Monatsarchiv: Juni 2011

25hours Hotel Hamburg Hafencity: Eröffnung des zweiten Hamburger Hauses

(Hamburg, 30. Juni 2011) Schwieriger Start: Erheblich verzögert aufgrund der Insolvenz des früheren Bauunternehmens wird nun das zweite Hotel der 25hours-Kette von Kai Hollmann eröffnet. In der Hafencity entstand ein maritimes Themenhotel mit 170 „Gästekojen“ – so heißen hier die Zimmer – und allerlei Fundstücken und frivolem Storytelling ganz nach „Kuddeldaddeldu“. Direktor ist Henning Weiß.

"Kapitänskoje" heißt dieses Gästezimmer im neu eröffnete Designhotel 25hours Hamburg Hafencity

"Kapitänskoje" heißt dieses Gästezimmer im neu eröffnete Designhotel 25hours Hamburg Hafencity

Hollmann, jüngst mit der Brillat-Savarin-Plakette geehrt (wir berichteten), arbeitet bei der Konzeption neuer Hotels der Designkette 25hours aktiv mit, wie er im Interview mit „Hotelier TV“ verriet. So sucht der Erfolgshotelier etliche Möbelstücke – alles Unikate – persönlich aus und ließ sie monatelang einlagern.

Das Hotel gehört zur Marketingkooperation „Design Hotels“ und zeichnet sich durch den eigensinnigen Spleen, unbedingt den Flair eines Seemannsheimes auzustrahlen, aus. Ein luxuriöses Heim auf Zeit ist es geworden – im „Club Room“ kann man edlem Leder „abchillen“ und im Restaurant-Bar-Konzept „Heimat“ feine Speisen mit Zutaten aus der Region und Bier aus Hamburg genießen. Fernweh dürfte da vorerst nicht aufkommen.

Salon der maitim-modernen Art: "Club Room" im neuen 25hours Hotel Hamburg Hafencity

Salon der maitim-modernen Art: "Club Room" im neuen 25hours Hotel Hamburg Hafencity

Schon in der Lobby meint man im „Tor zur Welt“ – so der Slogan für den Hamburger Hafen – zu stehen. Ein Hochregal dient als Wandverkleidung und auf Stapeln aus Orientteppichen kommt man zur Ruhe, oder auch nicht. Verantwortlich für das Interior Design sind die Hamburger Stephen Williams Associates in Kooperation mit Eventlabs und dem freien Creative Director Markus Stoll als Kurator sowie der Set Designerin Conni Kotte.

Das Themenhotel soll den „Groove Hamburgs“ voll erfassen: Vor der Tür steht ein „Mini“ für Stadtfahrten, im Keller gibt es einen Übungsraum für für lokale Bands und für Jamsessions von kurz entschlossenen Hotelgästen, im sechsten Stock lockt die puristisch gehaltene finnische Holzsauna und bald soll noch ein eigener Bootsanlegesteg folgen.

Themenhotel at its best: Ein Hochregal dient als Wandverkleidung und auf Stapeln aus Orientteppichen kommt man zur Ruhe - Lobby im neuen 25hours Hotel Hamburg Hafencity

Themenhotel at its best: Ein Hochregal dient als Wandverkleidung und auf Stapeln aus Orientteppichen kommt man zur Ruhe - Lobby im neuen 25hours Hotel Hamburg Hafencity

Als echte Hafenabsteige der exklusiven Art gibt es einen „Mare Kiosk“ mit Büchern und Magazinen des gleichnamigen Verlags. Die Mitarbeiter treten lässig in „Streetfashion“-Look mit den Frontlineshop-Eigenmarken Liebestraum (Mädels) und Roscoe (Jungs) auf.

Hinter der 25hours Hotel Company stehen die vier Gesellschafter Stephan Gerhard, Ardi Goldman, Kai Hollmann und Christoph Hoffmann, die mit unterschiedlichem Hintergrund das Unternehmen prägen. Der Ausbau der Hotelkette kommt allmählich voran: In Wien ist der erste Teil eines 25hours Hotels mit dem Thema „Zirkus“ in Betrieb; zu den 36 Suiten sollen noch 180 Zimmereinheiten kommen. In Zürich wird derzeit ein 25hours (120 Zimmer/Eröffnung 2012) mit Stardesigner Alfredo Häberli geplant. Hier geht es beim Budget recht ungebunden zu: Allein Designerbett, was Häberli ausgewählt hat, soll 4.500 Euro im Einkauf kosten. Und das Honorar für den Hotel-Couturier soll rund eine Million Euro betragen. In Zürich soll später noch ein zweites 25hours entstehen.

„ROFOBOX“: Weltpremiere in Berlin

Start für erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine im Estrel Hotel Berlin – Seit Anfang Juni im Dauereinsatz – Bereits über 7.000 Servietten maschinell gefaltet

(Berlin, 30. Juni 2011) Hier wird gastronomische Geschichte geschrieben: Im Estrel Hotel Berlin wurde nun die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt offiziell vorgestellt. Die „ROFOBOX“ (www.rofobox.com) – das Akronym steht für „Robot Folding Box“ – ist bereits seit Anfang Juni in dem großen Tagungs- und Eventhotel im Dauereinsatz und hat bereits über 7.000 Tischservietten für Bankettveranstaltungen akkurat gefaltet. „Die ROFOBOX erleichtert die Arbeit erheblich“, sagte Estrel-Servicedirektor Matthias Hartmann.

Weltpremiere im Estrel Hotel Berlin – der seriennahe Prototyp der „ROFOBOX“. (Foto: David Schuschkleb)

Weltpremiere im Estrel Hotel Berlin – der seriennahe Prototyp der „ROFOBOX“. (Foto: David Schuschkleb)

In rund dreieinhalb Jahren hat das Gründerteam um Gastronom und Betriebswirt Kartal Can mit einem Investment von über zwei Millionen Euro die mit hypermoderner Roboter-Technologie arbeitende Servietten-Faltmaschine entwickelt. Die mehrfach ausgezeichnete Faude Automatisierungstechnik GmbH musste hierbei drei Roboterarme koordinieren – das gilt als Novum in diesem hochtechnisierten Bereich und ist damit sogar der Automobilindustrie einen Schritt voraus. Aktuell beherrscht die „ROFOBOX“ mehrere gängige Serviettenfaltformen wie zum Beispiel die Kerze oder Bischofsmütze. „Weitere Faltformen sowie die Zugabe von Bestecken und Banderolen werden derzeit konstruiert, programmiert und in Kürze getestet“, sagte Kartal Can, Geschäftsführer der ROFOBOX GmbH, Kornwestheim bei Stuttgart. Zu den Visionären um die Automatisierungstechnik für die Tophotellerie gehören auch der Diplom Ingenieur Oliver Martin und der  Wirtschaftsprüfer Rolf Breyer.

Touchpanel an der „ROFOBOX“: 3 Roboterame zu koordinieren setzt auch in der Automatisierungstechnik neue Standards (Foto: David Schuschkleb)

Touchpanel an der „ROFOBOX“: 3 Roboterame zu koordinieren setzt auch in der Automatisierungstechnik neue Standards (Foto: David Schuschkleb)

Die „ROFOBOX“ zeichnet sich durch einen modularen Aufbau aus. Anlieferung der Servietten, Faltstation, Ablage und Auslieferung sind auf wenigen Quadratmetern optimiert untergebracht. Gesteuert wird die Servietten-Faltmaschine mit nur einem PC, der auch Fernwartung zulässt, und eine Bildverarbeitung für Serviettenausrichtung und Eckenerkennung. Zwei Roboterarme von Denso sind mit einem Paddel und einem Kammgreifer ausgestattet – und falten die Servietten. Ein weiterer Roboterarm von Universal Robots dient als Entladehilfe.

