Monatsarchiv: September 2010

Guestscan: Hotels bewerten nun auch Gäste – Schluss mit Diebstählen und Randalieren im Zimmer

(Bristol, 21. September 2010) Um Leistungen und die Qualität in Hotels weltweit transparent zu gestalten, wurden Portale wie tripadvisor.com ins Leben gerufen. Sehr zum Ärger einiger Hoteliers konnten damit allfällige Schwächen aufgedeckt werden. Nun hat allerdings das britische Portal Guestscan zurückgeschlagen und listet ungebetene Gäste auf. Damit können sich die Hoteliers gegen Gäste, die Handtücher und Aschenbecher stehlen oder gar das Zimmer demolieren, wehren.

Guestscan ist eine Datenbank, die den Hotel- und Bed&Breakfast-Betreibern die Möglichkeit gibt, ihre Erfahrungen mit Gästen publik zu machen. Die Betreiber sehen die Homepage als Gegenbewegung zu den inzwischen zahlreichen Hotelbewertungsportalen. “Denn dort können Gäste ihren Unmut über allfällige Mängel kundtun”, erklärt der Pressesprecher Jon Kirk. Ein Blick in den Guestscan ermöglicht den Unterkunftsgebern schon vorab Informationen über allfällige Störenfriede zu bekommen.

Breite Unterstützung der Fremdenverkehrsämter
Fremdenverkehrsämter – etwa jene in Devon und Cornwall – unterstützen die Website. Auch die Polizei sieht darin die Möglichkeiten, kriminellen Handlungen vorzubeugen. Diebstähle in Hotels sind an der Tagesordnung. Erst im Vorjahr klagte der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) darüber, dass Hotelgäste, die am Tag ihrer Abreise das hoteleigene Inventar plündern, allein Deutschland jährlich Schäden in Mio.-Euro-Höhe verursachen. Kritisiert wurde zudem auch, dass es vielen Gästen beim Einpacken von Hoteleigentum an Unrechtsbewusstsein fehle (mehr dazu).

Hotelbetreiber wie die Vienna International Hotels stehen solchen Vorstößen wie dem Guestscan kritisch gegenüber. “Rein vom Datenschutzaspekt ist das ein sehr problematisches Feld – vor allem dann, wenn explizit Namen genannt werden”, meint Elisabeth Scheiring, Head of Coroprate Communication, im Pressetext-Interview. “Hotelbewertungsportale hingegen sind ein wertvolles Tool für die Hotellerie, um ein Feedback auf breiter Ebene zu erhalten”, erklärt Scheiring. Umgekehrt gebe es auch dabei auch immer Raum für jene, die diese Websites mißbräuchlich verwenden. “Davor ist man niemals gefeit”, so die Managerin. (Autor: Wolfgang Weitlaner/Pressetext)

Dolce Bad Nauheim – MICE-Konzept „U 100“: Lieferanten nur noch aus der Region

(Bad Nauheim, 21. September 2010) Green Hospitality auf hessisch: Unter dem 200 Jahre alten Speierling, dem „Ockstädter Riesen“, kam nun das Team des Dolce Bad Nauheim mit den Lieferanten des Top-Tagungshotels zum „grünen Stelldichein“ zusammen. Anlass des Treffens war die Vorstellung des neuen Konzepts „U 100“. Im Klartext: Das Hotel wird zukünftig seinen Kunden und Gästen bei Tagungen und Veranstaltungen wie auch im Restaurant stets eine „U 100“-Variante anbieten, d.h. Gerichte und Getränke, die aus den Regionen in einem Radius von unter 100 Kilometern rund um Bad Nauheim stammen.

Partner bei der Initiative „U 100“ (von links): Reiner Weidmann, Norman Groh (beide Edelobstbrennerei Weidmann & Groh, Ockstadt), Harald Hock (Dolce), Jürgen Mohr (Elisabethen Quelle, Rosbach), Stefan Guni (Dolce), Karl-Heinz Hauler (Rinderbauer; Ranstadt), Günter Halfter (Licher Privatbrauerei, Lich), Frank Lorenz (Rapps, Karben), Michel Prokop (Dolce), Norbert Philippi (Metzgerei, Wölfersheim), Wolfgang Prost (Dolce), Andreas Erber (Dolce), Anja Geppert, Inge Rode (beide Frischezentrum Frankfurt/Ockstadt), Thomas Haupka (Wild & Forellen, Grävenwiesbach). 

Partner bei der Initiative „U 100“ (von links): Reiner Weidmann, Norman Groh (beide Edelobstbrennerei Weidmann & Groh, Ockstadt), Harald Hock (Dolce), Jürgen Mohr (Elisabethen Quelle, Rosbach), Stefan Guni (Dolce), Karl-Heinz Hauler (Rinderbauer; Ranstadt), Günter Halfter (Licher Privatbrauerei, Lich), Frank Lorenz (Rapps, Karben), Michel Prokop (Dolce), Norbert Philippi (Metzgerei, Wölfersheim), Wolfgang Prost (Dolce), Andreas Erber (Dolce), Anja Geppert, Inge Rode (beide Frischezentrum Frankfurt/Ockstadt), Thomas Haupka (Wild & Forellen, Grävenwiesbach).

Alle Abteilungen im Dolce Bad Nauheim hatten sich bereits seit Monaten Gedanken um ein derartiges Konzept gemacht. Denn: Das Thema Nachhaltigkeit ist schon lange Teil der Philosophie des Unternehmens. Bereits seit mehreren Jahren befasst sich die internationale Dolce-Gruppe mit dem konkret gelebten Umweltschutz. Sie ist daher frühzeitig verschiedenen Initiativen beigetreten (Climate Savers, IACC „Green Star“*) und hat auch selbst solche lanciert (Dolce Global Preserve Program). Was aber nutzen globale Engagements, wenn sie vor der eigenen Haustüre keinen konkreten Niederschlag finden?

Die Lösung lautete „U 100“ – Hinter diesem Kürzel verbirgt sich nun eine vom Dolce Bad Nauheim eigens entwickelte Initiative: Gäste aus der Region, aber auch nationale und internationale Tagungsgäste sollen zukünftig die Möglichkeit haben, sich bei der Auswahl von Speisen, Getränken und Blumenschmuck eindeutig für Waren aus einem Umkreis von unter 100 Kilometern entscheiden zu können. Egal, ob im Restaurant, bei Tagungen, Kongressen, Festen und Parties, selbst bei Picknick-Paketen kann der Dolce-Kunde hessische Produkte wählen!

Da es dazu einer Logistik und vor allem zuverlässiger Partner bedarf – wie Obst- und Gemüsebauern, Metzgern, Jägern, Brennern, Bäckern, etc. haben die Verantwortlichen des Hotels ein Team von Zulieferern mit hohem Qualitätsanspruch um sich geschart. Mit von der Partie und auch beim Fototermin dabei: Thomas Haupka (Wildfleisch und Forellen, Grävenwiesbach), Inge Rode (Frischezentrum Frankfurt/Ockstadt), Norbert Philippi (Metzgerei, Wölfersheim), Frank Lorenz (Rapps, Karben), Jürgen Mohr (Elisabethen Quelle, Rosbach), Reiner Weidmann/Norman Groh (Weidmann & Groh Edelobstbrennerei, Ockstadt), Günter Halfter (Licher Privatbrauerei, Lich).

Andreas Erber, Wirtschaftsdirektor des Dolce Bad Nauheim erläuterte: “Go green, grüne Initiativen, Umweltschutz, CO2-Reduktion – das alles sind Schlagworte, die ein absolutes In-Thema umreißen. Für uns blieb die Frage: Wie sieht es in der Praxis mit der Umsetzung solcher Ideen und Konzepte aus? Und dann wurden wir aktiv…“ Das erste Fazit kann sich sehen lassen: Mittlerweile hat das Dolce zwölf Lieferanten aus dem Umkreis von 100 Kilometern gewonnen, Tendenz steigend.

Die Dolce-Gruppe trat 2009 der „Climate Savers Computing Initiative“ bei. Die 2007 von Google und Intel gegründete Non-Profit-Organisation besteht aus über 350 umweltbewussten Unternehmen und Organisationen. Sie orientiert sich am Klimaschutz-Programm ihres Mitglieds WWF. Als Mitglied der zukunftsweisenden Initiative befindet sich Dolce in bester Gesellschaft: So gehören Global Player wie IBM, Dell, Microsoft und Acer (und auch deren Kunden) zu den teilnehmenden Firmen. Alle streben gemeinsam danach, den Energieverbrauch und die Kohlendioxid-Emission zu vermindern, indem intelligente Technologien gefördert und eingesetzt werden.

