Monatsarchiv: August 2010

Bundesregierung: Viele Azubis brechen ihre Lehre im Hotel- und Gaststättengewerbe ab

Bericht aus der Onlineausgabe von “Top hotel

(Berlin, 31. August 2010) Sehr viele Jugendliche brechen im Bereich Hotel- und Gaststättengewerbe ihre Ausbildung ab. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hervor. Demnach haben im Jahr 2008 45,3 Prozent der Auszubildenden als Koch/Köchin ihren Vertrag gelöst Bei den  angehenden Hotelfachmänner/–frauen waren es 43,8 Prozent. 42,4 Prozent der Restaurantfachleuten wechselten den Ausbildungsberuf. Bei den Fachkräften im Gastgewerbe waren es 34,6 Prozent und bei den Fachmänner/-frauen für Systemgastronomie 33,7 Prozent und 26 Prozent der Hotelfachkaufmänner/-frauen.

Sind Gastrojobs doch nicht so beliebt? Über 42% der angehenden Restaurantfachleute brachen ihre Lehre ab. Bei den Kochlehrlingen waren es sogar mehr als 45%.

Sind Gastrojobs doch nicht so beliebt? Über 42% der angehenden Restaurantfachleute brachen ihre Lehre ab. Bei den Kochlehrlingen waren es sogar mehr als 45%.

Im Jahr 2008 habe das Durchschnittsalter der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag bei 19,7 Jahren gelegen, schreibt die Regierung weiter. In dieser Größenordnung habe auch das Durchschnittsalter der Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in den Berufen Koch/Köchin (19,7), Restaurantfachmann/Restaurantfachfrau (19,8) und Hotelfachmann/Hotelfachfrau (19,8) gelegen. Die Durchschnittsalter für die Berufe Fachkraft im Gastgewerbe (20,0), Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie (20,8) und Hotelkaufmann/Hotelkauffrau (21,0) seien etwas höher ausgefallen.

Laut Bundesregierung hat das Bundesarbeitsministerium die Länder um Stellungnahme zu Verstößen gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) bei der Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe gebeten. Die Abfrage habe ergeben, dass eine Darstellung der Anzahl der Verstöße die Jahre 2001 bis 2010 aufgeschlüsselt nach Ausbildungsberufen und Bundesländern nicht möglich ist, heißt es in der Antwort. Entsprechende Statistiken würden in den Ländern flächendeckend nicht geführt. Auch aus den allgemeinen Ausführungen der Länder lasse sich kein einheitliches Bild über Verstöße im Hotel- und Gaststättengewerbe ableiten, schreibt die Regierung.

Neues Thema im Branchendialog:
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Hogatec Düsseldorf – Ideenküche 2010: Düsseldorfer Fachmesse gibt wertvolle Impulse im Aufschwung

(Düsseldorf, 31. August 2010) Der Name soll Programm sein: Die „Ideenküche“ zeigt zur Hogatec 2010 (12. bis 15. September 2010 in Düsseldorf) jede Menge Ideen und Konzepte für das gesamte Gastgewerbe – und dies acht Stunden live und auf über 600 Quadratmetern. Wie bei einem erfolgreichen Rezept, so spielen auch hier die richtigen Zutaten die entscheidende Rolle. Und diese kommen in Form der 20 teilnehmenden Partnerunternehmen, darunter z.B. Meiko, Convotherm, Electrolux, Karl Kemper Convenience, Bear Grill und Patisserie Walter, die ihre Kernkompetenzen gemein­sam demonstrieren, was in dieser Form bis heute einmalig ist.

Die große Showküche, der Bar-Bereich, aber auch das gläserne Spül-Center beweisen, was wirklich funktioniert. Hier werden Lösungen nicht aus Hochglanz-Prospekten gezeigt, sondern live demonstriert. Dabei steht die absolute Praxistauglichkeit und das leichte Verständnis für den Messebesucher immer an erster Stelle, so Stefan Cammann, Ideengeber der „Ideenküche“. Zum festen Bestandteil der „Ideenküche“ ist mittlerweile auch die Branchengala „Tanz am Herd“ (13. September) geworden.

Die „Ideenküche“ zeigt zur Hogatec 2010 (12. bis 15. September 2010 in Düsseldorf) jede Menge Ideen und Konzepte für das gesamte Gastgewerbe.

Die „Ideenküche“ zeigt zur Hogatec 2010 (12. bis 15. September 2010 in Düsseldorf) jede Menge Ideen und Konzepte für das gesamte Gastgewerbe.

„Public Areas“ – Aushängeschild für jedes Hotel
Der Themenpark „Ambiente + Ambitionen“ zählt zu den attraktivsten Sonderschauen der Hogatec. Im Fokus der als „begehbares Hotel“ ausgestalteten Sonderfläche steht 2010 die Ausstattung der „Public Areas“: Lobby, Restaurant, Bistro, und Konferenzräume sowie der Wellness-Bereich. Alle Ausstattungselemente werden in ihrer „natürlichen Umgebung“ präsentiert, so dass Inspiration und Entscheidung perfekt Hand in Hand gehen.
Auf einer Fläche von knapp 500 Quadratmetern werden in Halle 10 originalgetreu aufgebaute Bereiche der Public Areas aus den Hotels der Vier- und Fünf-Sterne Kategorie gezeigt. Anhand einer Fülle von konkreten Raumszenarien erhält der Hotelier einen exklusiven Überblick über aktuelle Trends, Planungsoptionen und Kalkulationsbeispiele.

Auch 2010 bietet der Themenpark „Ambiente + Ambitionen“ wieder einen stilvollen Rahmen für einen regen Austausch zwischen Designern, Herstellern und Hoteliers. Er lädt dazu ein, konkrete Bau- und Modernisierungsprojekte mit den Fachleuten auf der Messe zu diskutieren. Das Anliegen des Hogatec-Themenparks, der bereits zum vierten Mal von dem Hotel-Innenarchitekten Joi-Design gestaltet wird, ist es, dem Hotelier eine klare Orientierungshilfe zur Gestaltung der öffentlichen Bereiche seines Hotel zu bieten.
Als Eingangsbereich und Treffpunkt wird die Lobby extrem offen und modern interpretiert – u.a. mit einem aus dünnen Holzstreifen gestalteten Empfangstresen (realisiert von Sign Design) und einem zu größeren Zusammenkünften einladenden langen Holztisch mit Stühlen von Tonon. Hinter dem Tisch gibt es einen Ausblick auf die “grüne Wiese” in Form der senkrecht aufgestellten Grünen Wand von ArtAqua. Übergroße Pendelleuchten mit schwarzen Schirmen von PetersDesign schweben über der Lobby und den angrenzenden Bereichen und markieren – auch weithin – dieses Areal als das gemütliche kommunikative Zentrum des Themenparks und der gesamten Messe. An die Lobby schließt die Bar an mit einem skulpturartigen Tresen aus Furnierstreifen und Tischen (Sign Design) und Barhockern (Accente). Als Raumtrennsystem präsentiert Valuz hier seinen farbigen Waterdrop Curtain. Neosart liefert für die Rückwand hinter dem Tresen einen Blickfänger mit aufwendig hinterleuchteten Bildern. Das Bistro ist ausgestattet mit modernen Tischen und Stühlen von Tonon und ausgekleidet mit einer dunklen, eleganten Tapete von IPD/Muraspec. Die schimmernden Vorhänge in den Fensteröffnungen kommen von Rolf Krebs.

In den drei Gangzonen, die den Themenpark teilen und derart die sechs Ausstellungsbereiche bilden, laden bequeme moderne Sessel von Accente zum Ausruhen oder zum Plausch ein. Nebenan im Seminarbereich zeigt Burgess moderne Stuhl- und Tischsysteme, die auch hier – wie im Konferenzraum – von Philips Lichttechnik in Szene gesetzt werden. Die Einrichtung im Konferenzbereich mit integrierter Medientechnik hat u.a. Philip Möbelmanufaktur übernommen. Rolf Krebs wird hier seine vom Konferenztisch aus steuerbaren automatischen Vorhangsysteme vorführen.
Am anderen Ende des Themenparks findet sich der Wellness- und Fitnessbereich. Technogym wird den Besuchern einen Fitnessparcour an seinen Geräten bieten, u.a. an der Kinesiswand sowie auf seinem Laufband – vor der Fototapete von Neosart mit dem lebensgroßen Schwarz-Weiß-Foto eines New-York-Marathonlaufes. Weber Wellness Class ist der Aussteller, der im Wellness-Bereich aufgebauten Sauna, des Eisbrunnens und einer Wellness-Liege. Für die von Arndt Komplettbad in diesem Bereich ausgeführten Fliesen- und Sanitärarbeiten werden Fliesen und Sanitärkeramikobjekte vom Hersteller Vitrabad sowie Stahlwannen von Kaldewei geliefert. Der von Joi-Design entwickelte Teppich auf der Standfläche wird von HTW eigens für diese Ausstellung hergestellt.

Energiesparen wird großgeschrieben
„Schützen Sie die Umwelt und benutzen Sie die Handtücher ein weiteres Mal“. Diese Botschaft auf Stickern, Aufstellern oder kleinen Schildern ist heute eine Selbstverständlichkeit im Hotelbad. Und das ist auch gut so, bedenkt man, dass die Kosten für Energie und Wasser in einem durchschnittlichen Hotel etwa fünf Prozent des Umsatzes ausmachen können. In Zeiten, in denen eben diese Kosten explodieren und Umsätze stagnieren, sind Ideen, Produkte und Konzepte rund um energieeffizientes Management gefragt.

Zu tun gibt es genug: Rund 15 Prozent Einsparpotenzial stecken in jedem Unternehmen aus Gewerbe und Dienstleistung. Dort, wo sich auf den ersten Blick vielleicht gar keins erschließt, verbirgt sich in Hotels und Restaurants oft das größte Potenzial. Angefangen von organisatorischen Sofortmaßnahmen wie das Abstellen von Geräten bei Nichtbenutzung oder das Vermeiden von Stand-by-Schaltungen. Hier hilft die Zulieferindustrie: Zeitschaltuhren für Warmwasserpumpen und Lüftungsanlagen sind ebenso schnell eingebaut wie Durchflussbegrenzer in den Duschbrausen, Temperaturregler in den Minibars oder Strom sparende Kompaktleuchtstoff- und Dreibandenlampen für die Beleuchtung im ganzen Haus. Nicht zu vergessen Induktionskochfelder, deren integrierte Geschirr-Erkennung das Abschalten der Herdplatten überflüssig macht.

