Monatsarchiv: Januar 2010

Presseschau vom 29. Januar 2010: Über die (erfolgreichen) Strippenzieher der Mehrwertsteuersenkung

(Landsberg/Lech, 29. Januar 2010) Sie bleiben lieber im Hintergrund: Ernst Hinsken (CSU) und Ernst Burgbacher (FDP) gelten als die Strippenzieher der Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen. Der ehemalige Bundesbeauftragte für Tourismus und sein Nachfolger haben mit Zähigkeit und ihren erstklassigen Beziehungen in Hotellerie und Politik etwas möglich gemacht, an das nur wenige geglaubt hatten. Zwar zieht seit der Steuersenkung ein Sturm der Entrüstung über die Hoteliers, aber die beiden Bundestagsabgeordneten werden gefeiert – im stillen Kämmerlein.

Erfolgreiche Strippenzieher in der Politik: (von links) Ernst Hinsken, CSU, und Ernst Burgbacher, FDP, haben die Mehrwertsteuersenkung voran getrieben

Erfolgreiche Strippenzieher in der Politik: (von links) Ernst Hinsken, CSU, und Ernst Burgbacher, FDP, haben die Mehrwertsteuersenkung voran getrieben

+++ WIRTSCHAFT +++

Handelsblatt: Strippenzieher – Wer Schwarz-Gelb den Hotel-Reinfall bescherte
Der Steuerbonus für Hotels ist zum Makel für Schwarz-Gelb geworden. In den Oktober-Nächten, als Union und FDP ihren Bündnisvertrag mit der reduzierten Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe aushandelten, zogen zwei Männer die Strippen, die sich dem Tourismus besonders verbunden fühlen. Der Bäckermeister Ernst Hinsken von der CSU und Oberstudienrat Ernst Burgbacher von der FDP.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/strippenzieher-wer-schwarz-gelb-den-hotel-reinfall-bescherte;2515920

Nürnberger Nachrichten: Kleine Hotels freuen sich über das Steuergeschenk
Neue Matratzen für 8.000 Euro und eine Telefonanlage für 12.000 Euro – für das kleine familienbetriebene Hotel Jagdschloss mit seinen 61 Betten im Münchner Stadtteil Obermenzing ist die gesunkene Mehrwertsteuer Anlass, längst notwendige Modernisierungen endlich anzugehen. «Die Steuersenkung schafft uns dafür Luft», betont Inhaberin Inge Weber.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1163347&kat=5&man=3

Lübecker Nachrichten: Boltenhagen – 3D-Technik soll zeigen, wie umstrittenes Hotel aussieht
Der Bauausschuss erhofft sich, mittels einer 3D-Ansicht besser einschätzen zu können, ob das neue Energiesparhotel in die Umgebung passt.
http://www.ln-online.de/artikel/2728181

Hamburger Abendblatt: Zehn Jahre Gastwerk – 1000 Gäste feierten
Unter den Gratulanten waren viele Prominente und vor allem fachkundige Freunde des Hotels. Dazu gehörte auch Hamburgs Tourismus-Chef.
http://www.abendblatt.de/hamburg/persoenlich/article1360840/Zehn-Jahre-Gastwerk-1000-Gaeste-feierten.html

Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?strippenzieher-mehrwertsteuer-senkung-politik

Presseschau vom 28. Januar 2010 – Hotelpreise: Nun schießen auch die Statistikämter

(Landsberg/Lech, 28. Januar 2010) Die PR-Katastrophe nimmt ihren Lauf: Nun berichten auch die Landesstatistikämter über Preiserhöhungen in der Hotellerie. Obwohl es nach einem Reuters-Bericht auch Preissenkungen gab, stehen die ermittelten Anhebungen der Zimmerraten in der Überschrift. Damit wird deutlich, dass nach einer Reihe an unprofessionellen Preiserhebungen nun auch die staatlichen Statistikämter die Branche auf’s Korn nimmt. Schlimmer kann es kaum mehr kommen.

+++ WIRTSCHAFT +++

Reuters: Hotellerie – Mehrwertsteuer runter, Preise rauf
Steigende Hotelpreise: Das Steuergeschenk aus der Politik geben die meisten Hoteliers nicht an ihre Gäste weiter – im Gegenteil, sie erhöhen die Zimmerpreise.
http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/hotellerie/hotellerie-mehrwertsteuer-runter-preise-rauf_aid_474751.html 

Dehoga: Schluss mit der populistischen Stimmungsmache gegen die Hotellerie
Unverständnis über SPD-Antrag im Deutschen Bundestag – Gäste, Handwerker und Mitarbeiter profitieren von Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen
http://www.dehoga-bundesverband.de/home/newspage_2205_mn1.html

Focus: Hotelbewertungsportale im Test – Manipulationen nicht ausgeschlossen
Die Stiftung Warentest hat 13 Reiseportale mit Hotelbewertungen unter die Lupe genommen. Keine Plattform erhielt die Note „sehr gut“. Ein „gut“ erhielt nur Holidaycheck.de.
http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/hotelbewertungsportale-im-test-manipulationen-nicht-ausgeschlossen_aid_474974.html

Die Welt: Ein Trendsetter feiert Geburtstag
Mit der Eröffnung des “Gastwerks” brach im Jahr 2000 die Ära der Designhotels an – Heute lädt Gründer Kai Hollmann 1200 Gäste zur Jubiläumsparty
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article6009741/Ein-Trendsetter-feiert-Geburtstag.html


Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?statistikaemter-kritisieren-zu-hohe-zimmerpreise

CHD Expert: Gastrojahr 2009 mit Umsatzverlust von bis zu -10%

(Hamburg, 28. Januar 2010) Das vergangene Jahr war von anhaltenden Umsatzrückgängen geprägt. Die Verluste in Hotellerie und bei Top-Restaurants in Deutschland betrugen bis zu zehn Prozent. Der Abwärtstrend begann bereits im Herbst 2008 und entwickelte sich stetig weiter. Eine Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe ist erst gegen Ende dieses Jahres zu erwarten. Dies ist Ergebnis der aktuellen Analyse „Gastrodynamik 2009“ des auf den Außer-Markt-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmens CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg.

