Monatsarchiv: April 2010

Aschewolke: Flugverbot bis Dienstag 14h verlängert – Lufthansa startet dennoch

(Berlin, 19. April 2010) Obwohl die Ergebnisse der Testflüge noch nicht vorliegen, sollen in Kürze die ersten Passagiermaschinen wieder starten. Die Lufthansa hat noch heute Abend mit einzelnen Ausnahmen alle Langstreckenflüge sowie einige innereuropäische und innerdeutsche Flüge gestartet. Möglich macht diese eine Ausnahmeregelung für sog. Sichtflüge. Unterdessen sprach die Deutsche Flugsicherung (DFS) eine Verlängerung des Flugverbots bis Dienstag, 14 Uhr aus.

Der sog. untere Luftraum in Deutschland ist weiterhin für (die üblichen) Instrumentenflüge geschlossen. Dies gilt laut DFS auch für den norddeutschen Teil des oberen Luftraums, und zwar bis voraussichtlich Dienstag, 8 Uhr. Ausnahmen sind allerdings möglich: Starts und Landungen unter Sichtflugbedingungen seien auch in der Nacht möglich, sofern das Wetter dies zulässt und dem keine Nachtflugbeschränkungen entgegenstünden.

Die Lufthansa will am Dienstag einzelne innerdeutsche Flüge durchführen. Im Laufe des morgigen Tages soll der Flugplan sukzessive erweitert werden, teilte LH auf seiner Webseite mit.

Air Berlin hat bereits heute Nachmittag erste Flüge wieder aufgenommen.

In ganz Westeuropa sollen die Flugverbote nun gelockert werden. So ist zum Beispiel der Luftraum über der Schweiz laut Medienberichten ab Dienstag, 8 Uhr wieder offen.

Die TUI sagte Berichten zufolge alle Flugreisen bis Dienstag, 24 Uhr ab. Weiterhin läuft die Urlauberrückhol-Aktion.

Steigenberger Hotels AG: NH-Manager Arco Buijs neuer Vorstandschef

(Frankfurt/Main, 19. April 2010) Von einem Regionalposten bei NH an die Spitze von Steigenberger. Arco Buijs (45) ist der neue Vorstandsprecher der traditionellen Hotelkette. Er steht nun nehmen dem bisherigen Finanzvorstand Matthias Heck an der Spitze der 77 Häuser umfassenden Steigenberger Hotels AG. Anfang Januar war Vorstandschef André Witschi überraschend ausgeschieden; offenbar hatte die Chemie mit dem neuen Eigentümer, dem ägyptischen Reiseunternehmer Hamed El Chiaty (Travo Group) nicht gestimmt. Buijs war zuletzt sechs Jahre lang Chef der NH Hotels in Benelux, Frankreich, Großbritannien und Afrika (58 Häuser mit 11.900 Zimmern).

Arco Buijs

Arco Buijs

Der Aufsichtsrat gibt dem neuen Spitzenmann (natürlich) Vorschusslorbeeren: „Arco Buijs wird mit seiner langjährigen Managementerfahrung in der internationalen Top-Hotellerie die Expansion und den Ausbau der Gesellschaft verstärken und Steigenberger für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft rüsten“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Corsten.

Der gebürtige Niederländer Arco Buijs begann nach seiner Ausbildung an einer Hotelfachschule in der Schweiz, die er mit einem Diplom in Hotel Management abschloss, seine Karriere bei Hilton. Es folgten Stationen bei Dorint und Maritim, bevor Buijs 1995 in die Dienste von Radisson SAS Hotels & Resorts trat. Dort verantwortete er Hotels der Gruppe in Italien und Großbritannien. 2001 erfolgte der Wechsel zur spanischen Hotelgruppe NH und leitete zunächst als General Manager das NH Hotel Flughafen Genf, bevor er 2003 Geschäftsbereichsleiter für die Schweiz, Österreich und Osteuropa wurde.

Bei Steigenberger bildet Buijs gemeinsam mit Finanzvorstand Matthias Heck das neue Führungsduo und zeichnet unter anderem für die wesentlichen Bereiche Operations, Entwicklung und Sales & Marketing verantwortlich. Matthias Heck steht unter anderem den Bereichen Finanzen und Rechnungswesen sowie Controlling und Berichtswesen vor und ist darüber hinaus als Arbeitsdirektor für Human Resources zuständig.

Die Hotelgesellschaft Steigenberger war rund 80 Jahre im Eigentum der Familie Steigenberger. Seit September 2009 hat die Hotelgesellschaft mit dem ägyptischen Touristikunternehmer Hamed El Chiaty, Eigentümer der Travco Group, einen neuen Hauptaktionär. Travco Group ist das größte Touristikunternehmen in Ägypten und führend im Nahen Osten. Zur Travco Group zählen unter anderem 50 Hotels der Marken Jaz, Iberotel und Sol y Mar, 22 Nil-Kreuzfahrtschiffe der Marken Travcotel und Iberotel sowie ein komplettes touristisches Dienstleistungsangebot.

HOTELPRESSESCHAU vom 19. April 2010 – Aschewolke stürzt Europa ins Chaos: Über 100.000 TUI-Urlauber gestrandet

(Berlin, 19. April 2010) Für die Touristik wird es existenziell: Die Flugausfälle infolge der Aschewolke sind enorm. TUI Travel hat bereits über 22 Millionen Euro mehr ausgeben müssen, um Reisende nach Hause zu holen. Täglich werden bis zu 6,8 Millionen Euro mehr, so eine Warnmeldung des börsennotierten Unternehmens. Über 100.000 TUI-Gäste müssen noch nach Hause gebracht werden. Allein von den Kanarischen Inseln werden in den nächsten Stunden rund 1.300 Gäste ausgeflogen. Nach jetzigem Stand werden die Maschinen in Rom landen. Von dort geht es mit Bussen weiter nach Deutschland. Die deutschen Flughäfen müssen nach vorläufigen Berechnungen des ihres Branchenverbandes ADV täglich Einnahmeverluste in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro verkraften. Die Flugkrise hat auch Auswirkungen auf internationale Kongresse, die nun ohne Teilnehmer aus Europa stattfinden müssen. Die für den 21. April vorgesehene Eröffnung des Armani Hotels im Burj Khalifa Dubai wird um sechs Tage verschoben.


