Monatsarchiv: Juni 2011

Die Suche nach der EHEC-Quelle geht weiter – Hygieneexperte: Gastronomen sollten Rückstellproben bis zu 14 Tage aufbewahren

(Hamburg, 08. Juni 2011) Die Unsicherheit rund um die Food-Seuche EHEC wird immer größer: Nach etlichen konkreten Verdächtigungen – betroffen waren bereits mehrere Hotels und Restaurants – ist die Quelle für die mittlerweile internationale Ausbreitung des tödlichen Darmkrankheits-Erregers EHEC noch immer nicht gefunden. Der aus dem TV bekannte Hygieneberater Ulrich Jander rät nun allen Gastronomen, sog. Rückstellproben zu bilden und diese bis zu 14 Tage lang aufzubewahren.

Hygieneexperte Ulrich Jander rät angesichts der großen Verunsicherung wegen EHEC: Von jeder ausgegebenen Speise sollte eine Rückstellprobe gesichert werden - auch in der Gastronomie (Foto: MNStudio/fotolia.com)

Hygieneexperte Ulrich Jander rät angesichts der großen Verunsicherung wegen EHEC: Von jeder ausgegebenen Speise sollte eine Rückstellprobe gesichert werden - auch in der Gastronomie (Foto: MNStudio/fotolia.com)

„Nur mit Rückstellproben von ausgegebenen Speisen beispielsweise bei Banketten und Caterings kann man auf Anhieb einer behördlichen Untersuchung, die ja jederzeit auf reinen Verdacht hin kommen kann, schnell und unkompliziert reagieren“, so Jander. Von allen Speisen lege man 100 Gramm zurück, beschrifte dies mit Datum und Inhalt und bewahre sie 14 Tage lang auf.

Rückstellproben sind in der Gastronomie noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechende Verordnungen gibt es allerdings seit Jahren in der Gemeinschaftsverpflegung, so beispielsweise bei der Bundeswehr (Zentrale Dienstvorschrift 36/1). „Grundsätzlich sind Rückstellproben recht hilfreich, wenn es um nachgehende Ermittlungen bei Gruppenerkrankungen geht“, meint Jander.

Ulrich Jander ist als „Hotelchecker“ im TV präsent und vergibt mit dem „Gastro-Smiley“ ein eigenes erfolgreiches Hygienezertifikat für die Gastronomie.

Hintergrund zu Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung
Die Bestimmungen zu Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung werden in der DIN 10526 (gilt seit Februar 2004) dargelegt. Darin heißt es: Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung haben Proben von Speisen und Lebensmittel, die aus rohen Bestandteilen von Hühnereier hergestellt wurden und die anschließend nicht erhitzt wurden, zu entnehmen. Die Proben müssen mit Datum und Uhrzeit der Herstellung gekennzeichnet und bei vier Grad Celsius mindestens 96 Stunden aufbewahrt werden. Allerdings gilt dies nur für Chargen von mehr als 30 ausgegebenen Portionen. A-la-carte-Speisen sind davon also nicht betroffen. Allerdings empfiehlt der Verband der Küchenleiter/innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (VKK) den GV-Betrieben, auch von anderen Speisen – also auch jene ohne Hühnerei-Inhalten – aufzubewahren. So könne im Schadensfall schnell nachgewiesen werden, ob die ausgegebenen Speisen Krankheitserreger enthielten oder eben nicht. Keine Rückstellproben seien von nicht leicht verderblichen Lebensmitteln sowie Waren in Fertigpackungen von Zulieferern wie Süßspeisen, Getränke und Molkereiprodukte nötig.

Einen politischen Vorstoß will nun Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich (CDU) wagen. Medienberichten zufolge will sie beim Ehec-Krisentreffen heute in Berlin eine rechtliche Änderung auf Bundes- oder sogar auf europäischer Ebene verlangen. Demnach sollen Rückstellproben nicht nur bei Eirpodukten erfolgen und auch von Restaurants verlangt werden.

FBMA-Wettbewerb: “Dream Team” ist Mannschaft des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim

