Monatsarchiv: Februar 2011

Welcome Hotels: Eröffnung an der Frankfurter Messe – Hoteltest mit Heinz Horrmann

(Frankfurt/Main, 27. Februar 2011) Hotelcheck auf Herz und Nieren: „Hotel Autorität“ Heinz Horrmann testet am Wochenende ausführlich das neue Welcome Hotel Frankfurt/Main. Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des neuen 173-Zimmer-Hauses der zur Warsteiner Gruppe gehörenden Welcome Hotels nimmt der international renommierte Hotelautor – für seine bislang 35 Hotelbücher wird er als einziger Mensch weltweit in Kürze zum zweiten Mal mit dem „Five Star Diamond Award“ ausgezeichnet – das Businesshotel nahe der Messe genau unter die Lupe. HOTELIER TV begleitet ihn dabei.

 Neues Welcome Hotel Frankfurt/Main – Suite (Foto: Welcome Hotels)

Neues Welcome Hotel Frankfurt/Main – Suite (Foto: Welcome Hotels)

GM ist André Schulz, der auch weiterhin das Welcome Hotel Darmstadt leitet. Das Investitionsvolumen für den Neubau umfasst rund 20 Millionen Euro (inkl. FF&E). Verantwortlich für die Projektentwicklung ist GeRo Real Estate, Heberger Bau, Vivum und das Architekturbüro Braun + Güth.

Mit dem First-Class-Businesshotel sind die Welcome Hotels erstmals in einer der deutschen Top-7-Städte vertreten. Das Portfolio der Hotelgruppe mit Sitz in Warstein umfasst aktuell acht eigene, sechs Pacht- und Mietbetriebe sowie drei Managementhäuser.

Blick zur Lobby im neuen Welcome Hotel Frankfurt/Main hinab (Foto: Welcome Hotels)

Blick zur Lobby im neuen Welcome Hotel Frankfurt/Main hinab (Foto: Welcome Hotels)

100% Dometic: 89% der Hoteliers staunen, dass 1 miniBar schon für 1 Bier im Monat gibt

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100% Dometic: 89% der Hoteliers staunen, dass 1 miniBar schon für 1 Bier im Monat gibt

  • 35 % der Hoteliers nehmen für 1 Bier an der Bar 2,90 €
  • 44% der Hoteliers verlangen für 1 Bier aus der miniBar 2,90 €
  • 97% der Hoteliers staunen, dass es 1 miniBar schon für 1 Bier im Monat gibt.

Dometic miniBars schon für 2,90 € im Monat – und 1.200 Flaschen Bier gratis dazu.

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Erleben Sie 100% Dometic auch auf der Internorga: Halle B7 – Stand 418.

Internorga Hamburg 2011 – Studie: Investitionsbereitschaft steigt abermals

(Hamburg, 25. Februar 2011) Nach dem Mehrwertsteuer-Schub geht es weiter: 79,9 Prozent der Zwei-, Drei- und Vier-Sterne-Hotels wollen in diesem Jahr gleich viel oder mehr investieren als 2010. Das ist ein Plus von 11,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus der Studie „Hotelinvest 2011“ der Hamburg Messe anlässlich der Internorga (18. bis 23. März) hervor.

Lediglich 5,4 Prozent wollen 2011 gar nicht investieren, was im Vergleich zum Vorjahr einem deutlichen Rückgang von 14,1 Prozentpunkten entspricht. Als Hauptgründe für geplante Investitionen nannten die Hoteliers vor allem das Einhalten von Standards und die Anpassung an die Gästeerwartungen. Dementsprechend planen sie am häufigsten Investitionen in die Gästezimmer (18%) sowie das Gästebad und die Sanitärbereiche (13%), gefolgt von den Außenanlagen und öffentlichen Bereichen (11%). Leicht an Bedeutung gewinnen die Bereiche Gastronomie (10% zu 7%) sowie Küche und Küchentechnik (8% zu 5%).

Insgesamt zeigen sich die befragten Hoteliers deutlich optimistischer als vor Jahresfrist. So beurteilt eine große Mehrheit von knapp 88 Prozent ihre eigene wirtschaftliche Lage im Vergleich zum Vorjahr als gleich bis besser, das ist ein Plus von 23 Prozentpunkten. Lediglich zwölf Prozent sehen ihre Lage als schlechter an. Dieser Wert lag im Vorjahr noch bei 34 Prozent. Mit 89 Prozent rechnet eine überwältigende Mehrheit damit, dass sich ihre Situation 2011 entweder verbessern oder stabil bleiben wird, nur rund neun Prozent erwarten eine Verschlechterung.

Das Gros der Investitionsbudgets (84%) bewegt sich wie im Vorjahr (79%) zwischen 25.000 und 300.000 Euro. Während der Anteil der Hotels, denen zwischen 300.000 und eine Million Euro zur Verfügung stehen, gestiegen ist (7% zu 4%), wollen nur sehr wenige der Befragten mehr als eine Millionen Euro investieren (0,4%). Dieser Wert lag im Vorjahr deutlich höher (7%), was darauf zurückzuführen ist, dass 2010 einige Häuser größere Anbauten umgesetzt haben.

Für die Studie „Hotelinvest 2011“ wurden 259 Entscheidungsträger in Zwei- bis Vier-Sterne Hotels durch Treugast befragt.

Wird Bionade wieder mit dieser stylisch gekleideten Dame mit dem "Fast nichts" um die Rundungen auf der Internorga da sein? (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Wird Bionade wieder mit dieser stylisch gekleideten Dame mit dem "Fast nichts" um die Rundungen auf der Internorga da sein? (Foto: Romanus Fuhrmann/Hamburg Messe)

Getränkevielfalt: Produktpremieren und Kundenkontakte
Testmarkt, Präsentationsplattform und Kommunikationsbörse: Führende Unternehmen aus allen Bereichen der Getränkeindustrie feiern auf der Internorga Produktpremieren, stellen Trends vor und pflegen Kontakte. Ein wichtiger Aspekt der Messepräsenz ist für viele Unternehmen der direkte Kontakt zu den Fachbesuchern. So nutzt die Bitburger Braugruppe als Branchenführer Gastronomie die Internorgagezielt als Plattform für den Kundenkontakt. „Das vor uns liegende Jahr wird für den Gastronomiesektor erneut sehr schwierig werden. Mit unserer Präsenz in Hamburg setzen wir ein Zeichen dafür, dass wir weiterhin unverrückbar an der Seite unserer Kunden stehen“, betont Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger-Braugruppe. „Die bestmögliche Unterstützung unserer Gastronomen liegt uns sehr am Herzen. Wir sind der Ansicht, dass persönliche Gespräche, kontinuierliche Betreuung und individuelle Beratung maßgeblich dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen“, so Wolf weiter.

Die Möglichkeit der direkten Kundenansprache spielt auch für Gerolsteiner Brunnen eine wichtige Rolle. „Auf der Internorga erreichen wir innerhalb weniger Tage viele neue und bestehende Geschäftspartner aus dem Außer-Haus-Markt, aber auch aus dem Lebensmittelhandel. Das macht sie für uns zu einer Schlüsselmesse“, erläutert Axel Dahm, Vorsitzender der Geschäftsführung von Gerolsteiner. Eines der zentralen Messethemen bei Gerolsteiner Brunnen wird das neue 1,0-Liter-Glas-Mehrweggebinde im 6er-Kasten sein, mit dem das Unternehmen Impulse für den Glasmarkt setzt. Außerdem wird der Wasserspender der Gerolsteiner „Office Line“ in neuem Design vorgestellt, der als hochwertige Komplettlösung jederzeit beste Wasserqualität und maximale Hygiene garantiert.

Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Ansgar Eschkötter, Sales Director Gastronomie: „Wir wollen unser Jubiläum mit unseren Kunden im Rahmen der Internorga gemeinsam feiern. Coca-Cola steht mit seinen Marken seit jeher für Erfrischung und Entspannung, aber auch für Qualität und Auswahl bei Produkten. Der Markt für Getränke ist seit Jahren in einem steten Prozess des Wandels. Auf der Internorga wollen wir mit unseren Kunden darüber sprechen, wie wir uns auf die Anforderungen des Wandels einstellen. Dabei stehen für uns nachhaltige und wertschöpfende Themen im Vordergrund. So wollen wir in Hamburg unser Programm zum perfekten Getränkeausschank in der Gastronomie, unser Kombimenü-Programm für das Angebot von Speisen mit Getränk und Neuheiten etwa bei ‚Vio’ präsentieren. Darüber hinaus werden wir für unsere Geschäftskunden attraktive Orderangebote haben.“

Auch die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu feiert 2011 ihr 125-jähriges Bestehen und wird auf der Internorga mit zahlreichen Aktionen auf das Jubiläum aufmerksam machen. So wird Inhaber Werner Bromberg gleich am ersten Tag der Fachmesse Franz Beckenbauer als Ehrengast begrüßen.

Mit neuem Standkonzept und neuem Standort in der Halle A1 unterstreicht die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG ihre Gastronomiekompetenz. „Wir setzen auf die Internorga und verstehen die Messe als wichtiges Forum und wertvollen Impulsgeber im Getränkesegment. Klares Ziel unseres neuen Messeauftritts ist es, die Besucher aktiv zum Markenerlebnis und zum direkten Kontakt mit uns und unseren Produkten einzuladen“, sagt Vorstand Michael Bartholl. Nicht nur der Messeauftritt wurde rundum erneuert, auch die Marken bieten in diesem Jahr viel Neues: So liegt der Fokus bei „Niehoffs Vaihinger“ auf Neuigkeiten im Cocktailbereich, während bei „Afri“ 2011 ganz im Zeichen des 80-jährigen Markenjubiläums steht. Auf der Internorga fällt der Startschuss für die begleitenden Aktivitäten. Auch Staatl. Fachingen, die Kultmarke „Bluna“ sowie „Klindworth“, „DCide“ und „Cocktail Plant“ sind in Hamburg mit dabei.

Eckes-Granini Deutschland hat innovative Produkte und attraktive Service-Angebote für Gastronomen und Großverbraucher im Gepäck für die Internorga. Im Mittelpunkt stehen der neue “Granini Trinkgenuss Rhabarber“ und die „Granini Fruchtschorle Rhabarber“: Ob pur als Nektar oder als Schorle – in bewährter Qualität überzeugen beide Getränke durch ihren authentischen, süß-säuerlichen Geschmack. „Rhabarber ist kein kurzlebiger Trend, sondern belebt das Angebot nachhaltig“, so Corinna Tentrup-Tiedje, Vertriebsdirektorin für den Außer-Haus-Konsum. Daneben präsentieren die Saftspezialisten aus Nieder-Olm ihr Convenience-Sortiment für den Bereich „Take away“, die „Elka-Frischsaftrange“ für die Gastronomie und speziell zugeschnittene Pakete für die Trend-, Szene- und Cocktailgastronomie sowie Hotellerie und Catering.

Getränkevielfalt vom gluten- und laktosefreien Kokosnusswasser „Vita Coco“ über Mineralwasser von den Fidschi-Inseln bis hin zum Quick Energy Energy-Shot zeigt Drinks & More auf der Internorga. Als Neuheit präsentiert das Hamburger Unternehmen unter anderem die italienische Spezialität „Illy Issimo“ in der Slimline-Dose (250ml) in den drei Varianten Caffè, Latte Macchiato und Cappuccino. Die Basis bildet ein Extrakt aus neun verschiedenen Sorten hochwertiger Arabicabohnen in einer speziellen, von Illy Caffè entwickelten Mischung.

Neue Veranstaltungsreihe: Kostenlose Hotelworkshops „Onlinekommunikation – Wissen für die Zukunft“

(Köln, 25. Februar 2011) „Hotelexperten kommunizieren mit Hoteliers“ – das ist das Motto für die neue Workshopreihe von hotel-workshops.de. Die Premiere findet am Mittwoch, 16. März, um 16 Uhr im Hotel Pullman Cologne statt. Bei den Veranstaltungen geht es um globale Themen rund um die Onlinekommunikation speziell aufbereitet für die Hotellerie. Sie sind geprägt vom Experten-Know-how in den Einzelvorträgen und regen zum qualifizierten Erfahrungsaustausch innerhalb der Hotelindustrie an – Networking inklusive.


Vier Fachleute, vier Vorträge – viel Wissen: es werden neue Ideen und Ansätze im Rahmen der Onlinekommunikation beleuchtet und praxisnah behandelt. Dabei ist es den Veranstaltern besonders wichtig, die Teilnehmern aus der Hotellerie über neue Vorgehensweisen und Strategien anhand von interessanten Fallbeispielen aus den jeweiligen Fachbereichen: Hotelbewertung, Social Media, Qualitätsmanagement und mobiles Internet zu informieren und anschließend mit Ihnen darüber zu diskutieren. Als erster Redner wird Wolfgang Schlösser, Geschäftsführer der Localhero GmbH in seinem Part „Mobile, das nächste große Ding – auch für die Hotellerie?“ interessante Thesen vortragen. Ihm folgt Thomas Hendele mit dem zunehmend mehr diskutierten Thema „Social Media im Hotel- Marketing, Distribution oder Support?“ Nach einer Networking-Pause wird dann Markus F. Weidner, Geschäftsführer der Qnigge GmbH – Freude an Qualität, seine Spezialdisziplin, „6 Schritte zu einem Qualitätsmanagement mit dem webbasierten Mitarbeiterhandbuch 2,0“, beleuchten. Last but not least wird Thorsten Sabel, CAM Customer Alliance Management, mit „Reputationsmanagement und Hotelbewertungen“ die Gäste begeistern.

Weitere Termine für das Expertenforum: Donnerstag, 17. März 2011 in Essen, Mittwoch, 30. März in Bremen, Donnerstag, 31. März in Hamburg, Dienstag, 12. April in Leipzig und Donnerstag, 13. April in Berlin. Der Eintritt zu den jeweiligen etwa dreistündigen Workshops ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 30 Gäste. Dem Thema entsprechend können sich Interessenten unter www.hotel-workshops.de ab sofort online anmelden.

Sommelier-Union Deutschland / Relais & Chateaux: Neuer bundesweiter Wettbewerb „Bester Sommelier Deutschlands“

(Frankfurt/Main, 25. Februar 2011) Kulinarischer Höhepunkt des Jahres 2011: Am 23. Mai 2011 wird im Rheingau unter den fachkundigen Augen einer hochkarätigen Jury erstmals der „Beste Sommelier Deutschlands“ auf internationalem Niveau gekürt. Die Sommelier-Union Deutschland und Relais & Châteaux wollen mit dem neuen Wettbewerb ab sofort alle zwei Jahre die Faszination des Berufs des Sommeliers der Öffentlichkeit näher bringen.

Wer wird Deutschlands bester Sommelier?

Wer wird Deutschlands bester Sommelier?

Nach den Vorentscheidungen am 2. Mai – parallel in den Relais & Châteaux Mitgliedshäusern Bülow Palais & Residenz in Dresden, Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach und Schwarzwaldhotel Adler in Häusern (Schwarzwald) findet das Halbfinale mit den besten sechs Teilnehmern am 23. Mai 2011 im Relais & Châteaux Burg Schwarzenstein im Rheingau statt. Dort wird am selben Abend das Finale ab 18 Uhr öffentlich im Rahmen der Gala ausgetragen. Die drei besten Sommeliers werden ihr Können vor Jury-Mitgliedern wie Christine Balais (Weinberaterin), Günther Jauch (Fernsehmoderator und Inhaber des Weinguts von Othegraven), Markus Del Monego (Weltmeister der Sommeliers), Johann Lafer (Grand Chef Relais & Châteaux), Dominique Loiseau (Relais & Châteaux Le Relais Bernard Loiseau) und Florian Zumkeller (Relais & Châteaux Schwarzwaldhotel Adler) unter Beweis stellen.

Semiprofis, Gourmets und Gourmands haben an diesem Abend Möglichkeit, einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Berufes Sommelier zu gewinnen. Verwöhnt werden die Gäste des Finales mit kulinarischen Kreationen der Sterne-Köche und Grand Chefs Relais & Châteaux Klaus Erfort, Thomas Bühner und Juan Amador, die gemeinsam mit Sternekoch Sven Messerschmitt ein exklusives 4- Gänge-Menü zubereiten. Moderiert wird die Veranstaltung von Alexander A. Kohnen, Geschäftsführer des International Wine Institute.

Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der eine abgeschlossene gastronomische Berufsausbildung vorweisen kann und seit mindestens einem Jahr als Sommelier in einem Restaurant tätig ist. Dem Sieger winkt der Titel „Bester Sommelier Deutschlands 2011 – Trophy Relais & Châteaux/Sommelier-Union Deutschland.“
Er erhält einen Pokal und eine einwöchige Reise in ein französisches Weinanbaugebiet und wird die Sommelier-Union bei den Europameisterschaften vertreten.

Die „Trophy Relais & Châteaux/Sommelier-Union Deutschland“ wird unterstützt von Champagne Laurent-Perrier,  San Pellegrino, Wein aus Spanien, Nespresso, Silversea Luxuskreuzfahrten, Hövels Hausbrauerei, Spiegelau Glas,
Rheinhessenwein und der Brennerei Hubertus Vallendar.

Informationen, Ausschreibung und Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb „Bester Sommelier Deutschlands 2011 – Trophy Relais & Châteaux/Sommelier-Union Deutschland“ können ab sofort bei der Sommelier-Union Deutschland e.V.,  Hammermühlstr. 15, 92272 Freudenberg, Tel.: 09627- 92 46 42, Fax: 09627- 92 49 764, e-mail: Sommelier-Union@t-online.de anfordert werden. Anmeldeschluss ist der 10. April 2011.

Die Sommelier-Union Deutschland e.V. setzt sich für alle Belange des Berufsstandes ein, insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften. Seit mittlerweile 35 Jahren erfreut sie sich großer Akzeptanz in der Gastronomie, Hotellerie, bei Winzern, dem Weinfachhandel und der Zulieferindustrie. Die Vereinigung zählt heute bundesweit fast 1.000 Mitglieder und hat sich als Austausch- und Informationsplattform bestens etabliert. Für ihre Mitglieder bietet sie eine Vielzahl an Initiativen und Aktivitäten. Die Sommelier-Union Deutschland ist Mitglied der ASI Association de la Sommelerie Internationale mit Sitz in Paris.

Verband Internet Reisevertrieb: Online-Buchungen +40%

(Oberhaching, 24. Februar 2011) Imposanter Start in das neue Jahr 2011: Nach Auskunft des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR, Oberhaching) verzeichneten die touristischen Onlinebuchungen im Januar 2011 einen Anstieg von über 40 Prozent. Grundlage des VIR sind die aktuellen Statistiken der Internet Booking Engines (IBE), mit deren Systemen die Online-Portale ihre Pauschalreisepakete in das Internet stellen.

„Die Online-Reiseindustrie setzt ihren Erfolgskurs mit einer ungeheuren Dynamik fort“, bilanziert VIR-Vorstand Michael Buller. „Die Konsumenten greifen bei der Information und Buchung von Reisen stärker denn je auf das Internet zurück. Ein Grund hierfür ist die starke Nutzung der sozialen Netzwerke, was das Konsumverhalten nachhaltig verändert. Dadurch schwinden die Berührungsängste, und Einkäufe bzw. Buchungen über das Internet werden mehr und mehr zur Normalität.“

VIR-Broschüre „Daten + Fakten zum Online-Reisemarkt 2011“ ist auf der ITB verfügbar

VIR-Broschüre „Daten + Fakten zum Online-Reisemarkt 2011“ ist auf der ITB verfügbar

Bereits in der Jahresanalyse 2010 des VIR, die in der Broschüre „Daten + Fakten zum Online-Reisemarkt“ zusammengefasst ist, stellte der Verband einen deutlichen Anstieg bei der Internet-Nutzung fest. Demnach sind fast 70 Prozent der Deutschen inzwischen „online“. Die Zahl der Nutzer, die für die Reiseplanung aktiv auf das Web zurückgegriffen haben, war im Vergleich zu 2009 sprunghaft angestiegen. Zwei Drittel hatten demnach bereits online eine Urlaubsleistung gebucht (Quelle: RA 2010 und RA online 11/2009).

Die Reiseanalyse 2011 wird vom VIR in Kürze auf der weltweit größten Reisemesse ITB Berlin (9.-13. März 2011) beim „Online Summit“ des Verbandes veröffentlicht. „Wir gehen davon aus, dass sich die Zahl der Internet-Nutzer und der Urlaubsbuchungen über das Web erneut drastisch erhöht hat“, bekräftigt VIR-Vorstand Michael Buller.

Die Pressekonferenz des Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) zum „Online Summit 2011“ findet am Mittwoch, 9. März 2011, von 12.30 bis 14.30 Uhr in Saal 4/5 des ICC Berlin statt. Für Teilnehmer ist die Registrierung unter folgender Website möglich: http://de.amiando.com/VIR_Pressekonferenz

Die neue Broschüre „Daten + Fakten zum Online-Reisemarkt 2011“ des VIR wird ebenfalls auf der ITB Berlin erstmalig vorgestellt und kann im Anschluss bei der Geschäftsstelle des Verbandes bzw. über die Internet-Seite www.v-i-r.de bestellt werden.

„ROFOBOX“: Weltneuheit für die Gastronomie

Erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine wird auf Internorga Hamburg vorgestellt

(Kornwestheim, 23. Februar 2011) Premiere bei der „Internorga“ in Hamburg: Auf der führenden Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie wird mit „ROFOBOX“ eine Weltneuheit vorgestellt. Die völlig neu entwickelte innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine ist erstmals in der „Newcomer’s Area“ (Halle B4 OG, 18. bis 23. März 2011, www.internorga.de) zu sehen. In Kürze startet der erste Live-Test im Berliner First-Class-Hotel ESTREL.

Stoffservietten werden perfekt gefaltet – mit der „ROFOBOX“ wird nun eine Weltneuheit für die Gastronomie auf der Hamburger Fachmesse „Internorga“ präsentiert (Foto: ROFOBOX)

Stoffservietten werden perfekt gefaltet – mit der „ROFOBOX“ wird nun eine Weltneuheit für die Gastronomie auf der Hamburger Fachmesse „Internorga“ präsentiert (Foto: ROFOBOX)

„Unsere ultamoderne Roboter-Technologie steigert in einem durchaus sensiblen Bereich der Gastronomie sowohl Qualität als auch Hygiene und sorgt auf Anhieb für Kosteneinsparungen von 20 bis zu 60 Prozent“, sagt Kartal Can, Gründer und Geschäftsführer der ROFOBOX GmbH, Kornwestheim. Tischservietten in verschiedenen Variante falten zu können, müsse zwar Bestandteil einer fundierten Berufsausbildung in der Gastronomie bleiben, doch im hektischen Alltag ließen sich per „ROFOBOX“ zahlreiche Arbeitsstunden einsparen, heißt es. „In einem Hotel fallen durchschnittlich 400.000 Servietten pro Jahr an, was bei mindestens 30 Sekunden pro Stück zu jährlichen 3.333 Arbeitsstunden führt“, berichtet Can. Diese Arbeitsstunden könnten gezielt für wichtigere Aufgaben beispielsweise im Service am Gast genutzt werden.

„Mit unserem automatisierten Faltsystem eröffnen sich auch neue Einsatzbereiche“, so Can. So können damit hochwertige Stoffservietten auch zum Frühstück eingesetzt werden; denn morgens fehlt den Gastro-Mitarbeitern oft die Zeit, schöne Servietten zu falten. Der Einsatz einer Servietten-Faltmaschine wie der „ROFOBOX“ führe zu spürbaren Steigerungen in der Servicequalität, beim Ambiente und zu steigender Motivation bei den Mitarbeitern.

Die „ROFOBOX“ ist eine anspruchsvolle Entwicklung auf Basis moderner Roboter-Technologie von DENSO ROBOTICS. Die gleichnamige Unternehmensgruppe gilt mit weltweit rund 106.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro als einer der international größten Hersteller von Automotive-Komponenten. DENSO-Roboterlösungen werden u.a. in der Automobilzuliefer-Industrie, chemischen Industrie, bei der Herstellung von Elektrotechnik-Komponenten und der Lebensmittel-Herstellung eingesetzt.

