Monatsarchiv: September 2011

Die große Samstags-Dokumentation “50 Jahre Mallorca – Die ,Ballermann-Insel’ im Wandel” am 15. Oktober um 20:15 Uhr bei VOX

(Köln, 21. September 2011) Mallorca: Die Baleareninsel, die in den 1960er Jahren mit rund 360.000 Touristen im Jahr noch abschätzig “Putzfrauen-Insel” genannt wurde, empfängt heute nicht nur jährlich rund 13 Millionen Touristen, sondern verfügt auch über den größten Charterflughafen Europas. Die große Samstags-Dokumentation “50 Jahre Mallorca – Die ,Ballermann-Insel’ im Wandel” (am 15.10. um 20:15 Uhr bei VOX) erzählt über vier Stunden die Geschichte von den Anfängen des Massentourismus bis heute. Einen Einblick in ihr Leben auf der Sonneninsel geben u.a. Prominente wie Sonja Kirchberger und Schlagerstar Bernd Clüver (“Der Junge mit der Mundharmonika”), der das letzte Interview seines Lebens gibt. Außerdem begleitet die Dokumentation Naomi Campbells Mutter Valerie bei der Suche nach einer Luxus-Wohnung.

Mallorca war schon immer eine Insel der Schönen und Reichen – davon erzählt das 5-Sterne-Hotel “Son Vida”, das gerade seinen 50. Geburtstag feiert. Zur Eröffnung zählten Fürst Rainier und Grace Kelly zu den Gästen, heute kommen Weltstars wie Fußballer Christiano Ronaldo und Jason Button in das Luxus-Hotel. Zahlreiche deutsche Promis haben auf der Sonneninsel sogar ein neues Zuhause gefunden. “Ich möchte ohne die Insel gar nicht mehr leben”, sagt Schauspielerin Sonja Kirchberger, die seit elf Jahren in Palma wohnt. Auch der selbsternannte “König von Mallorca” Jürgen Drews gehört zu den deutschen Inselbewohnern und ist seit Jahren fester Bestandteil des mallorquinischen Nachtlebens. “Das ist ja normalerweise die Tiefschlafphase, so um 2 Uhr. Und da kommt dann der alte Drews auf die Bühne gehupfelt und singt: ,Ich bin der König von Mallorca’”, so der Schlagerstar. Ein falscher Adelstitel, auf den vor Drews schon drei andere Deutsche Anspruch erhoben: “Wurst-König” Horst Abel, “Leihwagen-König” Hasso von Schützendorf und “Bier-König” Manfred Meisel, die in den 1990er Jahren Millionen auf der Insel verdienten. In der Dokumentation spricht die damalige Lebensgefährtin von Manfred Meisel, Daiana Ritter, erstmals über die Nacht zum 11. November 1997, in der der “Bier-König”, der gemeinsame Sohn Patrick und die Haushälterin in der Familienvilla durch Kopfschüsse getötet wurden.

Mit der Zunahme der Touristen boomt die Wirtschaft auf der Insel – doch auch die Nachteile werden mit der Zeit deutlich. Eine Entwicklung, die Josep Planas ganz genau verfolgt hat: Er eröffnete 1947 das erste Fotografie-Geschäft auf Mallorca und hat bis in die 1970er Jahre jede mallorquinische Postkarte und jedes Hotel fotografiert. Er zeigt erstmals im deutschen Fernsehen seine historischen Fotografien und Super-8-Filme. An das Mallorca der 1960er Jahre erinnert sich außerdem Fischer Guillermo. Damals zog er gemeinsam mit seinen Brüdern noch große Fische mit der Hand aus dem Meer. “Heute sind 80 Prozent der Fischarten von damals ausgestorben”, so der 84-Jährige. Umweltverschmutzung und Massenfischerei haben auch vor Mallorca nicht Halt gemacht. Die große Samstags-Dokumentation “50 Jahre Mallorca – Die ,Ballermann-Insel’ im Wandel” am 15. Oktober um 20:15 Uhr bei VOX.

Lindner Hotels & Resorts: Startschuss für das Lindner Hotel & Sports Academy

(Frankfurt/Main, 21. September 2011) Bildcollagen mit Sportlern, Medaillenfarben und Materialien wie Volleyballnetze, Turnmatten und Tartan prägen das Ambiente des neu eröffneten Sport-Themenhotels Lindner Hotels & Sports Academy (111 Zimmer) in Frankfurt/Main. Das Drei-Sterne-Haus wurde gemeinsam mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB) initiiert und ist direkt an dessen „Gymakademdie“ angeschlossen.

Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt am Main - Zimmer

Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt am Main - Zimmer

Im Inneren des Hotels spielt das Thema „Sport“ ebenfalls eine große Rolle und wird anhand von Bildcollagen, Materialien und Farben dargestellt. Für die Umsetzung zeichnen die Frankfurter Innenarchitekten Franken Architekten verantwortlich. Bereits beim Einchecken trifft der Gast auf Christopher, Sara, Dennis und Alicia. Die vier jungen Sportler auf dem Bildmosaik über der Rezeption begegnen ihm immer wieder auf den Fluren, im Restaurant, den Tagungsräumen und in den Zimmern. Die Nachwuchssportler, die regelmäßig in der „Gymakademie“, der zentralen Aus- und Weiterbildungsstätte des DTB, trainieren, visualisieren auf großen Fotoleinwänden das, was Sport ausmacht: Freude an Bewegung, Technik, Leidenschaft und Schönheit.

Auf jeder Etage des Hotels steht eine andere Sportart im Vordergrund: Im ersten Stockwerk ist es die Rhythmische Sportgymnastik, auf der zweiten Etage Volleyball, auf der dritten Hochsprung und auf der vierten Etage Trampolinturnen. Dabei gilt: Je höher der Gast kommt, desto höher springen die Sportler.

Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt am Main - Rezeption

Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt am Main - Rezeption

“Sport in Bewegung“ lautet das Motto auf den Etagen. An den Wänden der Hotelflure hängen Fotografien, auf denen die spezifischen Bewegungsabläufe jeder Sportart in beeindruckenden Momentaufnahmen zu sehen sind: Das eine Bein angewinkelt, das andere nach hinten gestreckt, die Muskeln angespannt, der Kopf weit im Nacken. So springt die Sportlerin der Rhythmischen Sportgymnastik auf dem Flur der ersten Etage elegant durch die Luft. In den Zimmern kommen sie und ihre Sportfreunde dagegen zur Ruhe. Sie werden dort auf Fotografien in ihren individuellen Ruhephasen gezeigt.

Neben Bildern kommen im gesamten Hotel auch verschiedene Materialien aus der Welt des Sports zum Einsatz. So prägen original Volleyballnetze, Tartan als typischer Belag für Hochsprunganlagen und weicher Turnmattenstoff das sportliche Ambiente. Auch typische Sportgeräte wie Sprossenwand, Bock und Kasten sind auf Fototapete und Leinwand zu sehen. Darüber hinaus erinnern die Schränke in den Zimmern an Gaderoben-Spinde in einer Turnhalle und das helle Kiefernholz von Rezeption, Bar und den Sitzbänken soll mit seiner Farbe und Maserung beim Gast Assoziationen an Sportgeräte und Turnhalle wecken.

