Monatsarchiv: Januar 2011

HOTELIER TV Exklusiv – Hotelier des Jahres 2011

(Berlin, 30. Januar 2011) Exklusiv aus Berlin: HOTELIER TV vom Deutschen Hotelkongress und der Gala zur Preisverleihung Hotelier des Jahres 2011. Der Branchen-Oscar geht an Klaus Schurr und Rolf Straubinger (Burg Staufeneck Salach). Der Special Award wurde an die Treugast Solutions Group (Stephan Gerhard und Thomas Schlieper) verliehen. HOTELIER TV berichtet aus dem Maritim Hotel Berlin, wo der Hotelkongress und die Fachausstellung Hotel Expo stattfand. Weitere Station ist der InterContinental Hotel Berlin, Toplocation für die Branchen-Gala. Sehen Sie zahlreiche Interviews und Eindrücke von dem gelungenen Jahresauftakt.

Interviews in dieser Exklusivsendung (Auszug):

  • Klaus Schurr & Rolf Straubinger, Hoteliers des Jahres 2011
  • Stephan Gerhard & Thomas Schlieper (beide: Treugast Solutions Group) – Special Award beim Hotelier des Jahres 2011
  • Dr. Clemens Knoll, Joachim Eckert, Hendrik Markgraf – AHGZ/Matthaes Verlag
  • Judith Rakers – Moderatorin und Tagesschau-Sprecherin
  • und einige mehr

Abonnieren Sie HOTELIER TV beim youtube.com und verpassen so keine Sendung: www.youtube.com/user/hoteliertv

„Top hotel“: Interconti verliert Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf

Streit mit Betreiberpartner Neue Dorint eskaliert – Hotels werden weiter betrieben, vielleicht auch als Dorint Hotel

(Berlin/Köln/Düsseldorf, 28. Januar 2011) Showdown zum Jahresauftakt: Die InterContinental Hotels Group (IHG) muss die Häuser in Berlin, Köln und Düsseldorf aufgeben. Die Managementverträge wurden zum 1. April 2011 gekündigt. Dies berichtet die Hotel-Fachzeitschrift „Top hotel“ in ihrer Onlineausgabe (www.tophotel.de).

Hotel InterContinental Berlin: Bald ein Dorint?

Hotel InterContinental Berlin: Bald ein Dorint?

Es gab seit etlichen Monaten harte Auseinandersetzungen mit der Neue Dorint GmbH, Köln, die ihrerseits als Pächter der Immobilien nun eine neue Lösung finden muss. Einzelheiten zu den Streitigkeiten werden von beiden Parteien nicht genannt.

„Sollte eine Einigung trotz größter Bemühungen nicht möglich sein, kann die InterContinental Hotels Group nicht länger mit der Neuen Dorint GmbH als Geschäftspartner zusammenarbeiten“, sagte Jennifer Cox, COO Continental Europa bei IHG.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier
http://www.tophotel.de/index.php?interconti-ohne-hotels-berlin-koeln-duesseldorf

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Hotellerie gibt ihren Hausbanken gute Noten

Finanzierungen für Renovierungen und Ausbauten in Beherbergungsbetrieben zu fairen Konditionen

(Hamburg, 27. Januar 2011) Die Bankenkrise ist weitgehend überstanden, zumindest gilt dies für die Hotellerie. 30 Prozent der deutschen Hotels haben im vergangenen Jahr eine Fremdfinanzierung in Anspruch genommen. Für die meisten Kredite (knapp 38%) hatten sich die Zinsen und Konditionen wieder verbessert. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG) bei 415 Hotels in ganz Deutschland hervor. Lediglich bei jedem fünften Kreditgeschäft seien die Konditionen etwas schlechter als in den Jahren zuvor gewesen, heißt es von den befragten Hotelmanagern.

Hotelinvestitionen 2011 - Finanzierungsfragen
„Der ungeheure Investitionsschub, der zum Glück durch die Mehrwertsteuersenkung bei Hotelübernachtungen freigesetzt wurde, ließ sich bei den meisten Renovierungs- und Ausbau-Projekten mit der Hausbank einvernehmlich regeln“, fasst BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht zusammen. So fällt die Bewertung der kreditgebenden Banken auch überwiegend positiv aus: Über die Hälfte der befragten Hoteliers sind mit ihrer Hausbank zufrieden bzw. sehr zufrieden. Rund 19 Prozent der Hoteliers sind dagegen mit Kreditbedingungen, Zinssätzen und Service weniger bzw. gar nicht zufrieden.

Mit dem Anstieg der Buchungszahlen kam auch der Optimismus wieder. Über 60 Prozent aller befragten Hotels schätzen die konjunkturelle Lage gut bzw. sehr gut ein. Rund ein Viertel war noch unentschieden. Lediglich rund zwölf Prozent der Hotels hatten offenbar mit erheblichen Verlusten zu kämpfen und zeichneten ein schlechtes bzw. sehr schlechtes Bild von der Lage ihres Betriebes.

„Vor dem durchaus hoffnungsvoll stimmenden Hintergrund ist dennoch erstaunlich, dass nahezu die Hälfte der befragten Hoteliers angaben, bei geplanten Modernisierungen und Ausbauten in diesem Jahr nicht auf Fremdfinanzierungen angewiesen zu sein“, so Lambracht. Das legt den Schluss nahe, dass ein guter Teil der zum Teil jahrelang aufgeschobenen Investitionen bereits abgearbeitet sind. Bei anziehender Konjunktur können weitere Renovierungsarbeiten durchaus aus dem laufenden Betrieb finanziert werden, meint Lambracht. Rund ein Viertel der Befragten haben das Thema Investitionen zunächst ad acta gelegt – für 2011 ist da nichts geplant.

Wird in diesem Jahr eine Fremdfinanzierung bei fest geplanten Investitionen in Anspruch genommen, wollen die meisten Hoteliers (37%) den Hauptteil des nötigen Budgets vom Bankpartner erhalten. „Die Kreditmöglichkeiten und Zinskonditionen haben sich erheblich verbessert“, so Lambracht, „da fällt eine Fremdfinanzierung wieder leichter.“

Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Zusammenfassung „Investitionen in der Hotellerie – Finanzierungsfragen 2011“ bei The Business Target Group, Tel. 04263-301300, eMail centrale@btg-mail.com, erhältlich.

Marriott: Porno im Hotel-TV wird abgeschafft

(Berlin/Bethesda, 27. Januar 2011) No Sex, please: Marriott will offenbar die kostenpflichtigen Pornofilme im Hotel-TV streichen. Dies berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Unternehmensquellen. Angeblich trage sich das Filmangebot nicht mehr, heißt es offiziell. Doch es wird vermutet, dass christliche Lobbyisten Druck auf die konservative Eignerfamilie Marriott ausübten.

