Monatsarchiv: August 2011

Hotelmarkt Deutschland: Starker Aufwärtstrend hält an – Prognose: Revpar steigt um +4%

(Wien, 27. August 2011) Das erste Halbjahr 2011 zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend des deutschen Hotelmarktes. Die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels in Gesamtdeutschland konnten einen Anstieg des Revpar (Ertrag pro verfügbares Zimmer) von 5,5 Prozent auf 61,46 Euro verzeichnen. Dieser Zuwachs resultiert sowohl aus einer Zunahme der Zimmerbelegung (+2,5%) als auch des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+2,9%). Das geht aus der neuesten Analyse von PKF Hotelexperts, Wien, hervor.

An Sekundärstandorten gelegene Betriebe konnten laut PKF Hotelexperts den höchsten Revpar-Anstieg von rund 8,8 Prozent verbuchen, bedingt durch eine Steigerung der Belegung (+3,6%) und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+5%). Den geringsten Revpar-Zuwachs (+2,1%) verzeichneten Flughafenhotels, was durch einen nur geringen Anstieg der Belegung um rund 0,4 Prozent und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises um rund 1,7 Prozent zu begründen ist. Die Stadthotels liegen mit einem Revpar von 65,98 Euro (+5,4%) leicht über dem Gesamtdurchschnitt der untersuchten Hotels in Deutschland.

Im Hinblick auf die Hotels in der Preiskategorie von über 120 Euro konnte ein Revpar-Zuwachs von rund 6,8 Prozent auf 108,04 Euro erfasst werden, dicht gefolgt von den Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis zwischen 55 und 80 Euro (+6%) auf 50,70 Euro. Die Betriebe in der Preiskategorie zwischen 80 und 120 Euro verbuchten einen Revpar-Anstieg von rund 5 Prozent auf 73,02 Euro, während die Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von unter 55 Euro den geringsten RevPAR-Anstieg von 4,1 Prozent auf 27,41 Euro verzeichneten.

Primärstandorte
Bei den Primärstandorten konnte sich München mit einem Revpar von 77,39 Euro erneut den ersten Rang sichern. Auf Platz zwei befand sich, ebenso unverändert im Vergleich zum Vorjahr, die Stadt Frankfurt. Hamburg, Köln und Düsseldorf stiegen jeweils um einen Platz nach oben auf Platz drei (Hamburg), vier (Köln) und fünf (Düsseldorf). Berlin hingegen fiel mit einem Revpar von 69,56 Euro von Rang drei auf den sechsten und somit letzten Platz. Die Städte Düsseldorf (+26,4%), Hamburg (+1,1% und Köln (+10,1%) konnten zweistellige Revpar-Steigerungen verzeichnen. In Düsseldorf stiegen sowohl der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis auf 115,74 Euro (+18%) als auch die Zimmerbelegung um rund 7,1 Prozent, wodurch ein Revpar von 72,80 Euro verbucht werden konnte.

Die positive Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist unter anderem auf den Eurovision Song Contest und die Messe Interpack, welche im Dreijahresturnus stattfindet, zurückzuführen. Köln konnte unter anderem durch die Einweihung des Kölschfestes (nach Vorbild des Oktoberfestes) zur Karnevalszeit einen leichten Belegungszuwachs (+2,9%) verbuchen und durch eine Erhöhung des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises auf 113,74 Euro (+7%) einen Revpar-Zuwachs von 10,1 Prozent verzeichnen. Hamburg, eine der dynamischsten Wachstumsstädte Deutschlands, feierte im Mai seinen 822. Hafengeburtstag. Dieses Ereignis und, laut Hamburg-Tourismus vor allem auch das positive Bild, das die Weltausstellung 2010 in Shanghai (Städtepartnerschaft mit Hamburg) von Hamburg vermittelte, sorgten unter anderem für einen Belegungszuwachs von 6,2 Prozent.

München verzeichnete als einziger Primärstandort einen Revpar-Rückgang auf 77,39 Euro (-1%), der auf einen verringerten durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von 108,85 Euro (-2,8%) zurückzuführen ist. Ein Grund hierfür ist, dass im Jahr 2010 eine der besucherstärksten Messen Münchens, die „Bauma“, stattfand und die Stadt München somit einen überdurchschnittlich hohen Revpar-Zuwachs verbuchen konnte, welcher im ersten Halbjahr 2011 nicht mehr erreicht werden konnte.

Sekundärstandorte
Bei den Sekundärstandorten nahm Baden-Baden mit einem Revpar von 76,22 Euro erneut den ersten Platz ein. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden konnte trotz eines leicht gesunkenen RevPAR von 63,45 Euro (-1,7%) ebenfalls den zweiten Rang halten. Bremen (-2,1%) hingegen musste den dritten Platz an Hannover (+11,3%) abgeben. Trotz einer Revpar-Zunahme von sieben Prozent auf 34,38 Euro konnte Potsdam nicht aufholen und nahm weiterhin den 14. und somit letzten Rang ein. Die Städte Mainz, Baden-Baden und Hannover konnten einen signifikanten Revpar-Anstieg verzeichnen (+18,2%, +14,1% und 11,3 %).

In Baden-Baden waren sowohl die viertägige Tagung der Süddeutschen Orthopäden und das fünftägige „IEEE Intelligent Vehicles Symposium 2011“ als auch ein um rund 9,1 Prozent gestiegener Netto-Zimmerpreis für die signifikante RevPAR-Zunahme verantwortlich. Hannover hingegen konnte neben einem Netto-Zimmerpreisanstieg von rund 6,9 Prozent, der unter anderem auf die Messe Ligna 2011 mit rund 90.000 Besuchern zurückzuführen ist, eine um rund 4,1 Prozent gestiegene Belegung verbuchen und verzeichnete somit einen Revpar-Zuwachs von rund 11,3 Prozent. Einen auffällig hohen Revpar-Rückgang musste neben Bremen (-2,1%), Essen (-3,4%) und Wiesbaden (-1,7%) vor allem Leipzig (-11,8%) aufgrund von Rückgängen der Belegung und Netto-Zimmerpreise verbuchen. Insbesondere Essen verzeichnete starke Belegungs-Rückgänge (-8,5%), da die Stadt durch ihren Status als europäische Kulturhauptstadt 2010 im Vorjahr überragende Ergebnisse im Hinblick auf die Belegung erzielte. Noch unerfreulicher waren die Ergebnisse für die Hotellerie in Leipzig, wo ein Belegungsrückgang von 9,6 Prozent verbucht werden musste. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Messen, wie zum Beispiel die AMI, turnusbedingt in diesem Jahr nicht stattfanden.

Ausblick
Aufgrund der positiven Entwicklung des deutschen Hotelmarktes im ersten Halbjahr 2011 ist laut PKF Hotelexperts zu erwarten, dass das zweite Halbjahr ebenso einen Aufwärtstrend verzeichnen wird. Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert für das Jahr 2011 sowohl einen Anstieg von Auslandstouristen (+2% bis +4%) als auch eine Zunahme inländisch Reisender (+2%). Auch der Hotelverband Deutschland zeigt sich optimistisch und rechnet mit einem Anstieg der Übernachtungszahlen um rund zwei Prozent sowie einer Revpar-Zunahme um rund vier Prozent. Diese positive Haltung basiert auf der Annahme einer stabilen deutschen Konjunktur und begründet sich unter anderem darin, dass drei der besucherstärksten jährlichen Messen – die „Gamescom“ in Köln, die „IFA 2011“ in Berlin, und die „Expo Real“ in München – und auch das Münchener Oktoberfest, als einer der wichtigsten Besuchermagnete Deutschlands, in der zweiten Jahreshälfte stattfinden werden.

Lindner Hotels und Resorts: Neue Hotelmarke „me and all“ geplant – Start Ende 2012

(Düsseldorf, 27. August 2011) „Nicht nur besser. Anders.“, so lautet der Slogan der 34 Lindner Hotels und Resorts. Noch mal ganz anders werden die neuen Häuser der Hotelmarke, an der zurzeit die Entwickler der Lindner Gruppe arbeiten: Keine Rezeption, keine Lobby, kein Restaurant – die bisherige klassische Hotelgestaltung wird von ihnen bei den neuen „me and all“-Hotels völlig in Frage gestellt. Anstelle dieser Einrichtungen steht eine Lounge, die sich zur Stadt öffnet und vieles gleichzeitig möglich macht – zum Beispiel arbeiten, relaxen und chillen. Die bisher übliche A-la-Carte-Gastronomie wird ebenfalls abgelöst durch ein modernes Food- und Coffee-Shop-Konzept. Ende 2012 will die neue Marke, die sich mit einer hochwertigen Ausstattung im Vier-Sterne-Bereich positioniert,  ihren ersten Standort eröffnen. Zurzeit werden konkrete Gespräche geführt.

me and all Hotels

Zielgruppe sind Business- und City Traveller mit einer hohen Affinität zur neuesten Kommunikationstechnik. Diese ist nicht nur in den Zimmern vorhanden. Vor allem die Lounge wird dank der strategischen Partnerschaft mit namhaften Markenanbietern aus der Kommunikations- und Unterhaltungsbranche zum Testlabor für Jedermann. Dort könnnen die aktuellsten Entwicklungen der Markenhersteller live ausprobiert werden.