Das Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt/Main wird offiziell eröffnet (von links): Otto Lindner (Vorstand Lindner Hotels AG), Carolina Cordes (Direktorin Lindner Hotel & Sports Academy), Hans-Peter Wullenweber (Generalsekretär Deutscher Turner-Bund)

Das Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt/Main wird offiziell eröffnet (von links): Otto Lindner (Vorstand Lindner Hotels AG), Carolina Cordes (Direktorin Lindner Hotel & Sports Academy), Hans-Peter Wullenweber (Generalsekretär Deutscher Turner-Bund)

Die einzelnen Zimmerkategorien sind in die Medaillenfarben Gold, Silber und Bronze unterteilt. Sie unterscheiden sich durch ihre Größe, Ausstattung und farblichen Gestaltung. Gleiches gilt für die Tagungsräume, die ebenfalls in die drei Farben unterteilt sind und Platz für bis zu 250 Personen bieten.

Mit dem außergewöhnlichen Konzept des Sport-Themenhotels will Carolina Cordes, Direktorin des Lindner Hotel & Sports Academy, neben den Mitgliedern des Deutschen Turner-Bundes vor allem Business-, Tagungs- und Messegäste sowie alle Sportbegeisterten ansprechen. Für gute Belegungszahlen soll zudem die hervorragende Lage sorgen: Das Hotel befindet sich nicht nur in unmittelbarer Nähe zur Commerzbank-Arena und den Spitzenverbänden des deutschen Sports, sondern ist auch nur jeweils sieben Kilometer vom Frankfurter Flughafen und der Innenstadt entfernt.

MICE AG – Die Tagungen der Zukunft: kurz und interaktiv

(Berlin, 21. September 2011) In der Kürze liegt die Würze: Tagungen müssen kurz, knackig und interkativ sein. Das geht aus einer Befragung der Berliner MICE AG unter 212 Veranstaltungsplanern und Einkäufern hervor. Das Thema Social Media belegt dabei mit 21 Prozent den ersten Platz. Die Web 2.0 Plattformen sollen vor, während und nach der Veranstaltung verstärkt als begleitendes Kommunikationsinstrument dienen. 17 Prozent der befragten Veranstaltungsplaner sehen den Trend in neuen Veranstaltungsformaten. Dabei legen sie insbesondere Wert auf Kürze, Informationsdichte und Interaktivität. Veranstaltungsformate, die vermehrt an Bedeutung gewinnen, sind beispielsweise virtuelle Messen, Web-Konferenz, Barcamps und Networking-Events. Ebenfalls 17 Prozent Zuspruch erhält das Thema Green Meetings. Gesundes und umweltbewusstes Tagen steigt in der Nachfrage.

Neuester MICE-Trend: Interaktives Tages mit Live-Abstimmung (Foto: MICE AG)

Neuester MICE-Trend: Interaktives Tages mit Live-Abstimmung (Foto: MICE AG)

MICE-Trends im Überblick:
1. Social Media als Kommunikationsinstrument für Veranstaltungen
2. Neue Veranstaltungsformate: kurz, informativ und interaktiv
3. Green Meetings – umweltbewusstes Veranstaltungsmanagement
4. Mehr Kreativität bei Veranstaltungen (12%)
5. Individuelle und kundenorientierte Angebote werden von MICE-Dienstleistern erwartet (10%)

Am 17. November findet der stb marketplace in der Eventarena München statt. Die Fachmesse deutschen Veranstaltungsbranche präsentiert unter dem Messe-Spezial „MICE Future“ neue Konzepte im MICE-Markt. Spezial-Aussteller und Vorträge informieren über innovative Technologien, interaktive Veranstaltungsformate und die Möglichkeiten von umweltbewussten Kongressen und Events. Zu den Ausstellern gehören unter anderem die atmosfair GmbH, Bio-Seehotel Zeulenroda, Codiplan – Gesellschaft für Concept, Dialog und Planung mbH und Jochen Schweizer Events GmbH. Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei.

Hotelmarketing – WDR-Reportage beweist erneut: Hotelbewertungen leicht zu manipulieren

(Köln, 20. September 2011) Neue Aufregung: In einer Reportage zeigte nun ein TV-Team des WDR, wie leicht sich Hotelbewertungen bei tripadvisor.com, holidaycheck.de und trivago.de manipulieren lassen. Testweise wurden positive, aber eben gefälschte Hotelrezensionen eingetragen und später veröffentlicht.

Carsten K. Rath im WDR-Interview: „Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“

Carsten K. Rath im WDR-Interview: „Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“

Bei trivago.de wird der gefälschten Bewertung sogar ein Foto zugeordnet. „Wir fragen bei den Portalen nach und bekommen von allen die Antwort, unsere Bewertungen hätten schließlich den Eindruck des Hotels nicht verfälscht“, so die WDR-Journalistinnen Edith Dietrich und Beatrix von Kladen in ihrem Fazit.

Falsche Behauptungen online zu stellen, sei kein Problem, sagte ein anonymer Hotelinsider (der Redaktion bekannt) gegenüber dem WDR. Selbst anspruchsvolle Hotels konnte er früher als porfessioneller Marketingberater abwerten: „Ich kann Ihnen in Hamburg ein sehr großes Hotel zeigen. Wenn ich da drei Aufnahmen mache, sind Sie der Meinung, Sie wollen da nie hinfahren.“ Und weiter: „Ich denke, es werden 15.000 gewesen sein. Das war mein Broterwerb. Ich habe nichts anderes gemacht, ich bin keiner anderen Tätigkeit nachgegangen, als Hotels zu bewerten. Es ist tatsächlich so gewesen, dass ich Hotels aufgerufen habe, habe mir dort die Bewertungen durchgelesen und festgestellt, dass von 80 Bewertungen 80 von mir waren.“

A&O-Chef Oliver Winter will daher weiterhin gegen die Veröffentlichungspraxis der Hotelbewertungsportale kämpfen. „Das ging auch bis zu Banalitäten: Gummibärchen hätten unter dem Bett gelegen und so weiter. Das konnte nicht glaubhaft gemacht werden. Da haben die Richter zu Recht gesagt, Holidaycheck ist klar Wettbewerber,Holidaycheck hat dafür zu sorgen, dass so ein Unsinn nicht verbreitet wird“, so Winter gegenüber dem WDR.

Carsten K. Rath, Chef des Kameha Grand Bonn und der „Rockstar unter den Grand Hoteliers“, geht mit den Onlinerezensionen ganz pragmatisch um: „Grundsätzlich gilt, dass Feedback wichtig ist, und grundsätzlich gilt, dass wir jedes Feedback ernst nehmen. Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“

Rezidor Hotel Group – Kurt Ritter: Mit 35. Arbeitsjubiläum dienstältester Präsident und CEO der Branche

(Brüssel, 20. September 2011) Der Schweizer Hotelier Kurt Ritter feiert sein 35-jähriges Jubiläum bei Rezidor. Im Jahr 1976 trat er als General Manager des SAS Luleå Hotel in Schweden in das Unternehmen ein. Seit 1989 leitet er Rezidor als Präsident und CEO und ist wahrscheinlich der dienstälteste Chief Executive Officer der Branche. Der Aufsichtsrat der Rezidor Hotel Group hat Ritters Vertrag kürzlich bis 2015 verlängert.

