in diesem Segment rund um die Marke Ibis völlig neu aufzustellen. Diese Marke verfügt über eine weltweit einzigartige Bekanntheit. Ibis, All Seasons und Etap Hotel entwickeln sich weiter, sodass ein Ensemble von drei verjüngten, starken und innovativen Marken entsteht, die nunmehr Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget heißen. Ibis ist künftig die tragende Säule unserer Economy-Sparte“, fügte Denis Hennequin weiter hinzu.

Die Strategie zur Dynamisierung der Economy-Marken
Ausgangspunkt der Überlegungen von Accor im Bezug auf seine Economy-Marken war die Beobachtung der sich ständig wandelnden Lebens- und Konsumgewohnheiten. Die Verbrauchererwartungen haben sich zutiefst verändert. Die vertikale Segmentation in Economy-Marken und High-End-Marken gehört der Vergangenheit an. Alle Marken müssen von nun an in der Lage sein, ihren Kunden ein aufwertendes Image zu vermitteln und ein modernes, zeitgenössisches Konzept mit attraktivem Design zu bieten. Accor hat daraus den Schluss gezogen, dass die Produkte und Leistungen der Economy-Hotellerie im Konzern neu überdacht werden müssen, um über das traditionell bediente Marktsegment hinauszuwachsen und den Veränderungen der Verbraucher gerecht zu werden.

Ibis erhält den Status einer Mega-Marke mit drei Einzelmarken:
Ibis bleibt weiterhin Ibis,
All Seasons wird zu „Ibis Styles“
Etap Hotel wird zu „Ibis Budget“.

Die Umsetzung dieser neuen Segmentierung – die weltweit Anfang 2013 abgeschlossen sein soll – wird es ermöglichen, die Verständlichkeit, Konsistenz und Schlagkraft der drei Economy-Marken zu verbessern, in vielen Märkten eine kritische Masse zu erreichen und gleichzeitig die Bekanntheit und das Entwicklungspotenzial jeder einzelnen dieser drei Marken zu steigern. Das Rebranding der Marken wird im Jahr 2012 von einer massiven Kommunikationskampagne begleitet werden, die darauf abzielen wird, das Image der Mega-Marke ibis ganz bewusst zu nutzen. Dabei wird die gemeinsame DNA mit den drei Schlüsselbegriffen Modernität, Einfachheit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig werden die unterschiedlichen Angebote der drei Marken klar differenziert. Ibis, Ibis Styles und Ibis Budget haben den Anspruch, die Marken mit dem besten Angebot an Komfort und Wohlbefinden in der Economy-Hotellerie zu werden.

Es wird ein Programm zur Modernisierung der Hotels und Verbesserung des Bettenkomforts umgesetzt werden. Um den Trends und Erwartungen der Kunden von morgen besser zu entsprechen, wird Accor die Neugestaltung der öffentlichen Räume, des Restaurantangebots wie auch der den Kunden zur Verfügung stehenden Technologien in Angriff nehmen.

Mit seinen 1.500 Economy-Hotels auf vier Kontinenten (ohne Motel 6) ist Accor mehr denn je gefordert, seine Führungsposition, in diesem für Ergebnis und Wachstum des Konzerns weltweit überaus wichtigen Segment zu konsolidieren. Dieses ambitionierte neue Markenprojekt wird es ermöglichen:
die Bekanntheit der Economy-Marken von Accor wie auch die Kundenzufriedenheit zu steigern;
durch gemeinsame Nutzung der verschiedenen Kanäle und Tools die Effizienz der Vertriebs- und Kundenbindungssysteme zu verbessern;
die weitere Entwicklung dieser Marken weltweit zu sichern.

Accor: „Open New Frontiers in Hospitality“
Accor ist nunmehr die Marke eines hundertprozentigen Hotelkonzerns. Nach Aussage von Denis Hennequin war dies der richtige Moment, „die Ambitionen und das Selbstverständnis des Konzerns neu zu definieren“. Das neue Motto „Open New Frontiers in Hospitality“ verdeutlicht den Anspruch des Konzerns, den in seinen Genen steckenden Innovationsgeist zu regenerieren und – insbesondere auch unter Einsatz digitaler Medien – neue Formen von „Hospitality“ zu entwickeln. Die Marke Accor wird künftig speziell gegenüber dem breiten Publikum eine größere Rolle spielen.