„In der Hotellerie macht sich insbesondere die starke Zurückhaltung der Geschäftskunden bemerkbar“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. In Einzelfällen sei es zu Umsatzrückgängen von bis zu 25 Prozent gekommen. Viele Hotelbetreiber mussten notgedrungen ihre Preise erheblich senken und sehen sich nun einem neuem Preisdruck ausgesetzt. „Mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen kam eine neue Erwartungshaltung der Gäste auf“, so der Hotelexperte. Doch die Spielräume für neue Senkungen bei der Zimmerrate seien oftmals nicht mehr gegeben.

In den führenden Restaurants sieht die wirtschaftliche Lage ebenfalls nicht rosig aus. „Der Kostendruck aufgrund steigender Energiepreise und teurem Einkauf von F&B-Rohwaren schwächt die Betriebe“, analysiert Lambracht. Zudem habe sich der Außer-Haus-Verzehr der Deutschen vom stabil gebliebenen Konsum abgekoppelt. Von Steigerungsraten bei Gästeanzahl und Durchschnittsbon können nur wenige Gastbetriebe berichten. Deutlich wurde der branchenweite Umsatzrückgang zuletzt bei der sinkenden Zahl der Weihnachtsfeiern. Die Hälfte der Gastbetriebe mussten Rückgängen bei den Buchungen verzeichnen.

„Für 2010 ist nur eine allmähliche Erholung der Konjunktur im führenden Gastgewerbe zu erwarten“, prognostiziert Lambracht. Spätfolgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem Arbeitsmarkt und allgemeine Zurückhaltung bei den Ausgaben im Außer-Haus-Markt machen Hoffnungen auf eine rasche Erholung zunichte. „Führende Hoteliers und Gastronomen kalkulieren erst gegen Jahresende oder Anfang 2011 wieder mit nennenswerten Zuwachsraten bei Gästezahl und Durchschnittsraten“, sagt Lambracht.

Dagegen bleibt die Investitionsbereitschaft in der Hotellerie ermutigend: Jeder vierte Betrieb will in die Modernisierung seiner Gästezimmer investieren. Knapp unter zehn Prozent wollen bereits jetzt Restaurant und Küche modernisieren bzw. auffrischen. „Die meisten Beherbergungsbetriebe nutzen die Gunst der Steuersenkung für verzögerte Modernisierungen“, so Lambracht.

Presseschau vom 27. Januar 2010: Kreditkartenzahlungen liegen nun offen einsehbar im Internet

(Landsberg/Lech, 27. Januar 2010) “Philip Kaplan hat gerade 178,51 Dollar im Aloft Hotel ausgegeben. Er war dort zum ersten Mal Kunde.” – So könnte eine typische Meldung auf blippy.com aussehen. Wer sich dort mit seinen Kreditkartendaten anmeldet, wird als gläserner Kunde präsentiert. Das US-Webportal startete nun offiziell und hat bereits 5.000 Nutzer.

Das Stelldichein im Luxushotel könnte nun leicht publik werden – dank blippy.com. Das Portal zeigt alle Kreditkartenzahlungen des Nutzers an.

Das Stelldichein im Luxushotel könnte nun leicht publik werden – dank blippy.com. Das Portal zeigt alle Kreditkartenzahlungen des Nutzers an.

+++ WIRTSCHAFT +++

Süddeutsche Zeitung: Gläserne Abrechnung
Dank Blippy können Nachbarn und Freunde im Internet sehen, was der Einzelne per Kreditkarte bezahlt: Musik, Schuhe, Hotel mit der Geliebten. Das soll Spaß machen – Datenschützer sind entsetzt.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/145/500411/text/

Die Welt: Nach Vapiano kommt Gerlach mit Vasano
Hotel in edlem Design, aber ohne Service – Hamburger Unternehmer eröffnet Pilotprojekt in Leipzig
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5996652/Nach-Vapiano-kommt-Gerlach-mit-Vasano.html

Stuttgarter Zeitung: Was halten Sie von einer Bettensteuer? Umfrage der Woche
Wenn man andere rupft, kann man auch die Hoteliers rupfen. Schließlich werden in dieser Branche ordentliche Preise von den Gästen verlangt, da können auch die Hoteliers selbst zur Kasse gebeten werden. Und die Kommunen, deren Kassen derzeit leer sind, brauchen das Geld, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2360986_sz_hier_artikel_9223_-was-halten-sie-von-einer-bettensteuer-umfrage-der-woche.html?_suchtag=2010-01-25

Stuttgarter Zeitung: SPD-Fraktionschef fordert Bettensteuer in Filderstadt
Wie können die Löcher in Filderstadts Haushalt gestopft werden? Diese Frage müssen Stadträte und Verwaltung von Freitag an im Rahmen der Klausurtagung beantworten. Dabei werden sie auch über die Bettensteuer sprechen. Denn anders als in L.-E., gibt es in Filderstadt durchaus Stimmen für die sogenannte Kulturabgabe. Die Idee: Hoteliers, die seit kurzem nur noch den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent verlangen müssen, werden auf kommunaler Ebene wieder zur Kasse gebeten.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2362290_sz_hier_artikel_9223_-spd-fraktionschef-fordert-bettensteuer-in-filderstadt.html?_suchtag=2010-01-26