Kurt Ritter: Mit 35. Arbeitsjubiläum dienstältester Präsident und CEO der Branche

Kurt Ritter: Mit 35. Arbeitsjubiläum dienstältester Präsident und CEO der Branche

“Ich hatte 35 fantastische und unglaublich abwechslungsreiche Jahre und freue mich auf mehr als drei ebenso spannende Jahre. Meine Arbeit macht mir immer noch Spaß und ich habe das Gefühl, dass ich noch immer etwas bewegen kann”, so Ritter. Unter seinem Management hat sich Rezidor von einer kleinen skandinavischen Gruppe zu einem Global Player und einem der am schnellsten wachsenden Hotelunternehmen der Welt entwickelt. Die Gruppe beschäftigt gegenwärtig 35.000 Mitarbeiter und verfügt über drei unterschiedliche Marken (Radisson Blu, Park Inn by Radisson, Hotel Missoni) und mehr als 400 bestehende oder in der Planung befindliche Hotels mit 90.000 Zimmern in 64 Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Der Erfolg von Radisson Blu als größte europäische Marke im gehobenen Segment mit ihren designorientierten Hotels, die beeindruckende Wachstumsgeschichte von Park Inn by Radisson, das es innerhalb von sieben Jahren von 0 zu mehr als 140 Hotels gebracht hat, und die stylishe Partnerschaft zwischen Rezidor und dem legendären italienischen Modehaus Missoni – hinter all dem steht Kurt Ritter.

Kurt Ritters Charisma, sein Engagement für Rezidor, sein fester Glaube an die Hotellerie und sein geradliniger Ansatz werden branchenweit geschätzt. Er ist mit Leib und Seele Hotelier, und seine Karriere schien fast vorbestimmt zu sein. Geboren wurde Ritter 1947 in der Schweiz im Hotel Beausite, das seinen Eltern gehörte, sodass er schon als kleiner Junge lernte, was es bedeutet, Gästen aufmerksamen Service zu bieten. Einige Jahre später absolvierte er die renommierte École Hôtelière de Lausanne und trat seine erste Stelle als Assistant Manager im Berner Luxushotel Bellevue Palace an.

Nachdem er für Ramada International Hotels einige Zeit in Belgien, Frankreich, Deutschland und Schweden tätig gewesen war, wurde er bei Rezidor General Manager in Schweden und Kuwait, Vizepräsident für den Nahen und den Fernen Osten mit Sitz in Singapur und schließlich Präsident und CEO mit Sitz in Oslo und später Brüssel. Zu den Schlüsseldaten seiner Karriere gehören das Master Franchise Agreement mit Carlson Hotels Worldwide, aus dem 1994 Radisson SAS hervorging, und ebenfalls mit Carlson die Vereinbarung zur Entwicklung der Marken Country Inns & Suites, Park Inn und Regent in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Im Jahr 2005 unterzeichnete Kurt Ritter die weltweite Lizenzvereinbarung mit Missoni, die die Entwicklung und den Betrieb der luxuriösen Lifestylemarke Hotel Missoni vorsah und 2006 war er für Rezidors Gang an die Stockholmer Börse verantwortlich.

Wie geht es weiter? “Ich werde mich weiter auf die Umsatzgenerierung und Rezidors profitables Wachstum in aufstrebenden Märkten wie Russland/GUS und Afrika konzentrieren. In diesen Regionen haben wir Pionierarbeit geleistet und gehören heute zu den international führenden Akteuren – eine Position, die wir behalten und erweitern möchten”, so Ritter. “Auf dem Weltmarkt liegt unser Ziel darin, zusammen mit Carlson, dem Eigentümer der Marken Radisson und Park Inn und unserem Hauptanteilseigner, unsere Marken global zu justieren. Wir sind definitiv für den nächsten Schritt bereit”, fügt er hinzu.

Globale Aufgaben für einen der am meisten respektierten und ausgezeichneten Hoteliers der Welt: Kurt Ritter war “Corporate Hotelier of the World 2002″ und wurde mit dem “International Hotel Investment Forum Lifetime Achievement Award 2004″ sowie dem “MKG Lifetime Achievement Award 2008″ ausgezeichnet. Darüber hinaus hat er zwei Ehrendoktortitel, einen der Johnson & Wales University, Providence (USA), und einen der Oxford Brookes University (GB).

Kurt Ritter ist mit Lara Ritter verheiratet und lebt im belgischen Brüssel. Er hat drei erwachsene Kinder und im Januar 2011 wurde seine erste Enkeltochter geboren.

TV-Tipp – WDR TV, 21 Uhr – Hotels: Die Macht der Bewerter

(Köln, 19. September 2011) Allein auf die bunten Hotelbildchen im Reisekatalog verlässt sich kaum noch jemand. Viel angesagter sind Gästeurteile auf Hotelbewertungsportalen. Doch wie zuverlässig sind die Bewertungen?

Die TV-Reportage des WDR beleuchtet die unheimlichen Umstände der Hotelbewertungsportale. Unter anderen zur Sprache kommen Oliver Winter, Chef von A&O Hotels & Hostels und erklärter Gegener von holidaycheck.de, Carsten K. Rath, Chef des Kameha Grand Bonn und der “Rockstar unter den Grand Hoteliers”, einem verständigen Hotelgast und dem Hotel-Journalisten Carsten Hennig (HOTELIER TV).

WDR, 3. Programm
19. September 2011
21 -21:45 Uhr

Mehr: http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2011/0919/uebersicht.jsp

Derag Hotel and Living – Pünktlich zur Wiesn: Null-Energie-Hotel Derag Livinghotel Campo dei Fiori München eröffnet

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Zimmer

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Zimmer

(München, 19. November 2011) Green Hotelier in München: Nach rund einundeinhalb Jahren Umbauzeit eröffnete nun das 13. Haus der Derag Living Hotels. Das Derag Livinghotel Campo dei Fiori (43 Zimmer und Apartments) ist ein sog. Null-Energie-Hotel. Das zentral an Münchens Viktualienmarkt gelegene Gebäude ist so konzipiert, dass der Energieverbrauch für Heizung, Kühlung, Trinkwassererwärmung und Licht fast vollständig durch die selbst generierte erneuerbare Energie gedeckt wird. Die Übernachtung ist ab 100 Euro zu haben. Es ist das vierte Hotel von Derag in München und das 14. insgesamt.

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Zimmer

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Zimmer

„Dieses Projekt belegt, dass sich Ökologie und Ökonomie von energieeffizienten Gebäuden auch in der Hotellerie vereinbaren lassen“, so Max Michael Schlereth, Vorstand beim familiengeführten Unternehmen Derag Livinghotels. „Die Investitionen sind zwar mit 3,3 Millionen Euro rund 20 Prozent höher als bei einer konventionellen Bauweise. Durch das große Einsparpotential bei den Energiekosten werden sich die Mehrausgaben aber amortisieren. Wir haben zwar später als geplant eröffnet, aber die Verzögerung hat sich gelohnt. Das neue Haus geht mit zahlreichen technischen Innovationen an den Start und setzt so einen Meilenstein in der Hotellerie.“

 

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Kitchenette

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Kitchenette

 

Die hohe Energieeffizienz des Gebäudes wird durch ein ganzheitliches Konzept mit einer langen Liste eng verzahnter Maßnahmen erreicht. Die Gewinnung der erneuerbaren Energie erfolgt in erster Linie aus einer neuartigen Solarthermie- und Photovoltaikanlage, aber auch durch die Nutzung der Abwärme aus den einzelnen Klimaanlagen, der Grauwasser-Recyclinganlage sowie der Kühl- und Gefrierhäuser. Gleichzeitig verfügt das Haus über große Pufferspeicher (Wasser, Phase Change Material), um möglichst viel der gewonnenen Energie zu sammeln. Für eine hohe Energieeffizienz sorgt auch die hochwärmedämmende Aluminium-Glas-Gebäudehülle mit Dreifachverglasung der Fenster.