+++ THEMA DES TAGES +++

ZDF heute: Wirtschaft erleidet Milliardenschaden
Der Vulkanstaub aus Island wird für die europäischen Volkswirtschaften richtig teuer. Der seit Freitag gesperrte Luftraum sorgt für massive Umsatzeinbußen. Experten rechnen alleine für Deutschland mit milliardenschweren Belastungen.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,8063839,00.html?utm_source=vor9&utm_campaign=9782e6ef3a-reise_vor9_de_vom_19_04_2010&utm_medium=email

Lesen Sie dazu auch:
Ad-Hoc-Mitteilung von TUI Travel
http://www.tui-group.com/de/presse/presseinformationen/archiv/2010/20100415_ad_hoc_vulkanausbruch
Hamburger Abendblatt: Die wichtigsten Fragen rund um die gestrichenen Flüge – Wer trägt die Kosten für Hotel, Mietwagen, Verspätungen?
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1462875/Wer-traegt-die-Kosten-fuer-Hotel-Mietwagen-Verspaetungen.html

+++ WIRTSCHAFT +++

Münchner Merkur: Mega-Messe stellt München auf die Probe
Ausgebuchte Hotels, volle Straßen, gut besuchte Bordelle: Die „Bauma“ versetzt die Stadt in den Ausnahmezustand. Doch wirtschaftlich profitiert München von der Baumaschinen-Schau enorm.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/mega-messe-stellt-muenchen-probe-721303.html

Rheinsiche Post: Airport Weeze – Warten geht weiter
In diesen Tagen haben Hoteliers und Mietwagenfirmen gut zu tun, das eigentliche Fluggeschäft aber ist zum Erliegen gekommen. Dass es heute wieder anläuft, scheint unwahrscheinlich.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/kevelaer/nachrichten/weeze/Airport-Warten-geht-weiter_aid_845862.html

Südkurier: Friedrichshafen – Millionen für schönere Hotels
Mehr als drei Millionen Euro hat die Hotellerie im Bereich Bodensee-Oberschwaben nach der Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent seit Januar in verschiedene hauseigene Projekte investiert. Diese Zahl nannte gestern der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands in der Region, Bernd Dahringer aus Ravensburg, bei einem Pressegespräch in der „Krone“ in Schnetzenhausen.
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Millionen-fuer-schoenere-Hotels;art372474,4252989

Sächsische Zeitung: Meissen – Hotel auf dem Burgberg kommt, aber später
Eine Investorengruppe hält weiter an ihren Plänen für ein Fünf-Sterne-Hotel im Kornhaus fest. Nächste Woche kommen die Geldgeber nach Meißen.
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2439710

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Gastgewerbe: Februar-Umsatz um -3,7% gesunken

(Wiesbaden, 19. April 2010) Noch mal schlechte Nachrichten: Keine Erhlung für Hotellerie und Gastronomie im Februar – der Umsatz im Gastgewerbe fiel nominal um -1,0 und real um -3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Im Vergleich zum Januar fiel der Umsatz nominal um -2,0 und real um -0,4 Prozent.

Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Februar 2010 mit +0,6 Prozent einen nominalen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat. Real, das heißt preisbereinigt, gingen die Umsätze um -4,2 Prozent zurück. In der Gastronomie wurden nominal -2,0 und real -3,3 Prozent weniger als im Februar 2009 umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen nominalen und realen Umsatzrückgang (nominal -0,5%, real -1,7%).

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal -1,4 und real -4,0 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die preisbereinigten (realen) Umsatzmesszahlen sind mit Hilfe von Preisindizes auf Basis 2005 = 100 und Gewichtungsstrukturen aus dem Jahr 2005 berechnet. Dies gilt für alle Zeitreihen rückwirkend bis Januar 1994. Der neue Gastgewerbepreisindex ist ab Berichtsmonat Januar 2005 netto, das heißt ohne Mehrwertsteuer, berechnet. Davor ist die Mehrwertsteuer im Gastgewerbepreisindex enthalten.

Aschewolke: Deutsche Flughäfen weiterhin gesperrt

UPDATE (Berlin, 19. April 2010) Sperre bis 20h: Die Deutsche Flugsicherung hat die Beschränkungen für deutschen Flugraum abermals verlängert. Die Ausfälle bedeuten täglich einen Verlust von rund 200 Millionen US-Dollar für die Fluggesellschaften, teilte IATA mit. Die Folgekosten für Reiseveranstalter, die ihre Urlauber nur unter Mühen und erheblichen Mehrkosten heimholen können, sind noch nicht zu beziffern.

Aschewolke - Verbreitung über Europa (Grafik: Volcanic Ash Advisory Centre/Met Office London)

Aschewolke - Verbreitung über Europa (Grafik: Volcanic Ash Advisory Centre/Met Office London)

Die Auswirkungen für die Touristik und Teile der Wirtschaft sind gravierend. Inwieweit deutsche Hotels von den Flugausfällen betroffen sind, war nicht klar. Doch dürften bei Business- und Konferenzhotels etliche Gäste fernbleiben. Aktuell ist die Nachfrage nach Videokonferenztechnik, wie sie auch einige Hotels anbieten, gestiegen.

Heute abend soll ein erstes deutsches Forschungsflugzeug aufsteigen, um die für Jetdüsen gefährlichen Aschepartikel aufzuspüren. Ein Test des Deutschen Wetterdienstes am Wochenende südlich von München hatte die Ascheteilchen nachgewiesen, wird berichtet. Bislang sind nur Computerberechnungen des britischen Volcanic Ash Advisory Centre über die Ausbreitung der vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull („Inselberggletscher“) stammenden Aschewolke, die bei Verbrennung von Lava auf Gletschereis entsteht, verfügbar. Allerdings konnten bei einem Forschungsflug am Sonntag über Großbritannien Aschepartikel nachgewiesen werden.

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert eine weitere Belastung des Luftraums über Deutschland mit Aschepartikeln. Bis heute früh soll fast ganz Deutschland – außer Teilen von Sachsen und Bayern – unter einer Aschewolke, die bis in sechs Kilometern Höhe hinauf reiche, liegen.

Am Sonntag durfte eine TUIfly-Maschine in Hannover mit 165 Urlaubern landen und weitere in Hamburg und Berlin starten. Rund 700 TUI-Gäste wurden von Mallorca nach Barcelona geflogen und dort – nach einer Übernachtung – per Bus in 20 Stunden nach Frankfurt/Main gebracht.

Rechtsfragen bei Stornierung von Pauschalreisen
Ein Rechtsanspruch auf kostenlose Stornierung der Pauschalreise besteht jedoch aufgrund der höheren Gewalt nicht. Die führenden Veranstalter, die im Branchenverband DRV engagiert sind, bemühen sich um kulante Regelungen, um die Auswirkungen für die Urlauber so gering wie möglich zu halten.

Chaos im Flugverkehr wird noch Tage anhalten
Der Vulkanausbruch in Island hat zu einer in diesem Umfang bisher noch nie dagewesenen Schließung deutscher Flughäfen geführt. Der Luftverkehr in weiten Teilen Europas und insbesondere in Deutschland ist nahezu zum Erliegen gekommen. Fluggäste warten auf ihre Flüge – viele sitzen im Ausland fest. Flugzeuge und Personal müssen erst wieder zu den planmäßigen Einsatzorten gelangen. Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass die umfassenden Schließungen zu länger anhaltenden Verzögerungen im Luftverkehr führen werden. “Es wird einige Tage brauchen, bis wieder zum regulären Flugbetrieb zurückgekehrt werden kann. Jetzt geht es um pragmatische Ausnahmen für eine Zeit größter Anspannung”, erläutert Ralph Beisel.

