Monatsarchiv: September 2011

Ringhotel Dolce Vita Bodenmais: TV-Suche nach Hotel-Nachfolger

(Bodenmais, 30. September 2011) „Good Bye Deutschland“ – Mit dem gerade bei Hotelfilmen besonders erfolgreichen TV-Sender „Vox“ suchen Andreas Diefenbach und Astrid Stiefel, Betreiber des Ringhotels Dolce Vita Bodenmais, ihre Nachfolger im ersten kinderfreien Hotel der Region. Nach vier Jahren wollen die Hoteliers in die Sonne ziehen. „Bodenmais war von Beginn an nur eine Zwischenstation. Wie es der Name vermuten lässt wollten wir ursprünglich nach Italien. Jetzt haben wir unser Herz aber an Ägypten verloren und möchten in die ewige Sonne“, so Diefenbach. In Ägypten wollen die Hoteliers dann einer neuen Idee nachgehen: Betreuter Urlaub in Ferienwohnungen. Gäste können Ägypten auf eigene Faust oder in Begleitung von deutschsprachigen Einheimischen verbringen.

Ringhotel Dolce Vita Bodenmais

Ringhotel Dolce Vita Bodenmais

Für das 50-Betten-First-Class-Hotel (durchschnittliche Jahresbelegung: knapp 70%) wird nun mit „Vox“ ein neuer Betreiber gesucht. “. In diesem Zusammenhang soll gegebenenfalls auch der Verkauf des Hotels thematisiert werden. „Immerhin ist der Verkauf des Hotels der Start in unser neues Leben!“, meint Astrid Stiefel. Im April 2012 soll das Haus mit einem neuen Inhaber oder Pächter wieder eröffnet werden.

Andreas Diefenbach und Astrid Stiefel

Andreas Diefenbach und Astrid Stiefel

Das Ringhotel Dolce Vita in Bodenmais zeichnet sich durch das kinderfreie Urlaubskonzept aus. Das kinderfrei nicht gleich kinderfeindlich heißt und diese Zielgruppe in Zukunft nicht mehr ausgeschlossen oder tabuisiert werden kann, bestätigte eine aktuelle Umfrage von TUI und holidaycheck.de. Demnach begrüßen knapp 90 Prozent der Befragten „kinderfrei“ ausdrücklich oder akzeptieren dies zumindest. 65 Prozent der Befragten gaben an, selbst Kinder zu haben. Dies sei wohl auch der Grund, dass das Ringhotel Dolce Vita Bodenmais in diesem Jahr zum ersten Mal von den großen Reiseveranstaltern TUI und DER als kinderfreies Hotel in Deutschland beworben wurde, heißt es. Zusätzlich wurde das Hotel 2008 von holidaycheck.de zu einem der 99 beliebtesten Hotels ausgezeichnet. Auch der „Hoteltest“ mit versteckter Kamera für einen Beitrag im Rahmen einer Sendung von „ZDF Reporter“ ergab ein eher positives Feedback.

Grand City Hotels – Kooperation mit Brown House Hotels: Sechs Häuser neu im Management

(Berlin, 30. September 2011) Die Berliner Management-Gesellschaft Grand City Hotels hat ihr aktuelles Portfolio um sechs weitere Häuser erweitert: Abgeschlossen wurde ein Kooperationsvertrag mit den Brown House Hotels mit Sitz in Stuttgart. Im Einzelnen handelt es sich um die Drei- bis Vier-Sterne-Hotels Best Western Savoy (Düsseldorf), Flora (Stuttgart/Möhringen), Residenz (Pforzheim), Pelikan (Schwäbisch Gmünd), Comfort (Weimar) und Haus Duden (Wesel).

Brown House Hotel Haus Duden in Wesel – nun im Management von Grand City

Brown House Hotel Haus Duden in Wesel – nun im Management von Grand City

Die von Grand City erbrachten Leistungen schließen das Management und hier insbesondere die Bereiche Verkauf, Marketing, Revenue Management, E-Commerce, Einkauf sowie Architektenleistungen (Umbauten und Renovierungen) ein. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Brown House“, so Sven Doliwa, Vice President Commercial Grand City Hotels. „Von der Qualität, der Philosophie und den attraktiven Standorten der inkludierten BrownHouse Hotels sind wir überzeugt und gehen fest von einer für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaft aus.“
 
Grand City Hotels, die bis 2012 eine Expansion auf 130 Häuser anstreben, verfügen damit aktuell über ein Management-Portfolio von 106 Hotels in neun europäischen Ländern. Durch die neuen Brown House Hotels konnte darüber hinaus die deutsche Standort-Netzdichte weiter ausgebaut werden: Erstmals sind die Städte Stuttgart, Pforzheim, Schwäbisch Gmünd und Wesel im Angebot.

livebookings.de – Start für „Pocket Diner“: Mobiles Webmarketing für Gastronomen

(Hamburg, 29. September 2011) Die Zukunft der mobilen Restaurant-Website hat begonnen – mit allen Vorteilen einer App, aber zu einem Bruchteil der Kosten will livebookings.de, Hamburg, mit der mobilen „Pocket Diner“-Websites einen neuen Standard in der modernen Gastronomie setzen. Smartphones werden in Deutschland immer beliebter: Laut einer neuen Forsa-Studie für den Branchenverband Bitkom besitzt heute schon etwa jeder Dritte über 14 Jahren ein entsprechendes Endgerät. Nach eigenen Angaben haben demnach mindestens 20 Millionen Deutsche ein Smartphone – im Jahr 2010 waren es noch etwa 13 Millionen. Nach einer Prognose von Livebookings wird jede fünfte Tischreservierung bis Ende 2012 über das mobile Internet getätigt. Für Gastronomen bieten sich mit Mobile Marketing also beste Chancen, um Gäste ins Restaurant zu führen.

„Pocket Diner“ von livebookings.de optimiert grundlegend die Darstellung von Restaurant-Websites auf allen gängigen Smartphones und Betriebssystemen, wie z.B. iPhone, Android, BlackBerry und Windows Mobile. Die Kompatibilität mit dem elektronischen Reservierungsbuch von livebookings.de schafft außerdem ideale Voraussetzungen für die mobile Tischreservierung in Echtzeit. Die webbasierte „Pocket Diner“-Administration ermöglicht es Gastronomen, von jedem Computer aus ihre für Smartphones optimierte Website selbständig zu verwalten und zu aktualisieren. Durch das in Smartphones integrierte GPS kann Pocket Diner Gästen via Google Maps den schnellsten Weg zum Restaurant aufzeigen. Das integrierte Newsletter-Anmeldeformular, Statistiken zur Website-Besucherzahl und Social Tools zur Verknüpfung mit der Fan-Seite bei Facebook runden den mobilen Service ab.