Ferner zeichnete die IACC (International Association of Conference Centers), deren Mitbegründer Firmengründer Andy Dolce ist, alle europäischen Dolce-Häuser mit dem „Green Star“ aus. Basis: die Einhaltung bestimmter Umwelt-Richtlinien, festgehalten in einem sechsseitigen Katalog. Das Dolce Munich Unterschleissheim erhielt diese Auszeichnung unmittelbar nach dem Opening im Juni 2010.

Im Herbst 2010 starten alle Dolce-Hotels das „Dolce Global Preserve Program“. Die Hotels und Resorts werden dann ihre Mitarbeiter und Gäste Bäume am Hotel oder in der näheren Umgebung pflanzen lassen sowie parallel lokale Baumpflanz-Aktionen aktiv oder durch Spenden fördern. Damit will die Gruppe die Notwendigkeit von Baumpflanzungen als Umwelt-Initiative unterstreichen – zur Absorbierung von CO2 und Sauerstoff-Erzeugung.

Wir wollen den Tag des Hotels

(Hamburg, 19. September 2010) „Für viele Berufe und Anlässe gibt es mittlerweile einen Aktions- oder Ehrentag, doch für die Hotellbetriebe und ihre Mitarbeiter gibt es einen solchen Tag nicht. Das werden wir ändern!“, so Thomas Nordmeier, Geschäftsführer der roomnight Gruppe.


Über 3 % des deutschen Bruttoinlandsproduktes wird durch die Hotellerie generiert. In Schleswig-Holstein tragen Hotelbetriebe sogar mit über 8 % dazu bei. Die Hoteliers und ihre Mitarbeiter leisten damit einen erheblichen Beitrag für die deutsche Wirtschaft und damit für uns alle.

Der Tag des Hotels wird erstmalig am 28. September 2010 stattfinden. Ziel ist es, dass alle Medien deutschlandweit über die Leistungen der Hotellerie an diesem Tag berichten. Gast und Hotel sollen für einen Tag auf neue Art und Weise zusammenkommen. Vielleicht auch eine gute Gelegenheit, um neue Geschäftsmodelle entstehen zu lassen.

In den kommenden Monaten sammelt die roomnight Gruppe Ideen und Vorschläge zum Tag des Hotels. Dabei richtet man sich sowohl an die Hotelbetriebe als auch an die Gäste. „Bei den Ideen ist es nicht zwingend erforderlich, dass sie sich deutschlandweit umsetzen lassen. Jede Region kann den Tag des Hotels ganz individuell gestalten. Hauptsache der Fokus ist für einen Tag bei den Hotels und beide Seiten, also Hotel und Gast, haben Spaß an der Sache“, sagt Monika Weglewski, Geschäftsführerin von roomnight.

Die besten Ideen werden auf den Hoteltagen 2010 (ehemaliges Herbsttreffen) im Congress Center Hamburg am 25. und 26. September vorgestellt und deren Umsetzung in die Wege geleitet. Dies ist außerdem eine gute Gelegenheit für die Kollegen aus der Hotellerie, diesen Aktionstag zu popularisieren.

Sagen auch Sie JA zum Tag des Hotels! www.tagdeshotels.de

“Wer nichts wird, wird Wirt funktioniert heutzutage nicht mehr”

Interview mit der Hamburger Gastronomieberaterin Hannah Plettenberg

Wie kommt man zum Erfolgskonzept?
Hannah Plettenberg: “Mit einem gut durchdachten Plan. Wer nichts wird, wird Wirt funktioniert heutzutage nicht mehr. Die Konkurrenz wird immer stärker und schläft nicht. Deshalb helfen wir unseren Kunden mit einem praxisnahem und gut durchdachten Businesskonzept.”

Gastronomieberaterin Hannah Plettenberg

Gastronomieberaterin Hannah Plettenberg

Was mache ich, um ein bestehendes Gastrokonzept erfolgreicher zu machen?
“Nicht stehen bleiben. Das ist das Schlimmste, was einem Unternehmer passieren kann. Stillstand. Wir von plettenberg consulting, sind dafür da, um dem Unternehmer wieder mit den richtigen und kreativen Ideen, einen Anstups zu geben, damit er weiterlaufen kann.”

Warum benötigt man einen Berater wie Sie?
“Wir sehen uns eher als Ideengeber anstatt Berater. Mit viel Erfahrungen aus der Praxis sind wir direkt vor Ort mit dem Kunden zusammen tätig. Gerne legen wir auch immer wieder selbst Hand hinterm Tresen an. dadurch dass wir immer wieder in der Gastro tätig sind, verlieren wir den Bezug zur Praxis nicht. So können wir sofort die Sachen aus der Praxis weitergeben.”

Das Interview fand während des Treffens der Xing-Gruppe HOTELIER Mitte September in Hamburg statt. Die Fragen stellte Xing-Hotelier-Ambassador Carsten Hennig.

Plettenberg consulting wurde 2008 als Einzelunternehmen von Hannah Plettenberg in Hamburg gegründet. Sie betreibt das Unternehmen mit der Unterstützung Ihres kleinen Teams von freien Mitarbeitern in den Bereichen Markforschung, Schulungen und Beratung.

Gastro-Smileys gelten bald bundesweit – Ekel-Küchen sollen an den Pranger

UPDATE (Berlin, 17. September 2010) Kampf um mehr Gastlichkeit: Der sog. Gastro-Smiley, ein Gütesiegel für Hygiene und Qualität im Gastgewerbe, wird voraussichtlich 2011 in ganz Deutschland eingeführt. Darauf verständigten sich die Verbraucherminister von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz in Potsdam. Bis Ende des Jahres soll ein Konzept stehen, mit dem Restaurants bundesweit bewertet werden können. Grundlage für die Kennzeichnung sind die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen der Länder.

Hygiene Smiley - Vorschläge vom BVLK
Bereits im Vorfeld hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sich für eine bundesweit einheitliche Hygienebewertung von Gastbetzrieben ausgesprochen. Dies könnte nun per Bundesrats-Initiative als Gesetz eingebracht werden; Bundesländer wie Hamburg und Hessen wollen dies unterstützen.

Es sei aber nicht notwendig, dass die Kennzeichnung nach dänischem Vorbild oder dem Pilotprojekt in Berlin-Pankow mit Smileys (lachende und weinende Gesichter) erfolge, erklärte Bundesverbraucherministerin Aigner. Entscheidend sei vielmehr, dass die Informationen verständlich und aktuell seien und dass die Darstellung der Ergebnisse bundesweit einheitlich sei.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag bei www.tophotel.de

Hotelgigant mit erstaunlichen Qualitäten

Anonymer Quality-Check Atlantis The Palm Dubai vom Fachmagazin Top hotel ergibt die Note „Gut“

(Landsberg am Lech, 17. September 2010) Ein Hotelgigant mit kleinen Schwächen – beim anonymen Qualitäts-Check der Fachzeitschrift „Top hotel“ schneidet das Atlantis Hotel The Palm in Dubai (1.539 Zimmer und Suiten) mit einem „Gut“ ab. In der sehr strengen Wertung des international erfahrenen Hoteltesters werden 73 von maximal 100 Punkten erreicht. „Insgesamt überrascht das Atlantis mit Qualitäten, die ihm viele nicht zugetraut hätten“, so das Resümee des Testers.


Solide Leistungen sind vor allem in der Gastronomie auszumachen. „Die Grundhaltung vieler Mitarbeiter ist sehr positiv und gastfreundlich“, schreibt der Tester. So erreichen die Bewertungen der F&B-Leistungen (F&B – Food & Beverages, Speisen und Getränke) auch Spitzenwerte: Das Frühstückbüffet wird mit 93 Punkten (von max. 100) prämiert. Der Besuch im Restaurant „Ronda Locatelli“ (vom Londoner Starkoch Giorgio Locatelli) gerät mit 92 Punkten ebenfalls „ausgezeichnet“. Das Gourmetrestaurant „Ossiano“ erreicht mit 78 Punkten ein „gut“ und die Bar „Azura“ mit 81 Punkten ein „sehr gut“.

Doch bei wichtigen Serviceaspekten gibt es schwere Patzer. Der Check-in fällt mit einem „mangelhaft“ (40 Punkte) fast durch, die Guest Services werden nachlässig ausgeführt, Housekeeping und Message Transfer sind „unbefriedigend“ bzw. „sehr mangelhaft“ – und der – sehr wichtige – Roomservice erhält sogar ein „ungenügend minus“ (0 Punkte).