„Mit Servietten, den sogenannten biegeschlaffen Werkstoffen, ist es nicht leicht in der Roboter-Technologie, da zum Beispiel die Kanten oft nicht gerade sind oder die Ecken nicht exakt aufeinander passen“, berichtet Can. Mit spezieller Infrarot-Beleuchtung und einer Spezialkamera können die Roboterarme das Werkstück „sehen“ und wissen, wo sie anzusetzen haben. Derzeit benötigt die „ROFOBOX“ knapp 50 Sekunden je Serviettenfaltung, hier das Beispiel der Kerze genannt. „Wir erreichen aber im Serienmodell bereits die Schallmauer von nur 35 Sekunden je Kerze. Prinzipiell sind wir gleichschnell, teilweise sogar langsamer als der Mensch, allerdings arbeitet die ROFOBOX 24 Stunden am Tag und in der Nacht. Wie bei jeder erfolgreichen Technologie kann über die Dauer der Mensch hier einfach nicht mithalten. Um den Output der ROFOBOX zu erreichen, benötigt der Hotelier/Gastronom drei bis vier Personen, die nichts anderes machen außer Serviettenfalten. Diese Manpower kann um einiges gewinnbringender eingesetzt werden.“, so Can. Bei dieser Geschwindigkeit bleibe die Qualität der Faltung voll aufrecht erhalten.

Team der „ROFOBOX“ – Von links: Cangül Celik-Can, Dieter Faude, Matthias Hartmann (Servicedirektor Estrel Hotel Berlin), Kartal Can, Rolf Breyer, Oliver Martin, Michael Scharpf und Alexandra Böse (Foto: David Schuschkleb)

Team der „ROFOBOX“ – Von links: Cangül Celik-Can, Dieter Faude, Matthias Hartmann (Servicedirektor Estrel Hotel Berlin), Kartal Can, Rolf Breyer, Oliver Martin, Michael Scharpf und Alexandra Böse (Foto: David Schuschkleb)

„Die ROFOBOX ist weltweit einzigartig“, so Can. Mit der Automatisierung einer sog. C-Tätigkeit erreicht das Estrel Hotel Berlin im Feldversuch eine erhebliche Zeit- und Ressourceneinsparung. Bislang mussten Servicemitarbeiter immer wieder für Servietten-Falten herangezogen werden – nun wird diese Arbeitszeit effizienter für den Service am Gast oder interne Schulungen genutzt.

Ein weiteres Argument für die „ROFOBOX“ ist der Hygienefaktor. Da die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe. „Mit dem hygienisch einwandfreien Verarbeiten der Tischservietten erreichen wir mit der ROFOBOX einen neuen Qualitätsstandard im HACCP-Management“, so Can.

Die „ROFOBOX“ kann von Topentscheider aus der Hotellerie, gehobenen Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung im Estrel Hotel Berlin besichtigt werden. Dazu ist eine Voranmeldung nötig – über http://www.rofobox.com/.

Die „ROFOBOX“ soll ab dem nächsten Jahr auch international präsentiert werden. Eine Kick-off-Veranstaltung in den USA wird bereits geplant.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationaler Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben. Weitere Informationen: www.rofobox.com

Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

(Berlin, 30. Juni 2011) Die Erhaltung unseres Planeten als lebenswerten Raum ist eine Aufgabe, die alle angeht. Die Fachmagazine “Gastronomie & Hotellerie”, “GV Kompakt” und “Schülermenü” von Huss-Medien belohnen deshalb nachhaltiges Engagement mit einem Branchen-Preis. Bewerben können sich Hersteller, Lieferanten und Händler für den Außer-Haus-Markt mit ihren Erzeugnissen, Technologien und Dienstleistungen, mit denen sie relevante Nachhaltigkeitseffekte erzielen und nachweisen können.

Huss-Medien verleiht „Grünes Band“ – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt

Die Auszeichnung erfolgt in den Kategorien :
- Energie
- Wasser
- Klima
- Ökologie
- Fairtrade
- Unternehmenskonzept

Die Bewerbungsfrist endet am 30.08.2011.

Die Jury besteht aus den jeweiligen Redaktionen und namhaften Persönlichkeiten der Branche.

Die nominierten Preisträger werden in den verschiedenen Kategorien in Wort & Bild in dem Special »energie & umwelt« vorgestellt, das den jeweiligen Novemberausgaben von “Gastronomie & Hotellerie” sowie “GV Kompakt” beiliegen wird.

Die Gewinner und Platzierten werden in Stuttgart im Rahmen der Messe Intergastra vom 11.02. bis 15.02.2012 feierlich geehrt.

Alle Preisträger der einzelnen Kategorien dürfen die Auszeichnung “Grünes Band – Preis für Nachhaltigkeit im Außer-Haus-Markt” inklusive des offiziellen Logos zu Werbezwecken verwenden.

Bewerbungsunterlagen unter www.gruenesband.de

Die Huss-Medien GmbH ist als einer der großen konzernunabhängigen Fachverlage Bestandteil der Huss-Unternehmensgruppe, in der mehr als 20 Zeitschriften sowie Fachbücher, Softwareprodukte und Online-Medien an den Unternehmensstandorten Berlin und München erscheinen. Neben digitalen Medien und Print-Medien gehören außerdem Seminare, Fachmessen und Kongresse zum Spektrum der Unternehmensgruppe. Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Themenbereiche Technik, Logistik, Verkehr, Touristik und Gastronomie sowie Recht, Wirtschaft und Bauwesen. Zur Unternehmensgruppe gehören weiterhin eine Druckerei (Bavaria-Druck) und eine Messegesellschaft (Euroexpo). Insgesamt werden über 200 feste Mitarbeiter beschäftigt.

VDR-Geschäftsreiseanalyse 2011: Mehr Reisen, mehr Ausgaben und neue Herausforderungen für Travel Manager

(Berlin, 30. Juni 2011) Noch schneller als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat sich im vergangenen Jahr der Geschäftsreisemarkt in Deutschland erholt. Nach dem Einbruch um 11 Prozent im Rezessionsjahr ist die Anzahl der Geschäftsreisen in Betrieben mit zehn und mehr Mitarbeitern in 2010 um 6,7 Prozent auf 154,8 Millionen gestiegen. Insgesamt gaben Unternehmen für ihre Geschäftsreisen 43,5 Milliarden Euro aus. Das sind Ergebnisse der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2011, die der deutsche GeschäftsreiseVerband VDR nun in Berlin vorgestellt hat.

VDR-Geschäftsreiseanalyse 2011 - Anzahl Geschäftsreisen

Die Studie zeigt aber auch, dass trotz des positiven Trends das Niveau des Boomjahres 2007 noch lange nicht erreicht ist. Ein Grund ist die Beständigkeit, mit der Unternehmen Restriktionen auch über den Aufschwung hinaus beibehalten. Vor allem bei Großunternehmen zeigt sich diese Effizienz: Während die Anzahl der Reisen stieg, senkten sie ihre Ausgaben um 3,8 Prozent. VDR-Präsident Dirk Gerdom, Travel Manager eines DAX-Unternehmens, weiß, wie schnelllebig der Geschäftsreisemarkt sein kann: „Das Wachstum im Bereich Business Travel bedeutet nicht automatisch ein Zurück zu ´Business as usual´. Kurzfristige Ereignisse wie Naturkatastrophen oder politische Unruhen können die Situation der globalisierten Wirtschaft schnell umkehren – das haben die Vulkanasche, der Atom-Unfall in Japan und die Ausschreitungen in Nordafrika gezeigt.“

VDR-Geschäftsreiseanalyse 2011 - Gesamtkosten
 
An der Struktur der Ausgabenbereiche hat sich in der Langzeitbetrachtung nicht viel verändert: Den größten Block machen mit mehr als 11 Milliarden Euro immer noch die Flugkosten aus. Fast den gleichen Betrag gaben deutsche Geschäftsreisende im Jahr 2010 für die knapp 60 Millionen Übernachtungen aus.
 