Interview mit TUIfly Pilot Jörn Mahringer zur Aschewolke aus Island
Die Aschewolke befindet sich auf einer Höhe von 6 bis 11 km. Warum kann man eigentlich nicht unter der Wolke fliegen?
Jörn Mahringer: „Die Luftdichte nimmt mit zunehmender Flughöhe ab. Auf einer geringeren Flughöhe von z.B. 4 bis 5 km ist der Luftwiderstand so enorm, dass die Treibstoffkapazität in den Tragflächen für die Durchführung eines Fluges nicht ausreicht. Überflüge in einer Höhe von ca. 12 km über Deutschland sind dagegen seit Freitagabend seitens der Deutschen Flugsicherung wieder erlaubt.“

Warum ist es so gefährlich durch eine Aschewolke zu fliegen?
Mahringer: „Eine Auswirkung ist der sogenannte ‚Sandstrahleffekt‘. Beim Auftreffen der Aschepartikel auf das Flugzeug wird dieses wie beim Sandstrahlen angeschliffen. Das kann dazu führen, dass die Cockpitscheiben ‚erblinden‘. Somit ist eine freie Sicht, die zu einer sicheren Landung notwendig ist, unmöglich. Als zweiter Effekt kann sich die Asche im Triebwerk absetzen, dort festbrennen und somit die Strömung verändern, was zum Ausfall des Triebwerks führen kann. Weiterhin kann die Asche die Messsonden zur Höhen- und Geschwindigkeitsermittlung verstopfen.

HOTELPRESSESCHAU vom 16. April 2010: Weltweit über 1,1 Millionen neue Hotelzimmer im Bau

(Landsberg/Lech, 16. April 2010) Hotelbau boomt unentwegt: Die tiefen Einschnitte im Hotelkrisenjahr 2009 beeindrucken Immobilieninvestoren offenbar nicht: Weiterhin nimmt die Zahl der neuen Hotelbauprojekte zu. Die internationale Baudatenbank tophotelprojects.com registriert per Saldo (Anzahl neuer Projekte abzüglich eröffneter Häuser) jedem Monat etliche neue Hotelprojekte: derzeit über 4.800 mit insgesamt 1,1 Millionen Gästezimmern. In Deutschland werden 338 neue Hotels mit 58.517 Gästezimmern entwickelt.


+++ THEMA DES TAGES +++

hotelier.com: Weltweit über 1,1 Millionen neue Hotelzimmer im Bau
Großartige Geschäftsaussichten für Hotelausstatter: Weltweit sind über 4.800 Hotelprojekte mit mehr als 1,1 Millionen Gästezimmern im Bau. Dies gibt die internationale Hotelprojekte-Datenbank tophotelprojects.com (Scheeßel bei Hamburg) bekannt. „Für versierte und international ausgerichtete Ausstetter und Zulieferer der Tophotellerie sind die Geschäftsaussichten günstig“, sagt Salesmanager Andreas Rohde. Die Zahl der Abonnenten der hochwertigen Projektdaten von tophotelprojects.com steigt steil an. Bislang gehören bekannte Unternehmen wie Assa Abloy, Kaldewei, Desso, Erco oder Amadeus zum Kundenkreis.
http://www.hotelier.com/index.php?id=25&L=1&tx_ttnews[tt_news]=8176&cHash=97450a4567


+++ WIRTSCHAFT +++

Handelsblatt: Mehrwertsteuer-Wirrwarr soll ein Ende haben – Einheitlicher Aufschlag gefordert
Als Konsumsteuer ist die Mehrwertsteuer nah dran am Alltagsleben. So schmückten denn gestern kleine Fähnchen mit dem Aufdruck „19 %“ die Canapés, die ein Caterer zur Pressekonferenz der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft angeliefert und aufgebaut hatte. Ein Aufkleber „7 %“ pappte auf dem Lunchpaket, das die Journalisten mitnehmen durften. Und auf der Straße mit Blick zum Kanzleramt stand ein Esel, bei dessen Verkauf 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, neben einem Maulesel, bei dem es nur sieben Prozent sind.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/einheitlicher-aufschlag-gefordert-mehrwertsteuer-wirrwarr-soll-ein-ende-haben;2562923
 
Sächsische Zeitung: Streit und Intrigen um das British Hotel
Ferienresidenz Richtfest. Ärger gab es auch schon beim einstigen Bau 1711.
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2439671

Süddeutsche Zeitung: Fehlender Balkon ist nur ein kleiner Reisemangel
Fehlt einem Hotelzimmer der mitgebuchte Balkon, darf ein Pauschalurlauber nicht einfach ausziehen und sich ein anderes Hotel suchen. Das Fehlen des Balkons rechtfertige lediglich eine Minderung des Reisepreises um 20 Prozent.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/973621

Omnibus Revue: Choice Hotels 2009: weniger Umsatz, mehr Partner
Choice Hotels Jahresergebnis 2009: Umsatz in Deutschland und Zentraleuropa um über fünf Prozent gesunken – 30 Neuzugänge in ganz Europa.
http://www.omnibusrevue.de/choice-hotels-2009-weniger-umsatz-mehr-partner-936003.html

NDR: Schleswig-Holstein – Hotels wollen bis zu 60 Millionen Euro investieren
Die Mehrwertsteuer für Übernachtungen ist gesenkt und das scheint die Investitionsbereitschaft der Hoteliers in Schleswig-Holstein zu beflügeln. Nach einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes Schleswig-Holstein (Dehoga) will die Mehrheit der Mitgliedsbetriebe den neuen finanziellen Spielraum nutzen und ihre Häuser renovieren.
http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/dehoga100.html


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Vorgeschmack auf Griechenland: Aldemar Hotels & SPA startet „Aldemar Sani Gourmet Touring“ für Touristiker

(Frankfurt/Main, 16. April 2010) Moussaka für die deutsche Reiseindustrie: Mit „Aldemar Sani Gourmet Touring“ startet Anfang Mai eine bislang einzigartige Promotiontour für Griechenland. In acht Städten werden über 240 Reisebüros und Tourismuspartner bekocht. Ein professioneller Küchenchef aus Griechenland leitet die „Brigade“ an und bereitet den ausgewählten Teilnehmern einen Vorgeschmack auf einen Traumsommer in Hellas. Aldemar Hotels & SPA und Sani Resort laden zur den außergewöhnlichen Kochevents ein. Weitere Partner sind das Griechische Ministerium für Tourismus, Air Berlin, Minoan Lines, Attika Reisen, holiday autos und Europäische Reiseversicherung.

Aldemar Hotels & SPA startet „Aldemar Sani Gourmet Touring“ für Touristiker
„Liebe geht durch den Magen – und mit ausgewählten kulinarischen Spezialitäten können wir die klassischen Schönheiten Griechenlands sympathisch präsentieren“, fasst Christos Tassakos zusammen. Der Sales Director Central Europe der Aldemar Hotels & SPA ist Spiritus Rector des „Aldemar Sani Gourmet Touring“.

Die Termine:
03. Mai – Hamburg
04. Mai – Berlin
05. Mai – Köln
06. Mai – Frankfurt/Main
07. Mai – Stuttgart
10. Mai – Zürich
11. Mai – München
12. Mai – Wien

Die Kochevents sind geschlossene Veranstaltungen. Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Mit dem „Aldemar Sani Gourmet Touring“ wird die Vertriebs- und Marketingarbeit von Aldemar Hotels & SPA in Westeuropa ausgebaut. Für Organisation und Durchführung ist die deutsch-griechische Marketingagentur Simeion, Düsseldorf, beauftragt. „Durch die Unterstützung des Griechischen Ministeriums für Tourismus gewinnt die Eventreihe eine hohe Bedeutung im Griechenland-Reisemarketing“, so Tassakos.