Live werden auch die aktuellsten Veranstaltungen der jeweiligen Stadt auf Bildschirmen oder neuesten Kommunikationstools dargeboten. Die Communities der Stadt sind somit zum Greifen nah. Oder sie sind direkt vor Ort und nutzen die Lounge des Live-Community-Hotels für ihre realen Meetings und Veranstaltungen. Neben den Geschäfts- und Städtereisenden sind deshalb auch Urban Locals, die Social-Media-Anwendungen selbstverständlich in ihr Alltagsleben integriert haben und immer weiter fortentwickeln, eine weitere Zielgruppe der Live-Community-Lounge und –Hotels.

Um die neue Hotelmarke zügig auszurollen, sucht die in Düsseldorf ansässige me and all-GmbH bestehende Immobilien in 1-A-Lagen  in deutschen Großstädten. Auf der Expo Real in München, eine der größten internationalen Fachmessen für Gewerbeimmobilien,  wird die neue Hotelidee Anfang Oktober zum ersten Mal einem breiteren Fachpublikum präsentiert.
 
Die me and all-GmbH ist eine 51-prozentige Tochter der Lindner Hotels AG. Die restlichen Anteile tragen je zur Hälfte Andreas Krökel, Vorstand Operations, Sales & Marketing der Lindner Hotels AG und die B-K-Hospitality Service GmbH von Bernhard Klein. Zusammen mit Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG, stellen sie auch die Geschäftsführung.
 
Die familiengeführte Lindner-Gruppe (2.000 Mitarbeiter; 165,7 Millionen Euro Umsatz in 2010) gehört zu den zehn bekanntesten Hotelketten in Deutschland. Für seine ungewöhnlichen Wege und Hotelkonzepte, die mittlerweile vom ersten Multimedia- über das erste Stadionhotel bis zum ersten Tierpark-Themenhotel reichen, wurde Vorstand Otto Lindner ausgezeichnet. Für das erste Stadionhotel, das Lindner Hotel BayArena, bekam er den „Hotelier des Jahres“ verliehen. Für das Lindner Park-Hotel Hagenbeck in Hamburg erhielt er die europäische Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2009“. Unter seiner Ägide verdreifachte sich zudem die Zahl der Lindner-Hotels seit dem Jahr 2000.

Expedia/hotels.com – Arne Erichsen: „Es geht nicht ohne Buchungsportale“

(Berlin, 26. August 2011) Zurück im ernsthaften Hotel Booking Business: Arne Erichsen, alter und neuer Director Market Management Germany bei Expedia und hotels.com (wir berichteten), betont die Wichtigkeit von Buchungsportalen und Mittlern für das Onlinegeschäft in der Hotellerie. „Der Trend hält unvermindert an: Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer“, so Erichsen. Um den Hotelnamen bekannt zu machen und die Hotel-Webseite in den Suchmaschinen gut zu positionieren, sei eine Listung in Hotelbuchungsportalen enorm wichtig. Der sog. Billboard-Effekt stärke gerade in hart umkämpften Hotelmärkten wie Berlin die Individualhotellerie, so Erichsen.

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Hotelbuchungsexperte Arne Erichsen von Expedia: "Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer."

Bei der Auswahl der Buchungspartner komme es auch eine genaue Analyse an: Entscheidend sei die flexible Zusammenarbeit in punkto Ratenplan und Zimmerkategorien, rät der Buchungsexperte. Bei Expedia und hotels.com können wichtige Buchungsinformationen plakativ per Klickbox dargestellt werden: Infos beispielsweise zu kostenfreiem Wlan-Zugang für Gäste oder Frühstück inklusive werden so übersichtlich angezeigt.

Arne Erichsen versteht sich als fairer Marketingberater für die gesamte Hotellerie. Wer ihn fragt, wird bestätigen können, dass er als Topmanager von Expedia stets das Gesamtwohl aller im Blick behält – und nicht nur die Marktstärke seines Arbeitgebers, dem größten Reisebüro der Welt. Ein Thema, das in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, sei die Ratenstruktur der Hotels, prophezeite Erichsen gegenüber dieser Fach-Illustrierten. In den Buchungsystemen werde eine Rate eines Standardzimmers eingepflegt – und dann für die verschiedenenen Kategorien entsprechend mit Aufschlägen versehen. Das Tool „Ratentyp Verknüpfung“ wird in Kürze auch in Deutschland einsetzbar sein. „Das Pricing wird so erheblich vereinfacht werden“, sagte Erichsen. Zudem werden so Sekundärkosten zum Beispiel für die beständige Datenpflege reduziert. Bei Expedia und hotels.com werde man künftig noch leichter Zimmertypen und Raten flexibler miteinander verknüpfen können, verspricht Erichsen.

„Currywurst-Urteil“: Nur 7% Umsatzsteuer an der Imbisstheke – 19% in der Gaststube

(München, 26. August 2011) Etwas mehr Klarheit im Steuerdschungel: Der Bundesfinanzhof hat nun eine weitere Regelung bei der Umsatzbesteuerung im Gastgewerbe getroffen. Fast Food an der Imbisstheke (Verzehr stehend) darf mit sieben Prozent Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Gibt es Tische und andere Sitzgelegenheiten müssen 19 Prozent berechnet werden. Unklar ist, wie Außer-Haus-Betriebe im Alltag damit um gehen können – bietet z.B. ein Imbisswagen auch Plastikstühle und kleine Tischchen mit an, besteht weiterer Klärungsbedarf. Experten erwarten weitere Regelungen zum sog. Currywurst-Urteil.

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Das EuGH urteilte nun eindeutig: Speisen vom Imbiss-Stand und Kinofoyers werden mit der ermäßigten Mehrwertsteuer (7%) belegt – Partyservices werden überwiegend mit 19% besteuert

Die nun veröffentlichten Entscheidungen des BFH ((Urteil vom 30.06.11   V R 35/08 – Urteil vom 30.06.11   V R 18/10) beruhen auf einem neuen Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 10. März 2011 (C-497/09, C-499/09, C-502/09, Bog u.a.), das aufgrund von Vorlagen des BFH ergangen ist. Danach liegt eine dem ermäßigten Steuersatz unterliegende Essenslieferung vor, wenn nur einfach zubereitete Speisen (wie z.B. Bratwürste oder Pommes Frites oder ähnlich standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben werden und dem Kunden lediglich behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (wie z.B. Theken oder Ablagebretter bei Imbissständen) zur Verfügung zur Einnahme der Speisen stehen und die Speisen nur im Stehen eingenommen werden können (V R 35/08).

Zu einem dem Regelsteuersatz unterliegenden Restaurationsumsatz führt die Abgabe von Standardspeisen dagegen, sobald der leistende Unternehmer seinen Kunden zusätzliches Mobiliar wie Tisch(e) mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur früheren Rechtsprechung sind dabei jedoch Verzehrvorrichtungen Dritter – wie z.B. Tische und Bänke eines Standnachbarn – nicht zu berücksichtigen, auch wenn diese im Interesse des leistenden Unternehmers zur Verfügung gestellt wurden (V R 18/10).

„Diese neuen Abgrenzungskriterien tragen wesentlich zur Vereinfachung der steuerrechtlichen Beurteilung bei und beenden die in der Vergangenheit häufig aufgeworfenen Zweifelsfragen hinsichtlich der Bedeutung und Größe von Verzehrtheken“, heißt es in einer Pressemitteilung des BFH.

Adhoga: Übersicht der Umsatzbesteuerung
Vorteil für die Kleingastronomie: Nach neuerlichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kommt in der Regel bei Speisen von Imbiss-Ständen und Kinofoyers der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zum Tragen. „In diesen Fällen handelt es sich bei den zum sofortigen Verzehr zubereiteten Mahlzeiten um „Nahrungsmittel“, die einem ermäßigten Steuersatz unterliegen“, so Steuerberater Marc Müller, Vorstand der Adhoga Steuerberatungsgesellschaft AG aus Berlin. „Bei Partyservice-Unternehmen kann man hingegen kaum noch vom siebenprozentigen Umsatzsteuersatz ausgehen.“

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in vier Verfahren den EuGH angerufen. Die Urteile vom 10. März 2011 sind eindeutig: Bei dem Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbisswagen und -ständen oder in Kinos ginge es um Mahlzeiten zum sofortigen (warmen) Verzehr, die einfach oder standardisiert zubereitet werden und verzehrfertig vorliegen (Convenience Food). Würden einige Stehtische zum Verzehr vor Ort bereit stehen, seien dies „untergeordnete Nebenleistungen“. Daher sei hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.

