Tagesarchiv: 31 Mai 2011

JOI-Design kreiert neues Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom

(Heringsdorf auf Usedom/Hamburg, 31. Mai 2011) Es ist eine gelungene Hommage an die kaiserzeitliche Seebäderkultur auf Usedom: Highlight des 187 Zimmer, Suiten und Apartments zählenden Steigenberger Grandhotels and Spa Heringsdorf ist das rund 2.000 Quadratmeter große, luxuriöse „Baltic Sea Grand Spa“. Design, Konzept und Kreation des neuen Spitzenresorts stammen von Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk, den international gefragten Hoteldesignern von JOI-Design aus Hamburg. Mit einem 20 Meter langen Außenbecken sowie einem Vitalpool mit gesundheitsorientierter Wirkung, verschiedenen Saunen und Dampfbädern, einer Sauna für Damen, einem großzügigen Fitnessbereich und dem Spa-Bistro ausgestattet, ist das „Baltic Sea Grand Spa“ wegweisend für Ostsee-Resorts. Betrieben wird das Hotel von der nun 77 Häuser zählenden Steigenberger Hotels AG mit Sitz in Frankfurt am Main. Investoren und Projektentwickler sind die Resort Hotel Kaiserbad GmbH & Co. KG/Chamartín Meermann Immobilien AG aus Berlin sowie die ID&C International Development & Consulting aus Kassel.

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – „Baltic Sea Grand Spa“ (Fotomontage: JOI-Design)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – „Baltic Sea Grand Spa“ (Fotomontage: JOI-Design)

 
Das Wellness-Konzept fußt auf vier Säulen: Zunächst erklären Berater den Spa-Besuchern in einem ausführlichen Erstgespräch mit Vitalitätscheck, welche Anwendungen sinnvoll sind, damit sie ihre ganz persönlichen Ziele erreichen. Danach steht zur Wiedergewinnung oder Verbesserung der körperlichen Fitness Bewegung – auch in kleinen Gruppen oder mit einem Personal Trainer – auf dem Programm. Die dritte Säule besteht aus Kosmetikbehandlungen und Massagen, die je nach dem angestrebten Ziel der Gäste entspannend oder belebend auf Körper und Geist einwirken. Die vierte, abschließende Säule bildet die genussvolle und gleichzeitig gesunde Küche des Steigenberger Grandhotel and Spa – u.a. im Spa-Bistro „Hiiumaa“, das einen Bartresen in Bootsform und ein herrliche Außenterrasse bietet.
 
Bereits bei der Anfahrt auf das Steigenberger-Resort fühlt sich der Gast angenehm zurückversetzt in die Ära der kaiserlichen Seebadkultur. Die gut erhaltenen, eleganten Bäderarchitekturvillen an der fast zehn Kilometer langen Strandpromenade lassen noch heute erkennen, warum Heringsdorf schon zu Zeiten Wilhelm II als Kaiserbad mit ganz besonderem, maritimem Flair bekannt war. Das großzügig angelegte neue Steigenberger Resort fügt sich so nahtlos in seine architektonische Umgebung ein, als hätte es schon immer an diesem Ort gestanden. Auch beim ersten Betreten der großen Eingangshalle wird man von einer so warmen Atmosphäre empfangen, dass man sofort das Gefühl bekommt, zu Gast bei Freunden zu sein.

Etwas versteckt hinter dem Kamin, der als zentraler Punkt in einer an Korallen und Strand erinnernde Steinverkleidung eingebettet ist, eröffnen sich dem Besucher weitere Räumlichkeiten der großen Lobby. Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation bildet die Bar. Die weichen, Leder gepolsterten Fronten des Tresens vermitteln ein gewisses Understatement und sorgen so für eine diskrete Atmosphäre, die sich auch in den wohlig lichtdurchfluteten Seitenbereichen widerspiegelt. Weiße Holzshutter erinnern in moderner Übersetzung an die Zeiten des Kaiserbads. Wünscht er es noch etwas ruhiger und privater, kann sich der Gast ein paar Stufen herunter in die hauseigene Bibliothek begeben.