Bergisches Handelsblatt: Die schwerste Krise der Stadt – Die Suche nach finanziellen Auswegen
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, DEHOGA Nordrhein, kritisiert den Vorschlag von Bürgermeister Lutz Urbach zur Erhebung einer Übernachtungssteuer für die Hotellerie in Bergisch Gladbach.
http://www.bergisches-handelsblatt.de/rag-bhb/docs/243997/lokales

Die Welt: Grüne gescheitert – Steuererleichterung für Hoteliers bleibt
Die Grünen sind im Bundestag mit einem Antrag auf Rücknahme der Umsatzsteuerentlastung für das Hotelgewerbe gescheitert. Die Steuersenkung sei “Klientelpolitik reinsten Wassers”, sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck am Dienstag vor Beginn der Haushaltsdebatte im Parlament.
http://www.welt.de/die-welt/politik/article5914770/TEST-TEST-Gruene-gescheitert-Steuererleichterung-fuer-Hoteliers-bleibt.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?kreditkarten-daten-offen-im-internet-presseschau

Mehrwertsteuer-Debatte: Hitzige Diskussion gefährdet Steuergeschenk

(Berlin, 26. Januar 2010) Der Argwohn wächst auf beiden Seiten: Sowohl in Hotellerie als auch Politik sorgt die anhaltende Diskussion um die Preisgestaltung nach der Mehrwertsteuersenkung für Ärger. Die Hoteliers beklagen die anhaltende Medienschelte, Bundes- und Landespolitiker nutzen die sehr uneinheitliche Branchenmeinung für gut gezielte Angriffe. Nun will die SPD-Bundestagsfraktion in Kürze die Rücknahme der Steuersenkung für Hotelübernachtungen beantragen. Dies dürfte zwar kaum von Erfolg gekrönt sein, heizt aber die Debatte weiter an und wird aus dem Thema bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein Politikum machen.

Zur generellen Medienkritik an den aktuellen Zimmerraten bemerkte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges etwas trotzig: „Das hat die Branche nicht verdient.“ Die üblichen 100 Tage Schonfrist werde der leidgeprüften Branche nicht gewährt. Die in den vergangenen Tagen verbreiteten Zahlen über angeblich zu hohe Hotelpreise fußen zwar nicht auf seriösen Erhebungen, haben aber durchaus Sprengkraft. Da erst im Februar die ersten Statistiken über die Januar-Raten (im Vergleich zum Vorjahresmonat) vorliegen werden, wird das Thema „teure Hotels“ auch weiterhin in der zuweilen wenig sachlich geführten öffentlichen Debatte eine Rolle spielen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag bei TOP HOTEL

Presseschau vom 26. Januar 2010: Kreditkartenbetrug in Starwood Hotels?

(Landsberg/Lech, 26. Januar 2010) Krise bei Starwood: Die „Financial Times Deutschland“ berichtet von Kreditkartenmissbrauch u.a. im Sheraton Congress Hotel Frankfurt. Bei mehreren Kunden soll es zu illegalen Abbuchungen gekommen sein, nachdem sie mit den Karten Hotelübernachtungen bezahlt hatten. Aktuell sind Miles-and-more-Karten mit Bezahlfunktion betroffen, die von der Lufthansa und ihrem Kooperationspartner DKB-Bank ausgegeben und von vielen Geschäftsreisenden genutzt werden.

Sheraton Congress Hotel Frankfurt – Missbrauch mit Gäste-Kreditkarten?

Sheraton Congress Hotel Frankfurt – Missbrauch mit Gäste-Kreditkarten?

+++ WIRTSCHAFT +++

Financial Times Deutschland: Hotelkonzern unter Verdacht – Neuer Fall von Kreditkartenbetrug
In Deutschland gibt es erneut einen Fall von Datenmissbrauch. Kartenanbieter Mastercard hat die Banken bereits vor Betrugsfällen gewarnt.
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:hotelkonzern-unter-verdacht-neuer-fall-von-kreditkartenbetrug/50065474.html

Die Welt: Gabriel will Hotelier-Parteispenden juristisch prüfen
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Bundestagsverwaltung aufgefordert, die Legalität von Spenden eines Hotelunternehmers an FDP und CSU zu prüfen. “Die FDP hat damit aus meiner Sicht gegen das Parteiengesetz verstoßen”, sagte Gabriel dem “Hamburger Abendblatt”. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) müsse “juristische Schritte gegen die FDP und die CSU prüfen”.
http://www.welt.de/die-welt/politik/article5969542/Gabriel-will-Hotelier-Parteispenden-juristisch-pruefen.html

Süddeutsche Zeitung: Parteispenden – Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
Geldsegen für die Bürgerlichen: Wie Großspender ihre Zuwendungen an Parteien verteilen – und wer davon am meisten profitiert.
http://www.sueddeutsche.de/politik/2/501259/text/

banktip.de: Hessische Hotels investieren gesparte Umsatzsteuer
Hessische Hotels wollen die Mehreinnahmen aus der seit Januar 2010 gesenkten Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) von 19 auf 7 Prozent für Übernachtungen in Betriebe, Personal und Preissenkungen investieren. Das teilt der Verband der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Hessen mit.
http://www.banktip.de/News/24279/Hessische-Hotels-investieren-gesparte-Umsatzsteuer.html

Tagesspiegel: Hyatt-Chef ist Hotelier des Jahres
Fred Hürst, der Chef des Hotels Grand Hyatt am Potsdamer Platz, ist von der „Allgemeinen Hotel- und Gaststätten-Zeitung“ (AHGZ) zum „Hotelier des Jahres“ gewählt worden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Mitte-Hotel;art125,3012516

Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?sheraton-hotel-frankfurt-missbrauch-kreditkarten

Hotelier des Jahres 2010: Verdiente Ehrungen für Fred Hürst und Lothar Eiermann

UPDATE (Berlin, 26. Januar 2010) Große Gala für zwei würdige Branchenvertreter: Fred Hürst, GM des Grand Hyatt Berlin und Area Vice President der börsennotierten Kette, wurde gestern in Berlin mit den als „Branchen-Oscar“ gehandelten Preis „Hoteliers des Jahres 2010“ geehrt. Und Lothar Eiermann, 35 Jahre im Dienst der Gourmandise und Luxushotelier, erhielt mit dem „Special Award“ eine verdiente Ehrung seines vorläufigen Lebenswerkes. Wie gewohnt richteten der Deutsche Fachverlag und die „Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“ (AHGZ) die als Networking-Event Nr. 1 geschätzte Großveranstaltung im InterContinental Berlin rund 1.000 Gäste aus – zum 21. Mal mit weiteren Steigerung. Denn zum gleichzeitig stattfindenden „Deutschen Hotelkongress“ mit „Hotelexpo“ wurden sensationelle 1.200 Teilnehmer begrüßt – dies ist ein positives Signal für das neue Hoteljahr.

Wie so oft geht vom „Hotelier des Jahres“-Abend ein Impuls mit nachhaltiger Wirkung aus. Zwar ließ sich bei einigen Hoteliers die angespannte Haltung nicht verbergen, aber einhellig bekannt man sic dazu, dass es nichts zu beklagen gäbe. Nun verlief das Hoteljahr 2009 für viele Betriebe dramatisch genug ab, doch die Erwartungshaltung für das Geschäftsergebnis 2010 ist auch nicht allzu hoch trabend. Die etwas gedämpfte Euphorie sei eben ein Zeichen der Zeit und durchaus heilsam, bemerkte ein Branchenbeobachter.

Die Auszeichnung „Hotelier des Jahres“ wird nachwievor als bedeutendste Ehrung betrachtet. Über die Preisträger:

Fred Hürst

Fred Hürst

Fred Hürst, General Manager des Design- und Architekturhotels Grand Hyatt Berlin und Area Vice President Hyatt International, hatte im Mai 1988 mit dem am Rhein gelegenen Hyatt Regency als General Manager das erste deutsche Hotel der Kette eröffnet und lange geleitet. Später wurde er mit Sitz in Mainz als Regional Manager auch für das dortige Haus und das im April 1998 eröffnete Park Hyatt in Hamburg zuständig. Ende 1998 wechselte Hürst dann nach Berlin, um außer seinen überregionalen Tätigkeiten in der Nachfolge von Michael Kiehl auch die Leitung des Grand Hyatt zu übernehmen.

Als Area Vice President baut Fred Hürst zudem die Präsenz der Gruppe in Deutschland aus. Zurzeit zählt Hyatt vier Hotels, außer dem Grand Hyatt, das Park Hyatt Hamburg, das Hyatt Regency Köln sowie das Hyatt Regency Mainz. Geplant sind das Grand Hyatt im Frankfurter Europaviertel sowie das Hyatt Regency im Düsseldorfer Medienhafen. Das Frankfurter Grand Hyatt soll nach Entwürfen des Amsterdamer UN Studios von Städel-Professor Ben van Berkel gebaut werden. Bauherr des Hochhauses ist Vivico Real Estate. Die Pläne sind noch nicht fertig. Das moderne und designorientierte 5-Sterne-Haus in Düsseldorf mit seinen 286 Zimmern und Suiten auf 16 Stockwerken soll 2010 fertig gestellt werden. Das Hotel-Projekt entsteht mit einem Volumen von 145 Mio. Euro und ohne ausländische Investoren.

Lothar Eiermann, Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe, Friedrichsruhe/Zweiflingen (Special Award)

Lothar Eiermann

Lothar Eiermann

Lothar Eiermann war 35 Jahre lang Küchenchef und Direktor des 1712 als Jagdschloss erbauten Wald- und Schlosshotels Friedrichsruhe bei Öhringen. Als er die Leitung übernahm, war er 28 Jahre jung. Der Sterne-Koch machte aus dem ehemals fürstlichen Anwesen, das im Besitz des Fürsten Kraft zu Hohenlohe-Öhringen war und 1965 in ein Hotel umgewandelt wurde, eines der renommiertesten Luxus-Landhotels Deutschlands. Das Haus war das älteste Mitglied der Hotel-Vereinigung Relais & Châteaux in Deutschland und gehörte zu den wenigen Relais Gourmands. Bekannt ist es in erster Linie aufgrund seiner überdurchschnittlichen Küchenleistung.

2005 verkaufte der Fürst zu Hohenlohe-Öhringen das Hotel samt Restaurant und Golfplatz für rund 22 Millionen Euro an den “Schraubenkönig” Reinhold Würth. Danach wurde das Anwesen kräftig renoviert. Die Renovierungs- und Umbauarbeiten für rund 3,5 Millionen Euro wurden bei laufendem Hotel- und Gastronomiebetrieb durchgeführt – unter der Ägide von Lothar Eiermann. Neu ist auch die 4.400 Quadratmeter Wellness- und Spa-Landschaft mit 27 Zimmern, Hallenbad, Freibad und Sauna – Investitionssumme: rund 15 Millionen Euro.

