Monatsarchiv: Juni 2010

Hotel Adlon Kempinski Berlin: Oliver Eller übernimmt die Führung

(Berlin, 09. Juni 2010) Oliver Eller übernimmt ab 1. August 2010 als neuer Geschäftsführender Direktor die Leitung des renommierten Hotel Adlon Kempinski Berlin. Der 43-jährige, international erfahrene Hotelier folgt Stephan Interthal, der Anfang dezember 2009  in das Kempinski Hotel Beijing Lufthansa Center gewechselt ist. Seitdem hatte Gianni van Daalen, Regional-Präsident Europa der Kempinski-Gruppe und einst GM im Adlon, interimsweise die Führung inne gehabt.

Oliver Eller

Oliver Eller

Der gebürtige Bielefelder begann seine Karriere im Maritim Staatsbadhotel Bad Salzuflen mit der Ausbildung zum Hotelkaufmann. Er absolvierte die berühmte Cornell School of Hotel Administration in Ithaca in USA. Danach folgten Stationen in Miami, Buenos Aires und Bahrain. Seit 1999 arbeitete er für die Ritz Carlton Hotelgruppe, wo er neben der Leitung des Ritz Carlton Schlosshotels Berlin auch Neueröffnungen  in Ägypten, New Orleans und Atlanta vorantrieb. In den Folgejahren betreute Oliver Eller erfolgreich das Ritz Carlton in Wolfsburg und am Potsdamer Platz, Berlin. Als Generaldirektor führte er zuletzt das elegante Ritz Carlton Haus in Moskau bis der Ruf ins traditionsreiche Hotel Adlon Kempinski folgte.

9 neue Tophotels in Südafrika in Entwicklung

Über 1.600 neue Gästezimmer in Bau – Noch drei Eröffnungen in diesem Jahr

(Hamburg, 10. Juni 2010) Südafrika ist nachwievor eines der schönsten Reiseziele in Afrika. Mit der Fussball-Weltmeisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) findet die Republik weltweit Beachtung. Die Tophotellerie wird ausgebaut: Laut tophotelprojects.com kommen in den nächsten drei Jahren neun neue First-Class- und Luxushotels mit insgesamt mehr als 1.600 Zimmern auf den Markt.

„Noch in diesem Jahr werden drei neue Tophotels mit zusammen 614 Zimmern eröffnet“, berichtet Hotelmarktexperte Andreas Rohde. Im Juli eröffnet das Park Inn by Radisson Sandton (270 Zimmer) und das Holiday Inn Express Durban (Umhlanga Ridge, 200 Zimmer). Im Dezember soll das Radisson Hotel Blaauwberg in Kapstadt (144 Zimmer) eingeweiht werden.

Nach Angaben von tophotelprojects.com sind über 160 Hotelprojekte in Afrika in Entwicklung. Die Liste aller Projekte inklusive Kontaktdaten ist unter www.tophotelprojects.com/de/einfach_abonnieren.php verfügbar (erhältlich für EUR750,00 zzgl. 19% MwSt.).

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 4.800 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

Bundeskartellamt verhängt weitere Geldbußen gegen Kaffeeröster – 30 Mio. Euro Bußgeld wegen Preisabsprachen im Außer-Haus-Vertrieb

(Bonn, 09. Juni 2010) Das Bundeskartellamt hat gegen acht Kaffeeröster und den Deutschen Kaffeeverband e.V., Hamburg, sowie zehn verantwortliche Mitarbeiter Geldbußen in Höhe von insgesamt ca. 30 Mio. Euro wegen Preisabsprachen im sog. Außer-Haus-Bereich (Belieferung von Großverbrauchern) verhängt. Bei den acht Unternehmen handelt es sich um die

  • Kraft Foods Außer Haus Service GmbH, Bremen,
  • Tchibo GmbH, Hamburg,
  • J.J. Darboven GmbH & Co. KG, Hamburg,
  • Melitta SystemService GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Minden,
  • Luigi Lavazza Deutschland GmbH, Frankfurt,
  • Seeberger KG, Ulm,
  • Segafredo Zanetti Deutschland GmbH, München, und
  • Gebr. Westhoff GmbH & Co. KG, Bremen.

Eingeleitet wurde das Verfahren durch einen Bonusantrag der Alois Dallmayr Kaffee oHG, München, gegen die deshalb keine Geldbuße verhängt wurde. Melitta und Darboven wurde für ihre Kooperation bei der Aufklärung der Vorwürfe im Laufe des Verfahrens eine Reduktion ihrer Geldbußen gewährt.

Der Präsident des Bundeskartellamtes Andreas Mundt: „Absprachen über Preiserhöhungen bei Konsumgütern wie Kaffee spürt der Verbraucher ganz unmittelbar in seinem Portemonnaie. Kartelle gibt es in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen. Sie sind extrem sozialschädlich und müssen deshalb konsequent verfolgt werden.“

Arbeitskreis der Geschäftsführer und Vertriebsleiter
Nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamtes existierte seit mindestens 1997 bis Mitte 2008 ein Arbeitskreis beim DKV, bestehend aus den Geschäftsführern und Vertriebsleitern der Kaffeeröster, in dem Preiserhöhungen und z.T. Preissenkungen für Röstkaffee im sog. Außer-Haus-Bereich (Belieferung von Gastronomie, Hotels, Automatenaufstellern und anderen Großverbrauchern) koordiniert wurden. Der Kreis der betroffenen Unternehmen unterscheidet sich deshalb teilweise von dem im Dezember letzten Jahres bebußten Kaffeerösterkartell gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel (siehe PM vom 21. Dezember 2009).