Anbieter mobiler Applikationen sind Gewinner des Aufschwungs. Die Umstellung von Prozessen und die Integration so genannter „Apps“ im Unternehmen kosten zwar Geld – dennoch sehen drei von fünf Geschäftsreiseverantwortlichen in Apps einen Mehrwert. Von ihnen wäre fast jeder Zweite sogar bereit, zu investieren, um seine Geschäftsreisenden mit Nutzen bringenden mobilen Applikationen auszustatten. Und das ist auch gut so: Fast 80 Prozent prognostizieren Apps eine rosige Zukunft.

VDR-Geschäftsreiseanalyse 2011- Kostenbereich
 
„Smartphones lösen einen großen Teil des stationären Reisemanagements ab. Ob Fahrkarten, Umbuchungen, Bezahlung oder Planung – vieles geschieht heute bereits von unterwegs“, so Gerdom. „Die Herausforderung besteht für uns jetzt darin, die neuen Anwendungen in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren und gemeinsame Schnittstellen zwischen Anbieter und den – der Reise nachgelagerten – Prozessen im Unternehmen wie zum Beispiel der Reisekostenabrechnung zu schaffen.“
 
Auch bei der Buchung reagiert der Travel Manager der Zukunft spontaner: Die Steuerung mit verhandelten Raten wird zunehmend ersetzt durch tagesaktuelle Preise – so genanntes „Spot Buying“. Während 2006 nur jede zweite Firma Tagespreise nutzte, setzen heute fast 70 Prozent auf tagesaktuelle Raten. Nicht mehr der Vertrag zwischen Anbieter und Abnehmer bestimmt, wer mittel- oder langfristig den Zuschlag bekommt – der Kunde kauft beim Anbieter mit dem aktuell besten Preis-Leistungsverhältnis.
 
Spot Buying, Apps und Co – die Trends zeigen in eine Richtung: Die Geschäftsreise soll aus einer Hand, über einen Kanal beziehungsweise einen Anbieter buchbar sein. „Die Welt des Travel Managements wird immer komplexer, technischer, aber auch schneller und – wenn prozessunterstützende Systeme passen – auch kostensparend, effizient und transparent. Am umfassenden Mobilitätsmanagement kommt der Travel Manager von morgen also nicht vorbei“, fasst VDR-Präsident Dirk Gerdom zusammen.
 
Zwischen Januar und März 2011 wurden 800 computergestützte Interviews mit Geschäftsreiseverantwortlichen in Deutschland ansässiger Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors geführt. Die meisten Interviewten sind Chefsekretariate/Büroleitungen und Travel Manager. Etwa jeder zehnte Ansprechpartner war die Geschäftsführung selbst.

Mandarin Oriental Paris jetzt eröffnet

(Paris, 29. Juni 2011) Das neue Mandarin Oriental Paris wurde nun im Herzen der Pariser Altstadt eröffnet. Mit seiner Lage direkt auf der renommierten Flaniermeile Saint-Honoré ist das neue Luxushotel der ideale Ausgangspunkt für Shopping und Sightseeing: Die Opéra Garnier, der Louvre und der Jardin des Tuileries sind nur einen Steinwurf entfernt.

Mandarin Oriental Paris - Fassade

Mandarin Oriental Paris - Fassade

Das neue Mandarin Oriental, das in ein bestehendes Art Deco Gebäude von 1928 gebaut wurde, besticht mit einem einzigartigen und sehr individuellen Designkonzept der Pariser Stararchitekten Sybille de Margerie (Zimmer/Suiten), Patrick Jouin und Sanjit Manku (Food & Beverage), das alle Facetten der Stadt von der Mode bis zur Kunst, von der Lebensfreude bis zu Romantik…widerspiegelt. Verwendet wurden nur feinste Materialien wie Seide und bestickter Taft in den Farben Orange und Lila, dunkles Holz, Blass-Lack und Chrom.

Mandarin Oriental Paris - Zimmer

Mandarin Oriental Paris - Zimmer

In einem großen Innenhof genießen Gäste ihr Dinner unter freiem Himmel mit einer vielfältigen Auswahl an Restaurants und Bars unter der Leitung des renommierten französischen Starkochs Thierry Marx, der für das „Chateau Cordeillan-Bages“ (2 Michelin Sterne) kochte und oft als Action- Star der Küche betitelt wird weil er mit seiner Küche für die richtige Portion Spannung sorgt.

Mandarin Oriental Paris - Terrasse

Mandarin Oriental Paris - Terrasse

Mit einer breiten Palette an Beauty- und Wellnessanwendungen, die speziell für die Hotelgruppe entwickelt wurden, teils in Kooperation mit Guerlain, bietet das Mandarin Oriental eines der umfangreichsten Spa-Programme in Paris. Für die Wellnessanwendungen wird die eigene Mandarin Oriental Spa Produktlinie, die in Kooperation mit dem britischen Unternehmen Aromatherapy Associates und zwei Spa- und Heilkundeexperten entwickelt wurde, verwendet. Für die Beautyanwendungen im Gesichtsbereich wird die renommierte Firma Guerlain verantwortlich zeichnen. Wie in allen Spas der Mandarin Oriental Hotel Group werden auch in Paris private Behandlungsräume zu Verfügung stehen. Ein Indoor-Pool und ein bestens ausgestattetes Fitness-Center werden das Freizeitangebot des Mandarin Oriental, Paris abrunden.

Mandarin Oriental Paris - Bar

Mandarin Oriental Paris - Bar

Die über 99 großzügigen Zimmer, einige davon sind die größten Hotelzimmer der Stadt, und 39 Suiten, sind mit der neuesten Technik ausgestattet. Das Design verbindet Pariser Raffinesse mit Art Deco Details und dem, für die Hotelgruppe üblichen asiatischen Touch. Fotografien des US- Fotografen Man Ray, der Paris zu seiner Heimatstadt machte, erinnern an die Pariser Romantik. Eine Reproduktion seiner berühmten Fotografie „The Kiss“ verziert jede Schlafzimmer-Nische, wobei auf der gegenüberliegenden Seite des Zimmers die Fotografie ein zweites Mal als Negativ zu sehen ist. Die Badezimmer wurden mit Glas, Holz, weißem Marmor und Mosaik verziert. Die Armaturen aus gehämmerter Bronze und das mit Leder geschmückte Waschbecken sorgen für eine stilvolle Optik.

Mandarin Oriental Paris - Pool

Mandarin Oriental Paris - Pool

Die 39 eleganten Suiten repräsentieren auf exklusive und besondere Weise das stylische Paris. Die Präsidenten-Suite, eine der größten Luxus-Suiten in Paris, verfügt nicht nur über ein Esszimmer sondern über eine eigene Terrasse mit einem einzigartigen Blick über Paris. Andere Suiten erinnern an den Stil von luxuriösen Privatwohnungen, wie sie an der Saint-Honoré zu finden sind. Jede Suite ist in einem eigenen und einzigartigen Stil gestaltet.

Es dominieren Naturfarben in Kombination mit leuchtenden Hellgrün Tönen und Lila getöntem Holz, kombiniert mit Leder, Lack und Seide. Die Badezimmer sind mit weißem Marmor und Perlmutt ausgekleidet.

In allen Zimmern der Suiten hängen Bilder des berühmten Iraner Mode-Fotografen und Filmers Ali Mahdavi. Innenarchitektin Sybille de Margerie wählte Ali Mahdavi auf Grund seines kreativen Licht-Spiels und der beeindruckenden Wirkung seiner Bilder. Seine einzigartigen Mode-Fotografien bringen einen Hauch des Pariser Haute Couture Mode Glamours in die Suiten.