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – Zimmer-Konzepte (Fotomontage: JOI-Design)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – Zimmer-Konzepte (Fotomontage: JOI-Design)

Etwas hungrig spaziert der Besucher in die Restaurants „Lilienthal“ oder zum feineren À la Carte-Dining ins „Seaside“, das mit seinen weißen Kronleuchtern und dem verspielten Teppich fast wie eine feine englische Teestube „anno dazumal“ aussieht. Rustikaler Chic dagegen im Weinsalon: Eyecatcher ist hier die gläserne mit Weinflaschen bestückte Trennwand, die neben dem schönem großen Holztisch und seinen an Natur erinnernden Leuchten perfekt zur Geltung kommt. Für den kleinen Hunger bietet sich das „Waterfront“-Bistro als idealer Ort für ein Glas Champagner und eine Schale Meeresfrüchte an.

Maritim geht es dagegen in den Zimmern des Grandpalais zu, was sich schon an den Fluren mit seinen blau-weißen Wänden und den wie Taue aussehenden Verzierungen im braunen Fischgrät-Teppich erkennen lässt. Hier vereinen sich alle Strömungen, die der Gast bereits in den öffentlichen Bereichen entdecken konnte. Große Kissen auf dem weißen Holzbett sorgen für eine warme gemütliche Atmosphäre, ergänzt durch das in Weiß, Dunkelblau und Crème gehaltene Mobiliar. Eine Reminiszenz an alte Zeiten stellt das große mit geschwungenen Ornamenten versehende Regal dar. Es gleicht einem alten Bilderrahmen und lässt so den „neumodischen Flatscreen-TV“ sehr dezent aussehen. Komplementär zu dem in Blau gehaltenen Zimmer ist das Badezimmer in einen gelb-orangenen Sonnenton getaucht. Privatsphäre wird hier großgeschrieben. Dusche, Bad und Toilette sind jeweils durch Milchglas abgetrennte Bereiche und auch der Zugang ist nicht vom Flur sondern direkt vom Bett aus.

Über JOI-Design – JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

Dometic feiert: 10 Mio. Kühlschränke aus Siegen rund um den Globus im Einsatz

(Siegen, 31. Mai 2011) Egal, ob in Shanghai, Singapur, New York, Berlin, auf hoher See im Atlantik oder am Campingplatz, die einen nutzen ihn als Minibar im Hotel oder Kreuzfahrtschiff, die anderen als Kühlschrank in ihrem Reisemobil oder Caravan. Die lautlosen Wohltäter der Siegener Dometic Group sind nahezu überall rund um den Globus im Einsatz. Jetzt stand eine ganz besondere Seriennummer an. Am 27. Mai lief der zehnmillionste im Siegener Werk produzierte Absorberkühlschrank vom Band – eine starke Leistung. Würden zehn Millionen Kühlschränke aneinandergereiht, so reichte die Strecke von Siegen nach Lissabon und weiter bis nach Stockholm, einmal quer durch Europa. Zur Feierstunde am Freitag kamen unter anderem der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, Paul Breuer und der Bürgermeister der Stadt Siegen, Steffen Mues.

Dometic: Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen Swarovski Elements verfeinert ist.

Dometic: Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen Swarovski Elements verfeinert ist.

Der Grundstein von Dometic wird 1923 gelegt, als zwei schwedische Studenten das Herzstück der heutigen Dometic Kühlschränke erfinden: Das Absorbersystem, die einzige Technik, die eine lautlose Kühlung ermöglicht. Diese bahnbrechende Idee erkannte der schwedische Electrolux Konzern und sicherte sich die Patente der beiden Studenten. In den 60er Jahren werden in Siegen die ersten Absorberkühlschränke unter dem Namen Siegas produziert, ehe 1973 Electrolux die Firma Siegas übernimmt. In den folgenden Jahren lag die Konzentration auf dem globalen Ausbau des Hotellerie- und Caravanmarktes mit Minibars bzw. Caravankühlschränken. Diese spezielle Nische der lautlosen Kühlung, ging als Idee um die Welt und unterschied sich zunehmend vom klassischen Haushaltssegment, so dass Electrolux diesen Geschäftsbereich ausgliederte und Dometic sich als Eigenmarke etablierte. 2011 beschäftigt die Dometic Group rund 6.600 Mitarbeiter weltweit, davon alleine 550 am deutschen Hauptsitz in Siegen, insgesamt sind es 1.500 Mitarbeiter in Deutschland. Am Standort in Siegen befindet sich die weltweit größte und modernste Produktionsstätte für Absorberkühlschränke. Täglich werden von Siegen im Schnitt zwei komplette Hotels mit Minibars ausgestattet, und das rund um den Erdball! Jedes Reisemobil, jeder Caravan weltweit hat mindestens ein Dometic Produkt an Bord. Zum Großteil ist dies der Absorberkühlschrank aus Siegen, zudem liefert Dometic heute mehr als 100 Spezialprodukte für die mobile Freizeit.

