Monatsarchiv: Oktober 2010

Hotelmarkt Global: Best Western und Holiday Inn sind die führenden Hotelmarken

(Hamburg, 06. Oktober 2010) Die führenden Hotelunternehmen sind: Best Western Int., InterContinental Hotels Group (IHG), Marriott, Hilton, Choice, Wyndham, Hyatt, Accor, Starwood Hotels und etliche mehr. Die international expandierenden Hotelketten führen die Liste der weltweit größten Hotelmarken an. Das Ranking wurde nun von tophotelchains.com erstellt.

Mit über 390.000 Zimmern und rund 4.000 Hotels zählt Best Western die den wichtigsten Hotelmarken weltweit. Daneben steht Holiday Inn (IHG) mit mehr als 240.000 Zimmern in über 1.300 Hotels. IHG zählt als größte Hotelgesellschaft, zählt man alle Markenhotels (u.a. Holiday Inn Express, InterContinental) zusammen. Unter den Top-5-Hotelmarken sind ebenso Marriott und Hilton zu finden.

Die Frage, ob Best Western auch international als „Hotelkette“ gesehen wird, lässt sich dadurch nicht beantworten. Zwar behauptet Best Western International, die weltweit größte Hotelkette („World’s largest hotel chain“) zu sein, doch dies wird nicht von allen Marktteilnehmern bestätigt. Die Toplistung von tophotelchains.com stellt ohnehin nur weltweit am stärksten verbreiteten Hotelmarken dar, nicht die Marktführerschaft (nach Zimmern) von Hotelbetreibern (Hotelketten/-gruppen).

Hotelmarke / Hotelgesellschaft/-kette / Anzahl Zimmer / Anzahl Hotels
Best Western – Best Western Int. – 309.390 – 4.000
Holiday Inn – IHG – 240.000 – 1.319
Marriott – Marriott Int. – 198.755 – 545
Holiday Inn Express – IHG – 188.000 – 2.069
Hilton – Hilton Hotels – 181.000 – 520
Hampton Inn – Hilton Hotels – 168.000 – 1.700
Comfort Inn – Choice Hotels – 164.000 – 1.980
Sheraton – Starwood Hotels – 139.000 – 392
Quality Inn – Choice Hotels – 136.000 – 1.354
Courtyard by Marriott – Marriott Int. – 125.206 – 858
Super 8 – Wyndham Worldwide – 125.000 – 2.100
Hyatt – Hyatt Hotels – 120.000 – 399
Ibis – Accor – 102.000 – 861
Crowne Plaza – IHG – 101.000 – 366
Motel6 – Accor – 99.000 – 1.001
Mercure – Accor – 82.000 – 671
Residence Inn – Marriott Int. – 73.412 – 608
Novotel – Accor – 71.000 – 395
Westin – Starwood Hotels – 66.000 – 170
Comfort Suites – Choice Hotels – 62.000 – 618
Fairfield Inn – Marriott Int. – 56.731 – 629
InterContinental – IHG – 56.000 – 166
EconoLodge – Choice Hotels – 55.000 – 846
Renaissance – Marriott Int. – 50.582 – 143
Embassy Suites – Hilton Hotels – 50.000 – 200
Doubletree – Hilton Hotels – 50.000 – 200
Premier Inn – Premier Inn – 47.000 – 578
LaQuinta Inns & Suites – LQ Management – 47.000 – 400
Barcelo – Barcelo Hotels – 46.000 – 186
Clarion – Choice Hotels – 45.000 – 296
Riu Hotels – TUI Hotels & Resorts – 44.014 – 104
Radisson Blu – Rezidor Hotel Group – 43.000 – 189
MGM Resorts – MGM Resorts Int. – 42.802 – 16
ExtendedStay – Extended StayAmerica – 41.000 – 363
Harrah’s – Harrah’s Entertainment – 40.160 – 37
Sleep In – Choice Hotels – 38.231 – 402
Hilton Garden Inn – Hilton Hotels – 38.000 – 381
JAL – JAL Hotels – 37.424 – 116
Red Roof Inns – Red Roof Inns – 36.866 – 345
IberoStar – IberoStar Hotels – 36.000 – 100
Jinjiang Inns – Jingjian Inns – 35.000 – 200
Etap Hotels – Accor – 33.970 – 403
Wyndham Hotels – Wyndham Worldwide – 31.429 – 139
SpringHill Suite – Marriott Int. – 29.970 – 256
Sofitel – Accor – 29.864 – 121
Homewood Suites – Accor – 29.000 – 275
Tharaldson Motels – Tharaldson Motels – 28.878 – 372
Scandic Hotels – Scandic Hotels – 28.504 – 151
Club Med – Club Méditerranée – 28.000 – 80
Le Méridien – Starwood Hotels – 27.381 – 105
Sol Meliá – Sol Melià – 25.766 – 76
Candlewood Suites – IHG – 25.283 – 254
Four Points by Sheraton – Starwood – 24.930 – 148