Die mehrfach ausgezeichnete Mandarin Oriental Hotel Group ist Eigentümer und Betreiber von einigen der weltweit prestigeträchtigsten Hotels, Luxusresorts und Wohnungsresidenzen. Mandarin Oriental betreibt oder entwickelt derzeit 42 Hotels mit über 10.000 Hotelzimmern in 27 Ländern; darunter 18 in Asien, zwölf in Amerika und 12 in Europa und Nordafrika. Desweiteren zählen 13 Residences at Mandarin Oriental, die jeweils mit den Hotelgrundstücken verbunden sind, zu dem Portfolio der Hotelgruppe bzw. sind in der Entwicklungsphase.

Brillianz auch in der Königsdisziplin des Hoteldesigns

JOI-Design setzt mit Erneuerungskonzept der Suiten im Le Méridien Stuttgart neue Maßstäbe

(Stuttgart/Hamburg, 29. Juni 2011) Suiten sind die Königsgemächer eines jeden Tophotels. So gehört das Design der Diplomaten- und Präsidenten-Suiten zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Hotelgestaltung. Dass man bei JOI-Design (www.JOI-Design.com) auch hierbei als Vorreiter neue Trends setzt, zeigen die neu gestalteten Suiten im Le Méridien Stuttgart (www.lemeridienstuttgart.com). Mit großzügigen 160 bis 250 Quadratmetern gehören die Hotelsuiten zu den größten in Deutschland. Der Clou: Hier wurden alte, vorhandene Gestaltungslemente mit neuen Designideen wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Zeitlose Eleganz auf 160 qm:  Die neu gestaltete Diplomatensuite im Le Méridien Stuttgart (Foto: Le Méridien Stuttgart)

Zeitlose Eleganz auf 160 qm: Die neu gestaltete Diplomatensuite im Le Méridien Stuttgart (Foto: Le Méridien Stuttgart)

 
„Etwas in die Jahre gekommen, aber mit hochkarätigen Schmuckstücken wie den beiden echten Kaminen – eine Rarität in Hotelzimmern – boten sie eine reizvolle Grundlage für Veränderungen“, berichtete Corinna Kretschmar-Joehnk, geschäftsführende Gesellschafterin von JOI-Design, dem international renommierten Hoteldesign-Atelier aus Hamburg. Beide Suiten sollten nach der Renovierung in zeitloser Eleganz erstrahlen, und dennoch ihren ganz persönlichen Charme nicht verlieren.
 
Die Diplomatensuite besticht mit großen Flügeltüren, die den herrschaftlichen Blick auf das helle Esszimmer und den daran anschließenden Wintergarten freigeben. An dem klassisch wirkenden Glastisch mit seinem Rahmen aus verchromtem Edelstahl können bis zu sechs Personen dinieren. „Farblich schmelzen hier Alt und Neu ideal zusammen“, erläuterte Frau Kretschmar-Joehnk. Die zarten grau-braunen und violetten Farbtöne betonen das mahagonifarbene Holz der großen eingefassten Spiegel. Ergänzt durch die hohe Stehleuchte mit ihrem überdimensionalen Lampenschirm und den hellen Wänden wirkt der ganze Raum angenehm und harmonisch.

Die Präsidentensuite: edel und komfortabel, klassisch und stilecht
In der 250 Quadratmeter großen Präsidentensuite, der größten Stuttgarts, setzte man bei JOI-Design auf zeitlose Eleganz in klassischem Grau und Gold. Der extra erweiterte Wintergarten liegt leicht erhöht und verleiht dem Raum so einen eigenen Charakter. Business wird in dieser Suite etwas größer geschrieben. Neben einem eigenen Arbeitszimmer gibt es direkt vom Flur abgehend einen großen Konferenzbereich, in dem der erhaltene, herrschaftliche Tisch nach wie vor den zentralen Punkt des Raums bildet.

Setzt neue Maßstäbe: Kaminecke in Präsidentensuite des Le Méridien Stuttgart (Foto: Le Méridien Stuttgart)

Setzt neue Maßstäbe: Kaminecke in Präsidentensuite des Le Méridien Stuttgart (Foto: Le Méridien Stuttgart)

 
Klassisches Design erwartet den Gast im Master Bedroom. Neben dem weißen Himmelbett mit seinem verchromten Rahmen fällt der Blick sofort auf die für Hotelzimmer ungewöhnliche Tapete, die beruhigend umhüllt und entspannt. Die silbernen, floralen Ornamente auf cremeweißem Hintergrund verleihen dem Raum nicht nur ein anheimelndes, sondern zugleich auch sehr edles Ambiente und harmonieren perfekt mit den integrierten hellen Einbauschränken aus altem Bestand.

„Aus Alt muss nicht immer Neu gemacht werden. Alt und Neu lassen sich manchmal auch optimal vereinen“, meint Corinna Kretschmar-Joehnk.
 
Über JOI-Design – JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

Gastronom in Sachsen wehrt sich: Finanzamt misstraut Gastwirt: Schnitzel zu groß?

(Plauen, 29. Juni 2011) Ärger mit dem Finanzamt – das kennt wohl fast jeder Unternehmer. Nun erlebte der sächsiche Gastwirt Gerhard Kaltscheuer (Bistro “Futterstube & Schnitzelstube“) eine fiskalische Prüfung der besonderen Art. Seine Schnitzel seien mit durchschnittlich 200 Gramm zu groß. Der Finanzprüfer geht von einer Schnitzelgröße von 160 Gramm aus und monierte, dass mit den eingekauften Lebensmitteln auffällig wenig Umsatz erwirtschaftet werde.

Gastronom Gerhard Kaltscheuer: Der Fiskus auf Schnitzeljagd

Gastronom Gerhard Kaltscheuer: Der Fiskus auf Schnitzeljagd

Nun könnte man schnell in die Verlegenheit zu kommen, da seien schwarze Kassen im Spiel. Nicht doch – Kaltscheuer will schon ein wenig mehr bieten, dass Gäste in sein Lokal in Hammerbrücke im Vogtland fahren. Da fallen die Schnitzel eben größer aus – und das ist, wie man weiß, durchaus ein attraktiver Faktor, um Gäste anzuwerben. Nicht wenige Ausflugslokale offerieren tellergroße Schnitzel-Fleisch-Lappen.

Dem Gastwirt half es auch nicht, die Schnitzelzubereitung per Video zu dokumentieren. Sein Fall landete vor dem Staatsanwalt und die Schnitzel wurden buchstäblich kriminalisiert. Das vorläufige Ergebnis: 25.000 Euro Steuern nachzahlen und 9.000 Euro Strafe für die „Falschangaben“. Das ließ Kaltscheuer nicht auf sich sitzen und verständigte die Nachrichtenagentur dpa, Mittlerweile haben große Tageszeitungen und Sender darüber berichtet. Es fand bereits eine Demonstration in Plauen statt, die nächste ist geplant.

Spontane Solidaritätsbekundungen im öffentlichen Protest („Der Fiskus auf Schnitzeljagd“) sind per eMail zu entrichten: protest@dasschnitzel.de

holidaycheck.de – Ärger mit Unister: Einstweilige Verfügung gegen Werbung von reisen.de

(Bottighofen/Leipzig, 28. Juni 2011) Mit dem Start von holidaytest.de bekam die Leipziger Unister Holding gleich gehörig Ärger: Konkurrent holidaycheck.de, Bottighofen/Schweiz (gehört zum Burda-Konzern), erwirkte vor dem Landgericht München I eine Einstweilige Verfügung. Jörg Trouvain, Chef von holidaycheck.de, stößt sich an der werbenden Behauptung bei reisen.de, bei holidaytest.de handele es sich um ein „unabhängiges Gütesiegel der Touristik“.