Joachim Kinscher, Executive Vice President der Dometic Group und Geschäftsführer von Dometic in Siegen: „Wir sind stolz, dass wir tagtäglich hunderttausende von Menschen mit erfrischenden Getränken aus unseren Kühlschränken Made in Germany verwöhnen können. 10 Millionen Kühlschränke sind eine stolze Leistung, und es werden täglich mehr! Heute vertreiben wir unsere Produkte in mehr als 100 Ländern.“

Neben den Feierlichkeiten am 27. Mai werden über den Sommer verschiedene Aktionen mit Kooperationspartnern durchgeführt und entsprechend in den Medien veröffentlicht. Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen “Swarovski Elements” verfeinert ist.

“Härtester Hoteltester Deutschlands” im Mauritzhof Münster: Olaf Trebing-Lecost erzählt sein Testerleben

(Münster, 31. Mai 2011) Manche Hoteliers fürchten ihn, manche hassen ihn, manche sehen ihn am liebsten von hinten, wenn er das Hotel wieder verlässt: Olaf Trebing-Lecost gilt als härtester Hoteltester Deutschlands. Er wird regelmäßig beschimpft, erfolglos verklagt, und doch hat er eine große Fangemeinde, die sein ehrliches Urteil schätzt. Soeben ist der Trebing-Lecost Hotelguide 2011 zum zehnten Mal erschienen und wurde der Presse im Hotel Mauritzhof Münster vorgestellt.

Olaf Trebing-Lecost im Mauritzhof Münster: Der nach eigenen Angaben "härteste Hoteltester Deutschlands" wird längst nicht in jedem Hotel gern willkommen geheißen

Olaf Trebing-Lecost im Mauritzhof Münster: Der nach eigenen Angaben "härteste Hoteltester Deutschlands" wird längst nicht in jedem Hotel gern willkommen geheißen

Ein Luxushotel fällt bei ihm durch das Raster, wenn Hochnäsigkeit an die Stelle von Service-Qualität tritt. Letztere liegt ihm besonders am Herzen. Am vier Sterne zählenden Mauritzhof Hotel Münster schätzt er, dass Direktor Stefan Stahl und sein Team dem Wort „Gastgeber“ alle Ehre machen, und das, obwohl es sich bei dem 39-Zimmer-Haus an Münsters Promenade um ein kleines Hotel handelt. Bei etablierten Fünf-Sterne-Häusern hat er hingegen auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass man als Gast regelrecht um die Aufmerksamkeit des Personals betteln musste.

Schlimm findet der Tester demotivierte Mitarbeiter, die dem Gast das Gefühl geben, dass er stört oder gar Hoteldirektoren, die sich zu fein sind, ihren Gästen die Koffer zu tragen.

