Monatsarchiv: Mai 2011

Heinz Horrmann im TV – die nächsten Sendungen

(Berlin, 24. Mai 2011) Heinz Horrmann ist als Buchautor, Zeitungskolumnist und TV-Juror omnipräsent. Die “Hotel Autorität”, so einer der zahlreichen Ehrentitel, steht wie kein Zweiter für Service und Qualität – nicht nur in der Fünf-Sterne-Hotellerie. Gerade hat er sein 36. Buch herausgegeben – die vollständig überarbeitete Ausgabe der Restaurant-Rezensionen “Berliner Gourmetspitzen”. Seine nächsten TV-Auftritte im Überblick:

04. Juni – VOX, 20:15h
“Hotelinspektor” Heinz Horrmann checkt das Armani Hotel Dubai – Sondersendung über das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa in Dubai http://www.vox.de/epg/format/artikel/sendung/69019/tv/dokumentation_und_reportage/wolkenkratzer-burj-khalifa-leben-im-hoechsten-gebaeude-der-welt

11. Juni – SWF (3. Programm), 22:20h
Heinz Horrmann bei „Menschen der Woche“ mit Frank Elstner
http://www.swr.de/menschen-der-woche/-/id=122626/1j8kv4c/index.html

Weitere Sendungen sind geplant:
ZDF – „Markus Lanz“ http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009,00.html?dr=1
VOX – „Promi Kocharena“ http://www.vox.de/cms/sendungen/promi-kocharena.html

Heinz Horrmann ist auch bei Facebook und Twitter präsent.

Heinz Horrmann - der Hotelinspektor

Heinz Horrmann - der Hotelinspektor

Neue Dorint: Neue Verträge mit IHG? Erneutes Rebranding der Ex-InterConti-Hotels in Düsseldorf und Berlin steht offenbar bevor

UPDATE (Düsseldorf, 23. Mai 2011) Komplette Kehrtwende: Neue Dorint wurde nun doch wieder mit IHG handesleinig. Für das Hotel in Düsseldorf (287 Zimmer, direkt an der Kö) wurde ein Pachtvertrag mit der Eigentümerin DKÖ Objektgesellschaft Königsallee Dr. Herbert Ebertz KG geschlossen. Für das Ex-InterConti Berlin gilt ein direkter Betreibervertrag zwischen IHG und Eigentümer Union Investment.

Anfang Mai wurde die „InterContinental Hotel Düsseldorf GmbH“ mit GF Jörg Hubert Schmittem (47) als Betriebsgesellschaft neu gegründet Eine entsprechende Betreibergesellschaft „InterContinental Hotel Berlin GmbH“ (GF Jörg Hubert Schmittem) wurde nun ebenfalls gegründet.

Die Geschichte begann mit einem Paukenschlag: Ende Januar hatte die Neue Dorint die Kündigung der Unter-Pachtverträge mit IHG betreffend der drei InterConti-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf verkündet. Offenbar wollte Dorint aber auch aus den Verträgen heraus – wegen “Schlechterfüllung der Verträge” hieß es dazu. In den Wochen darauf kamen verdeckt harsche Vorwürfe auf, u.a. sollen Gelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein, wurde kolportiert. Obwohl all dies rasch dementiert wurde, blieb der schale Nachgeschmack des Waschens schmutziger Wäsche unter langjährigen Partnern.

Dann wurde das Ex-InterConti in Köln dauerhaft als zweites Dorint-Hotel in der Domstadt neu positioniert. Für die beiden großen Häuser in Düsseldorf und Berlin sollten aber stets neue Betreiber gesucht werden. Die selbst gesetzte Frist dazu bis Ende April verstrich – und nun gibt es mehrere gezielte Hinweise, dass Neue Dorint wieder mit IHG zusammen arbeitet.

Bei Dorint hatte man eine solche Entwicklung der Dinge „nicht für möglich gehalten“ und sei nun „sehr zufrieden“, ließ GF Olaf Mertens mitteilen. Man habe „auf Augenhöhe“ verhandelt und eine Win-Win-Situation erzielt, heißt es salbungsvoll. „Aus unserer Sicht stellt die jetzt erzielte Lösung beispielhaft dar, wie Konflikte zu Gunsten aller Beteiligten gelöst werden können“, so Mertens.

Wie hoch die Kosten für das erneute Rebranding der Hotels ausfallen, ist bislang nicht bekannt.

Hotel InterContinental Berlin: Nun gilt ein neuer, 20 Jahre laufender Pachtvertrag zwischen Union Investment und IHG - die Neue Dorint GmbH als Zwischenpächterin ist draußen

Hotel InterContinental Berlin: Nun gilt ein neuer, 20 Jahre laufender Pachtvertrag zwischen Union Investment und IHG - die Neue Dorint GmbH als Zwischenpächterin ist draußen

Berliner Interconti wird wieder Interconti
Union Investment nahm für das Berliner Ex-und-wieder-InterConti (577 Zimmer) wieder IHG als Betreiber ins Boot. Ein entsprechner Pachtvertrag über 20 Jahre Laufzeit wurde nun abgeschlossen. Damit ist die Neue Dorint GmbH Zwischenpächter außen vor. “Dafür ist die Grundlage für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte am Berliner Hotelmarkt geschaffen”, sagte Frank Billand, Mitglied der Geschäftsführung bei der Union Investment Real Estate GmbH.

Die Intercontinental Hotels Group hatte den Managementvertrag mit der Neue Dorint GmbH für das Intercontinental Hotel in Berlin zum 1. April gekündigt. Das Hotel in Berlin wurde von der Neue Dorint GmbH seit April unter der eigenen Marke weitergeführt. Die rechtliche Beratung für diese seit längerem verhandelte Transaktion lag bei Grunert-Albrecht Rechtsberatung.

Das Intercontinental Hotel in Berlin gehört seit dem Jahr 2000 zum Offenen Immobilienfonds “Uni Immo Deutschland”. Union Investment gehören in Berlin neben dem InterContinental Hotel das Pullmann Schweizerhof, ebenfalls in der Budapester Straße sowie das Wallstreet Park Plaza Hotel und das Radisson Blu Hotel im Dom-Aquarée. Das Hotelportfolio der Immobilienfondsgesellschaft umfasst insgesamt 24 Häuser mit einem Immobilienvermögen von rund 1,4 Milliarden Euro.

Zum Ende des ersten Quartals 2011 hatte IHG 70 Hotels (14.780 Zimmer) in Deutschland, darunter sechs InterContinental Hotels: das InterContinental Berlin, das InterContinental Düsseldorf, das InterContinental Frankfurt, das InterContinental Hamburg, das InterContinental Berchtesgaden und das InterContinental Köln, das nicht mehr unter dem Markennamen InterContinental geführt wird. IHG hat darüber hinaus sechs Crowne Plaza Hotels, 38 Holiday Inn Hotels und 20 Holiday Inn Express Hotels in Deutschland.

Zudem hat IHG hier 19 Hotels in der Entwicklungsphase, die in den nächsten drei bis vier Jahren eröffnen werden: vier Holiday Inn Hotels, 12 Holiday Inn Express Hotels und drei Häuser der Marke Hotel Indigo.

Neue Dorint: Neue Verträge mit IHG? Erneutes Rebranding der Ex-InterConti-Hotels in Düsseldorf steht offenbar bevor

BREAKING NEWS (Düsseldorf, 23. Mai 2011) Komplette Kehrtwende: Die Anzeichen verdichten sich, dass Neue Dorint doch wieder mit IHG handesleinig werden könnte. Anfang Mai wurde die „InterContinental Hotel Düsseldorf GmbH“ mit GF Jörg Hubert Schmittem (47) als Betriebsgesellschaft neu gegründet. Offizielle Stellungnahmen waren bislang nicht zu erhalten.

Die Geschichte begann mit einem Paukenschlag: Ende Januar hatte die Neue Dorint die Kündigung der Unter-Pachtverträge mit IHG betreffend der drei InterConti-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf verkündet. In den Wochen darauf kamen verdeckt harsche Vorwürfe auf, u.a. sollen Gelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein, wurde kolportiert. Obwohl all dies rasch dementiert wurde, blieb der schale Nachgeschmack des Waschens schmutziger Wäsche unter langjährigen Partnern.

Dann wurde das Ex-InterConti in Köln dauerhaft als zweites Dorint-Hotel in der Domstadt neu positioniert. Für die beiden großen Häuser in Düsseldorf und Berlin sollten aber stets neue Betreiber gesucht werden. Die selbst gesetzte Frist dazu bis Ende April verstrich – und nun gibt es mehrere gezielte Hinweise, dass Neue Dorint wieder mit IHG zusammen arbeitet, auch in Berlin.

Wie hoch die Kosten für das erneute Re-Branding der Hotels ausfallen, ist bislang nicht bekannt.

InterContinental Berchtesgaden Resort: Turnaround endlich geschafft

(Berchtesgaden, 23. Mai 2011) Gute Nachrichten vom Obersalzberg: Das InterContinental Berchtesgaden Resort verzeichnete mit 14 Prozent mehr Umsatz und 22 Prozent mehr beim Revpar ein ein deutliches Plus im vergangenen Jahr. Das operative Ergebnis wuchs um eine halbe Million Euro auf einen operativen Gewinn von 185.805 Euro. Die durchschnittliche Belegungsquote lag 2010 bei 53,5 Prozent.

Nach 5 Jahren endlich der Turnaround: GM Claus Geißelmann freut sich über den ersten operativen Gewinn im InterContinental Berchtesgaden Resort

Nach 5 Jahren endlich der Turnaround: GM Claus Geißelmann freut sich über den ersten operativen Gewinn im InterContinental Berchtesgaden Resort

Damit scheint der Turnaround geschafft zu sein. 2009  war laut „Handelsblatt“ ein Negativergebnis von 3,905 Millionen Euro aufgelaufen. Die Betriebsgesellschaft, eine Tochter der Bayerischen Landesbank, habe auch 2008 ein Defizit von 2,937 Millionen Euro verzeichnet. Insgesamt sollen rund 18 Millionen Euro mit dem Betrieb des Anfang 2005 eröffneten 138-Zimmer-Hauses verbraucht worden sein. Der Bau auf dem Obersalzberg hat rund 50 Millionen Euro gekostet.

Wie Claus Geißelmann, Generaldirektor im InterContinental Berchtesgaden Resort, mitteilte, konnten die Umsatzzuwächse bei relativ stabilen Preisen generiert werden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 2,2 Tagen ebenfalls konstant. Nach einem sehr guten Start in 2011 erwartet das Management auch für das laufende Jahr ein erneutes Wachstum, sowohl bei den Privatreisenden als auch im Konferenz-Segment.