Über Aldemar Hotels: Die 1977 gegründete Hotelgruppe ist einer der größten in der Tophotellerie Griechenlands. Die acht First-Class- und Luxushotels (insgesamt rund 5.500 Gästebetten) auf Kreta, Rhodos und den Westpeloponnes gehören zu den besten Hotels und Resorts und wurden vielfach ausgezeichnet. Die Aldemar Group beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Fester Bestandteil der Unternehmensstrategie ist seit zehn Jahren das Nachhaltigkeitsprogramm „Mare Verde“. Gründer, Präsident und Geschäftsführer ist Dr. Nikolaos S. Angelopoulos.

Carlson Hospitality/Rezidor Hotel Group: Regent Hotels an taiwanesische Hotelkette Formosa verkauft

(Brüssel, 16. April 2010) Regent hat einen neuen Besitzer: Die führende taiwanesische Hotelkette Formosa International Hotels Corp. (FIHC) hat sämtliche Markenrechte, Lizenzen und Betreiberverträge von Carlson Hospitality und der Rezidor Hotel Group übernommen. Dies teilte Rezidor in Brüssel mit. Über dem genauen Kaufpreis wurde keine Angabe gemacht. Rezidor erhielt für seine Anteile 9,5 Millionen Euro. Die Übernahme soll im Mai angeschlossen werden.

Regent Hotel Berlin: Im Profi-Hoteltest nur ein “Befriedigend”

Regent Hotel Berlin: Im Profi-Hoteltest nur ein “Befriedigend”

Die 1970 gegründete und derzeit sechs Häuser zählende Regent-Kette soll nach Willen des neuen Eigentümers in internationale Metropolen wie Hongkong, Tokio, Shanghai, New York City, London, Paris und Sydney zurückkehren. An den laufenden Entwicklungen in Abu Dhabi, Bali, Bangkok, Doha, Dubrovnik, Gurgaon, Kuala Lumpuir, Maldediven, Phuket und Pueort Rico werde festgehalten.

Die operative Zusammenarbeit soll bestehen bleiben: Carlson stellt das Reservierungssystem bereit und Rezidor bleibt Managementpartner für die Regent Hotels in Berlin, Bordeaux, Zagreb und Abu Dhabi.

FHIC gehört das Grand Formosa Regent Taipei (536 Zimmer und Luxuseinkaufsmeile), das vor 20 Jahren von den Regent-Gründern Robert Burns, Adrian Zecha (gründete später amanresorts) und Georg Rafael gestartet wurde. FHIC ist an der taiwanesischen Börse gelistet und mit 900 Millionen US-Dollar kapitalisiert und nach eigenen Angaben schuldenfrei. Die Marke Regent galt lange als Top-Trendsetter der internationalen Luxushotellerie.

Carlson betreibt international rund 1.500 Hotels (Marken: Radisson, Country Inns & Suites By Carlson, Park Inn und Park Plaza) und rund 1.000 Restaurants (T.G.I. Friday’s und Pick Up Stix) sowie halt einen Mehrheitsanteil am Geschäftsreisespezialisten Carlson Wagonlit Travel. Rezidor betreibt 390 Hotels (43.500 Gästezimmer) der Marken Radisson Blu, Regent, Park Inn and Country Inns & Suites.

Das Regent Hotel Berlin erreichte im aktuellen Proficheck von “Top hotel”, der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement, nur ein “Befriedigend”.

hotelsunited.de: Wichtige Konkte für’s Berufsleben

(Hürth, 16. April 2010) Kontakte knüpft man online: Mit dem Relaunch von hotelsunited.de wächst das Internetnetzwerk für junge Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie kontinuierlich. Über 6.000 Mitglieder aus Deutschland sind nun regelmäßig eingeloggt und tauschen sich über neue Jobs, Branchen-Know-how und allerlei andere Themen aus.

hotelunited.de: Wichtige Konkte für’s Berufsleben
Die Nutzung ist kostenfrei. Seit dem jüngst vollendeten Relaunch können sich die Nutzer auch mit ihren Facebook-Anmeldedaten einloggen; dies vereinfacht den Zugang. Herausgeber von hotelsunited.de ist die Hürther Eventagentur Upzone, die bundesweit auch die „Hotel Staff Partys“ und im vergangenen Jahr erstmals das Fußballturnier „Hotelcup“ veranstaltete.

HOTELPRESSESCHAU vom 15. April 2010 – Deutschlands Hotellerie hält Wort: Investitionen und neue Jobs durch Mehrwertsteuersenkung

(Landsberg/Lech, 15. April 2010) Die Inhalte der Jahrespressekonferenz des Hotelverbandes Deutschland (IHA) in aller Kürze: Gäste profitieren von gesunkenen Preisen / Impuls für den Tourismusstandort Deutschland / Bettensteuer verfassungswidrig. Gleichzeitig berichtete IHA-Vorsitzender Fritz Dreesen, dass die konjunkturelle Talfahrt nun gestoppt sei.


+++ THEMA DES TAGES +++

Hotellerie.de: Deutschlands Hotellerie hält Wort: Investitionen und neue Jobs durch Mehrwertsteuersenkung
Die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 löst einen erheblichen Investitionsschub aus und schafft neue Jobs. „Die Hoteliers in Deutschland halten Wort. Sie nutzen die aufgrund der Mehrwertsteuersenkung gewonnenen finanziellen Spielräume für zusätzliche Investitionen, neue Arbeits- und Ausbildungsplätze und ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis“, erklärte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), am Donnerstag auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Berlin.
http://www.hotellerie.de/home/newspage_5517_mn1.html

Lesen Sie dazu auch:
Hotelkonjunktur 2010: Talfahrt gestoppt
http://www.hotellerie.de/home/newspage_5516_mn1.html
IHA legt Branchenreport zum Hotelmarkt Deutschland 2010 vor
http://www.hotellerie.de/home/newspage_5518_mn1.html


+++ WIRTSCHAFT +++

Hamburger Abendblatt: Bundesweit Hotels geprellt – Betrüger gefasst
Der Neubrandenburger Polizei ist ein per Haftbefehl bundesweit gesuchter Hotelbetrüger ins Netz gegangen. Der 57-Jährige wurde nach dem Hinweis eines Hoteliers festgenommen.
http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article1457808/Bundesweit-Hotels-geprellt-Betrueger-gefasst.html

Allgäuer Anzeigenblatt: Rentnerin verköstigt sich in Lokalen, hat aber nie Geld
Drei Jahre und drei Monate Gefängnis für vielfach vorbestrafte 72-Jährige, weil sie ihre Masche einfach nicht lassen kann – Richter wird grantig: «Gewohnheitskriminelle»
http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/immenstadt/Immenstadt-gericht-gewohnheitskriminelle;art2763,759375

Die Welt: Schwesig will höhere Löhne in Hotel-Branche
Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) hat an die Tourismusbranche im Land appelliert, die Mehrwertsteuerentlastung für Hoteliers an die Beschäftigten weiterzugeben. “Eine Diskussion über die Niedriglöhne in der Branche schadet auch dem Tourismusstandort Mecklenburg-Vorpommern”, erklärte die Ministerin in Schwerin.
http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1458550/Schwesig-will-hoehere-Loehne-in-Hotel-Branche.html


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Hoteltest im Regent Hotel Berlin: Es fehlt an Herzlichkeit und Charme

Anonymer Quality-Check des Fachmagazins Top hotel ergibt ein „Befriedigend“

(Landsberg am Lech, 15. April 2010) Licht und Schatten gab es beim aktuellen Hoteltest des Fünf-Sterne-Superior-Hotels The Regent in Berlin, das neun Jahre nach einem ersten Test – damals firmierte das Haus noch als Four Seasons Berlin – vor allem im Bereich Food & Beverage noch Potenzial nach oben hat. Im anonym durchgeführten Check für die Hotelmanagement-Fachzeitschrift Top hotel erreichte das zur Rezidor Hotel Group zählende Haus mit 60 von 100 Punkten ein „Befriedigend“.