Zum einen wird sie mehr über das Engagement von Accor, besonders in den ereichen Human Resources, Nachhaltigkeit und Multikulturalität ommunizieren und damit für alle Hotelmarken des Konzerns Mehrwert enerieren.

Zum anderen wird die Marke Accor im Internet, das für die Zukunft der Hotelbranche ganz entscheidend ist, als übergreifende Handelsmarke bei dem strategisch wichtigsten Direktvertriebskanal accorhotels.com und beim Kundenbindungsprogramm Le Club Accorhotels (bisher A|Club) auch im Namen präsent sein.

Um das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit für die einzelnen Accor-Marken zu stärken, fungiert Accor künftig auch als Unterstützungsmarke mit einer neuen Form der Markenverstärkung durch den Zusatz „by Accor“ in der gesamten Kommunikation der Marken.

In der oben beschriebenen Weise neu positioniert und mit verstärkten Identitätsmerkmalen ausgestattet will die Marke Accor sowohl für ihre Partner als auch für ihre Mitarbeiter und Kunden zur wettbewerbsfähigsten und attraktivsten Beziehungsmarke der Hotelbranche werden.

Accor, weltweit der führende Hotelbetreiber und europäischer Marktführer, ist in 90 Ländern mit 4.200 Hotels und über 500.000 Zimmern präsent. Von der Luxus- bis zur Budgetklasse bietet Accor ein umfassendes Portfolio von Hotels unter den Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, Ibis, All Seasons/Ibis Styles, Etap Hotel/Ibis Budget, Formule 1, Hotel F1 und Motel 6. Mit 145.000 Mitarbeitern weltweit bietet die Gruppe ihren Kunden und Geschäftspartnern fast 45 Jahre an Know-how und Expertise. In Deutschland ist Accor mit über 300 Hotels der Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Suite Novotel, Mercure, Adagio, Ibis, All Seasons/Ibis Styles, Etap Hotel/Ibis Budget und Formule 1 vertreten.

Verbraucherportal bricht alle Rekorde: Produktschwindel.de hat in den ersten Tagen schon über 100.000 Besucher

(Wuppertal, 12. September 2011) Woher gerade der große Erfolg in so kurzer Zeit kommt, antwortet Detleff Hasse, Betreiber des Verbraucherportals www.Produktschwindel.de, dass viele Verbraucher wohl offiziellen Portalen der Regierung misstrauen. Zu oft sind sie von Parteien und Ministerien getäuscht und hintergangen worden. Es zeigen ja auch die letzten Wahlergebnisse, welche Frust bei den Verbrauchern herrscht. Keiner glaubt mehr den offiziellen Organen.

Produktschwindel.de ist neutral, brutal offen und nicht bestechlich. Es wird keine Werbung geschaltet, lediglich Spenden sind willkommen. Denn, so Detleff Hasse weiter, die Kosten sind nicht „ohne“. Recherchen, Serverkosten, Produkttests, etc. kosten schon einiges. Zurzeit wird es aus dem „privaten Sparsäckel“ finanziert. Doch, so hofft er, wird sich dies in Kürze aus Spenden, auch wenn sie noch so klein sind, finanzieren lassen.

Verbraucher können sich im Portal anmelden, Produkte und Missstände melden und ihre Kommentare hinterlassen. Bis jetzt hat sich auch die Industrie kooperativ gezeigt und bereitwillig auf Anfragen der Redaktion zu den Meldungen reagiert. Jeder Verbraucher-Email wird nachgegangen und das Ergebnis auch online dokumentiert. Der Communitybereich mit Chat, Foren, etc. wird zurzeit noch ausgebaut.

Täglich wird www.Produktschwindel.de aktualisiert und hält 4 verschiedene Newsletter zum kostenlosen Abo bereit. Wenn die Resonanz weiter so stark steigt, so Hasse, werde ich wohl noch einige freiwillige Mitarbeiter benötigen, um den Informationsdurst der Verbraucher zu stillen. Auch suche er noch eine gute Anwaltskanzlei, die bereit ist, in das Projekt einzusteigen. So würde mehr Druck auf die Industrie möglich sein um etwas zu bewegen, meinte er augenzwinkernd.

Zusammenfassend sei gesagt: eine kostenlose, offene und ehrliche Produktinformation ist dem Verbraucher willkommen und wird gerne angenommen. Zumal er auch noch interaktiv und unzensiert teilnehmen kann. Auch versteckte Werbung, wie sie meist auf einschlägigen Webseiten zu finden ist, hat einen schalen Beigeschmack und schmälert die Neutralität.