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

  • Reservierung – 71
  • Check-in – 40
  • Zimmer 2326 – 80
  • Bad – 61
  • Roomservice – 0
  • Frühstücksbüffet – 93
  • Etagenfrühstück – 18
  • Restaurant „Ronda Locatelli“ – 92
  • Restaurant „Ossiano“ – 78
  • Bankett – 78
  • Bar „Azura” – 81
  • Spa & Wellness – 41
  • Housekeeping – 52
  • Schuputzservice – 41
  • Außenbereich – 76
  • Flure, Aufzüge, Treppen – 89
  • Sicherheitsaspekte – 91
  • Message Transfer – 21
  • Check-out – 40
  • Lost & Found – 40

Gesamteindruck – 73 (Durchschnitt aller Hotelteste: 68)
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe September 2010 von „Top hotel“ und ist in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de kostenfrei abrufbar. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen.

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Scandic Berlin Potsdamer Platz: MICE-Menüs von Jamie Oliver

(Berlin, 17. September 2010) Marketingcoup von Scandic: Der äußerst populäre britische Starkoch Jamie Oliver kreiert besondere Mahlzeiten für den Tagungsbereich. Das „MICE-Menü“ besteht aus Müsli-Riegeln für die Tagungspausen, für verschiedene Suppen mit diversen Zutaten (anderem „Rustica Chili Pepper soup“) und spezielle Soßen für Desserts. Jamie Olivers Geheimnis: Er will den Gästen mit seinen Kreationen Energie für den ganzen Tag liefern. Das Scandic Hotel Berlin am Postdamer Platz (563 Zimmer) wird am 01. Oktober eröffnet.

Scandic Hotels: MICE-Menüs von Jamie Oliver

Scandic Hotels: MICE-Menüs von Jamie Oliver

„So können unsere Gäste nicht nur ihre Menüs individuell kreieren, diese Art der Mahlzeiten lässt auch viel Raum für Interaktivität und Kommunikation“, erläutert Hoteldirektor Thomas Borsbach. Jamie Oliver ist zum ersten Mal eine Kooperation mit einer internationalen Hotelgesellschaft eingegangen. Ihm war von Beginn der Zusammenarbeit an schnell klar, dass es eine große Herausforderung ist, die Verpflegung für tausende von Tagungsgästen zu kreieren.

Der Starkoch hat jedoch genügend Erfahrung auf diesem Gebiet. So hat er bereits für höchst anspruchsvolle Konferenz-Teilnehmer gekocht, unter anderem auf dem G20-Gipfel in London im Jahre 2009. Er weiß nur zu gut, kulinarisch erstklassige und inspirierende Speisen sind entscheidend für den Erfolg einer Veranstaltung. Eines ist ihm dabei besonders wichtig: Essen soll nicht nur den Gaumen verwöhnen, sondern gleichzeitig zu intensiver Kommunikation und neuen Ideen anregen. Dabei legt Jamie Oliver besonderen Wert auf eine leichte, kreative Küche, die die Gäste ausreichend mit Nähr- und Ballaststoffen versorgt, ohne träge zu machen. Jamie Olivers neues Menü ist Teil des ganzheitlichen Meetingkonzeptes, das bei Scandic als „Green Creative Energy“ bezeichnet wird. Dazu gehört im Scandic Berlin Potsdamer Platz die umweltfreundliche Gestaltung der Zimmer und Suiten mit Natur-Materialien, die nachhaltigen Umweltkonzepte einschließlich der Trinkwasserveredelung, die soganannten Think-Tank-Rooms – Meetingräume mit kreativitätsfördernden Elementen – und natürlich die ausgewogene Küche vom Starkoch.

Seit Februar diesen Jahres ist Thomas Thomas Borsbach (40) General Manager des neuen Scandic Berlin Potsdamer Platz. Er hat inzwischen sein Team formiert, das Voreröffnungsbüro ist inzwischen in das Hotelgeäude umgezogen. Mit viel Enagement plant der erfahrene Hoteldirektor sehr sorgfältig die Eröffnung, die planmäßig am 1. Oktober 2010 stattfindet.

Vor seinem Wechsel zu Scandic war Borsbach als Regionaldirektor bei Grand City Hotels für vier Häuser in Berlin, darunter auch das Holiday Inn, verantwortlich. Jetzt freut er sich darauf, das deutsche Flaggschiff der zur Zeit erfolgreichsten skandinavischen Hotelkette zum Erfolg führen zu können. „Mit diesem außergewöhnlichen Haus an dem Top-Standort setzen wir für die Marke Scandic ein klares Zeichen und geben das eindeutige Signal für die Rückkehr der beliebten Scandic Hotels nach Deutschland”, ist sich Thomas Borsbach sicher. 110 Millionen Euro werden in den Neubau am Potsdamer Platz investiert. Es entstehen 563 Zimmer und Suiten auf neun Etagen, 20 modernste Konferenzräume, zwei Restaurants, eine Lifestyle Bar, Sport- und Fitness-Bereiche und eine große Tiefgarage. Das Business-Hotel bietet Komfort, Qualität und Praktikabilität. Thomas Borsbach weiß nur zu gut, wie er den Ansprüchen seiner Business- und Individualgäste gleichermaßen gerecht wird. Sein Ziel ist es, das neue Scandic-Hotel auf dem nationalen und internationalen Markt nachhaltig erfolgreich zu positionieren. Der General Manager verfügt über langjährige Erfahrung in der Hotellerie und war bereits international in Managementpositionen tätig. Zu seinen Karriere-Stationen zählen Häuser der großen Hotelketten Holiday Inn, Steigenberger, Maritim und Best Western.

Außerdem hat er für drei herausragende Privat-Hotels in London gearbeitet: das Hotel Savoy, das Thistle Victoria und The Westbury Hotel. Bevor sich Thomas Borsbach für das Scandic Berlin Potsdamer Platz entschied, führte er mt großem Erfolg das klassische Viersterne Hotel „Holiday Inn Berlin City West” neu auf dem Berliner Hotelmarkt ein.
Sein Augenmerk richtet Hotelmanager Borsbach stets gezielt auf die Bedürfnisse seiner Gäste. Seine fundierten Marktkenntnisse, sein Wissen, seine Erfahrung und natürlich seine Gastgeberqualitäten kommen nun dem neuesten Hotel der Scandic Gruppe zugute: Begegnungen in skandinavischer Wohlfühl-Umgebung, mit hervorragenden Standards. Unter seiner Leitung werden die Visionen der renommierten Scandic Hotelkette mit 151 Häusern am Standort Berlin sicher Wirklichkeit. Fortschritt findet bei Scandic im Einklang mit den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen statt. Thomas Borsbach sagt voller Stolz über sein Hotel: „Zu Gast im „Scandic Berlin Potsdamer Platz” zu sein, bedeutet den naturverbundenen Lebensstil des Nordens in jedem Detail zu spüren und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun. Wir realisieren die nachhalitigen, innovativen Umweltstrategien von Scandic auch hier am Standort Berlin.” In wenige Wochen wird er den Startschuss geben für das derzeit größte Hotel im Herzen Berlins.

hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet

(Düsseldorf, 16. September 2010) „In der Gastronomie ist der Aufschwung leider noch nicht überall angekommen“, resümiert Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges zum Abschluss der alle zwei Jahre stattfindenden Düsseldorfer Fachmesse hogatec (12. bis 15. September). „Zwar gibt es erste Indikatoren für positive Umsatzentwicklung in der Hotellerie und im Cateringbereich, doch die Gastwirte haben auch im ersten Halbjahr 2010 noch sehr gelitten“, so Hartges weiter. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die von 403 Ausstellern (aus 16 Ländern) bestückte Fachmesse mit nur 29.000 Besuchern einen deutlichen Gästerückgang im Vergleich zu 2008 hinnehmen musste.

hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet (Foto: Messe Düsseldorf)

hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet (Foto: Messe Düsseldorf)

„Bereits im Vorfeld der diesjährigen hogatec haben wir umfangreiche Gespräche in der Branche geführt, um die Messe zukünftig strategisch und konzeptionell den Markterfordernissen anzupassen und neu auszurichten“, erläutert Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf und seit Juni dieses Jahres für die hogatec zuständig. „Die Schulverpflegung war nur ein erster und sehr erfolgreicher Schritt hin zu neuen Themenfeldern. Nach der hogatec 2010 werden wir die Ärmel hochkrempeln und weitere Maßnahmen einleiten, um die Messe zusammen mit der Branche rundum zu erneuern“, so Reinhard.

Die nächste hogatec findet vom 23. bis 26. September 2012 statt.