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Bad

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Bad

 
Die Heizung und Kühlung erfolgt durch Warm- und Kaltwasser über die Boden- und Deckenflächen. Gäste können die Raumtemperatur individuell in einem üblichen Bereich regeln. Die Klimaflächen reagieren durch die Verwendung einer neuartigen Anlage ähnlich schnell wie eine klassische Klimaanlage, bieten jedoch mehr Behaglichkeit, denn der Effekt des Wärmegefühls tritt augenblicklich ein. Die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage erreicht den derzeit höchst möglichen Wert. Die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage erreicht den derzeit höchst möglichen Wert.

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Arbeitsplatz

Derag Livinghotel Campo dei Fiori München - Arbeitsplatz

 
Die Trinkwassererwärmung erfolgt für jedes Zimmer separat – das spart Energie, weil keine Warmwasservorhaltung nötig ist und sorgt auch für optimale Hygiene. Um die wertvolle Ressource Wasser zu schonen, gibt es für Trink- und Brauchwasser getrennte Systeme: So wird das Duschwasser zunächst in einer Wasseraufbereitungsanlage gereinigt und weiter als Betriebswasser für Toiletten verwendet, bevor es als Abwasser abgeleitet wird.

Clou in den 43 Zimmern und Apartments sind sog. Öl-Vitalbetten, die die Vorzüge von Luft-Wasserbetten sowie Matratze vereinen sollen. In Sekunden kann das im Inneren der Matratze liegende Vario-Luft-Inlett auf jeden Härtegrad eingestellt werden. Über diesem Inlett liegt eine Schicht mit rein pflanzlichem Öl, die eine optimale Anpassung an die Körperkontur ermöglicht. Ein hochwertiger, waschbarer Klimabezug mit Silberfäden wirkt gegen Milben und bakterielle Belastungen und ist somit auch für Allergiker geeignet.

Gastronomie – Verbraucherschutzminister: Hygiene-Kontrollbarometer wird noch überarbeitet – Start doch 2012?

(Bremerhaven/Berlin, 19. November 2011) Neuer Vorstoß der Verbraucherschutzminister: Bis Ende Januar 2012 sollen weitere Details zur Einführung des staatlichen Hygiene-Kontrollbarometers geklärt werden. Nach Einwänden der Wirtschaftsminister der Bundesländer (wir berichteten) werden nun Fragen wie zum Beispiel nach den Konsequenzen für die Betriebe oder dem Recht auf Nachkontrollen, aber auch Kostenfragen geklärt. Ende Januar 2012 soll diese Klärung abgeschlossen sein, um die Rechtsgrundlage für die Einführung des Kontrollbarometers schaffen zu können. Dies ist Ergebnis der Sonderkonferenz der Verbraucherschutzminister der Länder in Bremerhaven.

Die sog. Hygiene-Ampel war von den Verbraucherschutzministern im Mai auf den Weg gebracht worden. Für den Verbraucher soll es leicht verständlich, für die Behörden kostenneutral und rechtlich abgesichert sein und den Lebensmittelunternehmern zudem einen Anreiz geben, die Ergebnisse der Kontrollen zu verbessern. Diese Ergebnisse sollen in allen Ländern möglichst in einheitlicher Form im Internet veröffentlicht werden. Zu den Merkmalen, die bewertet werden, gehören Personal- und Produkthygiene, Personalschulungen, Eigenkontrollsysteme, Temperaturkontrollen und bauliche Beschaffenheit. Das Gesamtergebnis soll grafisch dargestellt werden, die genauen Kriterien für die Kennzeichnung werden noch ausgearbeitet. Diese Grafik muss in den Betrieben gut sichtbar ausgehängt werden. Das Kontrollbarometer soll nach Inkrafttreten der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu erarbeitenden Rechtsgrundlage nach Betriebsgruppen gestaffelt eingeführt werden. Beginnen sollen Betriebe, die unmittelbaren Kontakt zu den Verbrauchern haben: Gastronomiebetriebe, gefolgt von Bäckereien, Fleischereien, Caterern und dem Einzelhandel.

Dehoga: Hygiene-Ampel muss gestoppt werden
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband, Berlin) kritisiert erneut das Festhalten der Verbraucherschutzminister an ihrem Vorhaben, eine Hygiene-Ampel einzuführen. „Es ist und bleibt völlig unverhältnismäßig, dass Gastronomen aufgrund einer Momentaufnahme über Monate an den Pranger gestellt werden sollen, auch wenn längst alle Mängel beseitigt sind§, kritisierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer das Ergebnis der Verbraucherschutzkonferenz.

Inakzeptabel ist aus Sicht des Dehoga auch, dass weiterhin eine stufenweise, nach Branchen sortierte Einführung der Farbkennzeichnung vorgesehen ist und dabei mit den Restaurants angefangen werden soll. Fischer: „Hier wird der Gleichbehandlungsgrundsatz mit Füßen getreten. Der Stufenplan zeigt, wie populistisch in dieser Sache agiert wird. Dabei ist völlig unstrittig, dass die Ursachen der Lebensmittelskandale der jüngsten Zeit – wie Dioxin, ‚Gammelfleisch’ und EHEC – nicht in der Gastronomie begründet waren, sondern dass die Gastronomen wie die Endverbraucher stets die Leidtragenden waren.”

Christian Rach: “Die Hygiene-Ampel bedroht Existenzen”
“Die Hygiene-Ampel ist totaler Schwachsinn. Da wird ein Popanz aufgebaut, der zu Nichts führt und Existenzen bedroht”, sagte RTL-Restauranttester Christian Rach gegenüber der “Bild”. Die neue Regelung sei total überzogen, so der Sternekoch. „In deutschen Krankenhäusern sterben jedes Jahr 30.000 Menschen an Keimen. In den letzten 30 Jahren ist aber niemand an den Folgen eines Restaurant-Besuchs gestorben. Es gibt hier überhaupt keinen Handlungsbedarf“, so Rach. Die Kontrollen der Lebensmittelaufsicht seien ohnehin unzureichend, kritisierte Rach: „In kleineren Städten ist die Kontroll-Dichte viel niedriger, die Aufsicht kommt unregelmäßig. Da werden fünf Lokale überprüft und die anderen fünf nicht. Wo ist da die Gerechtigkeit?“ Der Küchenchef nichts davon, Restaurants an den Pranger zu stellen. Kontrollen seien zwar notwendig, um schwarze Schafe zu entlarven. Jedoch:  „Es braucht ja nur jemand seine Gummistiefel neben dem Kühlschrank stehen zu lassen. Wenn die Aufsicht kommt, kriegt er die gelbe oder rote Ampel aufgedrückt – und kann zu machen”, so Rach. Und weiter: “Da geht doch keiner mehr essen. Das ist unverhältnismäßig.“

Dormero Hotel Hannover: Paolo Masaracchia geht zurück nach Berlin

(Hannover, 19. November 2011) Er hat einen guten Job gemacht: Paolo Masaracchia brachte das vor einem Jahr neu eröffnete Dormero Hotel Hannover (ehemals Maritim Hotel City) auf eine Jahresauslastung von rund 70 Prozent. Nun kehrt der Hotelier in die Hauptstadt zurück und wird Chef des Best Western Premier Hotels Moa Berlin.