Vorliegend waren nach den Erkenntnissen des Bundeskartellamts etwa die beiden Preiserhöhungen von Anfang 2005 (Preiserhöhung bis zu 1,40 Euro/kg) und von Anfang 2008 (Preiserhöhung bis zu 0,90 Euro/kg) abgesprochen.
Mit dem Deutschen Kaffeverband (DKV) war auch ein Verband unmittelbar beteiligt, indem er die Preiserhöhung von Anfang 2005 nach Aufforderung der Kartellanten durch eine eigene Pressemitteilung begleitet und unterstützt hatte. Der DKV hat den Verstoß in einer eigenen Pressemitteilung eingeräumt und bedauert.

Verfahrensstand
Die Geldbußen sind noch nicht rechtskräftig. Allerdings haben sechs der acht Unternehmen sowie deren Mitarbeiter sich zu einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (sog. Settlement) bereit erklärt.

Neben den zwei nun abgeschlossenen Verfahren gegen Kaffeeröster in den Bereichen des Lebensmitteleinzelhandels und des Außer-Haus-Vertriebs führt das Bundeskartellamt noch ein Verfahren gegen Hersteller von Cappuccino wegen des Verdachts von Preisabsprachen bei Cappuccino. Dieses Verfahren wird voraussichtlich Mitte dieses Jahres abgeschlossen.

Zoover Award 2010 – Die Gewinner stehen fest

(Köln, 09. Juni 2010) Das Hotelbewertungsportal zoover.de zeichnet zum zweiten Mal nach 2009 die besten Hotels & Unterkünfte Europas mit dem begehrten Zoover Award aus. Die Jury bestand aus tausenden Reisenden aus ganz Europa und kürte Gewinner aus 40 europäischen Ländern in verschiedenen Kategorien. Die herausragenden Bewertungen in 2009, mit Bestnoten für die auf Zoover zu bewertenden Kriterien, sind ein Beleg für den perfekten Service der Sieger und somit auch für die bestmögliche Erholung im Urlaub.

In Kürze erhalten rund 450 Hotels und Unterkünfte in Deutschland das begehrte Gewinner-Zertifikat. Pro Ort und Kategorie wurde maximal ein Gewinner ermittelt. So kürten die Zoover Nutzer beispielsweise das “Radisson Blu Köln” mit der Gesamtnote 9,0 zum besten Hotel Kölns. Deutschlandweit belegte es Platz 9. Mit 148 Bewertungen und der Gesamtnote 9,6 landete das “Landhotel Zur Schmitte” in Westernbödefeld an der Spitze. Die beliebtesten deutschen Hotels des Jahres 2009 liegen im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Deutschlands Top 10 Hotels
Platz 1: Landhotel Zur Schmitte, Nordrhein-Westfalen, 9,6
Platz 2: Parkhotel Euskirchen, Nordrhein-Westfalen, 9,4
Platz 3: Pullmann Aachen Quellenhof, Nordrhein-Westfalen, 9,4
Platz 4: Schlosshotel Brilon, Nordrhein-Westfalen, 9,3
Platz 5: Phantasialand Hotel Ling Bao, Nordrhein-Westfalen, 9,2
Platz 6: Hotel Dollenberg, Baden-Württemberg, 9,2
Platz 7: Hotel Mosel Landhaus, Rheinland-Pfalz, 9,2
Platz 8: Hotel Am Ceresplatz, Rheinland-Pfalz, 9,1
Platz 9: Hotel Radisson Blu Köln, Nordrhein-Westfalen, 9,0
Platz 10: Welcome Hotel Rheinresidenz Wesel, Nordrhein-Westfalen, 9,0

Die besten Unterkünfte Deutschlands
Campingplatz: Family Camping Club, 8,7
Ferienpark: Eurostrand Leiwen, 9,1
Pension: Panorama, 9,3
Appartement: Haus Waldeck, 9,7
Bed & Breakfast: Zur Tulpe, 9,0
Landhaus: Zur Kupferkanne, 9,0
Ferienhaus: Hennesee, 9,6
Gasthof: Grevenstein, 8,5

Romantik Hotels & Restaurants: Umwandlung zur AG – 100 neue Aktienpakete zu je 2.500 Euro

(Frankfurt/Main, 08. Juni 2010) Expansion mit neuer, seriösen Firmierung: Die 205 Häuser in zehn Ländern zählende Marketingkooperation Romantik Hotels & Restaurants wurde nun in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die bisherige Gesellschaftsform GmbH & Co. KG sei bei potentiellen Hotelpartnern in Italien, Spanien, Frankreich und der Schweiz zu unbekannt, heißt es als Begründung. Der Vorstandsvorsitzende Roland Zadra will mit der „Romantik AG“ die Expansion in den europäischen Nachbarländern entscheidend voran treiben.