Bereits vor zwei Jahren habe sich ein Bündnis religiöser Organisationen mit Marriott-Managern getroffen, um die Hotelkette (600.000 Hotelzimmer weltweit) zum Abschalten der Schmuddelstreifen zu bewegen. Doch zunächst passierte nichts. Nun verstärkte sich offenbar der Druck: Ein republikanischer Politiker zog sich aus dem Verwaltungsrat von Marriott zurück – angeblich weil er sich nicht gegen das Porno-Angebot eingesetzt hatte; dem Politiker werden Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur im November 2012 nachgesagt.

Dem Bericht zufolge, begründet man bei Marriott die Entscheidung mit dem technischen Fortschritt und wirtschaftlichen Erwägungen. Kostenpflichte TV-Angebote, gerade im Segment Sex, seien zunehmend seltener gefragt, da das kostenfreie Angebote im Internet – leicht zugänglich über das eigene Notebook – zu groß sei.

„Planea“ in Göttingen: Auf Anhieb unter den besten Gourmet-Restaurants

Junges Fine-Dining-Konzept nach nur einem halben Jahr bei den S.Pellegrino Kulinarische Auslese 2011 nominiert

(Göttingen, 26. Januar 2011) Noch kein Jahr stehen Sarah Henke und Kirill Kinfelt nebeneinander am Herd: Bereits jetzt wurden die jungen Küchenchefs des neuen Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen für die Kür der besten Gourmettempel Deutschlands nominiert. Bei der Vergabe der renommierten „S.Pellegrino Kulinarische Auslese 2011“ am 31. Januar in München sind die herausragenden Aufsteiger die Nachwuchsstars in der Starküche. Die Vergabe der anerkannten Gourmetauszeichnung basiert auf den Nennungen und Neueintragungen der führenden Restaurantführer wie „Guide Michelin“, „Gault Millau“ und anderer.

Planea-Chefs auf dem Weg zum Gourmetolymp - Kirill Kinfelt und Sarah HenkePlanea-Chefs auf dem Weg zum Gourmetolymp - Kirill Kinfeldt und Sarah Henke

Planea-Chefs auf dem Weg zum Gourmetolymp - Kirill Kinfelt und Sarah Henke

„Die Überraschung ist gelungen“, freut sich Inhaber Olaf Feuerstein. Die Nominierung zur „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ sei bereits als erste große Anerkennung des ambitionierten Küchenkonzepts zu werten. Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter des preisgekrönten Tagungshotels Freizeit In Göttingen, ist Ideengeber und Investor des „Planea“ an der historischen Sternwarte der Universitätsstadt.

Seit Ende Mai genießen die Gäste im „Planea“ u.a. hochwertige regionale Produkte in moderner Interpretation. Diese scheinbare Gegensätzlichkeit gelingt dem jungen Küchenteam mit der ungewöhnlichen Doppelspitze stets aufs Neue: Vertraute Gerichten werden behutsam auf den Kopf gestellt, modern interpretiert und im luxuriös-reduzierter Ambiente präsentiert. Dabei gelingen es Kinfelt und Henke, beide mit jahrelangen Vorerfahrungen in mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurants, stets neu zu überraschen: Auf der Speisekarte kündigen sie die einfachen Stichworten die Zutaten eines Gerichts an – ganz im Stile der zeitgemäßen „Twitter“-Kommunikation – verraten aber nicht die Komposition. So wird jeder Gang zu einem neuen Aha-Erlebnis, auch wenn der Fine-Dining-Teller ganz unaufgeregt daherkommt. Im Zentrum steht die Güte der ausschließlich aus der Region stammenden Rohwaren und die zuweilen experimentierfreudig-forsche Komposition der Aromen.

Dem geneigten Gast wird schnell klar: Reaktionistische Anhänger der französischen Cuisine müssten sich hier rasch umstellen. Das „Planea“ ist ein neuer Vorreiter der Gourmet-Avantgarde – und dies gleichauf mit den kosmopolitisch geprägten Toprestaurants der großen Metropolen.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

Hoteliers des Jahres 2011: Klaus Schurr und Rolf Straubinger von Burg Staufeneck Salach

(Berlin, 24. Januar 2011) Große Überraschung: Der „Oscar“ der Hotellerie geht in diesem Jahr an zwei bislang wenig bekannte mittelständische Hoteliers. Zum „Hotelier des Jahres 2011“ werden Klaus Schurr und Rolf Straubinger von Burg Staufeneck bei Salach nahe Göppingen ernannt. Der Hotel- und Gastronomiebetrieb in der ehemaligen Staufer-Residenz erwirtschaftet mit rund 70 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund sechs Millionen Euro.

Der „Special Award“ geht an die Münchner Treugast Solutions Group. Gründer und omnipräsenter Chef ist Stephan Gerhard, der für zahlreiche erfolgreiche Beratungen und Unternehmensbeteiligungen steht.

Der „Hotelier des Jahres“ wurde mit einer festlichen Gala am Abend des 24. Januar im InterContinental Berlin verliehen. Die rund 1.100 Gäste sind handverlesen. Mehr zu einer der wichtigsten Branchenveranstaltungen des Jahres in Kürze an dieser Stelle.

Links zum Thema:
http://www.burg-staufeneck.de/
http://www.treugast.com
http://www.hotelier-des-jahres.de/

FBMA: Bruder Paulus liest Hoteliers die Leviten

(Hamburg, 24. Januar 2011) Ethisch handeln mit Erfolg – das immer aktuelle Thema steht im Fokus der FBMA. Die Mitglieder und Freunde der Food & Beverage Management Association treffen sich Anfang April zur 37. Jahreshauptversammlung in Hamburg und hören die Antworten des Kapuzinermönchs Bruder Paulus Terwitte auf die Frage „Darf es ein bisschen mehr sein?“ Zu diesem spannenden Vortrag am 2. April um 13:30 Uhr im Radisson Blu Hotel Hamburg-Dammtor sind auch Nicht-Mitglieder zugelassen; Anmeldung wird empfohlen: Tel. 06035 917 462, eMail fbma.kraft@lena-kraft.de.

Bruder Paulus fragt bei der FBMA: Darf es ein bisschen mehr? Ethisch handeln mit Erfolg.

Bruder Paulus fragt bei der FBMA: Darf es ein bisschen mehr? Ethisch handeln mit Erfolg.

Nach der Mitgliederversammlung am Samstag, 02. April, stellt Kai Hollmann seine Erfolgskonzepte unter dem Titel „Neue Hotelwelten“ vor. Am selben Abend wird der Hotelier, der die Kreativ-Design-Hotellerie weit über die Grenzen Hamburgs hinaus prägt, von der FBMA-Stiftung im Rahmen eines Gala-Abends im Gastwerk Hotel mit der Brillat Savarin Plakette 2010 ausgezeichnet. Die Laudatio wird Hamburgs Erzbischof Werner Thiessen halten.

Kempinski: „Career Day“ ist am 19. Februar

(Berlin, 22. Januar 2011) Allein 80 Top Jobs in Deutschland sind zu vergeben: Der „Kempinski Career Day 2011“ findet am 19. Februar von 14 bis 18:30 Uhr statt. Die Teilnehmer können mit Vorständen, Führungskräften und über 60 Hoteldirektoren über berufliche Perspektiven sprechen.