„Die Zahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland wird bis 2012 deutlich ansteigen und Gastronomen haben jetzt die Chance ‚The power of mobile‘ für sich und ihren Geschäftserfolg zu nutzen“, sagte Stefan Brehm, Geschäftsführer von livebookings.de Deutschland/Österreich/Schweiz. „Über 90 Prozent der Internetseiten der Restaurants lassen sich auf einem Smartphone nicht leserlich darstellen. Damit sperrt der Gastronom diese Gäste praktisch aus. Alle gastronomischen Betriebe müssen mit den Kommunikations- und Reservierungsvorlieben ihrer Gäste schritthalten. Dabei gehören mobile Technologien und Websites in Zukunft zum Standard eines jeden gastronomischen Betriebs.“

Steigenberger Hotels: Intercity-Hotels expandieren nach Mittel- und Osteuropa

(Frankfurt/Main, 29. September 2011) Der österreichische Projektentwickler Porr Solutions und die Hotelgesellschaft Intercity-Hotel kooperieren künftig miteinander. Geplant ist eine weitreichende Expansion der Marke Intercity-Hotel in Mittel- und Osteuropa. In den nächsten Jahren werden rund 15 Hotels in der aufstrebenden Wirtschaftsregion eröffnen. Große Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe oder Flughäfen, sowie Innenstadtlagen sind hierbei die Zieldestinationen.

Geplant ist die Erschließung und Entwicklung der Standorte durch Porr Solutions. Nach der Fertigstellung übernimmt die Hotelkette Intercity die Standorte schließlich als Pächter. „Die Nachfrage nach Hotels der gehobenen Mittelklasse wächst mit dem Fortschreiten der Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa. Die Zahl der Business-Reisenden ist in den Ländern Osteuropas deutlich gestiegen. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass unsere Marke dort große Chancen hat“, sagte Joachim Marusczyk, Geschäftsführer von Intercity-Hotels.

Die ersten Standorte werden bereits geprüft. Als Projektentwicklungspartner und Berater fungiert das Immobilienberatungsunternehmen Immologie GmbH Behrendt & Walker. Immologie hat die Idee entwickelt, den Rollout der Marke durch eine Kooperation umzusetzen und hat die Partnerschaft initiiert. Das Unternehmen wird auch zukünftig wichtige Aufgaben bei der Entwicklung und Realisierung der einzelnen Hotels sowie deren spätere Platzierung bei Anlegern übernehmen.

Frank Buchholz ist „Aufsteiger des Jahres 2012“

(Dortmung, 29. September 2011) Ein eigenes Restaurant, zwei eigene Kochschulen, regelmäßige Fernsehauftritte und fast jedes Jahr ein neues Kochbuch − die Liste seiner Aktivitäten ist lang und Frank Buchholz gehen die Ideen noch lange nicht aus. Der Mainer Chef wird nun vom Busche Verlag, Dortmund (“Schlemmer Atlas“), mit der begehrten Auszeichnung “Aufsteiger des Jahres 2012″ geehrt. Die Preisverleihung findet Ende Oktober im Arosa Resort Sylt statt.

Frank Buchholz, laut "Schlemmer Atlas" neuer "Aufsteiger des Jahres 2012"

Frank Buchholz, laut "Schlemmer Atlas" neuer "Aufsteiger des Jahres 2012"

Angefangen hat der gebürtige Westfale in der Lehre bei Deutschlands großen Köchen wie Heinz Winkler, Gerd Käfer und Heinz Beck. Seit 2005 zaubert Frank Buchholz seine Leckereien im eigenen Restaurant in Mainz. Dabei stehen für ihn seine Gäste im Vordergrund: „Denn erst sie geben mir die Legitimation, meinen Beruf als Koch auszuüben. Ich koche für Euch, nicht für die Kritiker“, meint der 44-Jährige. Kommunikation ist für ihn das A und O, natürlich mit seinen Angestellten, aber auch gerne mit seinen Gästen. Ihr Feedback motiviert ihn.

Frank Buchholz bedauert es sehr, dass viele Menschen heutzutage nicht mehr genussfähig sind und sich in der Schnelligkeit des Alltags verlieren. Seinen Gästen diese Fähigkeit mit seinen Kreationen wiederzugeben, ist sein oberstes Ziel. Diesen Leitgedanken beherzigt er konsequenterweise auch selbst und nimmt sich für die Auswahl seiner Produkte gerne viel Zeit. Um die beste Qualität zu gewährleisten, lässt er viele sogar eigens für das Restaurant anbauen.

Auch im privaten Bereich versucht er, die Dinge zu entschleunigen. Seine Frau und seine zwei Söhne unterstützen ihn bei der Arbeit und schaffen den nötigen Ausgleich. „Ohne meine Familie, bei der ich Kraft und Energie tanke, wäre all das nicht möglich“, sagt er.

Die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten bisher:
2012 Frank Buchholz, Restaurant Buchholz, Mainz
2011 Jörg Müller, Romantik Hotel & Restaurant Jörg Müller, Westerland, Sylt
2010 Stefan Neugebauer, Deidesheimer Hof – Restaurant Schwarzer Hahn, Deidesheim2009 Günther Kroack, Rossini Restaurant, AIDAbella
2008 Jörg Sackmann, Romantik Hotel Sackmann – Schlossberg, Baiersbronn
2007 Klaus Erfort, Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
2006 Karl-Emil Kuntz, Zur Krone, Herxheim
2005 Christian Bau, Restaurant Schloss Berg im Victor’s Privat Hotel, Perl

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 38 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

Ein Stern mehr für Hygiene – Hygienespezialist Tork und Heinz Horrmann zeichnen Hotels aus

Hotelinspektor Heinz Horrmann: Mit „Ein Stern mehr“ bieten er und Tork nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

Hotelinspektor Heinz Horrmann: Mit „Ein Stern mehr“ bieten er und Tork nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

(Mannheim, 28. September 2011) 5 Sterne Superior sind das Maximum dessen, was ein Top-Hotel nach der Deutschen Hotelklassifizierung erreichen kann. Dank einer gemeinsamen Initiative des Hygienespezialisten Tork und des Hotelkritikers Heinz Horrmann können Hotels ab 2012 einen Extra-Stern für vorbildliche Hygiene erhalten.

Heinz Horrmann gilt als einer der meist respektierten Restaurant- und Hotel-Kritiker weltweit. Im April 2001 wurde Heinz Horrmann als erster Journalist mit dem begehrten Five Star Diamond Award der American Academy of Hospitality Sciences als „bester Hotel-Autor weltweit“ ausgezeichnet, eine Ehre, die ihm 2011 erneut zuteil wurde. Für seine Verdienste um die deutsche Hotellerie und Gastronomie sowie seinen ständigen Einsatz gegen die „Service-Wüste“ wurde ihm außerdem das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Das Thema Hygiene ist dabei etwas, was Heinz Horrmann besonders am Herzen liegt – eine ideale Bedingung für eine Partnerschaft mit dem Hygienespezialisten Tork. Als Marke des schwedischen Unternehmens SCA leistet Tork im Restaurant- und Hotelleriegewerbe seit Jahren einen aktiven Beitrag im Kampf gegen Hygienemängel und legt mit funktionalen Spendersystemen und durchdachten Produkten einen Grundstein für die einwandfreie Hygiene in jedem Betrieb.

Mit „Ein Stern mehr“ bieten Tork und Heinz Horrmann nun Hotels und Restaurants, die sich ebenfalls der perfekten Sauberkeit und Einhaltung höchster Hygienestandards verschrieben haben, eine einmalige Möglichkeit: nämlich einen Stern mehr verliehen zu bekommen – für vorbildliche Hygiene.