„Die Kommunikation mit potentiellen Mitgliedern und Geschäftspartnern in Europa hat gezeigt, dass eine international anerkannte, für Seriosität, Transparenz und Stabilität stehende Gesellschaftsform für die Kooperation von Vorteil ist“, so Zadra. In den 38 Jahren ihres Bestehens hat sich Romantik Hotels & Restaurants strategisch den Anforderungen des internationalen Hotelgeschäftes angepasst. Der Grundstein wurde Anfang der 70er Jahre von damals acht Privathoteliers als Gegenpol zu den Großbetrieben der Kettenhotellerie gelegt. Im Laufe der Jahre wurde daraus die Romantik Hotels & Restaurants GmbH & Co. KG als Marketingplattform für eine anspruchsvolle, mittelständische Hotellerie.

Im Rahmen der Internationalen Gesellschafter-Versammlung am 27. April 2009 in Wiesbaden fassten die Romantik Hoteliers als Gesellschafter der Kommanditgesellschaft den Entschluss, sich zukünftig in einer nicht börsennotierten Aktiengesellschaft zu organisieren. Innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters wurden die formalen Vorschriften erfüllt und die Umwandlung durch Formwechsel am 26. Mai 2010 beurkundet.

Aktionäre können natürliche Personen, Personen-Gesellschaften oder juristische Personen werden, die einen Hotel- bzw. Gastronomiebetrieb besitzen, führen, betreiben oder daran beteiligt sind. Vergeben werden Namensaktien in einem Aktienpaket zu je 2.500 Euro. Bei der Satzung wurde bereits berücksichtigt, dass bis zu 100 neue Aktienpakete ausgegeben werden können. Das derzeitige Grundkapital beläuft sich auf 490.000 Euro.

Als Vorstandsmitglieder wurden der bisherige Präsident Roland Zadra und die Geschäftsführerin Inge Struckmeier bestimmt. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Mitgliedern, die durch die Hauptversammlung gewählt wurden. Zum Vorsitzenden des ersten Aufsichtsrates wurde der Salzburger Rechtsanwalt Florian Kreibich und der Hotelier Achim Kniese aus Bad Hersfeld als Stellvertretender Vorsitzender bestellt. Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates kommen aus der Schweiz, aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Italien.

Unverändert geblieben ist der Unternehmensgegenstand, der sich auf die Förderung von mittelständisch, historisch geprägten und persönlich geführten Hotel- und Gastronomieunternehmen sowie die internationale Vermarktung der Marke konzentriert. Beibehalten wird in der neuen Gesellschaft auch die Einflussmöglichkeit der Romantik Hoteliers. „Die Umwandlung der Personen- in eine Kapitalgesellschaft lässt das für Romantik so bezeichnende demokratische Grundprinzip unangetastet“, unterstreicht Vorstand Inge Struckmeier. „Im Rahmen der Hauptversammlung können die Aktionäre durch Ausübung ihres Stimmrechts bei wesentlichen Punkten wie etwa der Verwendung des Bilanzgewinnes, der Besetzung des Aufsichtsrates sowie der Anhebung der Marketing- und Verwaltungsumlage mitentscheiden“.

„Die Aktiengesellschaft überzeugt mit ihrer über ihre drei Organe durchgesetzten strikten Teilung der Verantwortung. Aufgrund ihrer Unabhängigkeit stellt sie die Verlässlichkeit und Kontinuität in der Geschäftspolitik sicher. Sie erweckt Vertrauen und trägt so zu einem guten Unternehmensimage bei“, schildert Vorstandsvorsitzender Roland Zadra die Vorzüge. Sein Fazit: „ Aus unserer Sicht bietet die Aktiengesellschaft daher die ideale Voraussetzung für unsere ambitionierten internationalen Expansionspläne“.

aqualux Wellness- und Tagungshotel: Norovirus löste Epidemie aus

(Bad Salzschlirf, 08. Juni 2010) Die Ursache für die Massenerkrankung am vergangenen Wochenende im aqualux Wellness- und Tagungshotel wurde gefunden. Erste Untersuchungsergebnisse von Laborproben zeigten, dass sechs von rund 30 am Freitagabend in Krankenhäuser in Fulda und um Umgebung eingelieferten Hotelgäste unter dem Norovirus litten. Dies teilt der Direktor Karl H. Schneider mit.

Das Fuldaer Kreisgesundheitsamt berichtete am Montagabend, das Norovirus sei bei sechs Hotelgästen in Stuhlproben nachgewiesen worden. Woran die übrigen Gäste erkrankten könne nicht mit Sicherheit bestimmt werde, erklärte der stellvertretende Amtsleiter Roland Stepan. “Wir gehen aber derzeit davon aus, dass auch sie an dem Norovirus erkrankt sind.” Das Virus sei möglicherweise über einen Gast oder über ein Lebensmittel ins Hotel gelangt und habe sich dann schnell verbreitet.

Klar scheint, dass Trinkwasser sowohl im Hotel als auch im Versorgungsnetz der Gemeinde keine Belastungen aufweist. Das hätten die Untersuchung der Wasseranalysen ergeben, berichtete Stepan. Um weitere Infektionen zu verhindern, hatte das Gesundheitsamt bereits am Samstag vorsorglich Hygienemaßnahmen angeordnet. Dazu zählt die umfassende Desinfektion von Küche, Fußböden, Sanitäreinrichtungen, Waschbecken und Türgriffen. Weitere Untersuchungsergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.

“Die Norovirus-Infektion ist zwar sehr unangenehm – zum Glück aber in den allermeisten Fällen ungefährlich”, erklärt Stepan. Nahezu alle der erkrankten Gäste sind wieder zu Hause.