Mit dem Urteil zu den Imbissständen dürfte der deutschen Finanzverwaltung kaum mehr Raum für eine Besteuerung mit dem vollen Umsatzsteuersatz bleiben. Jedenfalls spielt die Breite des Ablagebrettes keine Rolle mehr, verweisen die Adhoga-Steuerexperten.

Zu den Leistungen eines Partyservice stellt der Europäische Gerichtshof hingegen fest: Bei diesen Gastronomie-Formen liege ein deutlich größerer Dienstleistungsanteil vor. Es gebe keine bloße Standardzubereitung, sondern die Speisen erfordern mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte. Die typischen Leistungen von Partysservices umfassen meist auch personalintensive Bereitstellungen von Geschirr, Besteck und Mobiliar sowie deren Reinigung und Speisenausgaben bzw. Serviertätigkeiten. Unter diesen Umständen stelle die Tätigkeit eines Partyservice eine Dienstleistung dar, heißt es. So komme der reguläre Umsatzsteuersatz zur Anwendung, meinen die Adhoga-Steuerberater.

Ausgenommen seien lediglich Partyservices, die Standardspeisen ohne zusätzliche Dienstleistungen liefern („kalte Platten“, belegte Brötchen). Hier müsse in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer berechnet werden. Eine weitere Ausnahme seien Partyservices, bei denen bei Vorliegen weiterer besonderer Umstände die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.

Zum Begriff „Nahrungsmittel“ stellt der EuGH schließlich fest, dass dieser auch Speisen oder Mahlzeiten umfasst, die durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind, da sie der Ernährung der Verbraucher dienen.

Hotelmarketing: Junge Männer buchen gern online

(Hohenheim, 26. August 2011) Der Siegeszug des Internets setzt sich fort: 86 Prozent aller Internetnutzer verwenden das Web für einen elektronischen Einkauf. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren, wie eine Studie der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim ergibt. „Vor allem junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau machen weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, sagte Studienautor Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.

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„Junge Männer sind netzaffiner als Frauen, die mehr auf Kommunikation setzen und sich daher mehr in sozialen Netzwerken aufhalten”, ergänzte Schenk. Deutsche User kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert. E-Commerce hat sich inzwischen fest etabliert, was an der starken Nutzung von ebay.de deutlich wird. Positiv bewertet der Forscher, dass ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten: „Senioren haben die Entdeckung gemacht, dass das Internet zahlreiche Vorteile bietet.“

Regional gesehen gibt es bei den Internetusern in Deutschland Unterschiede: Ostdeutsche User liegen im Bundesvergleich hingegen weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Dies hängt damit zusammen, dass die technische Versorgung im Osten nicht überall gewährleistet ist“, so der Professor. Auch die Kosten würden ein Rolle spielen, schließlich gebe es mehr Arbeitslose im Osten als im Westen.

Web 2.0 noch exotisch
Die Studie analysierte auch das Userverhalten im Bereich Web 2.0. und zeigt, dass für die meisten Deutschen öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz noch sehr exotisch sind. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. “Das Interesse für nutzergenerierte Inhalte hält sich – mit Ausnahme von den sozialen Netzwerkplattformen – noch in Grenzen”, stellte Schenk fest. So erfordere ein Blog zu führen viel Aufwand und Zeit. “Die User sind zudem sensibler geworden, was die Preisgabe privater Daten anbelangt”, so der Forscher.

Hotelmarkt Deutschand – Trotz Expansion der Markenhotels: Individualhotels stärken Marktposition

(München, 25. August 2011) Trotz der Expansion von international aufgestellten Hotelkonzernen behaupten sich individuell geführte Hotels auf dem Markt und grenzen sich häufig durch ein individuelles Design und eine lokale Verbundenheit auch im Produktangebot ab. Dies gilt insbesondere für Mittel- und Großstädte, obwohl dort der Wettbewerb intensiver ist, und es dort eine starke Marktpräsenz von Markenhotels gibt.

Individualhotels mit persönlichem Service haben die Nase vorn

Individualhotels mit persönlichem Service haben die Nase vorn

„In den Jahren von 1950 bis 2000 gab es einen vermeintlich unaufhaltsamen Siegeszug von standardisierten, kettengebundenen Hotels in den europäischen Großstädten. In den letzten zehn Jahren beobachten wir einen gegenläufigen Trend: Unabhängige, sehr individuell gestaltete Hotels haben eine Nischenposition erobert“, sagte Michael Widmann, Mitinitiator des Hotelforum und Geschäftsführer von PKF hotelexperts in Wien. „Ob Gastwerk in Hamburg, Cortiina in München oder Hollmann Beletage in Wien – der Trend geht zu individuellen, lifestyle-orientierten Produkten. Mittlerweile haben auch die großen Hotelgruppen designorientierte Brands entwickelt, und es gibt eine intensive Konkurrenz zwischen kettengebundenen und individuell geführten Hotels.“

Besonders erfolgreiche, individuelle Hotelkonzepte werden zu kleinen Hotelgruppen ausgebaut. Beispiele dafür sind 25hours, Citizen-M und Wombat’s. Parallel dazu wird die Expansion der Hotelkette ´Motel One´ auf europäischer Ebene fortgesetzt. „Insgesamt befindet sich die Hotelbranche in einer gewaltigen Umbruchsituation. Der Gast honoriert zunehmend die Kreativität neuer Hotelprodukte. Individuell geführte Hotels sind oft deutlich innovativer im Bereich Interior-Design und dienen deshalb der Markenhotellerie oft als Ideengeber für Innovationen“, so Widmann abschließend.

Das Hotelforum, die europäische Fachkonferenz für Hotel- und Immobilienexperten, findet dieses Jahr am Donnerstag, 6. Oktober, im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

ITB/World Travel Monitor: Sporturlaub holt in Europa auf

(Berlin, 25. August 2011) Sporturlaub nimmt Kurs in Richtung Siegertreppchen: Laut einer aktuellen Auswertung des World Travel Monitors im Auftrag der ITB Berlin konnte diese Reiseart in den vergangenen fünf Jahren bei europäischen Reisenden deutlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und überholte dabei auch Kreuzfahrten, die vor fünf Jahren im Ranking noch vor dem Sporturlaub lagen. Besonders sportbegeistert zeigen sich dabei die Deutschen. Von den insgesamt neun Millionen Sporturlauben, die die Europäer im Ausland verbringen, kommen mit 42 Prozent mehr als die Hälfte aus Deutschland. Die Niederländer folgen mit 14 Prozent auf dem zweiten Platz. In den anderen europäischen Märkten liegt der Anteil von Sporturlauben bei lediglich sechs Prozent oder weniger.

Sporturlaub ist stärker gefragt als Kreuzfahrten, laut World Travel Monitor (Foto: St. Wendel - Mountainbike Weltmeisterschaft)

Sporturlaub ist stärker gefragt als Kreuzfahrten, laut World Travel Monitor (Foto: St. Wendel - Mountainbike Weltmeisterschaft)

Das beliebteste Reiseziel der sportaffinen Urlauber ist Österreich. 24 Prozent der Europäer zieht es in die Alpenrepublik, gefolgt von Italien und Deutschland mit jeweils elf Prozent. Auch deutsche Sporturlauber bevorzugen Österreich als Reiseziel zum Auspowern: Die Nachbarrepublik liegt mit 42 Prozent vor Italien (18%) und der Schweiz (14%).

Bei den sportlichen Aktivitäten stehen bei europäischen Sporturlaubern vor allem Wandern mit 38 Prozent sowie Radfahren (23%) hoch im Kurs. Der Motorsport (Auto, Motorrad, Motorboot) folgt auf dem dritten Platz mit 14 Prozent. Golfen liegt mit zehn Prozent auf Rang vier der beliebtesten Sport-Aktivitäten. Bei den deutschen Sporturlaubern führen ebenfalls Wandern mit 34 Prozent und Radfahren (25%) die Top Ten der liebsten Sportaktivitäten an. Golfen möchten neun Prozent der deutschen Sporturlauber auf Reisen.

„Abschalten vom Alltag, mit Bewegung dem Körper etwas Gutes tun oder im Urlaub neue Sportarten ausprobieren – Sport gehört für viele Menschen zum Urlaub dazu. Sportreisen sind ein Nischen-Segment mit ernstzunehmendem touristischen Zukunftspotential”, sagte Martin Buck, Direktor des Kompetenzcenter Travel und Logistics der Messe Berlin

Auffallend häufig gehören Sporturlauber oberen Einkommensschichten an. Europäische Sporturlauber sind im Durchschnitt 43 Jahre alt und leben mehrheitlich in Haushalten ohne Kinder. Auch sind mehr Männer als Frauen sportlich im Urlaub unterwegs. Mit 45 Jahren sind deutsche Sporturlauber zwar etwas älter als im europäischen Vergleich, unterscheiden sich aber sonst nicht von ihren europäischen Mitbürgern.

hotel.de Preis-Leistungs-Index: Hotels in Dresden bei Gästezufriedenheit vorn

(Nürnberg, 25. August 2011) Keine Überraschung bei der Auswertung der Gästebewertungen auf hotel.de: Dresden rangiert weiterhin mit den zufriedensten Hotelgästen auf Platz eins, gefolgt von Chemnitz; Hotellerie der Fuggerstadt Augsburg insbesondere bei Privatreisenden hoch im Kurs; Warschau Spitzenreiter im Vergleich der Metropolen weltweit. Im Vergleich der deutschen Großstädte zeigten sich die Buchungskunden mit der Hotellerie in Dresden besonders zufrieden. Sie wählten das Elbflorenz mit 7,91 Punkten auf Position 1 der Top 20, gefolgt von Chemnitz mit 7,77 Punkten. Die Fuggerstadt Augsburg behauptet sich mit 7,76 Punkten auf dem dritten Platz.