Welche Maßnahme in welcher Abteilung zuerst ergriffen werden sollte, bestimmt die Häufigkeit der Nutzung. Beispiel Profiküche: Ausgehend von einem Verbrauch von rund 4 kWh für die Zubereitung einer einzigen warmen Mahlzeit lohnt sich ein sehr genauer Blick auf die Energieausgaben gerade in der Küche – und ein Blick auf energieeffiziente Lösungen. „Die nach wie vor steigenden Energiepreise haben uns zur Entwicklung von ,Ecocooking‘ veranlasst. Das neue Garverfahren macht sich das in allen Convotherm Combis integrierte Advanced Closed System zunutze, das während eines Garvorgangs fast keine Wärme aus dem Garraum nach außen lässt“, berichtet Andrea Sauer, Marketingleiterin bei Convotherm. „Durch Ausnutzung der vorhandenen Restwärme gart das Lebensmittel weiter, und der Combi Dämpfer verbraucht mit ,Ecocooking‘ nachweislich bis zu 25 Prozent weniger Energie.“

Hupfer setzt bei seinen Speiseausgabe- und Speisentransportwagen auf innovative Folienbeheizungen, welche zu deutlich messbaren Energiekostenreduzierungen in der Praxis führen. „Bei der Regenerierung gekühlter Speisen mit Cook&Chill-Verfahren auf Tablettsystemen in Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen hat sich die Induktion als führende Technik in puncto Energiekostenoptimierung herausgestellt“, so  Manfred Pohlschmidt Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Hupfer Metallwerke GmbH & Co. „Durch den Einsatz des elektronischen Bauteils Opti-Temp garantiert Hupfer gleichmäßige Regenerierwerte für die Speisen auf den einzelnen Tabletts, egal ob die Maximalkapazität erreicht ist oder sich nur wenige Tabletts auf dem Wagen befinden“, so Pohlschmidt weiter.
Ob Garen, Transportieren oder Spülen: Innovative Küchentechnik kommt heute ohne gute Energiekonzepte nicht mehr aus. Wie sich beispielsweise der Einsatz von Wasser und Spülmittel dynamisch anpassen lässt, beweist die neue „M-iQ“ von Meiko, eine Spülmaschinen-Serie, die Maßstäbe setzt: „Mit ,M-iQ’- Technologie bieten wir nachhaltige Problemlösungen für alle Fälle“, so Meiko-Geschäftsführer Dr. Stefan Scheringer. „Darüber hinaus haben wir die Verantwortung dafür übernommen, dass unser blauer Planet ein blauer Planet bleibt. Deshalb müssen wir Maschinen bauen, die alle zur Verfügung stehenden Ressourcen sinnvoll nutzen können.“

Hilfestellung beim effizienten Einsatz von Energie gibt in Deutschland auch die Energiekampagne Gastgewerbe vom Dehoga-Bundesverband) und dem Hotelverband Deutschland (IHA). Die Initiative, die unter anderem vom Bundesumweltministerium unterstützt wird, hilft seit 2006 Hoteliers und Gastronomie dabei, ihre Energiekosten zu senken. Die Leistungen reichen von Energie-Sparblättern, Checklisten und Trainingsmaterial für Mitarbeiter über Energieberater- und Förderdatenbanken bis hin zu einem Energie-Sparprogramm zur Auswertung der eigenen Energiedaten.

Die Teilnahme lohnt sich für jeden gastgewerblichen Betrieb, egal welcher Größe. Und nicht nur bei offensichtlichen Sparmaßnahmen in Küche oder auf Etage. Viel Potenzial steckt auch in der Wäscherei (maximale Füllmengen in Maschinen und Trocknern, Sparprogramme und niedrige Temperaturen), im Wellnessbereich (Reduktion von Lüftung, Licht und Saunadampf), im Außenbereich (Solarlampen für Terrassen, Nachtbetrieb für Pumpen, Bewegungsmelder) oder auch im Back-Office-Büro (Sparschalter und Bildschirmschoner, ausschaltbare Verteilerleisten für PC & Co). Selbst Elektroautos für Sales-Mitarbeiter oder die Catering-Crew sind heute nichts Ungewöhnliches mehr – und flotte Werbeträger obendrein.

Mit mehr Aufwand, aber auch mit mehr Wirkung verbunden ist die energetische Gebäudesanierung. Nach neuesten Erkenntnissen sind 90 Prozent aller bestehenden Gebäude nicht oder kaum wärmegedämmt. Konsequente Energiesparmaßnahmen können den Wärmebedarf um 50 bis 80 Prozent senken.

Die Zauberwörter heißen Identifikation und Kontinuität. Dazu gehört es auch, den Verbrauch von Strom, Heizöl, Gas und Wasser regelmäßig zu erfassen und zu vergleichen. Nur wer Vorjahres- und Referenzwerte einander gegenüberstellen sowie rechtzeitig Abweichungen erkennen kann, hat auch System beim Sparen. Etwas mehr Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft sind hingegen nötig, um Mitarbeiter zur Sparsamkeit zu erzielen, Schulungen erweisen sich als äußerst sinnvoll.

Motivation und Anerkennung zugleich sind die Auszeichnungen, die ein Hotel oder ein Gastronomiebetrieb für seine jeweiligen Anstrengungen erhalten kann. Das reicht von der Urkunde der Energiekampagne Gastgewerbe bis hin zu internationalen Preisen wie den „Green Hotelier Environmental Award“. Feiner Nebeneffekt: Der Gast erfährt von den energiesparenden Anstrengungen und weiß die Leistungen des Hauses noch besser zu schätzen.

Ganz Europa macht sich stark für die Umwelt und das eigene Portemonnaie. So verzeichnet beispielsweise Österreich, das sich als Land international im Spitzenfeld der Solarwärmenutzung platziert, seit einigen Jahren einen regelrechten Solaranlagen-Boom im Hotel- und Gastgewerbe. Bundesländer wie Tirol melden ein deutliches Wachstum bei thermischen Solaranlagen, finanziell freundlich unterstützt vom Bund und – bei entsprechenden Referenzwerten – mit dem Austria Solar Gütesiegel ausgezeichnet. Mit dem Ziel, 15 Prozent Energie im Hotelgewerbe des Landes zu sparen, startete in Großbritannien bereits vor mehr als zehn Jahren die Kampagne Hospitable Climates, die Benchmarking betreibt, Workshops durchführt und Energie-Audits anbietet. Und auch in der Schweiz setzt man auf Information und Transparenz. Eine eigene Homepage zum Thema Energie im Hotel widmet sich dem beträchtlichen Sparpotenzial, das von den Hoteliers immer häufiger als Chance betrachtet wird, Kunden zu gewinnen.

Schörghuber Unternehmensgruppe: Arabella Starwood wird aufgelöst – CEO Neumann geht – Fokus auf Hotelimmobilien ändert ihre Hotelstrategie

(München, 25. August 2010) Paukenschlag am Ende einer langen Krise: Die Schörghuber Unternehmensgruppe gab heute in München eine Änderung ihrer Hotelstrategie bekannt. Arabella Starwood Hotels & Resorts wird aufgelöst, CEO Wolfgang Neumann und Finanzchef Christoph Scherk verlassen das Unternehmen und künftig arbeitet man nur noch mit Hotelimmobilien. Neuer Chef der Arabella Hospitality Group ist Reinhold Weise. Dies ist der vorläufige Schlusspunkt unter eine seit mehreren Jahren kriselnde Geschäftsbeziehung. Stefan Schörghuber hatte noch vor seinem überraschenden Ableben Ende November 2008 eine Trennung von Starwood Hotels erwogen. Das Joint-venture war 1998 u.a. zur Erhaltung der Schörghuber-Hotelmarke „Arabella“ gestartet worden. Doch dieses Ziel wurde bereits 2007 wieder aufgegeben. Nahezu alle Häuser der Arabella Hospitality Group tragen heute Starwood-Hotelmarken.

Der Holdingvorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe hat nun vor dem Hintergrund der geänderten International Financial Reporting Standards (IFRS) beschlossen, das Portfolio künftig auf eigene Hotelimmobilien zu limitieren und keine Management- oder Pachtverträge für fremde Hotelimmobilien mehr abzuschließen. Damit wird die Managementgesellschaft Arabella Starwood Hotels & Resorts obsolet. Die beschlossene Auflösung soll ab sofort gelten.

Der überwiegende Teil ihrer bisherigen Managementaufgaben soll daher künftig von Starwood direkt übernommen werden. Die verbleibenden Führungsaufgaben für den Unternehmensbereich Hotel der Schörghuber Unternehmensgruppe werden in der Arabella Hospitality Group gebündelt bleiben.

Neufassung des IFRS 17 macht Wachstum über Pachtverträge obsolet
Die Änderung der bisherigen Strategie wurde insbesondere durch die – voraussichtlich zum 1. Januar 2013 in Kraft tretende – Neufassung des IFRS 17 beeinflusst, die eine grundsätzliche Neubewertung der bisherigen Wachstumsstrategie der Arabella Hospitality Group unumgänglich gemacht hatte.

IFRS 17 unterscheidet derzeit noch zwischen einer finance lease und einer operating lease. Mietverträge für Hotels werden bislang weit überwiegend als operating lease und damit als mietähnliche Leasingverträge in der Bilanz ausgewiesen. Für den Leasingnehmer hat dies den Vorteil, dass das Leasingobjekt in der Bilanz nicht als Vermögenswert oder Verbindlichkeit ausgewiesen werden muss. Der neue IFRS 17 trifft diese Unterscheidung nicht mehr. Leasingnehmer werden darin verpflichtet, sämtliche aus dem Leasingverhältnis resultierenden Vermögenswerte und Verbindlich¬keiten in der Bilanz auszuweisen. Dies erhöht die Bilanzsumme und verringert damit die relative Eigenkapitalquote des Leasingnehmers. Welche Auswirkungen dies auf das Rating haben wird, ist noch höchst ungewiss.

Änderungen in der Geschäftsführung
Wolfgang M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arabella Hospitality Group und Mitglied im Vorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe, verlässt das Unternehmen auf Grund unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Strategie für das Geschäftsfeld Hotel und möchte sich vor dem Hintergrund der geänderten Strategie sowie der Übertragung wesentlicher Managementaufgaben an Starwood neuen Herausforderungen stellen.

Mit Wolfgang M. Neumann scheidet auch Dr. Christoph Scherk aus der Geschäfts-führung der Arabella Hospitality Group aus. Der bisherige kaufmännische Geschäfts¬führer wird voraussichtlich andere Aufgaben in der Schörghuber Unternehmensgruppe übernehmen.

Die Geschäftsführung der Arabella Hospitality Group soll der bisherige Area Manager und langjährige General Manager des The Westin Grand München, Reinhold Weise, übernehmen, der dem Unternehmen seit zwei Jahrzehnten in Führungspositionen angehört.