Karl Schneider, Geschäftsführer des aqualux Hotel führte zum aktuellen Sachstand aus: „Jedes Hotel kann davon betroffen sein, da sich darin viele Menschen aufhalten. Wir gehen davon aus, dass das Virus von außen ins das Hotel kam. Von unseren Mitarbeitern ist niemand erkrankt. Präventionsmaßnahmen werden bei uns auch künftig einen noch größeren Raum einnehmen, um neue Fälle zu verhindern. Wir sind zurzeit in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt dabei alle Desinfektionsmaßnahmen zum Abschluss zu bringen um hoffentlich ab spätestens 10.Juni den Normalbetrieb aufzunehmen.”

Wyndham Hotel Group: Marke Tryp von Sol Meliá wechselt den Besitzer

(Parsippany/USA, 08. Juni 2010) Cash durch Verkauf einer Hotelmarke: Die Hotelmarke Tryp wurde von Sol Meliá Hotels & Resorts für rund 43 Millionen US-Dollar an Wyndham Worldwide, Parsippany/New Jersey, verkauft. Die bestehenden 91 Häuser mit rund 13.000 Zimmern werden im Rahmen einer Lizenzvereinbarung weiter von Sol Meliá geführt; auch die Eigentumsverhältnisse an den Hotelimmobilien bleiben unverändert. Die Marke soll in Tryp by Wyndham umbenannt werden. Der Deal bringt Sol Meliá, die weiterhin sieben Eigenmarke hält, Cash in die Kassen. Die Wyndham Hotel Group ergänzt damit das Portfolio der bestehen elf Hotelmarken (rund 7.100 Hotels mit 593.300 Zimmern in 65 Ländern). Sol Meliá gilt mit über 300 Häusern als größte Hotelkette in Spanien.

Mehrwertsteuer-Debatte: Niedrige Umsatzsteuer für Hotels bleibt bestehen

(Berlin, 07. Juni 2010) Aufatmen in der gesamten Hotellerie: Der erst zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuersatz auf Hotelübernachtungen wird trotz starker politischer Forderungen vorerst nicht wieder angehoben. Dies berichtet die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Onlineausgabe.

In der politischen Debatte um das heute vom Bundeskabinett beschlossenen Sparplänen war dies von der SPD vehement gefordert worden. In den vergangenen Tagen hatte sich auch FDP-Vertreter für eine Rücknahme der als Subvention verschrienen Steuersenkung ausgesprochen. Der Dehoga-Bundesverband, das Präsidium der Hoteldirektorenvereinigung und zahlreiche Hoteliers hatten sich vermehrt zu Wort gemeldet und die Investitionen und neu geschaffenen Arbeitsplätze infolge der Steuersenkung dargestellt.

Großeinsatz in Bad Salzschlirf: Wellnesshotel wegen Massenerkrankung evakuiert

(Bad Salzschlirf, 06. Juni 2010) Katastrophe: In einem nicht näher benannten Wellnesshotel im osthessischen Bad Salzschlirf kam es am Samstag zu einem Großeinsatz infolge einer Massenerkrankung. Einem dpa-Bericht zufolge kamen 30 Gäste mit Symptomen einer schweren Magen-Darm-Infektion in Krankenhäuser.

Weitere 24 Gäste wurden später nachgeliefert. Dir Ursache ist noch unklar. Doch offenbar rechneten die Rettungskräfte mit akuter Ansteckungsgefahr, da dem Bericht zufolge Sanitäter mit Schutzanzügen anrückten. Den meisten Patienten soll es wieder besser gehen.

Als Ursache kommen eine Verunreinigung des Trinkwassers oder die Hotelküche in Frage. Ob es sich um das Norovirus, Bakterien oder Gifte in Lebensmitteln handeln könnte, wird noch untersucht. Die Staatsanwaltschaft Fulda ermittelt angeblich bereits wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Das Hotel soll mit 200 Gäste ausgebucht gewesen sein. Fremde durften das Haus nicht mehr betreten. Nicht betroffene Hotelgäste sollen wegen Angst um ihre Gesundheit abgereist sein.

Der Name des als-Vier-Sterne-Hauses bezeichneten Hotels wurde in dem vielfach wieder gegebenen dpa-Bericht nicht genannt. Allerdings zeigt ein auf der Website des Hessischen Rundfunk wieder gegebenes Pressefoto vom Abtransport von Hotelgästen ein Hotelschild, auf dem der Name des Hauses deutlich abzulesen ist.

Hoteldirektorenvereinigung: Entlassungs- und Insolvenzwelle bei Wieder-Anhebung der Mehrwertsteuer befürchtet

(Bad Honnef, 05. Juni 2010) Die Debatte zur Wieder-Anhebung des Mehrwertsteuersatzes im Hotelgewerbe führt bei der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) zu ernsthafter Besorgnis. Grund: Zahlreiche Betriebe haben die freigewordenen Gelder bereits in Neueinstellungen, Renovierungen und Neuanschaffungen investiert. HDV-Präsident Alexander Aisenbrey fordert die Bundesregierung vor der Klausur am Wochenende zur Einhaltung von Verträgen und zur Gewährung von Planungssicherheit auf.