Neben einem großen Angebot an touristischen Attraktionen scheint das Ruhrgebiet auch eine Vielzahl guter Hotels zu bieten. Mit Oberhausen, Bochum und Essen wählten die hotel.de-Buchungskunden gleich drei Städte in die Top 20. Die Großstadthotellerie der Rheinmetropole Düsseldorf verpasste hingegen mit 7,29 Punkten die Bestenliste. Privat- und Geschäftsreisende mit unterschiedlichen Präferenzen Werden die Bewertungen der Buchungskunden getrennt nach Privatreisenden und Geschäftsleuten untersucht, ergibt sich ein anderes Bild. Während Dresden bei den Geschäftsreisenden weiterhin vorne liegt, kann bei den Privatleuten insbesondere Augsburg punkten und ist in dieser Kundengruppe Spitzenreiter (8,07). Erst dann folgen Dresden mit 7,98 und Chemnitz mit 7,97 Punkten. Auffällig dabei: Jede Großstadthotellerie der Top 20 schneidet bei den Privatbuchern, die zumeist Urlauber sind oder Freunde bzw. Verwandte besuchen, etwas besser ab.

“Viele Hotels könnten das Potenzial, das die so wichtige Gruppe der Geschäftsreisenden mit sich bringt, noch besser nutzen”, sagte Reinhard Wick, Vertriebsvorstand der Nürnberger hotel.de AG. “Mit teilweise wenig Aufwand wie erweiterten Check In-Zeiten und schnellerem Check Out oder aber auch kostenlosem Internetzugang würden die Hoteliers bei Geschäftsreisenden noch stärker punkten können.”

Warschau erreichte die Spitzenposition beim Vergleich der Metropolen weltweit. Mit leichtem Vorsprung und 7,62 Punkten in der Gesamtbewertung führt die polnische Hauptstadt vor dem zweitplatzierten Helsinki. Auch die Hotellerie von Tokio kann ihre Übernachtungsgäste überzeugen. Mit einer Gesamtbewertung von 7,57 votierten sie die japanische Hauptstadt auf Rang drei. Potential nach oben zeigt die Moskauer Hotellerie, die mit 6,97 Punkten die internationalen Top 20 knapp verpasste. Etwas weniger zufrieden zeigten sich die Buchungskunden auch mit der Gesamtleistung der Hoteliers in der Ewigen Stadt Rom, in Paris und in London. Die Hotellerie der Weltstadt an der Themse erreichte nur 6,48 Punkte.

Übernachtungsgäste können das bei hotel.de gebuchte Hotel nur nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10) bewerten. In die Gesamtbewertung fließen die Kriterien Zimmerqualität, Freundlichkeit des Personals, Sauberkeit, Lautstärke, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Frühstück/Gastronomie ein.

Social Media Studie: Reiseveranstalter versuchen sich auf Facebook, sind dort aber wenig aktiv

(Frankfurt/Main, 25. August 2011) 56,3 Prozent der Reiseveranstalter sind auf Facebook aktiv, zumeist mit einer eigenen Fanpage (50,4%). Jedoch kommunizieren sie wenig mit ihren Fans. Im Durchschnitt liegen die letzten fünf Posts 41 Tage zurück und 16,5 Prozent haben weniger als fünf Beiträge geschrieben. Facebook.com dominiert bei den Social-Media-Plattformen. Hotels und Destinationen sind dabei am aktivsten. 74 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen eine eigene Facebook-Page hat. Dies zeigt die Vorabergebnisse der Tourom-Studie „Social Media in der Reisebranche“, für die 252 Veranstalter analysiert wurden.

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Mit durchschnittlich 2.162 Fans liegen diese Facebook-Seiten im Mittelfeld der Beliebtheit. Diese Zahlen klaffen jedoch weit auseinander: Während 64,6 Prozent wenige (unter 400) Anhänger haben, bringen es nur 9,4 Prozent der Seiten auf über 3.000 Fans.

Ganze 36,1 Prozent der Reiseveranstalter nutzen einen Twitter-Account. Diese haben zwar durchschnittlich 751 Follower, jedoch 14,3 Prozent davon noch keinen Einzigen. Der Grund könnte sein, dass 24,2 Prozent bisher keinen oder maximal 25 Tweets (Nachrichten) versendet haben. Die durchschnittliche Anzahl der Tweets liegt bei 312.

Noch weniger (25,0 Prozent) haben einen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet. Dabei werden 43,3 Prozent der Veranstalter in einem Youtube-Video erwähnt. Die selbst geposteten Videos – durchschnittlich 28 – wurden immerhin schon rund 38.850 Mal geklickt.

Von ihrer eigenen Website verlinken 27,8 Prozent der Veranstalter auf ihre Fanpage. Weit weniger häufig sind andere Facebook-Tools implementiert, beispielsweise Share-Funktion, Like-Button oder Fan-/Like-Box. Nur 23,4 Prozent nutzen Social-Bookmarking-Dienste, damit ihre Website weiter empfohlen werden kann.

„Es gibt noch viel Potential, die Möglichkeiten von Social Media voll auszuschöpfen. Die Veranstalter haben Nachholbedarf in Sachen Professionalität, Kreativität und Durchhaltevermögen. Die regelmäßige Betreuung ist ein zentraler Erfolgsfaktor“, sagte Michael Faber, Initiator der Tourom-Studie. Für die Studie wurden laut fvw.de rund 2.000 Mitarbeiter von Airlines, Hotels, Destinationsorganisationen, Reiseveranstaltern und Reisebüros befragt.

hrs.de: Hotels können auf Gästebewertungen direkt antworten – Rezensionen werden geprüft

(Köln, 24. August 2011) Das klingt nach mehr Fairness: hrs.de lässt Hoteliers die Möglichkeit, auf Gästebewertungen direkt zu antworten. Alle Kommentare würden vor der Veröffentlichung überprüft, heißt es in einer Pressemitteilung des Reservierungsdienstleisters aus Köln. Damit biete hrs.de die von dem europäischen Hoteliers-Dachverband Hotrec geforderten Reaktionsmöglichkeiten auf Bewertungen.

Auch bei hrs.de. können Hoteliers die Gästebewertungen direkt kommentieren - alle Kommentare werden vorher geprüft

Auch bei hrs.de. können Hoteliers die Gästebewertungen direkt kommentieren - alle Kommentare werden vorher geprüft

Im neuen Bereich „Meine Gäste-Bewertungen“ im Hotel-Serviceportal werden alle Bewertungen eines Hotels gebündelt und übersichtlich dargestellt. Hoteliers können sich per E-Mail informieren lassen, sobald ein neuer Kommentar über ihr Haus veröffentlicht wurde. Zudem kann man sich eine Zusammenfassung der Bewertungen im gewünschten Benachrichtigungsintervall, zum Beispiel einmal täglich, zuschicken lassen.

„Der neue Service erlaubt es Hoteliers, direkt in Kontakt mit ihren Gästen zu treten. Dieser Dialog schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit“, sagte Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de. „Jede Kundenmeinung zählt. Daher raten wir Hoteliers, Kommentare ernst zu nehmen und sowohl auf kritische Kommentare zu antworten als auch auf positive, die den weitaus größten Teil der Hotelbewertungen ausmachen“, so Ragge weiter.

Ein weiterer Nutzen für die Hotels bestehe darin, Gästekommentare für ihr Qualitätsmanagement einsetzen zu können. Im Bereich „Meine Gäste-Bewertungen“ sollen Filter und Suchfunktionen Hoteliers dabei unterstützen, den Überblick über die Kommentare zu behalten und zu ermitteln, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

67% der Hotelbucher orientieren sich an Bewertungen
Eine Studie des Kölner Hotelbuchungsportals hat gezeigt, dass Kunden die Einschätzung anderer Gäste mehr denn je in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen. Beinahe 67 Prozent der Befragten gaben an, sich stark an Gästebewertungen zu orientieren. Bei Nutzern bis 29 Jahren sind es sogar gut 76 Prozent und auch bei den Kunden in der Altersklasse 50 Jahre und älter greifen noch mehr als 54 Prozent auf das Urteil der Internet-Gemeinde zu.