 

Paolo Masaracchia im Interview mit HOTELIER TV

Paolo Masaracchia im Interview mit HOTELIER TV

 

Seinen Nachfolger im Dormero Hotel will Masaracchia während der groß angelegten Abschiedsparty am 25. September vorstellen. Das Best Western Premier Hotel Moa Berlin (196 Zimmer) wurde von rund einem Jahr eröffnet und ist das 14. Haus der Hotelgruppe in der Bundeshauptstadt.

Die grandiose Eröffnung des Domero Hotels Hannover war bei HOTELIER TV zu sehen. Hoteldirektor Masaracchia geht mit einem lachen und einem weinenden Auge: „Dormero, die Hannoveraner und Hannover sind klasse!“

HOTELIER TV International Exclusive – Karen Lynn Dixon with Joseph D. Cinque

(Hamburg, Germany – 16 September 2011) HOTELIER TV International anchor woman Karen Lynn Dixon on Die Deutschland vessel in Germany – Exclusive interview with Joseph D. Cinque, President of the American Academy of Hospitality Sciences.

Six Star Diamond Award for the MS DEUTSCHLAND: International Award Emphasizes Top Quality — „Traumschiff” is honoree of the American Academy of Hospitality Sciences founded by Frank Sinatra — Full marks in international grading system — MS DEUTSCHLAND, the only cruise liner under German flag, is already honoured with the national „5 Star Superior” classification of DEHOGA.

Neu: Sonderheft zur Zukunft im Hoteldesign

Spezial von „Top hotel“ und JOI-Design fasst zukunftsweisende Trends in der Hotelgestaltung zusammen

(Hamburg/Landsberg am Lech, 16. September 2011) Design ist wünschenswert, Service ist wichtiger – so lässt sich die Erfolgsformel für Profi-Gastgeber zusammenfassen. Dabei ist zu beachten, dass Hotelgestaltung sich längst zu einer internationalen trendigen Disziplin aufgeschwungen hat. Interessante Interior-Design-Beispiele in der zukunftsgewandten Hotellerie fasst die Spezialausgabe „Trends im Hoteldesign“ der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement „Top hotel“ zusammen. In enger Zusammenarbeit mit den renommierten Hamburger Innenarchitekten von JOI-Design entstand ein 36-seitiges Kompendium als Sonderheft.

Top hotel Spezial - Hoteldesign mit JOI-Design - Cover

„Ohne Design geht nichts mehr, so scheint es“, sagte Peter Joehnk, Chef von JOI-Design. Hoteldesign sei heute ein Wettkampf in Klassen wie „moderner Chic für Low Budget Hotels“ bis „Fashion Label für Luxushotels“. Bei JOI-Design konzentrieren sich Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk auf individuelle Gestaltungskonzepte, die stets eng an der Lage und Region des Hotels orientiert sind. Einzigartig sind die Eyecatcher, die die beiden international erfolgreichen Hoteldesigner schaffen. Paradebeispiele stellt die „Top hotel“-Spezialausgabe vor.

Das Sonderheft „Zukunft der Hotelgestaltung“ liegt der September-Ausgabe von „Top hotel“ bei.

Weitere Inhalte sind Interviews und Statement von führenden Hotelmanagern wie Karl J. Pojer (Bereichsvorstand TUI Hotels & Resorts), Thomas H. Althoff (Althoff Hotels), Arco Buijs (Vorstandschef Steigenberger) und Olar Ivarsson (COO Europe bei Mövenpick Hotels). Zusätzlich erwarten den Leser Beiträge von Hotelinspektor Heinz Horrmann und Regisseur Hark Bohm.

JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit der LPV Media Group erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Winterhuder Fährhaus in Hamburg schon wieder ohne Gastronomie

(Hamburg, 16. September 2011) Das Restaurant Felix im Winterhuder Fährhaus ist wegen rechtlicher Auseinandersetzungen mit dem Vermieter geschlossen. Das Restaurant Felix in der Hamburger Innenstadt wird unverändert weitergeführt.

Die Restaurantbetreiber sahen sich zu diesem Schritt gezwungen nachdem sich Angaben des Vermieters, die zum Abschluss des Mietvertrages geführt haben, als falsch erwiesen.

Das Restaurant Felix wurde im Winterhuder Fährhaus 10 Monate betrieben. Davor stand das Lokal neun Monate leer nachdem das Restaurant Cocco nach neun Monaten aufgegeben hat.

Bettensteuer: Ab 2012 auch in Aachen und Lübeck

(Aachen/Lübeck, 16. September 2011) Schlechte Nachrichten: Ab 01. Januar 2012 gilt die Matratzen-Maut auch in Lübeck und Aachen. In der Hansestadt nahe der Ostsee zeichnet sich bereits eine Klage von Hoteliers ab.

Die Bettensteuern in Lübeck und Aachen werden fünf Prozent vom Übernachtungspreis betragen. In Lübeck sollen damit Steuermehreinnahmen von rund zwei Millionen Euro pro Jahr erzielt werden. Nutznießer dieses Geldsegen soll u.a. die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) sein.

In Aachen erwartet man rund eine Million Euro mehr Steuereinnahmen durch die sog. Kulturförderabgabe. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits in Köln, Duisburg und Dortmund die Bettensteuer.

Lost and Found Personalvermittlung: Frank Kuechler steigt aus

(Düsseldorf, 16. September 2011) Jörg Müller-Huck übernimmt alle Anteile: Zum 01. Oktober verlässt Frank Kuechler die gemeinsame Lost and Found Personalvermittlung, Düsseldorf, und wird Privatier. Die Geschäftsanteile gehen auf Müller-Huck über, der damit alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatungsfirma mit Niederlassungen in Düsseldorf, Mainz, Hamburg, Amsterdam, Madrid und Barcelona wird.

Frank KuechlerKuechler startete mit Lost and Found am 02. April 1997 mit einer Ikea-Schreibtischplatte und einem gebrauchten IBM-Computer. Rasch entwickelte sich das Start-up zu einer der führenden Personalberatungsgesellschaften für die internationale Hotellerie. „Gut 30 Jahre Hotellerie liegen hinter mir und es ist an der Zeit, Zeit zu finden. Zeit  für veränderte Interessen und neue Ideen“, so Kuechler.

Hotel Freizeit In Göttingen – Weltneuheit: Eröffnung der Ginkgo-Lounge

(Göttingen, 16. September 2011) Weltneuheit bei Olaf Feuerstein: Der Chef des bundesweit bekannten Tagungs- und Wellnesshotels Freizeit In Göttingen lädt nun auch in die „Ginkgo-Lounge“ ein. Hier kann man per Powernap kurz ausspannen.

Wave Nap - Gingko Lounge im Hotel Freizeit In Göttingen

Wave Nap - Gingko Lounge im Hotel Freizeit In Göttingen

Entstanden ist die Ginkgo-Lounge aus der Erfahrung aus mehr als zehn Jahren Coaching im Bereich der Work-Life-Integration sowie der Zusammenarbeit für das Buchprojekt „Das Ginkgo Prinzip“. Als Experten für nachhaltiges Work-Life-Management sind Mauritz & Grewe (Das Ginkgo Prinzip, WaveNap, BusinessNap, Entspannungskonzept), Allton (Entspannungsliege Klangwoge, Raumakustik, Loungemöbel) und das Büro der Sinne (Multisensorik, Duft, Moodwall, Das Ginkgo Prinzip) in einem Beratungsnetzwerk organisiert.