Detleff Hasse wurde 1953 in Deutschland geboren. Nach Schul- und Berufsausbildung war er bis 1980 in der Ausbildung und Schulung tätig. In den Jahren war er auch als Weltenbummler vom Nordkap bis Australien unterwegs und schrieb Bücher und Reiseberichte. Ab 1990 betrieb er eine Internet-Werbeagentur und diverse Portale. Aktuell ist er als Autor und Journalist freiberuflich tätig. Er betreibt das Portal www.Produktschwindel, welches zum Ziel hat, uneingeschränkte Verbraucheraufklärung zu betreiben und in der Industrie etwas entsprechend zu bewegen.

 

25. Schleswig-Holstein Gourmet Festival: Auftakt zum Jubiläum mit „Genuss und Ekstase“

(Schleswig, 12. September 2011) Die Zukunft der Trendküche liegt im Norden: Aus ist es mit waghalsigen Food-Experimenten in Katalonien, die neuen Stars servieren Gaumenfreuden aus den nordischen Wäldern. Bei der Auftaktgala zum 25. Schleswig-Holstein Gourmet Festival wurde Aufsteigerchef Thorsten Schmidt (Restaurant „Malling & Schmidt“, Aarhus) mit seinen knorrigen Kreationen mit wilden Beeren, Wurzeln, Fichten, Pilzen und frisch gehobelter Eiche zum Dessert (!) gefeiert. Neben Aromenfeuerwerken von Top-Chefs wie Harald Wohlfahrt, Jörg Müller und Lutz W. Niemann war die experimentelle Küche nordsicher Prägung, die selbst „Noma“-Chef René Redzepi als großartige Pionierleistung rühmt, das I-Tüpfelchen beim Jubiläumsfest im Ringhotel Waldschlösschen Schleswig. Das von Familie Behmer geführte Haus ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied des SHGF.

Der Galaabend bezauberte ganz im Sinne von Conferencier Ralf Bos („der Trüffelpapst“), der sein persönliches Mottop von „Genuss und Ekstase“ charmant auf alle Ehrengäste zu übertragen verstand. Bis März 2012 läuft nun das Schleswig-Holstein Gourmetfestival mit insgesamt 32 Galaabenden, bei denen 18 Sterne- und Topköche (mit zusammen 21 Sternen Michelin!) auftischen.

 

Schleswig Holstein Gourmet Festival - Eröffnungsgala mit Deutschlands besten Köchen Harald Wohlfahrt und Jörg Müller (rechts: Aufsteiger Thorsten Schmidt)

Schleswig Holstein Gourmet Festival - Eröffnungsgala mit Deutschlands besten Köchen Harald Wohlfahrt und Jörg Müller (rechts: Aufsteiger Thorsten Schmidt)

 

In den letzten 25 Jahren hat sich viel in den Küchen und auf den Tellern getan: die Produkte sind qualitativ besser, die Kochkunst ausgefeilter. 1987 stand Jörg Müller als Gastkoch bei Familie Behmer im Waldschlösschen am Herd. Damals war er mit seinen zwei Michelin-Sternen Vorreiter der Kulinarik in ganz Schleswig-Holstein. Sein Fazit: „Heute ist die Küche des Nordens leichter und bekömmlicher, sie ist offen für neue Einflüsse und Experimente.“ Maßgeblich hat das Schleswig-Holstein Gourmet Festival die Kochkunst im Land zwischen den Meeren beeinflusst. “Das war und ist das Ziel unseres Zusammenschlusses. Schaut man sich heute die Sterne-Landschaft an, ist unser Bundesland vorn dabei“, sagt Lutz Niemann, seit 1990 mit der Orangerie im Maritim Seehotel engagiertes Mitglied der Kooperation.

Termine - 25. Schleswig Holstein Gourmet Festival

Das einstige Agrarland mit knapp drei Millionen Einwohnern auf rund 16.000 Quadratkilometernm ist heute mit seinen vier Zwei-Sterne- und neun besternten Restaurants ein gern bereistes Feinschmecker-Paradies. „Wir schauen über den Tellerrand und möchten unseren Gästen wie Mitarbeitern immer wieder neue Impulse geben. Daher achten wir auf eine gute Mischung aus bewährten und neuen Gastköchen mit unterschiedlichen Kochstilen“, erklärt Kooperations-Präsident Klaus-Peter Willhöft. In der Jubiläumssaison stehen mit Magnus Ek (Schweden) und Thorsten Schmidt (Dänemark) gleich zwei trendgebende Profis aus Skandinavien an schleswig-holsteinischen Herden. Ihr Debut beim wohl ältesten Gourmet Festival Deutschlands geben Stefan Hartmann, Marco Müller, Nelson Müller, Alexandro Pape und André Stolle. Die Feinschmecker-Landkarte ergänzt in dieser Saison das Neumitglied Ambassador Hotel & Spa in St. Peter-Ording.