Bis zum Jahr 2015 plant Kempinski Hotels sein Portfolio von derzeit 64 Hotels zu verdoppeln. Das stark expandierende Hotelunternehmen ist stets auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Allein für die zehn deutschen Hotels in Berlin, Dresden, Frankfurt, Hamburg und München vergibt Kempinski an seinem diesjährigen Career Day rund 80 Stellen. Im Angebot sind unterschiedlichste Positionen wie beispielsweise ein Director People Services in München, eine Stellvertretende Hausdame in Frankfurt und ein Senior Sales Manager MICE in Berlin. Alle aktuellen Stellen sind unter www.kempinski-jobs.com abrufbar.

Studenten, Absolventen, Quereinsteiger oder Ausbildungsplatzsuchende können sich für ihre Teilnahme am Kempinski Career Day 2011 unter www.kempinski.com bis zum 6. Februar 2011 registrieren.

Arcotel Hotels – Reaktion auf Enthüllungsbericht in „Top hotel“: Betrug bei Hotelbewertungen? Ein ungeheurer Imageschaden!

(Wien, 21. Januar 2011) Empörung bei Manfred Mayer: Der Vorstand der Wiener Arcotel-Gruppe wendet sich entschieden gegen die Manipulation von Hotelbewertungen in Internet. Ein Beitrag in der Online-Ausgabe von „Top hotel“ hatte ihn aufgeschreckt. „Nicht nur bei Reisenden, sondern auch bei Hoteliers sorgte der Artikel für Diskussionen: Viele Hoteliers und Marketing-Experten sind sich einig, dass die Manipulation von Bewertungsportalen keine gängige Methode sei, um Gäste zu gewinnen“, so Mayer. Spätestens wenn diese das Hotel “live“ kennenlernen, würden sie sich ihr eigenes Urteil bilden und ihre positiven, wie auch negativen Eindrücke kommunizieren. „Und wenn der Gast einmal auf eine geschönte Bewertung reingefallen ist, wird er kein zweites Mal das Haus besuchen“, so Mayer.

Empörung bei Manfred Mayer: Der Vorstand der Wiener Arcotel-Gruppe wendet sich entschieden gegen die Manipulation von Hotelbewertungen in Internet.

Empörung bei Manfred Mayer: Der Vorstand der Wiener Arcotel-Gruppe wendet sich entschieden gegen die Manipulation von Hotelbewertungen in Internet.

„Es gibt immer wieder schwarze Schafe, die Bewertungen manipulieren. Unsere Gäste liegen uns sehr am Herzen und Bewertungsportale bieten eine gute Möglichkeit für unsere zehn Arcotel-Hotels ein ehrliches Feedback zu bekommen“, erklärt Mayer. Besonders die Aussage des Insiders, dass mit betrügerischen Manipulationen schnell eine moralische und rechtliche Grenze überschritten werde, dies jedem bewusst sei und dass es eben alle so machen würden, sorgte für Kritik: „Wir möchten uns klar von derartigen Behauptungen distanzieren – Denn letztendlich sollte jeder Marketing- und PR-Experte wissen, dass diese Maßnahmen langfristig nicht nur dem Image schaden, sondern in keinster Weise vertretbar sind“, so Mayer.

Arcotel betreibt derzeit zehn Hotels, davon vier in Deutschland. 2012 wird das Arcotel Onyx Hamburg eröffnet

Hotelportale: Testsieger ist hrs.de – Bis zu 20% Preisunterschiede – Schwächen beim telefonischen Kontakt

(Hamburg, 20. Januar 2011) Servicecheck der Hotelbuchungs-Portale: Beim Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag von n-tv ist hrs.de Sieger. Der Kölner Reservierungsdienstleister überzeuge durch individuelle Beratungen sowie ein umfangreiches Hotelangebot und gute Preise, heißt es in einer Pressemitteilung. Booking.com kam auf den zweiten Platz mit günstigsten Konditionen und einen kundenfreundlichen Buchungsprozess. Drittplatzierter hotel.de konnte vor allem mit einer kompetenten Beratung am Telefon punkten, so die Mitteilung.

Insgesamt konnten die Hotelportale mit einem guten Internetauftritt punkten – durch zahlreiche Suchkriterien, umfangreiche Hotelinformationen und eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse. Abstriche mussten die Interessenten aber bei der Beratung am Telefon und per E-Mail machen. „Bei der Hälfte der Gespräche gingen die Mitarbeiter nicht individuell auf die Anliegen der Anrufer ein und konnten beispielsweise Fragen nicht beantworten“, berichtet Bianca Möller, Geschäftsführerin des Instituts. „E-Mail-Anfragen wurden in 60 Prozent der Fälle unvollständig beantwortet, auf jede zehnte Mail wurde gar nicht reagiert.“

Im Vergleich zur Buchung beim Hotel direkt, war die Buchung über ein Hotelportal in knapp einem Drittel der Fälle günstiger – jedoch bei einem Viertel der Anfragen teurer. Auch zwischen den Hotelportalen gab es Unterschiede: Im Durchschnitt konnte etwa ein Fünftel des Zimmerpreises gespart werden, wenn man über das günstigste statt das teuerste Portal buchte. In Einzelfällen lag die Ersparnis sogar bei über 50 Prozent. „Wer ein Schnäppchen über ein Hotelportal machen möchte, sollte jedoch vorher die Vertragsbedingungen lesen“, rät Möller, „in einigen Fällen sind Stornierungen gar nicht möglich und bei einem Fünftel der Anbieter werden zusätzliche Gebühren für eine Umbuchung fällig“.

Die Servicequalität der Hotelportale wurde in jeweils zehn Fällen per Telefon und E-Mail verdeckt überprüft. Zusätzlich erfolgte eine genaue Betrachtung der Internetseiten und des Buchungsverlaufs. Insgesamt basierte die Serviceanalyse auf über 270 Kontakten. Das Angebot und die Preise der Hotelportale wurden auf Basis von zehn zuvor festgelegten Reisezielen und Hotels online abgefragt.

Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Donnerstag, den 20.01.2011 um 18:35 Uhr

Internorga 2011 – GV-Barometer: Fast die Hälfte der Küchenchefs planen wieder größere Technik-Anschaffungen

(Hamburg, 20. Januar 2011) Die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung: Einer der wichtigsten Gradmesser für Investitionen im Gastgewerbe, der zur Internorga vorgestellte 10. GV-Barometer, prognostiziert wiederholt zahlreiche Technik-Anschaffungen in den Großküchen. Die 85. Internorga Hamburg (18. bis 23. März) ist mit über 1.100 Ausstellern so ausgebucht, so dass erstmals eine Leichtbauhalle für das Segment Bäckerei/Konditorei aufgebaut werden muss. Erstmals wird auch ein „Zukunftspreis“ verliehen – für Topkonzepte zur Nachhaltigkeit von Ausstattern & Zulieferern und Gastbetrieben. Erneut wird es eine „Newcomer’s Area“ geben: Ein Highlight wird hier die Servietten-Facltmaschine „Rofobox“ sein.