Lothar Eiermann trennte sich im Zuge der Umstrukturierung von dem neuen Träger, der Panorama GmbH, in gegenseitigem Einvernehmen, wie Eiermann sagt. Seinen Nachfolgern indes wünscht der scheidende Chef alles Gute: Durch die Investitionen habe Friedrichsruhe eine Zukunft als eines der schönsten Resorts in Europa vor sich. Nun orientiert sich Eiermann erst einmal neu – mit seiner Frau bewohnt er eine Wohnung im fürstlichen Forsthaus und widmet sich ganz dem Alltag eines Privatiers – einschließlich Muße auf dem Green und Ungeduld beim Schlangestehen an der Supermarktkasse. Weitere Pläne hegt er noch nicht – aber ist schwer vorstellbar, dass Lothar Eiermann sich ganz zur Ruhe setzt.

Nach der Gala ist vor der Gala
Die Auswahl der Preisträger erfolgt in einer Jury, die von prominenten Branchenvertretern, ehemaligen Preisträgern und der AHGZ-Redaktion besetzt ist. Nur höchst selten wird die Wahl der Juroren offen kritisiert. Zwar behaupten nicht wenige Hoteliers, einen solchen Preis nicht unbedingt haben zu wollen, sind aber trotzdem ein wenig neidisch auf die geehrten Kollegen – dennoch zollen alle den Preisträgern ihren Respekt. Die Gala und der zunehmend erfolgreichere „Deutsche Hotelkongress“ sind sowohl für die wöchentlich erscheinende AHGZ als auch die Sponsorpartner aus der Zulieferindustrie eine sehr willkommene Plattform zur Kundenbindung. Neben Fachinformationen Print & Online sind eben persönliche Begegnungen in entspannter Atmosphäre immer noch die beste Vertriebsmethode.

Presseschau vom 25. Januar 2010: Dieter Müller macht sich selbstständig – Abschied vom Schlosshotel Lerbach

(Landsberg/Lech, 25. Januar 2010) Mit 61 noch einmal was Neues starten: Dieter Müller, einer der besten Köche Deutschlands, verabschiedet sich endgültig vom Schlosshotel Lerbach und will mit seiner Frau Birgit ein neues Unternehmen aufziehen. Mit dem „Restaurant Dieter Müller“, dem er in den vergangenen Jahren nur noch seinen Namen lieh, endet eine Epoche in der Geschichte der Gourmandise.

Dieter Müller

Dieter Müller

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Die Welt: Dieter Müller verlässt Hotel Lerbach
Vor zwei Jahren hatte sich Dieter Müller bereits zurückgezogen, dem Restaurant im Schlosshotel Lerbach als Patron nur noch seinen Namen gegeben und dort die Kochschule geführt. Jetzt verlässt er das Genießer-Refugium in Bergisch Gladbach endgültig: Zum 28.Februar scheidet der Starkoch aus.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article5960466/Dieter-Mueller-verlaesst-Hotel-Lerbach.html

FAZ: Datenklau-Vorwürfe gegen die Hilton-Hotelkette
Eine Spionageaffäre erschüttert die amerikanische Hotelkette Hilton: Angestellte sollen Dokumente vom Sheraton-Eigentümer Starwood gestohlen haben. Nun setzt sich Starwood zur Wehr: Die Hotelkette hat Klageschriften eingereicht und fordert Schadensersatz. Nun prüft die Generalstaatsanwaltschaft die Datenklau-Vorwürfe.
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&dx1={5ECE46C4-4CDF-DC9A-7D8B-8E3E1B45804D}&rub={CE5E4A7C-4D51-4EF4-9385-D627A87356A9}

Der Spiegel: Nach der Steuerermäßigung – Hotels verteidigen ihre Preise
Die Hotelbranche wehrt sich gegen den Vorwurf, sie gebe die satte Steuerermäßigung auf Übernachtungen nicht an die Gäste weiter. Die Verbraucherzentralen hatten kürzlich in einer Umfrage festgestellt, dass die Preise um 1,9 Prozent gestiegen sind. Diese sei methodisch zweifelhaft, sagt jetzt die Hotellerie.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,673246,00.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?schlosshotel-lerbach-dieter-mueller-geht

Presseschau vom 22. Januar 2010: Hotelraten-Diskussion – Endlich steht die Abwehrfront

(Landsberg/Lech, 22. Januar 2010) Das hat ein wenig gedauert: Nach mehr als zwei Wochen Dauerfeuer gegen angeblich zu hohe Zimmerpreis regt sich der Widerstand in der Hotellerie. Der Hotelverband Deutschland ruft bei der Diskussion um Mehrwertsteuersenkung und Parteistand „zurück zu den Fakten“ und IHA-Präsident Fritz Dreesen wehrt sich gegen die Abstempelung als „Prügelknaben“. Im Interview nannte er die drei wichtigsten Themen für das Hoteljahr 2010: „Wir können Preise senken, Investitionen tätigen und Personal einstellen.“

Freundlich, aber bestimmt: Hoteliers wehren sich gegen die Medienschelte an angeblich zu hohen Zimmerpreisen (Foto Cordula Giese/Dehoga)

Freundlich, aber bestimmt: Hoteliers wehren sich gegen die Medienschelte an angeblich zu hohen Zimmerpreisen (Foto Cordula Giese/Dehoga)

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Rheinischer Merkur: „Wir sind jetzt die Prügelknaben“
Verbandspräsident Fritz Dreesen verteidigt das Mehrwertsteuergeschenk an die Branche.
http://www.merkur.de/2010_03__Wir_sind_jetzt.39694.0.html?&no_cache=1

AFP: Lindner verteidigt Mehrwertsteuersenkung für Hotels
DP-Generalsekretär Christian Lindner hat die umstrittene Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Hotelbetriebe verteidigt. Bei der Reduzierung gehe es “nicht um die Hoteliers oder um die Fünf-Sterne-Hotels”, sagte Lindner in der ZDF-Sendung “Maybrit Illner”. Sie helfe vor allem kleinen Beherbergungsbetrieben im Land, in denen “der Putz von der Decke fällt”.
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hyyi5UEqy2tEafNLJ_6R7b0tEGCw

dpa: Der Hotelier, der die FDP-Kasse füllte
August Baron von Finck hat mit Zuwendungen an FDP und CSU eine Debatte über Parteispenden ausgelöst.
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2367302

