Monatsarchiv: April 2010

Hotelmarkt China: 20 neue Tophotels zur Expo 2010 in Shanghai

(Hamburg, 30. April 2010) Weltbühne für Shanghai – Mit der Weltausstellung Expo 2010 in Shanghai werden auch 20 neue First-Class- und Luxushotel in der südchinesischen Metropole eröffnet. Insgesamt entstehen über 6.200 neue Gästezimmer. Das berichtet der internationale Hotelbaudienst tophotelprojects.com. Acht neue Hotelprojekte der Kategorien vier Sterne und fünf Sterne mit insgesamt 2.500 Zimmern wurden bereits vor der Expo 2010 (1. Mai bis 31. Oktober) eröffnet. Das größte neue Hotel ist das im Februar eröffnete Gran Mélia Shanghai mit 682 Zimmern. Ein weiteres Hotel-Highlight in Shanghai ist das ebenfalls vor zwei Monaten eröffnete Marriott Changfeng Park Hotel mit 501 Zimmern.

Skyline von Shanghai- Pudong: 20 neue Tophotels werden zur Weltausstellung Expo 2010 eröffnet (Foto: Bundeswirtschaftsministerium/Deutscher Pavillon Expo 2010 Shanghai)

Skyline von Shanghai- Pudong: 20 neue Tophotels werden zur Weltausstellung Expo 2010 eröffnet (Foto: Bundeswirtschaftsministerium/Deutscher Pavillon Expo 2010 Shanghai)

„Zwölf weitere Hotelprojekte werden noch während der Weltausstellung eröffnet“, berichtete Andreas Rohde, Salesmanager von tophotelprojects.com. Damit kommen weitere 3.700 Gästezimmer auf den Hotelmarkt Shanghai. Eines der größten Hotelbau-Projekte ist das W Hotel Shanghai Pudong. Das 400-Zimmer-Projekt von Starwood Hotels & Resorts soll Anfang September fertig gestellt sein. Ein weiteres Großprojekt ist das Conrad Hotel Shanghai; das Hilton-Projekt wird bereits im Juli eröffnet.

„Mit der Weltausstellung Expo 2010 ist der Hotelbau-Boom in Shanghai aber noch nicht vorbei“, so Rohde. „Wir erwarten in den nächsten vier Jahren die Eröffnungen von 14 weiteren First-Class und Luxushotels mit insgesamt 6.400 Zimmern.“ Namhafte internationale Hotelketten und –marken wie Waldorf Astoria, Shangri La, Kempinski, Banyan Tree, InterContinental, Sheraton, Westin, Renaissance und Accor’s Pullman werden auf den Hotelmarkt Shanghai kommen.

In Shanghai bestehen derzeit 38 Luxushotels, 48 First-Class-Hotels und 219 niedriger klassifizierte Hotels mit insgesamt 76.000 Gästezimmern. 32 Prozent des Zimmerangebotes vereint die Luxushotellerie auf sich. Bis Jahresende werden rund 28.500 Fünf-Sterne-Hotelzimmer auf dem Hotelmarkt Shanghai verfügbar sein. Zur Expo 2010 werden insgesamt 58 Millionen Besucher von außerhalb erwartet. Durchschnittlich werden von Mai bis Oktober 400.000 Hotelbetten pro Tag benötigt.

Nach Angaben von tophotelprojects.com sind 244 weitere Hotelprojekte mit rund 86.000 Zimmern in ganz China in Entwicklung.

HOTELPRESSESCHAU vom 29. April 2010 – Obskure RWI-Studie: Rauchverbot soll kaum zu Gastro-Umsatzrückgang beigetragen haben – Methodik zweifelhaft

(Landsberg/Lech, 29. April 2010) Peinlicher Patzer: Das renommierte Rheinisch-westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) will herausgefunden haben, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Rauchverbots auf die Gastronomie „überschätzt wurden“. In betroffenen Gastbetriebe si der Umsatzrückgang – gegenüber noch nicht betroffenen Gastronomien in anderen Bundesländern – um zwei Prozent gesunken. Die Folgerung: „Rauchverbot führten nur zu geringen Umsatzbußen“. Der Fehler liegt in der Methodik: Die Umsatzdaten nach dem September 2008 – im vergangenen Jahr ging der Umsatz im Gastgewerbe laut Destatis um -6,1 Prozent zurück! – wurden schlichtweg nicht angeschaut. Zudem blendete man die aktuellen Dehoga-Untersuchungen unmittelbar nach Einführung des Rauchverbotes einfach aus. Und Einfluss auf das Studienergebnis hatten auch Umsatzdaten bei Zigarettenautomaten in der Gastronomie; was dies mit den F&B-Umsätzen zu tun haben soll, ist nicht erklärbar. Das vom RWI selbstständig getragene Untersuchungsprojekt wirft zwar aktuell in der „Süddeutschen Zeitung“ eine große Schlagzeile auf, ist aber tatsächlich sehr zweifelhaft. Die (nicht ausgesprochene, aber logische) Folgerung, das Rauchverbot habe ja gar keine schlimmen Auswirkungen auf die Betriebe gehabt, zeugt von Unkenntnis der Marktlage.


+++ THEMA DES TAGES +++

Süddeutsche Zeitung: Gastronomie und Rauchverbot – Das Märchen von der Pleitewelle
Die Rauchverbote in Kneipen, Restaurants und Diskotheken haben sich deutlich geringer auf das Geschäft ausgewirkt als viele Gastronomen befürchtet hatten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/635/509763/text/

Hier die Original-Pressemitteilung des RWI: http://www.rwi-essen.de/presse/mitteilung/44/

Lesen Sie dazu auch:
CHD Expert: Gastrojahr 2009 mit Umsatzverlust von bis zu -10%
http://www.chd-expert.de/gastrodynamik_2009.php
Dehoga-Bundesverband: Stärkster Umsatzeinbruch in Hotellerie und Gastronomie seit sechs Jahren
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/starkster-umsatzeinbruch-in-hotellerie-und-gastronomie-seit-sechs-jahren-2010-02-17-556/


+++ WIRTSCHAFT +++

Wilhelmshavener Zeitung: „Columbia“ bleibt voll auf Kurs
Mit 45 Prozent Auslastung wurden die Ziele des Hotels deutlich erfüllt. Mehr Touristen haben die geringeren Gästezahlen im Businessbereich wettgemacht.
http://www.wzonline.de/index.php?id=2913&tx_ttnews[tt_news]=138612&tx_ttnews[backPid]=624&cHash=3f46f34041

Mitteldeutsche Zeitung: Dessau-Roßlau – Kulturabgabe oder Bettengeld für Hotels?
Köln hat den Anfang gemacht. Ende März war es, als der rot-grün dominierte Stadtrat der Millionenstadt am Rhein eine Kulturförderabgabe beschloss – und damit auf das reagierte, was die Bundesregierung ein “Wachstumsbeschleunigungsgesetz” nannte, was aber ein Gesetz war, das allein der Stadt Köln Einnahmeverluste in Höhe von 30 Millionen Euro bescherte.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1269291688607&openMenu=1012569559804&calledPageId=1012569559804&listid=1017162035665

Westfalen-Blatt: Werther – Das halbfertige Hotel
Auch zwei Monate nach der Eröffnung gleicht das Hotel »Alexander der Große« von außen einer Baustelle. Hotelier Stefanos Ventouris hat die Nase voll: Er droht den niederländischen Investoren mit einer Klage auf Schadenersatz, sollten sie nicht das nötige Geld bereitstellen.
http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/halle.php?id=37712&artikel=1

Heilbronner Stimme: Öhringen – Neubau des Hotels Württemberger Hof macht Fortschritte
Der Rohbau steht, die letzten Estricharbeiten laufen. Hochbetrieb herrscht auf der Baustelle beim Hotel Württemberger Hof, wo mitten in der Stadt ein fünfgeschossiger Neubau entsteht. “Wir liegen mit den Arbeiten gut im Plan”, sagt Hermann Schmidt (57), den die Inhaber-Familie Schäffer seit 1. April als neuen Hoteldirektor eingestellt hat. “Deadline ist der 31. August, ab 1. September kann im Erweiterungsbau gebucht werden”, so Schmidt.
http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/oehringen/sonstige;art1921,1827487

Heilbronner Stimme: Abstatt – Neue Chefin setzt auf Herzlichkeit
Es ist das gleiche Gebäude, die gleiche Einrichtung und fast das gleiche Personal. Und dennoch ist es anders. Seit 1. April heißt das Hotel und Restaurant Sperber nun Ludwig Eins und wird von Jasmin Dankel geführt. Nachdem die frühere Betreibergesellschaft Insolvenz angemeldet hatte, ist mit Andreas Müller, Hotel- und Restaurantchef Adler am Schloss, ein neuer Pächter in die Einrichtung in Abstatt eingezogen.
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1828622

Allgäuer Zeitung: Kempten – Ziel: Ein Hotel speziell für Behinderte
In der Entstehung ist derzeit ein touristischer Leitfaden für Kempten. Spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung seien ebenfalls Teil des Konzepts, hieß es im Behindertenbeirat. Berichtet wurde auch über Pläne, ein barrierefreies Hotel zu errichten, in dem viele Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden könnten.
http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/kempten/Kempten-behindertenhotel;art2760,768071

Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier: http://www.hotelpresseschau.de

Sat.1 startet Casting: Deutschland sucht den Meisterkoch

(Unterföhring, 28. April 2010) Jetzt online bewerben: Am 30. April 2010 startet ein groß angelegtes Koch-Casting. Wer ist überzeugt, zwischen Töpfen und Pfannen so kreativ wie ein Sternekoch zu sein? Wer glaubt, mit seiner Kochkunst Gourmets verzaubern zu können? Wer gewinnt die spektakulärste Koch-Show Deutschlands? Ab Sommer 2010 sucht Sat.1 in der neuen Prime-Time-Show “Deutschlands Meisterkoch” begeisterte Koch-Talente, die es mit den hohen Anforderungen der Haute Cuisine aufnehmen können.