Rogier Hurkmans ist „Hotelmanager des Jahres 2011“
Rogier Hurkmans, Hoteldirektor des Swissôtel Bremen, wird vom Oldenburger Trebing-Lecost Verlag als „Hotelmanager des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Mit dem Erscheinen der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Trebing-Lecost Hotel Guide ehrt der Verlag mittlerweile zum neunten Mal eine Persönlichkeit der Hotellerie. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Rogier Hurkmans, dem es gelungen ist, alle Häuser, die er als Hoteldirektor führte, innerhalb kürzester Zeit auf Erfolgskurs zu bringen, wie es in der Begründung des Verlags heißt. Stets habe er ein beachtliches Service- und Dienstleistungsniveau kultiviert, mit dem er sich vom Gros der Mitbewerber erfolgreich abhebe. Der smarte Holländer, so Verlagschef Olaf Trebing-Lecost, habe in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er jedes ihm anvertraute Hotel innerhalb kürzester Zeit an der Spitze des jeweiligen Marktsegments positionieren könne. Man habe den Eindruck, dass den sympathischen Hoteldirektor eine Herausforderung umso mehr reize, je größer sie sei. Diese Haltung sieht Trebing-Lecost als eine Grundvoraussetzung, um sich im stark umkämpften Segment der First-Class-Businesshotellerie Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Mit dem Swissôtel hat Hurkmans bereits zum zweiten Mal ein Hotel in der Hansestadt Bremen übernommen. Zuvor realisierte er für Hilton ein sogenanntes Re-Branding und etablierte das ehemalige Scandic als neues Haus der Hotelgruppe in der Hansestadt.

In den vergangenen Jahren hat der Trebing-Lecost Verlag Persönlichkeiten wie Dr. Bertram Thieme (Dorint, Halle), Nicole Kobjoll (Schindlerhof, Nürnberg) und Jörg T. Böckeler (InterContinental, Düsseldorf) ausgezeichnet. Zuletzt wurde diese Anerkennung Helmut Stadlmann zuteil, der als Direktor des Luxusbusinesshotels Sofitel Bayerpost gezeigt hatte, dass avantgardistisches Interieur und traditioneller Service, wie er in der Regel in einem Grandhotel geboten wird, nicht nur kompatibel sind, sondern diese Kombination sogar den Erfolg eines modernen Hauses ausmachen kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz des Verlags.

Kleines Jubiläum: 10 Jahre „Der Trebing-Lecost Hotel Guide“
Angefangen hat alles vor mehr als 10 Jahren mit dem von Verleger und Autor Olaf Trebing-Lecost als Einzelprojekt geplanten Buch „Guter Service ist kein Geheimnis“, das neben verschiedenen anderen Dienstleistern auch Autohäuser, Autovermietungen sowie die Deutschen Bahn und zahlreiche Hotels und Restaurants im Hinblick auf die Service- und Dienstleistungsqualität beleuchtete. Kurz nach Erscheinen des Buches bekam Trebing-Lecost prompt Post von einer internationalen Anwaltskanzlei, welche von einer großen Hotelkette beauftragt wurde, gegen die Kritik in dem erschienenen Buch vorzugehen – dies allerdings ohne Erfolg. Schnell erkannte der Autor, dass er mit seinem Werk ins „Schwarze“ getroffen hatte und „kreierte“ daraufhin einen Hotelführer der besonderen Art, in welchem nicht nur die Hotel-Hardware bewertet wird, sondern viel mehr in unterhaltsamer Weise über den Ist-Zustand des jeweiligen Hotels ausführlich berichtet wird. Dabei nimmt Trebing-Lecost kein Blatt vor den Mund und deckt ganz ungeniert entdeckte Serviceschlampereien und Renovierungsstaus auf. Seinen Stil beschrieb eine renommierte große deutsche Zeitung einmal in einem Portrait über den Autor als „gallig-sarkastisch“.

Seit 2004 ist es dem Verlag gelungen, für das Vorwort Persönlichkeiten wie etwa Hans-Dietrich Genscher, Heide Simonis, Guido Westerwelle und Christian Wulff zu gewinnen. Das Vorwort für den aktuellen Hotel Guide schrieb Dr. Christoph Bergner –  Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern sowie Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder. Der Staatssekretär hob in seinem Vorwort hervor: „Für mich ist der Blick in diesen Hotelführer besonders erfreulich, weil unter den vielen Häusern, die hier charakterisiert werden, auch zahlreiche attraktive Angebote aus dem Osten Deutschlands zu finden sind. Sie sind Ausdruck einer großartigen Entwicklung in den neuen Bundesländern, die sich in diesem Dienstleistungscharakter vollzogen hat. Nichts erinnert an die Ausgangslage, die hier vor 20 Jahren vielerorts vorzufinden war.“