Mehrere tausend Arbeitsstunden beim Service-Personal lassen sich durch den Einsatz der „ROFOBOX“ im Jahr einsparen (Foto: ROFOBOX)

Mehrere tausend Arbeitsstunden beim Service-Personal lassen sich durch den Einsatz der „ROFOBOX“ im Jahr einsparen (Foto: ROFOBOX)

Ein Prototyp der „ROFOBOX“ wurde in den vergangenen Monaten bei umfangreichen Testläufen intern ausgiebig geprüft und feinkonfiguriert. Ein erster Langzeit-Test unter realen Marktbedingungen startet in Kürze im Berliner Event-Hotel ESTREL. „Hier muss die „ROFOBOX“ im hektischen Gastro-Alltag bestehen“, so Can. Der branchenerfahrene Unternehmer ist sich aber sicher: Die Stoffserviettenfaltung wird durch die Automatisierung schon kurzfristig erheblich günstiger sein als die Handfaltung.

Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationaler Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben.

Shangri-La: Schneller Rückzug aus Wien

UPDATE (Wien, 22. Februar 2011) Dramatische Ereignisse in Wien: Kurz vor der geplanten Eröffnung hat sich Shangri-La aus dem 207-Zimmer-Projekt am Schubertring zurück gezogen. Dies berichtet die Fach-Illustrierte für das Hotelmanagement „Top hotel“ in ihrer Onlineausgabe. Das Fünf-Sterne-Hotel sollte Anfang Mai in einem denkmalgeschätzten Palais an der Ringstrasse eröffnet werden.

Der seit langem unterzeichnete Pachtvertrag wurde kurzfristig gekündigt. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Stellungnahmen von Projekentwickler BAI und Shangri-La stehen aus.

Die Übergabe soll bereits stattgefunden haben. Als GM war Erich Kaiserseder seit Februar vergangenen Jahres vorbereitend tätig. Die rund 200 Mitarbeiter sind zunächst in Urlaub geschickt worden und „gehen Kaffee trinken“, wie es in Wien heißt.

Auf der Website von Shangri-La ist das Projekt nicht mehr aufgeführt.

HOTELIER TV Exklusiv – Tour de Gourmet Jeunesse beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival

HOTELIER TV begleitet exklusiv die Tour des Gourmet Jeunesse – das elegante Restaurant-Hopping mit luxuriösen Audi-Limousinen sieht junge Gäste (bis max. 35 Jahre) beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival an und ist richtig trendy.

Erste Station ist die Schiffergesellschaft Lübeck – hier gibt es Lanson-Champagner zum Empfang und den ersten Gang vom Küchenteam um Holger Grätz.

Zweite Station ist das Hotel Restaurant von Robert Stolz in Plön. Der Gourmetchef zeichnet für den Fischgang mit regionalen Beilagen verantwortlich.

Dritte und letzte Station ist die Orangerie im Maritim Hotel Timmendorfer Strand. Chef Lutz Niemann hält seit 16 Jahren einen Stern Michelin und kredenzte ein phantastisch aromatisches Wildgericht und erlesene Süßigkeiten zum Dessert.

Die nächste Tour de Gourmet Jeunesse findet voraussichtlich im Januar 2012 statt. Rechtzeitige Anmeldung ist zu empfehlen, da die Plätze schnell ausgebucht sind. Weitere Informationen: http://www.gourmetfestival.de/tourdegourmet.html

Abonnieren Sie HOTELIER TV beim youtube.com und verpassen so keine Sendung: www.youtube.com/user/hoteliertv

Hotelbewertung im Internet – ZDF-Reportage: Fälschungen an der Tagesordnung

(Mainz, 18. Februar 2011) Hotelbewertungen weichen allzu oft von der Realität ab. Darauf weist Olaf Seiche von TÜV Rheinland Cert hin. In einer ZDF-Reportage beschrieb er es als „typischen Fall“, dass Urlauber von ihrem Hotelzimmer (zu Recht) enttäuscht seien – obwohl das Haus überwiegend positive Bewertungen aufweist. Der Beitrag der „ZDF Reporter“ wurde durch einen Hintergrundbeitrag über Manipulationen bei Hotelbewertungen in der Onlineausgabe von „Top hotel“ angeregt.

Gefälschte Hotelbewertungen - ZDF-Interview mit einem Insider

Gefälschte Hotelbewertungen - ZDF-Interview mit einem Insider

Ein Selbsttest der ZDF-Fernsehredakteurin Mara Bergmann entlarvte das Portal trivago.de: Sie bewertete ein Hotel in Österreich, obwohl sie dort nicht zu Gast gewesen war, als „hervorragendes Golfhotel“ (es gibt gar keinen Golfplatz in der Nähe) und rühmte den Blick zum Mattherhorn (der Gipfel liegt weit entfernt in der Schweiz!). Trotz aller Beteuerungen, alle abgegebenen Bewertungen akribisch zu prüfen, hatte trivago.de-Geschäftsführer Malte Siewert nur die Ausrede vom „unrealistischen Einzelfall“ übrig.

Die Hinweise auf Manipulationen durch Hoteliers häufen sich. So könne man selbst das geschlossene System von hrs.de überlisten, hieß es. Man buche in einer auslastungschwachen Zeit – und zu entsprechend günstigen Konditionen – einige Zimmer selbst im Haus und bewerte diese dann ausführlich – natürlich ausnahmslos positiv. Dass auch gezielt negative Bewertungen von Konkurrenten abgegeben werden, sagte ein (anonymisierter) Insider im ZDF: 90 Prozent seiner Manipulationen seien veröffentlicht worden. Jede fünfte Bewertung sei gefälscht, so der Hotelberater.

Das Interview mit dem Hotelinsider ist hier nachzulesen. Die ZDF-Reportage kann unter http://reporter.zdf.de angesehen werden.

Internorga Hamburg/ITB Berlin: Messe-Navigation per iPhone App

(Hamburg/Berlin, 18. Februar 2011) Erstmals Multimedia: Die führende Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse Internorga in Hamburg (18. bis 23. März 2011) kann man nun per iPhone App vorab erkunden. Die kostenlose Anwendung bietet u.a. eine Übersicht aller Aussteller und einen Hallenplan. So kann man sich einen individuellen Messerundgang zusammen stellen. Die Internorga-App für iPhones steht nun zum Download zur Verfügung.

Internorga iPhone App steht zum kostenfreien Download bereit

Internorga iPhone App steht zum kostenfreien Download bereit

Bereits im dritten Jahr bietet die ITB Berlin (09. bis 13. März 2011) ihren Gästen einen Messe-Guide für Handys und Smartphones an. In diesem Jahr gibt es bei den Apps für iPhone und Android erstmals eine Volltextsuche. Die mobile Website www.itb-berlin.mobi geht mit einer neuen, verbesserten Version an den Start. Der bewährte „ITB Mobile Guide“ wird wieder von Giata und Tourias bereit gestellt.

Neben einem Geländeplan sind die Veranstaltungen des ITB Kongresses, eine Eventliste mit den Pressekonferenzen, Präsentationen und Empfängen sowie eine Ausstellersuche enthalten. Nach Messeschluss hilft der „ITB Mobile Guide“ seinem Benutzer, den schnellsten Weg in die Innenstadt zu finden und gibt Tipps für das Berliner Nachtleben: Restaurants und Bars sind ebenso einfach abrufbar wie touristische Informationen zu Sehenswürdigkeiten.

Gastgewerbe: Beherbergung mit +6,9% Umsatz in 2010

(Wiesbaden, 17. Februar 2011) Ohne die Beherbergung wäre das Minus stärker ausgefallen: Das Gastgewerbe erzielte im vergangenen Jahr einen nominalen Umsatzzuwachs von 2,2 Prozent, musste aber ein reales Umsatzminus (inflationsbereinigt) von -0,7 Prozent hinnehmen (im Vergleich zu 2009). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) verzeichnete das Gastgewerbe damit erstmals seit 2006 (+1,5% gegenüber 2005) wieder ein nominales Umsatzplus im Vergleich mit dem Vorjahr. Hauptursache war der hohe nominale Zuwachs im Beherbergungsgewerbe mit +6,9 Prozent.