"Deutschlands Meisterkoch" - acht Folgen ab Sommer 2010 in Sat.1

"Deutschlands Meisterkoch" - acht Folgen ab Sommer 2010 in Sat.1

Beim nach eigenen Angaben “größten Koch-Casting aller Zeiten” können begabte Kochfans ihren kulinarischen Einfallsreichtum abseits des heimischen Herds unter Beweis stellen. Vor einer dreiköpfigen Jury aus hochkarätigen Spitzen-Köchen und anerkannten Food-Experten müssen sie ihre köstlichen Kreationen zubereiten und versuchen, Gourmets zu begeistern. Wer kombiniert die ungewöhnlichsten Zutaten und zaubert das eindrucksvollste Menü? Wer punktet mit einem ganz neuen Rezept? Wer wird Deutschlands Meisterkoch? Neben dem Titel winkt dem Sieger ein Preis, den man sich nicht kaufen kann – ein intensives Koch-Coaching bei einem Spitzenkoch. Teilnehmen können alle talentierten Frauen und Männer ab 16 Jahren, die das Potential mitbringen, am Herd und als Person über sich hinaus zu wachsen. Außerdem sollten sie den Biss haben, zu den Maîtres de Cuisine gehören zu wollen.

Alle “Helden am Herd” können sich auf www.deutschlands-meisterkoch.de ab dem 30. April bewerben. Dort gibt es den Bewerbungsbogen und alle Infos. Wer sich jetzt online anmeldet, kann beim persönlichen Casting im Juni vor der Jury sein Meisterrezept vorkochen und evtl. sogar ins Sat.1-Meisterkoch-Loft einziehen.

HOTELPRESSESCHAU vom 28. April 2010: Fragwürdiges Restaurantranking

(Berlin, 28. April 2010) Köche sollten nach ihrer Leistung beurteilt werden, nicht nach Image. Ein aktuelles, viel beachtetes Restaurantranking des britischen „Restaurant Magazine“ aus London setzte nun Ferran Adriá („El Bulli“ bei Barcelona) von Platz 1 der europäischen Toprestaurants ab und erhob stattdessen René Redzepi („Noma“, Kopenhagen) in den Gourmetolymp. „Gerühmt werden die Babykarotten, die der Däne in einer essbaren Erde aus Malz, Haselnuss und Bier auf Wildkräuter-Creme serviert. Er bringt auch Moos auf den Teller und kocht Langustinen mit Seegras und Austernemulsion. Das Fleisch des grönländischen Moschusochsen wird mit Milchhaut und Trüffelschaum zubereitet“, berichtet die „Financial Times Deutschland“. Deutschlands anerkannter Starkoch Harald Wohlfahrt („Schwarzwaldstube“, Baiersbronn) wurde dagegen auf einer der letzten Plätze der 50 besten Küche Europas degradiert. Schuld sei, so ein ehemaliges Jurymitglied, die unprofessionelle Methodik. Die Landesjurys sei falsch besetzt.


+++ THEMA DES TAGES +++

Financial Times Deutschland: Fragwürdiges Gourmetranking – Dänischer Koch schlägt die molekulare Weltspitze
Dänemark top, Spanien flop und in den USA isst man besser als in Frankreich? Die Top-100-Liste eines britischen Feinschmeckermagazins wirkt wie ein Image-Wettbewerb der Köche. Schuld ist ein Bewertungssystem, das man aus TV-Shows kennt.
http://www.ftd.de/lifestyle/luxus/:fragwuerdiges-gourmetranking-daenischer-koch-schlaegt-die-molekulare-weltspitze/50106506.html

Lesen Sie dazu auch:
Die Welt: “El Bulli” ist nicht mehr weltbestes Restaurant
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7370625/El-Bulli-ist-nicht-mehr-weltbestes-Restaurant.html


+++ WIRTSCHAFT +++

Waldeckische Landeszeitung: Bad Arolsen – Mühlen der Justiz mahlen langsam: Aus dem „ganz großen Prozess“ wurde am Ende nur ein „kleiner Pups“
Beinah zehn Jahre lang hat die Staatsanwaltschaft in Kassel ermittelt und 
Beweise zusammengetragen, um endlich einem Bad Arolser Hotelkaufmann den Prozess machen zu können. Sollte am Ende alles ausgehen wie das Hornberger Schießen?
http://www.wlz-fz.de/Lokales/Waldeck/Arolser-Zeitung/Muehlen-der-Justiz-mahlen-langsam-Aus-dem-ganz-grossen-Prozess-wurde-am-Ende-nur-ein-kleiner-Pups

Die Welt: Dubai – Armani eröffnet trotz Dumpingpreisen Luxushotel
Über mangelnde Auslastung von Hotelzimmern kann Dubai nicht klagen. Das liegt allerdings auch daran, dass im Luxussegment inzwischen große Nachlässe gewährt werden. Der italienische Designer Giorgio Armani lässt sich davon nicht abschrecken – er eröffnet nun im welthöchsten Gebäude sein erstes Hotel.
http://www.welt.de/reise/article7358021/Armani-eroeffnet-trotz-Dumpingpreisen-Luxushotel.html
Lesen Sie dazu auch:
n-tv: Vollpension bei GiorgioArmani eröffnet erstes Hotel
http://www.n-tv.de/leute/Armani-eroeffnet-erstes-Hotel-article844246.html
arabianbusiness.com – VIDEO EXCLUSIVE: Inside the Armani Hotel
The new Armani Hotel has opened in Dubai and Arabian Business TV was invited along to take a look inside.
http://www.arabianbusiness.com/586968-video-exclusive-inside-the-new-armani-hotel

hotellerie.de: Heisses Eisen oder Flugasche von gestern? – Blog von Markus Luthe zu den Folgen des Flugverbotes vom 27. April 2010
Der Ausbruch des isländischen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull hat dem Tourismus in Europa mit der sechstägigen Sperrung des Luftraums eine Erfahrung beschert, auf die alle Beteiligten gerne verzichtet hätten. 95.000 Flüge wurden gestrichen, mehr als 130.000 Pauschalreisende und Hunderttausende Individualtouristen und Geschäftsreisende aus Deutschland saßen fest. Auch in der deutschen Hotellerie wurden Tausende von Tagungen und Zigtausende von Hotelzimmern storniert, umgebucht oder neu reserviert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Rezeptionen und in den Callcentern der Hotellerie haben in den Tagen der Flugausfälle in Serie Außerordentliches geleistet und gestrandeten Gästen mit großem Engagement weitergeholfen!
http://www.hotellerie.de/home/page_sta_5567.html


Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

HOTELPRESSESCHAU vom 27. April 2010 – Wirtschaftsweise: Effekt aus Steuersenkung für Hotels verpufft

(Berlin, 27. April 2010) Steifer Gegenwind: Die sog. Wirtschaftsweisen zweifeln den Nutzen der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen an. Es geben „allenfalls sehr geringe Effekte auf das Niveau des Bruttoinlandsprodukts“, wird Malte Hübner aus dem Stab der Wirtschaftsweisen vom „Handelsblatt“ zitiert. Die Steuersenkungen – für Hoteliers, Familien, Erben und fremdfinanzierte Unternehmen – würden die Wirtschaftsleistung maximal um nur 0,07 Prozent erhöhen, hätten Modellrechnungen gezeigt. Daher könne nicht wirklich von einem „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ gesprochen werden. Dies ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker der Steuersenkung, deren Fortbestand längst nicht als sicher gilt.