Die zeigt sich laut Tork und Heinz Horrmann vor allem im Bereich Waschraum, der als Visitenkarte des Hauses angesehen wird, aber auch in der Küche. Denn speziell dort, wo mit frischen Lebensmitteln gearbeitet wird, ist ein hygienisch makelloser Zustand die Grundvoraussetzung für ein Menü auf Top-Niveau. Und den erreicht man nur mit der richtigen Basis. „Für die optimale Hygiene zählt im Grunde das, was auch für ein perfektes Gericht gilt“, weiß Heinz Horrmann, „man muss von Anfang an die besten Produkte und Utensilien haben. Nur dann stimmt das Ergebnis.“

Pierre Nierhaus Trendtouren 2011: Shanghai – Metropole der Superlative

(Frankfurt am Main/Shanghai, 28. September 2011) „Shanghai ist heute bereits da, wo andere Metropolen erst noch hin wollen“, charakterisiert Pierre Nierhaus die größte Stadt Chinas. Die Wirtschaftsmetropole mit ihren 17 Millionen Einwohnern atmet Modernität und Dynamik. Zugleich ist sie so prächtig und opulent wie noch nie in ihrer Geschichte. Shanghai hat sich für die Expo 2010 aufgerüstet, auch in Sachen Gastronomie und Hotellerie. Heute, ein Jahr nach dem Mega-Event, sieht der Gastro-Experte die richtige Zeit gekommen, sich das aufregende neue Shanghai anzuschauen. Vom 10. bis 14. November 2011 bietet Pierre Nierhaus eine Trendreise zu den neuen Hotspots und Newcomern in der Hotel- und Gastroszene an. Zugleich vermittelt die Tour einen Einblick in die Stadtentwicklung kombiniert mit dem Erlebnis der chinesischen (Ess)-Kultur.

In die Mega-City Shanghai führt Pierre Nierhaus nächste Trendtour vom 10. bis 14. November 2011. Das Geschäftsviertel Pudong mit mit seinen über 3.000 Wolkenkratzern ist Symbol für Shanghais rasante Entwicklung.

In die Mega-City Shanghai führt Pierre Nierhaus nächste Trendtour vom 10. bis 14. November 2011. Das Geschäftsviertel Pudong mit mit seinen über 3.000 Wolkenkratzern ist Symbol für Shanghais rasante Entwicklung.

Alle großen internationalen Hotelmarken sind in Shanghai vertreten und beeindrucken mit Design, hochwertigen  F&B-Konzepten und Panoramablick wie das 2008 eröffnete Park Hyatt, eines der höchsten Hotels der Welt, im Geschäftsviertel Pudong mit seiner Wolkenkratzer-Skyline. Als Alternative haben sich exklusive Boutiquehotels mit individuellem Charme etabliert. Neueste Topadresse ist das unter Fairmont-Flagge wieder eröffnete legendäre Peace Hotel an der luxuriösen Flaniermeile Bund.
 
Die Restaurantlandschaft ist sehr vielseitig: Gourmetrestaurants mit westlicher, traditioneller chinesischer und asiatischer Küche, Casual Dining wie das sehenswerte Yi Cafe mit acht Master Chefs und zehn Küchen im Shangri-La Hotel, dazu die boomenden Snack- und Brotkonzepte. Die Nachtszene ist sehr trendig mit ultra-coolen Bars und Clubs. Das Flair vergangener Zeiten vermitteln die Ausgehviertel Xin Tian Di mit Gebäuden in traditioneller Architektur und das einstige French Concession mit seiner bunten Gastronomieszene und vielen Konzepten mit Outdoor-Bereich. 
 
Die Trendtour von Pierre Nierhaus nach Shanghai vom Donnerstag, 10.11.2011 bis Montag, 14.11.2011 (4 Ü/F im 5-Sterne Le Royal Méridien) kostet 1.190 € zzgl. MwSt. pro Person im Doppelzimmer jeweils bei Selbstanreise. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 290,00 € zzgl. MwSt. Programm und Anmeldeformular zum Download unter www.nierhaus.com.

O’Zogn is – Hotel-Stardesignerin im Fresh Fashion Look auf der Wiesn

(München, 28. September 2011) Architekten tragen immer schwarz – mit diesem alten Vorurteil räumt Hotel-Stardesignerin Corinna Kretschmar-Joehnk („JOI-Design“) nun auf. Mit zwei Mitarbeiterinnen setzt die international renommierte Innenarchitektin auf der Wiesn in München neue Akzente und sagt „Mut zur Farbe!“

Corinna Kretschmar-Joehnk (Mitte), Hoteldesign-Projektleiterin Sabrina Wilms,  Hoteldesign-Projektleiterin Stefanie Altbäumer

Corinna Kretschmar-Joehnk (Mitte), Hoteldesign-Projektleiterin Sabrina Wilms, Hoteldesign-Projektleiterin Stefanie Altbäumer

Im traditionellen Dirndl-Look folgt sie dem Ethno-Trend, dem sie sich auch bei Ihren Hotelkreationen (Hilton Munich Park Hotel, Dolce Munich Unterschleissheim) nicht entziehen kann. „Ich wollte etwas Fröhliches!“, bekennt sie freimütig. „Ethno im Zeichen der Tradition, als bewusstes Statement gegen unsere immer hektischer werdende, digitale Welt! Mit Spaß zum Mustermix, Mut zur Farbe!“. Das Oktoberfest ist nicht nur eine willkommene Abwechslung im stressigen Alltag der Vielfliegerin, sie sieht es auch als wichtige Möglichkeit zur Rückbesinnung auf traditionelle Werte: „Das erdet einen auch mal wieder – weg von verkopfter architektonischer Ästhetik, hin zu bodenständiger Fröhlichkeit!“ Im feschen „Ethno-Look“ (neudeutsch für volkstümlich) sieht sie einen „Gegenpol zu einer Welt, in der wir alle überall und zu jeder Zeit erreichbar sind …“

(Foto: Corinna Kretschmar-Joehnk (Vordergrund), Hoteldesign-Projektleiterin Sabrina Wilms,  Hoteldesign-Projektleiterin Stefanie Altbäumer)

Corinna Kretschmar-Joehnk
Jahrgang 1966
Gebürtige Westfälin, wohnt in Hamburg, zuhause in der Welt Stardesignerin von Tophotels der Marken Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson Blu, Park Inn, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, NH Hotels, Dorint, Crowne Plaza
Führt mit Ihrem Ehemann und Kompagnon Peter Joehnk das Architektur- und Designbüro „JOI-Design“ (Wettbewerber: Karim Rashid, Matteo Thun)
www.JOI-Design.com

Hotelmarkt Deutschland – Studie: Paradigmenwechsel in der Hotellerie

(Berlin, 28. September 2011) Der Anteil der Markenhotellerie ist offenbar höher als bislang bekannt. Nach einer Studie von FFF Hospitality Consult, Falkensee bei Berlin, stellen die Markenhotel in den 31 untersuchten Städten 28 Prozent der Hotelbetriebe insgesamt und 57 Prozent der verfügbaren Hotelzimmer. Bislang hieß es stets, u.a. in der jährlichen Hotelmarkt-Studie des IHA, die Markenhotellerie stelle rund 10,3 Prozent der Betriebe sowie 36,3 Prozent der Zimmer und geschätzte 50 Prozent des Gesamtumsatzes in Deutschland.

Die Frage, ob Deutschland tatsächlich deutlich weniger Markenhotels aufweist als Europa (25%) oder die USA (70%), muss neu beantwortet werden. Dirk Feid von FFF Hospitality Consult untersuchte dazu die 31 wichtigsten Hotelmärkte mit mindestens 100.000 Einwohnern und 600.000 Übernachtungen. Dementsprechend liegt Deutschland hier schon über dem Durchschnittswert Europas. Die Top Ten weisen alle über 30 Prozent Markenkonzentration bei den Betrieben auf, und in Dortmund als der bundesdeutschen Großstadt mit der größten Markenhoteldichte, sind nahezu drei Viertel aller Hotelzimmer markengebunden.