Mit dem innovativen Konzept „Tour de Gourmet Jeunesse“ – sehen Sie hier einen Report von HOTELIER TV -  hat die Kooperation einen Volltreffer gelandet, der zum Hot Spot für junge Feinschmecker avanciert. In seiner fünften Saison geht das kommunikative Restaurant-Hopping am 08. Januar 2012 mit dem Audi VIP Shuttle von Kiel über Schleswig bis nach Glücksburg.

Bewertungen Gastköche - 25. Schleswig Holstein Gourmet Festival

Der Weg zum kulinarischen Top-Ereignis in Schleswig-Holstein
Im Jahr 1987 blitzten über sieben Schleswig-Holsteinischen Betrieben acht Michelin-Sterne. Heute dürfen sich rund 50 Restaurants zur Oberliga im Land zwischen Nord- und Ostsee zählen. Der anhaltende Feinschmecker-Tourismus, nicht zuletzt vom Schleswig-Holstein Gourmet Festival angefacht, gibt dem Bestreben nach kulinarischer Vollendung neue Impulse. Der Michelin Guide 2011 listet 13 Restaurants mit 17 Sternen im meerumschlungenen Land auf, davon sind drei Mitglieder der Kooperation Gastliches Wikingland e.V.

Das Schleswig-Holstein Gourmet Festival blickt auf eine sehr erfolgreiche 25-jährige Geschichte zurück. Zwölf Betriebe im Kreis Schleswig/Flensburg, die seinerzeit beim Schleswig-Holstein Musik Festival die Gäste auf dem Lande beköstigten, taten sich 1987 zur Kooperation Gastliches Wikingland e. V. zusammen. Die Neuorientierung zur Ausdehnung in das gesamte Land zwischen Nord- und Ostsee erfolgte 1989. Heute zählen 15 Betriebe aus allen Teilen des nördlichsten Bundeslandes zur Kooperation. Die Grundidee ist dabei gleich geblieben, dem kulinarischen Leben zwischen Ahrensburg und Sylt frischen Wind einzuhauchen, den Tourismus in der umsatzschwächeren Zeit Herbst/Winter anzukurbeln, den Mitarbeitern der Mitgliedsbetriebe das handwerkliche Können der Gastköche anschaulich zu vermitteln und Schleswig-Holstein als Feinschmecker-Bundesland zu etablieren

Das Konzept ist in allen Punkten erfolgreich gelungen. In den letzten Jahren entwickelte sich eine exzellente Restaurant-Landschaft im nördlichsten Bundesland, deren hervorragender Ruf über die Grenzen Deutschlands bekannt ist. Und noch einen positiven Effekt kann das Schleswig-Holstein Gourmet Festival für sich verbuchen: Unter den Gastköchen und Mitarbeitern der Gastgeber entstehen Freundschaften und neue Ideen zur Gestaltung und Aufpeppung der heimischen Speisenkarten. So manch eine Karriere hat ihren Ursprung in dem neuen Netzwerk gefunden. Und ganz nebenbei werden die erstklassigen regionalen Produkte aus dem Land zwischen den Meeren bekannter und durch kulinarische Meisterhand geadelt.

Park Plaza Hotels: Andrew Swindells neuer Chief Operating Officer

(Amsterdam/London, 09. September 2011) Die Park Plaza Hotels haben Andrew Swindells zum neuen Chief Operating Officer ernannt. Andrew Swindells war im August 2008 als General Manager des Park Plaza Westminster Bridge London zu den Park Plaza Hotels gekommen. Unter seiner Leitung öffnete Anfang 2010 das Flaggschiffhotel der Gruppe mit 350 Millionen britischen Pfund (etwa 400 Mio. Euro) Investitionssumme erfolgreich seine Tore. In exponierter Lage am Fuße der Westminster Bridge, mit 1.021 Gästezimmern und Suiten sowie 2.700 Quadratmetern flexibler Tagungsräume hat dieses bedeutende Londoner Hotel das Portfolio der Gruppe neu gestaltet.