„Die Entscheidung, die Strategie für unseren Hotelbereich grundlegend zu ändern, haben wir uns nicht leicht gemacht. Sie ist jedoch für den nachhaltigen Erfolg der Schörghuber Unternehmensgruppe mit ihren rund 5.400 Mitarbeitern unumgänglich. Wir danken den Geschäftsführern Wolfgang M. Neumann und Dr. Christoph Scherk für ihr großes Engagement, ihre hohe Loyalität und die erfolgreiche Zusammen¬arbeit.“, so die Vorsitzende des Stiftungsrates, Alexandra Schörghuber, und der Vor¬sitzende des Vorstandes, Dr. Klaus N. Naeve, übereinstimmend. Und weiter: „Wir bedauern das Ausscheiden von Herrn Neumann und wünschen ihm für seinen weiteren Berufsweg viel Erfolg.“

Die 1954 gegründete und eigentümergeführte Schörghuber Unternehmensgruppe mit Sitz in München ist auf den Geschäftsfeldern Hotel, Flugzeugleasing, Getränke sowie Bauen & Immobilien national und international erfolgreich tätig. Der Unternehmensbereich Hotel mit der Führungsgesellschaft Arabella Hospitality Group betreibt in Kooperation mit Starwood Hotels & Resorts 43 Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie auf Mallorca und in Südafrika. Im Bereich Flugzeugleasing hat sich die Bavaria International Aircraft Leasing GmbH & Co. KG als private Leasinggesellschaft erfolgreich positioniert. Die Brau Holding International GmbH & Co. KGaA, ein Joint Venture mit Heineken NV, ist mit der Paulaner Brauerei Gruppe, der Kulmbacher Gruppe und der Südwest Gruppe der drittgrößte Brauereiverbund hierzulande. Die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe, in der die Immobilien-, Bauträger- und Fertighausaktivitäten der Schörghuber Unternehmensgruppe zusammengefasst sind, ist eines der großen integrierten Immobilienunternehmen in Deutschland. Die vier Unternehmensbereiche sind durch die gemeinsamen Werte Vielfalt, Qualität und Wachstum, die rund 5.400 Mitarbeiter für ihre Kunden täglich erlebbar machen, miteinander verbunden.

Initiative für Erfolg im Hotel

Erstmals „Hotels Business Tag“ am 08. September im Köln – Vorträge rund um Genuss, Motivation, Vertrieb und Internet – Geld-zurück-Garantie

(Wuppertal/Köln, 23. August 2010) Maximaler Erfolg ist garantiert – Mit diesem Versprechen lädt Hotelmediaberater Michael Maus erstmals zum „Hotel Business Tag“ am 08. September in das The New Yorker Hotel nach Köln ein. Über 150 Teilnehmer werden zu der Netzwerkveranstaltung der auf Internetvertrieb spezialisierten hotelmediapark GmbH aus Wuppertal erwartet. Auf dem Programm ab 10 Uhr stehen vier außergewöhnliche Vorträge. Anmeldungen sind noch unter www.hotel-business-tag.de möglich. Die Teilnahme kostet 149 Euro. „Bringt die Veranstaltung keinen Mehrwert für Sie, erhalten Sie Ihr Geld garantiert nach der Veranstaltung zurück“, verspricht Veranstalter Maus.

Torsten Will

Torsten Will

„I love my job“, formuliert Mental Couch Torsten Will die kürzeste Erfolgsformel, die gerade im Hotel für mehr Umsatz und Gewinn sorgt. „Mehr denn je entscheiden motivierte Mitarbeiter über den unternehmerischen Erfolg. Motivierte Mitarbeiter kommunizieren anders. Sie vermitteln Mehr-Wert. Mehr-Wert-Kommunikation kostet nichts, bringt aber automatisch mehr Umsatz, Weiterempfehlungen und somit ein volles Haus“, so Will über seinen Vortrag beim „Hotel Business Tag“. Der in Europa und den USA zu Top-Referenten zählende Trainer zeigt in unterhaltsamer Weise, wie man durch wenige oder gar keine Worte auch dem schwierigsten Gast die Begeisterung für sein Haus entlocken und sich einer Empfehlung sicher sein kann.

Boris Maskow

Boris Maskow

Impulse für überzeugende Gastgeber-Leistungen gibt „Champagnerbotschafter“ Boris Maskow. Der Vortrag des Rechtsanwaltes, Weinausbilders und in Frankreich anerkannten Experten für Champagner lautet „Zwischen Flashmob und Genussguerilla – Top-Gastronomie abseits des Sternerummels“. Maskow: „Sind wir ehrlich: nicht jeder Koch ist ein Jahrhundertkoch, nicht jeder Restaurantbetreiber hat eine Truppe finanzstarker Investoren mit ausgeprägter Risikolust im Rücken. In die Spitze der Sterneliga, zur eigenen Kochshow, Topf und Besteckserie oder bis zum eigenen Zirkusspektakel dringen nur ganz wenige vor.“ Wer es dennoch schaffe, ohne Dauerbesuch von Gerichtsvollzieher und Schuldnerberater regelmäßig gutes Essen auf den Tisch zu bringen, kennt sich mit spitzen Bleistiften aus und hat Respekt verdient. Gleichzeitig stellt sich die immer währende Frage: mit welchen Rezepten lassen sich gute Küche und wirtschaftlicher Erfolg unter eine Kochmütze bringen? Eine mögliche Antwort gibt die aktuelle Entwicklung der internationalen Gastroszene: Dabei geht ein wichtiger Trend weg vom polierten Sternebetrieb hin zur neuen Gemütlichkeit einer mobilen Gesellschaft.

Michael Maus

Michael Maus

„Ein volles Haus und täglich neue Gäste“, garantiert der erfahrene Marketing- und Internetexperte Michael Maus von hotelmediapark seinen Kunden. Tatsächlich verdoppelt oder verdreifacht sich der Umsatz bei seinen Beratungskunden stets binnen kurzer Zeit. So musste Maus sein ernst gemeintes Geld-zurück-Versprechen noch nie einlösen. In seinem Vortrag „Do’s und Dont’s auf deutschen Hotel-Internetseiten“ präsentiert er unterhaltsam verschiedene Szenarien für mehr Erfolg im Onlinevertrieb. „75 Prozent aller Internetseiten sind veraltet, nicht aktuell, einfach nicht geeignet um damit erfolgreich sein zu können“, so Maus. Mit aktuellen Beispielen verrät er wie einfach es ist, Fehler zu vermeiden und mit Spaß und Erfolg einen außergewöhnlichen und zeitgemäßen Internetauftritt zu realisieren.

Ulf Guldi

Ulf Guldi

Vierter Vortrag und ebenso spannend ist der Auftritt von Ulf G. Guldi von RateTiger. „Lass den Tiger in Dein Haus“, rät der neue Sales Manager des internetnational führenden Channel-Management-System. Guldi betreut seit kurzem den deutschsprachigen Markt für die u.a. mit dem „European Seal of e-Excellence“ ausgezeichnete und von Expedia zertifizierte Software aus der Schmiede des Channel-Management-Experten eRevMax.

Der „Hotel Business Tag“ findet zum ersten Mal statt. Weitere Veranstaltungen in Deutschland sind fest geplant. Stets mit unterhaltsamen Vorträge zu drängenden Fragen im Hotelalltag soll der „Hotel Business Tag“ wertvolle Impulse liefern und ganz nebenbei Mehrwerte für die Teilnehmer bieten. In der Teilnahmegebühr von 149 Euro sind ein Begrüßungskaffee, Kaffeepause, Drei-Gang-Buffet und Softgetränke enthalten. Vorherige Anmeldung ist erforderlich unter www.hotel-business-tag.de.

Über hotelmediapark GmbH: Das auf die Hotellerie spezialisierte Marketing- und Internetunternehmen mit Sitz in Wuppertal wurde von Michael Maus vor acht Jahren gegründet. Der Vertriebs- und Marketingexperte zählt zahlreiche Tophotels wie zum Beispiel das Vital & Wellnesshotel Zum Kurfürsten Bernkastel-Kues, Golfhotel Vesper, City Class Hotels und Winter’s Hotel-Company zu seinen Kunden. Zum Portfolio gehören eigene Softwareentwicklungen für CMS, CRM, SEM, Videostreaming und Onlinebuchungstechnologie.

Ferienpark Weißenhäuser Strand: David Depenau wechselt von Mannheim an die Ostsee

(Weißenhäuser Strand, 23. August 2010) David Depenau hat zum 1. August 2010 seinen beruflichen Standort gewechselt und ist nun gemeinsam mit Töns Haltermann Geschäftsführer des Ferien- und Freizeitparks Weißenhäuser Strand im gleichnamigen Seebad. Die Anlage verfügt über mit insgesamt 1160 Zimmereinheiten. Sie bietet Apartments, Bungalows, Penthäuser und ein Vier-Sterne-Strandhotel.

David Depenau

David Depenau

Vor seinem Wechsel in den Norden war das HDV-Vorstandsmitglied unter anderem Resident Manager im Steigenberger Mannheimer Hof und Direktor des Hotels Die Sonne Frankenberg. Der 39-Jährige ist Absolvent der Hotelfachschule Heidelberg.

Opfer einer kriminellen Internet-Attacke – Wie man sich schützen kann

Offener Brief von Marc Klejbor an die Hotellerie, Gastronomie, Trend- und Szenegastronomie

(Eschweiler, 20. August 2010) Nun hat sie auch unsere Branche erreicht: Eine „DDoS“-Attacke im Internet. „DDoS“ steht für Distributed Denial of Services (Deutsch laut Wikipedia: Verteilte Dienstblockade). Sie ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine von Unbekannten gesteuerte E-Mail-Aktion, bei der der Server mutwillig mit Millionen Anfragen  derart verstopft wird, dass die Homepage wegen Überlastung Ihren „Geist“ aufgibt. Bisher traf es nur große oder prominente Unternehmen wie Microsoft, Google, Twitter & Co oder auch das erst jüngst bekannt gewordene Beispiel Johannes B. Kerner bei Sat1. Doch nun scheint man sich auch den kleinen und Kleinstbetriebe zu widmen. 15 Millionen E-Mails waren es auf unserer Homepage beim ersten, 30 Millionen beim zweiten Mal. Als Kompliment darf man das sicher nicht verstehen, eher als Erschließung von neuem Erpressungspotenzial.

Warum ich Ihnen das schreibe? Eine gute Frage. Ich könnte diesen kriminellen Angriff einfach verschweigen und nach entsprechender Investition in unsere zusätzliche Sicherheit erneut zur Tagesordnung übergehen. Doch bin ich der Meinung, dass ich als Mitglied dieser Branche schlicht und ergreifend die Verpflichtung und Verantwortung habe, Sie, meine Kollegen, zu warnen und Ihnen mit meinen unschönen Erfahrungen zu helfen,, solche Attacken bereits im Vorfeld abzuwehren.