Es fehle vor allem an Persönlichkeit, offensivem Charme und Lebendigkeit, so der Hoteltester. Dieser monierte zudem, dass der Hotelbetrieb zwar an vielen Stellen „funktioniere“, dass jedoch insgesamt zu wenig Emotionen vermittelt werden. „Darüber hinaus muss man sich als Gast fragen, warum ausgerechnet dieses Hotel das Ziel für einen Aufenthalt sein sollte“, so sein Fazit. Die erstklassige Lage am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte könne die wenig überzeugenden Küchenleistungen nicht aufwiegen – der Besuch im Gourmetrestaurant „Fischers Fritz“ wurde mit einem „Befriedigend“ bewertet, Frühstücksbuffet und Etagenfrühstück bekamen jeweils ein „Mangelhaft“.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

Reservierung – 41
Check-in – 62
Zimmer 320 – 53
Bad – 81
Roomservice – 86
Frühstücksbuffet – 39
Bar – 58
Etagenfrühstück – 24
Restaurant „Fischers Fritz“ – 57
Bankett – 37
Spa – 41
Housekeeping – 49
Schuhputzservice – 97
Außenbereich – 58
Flure, Aufzüge, Treppen – 81
Sicherheitsaspekte – 40
Message Transfer – 86
Check-out – 92
Lost & Found – 80
Gesamteindruck – 60

(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe April 2010 von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Freizeit In Göttingen (88 von max. 100 Punkten), Steigenberger Parkhotel Düsseldorf (39 Punkte), das Rocco Forte Charles Hotel München (49 Punkte), das Travel Charme Hotel Kurhaus Binz/Rügen (51 Punkte), das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 Punkte), das Ritz London (52 Punkte), das Westin Leipzig (58 Punkte), das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), das Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und das Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

HOTELPRESSESCHAU vom 14. April 2010: Weiterhin Web-Ärger mit Unister

(Landsberg/Lech, 14. April 2010) Die Leipziger IT-Firma galt bislang als Shootingstar. Die Unister Holding GmbH, Betreiber zahlreicher Portale wie ab-in-den-urlaub.de und hotelreservierung.de, gerät aber in das Fadenkreuz großer Touristik- und Hotelunternehmen. Der Vorwurf: Unrechtmäßig werde der (Marken)Name mit Domainanmeldungen missbraucht und Spezialraten z.B. für Firmenkunden würden ohne Genehmigung für Jedermann zur Buchung angeboten. So beendete jüngst eine namhafte Hotelkette aus Berlin die Zusammenarbeit mit Unister. L’Tur scheut eine juristische Auseinandersetzung nicht und setzt zunächst auf eine Abmahnung. Bei Unister sieht man die Branchenfront offenbar gelassen; eine Stellungnahme dazu war bislang nicht zu erhalten.


+++ THEMA DES TAGES +++

fvw: Online-Portale – L’Tur mahnt Unister ab
Die Baden-Badener wehren sich juristisch dagegen, dass Unister in großem Stil Web-Adressen mit dem Namen L’Tur produziert. Auch der DRV unterstützt den Vorstoß von L’Tur-Vorstandssprecher Markus Orth.
http://www.fvw.de/index.cfm?objectid=B46A6829-0C7F-2104-20276A0D3B9CE1D5&navID=B417E1F7-A18C-922C-1F4AEED0B13DAE8C

Lesen Sie dazu auch:
E-Blog von fvw: Fehler mit System
http://eblog.fvw.de/index.cfm/2010/4/7/Fehler-mit-System
123recht.net: Massenspammer Unister GmbH
http://www.123recht.net/Massenspammer-Unister-GmbH-__f142329.html


+++ WIRTSCHAFT +++

Märkische Allgemeine: Wirte und Hoteliers haben teilweise große Mühe bei der Besetzung
Für das Gastgewerbe in der Region ist es derzeit nicht einfach, professionelles Personal zu finden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich viele Hoteliers und Gastronomen in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren Gedanken um die Betriebsnachfolge machen müssen. „Wir werden diese Problematik verschärft angehen müssen“, sagt der Vorsitzende des Zehdenicker Fremdenverkehrsvereins, Gerhard Wöge. „Ich ziehe meinen Hut vor denen, die sich dieser Herausforderung stellen und in der Gastronomie arbeiten.“
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11764989/61129/Wirte-und-Hoteliers-haben-teilweise-grosse-Muehe-bei.html

Märkische Oderzeitung: Hotel “Polonia” versteigert
Das ehemalige Hotel “Polonia” in der Leipziger Straße ist bei einer Auktion in Berlin versteigert worden. Ein Saalbieter habe für 10 500 Euro den Zuschlag erhalten, sagte Matthias Knake, Prokurist des Auktionshauses Karhausen.
http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Frankfurt+%2528Oder%2529/id/323832

Schwäbische Zeitung: Premiumhotel soll Standort aufwerten
Nach Überzeugung der Stadtverwaltung mangelt es der Kurstadt an gewerblichen Betten – ein Vier-Sterne-Superior-Hotel soll Abhilfe schaffen. In einer Bürgerversammlung im Kursaal wurden die Planungen vorgestellt.
http://www.schwaebische.de/lokales/markdorf/meersburg_artikel,-Premiumhotel-soll-Standort-aufwerten-_arid,4082439.html

Rheinische Post: Messezeit – 500 Euro fürs Hotelzimmer
Rund 70.000 Besucher werden in dieser Woche zu den Messen “Wire” und “Tube” erwartet. Davon profitiert auch die Stadt Düsseldorf. Hotels und Restaurants sind gut gefüllt. Nach dem Krisenjahr 2009 wird nun optimistisch nach vorne geschaut.
http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/500-Euro-fuers-Hotelzimmer_aid_844036.html

Rheinische Post: Ozeandampfer in Rotterdam ist jetzt Hotel
Im Rotterdamer Hafen ist der 228 Meter lange Ozeandampfer “De Rotterdam” endgültig vor Anker gegangen. Das 1956 gebaute und vollständig renovierte Schiff dient nun als Hotelschiff und “schwimmendes Ausgehviertel” mit Restaurants und Geschäften.
http://nachrichten.rp-online.de/reise/ozeandampfer-in-rotterdam-ist-jetzt-hotel-1.72308


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HOTELPRESSESCHAU vom 13. April 2010: Falsche Hotelraten-Statistik von trivago.de?

(Landsberg/Lech, 13. April 2010) Hinterfragt wird kaum: Jeden Monat gibt die Düsseldorf Preissuchmaschine trivago.de eine „Statistik“ über die künftigen Hotelraten des laufenden Monats (!) heraus. Herausgelesen wird diese Vorhersage aus den Hotelraten, die im Internet auffindbar seien. Die aktuelle Überschrift dazu lautet dann „Europäische Hotelpreise ziehen im April deutlich an“. Dass diese Methodik keine verlässliche Aussage über die tatsächliche Ratenentwicklung zulässt (ausgewertet werden ja keineswegs die tatsächlich gebuchten Zimmerpreise!) wird selbst in einer Redaktion von bei der führenden deutschen Nachrichtenagentur dpa übersehen. Und so entsteht in der Öffentlichkeit ein Bild der Hotellerie, was zwar Tendenzen aufweist, aber keineswegs exakt ist.