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Bio ist nicht im Fokus: GV-Küchenchefs setzen aber auf regionale Produkte (Foto: Alois Müller/Dehoga)

Der GV-Barometer spiegelt den neuen Optimismus wider: 47 Prozent der GV-Küchenchefs (in Betrieben und Anstalten mit mindestens 300 warmen Essen pro Tag) wollen in Kochanlagen, Herde, Kassensysteme, Spülmaschinen und anderes investieren. Allerdings gehen die Planungen zum Kauf von allgemeinen Ausstattungen (Besteck, Geschirr etc.) zurück – nach 16 Prozent im Vorjahr wollen nun lediglich zehn Prozent der Küchenchefs hier Geld ausgeben. Nach erheblichen Neuanschaffungen im vergangenen Jahr ebbt der Investitionsboom ab: 43 Prozent der GV-Betriebe planen zunächst keinerlei Neuanschaffungen. Im Vorjahr waren dies noch 37 Prozent gewesen.

Die Aussagen der 306 befragten Betriebsrestaurants, Kliniken und Heime zu den Investitionsvorhaben sind allerdings mit gewisser Zurückhaltung zu sehen. Erfahrungsgemäß wird ein Gutteil der geplanten Anschaffungen storniert oder verschoben. Im vergangenen Jahr äußerten zwar 63 Prozent der Küchenchefs guten Willen zu Neuanschaffungen. Allerdings wurde dies bei 23 Prozent wieder storniert, zahlreiche Projekte verschoben oder erst einmal gar nicht terminiert.

Mehr Investitionen mit großen Budgets
Gleichzeitig sollen die Einkaufsbudgets steigen. 35 Prozent der investitionsbereiten Betriebsrestaurants planen Anschaffungen für mehr als 50.000 Euro. Im Vorjahr waren dies 25 Prozent. Bei den Heimen sind dies 42 Prozent (Vorjahr: 30%). Von wirtschaftlichem Aufschwung zeugen auch die positiven Aussagen zum Investitionsklima: 58 Prozent der GV-Betriebe bezeichnen dies als „gut“ (Vorjahr: 56%) und lediglich neun Prozent als „nicht so gut“ (Vorjahr: 23%!).

Erstaunlich ist, dass nur 51 Prozent der GV-Küchenchefs Interesse an neuen (Convenience-)Produkten bekunden; Vorjahr: 52 Prozent. Jeder fünfte Chef hat geringes Interesse an Neuheiten von F&B-Zulieferern. Bei den Produkten wird Gesundheitsorientierung und stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit ebenso erwartet wie guter Geschmack, Top-Qualität und entsprechende Optik. Bei neuen Produkten sind vor allem neue Speiseideen bei Fisch, Gemüse und Geflügel gefragt. Innovationen bei Suppen und Saucen geraten aus dem Fokus. Grundsätzlich sind die GV-Küchenchefs an eigenen Variationen interessiert – die Chance zu haben, Convenienve-Produkte zu verfeinern. Branchenbeobachter Irrgang bezeichnet dies als „Convenience minus zehn Prozent“.

Regionale Herkunft wichtiger als Bio
Für die meisten GV-Küchenchefs (57%) ist der Einkauf von Rohwaren aus regionaler Herkunft weitaus wichtiger als Bio-Lebensmittel (19%). Bei Fisch achten 44 Prozent der Chefs von Betriebsrestaurants auf den nachhaltigen Fang (MSC-Fisch). Fair gehandelte Produkte (Fairtrade) sind für nur 26 Prozent der Chefs bedeutend, Produkte mit niedriger CO2-Bilanz für nur 14 Prozent.

Bio-Qualitäten werden überwiegend (58% der Betriebsrestaurants) bei Gemüse und Salat eingesetzt. Fleisch (42%) und Fisch (32%) aus Bio-Herkunft steht aufgrund der Preisentwicklung nicht an oberster Stelle. Bio-Einkauf ist noch bei Kartoffeln (42%) und Obst (41%) ein Thema. Interessant: Bei Milch und Milchprodukten setzen nur 31 Prozent der GV-Betriebe auf Bio, bei Teigwaren gar nur 19 Prozent.

Die Erhebungen zum zehnten GV-Barometer fanden im November telefonisch unter Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang (ehemals Synovate, München) im Auftrag des Internorga-Veranstalters Hamburg Messe und Congress statt. Mit der Vorstellung der Ergebnisse im Januar wird auf die jeweilige Messe eingestimmt – als PR-Instrument ein Paradebeispiel. (car.)

MICE AG: Gabriele Schulze steigt aus

(Berlin, 19. Januar 2011) Wer sie bei Xing traf, konnte es erahnen: Gabriele Schulze verlässt nach knapp über zwei Jahren im Vorstand die Berliner MICE AG. Ihr Aufgaben in Marketing und Technologie übernimmt Vorstandskollege Marcus Wiesner. Aus einer Nebentätigkeit als Rednerin und Trainerin will sie ein eigenes Unternehmen starten. Die Marketingexpertin soll aber weiterhin ihrem alten Arbeitgeber für einzelne Projekte zur Verfügung stehen.

Gabriele Schulze

Gabriele Schulze

Das neue Unternehmen Marketing 4 Results soll sich auf Wissensvermittlung und Beratung konzentrieren. „Die wichtigsten Angebote sind spannende Vorträge und Trainingsangebote. Die Themen sind zeitgemäßes Marketing, Social Media Marketing, gekonnte Onlinevermarktung und der große Bereich der Marketingautomatisierung“, so Frau Schulze.

Diese Veränderung sei möglich, weil ihre Großprojekte bei der MICE AG nun fast abgeschlossen seien, heißt es in einer Pressemitteilung. Gabriele Schulze will weiterhin als Referentin und Trainerin auf den „STB Marketplaces“ auftreten.

Frau Schulze war lange als Marketingchefin und Geschäftsführerin für Best Western in Deutschland tätig gewesen.

Commerzbank-Studie – 2011: Boom bei Geschäftsreisen – Erholungssignale bei Urlaubsreisen

(Frankfurt/Main, 19. Januar 2011) Die Deutschen geben im Zuge des Konjunkturaufschwungs wieder mehr für Auslandsreisen aus. Das gilt vor allem für Geschäftsreisende. Dies geht aus der jüngst in Stuttgart vorgestellten Reisestudie der Commerzbank hervor. Aber auch bei den Urlaubsreisen gibt es Erholungssignale. „2011 dürfte es weiter aufwärts gehen. Bei steigenden Haushaltseinkommen und kräftig zunehmenden Investitionen dürften die deutschen Reiseausgaben im Ausland um 3,25 Prozent zulegen“, sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank.