Wird sich dieser Trend fortsetzen? Nach Auffassung der Verfasser der Studie ist der Paradigmenwechsel in vollem Gange und nicht mehr umzukehren. Hierfür spricht:

  • Mit Motel One, Meininger Hotels, B&B und nicht zu vergessen Etap und Ibis von Accor haben sich Markenbudgethotels in Innenstadtlagen etabliert. Diese sind sowohl finanzmarktfähig geworden als auch erfolgreich in den jeweiligen Hotelmärkten positioniert und von Gästen – auch mit höherem Reisebudget – akzeptiert.
  • Die mittelständisch geprägte Privathotellerie steht – wie alle Mittelstandsbranchen – vor der Nachfolgeproblematik. Somit wird sich die Quote der „Aussteiger“ in den kommenden fünf bis zehn Jahren nochmals drastisch erhöhen. Nicht nur unrentable Einzelbetriebe werden vom Markt verschwinden, sondern für viele wirtschaftlich durchaus erfolgreiche Einzelhäuser wird am Ende nur der Verkauf an Betreiberketten als Lösung verbleiben.
  • Der Finanzierungsmarkt für Hotelimmobilien verschlechtert sich aus Sicht der Projektentwickler kontinuierlich. Ohne den Nachweis einer starken Marke und somit eines funktionierenden und schlagkräftigen Vertriebssystems sinken die Chancen auf Finanzierung und Verkauf der Hotelimmobilie zusehends.
  • Die Vielzahl der Hotelkonzerne hegt Expansionsabsichten in Deutschland, das international als „Core-Destination“ gilt. Fasst man alleine die veröffentlichten Expansionsziele der weltweit fünf größten Hotelkonzerne (InterContinental Hotels Group, Wyndham Hotel Group, Hilton Hotels, Marriott International und Accor) in Deutschland zusammen, so werden in den kommenden zehn Jahren mindestens 500 neue Markenhotels entstehen oder bestehende Häuser übernommen werden.

Wohin führt die Entwicklung? Betrachtet man die Verteilung der Hotelkapazitäten allgemein und den Anteil der Markenhotels im Besonderen, so wird deutlich, dass in Deutschland immer noch das Voll-Service-Hotel im Drei- und Vier-Sterne-Segment vorherrscht. Beide Segmente zusammengenommen – in der Branche auch gerne als Economy-Segment bezeichnet – stellen zwei Drittel der Betriebe und drei Viertel der Zimmer. Hierbei ist das Drei-Sterne-Segment das Segment mit der geringsten Markendurchdringung. Nachdem in den vergangenen Jahren das Budgetsegment (zwei bis drei Sterne) von der Markenhotellerie entdeckt und penetriert wurde, zielen viele „Selected-Service-Produkte“ der großen Marken wie Holiday Inn Express, Ibis (neue Generation), All Seasons und Hampton by Hilton auf die letzte Privathotellerie-Bastion. Unterstützend kommt hinzu, dass man mit solch einem Produkt in sekundären und tertiären Märkten leicht eine dominierende Stellung einnehmen kann.

Welche Chancen bieten (Investments in) Markenhotels? Die Wirtschaftskrisen der vergangenen zehn Jahre haben zu einer Professionalisierung der Hotelbetreiber, zumindest der multiplen Hotelbetreiber geführt. Hier stellt sich nur noch äußerst selten tatsächlich die Frage nach der operativen Managementqualität vor Ort, sondern die nach der Stärke des Vertriebssystems. Ist dieses stark genug, um das Hotel mit 65 Prozent und mehr auszulasten, ist der wirtschaftliche Erfolg und die Rendite garantiert. Projektentwicklungsrisiken sind aufgrund des hohen Standardisierungsgrades auf ein Minimum begrenzt. Die Gesamtinvestitionen in ein Economy-Markenhotel bewegen sich – je nach Marke und Größe – zwischen neun und zwölf Millionen Euro und stellen somit ein interessantes Asset für bonitätsstarke Einzelinvestoren mit Lokalkolorit dar. Ein Investment in ein Produkt mit hoher Transparenz – wenn man den richtigen Betreiberpartner hat.

Die „Marktstudie Konzentrationsgrad“ der FFF Hospitality Consult GmbH informiert neben der Markenkonzentration u. a. über die Attraktivität der einzelnen Städte als Hotelmarkt sowie das Geschäftsreise- und Freizeitpotenzial. Weiterhin lässt die Marktstudie Rückschlüsse zu, in welchen Untersuchungsdestinationen ein Entwicklungspotenzial für welche Art der Markenhotels besteht. Auszüge sind unter www.fff-consult.com abrufbar.

F.U.R Reiseanalyse 2011: alltours wird bekannter und sympathischer

(Duisburg, 27. September 2011) Die aktuelle F.U.R. Reiseanalyse 2011 sorgt beim Reiseveranstalter alltours für große Freude. Der Bekanntheitsgrad von alltours ist gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen, und zwar um 3,4 Prozentpunkte. 75,7% der Befragten gaben an, alltours zu kennen. Und auch die Markensympathie ist gewachsen: 29,6% finden alltours sympathisch – bei der vorangegangenen Befragung waren es 27,7%. “Unsere Strategie ist aufgegangen, weil unsere unverwechselbaren Marketingaussagen genau zu unserem Anspruch das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, passt. Wir werden diesen Weg ganz entschieden weitergehen”, sagte Aquilin Schoemig, Direktor Vertrieb und Marketing bei alltours.

Als Verkaufschef freut sich Schömig natürlich auch über die Umfrageergebnisse bei der Buchungsbereitschaft. 26,6 Prozent aller Befragten können sich vorstellen, bei alltours eine Reise zu buchen. Im Jahr 2010 lag der Wert bei 24,8 Prozent.

In der TOP-3 Liste der deutschen Reiseveranstalter ist alltours als einziges Unternehmen in allen drei Kategorien Bekanntheit, Sympathie und Buchungsbereitschaft gewachsen.

Die F.U.R.-Liste im Einzelnen
In Klammern Veränderungen gegenüber Vorjahr in %-Punkten

Bekanntheit:
TUI 93,2% (+0,3),  Neckermann 88,1% (-0,3), alltours 75,7% (+3,4)
Sympathie:
TUI 54,6% (-0,2),  Neckermann 39,7% (-0,7), alltours 29,6% (+1,9)
Buchungsbereitschaft:
TUI 49,3% (+0),    Neckermann 36,4% (+0,2), alltours 26,6% (+1,8)

Die F.U.R. ist eine Interessengemeinschaft der Nutzer von Tourismusforschung und daher der größte nichtkommerzielle Organisator und Auftraggeber von Tourismusforschung. Grundgesamtheit der Umfrage: 70,51 Mio. deutschsprachige Personen ab 14 Jahren. Nettostichprobe: 7.694 Personen. Mündliche Interviews durchschnittl. 60 Minuten. 4. Januar bis 4. Februar 2011.