„Der durch das weltweite Krisenjahr 2009 schwer getroffene Bereich der Konferenzen, Meetings & Incentives (MICE), aber auch das Segment der Privatreisenden haben sich spürbar erholt. So konnten wir beispielsweise die Zahl der Übernachtungen im Veranstaltungsgeschäft um fast 30 Prozent steigern“, so Geißelmann. Die zweigleisige Strategie mit Fokus auf Privatreisende als auch auf das MICE-Segment wird das Resort in 2011 konsequent fortsetzen. Der deutschsprachige Raum bietet nach Geißelmann weiterhin viel Potenzial: „Mit rund 80 Prozent der Übernachtungen bleibt das unser Hauptmarkt. Wir sehen aber auch im Mittleren Osten und Russland zunehmende Nachfrage. Indien und Osteuropa insgesamt behalten wir als weitere Wachstumsmärkte im Auge.“

InterContinental Berchtesgaden Resort: Über 18 Mio. Euro sind an Verlusten bislang aufgelaufen

InterContinental Berchtesgaden Resort: Über 18 Mio. Euro sind an Verlusten bislang aufgelaufen

Ein ausgezeichneter Start ins Jahr 2011 gelang dem Mountain Resort auch unter dem ökologischen Aspekt: Im Zuge des Klimawandels setzte sich das Resort von Anfang an für eine ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in der Region ein. Für dieses Engagement wurde das Hotel nach einer eingehenden Leistungsanalyse in allen Hotelbereichen Anfang 2011 ausgezeichnet. Unter anderem wurden die Aspekte Architektur, kulinarisches Angebot, gemeinnütziges Engagement in der Region, Wellness & Freizeitaktivitäten sowie Veranstaltungen & Tagungen bewertet.

Nach den Worten des Hoteldirektors hat sich das im Jahr 2005 eröffnete Resort zu einem wichtigen Pfeiler für den Tourismus im Berchtesgadener Land entwickelt, von dem auch die Wirtschaft vor Ort profitiert. „Es ist uns in den vergangenen Jahren gelungen, das seit seiner Eröffnung vielfach ausgezeichnete Hotel in kürzester Zeit als eine der führenden Adressen der Luxushotellerie im deutschsprachigen Europa und als Visitenkarte für den Tourismus im Berchtesgadener Land zu positionieren. Wir beschäftigten seit Jahren konstant fast 150 Mitarbeiter und haben 27 Ausbildungsplätze geschaffen. Unsere Zulieferer kommen zum großen Teil aus der Region Berchtesgadens. Insgesamt profitieren die heimischen Betriebe so von einem umfangreichen Einkaufs- und Investitionsbudget des Resorts.“

Aldemar Hotels & Spa: Weckruf für noch mehr Verantwortung

Bronze-Auszeichnung für Corporate Responsibility System (CRS) – Programm „Mare Verde“ führend in griechischer Tourismusbranche

(Kreta, 20. Mai 2011) Mit einer bronzenen Auszeichnung für seine Unternehmens-verantwortung behauptete der Aldemar-Konzern den ersten Platz in der griechischen Tourismusbranche. Aldemar ist das erste griechische Tourismusunternehmen, das gemäß dem Nationalen Index für Unternehmensverantwortung (CR-Index) des Instituts für Corporate Responsibility (CR-Institut) in die Liste der 17 griechischen Unternehmen mit der größten unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung aufgenommen wurde. Die Auszeichnung fand am kürzlich im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung im Hilton Athen statt. Der Konzern erhielt für sein Programm „Mare Verde“ die Auszeichnung „CRI Bronze“.

Kalliopi Karantemiri, Human Resources & Quality Director bei Aldemar Hotels (links), nimmt die Bronze-Auszeichnung für CSR entgegen

Kalliopi Karantemiri, Human Resources & Quality Director bei Aldemar Hotels (links), nimmt die Bronze-Auszeichnung für CSR entgegen

Seit nunmehr elf Jahren – lange bevor die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung im unternehmerischen Denken und in der unternehmerischen Praxis „legalisiert“ wurde – richtet der Aldemar-Konzern eines der größten Solarfelder Europas ein, gründet die erste Blutbank für die Tourismusbranche und entfaltet eine Reihe systematischer Aktivitäten, die den Weg zur Bewusstseinsförderung zahlreicher Unternehmen öffnen. Ungefähr so und aus der Philosophie, dass der Unternehmensapparat sich nur aus einer Symbiose mit der Umwelt und der menschlichen Existenz heraus weiter entwickeln und schaffen kann, ist dann „Mare Verde“, ein modernes CRS-Programm, dessen Aktivitäten bis heute weiterhin ausgedehnt und vertieft werden, entstanden.

Aldemar Royal Mare Resort Thalasso & Spa - Kreta

Aldemar Royal Mare Resort Thalasso & Spa - Kreta

 
„Die Unternehmen sind heute aufgefordert, Rollen zu übernehmen, in denen wir früher den Staat erwarteten. Jedoch stellt für die unternehmerische Eigeninitiative, welche die beruflichen und ethischen Werte respektiert, die Beziehung zum Staat weder eine Abhängigkeitsbeziehung noch eine pathologische Beziehung dar. Die Gesellschaft und die Wirtschaft stellen hohe Erwartungen an die Unternehmen, was uns in Zusammenarbeit mit den Angestellten und auf Grundlage der Achse „Mensch-Umwelt“ zu einem besseren Morgen führen kann“, sagte Alexandros Angelopoulos, geschäftsführender Direktor des Aldemar Konzerns. „Ich danke dem Institut für die Gelegenheit, die es uns geboten hat, uns eingehender mit Themen zu befassen, die heute von Bedeutung sind. Eine Gelegenheit, das wahre Gesicht der Aldemar Hotels zu erkennen. Die Auszeichnung ist nur ein Weckruf und eine Aufforderung zur Aufnahme einer größeren Verantwortung.”

Über das Corporate Responsibility Institut
Das Corporate Responsibility Institute (Institut für Unternehmensverantwortung www.cri.org.gr) ist eine gemeinnützige Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die in Zusammenarbeit mit dem BITC (Business in the Community) die exklusive Vertretung des CR Index in Griechenland übernommen hat. Ziel der Gesellschaft ist, den griechischen Unternehmen und Institutionen das meist anerkannte Werkzeug zur Bewertung sowie einen Bezugspunkt für die Erkennung ihrer Leistungen im CRS-Bereich auf Grundlage von internationalen Kriterien zu bieten.


 
Über Business the Community (BITC)
BITC (www.bitc.org.uk) steht unter der Schirmherrschaft des Prinzen von Wales und ist eine der führenden gemeinnützigen Organisationen, die im Bereich der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung (CRS) agiert und seit 26 Jahren führende Organisationen und Unternehmen in ihren Bemühungen, richtige Praktiken in den betrieblichen Ablauf zu integrieren, unterstützt.  In diesem Rahmen hat sie den CR-Index entwickelt, der im Vereinten Königreich und in Europa einen nationalen Index darstellt, welcher der Vergleichsbewertung von Unternehmen hinsichtlich ihrer Leistungen im Bereich der CRS und konkret im Bereich ihrer folgenden vier Hauptsäulen dient:  Angestellte, Umwelt, Gesellschaft, Markt.

Über Aldemar Hotels: Die 1977 gegründete Hotelgruppe ist eine der größten in der Tophotellerie Griechenlands. Die acht First-Class- und Luxushotels (insgesamt rund 5.500 Gästebetten) auf Kreta, Rhodos und den Westpeloponnes gehören zu den besten Hotels und Resorts und wurden vielfach ausgezeichnet. Die Aldemar Group beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ist seit elf Jahren das Nachhaltigkeitsprogramm „Mare Verde“. Gründer, Präsident und Geschäftsführer ist Dr. Nikolaos S. Angelopoulos.

Gastronomie: Zweifel an Signalwirkung des Gastro-Kontrollbarometers – Staatliches Hygiene-Siegel startet voraussichtlich 2012

(Berlin, 19. Mai 2011) Überflüssig oder überfällig? Im Vorfeld der für heute zu erwartenden Entscheidung der Verbraucherschutzminister der Länder „pro“ staatlichem Hygiene-Siegel für die Gastronomie schlagen die politischen Wogen hoch. Die „Restaurant-Ampel“ sei zügig umzusetzen, fordern die Verbraucherzentralen. Im Gastro-Siegel-Vorreiterland Nordrhein-Westfalen kämpft man um die Zustimmung aller Bundesländern. Und der Dehoga-Bundesverband ätzt: Die Ampel müsse gestoppt werden, denn der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sei nicht gewahrt. Dabei ist nicht klar, ob die Signalwirkung des geplanten „Hygiene-Kontrollbarometers“ stark genug sein wird.

Entwurf für das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was voraussichtlich ab 2012 für die deutsche Gastronomie gelten wird

Entwurf für das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was voraussichtlich ab 2012 für die deutsche Gastronomie gelten wird

Im Vergleich zum „Gastro Smiley“ aus dem Vorzeigeland Dänemark mutet der deutsche Kompromissvorschlag geradezu kompliziert an: Auf einer farblich markierten Skala von 1 bis 80 Punkten soll das Ergebnis punktgenau markiert werden. Wer die Mindestanforderungen nicht erreicht, landet im roten Bereich. Mittelprächtige Kontrollergebnisse liegen irgendwo auf dem gelben Balken. Und Hygiene-Meister bekommen eine Markierung auf dem grünen Sektor. Da mehrere Kontrollbereiche dargestellt werden müssen, erschließt sich das finale Prüfungsergebnis nicht auf einen Blick.

Zum Vergleich: Das staatliche Hygienekontroll-System in Dänemark wendet den auch in Berlin-Pankow bekannten „Gastro Smiley“. Lacht das Gesicht ist alles in Ordnung. Schnute nach unten bedeutet Probleme.

Einfach zu indentifizieren: Gastro-Smiley in Dänemark

Einfach zu indentifizieren: Gastro-Smiley in Dänemark

Klar wird nun, dass ein staatliches Gastro-Hygienekontrollsystem nicht mehr vermeidbar ist. Heute, am 19. Mai, werden die Verbraucherschutzminister der Bundesländer bei einer Sitzung in Bremen voraussichtlich dem seit März vorliegenden Kompromissvorschlag zum „Hygienebarometer“ zustimmen. Eine entsprechende Gesetzesänderung sei bis Jahresende zu erwarten und die bundesweite Einführung ab Anfang 2012 möglich, heißt es. Zunächst soll das Hygiene-Kontrollbarometer in der Gastronomie, dann bei Metzgereien und Bäckereien sowie anschließend im Lebensmittel-Einzelhandel umgesetzt werden.

Doch damit fangen die Probleme an. Laut Gesetzt muss jeder Gastbetriebe mindestens einmal im Jahr auf Einhaltung der Hygienebestimmungen geprüft werden. Doch in der Praxis werde gerade einmal jeder zweite Betriebe im Jahr kontrolliert, etliche davon mehrfach, weist die Berliner Sachverständige und Lebensmittelchemikerin Christina Rempe hin. Die Fachjournalistin für Lebensmittelrecht hat jüngst ihr Fachbuch zum „Lebensmittelkennzeichnungsrecht“ veröffentlicht und genießt u.a. beim führenden Kontrollinstitut SGS Fresenius sowie in staatlichen Fachkreisen hohes Ansehen. Jeder der bundesweit 2.500 staatlichen Lebensmittelkontrolleure könne im Jahr gerade einmal 372 Betriebe checken. Zu wenig, meint Expertin Rempe. Denn insgesamt seien über 75.500 Betriebe zu prüfen. In Dänemark würden über 73 Prozent der Gastbetriebe regelmäßig geprüft – und nicht nur knapp 45 Prozent, wie in Deutschland.