Andrew Swindells

Andrew Swindells

Bevor Swindells zu den Park Plaza Hotels kam, war er 25 Jahre lang in verschiedenen Schlüsselpositionen des Führungsstabes bei Hilton International tätig. Als Mitglied der Geschäftsführung berichtet er nun direkt an Boris Ivesha, den Generaldirektor und Vorsitzenden der Geschäftsleitung.

Ebenfalls in Großbritannien  wird es weitere Veränderungen im Management der Park Plaza Hotels geben. So wird Greg Hegarty als Regional General Manager von Park Plaza Hotels & Resorts jetzt alle UK-Hotels überwachen. Daniel Pedreschi, der als Hotel Manager bei Park Plaza Westminster Bridge London seit November 2009  das Tagesgeschäft leitete, ist in die Position des General Managers aufgestiegen.

 „Wir sind davon überzeugt, dass diese neue und verbesserte Managementstruktur zum Wachstum von Park Plaza Hotels beitragen wird, vor allem da wir uns auf eine Reihe interessanter Entwicklungen im Vereinigten Königreich und in Europa freuen“, sagte Boris Ivesha, Generaldirektor und CEO von Park Plaza Hotels.

Die in London börsennotierte Park Plaza Hotels Limited betreibt 25 Park Plaza Hotels (Markenlizenz von Carlson) und Artotels mit 5.447 Hotelzimmern in Europa. Zu den neuen Hotelprojekten gehören das Artotel Amsterdam (2012), eine 61-Zimmer umfassende Erweiterung des Artotel Berlin City Center west (2012), das Artotel London Hoxton (2013) und das Park Plaza Nürnbereg (2013).

Top hotel Beauty Award 2011 – Die schönste Hotelmitarbeiterin wird gesucht

(Landsberg/Lech, 09. September 2010) Wer ist die schönste Hotelmitarbeiterin? Beim „Top hotel Beauty Award 2011“ stimmen die Leser der gleichnamigen Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement über zwölf Kandidatinnen ab. Die Preisleihung findet am 15. Oktober bei der Verleihung der „Top hotel Wellness-Aphrodite“, dem international bekannten Preis für die besten Wellness-Hotels, im Leonardo Royal Hotel München statt.

Aus 109 Bewerbungen wurden die diesjährigen Kandidatinnen für den zum vierten Mal vergebenen Preis „Top hotel Beauty Award“ ausgewählt. Abgestimmt wird online unter www.tophotel.de – jeder kann acht Favoritinnen angeben. Unter den Teilnehmern werden 15 „Top hotel Wanduhren“ verlost.

Eva Rieb (20) ist die Hotel-Schönheitskönigin 2010

Eva Rieb (20) ist die Hotel-Schönheitskönigin 2010

 

Die schönste Hotelmitarbeiterin Deutschland 2010 ist Eva Rieb (21). Die selbstständige Kosmetikerin arbeitet im Relais & Chateaux Weinromantikhotel Richtershof Mülheim/Mosel und ist Expertin für die anspruchsvolle Vinotherapie.

Onlinemarketing: Google kauft Restaurantführer „Zagat“‎

(Mountain View, USA, 09. September 2011) Google Inc. übernimmt den etablierten Restaurantführer zagat.com. Dies gibt Marissa Mayer, Vice President Local, Maps and Location Services, im „Google-Blog“ bekannt. Mit dem seit 32 Jahren geführten Guide soll die lokale Suche von Restaurants, Hotels und Kinos auf google.com weiter ausgebaut werden.

Der sog. User-generated Content ist für Google besonders interessant – bei zagat.com stimmen die Gäste ab. Die lokale Suche von Gastronomie- und Hotelbetrieben sowie Entertainmentangeboten gilt als besonders attraktiv, da in diesem Umfeld gezielt geworben werden kann.

Wer bei Google nicht richtig gelistet wird, wird nicht gefunden. Mit innovativen Angeboten wie „Street View“, Hotelbuchung über Google Maps, einem neuen Hotelfinder und der Konzentration auf Hotelbewertungen durch Google-Nutzer ist der Suchmaschinenanbieter aus Kalifornien keine bedrohliche „Datenkrake“, sondern ein wichtiges Marketingtool im Gastgewerbe. Auch bei modernen Augmented Reality-Tools wie den iPhone-Apps „Exit“ oder „Junaio“ muss ein professioneller Google-Eintrag des Betriebes vorliegen – sonst wird man schlichtweg nicht angezeigt.