Beherbergung – Januar bis Juli 2011: Über 7 % mehr Ankünfte von Gästen aus dem Ausland

(Wiesbaden, 27. September 2011) Immer mehr Gäste aus dem Ausland. In den ersten sieben Monaten des Jahres stieg die Zahl der Übernachtungsgäste aus anderen Ländern um 7,2 Prozent auf rund 16 Millionen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) anlässlich des Welttourismustages heute am 27. September 2011 mit. Die meisten Gäste kamen aus den Niederlanden, auf sie entfielen 2,3 Millionen aller Gästeankünfte von Januar bis Juli 2011. Das entsprach einem Zuwachs von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ankünfte von Gästen aus der Schweiz stiegen um 13,1 Prozent auf 1,3 Millionen. Damit lag die Schweiz in den ersten sieben Monaten 2011 auf Rang zwei der Liste der 20 Herkunftsländer mit den meisten Gästeankünften, knapp vor den Vereinigten Staaten (1,2 Mio. Ankünfte, +1,3%).

Den stärksten Anstieg unter den 20 Herkunftsländern mit den meisten Gästeankünften verzeichnete China mit einem Anstieg von 31,1 Prozent auf 341.000 Gäste. Einen Rückgang bei den Ankünften gab es unter den 20 Herkunftsländern mit den meisten Gästeankünften nur bei den Gästen aus Schweden mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 496 000.

Von Januar bis Juli 2011 kam jeder fünfte Gast aus dem Ausland (19,3% aller Gästeankünfte). Nach Bundesländern betrachtet war dabei der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste, wie auch schon in der Vergangenheit, in Berlin am höchsten (36,5%) und in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten (4,4%). Den stärksten Zuwachs ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Saarland mit 21,3 Prozent verbuchen.

FBMA – Sieger beim „Dream Team“-Wettbewerb

(Kuala Lumpur, 26. September 2011) “Unglaublich! Senationell!” Wahre Begeisterungsstürme löste die Bekanntgabe des Gewinns des Dream Team-Wettbewerbs beim FBMA Team und FBMA Präsident Udo Finkenwirth aus. Am 23. September wurden die Sieger des Gastronomiewettbewerbs Culinaire Malaysia bekannt gegeben, der in Verbindung mit der Fachmesse Food + Hotel Malaysia vom 20. bis 23. September 2011 im Convention Center Kuala Lumpur stattfand.  

Sie überzeugten mit Können und Teamgeist: Das FBMA Team mit Fabian Balduf, Jasmin Petker und Christina Merz gewann den Mannschaftswettbewerb The Dream Team im Rahmen der Culiniare Malaysia 2011 in Kuala Lumpur.

Sie überzeugten mit Können und Teamgeist: Das FBMA Team mit Fabian Balduf, Jasmin Petker und Christina Merz gewann den Mannschaftswettbewerb The Dream Team im Rahmen der Culiniare Malaysia 2011 in Kuala Lumpur.

 
Erstmals beteiligte sich die Food + Beverage Management Association (FBMA) aus Deutschland mit ihrem eigenen Team, das aus einem bundesweiten Casting hervorgegangen war. Das Team bildeten Christina Merz (Köchin), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau) und Fabian Balduf (Barkeeper), alle drei vom Lufthansa Training & Conference Center Seeheim.
 
Im Mannschaftswettbewerb The Dream Team lagen insgesamt 11 Teams im Wettstreit um Punkte und Medaillen. Als Wettbewerbsaufgabe musste ein klassisches französisches Menü in zwei Stunden zubereitet und serviert werden. Das FBMA Team ging am 22. September an den Start und beeindruckte die geladenen Gäste und Juroren mit seinem Menü unter dem Motto „A Culinary Journey through France“ und einer überzeugenden Teamleistung. Sehr professionell, sehr gut eingespielt, hoch motiviert und perfekt organisiert, sei das Urteil der Juroren gewesen, berichtet Teamleader Oliver Gade. Mit 87,5 Punkten setzte sich das deutsche Team klar an die Spitze vor dem Vorjahresgewinner Singapur mit 82 Punkten. Für diese Leistung erhielt das deutsche Team die Silbermedaille. Die Goldmedaille (ab 90 Punkte) verpasste das FBMA Team nur um Haaresbreite.
 
“Die intensiven Vorbereitungen haben sich gelohnt”, so Teamleader Oliver Gade. “Wir sind sehr stolz, stellvertretend für die deutsche und europäische Gastronomie den Titel gewonnen zu haben. Wir bedanken uns bei allen, die dieses Projekt unterstützt und damit diesen Erfolg erst möglich gemacht haben!” Für Fabian Balduf, Jasmin Petker, Christina Merz und Oliver Gade war die Teilnahme an dem Wettbewerb ein unvergleichliches Erlebnis und ein Höhepunkt ihrer jungen Karrieren.
 
Rund 1.000 Profis traten bei der Culinaire Malaysia zum Leistungsvergleich in einer Vielzahl von Individual- und Mannschaftswettbewerben an. Veranstalter war unter anderem die Malaysian Food and Beverage Executives Association, ein strategischer Partner der FBMA. Als offizielles Jurymitglied war FBMA Präsident Udo Finkenwirth während der gesamten Wettbewerbsdauer im Einsatz. „Die Teilnahme der FBMA an diesem Gastronomie Event war in jeder Hinsicht ein Gewinn. Wir konnten für den Fachverband unsere Kontakte in Asien ausbauen und mit unserem Auftritt einen starken Eindruck hinterlassen. Der überzeugende Sieg unseres Dream Teams gleich beim ersten Start ist ein phantastischer Erfolg. Das FBMA Team hat mit seinem Können und seiner Ausstrahlung die Herzen der Kollegen aus Asien im Sturm erobert!“.

Hotelmarketing: Enttäuschung über Booking.com wächst – Ärger mit „gekauftem Ranking“

(Hamburg, 25. September 2011) 17 Prozent Provision reichen auch nicht: Der Ärger um eine auffällige Listung in der Hotelsuche beim Buchungsportal booking.com wächst weiter. Immer mehr Hoteliers sind durch das jüngst ergangene Urteil des Landgerichtes Berlin aufgeschreckt. Die Wettbewerbszentrale hatte eine Einstweilige Verfügung gegen booking.com erfolgreich beantragt, da bei dem aus den Niederlanden stammenden, starken Buchungsportal gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit erzielt werden können. Dies wurde nun gerichtlich untersagt. Verboten wurde auch, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

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Lesen Sie dazu auch:
booking.com – Urteil: Hotel-Ranking gekauft? (01. September 2011)
http://www.tophotel.de/index.php?4e5e47c40fe7d|1
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Bei einem Treffen Hamburger Hoteliers im Rahmen der Roadshow von Quality Reservations wurde die aggressive Akquisestrategie von booking.com beklagt. Anders als vergleichbare Hotelbuchungsportale werde auch eine Verfügbarkeits-Parität verlangt, d.h. bei booking.com müsse man ein gleichgroßes Zimmerkontinengant vorhalten. Damit wird immer deutlicher, dass Hotelbuchungportale ihre Handelsmacht ausbauen wollen.

Die laut Zeugen geäußerte Drohung, man solle als Hotel eine erhöhte Provision von 18 Prozent (statt gewöhnlich 13%) booking.com zugestehen, sonst könnte man im Ranking sinken, setzt viele Hoteliers zusätzlich unter Druck. Jedoch auch dieses „Hochkaufen“ hat offenbar seine Tücken: Auch mit einem Provisionsdeal von 18 Prozent sei längst nicht gewährleistet, dass das eigene Hotel auf der ersten Seite bei booking.com erscheine, wurde berichtet. In einem Fall sei das eigene Haus erst auf Seite drei der Hotelauswahl aufgeführt worden – die Wahrscheinlichkeit einer Buchung sinkt damit rapide.