Wie bisher können über hrs.de nur Gäste, die tatsächlich in dem jeweiligen Hotel übernachtet haben, eine Bewertung abgeben. Hierzu erhalten sie nach ihrem Aufenthalt einen Link, der sie zu der Bewertungsseite führt. Damit will man bei hrs.de sicher stellen, dass sowohl die Punktebewertung als auch die Kommentare authentisch und seriös sind. Allerdings soll auch dieses System Schwachstellen haben und wurde nach Berichten von Insidern bereits geknackt.

Für die Ermittlung der Durchschnittswerte der Hotels bewerten die Gäste 14 Kriterien auf einer Skala von einem Punkt (mangelhaft) bis zehn Punkte (sehr gut). Um die Aktualität zu gewährleisten, fließen die vergebenen Punkte nach zwei Jahren nicht mehr in den veröffentlichten Durchschnittswert der Hotels ein. Auch in diesem Punkt entspreche man den Hotrec-Forderungen, wird mitgeteilt.

Kostenloser Ratgeber
Zum richtigen Umgang mit Gästebewertungen wurde ein Ratgeber entwickelt. Darin wird erläutert, wie Hoteliers den neuen Service am besten einsetzen können. Die Praxistipps für Hoteliers stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Kampf um den Adlon-Fonds: Millionen-Investor gegen „Schulden-Hotelier“

(Berlin, 24. August 2011) Der Kampf um den Hotel-Olymp wird unter Ungleichen geführt: Der millionenschwere Investor Anno August Jagdfeld muss sich gegen eine Gruppe von unzufriedenen Fondsanlegern wehren – an deren Spitze agieren der Berliner Anwalt Thomas Fritsch und der mittelständische Hotelier Burkhard Grunzke. Am 26. August soll es in einer Gesellschafterversammlung des Fundus-Fonds Nr. 31 zu einem Showdown kommen. Kann der charismatische Hotelmacher Jagdfeld abgesetzt werden?

Die Chancen auf einen Machtwechsel bei dem Immobilienfonds – der weder mit der Dachgesellschaft Adlon Holding GmbH noch mit der Hotelbetriebsgesellschaft von Kempinski zu verwechseln ist – sind nicht hoch. Die Mehrzahl der Anleger dürfte weiterhin dem erfahrenen Jagdfeld, der persönlich für ein Anlagevermögen von rund 400 Millionen Euro haftet, vertrauen – trotz Enttäuschungen bei der versprochenen Rendite.

Jagdfeld zieht notgedrungen auch in der Öffentlichkeit zu Felde. Bislang waren etliche Unternehmensnachrichten als Interna gehandelt worden oder wurden zumindest nicht groß verbreitet. Mit einer Presseoffensive soll die Reputation des Hotelmagnaten wieder hergestellt werden.

In der Auseinandersetzung Jagdfeld kürzlich von allen Vorwürfen entlastet worden. Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, das der Verwaltungsrat des Adlon-Fonds in Auftrag gegeben hat, stelle fest, dass Jagdfeld keinerlei Verfehlungen treffen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Damit ist den auf objektiven Falschaussagen und gezielten Irreführungen fußenden Vorwürfen endlich der Boden entzogen. Die Vorwürfe entlarven sich als Kampagne, um sich der Führung des Adlon-Fonds zu bemächtigen“, so Jagdfeld. Hintergrund sind die Vorwürfe, die der Berliner Rechtsanwalt Thomas Fritsch gegenüber Jagdfeld erhebt – etwa unzulässige In-Sich-Geschäfte.

Die von einigen Anlegern um Anwalt Fritsch eingebrachten Anträge zur kommenden Gesell-schafterversammlung bedeuten nach Ansicht Jagdfelds einen „finanziellen Mega-Gau für Adlon-Fonds und seine 4.400 Anleger“. Denn diese Anträge hätten rechtlich zwingend zur Folge, dass das Vermögen, das bisher steuerlich Privatvermögen ist, zum steuerlichen Betriebsvermögen würde – mit allen zusätzlichen Belastungen: „Künftig würde der Adlon-Fonds jährlich mit Gewerbesteuern in sechsstelliger Höhe belastet. Eine Veräußerung des Immobilienvermögens würde im Umfang des entstehenden Veräußerungsgewinns steuerpflichtig werden. Das Gleiche gilt für die Beteiligungen der Anleger. Es kann ein Schaden in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages entstehen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Kanthotel-Grundstücksgesellschaft „bilanziell überschuldet“
Der von den Anlegermeuterern voran gestellt Hotelier Burkhard Grunzke sieht sich unterdessen erheblichen Vorwürfen ausgesetzt. Die „Bild“ betitelte ihn als „Schulden-Hotelier“ – die familieneigene Kanthotel Berlin GmbH weist für 2009 Verbindlichkeiten in Höhe von 3,6 Millionen Euro aus und die Grundstücksgesellschaft Elsur sei bilanziell überschuldet, so allgemein zugängliche Unternehmensauskünfte.

Was dies mit dem Adlon-Fonds zu tun habe, ist die Gretchenfrage. Anlegeranwalt Fritsch möchte offenbar den Hotelier an die Spitze des Adlon-Fonds setzen. In einem Werbe-Schreiben an alle Adlon-Anleger vom Mai des Jahres preiste er Grunzke als Betreiber eines „Hotel der gehobenen Klasse“ und seine „jahrelangen“ Managementerfahrungen in der Kempinski-Gruppe an. Nach bisherigen Angaben – Grunzke war auf mehrmalige Anfrage hin nicht zu Auskünften bereit – hatte Burkhrad Grunzke einst eine Kochlehre im Kempinski Hotel Bristol Berlin absolviert und dort für einige Zeit als Kellner gearbeitet. Nicht mehr und nicht weniger.

Wanzenbiss: Londoner Hotel zahlt 1.600 Pfund Entschädigung

(London, 24. August 2011) Das könnte zum Präzedenfall werden: Das Airways Hotel in London zahlte nun einem Bericht zufolge zwei Schwestern eine Entschädigung von 1.600 britischen Pfund für Insektenstiche oder –bisse. Dies berichtet travelmole.com. Die Gäste seien durch Bettwanzen mehrere Male gebissen worden und mussten sich ärztlich behandeln lassen, heißt es.

Bettwanzenbisse können teuer werden - ein Londoner Hotel zahlte nun 1600 Pfund Entschädigung

Bettwanzenbisse können teuer werden - ein Londoner Hotel zahlte nun 1600 Pfund Entschädigung

Mit Hilfe eines Anwalts sei dann ein außergerichtlicher Vergleich mit dem Hotel erreicht worden. Die Übernachtung hatte nur 90 Pfund gekostet – die Entschädigung beträgtr nun ein vielfaches. Britische Hoteliers befürchten nun, dass dies zu einer Präzdenzfall werden könne. Bettwanzen sind vor allem in von internationalen Gästen frequentierten Hotels ein leidvolles Thema, auch in Deutschland. Die Blutsauger werden oftmals durch das Gepräck eingeschleppt.

Wanzenfreie Zone – Neu entwickelte  Matratze gegen Hausstaubmilben und Bettwanzen
Sie sind klein, bissig und keiner möchte sie zum Bettgefährten haben – und dochdennoch erobern ganze ganze Horden von Bettwanzen derzeit menschliches Terrain. Die Einwohner der USA und ganz speziell der Stadt New York können davon ein Lied singen: Hier hat jüngst wird in den letzten Monaten die größte Bettwanzen-Invasion seit über 50 Jahren stattgefundenverzeichnet. Verbreitet durch Reisende befinden sich die kleinen Krabbeltiere aber auch in Europa und anderen Teilen der Welt auf dem Vormarsch. Im Kampf gegen die nachtaktiven Stechinsekten, die sich von Menschenblut ernähren, erweisen sich zum Einsatz zugelassene Insektizide zunehmend als wirkungslos. Deshalb greifen viele Betroffene zu immer härteren Schädlingsbekämpfungsmitteln, die im Verdacht stehen, Krebs und andere Krankheiten auszulösen. Auch in Europa und anderen Teilen der Welt sind die kleinen Krabbeltiere derzeit auf dem Vormarsch. Zur Vorbeugung gegen einen Neubefall imAbhilfe für das heimischen Schlafzimmer oder auch Hotelzimmer kann man neuerdings aufbietet eine neuartige Matratzen, die von den Hohenstein Instituten in Bönnigheim, einem international renommierten Forschungs- und Dienstleistungszentrum im textilen Bereich, entwickelt wurde – und das ganz ohne Chemie.