Genau hier setzt der nächste Kritikpunkt an: Können tatsächlich alle Gastbetriebe „zeitnah“ geprüft werden? „Es ist bedenklich, dass beim geplanten Ampel-Konzept der Gastronom keinen Anspruch auf eine zeitnahe Regelkontrolle oder eine Nachkontrolle hat. So kann es nicht sein, dass nach Beseitigung aller festgestellten Mängel eine Negativbewertung im Eingangsbereich den Betrieb jahrelang als schlecht geführt deklariert, auch wenn er inzwischen hygienisch einwandfrei ist. Das ist unverhältnismäßig und setzt die Existenz des Unternehmens aufs Spiel“, kritisiert Ernst Fischer, Präsident des Dehoga-Bundesverbandes. Aufgrund der personellen Ausstattung der amtlichen Lebensmittelüberwachung stehe zu befürchten, dass weder eine flächendeckende noch zeitnahe Nachkontrolle sichergestellt werden könne. „Die Ängste zahlreicher Gastronomen sind groß, durch ein weniger gutes Ergebnis Gäste und Umätze zu verlieren.“

Vor diesem Hintergrund lehnt der Dehoga-Bundesverband auch die geplante Veröffentlichung der Kontrollergebnisse im Internet ab. „Das Internet vergisst nichts. Es ist bekannt, dass eine negative Bewertung, wenn sie sich erst einmal im Netz verbreitet hat, kaum mehr entfernt werden kann“, so Fischer. Ebenso sei es nicht hinnehmbar, dass mit dem Gastgewerbe „quasi als Versuchskaninchen“ gestartet werde. „Es gibt keinen erkennbaren Grund, dieses System zeitlich versetzt einzuführen, da eine gute Hygienepraxis in allen lebensmittelverarbeitenden Betrieben ein Muss ist. Diese Ungleichbehandlung und die damit verbundene Wettbewerbsverzerrung ist inakzeptabel“, sagte Fischer.

Ist denn eine staatliche Hygienekontrolle im Gastgewerbe bundesweit tatsächlich nötig? Wer die Ekel-Fotos der „Negativliste“ des Gastro-Hygiene-Kontrollsystems aus Berlin-Pankow kennt, würde dem umunwunden zustimmen. Da glänzt der Schimmel auf Orangen, modern aufgetaute Shrimps, gammeln Brotreste auf dem Küchenboden oder zersetzen sich Bockwürste im Kühlschrank. Schlimmer geht’s kaum, könnte man denken. Nach dem letzten verfügbaren Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) lagen angeblich bei 55 Prozent der geprüften Gastbetriebe „Verstöße gegen die Betriebshygiene“ vor. 22 Prozent der Betriebe würden zu wenig wert auf ordentliches Hygienemanagement legen und 18 Prozent hätten gegen die Kennzeichnungspflichten verstoßen, heißt es. Teil dieser „Verstöße“ seien auch zuwenige oder keine erfolgten Schulungen der Gastro-Mitarbeiter, gibt Expertin Rempe zu bedenken.

Weitere Informationen:
Die Restaurant-Ampel: 11 Fragen – 11 Antworten (PDF)
Transparenzsystem (Kurzfassung): Vorschlag für ein nationales System zur Information der Verbraucher über Ergebnisse von Betriebskontrollen der amtlichen Lebensmittelüberwachung (PDF)

Dadurch könnte sich leicht ein Generalverdacht ergeben, geben den sich beispielsweise der fortschrittliche Dehoga-Landesverband NRW zum Beispiel gegen die Aussagen des nordrhein-westfälischen Verbraucherministers Johannes Remmel zur Wehr setzt. Remmel soll sinngemäß mitgeteilt haben, nur die „ehrliche“ Gastronomie sei für die Einführung  eines Hygienebarometers. „Damit weckt Herr Remmel den Eindruck, dass der Verband und alle anderen  Gastronomen, die berechtigte Kritik an dem einzuführenden System anführen, unehrlich seien und die schwarzen  Schafe der Branche decken wollten. Dem ist nicht so“, stellte Klaus Hübenthal, Hauptgeschäftsführer des Dehoga NRW,  klar. „Für die allermeisten unserer Mitgliedsbetriebe sind professionelle Gastfreundschaft und Hygiene  unteilbar und  selbstverständlich. Richtig  ist auch, dass die Beanstandungsquote bei den Lebensmittelkontrollen reduziert  werden muss. Aber wer von einer Restaurant-Ampel spricht und ein solches System zuerst alleine in der Gastronomie einführen möchte, tut so, als lägen die größten Hygiene-Probleme in der Gastronomie und lenkt von den wirklichen  ab“, so Hübenthal.Ob das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was im Schaufenster oder an der Eingangstür ausgehängt werden muss, dieselbe Wirkung für der dänische Gastro-Smiley entfaltet, bleibt zu beobachten. Nach einer Nielsen-Umfrage von 2007 halten 97 Prozent der dänischen Gäste das Kontrollsystem für eine gute Idee – und auch 88 Prozent der Gastbetriebe. Und immerhin 59 Prozent der Gäste gaben an, bei der Wahl eines Gastbetriebes auf ein positives Testergebnis in Sachen Hygiene Wert zu legen.

Ob das staatliche Hygiene-Kontrollbarometer, was im Schaufenster oder an der Eingangstür ausgehängt werden muss, dieselbe Wirkung für der dänische Gastro-Smiley entfaltet, bleibt zu beobachten. Nach einer Nielsen-Umfrage von 2007 halten 97 Prozent der dänischen Gäste das Kontrollsystem für eine gute Idee – und auch 88 Prozent der Gastbetriebe. Und immerhin 59 Prozent der Gäste gaben an, bei der Wahl eines Gastbetriebes auf ein positives Testergebnis in Sachen Hygiene Wert zu legen.

Daß ein Kontrollsystem auch in der deutschen Gastronomie durchaus willkommen ist, ergab eine repräsentative Befragung des Foodservice-Marktforschungsinstitutes Business Target Group im Herbst vergangenen Jahres. Demnach würden knapp 40 Prozent der Topentscheider in Gastronomie und Hotellerie ein öffentlichkeitswirksames Bewertungssystem für Sauberkeit (Gastro-Smiley) befürworten. Und: Knapp 60 Prozent geben zu, dass es bei Hygienefragen „in Einzelfällen“ Verbesserungsbedarf geben.

Längst etabliert haben sich freiwillige Kennzeichnungen wie der „Gastro Smiley für Qualität und Sauberkeit“ von TV-„Hotelchecker“ Ulrich Jander. Immer mehr Gastbetriebe lassen sich von dem erfahrenen Gastro-Experten auf Herz und Nieren prüfen und auszeichnen. Nicht alle Checks gehen positiv aus. Der durch seine klare Sprache und unnachahmliche Art – just bei zahlreichen TV-Auftritten – beliebte Prüfer fällt durch seine Überzeugungskraft auf. Mit einem eigenen „Hygiene-Smiley“ ist auch der „Qualitätsoptimierer“ Johannes Krahwinkel“ präsent. (car.)

Erste-Hilfe-Ausbildung bleibt auf der Strecke

Hotelsicherheitsberater Ulrich Jander weist auf Unfallverhütungs-Vorschriften hin – Hotels müssen Ersthelfer vorweisen und schulen

(Rüsselsheim, 20. Mai 2011) Ein Unfall passiert schnell: Da übersieht ein Hotelgast eine kleine Wasserlache auf der obersten Stufe und stürzt die Treppe ins Foyer hinunter… „Hier besteht die Verpflichtung zur Ersten Hilfe“, gibt Hotelsicherheitsberater Ulrich Jander zu bedenken. „Jedes Hotel muss genügend Ersthelfer bieten und beständig schulen.“ Dies sei in den Unfallverhütungsvorschriften festgeschrieben, erinnert der aus dem Fernsehen bekannte „Hotelchecker“. Doch nun sind die Erste-Hilfe-Ausbildung und –Schulung in der Hotellerie in Gefahr.

Ein Unfall ist schnell passiert - Hotels müssen genügen Ersthelfer ausbilden (Foto: GQH/Ulrich Jander)

Ein Unfall ist schnell passiert - Hotels müssen genügen Ersthelfer ausbilden (Foto: GQH/Ulrich Jander)

 „Immer mehr Hoteliers in die Situation, dass eine Ausbildung nicht mehr möglich ist. Bei den etablierte Rettungsdiensten wie DRK, MHD, Johanniter oder ASB gibt es mittlerweile erhebliche personelle Engpässe, da u.a. die Zivildienstleistenden fehlen“, so der Chef des bekannten Rüsselsheimer Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel. Ein erheblicher Stamm an Rettungsausbildern sei weggebrochen und können die Hotel-Ersthelfer nicht mehr betreuen.
 
Doch die Hoteliers werden nicht aus der Verpflichtung, geschulte Ersthelfer auszubilden, genommen. „Sollten Sie in punkto Rettungsausbildung von den örtlichen Rettungsdienstorganisationen nur Absagen bekommen, informieren Sie Ihre zuständige Berufsgenossenschaft bzw. die Arbeitsschutzbehörde, damit man Ihnen bei einem eintretenden Schadensereignis nicht auf die Füße tritt“, rät Jander.

Verpflichtung zur Ersten Hilfe besteht für Jedermann, auch für Hotelmitarbeiter. Die Zahl der Ersthelfer wird Revisionsbesuchen durch die Berufsgenossenschaft (BG) und durch das Amt für Arbeitsschutz abgefragt.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main. Weitere Informationen: www.gqh-hotel.de, www.gastro-smiley.eu

PwC Deutschlandzentrale: Design-Clou macht vernetztes Denken „sichtbar“

JOI-Design gestaltet Großbüro in Frankfurt/Main – Tresen-& Bar-Konzept als neuronales Netz

(Frankfurt am Main/Hamburg, 18. Mai 2011) Angenehmes Interior Design ist längst nicht nur in der Hotellerie gefragt: Die neue Deutschland-Zentrale der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Frankfurt/Main, eine 66.000 Quadratmeter große Bürofläche im 200 Meter hohen „Tower 185“, wurde nun von JOI-Design gestaltet. Die für Spitzendesign in der internationalen Tophotellerie bekannten Innenarchitekten schufen mit einem multifunktionalen Empfangstresen inklusive Bar ein Sinnbild für das vernetzte Denken, was die beratende Tätigkeit der PwC-Wirtschaftsexperten ausmacht. Im Stil eines neuronalen Netzwerks wird die Exklusivanfertigung verschiedenartig beleuchtet und könnte als „Eyecatcher“ auch in einer Lobby eines modischen Designhotels stehen.

Empfangstresen und Bar – beeindruckendes Design-Solitär für PwC-Deutschlandzentrale (Foto: JOI-Design)

Empfangstresen und Bar – beeindruckendes Design-Solitär für PwC-Deutschlandzentrale (Foto: JOI-Design)

 „Der PwC-Tresen wirkt nicht nur wie ein Nervengeflecht, sondern ist auch der Struktur des kreativen Inneren des Kopfes nachempfunden – ein neuronales Netzwerk der Gestaltungskraft und des Ideenreichtums“, erläutert Corinna Kretschmar-Joehnk, Geschäftsführende Gesellschafterin von JOI-Design, das Konzept. Das beleuchtete Netz lenkt alle Blicke auf sich und ist gleichzeitig Sichtschutz für den Bartresen auf der Rückseite. „In Weiß und auf Hochglanz poliert ist das Empfangstresen- und Barkonzept einzigartig“, so Frau Kretschmar-Joehnk.

Zur Gestaltungsaufgabe für JOI-Design gehörten auch neue Konzepte für Casino, Vorstandsetage und die „Skybar“ im 47. Stockwerk. Modernes Mobiliar, klare Formen und sanft geschwungene Linien dominieren – ebenso wie Weiß als sich im Unendlichen verlierende „Ideenfarbe“. Das wirklich Herausragende lässt sich allerdings mit bloßem Auge nicht feststellen: Die komplette Inneneinrichtung sollte wieder demontierbar sein, ohne jegliche Spuren zu  hinterlassen  – eine kleine architektonische Herausforderung.