Märkische Zeitung: Kaum Preissenkungen in Brandenburgs Herbergen
Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen in Hotels wirkt sich kaum auf die Preise in Brandenburgs Herbergen aus. Etwa acht Prozent der Häuser würden die Preise senken, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Brandenburg, Mario Kade, heute in Potsdam mit Verweis auf eine Umfrage unter Hoteliers. „Wir haben in Brandenburg kein Preisproblem.”
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11712161/2242247/Kaum-Preissenkungen-in-Brandenburgs-Herbergen-Umfrage-unter-Hoteliers.html

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http://www.tophotel.de/index.php?endlich-widerstand-gegen-medienschalte-an-hotels

Die GV-Branche gibt ihre Zahlen preis

Große Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 erschienen

(München, 22. Januar 2010) Wie hoch sind die jährlichen Ausgaben von Verpflegungsverantwortlichen der Gemeinschaftsverpflegung für Nahrungsmittel? Welche Neuinvestitionen planen sie? Wie werden sich ihre Kosten weiterentwickeln? Wie beurteilen sie Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität und Service des Technikherstellers XY? Derartige Fragen rund um Kaufentscheidungen standen im Fokus der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufs-verhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010. Repräsentative 1.217 Verpflegungs- und Einkaufsverantwortliche der Gemeinschaftsverpflegung beteiligten sich im Frühjahr und Sommer 2009 an der Befragung. Das entspricht einer sehr guten Rücklaufquote von 8,1 %.


Die deutsche Gemeinschaftsverpflegung ist längst nicht so homogen, wie oft vermutet wird. Die täglichen Essenszahlen reichen beispielsweise von 50 Essen, die als Zusatzgeschäft außer Haus an Kindertagesstätten gehen, bis zu 7.000 hochwertigen Mittagessen, die vor den Augen des Gasts im modernen Betriebsrestaurant gefinisht werden. Ebenso breit gefächert sind die Anforderungen an die Speisenplanung:

Während in Krankenhäusern diverse Diäten zu berücksichtigen sind, kommen in Senioreneinrichtungen noch Probleme wie Appetitmangel sowie Kau- und Schluck-beschwerden hinzu. In Betriebsrestaurants sind sowohl die deftigen Ansprüche schwer körperlich arbeitender Männer als auch die Vorliebe von Frauen für eine leichte Küche zu befriedigen.

Diese vielfältigen Anforderungen schlagen sich auch im Markt- und Einkaufsverhalten der Verpflegungsverantwortlichen nieder. Daher war es Ziel der großen Studie des GVmanager über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010, die Beweggründe zu Kaufentscheidungen umfassend und – wo sinnvoll – auch unterteilt in die verschiedenen GV-Bereiche wie Betriebs-, Patienten-, Seniorenverpflegung sowie Kita- und Schulverpflegung widerzuspiegeln.

Marktforschungen im Außer-Haus-Markt gibt es viele – was ist das Besondere an dieser?
Bisherige Studien fokussieren sich fast immer auf die Gastronomie und Hotellerie. Das ist darauf zurückzuführen, dass diese Teilbereiche des Markts homogen und somit leicht adressierbar sind. Die Gemeinschaftsverpflegung dagegen, vor allem der Bereich der Eigenregie, kann nicht öffentlich erfasst werden. Lediglich das Segment der Patienten- und Seniorenverpflegung ist teiltransparent – ebenso wie der Cateringmarkt. Über Adressmaterial der in Eigenregie betriebenen Betriebsverpflegung verfügen nur Unternehmen wie das unsere – aufgrund der über 60jährigen Tradition unserer Fachzeitschrift GVmanager und der damit verbundenen langjährigen Branchenkompetenz.

Zum ersten Mal in der Reihe der Marktforschungen wurden die Verpflegungsverant-wortlichen gezielt um ihre Meinung über 250 Unternehmen befragt, die die GV-Branche beliefern. Dabei wurden das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität und die Service-bereitschaft von Food-, Beverage-, Ausstattungs- und Technik-Herstellern abgefragt.

Darüber hinaus hat die Redaktion des GVmanager anhand eines sechsseitigen, standardisierten Fragebogens mit über 500 überwiegend geschlossenen Fragen von
1.217 Führungskräften der Gemeinschaftsverpflegung und Großgastronomie soziodemografische Daten, Kennzahlen der Speisenproduktion, das Verpflegungsangebot, das Informations- und Einkaufsverhalten sowie Zukunftsprognosen abgefragt. Die Ergebnisse sind auf 365 Seiten in rund 400 Grafiken und Tabellen dargestellt.

Bestellung
Die Marktforschung ist exklusiv bei der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG am Verlagsstandort München zu beziehen. Die Schutzgebühr für das 365-Seiten-Werk inkl. CD-ROM beträgt 1.250 Euro.
Bestell-Hotline: (089) 370 60-256, Ansprechpartner: Bernd Moeser

Der GVmanager ist ein Fachmagazin für Führungskräfte in Großgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, das mittlerweile im 61. Jahr erscheint. Damit stellt der GVmanager die älteste (ivw-geprüfte) Fachzeitschrift in diesem Bereich dar. Er richtet sich an Verpflegungsverantwortliche in den Bereichen Betriebs-, Senioren-, Patienten- und Studentenverpflegung aber auch der Kita- und Schulverpflegung. Darüber hinaus lesen Entscheider aus Zentral- und Sozialküchen sowie von Cateringunternehmen das Fachmagazin. Es erscheint zehnmal jährlich und wird durch zahlreiche Themenpubli-kationen z. B. über Getränke und die Kita- und Schulverpflegung ergänzt. Herausgeber ist die Münchner Verlagsniederlassung der B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG. Mit der großen Marktforschung über das Markt- und Einkaufsverhalten der Gemeinschaftsverpflegung 2010 hat die Redaktion des GVmanager eine langjährige Tradition fortgesetzt – diesmal mit einem Schwerpunkt auf dem Einkaufsverhalten und der Investitionsbereitschaft der GV-Branche.