(Frankfurt/Main, 07. Mai 2011) Die Entscheidung war knapp: Sechs Teams traten beim FBMA „Dream Team“-Casting im Welcome Hotel Frankfurt/Main gegeneinander an. Drei davon kamen ins Finale. Dann stand der Sieger fest: Das Team des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim ist das „FBMA Germany Dream Team Culinaire Malaysia 2011“. Mit ihrem Konzept unter dem Motto „Kulinarischer Abendspaziergang durch Paris“, ihrer fachlichen Kompetenz, der positiven Ausstrahlung und vor allem ihrem Teamgeist überzeugten Christina Merz (Köchin), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau) und Fabian Balduf (Barkeeper) die Fachjury. Platz zwei erreichte das Team der Susanna-Eger-Schule in Leipzig, Platz drei ging an das Team aus dem Schwarzwald. Platz vier teilten sich die Teams des Hotels Ratswaage Magdeburg, der Wihoga Dortmund sowie das Mercure-Team. „Wir sind überglücklich und freuen uns, dass wir in Malaysia zeigen dürfen, was wir können“, so die strahlenden Sieger. „Die Vorbereitung auf den Vorentscheid war eine tolle Herausforderung. Uns hat gereizt, dass wir uns bei diesem Wettbewerb als Team präsentieren können. Das ist etwas Besonderes und spiegelt zugleich auch unseren Berufsalltag, für den Teamarbeit die Basis ist.“

Als strahlender Gewinner des Vorentscheids für das „FBMA Germany Dream Team Culinaire Malaysia“ am 5. Juni 2011 im Welcome Hotel Frankfurt ging das Team des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim hervor. v.lks. FBMA Präsident Udo Finkenwirth, Fabian Balduf (Barkeeper), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau), Christina Merz (Köchin), Juryvorsitzender Ctefan Wohlfeil, Teamleader Oliver Gade. (Foto: FBMA)

Als strahlender Gewinner des Vorentscheids für das „FBMA Germany Dream Team Culinaire Malaysia“ am 5. Juni 2011 im Welcome Hotel Frankfurt ging das Team des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim hervor. v.lks. FBMA Präsident Udo Finkenwirth, Fabian Balduf (Barkeeper), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau), Christina Merz (Köchin), Juryvorsitzender Ctefan Wohlfeil, Teamleader Oliver Gade. (Foto: FBMA)

 
Am Ende des intensiven Wettkampftages zog FBMA-Präsident Udo Finkenwirth Bilanz: „Die Teams haben sehr spannende Konzepte vorgestellt und wir danken allen für ihr großes Engagement bei der Vorbereitung auf diesen Vorentscheid. Mit dem Team von Lufthansa Seeheim schicken wir ein Team nach Malaysia, das die deutschen Farben würdig vertreten wird“.
 
Die Jury beim Vorentscheid setzte sich zusammen aus dem FBMA Präsidium mit Udo Finkenwirth und Michael Bläser, Ctefan Wohlfeil, stv. FBMA Regionaldirektor Nord, Andrea Nadles, Präsidentin des Verbandes der Serviermeister, Horst Henn von der DBU sowie Manfred Gerhards von Grossmann Feinkost und Kilian Muth von Dr. Schnell Chemie als Vertreter der FBMA Industriepartner
 
Bevor das Dream Team am 17. September 2011 nach Kuala Lumpur aufbrechen wird, stehen Trainingseinheiten auf dem Plan, für die die wettkampferfahrenen Experten Ctefan Wohlfeil und Andrea Nadles bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Als Aufgabe für Kuala Lumpur ist ein klassisches französisches Menü für drei Gäste vorgegeben, bestehend aus Appetizer/Salat, Suppe, Hauptgang, Dessert und Kaffeespezialität inklusive Getränken, Service und Tischgestaltung für die Dauer von 2 Stunden.
 
Erstmals beteiligt sich die FBMA an dem zweijährlich stattfindenden Gastronomiewettbewerb Culinaire Malaysia vom 20. bis 23. September 2011. Für den gastgewerblichen Fachverband ist dieses Projekt Teil der internationalen Netzwerkbildung mit F&B-Organisationen rund um den Globus. Veranstalter in Kuala Lumpur ist unter anderem die Malaysian Food and Beverage Executives Association, ein strategischer Partner der FBMA.
 
Unterstützt wird das Dream Team-Projekt u.a. vom Service-Bund, den Welcome Hotels, Warsteiner, Coca-Cola, Zieher, Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Servitex sowie der FBMA-Stiftung.
 
Die FBMA ist der Fachverband für Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie.  Die FBMA bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. 1993 rief der Fachverband die als gemeinnützig anerkannte Stiftung ins Leben. Zu den Aufgaben der FBMA Stiftung zählen neben Projekten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Umweltschutz seit dem Jahr 2006 auch die Verleihung der traditionsreichen Brillat Savarin Plakette.

MPI Germany Chapters/BDO: Alles zur aktuellen Änderung im Umsatzsteuerrecht bei Messen, Kongressen und Events

(Berlin, 07. Juni 2011) Die Veranstaltungsindustrie denkt und arbeitet international. Ist damit auch immer mit Veränderungen und Anpassungen konfrontiert. Nicht zuletzt auch mit denen im internationalen Steuerrecht. Zu Beginn dieses Jahres wurden diverse Änderungen im Umsatzsteuerrecht eingeführt, die erheblichen Einfluss auf die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen haben. Das MPI Germany Chapters hat sich daher in Zusammenarbeit mit der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin entschlossen, zwei praxisorientierte Seminare zum Thema Umsatzsteuer bei Messen, Kongressen und Events anzubieten. 