Die Marktbedeutung von booking.com ist weiterhin sehr hoch. Nach einer aktuellen Befragung deutscher Hoteliers durch “Top hotel” liegt booking.com gleichauf mit hrs.de und weit vor hotel.de, wenn es um die Anzahl der meisten Buchungen geht. Gleichwohl verschärfen sich die Fachdebatten: Während booking.com nach Bekanntwerden des Berliner Urteils auf „Tauchstation“ ging und bislang zu keiner Stellungnahme bereit war, preschen Hotelketten wie Holiday Inn/IHG vor. Künftig wolle man, so der Bericht einer Marketingdirektorin, die Provisions-Parität einführen – 12 Prozent bei allen Hotelbuchungsportalen.

Rezidor Hotel Group – Hotelmarke „Country Inn and Suites“ auf Eis gelegt – Ausbau bei Resorts

(Hamburg, 24. September 2011) Bei Rezidor konzentriert man sich auf die Hauptmarken Radisson Blu und Park Inn by Radisson sowie die Expansion der Missoni Hotels: Die von Hauptaktionär stammende Hotelmarke Country Inn and Suites ist derzeit in Westeuropa auf „Eis gelegt“. Dies sagte Joerg Schiffman, Area Vice President Germany, Switzerland, Italy and Southeast Europe, vor Journalisten in Hamburg. Das einzige bestehende Haus dieser Marke in Timmendorfer Strand soll aber nicht umbenannt werden. Einst war es als Pilotprojekt für Country Inn and Suites geplant worden; Schiffmann war dort der erste Hoteldirektor gewesen. In den USA wird Country Inn and Suites erfolgreich weitergeführt.

Der Fokus liegt auf dem Ausbau der Resorts. In den nächsten zwei Jahren werden bis zu acht Topresorts in Betrieb genommen:
Radisson Blu Resort & Spa, Portimao / Portugal (192 Zimmer, Q1 2012)
Radisson Blu Residence Gran Canaria / Spanien (144 Zimmer, Q1 2012)
Radisson Blu Resort & Spa, Porticcio / Korsika, Frankreich (170 Zimmer, Q2 2012)
Radisson Blu Resort Saidia / Marokko (481 Zimmer, Q2 2012)
Radisson Blu Resort Sohat / Oman (204 Zimmer, Q3 2012)
Radisson Blu Resort & Spa, Tanger / Marokko (155 Zimmer, Q4 2012)
Radisson Blu Safari Resort Krüger Park / Südafrika (119 Zimmer, Q2 2013)
Radisson Blu Al Madinah Paradise Resort / Saudi-Arabien (212 Zimmer, N/A)

Bei den neuen Resorts stehen auch großzügige Tagungs- und Konferenzflächen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Carlson sind derzeit 40 Resorts der Marken Radisson/Radisson Blu in Betrieb. Ein wichtiger Marketingfaktor soll das Angebot des Kundenbindungsprogrammes „Club Carlson“ (früher „Goldpoint“) sein: Bereits nach fünf bezahlten Nächten kann eine weitere Übernachtung kostenfrei angehängt werden. Zudem gebe es keinerlei Blackout-Daten, stets seien Zimmer für „Club Carlson“-Mitglieder verfügbar, so Schiffmann.

Radisson Blu Resort & Spa Dubrovnik Sun Gardens - mit 2500 Quadratmetern Tagungsfläche eines der größten Konferenzhotels in Kroatien

Radisson Blu Resort & Spa Dubrovnik Sun Gardens - mit 2500 Quadratmetern Tagungsfläche eines der größten Konferenzhotels in Kroatien

Bei den Missoni Hotels geht es voran: Neben den bestehenden Fashion-Lifestyle-Hotels in Edinburgh und Kuwait-City sind ein 250-Zimmer-Haus im Oman (mit 50 Villlen, geplante Eröffnung: 2013), ein 120-Zimmer-Projekt in Brasilien (Eröffnung geplant: 2014) und ein Haus mit 110 Zimmern und 28 Villen in Belek/Südtürkei (2014) in Entwicklung.

Das Topmanagement der seit Rezidor Hotel Group traf sich im Radisson Blu Hotel Hamburg zur Aufsichtsratssitzung. Dabei stand auch Kurt Ritter’s 35. Dienstjubiläum im Fokus. Der charismatische CEO wurde aktuell mit einer Video-Reminiszenz – abzurufen im internationalen Kanal von HOTELIER TV – geehrt.

Waldorf Astoria Berlin: Eröffnung erst zur ITB 2012?

(Berlin, 24. September 2011) Das neue 232-Zimmer-Luxushotel Waldorf Astoria Berlin wird wohl erst zur ITB 2012 eröffnen. Ein entsprechender bericht der „B.Z.“ wurde nun bestätigt. Ursprünglich sollte das Hilton-Prestigeprojekt am Bahnhof Zoo zum Jahresende eingeweiht werden.

„Wir hoffen, dass wir es zur Reisemesse ITB schaffen“, so GM Friedrich Niemann (49). Auf das beliebte Weihnachtsgeschäft muss er eben verzichten. Das Großproject „Zoofenster“ leider wie andere Bauprojekte dieser Dimension unter unplanmäßigen Verzögerungen. Im Waldorf Astoria wird u.a. der Pariser Spitzenkoch Pierre Gagnaire ein Fine-Dining-Restaurant eröffnen. Die Präsidenten-Suite im 31. Stock (110 Metern Höhe) wird 280 Quadratmeter messen und zwei Bäder, ein Salon, Master-Bedroom, Flügel sowie offener Kamin bieten. Die Übernachtung darin soll mit rund 10.000 Euro zu Buche schlagen.

Niemann will rund 200 Mitarbeiter einstellen. Dazu soll Ende Oktober/Anfang November eine Jobbörse veranstaltet werden.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: Kunst im Haerlin – Kulinarische Vernissage mit Maler Sönke Poppe

(Hamburg, 23. September 2011) Jedes Grand Hotel ist eine großartige Bühne – auch für Lebenskünstler und genussliebende Gäste. Ingo Peters, Geschäftsführender Direktor des 114 Jahren alten Fairmont Hotels Vier Jahreszeiten Hamburg, knüpft gern an und präsentiert mit „Kunst im Haerlin“ ein Ausstellungskonzept für das Gourmetrestaurant von Christoph Rüffer, der just in diesem Herbst an „Hoffnungsträger“ für einen zweiten Stern Michelin gilt. Die erste Kunstschau wurde nun mit dem Hamburger Maler Sönke Poppe eröffnet – stilgerecht mit einem feinen Menü von sechs Gängen und ausgewählten Tropfen.