+++ THEMA DES TAGES +++

dpa: Hotelpreise in vielen Großstädten stark gestiegen
In vielen europäischen Großstädten sind die Hotelpreise zuletzt stark gestiegen. Im Schnitt liegen sie im April um zwölf Prozent über dem März-Niveau. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Hotelpreisindex des Preisvergleichsportals Trivago.
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/970335

Lesen Sie dazu auch:
Bild – Wo ist’s teuer, wo wird’s günstig?
http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2010/04/hotelpreise-april/europa-schnaeppchen-guenstig-teuer.html
trivago.de – die Original-Pressemitteilung (PDF)
http://imgpe.trivago.com/contentimages/press/texts/pm_thpi_0410.pdf


+++ WIRTSCHAFT +++

Oberbayrisches Volksblatt: 3500 Euro Schulden im Hotel
 Im Januar hatte sich der Unternehmer aus Berlin in ein Hotel in Bad Reichenhall eingemietet. Der Einmietbetrüger hinterlässt hohe Schulden.
http://www.ovb-online.de/news/bgland/polizei/3500-euro-schulden-hotel-reichenhall-bgland24-712759.html

Financial Times Deutschland: Tourismusaktien wieder auf Kurs
In der Krise sparten sich viele den Urlaub. Nun ist die Reiselust erwacht – und Tourismuspapiere steigen. Davon profitiert sogar Disney.
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:portfolio-tourismusaktien-wieder-auf-kurs/50098263.html

Südkurier: Konstanz – Die Hotelszene in der Umgebung
Die Hotellerie in Konstanz und Umgebung hat sich in den vergangenen Jahren kräftig weiterentwickelt. Hier die Änderungen:Abgeschlossene Projekte: In Konstanz hat sich die Zahl der Betten seit 2004 von 1823 auf heute 2049 erhöht.
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/hintergrund-konstanz/Die-Hotelszene-in-der-Umgebung;art473133,4246706

Nürnberger Nachrichten: Für die Hoteliers geht die Rechnung auf
Willi Mehlhart steckt in der Klemme. Einerseits will er die Bundesregierung loben, vor allem Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, der neben ihm auf dem Podium sitzt. Schließlich leitet Mehlhart die Pension Jägerhof in Bernau am Chiemsee; ihm und seinen Kollegen hat die FDP zur Jahreswende ein fettes Steuergeschenk gemacht, weil sie durchgedrückt hat, dass für Übernachtungsbetriebe die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent gesenkt wird. Das freut den Hotelier Mehlhart.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1203840&kat=3


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HOTELPRESSESCHAU vom 12. April 2010 – Sondersteuer für Hotels bleibt Dauerbrenner

(Landsberg/Lech, 12. April 2010) Köln, Weimar, Stuttgart, Essen, Mannheim: In ganz Deutschland ist offenbar die sog. „Kulturabgabe“ ein Thema. Die Sondersteuer auf Hotelübernachtungen wird in zahlreichen Städten und Gemeinden erwogen. Gebannt blickt die Hotellerie auf Köln: Kommt der Stadtratsbeschluss durch? Die vereinbarte Extrasteuer muss noch von der nordrhein-westfälischen Landesregierung abgesegnet werden; ob dies noch vor der Landtagswahl am 9. Mai geschieht, ist fraglich.

+++ THEMA DES TAGES +++

Bild: Mannheimer Hotels klagen über drohende Bettensteuer
Die Hoteliers in Mannheim sorgen sich wegen der drohenden «Bettensteuer». «Sollte die Bettensteuer tatsächlich verabschiedet werden, könnten einige Hotels in Mannheim Verluste einfahren», sagte der Direktor des Park Inn Hotels in Mannheim, Achim Martin, der Nachrichtenagentur dpa.
http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2010/04/10/mannheimer-hotels-klagen-ueber-drohende-bettensteuer.html
Lesen Sie dazu auch:
DMM Der Mobilitätsmanager: Bettensteuer stößt auf reges Interesse
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2010/03/betensteuer-stoesst-auf-reges-interesse-27814/
Focus: Köln bittet Hotelgäste zur Kasse
http://www.focus.de/politik/deutschland/bettensteuer-koeln-bittet-hotelgaeste-zur-kasse_aid_492687.html

+++ WIRTSCHAFT +++

Die Welt: Mehrwertsteuer: Jedes vierte Hotel senkt Preise
Nach der umstrittenen Mehrwertsteuersenkung im Gastgewerbe hat einer Branchen-Umfrage zufolge gut jeder vierte Hotelier in Bayern seine Preise reduziert. Ebenfalls jeder Vierte im Freistaat will das Geld aber erst einmal behalten – zumindest zum Teil: Knapp 26 Prozent gaben an, sie wollten mit dem gesparten Geld ihr Betriebsergebnis verbessern. 98 Prozent der Hoteliers wollten investieren, wie der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Siegfried Gallus, gestern in München in einer 100-Tage-Bilanz berichtete. Er räumte aber ein, dass die Zeit für eine Beurteilung der Auswirkungen knapp sei. Die Umfrage solle weitergeführt werden.
http://www.welt.de/die-welt/regionales/article7106617/Mehrwertsteuer-Jedes-vierte-Hotel-senkt-Preise.html

Südkurier: Konstanz – Neues Hotel in der Sigismundstraße geplant
Die Hoteliers Bärbel und Jürgen Wiedemann planen ein neues Hotel in der Sigismundstraße. Dafür geben sie das Barbarossa zum Jahresende an die Eigentümerfamilie ab.
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Neues-Hotel-in-der-Sigismundstrasse-geplant;art372448,4245568

Wirtschaftwoche: Deutsche Coffeeshop-Kette kündigt Burger King
Sie sollte Burger Kings Antwort auf die McCafés des Erzrivalen McDonald’s sein: Katharina Bernau-Seiguer, Gründerin und Geschäftsführerin der San Francisco Coffee Company (SFCC). Die kleine Münchner Coffeeshop-Kette sollte in deutschen Burger-King-Restaurants Coffeeshop-Ecken einrichten. Bis zu 100 waren bundesweit angedacht. Das hatten beide Unternehmen 2009 vereinbart (siehe WirtschaftsWoche 35/2009 und 44/2009). Die beiden ersten Kaffee-Shops eröffneten bereits – in Donauwörth und in Frankenthal. Für Burger King ging die Rechnung auf. Viele neue Gäste zögen die Hamburger-Filialen an, heißt es dort. Doch jetzt will Bernau-Seiguer nicht mehr. Sie steigt aus.
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/deutsche-coffeeshop-kette-kuendigt-burger-king-427112/