Dr. Ulrich Grünwald, Leiter des Fachbereichs Umsatzsteuer der BDO AG und zugleich Vice President Finance des MPI Chapters Germany wird am Donnerstag, 17. Juni 2011, im Intercity Hotel Essen und am Donnerstag, 14. Juli 2011, im Intercity Hotel Nürnberg alle relevanten Fragen rund um die Umsatzsteuer-Regelung für die Branche in seinem Seminar praxisnah beantworten und den Insidern steuerliche Tipps geben. Dabei geht es vor allem um die Registrierungspflicht im Ausland, relevante Rechnungsangaben bei internationalen Veranstaltungen, steuerliche Registrierung im Ausland samt Steuerklärung, Verpflichtungen gegenüber Behörden im Ausland oder  um elektronische Rechnungen.

Die Seminare dauern an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. In der Teilnahme-Gebühr in Höhe von 240 Euro für MPI-Mitglieder und 340 Euro für Gäste aus der Veranstaltungsindustrie ist auch eine Tagungspauschale inklusive Mittagessen enthalten.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.mpi-germany.de

Sky Deutschland: Noch mehr Kontrollen

(München, 06. Juni 2011) Die unangemeldeten Besuche werden häufiger: TV-Kontrolleure von Sky Deutschland wollen verstärkt in der Gastronomie nach illegalen Nutzern des Pay-TV-Programms fahnden. „Wir mach das viel häufiger als früher“, sagte Sky-Sprecher Wolfgang Winter gegenüber dem „Spiegel“. Dies ist zwar an sich nichts neues, denn die Kontrolloffensive war bereits im August vergangenen Jahres gestartet worden. Doch offenbar werden nun auch verdeckt arbeitete Emittler eingesetzt.

Die Spitzel sollen dem „Spiegel“-Bericht zufolge Café-Bars und kleine Gaststätten kontrollieren, wenn die Fußball-Bundesliga läuft. Wird ein Wirt z.B. mit einer geborgten Sky-Code-Karte erwischt, fordere ihn eine Berliner Kanzlei zur Strafzahlung von 3.000 Euro und Unterzeichnung einer sog. strafbewehrten Unterlassungserklärung auf, heißt es in dem Magazinbericht. Schließe jedoch der Gastronom ein Sky-Abo ab, würden nur 300 Euro an Strafen fällig.

Offenbar geht es dabei nicht immer rechtens zu. Dem „Spiegel“-Bericht zufolge sollen auch Wirte betroffen sein, die nicht einmal ein TV-Gerät im Gastraum hatten. Ein Wirt aus Augsburg soll Anzeige wegen falscher Anschuldigungen erstattet haben. Dem Vorwurf, er hätte am 30. April das Spitzenspiel zwischen Bayern München und Schalke widerrechtlich gezeigt haben, könne er offenbar entkräften.

Sky kann offenbar durch die anwaltlichen Drohunen etliche neue Abos in der Gastronomie umsetzen. „Die Umwandlungsquote ist inzwischen recht hoch“, wurde Winter vom „Spiegel“ zitiert.

Hysterie um EHEC-Erreger – Experten-Rat: Gastronomen müssen Food-Lieferanten dokumentieren

(Hamburg, 06. Juni 2011) Der nächste Verdacht kommt bestimmt: In der Hystrie um die Quellen der lebensgefährlichen EHEC-Bakterien ist bereits ein Restaurant in der Lübecker Altstadt in die Schlagzeilen gekommen – zu Unrecht, wie sich herausstellte. Auch etliche Hotels in Lübeck wurden offenbar geprüft, deren Köche mussten Stuhlproben abgeben. Wichtig sei nun, so der erfahrene TV-Hygienechecker Ulrich Jander, eine umfassende Betriebshaftpflichtversicherung zu haben und sämtliche Lieferanten aufzulisten. Dazu stehen Checklisten zum Download zu Verfügung.