Sönke Poppe - C vor Weltkarte - Kunst im Haelin - Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Im „Haerlin“ ist viel passiert: Seit rund einem Jahr wirbelt Restaurantchef Raoul Steinbach dort. Die Einrichtung wurde behutsam erneuert. Und nun musste die Stirnseite des Sternerestaurants neu gestaltet werden; ein historischer Gobelin wurde an die Erben zurück gegeben. Und so gibt es im „Haerlin“ künftig nicht nur Gaumenfreuden auf höchstem Niveau, sondern auch bildende Kunst der Gegenwart. Im Jahr laden drei bis vier Ausstellungen mit junge als auch arrivierten Künstlern ein. Es sollen regional bekannte Newcomer ebenso wie erfolgreiche Namen der Kunstszene vorgestellt werden. Die Kunstschauen werden kuratiert von Hans-Dieter Sommer in Zusammenarbeit mit der Galerie Abrahams, die das Vorhaben logistisch betreut.

Den Ausstellungsreigen eröffnet Sönke Poppe, ein Künstler aus Altona, der inzwischen in Leipzig arbeitet und es innerhalb kurzer Zeit vermocht hat, sich überregional Gehör zu verschaffen. Im Rahmen eines zweijährigen Stipendiums hat er heute sein Atelier in der international bekannten Leipziger Baumwollspinnerei. Sönke Poppe bekennt sich zur sichtbaren Wirklichkeit. Er platziert seine Modelle, meistens Rückenansichten, wie Stillleben auf der Fläche und reduziert dabei das Bildgeschehen auf ein Minimum. Sein Blick geht ganz dicht heran an die dargestellten Personen, belässt sie aber in ihrer Anonymität; damit stellt er so etwas wie Würde und Autonomie her. Pointiert gesagt, kehren diese Bilder sozialen Netzwerken wie Facebook den Rücken. Facebook will alles sehen, auch die intimsten Dinge und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Sönke Poppe lässt Fragen unbeantwortet und verweist uns letztlich auf uns selbst. Er gesteht uns diesen kostbaren Augenblick innerer Ruhe und Reflexion zu und die Freiheit, das Ungesagte weiter zu denken.

Sönke Poppe wurde gezielt ausgesucht, weil er eine zeitgenössische Sprache spricht, die verstanden wird. Seine Werke entfalten starke räumliche Präsenz und strahlen dennoch Intimität aus. Sie sind offensiv in ihrem konzentrierten formalen und inhaltlichen Aufbau, gleichzeitig sind sie zurückhaltend und geheimnisvoll und lassen dem Betrachter viel Raum für eigene Perspektiven.

Der souveräne Umgang mit Kunst gehört zum Hotel Vier Jahreszeiten, er ist
Lebendiges kulturelles Erbe. Als gelebter ästhetischer Überschuss wird er in Zeiten nüchterner Kosten-Nutzen-Optimierung als besonders wertvoll geschätzt. Das Hotel ist ein Ort der Emotionen statt des bloß rationalen Kalküls. Die gelebte Geschichte macht die Poesie dieses Ortes aus. Es handelt sich um die Bewahrung sprachlich nicht unbedingt fassbarer, sinnlicher Erfahrungen und vielschichtiger, stilvoller Erlebnisse: Poesie als Mehrwert. Diese Poesie sowohl kulinarisch als auch künstlerisch weiterzuentwickeln, ist Ziel des Projektes „Kunst im Haerlin“; es fügt sich bruchlos in die Kultur des Hotels ein und wahrt seine Kontinuität.

Maler Sönke Poppe – Premiere mit „Kunst im Haerlin“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Maler Sönke Poppe – Premiere mit „Kunst im Haerlin“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

Sönke Poppe, Biografie
1962 in Varel (Friesland) geboren.
Privater Kunstunterricht bei Christoph Fischer (Meisterschüler von Heinz Trökes) und Gert Kleimann (Meisterschüler von Karl Hubbuch)
1979 Begegnung mit Franz Radziwill in Dangast
1981-83 Berufsausbildung zum Rettungssanitäter.
1988 Umzug nach Hamburg
1989 Atelier in Altona
1998 Arbeitstipendium Ostseebad Rerik
2000 Arbeitstipendium Varel
2003 Projekt „Jeden Tag ein Bild“ (Daily Painting) im Format 18×24 cm
2010 Zweijähriges Atelierstipendium, Leipziger Baumwollspinnerei

Ausstellungen
1985 Galerie Koch, Varel (E)
1987 Ausstellung zum Kulturpreis der Gemeinde Rastede
1992 – 2010 Atelierausstellungen Ateliergemeinschaft Theodorhof, Hamburg
1995 Asche AG, Hamburg (E)
1995 Große Pariser Kunstausstellung
1998 „Der kleine König“, Werkstatt 3, Hamburg
2000 Heimatmuseum Rerik
2000 Haiko Meyer, Varel (E)
2004 „150 Daily Paintings“, ARCOM, Varel (E)
2009 Borselhof, Hamburg
2009 Galerie Abrahams, Hamburg
2010 „Drei Maler aus Altona“, Galerie Abrahams, Hamburg
2011 Kunst im Haerlin. Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg

Sammlungen in Deutschland, Schweiz und USA
(E) Einzelausstellung

Steigenberger Hotel Group / Arcona Hotels: Neuer Anlauf für 175-Zimmer-Projekt in Braunschweig

(Braunschweig, 23. September 2011) Nächster Versuch: Nun will die Bauwo Grundstücks AG das geplante 175-Zimmer-Steigenberger-Hotel im Braunschweiger Bürgerpark finanzieren. Das Hotelbau-projekt mit 24,5 Millionen Euro Investitionsvolumen war zunächst geplatzt; Kanada Bau hatte offenbar mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen.

Betreiber sind Steigenberger-Franchisenehmer Arcona Hotels. Ein entsprechender Pachtvertrag mit 20 Jahren Laufzeit sei nun unterzeichnet worden. Baustart soll im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Eröffnung ist für Herbst 2013 geplant.

Neue Dorint: Neueröffnung in Hamburg – Konzepthotel mit Universitätsklinik

(Hamburg, 22. September 2011) Welcome back to Hamburg: Die Neue Dorint kehrt mit der Eröffnung des Dorint Hotels Hamburg-Eppendorf (195 Zimmer, davon 14 Suiten, 48 Mitarbeiter) in die Hansestadt zurück. Das helle und geräumige Haus (Komfortzimmer: 25 Quadratmeter, größte Suite: 45 Quadratmeter) ist als Konzepthotel in Verbindung mit der Universitätsklinik Eppendorf (UKE) positioniert. Zwei Verbindungsgänge zu Fachkliniken sollen für Long-stay-Gäste sorgen; erste Patienten aus dem Ausland hatten bereits eingecheckt. Direktor ist Andreas Rühlicke (42, gebürtig in Lübeck), der zuletzt das Dorint Hotel An der Kongresshalle Augsburg geleitet hat.

Dorint Hotel Hamburg Eppendorf

Dorint Hotel Hamburg Eppendorf

Entwickler des Hauses ist die B&L-Gruppe, die u.a. auch das Intercity-Hotel am Hamburger Hauptbahnhof entwickelt hatte. B&L plant derzeit ein weiteres Hotel in der City –einen 14-stöckigen Turm mit 270 Zimmern am Messegelände. In das Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf wurden gemeinsam mit der Paribus-Gruppe 30 Millionen Euro investiert. Der Pachtvertrag mit Neue Dorint läuft über 20 Jahre.

Das neue Dorint Hotel Hamburg setzt u.a. auf ein anspruchsvolles F&B-Konzept. Ebenerdig sind die Lobby-Bar „72“, das Frühstücks- und A-la-carte-Restaurant „Eppo“ (zwei Glasfronten und Terrasse) mit der Küche verbunden. Dort regiert Executive Chef Jan Filter, der sein Können u.a. im Fürstenhof Celle und Sofitel Hamburg bewies. Seine Spezialität – Rinderfilet mit selbst gemachtem Chutney von Muskatkürbis und Altländerapfel – gilt schon jetzt als Geheimtipp.