Weiter Aufschwung bei Geschäftsreisen prognostiziert die Commerzbank (Foto: Großer Festsaal im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg)

Weiter Aufschwung bei Geschäftsreisen prognostiziert die Commerzbank (Foto: Großer Festsaal im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg)

Die internationale Tourismuskonjunktur profitierte 2010 erheblich von den besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Gesamtjahr 2010 sind nach Schätzungen der Welttourismusorganisation 930 Millionen Reisende in einem der 150 Zielländer angekommen. Das sind fünf bis sechs Prozent mehr als 2009. „Dabei war der Anstieg bei den Emerging Markets deutlich stärker als in den Industrieländern“, erklärte Jutta Kayser-Tilosen, Tourismusexpertin der Bank. Das laufende Jahr könnte gar zu neuen Rekordständen bei den Gästezahlen im weltweiten Tourismusgewerbe führen.

Türkei wird immer beliebter
Deutsche Auslandsreisende gaben im vergangenen Jahr schätzungsweise 59,4 Milliarden Euro für Reisen ins Ausland aus, das entspricht etwa 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Deutschland bleibt damit Reiseweltmeister vor den USA, China und Großbritannien. Verantwortlich für dieses Plus sind allerdings vor allem die Geschäftsleute. Im Einklang mit den kräftig steigenden Investitionen wuchsen die Ausgaben für Geschäftsreisen ins Ausland im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent – nach einem Einbruch um insgesamt ein Viertel in den zwei Jahren davor.

Spanien blieb 2010 das Auslandsreiseziel Nummer eins der Deutschen, verliert allerdings seit Jahren Marktanteile. Auf den weiteren Plätzen folgten Österreich und Italien. Der Gewinner des Jahres 2010 ist aber die Türkei, wo Deutsche fast 20 Prozent mehr ausgaben als im Vorjahr. „Ägypten punktet nach wie vor mit einem großen All-inclusive-Angebot. Auch Polen und die Tschechische Republik zählen als relativ preiswerte Länder zu den Gewinnern“, so Kayser-Tilosen.

Das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen bleibt aber das eigene Land. Schätzungsweise über 112 Millionen inländische Reisende kamen in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder einem Campingplatz an, deutlich mehr als 2009.

Erholung pur bei den Reiseeinnahmen aus dem Ausland
Nach einer Vollbremsung 2009 stiegen die Reiseeinnahmen aus dem Ausland 2010 um gut fünf Prozent, lagen aber mit 26,1 Milliarden Euro noch unter dem Niveau von 2008 (27,1 Mrd. Euro). Wahrscheinlich sind es vor allem die Ausgaben der Geschäftsreisenden, die sich erholt haben. Sie machen fast ein Drittel aller ausländischen Reiseeinnahmen aus. Dabei sind Bewohner der Nachbarländer die eifrigsten Besucher hierzulande. Mehr als 40 Prozent der gesamten internationalen Reiseeinnahmen Deutschlands kamen von Gästen aus den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Österreich.

Fünftwichtigste Urlauber sind für die deutsche Wirtschaft die US-Amerikaner. Deutschland empfing elf Prozent  mehr Gäste aus den USA, was mit spürbar höheren Einnahmen einhergegangen sein dürfte.

2011: Weiteres Plus bei den Reiseausgaben im Ausland
Vieles spricht für einen weiteren Anstieg der deutschen Reiseausgaben im Ausland. „Wir erwarten, dass die Unternehmen ihr Budget für Geschäftsreisen ins Ausland nochmals deutlich ausweiten werden“, sagte Jutta Kayser-Tilosen. Auch die Verbraucher dürften 2011 mehr Geld für Auslandsreisen ausgeben. Waren sie im vergangenen Jahr noch vorsichtig, so werden sie nun mit steigenden Einkommen und sinkender Arbeitslosigkeit mutiger. Um schätzungsweise 3,25 Prozent werden die gesamten Reiseausgaben der Deutschen im Ausland steigen. Mit 61,3 Milliarden Euro dürften sie einen neuen Rekord erreichen.

Bei den Reiseeinnahmen aus dem Ausland erwarten die Volkswirte der Commerzbank für 2011 einen Anstieg um drei bis vier Prozent  auf 27 Milliarden Euro. Dies läge schon wieder nahe am Allzeithoch von 2008 (27,1 Mrd. Euro).

Die Studie steht unter commerzbank.com zum Abruf bereit.

DZT zieht vorzeitig Fazit für 2010 – Jubel in Hotellerie: +11% mehr Übernachtungen ausländischer Gäste

(Frankfurt/Main, 18. Januar 2011) „Wir nähern uns einem überaus erfolgreichen Jahresabschluss“, prognostizierte DZT-Chefin Petra Hedorfer mit Blick auf die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Von Januar bis November 2010 wurden bereits 56,4 Millionen ausländische Übernachtungen gezählt – ein Plus von elf Prozent beziehungsweise mehr als fünf Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im November verbuchte man bei den Übernachtungen aus dem Ausland im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von elf Prozent auf 3,9 Millionen Übernachtungen. Damit schließt er nahtlos an den Oktober an.

Tourismuszahlen galoppieren - Deutschland ist immer attraktiver für Gäste aus dem Ausland (Foto: Düsseldorf Marketing + Tourismus)

Tourismuszahlen galoppieren - Deutschland ist immer attraktiver für Gäste aus dem Ausland (Foto: Düsseldorf Marketing + Tourismus)

Auch die deutschen Gäste sorgen mit einem Wachstum von sieben Prozent bei den Inlandsübernachtungen im November für eine positive Bilanz. Für den Zeitraum Januar bis November 2010 wurden rund 303 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Plus von zwei Prozent. Gewinner sowohl im Inlands- als auch im Incoming-Tourismus waren auch im November wieder die Städtereisen. Metropolen mit mehr als 100.000 Einwohnern konnten ein Plus von elf Prozent auf 8,5 Millionen Übernachtungen verbuchen. Ganz besonders profitiert haben die Hotels, die mit einem Zuwachs von elf Prozent punkten können.

Gastgewerbe: Umsatz 2010 für Hotellerie und Caterer mit Zuwachs – Weiterhin Verluste in Gastronomie

(Wiesbaden, 18. Januar 2011) Doch kein so gutes Jahr? In den ersten elf Monaten musste das Gastgewerbe 2010 einen Umsatzrückgang von real -0,4 Prozent hinnehmen (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Hotellerie verzeichnete mit real +1,3 Prozent ein leichtes Plus, die Gastronomie mit real -1,4 Prozent das zu erwartende Minus. Die Caterer waren mit dem Umsatzzuwachs von real -2,0 Prozent am besten dran.

Der Hotellerie geht weiterhin ganz gut: Im November stieg der Umsatz um real 3,2 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat). Die Gastronomie musste einen Umsatzrückgang von real -0,1 Prozent hinnehmen. Insgesamt wurden im Gastgewerbe im November 2010 nominal +4,0 Prozent und real +1,1 Prozent umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer um real -0,4 Prozent. Im Vergleich zum Oktober war der Umsatz im Gastgewerbe nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um -1,0 und real um -0,9 Prozent niedriger.