In diesem Jahr konnte die hogatec vor allem wieder durch ein ausgewiesenes Fachpublikum punkten: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. Manfred Pohlschmidt, Geschäftsführer Hupfer Grossküchen, unterstreicht: „Wir sind positiv überrascht und können uns über Zuspruch nicht beklagen. Die Qualität der hogatec hat nicht gelitten. Wie früher begrüßten wir typisches hogatec-Klientel, d.h. Fachleute aus der Branche, die wussten was sie wollten, auf unserem Stand.“

Auch Vertriebsleiter Dietmar Zapf von Spültechnik Spezialist Meiko zeigte sich mit dem Messeverlauf sehr zufrieden: „Die Auswertung unserer ersten drei Messetage hat bereits ergeben, dass sich die Teilnahme an der hogatec für uns wieder einmal gelohnt hat. Wir hatten sehr gute Gespräche sowohl auf regionaler Ebene, als auch mit Gruppen aus dem benachbarten Ausland, wie z.B. Belgien. Darüber hinaus konnten wir neue Kontakte zu exportierenden Händlern und Besuchern aus Osteuropa knüpfen.“

hogatec Düsseldorf 2010: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. (Foto: Messe Düsseldorf)

hogatec Düsseldorf 2010: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. (Foto: Messe Düsseldorf)

Dass die Entwicklungen in den einzelnen gastgewerblichen Bereichen derzeit sehr unterschiedlich verlaufen, belegte das 20. Forum Systemgastronomie, das am hogatec Dienstag 700 hochrangige Gäste aus Gastronomie, Hotellerie und gastgewerblicher Zulieferindustrie begeisterte. Die Systemgastronomie konnte als einziger Branchenzweig für 2009 ein leichtes Umsatzplus vermelden.

Als richtig hat sich die Entscheidung erwiesen, der Schulverpflegung erstmals einen eigenen Themenpark zu widmen. Dazu Wulf Boedeker von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Für uns war es absolutes Neuland, unser Thema und unsere Arbeit in eine Gastronomie-Fachmesse einzubringen. Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut dieses Konzept aus Live-Vorführung und Fachforum aufgegangen ist.“ „Angesichts der zunehmenden Zahl an Ganztagsschulen entsteht ein neues, attraktives Wachstumsfeld im Außer-Haus-Markt“, erläutert Dirk Hanisch, Key Account Manager bei Profi Kochtechnik Hersteller MKN und berichtet: „Sowohl Anbieter, wie Caterer und Gastronomen, als auch Anwender, d.h. Schulträger, Lehrer und Eltern, nutzten den Themenpark als Informationsplattform und suchten individuelle Beratung.“

Dehoga Bayern: Bundesverdienstkreuz am Bande für BHG-Präsident Siegfried Gallus

(München, 16. September 2010) Große Ehrung für Siegried Gallus. Der bayerische Hotelier und Gastwirt (Hotel Gallus Beilngries) wurde nun mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Die hohe Auszeichnung erhielt der Präsident des Dehoga Bayern vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer jüngst in München. In seiner Ansprache bezeichnete Seehofer alle an diesem Tag Geehrten als „Stützpfeiler der Gesellschaft“, die Bayern „für eine werteorientierte Zukunft“ brauche.

Siegried Gallus wurde vom bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Siegried Gallus wurde vom bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

In der persönlichen Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Herr Gallus hat sich durch seine unternehmerische Leistung als Hotelier und Gastwirt sowie sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement um die Förderung von Gastronomie und Tourismus verdient gemacht. Bereits seit 1970 nimmt er regelmäßig an nationalen wie internationalen Kochkunstausstellungen teil, die nicht nur dem brancheninternen Wettkampf dienen, sondern insbesondere auch dem Vermitteln der Bedeutung von Ausbildung und Leistung der Gastronomiebranche an die breite Öffentlichkeit. Im Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband nimmt er seit Jahrzehnten herausragende Ehrenämter wahr, seit 2006 als deren kompetenter und erfolgreicher Präsident. Neben der Leitung des eigenen Unternehmens, in dem kontinuierlich ausgebildet wird, wirkt Herr Gallus auch in verschiedenen hochkarätigen Gremien der Hotellerie, des Gastgewerbes und der Tourismusbranche.“

Gallus nahm die Auszeichnung stellvertretend für die tausenden bayerischen Hoteliers und Gastronomen, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für ihre Gäste da sind, an. Sein Dank galt insbesondere seiner Familie, aber auch all seinen Lehrern, Ausbildern, Kollegen und Freunden, die ihn jahrzehntelang gefördert und unterstützt haben.

hotels.com/ÖHV – Hotel Price Index: Verwirrende Zahlen sorgen für Ärger bei Gästen – Preis beim Hotel erfragen

UPDATE (München/Wien, 15. September 2010) Hotelpreis-Indices wie der von hotels.com sind beliebt. Mit den tatsächlich verlangten Preisen hat das aber oft nicht viel zu tun, sagt die Österreichische Hoteliervereinigung (OHV, Wien). Hotelwebsites seien  zuverlässiger. „Wer Hotelpreise vergleichen will, sollte das direkt bei den Hotels machen. Sonst gewährleistet niemand, dass Gäste den Preis für das gewünschte Angebot erfahren“, erklärt ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Die ÖHV hat die Zuverlässigkeit von Online-Preisvergleichen überprüft und ist auf ein Durcheinander gestoßen: Einzelzimmer oder Doppelzimmer, ein bis fünf Sterne durcheinander, mit oder ohne Frühstück, Brutto- oder Nettopreise, die auf Buchungen oder Anfragen basieren? „Da ist vieles unklar“, warnt Reisenzahn rechtzeitig, bevor der Winterurlaub gebucht wird.

ÖHV - Überblick Hotelpreis-Indices
Bei der Überprüfung der Preisvergleichs-Portale stieß die ÖHV auf Widerstand: „Kein Anbieter gab an, wie viele Hotels erforderlich sind, damit eine Destination in den Preisvergleich aufgenommen wird. In dem Fall gilt: Keine Antwort ist auch eine Antwort“, so Reisenzahn. Lediglich trivago.de habe angegeben, dass 50 Prozent der online buchbaren Hotels notwendig sind. „Den Vogel abgeschossen hat hotel.info: Demnach seien die Hotelpreise in Dornbirn innerhalb eines Jahres um fast 50 Prozent gesunken: Derartige Fehler seien unerklärlich: In jedem Fall ist es ein Indiz für die Seriosität“, so eine ÖHV-Erklärung.

Stellungnahme von Aleksander Szumilas (Junior Manager Corporate Communications der hotel.de AG):
“Wir haben für Dornbirn bei unserer letzten Meldung einen irrtümlichen Wert bei unserer Pressemittelung ausgewiesen. Dies haben wir umgehend korrigiert, indem wir sowohl unsere Kontakte, als auch die österreichische Presse via OTS auf den von uns begangenen Fehler hinwiesen und darauf die korrekten Zahlen für Dornbirn meldeten. Auch haben wir sämtliche Online-Portale sowie Nachrichtenmagazine (ORF/Standard/Krone usw.), die die Nachricht abdruckten, telefonisch und schriftlich auf den Fehler hingewiesen und um Korrektur gebeten, was auch erfolgte. Dies geschah alles noch am 4.8.2010.
Leider hat man hier den ursprünglichen Lapsus aufgegriffen. Dass es trotz Korrekturen zu diesem Missverständnis kam, bedauern wir natürlich sehr.”

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Sepp Krätz – ein bayerisches „Gesamtkunstwerk“

(München, 15. September 2010) Wenn man einen Mann wie Sepp Krätz auch einen „geborenen Wirt“ nennen kann, heißt das nicht, dass ihm dieser Beruf gratis „in die Wiege gelegt“ worden ist. Der jetzt vom angesehenen Schlemmer Atlas ausgezeichnete „Gastronom des Jahres 2011“ kam vielmehr als Sohn der Bauernfamilie Krätz zur Welt und hat von Jugend an erst die Landwirtschaft durch Mitarbeit kennengelernt.

Sepp Krätz

Sepp Krätz

Geboren wurde der katholisch getaufte Josef am 17. Oktober 1954 in Eresried bei Augsburg, da wo Oberbayern und Schwaben sich überschneiden. Das erklärt, warum auch Sepp Krätz zwei echt bayerische Charakterzüge in sich vereinigt: das wirtschaftliche Denken der Schwaben und die Lust der Altbayern am Feiern und Repräsentieren. Diese Mischung ergibt einen Gastronomen als „Gesamtkunstwerk“ für München, die Stadt der Lebensfreude.

Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt – auch für Sepp Krätz. Nichts wurde ihm geschenkt, auch kein Wirtshaus, Restaurant oder Biergarten vererbt. Bevor er seinen Traumberuf Wirt erreicht hat, erlernte er das Metzgerhandwerk. Bereits mit 20 Jahren legte er darin in Augsburg als jüngster in Bayern die Meisterprüfung ab. Und was lernt man da für die Gastronomie? Sepp hat gelernt, früh aufzustehen, fleißig, zuverlässig und diszipliniert zu arbeiten, richtig und sauber mit Fleisch, Wurst oder anderen Lebensmitteln umzugehen.

Qualität der Waren ist bekanntlich die halbe Kochkunst. Die nötige Qualität für die Küche erkennen und zwischen Einkauf und Verkauf den angemessenen Preis errechnen zu können, war das Fundament für den Erfolg von Krätz als Wirt.

Mit seinem Fingerspitzengefühl für Qualität und Preis in den Gaststätten kehrt Krätz derzeit quasi an seine Wurzeln zurück. Im elterlichen Betrieb in Eresried und in Zusammenarbeit mit schwäbischen Bauern sowie wissenschaftlichen Tierzuchtexperten und Bayerns Landwirtschaftsministerium baut er die Zucht einer Rinderart mit qualitativ hochwertigem Fleisch neu auf: der weltberühmten japanischen Wagyu-Rasse, auch Kobe-Rinder genannt. Die spätere Kreuzung mit bayerischem Fleckvieh und Allgäuer Grauvieh soll deren Defizite ausgleichen und den Preis dieses teuren Fleisches erschwinglicher machen.

Was man sich aus kleinen Anfängen selbst erarbeitet, macht einen Menschen stark und das hat auch dem Metzgermeister Krätz viel Selbstbewusstsein mitgegeben. Das zeigt sich in der Gelassenheit und Ruhe, mit der er das Personal führt und in seinem humorvollen Lächeln im Umgang mit Gästen. Auch darin steckt sein Geheimnis, warum so viele hochgestellte oder nur prominente Leute gern zu ihm kommen: Ein bayerischer Wirt buckelt vor niemandem und schmeichelt nicht unterwürfig, sondern begegnet allen Gästen gleich freundlich und liebenswürdig. Echte Prominente oder Stars mögen kein auffälliges Getue. Krätz erkennt und begrüßt in seinen Betrieben jeden Stammgast und gibt als Hausherr nach Möglichkeit jedem das Gefühl, bei ihm einen besonderen Platz und einen individuellen Service zu bekommen.

Nach seiner Ausbildung zog Metzgermeister Sepp Krätz nach München und arbeitete hier ab 1974 erst im Hofbräukeller nahe am Bayerischen Landtag und später im beliebten Hirschgarten in seinem erlernten Beruf. Hier übte er auch die Kunst des Schankkellners ein – für einen Wirt und erst recht einen „Banzenbaron“ auf der Wiesn überlebenswichtig! Auch als Biergartenmanager erlernte er hier die Organisation von Personal, Waren und Plätzen in einem in München besonders emotional erlebten, voll von Wetterlaunen abhängigen Freiluftbetrieb, für den man „ganz vui Gfui“ und zuverlässige Mitarbeiter braucht.

Sepp Krätz ist nach eigenen Worten nur als Beispiel von vielen erfolgreichen und preiswürdigen Kollegen in München und Bayern ausgezeichnet worden. Was einen Gastronomen von einem guten Wirt unterscheidet, ist entweder der gehobene Anspruch oder eine Mehrzahl von Betrieben. Nimmt man nur die drei „Flaggschiffe“ des Unternehmers Krätz, nämlich die Waldwirtschaft, den Andechser am Dom und das Wiesnzelt Hippodrom, so fällt auf, dass er in jedem Betrieb ein anderes Konzept mit anderen Schwerpunkten und für andere Zielgruppen umgesetzt hat: von der Ausstattung über die Speisekarte bis zum Publikum.

Den ersten Schritt zum selbständigen Wirt riskierte Sepp Krätz im Oktober 1981 als Pächter der historischen Waldwirtschaft in Großhesselohe, die er aus einem längeren Dornröschenschlaf aufweckte. Den bis dahin eher als Männerdomäne verstandenen Biergarten dort hat er der neuen Zeit angepasst: Speisen und Getränke für die ganze Familie, ein Kinderspielplatz dabei, freundlicher Service und nicht zu laute Jazzmusik live lösen eine Art Feierabend-Wohlgefühl aus. Das lieben die Stammgäste in ihrer „WaWi“, die für sie fast zum Kult wurde. Das für viele Münchner beliebte Ausflugslokal wurde für Sepp Krätz zum ersten Erfolg. Als Nachbarn einen Streit um die Öffnungszeiten anzettelten, begann 1995 hier – von Krätz angeführt – die legendäre „Münchner Biergarten-Revolution“. Die machte 20 000 Münchner zu einer Demonstration mobil, die Waldwirtschaft bayernweit bekannt. Sie nahm schließlich ein gutes Ende: Bayerns Biergartenkultur ist heute Gesetz und in Deutschland ein Begriff.

Den zweiten Schritt vom Stadtrand mitten in die Innenstadt wagte Krätz 1994 als Gründer des Andechser am Dom als Gasthaus mit einer neuen Konzeption. „Ob Mensch oder Preiss“, wie der Schichtl auf der Wiesn seine „Hinrichtungen“ anpreist, ob Münchner oder Besucher, sie finden mitten in der Hektik des Zentrums direkt am Dom eine kleine, aber feine Gaststätte mit Wirtsgarten: eine altbayerische Oase der Gemütlichkeit als kommunikativen Treffpunkt. Das Andechser Klosterbier weckt sowieso in jedem Münchner gleich Ausflugsstimmung; essen kann man dort bayerisch und doch leicht, serviert wird schnell, aber dennoch kein Fastfood.

Die Krönung seines Erfolges als Gastronom erhielt Sepp Krätz nur ein Jahr später mit dem Aufstieg zum Wiesnwirt. Er bekam die Konzession für ein altbekanntes und besonderes Festzelt auf dem Oktoberfest: das Hippodrom. Das war ursprünglich seit 1902 eine bewirtschaftete Reitbahn mit längerer Öffnungszeit. Darin konnten auf dem Rücken der Pferde stolz schwankende Herrenreiter ihre Künste und angeschickert hopsende Dämchen ihre Unterröcke zeigen – alles zur Belustigung des Publikums. Ab 1988 gab es statt Pferden in der Manege nur noch ein kleines Pferdekarussell. Krätz gestaltete dann ab 1995 als neuer Festwirt das Zelt um und 1996 bekam er anstelle der Nachtkonzession einen Biergarten mit 1000 Sitzplätzen dazu.

„Eine Schau“ ist das Hippodrom freilich immer noch: mit bester Qualität der Speisen und Getränke, flottem freundlichen Service, diskret abgeschirmter Promi-Pflege und trotz ausgelassener Stimmung mit einem gesittetem Umgang im Publikum. Das bringt internationales Flair, Stars aus dem Showbusiness und die locken wieder die Medien an. So pflegt Sepp Krätz die Tradition ganz ohne Luxus in moderner Form weiter wie in allen seinen Betrieben, gepaart mit dem höchsten bayerischen Qualitätsanspruch: „Es gibt nix Bessers als was Guats!

Hotelmarkt Deutschland: Mehrwertsteuersenkung wackelt – FDP will nicht darauf beharren

(Berlin, 14. September 2010) Schon werden die Rufe von der „Umfaller-Partei“ laut: Die FDP will Medienberichten zufolge nicht auf den Fortbestand des zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkten Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen beharren.

Damit wackelt das politisch umstrittene Thema weiterhin stark. Bei der anstehenden Mehrwertsteuerreform könnte also die Umsatzsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben werden. Zustimmung zum Rücktritt von der Steuersenkung gab es angeblich auch aus der CDU. Lediglich in der CSU sperrt man sich noch dagegen.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner sagte: “Da gibt es von unserer Seite keine Vorfestlegung.” Es müsse jedoch der Umgang mit Herbergsbetrieben geklärt werden, die wegen der Steuersenkung große Investitionen getätigt hätten.

Welche Auswirkungen eine Wiederanhebung der Mehrwertsteuer auf die Investitionspläne der Hotellerie haben könnte, ist noch nicht klar. Seit der Senkung wurden laut Dehoga-Bundesverband wurden über 717 Millionen Euro für Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen investiert. Der Steuersatz war auch im Blick auf eine Gleichstellung deutschen Hotels im europäischen Wettbewerb gesenkt worden.