Blog von Markus Luthe: Das Jahr der Direktbuchung
Geprägt von den (mobilen) Eindrücken des HSMA E-Marketing Days zurück am Münchener Flughafen rufe ich 2010 zum „Jahr der Direktbuchung“ aus! Zugegeben: Einen Anspruch auf Originalität für diesen Claim habe ich nicht, denn der wurde bereits von Patrick von Xotels abgesteckt. Dem Online-Marketing-Experten ist nicht nur aufgefallen, dass mehr und mehr Individualhotels auf den Seiten der Buchungs- und Bewertungsportalen, E-Marktplätze und Communities Spitzenpositionen einnehmen. Er sieht auch bei den (Meta-) Suchmaschinen – seien sie nun „sozial“, „semantisch“ oder „technisch“ – einen Trend hin zu einer Dominanz kleinerer, lokal geführter Häuser und Ketten.
http://www.hotellerie.de/home/page_sta_5505.html


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Iberostar Hotels & Resorts: Antonio Banderas wird das neue Gesicht

(Cancún/Mexiko, 09. April 2010) Zugkräftiges Werbekonzept: Antonio Bandreas ist das neue Gesicht der spanischen Ferienhotelkette Iberostar. Der aus Málaga stammende Schauspieler wurde nun mit einem Dreijahresvertrag als Fremdenführer verpflichtet. Die Kampagne (Agentur: Sra. Rushmore) wurde nun im Iberostar Grand Hotel Paraíso in Cancún/Mexiko vorgestellt. Dort fanden auch die Dreharbeiten für die TV-Spots statt.

Antonio Banderas als Iberostar-Fremdenführer

Antonio Banderas als Iberostar-Fremdenführer

Auf einem virtuellen Rundgang durch eines der Iberostar-Hotels schlüpft Antonio Banderas in die Rolle des Fremdenführers. Er begleitet den Kunden durch eine Entdeckungstour, auf der dieser sich als Hauptdarsteller und wahrer Star fühlen soll. Die erste Phase der Kampagne mit Antonio Banderas als Hauptfigur umfasst drei verschiedene Fernsehspots, Werbung in Printmedien sowie Außen- und Internetwerbung in den für Iberostar wichtigsten Märkten wie Spanien und den USA. Angaben zum Mideabudget sowie Schaltungsdauer und –häufigkeit wurden nicht gemacht.

“Antonio Banderas und Iberostar haben vieles gemeinsam, wie zum Beispiel Professionalität, Wärme sowie Leidenschaft und Hingabe für das, was sie tun – jeder auf seinem Gebiet. Wer könnte also die Werte unseres Unternehmens besser vertreten?”, so Marketingchef Luis Hérault.

Antonio Banderas selbst erzählt, dass “sich diese Zusammenarbeit ganz natürlich ergeben hat, denn Iberostar ist eine Marke von großer internationaler Präsenz und erwiesenem Ansehen, mit der ich nicht nur Werte und Philosophie teile, sondern natürlich auch die Vorstellung von Urlaub – und das ist ja letztendlich das Wichtigste.”

Iberostar Hotels & Resorts wurde 1986 von der Familie Fluxá in Palma de Mallorca (Balearen, Spanien) gegründet. Die Kette betreibt derzeit über 100 Hotels (36.000 Gästezimmer) in 16 Ländern.

Ingersoll Since 1892 für den Mann von Welt

Immer mehr Spitzenhotels bieten auch Automatikuhren von Ingersoll an

(Hildesheim, 08. April 2010) Lukrativ und prestigeträchtig: Immer mehr Spitzenhotels bieten ihren Gästen Automatikuhren aus der feinen Chronometer-Schmiede Ingersoll an. „Der Mann von Welt legt Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild und lässt sich gern in seinem favorisierten Hotel zu einem Spontankauf bewegen“, berichtet Silvia Bürger. Die Uhrenexpertin hat bereits etliche führende Hotels der gehobenen Kategorien als Kunden gewonnen und weitet nun den Vertrieb der hochwertigen Marke aus.

Ingersoll Modell „BULL RUN“

Ingersoll Modell „BULL RUN“

„Wir bieten ein Sortiment von mindestens zehn Ingersoll-Uhren in einer stilvollen Vitrine sowie viel Vertriebsunterstützung“, so Frau Bürger. Bei Verkaufspreisen zwischen 199 und 398 Euro greifen zahlreiche männlichen Gäste gern zu einer Ingersoll-Uhr, die als Eye-Catcher am Handgelenk längst einen herausragenden Ruf genießen. Gerade unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise seien offenbar Gäste vermehrt bereit, sich im angenehmen Umfeld selbst etwas Gutes zu tun. „Ingersoll Uhren sind keine Mitbringsel, sondern Balsam für die Seele des zeitorientierten Geschäftsmannes“, charakterisiert Silvia Bürger.

Ingersoll-Uhren stehen als Synonym für „Uhrmacherhandwerk in Vollendung“. Eine Vielzahl von Einzelteilen, angetrieben durch eine bewegliche Schwungmasse – das ist das jahrzehntealte Prinzip der Ingersoll-Automatikuhrwerke. Es steht zugleich für traditionelle Handwerkskunst statt elektronischer Massenware.

Berühmte Persönlichkeiten haben ausschließlich Ingersoll-Automatikuhren getragen. In der aktuellen Modellpalette findet sich – in Erinnerung an einen weiteren, berühmten Ingersoll-Träger – zum Beispiel das Modell „Skelettuhr Ghandi“. Diese Uhr zeigt alles, was Uhrenliebhaber begeistert, erklärt Silvia Bürger und ergänzt: „Sie ist zugleich eine der beliebtesten Uhren, die wir an unsere Hotelgäste verkaufen.“

Renommierte Hotels setzen das Vertriebskonzept von hochwertigen Ingersoll-Uhren mit Erfolg ein. Die Häuser beziehen die Chronometer zum Händlereinkaufspreis und erhalten so die volle Gewinnmarge. „Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Uhren für Geschäftskunden ansprechend und in einer attraktiven, mindestens etwa zehn Modelle umfassenden Auswahl präsentiert werden“, so Frau Bürger. „Denn Männer kaufen keine ‚Restbestände‘.“

Ingersoll Modell „SIOUX“

Ingersoll Modell „SIOUX“

Robert und Charles Ingersoll gelten als die Erfinder der automatisierten Uhrenproduktion. Ab 1892 konnten sie mit Hilfe von Henry Ford eine moderne Fertigung von Taschenuhren und später auch Armbanduhren etablieren. Der Erfolg kam mit dem Preis – für nur einen Dollar gab es das Modell „YANKEE“ – auch „Dollar-Watch“ genannt. Ingersoll-Uhren wurden weltberühmt und von namhaften Persönlichkeiten wie Theodore Roosewelt, Thomas Drake, Thomas A. Edison, James Dean der Mahatma Gandhi getragen.

Die 2003 in Bühl/Baden gegründete Cristano GmbH kreiert u. entwickelt die Automatikuhren der Marke Ingersoll weltweit. USP ist der Kult-Chronometer zu erschwinglichen Preisen dem Uhrenliebhaber anzubieten. Kataloge, Flyer und alles um den Point of Sale (PoS) entsteht bei der Firma Cristano GmbH für den weltweiten Vertrieb der Marke Ingersoll Since 1892. Silvia Bürger repräsentiert Cristano exklusiv in der Tophotellerie.