Unister-Sprecher Dr. Konstantin Korosides dazu: „Wir haben bislang keine EV zugestellt bekommen. Solange die EV nicht vorliegt, können wir aber auch keine näheren Auskünfte erteilen.”

Das gehört verboten, meint holidaycheck.de: Holidaytest.de sei kein "unabhängiges Gütesiegel der Touristik"

Das gehört verboten, meint holidaycheck.de: Holidaytest.de sei kein "unabhängiges Gütesiegel der Touristik"

Die sei eine „irreführende Falschaussage“, heißt es in einer Pressemitteilung von holidaycheck.de. Das Gütesiegel erwecke beim Verbraucher den Anschein eines objektiven Prüfverfahrens, auf dem die Vergabe dieses Siegels beruhe, heißt es weiter. Damit verstoße es gegen rechtlich bestimmte Voraussetzungen eines Gütesiegels. Auch die Behauptung, das Siegel sei eine Zertifizierung der „Touristik“, wäre irreführend, wird behauptet.

Holidaytest.de wird als „Marketingaktion von reisen.de“, so holidaycheck.de, mit TV-Werbung und „Dschungelcamp“-Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach beworben. Dies ist nun anscheinend untersagt. „Bei einem Verstoß gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts München I droht der Reisen.de Service GmbH ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro“, verbreitete holidaycheck.de.

„Bei dem ‚Holidaytest‘-Siegel handelt es sich aus unserer Sicht um eine freche Täuschung der Reisenden in mehrerlei Hinsicht. Es wird mit einer ‚Stiftung Warentest-Anmutung‘ der Eindruck eines echten Gütesiegels erweckt“, ließ sich Jörg Trouvain, CEO der HolidayCheck AG. Schützenhilfe erhält holidaycheck.de Michael Buller, dem gegenüber Unister immer kritisch eingestellten Chef des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR): „Wir begrüßen das Vorgehen der HolidayCheck AG gegen diese Art von Werbung.“

S.Pellegrino Cooking Cup 2011: Daniel Berlin aus Schweden gewinnt “Koch-WM”

(Venedig, 28. Juli 2011) Mit Carpaccio vom Blumenkohl und geräucherter Makrele an die Sitze der Haute Cuisine: Beim „S.Pellegrino Cooking Cup 2011“ – auch bekannt als „Koch-WM“ – am Wochenende in Venedig siegte der Schwede Daniel Berlin (Restaurant „Krog i skane“, Tranas). Unter harten Kochbedingungen an Bord einer Hochseeyacht entschied der Jungchef die Koch- und Segelregatta der Extraklasse mit der Auszeichnung „Young Chef of the Year Award“ für sich. Unter den elf Teilnehmer aus ganz Europa war auch Stephan Zuber vom Berliner Gourmetrestaurant „Uma“.

Daniel Berlin

Daniel Berlin

Weitere Prämierungen gab es für Israel als bestes Koch- und Segelteam. Der „People’s Choice Award“ ging an Soren Lascelles aus Australien (Restaurant „Assiette“, Sydney) für sein Gericht von geröstetem Lammfilet, galsiert mit schwarzem Zucker und Knoblauch, Auberginen, Spinatpüree und schwarzen Oliven. Mit 30 Segelyachten startete der elfte Wettbewerb in große Küche und exzellenter Segelkunst. Bester Skipper war Enrico Pianegonda auf der “Raffica” mit Chef Orel Kimchi aus Israel in der Kombüse.

Soren Lascelles

Soren Lascelles

Die Auswahl der elf jungen Chefs aus Australien, Belgien, China, Deutschland, Isael, Italien, Russland, Südafrika, Schweden Niederlanden und den Vereinigten Arabischen Emiraten basiert entweder auf Michelin-Sterne(n) oder einem Rang auf der Bestenliste „S.Pellgrino World’s 50 Best Restaurants“.

Höhepunkt der “Koch-WM” ist stets das festliche Dinner – in diesem Jahr ließ Emanuele Scarello aus Italien, Präsident der Jeunes Restaurateurs d’Europe, in den Räumen der Stiftung Giorgio Cini auf der gleichnamigen venezianischen Insel servieren.

HOTELIER TV 1:30: Kampf gegen Übermacht der Hotel-Buchungsportale

(Hamburg, 28. Juni 2011) Der Kampf gegen die Übermacht der Hotel-Buchungsportale nimmt neue Formen an: Nun wurden 20 “Eckpunkte fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” offiziell formuliert – mit Selbstverständlichkeiten wie “Ratenhoheit verbleibt beim Hotel” oder “Keine Provisionen für No-Shows”. Der Hotellerie bleibt nur übrig, sich zusammen zu schließen und die Zähne zu zeigen, meint HOTELIER TV-Chefredakteur Carsten Hennig.

HOTELIER TV 1:30 ist das schnelle Nachrichtenformat zu heißen Themen vom ersten Web-TV-Kanal für das Hotelmanagement.

Eckart Witzigmann fordert Subventionen für Gourmetrestaurants

(Düsseldorf, 27. Juni 2011) In Skandinavien gebe es so etwas bereits: Da Spitzenküche als Touristenattraktion gilt, sollen sie auch staatliche Finanzhilfen bekommen. Dies sagte Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann gegenüber der „Wirtschaftswoche“. „Die gleichen Gerichte und Menüs kosten in Paris, New York oder London das Doppelte. Die Geiz-ist-Geil-Mentalität macht leider auch vor der Spitzengastronomie nicht halt“, so Witzigmann.

Eckart Witzigmann: Der "Jahrhundertkoch" und Autor wird Anfang Juli 70 Jahre alt

Eckart Witzigmann: Der "Jahrhundertkoch" und Autor wird Anfang Juli 70 Jahre alt

So solle auch die Centrale Marketing Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) das Thema Küchenleistung aus deutschen Landen voran stellen: „Sie hätte, anstatt deutsches Schweinefleisch im eigenen Land zu propagieren, einen Kreuzzug für die Qualitäten der deutschen Küche im Ausland starten sollen“, sagte Witzigmann. Der bald 70 Jahre alte Koch und Autor, der bereits 1994 vom „Gault Millau“ zu einem der vier weltweiten „Jahrhundertköchen“ gekürt worden war, rechnet nicht ernsthaft mit Subventionen. Die deutsche Politik sei „nicht genussfreundlich“, es gebe in Berlin „kein klares Bekenntnis zur deutschen Spitzenküche“. Witzigmann: „Essen gilt nicht als deutsche Domäne, für den Rest der Welt sind wir wohl immer noch die Krauts.“

Bei Lebensmittelskandalen und Hygieneproblemen müssten laut Witzigmann die Lebensmittelkontrollen früher ansetzen: „Es ist schlimm genug, dass wir als Köche am Ende der Kette stehen. Schrecklich, was dem Wirt in Lübeck widerfahren ist, der als Quelle für den EHEC-Keim vermutet wurde.“ Die von Profitsucht und krimineller Energie voran getriebenen Vergehen müssten viel stärker bestraft werden, fordert der als „Professeur der Cuisine“ ehrenhalber habilitierte Chefkoch. „Denn sie sind Verbrechen an der Menschheit.“

Rofobox – Weltpremiere in Berlin: Start für die erste Servietten-Faltmaschine der Welt

(Berlin, 27. Juni 2011) Das ist die Zukunft: Heute wird die erste Servietten-Faltmaschine der Welt „Rofobox“ offiziell im Berliner Tagungs- und Eventhotel Estrel in Betrieb genommen. Die mit hochmodernen Robotertechnologie arbeitende Maschine kann aktuell mehrere Falttechniken perfekt und fehlerfrei ausführen. Größter Nutzen bei der „Rofobox“ ergibt sich durch die Zeit- und Kostenersparnis. In einem durchschnittlichen Hotel, das rund 400.000 Servietten pro Jahr benötigt, werden durch die „Rofobox“ bis zu 3.300 Arbeitsstunden eingespart. „Das Servicepersonal gewinne mehr Freiraum für mehr Aktion beim Gast oder wichtige Schulungen wie im Bereich Hygiene“, so Firmengründer Kartal Can, selbst erfahrener Gastronomie-Unternehmer und diplomierter Internationaler Betriebswirt. Mit der Automatisierung in einem sehr aufwendigen Nebenbereich erreiche ein moderner Gastbetrieb so eine noch nie da gewesene Prozessoptimierung.