EHEC-Hysterie: In der Gastronomie muss man nun verstärkt Sorgfalt beim Lieferanten-Management walten lassen

EHEC-Hysterie: In der Gastronomie muss man nun verstärkt Sorgfalt beim Lieferanten-Management walten lassen

Nötig sei es, sämtliche Lieferanten und Einkaufsquellen aufzulisten. Damit könne dam auf Anhieb herausfinden, woher mögliche Erregerquellen stammen könnten, so Jander. Zudem sollte jeder Lieferant bewertet werden, u.a. Qualität und Preis/Leistungsverhältnis mit ein bis zehn Punkten. So erhalte man rasch Überblick über gute und weniger Lieferanten bzw. Einkaufsquellen. Und jede Reklamation sollte ebenso schriftlich festgehalten werden, gerade bei Hygiene- oder Qualitätsmängeln. Häufen sich Reklamationen z.B. bei wichtigen Bereichen wie Einhaltung der Kühlkette, müsse man die Beziehung zum Lieferanten neu überdenken, so Jander.

Die Checkliste dafür stehen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:

Wichtig sei, dass Gastwirte nachweisen müssten, was sie wann bei wem gekauft haben. „Wenn diese Kette dicht geflochten ist, kann man hier den Erreger hoffentlich finden“, sagte Martin Müller, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Noch mehrere Wochen nach einer EHEC-Infektion in einem Restaurant könne dort der gefährliche Darmkeim noch nachgewiesen werden.

Lesen Sie dazu auch:

KOCHWELT Fachinformationen – Ausgabe Juni 2011
Große Verunsicherung in Profiküchen – EHEC: Erreger noch nicht endgültig typisiert – Tomaten, Salatgurken und Blattsalate sollten dennoch weiterhin nicht roh verzehrt werden
http://www.kochwelt.de/fileadmin/user_upload/KOCHWELT-Fachinformationen/KOCHWELT_Fachinfo_-_Grosse_Verunsicherung_durch_EHEC_-_Juni_2011.pdf

KOCHWELT Fachinformationen – Ausgabe Mai 2011
Gefährliche Darmepidemie durch EHEC – Hygiene-Checkliste: Was in der Küche zu beachten ist
http://www.kochwelt.de/fileadmin/user_upload/KOCHWELT-Fachinformationen/KOCHWELT_Fachinfo_-_Gefaehrliche_Darmepidemie_durch_EHEC_-_Mai_2011.pdf

Schloss Velden – Bericht: Platzt der Verkauf wieder?

(Velden/Österreich, 04. Juni 2011) Der Verkaufstermin ist vorläufig geplatzt: Medienberichten aus Österreich zufolge, erschien der italienische Unternehmer Ugo Barchiesi nicht zum finalen Unterschriftentermin bei der Mitte April verkündeten Übernahme des Schlosshotel Velden. Barchiesi soll krank sein, der Termin in Küre nachgeholt werden, heißt es. Die (wichtige) Vorauszahlung in Millionenhöhe sei bereits geleistet worden, wird die Verkäuferin Hyxpo Alpe Adria zitiert. Damit kommt neue Unruhe um das defizitäre, aber wunderschöne Schlosshotel auf.

Capella Hotel Schloss Velden am Wörthersee: Platzt der Verkauf den den italienischen Investor Ugo Barchiesi?

Capella Hotel Schloss Velden am Wörthersee: Platzt der Verkauf den den italienischen Investor Ugo Barchiesi?

Mitte April war der Verkauf des 105-Zimmer-Luxushotels an den italienischen Unternehmer und Hoteleigentümer Barchiesi besiegelt worden. Das sog. Closing sollte nun erfolgen. Barchiesi wollte den Betrieb zum 1. Juni übernehmen. Der Kaufpreis wurde mit 50 Millionen Euro beziffert.

Noch ist Horst Schulze’s West Paces Group mit der Hotelmarke Capella der Betreiber des als sehr schwierig geltenden Luxushotels. Ob der Betreibervertrag verlängert wird, ist unklar. Ungeachtet dessen wird in ein neues Restaurantkonzept investiert und Mitte Juni deutsche Journalisten für eine aufwändige Pressereise ins Hotel eingeflogen.

Das durch zahlreiche TV-Sendungen international berühmte Schlosshotel ging 2003 vom kürzlich verstorbenen Jetsetter Gunter Sachs an die Bank Hypo Alpe Adria über. Ingesamt sollen über 150 Millionen Euro investiert worden sein. Da das Hotel nur in den drei Sommermonaten als auslastungssicher gilt, scheint man dort nicht richtig Geld verdienen zu können. Mehrfach hieß es, Horst Schulze würde gerne den Betreibervertrag wieder los werden.

Hysterie um EHEC-Erreger: Heiße Spur führt in Lübecker Restaurant

(Lübeck, 04. Juni 2011) Eine neue heiße Spur: 17 Gäste eines Restaurants in Lübeck sollen sich mit dem lebensgefährlichen Darmkrankheits-Erreger EHEC infiziert haben und daran erkrankt sein. Dies berichten die „Lübecker Nachrichten“. Experten des Robert-Koch-Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) seien bereits zu Untersuchungen in der Hansestadt eingetroffen. Doch träfe nicht den Betreiber des Restaurants Schuld. „Allerdings kann die Lieferantenkette möglicherweise den entscheidenden Hinweis geben, wie der Erreger in Umlauf gekommen ist“, wird Prof. Werner Solbach, Mikrobiologe am Universitätsklinikum Lübeck, zitiert.