Ratgeber Social Media: Expertentipps für Hoteliers im Umgang mit Internetbewertungen

(München, 08. April 2010) Wie wird mein Hotel im Internet bewertet? Wie soll ich reagieren, wenn jemand mein Hotel negativ beurteilt hat? Was kann ich machen, damit mein Hotel im Internet stärker bewertet wird? Diese und ähnliche Fragen stellen sich immer mehr Hoteliers und wissen oftmals nicht, wie sie sich in der wachsenden Flut an Informationen aus Web 2.0 und Social Media einen Überblick verschaffen können. Noch immer ist das Managen des eigenen Rufs im Internet für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Benjamin Jost, Geschäftsführer der Bewertungs-Suchmaschine www.trustyou.com, weiß, worauf Hoteliers achten sollten und wie sie schnell und zeitsparend einen Überblick ihres Hotels erhalten. Der Suchmaschinen-Experte gibt die sechs wichtigsten Ratschläge für den Umgang mit den Bewertungen.

Benjamin Jost von trustyou.com gibt nützliche Tipps zum professionellen Umgang mit Gästekritik im Internet

Benjamin Jost von trustyou.com gibt nützliche Tipps zum professionellen Umgang mit Gästekritik im Internet

1. Warum sollte ich Bewertungen zu meinem Hotel im Auge behalten?
Jeder Hotelier sollte darüber Bescheid wissen, wie sein Hotel von den Gästen bewertet wird. Immerhin informieren sich mehr als 85 Prozent aller Gäste bereits im Netz über Angebot und Qualität, bevor sie sich für ein Hotel entscheiden. Sich wiederholende schlechte Bewertungen sind da oft ein K.O.-Kriterium. Für Hoteliers ist es deshalb immens wichtig, den Ruf ihres Hauses im Internet genau zu beobachten und zu überprüfen, was Gäste über ihren Aufenthalt schreiben und veröffentlichen.

2. Wo kann ich sehen, wie mein Hotel bewertet wird?
Das Internet bietet eine Vielzahl an Foren, Blogs und Social Media Communities, auf denen Hotels bewertet werden können. Bekannte Namen sind hier HolidayCheck, Tripadvisor oder HRS. Alle Portale einzeln zu untersuchen und Bewertungen zu Hotels nachzulesen, ist nahezu unmöglich. Einen zeitsparenden Überblick über alle Reviews zum eigenen Hotel liefern Online-Programme wie TrustYou Analytics. Hier findet man alle Bewertungen zum eigenen Hotel gebündelt und auf einen Blick.

3. Eine Bewertung zu meinem Hotel scheint gefälscht – Was kann ich tun?
In einigen Fällen lässt sich sehr deutlich erkennen, dass eine Bewertung gefälscht ist, wenn z.B. ein Hotel übermäßig positiv bzw. negativ bewertet wurde. In diesem Fall führt kein Weg am Betreiber der Original-Seite, auf dem die Bewertung hinterlegt wurde, vorbei, um eine Löschung des Eintrags zu beantragen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Artikel dauerhaft von der Seite verschwindet. Diese Vorkommnisse treten allerdings nur sehr vereinzelt auf und fallen ab zehn Bewertungen statistisch gesehen kaum mehr ins Gewicht, was ein Grund mehr sein sollte die Kunden zu animieren Bewertungen im Internet über das eigene Hotel zu schreiben.

4. Ich bin mit einer Bewertung nicht zufrieden und würde den Sachverhalt gerne klarstellen. Wie sollte ich reagieren?
Bewertungsportale mit einer Funktion zum öffentlichen Kommentar bieten die Möglichkeit, für alle sichtbar Stellung zu nehmen. Bei berechtigten negativen Bewertungen erscheint eine angemessene Reaktion durchaus sinnvoll, z.B. um sich für eventuelle Mängel zu entschuldigen und Besserung zu loben. Hier gilt: Der Ton macht die Musik. Abweisend auf negative Kritik zu reagieren, kann den Ruf des Hotels nachhaltig schädigen. Ein kurzer Kommentar ist völlig ausreichend. Möchte der Gast dennoch in eine Diskussion einsteigen, sollte die Kommunikation aus dem für alle sichtbaren Raum auf eine nicht-öffentliche Ebene wie Emails oder einem Telefonat umgeleitet werden.

5. Wie kann ich meine Gäste mobilisieren, Bewertungen zum Hotel abzugeben?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die Gäste eines Hotels aktiv darauf aufmerksam zu machen, eine Bewertung im Internet abzugeben. Sie sollten motiviert sein und daher nicht lange suchen müssen, wo sie im Netz dazu die Gelegenheit haben. Hinweise können in Emails, z.B. bei der Buchungsbestätigung, im Hotelzimmer oder auf der eigenen Homepage platziert werden. Sie können in Flyern und Broschüren beworben oder im direkten Kontakt mit den Gästen beim Check-Out übermittelt werden. Es gibt zudem eine Vielzahl an Online Bewertungsportalen wie Holidaycheck, die dazu schon spezielle Lösungen für den Hotelier bereitstellen.

6. Was habe ich als Hotelier für Möglichkeiten, die Bewertungen im Internet zu untersuchen?
Das Online-Programm TrustYou-Analytics ist aktuell der einzige deutschsprachige Anbieter mit der Funktion, alle hinterlegten Bewertungen – ob als Noten abgegeben oder in einem Text formuliert – im Internet zu untersuchen. Kunden des Analyse-Tools erhalten somit ein vollständiges und unabhängiges Bild des eigenen Unternehmens im Internet und können auf einen Blick die Stärken und Schwächen erkennen und so richtig und zeitnah reagieren.

Der Deutsche ist eine ehrliche Haut – zumindest im Urlaub

(Berlin, 07. April 2010) Eine aktuelle Umfrage des Hotelvergleichsportals bettenjagd.de zeigt es eindeutig, die Deutschen halten nicht viel vom Klauen im Urlaub. Immerhin gaben 40 Prozent der Umfrageteilnehmer an, noch nie etwas in einem Hotel gestohlen zu haben.

Ehrlichkeit ist eine Zier, doch ist es wirklich leichter ohne ihr? Eine Umfrage des Hotelvergleichsportals bettenjagd.de zeigt, Hotelgäste schätzen die alte Volksweisheit und sind überwiegend ehrlich. Immerhin haben 40 Prozent der Umfrageteilnehmer angegeben, noch nie etwas in einem Hotel geklaut zu haben.

1. Nichts 40%
2. Handtuch 22%
3. Bademantel 12%
4. Bibel 10%
5. Haarfön 9%
6. Aschenbecher 7%

Doch was wird eigentlich gestohlen, wenn die Finger lang werden? Das Handtuch liegt eindeutig an der Spitze der ergatterten Hotelbeute. Bei 22 Prozent der Umfrageteilnehmer wanderte dieses Objekt der Begierde in die eigene Tasche. Für den hoteleigenen Bademantel hatten sogar noch zwölf Prozent Platz in ihrem Koffer.

Du sollst nicht stehlen, lautet das achte Gebot des alten Testaments: Fraglich, ob das die zehn Prozent wussten, die die Bibel des Hotelzimmers mit nach Hause nahmen. Haare schön auch nach dem Urlaub: neun Prozent der Umfrageteilnehmer konnten nicht ohne den Hotel-Haarfön abreisen. Nur Sechs Prozent der Umfrageteilnehmer packten den Aschenbecher des Hotels ein und paffen nun in Urlaubserinnerung daheim.

Die Umfrage wurde im März online mit 458 Teilnehmern durchgeführt.