HOTELIER TV Exklusiv: Interview mit Hotelierslegende Horst Schulze

(Düsseldorf, 08. September 2011) Horst Schulze, legendärer Luxushotelier („We are ladies and gentlemen serving ladies and gentlemen“), berichtet im Exklusivinterview mit HOTELIER TV über den neuen sagenhaften Erfolg seiner West Paces Hotel Group. Der aus Deutschland stammende Hotelier spricht auch über Misserfolge und seine Wurzeln an der Mosel. Das Interview wurde im Capella Hotel Breidenbacher Hof Düsseldorf aufgezeichnet.

Studie: Hotelbewertungen im Internet haben hohe Glaubwürdigkeit

(München, 08. September 2011) Hotelbewertungen im Internet genießen eine hohe Glaubwürdigkeit beim Verbraucher: Wie eine Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH) im Auftrag des Verband Internet Reisevertrieb (VIR) zeigt, werden Beurteilungen von Unterkünften im Internet von Kundenseite hoch geschätzt. Im Rahmen der Studie wurden über 1.000 Fragebögen von Online-Usern ausgewertet. Rund 95 Prozent der Befragten, so das Ergebnis, halten die Bewertungen auf den Internetportalen für glaubwürdig.

Bei rund 75 Prozent entsprach das Hotel während der Reise der Beschreibung im Internet, 14 Prozent der Befragten fand die Hotelunterkunft sogar besser als ursprünglich im Bewertungsportal beschrieben. Die Studie der IUBH untersuchte im Befragungszeitraum Mai 2011 die Bedeutung und Glaubwürdigkeit von Bewertungen auf Internet-portalen und legte dabei den Schwerpunkt auf Hotelunterkünfte.

„Erstmals wurde von wissenschaftlicher Seite erfasst und analysiert, wie der Kunde selbst Hotelbewertungen einschätzt, und ob sie überhaupt funktionieren“, hebt VIR-Vorstand Michael Buller die Bedeutung der Studie hervor. „Eine derart umfassende Analyse von Kundenseite hat es in der Touristik bislang nicht gegeben, und die Ergebnisse ergeben ein klares Bild zur hohen Zuverlässigkeit von Hotelbewertungen im Internet beim Verbraucher.“

Michael Buller weiter: „Zugleich widerlegt die Studie die Diskussion der vergangenen Monate über die Glaubwürdigkeit von Bewertungen. Diese Diskussion wurde sehr spekulativ und nicht aus Sicht des Verbrauchers geführt. Es wird höchste Zeit, dass die Meinung des Endkunden gehört wird.“

Rund 65 Prozent der Befragten gab an, Internetportale als Entscheidungshilfe vor der Buchung einer Reise zu nutzen. Dabei haben die Bewertungen für die deutliche Mehrheit von 59 Prozent einen wesentlichen Einfluss auf die Unterkunftsentscheidung. Faktoren wie Gütesiegel und die Anzahl an Bewertungen steigern demnach die Glaubwürdigkeit von Internetportalen.

Als besonders erfreulich bezeichnet VIR-Vorstand Michael Buller die Tatsache, dass bei der IUBH-Studie 89 Prozent der Befragten eine positive Erfahrung mit Hotelbewertungen gemacht hat: Hier entsprach das betreffende Hotel der Bewertung im Internet, oder übertraf die Erwartungen sogar noch. Lediglich fünf Prozent gab an, ein schlechteres Hotel als in der Beurteilung im Web vorgefunden zu haben. „Die Studie unterstreicht nachhaltig, dass die Kunden mit den Hotelbewertungen im Internet sehr zufrieden sind, und diese einen großen Einfluss auf ihre Entscheidung zur Online-Buchung ausüben“, so Michael Buller. Der Online-Experte empfiehlt Urlaubern, Hotelbewertungen nicht nur in Vorbereitung ihrer Reise zu nutzen, sondern nach ihrer Rückkehr selbst Beurteilungen einzustellen. „Momentan herrscht Hauptreisezeit, in der viele Urlaubserfahrungen gemacht werden“, so der VIR-Vorstand. „Es ist wün-schenswert, dass möglichst viele Reisende ihre Hotels in den Portalen bewer-ten, und damit anderen Urlaubern eine wichtige Entscheidungshilfe geben.“

Die Ergebnisse der Studie sind darüber hinaus aber auch als Aufforderung an alle Anbieter von Tourismusdienstleistungen zu verstehen, ständig weiter in die Qualität ihrer Angebote zu investieren und bei der Vermarktung authentisch und ehrlich zu sein. „In Zeiten des aktuellen radikalen Kommunikationsumbruches unserer Wirtschaftsgesellschaft werden die Konsumenten dank der individualisierten Massenkommunikation zu kritischen und kompetenten Entscheidern, die nur mit höchstmöglicher Qualität zu gewinnen und zu halten sein werden“, so Prof. Dr. Helmut Wachowiak, Fachbereichsleiter Tourismusmanagement an der IUBH.