Die zu Jahresbeginn in Kraft getretene Absenkung der Mehrwertsteuer für Hoteliers zeigte schnell ihre positive Wirkung. Laut einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA gab jedes dritte Haus die Steuererleichterung direkt an den Gast weiter und senkte die Übernachtungspreise um durchschnittlich 6,5 Prozent. „Darüber hinaus haben viele Betriebe kräftig in Renovierungsmaßnahmen und Neuanschaffungen investiert, neues Personal eingestellt und zusätzliche Ausbildungsstellen geschafffen. All das ist geschehen, weil wir auf die Regierung und den bestehenden Koalitionsvertrag vertraut haben,“ erklärt HDV-Präsident Alexander Aisenbrey. „Doch bereits die Debatte über eine erneute Anhebung der Mehrwertsteuer sorgt für breite Verunsicherung innerhalb der Branche. Zahlreiche Angestellte fürchten um ihren Arbeitsplatz.“

Gerade ländliche Gegenden, in denen die Hotellerie imagebildend für die gesamte Region wirkt und zugleich den Kern der regionalen Wirtschaftskraft ausmacht, hätten massiv unter einer Kehrtwende zu leiden. „Die Planungen für 2010 sind bereits abgeschlossen, die Aufträge sind vergeben. Wer in dieser Situation plötzlich die Steuer um zwölf Prozentpunkte anhebt, bringt grade mutige und investitionsfreudige Hoteliers und ihre Mitarbeiter in ernsthafte Schwierigkeiten“, so Aisenbrey. Besonders prekär sei die Lage in grenznahen Gebieten, da z. B. in Frankreich (5,5 Prozent) und Österreich (10 Prozent) nach wie vor reduzierte Mehrwertsteuersätze gelten würden. „Ich warne eindringlich vor der erneuten Rückkehr zum unfairen Wettbewerb im Hotelgewerbe und fordere die Regierung dazu auf, den Koalitionsvertrag einzuhalten und für Planungssicherheit zu sorgen.

Hotelmarkt Dubai: Nun soll auch ein Gucci Hotel entstehen

(Dubai/VAE, 05. Juni 2010) Das nächste Fashion-branded Hotelkonzept: In Dubai soll bis Ende des Jahres das erste Gucci Hotel entstehen. Das Luxus-Boutiquehotel mit 87 Zimmern soll den Start einer ganzen Reihe von Neubauten sein: In den nächsten 15 Jahren sollen 40 Gucci Hotels im Nahen Osten, Ostasien und Südamerika entstehen. Dies berichtet der Wirtschaftsdienst arabianbusiness.com.

Elisabetta Gucci Hotels & Resorts - in Dubai entsteht das erste Fashion-branded Hotel nach den legendären Entwürfen von Modezar Paolo Gucci

Elisabetta Gucci Hotels & Resorts - in Dubai entsteht das erste Fashion-branded Hotel nach den legendären Entwürfen von Modezar Paolo Gucci

Elisabetta Gucci, Tochter des italienischen Modedesigners Paolo Gucci, treibt die Hotelprojekte zusammen mit dem aus Abu Dhabi stammenden Immobilienentwickler Baitek International Real Estate voran. Die durchschnittlichen Investitionen je Boutiquehotel sollen rund zwölf Millionen US-Dollar betragen. Eine Übernachtung im Gucci Hotel Dubai soll ab 408 US-Dollar zu haben sein. Für die Expansionspläne überlegt man dem Bericht zufolge, auch bestehende Hotels beispielsweise in Russland und Osteuropa umzubauen.

Sogenannte Fashion-branded Hotels sind in der modernen Hotelentwicklung im Trend. Bislang gibt es Konzepte von Versace, Missoni (Rezidor Hotel Group) und Armani (Armani Group/Emaar Properties).

Start für HOTELIER TV: Sendung Nr. 2 aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Jetzt ansehen auf www.hotelier-tv.com

In eigener Sache
Aus dem Hotel Atlantic Kempinski Hamburg meldet sich HOTELIER TV mit seiner zweiten Pilotsendung. Sehen Sie nun unter www.hotelier-tv.com:

  • Überzeugend: General Manager Peter Pusnik (Hotel Atlantic Kempinski Hamburg) über Topauslastung bei großem Umbau
  • Brisant: Fachjournalist Carsten Hennig zur Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen, die auf der Kippe steht
  • Charmant: Hotelière Sabrina Nickel über den Alltag mit dem Hotelgast (Folge Nr. 1: Engelchen & Teufelchen)

Hotelier TV - Pilotsendung Nr. 2 vom 04.06.2010 - Moderatorin
Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist ab Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entreprenuers group (mpeg). Macher ist der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von hotelier.com ist. Weitere Infos: www.hoteliertv.net

Mehrwertsteuer-Debatte: Fortbestand der Steuersenkung für Hotelübernachtungen auf der Kippe

(Berlin, 03. Juni 2010) Nervosität in der Hotellerie: Bei der Klausurtagung der Bundesregierung am Wochenende könnte es auch um den Fortbestand der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen gehen. Ob der zum Jahresanfang auf sieben Prozent reduzierte Steuersatz die Sparbemühungen übersteht, ist fraglich. Politische Warnungen gab es zuletzt mehrfach. Nun appellierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer: „Die Mehrwertsteuersenkung gibt insbesondere den vielen mittelständischen Beherbergungsbetrieben wieder Luft zum Atmen und dringend benötigte Spielräume für Investitionen. Dieses zarte Pflänzchen Aufschwung darf jetzt nicht kaputt gemacht werden. Die Hoteliers brauchen Planungssicherheit.“