Mit dem PwC-Projekt beweist JOI-Design erneut hohe Kompetenz bei der Gestaltung von „gast-freundlichen“ Flächen.

JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte, und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Kempinski, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Steigenberger, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

Gesucht: Die beste Restaurant-Facebookseite 2011

Soziale Netzwerke eignen sich auch hervorragend für Marketingaktivitäten – zum Beispiel für Restaurants. Doch welche Restaurant-Facebookseite bringt den Fans wirklich was?

(Leipzig, 17. Mai 2011) Längst hat es sich herumgesprochen, dass man auf der sozialen Netzwerkplattform Facebook Fan-Seiten einrichten kann. Dies ist besonders für die Unternehmen oder Firmen interessant, die sich direkt an die Endkonsumenten richten. Für Restaurants stellt diese Möglichkeit gar einen veritablen Quantensprung dar: Noch nie war es so einfach, auf so günstige Weise mit seinen Gästen zu kommunizieren und gleichzeitig neue dazuzugewinnen. Vorausgesetzt, man setzt das Instrument gekonnt ein. Alles andere goutieren routinierte Internet-User nicht.

Mitmachen, voten, gewinnen
Die Plattform Restaurant-News.de lanciert zum ersten Mal den Online-Wettbewerb “Restaurant-Facebookseite 2011“: Gesucht ist diejenige Fan-Seite eines Gastronomiebetriebes, die für die User den höchsten Nutzen und besten Unterhaltungswert bietet. Die User entscheiden selbst, in dem sie für die ihrer Ansicht nach beste Facebookseite eines Restaurants voten. Ausserdem können sie auch selber eine gelungene Fan-Seite vorschlagen.

Zu gewinnen gibt es eine Europareise mit der Deutschen Bahn für zwei Personen. Das Ziel ist frei wählbar.

Ablauf bis zur Bekanntgabe des Gewinners
Noch bis Ende Mai können Internet-User, Facebook-Fans und Restaurantbesucher eine Restaurant-Facebookseite vorschlagen. Am 15. Juni 2011 werden die Nominierten präsentiert und das Voting startet. Dieses dauert bis Ende Juli. Am 1. August wird schliesslich das Restaurant mit der besten Facebookseite 2011 bekannt gegeben.

Mit dem Wettbewerb “Restaurant-Facebookseite 2011“ entsteht ein Online-Event mit Mehrfachnutzen: Zum einen können die Internet-User aktiv darüber mitbestimmen, welche “Social Media“-Angebote von Restaurants etwas taugen – sprich Mehrwert bieten; das erhöht mittelfristig die Qualität sämtlicher Angebote. Zum andern erhalten Restaurant-Besitzer eine tolle Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und noch mehr virtuelle Fans zu erreichen. Denn aus virtuellen Fans werden früher oder später reale Gäste. Und diese verbreiten wiederum via soziale Netzwerke ihre Kommentare zum Angebot.

Über Restaurant-News.de
www.restaurant-news.deDie Internetplattform Restaurant-News.de liefert Informationen und Hintergründe zu Themen rund um die Gastronomie: von Restaurant-Besprechungen in Deutschland sowie international über Stellenangebote und Reservierungsmöglichkeiten bis zu Trends, Events und Hintergrundwissen. Zudem verbreitet Restaurant-News.de ihre Informationen über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und andere.

Details und Anmelde-Informationen finden Sie auf www.restaurant-news.de

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Udo Lindenberg bleibt!

(Hamburg, 17. Mai 2011) Eine „Ente“ in der „Bild“: Pünktlich zum 65. Geburtstag von Alt-Rocker Udo Lindenberg („Hinterm Horizont“) unkt das Boulevardblatt, der Altstar aus dem „Panikland“ hätte sein Dauerdomizil im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg verlassen, um ins benachbarte Royal Méridien zu ziehen. Falsch, heißt es aus der Atlantic-Direktorium. Mehr könne man nicht sagen – verständlich, da man sich freilich nicht über Gäste ausläßt und schon gar nicht über solche umsatzträchtigen und langjähigen wie Udo Lindenberg.

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag! Udo Lindenberg bleibt in seiner „Panikzentrale“ im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg (Foto: udo-lindenberg.de)

Herzlichen Glückwunsch zum 65. Geburtstag! Udo Lindenberg bleibt in seiner „Panikzentrale“ im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg (Foto: udo-lindenberg.de)

Lindenberg wohnt nun bereits seit über 15 Jahren dauerhaft im Atlantic und lässt dort mehrere zehntausend Euro im Monat, heißt es. In dem 102 Jahre alten Grand Hotel, das kürzlich erst mit der ersten umfassenden Renovierungsphase abschließen konnte, hängen etliche Lindenberg-Gemälde, u.a. die sog. „Likörellen“ (mit Likör gemalt). Zudem nutzt er ein Separee im Dachgeschoss als Atelier.

So einfach umziehen, die „Panikzentrale“ verlegen? Das ist schwerlich vorzustellen. Für Lindenberg ist das Atlantic ein bestens vertrautes Zuhause, die Bar sein Salon, die Lobby sein Wohnzimmer (hier pafft er gern auch entgegen der Rauchfrei-Bestimmungen mal eine gute Zigarre …).

Lindenberg’s Hang zu mondänen Hotels ist ja hinlänglich bekannt. Lange war das Maritim Pro Arte in Berlin seine bevorzugte Bleibe. Und zur regelmäßigen Sommerfrische auf Sylt checkt er dem Vernehmen nach gern im Hotel Miramar in bester Strandlage in Westerland ein. (car.)

Endlich: Hotellistung ohne Provision für mehr Direktbuchungen

Start für neues Informationsportal hotelkatalog-online.de – Professionelle Microsites für noch bessere Suchmaschinenergebnisse

(Hamburg, 16. Mai 2011) Jeder Eintrag zählt: Um mehr Buchungen über die eigene Website zu generieren, müssen sich die Hotels immer weiter vernetzen. Online-Hotellistungen führen zu einer signifikanten Steigerung bei den Zimmerreservierungen, fand die renommierte New Yorker Cornell Hotel School kürzlich heraus. Nun startet mit www.hotelkatalog-online.de ein neuer Premiumdienst für Hotels aller Größen und Kategorien im deutschsprachigen Raum. Macher ist der versierte Hotelmarketingexperte Klaus-Peter Krüger mit seiner Hotel Marketing Agentur, Timmendorfer Strand bei Hamburg.

Start für neues Informationsportal hotelkatalog-online.de
 
„Die Nachfrage nach einer neutralen, professionellen und obendrein provisionsfreien Hoteldarstellung im Internet wurde immer größer“, berichtet Krüger. So entstand in den vergangenen Monaten auf Basis eines neu entwickelten und sehr flexiblen Content Management Systems (CMS) ein multimediales Hotel-Informationsportal. Mit wenigen Texteingaben und Foto-Uploads wird eine sogenannte Microsite mit Bildergalerien, aktuellen Arrangement-Offerten und etlichen essentiellen Marketinginformationen mehr erstellt. Das Hotelprofil wird gleichzeitig in Englisch übersetzt. Eine genaue Klickstatistik gibt Auskunft darüber, wie oft und mit welchen Stichworten das Hotelprofil abgerufen wurden. „Daraus lassen sich entscheidende Rückschlüsse über das Suchverhalten der Gäste ableiten, um Feinjustierungen im Onlinemarketing vorzunehmen“, so Krüger.

Besonders wichtig für die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen ist der umfangreiche Schlagwort-Katalog. „Jedes Merkmal, jedes Zusatzattribut, jeder Mehrwert des Hotels kann aus dem mehrere tausend Stichwörter umfassenden Katalog ausgewählt und dem eigenen Profil zugeordnet werden“, so Krüger. Damit kann der User auch die Hotelprofile genau miteinander vergleichen – in allen Bereichen und Kategorien. „Eine der Besonderheiten an hotelkatalog-online.de ist die sehr detaillierte Verschlagwortung des Contents“, so Krüger. Das sogenannte Tagging ist für die Auffindbarkeit im Internet mit entscheidend.

Gästeanfragen auf hotelkatalog-online.de werden direkt an das Partnerhotel weiter geleitet. Im Profil sind die vollständigen Kontaktdaten sowie Link zur Hotel-Website bzw. zum Onlinebuchungstool des Betriebes angegeben. Provisionen für getätigte Buchungen fallen nicht an.

Zum Start von hotelkatalog-online.de stehen bereits zahlreiche Zusatzfunktionen wie zum Beispiel Uploads von eigenen Hotelvideos zur Verfügung. In Kürze wird das Hotel-Informationsportal um weitere Module für MICE-Marketing, Wellness- und Spa-Präsentationen, Arrangemant-Finder und Social-Media-Tools für Facebook, Twitter und Hotelbewertungsportale erweitert.

„Der professionelle Umgang mit hotelkatalog-online.de ist intuitiv erlernbar und wird in einem ausführlichen Handbuch zusätzlich erläutert“, so Krüger. Der „Wegweiser“ erklärt leicht verständlich, wie man ein Hotelrpfil anlegt und mit dem Redaktionsbereich des Content Management Systems umgeht.

Der Jahreseintrag bei hotelkatalog-online.de kostet 336 Euro. „Zum Start von hotelekatalog-online.de kommen die ersten 200 Hotels, die sich eintragen, in den Genuss von Vorzugskonditionen“, erläutert Krüger. Ie Jahresgebühr kostet für die „Early Bookers“ dann nur 200 Euro und die Laufzeit wird um sechs Monate auf insgesamt eineinhalb Jahre verlängert.

Die Hotel Marketing Agentur mit Sitz in Timmendorfer Strand bei Lübeck (nahe Hamburg) besteht seit 1999 und betreut namhafte Ketten wie beispielsweise Falkensteiner, Dorint und Maritim sowie renommierte Privathotels wie das Hotel Römerbad Badenweiler oder Trabener Hof Traben-Trarbach. Der Geschäftsführende Gesellschafter Klaus-Peter Krüger ist der Erfinder der „Hotelpass“ (Print/Online), der nun auch als Smartphone App („der mobile Hotelpass – das Hotel in der Tasche“) verfügbar ist. Weitere Informationen: http://www.hotel-marketing-agentur.de

TV-Tipp: „Hotelchecker“ wieder bei „Achtung Kontrolle“ unterwegs

Hotel-Sicherheitsexperte Ulrich Jander checkt Hotel Acor Bristol Potsdam – Kabel1, 17. Mai 2011, 19:15 Uhr

(Potsdam, 16. Mai 2011) „Achtung, Kontrolle!“ heißt es wieder einmal in einem namhaften Geschäftsreise-Hotel. Der aus dem TV bekannte „Hotelchecker“ Ulrich Jander prüft das Hotel Ascor Bristol in Potsdam auf Herz und Nieren und treibt dem Direktor Lieuwe de Jong einige Schweißperlen auf die Stirn.