Speed-Recruiting für das Leonardo Hotel Royel Munich: 130 Mitarbeiter gesucht

(München, 14. September 2010) 130 Stellen, 8 verschiedene Abteilungen und 5 Minuten Zeit um die Abteilungsleiter von sich zu überzeugen: Beim Speed-Recruiting am 25. September 2010 sucht Leonardo Hotels in Kooperation mit der „Bild“ und einem Fernsehsender junge und motivierte Mitarbeiter für das Team des neuen Leonardo Royal Hotel Munich. „Während bei normalen Einstellungsgesprächen die Vorauswahl vorrangig über die Bewerbungsmappe getroffen wird, können uns Bewerber beim Speed Recruiting persönlich von ihren Vorzügen und Talenten überzeugen. Zudem ist es uns möglich, eine viel größere Anzahl an Interessenten kennenzulernen und aus allen das beste Team für das neue Leonardo Royal Hotel Munich zusammenzustellen“ erklärt Jan Heringa, künftiger GM des Leonardo Royal Hotel Munich.

Leonardo Royal Hotel Munich: Eröffnung im Januar 2011

Leonardo Royal Hotel Munich: Eröffnung im Januar 2011

Das Speed-Recruiting wird sich in zwei Phasen vollziehen. Bei einem ersten Termin werden nach einer kurzen Unternehmenspräsentation alle Interessenten zu 5-minütigen Gesprächen geladen. All diejenigen, die überzeugen, werden zu einem weiteren Termin gebeten. Bei diesem gilt es dann, das eigene Können praxisnah, in kleinen Aufgaben, unter Beweis zu stellen. Am Ende beider Tage trifft Leonardo Hotels dann die endgültige Auswahl des neuem Teams. Begleitet wird das Ganze durch ein umfassendes Rahmenprogramm z.B. mit Vorträgen zum Thema Hotel und Ausbildung von Jobexperten von Konen und Lorenzen Consulting.

Das Vier-Sterne-Superior Hotel nahe dem Olympia Businesspark, mit 424 Zimmern inklusive Suiten, einer Veranstaltungsfläche von 1.800 Quadratmetern, VIP-Lounge, Sauna- & Fitnessbereich sowie weiteren Annehmlichkeiten soll im Januar 2011 eröffnen. Daniel Roger, Geschäftsführer Leonardo Hotels Europe zum neuen Leonardo Royal Hotel Munich: „Das Ergebnis des Hotels ist schon jetzt eine optisch anregende Fusion puristischen und geschmackvollen Designs. Es zeichnet sich durch Eleganz, Komfort und modernste Technik aus.“

Leonardo Hotels ist die europäische Division der 1998 von David Fattal gegründeten Fattal Hotels. Seit 2007 ist Leonardo Hotels auf dem deutschen Markt aktiv und betreibt zurzeit über 60 Hotels in Deutschland, Belgien, Schweiz und Israel sowie bald auch in anderen attraktiven Standorten Europas. Sitz der Unternehmensleitung ist Berlin.

Wer wird Deutschlands schönste Hotelmitarbeiterin?

„Top hotel“ vergibt Beauty Award 2010 – Jetzt online abstimmen

(Landsberg am Lech, 13. September 2010) Jetzt werden die Schönsten der Schönen gekürt: „Top hotel“, die Fach-Illustrierte für das Hotelmanagement, sucht nach der schönsten Hotelmitarbeiterin Deutschlands. Der „Top hotel Beauty Award 2010“ wird am 15. Oktober im Rahmen einer Galaveranstaltung in München vergeben. 15 Kandidatinnen stehen zur Wahl – abstimmen kann jeder unter www.tophotel.de.


„Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht“, berichtet „Top hotel“-Chefredakteur Thomas Karsch, „und aus über 130 Bewerbungen die 15 Finalistinnen ausgewählt.“ Die Damen werden in der Onlineausgabe mit Foto kurz vorgestellt. „Nun sind die Leser am Zug und stimmen per Klick über Ihre acht Top-Favoritinnen ab“, so Karsch.

Der „Top hotel Beauty Award“ findet seit 2006 jährlich statt. Regelmäßig bewerben sich hunderte Hotelmitarbeiterinnen, angespornt durch den Erfolg der früheren Preisträgerinnen. 2009 wurde Patricia Merchioretti (24/Europa-Park Rust) zur schönsten Hoteldame gewählt, ein Jahr zuvor gewann Saskia Winkler (23/Kempinski Grand Hotel Heiligendamm)

Die Online-Stimmabgabe ist noch bis zum 14. Oktober möglich. Die Auswahl ist auf acht Favoritinnen begrenzt. Die Kandidatinnen mit den meisten Stimmen werden am 15. Oktober 2010 im Rahmen der Verleihung der „Wellness Aphrodite“ im Dolce Munich (Unterschleißheim) vorgestellt.

Die Kandidatinnen zum „Top hotel Beauty Award 2010“ in der Übersicht:

Angelique Beck
Wohnort: Bergen
Alter: 20 Jahre
Sternzeichen: Fische
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Seminaris Heidehof Hermannsburg
Hobbys: Shoppen, Tanzen, Freunde treffen

Jennifer E. Chagny
Wohnort: Offenburg
Alter: 25 Jahre
Sternzeichen: Zwilling
Beruf: Empfangssekretärin
Betrieb: Europa Park ­Resort Rust
Hobbys: Reisen, Pferde, Shoppen, Freunde treffen

Michele De Oliveira
Wohnort: Ettenheim
Alter: 26 Jahre
Sternzeichen: Wassermann
Beruf: Reservierungsmitarbeiterin
Betrieb: Europa Park ­Resort Rust
Hobbys: Yoga, Tanzen

Valeska Fehrer
Wohnort: Theilheim
Alter: 22 Jahre
Sternzeichen: Zwillinge
Beruf: Restaurantfachfrau
Betrieb: Novotel Würzburg
Hobbys: Schwimmen, Fahrrad fahren, Essen

Myriam Geiser
Wohnort: Baiersbronn
Alter: 21 Jahre
Sternzeichen: Fische
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Tanne Tonbach Baiersbronn
Hobbys: Jugendarbeit, Ausflüge, Tiere

Lena Gommel
Wohnort: Calw
Alter: 18 Jahre
Sternzeichen: Stier
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Tanne Tonbach Baiersbronn
Hobbys: Reiten, Lyra, Jugendarbeit

Juliane Jacker
Wohnort: Bad Düben
Alter: 19 Jahre
Sternzeichen: Steinbock
Beruf: Auszubildende zur Restaurantfachfrau
Betrieb: Heide Spa Hotel & Resort Bad Düben
Hobbys: Unihockey, Basketball, Zeichnen

Michaela Kern
Wohnort: Lahr
Alter: 26 Jahre
Sternzeichen: Krebs
Beruf: Rezeptionsmitarbeiterin
Betrieb: Europa Park ­Resort Rust
Hobbys: Salsa tanzen, Reisen, Freunde treffen

Vanessa Kleine
Wohnort: Baiersbronn
Alter: 20 Jahre
Sternzeichen:  Stier
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Tanne Tonbach Baiersbronn
Hobbys: Basketball, Singen, Lesen, Reisen

Nicole Klinger
Wohnort: Bad Pyrmont
Alter: 28 Jahre
Sternzeichen: Steinbock
Beruf: Kosmetikerin
Betrieb: Steigenberger Bad Pyrmont
Hobbys: Sport, Lesen

Stephanie Krämer
Wohnort: Freiburg/Breisgau
Alter: 20 Jahre
Sternzeichen: Fische
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Dorint Resort an den Termen Freiburg/Breisgau
Hobbys: Reisen, Lesen, Volleyball, Schwimmen

Carina Maier
Wohnort: München
Alter: 20 Jahre
Sternzeichen: Stier
Beruf: Front Office Associate
Betrieb: King’s Hotel München
Hobbys: Lesen, Reisen, Freunde treffen

Julia Menken
Wohnort: Blieskastel
Alter: 21 Jahre
Sternzeichen: Widder
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Hotel Euler Homburg
Hobbys: Musik, Lesen, Schwimmen

Eva Rieb
Wohnort: Maring
Alter: 20 Jahre
Sternzeichen: Wassermann
Beruf: Kosmetikerin
Betrieb: Weinromantikhotel Richtershof
Hobbys: Sport, Lesen

Nicole Schillinger
Wohnort: Freudenstadt
Alter: 19 Jahre
Sternzeichen: Zwillinge
Beruf: Auszubildende zur Hotelfachfrau
Betrieb: Tanne Tonbach Baiersbronn
Hobbys: ihre Arbeit, Fahrrad fahren, Joggen

Bettensteuer in Köln: Grünes Licht von der Landesregierung NRW

(Düsseldorf/Köln, 13. September 2010) Wie befürchtet wird in Köln eine Bettensteuer eingeführt. Die nordrhein-westfälische Landesregierung gab nun nach einem dpa-Bericht grünes Licht.