BREAKING NEWS: Wiederanhebung der Hotel-Mehrwertsteuer offenbar vom Tisch

(Stuttgart/Berlin, 05. Oktober 2010) Ein Schreckgespenst löst sich in Luft ab: Die Wiederanhebung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen ist offenbar vom Tisch. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ habe Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die geplante Reform der niedrigen Umsatzsteuersätze auf Eis gelegt. Unter Berufung auf Informationen aus Regierungskreisen soll das Projekt nicht weiter verfolgt werden, da von einer Reform kaum zusätzliche Einnahmen zu erwarten seien. Zudem fürchte Schäuble, der derzeit im Krankenhaus liegt, massive Widerstände.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie bei “Top hotel”

Die zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtung hatte politische Proteste ausgelöst. Zuletzt waren auch einflussreiche FDP-Politiker in dieser Frage wankelmütig geworden; wir berichteten. Die im EU-Vergleich sinnvolle und längst überfällige Steuersenkung hatte in der Hotellerie einen Investitionsschub in Millionenhöhe ausgelöst. Die seit Jahresanfang angehaltene politische Debatte und die Ungewissheit über eine Wiederanhebung erschwerte zuletzt verlässliche Umsatz- und Geschäftsplanungen in den Hotel-Chefetagen. Nun gibt es ein großes Ärgernis auf Kosten der Hotellerie weniger. Übrig bleiben noch: Gema-Sätze, Bettensteuer, Gastro-Smiley. Fortsetzung folgt. (car.)

Buchtipp: Die 100 besten Restaurants in Berlin

International renommierter Gourmetkritiker Heinz Horrmann präsentiert mit „Gourmetspitzen“ den ultimativen Gastro-Guide für die Bundeshauptstadt

(Berlin, 05. Oktober 2010) Die Restaurantkritik ist ein hohes Gut. Nicht selten entscheidet das Urteil eines erfahrenen Testessers über Aufstieg und Fall von Starköchen. Dieser besonderen Verantwortung ist sich auch Heinz Horrmann, der international renommierte und millionenfach publizierte Gourmetkritiker aus Berlin, bewusst. Sorgfältig wägt er seine – oft pfeffrig gewürzten – Zeilen ab, lobt, tadelt und verreißt. Nun erschien mit „Gourmetspitzen – Die besten 100 Restaurants in Berlin“ sein 35. Buch.


„Beim Restauranttest ist das Gesamtprogramm entscheidend: Ambiente, Empfang, Service, Küchenqualität und Weinpflege“, erläutert Heinz Horrmann. Stets besucht er ein Restaurant ein zweites Mal, um diesem eine zweite Chance einzuräumen. „Gewiss haben Küche und Service die Möglichkeit, sich zu verbessern und Ausrutscher, die ja mal passieren können, vergessen zu machen. Aber es lauert auch die permanente Gefahr, eine gute Wertung zu verschlechtern und abzuwerten“, so der Publizist.

Jedes der 100 mehrmals getesteten Berliner Top-Restaurants wird übersichtlich mit Fotos, Kontaktdaten und weitere wichtigen Serviceinformationen dargestellt. Zwei Register nach ´Küchenrichtung und Stadtteil erleichtern die Suche. Der bei Ullstein erschienene Restaurantguide im handlichen Format bietet auf über 320 Seiten eine einmalige Zusammenfassung der europaweit unvergleichlichen Vielfalt der Berliner Großstadtgastronomie.