Da wir uns als Discothek nur bedingt über unsere Internet-Seite vermarkten, ist der wirtschaftliche Schaden überschaubar, weniger berechenbar aber sind die Täter bzw. Erpresser, die über Drohbriefe monatliche Gelder zum zukünftigen Schutz der Internet-Seite abrufen.

Der langen Rede kurzer Sinn: Gehen Sie nicht leichtfertig mit dieser Information um, schützen Sie sich und Ihr Unternehmen vor digitaler Willkür. Nicht mit den gängigen Anti-Vir-Programmen – jeder von uns hat sie inzwischen installiert. Nein, hier geht es um eine ausgefeilte Sicherheits-Software, die speziell für diese Art von Hacker-Angriffen programmiert wurde. Informationen gibt es im Internet unter dem Stichwort „DDoS“, aber auch Ihr Provider berät sie und hält unterschiedliche Sicherheitsstufen vor.

Vor allem aber sollten Sie – wenn es Sie kurzfristig vor Installation einer entsprechenden Software trifft  – unbedingt sofort mit der örtlichen Kriminalpolizei zusammenarbeiten und Anzeige gegen Unbekannt erstatten, keineswegs auf eigene Faust recherchieren und ermitteln. Unsere Kriminalpolizei hat uns vorbildlich beraten, wie wir am sinnvollsten mit dieser Krise umgehen und welche Maßnahmen erforderlich werden. Jeder Hinweis hilft den Experten, dieser kriminellen Energie irgendwann einmal das Handwerk zu legen, was extrem schwer, weil meistens nicht nachvollziehbar und verfolgbar ist.

Wir werden lernen müssen, neben den unschlagbaren Vorteilen auch mit den Nachteilen der digitalen Welt zu leben, um sukzessive dort Schutzwälle zu errichten, wo und wann immer sie erforderlich werden. Wie heißt es doch so schön? Vorbeugen ist besser als heilen! Zumal es inzwischen eine besonders perfide Variante gibt: Hacker bieten für vergleichsweise geringe Geldbeträge an, über „DDoS“ vorübergehend den ungeliebten Wettbewerber lahmzulegen. Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen zu einem hohen Anteil über das Netz vermarkten, kann das mehr als nur empfindlich treffen.

Ich hoffe, es ist mir gelungen, den einen oder anderen von Ihnen zu warnen, entsprechend zu sensibilisieren und das Bewusstsein für unsere extreme Verletzbarkeit im und über das Internet zu schärfen.

Marc Klejbor
Ihr Marc Klejbor
Marc Klejbor Marketing & Merchandising GmbH , Königsbenden 42,  52249 Eschweiler

Wichtigste Maßnahmen zur Hacker-Abwehr

  • Kurze Information über vorübergehende Störung des Servers unter der Homepage-Adresse einstellen und möglicherweise eine Wiedergutmachung für Geschädigte in Aussicht stellen. Wir haben für jeden, der die Seite ausgedruckt am gleichen Abend mit ins Klejbor’s brachte, einen Fünf-Euro-Gutschein bereitgelegt.
  • Telefon mit Durchwahlmöglichkeit und Anrufbeantworter aktivieren und mit erforderlichen Informationen beispielsweise zu Aktionen bzw. Öffnungszeiten oder Buchungsmöglichkeiten besprechen
  • Sofort mit dem Provider kurzschließen, welche Möglichkeiten es zur Abwehr gibt
  • Nicht selber recherchieren und ermitteln, sondern sofort die Kriminalpolizei einschalten und Anzeige gegen Unbekannt erstatten
  • Ratschläge der Kriminalpolizei unbedingt berücksichtigen
  • Keinen Erpresserversuchen nachgeben
  • Kunden informieren, sofern kurzfristig für Geschäftsabläufe erforderlich
  • Mitarbeiter informieren und sensibilisieren
  • Einheitliche Kommunikation nach innen und außen festlegen
  • Oberstes Gebot: Ruhe bewahren und Schadensbegrenzung ohne Panik und Hysterie betreiben
  • Spezifische Software als zukünftigen Schutz installieren

Alles über den Außer-Haus-Markt

Ausführliche Datenübersicht „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ zum kostenfreien Download

(Hamburg, 19. August 2010) Wussten Sie schon, dass der deutsche Außer-Haus-Markt einen jährlichen Wert von 67,8 Milliarden Euro hat? Oder, dass das Segment „Commercial Foodservice“, also Hotellerie, Gastronomie und Catering mit über 200.000 Betrieben einer der bedeutendsten Arbeitgeber ist. Zur Gemeinschaftsverpflegung, international als Non Commercial Foodservice bekannt, gehören weitere knapp 130.000 Anbieter von Speisen und Getränken jeglicher Art. Alle wichtigen Daten und Fakten zum Außer-Haus-Markt Deutschland stehen nun mit dem „Foodservice-Länderreport Deutschland 2010“ unter www.foodservice-intelligence.de/der_ausser_haus_markt.php kostenfrei zur Verfügung. Herausgeber ist das u.a. auf Foodservice spezialisierte Marktforschungsinstitut The Business Target Group aus Scheeßel bei Hamburg.


„Mit dem aktuellen Foodservice-Länderreport steht erstmals ein umfassendes Marktprofil kostenfrei zur Verfügung“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer der zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag gehörenden The Business Target Group GmbH. Der Report nennt die genaue Anzahl der Betriebe im Außer-Haus-Markt, aufgeschlüsselt nach den gebräuchlichen Segmenten und Subsegmenten (Beherbergung, Gastronomie, Fast Food, Catering, Betriebsverpflegung, Gesundheit, Bildung). Zudem wird der F&B-Umsatz (F&B = Food & Beverages) und die Zahl der ausgegebenen Speisen sowie der Durchschnittsbon je Segment übersichtlich aufgeführt.

„Sämtliche Außer-Haus-Markt-Betriebe stehen für Vertriebs- und Marketingzwecke auch als Adressdateien zur Verfügung“, ergänzt Lambracht. Zudem stehen 34 weitere Foodservice-Länderreports für ganz Europa, Russland, Ukraine, Weißrussland und die Türkei zum Abruf bereit; ab 1.450 Euro (zzgl. 19% MwSt.) je Länderreport. Eine ausführliche Marktinformation liefert die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2010“ (940 Euro zzgl. 19% MwSt.).

The Business Target Group GmbH: Sitz des Unternehmens ist Scheeßel bei Hamburg. Die Geschäftsbereiche sind (quantitative und qualitative) Marktforschung, Adressenrecherche und –bereitstellung, Datenbankmanagement, Business Intelligence sowie Telemarketing. Das Unternehmen geht auf die 1997 gegründete Marktplatz Hotel GmbH zurück und verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe (Commercial Foodservice) und der Gemeinschaftsverpflegung (Non Commercial/Social Foodservice). Zu den Kunden zählen nahezu alle namhaften Hersteller und Lieferanten aus der Marken- und Lebensmittelindustrie.
Mehr zum Unternehmen: www.businesstargetgroup.com.
Alles über den Außer-Haus-Markt: www.foodservice-intelligence.de

Dreister Diebstahl in Bonn: Hoteldieb tarnt sich als Reinigungskraft – Zimmersafe ausgebrochen

(Bonn, 19. August 2010) Dreister Diebstahl in einem Bonner Hotel: Ein Mann gab sich gegenüber Gästen als Reinigungskraft aus und räumte ein Zimmer leer. Dabei brach er mit roher Gewalt einen Zimmersafe aus einem Schrank. Die Bonner Polizei fahndet noch immer nach dem Täter.

Dreist: Hoteldieb in Bonn tarnte sich als Reinigungskraft

Dreist: Hoteldieb in Bonn tarnte sich als Reinigungskraft

Die dreiste Tat geschah bereits mittags am 21. Juni in einem Hotel in der Innenstadt der rheinischen Universitätsstadt. Um 13:22 Uhr bat der als Reinigungskraft getarnte Täter eine Frau mit ihrem Kind das Zimmer zu verlassen, damit er ungestört den Raum reinigen kann. Nachdem die Frau gegangen war, durchsuchte er den ganzen Raum und riss den Zimmersafe heraus. Den Safe legte er in einen Koffer, anschließend flüchtete er. Dabei wurde der Mann von einer Überwachungskamera gefilmt. Im Safe befanden sich mehrere tausend Euro, Flugtickets und Reisepässe.

Die Polizei sucht nun den nicht identifizierten Mann nun per Foto. Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0228/15-0 entgegen.

Lindner Hotel Windrose Sylt: Brandschäden geringer als erwartet

(Wenningstedt/Sylt, 19. August 2010) Nach dem Brand am Montag früh gegen 1.30 Uhr im Keller des Nebengebäudes des Lindner Hotels Windrose sind seit zwei Tagen Brandsachverständige vor Ort, um das Hotel auf direkte und indirekte Schäden zu überprüfen. Ihr erstes Fazit: Dank des umfassenden Brandschutzkonzeptes der Lindner Hotels AG, konnten größere Schäden vermieden werden.

Das Gebäude wurde und wird zurzeit gleich von mehreren Brandsachverständigen begutachtet. Darunter Experten der in der Immobilienwirtschaft erfahrenen Lindner Unternehmensgruppe. Darüber hinaus sind Sachverständige des Versicherers vor Ort. Sie untersuchen sowohl direkte Schäden, die durch Feuer entstehen, wie auch indirekte Schäden, die durch Rauch und Wärme hervorgerufen werden.

Mögliche Rauchfolgeschäden wurden und werden zurzeit noch von einem Chemiker in Augenschein genommen. Der Gutachter begeht dabei sämtliche Räume des Hotels, nimmt Proben und untersucht Lüftungsanlagen. Ob die Statik des Hauses durch die Wärmeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen wurde, analysiert heute noch zusätzlich ein auf Brandfolgen spezialisierter Bauingenieur.

Auch die Information, wann das Haus vom Landeskriminalamt freigegeben wird, wird noch erwartet. Dessen Ermittler sichern zurzeit – aufgrund des Verdachts auf Brandstiftung – Spuren. Auf Sylt hatte es in der Nacht zum Montag an mehreren Orten gebrannt.

„Wir handeln hier mit höchster Sorgfaltspflicht. Erst wenn alle Experten ihre Untersuchungen abgeschlossen haben und die Ergebnisse vorliegen, können wir eine Einschätzung abgeben, wann das Hotel wieder öffnen wird. Das werden wir natürlich, auch im Hinblick auf alle Betroffenen, insbesondere den Gästen, die für die kommenden Wochen gebucht haben und Planungssicherheit brauchen, so schnell wie möglich tun“, so Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG.