Der Fortbestand der gesenkten Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen steht auf dem Prüfstand - hoffentlich übersteht diese sehr wichtige Maßnahme die Sparüberlegungen der Bundesregierung

Der Fortbestand der gesenkten Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen steht auf dem Prüfstand - hoffentlich übersteht diese sehr wichtige Maßnahme die Sparüberlegungen der Bundesregierung

Nach einer aktuellen Umfrage des Verbandes profitieren von der Mehrwertsteuersenkung Gäste, Mitarbeiter, Handwerker und Zulieferer. Auf die Frage des Dehoga-Bundesverbandes, wofür die Unternehmer die Entlastung verwenden, antworteten bis Ende Mai über 3.800 Gastbetriebe. Fünf Monate nach Inkrafttreten der neuen Regelung beträgt das von diesen Betrieben bezifferte Investitionsvolumen insgesamt 682,5 Millionen Euro. Jedes dritte Haus (32,6%) senkt die Preise um durchschnittlich 6,5 Prozent. Laut Angaben der Unternehmen schaffen diese Betriebe zusammen 5.495 zusätzliche Arbeitsplätze – 2.049 Vollzeit-Mitarbeiter, 1.714 Teilzeit-Mitarbeiter und 1.732 Azubistellen. Über mehr Mitarbeiter, höhere Löhne und noch mehr Schulungen wird kräftig in die Servicequalität investiert. „Die Branche hält Wort“, sagte Fischer.

Die zum Teil unverständliche Mehrwertbesteuerung ist ein Dauerthema im Gastgewerbe und der Foodservice-Branche. „Niemand versteht, warum die Tütensuppe beim Discounter mit sieben Prozent begünstigt wird, während für die frisch zubereitete und servierte Spargelcremesuppe in einem Restaurant satte 19 Prozent fällig werden“, machte Fischer deutlich. „Während Hundefutter mit sieben Prozent steuerlich gefördert wird, schlägt der Fiskus beim Essen für unsere Kinder voll zu und verlangt bei der Schulverpflegung 19 Prozent Mehrwertsteuer.“ Es sei auch eine Frage der Ess- und Genusskultur, für die steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie einzutreten. „Es ist widersinnig, die industrielle Lebensmittelproduktion und das Essen im Gehen mit sieben Prozent zu besteuern, während für die von Hand zubereiteten Speisen in einem Restaurant oder Biergarten 19 Prozent gelten“, sagte Fischer.

Gastwirte und Hoteliers leiden unter Krise und dem Wetter
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat das Gastgewerbe in Deutschland schwer getroffen. Mit Ausnahme der Wintersportregionen haben bundesweit Hotels und Restaurants au-ßerdem unter dem harten und schneereichen Winter gelitten. Mehr als jeder zweite Gastronom (54,8 Prozent) und Hotelier (56,4 Prozent) setzte in der kalten Jahreszeit weniger um als im Vorjahreszeitraum. Das ist das Ergebnis des aktuellen Branchenberichts des Dehoga-Bundesverbandes, der in Berlin vorgestellt wurde.

Trotz einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist die Ertrags-situation der Betriebe weiterhin sehr kritisch: 58,7 Prozent der Hoteliers haben von Oktober 2009 bis März 2010 geringere Erträge als im Winter 2008/09 erwirtschaftet (Vorjahr: 64,6%). Bei den Gastronomen beklagen fast zwei Drittel (61,9%) einen Ertragsrückgang (Vorjahr: 69,3%). „Bürger wie Unternehmen traten angesichts der dramatischen Entwicklungen 2009 auf die Sparbremse. Das bekamen Gastronomen und Hoteliers voll zu spüren“, sagte Verbandschef Fischer.

Auch das laufende Jahr sei schwierig. „Der konjunkturelle Aufschwung kommt nur langsam voran“, sagte Fischer. „Zwar hat sich die Stimmung in der Hotellerie auch dank der Mehrwertsteuersenkung etwas aufgehellt, doch von einer wirklichen Trendwende sind wir noch weit entfernt. Der Weg aus der Krise ist schwer.“ Für das Gesamtjahr rechnet der Verband bestenfalls mit einer Stagnation auf sehr niedrigem Niveau.

Das Ergebnis der Dehoga-Konjunkturumfrage unterstreicht die Angaben des Statistischen Bundesamtes. Danach musste das Gastgewerbe im ersten Quartal 2010 erneut Umsatzeinbußen verkraften. Im Gegensatz zur übrigen deutschen Wirtschaft, die von Januar bis März überraschend um 0,2 Prozent gewachsen ist, setzten Hotels, Restaurants und Caterer im Vergleich zum bereits niedrigen Vorjahresergebnis nominal 1,1 Prozent weniger um (real -3,6 Prozent).

Kaltes Frühjahr verhagelt Open-Air-Geschäft
Die aktuelle Situation in der Gastronomie hat sich noch verschärft. „Das kalte und nasse Frühjahr verhagelte uns das Open-Air-Geschäft“, berichtete Hotelier Fischer. Wie eine Blitzumfrage des führenden Branchenverbandes ergab, setzten 87,1 Prozent der Unternehmer in den Frühjahrswochen 2010 weniger unter freiem Himmel um als im gleichen Zeitraum im Krisenjahr 2009. Knapp jeder vierte Gastronom machte fast gar keinen Umsatz: Bei 23,1 Prozent lag der Rückgang zwischen 80 und 100 Prozent. 15,4 Prozent berichten von um 60 bis 80 Prozent gefallenen Umsätzen, ebenso viele mussten Einbußen in Höhe von 40 bis 60 Prozent verkraften. 28,2 Prozent haben Umsatzverluste zwischen 20 und 40 Prozent gemeldet.