Hotel-Sicherheitsberater Ulrich Jander ist der „Hotelchecker“ – und am 17. Mai wieder bei „Achtung Kontrolle“ auf Kabel 1 zu sehen

Hotel-Sicherheitsberater Ulrich Jander ist der „Hotelchecker“ – und am 17. Mai wieder bei „Achtung Kontrolle“ auf Kabel 1 zu sehen

Jander berät seit 20 Jahren Hotels in Fragen der Sicherheit und geht dabei auch oft unkomplizierte Wege. Stets deckt mit seiner ganz eigenen Art Dinge auf, wo sich im normalen Alltag die Gleichgültigkeit eingeschlichen hat. Auch in der neuen Sendung von „Achtung Kontrolle“ wird die Hotelleitung auf die Probe gestellt: Was tun bei einem Schadensereignis? Wie man mit heiklen Situation umzugehen hat zeigt die neue Folge von „Achtung Kontrolle“ mit dem „Hotelchecker“ Ulrich Jander.

„Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter“
Kabel 1
Dienstag, 17. Mai 2011
19:15h
Mehr: http://www.kabeleins.de/doku_reportage/achtung_kontrolle/

Sendung verpasst: Alle Kabel1-Folgen sind bei Maxdome (www.maxdome.de) abrufbar.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 53-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main. Weitere Informationen: www.gqh-hotel.de, www.gastro-smiley.eu

hotel.de: Umweltfreundliche Unterkünfte vermehrt gefragt

(Nürnberg, 16. Mai 2011) Die jüngsten Landtagswahlen haben es gezeigt: Grün ist wieder verstärkt im Kommen. Das Nürnberger Hotelbuchungsportal hotel.de hat im April rund 2.400 Buchungskunden befragt, inwieweit sie im Alltag und im Urlaub auf eine umweltbewusste Lebensweise achten. Die Resultate zeigen: Bürger wünschen nicht nur von der Politik einen Richtungswechsel, sie werden auch selbst beim Thema Umweltschutz aktiv.

hotel.de - Umweltbewusstsein - 1

Die Mülltrennung steht dabei ganz oben auf der Liste der eigenen Umweltschutzaktivitäten und rund 90 Prozent der Befragten versuchen im Alltag, Energie und Wasser einzusparen. Darüber hinaus ist auch die vermehrte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sehr beliebt. Bei den aktuellen Kraftstoffpreisen wird dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel erheblich geschont. Über ein Drittel nutzt zudem alternative Energien, entweder durch eigene Anlagen oder durch den Bezug von Ökostrom und Biogas.

Aber wie genau sehen es die Deutschen im Urlaub, wenn Erholung und vielleicht auch Bequemlichkeit im Vordergrund stehen? Auch hier stehen die Mülltrennung und -vermeidung an erster Stelle des bewussten Umgangs mit der Umwelt. Auf diese Art und Weise leisten 86,2 Prozent der Befragten auch im Urlaub ihren Beitrag und damit fast so viele wie zu Hause. Dabei achtet beispielsweise die Mehrheit der Umfrageteilnehmer vor allem darauf, ihren Abfall nicht in der Natur liegen zu lassen.

hotel.de - Umweltbewusstsein - 2

Im Urlaubsort sparen zwar nicht ganz so viele deutsche Touristen Energie und Wasser wie zu Hause, aber immerhin noch fast zwei Drittel. Hierzu gehören unter anderem die nur seltene Nutzung von Klimaanlagen oder ein besonnener Handtuch- und Wäscheverbrauch. Zudem reist die Hälfte ressourcen- und klimaschonend durch das Urlaubsland. Hier werden insbesondere die öffentliche Verkehrsmittel genutzt, statt mit einem Auto zu fahren. Aber auch die An- und Abreise gestalten viele umweltbewusst. Einige Umfrageteilnehmer gaben zudem an, Flugreisen weitestgehend zu vermeiden und beispielsweise mit der Bahn zu fahren.

Die Hälfte der Touristen achtet sogar darauf, eine Unterkunft zu buchen, die sich im Bereich Natur und Umwelt engagiert, sei es beispielsweise durch die Nutzung alternativer Energien oder ökologisch angebauter Speisen.

Die Ergebnisse der hotel.de-Umfrage zeigen, dass eine umweltbewusste Lebensweise nicht nur im Alltag, sondern auch im Urlaub wichtig ist. „Eine Chance für Hoteliers, einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und damit gleichzeitig für viele Gäste attraktiver zu werden“, so Reinhard Wick, Vertriebsvorstand bei der börsennotierten hotel.de AG.

Studie von Ulysses Web-Tourismus – Umsätze so hoch wie nie zuvor: 20,1 Mrd. Euro Umsatz im Online-Tourismus

(München, 16. Mai 2011) Das Tourismusjahr 2010 war aus Sicht der Branche ausgesprochen erfreulich. 2010 setzte die deutsche Tourismuswirtschaft insgesamt 48,05 Milliarden Euro um – soviel wie nie zuvor. Dies geht aus einer Untersuchung des Münchner Marktforschungsinstitutes Ulysses Web-Tourismus hervor. Gegenüber dem von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise stark betroffenem Jahr 2009 wuchs der Tourismusumsatz um rund 2,8 Milliarden Euro (+6,1%), während der Online-Tourismus im gleichen Zeitraum sogar um 7,9 Prozent auf nun 20,1 Milliarden Euro anstieg. Das bedeutet, daß in Deutschland inzwischen 41,7 Prozent aller im Tourismus erzielten Umsätze über webbasierte Lösungen erwirtschaftet werden. Im Endkonsumentenbereich (B2C) ist allein der Tourismus für über ein Viertel des gesamten deutschen Ecommerce von rund 50 Milliarden Euro verantwortlich.

Ulysses Web Tourismus - Studie 2011 - Chart 1

Die allgemeine Entwicklung des Tourismus war 2010 sehr vielversprechend. Die Deutschen selbst zeigten sich gewohnt reisefreudig. Von Krisenstimmung oder Auswirkungen der Krise konnte nicht die Rede sein. „Am besten entwickelten sich 2010 die Reiseveranstalter“, erklärte Ulysses-Chef Dominik Rossmann. Die deutschen Veranstalter konnten im Vergleich zu 2009 ein hervorragendes Umsatzwachstum von über neun Prozent auf rund 21,1 Milliarden Euro verzeichnen – auch das ein Rekordwert.

Die Transportbranche hingegen stagnierte, was vor allem der eher unterdurchschnittlichen Entwicklung des Flugsektors geschuldet war. Während sich der Linienflug noch einigermaßen positiv entwickelte, mußten vor allem die Billigflieger – struktur- und marktbedingt – erneut Einbußen hinnehmen. Auch die Hotellerie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus von fast sechs Prozent. „Hätte der Flugsektor 2010 nicht geschwächelt, wäre der Online-Gesamtumsatz sicherlich deutlich höher ausgefallen“, so Rossmann. „Denn bisher war gerade der Transportbereich stets die Lokomotive im Online-Tourismus.“ Befragt nach ihren Zukunftsaussichten und Prognosen ist sich die gesamte Branche zumindest darin einig, daß vor allem die sozialen Netzwerke eines der wichtigsten Investitionsfelder der nächsten Zeit darstellen. Die Dynamik in diesem Bereich war 2010 außergewöhnlich hoch und viele Unternehmen haben den Schritt inzwischen gewagt. „Als sehr vielversprechende Innovations- und Investitionsfelder gelten der M-Commerce und die Apps“, sagte Rossmann weiter. „Diese spielen vor allem bei den primären Leistungsträgern, also bei Hotels und im Transport, eine wichtige Rolle für Zukunftsinvestitionen.“

Transport schwächelt – Veranstalter online stark
Obwohl sich der Transportsektor eher schwach entwickelte, ist er nach wie vor für fast die Hälfte alle Online-Umsätze verantwortlich. Die Hotellerie entwickelt sich weiter sehr gut im Onlinegeschäft und erwirtschaftet mehr als ein Viertel aller touristischen Web-Umsätze. Die Veranstalter erzielten zwar das stärkste Online-Wachstum, liegen aber dennoch rund 0,5 Milliarden Euro hinter der Hotellerie. Das spiegelt sich auch in den Aussagen der Branche wieder. Befragt danach, was denn die profitabelsten Reiseleistungenseien, nannten 21,4 Prozent die reine Hotelleistung knapp vor der reinen Transportleistung (20,5%). Deutlich in der Einschätzung ist auch wieder die klassische Pauschalreise gestiegen, die in der Vergangenheit eher als unlukrativ betrachtet wurde. „Das Bild bleibt seit Jahren nahezu gleich“, so Rossmann, „die beiden Primärleistungen Transport und Hotel sind für rund die Hälfte der Touristiker stets die lukrativsten Leistungen. Dafür sprechen deren Einfachheit und Selbsterklärbarkeit. Alles was nicht kompliziert ist beim Buchen wird von den Kunden schnell verstanden und gerne angenommen.“ In bezug auf die Top-Tourismus-Trends 2011, äußerte sich die Branche recht eindeutig. Rund drei Viertel der Tourismusmanager nannten die Städtereisen gefolgt mit deutlichem Abstand von den Wellnessreisen. Was deren mittelfristige Zukunftschancen anbelangt, ist sich die Branche ebenfalls einig. Sowohl der Städte- als auch der Wellnesstourismus werden in ihrer Bedeutung in den nächsten drei Jahren abnehmen, während insbesondere der höherwertige Gesundheitstourismus, genauso wie der Abenteuer- und Kulturtourismussteigen werden.

Ulysses Web Tourismus - Studie 2011 - Chart 2

M-Commerce und Apps sind Investitionsfelder der näheren Zukunft
Die deutschen Reiseveranstalter erholten sich nach dem sehr schwierigen Krisenjahr 2009 hervorragend. Dies spiegelt sich auch in ihrer Online-Performance wieder. Für den Markt der Veranstalter hatte die Krise durchaus auch positive Effekte. Sie half bei der Marktbereinigung einerseits und drängt andererseits die Veranstalter dazu längst überfällige Änderungen in Angriff zu nehmen. Während manche Veranstalter das Jahr nicht „überlebten“ gingen einige gestärkt aus der Krise hervor. „Die Veranstalter haben in den letzten Jahren viel in ihr Online-Geschäft investiert und deutlich aufgeholt“, erklärte Dominik Rossmann, „es bleibt interessant zu beobachten wie es weitergeht“. Denn während die Veranstalter noch damit beschäftigt sind, den Abstand zu den anderen Branchen zu verringern, haben diese bereits damit begonnen neue Felder zu erschließen, wie den M-Commerce oder die Apps. „Die Veranstalter müssen aufpassen, hier nicht den gleichen Fehler zu machen wie schon vor zwölf Jahren im E-Commerce“, warnte Rossmann. „Ende der 90er haben viele von ihnen das Internet regelrecht verschlafen und dachten das sei nur ein Trend, der irgendwann vorbei ist.“ Die Hotellerie und die Transportbranche, und selbst die Online-Reiseportale, sind sich hingegen der kommenden Bedeutung von webbasierten Mobilanwendungen bewußt und basteln bereits an Lösungen.