Gäste, die bis einschließlich 29. August 2010 anreisen wollten, wurden bereits von der Lindner Hotels AG informiert, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine Anreise möglich ist. Gäste, die für einen späteren Zeitraum gebucht haben, wurden und werden ebenfalls über den aktuellen Stand der Dinge informiert.

Rauchmelder in allen Zimmern und öffentlichen Bereichen, eine unmittelbare Kommunikation mit der Feuerwehr, Brandabschottungen und regelmäßig trainierte Richtlinien zur Evakuierung – das sind die wichtigsten Komponenten des Brandschutzkonzepts der Lindner Hotels. Hinzu kommen Präventivmaßnahmen wie das Warten der Rauchmelder und der Brandschutztüren mehrmals im Jahr, die Überprüfung der definierten Abläufe im Falle eines Brandes durch einen externen Sachverständigen und die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter. „Mit diesen Brandschutz-Maßnahmen liegt Lindner im deutschen Hotelmarkt ganz weit vorn“, sagt Herbert Dreise, Geschäftsführer der STB Paul Hahn – Gesellschaft für Arbeits- und Umweltschutz. Sein Unternehmen überprüft regelmäßig die Qualität und Durchführbarkeit der Brandschutzmaßnahmen. Die Vorreiterschaft Lindners in Sachen Brandschutz wurde auch von dritter Seite bestätigt. Bereits zweimal wurden Lindner Hotels vom Bundesverband Technischer Brandschutz für vorbildlichen Brandschutz ausgezeichnet.

Rund 250 Personen wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 1.30 Uhr evakuiert, nach dem die Brandmelder des Lindner Hotel Windrose in Wenningstedt auf Sylt aufgrund einer Rauchentwicklung im Keller eines Nebengebäudes Alarm geschlagen hatten. Daraufhin wurde die Feuerwehr benachrichtigt und die  – in diesen Fällen – vorgeschriebene Evakuierung der Gäste sofort durchgeführt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr traf innerhalb von fünf Minuten ein und übernahm die Löschung des Brandes im Keller des Nebengebäudes und gleichzeitig die weitere Evakuierung der rund 250 Gäste und Mitarbeiter in eine Halle auf dem Gelände des Flughafens Sylt. Dort wurden die Gäste seit dem frühen Montag Morgen zusammen mit weiteren Evakuierten aus anderen Teilen Sylts (insgesamt gab es in der Nacht mehrere Brände) mit kalten und warmen Getränken, Brötchen und Kuchen versorgt. Zudem waren vom Roten Kreuz Betten aufgestellt worden.

Der lokale Brandherd war zwischenzeitlich schnell gelöscht worden, so dass sich das Feuer nicht auf andere Teile des Hotels ausbreiten konnte. D.h. bis auf den Keller des Nebengebäudes gibt es keine originären Brandschäden in den Haupt- und Nebengebäuden.

Noch ist die Brandursache vor Ort ungeklärt. Fest steht nur, dass die Wäsche, die im Keller des Nebengebäudes lagerte, brannte. Ein Blitzeinschlag als Brandursache ist, wie zunächst vermutet, somit ausgeschlossen.

Das Lindner Hotel Windrose (91 Zimmer, davon 9 Appartements) liegt im Zentrum der Nordseeinsel Sylt, unmittelbar am Strand des Erholungs- und Badeortes Wenningstedt. Das Vier-Sterne-Hotel gehört seit 2002 zur Hotelgruppe Lindner (31 Hotels).

Intergastra Stuttgart: Baden-Württemberger Hoteliers investieren über 200 Mio. Euro

(Stuttgart, 18. August 2010) Die reduzierte Mehrwertsteuer macht’s möglich: Das Gastgewerbe entwickelt sich zum Motor der heimischen Industrie. Allein in Baden-Württemberg hält der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Baden-Württemberg im Gesamtjahr 2010 eine Verdoppelung der Aufwendungen aufgrund der Entlastungen bei der Mehrwertsteuer für möglich. Bis Anfang August hatten 1.153 Hotels mehr als 200 Millionen Euro in Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen investiert, wie eine aktuelle Umfrage des Landesverbandes sowie des Dehoga-Bundesverbandes belegt. „Die Hoteliers geben die richtige Antwort auf die vielfach abwertende und falsche Darstellung in Sachen ‚Hotelsteuer‘: Sie investieren in ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit und kurbeln so wiederum die heimische Wirtschaft an”, sagt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Auf der Intergastra, die zuletzt im Februar stattfand, wurden zahlreiche Investitionen getätigt bzw. initiiert.

Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Fachmesse wurden Hoteliers „Ideen und Anregungen aufgezeigt, wo und wofür sie Geld in die Hand nehmen sollen, interessante Gespräche und wertvolle Kontakte inklusive“, so Messechef Kromer. Die nächste Intergastra findet vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.

Eine deutliche Sprache spricht auch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Die Hotellerie schafft zahlreiche neue Arbeitsplätze. In den Monaten April bis Juni 2010 lag die Zahl der offenen Stellen jeweils mehr als 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit einer steigenden Zahl von Mitarbeitern, höheren Löhnen und zusätzlichen Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen wollen die Betriebe neben Modernisierungsmaßnahmen und zusätzlichen Angeboten kräftig in die Servicequalität investieren.

Zwischen 2003 und 2007 wurden in der Hotellerie jeweils nur rund 120 Millionen Euro pro Jahr investiert. Bundesweit tätigten die Hoteliers laut Dehoga-Umfrage bis Juli bereits über 700 Millionen Euro Investitionen als Folge der Steuersenkung. Dabei wirken die Steuersenkungen wie ein Konjunkturprogramm: Von den Ausgaben der Hoteliers profitieren wiederum der Mittelstand und die lokalen Handwerksbetriebe; zudem Gäste und Mitarbeiter von gesunkenen Zimmerpreisen und gestiegenen Löhnen.

hotel.de: Provisionserlöse sollen steigen

UPDATE (Nürnberg, 17. August 2010) Das börsennotierte Hotelbuchungsportal hotel.de aus Nürnberg plant, die Erlöse aus Hotelprovisionen zu maximieren. „Die durchschnittliche Marge aus den Hotelprovisionen steigt bis zum Jahresende auf rund 12,0 Prozent“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das ist keine Preiserhöhung für die bestehenden Hotelverträge“, so ein Sprecher gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Vor rund einem Jahr war die durchschnittliche Provision auf 11,5 Prozent angehoben worden. Neuverträge werden schon seit längerem mit zwölf Prozent Provision abgeschlossen. In den Monaten zuvor war die Provision schrittweise von 9,3 auf elf Prozent erhöht worden. Insbesondere Neuverträge mit Hotels aus Südeuropa – dort sind 15 Prozent Vermittlungsprovision Usus – aber auch eine weiterhin erhöhte Nutzung des hotel.de-Top-Rankings, bei dem sich Hoteliers mit einer höheren Provision im Sinne des Yield-Managements in den hotel.de-Ergebnislisten nach oben bieten können, sollen nun dazu beitragen, die durchschnittliche Provision des Unternehmens auf zwölf Prozent anzuheben. Auch nach der neuen Provisionserhöhung sei hotel.de weiter der günstigste Anbieter im Markt, heißt es. Die Mehreinnahmen sowie eine Prozess- und IT-Optimierung soll zu einem Umsatzwachstum zwischen zehn und 15 Prozent führen.

Im ersten Halbjahr wuchs der Umsatz von hotel.de wuchs um 10,4 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) von 15,36 Millionen Euro auf 16,95 Millionen Euro. Auf das Inland entfielen 9,78 nach 9,15 Millionen Euro im Vorjahr. Die Auslandsumsätze verbesserten sich noch stärker um 15,7 Prozent von 6,20 auf 7,17 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich dementsprechend von 40,4 auf 42,3 Prozent.

“Die Erhöhung des Auslandsanteils spiegelt die konsequente Umsetzung unserer Internationalisierungsstrategie wider. So haben wir unsere Investitionen in die Neukundengewinnung, speziell im Ausland, auch im Krisenjahr 2009 kontinuierlich fortgeführt“, so Vorstandschef Heinz Raufer.

Der höhere Umsatz und die effizienzsteigernden Maßnahmen wirkten sich im weiteren Jahresverlauf positiv auf das Ergebnis aus. Das börsennotierte Unternehmen erreichte bereits im ersten Halbjahr, und damit ein Quartal früher als im vergangenen Jahr, die Gewinnzone. Das EBIT stieg von -0,29 0,04 Millionen Euro.

Bei hotel.de erwartet man im weiteren Jahresverlauf neue Wachstumsimpulse durch zunehmende Internationalisierung des Geschäfts. Auch in diesem Jahr würden insgesamt rund vier Millionen Euro investiert. “Wir werden unser Portfolio auch in den Destinationen abseits der Metropolen weiter stärken, um so ein möglichst flächendeckendes Hotelangebot zu gewährleisten. Darüber hinaus planen wir, unseren Service von derzeit 17 auf 37 Sprachen zu erweitern, um dadurch schnell alle weltweit relevanten Sprachen abdecken zu können”, so Raufer.

Lindner Hotel Windrose Sylt: Feuerteufel auf Sylt – First-Class-Hotel nach Brand geschlossen

(Wenningstedt/Sylt, 16. August 2010) Der Feuerteufel geht um auf Deutschlands schönster Insel. In der Nach zum Montag brach an fünf verschiedenen Stellen Feuer aus. Betroffen ist auch das Lindner Hotel Windrose in Wenningstedt, das nach einem Brand im Keller des Nebengebäudes geräumt wurde. Zwar wurde das Feuer schnell gelöscht, doch das Haus muss zunächst geschlossen bleiben. Die Brandursache ist nach wie vor unklar.

Lindner Hotel Windrose Sylt

Lindner Hotel Windrose Sylt

Nach der Evakuierung in der vergangenen Nacht dürfen die Gäste ab sofort ins Lindner Hotel Windrose zurück, um ihre Sachen zu holen, heißt es in einer Pressemitteilung von Lindner Hotels & Resorts am Abend. Das Hotel bleibt aufgrund möglicher Folgeschäden des Brandes gesperrt. Grund seien Rußpartikel, die sich in einem Teil der Gebäude nach dem Kellerbrand im Nebengebäude abgelagert haben.

Wie stark das Vier-Sterne-Hotel durch die Rußpartikel geschädigt ist und wie schnell hier der ursprüngliche Zustand wieder herbeigeführt werden kann, untersucht zusätzlich ab Dienstag ein Brandexperte im Auftrag der Lindner Hotels AG. Sobald das genaue Ausmaß des Schadens und die Zeit bis zur Wiederherstellung des vorherigen Zustands feststeht, sollen weitere Informationen bekanntgegeben.