Hoteldirektor Andreas Rühlicke

Hoteldirektor Andreas Rühlicke

Die Tagungsflächen messen insgesamt anständige 400 Quadratmeter und bieten mit 3,70 Metern Raumhöhe die Voraussetzungen für Multimedia-Präsentationen. Der Neubau besticht durch eine helle, freundliche Fassade. Die Architektur stammt vom Hamburger Büro von NPS Tchoban Voss. Das Interior Design ist betont hanseatisch klar und teilweise minimalistisch. Brauntöne und sattesmaritime Blau herrschen vor. Fotos aus dem Hafen unterstreichen die Heimatverbundenheit.

Für Dorint bedeutet die Rückkehr auf den bestens laufenden Hamburger Hotelmarkt sehr viel. Vor der Abtrennung von Accor gab es drei Dorint-Hotels.

Kempinski – „Campus@Kempinski“ – Gesucht: Junge Talente

(Berlin/Genf, 22. September 2011) Mit “Campus @ Kempinski” organisierte die älteste Luxushotelgruppe Europas erstmalig eine Veranstaltung auschliesslich für Studenten und Absolventen von verschiedenen Schweizer Hotelfachschulen und Universitäten. Mitt September trafen sich über 100 Kandidaten Hotel Kempinski Genf und erhielten hier die einzigartige Gelegenheit, Vorstände und Top-Manager des Unternehmens zu treffen – nicht nur um sich über die verschiedenen Karrieremöglichkeiten bei Kempinski Hotels zu informieren, sondern auch um sich gleich zu bewerben.

„Campus@Kempinski“: Reto Wittwer sucht neue Talente

„Campus@Kempinski“: Reto Wittwer sucht neue Talente

 
Insgesamt 22 Experten aus der Unternehmenszentrale in Genf und sechs Hoteldirektoren interviewten 120 Kandidaten, die aus insgesamt 330 eingereichten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Entstanden ist dabei ein dynamisches Netzwerk zwischen den Kempinski-Managern und potentiellen, neuen Mitarbeitern. Studenten und Absolventen hatten die Möglichkeit, die zahlreichen Karrierechancen mit dem Senior-Management-Team von Kempinski zu diskutieren mit dem Ziel, bereits zum ersten Quartals 2012 ein Angebot für ein Praktikum, Management-Trainee-Programm oder eine direkte Einstiegsposition in einem der 66 Kempinski Hotels weltweit zu erhalten.
 
Bei Kempinski ist man überzeugt, dass junge Talente für den Erfolg des Unternehmens essentiell sind. Vor dem Hintergrund der geplanten Expansion – die Hotelgruppe beabsichtigt, ihr Portfolio über die nächsten vier Jahre zu verdoppeln – lautet die dringendste Aufgabe: Talente mit Leidenschaft für die Hotellerie zu identifizieren. Zeit ist hierbei für das Unternehmen von strategischer Bedeutung. „Junge Talente zu finden, die unser Unternehmen in der Zukunft weiter nach vorne bringen, ist und bleibt unsere oberste Priorität“, erläuterte Kempinski-Chef Reto Wittwer. „Daher versuchen wir kontinuierlich neue Wege zu finden, um unser Unternehmen für Studenten und Absolventen noch interessanter zu gestalten, ihnen zu zeigen, was wir für sie tun können, aber auch, um zu erfahren, was sie für uns tun können.“

Bundestagsbgeordnete informieren sich über das Thema “Kontaminierte Kabinenluft”

(Berlin, 21. September 2011) Die Pilotenvereinigung Cockpit verlangt eine umfassende Untersuchung möglicher Schadstoffbelastungen in der Kabinenluft von Flugzeugen und fordert Konsequenzen für den Gesundheitsschutz von Passagieren, Piloten und Flugbegleitern. In einem Expertengespräch des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages am Mittwoch sagte das Cockpit-Vorstandsmitglied Jörg Handwerg, bislang seien die Fluglinien der Forderung nach einer umfassenden Untersuchung nicht nachgekommen, obwohl zahlreiche Studien auf eine Gesundheitsgefährdung hinwiesen.

Abgeordnete aller Fraktionen zeigten sich in der Sitzung des Ausschusses alarmiert und erkundigten sich intensiv bei den geladenen Experten nach neuesten Erkenntnissen. Die Antworten der Sachverständigen vermittelten ein widersprüchliches Bild: Während etwa die Leiterin der Forschung der Global Cabin Air Quality Executive, Susan Michaelis, einen Zusammenhang von kontaminierter Kabinenluft und gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie der Flugsicherheit bejahte, betonte der Airbus-Experte Andreas Bezold unter Verweis auf „zahlreiche Messungen seit den 90er-Jahren“, dass die „Luft an Bord von Verkehrsflugzeugen“ von „einwandfreier Qualität“ sei.

Der Journalist Tim van Beveren, der sich nach eigenen Angaben seit Jahren mit dem Thema befasst, erläuterte, dass bei fast allen Verkehrsflugzeugen die Frischluft für das Innere der Maschinen als so genannte Zapfluft über die Triebwerke angesaugt werde. Lecke Öl ins Triebwerk, würden Schwaden des verbrannten Schmierstoffes mit in die Kabinen befördert. Unter anderem befinde sich im Triebwerksöl für Flugzeuge auch die als Nervengift bekannte Chemikalie Trikresylphospat (TCP). Lediglich eine Dichtung trenne mit Öl geschmierte Teile des Triebwerkes von der Kabinenluft, fügte Handwerg hinzu. Es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch der Mix der verschiedenen Stoffe im Öldampf gesundheitsschädlich sein könne.

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Thomas von Randow, sagte, es gebe eine Pflicht für Luftfahrtunternehmen, klar definierte Störungen und Ereignisse im Flugbetrieb an das in Deutschland für sie zuständige Luftfahrt-Bundesamt zu melden. Dazu zählten auch so genannte Öldampf-Vorfälle. Er betonte, die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) habe im Mai 2011 zum Thema Kabinenluft festgehalten, das es bezogen auf die Sicherheit keinen Vorfall gebe, „der eine sofortige oder generelle Vorschriftenänderung rechtfertige“. Susan Michaelis erwiderte, das wahre Ausmaß der Ereignisse mit kontaminierter Kabinenluft könne solange „nicht geklärt werden, wie es keine Warnanlagen an Bord gibt und sich die Luftfahrtindustrie auf ein nicht funktionierendes Meldesystem verlässt, um das wahre Ausmaß des Problems nicht eingestehen zu müssen“.

Mehrere Abgeordnete stellten in dem Expertengespräch die Überlegung an, die Luft für die Flugzeugkabinen nicht mehr in den Triebwerken abzuzapfen. Schließlich werde auch beim Auto die Luft für die Klimaanlage nicht neben dem Auspuff angesaugt. Tim van Beveren verwies darauf, dass beim neuen Dreamliner Boeing 787 Frischluft bereits an der Außenhaut angesaugt werde. Handwerg forderte in der Sitzung ferner den verpflichtenden Einbau von Sensoren zur Messung von Giftstoffen in der Kabinenluft sowie entsprechender Filter.