Das Buch “Gourmetspitzen” von Heinz Horrmann mit den besten 100 Restaurants in Berlin ist zum Preis von 16,90 Euro (zzgl. 3,90 Euro einmalige Versandkosten) erhältlich unter der Bestellhotline Tel. 0800 198 20 00 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) oder im Internet: www.morgenpost.de/gourmetfuehrer

Heinz Horrmann ist der meistgelesene Hotel- und Restaurantkritiker in Europa. Er veröffentlichte bislang 35 Bücher und erreicht mit seinen Kolumnen in „Welt“ und „Berliner Morgenpost“ sowie in den Fachzeitschriften „Top hotel“, „Food & Wine“ und „Falstaff“ eine Millionenauflage. Für seine publizistischen Verdienste um Hotellerie und Gastronomie wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Unlängst wurde er als „Hotel Autorität 2010“ allgemein anerkannt.

Grand City Hotels & Resorts: Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall legt Marke Radisson Blu ab

(Berlin/Bad Reichenhall, 05. Oktober 2010) Schon wieder eine Kehrtwende: Mit sofortiger Wirkung trennt sich das Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall (148 Zimmer) von der Marke Radisson Blu. Das Management bleibt unverändert in den Händen von Grand City Hotels & Resorts. Das ehemalige Steigenberger Hotel erst im Oktober vergangenen Jahre umfirmiert worden. Direktor Florian Meyer-Thoene, der im November 2009 angetreten war, wurde bereits wieder im Juni von Marika Schumann abgelöst.

„Das renommierte Vier-Sterne-Hotel blickt auf eine rund 100-jährige Geschichte zurück und möchte sich mit seinem traditionellen Namen als unabhängiges Haus im Stil eines klassischen Grandhotels am Markt behaupten und von seinen Mitbewerbern abheben“, so die amtierende Direktorin im Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall, die Entscheidung. Inhaltliche Veränderungen seien mit der Markenlösung nicht verbunden, heißt es.

Grand City Hotels verfügt aktuell über 85 Hotels (ca. 10.000 Zimmer) in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Zypern. Jährlich werden 2,5 Millionen Übernachtungsgäste verbucht. Die Hotels im Zwei-, Drei- und Vier-Sterne-Segment werden von Grand City geführt und unter der Eigenmarke Grand City Hotel oder Kettenmarken wie Radisson Blu, Mercure, Best Western, Holiday Inn und Ibis geführt

hotel.de Preis-Leistungs-Index: Zufrieden bezahlen oder mit bitterem Beigeschmack abreisen? – Ost schlägt West

(Nürnberg, 04. Oktober 2010) Welche Erfahrungen machten Hotelgäste bei ihrem Aufenthalt? Verließen mehrheitlich zufriedene Gäste die Hotels in Deutschland und weltweit, oder blieb öfter ein bitterer Beigeschmack? Dieser Frage ging der Nürnberger Reservierungsdienst hotel.de im Rahmen seines Preis-Leistungs-Index erneut auf den Grund. Die wichtigsten Ergebnisse: Deutschland – Hotels in ostdeutschen Städten dominieren das Rennen/München neues Schlusslicht; Weltweit – Osteuropäische Städte weiterhin vorne/Paris enttäuscht mit letztem Platz.

hotel.de-Top 20-Städte in Deutschland
Abfolge: Aktuelles Preis-Leistungs-Ranging/Letztes Preis-Leistungs-Ranking