„Bei winterlichen Temperaturen blieben viele Außenterrassen und Biergärten an den Wochenenden und den traditionell umsatzstarken Feiertagen wie Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten leer“, erklärte Fischer. Für die Betriebe sei das „eine Katastrophe.“ Denn sie seien auf gute Umsätze im Frühjahr existenziell angewiesen. „Umsatzverluste in den Monaten April und Mai können im Laufe des Sommers praktisch nicht aufgeholt werden“, so Fischer. „Die Gäste weichen auch nicht unbedingt auf die Innenräume von Kneipen und Restaurants aus, sondern kommen einfach gar nicht.“

Umso wichtiger sei es, dass die Politik die Öffnungszeiten der Freiluftgastronomie endlich an die Bedürfnisse der Gäste anpasse. „Hier brauchen wir dringend Rechtssicherheit“, forderte Fischer. „Damit unsere Unternehmer die Chance bekommen, an den wenigen lauen Sommerabenden ihre Gäste bis 24 Uhr zu verwöhnen, mehr Umsatz zu machen – und so etwas von den Verlusten aufzuholen“, so Fischer.

Der Dehoga-Branchenbericht „Winter 2009/10 – Ausblick Sommer 2010“ steht unter www.dehoga.de kostenfrei zum Download zur Verfügung.

50. Jubiläum der The Rezidor Hotel Group: Erstes SAS-Hotel wurde 1960 in Kopenhagen eröffnet

(Brüssel, 02. Juni 2010) Stolz feiert die Rezidor Hotel Group ihren 50. Geburtstag: Am 1. Juli 1960 eröffnete das erste Hotel des Unternehmens – das SAS Royal Hotel in Kopenhagen – seine Türen und markierte damit die Geburtsstunde von Rezidor. Heute verfügt die Hotelgruppe über fünf unterschiedliche Marken und mehr als 400 in Betrieb oder in der Entwicklung befindende Hotels (86.300 Zimmer) in 62 Ländern in Europa, im Nahen Osten sowie in Afrika. Rezidor ist eines der am schnellsten expandierenden Hotelunternehmen weltweit. “Von einer kleinen skandinavischen Gruppe und einem ‘new kid on the block’ hat sich Rezidor zu einem renommierten internationalen Player entwickelt. Wir schauen auf eine Erfolgsgeschichte zurück und blicken in eine interessante Zukunft – in Richtung eines weiteren profitablen Wachstums, vor allem in jungen und aufstrebenden Märkten”, sagte Kurt Ritter, President & CEO von Rezidor.

Rezidor - Royal Hotel Room

Rezidor - Royal Hotel Room

Das erste Designer-Hotel der Welt
Das SAS Royal Hotel, Copenhagen (heute: Radisson Blu Royal Hotel, Copenhagen, 260 Zimmer) war das erste Designer-Hotel der Welt: Der legendäre Architekt Arne Jacobsen (1902-1971) kreierte im Auftrag von SAS das einzigartige skandinavische Hoteldesign. Aufgrund der Einführung einer neuen Flugstrecke zwischen den USA und Skandinavien verfolgte die Airline das Ziel, an bester Lage und in unmittelbarer Nähe zum Tivoli Garten sowie zum Hauptbahnhof einen Komplex mit einem Luxus-Hotel, einem Reisebüro sowie einem Passagier-Terminal zu errichten. Hinter der schlanken und eleganten Fassade schuf Arne Jacobsen zur damaligen Zeit ein Musterbeispiel futuristischen dänischen Designs: Viele seiner berühmten Möbelstücke wurden eigens für das SAS Royal Hotel designt – seine Egg und Swan Chairs, die für den Stil des Gebäudes typisch sind, entwickelten sich weltweit zu wahren Sammelobjekten. Zimmer 606 blieb bis heute unverändert und sieht noch immer gleich aus, wie es damals von Arne Jacobsen entworfen wurde – es ist eines der am meist fotografierten Hotelzimmer der Welt und deshalb sofort wieder erkennbar.

Das Hotel ist nicht nur eine Design-Ikone, sondern auch eine Familienangelegenheit: sein erster und bekannte General Manager war der Schweizer Hotelier Alberto Kappenberger, der zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern während mehr als 20 Jahren in einer Suite auf der 20. Etage lebte. Sein Sohn, Roy Al Kappenberger, der im Gebäude aufwuchs und bereits mit vier Jahren operativ mithalf, leitet heute die Geschicke des Hotels – er kennt damit natürlich Herz und Seele des Betriebs.

Seinem Vater ist das italienische Gourmet-Restaurant “Alberto K” auf der 20. Etage gewidmet, das ebenfalls im ursprünglichen Jacobsen Design gestaltet ist. Noch immer speisen die Gäste  dort mit dem Besteck, das bereits bei der Eröffnung eingesetzt wurde.