Im Dezember 2010 erzielte das Gastgewerbe in Deutschland nominal -0,5 Prozent und real -3,0 Prozent  weniger Umsatz als im Dezember 2009. Im Vergleich zum Vormonat November 2010 war der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2010 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um -1,9 Prozent und real um -2,3 Prozent niedriger.

Das Beherbergungsgewerbe setzte im Dezember 2010 nominal 3,8 Prozent mehr, real aber -1,4 Prozent weniger um als im Dezember 2009. Der Umsatz der Gastronomie sank nominal um -2,6 Prozent und real um -3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer um nominal 3,2 Prozent und real 2,0 Prozent.

Genaue Daten sind unter www.destatis.de abrufbar.

Steigenberger Hotel Group: Intercity Hotel am Berliner Hauptbahnhof geplant

(Berlin, 17. Februar 2011) Es soll das größte Intercity Hotel werden: 2013 soll am Berliner Hauptbahnhof ein 412-Zimmer-Haus mit zehn Konferenzräumen eröffnet werden. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau des achtgeschossigen Mittelklassehotels begonnen werden. Das neue Flaggschiff der Zweitmarke der Steigenberger Hotel Group ist ein Projekt der Viador, einem Joint-venture von Feuring und Vivico.

Intercity Hotel am Berliner Hauptbahnhof: Mit 412 Zimmer soll es das grösste der Streigenberger-Zweitmarke werden

Intercity Hotel am Berliner Hauptbahnhof: Mit 412 Zimmer soll es das grösste der Streigenberger-Zweitmarke werden

Für Arco Buijs, CEO der Steigenberger Hotels AG, passt der neue Standort hervorragend in die Expansionsstrategie des Unternehmens: „Mit einem weiteren Hotel in Berlin engagieren wir uns in einem nach wie vor sehr gut wachsenden Markt. Die Lage unmittelbar am Hauptbahnhof der Bundeshauptstadt stellt für uns einen 1 A Standort dar.“ Die InterCityHotel GmbH wird das neue InterCityHotel Berlin Hauptbahnhof über einen 20-jährigen Pachtvertrag betreiben.

Topstandort in Berlin: Das neue Intercity Hotel im Lehrter Stadtquartier direkt am Hauptbahnhof

Topstandort in Berlin: Das neue Intercity Hotel im Lehrter Stadtquartier direkt am Hauptbahnhof

Grundstückseigentümer und Quartiersentwickler Vivico plant den Baubeginn des 30 Meter hohen Hauses noch in diesem Jahr. „Wenn wir unsere ambitionierten Terminpläne umsetzen können, dann werden wir bereits im 3. Quartal 2011 mit den Bauarbeiten beginnen“, so Henrik Thomsen, Leiter Vivico Berlin.

Accor Hospitality Germany – Nicht nur reden, sondern handeln: 100.000 Bäume gepflanzt

(München, 15. Februar 2011) So geht Green Hospitality: Die rund 300 Accor-Hotels in Deutschland sammeln Geld für die Aktion „Plant for the Planet“. Bis Ende Januar konnte man 100.000 neue Bäume bezahlen, heißt es in einer Pressemitteilung.. Finanziert werden die Bäume durch Energiesparmaßnahmen: so fließen die durch wieder verwendete Handtücher eingesparten Energie- und Wäschereikosten direkt in ein Aufforstungsprojekt in Rumänien. Es gilt die Faustregel, dass fünf eingesparte Handtücher einem finanzierten Baum entsprechen.

Plant for the planet: Accor spendet für neue Bäume

Plant for the planet: Accor spendet für neue Bäume

„239 deutsche Accor Hotels erbrachten binnen weniger als einem Jahr die Mittel für das Pflanzen von über 100.000 Bäumen“, berichtete Peter Verhoeven, Chief Operating Officer (COO) Accor Hospitality Germany. In Anlehnung an das Umweltprogramm der Vereinten Nationen unterstützt die Aktion „Plant for the Planet“ von Accor verschiedene Aufforstungsprojekte in der ganzen Welt. Die Aktivitäten der teilnehmenden Hotels werden gebündelt – so fließen beispielsweise die Mittel aller nordeuropäischen Hotels in ein Aufforstungsprojekt ins rumänische Transsilvanien. Damit geht die Wiederaufforstung in einer Region, die nach schwerwiegenden Überschwemmungen und Erdrutschen unter einer gravierenden Entwaldung zu leiden hat, mit großen Schritten voran. Weitere Aufforstungsprojekte gibt es im Senegal, in Thailand, Indonesien, Australien, Brasilien und Amerika.

Im Rahmen des 2008 gestarteten Projekts finanzierten über 1.000 Accor-Hotels weltweit bislang über eine Million Bäume. Bis zum Jahr 2012 will die Accor-Gruppe weltweit drei Millionen Bäume pflanzen und damit nachhaltig einen Beitrag zum Schutz unserer Erde leisten. Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt: Ziel ist, das Bewusstsein und Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung aller Arten von Wäldern zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen zu fördern.

hrs.de: Fotos vom Hotelzimmer und Online-Gästebewertungen entscheidend für Hotelauswahl

(Köln, 10. Februar 2011) Ein bisschen „Professor Binsen“ ist das schon: Fotos und Gästebewertungen im Internet sind entscheidend für die Hotelauswahl. Für nicht ganz neue Erkenntnis hat nun das Kölner Reservierungsportal hrs.de 600 Deutsche durch eResult befragen lassen. Dabei ging es um die Kriterien für eine Hotelbuchung, die neben Preis und Lage entscheidend sind.

Gute Fotos und positive Gästebewertungen sorgen für Buchungen, weiß hrs.de (Screenshot: Iberotel Fleesensee)

Gute Fotos und positive Gästebewertungen sorgen für Buchungen, weiß hrs.de (Screenshot: Iberotel Fleesensee)

Ausschlaggebend für die Hotelauswahl sind für 78 Prozent der Befragten Fotos vom Zimmer oder dem Hotel, gefolgt von Gästebewertungen im Internet, die von 66,7 Prozent als wichtiges Kriterium genannt wurden. Interessant ist die Tatsache, dass für zwei Drittel die Meinung anderer Gäste relevant ist, während direkte Empfehlungen von Bekannten und Freunden lediglich für 43 Prozent als Entscheidungsgrundlage für die Hotelauswahl dienen. Auf Jüngere haben Bewertungen im Internet einen besonders starken Einfluss: 76,4 Prozent der Befragten bis 29 Jahren gaben an, bei ihrer Hotelauswahl besonders auf Gästebewertungen zu achten. Von den Befragten ab 50 Jahren schätzen lediglich 54,3 Prozent Internetbewertungen als entscheidend für ihre Hotelauswahl ein. Auch der Reisegrund spielt eine Rolle: Besonders Privatreisende verlassen sich bei der Hotelsuche auf die Meinung anderer Gäste. Geschäftsreisende achten stärker auf Parkmöglichkeiten direkt am Hotel oder W-Lan auf dem Zimmer.

Auf Platz drei der wichtigsten Kriterien für die Hotelauswahl folgt die Anzahl der Sterne, die von rund 59 Prozent aller Befragten genannt wurde. Ob das Hotel über ein Restaurant verfügt, ist für knapp 45 Prozent ausschlaggebend. Auch Hotelvideos werden immer wichtiger und spielen immerhin schon für jeden Fünften eine entscheidende Rolle bei der Suche nach dem passenden Hotel.

W-LAN für Männer wichtig, Spa-Bereich für Frauen
Zwei Geschlechter-Klischees werden durch die Studie bestätigt: Während 42,4 Prozent der vermeintlich internetaffineren Männer eine W-LAN Anbindung auf dem Hotelzimmer als wichtiges Kriterium bei der Hotelauswahl nennen, spielt dieses Ausstattungsmerkmal lediglich für etwa jede dritte Frau eine entscheidende Rolle. Entgegengesetztes Bild beim Thema Wellness: Ob ein Hotel einen eigenen Spa-Bereich oder Fitness-Raum besitzt, darauf legen gut 32 Prozent der befragten Damen großen Wert, bei den Herren sind es weniger als 20 Prozent.

