Monatsarchiv: Mai 2011

JOI-Design kreiert neues Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom

(Heringsdorf auf Usedom/Hamburg, 31. Mai 2011) Es ist eine gelungene Hommage an die kaiserzeitliche Seebäderkultur auf Usedom: Highlight des 187 Zimmer, Suiten und Apartments zählenden Steigenberger Grandhotels and Spa Heringsdorf ist das rund 2.000 Quadratmeter große, luxuriöse „Baltic Sea Grand Spa“. Design, Konzept und Kreation des neuen Spitzenresorts stammen von Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk, den international gefragten Hoteldesignern von JOI-Design aus Hamburg. Mit einem 20 Meter langen Außenbecken sowie einem Vitalpool mit gesundheitsorientierter Wirkung, verschiedenen Saunen und Dampfbädern, einer Sauna für Damen, einem großzügigen Fitnessbereich und dem Spa-Bistro ausgestattet, ist das „Baltic Sea Grand Spa“ wegweisend für Ostsee-Resorts. Betrieben wird das Hotel von der nun 77 Häuser zählenden Steigenberger Hotels AG mit Sitz in Frankfurt am Main. Investoren und Projektentwickler sind die Resort Hotel Kaiserbad GmbH & Co. KG/Chamartín Meermann Immobilien AG aus Berlin sowie die ID&C International Development & Consulting aus Kassel.

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – „Baltic Sea Grand Spa“ (Fotomontage: JOI-Design)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – „Baltic Sea Grand Spa“ (Fotomontage: JOI-Design)

 
Das Wellness-Konzept fußt auf vier Säulen: Zunächst erklären Berater den Spa-Besuchern in einem ausführlichen Erstgespräch mit Vitalitätscheck, welche Anwendungen sinnvoll sind, damit sie ihre ganz persönlichen Ziele erreichen. Danach steht zur Wiedergewinnung oder Verbesserung der körperlichen Fitness Bewegung – auch in kleinen Gruppen oder mit einem Personal Trainer – auf dem Programm. Die dritte Säule besteht aus Kosmetikbehandlungen und Massagen, die je nach dem angestrebten Ziel der Gäste entspannend oder belebend auf Körper und Geist einwirken. Die vierte, abschließende Säule bildet die genussvolle und gleichzeitig gesunde Küche des Steigenberger Grandhotel and Spa – u.a. im Spa-Bistro „Hiiumaa“, das einen Bartresen in Bootsform und ein herrliche Außenterrasse bietet.
 
Bereits bei der Anfahrt auf das Steigenberger-Resort fühlt sich der Gast angenehm zurückversetzt in die Ära der kaiserlichen Seebadkultur. Die gut erhaltenen, eleganten Bäderarchitekturvillen an der fast zehn Kilometer langen Strandpromenade lassen noch heute erkennen, warum Heringsdorf schon zu Zeiten Wilhelm II als Kaiserbad mit ganz besonderem, maritimem Flair bekannt war. Das großzügig angelegte neue Steigenberger Resort fügt sich so nahtlos in seine architektonische Umgebung ein, als hätte es schon immer an diesem Ort gestanden. Auch beim ersten Betreten der großen Eingangshalle wird man von einer so warmen Atmosphäre empfangen, dass man sofort das Gefühl bekommt, zu Gast bei Freunden zu sein.

Etwas versteckt hinter dem Kamin, der als zentraler Punkt in einer an Korallen und Strand erinnernde Steinverkleidung eingebettet ist, eröffnen sich dem Besucher weitere Räumlichkeiten der großen Lobby. Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation bildet die Bar. Die weichen, Leder gepolsterten Fronten des Tresens vermitteln ein gewisses Understatement und sorgen so für eine diskrete Atmosphäre, die sich auch in den wohlig lichtdurchfluteten Seitenbereichen widerspiegelt. Weiße Holzshutter erinnern in moderner Übersetzung an die Zeiten des Kaiserbads. Wünscht er es noch etwas ruhiger und privater, kann sich der Gast ein paar Stufen herunter in die hauseigene Bibliothek begeben.

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – Zimmer-Konzepte (Fotomontage: JOI-Design)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom – Zimmer-Konzepte (Fotomontage: JOI-Design)

Etwas hungrig spaziert der Besucher in die Restaurants „Lilienthal“ oder zum feineren À la Carte-Dining ins „Seaside“, das mit seinen weißen Kronleuchtern und dem verspielten Teppich fast wie eine feine englische Teestube „anno dazumal“ aussieht. Rustikaler Chic dagegen im Weinsalon: Eyecatcher ist hier die gläserne mit Weinflaschen bestückte Trennwand, die neben dem schönem großen Holztisch und seinen an Natur erinnernden Leuchten perfekt zur Geltung kommt. Für den kleinen Hunger bietet sich das „Waterfront“-Bistro als idealer Ort für ein Glas Champagner und eine Schale Meeresfrüchte an.

Maritim geht es dagegen in den Zimmern des Grandpalais zu, was sich schon an den Fluren mit seinen blau-weißen Wänden und den wie Taue aussehenden Verzierungen im braunen Fischgrät-Teppich erkennen lässt. Hier vereinen sich alle Strömungen, die der Gast bereits in den öffentlichen Bereichen entdecken konnte. Große Kissen auf dem weißen Holzbett sorgen für eine warme gemütliche Atmosphäre, ergänzt durch das in Weiß, Dunkelblau und Crème gehaltene Mobiliar. Eine Reminiszenz an alte Zeiten stellt das große mit geschwungenen Ornamenten versehende Regal dar. Es gleicht einem alten Bilderrahmen und lässt so den „neumodischen Flatscreen-TV“ sehr dezent aussehen. Komplementär zu dem in Blau gehaltenen Zimmer ist das Badezimmer in einen gelb-orangenen Sonnenton getaucht. Privatsphäre wird hier großgeschrieben. Dusche, Bad und Toilette sind jeweils durch Milchglas abgetrennte Bereiche und auch der Zugang ist nicht vom Flur sondern direkt vom Bett aus.

Über JOI-Design – JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

Dometic feiert: 10 Mio. Kühlschränke aus Siegen rund um den Globus im Einsatz

(Siegen, 31. Mai 2011) Egal, ob in Shanghai, Singapur, New York, Berlin, auf hoher See im Atlantik oder am Campingplatz, die einen nutzen ihn als Minibar im Hotel oder Kreuzfahrtschiff, die anderen als Kühlschrank in ihrem Reisemobil oder Caravan. Die lautlosen Wohltäter der Siegener Dometic Group sind nahezu überall rund um den Globus im Einsatz. Jetzt stand eine ganz besondere Seriennummer an. Am 27. Mai lief der zehnmillionste im Siegener Werk produzierte Absorberkühlschrank vom Band – eine starke Leistung. Würden zehn Millionen Kühlschränke aneinandergereiht, so reichte die Strecke von Siegen nach Lissabon und weiter bis nach Stockholm, einmal quer durch Europa. Zur Feierstunde am Freitag kamen unter anderem der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, Paul Breuer und der Bürgermeister der Stadt Siegen, Steffen Mues.

Dometic: Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen Swarovski Elements verfeinert ist.

Dometic: Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen Swarovski Elements verfeinert ist.

Der Grundstein von Dometic wird 1923 gelegt, als zwei schwedische Studenten das Herzstück der heutigen Dometic Kühlschränke erfinden: Das Absorbersystem, die einzige Technik, die eine lautlose Kühlung ermöglicht. Diese bahnbrechende Idee erkannte der schwedische Electrolux Konzern und sicherte sich die Patente der beiden Studenten. In den 60er Jahren werden in Siegen die ersten Absorberkühlschränke unter dem Namen Siegas produziert, ehe 1973 Electrolux die Firma Siegas übernimmt. In den folgenden Jahren lag die Konzentration auf dem globalen Ausbau des Hotellerie- und Caravanmarktes mit Minibars bzw. Caravankühlschränken. Diese spezielle Nische der lautlosen Kühlung, ging als Idee um die Welt und unterschied sich zunehmend vom klassischen Haushaltssegment, so dass Electrolux diesen Geschäftsbereich ausgliederte und Dometic sich als Eigenmarke etablierte. 2011 beschäftigt die Dometic Group rund 6.600 Mitarbeiter weltweit, davon alleine 550 am deutschen Hauptsitz in Siegen, insgesamt sind es 1.500 Mitarbeiter in Deutschland. Am Standort in Siegen befindet sich die weltweit größte und modernste Produktionsstätte für Absorberkühlschränke. Täglich werden von Siegen im Schnitt zwei komplette Hotels mit Minibars ausgestattet, und das rund um den Erdball! Jedes Reisemobil, jeder Caravan weltweit hat mindestens ein Dometic Produkt an Bord. Zum Großteil ist dies der Absorberkühlschrank aus Siegen, zudem liefert Dometic heute mehr als 100 Spezialprodukte für die mobile Freizeit.

Joachim Kinscher, Executive Vice President der Dometic Group und Geschäftsführer von Dometic in Siegen: „Wir sind stolz, dass wir tagtäglich hunderttausende von Menschen mit erfrischenden Getränken aus unseren Kühlschränken Made in Germany verwöhnen können. 10 Millionen Kühlschränke sind eine stolze Leistung, und es werden täglich mehr! Heute vertreiben wir unsere Produkte in mehr als 100 Ländern.“

Neben den Feierlichkeiten am 27. Mai werden über den Sommer verschiedene Aktionen mit Kooperationspartnern durchgeführt und entsprechend in den Medien veröffentlicht. Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen „Swarovski Elements“ verfeinert ist.

„Härtester Hoteltester Deutschlands“ im Mauritzhof Münster: Olaf Trebing-Lecost erzählt sein Testerleben

(Münster, 31. Mai 2011) Manche Hoteliers fürchten ihn, manche hassen ihn, manche sehen ihn am liebsten von hinten, wenn er das Hotel wieder verlässt: Olaf Trebing-Lecost gilt als härtester Hoteltester Deutschlands. Er wird regelmäßig beschimpft, erfolglos verklagt, und doch hat er eine große Fangemeinde, die sein ehrliches Urteil schätzt. Soeben ist der Trebing-Lecost Hotelguide 2011 zum zehnten Mal erschienen und wurde der Presse im Hotel Mauritzhof Münster vorgestellt.