+++ THEMA DES TAGES +++

Dehoga: Mehrwertsteuersenkung wirkt weiter – Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze durch Steuersenkung
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 verschafft den Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbetreibern in Deutschland finanziellen Spielraum für Investitionen, Preisreduzierungen, bessere Mitarbeiterentlohnung, Qualifizierungsmaßnahmen und sorgt für mehr Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten. Hierzu verweisen der DEHOGA Bundesverband und der Hotelverband Deutschland (IHA) exemplarisch auf zehn weitere aktuelle Aussagen von Unternehmern aus der Marken- wie aus der Privathotellerie zu konkreten betrieblichen Maßnahmen, die aufgrund der Senkung des Mehrwertsteuersatzes möglich wurden.
http://www.dehoga-bundesverband.de/presse/pressemitteilungen/mehrwertsteuersenkung-wirkt-weiter-2010-04-26-573/


+++ WIRTSCHAFT +++

Berliner Morgenpost -  Grüne: Kurtaxe für Berlin nach der Wahl
Die Grünen verteidigen die nach dem Vorbild von Amsterdam, Zürich und Weimar beschlossene City-Tax für Touristen gegen Kritik aus der Hotelbranche. Im Gespräch mit der Berliner Morgenpost erläutert die Grünen-Fraktions-Chefin in Charlottenburg-Wilmersdorf, Nicole Ludwig, warum ihre Partei die Abgabe von 2,50 Euro je Übernachtung für angemessen hält.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1297425/Gruene-Kurtaxe-fuer-Berlin-nach-der-Wahl.html

Münchner Merkur: Ein Hotel soll Rottach gut tun
„Wir wollen was schaffen, was Rottach gut tut”, hatte Geschäftsführer Andreas Greither versprochen, als sich die Rottacher Ageno Holding GmbH im Dezember 2008 als neuer Investor der „Seeperle“ präsentierte. Ein gutes Jahr später liegen konkrete Pläne vor, wie das Anwesen in exponierter Lage in der Rottacher Seestraße wieder mit Leben gefüllt werden soll: „Der derzeitige Stand ist, dass der Bauherr ein Vier-Sterne-plus-Hotel beabsichtigt“, erklärt Bauamtschef Walter Hübsch.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/hotel-soll-rottach-733293.html

Münchner Merkur: Richtfest für Luxus-Hotel
Mit dem “Leonardo Royal” bekommt München wieder ein neues Luxushotel. Auf der Baustelle haben auch bulgarische Bauarbeiter zu Hungerlöhnen wie Sklaven geschuftet.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/richtfest-luxus-hotel-733804.html

Freie Presse: Garagen stehen Hotel im Weg
Das “Designhotel No. 19″ im Werdauer Ortsteil Steinpleis scheint ein Traum des Zwickauer Bauunternehmers Kurt Fliegerbauer zu bleiben. Denn eigentlich wollte der bekennende Scientologe bereits im Juni illustren Gästen eine Bleibe in ausgefeilter Architektur anbieten. Dazu sollte auf dem Gelände der alten Brauerei in Steinpleis, die Fliegerbauer gekauft hat, ein kompletter Neubau entstehen.
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ZWICKAU/WERDAU/7363120.php

Die Welt: Wie das perfekte Hotel auszusehen hat
Südsee, Wellnessbereich, Meerblick oder Dampfgrotte – jeder hat seine eigene Vorstellung vom perfekten Hotel. Kann ein Hotel überhaupt zu Jedermann passen? Wenn ja, sollte es? Mein perfektes Hotel jedenfalls liegt irgendwo am Ende der Welt und darf gerne den ein oder anderen Silberfisch beherbergen.
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Meine-Woche/article7346669/Wie-das-perfekte-Hotel-auszusehen-hat.html

Die Welt: Bei Rosenthal ist nicht viel Porzellan zerschlagen
Vor neun Monaten übernahmen die Brüder Pierluigi und Franco Coppo den insolventen Geschirrproduzenten Rosenthal. Seit die resoluten Italiener die oberfränkische Traditionsfirma vor dem Ende retteten, herrscht wieder Zuversicht. Auch wenn das Unternehmen nicht mehr dasselbe ist wie vor der Übernahme.
http://www.welt.de/wirtschaft/article7307919/Bei-Rosenthal-ist-nicht-viel-Porzellan-zerschlagen.html


Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

HRS: 98% der Gäste legen großen Wert auf die Hotelmatratze

(Köln, 27. April 2010) Umfragen fördern selten bahnbrechende Neuigkeiten zutage: Und so ist auch das Ergebnis einer Befragung von HRS, Köln, unter 3.000 Hotelbuchern keine Sensation. 98 Prozent der Gäste, so eine Pressemitteilung, legen Wert auf ein gutes Bett, in dem sie erholsamen Schlaf finden. Immerhin die Hälfte wäre sogar bereit, für ein nach ihren Vorstellungen ideal ausgestattetes Bett mehr zu bezahlen. Die Frage, was die fehlenden zwei Prozent der Gäste präferieren – eine gut bestückte Bar statt Bett? – war nicht zu beantworten.

Durchgelegene Matratzen sind der Schlaf-Killer Nummer 1: Die Matratzenqualität ist daher für 98 Prozent aller Befragten wichtig bis sehr wichtig. 97 Prozent aller Befragten geben an, dass sie im Hotelzimmer keine störenden Gerüche wahrnehmen wollen, beinahe genau so viele (95 Prozent) fühlen sich durch Umgebungsgeräusche, beispielsweise von Lüftung oder Aufzug gestört.

Nach Betten, Geräuschen und Gerüchen folgen die Möglichkeit, ein Fenster zu öffnen (91 Prozent) und knapp dahinter ein hochwertiger Badbereich (87 Prozent). Diesbezüglich legen fast alle Befragten (98 Prozent) besonderen Wert auf Sauberkeit. Allerdings besteht in den Hotels was das Bad betrifft Nachholbedarf, denn lediglich 1,6 Prozent der Befragten geben an, dass sie mit den Bädern in deutschen Hotelzimmern sehr zufrieden sind. Mangelnde Sauberkeit, fehlendes Tageslicht, keine Trennung zwischen WC und Dusche oder eine schlechte Belüftung sind hier die häufigsten Kritikpunkte.

FBMA: Brillat Savarin Plakette für Dr. August Oetker

(Baden-Baden, 26. April 2010) Gala für August Oetker: Der Unternehmer wurde am Wochenende mit einem glanzvollen Festakt im Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden mit der Brillat Savarin Plakette geehrt. Die begehrte Branchenauszeichnung wird von der FBMA-Stiftung verliehen und ist nach dem Schriftsteller und Feinschmecker Jean Anthelme Brillat Savarin benannt. Bedacht werden damit seit 55 Jahren Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Gastlichkeit und Tafelkultur verdient gemacht haben. Vergeben wird die Plakette von der Stiftung der Food & Beverage Management Association, die vom Fachverband für Führungskräfte aus Hotellerie und Gastronomie 1993 ins Leben gerufen wurde.

Mit der 55. Brillat Savarin Plakette zeichnete die FBMA Stiftung den Unternehmer Dr. h. c. August Oetker für seine Verdienste um die Tafelkultur am 24. April 2010 in Baden-Baden aus. Von links Michael Bläser (FBMA Stiftungsratsvorsitzender), Friedwolf Liebold (Sprecher Brillat Savarin Kuratorium), Dr. h. c. August Oetker, Udo Finkenwirth (FBMA Präsident).

Mit der 55. Brillat Savarin Plakette zeichnete die FBMA Stiftung den Unternehmer Dr. h. c. August Oetker für seine Verdienste um die Tafelkultur am 24. April 2010 in Baden-Baden aus. Von links Michael Bläser (FBMA Stiftungsratsvorsitzender), Friedwolf Liebold (Sprecher Brillat Savarin Kuratorium), Dr. h. c. August Oetker, Udo Finkenwirth (FBMA Präsident).

Mit der Auszeichnung von Dr. h. c. August Oetker ehrt die FBMA-Stiftung einen Unternehmer, der mit hohem Verantwortungsbewusstsein und visionärer Kraft ein traditionsreiches Familienunternehmen erfolgreich auf die Zukunft ausrichtete. Oetker wurde 1981 im Alter von 37 Jahren zum Persönlich haftenden Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, der Holding der Oetker-Gruppe in Bielefeld, berufen und stand bis ins Jahr 2009 als vierter Repräsentant der Inhaberfamilie in 118 Jahren Unternehmensgeschichte an deren Spitze. Zum 1. Januar 2010 übernahm er den Vorsitz des Beirates der Dr. August Oetker KG. Das international agierende Unternehmen ist charakterisiert durch eine breite Diversifikation in sechs Geschäftsfelder mit mehr als 400 Firmen und 27.400 Mitarbeitern. Die Beherbergungssparte umfasst vier Grandhotels in Deutschland und Frankreich.