Je älter der Gast, desto größer das Zimmer
Mit zunehmendem Alter steigt der Raumbedarf der Hotelgäste. Gut ein Drittel der Befragten bis 29 Jahren gaben die Zimmergröße als wichtiges Auswahlkriterium an. Bei den 30 bis 40-Jährigen sind es bereits fast 38 Prozent und von den Umfrage-Teilnehmern ab 50 Jahren knapp 54 Prozent.

Nachhaltigkeit und Golfplatz am Hotel nebensächlich
Ob sich ein Hotel im Bereich Nachhaltigkeit engagiert, beziehen lediglich gut 14 Prozent der befragten Internetnutzer in ihre Entscheidung ein. So gut wie keine Rolle spielt die direkte Anbindung an einen Golfplatz. Für weniger als ein Prozent ist ein Golfplatz entscheidend für die Hotelauswahl.

Hospitality Alliance: Eröffnung des ersten H2 Hotel in Berlin steht bevor

(Berlin, 10. Februar 2011) Hospitality Alliance startet eine neue Budget-Hotellinie: Anfang März eröffnet am Berliner Alexanderplatz das erste Hotel der neuen Marke H2. Die neue Marke soll mit stylischen Zimmer und 1A-Standorten in Städten als „günstig aber nicht billig“ platziert werden. Neu ist auch ein Bistro-Konzept mit einer „H2 Frischeinsel“ und einem „H2 Shop“. H2 steht als chemisches Kürzel für Wasserstoff. Ob das neue Konzept des Ramada-Franchisenehmer auch die Sprengkraft von Wasserstoff im immer dichter werdenden Busget-Hotelmarkt hat, muss sich noch erweisen.

H2 Hotel Berlin: Neues Budget-Hotelkonzept von Hospitality Alliance

H2 Hotel Berlin: Neues Budget-Hotelkonzept von Hospitality Alliance

Das erste H2 Hotel Berlin bietet 288 Zimmer mit Klimaanlage und Flatscreens sowie Bäder mit Fußbodenheizung und Regenwalddusche. Im gesamten Hotel steht für zahlende Hotelgäste der Internetzugang per W-Lan kostenfrei zur Verfügung.

Das H2 ist Bestandteil des Neubaukomplexes „Neue Welle. Mitte“, den die Berliner TLG Immobilien für rund 80 Mio. Euro in den vergangenen anderthalb Jahren an der Karl-Liebknecht-Straße 32 realisiert hat.

Kempinski: Sieger bei „Best Brands 2011“ – Marke wichtiger als Lufthansa

(Berlin, 10. Februar 2011) Ehrenvolle Auszeichnung für Kempinski Hotels: Die älteste Luxushotelgruppe Europas erhält den „Best Brands“-Award in der Sonderkategorie „Beste Dienstleistungsmarke bei Entscheidern“. Im Ranking sicherte sich Kempinski auf den ersten Platz vor der Direktbank Ing Diba und Lufthansa. Damit zählt das Unternehmen neben Volkswagen, Lego und Apple zu den erfolgreichsten Marken Deutschlands.

Kempinski: Die internationale Hotelkette und –marke ist bei deutschen Entscheidern höher eingeschätzt als Ing Diba und Lufthansa (Foto: Kempinski Hotel Baltschug Moskau)

Kempinski: Die internationale Hotelkette und –marke ist bei deutschen Entscheidern höher eingeschätzt als Ing Diba und Lufthansa (Foto: Kempinski Hotel Baltschug Moskau)

„Kempinski konnte sich in der Befragung in nahezu allen Bereichen deutlich von den übrigen Marken absetzen“, erläuterte Siegfried Högl, Managing Director des Marktforschungsunternehmens GfK, der die Auszeichnung übergeben hat. „Das Besondere und die Eigenständigkeit der Kempinski-Strategie wird von den Befragten erkannt und das macht ganz klar den Unterschied.“

„Die persönliche Note und der individuelle Umgang mit den Gästen ist es, was Kempinski auszeichnet. Unser Ziel ist es, unsere Gäste individuell zu betreuen und ihre Wünsche nicht nur zu erfüllen, sondern überzuerfüllen. Wir möchten Ihnen unvergleichliche Augenblicke bereiten, an die sie sich lange und gerne erinnern. Dass dies auch von unseren Gästen honoriert wird, beweist dieser Preis“, sagte Kempinski-Vorstandschef Reto Wittwer.

Kempinski-CEO Reto Wittwer bei den Best Brands Awards in München

Kempinski-CEO Reto Wittwer bei den Best Brands Awards in München

Das Besondere an dem „Best Brands“ ist: Die Ermittlung der Gewinnermarken erfolgt nicht aufgrund des subjektiven Urteils einer Jury, sondern durch die Verbraucher selbst. Im Rahmen einer von der GfK durchgeführten repräsentativen Studie müssen sich die Marken messen lassen. In der Sonderkategorie „Beste Entscheidermarke“ im Bereich Dienstleistung und Service liegt der Fokus auf den so genannten Entscheidern, die als Meinungsbildner und besonders konsumstarke Gruppe gelten. So wurden für das diesjährige Ranking insgesamt 850 Entscheider im Oktober und November 2010 zu Indikatoren wie Leistungskompetenz, Verlässlichkeit, Erreichbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Reputation befragt. Die Verteilung der Berufsgruppen erfolgt dabei analog zur Leseranalyse Entscheider (LAE) und setzt sich aus 52 Prozent leitenden Angestellten, 22 Prozent Selbständigen mit mindestens zehn Mitarbeitern, 17 Prozent Freiberuflern und neun Prozent Beamten im höheren Dienst zusammen, die alle über ein Haushaltsnettoeinkommen von jeweils mehr als 3.500 Euro verfügen. Als Basis der Untersuchung diente eine Shortlist der bekanntesten Dienstleistungsmarken.

BAT Stiftung für Zukunftsfragen – 27. Deutsche Tourismusanalyse: Ostsee-Region und Bayern sind weiterhin Tourismusgewinner

(Hamburg, 10. Februar 2011) „Der Reiseweltmeister meldet sich zurück – Urlaubslust statt Krisenfrust“, so lautete die letztjährige Prognose zur gerade abgelaufenen Reisesaison 2010. Genauso ist es gekommen – die Reiseintensität der Deutschen ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als zwei Prozentpunkte auf 52 Prozent gestiegen. Dies geht aus der 27. Deutschen Tourismusanalyse der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Für die Studie wurden von der GfK 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2010 und ihrer Reiseabsicht für 2011 befragt.

„Die Reiselust kennt keine Grenzen, das Urlaubsbudget schon. Auf diese Formel lässt sich das Reiseverhalten der Deutschen zusammenfassen. Der Großteil der Bürger ist zwar verreist, verkürzte aber die Urlaubsausgaben um durchschnittlich fast 100 Euro“, so Professor Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung. „Die Reisenden sind sich einig: Lieber wird günstiger verreist, als dass ganz auf die Urlaubsreise verzichtet werden muss.“

Strandfeuer an der Mecklenburgische Ostseeküste – die Küstenregion wird auch 2011 wieder Tourismusgewinner sein (Foto: René Legrand/Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern)

Strandfeuer an der Mecklenburgische Ostseeküste – die Küstenregion wird auch 2011 wieder Tourismusgewinner sein (Foto: René Legrand/Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern)

Reiseintensität 2010: Spaltung in der Gesellschaft nimmt weiter zu
Trotz des Vulkanausbruchs auf Island und der daraus resultierenden Aschewolke über ganz Europa, trotz Eurokrise und Milliarden-Hilfspaket für Griechenland und Irland, trotz der größten Ölkatastrophe in der Geschichte der USA, trotz Hitzewellen von Russland bis Italien, trotz Terrorwarnung und Anschlagsversuchen in Deutschland verreisten 2010 so viele Deutsche wie schon lange nicht mehr. Insgesamt waren 52 Prozent der Bundesbürger 2010 fünf Tage und mehr unterwegs. Hierbei glich sich das Reiseverhalten in West- und Ostdeutschland weiter an und auch die Unterschiede zwischen der Stadt- und Landbevölkerung wurden geringer. Groß blieben dagegen die Differenzen zwischen den Einkommensschichten. So verreisten in der abgelaufenen Urlaubssaison vier von fünf Besserverdienenden (79%). Im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Steigerung um fünf Prozentpunkte und ein Ende der Reiselust der wohlhabenden Deutschen ist kaum abzusehen.