So genannte Snoozle-Räume für ein Kraft spendendes oder auch Tiefen entspannendes „Powernapping“ werden immer populärer. Auch die Rolle solcher Verfahren in der Burn-out-Prävention ist klar erkannt. Mit der Ginkgo-Lounge ist eine neue Generation der Entspannung über alle Sinne verfügbar.

Auch die Mitarbeiter des Hotel Freizeit In profitieren von dem Konzept. Sie können sich über den Arbeitsalltag oder in ihren Pausen mit einem Powernap regenerieren. „In Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels müssen wir als Arbeitgeber sexy bleiben, um unsere gut ausgebildeten, top motivierten Mitarbeiter in Göttingen zu halten. Daher bieten wir sehr viel mehr, als andere Arbeitgeber. Kinderbetreuung, Schulungs- und Karriereplanung, flexible Arbeitszeitkonten, Fitness- und Präventionskurse und jetzt auch Powernap – alles ganz individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Mitarbeiter abgestimmt“, sagte Feuerstein.

Business Nap - Kurze Pause während der Tagung

Business Nap - Kurze Pause während der Tagung

Die wichtigsten Komponenten der Ginkgo-Lounge im Überblick:

WaveNap“ ist als ganzheitlichen Lösung für moderne Tiefenentspannung seit 2010 am Markt. In einer Kombination aus funktionalem Möbel in Form einer Klangwoge und den seit 2008 erfolgreich im Markt etablierten Hörmodulen von „BusinessNap“ maximiert „WaveNap“ die Entspannungspotenziale seiner Benutzer. Die synergetische Entspannung von Körper und Geist ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Zum innovativen Design, welches bei ähnlichen Systemen mittlerweile auch zum Standard geworden ist, schafft „WaveNap“ als einziges Powernapping-Möbel den Schritt hin zur ganzheitlichen Funktionsweise.

BusinessNap“: Dieses speziell für den Einsatz im Bereich der schnellen Regeneration entwickelte Produkt aus dem Bereich des „Powernapping“ ist eine geführte Tiefenentspannung als Audio-Datei. Dem Körper wird über verschiedene akustische Verfahren ermöglicht, einen 20-minütigen Powernap zu halten und dann frisch und erholt in den weiteren Tag zu starten.

Die „Allton-KlangWoge“ ist eine ergonomisch geformte Schaukel- und Entspannungsliege, auf der man zum entspannten Liegen zusätzlich Musik als sanfte Klangmassage spürt. Die Liegefläche ist die Lautsprechermembran, so dass man auf der KlangWoge liegend die Schwingung der Musik nicht nur hören, sondern auch fühlen kann. Der Hörgenuß wird dadurch zu einem sehr sinnlichen Erlebnis, das effektiv eine wohltuende und tiefe mentale Entspannung ermöglicht. Das Schaukeln der Liege unterstützt das Entspannungserlebnis.

Das Programm „Mood Wall“ ist ein innovatives und mobiles Trennwandsystem, das die originären Aufgaben der Raumzonierung mit Funktionen wie Beschallung, Beduftung, Beleuchtung und Bepflanzung verbindet. „Mood Walls“ eignen sich ideal für den Einsatz in Großraum- und Kombibüros und auf offenen Flächen – überall dort, wo ohne großen Aufwand spontan neue Räume gebildet werden sollen und stimmungsbildende Elemente zur Schaffung einer Wohlfühlatmosphäre gewünscht sind.

Eine magische, von Düften ausgehende Faszination verändert mit spontaner Macht die Gefühlswelt der Menschen und deren unbewusste Verhaltensweisen. Ein Phänomen was durch die Beratung des Büro der Sinne seit Jahren vielen Menschen – je nach eingesetzter Duftnote – Wohlbefinden, Initiative oder Entspannung vermittelt. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochwertige ätherische Öle und Kompositionen.

Die Basis für die Einrichtung der Ginkgo-Lounge wurde mit dem Buch „Das Ginkgo Prinzip“ gelegt. Die Umsetzung erfolgte von den Autoren des Buches aufgrund mehrjähriger Erfahrung in der Konzeption und Einrichtung von Ruhezonen in der Wirtschaft, Wissenschaft und im Gesundheitswesen.

„Das Ginkgo-Prinzip“ – In Deutschland haben laut wissenschaftlicher Studien über 70 Prozent der Menschen Stress im Job. Im Entscheidungs-Taumel zwischen Arbeit und Privatleben nehmen körperliche und psychische Erkrankungen stetig zu. Sie bestimmen Leistungsabfälle, Fehltage und vorzeitige Pensionierungen in den Unternehmen. Einen Lösungsansatz bietet das Buch „Das Ginkgo Prinzip“.

In der chinesischen Philosophie wurde das einzigartige, zweigeteilte Blatt des Ginkgo-Baumes schon früh als Symbol der Vereinigung von Gegensätzen zu einem harmonischen Ganzen betrachtet. Im heutigen Büromarathon ist die Bereitstellung von Ressourcen wie Ernährung, Bewegung, Regeneration und ergonomisch-sinnliche Raumgestaltung ein Grundelement, um den steigenden Anforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen zu sein. Aber erst selbstbestimmtes, ergebnisbezogenes Arbeiten, das die Möglichkeit bietet, sich von den zeitlichen und räumlichen Fesseln des Büroalltags zu lösen und die zahlreichen Lebensanforderungen in Einklang zu bringen, schafft optimale Bedingungen für virtuell gestaltete Wissensarbeit.

Mit dem Ginkgo-Prinzip werden die scheinbaren Gegensätze Arbeit und Leben zu einer neuen Lebensform verbunden, die von Erfolg, Leistung, Kreativität, Gesundheit, Wohlbefinden und Glück geprägt ist.

Internorga Hamburg – Zukunftspreis 2012: Bewerbungen ab sofort möglich

(Hamburg, 16. September 2011) Zum zweiten Mal wird der Internorga-„Zukunftspreis“ verliehen. Bis 20. Dezember sind Bewerbungen unter www.internorga.com möglich. Der Veranstalter der großen Hotel- und Gastronomie-Fachmessen, Hamburg Messe und Congress (HMC), hofft diesmal auf mehr Beteiligung insbesondere aus dem Gastgewerbe. Bei der ersten Ausschreibung hatten sich nur sehr wenige Hotels und Restaurants beworben.

Mit dem „Zukunftspreis“ werden Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen oder Strategien ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise durch einen nachhaltigen Ansatz auszeichnen.

„In einer Zeit, in der nachhaltige Ansätze immer wichtiger werden, bieten wir mit dieser Auszeichnung allen ausstellenden Unternehmen eine exklusive Bühne zur Präsentation ihrer Leistungsstärke. Zudem wollen wir so dieses wichtige Thema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung stellen“, sagte Messechef Bernd Aufderheide.

Der Internorga-„Zukunftspreis“ wird in zwei Kategorien verliehen. In der Kategorie „Top Runner Angebot“ geht es um zukunftsweisende Trendsetter im Angebotsbereich. Entscheidend hierbei sind Kriterien wie hohe Innovationskraft und Qualität, Energieeffizienz und Anwendungsrelevanz. In der Kategorie „Top Runner Anwendung“ wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das mit einem Best-Practice-Beispiel wegweisend demonstriert, wie unternehmerisches Handeln und nachhaltiges Wirtschaften Hand in Hand gehen können. Stichworte sind beispielsweise Energie- und Materialeffizienz, clevere Recycling-Lösungen, unternehmerische soziale Verantwortung oder hervorragende Nachhaltigkeitsstrategien.