Neu entwickelte "Allergomed"-Matratze gegen Hausstaubmilben und Bettwanzen

Neu entwickelte "Allergomed"-Matratze gegen Hausstaubmilben und Bettwanzen

Ursprünglich wurde die „Allergomed“-Spezial-Matratze in Zusammenarbeit i mit dem Matratzenhersteller Fey & Co. als neuartige Allergiker-Matratze für Hausstaubmilben-Allergiker entwickelt und bis zur Marktreife geführt. Das Team von Prof. Dr. Höfer vom Institut für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten ist jedoch überzeugt, dass sich mit der Spezialmatratze auch die Besiedelung der Schlafstätte mit Bettwanzen effektiv verhindern lässt: „Hausstaubmilben und Bettwanzen weisen prinzipiell dieselben Vorlieben hinsichtlich ihrer reinen Lebensbedingungen auf: Sse leben in unmittelbarer Nähe von des Menschen, lieben die warme und feuchte Umgebung von Matratzen und vermehren sich hier auf diese Weise rasend schnell“, so Höfer.

Definiertes Ziel der Wissenschaftler war es deshalb, die Bedingungen auf und innerhalb der Matratze so zu gestalten, dass sich Milben und Wanzen gar nicht erst ansiedeln. Dabei machten sie sich die Empfindlichkeit der Tiere gegen Trockenheit und Hitze zunutze. Durch die Änderung der hygrothermalen Lebensbedingungen, d.h. des Wärme- und Feuchteniveaus innerhalb der Matratze, entsteht ein Kernpunkt der „Allergomed“-Matratze. Dies gelingt durch die Erhitzung der Matratze in regelmäßigen Abständen. Dazu wird die Matratzese zweimal wöchentlich von mit Hilfe elastischer textiler Heizelemente erhitzt, die in den Matratzenkern in definierten Abständen integriert sind.

Dafür sind in den Matratzenkörper elastische textile Heizmatten der Firma Roma Strickstofffabrik Rolf Mayer in definierten Abständen eingearbeitet. So ist sichergestellt, dass die notwendige Temperatur von 55 Grad Celsius und weniger als 40 Prozent Luftfeuchte unter 40 Prozent an allen Raumpunkten der Matratze erreicht wird. Die Verwendung eines Spezialnetzgerätes der Firma Rist Transformatorenbau GmbH im Niederspannungsbereich von 24 Volt schließt sowohl gefährliche Stromschläge als auch das Entstehen störender und gesundheitlich bedenklicher elektromagnetischer Felder („Elektrosmog“) aus. Da zudem die Heiztemperatur der Matratze steuerbar ist, stellt sie gerade in der kalten Jahreszeit eine Alternative zur elektrischen Heizdecke dar und verspricht zusätzlichen Komfort für anspruchsvolle Schläfer.

„Für viele Menschen ist es mithilfe dieser neuen Matratze nun möglich, endlich eine unbeschwerte Nachtruhe ohne Wanzenstiche oder allergischen Reaktionen zu genießen. Und das ohne Kompromisse an den Schlafkomfort und den Einsatz chemischer Substanzen“, sagte Prof. Dr. Dirk Höfer. Da die Bettwanzen sehr mobil sind, sollte aber der gesamte Schlafraumdas Schlafzimmer den Minivampiren keine Rückzugsmöglichkeit bieten. Ansonsten sieht Prof. Höfer die Gefahr, dass diesedie Bettwanzen z. B. von Teppichen oder Polstermöbeln aus zum nächtlichen Angriff auf ihre menschlichen Wirte starten.

Hotelmarketing: Hotelbewertungsportale weiter am Pranger – Massive Manipulationen bei tripadvisor.com?

(Frankfurt am Main/London, 23. August 2011) Der Ärger wird immer größer: Gefälschte und manipulierte Hotelrezensionen auf führenden Bewertungsportalen sorgen für immer mehr Verdruss unter den Hoteliers, vom Fünf-Sterne-Hotel in einer deutschen Großstadt bis zum Drei-Sterne-Ferienhotel auf einer Nordseeinsel. Und auch international gibt es Klagen. Nun forderte die britische Verbraucherschutzorganisation Kwikchex das amerikanische FBI zu offiziellen Ermittlungen gegen tripadvisor.com auf. In den vergangenen zwölf Monaten seien über 3.000 Fälle von offensichtlich manipulierten Bewertungen aufgekommen, heißt es bei Kwikchex. 20 von den rund 50 Millionen Bewertungen bei tripadvisor.com seien älter als ein Jahr und damit irrelevant für Verbraucher, so ein weiterer Vorwurf.

Sehen Sie dazu:
HOTELIER TV 1:30: Immer mehr Ärger um Hotelbewertungsportale

Die Vehemenz des (kommunikativen) Widerstandes gegen Hotel- und Reisebewertungsportal lässt auf mannigfaltige Gründe schließen. In einer Analyse des Recherchedienstes hotelpinnwand.de von Maximilian Blum Freiherr von Grevenstein kommen kuriose Tatsachen zu Tage: Da postete ein britischer User namens „Bellagio“ über 32.300 Bewertungen in den vergangenen sieben Jahren. Das entspricht mehr als zwölf Einträge pro Tag, so Blum. Von Authentizität, also einer Bewertung je Hotelübernachtung oder Reiseerlebnis, könne da keine Rede mehr sein.

Die Liste der offensichtlichen Manipulationen lässt sich weiter fortsetzen: Zwei US-Nutzer haben bei tripadvisor.com in den vergangenen paar Jahren sage und schreibe über 56.000 Forenbeiträge verfasst. Durchschnittlich wären das knapp 22 Einträge pro Tag. Ein niederländischer Internetsurfer schrieb seit 2005 mehr als 23.400 Forenbeiträge, also rund zehn pro Tag.

Software erkennt gefälschte Hotelbewertungen
Bei der großen Überzahl der unfairen oder schlichtweg gefälschten Bewertungen soll ein neu entwickeltes Programm der Cornell Universität helfen: Die Software erkenne 90 Prozent von manipulierten Einträgen, heißt es in einer Pressemitteilung. In einem Test mit 800 Rezensionen über Hotels in Chicago wurde ein Großteil der eingeschleusten Fälschungen erkennt, berichtete die für ihre Hotelmanagement-Ausbildung weltberühmte Lehreinrichtung. Die Software setzt dabei auf Sprachanalyse. Ehrliche Hotelbewertungen enthalten konkrete Begriffe, die zum Hotel gehören: z.B. „Badezimmer“, „Check in“ oder „Preis“. Bei Fälschungen würde Wörter wie „Urlaub“, „Geschäftsreise“ oder „mein Ehemann“ eher auftauchen. Grundsätzlich gelte: Fälscher nutzen mehr Verben, ehrliche Rezensenten mehr Nomen.

Ideal ist es, nicht mehr gelistet zu sein
Hotel-Onlineanalyst Blum sieht dagegen erste Erfolge im Kampf gegen manipulierte Bewertungen. Bei einem Hotelkunden aus Bernkastel Kues konnte sein Redaktionsteam die „Unmengen von negativen, alten und persönlich gewordenen Bewertungen“ durch gezielte Hintergrundberichte entschärfen. Das Ergebnis: „Holidaycheck.de hat auf fast allen seiner Portale sowie bei Partnern alle alten, unfairen und negativen Bewertungen entfernt. Es gibt auch kein durchsichtiges Archiv mehr. Aber sie sind auch noch einen Schritt weiter gegangen. Sie haben das betreffende Hotel auch nicht mehr mit Bild in ihrer Datenbank“, so Blum.

Nicht gelistet zu sein bei Hotel-Bewertungsportalen könnte sich als goldener Werg erweisen – dann gibt es nämlich auch keine gefälschten Bewertungen mehr.

Hotel Heide Kröpke Essel: König Carl Gustav und Königin Silvia von Schweden inkognito in Lüneburger Heide

(Essel/Lüneburger Heide, 23. August 2011) Das First-Class-Hotel Heide Kröpke Essel mitten in der Lüneburger Heide ist für seine Diskretion bekannt. Das wird wohl auch der Grund gewesen sein, warum das schwedische Königspaar dieses Hotel am vergangenen Wochenende als Übernachtungspunkt für seine Reise durch Deutschland wählte.

Das schwedische Königspaar Gustav und Silvia von Schweden im Hotel Heide Kröpke in Essel in der Lüneburger Heide – mit Besitzer Bernd Wilmes (links) und Inga Zimolong-Wilmes

Das schwedische Königspaar Gustav und Silvia von Schweden im Hotel Heide Kröpke in Essel in der Lüneburger Heide – mit Besitzer Bernd Wilmes (links) und Inga Zimolong-Wilmes

 
Eine Nacht blieben die Royals, um dann gen Norden weiterzufahren. „Ich hoffe, dass sich König Carl Gustav und Königin Silvia die Heideblüte angesehen haben, die ist in diesem Jahr besonders gut“, meinte Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Tourismusorganisation für die Lüneburger Heide.
 
Wohin das Königspaar weiter gefahren ist, blieb aus Sicherheitsgründen unbekannt.