Aktuell steht jedoch fest: Anreisen bis Ende dieser Woche müssen abgesagt werden. Zwischenzeitlich wurden neu anreisende Gäste direkt von Lindner und von ihren Reiseveranstaltern unterrichtet. „Gäste, die im Laufe der Woche anreisen, werden noch zeitnah informiert“, so die Mitteilung.

Noch ist die Brandursache vor Ort ungeklärt. Fest steht nur, dass die Wäsche, die im Keller des Nebengebäudes lagerte, brannte. Ein Blitzeinschlag ist somit ausgeschlossen.

Rund 250 Personen wurden In der Nacht zum Montag gegen 1.30 Uhr evakuiert, nach dem die Brandmelder aufgrund einer Rauchentwicklung im Keller eines Nebengebäudes Alarm geschlagen hatten. Daraufhin wurde die Feuerwehr benachrichtigt und die in diesen Fällen vorgeschriebene Evakuierung der Gäste sofort durchgeführt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr traf innerhalb von fünf Minuten ein und übernahm die Löschung des Brandes im Keller des Nebengebäudes und gleichzeitig die weitere Evakuierung der rund 250 Gäste in eine Halle auf dem Gelände des Flughafens Sylt. Dort wurden die Gäste seit dem frühen Morgen zusammen mit weiteren Evakuierten aus anderen Teilen Sylts mit kalten und warmen Getränken, Kaffee, Tee, Brötchen und Kuchen versorgt. Zudem waren vom Roten Kreuz Betten aufgestellt worden.

Der lokale Brandherd war zwischenzeitlich schnell gelöscht worden, so dass sich das Feuer nicht auf andere Teile des Hotels ausbreiten konnte. D.h. bis auf den Keller des Nebengebäudes gibt es keine originären Brandschäden in den Haupt- und Nebengebäuden.

Das Lindner Hotel Windrose (91 Zimmer, davon neun Appartements) liegt im Zentrum der Nordseeinsel Sylt, unmittelbar am Strand des Erholungs- und Badeortes Wenningstedt. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über ein klassisches, familiäres Ambiente, gute überregionale Küche im hoteleigenen Restaurant „Admirals-Stuben“, mehrere Veranstaltungsräume und einen Wellness-Bereich. Seit 2002 gehört es zur Hotelgruppe Lindner.

Absolutes Gastro-Rauchverbot in Bayern: Verfassungsbeschwerde erfolglos – BVG nennt Existenzgefährdung „gerechtfertigt“

(Karlsruhe, 05. August 2010) Schlechte Karten für das Gastgewerbe: Das seit 1. August geltende absolute Rauchverbot in bayerischen Gastbetriebe wird nicht aufgeweicht. Eine Verfassungsbeschwerde einer Pilsbar-Inhaberin und einer Raucherin wurden beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nicht angenommen. „Die strikte Neufassung des Rauchverbots verletzt weder die Beschwerdeführerinnnen als Raucherin noch als Inhaberinnen von Gaststätten in ihren Grundrechten“, so eine Pressemitteilung des BVG.

Das Bundesverfassungsgericht hat bereits mit Urteil vom 30. Juli 2008 entschieden, dass der Gesetzgeber ein striktes Rauchverbot in Gaststätten verhängen darf; wir berichteten. Entscheide sich der Gesetzgeber wegen des „hohen Rangs der zu schützenden Rechtsgüter“ für ein striktes Rauchverbot in allen Gaststätten, so darf er dieses Konzept konsequent verfolgen und muss sich auch nicht auf Ausnahmeregelungen für reine Rauchergaststätten einlassen, zu denen Nichtraucher keinen Zutritt erhalten, heißt es aus Karksruhe. „Auch eine stärkere Belastung von Inhabern kleiner Einraumgaststätten – bis hin zur Gefährdung ihrer wirtschaftlichen Existenz – ist angesichts der für alle Gaststätten geltenden Regelung durch hinreichende sachliche Gründe gerechtfertigt und zwingt daher nicht zu einer Ausnahmeregelung“, so die richterliche Stellungnahme.

Ein striktes Rauchverbot ist auch vor dem Hintergrund, dass es in Bayern nach Darstellung der Beschwerdeführerinnen aufgrund der bisherigen Regelungen inzwischen eine große Zahl rauchfreier Gaststätten gibt, nicht unverhältnismäßig. „Es ist dem Gesetzgeber unbenommen, den Nichtrauchern eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Gaststätten – gerade auch in der getränkegeprägten Kleingastronomie – zu ermöglichen, ohne dass sie sich dabei dem Tabakrauch aussetzen müssen“, so der Text. Ferner sei von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, dass der Landesgesetzgeber durch ein striktes Rauchverbot zugleich einen konsequenten Schutz sämtlicher Beschäftigter in der Gastronomie anstrebt.

GfK Travel Insights: Reiselust der Deutschen nimmt zu

(Nürnberg, 05. August 2010) Die Deutschen sind reisefreudig wie nie zuvor. In keiner Sommersaison der vergangenen Jahre lagen die Umsätze mit gebuchten Reisen höher. Gesunkene Preise für Urlaubsreisen stützen das Buchungsverhalten. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Touristikstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK, Nürnberg).

Die Reisebüros in Deutschland haben die Wirtschafts- und Finanzkrise offenbar überwunden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen sie für die laufende Sommersaison ein Umsatzplus von sechs Prozent. Die meisten Buchungen entfallen in diesem Jahr auf Urlaubsländer am Mittelmeer. Die Türkei und Ägypten sind hier stark nachgefragt während Griechenland und Portugal Buchungsrückgänge verzeichnen. Wachstumsstark im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigen sich auch Fernreisen mit einem Zuwachs von elf Prozent.

Die in diesem Jahr niedriger ausfallenden Urlaubspreise hat die Reisefreudigkeit der Deutschen positiv beeinflusst. Der durchschnittlich gezahlte Preis für den Sommerurlaub liegt mit 664 Euro pro Person bei annähernd derselben Aufenthaltsdauer 2,8 Prozent unter dem Vorjahr. Deutlich preisbewusster sind hingegen kurzentschlossene Urlauber. Sie geben im Vergleich zu allen Reisenden fast ein Drittel weniger aus. Zudem fällt der Aufenthalt zwei Tage kürzer aus. Besonders günstige Last-Minute-Reisen sind derzeit nach Griechenland, Thailand oder Portugal erhältlich. Hier lagen die Ausgaben pro Nacht und Person zuletzt um mehr als zehn bis zu fast 25 Prozent unter denen des Vorjahres. Für Urlaubsländer wie Ägypten, Malediven und Kroatien zahlen deutsche Urlauber zurzeit dagegen deutlich höhere Preise als im vergangenen Sommer.

Griechenland kämpft mit Preisnachlässen gegen die durch die Krise im Land verursachten Einbrüche im Tourismus. Zwar liegen die Urlaubsbuchungen im deutschen Markt unverändert unter dem Vorjahresniveau, doch ist die Talsohle durchschritten. Die politischen Unruhen in Thailand und die Ölkatastrophe in den USA haben sich bisher nicht auf die Buchungszahlen in Deutschland ausgewirkt.

Balearen führend bei Last-Minute-Reisen
Bisher wurden für die diesjährige Sommersaison ähnlich viele Last-Minute-Reisen gebucht wie im Vorjahreszeitraum. Top-Reiseziel für Kurzentschlossene sind dank der guten Fluganbindung nach wie vor die Balearen. Fast jeder Fünfte verreist kurzfristig dorthin, bevorzugt nach Mallorca oder Ibiza. Ebenfalls attraktiv für Spontanurlauber sind die kanarischen Inseln. Insgesamt entwickeln sich allerdings spanische Ferienregionen in diesem Sommer bislang leicht rückläufig, was aber durch das gute Last-Minute-Geschäft noch ausgeglichen werden kann. Die Türkei gewinnt als zweitstärkstes Urlaubsland in diesem Segment Marktanteile hinzu, allerdings nicht so stark wie mit längerfristig geplanten Reisen. Beliebte Reiseländer für Spontanurlauber sind außerdem Deutschland und Italien mit einem Umsatzanteil von 7,3 beziehungsweise 5,3 Prozent. Andere nah gelegene Ziele wie Frankreich, Niederlande und Polen werden im Reisebüro in diesem Sommer stärker als in der letzten Saison nachgefragt. Hält die Entwicklung bei den Last-Minute-Reisen an, könnte die laufende Sommersaison für die Reisebüros in Deutschland mit einem Umsatzrekord enden.

Gelungener Start in die Wintersaison
Vielversprechend sind derzeit bereits die Vorausbuchungen für die kommende Wintersaison 2010/2011. Das Umsatzplus beträgt bis Juli im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent. Damals haben sich die Deutschen allerdings zurückhaltender verhalten. Aber auch im Vergleich zum starken Jahr 2008 schlägt noch ein Plus von vier Prozent zu Buche. Bei den Frühbuchern sind in diesem Winter Ziele im östlichen Mittelmeer (+16%) und Fernreisen (+5%) bevorzugte Reiseregionen. Urlaubsorte im eigenen oder in nah gelegenen Ländern weisen eine stabile Nachfrage auf (+2%). Lediglich die Länder im westlichen Mittelmeerraum haben das Umsatzniveau des Vorjahres bislang noch nicht erreicht.

Die Auswertungen von GfK Travel Insights, dem Tourismus-Vertriebspanel der GfK Retail and Technology, basieren auf den Buchungsdaten von rund 1.200 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden. Durchschnittlich 340.000 Buchungssätze dieser konstanten Stichprobe gehen monatlich an die GfK. Hochgerechnet auf den Gesamtmarkt erlau¬ben die Auswertungen von GfK Travel Insights verlässliche Rückschlüsse auf das Buchungs- und Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Trends und Entwicklungen im touristischen Markt sind zeitnah nachvollziehbar. Die aktuellen Daten beziehen sich auf Auswertungen der Buchungsinformationen bis Mitte Juli. Aussagen sowohl zur Sommersaison 2010 (Mai bis Oktober) sowie zur kommenden Wintersaison 2010/11 (November bis April) stellen Momentaufnahmen dar.

Kriterien der G-Klassifizierung werden an Markterfordernisse angepasst

Arbeitsgruppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt Modernisierung der Klassifizierungskriterien für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen in Angriff

(Berlin/Berchtesgaden, 14. Juli 2010) Fünf Jahre nach Markteinführung der Deutschen Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“) trafen sich am Anfang Juli 2010 in Berchtesgaden Vertreter der Dehoga-Landesverbände, des Hotelverbandes Deutschland (IHA), des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), der Wirtschaftskammer Österreich – Fachverband Hotellerie, von Hotelleriesuisse und der Tourismusregion Berchtesgadener Land als Gastgeber, um routinemäßig die Klassifizierungskriterien an sich verändernde Gästeerwartungen anzupassen. Bundesweit sind derzeit bereits rund 800 Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen mit G-Sternen offiziell klassifiziert und im Internet über www.g-klassifizierung.de aufrufbar.