Olaf Trebing-Lecost im Mauritzhof Münster: Der nach eigenen Angaben "härteste Hoteltester Deutschlands" wird längst nicht in jedem Hotel gern willkommen geheißen

Olaf Trebing-Lecost im Mauritzhof Münster: Der nach eigenen Angaben "härteste Hoteltester Deutschlands" wird längst nicht in jedem Hotel gern willkommen geheißen

Ein Luxushotel fällt bei ihm durch das Raster, wenn Hochnäsigkeit an die Stelle von Service-Qualität tritt. Letztere liegt ihm besonders am Herzen. Am vier Sterne zählenden Mauritzhof Hotel Münster schätzt er, dass Direktor Stefan Stahl und sein Team dem Wort „Gastgeber“ alle Ehre machen, und das, obwohl es sich bei dem 39-Zimmer-Haus an Münsters Promenade um ein kleines Hotel handelt. Bei etablierten Fünf-Sterne-Häusern hat er hingegen auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass man als Gast regelrecht um die Aufmerksamkeit des Personals betteln musste.

Schlimm findet der Tester demotivierte Mitarbeiter, die dem Gast das Gefühl geben, dass er stört oder gar Hoteldirektoren, die sich zu fein sind, ihren Gästen die Koffer zu tragen.

Rogier Hurkmans ist „Hotelmanager des Jahres 2011“
Rogier Hurkmans, Hoteldirektor des Swissôtel Bremen, wird vom Oldenburger Trebing-Lecost Verlag als „Hotelmanager des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Mit dem Erscheinen der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Trebing-Lecost Hotel Guide ehrt der Verlag mittlerweile zum neunten Mal eine Persönlichkeit der Hotellerie. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Rogier Hurkmans, dem es gelungen ist, alle Häuser, die er als Hoteldirektor führte, innerhalb kürzester Zeit auf Erfolgskurs zu bringen, wie es in der Begründung des Verlags heißt. Stets habe er ein beachtliches Service- und Dienstleistungsniveau kultiviert, mit dem er sich vom Gros der Mitbewerber erfolgreich abhebe. Der smarte Holländer, so Verlagschef Olaf Trebing-Lecost, habe in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er jedes ihm anvertraute Hotel innerhalb kürzester Zeit an der Spitze des jeweiligen Marktsegments positionieren könne. Man habe den Eindruck, dass den sympathischen Hoteldirektor eine Herausforderung umso mehr reize, je größer sie sei. Diese Haltung sieht Trebing-Lecost als eine Grundvoraussetzung, um sich im stark umkämpften Segment der First-Class-Businesshotellerie Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Mit dem Swissôtel hat Hurkmans bereits zum zweiten Mal ein Hotel in der Hansestadt Bremen übernommen. Zuvor realisierte er für Hilton ein sogenanntes Re-Branding und etablierte das ehemalige Scandic als neues Haus der Hotelgruppe in der Hansestadt.

In den vergangenen Jahren hat der Trebing-Lecost Verlag Persönlichkeiten wie Dr. Bertram Thieme (Dorint, Halle), Nicole Kobjoll (Schindlerhof, Nürnberg) und Jörg T. Böckeler (InterContinental, Düsseldorf) ausgezeichnet. Zuletzt wurde diese Anerkennung Helmut Stadlmann zuteil, der als Direktor des Luxusbusinesshotels Sofitel Bayerpost gezeigt hatte, dass avantgardistisches Interieur und traditioneller Service, wie er in der Regel in einem Grandhotel geboten wird, nicht nur kompatibel sind, sondern diese Kombination sogar den Erfolg eines modernen Hauses ausmachen kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz des Verlags.

Kleines Jubiläum: 10 Jahre „Der Trebing-Lecost Hotel Guide“
Angefangen hat alles vor mehr als 10 Jahren mit dem von Verleger und Autor Olaf Trebing-Lecost als Einzelprojekt geplanten Buch „Guter Service ist kein Geheimnis“, das neben verschiedenen anderen Dienstleistern auch Autohäuser, Autovermietungen sowie die Deutschen Bahn und zahlreiche Hotels und Restaurants im Hinblick auf die Service- und Dienstleistungsqualität beleuchtete. Kurz nach Erscheinen des Buches bekam Trebing-Lecost prompt Post von einer internationalen Anwaltskanzlei, welche von einer großen Hotelkette beauftragt wurde, gegen die Kritik in dem erschienenen Buch vorzugehen – dies allerdings ohne Erfolg. Schnell erkannte der Autor, dass er mit seinem Werk ins „Schwarze“ getroffen hatte und „kreierte“ daraufhin einen Hotelführer der besonderen Art, in welchem nicht nur die Hotel-Hardware bewertet wird, sondern viel mehr in unterhaltsamer Weise über den Ist-Zustand des jeweiligen Hotels ausführlich berichtet wird. Dabei nimmt Trebing-Lecost kein Blatt vor den Mund und deckt ganz ungeniert entdeckte Serviceschlampereien und Renovierungsstaus auf. Seinen Stil beschrieb eine renommierte große deutsche Zeitung einmal in einem Portrait über den Autor als „gallig-sarkastisch“.

Seit 2004 ist es dem Verlag gelungen, für das Vorwort Persönlichkeiten wie etwa Hans-Dietrich Genscher, Heide Simonis, Guido Westerwelle und Christian Wulff zu gewinnen. Das Vorwort für den aktuellen Hotel Guide schrieb Dr. Christoph Bergner –  Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern sowie Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder. Der Staatssekretär hob in seinem Vorwort hervor: „Für mich ist der Blick in diesen Hotelführer besonders erfreulich, weil unter den vielen Häusern, die hier charakterisiert werden, auch zahlreiche attraktive Angebote aus dem Osten Deutschlands zu finden sind. Sie sind Ausdruck einer großartigen Entwicklung in den neuen Bundesländern, die sich in diesem Dienstleistungscharakter vollzogen hat. Nichts erinnert an die Ausgangslage, die hier vor 20 Jahren vielerorts vorzufinden war.“

Der jährlich erscheinende „Trebing-Lecost Hotel Guide“, der im Buchhandel sowie bei allen gängigen Online-Buchhändlern für 38 € erhältlich ist, unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Hotelführern. Den Leser erwartet hier mehr als eine Aufzählung von Ausstattungsmerkmalen der begutachteten Hotels. Insbesondere das Service und Dienstleistungsniveau eines Hauses wird unter die Lupe genommen. Dabei werden Serviceschlampereien schonungslos aufgedeckt und schon mal das ein oder andere Luxushotel als Mogelpackung entlarvt. Nicht zuletzt aufgrund der plastischen und teilweise sarkastischen Anmerkungen ist dieser Hotelguide immer auch eine unterhaltsame Lektüre.

„AHGZ“-Ranking – Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland: Top 200 machen mehr Umsatz

(Frankfurt am Main, 31. Mai 2011) Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz in 2010 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und: Der Bayerische Hof in München verdrängt den zehnjährigen Spitzenreiter Estrel Hotel Berlin vom ersten Platz. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ) veröffentlichte.

Hotel Bayerischer Hof München - umsatzstärkstes Einzelhotel Deutschlands

Hotel Bayerischer Hof München - umsatzstärkstes Einzelhotel Deutschlands

Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,2 Milliarden Euro (Vorjahr 2,88 Mrd. Euro). Mit diesem Umsatzplus von knapp elf Prozent haben die Top-200-Hoteliers das Jahr 2010 erfolgreicher abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Die Top 5 wurden im Jahr 2010 heftig durcheinandergewirbelt. Das Hotel Bayerischer Hof in München schob sich mit einem gewaltigen Umsatzsprung von 19,8 Prozent auf die Spitzenposition und verdrängte damit das Estrel Hotel Berlin. Mit einer nur geringen Umsatzveränderung von plus 0,2 Prozent blieb der 1125-Zimmer-Riese mit einem Nettoumsatz von 50,6 Millionen Euro einen Platz hinter dem Bayerischer Hof zurück. Das 345-Zimmer-Haus erzielte einen Umsatz von 53,2 Millionen Euro.

PDF-Download Ranking „Top 200 Hotels in Deutschland“
http://www.medienunternehmung.de/Downloads/AHGZ-Ranking%20-%20Top%20200%20Hotels%20Deutschlands%20-%202011.pdf

Dritter wurde der Zweitplatzierte des Jahres 2009, das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers. Das mehr als 1000 Zimmer zählende Hotel ließ seine Ergebnisse auch in diesem Jahr schätzen. Den vierten Platz hielt das Hotel Intercontinental in Berlin, das mit einem Minizuwachs um 1,9 Prozent einen Nettoumsatz von 42,7 Millionen Euro erreichte.

Für die größte Überraschung unter den Top Ten der Liste sorgte das Hotel Adlon Kempinski in Berlin und sicherte sich Rang 5 (Vorjahr: Rang 8). Während die prozentualen Umsatzzuwächse der größten Mitbewerber aus der Hauptstadt moderat ausfielen, wuchs der Umsatz des Adlon um 29,1 Prozent. Nach 31,6 Millionen Euro im Jahr 2009 lag der Nettoumsatz des bekannten Spitzhotels mit lediglich 382 Zimmern bei 40,8 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr hatte Markus Lück, Manager des Adlon, eine vielversprechende Nachfrage für 2010 vorausgesagt.

Die Branche war sehr verhalten ins Jahr 2010 gestartet. Fachkräftemangel, Bettensteuer sowie steigende Energie- und Warenkosten: Die Manager konnten sich nach den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 kaum eine schnelle Erholung vorstellen. Allen Ängsten zum Trotz: Die überragende Mehrheit der Hoteliers (94,5%) wies gegenüber dem Vorjahr Pluszahlen aus. 2009 taten dies nur 11,6 Prozent.

Dass die Krise schon ein Jahr später überwunden wurde, zeigt eindrucksvoll die Beschreibung der Gewinnsituation durch die Hoteliers. Keiner gab dafür „schlecht“ an, im Vorjahr taten dies noch 24,7 Prozent. Bei der aktuellen Umfrage bezeichneten vielmehr 77,5 Prozent der Befragten die Gewinnsituation als „sehr gut“ oder „gut“ (Vorjahr: 31,5%). 22,5 Prozent kreuzten „noch zufriedenstellend“ an.

Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die von der „AHGZ“-Marktforschung erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, ihre Angaben aber inzwischen verweigern, werden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häusergeschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie gegebenenfalls Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

Harte Niederlage für den „Feinschmecker“ – Urteil mit Signalwirkung: Gastronom siegt über Restauranttester

(Bad Neuenahr, 31. Mai 2011) Klarer (Teil-)Sieg für Gastronom Hans-Joachim Brogsitter: Gegen des Hamburger Jahreszeiten-Verlag obsiegt der Gastronom und Weinhändler in einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln. Die Redaktion des „Feinschmecker“ darf nun nicht mehr die Abwertung des Romantik Hotel & Restaurants Brogsitter’s Sanct Peter im Weinort Walporzheim bei Bad Neuenahr-Ahrweiler verbreiten. Das Gericht gab als Begründung u.a. an, die verbreitete Restaurantkritik habe den besonderen Sorgfaltsanforderungen nicht entsprochen.