Beherbergung – Inlandstourismus im Juli: +1% mehr Gästeübernachtungen

(Wiesbaden, 08. September 2011) Schmaler Zuwachs: Im Juli 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 47,3 Millionen Gästeübernachtungen. Das sind ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mitteilte. Dabei erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland gegenüber Juli 2010 um vier Prozent auf 8,2 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland blieb die Übernachtungszahl mit 39,1 Millionen nahezu unverändert.

Im Zeitraum Januar bis Juli 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 221,4 Millionen. Davon entfielen 185,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+3%) und 35,8 Millionen auf ausländische Gäste (+7%).

Xing.com Branchen-Check: Wo geht es am schnellsten an die Spitze? Medien und Tourismus sind top

(Hamburg, 07. September 2011) Wer in der Medien- und Tourismusbranche arbeitet, erklimmt am schnellsten die Karriereleiter. Dies ergibt eine Analyse des beruflichen-Netzwerks xing.com. Im Schnitt verweilen Berufstätige dort 2,1 Jahre bzw. 25 Monate auf einer Position, bevor sie den Sprung auf das nächste Hierarchielevel schaffen. Ein zügiges Tempo auf dem persönlichen Karriereweg legen mit durchschnittlich 2,2 Jahren auch Vertreter der Luft- und Raumfahrt und des Handels an den Tag, dicht gefolgt von IT- und Telekommunikation und der Automobilbranche (2,3 Jahre).

Xing.com analysierte für den Branchen-Check mehr als vier Millionen deutsche Mitgliederprofile, die – ähnlich einem Lebenslauf – Aufschluss geben über die beruflichen Stationen der in dem Business Network angemeldeten Fach- und Führungskräfte, Geschäftsleute und Berufstätigen. Dazu gehört auch die Verweildauer auf einer Position.

Die wichtigsten Branchen und die durchschnittliche Dauer bis zum nächsten Karrieresprung:

1. Medienbranche: 2,1 Jahre
2. Freizeit & Tourismus: 2,1 Jahre
3. Luft- und Raumfahrt: 2,2 Jahre
4. Handel: 2,2 Jahre
5. IT und Telekommunikation: 2,3 Jahre
6. Automobilindustrie: 2,3 Jahre
7. Maschinenbau: 2,4 Jahre
8. Chemieindustrie: 2,5 Jahre
9. Energiewirtschaft: 2,5 Jahre
10. Bergbau & Metalle: 2,8 Jahre

Die Expertengruppe „Hotelier“ bei xing.com ist mit über 13.800 Mitgliedern eine der führenden und aktivsten Business-Communities für das Hotelmanagement. 78 Prozent der Gruppenmitglieder loggen sich regelmäßig in die Gruppe ein. Monatlich werden über 28.500 Visits verzeichnet. Die Mitgliedschaft in der Gruppe „Hotelier“ ist kostenfrei.

Tourismus – Einbußen befürchtet: Zeitspanne der Sommerferien wird kürzer

(München, 07. Septeber 2011) Neues Unheil droht: Der Zeitraum für die Sommerferien in Deutschland wird immer kürzer. In diesem Jahr dauert die Haupturlaubszeit im Sommer insgesamt, 2014 seien es nur noch 71 Tage. Vor neuen Einbußen in der Touristik warnte nun der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher (FDP), im „Focus“.

„Pro verkürztem Ferientag gehen der Tourismusbranche 116 Millionen Euro verloren“, so Burgbacher. In der knapper werdenden Sommersaison würden die Zimmerpreise in Hotels und andere Beherbergungen immer teurer, Staus seien vorprogrammiert. 1996 erstreckten sich die Sommerferien der Bundesländer noch über 91 Tage. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium forderte nun die Bundesländer auf, die Ferienzeit wieder auf 90 Tage auszudehnen. Dies wolle er in einem Schreiben an die Ministerpräsidenten darlegen, berichtete „Focus“.