Die an EHEC und HUS erkrankten Restaurantgäste hätten dort zwischen dem 12. und 14. Mai gegessen. Darunter seien Dänen, die zu einem Tagesausflug nach Lübeck gereist waren, und auch 30 Frauen aus ganz Deutschland, die zu einem Gewerschaftsseminar kamen. Acht der Erkrankten gelten als sehr schwere Fälle, eine Frau aus Nordrhein-Westfalen sei mittlerweile verstorben. Auch ein Kind aus Süddeutschland sei betroffen.

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OVG Rheinland-Pfalz – Urteil pro Bettensteuer: „Kultur- und Tourismusförderabgabe“ in Bingen und Trier rechtmäßig

(Koblenz, 04. Juni 2011) Urteil pro Bettensteuer: Die von den Städten Bingen und Trier erhobene so genannte Kultur- und Tourismusförderabgabe ist rechtmäßig. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Auch Übernachtungen von Geschäftsreisenden dürften demnach mit der Matratzenmaut belegt werden. Das Urteil mit Signalwirkung ist ein weiterer Rückschlag für die Hotellerie.

In Bingen und Trier gilt seit Anfangf des Jahres die sog. „Kulturförderabgabe“. In Bingen beträgt der Steuersatz pro Übernachtung und Gast je nach der Höhe des Übernachtungspreises zwischen einem und drei Euro, wobei allerdings höchstens vier zusammenhängende Übernachtungen der Besteuerung unterfallen. Der Steuersatz in Trier beträgt pro Übernachtung und Gast 1,00 Euro. Dort werden höchstens sieben zusammenhängende Übernachtungen besteuert. Die Antragstellerinnen, die jeweils ein Hotel in Bingen und Trier betreiben, haben gegen die Satzungen Normenkontrollanträge gestellt, die das Oberverwaltungsgericht abgelehnt hat.

Die Kultur- und Tourismusförderabgabe sei unabhängig von ihrer Bezeichnung als örtliche Aufwandsteuer zu qualifizieren, zu deren Erhebung das rheinland-pfälzische Kommunalabgabengesetz ermächtige, heißt es in einer Pressemitteilung des OVG Rheinland-Pfalz. Sie werde nicht für eine konkrete Gegenleistung der beiden Städte erhoben und belaste den finanziellen Aufwand des Übernachtungsgastes für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben. Damit knüpfe sie an eine Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf an, der über den Grundbedarf hinausgehe. Denn der Grundbedarf nach Wohnraum werde durch die Nutzung eigener oder längerfristig gemieteter Wohnungen gedeckt.

Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben seien dagegen regelmäßig mit einem zusätzlichen finanziellen Aufwand verbunden, der besteuert werden dürfe. Das gelte nicht nur für Übernachtungen von Touristen, sondern auch für beruflich veranlasste Aufenthalte in einem Beherbergungsbetrieb. Diese seien der persönlichen Lebensgestaltung zuzuordnen, weil bei ihnen typischerweise berufliche Zwecke und private Aktivitäten miteinander verknüpft werden könnten. Des Weiteren unterscheide sich die Kultur- und Tourismusförderabgabe hinsichtlich des Steuergegenstandes, des Steuermaßstabes und der Erhebungstechnik deutlich von der bundesrechtlich geregelten Umsatzsteuer und sei ihr deshalb nicht gleichartig.

Im Übrigen verstoße es nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, dass die Abgabe nicht auch von anderen touristischen Betrieben erhoben werde. Der Satzungsgeber habe nämlich einen sehr weiten Gestaltungsspielraum, welche Steuerquelle er ausschöpfe. Dabei habe er sich wegen des vergleichsweise geringen Verwaltungsaufwands für die Kultur- und Tourismusförderabgabe entscheiden dürfen. Außerdem sei die Abgabe nicht als widersprüchlich zu beanstanden, obwohl der Bundesgesetzgeber seit dem 1. Januar 2010 den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben auf 7% ermäßigt habe. Diese Entscheidung des Bundesgesetzgebers hindere die Gemeinden nicht daran, im Rahmen ihrer Regelungskompetenz Steuerquellen auszuschöpfen. Schließlich führe die Kultur- und Tourismusförderabgabe, welche auf die Übernachtungsgäste abwälzbar sei, angesichts ihrer Höhe nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung der Betreiber von Beherbergungsbetrieben und verletze diese deshalb nicht in ihrer Berufsfreiheit.