Hans-Joachim Brogsitter

Hans-Joachim Brogsitter

Es bedarf einer sorgfältigen Abwägung bei einer Restaurantkritik, wenn dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Rechnung getragen werde, heißt es in der Urteilsbegründung. Die Grenzen zulässiger Kritik könnten dabei im Einzelfall allerdings weit gezogen sein. Bei einer Restaurantkritik stehe dem „geschützten Rechtsgut der unternehmerischen Geschäftsehre und des Gewerbebetriebs“ die ebenso geschützte Freiheit der Meinungsäußerung gegenüber. In dieser Situation vertraue der angesprochene und erreichte Empfängerkreis auf die Objektivität und Zustandekommens der Wertung.

Der Feinschmecker - Juni 2011„Vor dem Hintergrund dieser Erwartung ist derjenige, der sich auf sein Recht zur freien Meinungsäußerung beruft, zu sorgfältiger Prüfung gehalten, ob er mit seiner Äußerung den Boden sachlich nicht gerechtfertigter Kritik verlässt“, heißt es in der Urteilsbegründung. Die danach einzuhaltenden Sorgfaltsanforderungen werden dahin definiert, daß der Restaurantstest vor Ort und weitere Prüfungen neutral, sachkundig und im Bemühen um Richtigkeit vorgenommen sein müssen. „Diesen Maßstäben hält die hier zu beurteilende Restaurantkritik nicht stand.“ (Az. 15 U 194/10, OLG Köln, 03. Mai 2011)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie bei KOCHWELT
http://www.kochwelt.de/aktuelles-news/news.html?objid=9216

Hotelmarketing: Mobile Commerce trifft den Nerv der mobilen Surfer

(Hamburg, 31. Mai 2011) Die letzte Grenze zur weiten Welt des Einkaufens ist gefallen – Smartphones, Tablet PCs & Co. sei dank. Shopping ist nicht nur jederzeit, sondern nun auch an (fast) jedem Ort möglich. Dass die Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte die Unabhängigkeit von Zeit und Raum durchaus zu schätzen wissen, zeigen die Ergebnisse der neuen W3B-Studie von Fittkau & Maaß Consulting, Hamburg. Über die Hälfte der mobilen Internetuser wollen auch Reisen, Fähr- und Flugtickets online von unterwegs ordern. Das Geschäft mit Reisekatalogen für Tablet PCs ist längst angelaufen. Und Apps zur mobilen Hotelzimmerbuchung boomen bereits.

W3B-Studie - Verwendung mobile Endgeräte im Mobile Commerce

So setzen ausgesprochen viele Besitzer mobiler Endgeräte diese ein, um sich gezielt über Produkte und Preise zu informieren: Mehr als jeder Vierte ruft mindestens einmal pro Woche per Internet-Handy, Smartphone oder Tablet PC Preisinformationen ab. Informationen über Produkte nutzt sogar jeder Dritte mindestens wöchentlich mit seinem mobilen Gerät. Insgesamt machen über 60 Prozent aller Personen, die internetfähige mobile Geräte besitzen, von der Möglichkeit Gebrauch, mobile Preis- oder Produktinformationen abzurufen.

Der Anteil der Personen, die auch tatsächlich mobil einkaufen, fällt im Vergleich zu diesen hohen Werten natürlich geringer aus. Dennoch: Immerhin jeder Zweite hat schon Erfahrungen beim Mobile Commerce gesammelt. Und einer von acht Besitzern gibt an, mindestens einmal pro Woche etwas mit Hilfe seines mobilen Endgerätes online zu bestellen.

Es sind nur wenige Besitzer von Internet-Handys, Smartphones und Tablet PCs, die sich gar nicht für das mobile Einkaufen interessieren: Ihr Anteil liegt bei nur 14 Prozent.

W3B-Studie - Tablet PCs mobile Commerce Powershopper

Was die Affinität zum Mobile Shopping angeht, scheint es den W3B-Daten zufolge eine einfache Regel zu geben: Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse.

Während unter den Besitzern von internetfähigen Mobiltelefonen sieben Prozent mindestens einmal pro Woche etwas mobil einkaufen, sind es unter den Smartphone-Besitzern doppelt so viele, nämlich 14 Prozent. Unter den Eigentümern von Tablet PCs gibt sogar fast ein Drittel an, wöchentlich im mobilen Web einzukaufen. iPads und andere Tablet PCs schaffen somit den Brückenschlag zwischen klassischem und mobilem Internet und bieten somit das Potential, dem Mobile Commerce zum Durchbruch zu verhelfen.

Beim Mobile Commerce entscheiden sich die kaufinteressierten Nutzer zumeist für ähnliche Produkte wie im klassischen Onlinehandel: So finden besonders häufig Bücher (55%), Fahr-/Flugtickets bzw. Reisen (51%) und Musik (43%) ihren Weg in die Online-Warenkörbe mobiler Einkäufer. Kleidung und Mode hingegen wird im mobilen Internet vergleichsweise selten nachgefragt. Nur 23 Prozent der befragten Besitzer internetfähiger Handys, Smartphones oder Tablet PCs möchten diese Produkte über ihr mobiles Endgerät erwerben.

Die immer einfachere und intuitivere Bedienbarkeit von Smartphones und Tablet PCs trägt somit offensichtlich Früchte. Sie lassen die Grenzen zwischen dem altbekannten, »klassischen« Internet und dem Mobile Web verschwimmen – die Erfolgsgeschichte des Mobile Commerce kann beginnen.

Fittkau & Maaß Consulting gibt mit dem Report „Das mobile Internet“ eine neue Online-Marktstudie heraus, die einen detaillierten Einblick in Nutzerstrukturen und Trends des Mobile Web erlaubt. Von dem Besitz und Anschaffungsplänen von internetfähigen Handys, Smartphones und Tablet PCs über die genutzten Funktionen im Mobile Web bis hin zu Nutzer-Fakten über Apps und Mobile Commerce.

W3B-Studie - Interesse an Produkten im Mobile Commerce

Reisekatalog auf dem iPad
Die Zukunft des Reisevertriebs ist digital: Mit über einer halben Million verkauften iPads in Deutschland bieten sich für Reiseveranstalter, Portale und Reisebüros neue professionelle Absatzwege. Bis Ende 2012 soll es mehr als zwei Millionen iPads hierzulande geben. Der Berliner Content-Lieferant für die Touristik Giata setzt hier an und startet nun mit „Giata CatPad“ eine weitere innovative Anwendung für den Reisevertrieb. Hierbei handelt es sich um nichts weniger als die Darstellung der bereits existierenden blätterbaren Flip-Cats auf dem iPad. Über 1.000 (Print-)Kataloge werden originalgetreu und lupenrein scharf dargestellt. Jeder Veranstalterkatalog verfügt über ein interaktives Inhaltsverzeichnis, Hilfestellungen sowie Lesezeichen- und Zoomfunktion. Obendrein ist die iPad-Anwendung optional mit der Buchungsstrecke des Reisevertriebs verknüpft – vom iPad kann somit direkt über die Webseite des Veranstalters oder Portals gebucht werden. Aktuell stehen über 1.000 Kataloge zum Download zur Verfügung.

EHEC-Erkrankungen: Informationen für Lebensmittel-verarbeitende Betriebe, Gastronomie und Verbraucher

(Bönnigheim, 30. Mai 2011) Erkrankungen mit dem EHEC-Erreger bestimmen in diesen Tagen die Medien und rücken dabei wieder einmal die hygienischen Bedingungen bei der Verarbeitung von Lebensmitteln in den Fokus. Dies betrifft insbesondere Gemeinschaftsverpflegungen mit hygienisch sehr hohen Anforderungen (z.B. Gastronomiebranche, Kitas, etc.), doch auch Verbraucher, die sich auf Wochenmärkten mit Gemüse versorgen, sind beunruhigt. Die Wissenschaftler des Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim beraten seit mehr als 15 Jahren Unternehmen der Lebensmittelindustrie, Betreiber von Betriebsrestaurants, Landwirte mit Direktvermarktung sowie Wochenmarktbeschicker und führen in diesen Bereichen Hygieneuntersuchungen durch. Prof. Dr. Dirk Höfer, Leiter des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim, beantwortet Fragen zu den aktuellen EHEC-Fällen.

Prof. Dr. Dirk Höfer, Leiter des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim

Prof. Dr. Dirk Höfer, Leiter des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim

Was sollte bei der Lebensmittelverarbeitung beachtet werden, um Infektionen mit EHEC-Erregern zu vermeiden?
Höfer: „Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sind bestimmte pathogene Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli), die ein für den Menschen gefährliches Toxin produzieren. Aus Sicht der Hygiene unterscheidet er sich aber nicht von anderen, „normalen“ E.coli – Stämmen. Es stammt ursprünglich aus Därmen von Rindern und ist nun wohl durch Düngen auf norddeutsches Gemüse (Tomaten, Gurken) übergetreten oder durch Importgemüse.
Besondere Vorsicht ist daher aktuell bei der Zubereitung von Rohkost und Salaten gegeben. Sie sollten nur angeboten oder verzehrt werden, wenn garantiert werden kann, dass diese ausreichend und sicher in der eigenen Küche gewaschen worden sind (z. B. Tomaten, Gurke, Erdbeeren). Vorgeschnittene, gewaschene und verpackte Salate sollten gemieden werden, da die Herkunft der Ware und die Qualität des Waschprozesses unbekannt ist.
Generell sollte bei der Zubereitung von Lebensmitteln (insbesondere Fleisch) beachtet werden, dass Speisen gut durchgegart sind (Kerntemperatur mindestens 70°C für 10 min). Zudem sollte Fleisch zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen möglichst nicht zeitgleich mit anderen Lebensmitteln, auf keinen Fall jedoch unter Verwendung derselben Arbeitsgeräte und Arbeitsflächen zubereitet werden.
Die Hände müssen zwischen der Zubereitung verschiedener Lebensmittel gewaschen oder desinfiziert werden. Kinder und ältere Menschen sollten Lebensmittel tierischer Herkunft grundsätzlich nur gut gegart zu sich nehmen.
Nach der Verarbeitung muss im Rahmen des gewerblichen Bereichs die übliche Flächendesinfektion der Arbeitsflächen konsequent durchgeführt werden (insbesondere bei der Gemüse und Fleischvorbereitung). Für Fleisch und Gemüse sind ohnehin getrennte Schneidebretter zu empfehlen, auch für Verbraucher.“