Die Laudatio hielt der  EU-Kommissar und frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther H. Oettinger. In seiner Ansprache zeigte er die Bandbreite der Unternehmen auf, die unter dem Dach der Oetker-Gruppe zusammengefasst sind, und hob hervor, dass bei Oetker Entscheidungen für Standorte nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Rendite, sondern der Verantwortung getroffen werden.

In seinen Begrüßungsworten unterstrich der Vorsitzende des FBMA Stiftungsrates Michael Bläser die Bedeutung des Preisträger und seines Wirkens für die Branche: „Mit Ihren Hotels haben Sie Maßstäbe gesetzt, die nicht nur in der Vergangenheit und Gegenwart Bestand hatten bzw. haben, sondern auch zukünftig die Richtung vorgeben werden“. Gemeinsam überreichten Michael Bläser, FBMA Präsident Udo Finkenwirth und Friedwolf Liebold, Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums, die Brillat Savarin Plakette 2009 an  Oetker im Beisein von über 200 Festgästen.

In seinen Dankesworten verwies der Unternehmer auf die Verdienste seiner Vorfahren, die die Marke Dr. Oetker zu dem gemacht haben, was sie heute ist: „Und ich verstehe die Auszeichnung zugleich als Verpflichtung für die nachfolgenden Generationen, sich bei der Weiterentwicklung unseres Unternehmens und unserer Produkte stets weiterhin an den Leistungen ihrer Ahnen zu orientieren”. Den scheinbaren Widerspruch zwischen ihm als Unternehmer, der seinen Unterhalt mit der industriellen Produktion von Nahrungsmitteln verdient, und Brillat Savarin als Feinschmecker hob der Preisträger selbst auf: „Denn was Brillat Savarin mit mir verbindet, ist die Liebe zu Lebensmitteln und zum Thema Essen, und im Besonderen ist es die gemeinsame Leidenschaft zu kompromissloser Qualität selbst im kleinsten Detail“.

Zur Veranstaltung begrüßte Frank Marrenbach, Geschäftsführer des zur Oetker Hotel Collection gehörenden Brenner’s Park-Hotel & Spa, neben Mitgliedern der Familie Oetker prominente Gäste aus der Branche, Wirtschaft und Politik, unter anderem Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, den Präsidenten des DEHOGA Bundesverbandes Ernst Fischer, Alexander Aisenbrey, Präsident der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland, Hubert Möstl, Präsident der Gastronomischen Akademie Deutschlands, sowie eine Vielzahl früherer Plakettenträger, darunter unter anderem Thomas Althoff (Althoff Hotel Collection), Albert Darboven (J.J. Darboven), Heiner Finkbeiner (Traube Tonbach), Erivan Haub (Tengelmann), Dr. Egon Heider, Hertha Reiss, Dr. Claus Stauder (Stauder Privatbrauerei), Wolfgang Schmitz (Freizeit-Verlag Landsberg), Rolf Wegeler (Deinhard) sowie die Preisträgerin des Vorjahres, Innegrit Volkhardt (Bayerischer Hof, München). Auf Einladung der FBMA aus Singapur angereist waren der Präsident der dortigen Food & Beverage Management Association Cheong Hai Poh sowie der Vizepräsident Lens Gwee. Das Festmenü war eine Kreation der Sterneköche der vier Oetker Hotels, die eigens für die Preisverleihung in Baden-Baden zusammen gekommen waren.

Leonardo Hotels – Expansion am Laufen: Massiver Ausbau in München

(Berlin/München, 26. April 2010) Wie erschafft man eine starke Weltmarke? Man macht das so wie David Fattal. Der Chef der israelischen Hotelkette Leonardo sammelte Geld bei Kapitalgebern und kaufte Hotelimmobilien. Irgendwann war ein Haus in Nürnberg mit dem Namen „Leonardo“ dabei. Der Verkäufer, ein fränkischer Architekt, hatte den in der Konsumgüterindustrie bereits oft eingesetzten Vornamen Leonardo da Vincis als Marke für die Hotellerie eintragen lassen.

Leonardo Royal Hotel München – Restaurantkonzept (Anmutung: Neudahm Gruppe)

Leonardo Royal Hotel München – Restaurantkonzept (Anmutung: Neudahm Gruppe)

Und so übernahm Fattal kurzerhand den stark europäisch klingenden Titel als Marke für seine internationale Hotelkette. Ein Geniestreich mit Chuzpe. Und so entstand binnen kürzester Zeit eine neue Weltmarke für 60 Businesshotels, die in Israel und ganz Europa bekannt ist. Nun baut die Kette die Präsenz in München massiv aus: Jüngst wurde das 74-Zimmer-Boutique-Hotel wieder eröffnet. Und im Oktober wird das 424 Zimmer zählende Leonardo Royal Hotel in der bayerischen Landeshauptstadt eingeweiht. Damit steigt die Präsenz in München auf fünf Hotels.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag: http://www.tophotel.de/index.php?leonardo-hotels-im-ausbau

HOTELPRESSESCHAU vom 26. April 2010 – Fußball-Sommerfest 2010: Fifa will Public Viewing in der Gastronomie reglementieren

(Berlin, 26. April 2010) Präzedenzfall in Berlin: Die Fifa will Public Viewing in der Gastronomie untersagen. Nur explicit genehmigte Übertragungen seien genehmigt. Befinde sich ein offizielles „Fan-Fest“ in der Nähe, dürfe der Gastbetrieb keine WM-Spiele öffentlich zeigen. Zudem werde eine Extragebühr bei genehmigten Public-Viewing-Events erhoben. Damit zeigt sich: Das erhoffte Sommermärchen mit Fußball-Fest – für viele Betriebe im Gastgewerbe sehr wichtig! – ist in Gefahr…


+++ THEMA DES TAGES +++

Financial Times Deutschland: Fußball-WM – Fifa verbietet Public Viewing
Zu Hunderttausenden tummeln sich jedes Wochenende Fans in Kneipen und huldigen ihrem Sport. Geht es aber um die Fußball-WM, ist das Kollektiverlebnis kein Allgemeingut mehr. So sieht es zumindest die Fifa. Nur derjenige darf ihr Produkt zeigen, der vorher um Erlaubnis gebeten hat.
http://www.ftd.de/sport/wm2010/:fussball-wm-fifa-verbietet-public-viewing/50104424.html

Lesen Sie dazu auch:
FTD: Fan-Fest in Berlin – WM-Party auf fünf Kontinenten
http://www.ftd.de/sport/fussball/auslandsfussball/news/:fan-fest-in-berlin-wm-party-auf-fuenf-kontinenten/50041193.html
FTD: Unternehmen nutzen neue Freiheit bei WM-Werbung
http://www.ftd.de/sport/:unternehmen-nutzen-neue-freiheit-bei-wm-werbung/69274.html


+++ WIRTSCHAFT +++

ddp: Boom im Hotelbau in Dresden
Bagger, Baugruben und Betonmischer – so präsentiert sich Dresden im Frühjahr 2010 seinen Gästen. Nachdem die Sanierung der historischen Bauten in der Dresdner Altstadt abgeschlossen ist, hat nun im Hotelbau ein Boom eingesetzt. Die Bettenauslastung lag im vergangenen Jahr bei nur 49,3 Prozent, Branchenkenner bewerten die Hotelsituation schon jetzt als kritisch.
http://www.ad-hoc-news.de/boom-im-hotelbau-in-dresden–/de/Nachrichten/21241076

Goslarsche Zeitung – Hotelier im Zwielicht: Frank Doepelheuer schreckt Tourismusbranche auf
Mit einer Werbeoffensive für Harzer Hotels verursacht Sachsen-Anhalts Dehoga-Präsident Frank Doepelheuer Wirbel in der Tourismusbranche. Kritiker werfen ihm unseriöses Gebaren vor.
http://www.goslarsche.de/Home/harz/region-harz_arid,123536.html

Focus: Bahn-Gewerkschaft plant Mega-Streik zur Urlaubszeit
Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn verschärft die Gewerkschaft Transnet den Ton: Sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden, werde man ab August bundesweit und unbefristet in den Ausstand treten.
http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tarifstreit-bahn-gewerkschaft-plant-mega-streik-zur-urlaubszeit_aid_502002.html/?mobile=no

Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier: www.hotelpresseschau.de

HOTELPRESSESCHAU vom 23. April 2010 – Positive Signale von Marriott: Der Aufschwung kommt!

(Berlin, 23. April 2010) Halali bei der drittgrößten Hotelkette weltweit: Marriott vermeldet für das erste Quartal ein Umsatzplus von fünf Prozent. Die Zimmerpreise würden steigen. Und ein satter Gewinn ist erreichbar. Das sind überaus positive Signale aus dem größten Hotelmarkt der Welt, USA. Wann der ersehnte Aufschwung sich auch in Europa etabliert, ist nun die Frage.