Online-Reisebüros/Portale im Aufwind – fast 50%-Anteil
Der Online-Reisevertrieb entwickelte sich auch 2010 sehr erfolgreich. Die Online-Portale konnten weiter Marktanteile hinzugewinnen. „Mit knapp 47 Prozent wurde fast – aber noch nicht ganz – die Hälfte des touristischen Online-Umsatzes 2010 durch den Online-Reisevertrieb erwirtschaftet“, so Studienleiter Rossmann. „Wenn die Entwicklung weiter so voranschreitet, könnte schon in diesem Jahr mehr als die Hälfte aller Online-Umsätze über die Vermittler laufen.“

Allerdings ist der Online-Vertrieb bei der Art der vermittelten Leistungen unterschiedlich erfolgreich. Wie schon 2009 wurden auch 2010 rund 40 Prozent aller Portalumsätze durch die Vermittlung vonTransportleistungen erzielt. Die Portale konnten hier ihren Anteil nicht weiter ausbauen und stagnierten im gleichen Maße wie das auf die gesamte Transportwirtschaft zutraf. Sehr deutlich hingegen wuchs 2010 der Anteil von vermittelten Pauschalreisen, denn die Online-Portale erzielten fast 32 Prozent ihres Umsatzes dadurch. Dieser Wert stieg um ganze sechs Prozentpunkte und zeigt, daß das klassische Reisegeschäft für die Portale immer mehr zu einem wesentlichen Bestandteil ihres Umsatzes wird.

Das Dynamic Packaging (Baukastenprinzip) kommt insbesondere den großen Online-Reisebüros/Portalenzu Gute. Der Umsatzanteil der eigenerstellten Leistungen im Sinne eines Reiseveranstalters, die über Online-Reisebüros vertrieben wurden, wird hauptsächlich geprägt durch die großen Online-Portale und bewegt sich seit drei Jahren stabil um die 20 Prozent. Die Zahl der touristischen Portale schrumpfte auch 2010, was den inzwischen enormen Wettbewerb in der Branche widerspiegelt. „Äußerst interessant ist, daß Veranstalterleistungen zwar nur etwa 31 Prozent der Portalumsätze ausmachen, die Portale 2010 aber erstmals für mehr als die Hälfte aller online abgesetzten Veranstalterleistungen verantwortlich waren“, merkt Rossmann an. Daß die Portale den Veranstaltern ständig Online-Anteile abjagen, zeigt sich schon seit einigen Jahren. Waren 2003 die Portale für nur 33 Prozent aller Online-Umsätze von Veranstaltern verantwortlich, waren es 2007 bereits 43 Prozent und 2010 sind es schon bald 60 Prozent. Durch verstärkte Direktvertriebsmaßnahmen seitens der Veranstalter wird versucht diesem Umstand entgegenzuwirken, um wieder mehr Kontrolle über dieses Geschäftsfeld (zurück) zu gewinnen. Daher ist der Wert Jahr für Jahr ein wenig schwankend, der Trend spricht allerdings derzeit eindeutig für die Portale.

Ulysses Web Tourismus - Studie 2011 - Chart 3

Social Media sehr wichtig – aber nicht sehr umsatzträchtig
Mehrheitlich zwei Drittel der Tourismuswirtschaft ist sich darin einig, daß Social Media Elemente für ihr zukünftiges Online-Geschäft wichtig sind. Für immerhin 12,3 Prozent der Befragten sind diese Elemente sogar vonelementarer Wichtigkeit. Die Breite Mehrheit, insgesamt 80,3 Prozent der Befragten, bezeichnen sie als bedeutsam oder elementar. 6,6 Prozent sehen in Social Media Elementen lediglich eine überbewertete Modeerscheinung, die langfristig für das Online-Business bedeutungslos ist.

Interessant ist auch die sehr unterschiedliche Einschätzung des ökonomischen Erfolgsbeitrags von Social Media Elemente. Während sich die Transportwirtschaft zu fast zwei Dritteln darin einig ist, daß die Social Media Elemente zusätzlichen Umsatz generieren (können), sehen das die Veranstalter konträr. Die Online-Portale sind in ihrer Einschätzung indifferent. Befragt man die Branche explizit nach Umsatzgenerierungdurch das mobile Internet / Apps – der sogenannte M-Commerce – , so geben 69,9 Prozent an, darüber bisher kein signifikantes Umsatzplus erzielt zu haben. 14,7 Prozent hingegen bestätigten durch M-Commerce Maßnahmen schon Umsatz generiert zu haben.

Suchmaschinenmarketing „wau“ – Kundenbindung „lau“ – Social Media mit interessanter Zukunft
Der Werbemarkt hat sich in den letzten Jahren sehr deutlich verändert. Einerseits fließen immer mehr Budgets in die webbasierte Werbung und zum anderen spielt auch das Thema Social Media eine immer wichtigere Rolle, glaubt man den vielen Studien und Erfahrungsberichten. Insbesondere dieTourismuswirtschaft erhofft sich von Social Media Maßnahmen einen deutlichen Schub für ihr Onlinegeschäft, für ihre Marke und zu guter Letzt auch für ihren Umsatz. Ebenso das seit Jahren sehr stiefmütterlich behandelte Thema Kundenbindung versucht die Tourismusindustrie durch ein beherztes Social Media Engagement zu verbessern und zu emotionalisieren. „Das Thema emotionale Kundenbindung ist jedoch für die meisten Tourismusunternehmen nach wie vor eben kein Thema“, bemängelt Studienleiter Rossmann. „Insbesondere in nachhaltige Maßnahmen zur emotionalen Kundenbindung sollte in den nächsten Jahren investiert werden. Stattdessen aber wird mit aller Gewalt versucht Kunden durch Sonderpreise, Rabatte und Gutscheine zu binden“, erklärt Rossmann weiter. „Das aber hat sich bisher allenfalls nachhaltig auf die Kostenstruktur einiger Unternehmen ausgewirkt.“

Fast alle befragten Unternehmen (85,4%) haben schon einmal kostenpflichtige Online-Werbung eingesetzt, um so ihr eigenes Angebot zu vermarkten. Am häufigsten verwenden Portale kostenpflichtige Internetwerbung, mit einer Quote von 87,5 Prozent nutzen fast alle dieses Instrument. Die Reiseveranstalter legten 2010 deutlich zu, denn 85,7 Prozent griffen auf kostenpflichtige Online-Werbung zurück. „Die Veranstalter erhöhen sukzessive ihren Online-Werbedruck und schließen zu den Online-Portalen auf“, erläutert Rossmann die Entwicklung. „Hier läßt sich erkennen, daß sie den Online-Reisevertrieb den Portalen nicht kampflos überlassen wollen.“

Befragt man die Tourismuswirtschaft welches Online-Werbemittel das wirksamste ist, ist sich die Branche seit Jahren mit überwiegender Mehrheit einig. Über 60% sehen das Suchmaschinenmarketing (SEO/ AdWords/ AdSenses) als erfolgreichstes Medium an, allerdings ist dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozentpunkte gesunken. Mit deutlichem Abstand folgt der Newsletter, den rund 15 Prozent als am wirksamsten für ihre Belange betrachten. Die Hälfte der Branche sieht auch in Zukunft das Suchmaschinenmarketing als am erfolgreichsten, allerdings schätzen rund 20 Prozent Social Media Maßnahmen und mobile Applicationen (Apps) als am zweitstärksten in Zukunft ein. Beiden Werbeelementen bescheinigt die Branche mittelfristig das größte Wachstum.

Das komplette Werk „Web-Tourismus 2011“, besteht aus 7 Modulen, die individuell zusammengestellt werden können. Die gesamte Studie (alle Module) hat 535 Seiten und 363 Farbabbildungen. Die Studie und ihre Module sind als Ringbuch bei Ulysses Web-Tourismus zu beziehen.

Hotelmarketing – Interview mit Revenue-Management-Experte Bruno Wolf: „Wer Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen“

(Frankfurt am Main, 11. Mai 2011) Der Mix macht’s: Beim elektronischen Zimmervertrieb machen es die Hotelketten vor und nutzen GDS, Online-Reisebüros und traditionelle Offline-Vertriebswege gleichermaßen. Entscheidend dabei sei die Ratenparität, betont der sehr erfahrene Hotelmarketing-Berater Bruno Wolf im Interview.

Hotelmarketing-Koryphäe Bruno Wolf: Ein Hotel, das das Prinzip der Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen!

Hotelmarketing-Koryphäe Bruno Wolf: Ein Hotel, das das Prinzip der Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen!

Herr Wolf, die Revolution im Buchungsgeschäft geht ja immer noch weiter. Wer wird siegen: die Hotels mit ihren eigenen Buchungstools, Hotel-Buchungsportale wie z.B. hrs.de, die Online-Reisebüros oder die GDS?
Bruno Wolf: „Ich hoffe, dass die Hotels mit ihren eigenen Websites – mit allen Möglichkeiten, die es dem Kunden vereinfachen zu suchen, zu planen und zu buchen – werden klar an Gewicht gewinnen. Schon aus den so wichtigen Rentabilitätsgründen. Allerdings werden die GDS, die stationären und Online-Reisebüros Ihren Stellenwert auch in Zukunft behalten. In diesem Fall ist der richtige Mix absolut wichtig. Auch hier sind die großen Hotelketten klare Vorreiter und die Mittelständler sollten hier etwas mehr über ihren Tellerrand schauen und sehen was die Grossen tun und es dann für sich besser, schneller und persönlicher machen. Dann siegen alle Beteiligten!“

Immer mehr Hoteliers versuchen händeringend mehr Buchungen über die eigenen Websites zu generieren – und schrecken dabei nicht vor überbordendem Zeitaufwand für Facebook oder wenig rentablen Marketingaktionen bei groupon.com zurück. Bringt das denn etwas?
Wolf: „Das hängt wohl sehr vom einzelnen Hotel ab. Um es gleich vorwegzunehmen: Von Groupon oder ähnlichen Businessmodellen halte ich sehr wenig. Die Hotellerie wird überschüttet damit und nur wenige blicken bei diesem extremen Überangebot von sogenannten Distributionsplattformen noch durch!
Zum Thema Social Media, also Facebook, Twitter etc: Das Ganze muss man sehr differenziert sehen. Ein Standard-Stadthotel oder Airport-Hotel braucht diese Kanäle ganz bestimmt nicht, denn es gibt viel zu wenig zu kommunizieren. Und es gibt nichts schlimmeres als Facebook-Seiten, die nicht laufend gepflegt werden und mit neuen, für die Nutzer interessanten Informationen belebt werden.
Ein Luxusresort, ein Trendhotel etc. kann durchaus seinen Vorteil bei diesen Medien nutzen. Man kann neue Trends oder Angebote, die sich laufend verändern, sehr schnell an diese Nutzergruppe kommunizieren. Mit traditionellen Medien wie Broschüren oder mit Reiseveranstaltern kann man das nur sehr eingeschränkt.
Diese Diskussion kann aber leicht abendfüllend sein …“

Ratenparität spielt bei vielen Hotels offenbar immer noch nicht eine gewichtige Rolle. Warum wollen die Hoteliers einfach nicht dazu lernen?
Wolf: „Ein Hotel, das das Prinzip der Ratenparität nicht begriffen hat, hat die neue Distributionswelt nicht begriffen! Das ist als ob ich einem Kunden am Telefon sagen würde: Gehen Sie auf die Website xy, denn dort bekommen Sie das Zimmer günstiger als bei uns direkt … Und dann stellt auch noch das leidige Provisionsproblem. Diese Diskussion habe ich fast täglich mit vielen Hotelkunden.
Was ich allerdings keineswegs empfehlen kann, ist die sogenannte Verfügbarkeitsparität! Wieso sollte ein Hotel einem Vertriebskanal mit weit überzogenen Provisionssätzen – und davon gibt es leider viele! – die gleiche Verfügbarkeit wie einem korrekten, partnerschaftlichen nach dem Reisebüromodell vorgehenden Vertriebspartner geben? Wieso soll die Hotelbranche, genau wie das Airlines schon immer erfolgreich praktiziert haben, und komischerweise vom Kunden seit vielen Jahren als etwas marktgegebenes akzeptiert haben, auch in Zukunft so unprofitabel arbeiten?
Das ist die Diskussion bei der HSMA!“