Darmbakteriums Escherichia coli E. coli

Darmbakteriums Escherichia coli E. coli

Welche Hygienemaßnahmen sollte man ergreifen, wenn jemand an EHEC erkrankte?
Höfer: „Während der Erkrankungswelle ist eine regelmäßige Desinfektion von Handkontaktflächen (z. B. Gegenständen, Flächen, Sanitäranlagen) durchzuführen, die mit infektiösen Ausscheidungen eines Kranken in Berührung gekommen sind oder sein könnten. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt nur auf dem Wege der fäkaloralen Schmierinfektion, also wieder auf der Basis eines Hygiene-Fehlers. Diese muss durch entsprechende Händehygiene verhindert werden. Das bedeutet: Die üblichen und anerkannten Maßnahmen der Hygiene wie Reinigung und Desinfektion der Hände und Arbeitsflächen sind völlig ausreichend. Die Geschirraufbereitung erfolgt üblicherweise bei Temperaturen von 70°C oder höher.“

Welche Auswirkungen hat EHEC auf die neue „Hygiene-Ampel“?
Höfer: „Die Bundesländer haben sich unlängst auf die Einführung einer „Hygiene-Ampel“ geeinigt, welche Verbraucher von außen sichtbar über die Hygiene und Sauberkeit von Restaurants und Gaststätten informieren soll. Angesichts der von Verbraucherministerin Ilse Aigner angeregten Hygiene-Ampel, ist es ratsam seinen Betrieb bereits heute vor der Begehung eines amtlichen Lebensmittelkontrolleurs in Form einer Eigenkontrolle auf ausreichende Hygiene überprüfen zu lassen, unabhängig von den derzeitigen EHECVorkommnissen. Zahlreiche unserer Kunden aus der Gastronomie lassen dies seit Jahren bereits regelmäßig und mit Erfolg durch uns durchführen.“

Grand-Prix der Tagungshotellerie: Neuer Teilnehmer-Rekord

(München, 30. Mai 2011) Der 16. Grand Prix der Tagungshotellerie wurde am 28. Mai 2011 im Leonardo Royal Hotel Munich in vier Kategorien verliehen. Auch in diesem Jahr waren rund 16.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter aktuell 205 »Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen« zu küren. Dabei verzeichnete der Freizeit-Verlag Landsberg einen neuen Teilnehmer-Rekord: 4174 gültige Stimmzettel bildeten die repräsentative Basis für das aktuelle Ranking.

Das Leonardo Royal Hotel Munich war in diesem Jahr Schauplatz für den Grand Prix der Tagungshotellerie. Dieser wird seit mittlerweile 16 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Die Basis für den Wettbewerb ist ein mehrstufiges Selektionsverfahren, für das sich die Hotels bewerben müssen. Im positiven Verlauf mündet die Auswahl in einem Autorenbesuch. Vor Ort überprüft der Autor die Wohlfühlkriterien und entscheidet schließlich über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt. Werden die Prüfkriterien jedoch erfüllt, erstellt der Autor einen beschreibenden Text und das Hotel findet Aufnahme im Führer „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“ bzw. auf der neuen Buchungsplattform MeinTophotel.de. Erst dann ist das Hotel für den Grand Prix nominiert.

2011 haben 245 Hotels das Auswahlverfahren durchlaufen. 40 Bewerber konnten den Wohlfühlkriterien nicht entsprechen und wurden daher abgewiesen. Insgesamt waren 14 erfahrene Fachautoren im Einsatz. Der Schwerpunkt der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ liegt in Deutschland, es sind jedoch auch drei österreichische und ein Schweizer Haus berücksichtigt. „Das Alpengebiet hat für bestimmte Veranstaltungsformen große Vorteile, besonders wenn sportliche Rahmenprogramme eine wichtige Rolle spielen. Die Fragen nach entsprechenden Angeboten häuften sich in den vergangenen Jahren spürbar“, erläutert Projektleiterin Jacqueline Schaffrath die konsequente Expansion der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“.

DER GRAND PRIX 2011
In der Kalenderwoche 12 wurden 15.102 nummerierte Stimmzettel auf den Postweg gebracht. Die Teilnahmeberechtigten (Tagungsentscheider, Weiterbildner, Trainer und Personalentwickler) hatten die Möglichkeit, bis zu zehn Hotels unter den 205 aufgelisteten „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ ähnlich dem Modus beim „Eurovision Song Contest“ zu benennen. Mit 4174 retournierten Stimmzetteln lag die Rücklaufquote bei 27,8 Prozent.

Die mit Spannung erwartete Vorstellung der diesjährigen Rankings fand am 28. Mai im Ballsaal „Royal“ des neuen Leonardo Royal Hotel Munich statt. Den Auftakt des Grand Prix bildete das Wohlfühlbuffet. Thomas Karsch, Geschäftsführer des Freizeit-Verlag Landsberg und gleichzeitig Chefredakteur des Fachmagazins Top hotel, begrüßte anschließend die rund 220 Gäste, die der Einladung in die bayerische Landeshauptstadt gefolgt waren. Die Schirmherrschaft des Grand Prix übernahm Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel, der ebenso zu den Ehrengästen des Abends gehörte wie Dehoga-Präsident Ernst Fischer. Die Moderation des Abends lag in den professionellen Händen von Michael Sporer, der unter anderem aus dem Bayerischen Fernsehen bekannt ist. Die Überreichung der Urkunden übernahm Projektleiterin Jacqueline Schaffrath.

DIE SIEGER DER KATEGORIE A
Einen Triple-Hattrick schaffte der Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf und zieht damit ein in die „Hall of Fame“ der Tagungshotellerie. Zum neunten Mal in Folge erzielte der Vorzeigebetrieb von Klaus Kobjoll die absolut höchste Punktzahl unter allen teilnehmenden Tagungshotels und landet somit erneut auf Platz 1 in der Kategorie der Häuser mit weniger als 100 Zimmer. Die Ehrung nahmen unter frenetischem Applaus Hotelchefin Renate Kobjoll und Tagungsleiterin Sabine Bauer entgegen.

Platz 2 ging an das Hotel Der Blaue Reiter in Karlsruhe, der sich im vergangenen Jahr auf Platz 13 wiederfand. Tagungsleiter Johannes Hausen ist übrigens ein Schindlerhof-Gewächs und war mit Inhaber Marcus Fränkle sichtlich erfreut über die Top-Platzierung.

Von Platz 6 auf Rang 3 arbeitete sich das Hotel Alpenblick in Ohlstadt nach vorn. Das Drei-Sterne-Superior-Haus gehört zur Kolping-Gruppe und wird von Angelika Guhr mit viel Liebe zum Detail geführt.

DIE SIEGER DER KATEGORIE B
Platz 1 in der Kategorie der „großen Hotels“ (100 Zimmer und mehr) geht an das Land & Golf Hotel Stromberg, das 2010 noch Platz 12 belegte. Das Haus aus dem rheinland-pfälzische Domizil unter der Leitung von Andreas Kellerer gehört seit zehn Jahren zu den „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ und war bisher stets auf den vorderen Plätzen des Grand-Prix-Rankings zu finden.

Das Yachthotel Chiemsee in Prien ist ebenfalls ein Garant für exzellente Tagungsqualität und war bereits mehrfach unter den Top 3 platziert. Dieses Mal reichte es für den zweiten Platz, über den sich das Inhaber-Ehepaar Ingeborg und Klaus Wiesner freuten.

Für eine Überraschung sorgte der Drittplatzierte: Das Parkhotel Pforzheim landete 2010 auf Platz 15 und schaffte nun den Sprung in die Top 3. Interessant: Inhaber-Familie Scheidtweiler ist mit ihrem zweiten erst kürzlich eröffneten Parkhotel Stuttgart-Airport auf Anhieb unter die Top 20 gelangt.

DIE SIEGER DER KATEGORIE C
Das Management Centrum Schloss Lautrach schafft seinen ersten Hattrick: Dreimal in Folge belegte das schwäbische Tagungsdomizil Platz eins in der Kategorie C. Damit pausiert das von Beate Bruchmann seit vielen Jahren professionell geführte Haus für die kommenden zwei Jahre.

Über Platz 2 freute sich ein weiterer treuer Tagungsexperte: Hjalmar Peschek und sein Luisenhof in Visselhövede schafften es erstmals aufs Treppchen. Sein zweites, gleich in der Nachbarschaft liegendes Hotel, Hof Sonnentau, landete aus dem Stand auf Platz 5.

Eine persönliche Bestleistung erzielte auch das Hotel Residence Starnberger See, das erstmals auf Platz 3 gelistet wurde. Den Preis nahm Hoteldirektor Andreas Bisson entgegen.

DAS TAGUNGS-HIDEAWAY DES JAHRES
Im vergangenen Jahr erhielt das Schloss Hubertushöhe in Storkow den begehrten Jury-Preis, der an Tagungsadressen verliehen wird, die sich durch ihre besondere Lage, durch ihr außergewöhnliches Freizeit- und Wellnessangebot sowie durch ihre herausragende Küche auszeichnen.

In diesem Jahr stimmte die Jury für das Kloster Hornbach, das sich durch sein außergewöhnliches Konzept ideal für Seminare und Workshops eignet, die einer besonders intensiven Betreuung bedürfen. Erst kürzlich eröffneten die Inhaber Christiane und Edelbert Lösch eine zweite Dependance: „Lösch für Freunde“ liegt in direkter Nachbarschaft des Klosters und stellt die Geselligkeit in den Mittelpunkt des Hotelkonzepts.

BELOHNUNG FÜR DIE SIEGER
Neben Ruhm und Ehre gab es auch wertvolle Sachpreise für die Sieger des Abends. Der Schindlerhof wurde mit einem topmodernen Flatscreen-Fernseher aus dem Hause Philips belohnt. Das Land & Golf Hotel Stromberg freute sich über eine Profi-Kaffeemaschine von WMF, die der renommierte Hersteller gemeinsam mit der Firma Heimbs Kaffee stiftete.

Einen Warengutschein von Kahla/Thüringen Porzellan im Wert von 1000 Euro erhielt das Management Centrum Schloss Lautrach, dem Tagungs-Hideaway des Jahres überreichte die Firma Neuland ebenfalls einen Einkaufsgutschein.
GRAND PRIX-STATISTIK 2011

Stimmzettel-Verteiler
Convention International 11.000
Adressen Freizeit-Verlag 4.102
Gesamt 15.102

Rücklauf (Quote 27,8 %) 4.195
21 ungültige Stimmzettel
4.174 gültige Stimmzettel

Verteilte Punkte 154.438
Maximal zu vergebene Punkte
pro Stimmzettel 55
durchschnittlich vergebene Punkte pro Stimmzettel 37

Intergastra Stuttgart: Deutscher Hoteltag findet parallel statt – Wieder mit Themenpark „Fokus Hotel“

(Stuttgart, 30. Mai 2011) Starker Auftritt der Intergastra Stuttgart: Die 26. Auflage der Fachmesse für innovatives Gastrobusiness bietet Hoteliers und Gastronomen vom 11. bis 15. Februar 2012 eine maßgeschneiderte Kommunikations- und Informationsplattform. Die Intergastra soll im kommenden Jahr die einzige deutsche Gastronomie-Fachmesse mit eigenen Hallen exklusiv für das Objektgeschäft im Bereich Hotellerie werden. Highlight wird wieder der Themenpark „Fokus Hotel“ sein – ein Hotel zum Anfassen mit beispielshaften Lösungen für diverse Hotelbereiche.