Der jährlich erscheinende „Trebing-Lecost Hotel Guide“, der im Buchhandel sowie bei allen gängigen Online-Buchhändlern für 38 € erhältlich ist, unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Hotelführern. Den Leser erwartet hier mehr als eine Aufzählung von Ausstattungsmerkmalen der begutachteten Hotels. Insbesondere das Service und Dienstleistungsniveau eines Hauses wird unter die Lupe genommen. Dabei werden Serviceschlampereien schonungslos aufgedeckt und schon mal das ein oder andere Luxushotel als Mogelpackung entlarvt. Nicht zuletzt aufgrund der plastischen und teilweise sarkastischen Anmerkungen ist dieser Hotelguide immer auch eine unterhaltsame Lektüre.

„AHGZ“-Ranking – Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland: Top 200 machen mehr Umsatz

(Frankfurt am Main, 31. Mai 2011) Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz in 2010 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und: Der Bayerische Hof in München verdrängt den zehnjährigen Spitzenreiter Estrel Hotel Berlin vom ersten Platz. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ) veröffentlichte.

Hotel Bayerischer Hof München - umsatzstärkstes Einzelhotel Deutschlands

Hotel Bayerischer Hof München - umsatzstärkstes Einzelhotel Deutschlands

Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,2 Milliarden Euro (Vorjahr 2,88 Mrd. Euro). Mit diesem Umsatzplus von knapp elf Prozent haben die Top-200-Hoteliers das Jahr 2010 erfolgreicher abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Die Top 5 wurden im Jahr 2010 heftig durcheinandergewirbelt. Das Hotel Bayerischer Hof in München schob sich mit einem gewaltigen Umsatzsprung von 19,8 Prozent auf die Spitzenposition und verdrängte damit das Estrel Hotel Berlin. Mit einer nur geringen Umsatzveränderung von plus 0,2 Prozent blieb der 1125-Zimmer-Riese mit einem Nettoumsatz von 50,6 Millionen Euro einen Platz hinter dem Bayerischer Hof zurück. Das 345-Zimmer-Haus erzielte einen Umsatz von 53,2 Millionen Euro.

PDF-Download Ranking “Top 200 Hotels in Deutschland”
http://www.medienunternehmung.de/Downloads/AHGZ-Ranking%20-%20Top%20200%20Hotels%20Deutschlands%20-%202011.pdf

Dritter wurde der Zweitplatzierte des Jahres 2009, das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers. Das mehr als 1000 Zimmer zählende Hotel ließ seine Ergebnisse auch in diesem Jahr schätzen. Den vierten Platz hielt das Hotel Intercontinental in Berlin, das mit einem Minizuwachs um 1,9 Prozent einen Nettoumsatz von 42,7 Millionen Euro erreichte.

Für die größte Überraschung unter den Top Ten der Liste sorgte das Hotel Adlon Kempinski in Berlin und sicherte sich Rang 5 (Vorjahr: Rang 8). Während die prozentualen Umsatzzuwächse der größten Mitbewerber aus der Hauptstadt moderat ausfielen, wuchs der Umsatz des Adlon um 29,1 Prozent. Nach 31,6 Millionen Euro im Jahr 2009 lag der Nettoumsatz des bekannten Spitzhotels mit lediglich 382 Zimmern bei 40,8 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr hatte Markus Lück, Manager des Adlon, eine vielversprechende Nachfrage für 2010 vorausgesagt.

Die Branche war sehr verhalten ins Jahr 2010 gestartet. Fachkräftemangel, Bettensteuer sowie steigende Energie- und Warenkosten: Die Manager konnten sich nach den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 kaum eine schnelle Erholung vorstellen. Allen Ängsten zum Trotz: Die überragende Mehrheit der Hoteliers (94,5%) wies gegenüber dem Vorjahr Pluszahlen aus. 2009 taten dies nur 11,6 Prozent.

Dass die Krise schon ein Jahr später überwunden wurde, zeigt eindrucksvoll die Beschreibung der Gewinnsituation durch die Hoteliers. Keiner gab dafür “schlecht” an, im Vorjahr taten dies noch 24,7 Prozent. Bei der aktuellen Umfrage bezeichneten vielmehr 77,5 Prozent der Befragten die Gewinnsituation als “sehr gut” oder “gut” (Vorjahr: 31,5%). 22,5 Prozent kreuzten “noch zufriedenstellend” an.

Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die von der „AHGZ“-Marktforschung erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, ihre Angaben aber inzwischen verweigern, werden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häusergeschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie gegebenenfalls Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

Harte Niederlage für den „Feinschmecker“ – Urteil mit Signalwirkung: Gastronom siegt über Restauranttester

(Bad Neuenahr, 31. Mai 2011) Klarer (Teil-)Sieg für Gastronom Hans-Joachim Brogsitter: Gegen des Hamburger Jahreszeiten-Verlag obsiegt der Gastronom und Weinhändler in einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln. Die Redaktion des „Feinschmecker“ darf nun nicht mehr die Abwertung des Romantik Hotel & Restaurants Brogsitter’s Sanct Peter im Weinort Walporzheim bei Bad Neuenahr-Ahrweiler verbreiten. Das Gericht gab als Begründung u.a. an, die verbreitete Restaurantkritik habe den besonderen Sorgfaltsanforderungen nicht entsprochen.

Hans-Joachim Brogsitter

Hans-Joachim Brogsitter

Es bedarf einer sorgfältigen Abwägung bei einer Restaurantkritik, wenn dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Rechnung getragen werde, heißt es in der Urteilsbegründung. Die Grenzen zulässiger Kritik könnten dabei im Einzelfall allerdings weit gezogen sein. Bei einer Restaurantkritik stehe dem „geschützten Rechtsgut der unternehmerischen Geschäftsehre und des Gewerbebetriebs“ die ebenso geschützte Freiheit der Meinungsäußerung gegenüber. In dieser Situation vertraue der angesprochene und erreichte Empfängerkreis auf die Objektivität und Zustandekommens der Wertung.

Der Feinschmecker - Juni 2011„Vor dem Hintergrund dieser Erwartung ist derjenige, der sich auf sein Recht zur freien Meinungsäußerung beruft, zu sorgfältiger Prüfung gehalten, ob er mit seiner Äußerung den Boden sachlich nicht gerechtfertigter Kritik verlässt“, heißt es in der Urteilsbegründung. Die danach einzuhaltenden Sorgfaltsanforderungen werden dahin definiert, daß der Restaurantstest vor Ort und weitere Prüfungen neutral, sachkundig und im Bemühen um Richtigkeit vorgenommen sein müssen. „Diesen Maßstäben hält die hier zu beurteilende Restaurantkritik nicht stand.“ (Az. 15 U 194/10, OLG Köln, 03. Mai 2011)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie bei KOCHWELT
http://www.kochwelt.de/aktuelles-news/news.html?objid=9216

Hotelmarketing: Mobile Commerce trifft den Nerv der mobilen Surfer

(Hamburg, 31. Mai 2011) Die letzte Grenze zur weiten Welt des Einkaufens ist gefallen – Smartphones, Tablet PCs & Co. sei dank. Shopping ist nicht nur jederzeit, sondern nun auch an (fast) jedem Ort möglich. Dass die Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte die Unabhängigkeit von Zeit und Raum durchaus zu schätzen wissen, zeigen die Ergebnisse der neuen W3B-Studie von Fittkau & Maaß Consulting, Hamburg. Über die Hälfte der mobilen Internetuser wollen auch Reisen, Fähr- und Flugtickets online von unterwegs ordern. Das Geschäft mit Reisekatalogen für Tablet PCs ist längst angelaufen. Und Apps zur mobilen Hotelzimmerbuchung boomen bereits.

W3B-Studie - Verwendung mobile Endgeräte im Mobile Commerce

So setzen ausgesprochen viele Besitzer mobiler Endgeräte diese ein, um sich gezielt über Produkte und Preise zu informieren: Mehr als jeder Vierte ruft mindestens einmal pro Woche per Internet-Handy, Smartphone oder Tablet PC Preisinformationen ab. Informationen über Produkte nutzt sogar jeder Dritte mindestens wöchentlich mit seinem mobilen Gerät. Insgesamt machen über 60 Prozent aller Personen, die internetfähige mobile Geräte besitzen, von der Möglichkeit Gebrauch, mobile Preis- oder Produktinformationen abzurufen.