Die entsprechende Satzung der Stadt Köln sei genehmigt worden. Damit können Komunen in ganz NRW Sonderabgaben bei Hotelübernachtungen. Offiziell wird die Extrasteuer als „Kulturförderabgabe“ bezeichnet.

Nun ist der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) am Zug. Es sollen alle rechtlichen Mittel, also auch der Verfassungsklage, ausgeschöpft werden. „Die Bettensteuer ist unverhältnismäßig, ungerecht, bürokratisch und verfassungswidrig“, hatte Dehoga-Präsident Ernst Fischer kürzlich erklärt.

Immo-Marktplatz rund um die Uhr

(Stuttgart, 13. September 2010) Neuer Service – doppelter Nutzen: Mit www.ahgzimmo.de erweitert die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) ihre Kompetenz im Immobilien-Marketing der Branche. Die Internetpräsenz ergänzt den bewährten Service im Print-Bereich und stärkt die Position des Print-Marktführers für Gastronomie- und Hotelimmobilien jetzt auch online.

Tausende Jobs in Hotellerie und Gastronomie
Für den Erfolg eines Hotels, so wird Conrad Hilton gern zitiert, gibt es drei wichtige Kriterien. „1. der Standort, 2. der Standort und 3. der Standort.“ Klingt komisch, ist aber wahr. Wer sich schon einmal mit der Suche nach dem passenden Ort und der richtigen Immobilie beschäftigt hat, kennt das nur zu gut.

Die erfolgreiche Vermarktung von Gastronomie- und Hotelimmobilien hat ihre eigenen Gesetze – das weiß auch das Team von der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung. Ihre kompetente Antwort auf die Frage, wie Branchen-Immobilien und qualifizierte Makler im Internet schnell gefunden werden können, heißt AHGZimmo. Die eigenständige Internetpräsenz ergänzt damit den leistungsstarken Print-Immobilienmarkt, der in der Branche längst ein Begriff ist.

Stark im Print & effizient im Internet: Das schätzen Leser und User an „ihrer“ AHGZ. Mit der aktuellen Erweitung gilt dies nun auch für die serviceorientierte Rubrik Gastronomie- und Hotelimmobilien. AHGZimmo verbindet die Vorteile von Print und Online, spart Zeit und ist genau auf die Bedürfnisse der Suchenden und Inserierenden zugeschnitten. Ob Verkauf, Verpachtung oder Vermietung, die inserierten Immobilienobjekte werden schnell gefunden und erreichen die qualifizierte Zielgruppe auf direktem Weg – einmal wöchentlich in der druckfrischen Print-Ausgabe oder zu jeder Tages- und Nachtzeit im Internet.

Die Vorteile des Print-Online-Immobilienmarktes auf einen Blick:

  • Zielgerichtete Immobilien- und Maklersuche
  • Hohe Reichweite und mehrfache Erscheinungsweise einer Anzeige
  • Großer Immobilienmarkt als fester Bestandteil der AHGZ (Print)
  • Qualifizierte News rund um das Thema Immobilien (Online)
  • Redaktionelle Kompetenz bei themenbezogenen Berichten (Print)
  • Möglichkeit zum Eintrag in das Maklerverzeichnis (Online)

Der AHGZ-Immobilienmarkt ist keine bloße Aneinanderreihung von Anzeigen, sondern bietet konkreten Zusatznutzen für alle, die eine passende Gastronomie- oder Hotelimmobilie suchen bzw. ihre bestehende effizient vermarkten möchten. AHGZimmo bringt beide zusammen – online und in der Zeitung.

Kontakt: Birgit Gleissner, Leitung AHGZ Rubrikenmarkt, b.gleissner@ahgzjobs.de, 0711-2133-369

Gewinnen Sie ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann

Umfrage für das Mr. Proper Profi-Barometer – Saison 2010: Top oder Flop?

Machen Sie mit bei der Umfrage für das Mr. Proper Profi-Barometer. Unter allen Teilnehmern verlost P&G Professional ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann.

Unter allen Umfrage-Teilnehmern verlost P&G Professional ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann.

Unter allen Umfrage-Teilnehmern verlost P&G Professional ein “Freshness Date” mit dem TV Hotel- und Restaurantexperten Heinz Horrmann.

Wie hat sich die Mehrwertsteuersenkung auf Ihr Hotel ausgewirkt? Lässt das Rauchverbot die Gäste ausbleiben? Was macht einen gelungenen ersten Eindruck aus? P&G Professional ist an Ihrer Meinung interessiert und bittet Sie, am Mr. Proper Profi-Barometer teilzunehmen. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um acht Fragen zum aktuellen Geschäftsklima und zu Ihrer Einschätzung für künftige Entwicklungen zu beantworten.

Als Dankeschön verlost P&G Professional unter allen Teilnehmern ein „Freshness Date“ mit dem TV-Star und Journalisten Heinz Horrmann. Gewinnen Sie für Ihr Hotel oder Restaurant einen exklusiven Beratungstermin mit dem Branchenkenner. Heinz Horrmann erarbeitet mit Ihnen einen 10-Punkte-Plan für Ihren maximalen Geschäftserfolg 2010. Der Gewinner wird am 20. September benachrichtigt.

Stattfinden wird die Beratungssession am 24. September 2010.
Klicken Sie nun hier zum Umfrage und zum Gewinnspiel

Weitere Informationen über P&G Professional

US-Hotelketten weltweite Markenführer

Global Hospitality Compendium“ bietet erstmals Profile von 1.300 Hotelketten mit Detaildaten und zentralen Ansprechpartnern

(Hamburg, 10. September 2010) Die Top 10 der am stärksten verbreiteten Hotelsignets werden von den US-Hotelkonzernen beherrscht. Aber auch auf den anderen Kontinenten entwickeln sich starke regionale Gruppen. Eine Übersicht der 1.300 größten Hotelmarken weltweit bietet nun das „Global Hospitality Compendium 2010“. Der Report der The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg, ist ab September als Printausgabe in drei Bänden erhältlich.

Cover Global Hospitality Compendium 2010
„Die Markenhotellerie weltweit wird von internationalen US-Ketten wie InterContinental Hotels Group, Choice, Wyndham, Hilton, Marriott und Starwood dominiert“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführer der zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag gehörenden The Business Taget Group GmbH. So ist allein Choice mit insgesamt elf Hotelmarken und knapp 554.000 Gästezimmern weltweit präsent. Die InterContinental Hotels Group (IHG) kommt mit acht Marken auf rund 634.000 Zimmer global. Der Report „Global Hospitality Compendium 2010“ listet die Hotelmarken-Profile übersichtlich mit zentralen Ansprechpartnern auf.

Hotelketten mit den meisten Hotelmarken: (Hotelketten sind zentral geführte Hotelgesellschaften mit mindestens 5 Hotels je Marke)

  • Accor Hospitality – 12 Hotelmarken (z.B. Sofitel, Novotel, Mercure, Ibis, Formule 1, Pullman, MGallery, All Seasons)
  • TUI Group – 12 Hotelmarken (z.B. Iberotel, Grupotel, Grecotel, Riu, Robinson)
  • Wyndham Worldwide – 12 Hotelmarken (z.B. Wyndham Hotels & Resorts, Super 8 Motels, Howard Johnson, Tryp by Wyndham etc.)
  • Choice – 11 Hotelmarken (z.B. Clarion, Comfort, Quality, Econo Lodge)
  • Marriott Int. – 11 Hotelmarken (z.B. Marriott, Renaissance, JW Marriott, The Ritz-Carlton, Edition Hotels, Autograph Collection)
  • Hilton Worldwide – 9 Hotelmarken (z.B. Hilton, Conrad, Waldorf-Astoria, Hilton Garden Inn)
  • Starwood Hotels & Resorts – 9 Hotelmarken (z.B. Sheraton, Four Points by Sheraton, Westin, Le Méridien, W, aloft. St. Regis)
  • Hyatt Hotels – 8 Hotelmarken (z.B. Hyatt, Hyatt Regency, Grand Hyatt, Park Hyatt, Andaz)
  • InterContinental Hotels Group (IHG) – 8 Hotelmarken (z.B. InterContinental, Holiday Inn, Holiday Inn Express, Crowne Plaza, Candlewood)
  • Carlson – 5 Hotelmarken (z.B. Park Plaza, Country Inns & Suites, Radisson)

Der Bezug des Reports (auf Wunsch auch als pdf-Datei) kostet bis 15. September nur 445 Euro, danach 595 Euro (Nettopreise, d.h. zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer). Das „Global Hospitality Compendium“ erscheint erstmals und ergänzt die umfangreiche Hoteldatenbank der The Business Target Group.