An allen fünf Messetagen findet der „Deutsche Hoteltag“ mit weltweit führender Kompetenz aus Architektur, Innenarchitektur und Ingenieurwesen parallel zur Intergastra in Halle 9 statt. Auf dem Kongress berichten internationale Branchengrößen über ihre Projekte und Erfahrungen, dabei sollen auch marketingrelevante Themen für die Hotellerie im Fokus stehen. Der „Deutsche Hoteltag“ ist ein Baustein der Architectureworld, die bereits seit sechs Jahren erfolgreich Architekten und Hersteller zusammen gebracht hat. Besucher können mit nur einer Intergastra-Eintrittskarte auch den Kongress besuchen.

Intergastra-Innovationspreis: Gastro-Business sucht kreative Köpfe und Ideen
Wer Erfolg haben will, braucht Ideen, denn jede Erfolgsgeschichte basiert auf guten Einfällen: Bereits zum siebten Mal wird 2012 der „Intergastra-Innovationspreis“ für die kreativsten Entwicklungen in Gastronomie und Hotellerie, Catering, Konditorei und Café verliehen. Die Auszeichnung steht für zukunftsweisende Produkt- und Arbeitslösungen und macht die neuesten Branchentrends am Markt sichtbar. Als echtes Gütesiegel der Branche prämiert die Auszeichnung Produkt,- Service- und Design-Lösungen aus den Bereichen Küchentechnik, Design, Food & Beverage, Objekt- und Facilitymanagement sowie Nachhaltigkeit & Produktivität. Nationale und internationale Firmen können als Wettbewerbsstücke sowohl funktionsfähige Anlagen, komplette Einrichtungen als auch Zubehörteile, Dienstleistungen oder Konzeptionen einreichen. Produkte und Konzepte dürfen nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt eingeführt sein oder kurz davor stehen. Letztere müssen jedoch auf der Intergastra 2012 als Serienprodukt präsentiert werden. Als Bewertungskriterien dienen unter anderem der Innovationsgrad, die Funktionalität, die Umweltverträglichkeit sowie Nachhaltigkeit. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.

Die Prämierung erfolgt am Samstag, 11. Februar 2011, im Rahmen der feierlichen Messe-Eröffnung. Der Innovationspreis wird von der Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg seit dem Jahr 2000 verliehen.

animod.de: Gäste werden zu Mystery-Hoteltestern

(Köln, 30. Mai 2011) Ob das die Hotelpartner gut finden? Das Kölner Reisegutschein-Portal animod.de will nun zwei Mal im Monat Kunden zu einem Aufenthalt bei ausgewählten Hotelpartnern einladen, um deren Qualität, Angebot und Services in „geheimer Mission“ zu testen. Deren Testberichte werden im Blog von animod.de veröffentlicht. Ob die Laien-Checks Umfang und Standards von Profi-Hoteltestern entsprechen, bleibt offen.

Voraussetzung, um als „Quality Check“ Hoteltester ausgewählt zu werden, sei eine entsprechende Registrierung bei animod.de unter der Rubrik „Mystery Guest“. Die geheimen Tester werden gebeten, ihre Erfahrungen in Form eines ausführlichen Berichts mit Bildern und Videos zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Der „Quality Check“ wurde bereits von einer Firmenmitarbeiterin eröffnet, die ein Münchner Hotel getestet hat. Ihre Erfahrungen sind im Blog nachzulesen.

„Dadurch erhalten wir ein authentisches Feedback zu unseren Hotelpartnern – ein wichtiger Faktor zur Optimierung unseres Angebotes“, erklärte Ira Hielscher, Eigentümerin und Geschäftsführerin von animod.de.

Kempinski: Management-Übernahme des Royal Spa Kitzbühel

(Berlin/Kitzbühel, 30. Mai 2011) Vienna International hat den Betreibervertrag im Royal Spa Kitzbühel (144 Zimmer) gekündigt: Weil die Immobilieneigentümer Porr und Ambo eine „Neuausrichtung“ des im Dezember 2009 eröffneten „Leading Hotels“ favorisiert, gibt VI-Chef Thomas Aistleitner den Betrieb zum 31. Juli auf. Neuer Betreiber ist Kempinski, jedoch laut einer Pressemitteilung erst zum Start der Wintersaison am 07. Dezember, die hoffentlicht mit viel Schnee daher kommt.

Royal Spa Kitzbühel: Das „Leading“-Resort wird zum Kempinski-Managementbetrieb

Royal Spa Kitzbühel: Das „Leading“-Resort wird zum Kempinski-Managementbetrieb

„Diese Entscheidung ist in Abstimmung mit allen Beteiligten ohne wechselseitige Verstimmungen erfolgt. Die VI widmet sich weiterhin ihrem in Zentral- und Osteuropa aufgebauten Kerngeschäft, den Stadt- und Geschäftshotels“, sagte Aistleitner. Der Vertrag wurde einige Wochen zuvor von VI „im Einvernehmen mit den Hoteleigentümern gekündigt“, heißt es. Die Eigentümer planten eine Neuausrichtung des Hauses, die auch die im Hotel bestehenden Apartments zur Vermietung miteinbezieht. „Daher haben sie sich gemäß dieser Vorstellung für einen neuen Manager entschieden. An diesen wird in den kommenden Wochen seitens der VI die professionelle Übergabe des Hotelbetriebes erfolgen“, so die Presseverlautbarung.

Kempinski hat nun eine Absichtserklärung zur Managementübernahme unterschrieben. Die Verträge sollen im Juni finalisiert werden. „Die Zusammenarbeit mit diesem überaus erfahrenen Hotelpartner hat sich bereits in Wien mit dem Projekt Palais Hansen Kempinski Vienna mehr als bewährt“, sagten dazu der Vorstandschef der Baugesellschaft A. Porr AG, Karl-Heinz Strauss.

Anfang August soll das Hotel zunächst geschlossen werden, um das Interieur und die Ausstattung an die Kempinski-Standards anzupassen. Es ist geplant, das Hotel pünktlich zum Beginn der Wintersaison am 07. Dezember 2011 unter dem Management von Kempinski und mit neuer Positionierung, die sich auch im Design und einem neuen Namen widerspiegeln wird, wieder zu eröffnen.

HOTREC: „Hotellerie mahnt mehr Fairness von Buchungsportalen an“

(Brüssel/Berlin, 27. Mai 2011) Während die Online-Distribution für die Hotellerie in ganz Europa stark an Bedeutung zunimmt, beobachtet der europäische Branchendachverband HOTREC mit Sorge eine immer marktbeherrschendere Dominanz einiger weniger Online-Buchungsportale. Die Zahl der relevanten Online-Buchungsportale (Online Travel Agents – OTA) nimmt tendenziell ab und der Einfluss einzelner Buchungsmittler auf die zugrundeliegenden Geschäftsbedingungen stark zu. Aus diesem Grund hat die 62. Generalversammlung von HOTREC in Zürich ein Positionspapier mit 20 „Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen“ aus Sicht der Hotellerie verabschiedet, um ein allgemeines Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen und der Stimme der durch und durch mittelständisch strukturierten Branche in dieser Debatte Gehör zu verschaffen.

„Mitunter greifen im Internet Wild-West-Methoden des Marketings um sich, die mit Preisklarheit und -wahrheit, aber auch mit partnerschaftlicher Fairness nichts mehr zu tun haben. Hotels in ganz Europa sind besorgt, mehr und mehr die Kontrolle über ihre Preise, Vertriebskanäle und Produkte zu verlieren“, erläutert HOTREC-Präsident Kent Nyström. „Es ist schon bezeichnend, dass die Hotellerie es als Reaktion auf steigenden Druck seitens ihrer Vertriebspartner für notwendig erachtet, Grundprinzipien ihrer unternehmerischen Entscheidungsfreiheit in Erinnerung zu rufen.“

Die überwiegend kleinteilig strukturierten Beherbergungsmärkte in Europa sehen sich auf dem Gebiet der digitalen Distribution mit Marktverhalten konfrontiert, das mehr und mehr Hoteliers für unausgeglichen und unfair erachten. Um die Märkte zum Nutzen der Gäste, der Vertriebspartner und der Hotellerie offen und wettbewerbsfähig zu halten, hat HOTREC ein Positionspapier mit den folgenden 20 „Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen“ verabschiedet:
1.      Raten-, Vertriebs- und Produkthoheit verbleibt beim Hotel
2.      Keine ungenehmigte Nutzung von Hotelmarken z.B. für Suchmaschinenmarketing (SEM), Domainnamen (Grabbing) und andere Formen des Online-Marketings
3.      Zumindest monatliche Aktualisierung von Bildern, Logos, Inhalten, Hotelnamen und Beschreibungen, die seitens des Hotels zur Verfügung gestellt werden
4.      Kein verpflichtender Zugriff auf sämtliche Hotel-Angebote (kein „full content“)
5.      Keine Mindestverfügbarkeit oder „Verfügbarkeit des letzten Zimmers“ (Last Room Availability – LRA)
6.      Keine verpflichtende Verfügbarkeitsparität
7.      Keine verpflichtende Ratenparität
8.      Keine intransparenten Auktionsmodelle mit Einfluss auf die Positionierung in den Ergebnislisten der Hotel-Buchungsportale („Biasing“)
9.      Keine automatische Wiederauffüllung von Zimmerkontingenten jenseits der Kontrolle durch das Hotel („Auto-Replenishment“)
10.     Preisklarheit und -wahrheit beim Suchmaschinenmarketing (SEM)
11.     Keine Einflussnahme auf Hotelprodukte durch unautorisierte Darstellung auf Auktionsportalen (z.B. Katalogkopien)
12.     Angemessene Reaktionszeit für monatliche Überprüfung der „No-Shows“ und Stornierungen
13.     Keine Provisionszahlungen für „No-Shows“, stornierte Buchungen, Steuern oder nicht im Voraus gebuchte Leistungen
14.     Meta-Suchmaschinen sollten Hotel-Homepages einbeziehen und sie gleichberechtigt darstellen
15.     Zusammenarbeit mit qualifizierten Channel-Management Systemen
16.     Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses muss über alle Vertriebskanäle eine verbindliche Einigung erzielt sein
17.     Keine Veranstalter-Raten zur Paketierung („rooms only“) frei im Internet verfügbar
18.     Sofern möglich wird die offizielle Sterneklassifizierung des Hotels angezeigt, eine Suchmöglichkeit nach Hotelsternen wird angeboten
19.     Sofern Hotelbewertungen eingebunden werden, finden HOTREC’s „10 Prinzipien“ Anwendung
20.     Bezeichnungen der Beherbergungskategorien entsprechen der Terminologienorm EN ISO 18513

Das HOTREC-Positionspapier wird am kommenden Montag durch Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und Vorsitzender des HOTREC Quality Boards, auch auf dem HSMA Pricing & Distribution Day in Frankfurt am Main präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

HOTREC repräsentiert Hotels, Restaurants und Cafés auf europäischer Ebene. Das Gastgewerbe zählt allein in der Europäischen Union 1,7 Million Unternehmen, von denen 92 % Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten sind. Hotellerie und Gastronomie bieten acht Million Beschäftigungsverhältnisse allein in der EU. HOTREC vereinigt 43 nationale Unternehmens- und Arbeitgeberverbände aus 26 europäischen Ländern. Weitere Informationen sind unter www.hotrec.eu

Union Investment: Weitere Hotels im Visier

(Hamburg, 27. Mai 2011) Union Investment will noch mehr Hotels: Die große Hamburger Fondsgesellschaft will ihr Immobilienportfolio von derzeit 24 Häuser (18 Marken, zwei bis fünf Sterne) durch neue strategische Partnerschaften weiter ausbauen. Dazu sollen u.a. Projektentwicklungen gekauft werden. Bislang haben die Hotelimmobilien der Union Investment einen Gesamtwert von rund 1,3 Milliarden Euro.