Der Anteil der Personen, die auch tatsächlich mobil einkaufen, fällt im Vergleich zu diesen hohen Werten natürlich geringer aus. Dennoch: Immerhin jeder Zweite hat schon Erfahrungen beim Mobile Commerce gesammelt. Und einer von acht Besitzern gibt an, mindestens einmal pro Woche etwas mit Hilfe seines mobilen Endgerätes online zu bestellen.

Es sind nur wenige Besitzer von Internet-Handys, Smartphones und Tablet PCs, die sich gar nicht für das mobile Einkaufen interessieren: Ihr Anteil liegt bei nur 14 Prozent.

W3B-Studie - Tablet PCs mobile Commerce Powershopper

Was die Affinität zum Mobile Shopping angeht, scheint es den W3B-Daten zufolge eine einfache Regel zu geben: Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse.

Während unter den Besitzern von internetfähigen Mobiltelefonen sieben Prozent mindestens einmal pro Woche etwas mobil einkaufen, sind es unter den Smartphone-Besitzern doppelt so viele, nämlich 14 Prozent. Unter den Eigentümern von Tablet PCs gibt sogar fast ein Drittel an, wöchentlich im mobilen Web einzukaufen. iPads und andere Tablet PCs schaffen somit den Brückenschlag zwischen klassischem und mobilem Internet und bieten somit das Potential, dem Mobile Commerce zum Durchbruch zu verhelfen.

Beim Mobile Commerce entscheiden sich die kaufinteressierten Nutzer zumeist für ähnliche Produkte wie im klassischen Onlinehandel: So finden besonders häufig Bücher (55%), Fahr-/Flugtickets bzw. Reisen (51%) und Musik (43%) ihren Weg in die Online-Warenkörbe mobiler Einkäufer. Kleidung und Mode hingegen wird im mobilen Internet vergleichsweise selten nachgefragt. Nur 23 Prozent der befragten Besitzer internetfähiger Handys, Smartphones oder Tablet PCs möchten diese Produkte über ihr mobiles Endgerät erwerben.

Die immer einfachere und intuitivere Bedienbarkeit von Smartphones und Tablet PCs trägt somit offensichtlich Früchte. Sie lassen die Grenzen zwischen dem altbekannten, »klassischen« Internet und dem Mobile Web verschwimmen – die Erfolgsgeschichte des Mobile Commerce kann beginnen.

Fittkau & Maaß Consulting gibt mit dem Report „Das mobile Internet“ eine neue Online-Marktstudie heraus, die einen detaillierten Einblick in Nutzerstrukturen und Trends des Mobile Web erlaubt. Von dem Besitz und Anschaffungsplänen von internetfähigen Handys, Smartphones und Tablet PCs über die genutzten Funktionen im Mobile Web bis hin zu Nutzer-Fakten über Apps und Mobile Commerce.

W3B-Studie - Interesse an Produkten im Mobile Commerce

Reisekatalog auf dem iPad
Die Zukunft des Reisevertriebs ist digital: Mit über einer halben Million verkauften iPads in Deutschland bieten sich für Reiseveranstalter, Portale und Reisebüros neue professionelle Absatzwege. Bis Ende 2012 soll es mehr als zwei Millionen iPads hierzulande geben. Der Berliner Content-Lieferant für die Touristik Giata setzt hier an und startet nun mit „Giata CatPad“ eine weitere innovative Anwendung für den Reisevertrieb. Hierbei handelt es sich um nichts weniger als die Darstellung der bereits existierenden blätterbaren Flip-Cats auf dem iPad. Über 1.000 (Print-)Kataloge werden originalgetreu und lupenrein scharf dargestellt. Jeder Veranstalterkatalog verfügt über ein interaktives Inhaltsverzeichnis, Hilfestellungen sowie Lesezeichen- und Zoomfunktion. Obendrein ist die iPad-Anwendung optional mit der Buchungsstrecke des Reisevertriebs verknüpft – vom iPad kann somit direkt über die Webseite des Veranstalters oder Portals gebucht werden. Aktuell stehen über 1.000 Kataloge zum Download zur Verfügung.