So funktioniert die Rofobox

Die „Rofobox“ läuft im Estrel unter realen Bedingungen und wird ausführlich in verschiedenen Falt-Disziplinen und mit mehreren Zeit-Szenarien getestet. Die Maschine produziert derzeit schon in vollen Zügen den Serviettenbedarf von Europas größtem Hotel-Convention- und Entertainment-Komplex. Entscheider aus der Top-Hotellerie und gehobener Gastronomie können den „Rofobox“-Prototpyen persönlich in Augenschein nehmen. Dazu sind Anmeldungen über www.rofobox.com nötig.

„Der vorbildliche Umgang mit den Servietten garantiert größtmögliche Hygienesicherheit und damit praktisch höchstmöglichen Schutz vor Schmierinfektionen und Allergien in diesem Bereich“, so Kartal Can, Geschäftsführer der Rofobox GmbH, Kornwestheim. Gerade in punkto sauberem Umgang am gedeckten Tisch biete die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt zukunftsweisende Standards beim Hygienemanagement. „Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden bereits die besten Hygienestandards in der Branche vorweisen, aber vor dem Hintergrund des ab 2012 startenden Hygiene-Kontrollbarometers in der Gastronomie ist dies ein sehr wichtiger Pluspunkt. insbesondere für die einzigen Umsatzbringer: die Gäste“, so Can.

Aldemar Hotels & Spa: Kostenlose Yoga-Kurse mit Meerblick

Jivamukti-Yoga mit Bernadette Langer vom 14. August bis 01. September – Privatstunden möglich

(Kreta, 26. Juni 2011) So lässt man die Seele am besten baumeln: Eineinhalb Stunden anspruchsvolles Jivamukti-Yoga mit atemberaubenden Blick auf das glitzernde Mittelmeer. Möglich ist dies für alle Gäste des Fünf-Sterne-Resorts Aldemar Royal Mare auf Kreta – und zwar kostenfrei. Die erste 90-minütige Yoga-Session findet morgens statt, wenn die Luft und Körper noch frisch sind.

Perfekter Start in den Tag: Kostenfreie Yoga-Kurse bei Aldemar Hotels & Spa (Foto: Aldemar Hotels & Spa/Thinkstock)

Perfekter Start in den Tag: Kostenfreie Yoga-Kurse bei Aldemar Hotels & Spa (Foto: Aldemar Hotels & Spa/Thinkstock)

„So startet man perfekt in einen neuen Tag, der stets etwas Besonderes ist. Und am Abend folgt die zweite, ebenfalls eineinhalbstündige Yoga-Session mit Relax- und Stretching-Übungen, um den Ferientag gut ausklingen zu lassen“, berichtet Christos Tassakos, Sales Director Central Europe der Aldemar Hotels & Spa. Die zu den besten Hotels und Resorts in Griechenland zählende, in Privatbesitz befindliche Gruppe bietet die kostenlosen Yoga-Kurse erstmals an. Damit hebt sich Aldemar Hotels & Spa unter den Topresorts auf Kreta hervor. Das kostenfreie Yoga-Angebot gilt für alle Gäste der vier Aldemar-Resorts auf Kreta. Die Kurse selbst finden im Aldemar Royal Mare statt – vom 14. August bis 01. September 2011.

Als kompetente Yoga-Lehrerin wurde Bernadette Langer gewonnen. Sie praktiziert Jivamukti-Yoga, das auf das bekannte Hatha-Yoga mit anspruchsvollen Bewegungsabläufen aufbaut. Beim Jivamukti wird auch mit Musik geübt und die Yoga-Philosophie ist ein wesentlicher Faktor.

Yoga Lehrerin Benadette Langer

Yoga Lehrerin Benadette Langer

„Für Privatstunden bieten wir exklusive Arrangements mit Yoga-Meisterin Benadette Langer“, ergänzt Tassakos. Eine Stunde ist bereits für 69 Euro zu haben, eineinhalb Stunden Privattraining kostet nur 90 Euro. „Zum Service gehören auch Yogamatten, wenn man keine eigene mitbringen kann“, so Tassakos.

Aldemar Hotels & Spa (www.aldemarhotels.com) ist auf Kreta mit vier besonderen Resorts vertreten: 5* Royal Mare, 5* Knossos Royal und Royal Vollas und das 4* All-Inclusive Cretan Village. Für alle Gästen ist der Zutritt zum mehrfach ausgezeichneten Royal Mare Thalasso Spa, einer der Top 10 Spa weltweit, kostenfrei. Zudem stehen mit dem Aldemar Tennis Club und der jüngst eröffneten Aldemar Golf Academy zwei herausragende Sporteinrichtungen bereit.

Eine Woche Urlaub & Spa im Aldemar Royal Mare im Bungalow mit Gartenblick kostet z.B. über die TUI vom 14. bis 21. August 2011 EUR1.286,- pro Person. Im Preis inklusive sind Frühstück und Yoga-Kurse.

Über Aldemar Hotels: Die 1977 gegründete Hotelgruppe ist eine der größten in der Tophotellerie Griechenlands. Die acht First-Class- und Luxushotels (insgesamt rund 5.500 Gästebetten) auf Kreta, Rhodos und den Westpeloponnes gehören zu den besten Hotels und Resorts und wurden vielfach ausgezeichnet. Die Aldemar Group beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ist seit elf Jahren das Nachhaltigkeitsprogramm „Mare Verde“. Gründer, Präsident und Geschäftsführer ist Dr. Nikolaos S. Angelopoulos.

Rezidor Hotel Group: 1. Career & Recruiting Day im Radisson Blu Hotel Berlin

(Berlin, 25. Juni 2011) Heute gibt es die Top-Jobs in Berlin: Die schnell wachsende Rezidor Hotel Group führt am Samstag, 25. Juni 2011 von 10 bis 16 Uhr im Radisson Blu Hotel Berlin zum ersten Mal einen Career & Recruiting Day durch. Eingeladen sind potenzielle junge Mitarbeiter unterschiedlicher Karrierestufen aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der Service-Philosophie „Yes I Can“ identifizieren können. HOTELIER TV ist mit dabei und berichtet vom Job-Event.

Rezidor bietet attraktive Jobs mit internationalen Perspektiven. Die Mitarbeiter werden bei Rezidor auf ihrem Karriereweg mit verschiedenen Initiativen aktiv unterstützt, sei dies als Auszubildender, Quereinsteiger, Profi mit Berufserfahrung oder Top-Talent auf dem Weg zum Hoteldirektor. Beim Career & Recruiting Day in Berlin bietet sich eine erste interessante Kontaktmöglichkeit.

Unter Anwesenheit diverser Führungskräfte, darunter auch Jörg Schiffmann (Area Vice President The Rezidor Hotel Group), werden den Teilnehmern bei Präsentationen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ferner sind Ansprechpartner aus den verschiedensten Bereichen für persönliche Gespräche und Fragen da. Eine Job-Vakanzenliste sowie ein Hotelverzeichnis mit Kontaktkoordinaten zu den Human Resources Verantwortlichen stehen ferner zur Verfügung. Unternehmenspräsentationen und Hausführungen im Radisson Blu Hotel, Berlin runden das Angebot ab, und zu guter Letzt zeigen Auszubildende bei diversen Aktionen ihr Können.