Hotel Heide Kröpke Essel

Hotel Heide Kröpke Essel

Zuvor war bekannt geworden, dass die aus Heidelberg stammende Königin Silvia von Schweden (geb. Sommerlath, 1943 geboren, seit 1976 mit König Carl XVI. Gustaf von Schweden verheiratet) in einem Ausflugslokal nahe ihres Geburtsortes unerkannt abgewiesen worden waren. Das Gasthaus „Zum güldenen Stern“ in Ladenburg war u.a. durch eine Hochzeitsgesellschaft voll belegt. Die Befürchtung der Betreiber Nadine und Michael Schellenberger, ihrer guten Ruf zu verlieren, darf man wohl gelassen nehmen – die große Medienaufmerksamkeit um den Blitzbesuch der schwedischen Königsfamilie bringt dem Gastbetrieb unverhofft viel öffentliche Aufmerksamkeit.

Hamburg Tourismus: Führend bei Städteranking in Europa

(Hamburg, 22. August 2011) Hamburg steht an der Spitze des europäischen Städterankings: Mit einem Übernachtungszuwachs von 9,5 Prozent im ersten Halbjahr steht Hamburg noch vor Barcelona (+9,3%) und Rom (+8,7%). Hamburg liegt vor allen Dingen im Langzeitvergleich vorne: Seit 2001 konnten die Übernachtungen um 87,6 Prozent gesteigert werden. Mit einem Branchenumsatz von elf Milliarden Euro jährlich und 182.600 standortgebundene Arbeitsplätze ist der Tourismus zudem eine wichtige Säule für Wohlstand, Wirtschaftskraft und Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg. Neue Flugverbindungen nach Dubai und Shanghai verstärken die positive Stimmung in der Branche.

Hamburg - Landungsbrücken mit Museumsschiff Cap San Diego

Hamburg - Landungsbrücken mit Museumsschiff Cap San Diego (Foto: Hamburg Tourismus)

„Hamburg wächst mit großer Konstanz und stößt mit diesem Ergebnis in die Spitze der europäischen Städtedestinationen vor”, sagte Dietrich von Albedyll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Tourismus GmbH. Die Übernachtungen aus dem Ausland konnten mit einem Plus von 14,6 Prozent im ersten Halbjahr noch einmal spürbar gesteigert werden. Der neue Direktflug von China Eastern nach Shanghai und die zusätzlichen Verbindung von Emirates nach Dubai ab Ende August 2011 lassen deutliche Übernachtungszuwächse aus diesen Märkten erwarten.

Auch die wirtschaftlichen Effekte der Tourismusbranche in Hamburg und in der Metropolregion werden immer bedeutender. Dies geht aus der aktuellen Berechnung des Wirtschaftsfaktors Tourismus für Hamburg und die Metropolregion (Quelle: dwif) hervor. Zu einem jährlichen Branchenumsatz von elf Milliarden Euro kommen rund 182.600 standortgebundene Arbeitsplätze. Gegenüber der letzten Studie in 2008 bedeuten dies: Umsatzsteigerung von 18,5 Prozent und eine Zunahme der Beschäftigung um 4,3 Prozent.

Expedia: Arne Erichsen kehrt von groupon.com zurück

(München/Berlin, 22. August 2011) Überraschung: Arne Erichsen, als Online-Booking-Experte weithin bekannt und gerühmt, kehrt von Groupon Deutschland zu Expedia zurück. Seit August ist der Director of Market Management Germany der Expedia Partner Services Group wieder in München tätig. Grund sei nach einer offiziellen Pressemitteilung, das Erichsen von der „neuen Strategie und Innovationsstärke“ von Expedia überzeugt sei. Vielleicht sind aber auch die hohen Verluste beim Schnäppchenportal groupon.com, die den Börsenstart überschatten, ein Grund zur Rückkehr.

Arne Erichsen - zurück bei Expedia Deutschland als Director of Market Management

Arne Erichsen - zurück bei Expedia Deutschland als Director of Market Management

Der Tourismus- und Hotelökonom arbeitete zunächst in der Hotellerie und wechselte später zum Ge-schäftsreiseunternehmen TQ3 Travel Solutions. 2005 startete er beim Online-Reisebüro Expedia in unterschiedlichen Funktionen, zuletzt als Director of Market Management Germany. Anfang 2011 wechselte Arne Erichsen kurzzeitig zur Rabattwebseite groupon.com.

Expedia gilt – nicht nur in der Onlinewelt – als weltgrößtes Reisebüro vor Amex und anderen. Aktuell werden weltweit rund 127.000 Hotels als Partner gezählt. Expedia Inc. firmiert seit August 2005 unter dem Namen Expedia und ist börsennotiert in den USA (NASDAQ: EXPE).

Savoir-vivre mit Heinz Horrmann: Deutschlands größtes Hotel – Ein Besuch im “Estrel Berlin” nach der Renovierung

Berlin – 20. August 2011
Von Heinz Horrmann

Heinz HorrmannDie internationale Hotellerie wird auf ganzer Breite von einigen wenigen Edelgruppen und einer Großzahl einfacher Budget-Ketten dominiert. Da finde ich es mehr denn je großartig, dass einige privat geführte Häuser mit engagierten Besitzern dem Massentrend trotzen und stabil die Angebotspalette bereichern. So wie das bei Deutschlands größtem Hotel, dem “Estrel Berlin”, der Fall ist.

Weil nichts schneller alt wird als ein Hotel ohne ständige Frischzellen, ist es für den individuellen Unternehmer wahrlich nicht leicht, ständig und immer rechtzeitig zu investieren. Erst vor Kurzem wurden im Hotel mit dem größten Kongress-Komplex Europas die 1125 Zimmer und Suiten renoviert und aufgewertet. Das kostete dann mal so eben zehn Millionen Euro, die aus dem eigenen Bestand erwirtschaftet werden mussten.

Lesen Sie hier weiter: http://www.welt.de/print/die_welt/reise/article13555490/Deutschlands-groesstes-Hotel.html

Yourcareergroup: Deutschlandweite arbeitsrechtliche Update-Seminare im Oktober/November informieren über aktuelle Gesetzesänderungen und Entwicklungen im Arbeitsrecht

(Düsseldorf, 19. August 2011) Im Herbst dieses Jahres veranstaltet die Yourcareergroup in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) und dem Anwaltsbüro Claus deutschlandweite arbeitsrechtliche Update-Seminare, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten und bevorstehende neue gesetzliche Änderungen beleuchten.

Die Teilnehmer des Seminars erhalten nicht nur einen Überblick über aktuelle arbeitsrechtliche Themen sondern werden ausführlich über anstehende gesetzliche Änderungen informiert. Das Seminar legt dabei den Schwerpunkt auf das Familienpflegegesetz, das im Januar 2012 eingeführt wird, sowie die Änderung des Beschäftigtendatenschutzes und des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Aber auch andere Themen wie z.B. Social Media oder die ordnungsgemäße Stellenausschreibung werden mithilfe prägnanter Beispiele anschaulich erörtert. 

Das Seminar wird gehalten von Herrn Claus, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen oder Personalleitertagungen zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.

Interessenten können auf www.hotelcareer.de/arbeitsrecht.html weitere Details sowie ein Anmeldeformular zur Veranstaltung downloaden.

Termine & Veranstaltungsorte:
Do., 06.10.2011 – München – The Rilano Hotel München
Di., 18.10.2011 – Düsseldorf – Holiday Inn Düsseldorf Airport-Ratingen
Do., 27.10.2011 – Frankfurt/Main – Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt
Mi., 02.11.2011 – Dresden – Hilton Dresden
Mi., 09.11.2011 – Berlin – Steigenberger Hotel Berlin
Mo., 14.11.2011 – Hamburg – Grand Elysée Hamburg

Ablauf:
14.00 – 16.00 Uhr Seminar
16.00 – 16.20 Uhr Kaffeepause
16.20 – 18.20 Uhr Seminar

Teilnahmegebühr:
149 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Kunden der Yourcareergroup oder Mitglieder des
Hotelverbandes Deutschland (IHA)
179 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Nicht-Kunden bzw. Nicht-Mitglieder.

holidaycheck.de: Top 10 der schrecklichsten Hotelbetten

(Bottighofen/Schweiz, 19. August 2011) Bett, TV und Bad – das sind die entscheidenden Faktoren im Hotelzimmer. Nun hat das Bewertungsportal holidaycheck.de, Teil des Burda-Konzern, ganz dreist eine Liste mit den zehn schrecklichsten Hotelbetten zusammen gestellt. Die „Flop 10“ basieren auf Gästebewertungen und Berichten von Schimmel, Dreck und Flecken. „In solchen Betten findet selbst der anspruchsloseste Gast keinen Schlaf“, heißt es in einer Pressemitteilung von holidaycheckde. Unter den an den Pranger gestellten Hotels sind keine Häuser aus Deutschland zu finden – ein Zeichen für Qualität?