„An diesem Arbeitstreffen zur G-Klassifizierung nahmen erstmals auch Vertreter unserer österreichischen und schweizerischen Partnerverbände teil, um wie bei der Hotelstars Union Synergien und gemeinsame Vermarktungspotenziale auszuloten“, freut sich Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes, über eine sich abzeichnende internationale Perspektive auch für die „kleine Schwester“ der Hotelklassifizierung.

Bei der Fortentwicklung der Kriterien zeichnet sich insbesondere eine Vertiefung in den Bereichen Schlafkomfort, Wellness und Qualitätsmanagement ab, um den Anforderungen der Gäste auch zukünftig gerecht zu werden. Analog den Kriterien der Hotelklassifizierung wird auch die G-Klassifizierung die sich durch das Internet wandelnden Gästeerwartungen zukünftig noch stärker abbilden. Die neuen Kriterien sollen nach dem jetzigen Fahrplan und der innerverbandlichen Abstimmung zum 1. Januar 2011 in Kraft treten und für Transparenz auf dem Markt der Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen sorgen.

Die G-Klassifizierung wurde zum 1. Juli 2005 vom Dehoga-Bundesverband eingeführt und bietet den Gästen eine verlässliche Orientierungshilfe. Sie wendet sich an Betriebe, die über mehr als acht Gästebetten, aber nicht mehr als 20 Gästezimmer verfügen und keinen Hotelcharakter aufweisen. Die Bewertung gilt jeweils drei Jahre und wird durch strenge und regelmäßige Kontrollen abgesichert.

iPhone und iPad werden zur Hotel-Reservierungszentrale – GIATA mit Tipps für mehr Erfolg im digitalen Direktvertrieb

(Berlin, 04. August 2010) So sieht modernes Hotelmarketing aus: Mit einer eigenen Applikation von GIATA präsentieren sich immer mehr Hotels gekonnt in der mobilen Welt des Internet. Das Berliner Unternehmen für Travel Technology konnte nun Privathotels wie das Residenz Hotel Berlin, das Excelsior Hotel Berlin, das Hotel Burg Wernberg, das Parkhotel Heidehof Conference & SPA Resort oder das Best Western Premier Castanea Resort Hotel Lüneburg/Adendorf als neue Kunden gewinnen. „Die individuellen Hotel-Apps sind eine sinnvolle Ergänzung zu Hotelsuch-Apps, generieren wertvolle neue Gästekontakte und bringen selbstverständlich auch weitere Zimmerreservierungen“, sagt Vertriebsmanager Michael Jarugski.

Apps für moderne Smartphones wie das iPhone oder Tablet PCs wie das iPad von Apple haben sich längst als neue Hotel-Reservierungszentrale hervor getan. „Das Angebot an Hotel-Apps steigt täglich und die Zahl an Hotelreservierungen steigt entsprechend stark an“, berichtet Jarugski. Etliche große Hotels, darunter auch prominente Luxushäuser und international bekannte Ferienresorts sowie kleinere, privat geführte Hotels haben bei GIATA ihre eigene App bestellt. Ab nur 99 Euro pro Monat verfügt ein Hotel über eine eigene Präsentation im App Store von Apple.

Jarugski gibt nützliche Tipps zum erfolgreichen Umgang der eigenen Hotel-App im digitalen Direktvertrieb:

  • Zimmerbuchungen: Die Gäste oder Stammgäste erhalten bei allen direkten Zimmerbuchungen unter Nennung des in der AppCard hinterlegten iPhone-Buchungscodes einen Rabatt, z.B. von zehn Prozent. Beim Check-In muss der Gast sein iPhone mit der in der App automatisch enthaltenen AppCard einfach nur vorzeigen. “Mit diesem Anreiz sichern Sie, dass Ihre App auch zukünftig auf dem iPhone Ihres Gastes installiert bleibt”, so Jarugski.
  • Konsum im Hotel: Die Gäste erhalten beim Vorzeigen der AppCard an der Bar, im Wellnessbereich, im Restaurant oder bei Kooperationspartnern einen Rabatt in Höhe (z.B. 10%) auf die angebotenen Leistungen – dadurch binden Sie den Kunden an Ihr Haus.
  • Informationen: Die Gäste haben alle wichtigen Informationen mobil parat. Firmengäste sehen das aktuelle Tagungs- und Kongressprogramm und Privatreisende nutzen den umfassenden Reiseführer mit Karten und Wettervorhersage. Zudem steht die komplette Hotelbroschüre auf dem iPhone digital zur Verfügung.
  • Überraschungseffekt: Mit der integrierten Push-Funktion werden die Gäste beim Hotelaufenthalt über Neuigkeiten im Hotel informiert und mit Special-Angeboten überrascht. Auch eine Bewertungs- und Empfehlungsfunktion ist integriert.

“Wir versprechen uns von unserem eigenen ‘Castanea Resort App’ noch mehr Möglichkeiten mit unseren Gästen und Kunden bequem und mobil sowohl vor Ort als auch in deren Heimat zu kommunizieren. Die mobile Kommunikation wird unserer Einschätzung nach in den nächsten Jahren weiter stark anwachsen”, so Peter Klaus Müller, Direktor des Best Western Premier Castanea Resort Hotel Lüneburg/Adendorf.

Dazu Privathotelier Ralf Gronbach, Direktor des Hotel Residenz Berlin: „Als erstes Hotel unter privater Leitung verfügt das Berliner Boutique Hotel Residenz über eine eigene App und bietet seinen Gästen ab sofort diesen zusätzlichen kostenlosen Service an. Anfragen und Buchungen können zukünftig bequem über iPhone oder iPad erfolgen. Serviceorientierte Gastlichkeit, ein stilvolles Jugendstil Ambiente in einem Denkmal geschützten Gebäude unmittelbarer am Kurfürstendamm in Verbindung mit moderner Technologie beschreibt das Konzept der Hotelleitung.“

„Als besonders attraktiv hat sich der Push-Service erwiesen“, so Jarugski. Den Nutzer der Hotel-App können mittels eines ausgeklügelten Info-Systems attraktive Arrangements oder Rabattgutscheine zugeschickt werden. „Damit wird die gesamte Palette des Marketingprinzips AIDA – Attract, Interest, Desire, Action – abgedeckt“, verdeutlicht der Hotelmarketing-Experte. Die neue Anwendung begeistert technikaffine Nutzer, der Push-Service weckt Interesse an einer Hotelofferte, die multimediale Präsentation des Hauses lässt Urlaubsgefühle aufkommen und der AppCard Bonus und die einfach gehaltene Reservierungsfunktion verleiten zu einer Verfügbarkeitsanfrage. Screenshots zur Ansicht: http://bit.ly/iphone-screenshots.

GIATA berät Hotels auch in allen komplexen Fragen des elektronischen Vertriebs. Als langjähriger Partner der führenden Tourismusunternehmen verfügt das Berliner Technikunternehmen über hervorragende Verbindungen und besticht durch die hohe Kompetenz in der Reisewelt im Internet, CRS und GDS. Vielen Hoteliers ist GIATA durch den tausendfach genutzten „Mobile ITB Guide“ bekannt. Die App für die weltweit größte Reisemesse wurde im zweiten Jahre in Folge von GIATA bereit gestellt.

Die GIATA GmbH wurde 1996 in Kassel gegründet und hat heute mit über 160 Mitarbeitern ihren Hauptsitz in Berlin. Gesellschafter sind drei Privatpersonen aus Deutschland sowie die Sabre-Holdings (Dallas/USA). GIATA ist international als Digital-Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger gefragt. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören namhafte Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelopia, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt GIATA für Verteilung von Bild- und Textdaten der von den Veranstaltern vertriebenen 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros, in allen namhaften CRS/GDS (Amadeus, Sabre, Worldspan, Galileo) sowie allen relevanten Internet-Booking Engines und namhaften Reiseportalen. Seit November 2006 bietet GIATA über 34.000 Hotelbschreibungen (Fließtexte in acht Sprachen) sowie Fact-Sheets (in weiteren 22 Sprachen) und Hotelbilder via XML an. Der „Multilingual Hotel Content“ wird zum Beispiel auf hotelopia.com präsentiert.

Von Bukarest nach Berlin: Friedrich W. Niemann wird zum 1. September 2010 General Manager des ersten Waldorf Astoria Hotels in Deutschland

(Berlin, 03. August 2010) Knapp ein Jahr vor der Eröffnung des ersten Waldorf Astoria Hotels in Deutschland sind wichtige Weichen gestellt: Hilton Worldwide ernannte Friedrich W. Niemann zum General Manager des mit Spannung erwarteten Weltklasse-Domizils, das im September 2011 in Berlin eröffnet wird. Der ausgewiesene Kenner der internationalen Luxushotellerie wird seine Aufgabe am 1. September 2010 übernehmen. Friedrich W. Niemann ist seit vielen Jahren für Hilton Worldwide tätig – die letzten fünf Jahre als General Manager des Athenee Palace Hilton Bucharest in der rumänischen Hauptstadt. Zu seinen ersten Aufgaben in Berlin zählt die Entwicklung von Personalkonzepten und –strategien für das neue Haus.

Friedrich W. Niemann

Friedrich W. Niemann

„Es ist für mich eine große Ehre, dieses international beachtete Vorzeige-Projekt zum Erfolg zu führen“, erklärt Friedrich W. Niemann. „Waldorf Astoria ist nicht nur das Synonym schlechthin für Luxus und Eleganz – das Berliner Haus wird auch das erste neu erbaute Domizil der Hilton-Luxusmarke in ganz Europa sein. Unser Ziel ist klar: Wir werden dem prestigereichen Erbe des legendären Flaggschiffs an der Park Avenue in Manhattan gerecht werden und darüber hinaus neue Maßstäbe setzen.“

Friedrich W. Niemann verfügt über ein Diplom in Tourismus Betriebswirtschaft und einen MBA-Abschluss der Reims Business School. Im Laufe seiner Karriere besetzte er führende Stellungen, unter anderem bei Kempinski – zuletzt als Generaldirektor des Kempinski Hotel Fürstenhof in Leipzig. Anschließend wechselte er zur Weltmarke Hilton: Er wurde Direktor des Hilton Munich City, übernahm dann die Position des General Managers im Hilton Sofia und ging schließlich nach Bukarest. Neben zahlreichen Ehrenämtern war Friedrich W. Niemann von 2007 bis 2010 außerdem als Vize-Präsident der amerikanischen Handelskammer in Rumänien tätig, dem rumänischen Arm der Non-Profit-Organisation American Chamber of Commerce.