+++ THEMA DES TAGES +++

Handelsblatt: Gäste kommen zu Marriott zurück
Die Hotelkette Marriott bekommt langsam wieder volle Betten, die Gäste kehren nach der großen Krise langsam wieder zurück. Und Konzernchef J. W. Marriott ist überzeugt davon, dass es weiter aufwärts geht.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/hotellerie-gaeste-kommen-zu-marriott-zurueck;2566693 


+++ WIRTSCHAFT +++

Südwest Presse: Metzingen – Das Hotel als Seifenblase
Das Hotelprojekt an der Schlossstraße ist geplatzt! Die Holy AG als Investor konnte sich mit dem potenziellen Betreiber, “Schwanen”-Wirt Dieter Wetzel, nicht einigen. Nach Ostern hätte Baubeginn sein sollen.
http://www.swp.de/metzingen/lokales/metzingen/art5660,454462

Die Presse – Hotelimmobilien: Die Verlierer haben vier Sterne
Bei Geschäftsreisen werde auch nach der Krise gespart werden, glauben Experten. Zumindest Reisende können sich freuen. Übernachtungen in Hotels sind billiger geworden. Obwohl sich die Auslastung der Wiener Hotels im Jänner und Februar gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent verbessert hat, sind die Umsätze der Häuser um zehn Prozent zurückgegangen. „Grund ist ein enormer Preiskampf, vor allem im gehobenen Sektor“, stellt Martin Schaffer vom Beratungsunternehmen Kohl & Partner fest. Die Hoteliers versuchten um jeden Preis, ihre Auslastung zu verbessern.
http://diepresse.com/home/immobilien/560170/index.do

Thüringer Allgemeine: Meininger Schloss Landsberg soll angeblich verkauft werden
“Traumschloss sucht Prinzessin”: Ein Wahrzeichen Meiningens, das Schloss Landsberg, steht im Internet zum Verkauf. Es darf aber ohne Zustimmung des Vorstandes nicht einfach veräußert werden.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Meininger-Schloss-Landsberg-soll-angeblich-verkauft-werden-1571438625

 

Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier: www.hotelpresseschau.de

HOTELPRESSESCHAU vom 22. April 2010: Massive Investitionen der Hotels finden geteiltes Presseecho

(Berlin, 22. April 2010) Die Millioneninvestitionen der deutschen Hotellerie werden nicht ausreichend in den Medien gewürdigt. So könnte das Zwischenfazit nach vier Monaten intensiver PR-Arbeit der Spitzenverbände Dehoga und IHA – und zahlreichen Hotelbetriebe – lauten. Zwar werden durchaus Notizen von den Modernisierungen, Erweiterungen und neuen Jobs in der Hotellerie veröffentlicht. Aber Meldungen auf den Titelseiten oder längere Hintergrundberichte? – Fehlanzeige! Dabei wird tatsächlich mit dem mißliebigen Steuergeschenk der Allgemeinheit sehr viel zurück gegeben. Diese Branche wird nicht ausreichend berücksichtigt – doch die Entscheider in den Redaktionen interessiert das offenbar nicht.


+++ THEMA DES TAGES +++

Stern: Nach Mehrwertsteuersenkung – Das Wohlergehen von Hotels geht uns alle an
Deutsche Hoteliers sind Blitz-Empiriker: Schon kurz nach Senkung der Mehrwertsteuer wussten sie, dass nicht nur ihnen das Steuergeschenk zugute kommt, sondern dem ganzen Land. Ein Hotellobby-Besuch.
http://www.stern.de/wirtschaft/news/nach-mehrwertsteuersenkung-das-wohlergehen-von-hotels-geht-uns-alle-an-1559151.html 

Lesen Sie dazu auch:
Hamburger Abendblatt: Hotel-Steuersenkungen zeigen Wirkung
http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1467360/Hotel-Steuersenkungen-zeigen-Wirkung.html


+++ WIRTSCHAFT +++

Nordkurier: Hoteliers wiegeln Lohnforderungen ab
Deutschlands Tourismusland Nummer eins wird das Billiglohnimage nicht los: Die 38.000 Beschäftigten der Hotel- und Gaststättenbranche in MV können nicht mit einer schnellen und deutlichen Lohnerhöhung rechnen. Es gebe keinen Spielraum für große Sprünge, lehnte Guido Zöllick, Präsident der Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), am Dienstag in Schwerin entsprechende Forderungen ab.
http://www.nordkurier.de/index.php?objekt=nk.nachrichten.m-v&id=657007

Südwest Presse: Bad Mergentheim – Vom Hotel zu Luxuswohnungen
Notartermin war bereits. Über die Kaufsumme wird Stillschweigen gewahrt. Weitere Investitionen werden sich im Millionenbereich bewegen: Das traditionsreiche Hotel Victoria wechselt Besitzer und Nutzung.
http://www.swp.de/gaildorf/lokales/umland/art1159734,452190

Die Welt: Erstes Hotel für Joint-Raucher öffnet in Los Angeles
In Los Angeles hat das erste Hotel für Joint-Raucher eröffnet. Bisher war das Hotel “Normandie” eine normale Herberge. Künftig können die Gäste für 420 Dollar für zwei Nächte in aller Ruhe ihr “Gras rauchen, ohne die Türschlitze mit einem Handtuch abdichten zu müssen”, wie Urheber Dennis Peron sagte. Gebrauch von Marihuana zu medizinischen Zwecken ist in Kalifornien zugelassen.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7283592/Erstes-Hotel-fuer-Joint-Raucher-oeffnet-in-Los-Angeles.html

Leipziger Volkszeitung: Hotelbau am Bildermuseum – Stadtrat stimmt Kaufantrag für Winkelgrundstück zu
Der Leipziger Stadtrat hat entschieden: Das Winkelgrundstück am Bildermuseum soll an einen Stuttgarter Architekten verkauft werden, der dort ein Hotel errichten möchte. Die Mitglieder der Ratsversammlung stimmten am Mittwoch dem Kaufantrag einstimmig zu. Für das Areal im Nordosten des Sachsenplatzes an der Ecke Brühl und Reichsstraße waren zuvor zwei Gebote abgegeben worden, die mit entsprechendem Konzept und einer Finanzierungserklärung unterlegt waren.
http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/hotelbau-am-bildermuseum-stadtrat-stimmt-kaufantrag-fuer-winkelgrundstueck-zu/r-citynews-a-26161.html

Radio Rur: Weiterhin unklare Finanzierung für Hotel in Düren
Viele Jahre schon liegt die Baustelle an der ehemaligen Stadthalle in Düren brach. Und für den geplanten Hotelbau gibt es scheinbar immer noch keine gesicherte Finanzierung.
http://www.radiorur.de/rur/rr/462756/news/kreis_dueren


Die vollständige HOTELPRESSESCHAU lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

Hoteldirektorenvereinigung: Vorstand für 2 weitere Jahre gewählt

(Bonn, 22. April 2010) Die über 180 Mitglieder der Hoteldirektorenvereinigung (HDV) vertrauen der bewährten Führungsspitze, wie das Ergebnis der Vorstandswahlen zeigt. Mit Alexander Aisenbrey (1. Vorsitzender), Carsten Schmahl (2. Vorsitzender), David Depenau (Schatzmeister), Jochen Zillert (1. Beisitzer) und Carsten Lütkemann (2. Beisitzer) wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder jeweils ohne Gegenstimme für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Die Wahl fand während der Frühjahrstagung kürzlich im Kameha Grand Bonn statt.

Der neue und alte HDV-Vorstand: Jochen Zillert (1. Beisitzer), Carsten Lütkemann (2. Beisitzer), Carsten Schmahl (2. Vorsitzender), David Depenau (Schatzmeister) und Alexander Aisenbrey (1.Vorsitzender).

Der neue und alte HDV-Vorstand: Jochen Zillert (1. Beisitzer), Carsten Lütkemann (2. Beisitzer), Carsten Schmahl (2. Vorsitzender), David Depenau (Schatzmeister) und Alexander Aisenbrey (1.Vorsitzender).

Auch der Nachwuchs der Branche gibt Grund für weiteren Optimismus, was die Preisverleihung des HDV-Wissenschaftspreises Hotellerie verdeutlichte. Unterstützt von den HDV-Fördermitgliedern Micros-Fidelio und Progros belohnte die Auszeichnung in diesem Jahr Stefan Muschik und Georg-Friedrich Gerstenkamp (2. und 1. Platz wissenschaftlich-theoretisch orientierte Arbeiten) sowie Julia Ruthus und Sabine Preis (2. und 1. Platz praxisorientierte Arbeiten) mit begehrten Kursen an der Cornell University in Ithaca, New York und der École Hotelière Lausanne (Schweiz). Nominierung und Preis gelten als bedeutende Qualifikation und Türöffner für Nachwuchskräfte.