Der Gewinner des ersten „Zukunftspreises“ in der Kategorie „Angebot“ ist das Schweizer Unternehmen Elro-Grossküchen gewesen. Der Preis in der Kategorie „Anwendung“ ging an die Kliniken Heiligenfeld aus Bad Kissingen. Einen „Internorga Zukunftspreis Spezial“ hat der Energieversorger Lichtblick aus Hamburg für seine auf dem Schwarm-Modell beruhenden Mini-Kraftwerke gewonnen.

Über die Vergabe Preises entscheidet eine Fachjury mit hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unter Vorsitz von Dr. J. Daniel Dahm. Der international anerkannte Experte für nachhaltige Entwicklung ist unter anderem Beirat der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Gründungsmitglied und Kurator der Utopia Stiftung, deren Ziel es ist, den gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu beschleunigen. Zur Jury gehört mit Prof. Dr. Rolf Kreibich auch einer der bedeutendsten Zukunftsforscher Deutschlands. Der ehemalige Präsident der Freien Universität Berlin leitet das 1981 von ihm gegründete Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Weiteres Jury-Mitglied ist Dr. Carl-Otto Gensch, ein Experte im Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung von Technologien und Unternehmensstrategien am renommierten Öko-Institut in Freiburg. Mit Rainer Roehl hat man sich einen weiteren Experten ins Boot geholt. Er ist seit über 20 Jahren im Außer-Haus-Markt und für die Bio-Branche tätig. Als Fachmann für Bio-Zertifizierung von Großküchen und Restaurants treibt er das Thema Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt voran. Roehl ist Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens a’verdis – nachhaltige Verpflegungslösung. Komplettiert wird die Jury von Bernd Aufderheide.

Das Nominierungsverfahren wird online durchgeführt. Die Ausschreibungsunterlagen und das Bewertungsverfahren können ab sofort von der Internetseite www.internorga.com heruntergeladen werden. Die Frist für Nominierungsvorschläge läuft bis zum 30. Dezember. Zur Einreichung sind alle Unternehmen und Institutionen berechtigt, die der Internorga als Aussteller („Top Runner Angebot“) oder Besucher („Top Runner Anwendung“) verbunden sind. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Internorga-Eröffnungsfeier am 08. März 2012.

Trotz positiver Verläufe von Internorga und ITB bleibt für 2012 ein Dämpfer. Erneut wird es zu einer Terminüberschneidung kommen. Die Gastro-FachmesseInternorga Hamburg soll vom 09. bis 14. März stattfinden, die Tourismusschau ITB Berlin vom 07. bis 11. März. Obendrein gibt es mit der alle zwei Jahre stattfindendenIntergastra in Stuttgart (11. bis 15. Februar 2012) eine weitere wichtige Fachmesse.

Dehoga: Farbbarometer muss endlich vom Tisch – Hygiene hat oberste Priorität – Schmuddelbetriebe gehören geschlossen – Hygiene-Ampel verstößt gegen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

(Berlin, 16. September 2011) Die geplante “Hygiene-Ampel” gehört nach Ansicht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga-Bundesverband, Berlin) endlich vom Tisch. “Es ist völlig unverhältnismäßig und rechtlich bedenklich, dass in Restaurants das Ergebnis einer Momentaufnahme über Wochen und Monate zum Aushang kommen soll, obwohl längst alle Mängel beseitigt sind”, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer mit Blick auf die 7. Verbraucherschutzministerkonferenz (die noch bis 16. September im Atlantic Hotel Saily City Bremerhaven stattfindet), bei der das Thema auf der Agenda steht. Fischer fordert, die bestehenden Gesetze und Sanktionsmöglichkeiten konsequent anzuwenden anstatt neue, uneffektive Werkzeuge zu schaffen. “Emotionalisierende Farbkennzeichnungen haben lediglich Symbolwirkung. Sie schädigen zahlreiche Gastronomen, ohne die Verbraucher wirklich zu schützen. Schmuddelbetriebe gehören geschlossen und nicht mit einer roten Kennzeichnung versehen.”

Das geplante Transparenzsystem birgt nach Ansicht des Dehoga die große Gefahr, dass Gastronomen auf Dauer stigmatisiert werden. Eine zeitnahe Rehabilitierung wäre aufgrund der mangelnden personellen Ausstattung bei den Lebensmittelkontrolleuren meist nicht möglich. Fischer: “Bei einem Restaurant kann sich jede Abweichung von der Bestbewertung ganz schnell negativ auswirken. Gäste sind irritiert und bleiben weg. Ein Anspruch auf Nachprüfung ist im ,Ampelsystem’ nicht vorgesehen, dieser wäre wegen der fehlenden Kontrolldichte aber auch gar nicht umsetzbar. Momentaufnahmen werden so auf Dauer die – möglicherweise negative – Einstufung auf der Farbskala bestimmen. Das hält kein Unternehmer lange durch, Existenzen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel”, so Fischer.

Fischer betont: “Ohne Wenn und Aber: Hygiene hat im Gastgewerbe oberste Priorität. Der Dehoga bekennt sich ausdrücklich zur Einhaltung der zu Recht strengen Lebensmittelhygieneregelungen. Mitarbeiterschulungen, Hygieneleitlinien und Themenbroschüren belegen, dass der Verband ein vitales Interesse daran hat, hygienische Missstände zu verhindern. Jeder Gastwirt, der Hygiene-Mängel zu verantworten hat, schädigt nicht nur sein Geschäft, sondern das Image der gesamten Branche.”

Die Hygiene-Ampel aber hat für den Verbraucher keinen Zusatznutzen, zudem sind solche Veröffentlichungssysteme fehleranfällig, wie ein aktueller Fall aus Berlin zeigt, wo aus Kontrollen resultierende Noten bereits online veröffentlicht werden: Aufgrund eines technischen Fehler war die nur ausreichende Benotung eines Betriebs doppelt veröffentlicht worden. Dem Leser wurde suggeriert, dass eine Nachkontrolle die Missstände bestätigt hat, eine solche Nachkontrolle hatte aber nie stattgefunden.

Vor dem Hintergrund, dass selbst der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure die geringe Personaldecke und die mangelnde technische Ausstattung in Sachen Lebensmittelkontrollen kritisiert, sind das Vorpreschen Berlins genauso wie die bundesweite Diskussion über die Einführung solcher Transparenzsysteme inakzeptabel. Solange Zahl und Ausstattung der Kontrolleure nicht ausreichend sind und flächendeckende Kontrollen und Nachkontrollen ermöglichen, ist eine rechtskonforme Umsetzung von Hygiene-Ampel und Co. nicht möglich.

Der Dehoga hat auch kein Verständnis dafür, dass eine stufenweise, nach Branchen sortierte Einführung der Farbkennzeichnung vorgesehen ist und dabei mit den Restaurants angefangen werden soll. Fischer: “Das ist nicht nur ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, sondern zeigt, wie populistisch hier agiert wird. Denn es ist unstrittig, dass die Ursachen der Lebensmittelskandale der jüngsten Zeit – wie Dioxin, “Gammelfleisch” und EHEC – nicht in der Gastronomie begründet waren, sondern dass die Gastronomen wie Endverbraucher stets die Leidtragenden waren.”