1. Chemnitz 7,92 / 1. Dresden 7,92
2. Dresden 7,89 / 2. Chemnitz 7,89
3. Halle (Saale) 7,84 / 3. Halle (Saale) 7,8
4. Leipzig 7,82 / 4. Leipzig 7,71
5. Rostock 7,53 / 5. Magdeburg 7,54
6. Erfurt 7,50 / 6. Berlin / 7,47
7. Berlin 7,44 / 7. Rostock 7,45
8. Oberhausen (NRW) 7,38 / 8. Nürnberg 7,31
9. Nürnberg 7,31 / 9. Bochum 7,28
10. Bochum 7,29 / 10. Düsseldorf 7,27
11. Wuppertal 7,26 / 11. Erfurt 7,26
12. Augsburg 7,24 / 12. Oberhausen (NRW) 7,21
13. Magdeburg 7,24 / 13. Wuppertal 7,19
14. Düsseldorf 7,22 / 14. Hannover 7,13
15. Hannover 7,19 / 15. Bielefeld / 7,09
16. Lübeck 7,09 / 16. Freiburg 7,03
17. Freiburg 7,06 / 17. München 7,02
18. Dortmund 7,059 / 18. Frankfurt am Main 7,00
19. Frankfurt am Main 7,058/ 19. Dortmund 6,98
20. München 7,05 / 20. Köln 6,96

Der Osten Deutschlands dominiert weiterhin das Ranking. Diesmal zeigten sich Hotelgäste in Chemnitz besonders zufrieden mit der Servicequalität, die ihnen seitens der Hoteliers geboten wurde. Mit einem Wert von 7,92 erreicht die kreisfreie Stadt damit die Spitzenposition, während Dresden, die Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen, leicht abrutschte. In Halle wiederum konnten die Hotelbetreiber ihre Position halten. Stark aufgeholt hat die Hotellerie in Erfurt; in der Thüringer Großstadt hat sich das Verhältnis von gebotener Leistung und dem dafür geforderten Preis aus Kundensicht verbessert.

Während die Karnevalshochburg Köln das Ranking verließ, zog die Fuggerstadt Augsburg wieder in die Top20. Bundesweit betrachtet ist München neues Schlusslicht. Im Gegensatz zum sportlichen Erfolg der Münchner Fußballmannschaft (trotz der Entwicklung in jüngster Zeit) zeigte sich die Bayerische Landeshauptstadt im Hinblick auf den “Wettbewerb” Preis-Leistungs-Beurteilung eher schwach. Mit Verbleib in den Top 20 Deutschlands aber gewisser Maßen immer noch erstklassig.

Das Ranking nach Bundesländern

1. Sachsen 7,82
2. Sachsen-Anhalt 7,70
3. Thüringen 7,62
4. Bayern 7,56
5. Mecklenburg-Vorpommern 7,53
6. Brandenburg 7,50
7. Rheinland-Pfalz 7,47
8. Niedersachsen 7,45
9. Berlin 7,44
10. Saarland 7,33
11. Nordrhein-Westfalen 7,28
12. Baden-Württemberg 7,24
13. Hessen 7,20
14. Bremen 7,19
15. Schleswig-Holstein 6,97
16. Hamburg 6,89

Wie schon im Städteranking zu sehen, zeigt auch die Betrachtung der Gästeerfahrungen über die Bundesländer hinweg, dass vor allem Hoteliers im Osten Deutschlands solide Leistungen zu fairen Preisen boten. Doch auch in Bayern zeigten sich Gäste zufrieden. In Norddeutschland scheint aus Kundensicht eine leichte Diskrepanz zwischen Preis und Leistung im Hotel vorzuliegen.

hotel.de-Top 20-Metropolen weltweit
Abfolge: Aktuelles Preis-Leistungs-Ranging/Letztes Preis-Leistungs-Ranking

1. Prag 7,65 / 1. Prag 7,64
2. Warschau 7,63 / 2. Lissabon 7,58
3. Budapest 7,59 / 3. Budapest 7,53
4. Ottawa 7,57 / 4. Berlin 7,47
5. Berlin 7,44 / 5. Ottawa 7,42
6. Lissabon 7,43 / 6. Warschau 7,38
7. Bukarest 7,41 / 7. Wien 7,29
8. Tokio 7,26 / 8. Tokio 7,28
9. Wien 7,25 / 9. Bukarest 7,25
10. Madrid 7,19 / 10. Madrid 7,14
11. Shanghai 7,06 / 11. Shanghai 6,99
12. Istanbul 6,90 / 12. Istanbu 6,87
13. Rom 6,88 / 13. Hong Kong 6,72
14. Helsinki 6,67 / 14. Buenos Aires 6,70
15. Athen 6,64 / 15. Rom 6,70
16. Hong Kong 6,54 / 16. Helsinki 6,68
17. Buenos Aires 6,52 / 17. Athen 6,55
18. Brüssel 6,40 / 18. Brüssel 6,54
19. Zürich 6,37 / 19. Paris 6,27
20. Paris 6,28 / 20. Bern 6,27