Arne Jacobsen

Arne Jacobsen

Eines der am schnellsten wachsenden Hotelunternehmen der Welt
Das SAS Royal Hotel, Kopenhagen war der Schlüssel zum Erfolg der Rezidor Group – (anfänglich als SAS Catering & Hotels danach als SAS International Hotels (SIH) bekannt). Von Anfang an lag der Fokus auf Wachstum, und das erste Hotel außerhalb Skandinaviens eröffnete 1980 in Kuwait. 1994 unterschrieb SIH eine Master Franchise Vereinbarung mit Carlson Hospitality Worldwide und gründete damit das erste und einzig erfolgreiche Co-Branding-Modell seiner Art: Radisson SAS. 1999 entstand das erste Hotel in Afrika, und im Jahr 2000 setzte die Gruppe mit 100 bestehenden oder sich in Planung befindenden Hotels einen Meilenstein in der Geschichte von Rezidor.

2002 unterschrieb Rezidor SAS Hospitality eine weitere strategische Vereinbarung mit Carlson und wurde Carlsons Franchisenehmer für die Marken Radisson SAS, Country Inn, Park Inn und Regent in Europa, im Nahen Osten sowie in Afrika. Die fünfte Marke der Hotelgruppe entstand 2005, als Rezidor einen weltweiten Lizenzvertrag mit dem italienischen Modehaus Missoni für Hotel Missoni unterzeichnete.

Als SAS 2006 sein Hotelbusiness verkaufte, wurde Rezidor an der Stockholmer Börse gelistet und erhielt einen neuen Namen: The Rezidor Hotel Group. Carlson ist aktuell Rezidors größter Aktionär (50,1%). Wachstum ist noch immer Rezidors Antrieb: im September 2007 umfasste das Portfolio 300 in Betrieb oder in der Entwicklung befindende Hotels, 2010 sind es bereits 400. Die wichtigsten Märkte für die künftige Geschäftsentwicklung sind die aufstrebenden Märkte Russland/GUS und Afrika, wo Rezidor zu den führenden internationalen Hotelbetreibern gehört und ein imposantes Portfolio von 60 Hotels mit über 14’400 Zimmern (Russland/GUS) sowie rund 30 Hotels mit über 6.100 Zimmern (Afrika) führt.

Kurt Ritter

Kurt Ritter

Weltweit dienstältester Vorstandsvorsitzender der Hotellerie
Der Mann hinter der Erfolgsstory von Rezidor ist Kurt Ritter, der das Unternehmen seit 1989 führt – kein President & CEO in der Hotellerie kann auf eine längere Geschichte zurückblicken. Kurt Ritter wurde 1947 in der Schweiz geboren und verbrachte seine Kindheit im Hotel seiner Eltern. Der Absolvent der prestigeträchtigen “Ecole Hôtelière de Lausanne” startete seine Karriere bei Rezidor 1976 als General Manager des SAS Luleå Hotel in Schweden und agierte auch in Kuwait und Singapur in derselben Rolle, bevor er zum President & CEO ernannt wurde.

Kurt Ritter ist ein Visionär und wahrer Gentlemen. Er verkörpert Rezidors Vision und Mission “Yes I Can!” und ist davon überzeugt, dass der Erfolg eines Unternehmens von dessen Mitarbeitern abhängig ist. Er wird in der Hotellerie- und Tourismusbranche für sein

Engagement hinsichtlich aufrichtiger Gastfreundschaft, seine geradlinige Vorgehensweise und seine charismatische und dynamische Persönlichkeit sehr geschätzt. Für seine ausserordentlichen Verdienste erhielt er zwei Ehrendoktorwürden und diverse Auszeichnungen wie den “Corporate Hotelier of the World”, den “International Hotel Investment Forum Lifetime Achievement Award” und den “MKG Lifetime Achievement Award”.

Start für HOTELIER TV

Das neue Onlinefernsehen für das Hotelmanagement geht live mit einer ersten Pilotsendung auf www.hotelier.com

(Hamburg, 01. Juni 2010) Beginn einer neuer Ära im Fachjournalismus: Mit HOTELIER TV startet nun das professionelle Branchenfernsehen für Hotelmanager. Der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig bringt die erste Pilotsendung bei www.hotelier.com heraus. Nach mehreren Testbeiträgen soll HOTELIER TV künftig monatlich über das aktuelle Geschehen und aus dem Hintergrund der wunderbaren Welt der Hotellerie berichten.

Carsten Hennig startet HOTELIER TV

Carsten Hennig startet HOTELIER TV

„Auch in der Business-to-Business-Kommunikation ist das Zeitalter der Bewegtbild-Informationen angebrochen“, so Carsten Hennig. HOTELIER TV soll die klassische Print- und Onlineinformationen der etablierten Medienanbieter ergänzen und vor allem Hoteliers zu Wort kommen lassen: General Manager, charismatische Privathoteliers, aber auch Nachwuchskräfte und Auszubildende.

„Die redaktionelle Auswahl und Aufbereitung der Themen erfolgt unabhängig und nach anerkannten journalistischen Kriterien“, berichtet Hennig. Die technische Produktion von HOTELIER TV wird von dem Hamburger Partnerunternehmen aspirer media übernommen.

Über HOTELIER TV: Das neue Branchenfernsehen für Hotelmanagement ist ab Juni 2010 frei empfangbar unter www.hotelier.com. Produzent ist die in Hamburg ansässige medienunternehmung – media & publishing entreprenuers group (mpeg). Macher ist der bekannte Fachjournalist Carsten Hennig, der auch Chefredakteur von hotelier.com ist. Mehr: www.medienunternehmung.de