Wettbewerb “Koch des Jahres” startet in Deutschland

Köln, 1. September 11.00 Uhr. Das ist die Geburtsstunde des außergewöhnlichen Kochwettbewerbs „Koch des Jahres“. Seit 6 Jahren findet in Spanien alle 2 Jahre dieser Kochwettbewerb unter der Leitung der Grupo Caterdata statt, der nun erstmals in Deutschland ausgetragen wird. Mit dabei sind auch Österreich und die Schweiz, die sich ebenfalls in Deutschland der Jury stellen. Die Fachjury unter der Präsidentschaft von Sternekoch Dieter Müller besteht aus Spitzenköchen wie Bernhard Diers, Thomas Bühner, Martin Öxle, Thomas Kammeier, Marco Müller, Martina Kömpel, Jörg Sackmann, Fred Nowack, Stefan Steinheuer, Heinz Beck, Claudia Schröter, Jean Claude Bourgueil, Martin Berasategui und weiteren Juroren.

Foto: Jordi Cruz (Gewinner Koch des Jahres Spanien 2006), Dieter Müller (Präsident des Wettbewerbs) und Martina Kömpel (Jury Mitglied des Koch des Jahres) -  (© Nuria Roig de Puig/Fotograf: Florian Bolk)

Foto: Jordi Cruz (Gewinner Koch des Jahres Spanien 2006), Dieter Müller (Präsident des Wettbewerbs) und Martina Kömpel (Jury Mitglied des Koch des Jahres) - (© Nuria Roig de Puig/Fotograf: Florian Bolk)

Mitmachen darf jeder Profikoch ab 23 Jahren. Der Bewerber sollte jedoch einen eigenen Kochstil haben und diesen auch umsetzten können. Das 3 Gänge Menü darf den Warenwert von 16 Euro nicht übersteigen und muss zusammen mit der Bewerbung eingereicht werden. Im Vorfeld werden die Köche der 10 besten Menüs ausgewählt, die dann für die Viertelfinale eingeladen werden und gegeneinander antreten. Das Menü soll modern- zeitgemäß, der Jahreszeit angemessen kreiert werden. Die Entscheidung in den Vorfinalen und im Finale wird ausschließlich auf der Grundlage des gekochten Menüs anonym getroffen. Die Jury lernt die Köche erst danach kennen.

Die Viertelfinale starten in Köln im Januar 2011 und danach geht es im März nach Stuttgart, im Mai nach Berlin und im Juli nach Hamburg. Das Finale wird im Schoß der Anuga auf der Messe in Köln am 10. Oktober 2011 statt finden. Dieser Show-Event wird jede klassische Preisverleihung in den Schatten stellen, lassen Sie sich überraschen.

Dieter Müller sagte noch während der Pressekonferenz an seine Kochkollegen gerichtet: “Gebt Euer Wissen und Eure Erfahrungen weiter, dass auch die nächste Generation davon profitieren und darauf aufbauen kann.”

Heinz Horrmann ist bei der Warsteiner Internationalen Montgolfiade Ehrengast der Welcome Hotels: Grandseigneur der Hotellerie als erstes Werbe-Testimonial verpflichtet

(Warstein/Meschede, 06. September 2010) Heinz Horrmann ist ab sofort Botschafter der Welcome Hotels. Der international renommierte Hotel- und Gastronomiekritiker besiegelte am Sonntag, den 5. September, um 12.30 Uhr im Welcome Hotel Meschede und im Beisein der Welcome Geschäftsführer Carsten Kritz und Mario Pick die zweijährige Zusammenarbeit mit seiner Unterschrift. Im Anschluss besuchte er als VIP Gast der Welcome Hotels exklusiv die Warsteiner Internationale Montgolfiade (WIM) – das größte jährlich stattfindende Ballonfestival Europas.

Heinz Horrmann (mitte) mit Welcome Hotels-Geschäftsführer Carsten Kritz (links) und Mario Pick.

Heinz Horrmann (mitte) mit Welcome Hotels-Geschäftsführer Carsten Kritz (links) und Mario Pick.

Als erstes Testimonial der Hotelgruppe war es Heinz Horrmann eine besondere Ehre, sein zukünftiges Engagement im Rahmen der WIM Feierlichkeiten bekannt zu geben. Ab Dezember 2010 wird der Grandseigneur der Hotellerie nun in diversen Werbe- und PR-Maßnahmen der Welcome Hotels präsent sein. Neben klassischen Anzeigenmotiven und Sales-Broschüren stehen auch zahlreiche Events und Medienkooperationen mit Interviews und O-Tönen auf dem Programm. Ziel der Kampagne ist, die Warsteiner Hotelgruppe auf dem deutschen Markt weiter zu stärken und den erstklassigen Service und Qualitätsanspruch bei Business- und Leisure- Gästen zu verankern. „Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte mit einer Koryphäe wie Heinz Horrmann“, kommentiert Carsten Kritz die Vertragsunterzeichnung. „Durch diese einzigartige Zusammenarbeit werden alle Welcome Hotels von seinem umfangreichen Erfahrungsschatz profitieren und so ihre Leistungen weiter verbessern können“, erklärt Kritz weiter. „Das wird langfristig unser Erfolgskonzept sein“, bestätigt Mario Pick.

Erster Einsatz für Heinz Horrmann in Frankfurt
In seiner neuen Funktion als Testimonial wird Heinz Horrmann erstmals im Rahmen der Eröffnung des Welcome Hotels Frankfurt tätig sein, welche für Januar 2011 geplant ist. Dazu zählen Fotoshootings, Pressetermine und Interviews für Tages-, Fachpresse und TV. Darüber hinaus wird der Hotelkritiker das Frankfurter Objekt noch vor seiner Eröffnung detailliert inspizieren und auf Qualität und Service testen, bevor es für (inter)nationale Gäste seine Türen öffnet.

Vertragsunterzeichnung während der Warsteiner Internationale Montgolfiade in Meschede im Sauerland: Heinz Horrmann ist ab sofort Botschafter der Welcome Hotels.

Vertragsunterzeichnung während der Warsteiner Internationale Montgolfiade in Meschede im Sauerland: Heinz Horrmann ist ab sofort Botschafter der Welcome Hotels.

Sein kritisches Urteil und seine damit einhergehende Funktion als Berater werden bei Welcome Hotels mit Spannung erwartet und auch geschätzt. Beide Kooperationspartner verbindet eine ausgesprochene Affinität zu Qualität und einem gelebten Servicegedanken. „Meine Ansprüche in punkto Top-Service und Top-Leistung lassen sich wunderbar mit der Welcome-Philosophie vereinen“, erklärt Horrmann sein Engagement für die aufstrebende Hotelgruppe. Genau aus diesem Grund haben sich die Geschäftsführer Kritz und Pick für Heinz Horrmann als zukünftigen Botschafter der Welcome Hotels entschieden.

Heinz Horrmann blickt auf eine 35jährige Karriere in der Spitzenhotellerie zurück und gilt als der meistgelesene Hotel- und Restaurantkritiker in Europa. Er veröffentlichte bislang 35 Bücher und berichtet regelmäßig in seinen Tageszeitungs-Kolumnen in „Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“, dem Gourmetmagazin „Falstaff“ sowie in den Fachzeitschriften „Top hotel“ und „Food & Wine“ über die internationale Hotelwelt. Für seine publizistischen Verdienste um Hotellerie und Gastronomie wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Seine Gastro-Kolumne im Berliner Spreeradio 105,5 erreicht 1,5 Millionen Hörer. Im TV wurde er durch seine Rolle als „Hotelinspektor“ bei RTL bekannt und ist seit 2007 Jurymitglied der „Kocharena“ auf VOX.

Welcome Hotels – ein Mittelständler im Aufwärtstrend
Seit zwölf Jahren behaupten sich die Welcome Hotels mit Hauptsitz Warstein erfolgreich auf dem deutschen Hotelmarkt. Acht eigene Häuser, sechs Pacht- bzw. Mietbetriebe und ein Managementvertrag umfasst das aktuelle Portfolio. Mit dem Welcome Hotel Frankfurt eröffnet die Gruppe im Januar 2011 zum ersten Mal ein Haus an einem Premium-Standort;  Das Welcome Hotel Köln wird voraussichtlich 2012 das zweite Haus in einer Metropole sein. Mittelfristig planen die Welcome Hotels eine Umsatzsteigerung auf deutlich über 50 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2010 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,9 Mio. Euro, was einer prozentualen Steigerung von 10,3 % gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspricht. Im aktuellen Ranking der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) belegen die Welcome Hotels mit einem Jahresnettoumsatz von 48,9 Mio. Euro Platz 29 auf dem deutschen Hotelmarkt.