Weitere Statistiken dazu sind unter www.destatis.de abrufbar.

Alter Meierhof Vitalhotel Glücksburg: Note „Gut“ beim anonymen Hoteltest

Professioneller Quality-Check des Fachmagazins „Top hotel“ – Wellness- und Fitnessanwendungen mit Bestnoten – Nur geringe Schwächen

(Landsberg am Lech, 15. Januar 2011) Das privat geführte „Vitalhotel“ Alter Meierhof in Glücksburg gilt als eine der besten Wellnessadressen in Deutschland. Im anonymen Hoteltest der Fachzeitschrift „Top hotel“ erreichte es 74 von maximal 100 Punkten und damit die Testnote „Gut“. In den Service- und Qualitätschecks der Fach-Illustrierten stehen seit 2010 auch Wellness- und Businesshotels. Die Hotelchecks werden seit nahezu 20 Jahren von erfahrenen Profitester durchgeführt. Der vollständige Hoteltest ist unter www.tophotel.de abrufbar.

Gleich beim ersten, telefonischen Kontakt wurden die hohen Erwartungen des kritischen Testers erfüllt – mit 98 Punkten wird hier ein Top-Ergebnis erzielt! Auch die Ausstattung und Lage des gebuchten Zimmers sind offenbar einladend – der Tester vergibt dafür anerkennend 89 Punkte. Im Wellnessbereich gibt es mit der nahezu ganz perfekt gelungenen Lomi-Lomi-Massage (99 Punkte!) und einem einladenden Solarium (92 Punkte) absolute Glanzleistungen.

Dagegen ist der Hoteltester mit der Gesichtsbehandlung (nur 55 Punkte) und dem Angebot der „Vitalbar“ (55 Punkte) nicht ganz einverstanden. Auch die Fitness-Offerten (Pilates-Kurs: 42 Punkte – Aqua-Fitness: 55 Punkte) erreichen ein „befriedigend“. Im Testbericht bemängelt der Autor die „nicht ausreichend abgeschirmten Ruhemöglichkeiten in der Therme und die hellhörigen Kosmetik- und Behandlungszimmer“.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

Lage / Anreise / Check-in – 85
telefonische Buchung Zimmer – 98
Tel. Buchung Anwendungen – 60
Zimmer 126 – 89
Badezimmer – 80
Zwischenreinigung – 40
Abdeckservice – 85
öffentliche Bereiche – 95
„Brasserie“ I (à la carte) – 84
“Brasserie“ II (Menü) – 79
Frühstücksbuffet – 68
„Hof-Therme“ – 80
Rezeption „Hof-Therme“ – 60
Wellness: Lomi-Lomi-Massage – 99
Wellness: Gesichtsbehandlung – 50
„Vitalbar“ – 55
Solarium – 91
Fitness: Pilates-Kurs – 42
Fitness: Aqua Fitness – 55
Check-out – 63

Gesamteindruck – 74
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erschien jüngst in „Top hotel“ und ist in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de kostenfrei abrufbar. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen.

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen – Urlaubsreisetrends 2011: Rekordjahr für Tourismus zu erwarten

(Stuttgart, 15. Januar 2011) Nach einem guten Jahr 2010 zeigen sich für den Tourismus 2011 noch bessere Aussichten. Vier von fünf Deutschen haben sich bereits mit der Planung ihrer Urlaubsreisen beschäftigt. Dies geht aus einem Bericht der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR), der nun in Stuttgart vorgestelllt wurde, hervor. Der Urlaubslustindikator stieg um acht Prozent (von 51 auf 55%). Weniger Personen als im Vorjahr sehen finanzielle Barrieren, die ihnen 2011 eine Urlaubsreise unmöglich machen könnten (23%; nach 27% im Vorjahr).

Zum Jahresbeginn 2011 hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) für die CMT in Stuttgart eine erste vorläufige Bilanz des Reisejahres 2010 erstellt und die touristischen Trends des neuen Jahres ermittelt. Martin Lohmann stellte die Ergebnisse in Stuttgart vor.

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren I

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren I

2010: Tourismus nach der Krise
Zum Jahresende wurde deutlich, dass der globale Tourismus nach der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder auf dem Niveau des Jahres 2008 angelangt ist. Die Zahl der internationalen Gästeankünfte ist um gut fünf Prozent gestiegen (UNWTO). Ein Wachstum gab es auch beim Tourismus in Deutschland. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um drei Prozent auf ein Rekordhoch. Besonders dynamisch entwickelten sich dabei die ausländischen Quellmärkte (+11%; Inland +2%). Hier spielen auch Geschäftsreisende eine wichtige Rolle.

Die deutschen Reiseveranstalter haben im vergangenen Jahr gute Erträge erwirtschaftet. Die Umsatzsteigerungen (+3%) blieben hinter dem Gästeplus (+5%) zurück. Wachstum gab es in fast allen Segmenten, besonders augenfällig bei Kreuzfahrten (ca. +15%) und Türkeireisen (+15%).

Die FUR erwartet nach den vorläufigen Daten auf der Basis der RA online vom Jahresende eine Steigerung der deutschen Nachfrage nach Urlaubsreisen im Jahr 2010 und ein Volumen von rund 70 Millionen Urlaubsreisen. Für die Jahr für Jahr hohe Zahl an Urlaubsreisen spielen Konsumgewohnheiten und Konsumprioritäten eine wichtige Rolle. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, neben der wirtschaftlichen Aufhellung auch auf langfristige Entwicklungen (demographischer Wandel) und aktuelle Marktbedingungen (günstige Preise).

2011: Urlaubslust auf Rekordhöhe
Einerseits bestimmt die wirtschaftliche Lage bzw. deren Wahrnehmung, ob und wie die Deutschen Urlaubsreisen machen; andererseits zeigen ihre Reisen und Reisepläne, wie die Deutschen die wirtschaftliche Situation einschätzen. Und hier gehen zum Jahresanfang alle Indikatoren in die gleiche Richtung:

Nach einem guten Jahr 2010 zeigen sich für den Tourismus 2011 noch bessere Aussichten. Vier von fünf Deutschen haben sich bereits mit der Planung ihrer Urlaubsreisen beschäftigt. Der Urlaubslustindikator stieg um acht Prozent (von 51 auf 55%). Weniger Personen als im Vorjahr sehen finanzielle Barrieren, die ihnen 2011 eine Urlaubsreise unmöglich machen könnten (23%; nach 27% im Vorjahr).

Vor diesem Hintergrund erwarten die Forscher ein Rekordjahr für den Urlaubstourismus. Nicht nur die Zahl der Urlaubsreisenden nimmt zu, sondern auch die Anzahl ihrer Reisen und damit auch ihrer für Reisen aufgewendeten Ausgaben. 23 Prozent der Deutschen wollen 2011 mehr Reisen machen als im Vorjahr, 17 Prozent weniger. In den Vorjahren hielten sich diese Kennziffern regelmäßig in etwa die Waage.