Rezidor erzielte im Jahr 2010 bei der Mitarbeiter-Zufriedenheit übrigens ein neues Rekordergebnis. Damit unterstreicht die internationale Hotelgruppe ihre führende Rolle bei der Mitarbeiter-Entwicklung sowie beim Mitarbeiter-Management. Zu den erfolgreichen Rezidor Entwicklungsprogrammen gehören Trainings in Bezug auf die “Yes I Can!” Service-Philosophie für alle Mitarbeitenden, On-Job-Schulungen, eine eigene Business School, ein “Mentor-Mentee”-Programm für künftige General Manager sowie das “Responsible Business” Programm. In diesem Zusammenhang wurde die Rezidor Hotel Group im März 2011 zum zweiten Mal in Folge vom Ethisphere Institut (USA) für ihr vorbildliches ethisches Verhalten ausgezeichnet.

FIFA Frauen Fußball WM 2011: Freizeit-In Göttingen eines der Top-Teamhotels

(Göttingen/Berlin, 24. Juni 2011) Mit gleich zwei WM-Teams im Hause sticht das Hotel Freizeit-In Göttingen unter den Quartieren zur morgen beginnenden Frauen-Fussball-WM heraus. Die Nationenteams von Australien und Mexiko haben in dem renommierten Tagungs- und Wellnesshotel Platz genommen. Die deutsche Elf logiert im Grand Hotel Esplanade Berlin.

Das Freizeit In Göttingen ist WM-Hotel für zwei Teams - aus Australien und Mexiko

Das Freizeit In Göttingen ist WM-Hotel für zwei Teams - aus Australien und Mexiko

Ebenfalls in Berlin gastieren die Damen aus Kanada – und zwar im Pullman Schweizerhof gegenüber vom InterConti an der Budapester Strasse. Die Elf aus Äquatorial-Guinea checkte im Sporthotel Bitburg ein.

Die offiziellen Hotels an den Spielstädten sind:
Augsburg – Dorint an der Kongresshalle
Berlin – Grand Hotel Esplanade Berlin, Pullman Berlin Schweizerhof
Bochum – Renaissance Hotel
Dresden – Maritim Congress Centre
Frankfurt/Main – Maritim Hotel; Radisson Blu
Leverkusen – Radisson Blu Hotel Köln
Mönchengladbach – Hilton Düsseldorf
Sinsheim – NH Heidelberg
Wolfsburg – The Ritz-Carlton; Best Western Hotel Alte Mühle Weyhausen bei Wolfsburg; Holiday Inn Hotel Wolfsburg City

S.Pellegrino Cooking Cup 2011 – Koch-WM in Venedig: 11 Chefs im Wettbewerb um den Koch-Olymp

(Venedig, 24. Juni 2011) Das ist die eigentliche Koch-WM: Beim S.Pellgrino Cooking Cup 2011 treffen an diesem Wochenende elf junge Chefs in Venedig aufeinander. Die Nachwuchsstars qualifizieren sich entweder durch Michelin-Sterne oder einem Rang auf der Bestenliste „S.Pellgrino World’s 50 Best Restaurants“. Der Wettbewerb um den Koch-Olymp findet bereits zum elften Mal statt. Der international renommierte Hoteltester und Restaurantkritiker Heinz Horrmann begleitet die exklusive Veranstaltung.

Beim S.Pellgrino Cooking Cup 2011 treffen an diesem Wochenende elf junge Chefs in Venedig aufeinander

Beim S.Pellgrino Cooking Cup 2011 treffen an diesem Wochenende elf junge Chefs in Venedig aufeinander

Der S.Pellegrino Cooking Cup 2011 gilt als herausragende Segel- und Kochregatta. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt ist der Empfang auf der Yacht von Modedesigner Vittorio Missoni. De Jurymitglieder, die „S.Pellgrino Ambassadors“ aus den besten Restaurants weltweit, haben die schwierige Aufgabe die Leistungen ihrer jungen Kollegen akribisch zu überprüfen. Die jungen Chefs starten den Wettbewerb am Morgen mit einem Einkauf auf dem Rialto-Markt und bereiten mit ihrer eigenen Küchenbrigade an Bord die besten Rezepte vor – beim Segeln! Am Abend wird serviert und bewertet. Dabei steht nichts geringeres als der Titel „Fine Dining Star of Tomorrow“ auf dem Spiel.

Das ist die Jury
Österreich: Karl Obauer, Obauer (**Michelin)
Frankreich: Inaki Aizpitarte, Chateaubriand (#9 S.Pellegrino 50 Best)
Hongkong: Chris Keung, Bo Innovation (Winner of the 2010 Young Chef of the Year)
Italien: Massimo Bottura (#4 S.Pellegrino 50 Best /**Michelin); Carlo Cracco (#33 S.Pellegrino 50 Best/**Michelin) und Andrea Sinigaglia, ALMA (International educational and training centre for Italian Cuisine)
Russland: Andrey Makov, Caffè Pushkin (#93 S.Pellegrino 50 Best 2010)
Südafrika::David Higgs, Rust en Vrede (#61 S.Pellegrino 50 Best)
Spanien: Elena Arzak, Arzak (#8 S.Pellegrino 50 Best /***Michelin)
Schweiz: Martin Dalsass, Sant’Abbondio (*Michelin)

Hotels zur Frauen-Fussball-WM: Preisaufschläge um bis zu 184 Prozent

Preisunterschiede für dasselbe Hotel an WM-Spieltagen  je nach Anbieter um bis zu 168 Prozent / Hotels beim Eröffnungsspiel und Finale für weniger als 50 Euro pro Nacht vorhanden

(München, 22. Juni 2011) In kleineren Spielstädten der FIFA Frauen-WM erhöhen Hotels an Spieltagen ihre Preise um bis zu 184 Prozent. Hotels in den größeren WM-Städten heben ihre Preise an WMSpieltagen dagegen kaum an. Ein Preisvergleich lohnt sich, denn Anbieterpreise für das gleiche Hotel am gleichen Spieltag  unterscheiden sich um  bis zu 168 Prozent. Dies ergab eine Auswertung von check24.de. Das Vergleichsportal hat die günstigsten Hotels in den neun Spielstädten der FIFA Frauen-WM 2011 für ausgewählte Spieltage ermittelt.

Fussball-WM der Frauen 2011 (Foto: Felix Jork/fotolia.com)

Check24.de hat in jeder WM-Stadt die Hotelpreise an Spieltagen analysiert und sie den Preisen an vergleichbaren Tagen ohne Spiel  gegenübergestellt. Untersucht wurde wie viele Hotels noch verfügbar sind und wie viele dieser Hotels pro Nacht weniger als 100 Euro kosten.

Hotelpreise am WM Spieltag bis zu 184 Prozent höher als an normalen Tagen
In kleineren  Austragungsorten, in denen wenige Hotels verfügbar sind, steigen die Preise an WM-Spieltagen. Sowohl in Mönchengladbach als auch in Sinsheim und Wolfsburg sind an Tagen mit WM-Spielen nur noch bis zu sechs Hotels buchbar, davon keines unter 100 Euro pro Nacht.

In Mönchengladbach, dem Spielort des Vorrundenspiels kostet das Best Western Crown Hotel am Spieltag 179 Euro pro Nacht. Das sind 184 Prozent (116 Euro) mehr als für eine Nacht zwei Wochen später (63 Euro).

Für das Viertelfinale in Wolfsburg sind noch zwei Hotels buchbar, die den Kriterien entsprechen. Das Hotel Tryp Wolfsburg kostet am Viertelfinaltag 313 Euro pro Nacht und damit 177 Prozent (200 Euro) mehr als ein vergleichbarer späterer Hotelaufenthalt (113 Euro).