Der “Hospitality Jungle” wird immer dichter – jeden Tag kommen neue Buchungsportale oder neue wichtige Funktionen heraus – wer hat da noch den Durchblick?
Wolf: „Nach meiner mehr als 17-jährigen Erfahrung bei Marriott muss ich erkennen, dass nur die bei solchen großen Hotelketten angesiedelten Distributions- und Revenue-Manager die wahren Fachleute sind – wenn ich ehrlich bin … Es ist sogar für diesen Personenkreis fast unmöglich, immer auf dem Laufenden zu bleiben und die Spreu vom Weizen zu trennen. Meistens testet man bei den Großen der Branche im kleinen Rahmen mit einzelnen Hotels und entscheidet dann nach einigen Monaten, ob man das auf höherer Ebene weiterführt oder ob man das lautlos sterben lässt. Meist ist das Letztere der Fall!
Bevor man aber überhaupt solche Tests durchführt, erwägt man zuallererst ganz genau ob und wie man mit dem Vertriebskanal zusammenarbeitet und ob dieser überhaupt Profitabilität verspricht. Leider haben die Mittelständler diesen Luxus nicht und machen hier leider sehr oft große Fehler und merken, genau wie die Großen auch irgendwann, daß es der falsche Weg war. Aber dann ist es entweder zu spät und das Hotel hat sehr viel Geld verloren oder man kommt aus Verträgen kurzfristig nicht heraus.“

Es heißt ja öfters, Hotelbewertungen seien ein wichtiger Treiber für Onlinebuchungen. Jetzt berichten immer mehr Leitmedien wie zuletzt die “Bild” über manipulierte Rezensionen. Verlieren Bewertungsportale wie trivago.com oder holidaycheck.de dadurch wieder an Bedeutung?
Wolf: „Ich persönlich bin ein großer Verfechter von Bewertungsportalen, denn es hat sich mittlerweile in der breiten Bevölkerung durchgesetzt. Man bewertet inzwischen alles, was auch nur im weitesten Sinn mit Service zu tun hat. Ob das jetzt die Hotelbranche, Kliniken, Ebay, Myhammer, Ärzte, Lehrer etc. sind.
Natürlich bleibt es nicht aus, daß – wie überall im Leben – auch mal Missbrauch getrieben wird. Aber ich denke, der Prozentsatz ist im untereren Rahmen und der User kann meiner Meinung nach auch sehr gut unterscheiden, ob eine Hotelkritik berechtigt ist oder nicht. Er liest ja meistens eine ganze Auswahl von Bewertungen und wenn 98 Prozent gut sind und zwei Prozent schlecht oder nicht so positiv, dann kann er als mündiger Kunde sehr wohl entscheiden ob er das Hotel nun bucht oder nicht und weiß auch, dass es keine hundertprozentigen Hotels gibt.
Auch vor den Zeiten des Internet galt das alte Motto, dass man ein Hotel besser auf Empfehlung bucht.
Ich habe einen Hotelkunden, der Bewertungen absolut hervorragend findet und all seine Qualitäts- und Servicebemühungen danach ausrichtet. Die Mitarbeiter sind unglaublich motiviert und können es gar nicht erwarten, dass ich ihnen laufend ihren Stand mitteile und auf Bewertungen intern und extern reagiere. Ich denke, ‚Reputation Management’ ist auch in Zukunft absolut wichtig und der Markt wird schlechte Bewertungsportale, welche nicht genug auf Missbrauch kontrollieren, von der Bildfläche verschwinden lassen!“

Bruno Wolf war seit 1992 zunächste für Renaissancem später für Marriott als Director International eCommerce Distribution tätig. Seit 1. Januar agiert er als selbstständiger Hotelberater mit Sitz in Frankfurt/Main. Wolf gilt als einer der führenden Experten für elektronischen Zimmervertrieb.

Spitzentechnik für den mobilen Reisevertrieb – GIATA bringt buchbare Reisekataloge auf’s iPad

(Berlin, 12. Mai 2011) Die Zukunft des Reisevertriebs ist digital: Mit über einer halben Million verkauften iPads in Deutschland bieten sich für Reiseveranstalter, Portale und Reisebüros neue professionelle Absatzwege. Bis Ende 2012 soll es mehr als zwei Millionen iPads hierzulande geben. Der Berliner Content-Lieferant für die Touristik GIATA setzt hier an und startet nun mit „GIATA CatPad“ eine weitere innovative Anwendung für den Reisevertrieb. Hierbei handelt es sich um nichts weniger als die Darstellung der bereits existierenden blätterbaren Flip-Cats auf dem iPad. Über 1.000 (Print-)Kataloge werden originalgetreu und lupenrein scharf dargestellt. Jeder Veranstalterkatalog verfügt über ein interaktives Inhaltsverzeichnis, Hilfestellungen sowie Lesezeichen- und Zoomfunktion. Obendrein ist die iPad-Anwendung optional mit der Buchungsstrecke des Reisevertriebs verknüpft – vom iPad kann somit direkt über die Webseite des Veranstalters oder Portals gebucht werden. Aktuell stehen über 1.000 Kataloge zum Download zur Verfügung.

GIATA CatPad
 
Die individualisierte iPad-App wird mit ausgewählten Reisekatalogen vorab befüllt und ständig aktualisiert. Für Reisebüro-Ketten und -Kooperationen gibt es eine spezielle App, die sich über eine Code-Eingabe für jedes Reisebüro der Kette oder Kooperation individualisieren lässt. Der Clou ist die vakanzgeprüfte Anzeige der Preise und die direkte Verlinkung in die Buchungsstrecke des Veranstalters, Reisebüros oder Portals. Diese wird innerhalb der App im Browser auf Hotel-Ebene geöffnet und ermöglicht es dem Kunden somit direkt aus der iPad-App heraus zu buchen.
 
Die Vorteile von „GIATA CatPad“ liegen auf der Hand: Kunden können Reisen zuhause auf dem iPad in Ruhe aussuchen, Vakanzen prüfen und sofort buchen. Im mobilen Vertrieb eignet sich die iPad-App für emotional betonte Präsentationen. Die multimediale Darstellung bietet eine sehr flexible Produktdarstellung – die vielfältigen Funktionen des iPad von Apple gelten unter den modernen Tablet-Handhelds bislang als unübertroffen.

iPad-User können die App direkt hier abrufen: http://itunes.apple.com/br/app/giata-catpad-reisekataloge/id400185323?mt=8

Alle Fachinformationen über „GIATA CatPad“ sind hier abrufbar: http://www.giata.de/de/produkte/fuer-reisebueros-portale-und-affiliates/giata-catpad.html

Die GIATA GmbH wurde 1996 in Kassel gegründet und hat heute mit über 150 Mitarbeitern ihren Hauptsitz in Berlin. Gesellschafter sind drei Privatpersonen aus Deutschland sowie die Sabre-Holding (Dallas/USA). GIATA ist international als Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger gefragt. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören namhafte Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelbeds, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt GIATA für Verteilung von Bild- und Textdaten der von den Veranstaltern vertriebenen 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros, in allen namhaften CRS/GDS (Amadeus, Sabre, Travelport) sowie allen relevanten Internet-Booking Engines und namhaften Reiseportalen. Seit November 2006 bietet GIATA neben den klassischen Veranstalterbeschreibungen zusätzlich auch über 35.000 unique Hotelbschreibungen (Fließtexte in acht Sprachen) sowie Fact-Sheets (in weiteren 22 Sprachen) und Hotelbilder via XML an. Der „Multilingual Hotel Content“ wird zum Beispiel auf hotelopia.com präsentiert.

Hotelmarketing – Social Media: ROI ungewiss

(Wien, 11. Mai 2011) Social Media haben aktuell nur die wenigsten Unternehmen im deutschen Sprachraum auf der Agenda. Auf der Prioritätenliste von IT- und Marketing-Entscheidern finden sich die Netzwerke weit hinten, sollten sie überhaupt Thema sein. Wie die Unternehmensberatung Capgemini aufzeigt, besteht an den sozialen Medien zwar auch in Firmen zunehmend Interesse und Informationsbedarf. Die meisten scheuen jedoch zusätzlichen Aufwand und Kosten. Schließlich benötigt im Social Web jedes Unternehmen seinen individuellen Maßanzug.

“Social Media ist ein breites Thema, das nicht einfach implementiert werden kann”, sagt Capgemini-Experte Omri Bergmann gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext. “Jede Firma muss ihr eigenes Potenzial erkennen und jeder Auftritt muss maßgeschneidert sein.” Laut dem Datendienstleister Gartner haben jedoch auch 2015 noch immer rund 80 Prozent der Unternehmen keine durchgängige Social-Media-Strategie. Zwar beschäftigen sich einige Betriebe mittlerweile sehr intensiv mit dem neuen Kommunikationskanal. Die weit verbreitete Unsicherheit ist jedoch womöglich nicht unbegründet.

Ein Return on Investment (ROI) ist für die meisten Firmen im Social Web nach wie vor eine ungewisse Komponente, die viele vor höheren Engagements zurückhält. Zudem zeigen gerade junge User, die Unternehmen in Social Networks in der Regel zu erreichen suchen, Firmen und ihren Marken etwa bei Facebook häufig die kalte Schulter. Die weltgrößte Community ist mittlerweile allgegenwärtig. “Social Media ist aber nicht nur Facebook”, meint Bergmann.

Business-Relevanz unerkannt
Nur die wenigsten Unternehmen erkennen derzeit das Potenzial der Netzwerke für ihr Geschäft. Den meisten fehlt die Verbindung zu Business-relevanten Themen, wobei laut Capgemini eine Verknüpfung der Social Networks mit Business-Benefits möglich ist. Den Angaben nach werden 74 Prozent der Kaufentscheidungen von anderen Usern auf den Plattformen beeinflusst. 14 Prozent der Konsumenten finden Capgemini zufolge außerdem offizielle Unternehmenswerbung als glaubwürdig.

In den meisten Betrieben ist das Marketing für Social Media verantwortlich, gefolgt von der IT. Rund ein Drittel hat seine Kompetenzen hingegen nicht klar definiert, ein weiteres Drittel hat keinen Zuständigen für den Bereich. Die Unternehmen sind sich weitgehend darüber einig, dass auch sie um das Thema nicht mehr herumkommen und sich damit auseinandersetzen müssen. Für sie bedeutet Social Media aber auch Investment – ob in der IT, im Marketing oder der PR. Gewinnbringendes Potenzial und Kostenbremsen orten die Firmen vor allem in den Bereichen Marketing und Kundenservice, aber auch in der internen Kommunikation, Human Resources, Knowledge Management und Product Development.

hotel.de Preis-Leistungs-Index: Kundenzufriedenheit im Westen gestiegen – München weiterhin Schlusslicht

(Nürnberg, 11. Mai 2011) Führungswechsel in den deutschen Top 20: Westdeutsche Städte holen im Preis-Leistungs-Verhältnis von hotel.de auf. Die Berliner Hotellerie behauptet sich trotz höherer Kundenzufriedenheit im Ranking. Im Vergleich der deutschen Großstädte zeigten sich die Übernachtungsgäste mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der Hoteliers in Dresden besonders zufrieden. Sie wählten das Elbflorenz mit 7,99 Punkten auf Position 1 der Top 20, gefolgt von Chemnitz, dem vormaligen Spitzenreiter. Gegenüber der vorherigen Beurteilung verringerte sich hier die Wertung von 8,09 auf 7,96 und somit das Ranking auf Platz 2. Halle an der Saale behauptete den dritten Platz, knapp vor der Nachbarstadt Leipzig.

hotel.de-Top 20-Städte in Deutschland

Deutlich aufgeholt haben die Städte der alten Bundesländer, allen voran Oberhausen. Die kreisfreie Stadt aus dem Ruhrgebiet machte zwei Plätze auf Rang 6 gut. Die Hotellerie von Augsburg verbesserte sich sogar um drei Positionen auf den 9. Platz. Der Rheinmetropole Düsseldorf bestätigten die Buchungskunden einen Platz im Mittelfeld. Hier wird es nicht nur in den kommenden Tagen beim Eurovision Song Contest 2011 spannend, sondern auch darüber hinaus, wenn noch vermehrt internationale Übernachtungsgäste ihre Hotelbewertungen vornehmen.