Die 1981 gegründete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bündelt die fachlichen Kompetenzen führender Hoteliers. Derzeit engagieren sich 140 ordentliche Mitglieder und 46 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrien. Der geschätzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder beläuft sich auf deutlich mehr als zwei Milliarden Euro, die in rund 350 Häusern mit mehr als 40.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Die Vereinigung mit Sitz in Bad Honnef dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral.  Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses. So lobt der Verband jährlich den anspruchsvollen Wettbewerb HDV-Wissenschaftspreis Hotellerie aus. Neue ordentliche HDV-Mitglieder müssen im Minimum mehr als zwei Millionen Euro Nettoumsatz, drei Sterne sowie mehr als 100 Zimmer nachweisen können.

Tourismus: Letzte Pauschalurlauber bald zuhause

(Berlin, 21. April 2010) Der Deutsche Reiseverband rechnet damit, die aufgrund der Sperrung des europäischen Luftraums infolge der Vulkanaschewolke gestrandeten letzten deutschen Pauschaltouristen erst in einigen Tagen zurückholen zu können. Bis Mittwochmorgen seien von ursprünglich 130.000 Touristen 100.000 zurückgeflogen worden, sagte der Leiter Kommunikation des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Torsten Schäfer, am Mittwochnachmittag in einer Sitzung des Tourismusausschusses des Deutsches Bundestages. Bis einschließlich Donnerstag sollen weitere 20.000 Reisende von weiter entfernten Reisezielen zurückgeholt werden. Die restlichen 10.000 Touristen hingen ”auf der Langstrecke fest“, sagte Schäfer. Ihre Rückholung gestalte sich schwieriger, solle aber in den nächsten Tagen gelingen. Der Ausschuss hatte die Situation für die Tourismusbranche und Reisende nach dem Vulkanausbruch auf Island kurzfristig als Tagesordnungspunkt aufgenommen.

Neben Fragen der Flugsicherheit und der wirtschaftlichen Konsequenzen interessierten sich die Abgeordneten insbesondere für die Auswirkungen auf die Verbraucher. Für die Verbraucherzentrale Bundesverband machte Kerstin Hoppe in der Sitzung deutlich, es habe zahlreiche Beschwerden gegeben, dass Hotlines von Fluggesellschaften oder Reiseanbietern kostenpflichtig und nicht erreichbar gewesen seien. Allerdings hätten sich große Reiseunternehmen bei der Bezahlung zusätzlicher Hotelübernachtungen infolge der Luftraumsperrung kulant gezeigt. Hoppe sagte, sie rechne damit, dass die meisten Beschwerden erst in den nächsten Tagen und Wochen bei den Verbraucherzentralen eintreffen werden.

1,7 Mrd. Euro Verluste für Airlines
Die Flugverbote brachten den Airlines gewaltige Verluste. Der Luftfahrtverband IATA schätzt die Umsatzausfälle auf insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar. Zum Höhepunkt der sechstägigen Luftfahrtkrise betrugen die Einbußen bis zu 400 Millionen US-Dollar am Tag. Die deutsche Wirtschaft musste Umsatzausfälle von bis zu einer Milliarde Euro pro Tag verkraften, rechnete die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hoch. Die Umsatzausfälle in der deutschen Hotellerie waren noch nicht bezifferbar.

HOTELPRESSESCHAU vom 21. April 2010: Keine Abzocke von Hotels bei gestrandeten Fluggästen

(Berlin, 21. April 2010) Weder Preiswucher noch Stornostarrsinn: Der verschiedentlich geäußerte Vorwurf, gerade Flughafenhotels hätten die Not gestrandeter Flugreisender schamlos ausgenutzt, lässt sich nicht erhärten. Nach einer Umfrage von hotel.de blieben die Zimmerpreise auf dem Boden. „Nur ein Umfrageteilnehmer berichtete von höheren Übernachtungspreisen. Alle anderen berechneten auch den Notfallgästen lediglich die normalen Zimmerraten“, so ein Statement. Dagegen will das Reiseportal citysam.de einige Preissteigerungen ausgemacht haben; dabei sind aber gleichzeitig stattfindende internationale Fachmessen zu berücksichtigen. Nach einer Erhebnung von STR Global gab es bei den Frankfurter Flughafenhotels in der vergangenen Woche Preissteigerung von bis zu 100 Prozent im Vergleich zum Vortag.


+++ THEMA DES TAGES +++

hotel.de: Vulkanausbruch – Aschewolken – Luftraumsperrung: Die Folgen für das Hotelbuchungsgeschäft
Eine Blitzumfrage von hotel.de unter deutschen Airport-Hotels widerlegt das Bild eines womöglich profitsüchtigen Hotelmanagers: Auch wenn derzeit eine anders lautende Meldung durch die Gazetten geistert, legten die befragten Hotels nahe der Flughäfen Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart unisono eine kundenfreundliche Stornierungspolitik an den Tag: In den allermeisten Fällen verzichteten die Hotels komplett darauf, Stornierungsgebühren zu erheben.
http://www.hotel.de/Press.aspx?mode=article&lng=DE&item=656

citysam.de: Vulkanausbruch hat die Hotelpreise kräftig durcheinander gewirbelt
Nachdem der Flugbetrieb ab heute wieder freigegeben ist, zeigt sich, wie sehr der isländische Vulkanausbruch die Hotelpreise durcheinander gewirbelt hat. Dies belegt eine aktuelle Auswertung des Hotel- und Reiseportals Citysam.de. So erhöhten beispielsweise Hotels, die neben den gestrandeten Hotelgästen während des Flugverbots noch neue Gäste empfangen haben, die Preise zum Teil massiv. Anderenorts kämpfte man bereits mit Sonderangeboten gegen eine neue Krise im Tourismussektor.
http://www.citysam.de/presse/pressemitteilung.htm?pid=30

hotelier.com: Hotel performance takes off as ash cloud grounds travellers
Hotel performance at select European airports showed increases in occupancy and average room rate compared with the same week last year, as a cloud of volcanic ash grounded air travel and stranded travellers throughout the continent, according to daily data from STR Global, the leading provider of market data to the hotel industry.
http://www.hotelier.com/index.php?id=69&tx_ttnews[tt_news]=8193&cHash=a73074f02f

Lesen Sie dazu auch:
Luftraum offen: Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt wird wieder hochgefahren
http://www.presseportal.de/pm/31522/1599503/fraport_ag
Folgen des Vulkanausbruchs: TUIfly startet wieder durch // Regulärer Flugbetrieb wieder aufgenommen
http://www.presseportal.de/pm/31717/1599429/tui_deutschland_gmbh
ADAC: Viele Urlaubsreisende sitzen noch am Urlaubsort fest
http://www.presseportal.de/pm/7849/1599510/adac


Die vollständige Presseschau lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

ITB Berlin – World Travel Trends Report 2010: Immer weniger Luxusurlauber

(Berlin, 21. April 2010) Die Zahl der sog. Luxusreisenden (Ausgaben von 2.500 Euro und mehr pro Reise) ist mit -18 Prozent stark zurück gegangen. Dennoch trägt diese Zielgruppe nach wie vor einen maßgeblichen Marktanteil von fünf Prozent an allen Reisen und 27 Prozent aller Reiseausgaben in der Reiseindustrie bei. Das belegt das aktuelle Ergebnis des ITB World Travel Trends Report 2010, der von IPK International im Auftrag der Messe Berlin erstellt wurde; im nächsten Jahr findet die ITB vom 9. bis 13. März statt und damit erstmals seit Jahren wieder ohne Überschneidung mit der Internorga Hamburg.

Das mittlere Segment (750 bis 2.500 Euro Budget pro Reise) verzeichnete einen Rückgang von neun Prozent bei den Reisen und kam auf 33 Prozent der Gesamtreisen. Urlauber in diesem Segment belegten mit ihren Ausgaben 47 Prozent Marktanteil. Die Anzahl der Reisen, die Urlauber mit einem Budget von bis zu 750 Euro unternahmen, ging um vier Prozent zurück und machte damit noch 62 Prozent des Gesamtreisemarktes aus. Sie tätigten jedoch nur 26 Prozent der Gesamtausgaben.

„Das Ergebnis zeigt eines ganz deutlich: Die schwindende Zahl der Luxusreisenden wird zukünftig noch heftiger umkämpft sein. Die Gewinner sind die Destinationen, Airlines und Reiseveranstalter, die um die exklusiven Bedürfnisse der kaufkräftigen Klientel wissen und diese passgenau erfüllen können“, erklärte Martin Buck, Direktor des KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin.