Dagegen stagnierte die Zahl der reisenden Geringverdiener in Deutschland auf niedrigem Niveau – nicht einmal jeder Dritte dieser Einkommensgruppe (31%) konnte sich 2010 eine Urlaubsreise von fünf Tagen Dauer leisten. Professor Reinhardt: „Die Urlaubsreise ist kein Allgemeingut mehr. Und der Reisebranche droht eine weitere Spaltung in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Mobilen und Immobilen.“

Inlandsreiseziele 2010: An der Ostsee geht die Sonne auf
Deutschland ist und bleibt das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen. In der abgelaufenen Reisesaison verbrachte mehr als jeder dritte Reisende (37%) seinen Urlaub zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen. Der Gewinner der Reisesaison 2010 war hierbei die Ostsee, die etwa jeden elften deutschen Urlauber bei sich begrüßen durfte.

Vor allem die Ostseeküste in Schleswig-Holstein konnte sich über ein deutliches Plus an Gästen gegenüber dem Vorjahr freuen. Mecklenburg-Vorpommern profitierte dagegen von der wachsenden Anzahl an Urlaubern im Hinterland, wie z.B. der Seenplatte. Die bayrischen Ferienregionen konnten ebenso wie die Nordseeküste ihre Gästezahl konstant halten. Rückgänge mussten dagegen – erstmals seit Jahren – Urlaubsziele in Baden-Württemberg (z.B. Schwarzwald- und Bodensee-Region) verkraften, die ihr hohes Vorjahresniveau nicht halten konnten.

Auslandsreiseziele 2010: Kroatien der Gewinner der Saison
Bei den Auslandsreisezielen landete erneut Spanien auf dem Spitzenplatz. Mehr als jeder achte Bundesbürger (12,9%) verbrachte seinen Urlaub auf den Kanaren, Balearen oder dem spanischen Festland. Dahinter lagen Italien (6,7%) und die Türkei (6,6%) fast gleichauf.

Nur noch die zweite Stelle hinter dem Komma entschied über die Platzierung auf der Beliebtheitsskala. Aber auch Österreich und Kroatien konnten viele deutsche Urlauber bei sich begrüßen. „Kroatien war der Gewinner der Reisesaison 2010. Besonders das gute Preis-Leistungsverhältnis, aber auch die Gastfreundschaft und die schönen Landschaften in den Urlaubsgebieten entlang der Küste und auf den über 1.000 vorgelagerten Inseln begeisterten die deutschen Touristen. In den kommenden Jahren könnte sich das Land an der Adria zu einem echten Konkurrenten für die anderen Mittelmeerdestinationen entwickeln“, so der Leiter der BAT-Stiftung. Einbußen verzeichnete dagegen die Urlaubsdestination Griechenland. Im Zuge der Finanzkrise der Helenen und dem damit verbundenen Image- und Vertrauensverlust der Urlauber hat sich die Anzahl der deutschen Touristen zwischen Athen, Kreta und dem Peloponnes um etwa zehn Prozent reduziert.

Im Gegensatz dazu hat die Fernreise ihre Faszination nicht verloren. Trotz Terroranschlägen und Naturkatastrophen begab sich 2010 mehr als jeder neunte Bundesbürger auf die „große“ Reise. Im Vergleich zum Vorjahr konnten hierbei alle Überseedestinationen von Nordamerika bis Asien und von Afrika bis in die Karibik leichte Zugewinne verzeichnen.

Videostatements: Prof. Dr. Ulrich Reinhardt,  Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, analysiert das Reisejahr 2010, gibt einen Ausblick auf 2011 und nimmt Stellung zur aktuellen Situation in Nordafrika und dem daraus resultierendem Reiseverhalten der Deutschen.

Reisedauer und Reisekosten 2010: 12,5 Tage für 944 Euro
Die durchschnittliche Reisedauer der Deutschen betrug 2010 12,5 Tage. Die Deutschen reisten somit einen halben Tag weniger als noch 2009 (13 Tage). Die Urlaubsphilosophie von den „schönsten Wochen des Jahres“ scheitert zunehmend an zeitlichen und vor allem finanziellen Grenzen. Doch der Wunsch, die Ferien nicht auf Balkonien zu verbringen, hat weiterhin Bestand und um diesen auch realisieren zu können, verkürzen die Bundesbürger immer weiter ihre Reisedauer. Reinhardt: „In den vergangenen dreißig Jahren hat sich die Urlaubsdauer kontinuierlich um etwa zwei Tage pro Jahrzehnt verringert: 1980 waren es 18,2 Tage, 1990 16,3 Tage, 2000 noch 14,8 Tage und 2010 12,5 Tage. Schreitet diese Entwicklung fort, so kann die durchschnittliche Reisedauer zum Ende des Jahrzehnts erstmals auf unter zehn Tage fallen.“ Bei Inlandsreisen wird gegenwärtig bereits lediglich 10,3 Tage verreist.

Durchschnittlich 944 Euro ließen sich die Deutschen ihre Urlaubsreise pro Person kosten. In dieser Summe waren nicht nur die reinen Reise- und Unterkunftskosten enthalten, sondern auch alle Nebenkosten – vom Einkaufsbummel bis zu Ausflügen, vom Souvenir bis zum Trinkgeld für das Servicepersonal. Im Vergleich zum Vorjahr (2009: 1.038 Euro) reduzierten sich die Gesamtausgaben somit um fast 100 Euro. Für die Bundesbürger bleibt es beim Grundsatz: Lieber im Urlaub selbst und an der Dauer der Reise sparen, als komplett daheim zu bleiben.

Geradezu Welten lagen zwischen den Reisekosten im In- und Ausland. Eine Reise ins europäische Ausland war mit 981 Euro fast fünfzig Prozent teurer als ein Urlaub in Deutschland (662 Euro). Fernreisen in die USA, die Karibik oder Asien sind Traumziele und werden es für die meisten Deutschen auch bleiben. Mit 1.668 Euro kostete die Reise in die weite Welt deutlich mehr als die Bundesbürger ausgeben wollten und konnten.

Reiseprognose 2011: Jeder Vierte weiß noch nicht wohin
Deutschland wird auch 2011 das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Bundesbürger bleiben. Trotz der Vielfalt und Konkurrenz der Reiseziele in Europa und Übersee will fast jeder vierte Deutsche seinen Urlaub im eigenen Land verbringen. Völlig offen ist die Frage, ob Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern, Schleswig-Holstein oder Niedersachsen, Baden-Württemberg oder sonst eine Feriendestination in Deutschland der Gewinner der Saison werden wird. Vieles ist hier noch möglich.

Bei den Auslandsreisezielen bleibt Spanien der unangefochtene Spitzenreiter. Besonders die Balearen können sich 2011 erneut auf zahlreiche Besucher freuen. Der Zweikampf um die Gunst der Gäste zwischen Italien und der Türkei wird derweil in die nächste Runde gehen. Beide Ziele werden wieder ähnlich viele Reisende bei sich begrüßen können. Hierbei kann sich die Türkei auf überdurchschnittlich viele Ostdeutsche und jüngere Reisende, Italien hingegen eher auf Westdeutsche und ältere Gäste einstellen. Die Umfrageergebnisse zeigen zudem: Auch Reiseziele in Griechenland, Skandinavien, Kroatien oder Österreich können sich auf zahlreiche Reisende aus Deutschland freuen.

Urlaub in Krisengebieten – Deutsche zeigen Risikobewusstsein
Nach den Unruhen in Tunesien Anfang des Jahres brodelt es seit Ende Januar auch in Ägypten. Und während aus Tunesien alle Urlauber kurzfristig ausgeflogen wurden, sonnen sich noch immer viele deutsche Touristen an den Stränden von Hurghada bis Scharm El-Scheich. Gerade in Ägypten sind Unruhen und Reisewarnungen nichts Neues. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre gab es immer wieder politische Krisen, die Auswirkungen auf den Tourismus im Mittelmeerstaat hatten (z.B. Anschläge in Luxor 1997, in Taba 2004, in Scharm El-Scheich 2005 oder 2006 in Dahab). Die deutschen Urlauber reagierten stets mit kurzfristigem Krisenbewusstsein, kehrten im Anschluss aber wieder relativ zeitnah in das beliebteste Urlaubsziel Nordafrikas zurück. Gilt dies auch für die Zukunft? Und welchen Einfluss haben die Reisewarnungen auf das Urlaubsverhalten 2011?