„Die Rahmenbedingungen, auch im investmentrechtlichen Bereich, erfordern von institutionellen Investoren sowohl auf der Transaktionsseite als auch im Bestands- und Vertragsmanagement eine stark zunehmende Spezialisierung“, sagte Frank Billand, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „Mit dem Ziel, für unsere Investmentprodukte künftig auch individuelle Vertragsstrukturen umzusetzen, wie z.B. Franchiseverträge oder Dreiecksstrukturen, bei dem die Pächter mit internationalen Betreibern einen Managementvertrag eingehen, werden wir den Kompetenzausbau ‚inhouse‘ vorantreiben.“ Zweiter Eckpfeiler der Hotel-Strategie ist der Ausbau von Partnerschaften mit renommierten, finanzstarken und operativ erfahrenen nationalen und internationalen Hotelbetreibern.

Union Investment habe es vorgemacht, wie die Potenziale der komplexen Anlageform „Hotel“ im Rahmen von Offenen Immobilienfonds gehoben werden könnten, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit heute 18 Hotelmarken „an Bord“ – von Arcotel über Hilton bis Steigenberger -, einer Vermietungsquote von hundert Prozent und Pachtvertragslaufzeiten von durchschnittlich 14,6 Jahren. „Unsere Hotels leisten traditionell einen hohen Performancebeitrag für unsere Offenen Immobilienfonds. Selbst in konjunkturell schwierigen Zeiten ist die Performance nicht durch Pachtausfälle belastet worden“, so Billand.

Die Auswahl des Betreibers bleibe neben dem Controlling des Hotelbetriebs eine der Schlüsselfunktionen des Hotel Asset Managements. Durch innovatives Vertragsmanagement konnte so zum Beispiel jüngst der Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages mit der Intercontinental Hotels Group für das Haus in Berlin erreicht werden, heißt es dazu.
 
Den strategische bedeutsamen Hotelanteil am Gesamtimmobilienvermögen von derzeit rund acht Prozent will Union Investment unter anderem durch den Kauf von Projektentwicklungen ausbauen. Billund: „Wir suchen auch Investmentgelegenheiten über Forward Purchase-Strukturen.“ In Frage kommen Business-, Messe- und Flughafenhotels mit mindestens 120 Zimmern. Vorrangig gilt das Investitionsinteresse dabei den westeuropäischen Metropolen, insbesondere Standorten mit internationaler ‚Gateway‘-Funktion wie Amsterdam, London oder Paris. Die Ankaufsaktivitäten will Union Investment auch im Hotelsegment noch stärker auf die Portfolio-Risiko-Diversifikation ausrichten.

Nachdem in den letzten Jahren bereits zeitgemäße Hotelkonzepte wie z.B. Motel One verfolgt wurden, will Union Investment nun auch neu entwickelte CBD-Lagen selektiv in Augenschein nehmen. „Die Lagequalitäten dieser neuen Geschäftszentren sprechen insbesondere junge, innovative Hotel-Konzepte an, die aufgrund ihrer Ertragsstärke eine gute Ergänzung unseres Hotelportfolios darstellen“, so Billand. Ausreichend Spielraum für Hotelinvestments ist in den Union Investment-Fonds nicht zuletzt durch die erfolgreichen Verkäufe des Mövenpick Hotels in Stuttgart und des Marriott Hotel Champs-Elysées vorhanden.

Social Networks für Firmen mehr Kosten als Nutzen – Web-Kommunikation mindert Produktivität statt sie zu fördern

Von Manuel Haglmüller/Pressetext

(Milpitas, 27. Mai 2011) Die meisten Unternehmen beobachten den aktuellen Hype um soziale Netzwerke womöglich zurecht noch immer aus der Distanz. So kosten ihnen Internet-basierte Kommunikationsmittel und gerade die Online-Communitys mehr Produktivität als sie bringen, wie die Marktforscher von United Sample im Auftrag des Social-Mail-Dienstes http://harmon.ie festgestellt haben wollen. Zwar sind Facebook und Co der weitläufigen Expertenmeinung nach vielversprechende Marketing-Instrumente. Der Großteil der Firmen hält aber an internen Verboten und Zugriffssperren fest. Allerdings gibt es neben den Social Networks noch weitere stark verbreitete Produktivitätsbremsen.

Nicht nur der Return on Investment (ROI) ist in den sozialen Medien nach wie vor ungewiss. Sie können „nicht einfach implementiert werden“ und Unternehmen benötigen darin individuelle Maßanpassungen, verdeutlicht Omri Bergman, Social-Media-Experte bei der Unternehmensberatung Capgemini http://de.capgemini.com , gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext (Pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110510023 ). Entpuppt sich der Firmenauftritt bei Facebook als Flop, kann die eigene Marke darüber hinaus langfristig Schaden nehmen.

Nur 15 Minuten Arbeit am Stück
Eine unsichere Komponente liefert außerdem der interne Einsatz der Online-Tools etwa mit dem Zweck der Steigerung von Zusammenarbeit und Produktivität. Als Resultat droht harmon.ie zufolge das Gegenteil. Dies trifft neben sozialen Netzwerken auch auf die Kommunikationsformen E-Mail, SMS und Instant Messaging zu. Sie sorgen den Angaben nach für fast 60 Prozent der Arbeitsunterbrechungen, beispielsweise in Form erfolgloser Suchen nach bestimmten Nachrichten. Anders als etwa Telefonate oder Face-to-Face-Gespräche sind sie somit der häufigste Grund für Ablenkungen. Das Schadensausmaß ist dabei nicht zu unterschätzen.

Fast jeder zweite Mitarbeiter schafft es lediglich 15 Minuten am Stück zu arbeiten, ohne unterbrochen zu werden. 53 Prozent lassen sich täglich zumindest eine Stunde lang ablenken. Den daraus entstehenden Schaden beziffern die Marktforscher bei einem Stundenlohn von 30 Dollar auf über 10.000 Dollar jährlich. Bei großen Unternehmen etwa mit mehreren Tausend Beschäftigten erreichen die so verursachten Produktivitätsminderungen schnell Schäden in Millionenhöhe. Obwohl die Technologien zumindest teilweise dazu entwickelt wurden und benutzt werden, um in Arbeitsprozessen wertvolle Zeit zu sparen, ist oft das Gegenteil der Fall.

„ROFOBOX“: Weltpremiere im Estrel Berlin

Verkaufsstart für erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt – Führungen möglich

(Berlin, 26. Mai 2011) Auf der „Restaurant-Ampel“ gäbe es ein klares Grün: Nicht nur in punkto Hygiene sind die akkurat gefaltenen Tischservietten der „ROFOBOX“ einwandfrei. Die neu entwickelte innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine wird nun am 27. Juni im Berliner First Class Hotel Estrel erstmals live vorgeführt. Anmeldungen zu Vorführungen für Entscheider aus Hotellerie und gehobener Gastronomie sind ab sofort möglich.

Weltpremiere im Estrel Convention Center – ab 27. Juni wird die erste Serviette-Faltmaschine der Welt, die „ROFOBOX“ live vorgestellt (Foto: ROFOBOX)

Weltpremiere im Estrel Convention Center – ab 27. Juni wird die erste Serviette-Faltmaschine der Welt, die „ROFOBOX“ live vorgestellt (Foto: ROFOBOX)

„Der vorbildliche Umgang mit den Servietten garantiert größtmögliche Hygienesicherheit und damit praktisch höchstmöglichen Schutz vor Schmierinfektionen und Allergien in diesem Bereich“, sagte Kartal Can, Geschäftührer der ROFOBOX GmbH. Gerade in punkto sauberem Umgang am gedeckten Tisch biete die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt zukunftsweisende Standards beim Hygienemanagement. „Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden bereits die besten Hygienestandards in der Branche vorweisen, aber vor dem Hintergrund des ab 2012 startenden Hygiene-Kontrollbarometers in der Gastronomie ist dies ein sehr wichtiger Pluspunkt. insbesondere für die einzigen Umsatzbringer: die Gäste“, so Can.

Größter Nutzen bei der „ROFOBOX“ ergibt sich durch die Zeit- und Kostenersparnis. In einem durchschnittlichen Hotel, das rund 400.000 Servietten pro Jahr benötigt, werden durch die „ROFOBOX“ bis zu 3.300 Arbeitsstunden eingespart. Das Servicepersonal gewinne mehr Freiraum für mehr Aktion beim Gast oder wichtige Schulungen wie im Bereich Hygiene, so Can. Mit der Automatisierung in einem sehr aufwendigen Nebenbereich erreiche ein moderner Gastbetrieb so eine noch nie da gewesene Prozessoptimierung.

Live-Weltpremiere am 27. Juni im Estrel Convention Center in Berlin
Erstmals wird die „ROFOBOX“ im Estrel Concention Center in Berlin zu sehen sein. Nach der Premierenveranstaltung, die am 27. Juni nur für geladene Gäste stattfindet, können Entscheider aus der Top-Hotellerie und gehobenen Gastronomie den „ROFOBOX“-Prototpyen persönlich in Augenschein nehmen. Dazu sind Anmeldungen über www.rofobox.com nötig. „Eine Bestellung des Serienmodells bis zu acht Wochen nach dem Kick-off wird zum Einstieg mit 10% Rabatt vergütet. Daher lohnt es sich nach einer Einladung zu fragen, falls man bisher nicht eingeladen wurde“, so Can.
 