Folgende Liste ist aus der aktuellen Veröffentlichung von holidaycheck.de zitiert:

Hotel Quentin England**/ Niederlande
Hotel Quentin England, NiederlandErschreckende 0% Weiterempfehlungsrate bei fünf Bewertungen hat das Hotel vorzuweisen. Urlauber beschweren sich vor allem über die Sauberkeit: „Absolut inakzeptabel! Das Zimmer ist maximal 2,30 x 1,70 groß, es passt gerade mal das Bett an die Längswand. Muffig, feucht und kein Fenster!! Man fühlt sich wie in einer Zelle. Geht gar nicht!“

Hotel Mersin Beach Club***+ / Türkei
Hotel Mersin Beach Club***+ / TürkeiIgitt! Da vergeht einem jegliche Lust am Schlafen. Blutflecken zieren die durchgelegene Matratze. Kein Wunder, dass die Gäste unzufrieden sind: „Die Zimmer waren voller Schimmel und Dreck. Alte Federkernmatratzen und einfachste, teilweise defekte Möblierung sorgen nicht für ein wohliges Gefühl.“

Hotel Thinali Gardens*** / Griechenland
Hotel Thinali Gardens*** / GriechenlandWo sonst ein Lattenrost für Bequemlichkeit sorgt, liegen lieblos und zweckmäßig ein paar Bretter nebeneinander. Auch der Rest des Zimmers lädt nicht zum Verweilen ein: „Einen halben Meter vorm Bett stand der Kühlschrank, der total rostig war und innen nicht wirklich sauber. Nachts nicht sehr schön anzuhören“, schreibt ein Urlauber.

Side Point Hotel*** / Türkei
Side Point Hotel*** / TürkeiUndefinierbare Flecken auf der Matratze sind hier das kleinste Problem! Die Gäste sind entsetzt vom Zustand der Zimmer: „Das Bett bestand aus drei aufeinander gestapelten Matratzen, die total versifft und abgenutzt waren. Schimmel an den Wänden und kaputte Möbel rundeten das Horrorszenario ab.“

Hotel Barceló Castillo Beach Resort*** / Spanien
Die Nähe zum Strand und große Zimmer sind das einzig Positive am Hotel, ansonsten sind die Urlauber nur mäßig zufrieden mit dem spanischen Strandhotel: „Zerrissene Bettwäsche, die innerhalb von zehn Tagen nur einmal gewechselt wurde. Die Matratzen waren total verfleckt und verdreckt.“

Hotel Panorama*** / Griechenland
Hotel Panorama*** / GriechenlandErholsamer Urlaub sieht anders aus: Spuren der Vorgänger machen Relaxen im Bett einfach nur unmöglich. In einer Bewertung liest man: „Die Betten waren vollkommen ungewaschen, das habe ich noch nie erlebt. Als wir anfangs darunter geschaut haben, entdeckten wir eine Bikinihose von den Vorbewohnern und jede Menge Dreck.“

Hotel Sunset*** / Griechenland
Hotel Sunset*** / GriechenlandDer Zustand des Bettes lässt zu wünschen übrig! Zwar ist die Sauberkeit im Hotel in Ordnung, neues Inventar sollte aber trotzdem angeschafft werden, so ein Reisender: „Die Betten hatten auch schon bessere Tage erlebt, die Matratzen waren durchgelegen. Wir hatten zerrissene Bettlaken und eingerissene Handtücher.“

Hotel Sol y Mar Sharming Inn**** / Ägypten
Hotel Sol y Mar Sharming Inn**** / ÄgyptenGeradezu ekelhaft ging es in diesem Hotel vor, nachdem Urlauber die „total beschmutzten“ Matratzen beim Hotel bemängelten: „Wir konnten sogar riechen was es war: Urin. Als Dank drehten die uns die Matratze um, und meinten, das Problem sei behoben. Dieses Bett war eine Zumutung, ein total kaputter Holzrahmen wurde von einer dreckigen, durchgelegenen Matratze gekrönt.“

HEM Hotel ‘T Tolhuus*** / Niederlande
HEM Hotel ‘T Tolhuus*** / NiederlandeFlecken über Flecken beherrschen das Gesamtbild: „Die Betten bestehen aus zwei aufeinandergelegten Matratzen, die, genau wie der Teppich davor, versifft sind. Flecken auf dem Teppich, in den Gardinen, auf den Sitzmöglichkeiten, auf den unteren Matratzen, sogar an den Wänden…“, berichtet ein verzweifelter Urlauber auf HolidayCheck.de.

Hotel Palm Beach Palace***** / Tunesien
Hotel Palm Beach Palace***** / TunesienUnglaublich: So sehen Betten in einem 5-Sterne-Hotel aus! Ein Gast berichtet: „Abgewohnte Möbel, Kühlschrank dreckig und defekt. Auf den Betten fanden wir diverse Haare“. Ansonsten scheinen die Gäste recht zufrieden zu sein: Das Hotel hat eine Weiterempfehlungsrate von 78% bei 126 Bewertungen. Bleibt nur zu hoffen, dass das ein Einzelfall war…

Welcome Hotels: Umsatzsprung von über +9% im ersten Halbjahr

(Warstein, 19. August 2011) Auch die Welcome Hotels ziehen für das erste Halbjahr eine positive Bilanz. Mit einem Gesamtumsatz von 28,3 Millionen Euro erzielte die 17 Häuser umfassende Hotelgruppe ein Umsatzplus von rund 2,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+9,4%).

Erfolgreiche Tophoteliers: Welcome-GF Mario Pick (links) und Carsten Kritz

Erfolgreiche Tophoteliers: Welcome-GF Mario Pick (links) und Carsten Kritz

„Nachdem wir mit zwei neuen Managementbetrieben in Meißen und unserem Neuzugang an der Frankfurter Messe sehr positiv in das Jahr 2011 gestartet sind, erfüllt der Aufwärtstrend unsere Erwartungen voll und ganz und wir rechnen auf das gesamte Geschäftsjahr bezogen mit einer Umsatzsteigerung von über zehn Prozent“, erklärte Welcome-Geschäftsführer Mario Pick. Was die Auslastung insgesamt betrifft, erreichte die Hotelgruppe eine Belegung von knapp 62 Prozent, wobei die Durchschnittszimmerrate der Hotels im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent zulegte und von 76,70 Euro auf 78,60 Euro kletterte. Auch der Revpar (Durchschnittsumsatz pro verfügbarem Zimmer) stieg von 42,40 Euro um 5,3 Prozent auf 44,70 Euro an. „Das Jahr 2011 steht für die Welcome Hotels ganz im Zeichen der Neustrukturierung und des Ausbaus. So ist die vielversprechende Entwicklung unserer Hotels nicht zuletzt auf zahlreiche Neuerungen und in diesem Jahr eingeführte Dienstleistungs- und Servicekonzepte zurückzuführen“, ergänzte Carsten Kritz, ebenfalls Geschäftsführer der Welcome Hotels.

Es sind nicht zuletzt die Details, die die Gästezufriedenheit garantieren und die gehobenen Ansprüche der Welcome Hotels zum Ausdruck bringen. So spielt aus Sicht des Managements die Q-Zertifizierung, mit der alle 17 Welcome-Betriebe Ende April von der Kooperationsgesellschaft Servicequalität Deutschland ausgezeichnet wurden, eine wesentliche Rolle, wenn es um Kundenzufriedenheit und Serviceverbesserung geht. Nach intensiver Marktforschung hatten sich die Welcome Hotels bereits 2010 dazu entschieden, die Service-Qualität, die sich vornehmlich auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Serviceorientierung konzentriert, gruppenweit zu implementieren.

Der Herausforderung, den hohen Qualitätsansprüchen der Hotellerie gerecht zu werden und den Gästen das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein, stellt sich die Welcome Hotelgruppe jedoch nicht erst mit der Verleihung des Q-Siegels. So kommen beispielsweise Genießer mit Qualitätsbewusstsein, die gleichzeitig Wert auf eine gesunde Ernährung legen, beim biozertifizierten Frühstück voll auf ihre Kosten. Das exklusive Bio-Frühstück wird in allen siebzehn Häusern angeboten und der unabhängige Zertifizierungsdienstleister Abcert überprüft einmal jährlich die Einhaltung der strengen Richtlinien.

Zudem liegt in allen Welcome Betrieben ein besonderes Augenmerk auf den hohen Hygienestandards. Die Einhaltung der strengen Normen wird jährlich zweimal durch das Institut Quant bestätigt und geht in allen siebzehn Häusern weit über die vom Gesundheitsministerium geforderten Bedingungen hinaus. „Um auch zukünftig den Bedürfnissen unserer Gäste gerecht zu werden, setzten wir weiterhin auf Individualität und optimalen Service. Denn der Zauber steckt wie immer im Detail und genau hier liegt das Geheimnis unseres Erfolges“, so Mario Pick und fügt abschließend hinzu: „Die Priorität für 2012 liegt für uns klar darauf, die Bekanntheit der Marke Welcome Hotels vor allem durch eine kontinuierliche Expansion weiterhin auszubauen und damit auch unsere Belegungs- und Auslastungsraten mittelfristig zu steigern.“