Das Ergebnis ist eindeutig: Fast jeder zweite Bundesbürger gibt an, sein aktuelles Reiseverhalten den Terror- und Reisewarnungen anzupassen. Vor allem eine Änderung des Reiseziels und der Reisezeit ziehen die Deutschen dabei in Betracht. Und mehr als jeder achte Bundesbürger reagiert entschlossen, indem er seinen Urlaub zunächst einmal gänzlich auf Eis legt. Zusätzlich lässt schon jetzt jeder dritte Deutsche eine generelle Reisevorsicht walten und gibt an, grundsätzlich nur in Urlaubsgebiete zu verreisen, die weniger risikogefährdet sind (z.B. ins Inland). Im Gegensatz dazu äußern lediglich 13 Prozent der Bundesbürger, sich nicht von Reisewarnungen beeinflussen zu lassen und ihren Urlaub wie geplant durchführen zu wollen. Im Vergleich zur Vergangenheit z.B. mit dem Jahr des 1. Golfkrieges 1991 (78%: Urlaubspläne nicht geändert) oder nach dem 11. September 2001 (67%: Urlaubspläne nicht geändert) zeigen die Bürger ein deutlich höheres Risikobewusstsein und wählen ihre Urlaubsziele mit mehr Bedacht aus.

Das Fazit des Wissenschaftlichen Leiters der BAT-Stiftung: „Auch in Krisenzeiten wollen die Deutschen reisen. Die Tourismusbranche wird daher eher kurzweilige Schwankungen als Einbrüche verzeichnen und auch diese werden nur für bestimmte Regionen gelten. Und auch die Reiseziele in Ägypten und Tunesien können langfristig wieder beliebte Reiseziele der Deutschen sein. Ob jedoch die Touristen schon diesen Sommer wieder zurückkommen, ist fraglich. Diesmal könnte es etwas länger dauern“.

Jedes fünfte Hotel will Minibar abschaffen

„Green Hospitality“ führt zu Einsparungen – Regionale Lieferanten im Fokus

(Hamburg, 09. Februar 2011) Die Hotellerie denkt längst „grün“: Über die Hälfte der rund 12.000 Fullservice-Hotelbetriebe in Deutschland unternehmen auch in diesem Jahres einiges in Sachen Nachhaltigkeit und ökologische Ausrichtung. Der Großteil der Hotels will künftig auf Müllvermeidung setzen und verbannt Einzelportionen von Honig, Zucker und anderem von den Frühstückstischen und Tagungsbuffets. Bei jedem fünften Hotel steht die Minibar auf dem Prüfstand. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der The Business Target Group (BTG), dem auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmen aus Scheeßel bei Hamburg.

Green Hospitality 2011 - F&B-Konzepte

Überraschend ist der hohe Anteil der Hotels, die die Minibar in Frage stellen“, sagt BTG-Geschäftsführer Rolf W. Schmidt. In jedem fünften Hotel wird der kleine Kühlschrank ersatzlos gestrichen, um Energiekosten einzusparen und Verluste durch unbezahlte Produktentnahmen zu vermeiden. Rund acht Prozent der Betriebe setzen auf Vendingautomaten auf den Etagenfluren – als Ersatz für Minibars.

Beim F&B-Konzept setzen die Hoteliers vermehrt auf regionale Zulieferer: 64 Prozent ordern die Rohwaren künftig vermehrt bei Lieferanten aus dem Umkreis. „Dies wird auch gegenüber den Gästen und Tagungskunden aktiv kommuniziert“, so Schmidt. Damit liegen die Hotels im Trend der Zeit: Umweltorientierung, Rückbesinnung auf Produkte aus regionalem Anbau und verstärkte Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-Prinzipien sind die gesellschaftlichen Top-Trends. „Wir können bei Hotels, Restaurants und Profiköchen allgemein in ganz Europa und Nordamerika ein klares Bekenntnis zu lokaler Verwurzelung und fundierter ökologischer Ausrichtung beobachten“, berichtet Schmidt. „Green Hospitality“ habe sich bei den Gastbetrieben zu einem Managementthema mit hoher strategischer Bedeutung entwickelt. „Auch wenn die Wahrnehmung unter den Gästen oder Firmenkunden zum Teil noch stark ausbaufähig ist, bleiben Topentscheider bei ihrem Kurs zum Green Hotelier“, so Schmidt.

Inlandstourismus 2010: Zahl der Gästeübernachtungen um 3% gestiegen – Bundespolitik feiert sich

(Berlin/Wiesbaden, 09. Februar 2011) Bundespolitiker feier (plötzlich) den Tourismus: Nach einem jahrzehntelangen Dörnröschendasein scheint die Touristik in den Fokus der Bundesregierung zu rutschen. In Berlin rühmten nun Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und sein Parteikollege und Tourismus-Beauftragter Ernst Burgbacher die Leistung der Branche. Mit 60,3 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste im vergangenen Jahr (+10% in 2009) sei ein neues Rekord erzielt worden. „Die starke mittelständische Tourismusindustrie in Deutschland hat einen Beitrag dazu geleistet, dass wir die Krise so erfolgreich überwinden konnten“, so Brüderle. Staatsekretär Burgbacher ließ sich sogar zu einem – verdienten – Ruhmeswort hinreißen: „Die Tourismusindustrie zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Deutschland.“

Im vergangenen Jahr nahm die Gesamtzahl der Übernachtungen in den Beherbergungsbetrieben Deutschlands um drei Prozent auf 380,3 Millionen zu. Sie erreichte damit nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) den höchsten Wert seit 1992, als erstmals Daten für Deutschland nach der Wiedervereinigung erhoben wurden. Einen Zuwachs von zwei Prozent auf 320,0 Millionen gab es bei den Übernachtungen von inländischen Gästen. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland stiegen gegenüber 2009 mit zehn Prozent auf 60,3 Millionen besonders stark an.

In der Hotellerie nahm die Zahl der Übernachtungen im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 228,3 Millionen zu. Dagegen sank in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken die Zahl der Übernachtungen um ein Prozent auf 45,5 Millionen. Mit 106,5 Millionen blieb die Zahl der Übernachtungen bei den übrigen Betriebsarten im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Bei diesen handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte, wie zum Beispiel Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime.

Die Übernachtungszahlen in Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern stiegen im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittlich um neun Prozent auf 103,4 Millionen. In Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern nahm die Zahl der Übernachtungen um ein Prozent auf 276,9 Millionen zu.

Weitere Details zur Tourismusstatistik 2010 sind unter www.destatis.de abrufbar.

„Der große Erfolg für das Reiseland Deutschland ist gleichzeitig ein deutliches Indiz für die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der deutschen und internationalen Reiseindustrie. Und im abgelaufenen Rekordjahr ist es uns gelungen, schwierige Zeiten wie die während des Vulkanausbruchs zu meistern“, kommentierte Klaus Laepple, Präsident Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW). „Bei einer weiteren positiven Marktentwicklung und auf Basis unserer kundenorientierten und zielgerichteten Marketingaktivitäten scheint es realistisch, in den kommenden zehn Jahren die Marke von 80 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste zu durchbrechen“, prognostizierte Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). Zu internationalen Großveranstaltungen wie der Fussball-Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011 und den Events rund um den 125. Geburtstag des Automobils werden in diesem Jahr erneut zahlreiche Besucher aus aller Welt in Deutschland erwartet.

Seit zehn Jahren wächst Deutschland kontinuierlich über dem Niveau in Europa. Mehr als 40 Prozent Wachstum kann das Reiseland Deutschland im Incomingverkehr seit dem Jahr 2000 verzeichnen, als insgesamt 42,6 Millionen Übernachtungen internationaler Gäste registriert wurden.