Noch weiter öffnet sich die Finanzschere bei den so genannten „extrem kaufkräftigen Reisenden“. Laut des Reports können sie bis zu mehr als 500 Mal so viel für eine Nacht im Hotel ausgeben als der durchschnittliche Urlauber: „Um diese Zielgruppe weiterhin zu erreichen, müssen hoch spezialisierte, individuelle Angebote geschaffen werden. Auch in diesem Segment wird der Druck auf die Reiseindustrie enorm zunehmen“, so Buck weiter.

Der ITB World Travel Trends Report basiert im Wesentlichen auf dem bevölkerungsrepräsentativen „IPK International World Travel Monitor“, für den seit mehr als 20 Jahren in 60 wichtigen Reisemärkten rund um den Globus jährlich über 500.000 Interviews zum Reisevolumen und Reiseverhalten durchgeführt werden.

Täglich eine kleine Flasche Bier je potenziellem Verbraucher

(Wiesbaden, 21. April 2010) Der Bierkonsum der Deutschen sinkt und sinkt. Durchschnittlich trinkt jeder potentielle Verbraucher (Deutsche ab 15 Jahre) eine kleine Flasche Gerstensaft (0,33 Liter) pro Tag. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit.

Der durchschnittliche Jahresverbrauch lag zuletzt bei 121,4 Litern. Vor 30 Jahren waren es noch knapp 146 Liter. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein.

Dieser sog. Inlandsverbrauch errechnet sich aus dem versteuerten Absatz, in dem auch die importierten ausländischen Biere enthalten sind, zuzüglich Bier, das von Brauereien unentgeltlich als Haustrunk an ihre Angestellten abgegeben wird. Exporte sind im Inlandsverbrauch nicht enthalten.

Aschewolke vorerst vorüber: Flugraum wird wieder frei gegeben

UPDATE (Berlin, 21. April 2010) Die Hängepartie ist so gut wie beendet: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat den deutschen Flugraum weitestgehend auch wieder offiziell frei geben. Nur noch Dresden, Leipzig, Erfurt und Münster seien offiziell gesperrt. Im Laufe des Tages sollen die seit Donnerstag vergangener Woche für alle deutschen Flughäfen  geltenden Beschränkungen wieder aufgehoben werden.

Seit Montag nachmittag starten und landen Flugzeuge im sog. Sichtflugverfahren. Die Lufthansa führt einen reduzierten Flugplan durch: Alle Langstreckenflüge finden statt, europäische und innerdeutsche Verbindungen werden nur teilweise bedient. Auch Air Berlin hatte den Betrieb weitestgehend wieder aufgenommen.

Auch in den anderen westeuropäischen, von der Aschewolke betroffenen Ländern sind die Flugverbote aufgehoben worden. In Großbritannien, Irland, Frankreich, Österreich, Niederlande, Norwegen und in der Schweiz wird gestartet und gelandet.

Zuletzt hatte ein niederländischer Forschungsflug die für Flugzeugtriebwerke gefährlichen Aschepartikel in der Atmosphäre über Europa nachgewiesen. Die Ergebnisse eines deutschen Testfluges vom Montag sind nicht in Gänze bekannt. Heute will sich damit der Bundestag befassen.

In Deutschland waren Flüge aufgrund einer Sondergenehmigung nach Sichtflugregeln möglich. Dies ist allerdings nur bei guter Sicht und schöner Witterung möglich. Ob die Flüge dennoch gefährlich waren oder das vorsorglich aufgrund von Computerberechnungen des Londoner Volcanic Ash Advisory Centre ausgesprochene Flugverbot übertrieben war, muss nun aufgearbeitet werden.

HOTELPRESSESCHAU vom 20. April 2010: Bettwanzen erobern Hotelzimmer

(Berlin, 20. April 2010) Internationale Hotels sind betroffen: Die Bettwanze kehrt nach Deutschland zurück. Im Reisegepäck ahnungsloser Hotelgäste geraten die kleinen Blutsauger in die Zimmer zahlreicher deutscher Hotels und sind nur von erfahrenen Kammerjägern aufzufinden. Da die Bettwanze in Deutschland seit Jahrzehnten als ausgerottet gilt, bemerkt kaum jemand mehr die typischen Spuren, z.B. kleine Kotflecken an Bilderrahmen. Die Reinigungskräfte stehe vor einem neuen Problem, da die nur Millimeter großen Tiere sich bestens (z.B. in Lüftungsschächten) verstecken können. Oftmals hilft nur eine (teure) Grundreinigung.


+++ THEMA DES TAGES +++

Bayerischer Rundfunk: Die Rückkehr der Bettwanzen
Bettwanzen leben im Verborgenen und überfallen ihre Opfer im Schlaf – auf der Suche nach Blut. Ihre Stiche können eitrige Quaddeln oder Allergien hervorrufen. Eigentlich gelten die lästigen Parasiten als ausgerottet. Doch nun kehren sie zurück – im Urlaubsgepäck von ahnungslosen Reisenden.
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/gesundheit-allergie-bettwanzen-wanzen-ID1271667828975.xml

Lesen Sie dazu auch:
Die Bettwanzen kommen
http://www.heise.de/tp/blogs/6/147407

+++ WIRTSCHAFT +++

Wirtschaftswoche: Die Hotelbranche steckt tief in der Krise
Die deutsche Hotellerie leidet, weil die Geschäftsreisenden ausbleiben. Die Mehrwertsteuersenkung ändert daran nichts, setzt aber falsche Signale und verzögert die Marktbereinigung.
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/die-hotelbranche-steckt-tief-in-der-krise-427135/

Bild: Stetten Bau übernimmt Hotel Victoria Bad Bergentheim
Das traditionsreiche Hotel Victoria in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) wird verkauft. Zum 1. Juli übernehmen der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten und sein Vater Wolfgang mit ihrer Stetten Bau GmbH (Künzelsau) den Betrieb.
http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2010/04/20/stetten-bau-uebernimmt-hotel-victoria.html

Handelsblatt: Neuer Chef für Hotelgruppe Steigenberger
Der neue Vorstandssprecher Buijs gilt im Gegensatz zu seinen prominenten Vorgängern als unbeschriebenes Blatt in der Hotelbranche. Mit Buijs dürfte bei Steigenberger ein bewegtes Jahr enden.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/argo-buijs-neuer-chef-fuer-hotelgruppe-steigenberger;2564799

Die Welt: Ostsee – Harter Winter hat die Badeorte ramponiert
Die Strände sind flach oder steinig, mancherorts fehlt der Sand gleich ganz: Sturmtief “Daisy” und der lange Winter machen den Seebädern an der Ostsee schwer zu schaffen. Auch Promenaden und Seebrücken wurden beschädigt. Nun fürchten die Badeorte um ihre Gäste – denn für Reparaturen fehlt das Geld.
http://www.welt.de/reise/article7244215/Ostsee-Harter-Winter-hat-die-Badeorte-ramponiert.html?utm_source=vor9&utm_campaign=fd1f720e7b-reise_vor9_de_vom_20_04_2010&utm_medium=email


Die vollständige Presseschau lesen Sie hier:
www.hotelpresseschau.de

Trotz Aschewolke kein Anstieg von Streitfällen erwartet

Presseanzeiger-Interview mit Reisejournalist Carsten Hennig

PresseAnzeiger: Durch die Aschewolke sitzen viele Urlauber fest. Trotzdem können Buchungen von Zimmern etc. nicht einfach storniert werden. Was können Urlauber tun?

Carsten Hennig

Carsten Hennig

Carsten Hennig: Grundsätzlich gilt: Aufgrund Flugstornierungen infolge von Naturereignissen gibt es kein Sonderkündigungsrecht für rechtsverbindliche Hotelbuchungen. Der Hotelier hat – je nach den gesetzlichen Bestimmungen – das Recht, die Zimmerraten zumindest teilweise zu verlangen. In der Praxis sieht meist anders aus: Zimmerreservierungen werden storniert, es entstehen keine Kosten und der Hotelier guckt in die Röhre. Urlauber sollten – bei größeren Reisen – allerdings stets eine Reiserücktrittsversicherung abschließen, um zum Beispiel nicht mehr rückholbare Ausgaben für Flüge u.a. wieder rein zu holen.

PresseAnzeiger: Erwarten sie einen Ansturm von Streitfällen zwischen Hotels, Airlines und Touristen?
Carsten Hennig: Jede Urlaubssaison bringt eine neue Reihe an (alten) Streitfällen mit sich. Da geht es um verbaute Hotelzimmer, nicht funktionierende Wellnessanlagen, Bauarbeiten vorm Hotel oder zu vielen russischen Gästen. Die Flugausfälle infolge des Vulkanausbruchs auf Island werden vermutlich nicht zu einer signifikanten Steigerung der Rechtsstreitigkeiten führen, da sich einerseits die Reiseveranstalter redlich bemühen, ihre Urlauber wohlbehalten zurückreisen zu lassen, andererseits die Fluggesellschaften und Hotels sehr kulant verhalten.