(Urteile vom 17. Mai 2011 / Aktenzeichen: 6 C 11337/10.OVG und 6 C 11408./10.OVG)

1. Göttingen Gourmet Festival: Genuss-Gipfel mit „Chef“ Kirill Kinfelt & Friends

Besternte und hoch ausgezeichnete Köche zu Gast im „Planea“ – Start für eine Gourmet-Eventserie in Göttingen

(Göttingen, 01. Juni 2011) Es ist ein Achtungserfolg: Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“ in Göttingen, schafft es auf Anhieb, zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“ am 05. Juni namhafte Gastköche einzuladen. Mit Ingo Bockler vom Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus und Jürgen Reidt vom Hotel Traube Tonbach Baiersbronn sind zwei Stars der Sterneküche mit dabei. Mit TV-Koch Peter Scharff und „Chef“ Alexander Frien von Schloss Wilinghege ist das „Dream Team“ perfekt.

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen

Ingo Bockler, Chefkoch im Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus Herleshausen

Ingo Bockler, der mit einem Stern Michelin und 14 Punkten Gault Millau prämierte Chef, darf sich rühmen, beste Produkte in feines Essen zu verwandeln – das ist sein ebenso einfaches wie erfolgreiches Motto. Nach einer grundsoliden Kochausbildung in Braunschweig durchlief er Stationen wie das Relais & Chateaux Hotel Alpenhof Murnau, Schlossrestaurant „Schöningen“ und Restaurant „Jörg Müller“ auf Sylt – eine langjährige Station, die sein Verständnis von Kochkunst maßgeblich geprägt hat. Als Küchenchef des Restaurant „Merlin“ in Burgwedel erkochte er sich 2002 erstmals einen der begehrten Michelinsterne. Im Sommer 2004 wechselte der symathische Niedersachse in das Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus im nordhessischen Herleshausen. Die moderne Klassik bildet die Basis für seine kreativen Gerichte, die jedes für sich als individuelle Highlights seine Küche verlassen. Die erfolgreiche Arbeit des 41-Jährigen spiegelt sich in der Begeisterung seiner Gäste sowie hohen Auszeichnungen aller gängigen Restaurantführer wieder.

Ingo Bockler kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Lackierter Bauch vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer Mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach

Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel Traube Tonbach

Jürgen Reidt ist seit rund zwölf Jahren als Küchendirektor des unter Gourmets geradezu gerühmten Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn tätig. Kurz nach seiner Meisterprüfung im Jahre 1988 fing er als Küchenchef in den Restaurants „Köhlerstube“ und „Silberberg“ an und erarbeitete sich seine eigene Spitzenposition neben Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, der in der „Schwarwaldstube“ im Hause seinen Kochlöffel rührt. Reidt hat in etlichen Sternerestaurants gearbeitet und zahlreichen Jungköchen die Leviten gelesen und die besten davon auf ihrer eigenen Gourmetkarriere begleitet.

Jürgen Reidt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Filet vom Schwäbisch Hällischem Eichelmastschein mit Speck und Heu gegart Sandwich von Zander und geräuchertem Schwarzwälder Bachsaibling mit Senfeierschaum auf Iffezheimer Stangenspargel

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster

Alexander Frien, „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster

Alexander Frien ist seit über zwölf Jahren Chef der weißen Brigade auf Schloss Wilkinghege in Münster. Der gebürtige Pfälzer erlernte sein Handwerk bei Altmeister Harald Wohlfahrt in der „Schwarzwaldstube“ (Traube Tonbach in Baiersbronn) und war drei Jahre lang Küchenchef im „Silberberg“ im selben Hotel. Dann zog es ihn in deutsche Spitzengastronomie: Zu seinen Stationen zählen der „Erbprinz“ in Ettlingen, das Restaurant „Da Gianni“ in Mannheim, das „Imperial“ in Schloss Bühlerhöhe, das Kloster Hornbach sowie das Hotel Restaurant Deidesheimer Hof in Deidesheim.