Die Tourismus-Branche rechnet aus ihrer Sicht ebenfalls mit Umsatzsteigerungen, u.a. auch aufgrund moderater Preissteigerungen.

Auch weltweit ist Wachstum in Sicht. Laut UNWTO sind für 2011 Steigerungen von etwa vier Prozent der internationalen Ankünfte abzusehen, das entspräche dann einem Volumen von 965 Millionen Reisen. Angesichts der weiterhin mit Risiken behafteten wirtschaftlichen Situation kann sich diese Zukunftsperspektive natürlich rasch ändern. Die Dynamik im globalen Tourismus ist nicht in Europa zu finden, sondern vor allem in den „emerging markets“, also Ländern wie Indien, China, Russland oder Brasilien. Diese Länder haben sowohl als Quellmärkte stark wachsende Bedeutung wie auch als Reiseziele.

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren II

Urlaubsreisen 2011 – Trendindikatoren II

Reiseziele und Reiseformen: Wie wir reisen
Die wichtigsten Urlaubsziele der Deutschen werden auch 2011 Deutschland (mit über 30% weit vorne auf dem ersten Platz), Spanien, Italien, die Türkei und Österreich sein (zusammen knapp zwei Drittel aller Urlaubsreisen). Dennoch gibt es auch hier Dynamik: Den Präferenzäußerungen der Befragten nach haben Fernziele, Mittelmeerländer und Destinationen in Skandinavien Chancen auf einen Zuwachs an deutschen Urlaubsgästen.

Allerdings wächst das Interesse an fast allen Urlaubregionen. Das zeigt eine hohe Flexibilität auf der Kundenseite, die Urlauber sind „multioptional“ und sehen in vielen Destinationen die Möglichkeit, ihre Urlaubsbedürfnisse zu befriedigen. So werden die Reiseziele immer austauschbarer, selbst wenn sie sich objektiv unterscheiden. Das gilt analog auch für die Urlaubsformen. Die Klassiker bleiben hier auch 2011 die bedeutendsten Reisearten: Strand-, Ausruh-, Natur-, und Familienferien. Wachstum ist in bislang kleineren Segmenten (Kreuzfahrt; Radreisen; Wellness, All Inclusive) zu erwarten.

Baden-Württemberg als Quellmarkt
Die Baden-Württemberger sind reisefreudig und heimatverbunden zugleich. Einerseits machen sie überdurchschnittlich viele Urlaubsreisen ins Ausland (77%; alle Deutschen: 68%), andererseits sind sie die wichtigste Gästegruppe im eigenen Land: 25% aller deutschen Urlaubsgäste in Baden-Württemberg stammen aus dem eigenen Bundesland und reisen so in der Heimat. Langeweiler sind sie deswegen nicht, sie lassen sich nicht nur von der Natur sondern auch von Städte- und Eventreisen locken.

Ausblick
Die nachfrageseitigen Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen für 2011 für den Urlaubstourismus sind ganz hervorragend. Wir erwarten ein leicht wachsendes Nachfragevolumen. Angebot und Nachfrage werden dabei zunehmend differenzierter, die Auswahl wird für die flexiblen, „multi-optionalen“ Kunden umfangreicher. Informationen über die zahlreichen Urlaubsmöglichkeiten werden einerseits wichtiger, andererseits sind sie wegen der großen Fülle kaum zu bewältigen. Der nach wie vor harte Konkurrenzkampf verlangt Kundenorientierung sowohl im Produkt als auch in der Kommunikation. Den urlaubslustigen Reisenden kann das nur Recht sein.

Leaders Club/FBMA/Wihoga Dortmund: Neues Programm der Hospitality Management School

(Dortmund, 14. Januar 2011) Nach drei Jahren am Markt präsentiert sich die Hospitality Management School (HMS) von Leaders Club Deutschland, FBMA-Stiftung und Wihoga Dortmund mit einem neuen Programm. Das thematisch erweiterte Fortbildungsangebot ist zukünftig exakt auf drei Zielgruppen zugeschnitten: Geschäftsführer, Betriebsleiter und Küchenchefs (Zielgruppe 1),  Schichtleiter (Zielgruppe 2) und motivierte Mitarbeiter (Zielgruppe 3). Jeder Block ist in sich abgeschlossen und vermittelt mit seinem Themenmix sofort umsetzbare Kompetenzen zu allen relevanten Themen rund um Management, Leadership und Gastlichkeit. Durch neue Themen wie Social Media und Küchenmanagement berücksichtigt die HMS veränderte Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeiter bei ihrer Karriereplanung.

Geblieben ist die konsequente Praxisorientierung der HMS bei der Wahl der Themen und Dozenten. Den Unterricht mit Workshop-Charakter übernehmen Mitglieder aus den Reihen von Leaders Club und FBMA, alle selbst erfolgreich als Unternehmer oder Führungskraft in Top-Positionen tätig, darunter u.a. Michael Kuriat (TNC Group/Sol y Mar), Jean Ploner (Pencom Ploner Partner), Spiridon Soukas (Mongo’s), Josef Schulte (Power Coaching Akademie), Frank Buchheister (Road Stop, N.Y.C., Schnitzelei Essen), Peter Siepermann (MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer,) und Vanessa Koch (Training und Seminare für Servicemitarbeiter).

Die erweiterte Themenpalette führt teilweise zu einer zeitlichen Verlängerung der Fortbildung. Für Führungskräfte werden zwei voneinander unabhängige Bausteine mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten. Baustein eins vom 2. bis 4. Mai 2011 befasst sich mit Leadership, Personalmanagement, Social Media und Sales, Baustein zwei vom 21. bis 23. November 2011 mit der Managementpraxis rund um Qualitätssicherung, Küche und Kosten. Jeder Baustein wird durch einen Abendevent und Kamingespräche ergänzt. Nachwuchs-Führungskräfte wie zum Beispiel Schichtleiter erwartet eine intensive Management-Rundumschulung mit Küchenparty und Abendevent am 21.-23. Februar sowie am 14. bis 16. November 2011. Die Fortbildung für motivierte Mitarbeiter dauert 1,5 Tage und wird an vier Terminen im Februar, Mai, September und November 2011 angeboten. Inhaltliche Schwerpunkte sind Gastlichkeit und Dienstleistung, Beschwerdemanagement, Selbstmanagement und Motivation. Am Abend ist der Besuch zweier Gastronomiekonzepte vorgesehen.

HMS-Schulungsort bleibt nach wie vor die Wihoga Dortmund. Die dreitägigen Blöcke für Geschäftsführer, Betriebsleiter und Küchenchefs sowie für Schichtleiter kosten je 549 Euro, der Baustein für motivierte Mitarbeiter 198 Euro (jeweils zzgl. MwSt). Das Angebot der Hospitality Management School steht allen Unternehmen und Persönlichkeiten der Branche offen, unabhängig von der Mitgliedschaft in der FBMA und dem Leaders Club.