Rund 3,4 Millionen mehr Flugpassagiere im 1. Halbjahr 2011

(Wiesbaden, 15. September 2011) Rund 46,7 Millionen Passagiere haben im ersten Halbjahr 2011 von den 27 größten deutschen Flughäfen aus eine Flugreise begonnen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren dies rund 3,4 Millionen Passagiere oder 7,9 % mehr als im ersten Halbjahr 2010.

Der innerdeutsche Passagierverkehr, der ein Viertel des Gesamtverkehrs umfasste, erhöhte sich um 4,6 % auf knapp 12,0 Millionen Passagiere. Der Auslandsverkehr (rund 34,7 Millionen Passagiere) stieg um 9,1 %. Diese überdurchschnittliche Zunahme wurde vom Europaverkehr (+ 11,8 %) getragen, während der Interkontinentalverkehr nahezu auf Vorjahresniveau (+ 0,3 %) blieb.

Im Interkontinentalverkehr zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Im ersten Halbjahr 2011 war der Flugverkehr nach Afrika stark rückläufig (- 21,1 %): Für das aufkommensstärkste Zielland auf dem afrikanischen Kontinent, Ägypten, gab es gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 einen Einbruch der Passagierzahlen von 37,1 %, für Tunesien lag der Rückgang sogar bei 48,9 %. Demgegenüber stiegen die Passagierzahlen für Asien im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 % auf rund 3,3 Millionen Passagiere, der Flugverkehr nach Amerika erhöhte sich um 6,5 % auf rund 3,2 Millionen Passagiere.

Nach Ländern betrachtet erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011 das Passagieraufkommen im Europaverkehr vor allem im Flugverkehr nach Frankreich (+ 16,3 %) und in die Schweiz (+ 14,5 %). Für Russland (europäischer Teil) lagen die Zuwächse gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar bei 25,7 % und für die Niederlande bei 25,0 %. Auf dem asiatischen Kontinent wurde im ersten Halbjahr 2011 vor allem das Zielland China (+ 9,9 %) stärker frequentiert, während Indien einen Rückgang von – 2,5 % zu verzeichnen hatte. Auf dem amerikanischen Kontinent nahmen besonders die Passagierzahlen nach Brasilien zu, das sein Aufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26,2 % steigerte. Die Vereinigten Staaten verbesserten ihr Ergebnis um 4,9 %.

Starwood Hotels & Resorts – Neue Struktur: Alexander Bieber ist Area Manager Germany South & Switzerland – J. Georg Keck ist Area Manager Germany North & Russia

(München/Frankfurt am Main, 15. September 2011) Umstrukturierung bei Starwood Hotels & Resorts: Alexander Bieber verantwortet zehn bestehende Hotels in Süddeutschland und vier in der Schweiz während J. Georg Keck 19 Hotels in Norddeutschland als Area Manager führen wird. Alexander Bieber und J. Georg Keck berichten an Thomas Willms (Vice President/Regional Director East & Central Europe bei Starwood Hotels & Resorts). Die Neuaufteilung war nötig geworden, nachdem das Joint-venture mit der Arabella Hospitality Group aufgelöst worden war und die betreffenden Hotels übernommen wurden.

Alexander Bieber

Alexander Bieber

Alexander Bieber (47) wechselt innerhalb des Unternehmens von Jordanien nach Deutschland: Zusätzlich zu seiner neuen Position als Area Manager Germany South & Switzerland wird er ebenfalls die Aufgabe des General Manager des Sheraton München Westpark Hotel übernehmen. Nach seiner 1987 absolvierten Ausbildung zum Hotelkaufmann in Villingen-Schwenningen konnte der gebürtige Heidelberger umfangreiche Erfahrungen in diversen Positionen in Europa, den USA und dem Nahen Osten sammeln – darunter unter anderem als Director F&B/Catering im Hotel Westbury in Manhattan/New York sowie als Executive Assistant Manager des ehemaligen Forte Grand in Abu Dhabi, das heute zur Starwood-Marke Le Méridien gehört. Seit 1999 ist der 47-Jährige bereits für Starwood Hotels & Resorts tätig. Er verantwortete als Deputy General Manager die Eröffnung des Sheraton Amman im Jahr 2001, bevor er als General Manager für vier Jahre das Sheraton Miramar Resort im ägyptischen El Gouna führte. 2006 kehrte Alexander Bieber wieder nach Jordanien zurück, wo er bis zu seinem aktuellen Wechsel nach München als Area Manager Jordan und General Manager des Sheraton Amman Hotel & Towers zwei bestehende Hotels sowie vier Entwicklungsprojekte (W Amman, The Westin Saraya Aqaba, St. Regis Amman sowie das Luxury Collection Resort Al Manara, Aqaba) verantwortete. Mit Sitz im Sheraton München Westpark Hotel zeichnet Bieber ab sofort in Deutschland für zehn Hotels verantwortlich. In der Schweiz liegen vier bestehende Hotels in Zürich, Davos und Genf in seinem Verantwortungsbereich sowie die für 2013 geplanten Neueröffnungen Sheraton Zürich und W Verbier Retreat.

J. Georg Keck

J. Georg Keck

 
J. Georg Keck (63) war bislang für acht Hotels von Starwood Hotels & Resorts in Deutschland als Area General Manager verantwortlich: die sechs Le Méridien Hotels, das Sheraton Essen Hotel und das Sheraton Frankfurt Airport Hotel. Außerdem oblag ihm die Position des General Manager im Le Méridien Parkhotel Frankfurt sowie Area General Manager Russland. Ab sofort wird er unter dem Titel Area Manager Germany North & Russia in Deutschland 19 bestehende sowie das für 2013 geplante Westin Hamburg in der Elbphilharmonie führen. In Russland liegen derzeit vier Hotels – darunter das soeben eröffnete W St. Petersburg – sowie drei neue Sheraton Projekte in Perm (Eröffnung 2012), Rostow am Don (2013) und am Moskauer Flughafen (2013) in seinem Verantwortungsbereich. Keck wird seinen Sitz als General Manager des Le Méridien Parkhotel weiterhin in Frankfurt haben. Den gebürtigen Schwarzwälder zog es nach seiner Koch-Ausbildung in die große, weite Welt. Nach Stationen in zahlreichen renommierten Hotels in Zürich, Montreux, Brüssel, London sowie New York wechselte Keck 1978 in das Beach Plaza nach Monte Carlo zu Trusthouse Forte. Danach folgten Positionen als General Manager für Forte in Belgien, Amsterdam, Nürnberg und Frankfurt. 1994 war J. Georg Keck General Manager im Forte Hotel Frankfurt und zugleich Regional Director für Forte Central & North East Europe. Nach der Übernahme der Le Méridien Hotels durch Forte sowie weiteren Transaktionen folgte schließlich Ende 2005 die Eingliederung der Marke Le Méridien in Starwood Hotels & Resorts.

Gastgewerbeumsatz im Juli 2011 real um 1,0 % gestiegen

(Wiesbaden, 15. September 2011) Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Juli 2011 nominal 2,6 % und real 1,0 % mehr um als im Juli 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Juni 2011 der Umsatz im Gastgewerbe im Juli 2011 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,4 % und real 0,7 % niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Juli 2011 einen Umsatzzuwachs von nominal 3,4 % und real 1,6 % gegenüber Juli 2010. Die Gastronomie setzte nominal 2,1 % und real 0,6 % mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 4,5 % und real um 3,2 %.

Von Januar bis Juli 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,9 % und real 2,7 % mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.