Die „ROFOBOX“ läuft im Estrel unter realen Bedingungen und wird ausführlich in verschiedenen Falt-Disziplinen und mit mehreren Zeit-Szenarien getestet. Die „ROFOBOX“ produziert derzeit schon in vollen Zügen den Serviettenbedarf von Europas größtem Hotel-Convention- und Entertainment-Komplex.

So funktioniert die "ROFOBOX"

So funktioniert die "ROFOBOX"

„Die Testergebnisse fließen derzeit in die weitere Feinjustierung für die Serie ein“, so Can. Die „ROFOBOX“ ist eine anspruchsvolle Entwicklung in Zusammenarbeit mit der mehrfach ausgezeichneten FAUDE Group aus Gärtringen auf Basis moderner Roboter-Technologie von DENSO ROBOTICS. Die gleichnamige Unternehmensgruppe gilt mit weltweit rund 106.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro als einer der international größten Hersteller von Automatisierungs-Komponenten.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationaler Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben.

Aschewolke verzieht sich: Flughäfen wieder frei gegeben

UPDATE (Hamburg, 25. Mai 2011) Das Chaos hält sich in Grenzen. Nachdem die Aschewolke vom Vulkanausbruch auf Island sich auch über Norddeutschland ausbreitete, konnten die Luftraumsperrungen bereits mittags wieder aufgehoben werden. Der für Flugzeugtriebwerke gefährliche Feinstaub hatte sich im Luftraum bis zu sechs Kilometern Höhe ausgebreitet, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Die Flughäfen von Hamburg, Bremen, Lübeck und Berlin waren morgens bzw. am Vormittag gesperrt werden. Alle Einschränkungen wurden nun wieder aufgehoben.

Neue Aschewolke - Verbreitung über Europa bis 25. Juni 2011 (Grafik: Volcanic Ash Advisory Centre/Met Office London)

Neue Aschewolke - Verbreitung über Europa bis 25. Juni 2011 (Grafik: Volcanic Ash Advisory Centre/Met Office London)

Die Deutsche Flugsicherung ist zuständig für die Prüfung und ggf. Schließung bestimmter Lufträume in Deutschland.

Vor rund einem Jahr hatte eine massive Aschewolke von Island kommend weite Teile des Flugverkehrs in ganz Europa lahm gelegt. Zahlreiche Hotelgäste blieben aus. Nur in größeren Airporthotels stieg der Umsatz steil an – da etliche Reisende länger bleiben mussten.

Nach Fachdiskussionen über Grenzwerte legte nun die Bundesregierung neue Richtlinien für Flugverbote bei Aschewolken fest. Bis zu einem Grenzwert von 0,2 Milligramm Vulkanasche in der Luft darf frei geflogen werden. Bis zu einem Wert von 2 Milligramm Vulkanasche in der Luft darf unter Auflagen geflogen werden. Ab einem Wert von 2 Milligramm darf im Grundsatz nicht geflogen werden, weil nach gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht ausgeschlossen werden kann, dass ein Schaden an Luftfahrzeugen und Triebwerken entsteht.

Wichtig für die Entscheidungen über Flugverbote sind die Prognosen des Volcanic Ash Advisory Centers aus London. Hier werden mehrmals täglich Karten über die Verbreitung der Aschewolken erarbeitet.

Ramsauer: „Sicherheit geht vor“
”Sicherheit geht vor.“ Dies erklärte ein Vertreter des Bundesverkehrsministeriums bei einer Debatte im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages über die Auswirkungen des Ausbruchs des Vulkans Grimsvötn in Island am vergangenen Wochenende auf den deutschen Luftverkehrsraum.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) habe schon am Montag verfügt, dass in Deutschland bei einer Vulkanaschekonzentration von mehr als zwei Milligramm pro Kubikmeter in der Luft nicht mehr geflogen werden dürfe. Nach der Auswertung von rund 250 Messstationen in ganz Deutschland wurde dieser Grenzwert im Norden zeitweise überschritten.

”Weil der Wind sich gedreht hat, sind wir optimistisch, dass der Flugverkehr anschließend relativ normal weitergehen kann“, sagte der Ministeriumsvertreter. Er wies weiter darauf hin, dass der deutsche Grenzwert von zwei Milligramm von einigen europäischen Ländern übernommen werde. Andere Länder hätten sich jedoch noch nicht endgültig entschieden. Bei der kommenden Verkehrsministerkonferenz am 16. Juni werde dies sicherlich ein Thema sein, meinte er.

Die Oppositionsfraktionen SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen kritisierten vor allem, dass seit dem letzten Vulkanausbruch auf Island vor rund einem Jahr ”nichts“ geschehen sei. Die europäischen Länder hätten sich noch nicht auf einen einheitlichen Grenzwert festlegen können. ”Dafür hat auch der Verkehrsminister die Verantwortung“, sagte der SPD-Sprecher. So könne es sein, dass die Berliner Flughäfen geschlossen würden und 80 Kilometer weiter in Polen geflogen werden dürfe. Die Bundesregierung entgegnete, dass sie sich bei der Grenzwertziehung auf den Rat der Experten und auf die Garantien der Triebwerkshersteller bezogen habe.

Vulkanasche über Deutschland: Was ist für Flugreisende zu beachten

(Leipzig – 25. Mai 2011) Bereits im April 2010 waren Millionen Flugreisende von einer isländischen Vulkanaschewolke betroffen. Heute wie damals stellt sich für Tausende die Frage: Was passiert mit meinem Flugticket, wenn der Flug gestrichen oder verschoben wird?

Das Flugbuchungsportal www.fluege.de gibt einige Infos:

Bei einem Vulkanausbruch handelt es sich um „höhere Gewalt“ und wird somit von der Reiserücktrittsversicherung oder einer „Ticket-Flex-Versicherung“ bei einem eigenmächtigen Rücktritt nicht abgedeckt. Zurzeit (Stand: 11.15 Uhr, 25.5.2011) bieten die Lufthansa und Air Berlin bei abgesagten Flügen Kulanzleistungen an. Passagiere können bei den Gesellschaften kostenfrei stornieren oder umbuchen. Fluggäste bekommen kostenfreie Bahntickets für innerdeutsche Reisen an den Countern.

Bei Pauschalreisen können Reisende nur auf die Kulanz der Veranstalter hoffen. Hotelkosten für eine verspätete An- oder Abreise werden von den Fluggesellschaften nicht übernommen. Sollten Flugreisende im Ausland stranden, dann sollte unbedingt der Arbeitgeber informiert werden.

Fluege.de rät den Passagieren unbedingt Kontakt zu den Fluggesellschaften aufzunehmen.

Starwood Hotels/Arabella Hospitality Group: Neuordnung der Partnerschaft

(München, 25. Mai 2011) Starwood Hotels & Resorts und die Arabella Hospitality Group haben am 24. Mai 2011 eine Vereinbarung zur Neustrukturierung ihres Joint-ventures ArabellaStarwood Hotels & Resorts unterzeichnet. Demnach wird Starwood mit Wirkung zum 1. Juli 2011 alle 23 Hotels, die bisher zum Bestand von ArabellaStarwood Hotels & Resorts gehörten, selbst managen oder konzessionieren während die Arabella Hospitality Group als Eigentümerin oder Pächterin dieser Häuser sich ihrerseits künftig auf den Besitz und das Asset-Management konzentrieren wird. In dieser neuen Struktur bleibt die Arabella Hospitality Group als Hoteleigentümerin für Starwood auch weiterhin einer der wichtigsten Partner in der Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten (EAME).

Links: Roeland Vos - Rechts: Dr. Klaus N. Naeve

Links: Roeland Vos - Rechts: Dr. Klaus N. Naeve

Mit der Neuordnung der Partnerschaft werden zukünftig verstärkt wertvolle Synergien im Netzwerk von Starwood Hotels & Resorts genutzt. Unter der Leitung von Thomas Willms, Regional Vice President and Director of Operations für Starwood, Ost- und Zentraleuropa, sowie von Philippe Cassis, Regional Vice President und Director of Operations, Iberien, werden die Hotels voll in die bestehenden regionalen Strukturen von Starwood Hotels & Resorts integriert. 

„Vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir das Joint Venture ins Leben gerufen, um mit unseren Marken in diesen wichtigen Märkten zu expandieren und gleichzeitig der Arabella Hospitality Group den Zugang zu unserem weltweiten Kundenstamm und internationale Reichweite zu ermöglichen“, so Roeland Vos, President Starwood Hotels & Resorts EAME. „Als nächsten Entwicklungsschritt in unserer Zusammenarbeit haben wir nun eine klar definierte Rolle für jeden Partner vereinbart, um gemeinsam weiter zu wachsen. Die neue Vereinbarung erlaubt es beiden Unternehmen, sich ganz auf das zu konzentrieren, was sie am Besten können. Für Starwood bedeutet dies, starke Marken aufzubauen, unser strategisches weltweites Wachstum fortzusetzen und den Gästen großartige Reiseerlebnisse zu bieten.“

 „Der Hotelbereich bleibt eines der drei Geschäftsfelder unserer Unternehmensgruppe. Gleichwohl liegen unsere Kompetenz und damit unser Fokus stärker im Besitz und im Asset-Management von Hotelimmobilien als in deren Management. In den 13 Jahren unserer erfolgreichen Partnerschaft haben wir Starwood als eine höchst leistungs fähige Hotel- und Managementgesellschaft erlebt und wissen mit Starwood den besten Partner für die Weiterentwicklung unseres Hotelgeschäftes an unserer Seite“, so Dr. Klaus N. Naeve, Vorsitzender des Vorstandes der Schörghuber Unternehmensgruppe. Und weiter: „Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten und im Besonderen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Hotels und im Support Office, die auch in der Zeit des Übergangs mit Engagement und Erfolg das Geschäft vorangebracht haben.“

Die beiden Partner haben bereits bestätigt, dass sie in den nächsten zwei bis drei Jahren mit dem Sheraton Hotel Zürich und dem The Westin Hamburg zwei neue Hotels eröffnen wollen.