HMS Programm 2011

HMS-Block 1 für Geschäftsführer, Betriebsleiter, Küchenchefs
Baustein 1:  2.-4. Mai 2011
Inhalte und Dozenten: Unternehmenskultur, Leadership und Personalmanagement (Jean Georges Ploner), Sales (Josef Schulte), Social Media (Michael Kuriat). Abendevent und Kamingespräch mit einer interessanten Persönlichkeit.

Baustein 2: 21.-23. November 2011
Inhalte und Dozenten: Qualitätsmanagement (Spiridon Soukas), Küchenmanagement (Peter Siepermann), Kostenmanagement. Abendevent und Kamingespräch mit einer interessanten Persönlichkeit.

Dauer: Jeweils 3 Tage.
Preis: Jeweils 549 Euro zzgl. MwSt.; Leaders Club und FBMA Mitglieder: 449 Euro zzgl. MwSt.

HMS-Block 2 für Schichtleiter
Termine: 21.-23. Februar, 14.-16. November 2011
Dauer: 3 Tage
Inhalte und Dozenten: Unternehmenskultur, Leadership und Personalmanagement (Jean Georges Ploner), Strukturiertes F+B-Management und Kostenmanagement (Matthias Schönberger), Küchenorganisation und Regenerierung (Peter Siepermann), Eventmanagement (Frank Buchheister), Sales (Josef Schulte). Küchenparty mit praktischen Elementen an der WIHOGA (Peter Siepermann) und Abendevent.
Preis: 549 Euro zzgl. MwSt.; Leaders Club und FBMA Mitglieder: 449 Euro zzgl. MwSt.

HMS-Block 3 für motivierte Mitarbeiter
Termine:  7.-8. Februar, 16.-17. Mai, 12.-13. September, 7.-8. November 2011
Dauer: 1,5 Tage
Inhalte: Gastlichkeit/Dienstleistung, Beschwerdemanagement, Selbstmanagement, Abendprogramm inklusive Besuch von zwei Gastronomiekonzepten. Trainer: Vanessa Koch.
Preis: 198 Euro zzgl. MwSt.;  Leaders Club und FBMA Mitglieder: 148 Euro zzgl. MwSt.

Die im Mai 2007 gestartete praxisorientierte Nachwuchsförderung ist ein gemeinsames Projekt von der Leaders Club Deutschland AG und der FBMA-Stiftung sowie den Wirtschaftschulen für Hotellerie und Gastronomie (WIHOGA) Dortmund. Die Hospitality Management School wird unterstützt Partnern aus der Industrie.

Quality Reservations – 2010: Partner-Hotels +30% mehr Umsatz und Buchungen – Fokus auf Web 2.0

(Hannover, 14. Januar 2011) Carolin Brauer zieht eine sehr positive Bilanz von 2010: Die Chefin des Hannoverschen Reservierungsdienstleisters Quality Reservations registrierte bei den Partnerhotels einen Anstieg der Übernachtungen um 36,1 Prozent auf insgesamt 253.355 Buchungen. Der Reservierungsumsatz erhöhte sich um 29,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aufholbedarf gab es bei den Übernachtungsraten, die mit einer Durchschnittsrate von 90,38 Euro noch nicht das Niveau der Vorjahre erreicht hat. Dies teilte QR mit.

Mit einem Drittel mehr Gäste und Umsatz für seine Partner-Hotels legte Quality Reservations auch im Jahr 2010 wieder eine positive Jahresbilanz vor. Ein Grund mehr zum Strahlen für QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer (rechts), im Bild mit Henrika Gholami vom Hotel Splendid-Dollmann bei der Bekanntgabe der Sieger des Yield Management Wettbewerbs UPS im Rahmen der ITB 2010. (Foto: QR)

Mit einem Drittel mehr Gäste und Umsatz für seine Partner-Hotels legte Quality Reservations auch im Jahr 2010 wieder eine positive Jahresbilanz vor. Ein Grund mehr zum Strahlen für QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer (rechts), im Bild mit Henrika Gholami vom Hotel Splendid-Dollmann bei der Bekanntgabe der Sieger des Yield Management Wettbewerbs UPS im Rahmen der ITB 2010. (Foto: QR)

„Zusätzlich trugen unsere eigenen Maßnahmen wie die erfolgreiche Einführung unseres Buchungsportals hotel-bett.de und die beachtliche Zahl von Neuaufnahmen zu dem positiven Jahresergebnis bei“, so Carolin Brauer. Neue Partnerhotels bei QR sind die acht Hotels der GHotel-Kette und die drei neuen Häuser der Atlantic Hotels in Bremen, Kiel und Lübeck wertvolle Neuzugänge vermelden.

Im Jahr 2011 will man bei QR den Fokus verstärkt auf Social Media und Online-Empfehlungsmarketing setzen. „Die neuen Medien bieten den Hotels wichtige Chancen, ihre Gäste von heute aber auch die von morgen zu erreichen. Allerdings muss sich jeder Hotelier vor Kostenfallen in Acht nehmen. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Analysieren vor agieren. Hierbei unterstützen wir die Hotels mit unserer Beratung“, so Frau Brauer.

Beschwerden: Darüber meckerten Touristen 2010

Flop: Sauberkeit, Essen, Service / Russen auf dem Vormarsch

(Bottighofen/Schweiz, 13. Januar 2011) Kaltes Essen, unfreundliches Personal, Balkon ohne Meerblick – worüber haben sich Urlauber 2010 am häufigsten beschwert? Aus 590.000 Hotelbewertungen, die auf HolidayCheck.de im vergangenen Jahr abgegeben wurden, hat das größte deutschsprachige Urlaubsportal die Rangliste der Beschwerden zusammengestellt.


Am meisten störten sich die Bewerter hiernach an mangelnder Sauberkeit der Zimmer und des Hotels. Schlechtes Essen stieß den Urlaubern am zweitübelsten auf. Meckergrund Nummer Drei: Mieser Service, wie etwa notorische Unfreundlichkeit des Personals und fehlende Aufmerksamkeit.

Was alle ärgert: Kakerlaken im Essen

Was alle ärgert: Kakerlaken im Essen

Beschwerden über Lärm, schlechte Lage des Urlaubshotels und ein mieses Preis-Leistungs-Verhältnis folgten auf den Plätzen. Die Überraschung folgt auf Platz acht: Auch hier sind die Russen auf dem Vormarsch. Über zu viele Hotelgäste aus Russland beschwerten sich die Urlauber noch nie so oft wie in 2010.

Ein Volk von Nörglern und Meckerern ist Deutschland dennoch nicht: Von 590.000 Hotelbewertungen auf HolidayCheck im Jahre 2010 waren 85,6 Prozent voll des Lobes für ihren Gastgeber. Sie empfahlen ihr Hotel weiter. Nur 14,4 Prozent der Bewerter hatten etwas auszusetzen und rieten anderen Urlaubern von einem Besuch des selben Hotels ab. Ein schöner Erfolg für die Gastronomie: Im Vergleich zum Jahr zuvor verbesserte sich die Weiterempfehlungsrate um ein Prozent.