Weltweit betrachtet konnte Prag die Spitzenposition behaupten. Nach ihrem Aufenthalt in der Goldenen Stadt zeigten die Gäste weiterhin die größte Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der dort ansässigen Hotellerie. An der Weichsel holten die Hotelbetreiber kräftig auf. So landet die polnische Hauptstadt Warschau überraschend auf dem zweiten Platz. Und auch in Ottawa, der Bundeshauptstadt Kanadas, stieg die Qualität im Verhältnis zum geforderten Übernachtungspreis an. In Brüssel, Zürich und Paris hielt sich die Begeisterung der Hotelgäste allerdings in Grenzen. Während Brüssel sich trotz leichtem Einbruch (von 6,54 auf 6,40) auf dem 18. Rang halten konnte, bildet Paris, die “Stadt der Liebe”, nun das neue Schlusslicht. Bern hingegen ist nicht mehr im Ranking vertreten.

Zur Methodik: Übernachtungsgäste bewerten das über hotel.de gebuchte Hotel nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10). Nebst Kriterien wie Zimmerqualität und Freundlichkeit des Personals kann hierbei unter anderem auch das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilt werden. “Die Gast-Bewertungen sind neben Lage, Sterneanzahl, Hotelbeschreibung und dem optischen Eindruck des Hotels ein weiteres wichtiges Orientierungskriterium, welches unseren Kunden die Hotelauswahl maßgeblich erleichtert. Dabei ist die Frage, wie der Übernachtungsgast das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Hotels beurteilt, für die Gesamtbewertung von zentraler Bedeutung”, so Heinz Raufer, Vorstandschef der börsennotierten hotel.de AG.

KPMG: Hotels können weiterhin mit steigenden Erträgen rechnen / Analyse belegt Zusammenhang zwischen BIP und Zimmerertrag

(Berlin, 04. Oktober 2010) Auch 2011 können Hotels in Deutschland insgesamt damit rechnen, ihren durchschnittlichen Ertrag pro Zimmer weiter zu steigern – vorausgesetzt, das Bruttoinlandsprodukt wächst wie von Wirtschaftsexperten prognostiziert. Das hat eine KPMG-Analyse auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und von STR Global der vergangenen zehn Jahre ergeben. Wie die Untersuchung zeigt, stellt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung des Durchschnittsertrags pro Zimmer eines Hotels dar. Ein Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und der Veränderung von Zimmerauslastung und -preis ließ sich hingegen nicht nachweisen. Für die Jahre 2010 und 2011 erwarten Konjunkturexperten wie das ifo-Institut oder die Bundesbank ein Wirtschaftswachstum von zwei bis drei Prozent.

KPMG-Partner Gunther Liermann: “Auch ohne die Reduzierung der Umsatzsteuer auf Übernachtungsleistungen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes wäre eine verbesserte Hotelperformance bei entsprechender BIP-Prognose wahrscheinlich. Der Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und Hotelperformance liegt zwar auf der Hand. Doch unsere Analyse belegt erstmals, dass je nach Hoteltyp und Standort unterschiedliche Zusammenhänge mit dem BIP-Wachstum bestehen. Vor allem Betriebe an Flughäfen und in Großstädten bekommen die entsprechenden Auswirkungen am ehesten zu spüren. Bei Budget-Hotels konnten wir keinen Zusammenhang nachweisen, was in diesem Segment eher eine Unabhängigkeit vom BIP nahelegt.”