Identische Übernachtung am WM-Spielort je Anbieter bis zu 168 Prozent teurer
„Vor der Buchung eines Hotels in einem der Austragungsorte der Frauen Fußball-WM lohnt sich der Vergleich verschiedener Hotelportale über eine Metasuchmaschine“, erklärt Daniel Friedheim von check24. „An Spieltagen  liegen die Preise unterschiedlicher Anbieter für das gleiche Hotel um bis zu 168 Prozent auseinander“, so Friedheim weiter. Das Hotel Cristall kostet in Frankfurt a.M. am Finaltag beim günstigsten Anbieter 50 Euro, beim teuersten Portal 84 Euro (168 Prozent) mehr.

Eröffnungsspiel in Berlin, Finale in Frankfurt: Hotels ab 36 u. 47 Euro pro Nacht
Fußballfreunde, die ein günstiges Hotel suchen und auf großen Komfort verzichten können, haben in größeren Städten mit ausreichenden Hotelkapazitäten gute Chancen. Am Tag des Eröffnungsspiels stehen in Berlin noch 50 Hotels unter 100 Euro pro Nacht zur Verfügung. Im günstigsten dieser Hotels kostet eine Nacht 36 Euro.

Auch am Finaltag in Frankfurt a.M. sind noch 56 Hotels  unter 100 Euro pro Nacht buchbar. Das günstigste Hotel kostet Fußballfans nur 47 Euro pro Nacht.

Zur Methodik: Spielstädte: Augsburg, Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt a.M., Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg; Abfragedatum: 15.06.2011, Suchkriterien für die Hotels: mind. 7 von 10 Punkte in der check24.de Kundenbewertung, Sternezahl beliebig, max. 5 km vom Stadion entfernt

Bettensteuer: Matratzen-Maut auch in Gera – Gästezuwachs in Köln trotz Zwangsabgabe?

(Gera/Köln, 22. Juni 2011) Ein weiterer Rückschlag für die Hotellerie: Auch in Gera wird künftig die Matratzen-Maut (1 Euro je Übernachtung, Kinder unter 12 Jahren sind frei) erhoben. Die Stadt will damit jährlich rund 160.000 Euro einnehmen. Ob die vom Dehoga-Landesverband angekündigten rechtlichen Schritte erfolgreich sein werden, muss sich noch erweisen. Jüngst gab das Oberlandesgericht Rheinland-Pflanz zwei Kommunen bei der Zwangsabgabe Recht; das Urteil hat Signalwirkung.

„Wie angekündigt werden wir gegen jede weitere Satzung, so auch jetzt gegen die Geraer Satzung gerichtlich vorgehen. Bislang haben wir beim Oberverwaltungsgericht in Weimar gegen die Satzungen der Städte Erfurt und Jena zur Erhebung einer solchen Steuer Normenkontrollklagen laufen“, sagte Dirk Ellinger, Geschäftsführer des Dehoga Thüringen deutlich. „Gegen beide Städte haben wir einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz eingereicht. Leider ist uns unverständlich, warum das Oberverwaltungsgericht nach fünf Monaten noch immer nicht darüber entschieden hat“, so Ellinger weiter. „Im Normenkontrollverfahren gibt es auch noch keinen Verhandlungstermin. Somit werden weiter durch Kommunen Satzungen verabschiedet, die nur dazu geeignet sind, dem Tourismus zu schaden. Die nächsten Städte stehen leider schon in den Startlöchern.“

Trotz Bettensteuer mehr Gäste in Kölner Hotels?
Trotz Zwangsabgabe sollen die Könmer Hoteliers in den ersten vier Monaten des Jahres mehr Übernachtungen generiert haben. Medienberichten zufolge gab es von Januar bis April ein Gästeplus von 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleich hieß es von der SPD-Fraktion im Stadtrat, die Bettensteuer schrecke niemanden ab.

Laut Dehoga-Landesverband seit die Tourismusentwicklung „nicht schlecht, doch sie könnte besser sein.“ Nach dem Krisefolgejahr 2010 steigen die Übernachtungen in der Domstadt wieder stärker an. Im April mussten die Beherbergungsbetriebe mit real -3,5 Prozent einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Hotelbuchung: Dienstreise oft nur Vorwand

(Berlin, 22. Juni 2011) Jeder dritte Deutsche hat es schon mindestens einmal getan: Sich zu einem außerehelichen Rendevous im Hotel getroffen. Eine Geschäftsreise mit Übernachtung ist eine gute Tarnung für Fremdgänger. Denn knapp 60 Prozent der Deutschen schätzen die Anonymität eines Hotels für ein Treffen mit der heimlichen Liebschaft und können sich keinen anderen Ort vorstellen. Zu diesen Erkenntnissen kommt das Hotelbuchungsportal hotels.com bei einer Befragung.

Stimmt das? Laut einer Umfrage von hotels.com habe bereits jeder dritte Deutsche seinen Partner schon mindestens einmal in einem Hotel betrogen (Foto: detailblick/fotolia.com)

Stimmt das? Laut einer Umfrage von hotels.com habe bereits jeder dritte Deutsche seinen Partner schon mindestens einmal in einem Hotel betrogen (Foto: detailblick/fotolia.com)

Danach hat jeder dritte Deutsche, egal ob Frau oder Mann, seinen Partner schon mindestens einmal in einem Hotel betrogen. Jeder Zweite ist Wiederholungstäter. Am beliebtesten sind unauffällige Mittelklassehotels. Am zweit häufigsten entscheiden sich die Fremdgänger immerhin für ein Luxushotel, wo Diskretion oberstes Gebot ist. Männer bevorzugen ein Landhotel fernab der Zivilisation, Frauen treffen sich am liebsten in einem romantischen Hotel mit viel Flair.

Überraschend: Die Angst aufzufliegen scheint nicht besonders groß zu sein. 83 Prozent der Kurzzeit-Pärchen buchen sich an der Rezeption mit ihrem eigenen Namen ein. Außerdem verziehen sich die wenigsten direkt aufs Zimmer. 66 Prozent gehen erst einmal im Hotelrestaurant essen.

Start für whigoo.com: Neuer Online-Marktplatz für Hotels

(Neunkirchen, 22. Juni 2011) Start für ein neues Hotelportal: Auf www.whigoo.com sollen Hoteliers und potentielle Gäste – Meeting-Planer, MICE-Agenturen, Travel Agents, Hoteleinkäufer, Journalisten, Hotelgäste usw. – zusammen gebracht werden. Das wichtigste vorab: Die Nutzung des Portals ist für Hotelgäste kostenfrei. Hotels können die Tools zunächst ohne Kosten testen.

“Einzigartig bei Whigoo.com ist das erste unabhängige Anfrage-Tool für Hotel-Interessenten”, sagte Gründer Daniel Bieber. Da whigoo.com als freies Netzwerk, nicht aber als Agentur agiere, könnten MICE-Agenturen, Hoteleinkäufer, Veranstaltungsplaner und andere ihre Tagungs-, Gruppen- und Packageanfragen über das Portal ausschreiben. Zudem will Bieber mit whigoo.com den Nutzern die tägliche Arbeit in den Hotels erleichtern sowie über relevante News, Angebote und Neueröffnungen ausgewählter Hotels und Kategorien informieren.

Seit Dezember 2010 ist whigoo.com in einer sog. Beta-Version live. Finanzieren soll sich das Hotelportal durch einen gebührenpflichtigen Premium-Account mit erweiterten Features, welcher von Hotels nach Ablauf der kostenfreien Betaphase gebucht werden kann. Bislang seien rund 40.000 Hotels aus verschiedenen Ländern gelistet.