Das neue Waldorf Astoria Berlin: Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel ist Teil des Projekts Zoofenster, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Mit 231 Zimmern und Suiten wird das Luxusdomizil 15 Etagen des insgesamt 32-stöckigen Wolkenkratzers aus Naturstein und Glas belegen, der zwischen Bahnhof Zoo und der Gedächtniskirche an der Hardenbergstraße entsteht.

Hilton Worldwide ist das führende, weltweit aktive Hotelunternehmen mit einem Angebot von Luxushotels und Resorts über Apartments für den Langzeitaufenthalt bis hin zu Hotels im mittleren Preissegment. Seit mehr als 91 Jahren bietet die Gesellschaft Geschäfts- und Urlaubsreisenden höchste Qualität in puncto Unterkunft, Service, Komfort und Preis-Leistung. In allen Marken verwirklicht Hilton Wordwide sein erklärtes Ziel, den Aufenthalt der Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen. Zum Portfolio gehören mehr als 3.500 Hotels in 81 Ländern unter den Marken Waldorf Astoria Hotels & Resorts, Conrad Hotels & Resorts, Hilton, Doubletree, Embassy Suites Hotels, Hilton Garden Inn, Hampton Inn & Suites, Homewood Suites by Hilton, Home2 Suites by Hilton und Hilton Grand Vacations. Außerdem führt die Gesellschaft das Weltklasse-Bonus-Programm Hilton HHonors.

Europe meets Middle East: Andreas Neudahm legt mit Leonardo City Tower Hotel Tel Aviv neuen Design-Standard für Leonardo Hotels in Israel fest

(Tel Aviv, 03. August 2010) Ab August ist es soweit – Das ehemalige Sheraton City Tower Hotel ist das erste von insgesamt 12 israelischen Leonardo Hotels, dass in einer umfassenden Renovierung als Leonardo Hotel rebranded wird. Der international renommierte Hotel Interior Designer, Andreas Neudahm, hat dabei wieder Leitung über Design und Innenarchitektur übernommen und wird mit dem Leonardo City Tower Hotel den neuen Design-Standard für Leonardo Hotels im mittleren Osten festlegen.

Leonardo City Tower Hotel Tel Aviv

Leonardo City Tower Hotel Tel Aviv

Andreas Neudahm betont: „Ziel des 4-monatigen Refurbishments ist es, das Know-How, der in Europa bereits erfolgreichen Hotel Kette, nach Israel zu transferieren und dort die Marke Leonardo im europäischen Stil und mit europäischem Qualitätsstandard zu etablieren“. Die Herausforderung des Projekts sieht Herr Neudahm vor allem darin, das Design und die Funktionalität so zu gestalten, dass es Israels multikultureller Gesellschaft gerecht wird. Gäste jeden ethnischen Hintergrunds sollen sich damit identifizieren und in den Räumlichkeiten des Hotels rundum wohlfühlen können.

Das 167 Zimmer umfassende, 4-Sterne Business Hotel, befindet sich im Herzen des Diamantenviertels Ramat Gan und soll dessen Lage auch innenarchitektonisch wiederspiegeln. Künftiger Mittelpunkt der neugestalten Lobby wird eine moderne Sushi Bar sein, die zum Essen, zum Treffen mit Freunden oder einfach nur relaxten Beobachten des regen Treibens einladen wird. Für Gäste die es lieber etwas diskreter wollen, wird es künftig Chambre Separées geben, die für einen geringen Aufpreis gemietet werden können und sowohl für Geschäftsreisende als auch Privatreisende Rückzugsmöglichkeit bieten werden. Andreas Neudahm erklärt: „Ein weiterer Eyecatcher des Eingangsbereichs wird die moderne Rezeption. Vor einer raumhohen, wechselfarbigen LED-Wand werden auf die anreisenden Gäste drei abgetrennte Counter warten, die einen diskreten und persönlichen Service ermöglichen werden“. Farblich wird die Lobby in warmen Lipstick-Red- und Schokoladen-Tönen gehalten, die durch grüne Farbakzente abgesetzt werden. Auf diese Weise wird eine kosmopolitische Atmosphäre erzeugt, die zur interkulturellen, lebendigen und pulsierenden Stadt Tel Aviv passt.

Einen einmaligen und atemberaubende Blick auf die Skyline und die mediterrane Küste Tel Avis werden Gäste künftig von ihren Hotel-Zimmern aus genießen können. Die 167 modernen Business-Zimmer werden in warmen Terra- und Grün-Tönen gestaltet und mit dunklen, edlen Naturhölzern kombiniert. Damit sich Geschäftsreisende gemäß des Leonardo Hotels Motto auch wie Zuhause fühlen, werden alle Zimmer über Breitband-Internetzugang, SAT-TV, Musikauswahl, Direktwahl-Telefon, Safe, Minibar, Schreibtisch, Relax Chair und LED-Leselicht verfügen und somit auch für anspruchsvolle Gäste keine Wünsche offen lassen.

Absolutes Highlight des Hotels ist jedoch der moderne Poolbereich über den Dächern Tel Avivs, der mit  Fitness, Whirlpool und Sauna zum Relaxen und Entspannen einladen wird. Passend zum Diamanten-Viertel plant Andreas Neudahm hier den Einsatz von edlen Farben in Weiß und Silber, die mit Plexiglas-Elementen kombiniert werden und ein stylisches, sommerliches Ambiente schaffen. Um der Lage des Hotels im Business Distrikt Rechnung zu tragen, legt Interior Designer Andreas Neudahm besonders großen Wert auf das Equipment und die Funktionalität des Tagungsbereichs. Auf einer gesamten Etage des Towers werden 7 durchdachte, in Caramel-Tönen gehaltene und mit neuester Konferenztechnik ausgestattete Konferenzräume entstehen, die Platz für erfolgreiche Veranstaltungen aller Art bieten werden.

Für Andreas Neudahm ist es in Tel Aviv dann das zweite Hotel, neben dem Leonardo Basel Hotel mit 160 Zimmer, dass vollständig von ihm gestaltet und ausgestattet wurde. Weitere Leonardo Hotels Renovierungen stehen Ende 2010 an und werden 2012 mit der Fertigstellung aller 12 Häuser beendet.

Andreas Neudahm engagiert sich seit mehr als 20 Jahren in über 450 Projekten als Partner der internationalen Hotellerie. Vom Facelift eines einzelnen Hotels bis hin zur Konzeption einer ganzen Kette, vom Budget-Hotel bis zum Luxus-Resort: Andreas Neudahm  überzeugt in jeder Größenordnung durch ideenreiche, individuelle Gestaltung, sorgfältige Planung und gewissenhafte Umsetzung bis ins kleinste Detail und garantiert Designqualität trotz Kostenbewusstsein.

InterCity Hotels: 140-Zimmer-Projekt in Darmstadt eröffnet im Fruehjahr 2012

(Darmstadt, 02. August 2010) InterCity Hotel Nr. 2 für die Feuring Group: In Darmstadt entsteht ein 140-Zimmer-Haus der Steigenberger-Hotelmarke. Das Haus wird am Hauptbahnhof gebaut und soll im Frühjahr 2012 eröffnet werden. Für das auf Hotelprojektentwicklung spezialisierte Familienunternehmen Feuring ist es nach Mainz bereits das zweite InterCity-Hotel.

InterCity Hotel Projekt am Darmstadt Hauptbahnhof: Eröffnung ist im Frühjahr 2012

InterCity Hotel Projekt am Darmstadt Hauptbahnhof: Eröffnung ist im Frühjahr 2012

Die Zimmer werden mindestens 20 Quadratmeter groß sein. Geplant sind auch vier auf 250 Quadratmeter kombinierbare Konferenzräume.

Bauherr ist eine Projektgesellschaft der Feuring – Visionary Hotel Development in Mainz. Betrieben wird das Hotel von der in Frankfurt am Main ansässigen InterCityHotel GmbH, einer 100-prozentigen Tochterfirma der Steigenberger Hotels AG. Derzeit gibt es 31 InterCity Hotels in Deutschland und Österreich.

Starcookers – Frage zur Pleite: 3 Firmen liquidiert – Insolvenzantrag mangels Masse abgelehnt – Betreiberfrage unklar

(München, 02. August 2010) Das Geschäftsmodell hatte offenbar nicht gefruchtet: Die Starcookers Deutschland GmbH (damaliger GF: Dirk Pfannkuch), München, hatte am 12. März 2010 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt (Az. 1513 IN 4386/09). Jedoch: Das Amtsgericht München hatte den Antrag Mitte Mai zurück gewiesen, “da keine die Kosten des Verfahrens deckende Masse vorhanden und ein zur Kostendeckung ausreichender Geldbetrag nicht
vorgeschossen worden” sei. Das Insolvenzverfahren wurde beendet und die Gesellschaft aufgelöst.

Auf starcookers.de ist als Betreiber eine “starcookers International GmbH” mit Sitz im Schweizer Steuerparadies Zug genannt; jedoch soll auch diese Firma laut Handelsregister in Auflösung sein. Die “starcookers Event GmbH & Co. KG” (Sitz: München) war bereits im Februar nach Liquidation erloschen.

Offenbar ist als einzige betriebsfähige Gesellschaft die “starcookers Schweiz GmbH” (Sitz: Zug/CH) aktiv. Geschäftsführer sind Michael Schamberger und Dirk Pfannkuch.

Laut einem Sprecher sollen die Portale – damit sind offenbar starcookers.de, starcookers.at und starcookers.ch gemeint – “im privaten Besitz der Geschäftsleitung”.

Eine entsprechende Presseanfrage wurden von einem Sprecher abgetan: “Die Geschäftsleitung ist nicht bereit Stellung zu nehmen”, heißt es. Diese Auskunft stammt von einem Mitarbeiter der Berliner Media Innovation GmbH, die nach eigener Auskunft als Dienstleister für Online Reputation Management für Starcookers tätig sein soll. Einen entsprechenden Nachrichteneintrag über die Ende März erfolgte Insolvenzanmeldung der Starcookers Deutschland GmbH im Forum “Hotelier” bei xing.com begegnete man mit Vehemenz. Es solle sich um eine nicht belegte Tatsachenbehauptung gehandelt haben, ließ sich ein Xing-Sprecher vernehmen. Daher bat man den Moderator des Forum – der auch Verfasser dieses Beitrag ist – um vorläufige Löschung des Eintrages.

Fakt aber ist: Die Insolvenzanmeldung erfolgte.

Eine Presseanfrage an Starcookers-Betreiber Dirk Pfannkuch direkt wurde noch nicht beantwortet.

Starcookers.de ist ein Marketingportal für namhafte Köche. Genannt werden u.a. Matthias Buchholz, Harald Wohlfahrt, Karlheinz Hauser, Kolja Kleeberg, Thomas Martin oder Mirko Reeh. (Carsten Hennig)