Alexander Frien kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Froschschenkel mit Aal, Pfifferlingen und MandarineJacobsmuschel Wellingten mit Krustentiergel

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier

Peter Scharff, Kräuterexperte, TV-Koch und Patissier

Peter Scharff (42) war nach seiner Ausbildung als Koch und Konditor 14 Jahre auf Wanderschaft im In- und Ausland und lernte unter anderem bei den großen Köchen Harald Wohlfahrt und Dieter Müller. Er war von 2001 bis 2007 aktiver Sternekoch. Bevor er 2007 seine eigene Firma Kulinarische Kompetenz gründete, war er mit einem Stern Michelin und 16 Punkten Gault Millau ausgezeichnet. Außerdem gewann der bei der Weltmeisterschafts-Qualifikation der Köche den Titel „ Bester Fischkoch Deutschlands“. Einem breiten Publikum ist er durch die SWR-Fernsehsendung „Kaffee oder Tee“ bekannt – hier tritt er seit 2001 regelmäßig mit neuen Kreationen aus der Patisserie auf. Scharff ist Kräuterexperte, mehrfacher Buchautor und veranstaltet Geschmacks-, Sinnes- und Aromenschulungen in ganz Deutschland. Mit über 200 Sorten Küchenkräutern im Eigenanbau der Gartenkräutergärtnerei Simon entwickelt Peter Scharff die Aromenküche „ Cuisina herba barone“. Auch Gastro-Consulting Projekte im In- und Ausland gehören zu seinem Repertoire. Seine neueste Entwicklung ist die Erfindung von „Corporate Identity Food“ und „Gläserfood“. Damit hat er sich auf Event-, Roadshow- und Messecatering spezialisiert.

Peter Scharff kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival
Hausgebeizter Wildkräuterlachs mit Limonenkaviarcreme an Wiesenkräutersalat, Meeresluft
Dessert: gelierte Waldmeisterbowle mit zweierlei von der Erdbeere und Mandelmilch als Gläserfood serviert

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“

Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen und Gastgeber beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“

Gastgeber Kirill Kinfelt startete im Göttinger Restaurant „Gauß“ seine Karriere als Restaurantfachmann und Koch. Der Wunsch zu kochen wurde ihm in die Wiege gelegt: In seinen Augen bereitet sein Vater noch heute die besten Suppen zu. Anschließend arbeitete er im Hotel Louis C. Jacob Hamburg bei Thomas Martin und hat zuletzt im „La Vie“ Osnabrück in der Aromenküche von Thomas Bühner gewirkt. Der aufstrebende Chefkoch des Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen steht wie kein anderer als „Aufsteiger“ in der Top-Cuisine für moderne Küche und kocht weit über die Grenzen des bisher Erreichten hinaus. Das hat nichts mit „Cucina moleculare“ zu tun, sondern mit feinem Sinn für zahllose Möglichkeiten mit Top-Produkten aus regionaler Herkunft. Also: Neue Grenzen testen, ohne Bodenhaftung zu verlieren. Ein enormes Potential darf sich entfalten: Kinfelt ist einer der ganz wenigen, die es schafften, kaum nach der Eröffnung bereits für die renommierte „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ nominiert zu werden.

Das „Planea“-Team um Elena Bax, Thilo Radermacher und Kirill Kinfelt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Rinder Tartar
Gazpacho- Thunfisch
Tomaten Luft

Warm:
Ochsenbacke mit Spargel und Kerbel
Perlhuhn Consomé (Ravioli und Erbsen)

Kalt:
Minz Granite (Mojito)
„Planea“-Torte
Marzipan Schoko

Starwinzerin Tina Pfaffmann

Starwinzerin Tina Pfaffmann

Mit dabei beim „1. Göttingen Gourmet Festival“ ist auch Starwinzerin Tina Pfaffmann: „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ sind zwei Sätze, die sie am häufigsten benutzt. Die Juniorchefin des gleichnamigen Weinguts aus Frankweiler wie die Heisenberg’sche Unschärferelation in der Physik: Man weiß eigentlich nie genau, wo sie diesmal steht. Mal ist ihr Muskateller mit null Gramm Restzucker der trockenste Wein in ihrem Sortiment, ein Jahr später mit 22 Gramm Restzucker pro Liter genau das Gegenteil. „Ich will jedes Jahr neu entscheiden, wie ein Wein wird. Das ist meine Handschrift. Das bin ich.“ Denn die Natur ist jedes Jahr ein wenig anders, und dieser natürlichen Veränderung paßt sie ihren Wein an. Eins jedoch ist beständig bei Tina Pfaffmann: Qualität! Und sie weiß, daß Qualität von Quälen kommt. Aber auch von Emotion: Sie schreibt den Weinen in lieben Sprüchen auf das Faß, was mit ihnen werden soll. Oder klebt ein Herz drauf, wenn er nicht mehr so recht gären will. Und siehe da: Bei ihrem Riesling „Herzglück“ kam es durch viel Herz zum Glück und er wurde einer der besten aus ihrem Sortiment. Verrückt? Nein, Leidenschaft! Schon mit 16 Jahren wusste sie „als Mädel, daß ich genau das machen will“ und begann eine Winzerlehre. Gegen manche Vorurteile und Umwege – selbst über Australien – hat sie es dann geschafft und übernahm den 15 Hektar großen Betrieb ihrer Eltern. Dieser soll nicht weiter wachsen, sie will kein Massenprodukt, sie will ihren Charakter in ihre Weine legen. Und bei Tina Pfaffmann darf man auf alles gefaßt sein …