PresseAnzeiger: Wie schätzen sie die Auswirkungen auf den deutschen Hotelmarkt ein?
Carsten Hennig: Die Auswirkungen der Flugausfälle in ganz Europa auf die deutschen Hotels sind nicht absehbar. Zwar entspannt sich die Lage nun wieder, da die Flugverbote zunächst gelockert wurden. Doch die Ausfälle bei Geschäftsreisen und Konferenzen sind unübersehbar. Wie hoch diese ausfallen werden wir Anfang Mai in den Umsatzstatistiken ablesen können. Nur einige Hotels um die großen Verkehrsflughäfen herum verzeichneten einen sprunghaften Anstieg der Gästezahlen. So wird aus dem Airport Frankfurt/Main berichtet. Dagegen gab es am Flughafen München keine großen Zuwächse in den nahe gelegenen Hotels.

PresseAnzeiger: Sind die Fluggesellschaften etc. für derartige Ausfälle nicht ausreichend versichert?
Carsten Hennig: Inwieweit die großen europäischen Airlines Rückstellungen für derartige Umsatzausfälle gebildet haben, kann pauschal nicht beantwortet werden. Die wirtschaftliche Lage einzelner Fluggesellschaften ist nach dem Krisenjahr ohnehin nicht rosig. Während Lufthansa die Krise wohl gut übersteht, sieht es bei SAS umso dramatischer aus; hier wurden tausende Mitarbeiter frei gestellt. Inwieweit die zum Teil heftigen Aktienkursverluste die Airlines mittelfristig beschäftigen werden, bleibt zu beobachten.

PresseAnzeiger: Wie sehen die Hotels der Zukunft aus? Wohin geht der Trend?
Carsten Hennig: Ein erfolgreiches Hotel – ganz gleich in welcher Kategorie – zeichnet sich auch zukünftig durch exzellenten Service aus. Zuvorkommende Betreuung, herzliche Aufnahme und eine freundliche Atmosphäre machen auch weiterhin das professionelle Gastgebertum aus – das gilt für den familiengeführten Landgasthof wie für das internationale Luxushotel. Gleichrangig sind Sauberkeit und Hygiene: Jede Beherbergung muss hier gesteigerten Wert auf regelmäßige und gründliche Reinigung legen – gerade jetzt, wo die Bettwanze in unsere Breiten zurückkehrt. Ein erfolgreiches Hotel muss in der Zukunft auch den steigenden technischen Anforderungen gerecht werden: Auf der einen Seite in moderne Haustechnik investieren, um weiterhin Energie zu sparen. Auf der anderen Seite moderne Kommunikationstechnik wie Highspeed-Datennetze, TV- und Hifi-Systeme parat halten. Und ein Hotel mit Spa und Wellnessbereich muss auch hier ständig nachrüsten, in neue Wassertechnik oder Fitnessgeräte. Und auch „hinter der Bühne“ steht die Zeit nicht still: Viele Betriebe benötigen moderne Küchen- und Gartechnik oder neue Computersysteme für elektronische Buchungen und neue Abrechnungssoftware.

Das Interview erschien am 20. April 2010 auf presseanzeiger.de. Carsten Hennig ist Chefredakteure von hotelier.com. Die Frage stellte Markus Gärtner.

Aschewolke: Flugverbot gilt offiziell weiterhin – Lage am Reisemarkt entspannt sich

(Berlin, 20. April 2010) Vorerst geht es im Sichtflug: Der Luftraum über Deutschland wird trotz offiziellem Flugverbot rege genutzt. Lufthansa und Air Berlin haben ihren Betrieb teilweise wieder aufgenommen. Die TUI holt mit 34 Flugzeugen rund 11.000 gestrandete Urlauber nach Hause. Die Lage am Reisemark entspannt sich somit. Doch weiterhin sind die Aussichten kritisch.

Die konkreten Auswirkungen der Flugverbote auf die Hotellerie sind nicht zu beziffern. „Festhalten können wir indes nur: Auch wenn einige Häuser in Flughafennähe von den Flugstreichungen kurzfristig profitieren, überwiegen für die Hotellerie die negativen Auswirkungen“, so Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Aufgrund der massiven Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs würden Geschäftsmeetings und Veranstaltungen abgesagt, Reisen nicht durchgeführt. „Je länger die massiven Beeinträchtigungen anhalten, desto größer ist der Schaden für die gastgewerblichen Unternehmen“, so Heckel.

+369% mehr Auslastung in Frankfurter Hotels
Die Flugausfälle führten in der vergangenen Woche in Airporthotels zu sprunghaften Anstiegen bei den Gästezahlen. Nach einer Erhebung von STR Global stieg der Revpar in Frankfurter Flughafenhotels um +369 Prozent und damit im europäischen Vergleich am höchsten.

In den Hotels am Flughafen Brüssel stieg der Revpar in der Woche 11.-17. April um 137 Prozent, in Stockholm-Arlanda um 75 Prozent, London-Heathrow um 70 Prozent, Amsterdam-Schipohl um 69 Prozent und London-Gatwick um 40 Prozent.

Zudem waren die Frankfurter Airporthotels in der vergangenen Woche bis Donnerstag nahezu ausgebucht, u.a. aufgrund der Fachmesse „Light + Building“.

Dorint: 200 Gäste sitzen auf Mallorca fest
Die Flugausfälle in Europa haben auch Auswirkungen auf die 36 Dorint Hotels & Resorts im In- und Ausland. Während die Dorint Hotels in Flughafennähe (Köln, Wiesbaden, Frankfurt Main-Taunus, Berlin-Tegel, Amsterdam) kurzzeitig Zuwächse durch gestrandete Fluggäste und Airline-Crews verzeichnen, gibt es bereits eine Vielzahl von Stornierungen bei den Ferienhotels. Insbesondere betroffen ist das Fünf-Sterne-Resort in Camp de Mar/Mallorca. Dort sitzen derzeit rund 200 Gäste fest, berichtete Dorint-Chef Michael H. Göldner am Montag.

“Durch die Flugausfälle gibt es eben Gewinner und Verlierer”, sagte Göldner. So konnte das Dorint An der Messe in Köln kurzfristig eine Tagung eines internationalen Unternehmens neu gewinnen, weil der vorgesehene Tagungsort in Lissabon für die Teilnehmer nicht erreichbar ist. Andererseits wurden bereits in anderen Business-Hotels der Gruppe Zimmer für Tagungen und Geschäftsreisen in erheblichem Umfang storniert. “Insbesondere allen unseren Gästen in den Ferien-Hotels bieten wir an, innerhalb der nächsten drei Monate in dem Reisezeitraum bis November 2010 stornofrei umzubuchen”, so Göldner. “Wir kommen mit dieser Regelung unseren Gästen kulant entgegen. Saisonbedingte Preisunterschiede müssen allerdings von den betroffenen Umbuchern ausgeglichen werden.” Göldner kündigte an, dass Dorint die Übernachtungspreise durch diese Ausnahmesituation nicht verändern wird. “Wir fühlen uns unseren Gästen verpflichtet”, so der Vorsitzende der Geschäftsführung.

Reiseveranstalter lassen wieder starten
Die Veranstalter der REWE Group (Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg, Clevertours) starteten am Dienstag schrittweise den regulären Flugverkehr in die Urlaubsgebiete u.a. Air Berlin. Condor nahm am Dienstag morgen den regulären Flugplan in rund 60 Urlaubsziele wieder auf. L‘Tur holte gestrandete Urlauber mit Chartermaschinen aus Mallorca und der Türkei heim.

Airbus testete Flüge durch Aschwolke
Um die tatsächlichen Auswirkungen der sog. Aschewolke auf Flugzeugtriebwerke zu testen, hat Airbus gestern einen A340 und einen A380 in Frankreich und Deutschland gestartet. Die Testpiloten sollten die Motoren des amerikanischen Herstellers Engine Alliance und Rolls-Royce Triebwerk im Einsatz beobachten. Die Testergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht.

WTTC mahnt bessere Koordinierung an
Die Auswirkungen eines einzelnen Vulkanausbruch auf die internationale Touristik waren/sind immens. Jean-Claude Baumgarten, Chef des World Travel & Tourism Council (WTTC), mahnt daher eine bessere Abstimmung der betroffenen Staaten für komplexe Sachverhalte wie beim aktuellen Fall der Aschewolke von Island an. Die Folgen für die Welttouristik, die mit 235 Millionen Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 5.751 Milliarden US-Dollar einen Anteil von 9,2 Prozent an der Weltwirtschaft darstellt, wären einfach zu groß.