Hilton Worldwide: 50.000 Zimmer in Europa

(Frankfurt/Main, 07. September 2011) Meilenstein: Hilton Worldwide betreibt nun 50.000 Zimmer in Europa – in 210 Häusern verschiedener Marken in 30 Ländern. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen bereits zwölf Hotels auf dem Kontinent eröffnet, mit dem Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 als jüngstem Neuzugang. Gleichzeitig zählt Hilton Worldwide zu den Anbietern mit den meisten Hotels in Planung: Über 100 weitere Häuser werden bis Ende 2014 in Europa hinzukommen, darunter zwei Häuser im The Squaire am Frankfurter Flughafen, die von JOI-Design gestaltet werden.

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

Musterzimmer von JOI-Design im Hilton Hotel Frankfurt Airport: Im The Squaire werden gleich zwei Hilton-Hotels Ende des Jahres eröffnet

„Wir gehen davon aus, dass die Erholung des europäischen Handels unsere positive Entwicklung auch in diesem Jahr weiter untermauert”, sagte Simon Vincent, Area President, Europe Hilton Worldwide. „Obwohl das Umfeld in bestimmten Märkten der Region herausfordernd bleibt, verzeichnen wir ein enormes Interesse von Eigentümern und Entwicklern an unseren Weltklasse-Marken und Performance-Vorteilen – eine ideale Voraussetzung in dieser wirklich spannenden Phase unserer 92-jährigen Geschichte, die weitere großartige Neuzugänge zu unserem Portfolio möglich macht.”

Beispiele aktueller Neueröffnungen:

  • Das Hilton London Heathrow Airport Terminal 5 bietet 350 großzügige Gästezimmer. Die beiden Restaurants Mr. Todiwala’s Kitchen und The Gallery warten mit indischer und heimischer Küche auf. Ein luxuriöses Spa und ein hypermodernes Fitnesscenter ergänzen das Angebot, das neue Maßstäbe in Sachen Flughafenhotels setzt.
  • Als erstes Haus der Marke in Rumänien eröffnete kürzlich das DoubleTree by Hilton Bucharest – Unirii Square. Das gehobene Full-Service-Hotel mit 88 Zimmern liegt nur wenige Minuten vom historischen Viertel Lipscani, dem Unirii-Platz, dem Unirea-Einkaufscenter und der Bucharest Mall entfernt und bietet bequemen Zugang zu den geschäftlichen und touristischen Highlights der Stadt. Zu den Freizeiteinrichtungen zählen ein Fitnesscenter, Sauna und Räumlichkeiten für Spa-Anwendungen. Vom Restaurant Avantgarde im obersten Stock genießen die Gäste einen atemberaubenden Blick auf das Zentrum von Bukarest.
  • Das Hilton Garden Inn Sanliurfa, das in diesem Sommer eröffnete, bildet eine ideale Ergänzung für das türkische Portfolio der Gruppe. Das neu erbaute Hotel verfügt über 159 Gästezimmer und liegt in Gehentfernung zur historischen Zitadelle der südosttürkischen Stadt Sanliurfa. Ebenfalls in diesem Jahr hatten bereits weitere Häuser in Istanbul, Bodrum und Avanos in Kappadokien ihre Pforten geöffnet.

„Wir erwarten für 2011 wieder ein Rekordwachstum – mit einigen wirklich herausragenden Verträgen und Neueröffnungen, die unser Angebot weiter optimieren”, erklärte Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President of Development Hilton Worldwide Europe, Middle East and Africa. „Strategische Wachstumsmärkte wie Großbritannien, Italien, die Türkei, Russland und Polen bieten weiterhin hervorragende Gelegenheiten für alle unsere Marken, was Hilton Worldwide eine beträchtliche Präsenz in diesen Ländern ermöglicht. So beabsichtigen wir, in diesem Jahr allein in der Türkei elf Hotels zu eröffnen – zusätzlich zu den 34 Häusern, die bereits in Betrieb oder in Planung sind.”

Auch in Großbritannien setzte die Hotelgruppe mit der Unterzeichnung eines Managementvertrages mit der Football Association weitere Impulse. Im kommenden Sommer werden am St. George’s Park in Burton-upon-Trent unter einem Dach Hotels der beiden Marken Hilton Hotels & Resorts und Hampton by Hilton eröffnen. Bis Ende 2012 kommen weitere Häuser in Wembley, Croydon, Newcastle, Birmingham und Lincoln hinzu.