In Freiburg/Breisgau waren die Gäste mit der gebotenen Leistung im Verhältnis zum Zimmerpreis weniger zufrieden. Für die an der Dreisam liegende Stadt im Breisgau genügte eine Beurteilung von nunmehr 6,97 nicht mehr für einen Verbleib in den deutschen Top 20. Dafür ist die Hansestadt Bremen wieder im Ranking vertreten. Das auch bei ausländischen Touristen sehr beliebte München bleibt das Schlusslicht unter den zwanzig besten Großstädten in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis.

hotel.de-Top 20-Metropolen weltweit

Tallin, die Kulturhauptstadt 2011, erreichte die Spitzenposition beim Vergleich der Metropolen weltweit. Die Hauptstadt Estlands, die bereits in diesem Frühjahr mit einer Vielzahl kultureller Angebote lockt, verbesserte sich bei der Betrachtung der 2- bis 5-Sterne-Hotellerie mit einem Anstieg von 7,68 auf 7,86 Punkten gleich um drei Plätze. Mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis in Hanoi waren die hotel.de-Buchungskunden zwar etwas weniger zufrieden, nach 7,85 Punkten im Februar gelang den Hoteliers der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi mit einer aktuellen Beurteilung von 7,81 allerdings noch ein guter zweiter Platz, gefolgt von Wilna.

In der Hauptstadt Tschechiens waren die Hotelgäste im Vergleich zur vorherigen Wertung zwar deutlich zufriedener mit der gebotenen Leistung im Verhältnis zum geforderten Preis, dennoch konnte Prag keinen Platz gut machen. Der Berliner Hotellerie bescheinigten die hotel.de-Buchungskunden ebenfalls ein verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis, doch auch hier gab es keine Positionsveränderung im internationalen Ranking. Der Grund: In vielen Metropolen waren die Gäste zufriedener mit dem, was ihnen für ihr Geld im Hotel geboten wurde.

Mexiko-Stadt und Luxemburg genügten die aktuellen Bewertungen von 6,77 und 6,89 dieses Mal nicht für eine Aufnahme in die Top 20. Stattdessen befinden sich die finnische Hauptstadt Helsinki und Seoul unter den Metropolen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Während die ewige Stadt Rom und Athen, eine der ältesten Städte Europas, das internationale Ranking nur knapp verpassten, sind Paris, London und vor allem Moskau mit nur 5,77 Punkten weit abgeschlagen.

Der Preis-Leistungs-Index von hotel.de, eines der seriösen Marktforschungsinstrumente, wertet die Gästebewertungen der buchbaren Zwei- bis Fünf-Sterne-Hotels aus. Bewerten können nur Gäste, die auch vor Ort waren – und dies nach einem Punktesystem (0 bis 10) u.a. für Zimmerqualität und Freundlichkeit des Personals.

American Express Business Insights: Touristen kehren nach Europa zurück

(Frankfurt am Main, 10. Mai 2011) Vor allem Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland und das Luxussegment haben Europas Hotels wieder steigende Umsätze beschert. Insgesamt sind die Ausgaben nach der Wirtschaftskrise gestiegen. Die Märkte in Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben sich am besten entwickelt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von American Express, die den Hotelsektor in den fünf größten europäischen Märkten – Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien – betrachtet. Analysiert wurde die Entwicklung von 2007 bis zum Ende des ersten Quartals 2011.

Die europäische Hotelindustrie zeigt Anzeichen stetigen Wachstums, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht wurde. Im vergangenen Jahr sind die Ausgaben für Hotels in Europa um sieben Prozent gestiegen. Im ersten Quartal 2011 ist bereits ein Wachstum um vier Prozent erreicht worden – noch vor der Hochsaison im Sommer.

Großbritannien ist größter Gewinner
Von den fünf größten europäischen Märkten ist der in Großbritannien am stärksten gewachsen: Dort stiegen die Ausgaben für Hotels im vergangenen Jahr um 10 Prozent. Damit befinden sie sich in Großbritannien, Frankreich (7 Prozent) und Deutschland (4 Prozent) fast wieder auf dem Niveau von 2008. Spanien (8 Prozent) und Italien (4 Prozent) wurden von der Rezession stärker getroffen und erholten sich langsamer. “Das starke Wachstum im europäischen Hotelsektor ist eine gute Nachricht in einem Umfeld, in dem das Vertrauen der Verbraucher weiter gering ist und das Wirtschaftswachstum auf wackligen Beinen steht”, sagt Sujata Bhatia, Vice President Business Insights Europe bei American Express. “Das trifft vor allem auf Großbritannien zu, wo die Touristen aus dem Ausland wieder mehr Geld ausgeben und so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft leisten. Das Interesse an Großbritannien ist derzeit weltweit größer als sonst. Verstärkt wurde dies sicherlich durch die Vorberichterstattung zur königlichen Hochzeit.”

Touristen kehren nach Europa zurück
Die Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland haben in 2010 das zweistellige Ausgabenwachstum über alle Märkte hinweg angetrieben. Sie stellen derzeit ein Drittel aller Freizeitreisenden, nachdem sie während der Krise Europa fernblieben. Ihre Hotelausgaben befinden sich bereits wieder auf dem Niveau von 2008. Pro Aufenthalt gaben sie 88 Prozent mehr aus als die europäischen Urlauber, nicht zuletzt da es sich meist um längere Aufenthalte handelte. In Italien (15 Prozent), Spanien (14 Prozent) und Frankreich (13 Prozent) sind die Ausgaben von Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gestiegen. Mit jeweils 12 Prozent war der Zuwachs in Großbritannien und Deutschland jedoch nur unwesentlich geringer. Quellmarkt der Reisen ist vor allem Nord-Amerika. Auch 2011 sorgen die Touristen aus dem nicht-europäischen Ausland für Wachstum: Im ersten Quartal blieb das Gesamtwachstum durch nicht-europäische Touristen mit 12 Prozent über alle Märkte hinweg stark. Die Ausgaben von Europäern blieben konstant. Sowohl für europäische als auch nicht-europäische Touristen war Frankreich im vergangenen Jahr das beliebteste Reiseziel und hat damit Großbritannien überholt. Deutschland belegt unter den europäischen Touristen Platz vier auf der Beliebtheitsskala, bei den nicht-europäischen Touristen kommt Deutschland auf den fünften Platz.

Luxus erlebt ein Comeback
Ein positives Signal für die europäische Wirtschaft ist der bedeutende Zuwachs bei den Ausgaben für Luxus- bzw. 5-Sterne-Hotels. Über alle Märkte hinweg sind die Ausgaben für Luxushotels im vergangenen Jahr um durchschnittlich 9 Prozent gestiegen. Bei den gehobenen Hotels stiegen sie nur um 3 Prozent, bei den Hotels mit bis zu 3 Sternen sogar nur um 2 Prozent. In Deutschland sind die Ausgaben im Luxussegment um drei Prozent gestiegen, im gehobenen und mittleren Segment um 1 bzw. 2 Prozent. Dabei hat sich nicht die Anzahl der Reisenden erhöht, sondern die Ausgaben pro Kopf. Das heißt, Luxus-Reisende sind besonders ausgabefreudig. Dies liegt zum einen natürlich an wieder höheren Zimmerpreisen, aber auch an Upgrades und längeren Aufenthalten. Einzige Ausnahme ist hier Spanien. Hier stieg die Anzahl der Reisenden, nicht die Pro-Kopf-Ausgabe.

Neue “Generation Y” zunehmend zu Gast in Luxushotels
Insbesondere eine Altersgruppe hat das Wachstum beflügelt: Die sogenannte “Generation Y” (die 20- bis 30-Jährigen) gibt heute 20 Prozent mehr Geld für eine Hotelübernachtung aus als vor der Rezession – in den ersten drei Monaten dieses Jahres 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der Generation Y-Reisenden übernachtete in Luxus- und Mittelklassehotels. “Die Generation Y macht zwar nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus, hat der Krise jedoch weitestgehend getrotzt. Ihr steht immer mehr Geld zur Verfügung, und die Mitglieder dieser Generation verhalten sich bereits jetzt wie Reisende aus dem Premium-Segment”, sagt Bhatia. Gen Y Reisende sind auf sozialen Aufstieg und nicht auf Sparen bedacht. Für Restaurantbesuche geben sie 20 Prozent, im Handel rund 15 Prozent mehr aus als andere Segmente. Zwei von drei Reisenden stammen von außerhalb Europas. Sie sind zu 42 Prozent weiblich. Ihre beliebtesten Reiseziele waren Großbritannien, Frankreich und Italien. Wie zu erwarten, ist diese Gruppe sehr stark im Online-Segment anzutreffen.

Geschäftsreisen in Europa nehmen zu
Auch Geschäftsreisen haben an Bedeutung gewonnen: Derzeit machen Business Travelers ein Drittel aller Reisenden in Europa aus. In Deutschland sind es sogar fast 50 Prozent. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausgaben von Unternehmen für Hotelaufenthalte um insgesamt 10 Prozent, im ersten Quartal 2011 um 4 Prozent. Das Wachstum wurde vor allem durch die steigende Zahl von Reisenden angekurbelt, weniger durch höhere Ausgaben pro Kopf. “Bei den Unternehmensausgaben für Geschäftsreisen haben wir einen langsameren Rückgang und eine schnellere Erholung beobachtet, was zeigt, wie wichtig Geschäftsreisende für den Aufschwung im europäischen Hotelsektor sind”, so Bhatia. “Wir verfolgen mit großem Interesse, ob die Technologien für virtuelle Meetings, die in der Rezession zum Einsatz kamen, für Geschäftsreisende Normalität geworden sind.”

Als Teil der Global Merchant Service Organization von American Express liefert American Express Business Insights detaillierte und praxisnahe Einblicke in Kunden- und Geschäftsausgaben bezogen auf Unternehmen, Branchen und Regionen. Dabei stützt sich American Express Business Insights auf die Transaktionsdaten des American Express Netzwerkes mit über 92 Millionen Karten in über 125 Märkten.

Beherbergung: Übernachtungen steigen um März um 3%

(Wiesbaden, 10. Mai 2011) Im März 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 25,2 Millionen Gästeübernachtungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von drei Prozent gegenüber März 2010. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um elf Prozent auf 4,1 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um zwei Prozent auf 21,1 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis März 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 66,5 Millionen. Davon entfielen 55,3 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 11,2 Millionen auf ausländische Gäste (+9%).