Gefährliche Darmepidemie durch EHEC – Hygiene-Checkliste: Was in der Küche zu beachten ist

(Hamburg, 24. Mai 2011) Die ersten Todesfälle werden berichtet – die lebensbedrohlichen Durchfallerkrankungen durch das Bakterium enterohämorrhagische E. coli Bakterien (EHEC) breiten sich in ganz Deutschland aus. Die Erreger werden oral aufgenommen, zum Beispiel mit Gemüse oder auch von Mensch zu Mensch übertragen. Es reichen nur wenige hundert Erreger aus, um eine Erkrankung bis zum Nierenversagen auszulösen. Der aus dem TV bekannte Hotel- und Gastro-Sicherheitsberater Ulrich Jander nennt die wichtigsten Maßnahmen für die Profiküche:

  • Ganz wichtig ist bei der Anlieferung darauf zu achten, dass die Ware nicht in Holz oder Pappkisten angeliefert wird und so in den Kühlräumen eingelagert wird. Die Ware ist entsprechend in Plastikbehälter umzupacken.
  • Beim Verarbeiten der Produkte sollten Gummihandschuhe verwendet werden – dies schützt auch den Küchenmitarbeiter.
  • Nach dem Einsatz sollten die Gerätschaften wie Bretter und Messer desinfiziert werden. Nehmen Sie Desinfektionsprodukte, die auch lebensmittelecht sind. Nähere Informationen erteilt Ihnen auch Ihr Lieferant. Der Einsatz in der Spülmaschine ist nicht ausreichend, da diese nur Temperaturen von 65 bis 70 Grad Celsius erreicht.
  • Salat und Gemüse sind gründlich unter fließendem Wasser zu reinigen – dabei auch Gummihandschuhe zum eigenen Schutz zu tragen.
  • Wenn Sie mit dem Verarbeiten fertig sind, waschen Sie sich die Hände!
  • Achten Sie darauf, dass auch Behälter z.B. von Salat und Gemüse desinfiziert werden.
  • Abfälle sind zu entsorgen – die Abfallbehälter müssen mit einem Deckel versehen.
  • Reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig die Kühlräume!
  • Nicht vergessen: Unter den Regalen reinigen – Kühlhausdichtungen reinigen; achten Sie darauf, dass diese nicht beschädigt !
  • Ware gekühlt lagern – Denken Sie an die Dokumentation der Temperaturen.
  • Reinigen Sie die Aggregate regelmäßig in den Kühlräumen – durch die Luftzirkulation werden auch die Bakterien umhergeschleudert.
  • Achten Sie darauf, dass produzierte Ware abgedeckt gelagert werden – Immer wieder ist bei Betriebsbegehungen festzustellen, dass dies nicht geschieht.
  • Achten Sie auf die Körperhygiene: Nach dem Toilettengang Hände gründlich waschen, u.a. mit Desinfektionsmittel!
  • Auf den Toiletten sollte Desinfektionsspray vorgehalten werden, um die Toilettenbrille zu desinfizieren.
  • Heben Sie die Lieferscheine auf, um zu dokumentieren wer der Lieferant der Rohwaren ist.

„Ein Restrisiko gibt es immer“, gibt „Hotelchecker“ Ulrich Jander zu bedenken. „Achten Sie darauf, dass die HACCP-Bestimmungen eingehalten werden.“ Jander ist ein bundesweit bekannter und geachteter Sachverständiger für Gastro-Hygiene. Mit seinem eigenen „Gastro Smiley für Qualität und Sauberkeit“ (http://www.hygienecheck-smiley.de/) vergibt er eine etablierte Hygiene-Auszeichnung.

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Checklisten und Arbeitsmaterialien zu Hygiene-Management in der Gastronomie sind hier abrufbar: http://www.kochwelt.de/ratgeber-wissen/hygienevorlagen.html
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Hintergrund zu EHEC
Der Erreger EHEC macht sich zunächst durch schwere Durchfälle bemerkbar, ist aber viel gefährlicher als ein herkömmlicher Darminfekt, da er im Körper ein Toxin freisetzt, das zur Hämolyse, dem Abbau von roten Blutkörperchen (Erythrozyten), führt. Als Folge tritt dann neben der Blutarmut (Anämie) ein Nierenversagen auf, da die feinen Blutgefäße der Niere durch die Abbauprodukte verkleben. Derzeit werden besorgniserregend viele Fälle dieses hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS), darunter versteht man das gemeinsame Auftreten von Nierenversagen, Anämie und Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie), verzeichnet. In Folge des HUS können auch andere Organe geschädigt werden, so erleiden die Betroffenen oft eine gefährliche Schwellung des Gehirns. Viele der beobachteten Fälle hatten schwere, lebensbedrohliche Verläufe genommen.

Schütz vor EHEC: Gemüse sorgfältig waschen und genügend erhitzen!

Schütz vor EHEC: Gemüse sorgfältig waschen und genügend erhitzen!

Durch ein sogenanntes Aphereseverfahren wird der Heilungsprozess wesentlich unterstützt. Das Verfahren, das sonst häufig bei Autoimmunerkrankungen zum Einsatz kommt, eliminiert die schädlichen Stoffe im Blut und ersetzt körpereigenes Blutplasma. Wenn die Patienten zeitnah eine solche „Blutwäsche“ erhalten, sind lebensbedrohliche Komplikationen wie Hirnödeme und Schäden wie das bleibende Nierenversagen abwendbar.

Die Apherese wird von Nephrologen (Nierenfachärzte) durchgeführt. Derzeit sind die Apherese-Kapazitäten in den betroffenen Gebieten nahezu erschöpft. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie hat ein Netzwerk geschaffen, um Patienten aus den stark betroffenen Regionen zu Nephrologen anderer Regionen zu überweisen und so die Versorgung sicherzustellen. Zudem wurden die Behörden eingeschaltet und derzeit werden auch Aphesesemaschinen in die nephrologischen Zentren in Norddeutschland eingeflogen, um dort die Kapazitäten aufzustocken.

Mit diesen Aktivitäten kann die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN, http://www.dgfn.eu) die Versorgung der Betroffenen derzeit sicherstellen. Um eine weiterer Ausbreitung des Erregers zu verhindern, wird die Bevölkerung aufgerufen, besondere Hygienevorschriften einzuhalten. Der Erreger wird vermutlich durch Tierkot bzw. direkten Kontakt mit Tieren übertragen, kann aber auch durch kontaminierte Lebensmittel wie Rohmilch oder Rindfleisch übertragen werden. Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist in der Akutphase ebenfalls möglich. Auch wenn die genaue Erregerquelle für die aktuelle Epidemie noch nicht bekannt ist, rät die DGfN dringend zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

  • Auf Rohmilch und Rohmilchprodukte vorerst verzichten.
  • Kopfgedünktes Gemüse (häufig sind das Bio-Produkte) besonders gut waschen, wenn möglich kochen.
  • Kein rohes Fleisch essen, darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten/-gekocht ist.

EHEC-Ausbruch: Fokus erstmals auf Erwachsenen – Robert-Koch-Institut: Infektionsquelle möglicherweise noch aktiv
Die enterohämorrhagische E. coli Bakterien (EHEC) leben im Verdauungstrakt von Rindern, Schafen und Ziegen. Gelangen sie in den Menschen, schädigen sie die Blutgefäße, die roten Blutkörperchen und die Nieren – und verursachen schlimmstenfalls Hirnblutungen.
 
Bislang gab es in Deutschland mehrere EHEC-Ausbrüche. Statistisch erkrankten jedes Jahr rund 900 Menschen. Als besonders gefährdet galten Säuglinge, Kleinkinder und ältere und abwehrgeschwächte Menschen. Doch beim jetzigen Ausbruch ist es anders, es erkranken überwiegend Erwachsene, vor allem Frauen. Informationen über verschiedene Krankheitsverläufe hat das Robert-Koch-Institut (http://www.rki.de/) zusammengestellt.
 
Der Hygieniker Helge Karch erforscht das Krankheitsbild sei 30 Jahren. Auch er sagt im Gespräch mit dem „Handelsblatt“, dass er sich über den jetzigen Verlauf wundere: „Ich vermute, dass wir es mit einem neuen Typ EHEC-Bakterien zu tun haben. Die aktuellen Krankheitsverläufe sind so aggressiv, mit zerstörten Darmschleimhäuten und Blutgerinnseln in Nieren- und Hirngefäßen, dass der Erreger wohl einen besonderen Giftcocktail mitbringt“.

Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass rohes Fleisch oder Rohmilch Ursachen des aktuellen Ausbruchs sind. Jedoch galten sie bislang als Überträger: Die Bakterien gelangten beim Schlachten auf das Fleisch. Sie breiteten sich aus, als Lebensmittelhändler oder Privathaushalte das Fleisch unhygienisch weiterverarbeiteten.

Für die akute Phase hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein Merkblatt mit Verbrauchertipps veröffentlicht. Darin heißt es, der Verbraucher solle rohes Fleisch strikt von anderen Lebensmitteln trennen, um eine Kreuzkontamination zu verhindern. Auch beim Grillen sollte man verschiedene Bretter, Teller und Zangen benutzen, und außerdem das Fleisch ausreichend erhitzen – im Inneren des Fleisches sollte für zehn Minuten eine Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius herrschen.

hrs.de: Hotelbuchung per mobilem Internet boomt

(Köln, 24. Mai 2011) In Deutschland wird die Hotelbuchung über Handy, Smartphone und Tablet-PC immer beliebter. Dies hat eine aktuelle Studie im Auftrag von hrs.de ergeben. Demnach haben bereits 19,6 Prozent der Befragten ihre Zimmerreservierung mindestens einmal über mobile Endgeräte vorgenommen. Rund 13 Prozent greifen für die Hotelbuchung regelmäßig zum Smartphone.

Am stärksten verbreitet ist die mobile Buchung unter den Umfrageteilnehmern zwischen 30 und 49 Jahren. Der Anteil der Reisenden, die für ihre Zimmerreservierung häufig oder ab und zu ihr Smartphone oder Tablet-PC einsetzen, liegt in dieser Altersgruppe bei 15 Prozent. Bei hrs.de erwartet man einen Anteil der mobilen Buchungen von 20 Prozent.

Signifikante Unterschiede ermittelte das mit der Umfrage beauftragte Meinungsforschungsinstitut eResult zwischen Privat- und Geschäftsreisenden: Fast jeder dritte Business-Traveller hat sein Zimmer schon mindestens einmal mobil gebucht und will auch in Zukunft darauf zurückgreifen. Unter den Privatreisenden sind es 18,4 Prozent. 21,2 Prozent der befragten Geschäftsreisenden buchen ihr Hotelzimmer ab und zu oder häufig mobil. Als Hauptgrund dafür gaben die Häufig-Bucher die einfache Handhabung an.

Von den Befragten, die ihre Hotelzimmer bisher ausschließlich über das Internet oder per Telefon gebucht haben, wollen 12,5 Prozent die neuen Buchungsmöglichkeiten über Handy, Smartphone oder Tablet-PC demnächst ausprobieren. Unter den Geschäftsreisenden gaben dies sogar 19,7 Prozent an.

Im Auftrag von hrs.de befragte das Marktforschungsinstitut eResult Ende April 2011 600 Personen, ob sie schon einmal ein Hotelzimmer über ihr Mobiltelefon, Smartphone oder Tablet-PC gebucht haben haben.