Ziel der KPMG-Analyse ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Prognosesicherheit bei der Beurteilung von Hotelimmobilien zu leisten. Gunther Liermann: “Die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Hotellerie unterstützt Eigentümer und Investoren von Hotels dabei, Marktchancen und -risiken besser einschätzen zu können. Darüber hinaus kann in der aktuellen Marktsituation eine höhere Prognosesicherheit in Bezug auf die Performance den Investmentmarkt für Hotelimmobilien positiv beeinflussen.”

HOTELIER TV Exklusiv: Hoteltest mit Heinz Horrmann im Holiday Inn Hamburg

(Hamburg, 04. Oktober 2010) Freshness Day – Für mehr frischen Wind im Gastgewerbe will P&G Professional sorgen und hatte dazu den härtesten Hotelkritiker der Welt, Heinz Horrmann, in das Holiday Inn Hamburg eingeladen. Ende September prüfte der international renommierte Hotelexperte – er hat bereits über 2.000 Hotels gecheckt – das Businesshotel auf Herz und Nieren. HOTELIER TV berichtet exklusiv!

HOTELIER TV Exklusiv: Hoteltest mit Heinz Horrmann im Holiday Inn Hamburg

HOTELIER TV Exklusiv: Hoteltest mit Heinz Horrmann im Holiday Inn Hamburg

Horrmann’s Fazit: “Das Holiday Inn Hamburg ist ein gut funktionierendes Tagungshotel, wo man sich auch am Wochenende wohlfühlen kann. Dreht man einen Tick am F&B-Bereich schafft man noch mehr Stadt- und Hotelerlebnis!” Horrmann übergab dem Haus einen 10-Punkte-Plan für noch mehr Qualität und Service. Das markante 382-Zimmer-Hotel startet nun eine groß angelegte Renovierung und wird künftig noch besser laufen – vielleicht auch dank Heinz Horrmann.

Gold Inn AG – „Hotelier TV“: 3 Hotelprojekte in der Pipeline – Grand Opening des Dormero Hotel Hannover

(Hannover, 01. Oktober 2010) Weltstadtflair in Hannover: Marketingass Paolo Masaracchia begrüßte gestern abend über 250 handverlesene Gäste zum Grand Opening des Dormero Hotel Hannover. Das 293-Zimmer-Haus ist das jüngste Projekt der zu 50 Prozent Hans-Rudolph Wöhrl gehördenden Gold Inn-Gruppe. Im ehemaligen Maritim-Stadthotel entstand ein außergewöhnlich frisch und modern designtes Businesshotel.

Weltpremiere im Dormero Hotel Hannover: Doppel-Bildschirme von Macnetix zum gleichzeitigen Abruf von Filmen und Internet (Foto: Dormero)

Weltpremiere im Dormero Hotel Hannover: Doppel-Bildschirme von Macnetix zum gleichzeitigen Abruf von Filmen und Internet (Foto: Dormero)

Die Gold Inn-Gruppe will nun die von Wöhrl entwickelte Hotelmarke „Dormero“ (bislang vier Hotels) weiter voran treiben. So ist für Anfang nächsten Jahres die Eröffnung eines Messehotels in Frankfurt/Main (148 Zimmer) geplant. Weitere konkrete Standorten sind in Dresden (Übernahme eines bestehenden Betriebes) und in Berlin (Stralauer Platz) geplant-. Dies gab Wöhrl im Interview mit „Hotelier TV“ bekannt.

Das mit viel Understatement arbeitende Dormero Hannover ist Musterhaus für eine erneuerte Markenphilosophie und Kettendesign. Kreateur ist der in Hotelplanungen internationale erfahrene Architekt Arthur Fischer. Das Vier-Sterne-Hotel bietet auch eine Weltpremiere: Von Macentix wurden erstmals Doppel-Bildschirme zum gleichzeitigen Abruf von Filmen (Hotel TV-System) und Internet (auch Skype-Videokonferenzen) eingebaut. Die Screen-Front vor dem Hotelbett erweitert das knapp bemessene Zimmer um eine multimediale Welt und wird einen neuen Standard in der technischen Ausstattung von Hotelzimmern setzen, da sind sich Experten sicher. Mehr dazu in Kürze in „Hotelier TV“.