Tina Pfaffmann schenkt beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“ aus:
2009 STEINGUT Riesling trocken
2010 T Cuvée weiss trocken
2010 Ü 40 Riesling trocken
2010 Weisser Burgunder trocken

Das „Göttingen Gourmet Festival“ wird am Sonntag, 05. Juni 2011, erstmals anlässlich des einjährigen Bestehens des „Planea“ veranstaltet und soll künftig jedes Jahr stattfinden. Unter dem Slogan „Die Essenz der Lebensfreude“ präsentieren Kirill Kinfelt und seine Gastköche etliche kleine Gerichte an verschiedenen Verwöhnstationen auf hohem Gourmetniveau. Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine, Taittinger Champagner und „Planea“ Sommer-Drinks. Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet im „Planea“ und bei schönem Wetter auf der sonnigen Terrasse und im Park neben der historischen Sternwarte in Göttingen statt. Die Karte kostet 99 Euro.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

FBMA: Sieben Teams im Casting für „Dream Team“-Wettbewerb

(Frankfurt/Main, 01. Juni 2011) Sieben Teams hat die Food + Beverage Management Association (FBMA) zum Casting für das „Dream Team Culinaire Malaysia 2011“ am 5. Juni 2011 in das Welcome Hotel Frankfurt/Main eingeladen. Vor einer Fachjury werden die Teams ihr Konzept für den Wettbewerb in Kuala Lumpur präsentieren sowie ihre Kompetenz, Kreativität und Flexibilität bei praktischen Aufgaben unter Beweis stellen. Jedes Team besteht aus drei Young Professionals aus den Bereichen Küche, Service und Bar.
 
Culinaire Malaysia 2011

„Wettbewerbe mit diesem Mix aus Küche, Service und Bar sind eine Seltenheit. Die Ausschreibung des Castings für das Dream Team fand deshalb sehr positive Resonanz in der Branche. Wir haben hochkarätige Bewerbungen sowohl von feststehenden Teams als auch individuellen Fachkräften erhalten. Der Sieger des Castings wird auf Einladung der FBMA nach Kuala Lumpur reisen und als einziges europäisches Team am „Dream Team“-Wettbewerb teilnehmen“, erläuterte FBMA-Präsident Udo Finkenwirth.
 
An den Start gehen die Teams des Hotels Ratswaage Magdeburg, des Lufthansa Trainings- und Conference Centers Seeheim, der Wihoga Dortmund, der Susanna-Eger-Schule in Leipzig sowie zwei Mix-Teams bestehend aus Fachkräften der Mercure Hotels und des Hotels Heinz sowie des Seehotels Wiesler, Best Western Hotel Hofgut Sternen und Grand Hotel Les Trois Rois.
 
Die Jury setzt sich zusammen aus dem FBMA Präsidium mit Udo Finkenwirth, Michael Bläser und Mario Pick, Ctefan Wohlfeil (stv. FBMA-Regionaldirektor Nord), Andrea Nadles (Präsidentin des Verbandes der Serviermeister), Horst Henn von der DBU, Harald Becker (Schulleiter Wihoga Dortmund) sowie Vertretern der FBMA Industriepartner, darunter Manfred Gerhards von Grossmann Feinkost und Kilian Muth von Dr. Schnell Chemie. Die Betreuung der Teams vom Vorentscheid bis zum Wettbewerb liegt in Händen von Teamleader Oliver Gade (stv. Direktor Öschberghof und stv. FBMA Regionaldirektor Südwest). Als Wettkampfaufgabe in Kuala Lumpur ist ein klassisches französisches Menü für drei Gäste vorgegeben, bestehend aus Appetizer/Salat, Suppe, Hauptgang, Dessert und Kaffeespezialität inklusive Getränken, Service und Tischgestaltung für die Dauer von zwei Stunden.
 
Für die FBMA ist die Beteiligung an der Culinaire Malaysia vom 20. bis 23. September 2011 eine Premiere und Teil der internationalen Netzwerkbildung mit F&B-Organisationen rund um den Globus. Veranstalter der zweijährlich stattfindenden Gastronomiemesse in Kuala Lumpur ist unter anderem die Malaysian Food and Beverage Executives Association, ein strategischer Partner der FBMA. Unterstützt wird das „Dream Team“-Projekt u.a. vom Service-Bund, den Welcome Hotels, einer Reihe von FBMA Industriepartnern sowie der FBMA-Stiftung.