Presseschau vom 21. Januar 2010: Neue Hotelsteuer auch in Stuttgart in Planung

(Landsberg/Lech, 21. Januar 2010) Eine falsche Idee zur Unzeit: Nun wird auch in der Stuttgarter Stadtpolitik laut über eine „Kulturabgabe“ für die Hotellerie nachgedacht. Ein entsprechender Beschluss in Köln bringt nun immer mehr Kommunalpolitiker darauf, mit einer Sonderabgabe auf Übernachtungen fehlende Einnahmen aus der Mehrwertsteuersenkung wettmachen zu wollen. Doch längst steht nicht fest, ob die politischen Pläne auch Erfolg haben werden.

Drohende Hotelsteuer dämpft Freude der Hoteliers: Immer mehr Städte wollen eine Sonderabgabe einführen

Drohende Hotelsteuer dämpft Freude der Hoteliers: Immer mehr Städte wollen eine Sonderabgabe einführen (Foto: © ant236/fotolia.com)

+++ WIRTSCHAFT +++

Stuttgarter Nachrichten: Geplante Bettensteuer erbost Hoteliers
Grüne möchten damit Geld für die Kultur in Stuttgart auftreiben – Hotellerie-Sprecher will gegen “Giersteuer” auf die Barrikaden gehen
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2356219_0_9223_-geplante-bettensteuer-erbost-hoteliers.html

Handelsblatt: Nichts als Ärger an der Rezeption
Nach Weihnachten weiß man wieder, dass Vorfreude oft das Schönste an einem Geschenk ist. Fröhlich blickten die Hoteliers dem neuen Jahr mit niedrigem Mehrwertsteuersatz entgegen. Vielerorts kam gleich ein Preisaufschlag hinzu. Die Champagnerlaune des Beherbergungsgewerbes hielt bis zum 1. Januar, als der Ärger an der Rezeption begann.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mehrwertsteuer-nichts-als-aerger-an-der-rezeption;2516260

Pressemitteilung: Mintrop Hotels geben Mehrwertsteuer-Vorteil weiter
Maria und Harald Mintrop senken ab sofort die Preise für Übernachtungen in ihren beiden Häusern. Mit der Weitergabe des Mehrwertsteuervorteils wollen die beiden Essener Hoteliers ein klares Zeichen setzen und den Gästen für ihre Treue danken. Zusätzlich gewähren sie zur RUHR.2010 einen „Kultur-Bonus“.
http://www.newsmax.de/mintrop-hotels-geben-mehrwertsteuervorteil-weiter-news90200.html

derwesten.de: Hotel Ramada Bad Laasphe – „Das größte Abzockmodell aller Zeiten”
Dem Bad Laaspher Hotel Ramada droht nach der Schließung am Montag der langsame Verfall: Verwalter Hermann Schatz glaubt nicht daran, dass die Wohneigentümergemeinschaft (WEG) noch einmal in das recht herunter gekommene Haus investieren wird.
http://www.derwesten.de/staedte/bad-laasphe/Das-groesste-Abzockmodell-aller-Zeiten-id2414818.html

Die vollständige Presseschau lesen Sie bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?auch-in-stuttgart-neue-hotelsteuer-geplant

Hotelverband Deutschland (IHA): Verbraucherzentrale-Preisvergleich „methodisch zweifelhaft und eindimensional”

(Berlin, 21. Januar 2010) Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gestern die deutsche Hotellerie im Zuge der Senkung des Mehrwertsteuersatzes erneut zu Preisreduzierungen aufgefordert und einen von ihr beim Institut für angewandte Verbraucherforschung (IFAV) beauftragten, nicht-repräsentativen Preisvergleich von Dezember- und Januar-Preisen als Beleg für “eher teurere als günstigere Übernachtungen” ins Feld geführt. Der Hotelverband Deutschland (IHA) hält die Umfrage für methodisch zweifelhaft und erklärt:

  • Preisvergleiche zum Vormonat haben keine Aussagekraft, wenn z.B. ein nachfrageschwacher mit einem buchungsstärkeren Monat verglichen wird. Allein Preisvergleiche zum Vorjahreszeitraum sind sinnvoll, zum Ausgleich saisonaler Effekte sollten sie zudem auf mehreren Monaten basieren.
  • Insbesondere die Stadthotellerie greift wie die Fluggesellschaften auf Preismanagementsysteme zurück, die die Zimmerraten mehrmals täglich der tatsächlichen oder vermuteten Nachfragesituation anpassen. Neben dem konkreten Buchungszeitpunkt haben auch Paketangebote, Buchungsrestriktionen, Buchungskanäle, Kundenbindungsprogramme, Up-grades u.v.m. Einfluss auf die tatsächlich erzielten Zimmerpreise. All diese Effekte bildet die vom vzbv gewählte Erfassungsmethodik nicht adäquat ab, um Aussagen zu Preisniveau und -entwicklung zu treffen.
  • Den Bereich der wichtigen Mengenabnahmeverträge zu Brutto- oder Nettopreisen mit Firmenkunden blendet die Stichprobenuntersuchung der vzbv aus, so dass sie sich auch der Mutmaßungen zur Preisentwicklung im Geschäftsreisesegment enthalten sollte.
  • Seriös lassen sich derzeit noch keine Aussagen über die durchschnittliche Preisentwicklung der Hotelzimmer in Deutschland am Jahresanfang 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum treffen. Die Januardaten 2010 aus dem weltweit größten Hotelbetriebsvergleich von STR Global werden erst Ende Februar vorliegen, die aussagekräftigeren Februardaten Ende März.
  • Unternehmerische Investitionen in Preise, Mitarbeiter, Hardware oder Software setzen verlässliche Rahmenbedingungen voraus, die in zahlreichen Kommunen und Städten schon deshalb nicht gegeben sind, weil durch die Diskussion immer neuer “Bettensteuern” die Wirtschaftspolitik des Bundes bewusst konterkariert wird.
  • Der Blick allein auf die Preisentwicklung im Nachgang der Mehrwertsteuersenkung ist eindimensional. Preissenkungen sind kein Allheilmittel für eine Branche, die in Folge der weltweiten Wirtschaftskrise laut STR Global voraussichtlich einen durchschnittlichen Preisrückgang um acht Prozent und ein Minus bei der Zimmerauslastung von sechs Prozent hinnehmen musste.

Internorga 2010 – GV Barometer: 63% der Kantinenchefs wollen investieren

(Hamburg, 21. Januar 2010) Das Investitionsklima ist gut: 63 Prozent der Entscheidungsträger in den größeren GV-Betrieben (ab 300 warmen Essen pro Tag) planen in diesem Jahr neue Anschaffungen. 47 Prozent (Vorjahr: 58%) wollen in neue Küchenanlagen, Spülanlagen oder Kassensysteme investieren. 16 Prozent planen Ausgaben für neues Besteck, Geschirr und andere Ausstattungen. Dies ist Ergebnis des „GV Barometer 2010“, der zum neuen Mal in Folge von Synovate im Auftrag der Hamburg Messe anlässlich der Internorga erstellt wurde. 23 Prozent der im vergangenen Jahr geplanten Neuanschaffungen werden storniert; knapp die Hälfte der Projekte sollen in diesem Jahr nachgeholt werden, 15 Prozent erst ab 2011 und bei 30 Prozent steht die Realisierung noch gar nicht fest. Im vergangenen Jahr waren 28 Prozent der Ende 2008 geplanten Neuanschaffungen storniert worden. Der „GV Barometer“ ist neben der Studie „HOTEL UPGRADE 2010“ (von CHD Expert) einer der wichtigsten Gradmesser für das Investitionsklima im Foodservice-Markt.

Investitionsstimmung in GV-Betrieben ist gut: 63 Prozent der Kantinenchefs planen Neuanschaffungen laut „GV Barometer 2010“ (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

Investitionsstimmung in GV-Betrieben ist gut: 63 Prozent der Kantinenchefs planen Neuanschaffungen laut „GV Barometer 2010“ (Foto: Cordula Giese/Dehoga)

„Spannende Zeiten“, resümiert Prof. Wolfgang Irrgang, Projektleiter des „GV Barometer“. „So richtigen Pessimismus sollte man sich für schlechtere Zeiten aufheben“, sagte er bei der Vorstellung der Zahlen in Hamburg. „Die Betriebsrestaurants zeigen ganz klar ein prozyklisches Verhalten. Bei vielen ist eine Unsicherheit angesichts der ungewissen Entwicklung des Arbeitsmarktes zu spüren, die sich natürlich auch auf die Investitionsplanungen niederschlägt.“

Hohe Erwartungen an „Green Hospitality“
Erstmals wurden die Küchenchefs nach Bedeutung von Gesundheitsorientierung und Nachhaltigkeit gefragt. Das Ergebnis ist eindeutig: 79 Prozent der GV-Betriebe erwarten hinsichtlich „Health“ eine stärkere Berücksichtigung bei neuen F&B-Produkten, beim Thema  „Öko“ sind dies noch 75 Prozent. Irrgang betonte, dass diese Erwartungshaltung im Kontext der „Corporate Responsibility“ ernst zu nehmen sei. Damit ist klar, dass das Megatrend-Thema „Green Hospitality“ auch in der GV-Branche sehr wichtig geworden ist. Marktbeobachter bemängeln aber die nur schleppende Ausrichtung der Zulieferer auf den anhaltenden „Green“-Trend.

Investitionsbudgets der Betriebsrestaurants sinken weiter
Die Budgets für Neuanschaffungen nehmen weiter ab. 57 Prozent der Ende November 147 befragten Betriebsrestaurants planen größere Anschaffungen, ein Viertel davon mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Für 2008 hatten noch 65 Prozent der Kantinen Investitionen vorgesehen, davon 38 Prozent mit einem Volumen von mehr als 50.000 Euro. Auch wächst der Anteil der Betriebe, die nichts ausgeben wollen: 2008 waren es noch 32 Prozent, 2009 noch 35 Prozent und für 2010 ziehen sich immerhin 43 Prozent der Betriebsrestaurants aus dem Investitionsreigen heraus.

Da in der GV-Branche die Planungen eher vage sind, sind die Erwartungen der Betriebsleiter ein wichtiger Indikator. Für dieses Jahr sind 72 Prozent der Chefs davon überzeugt, dass ihre Planungen voll realisiert werden. Im Vorjahr waren dies nur 62 Prozent. Das bedeutet, bei sinkenden Investitionsbudgets nimmt die Bereitschaft zur Umsetzung zu. Ein positives Zeichen.

Betriebsabläufe werden weiter gestrafft – Fachpersonal entlassen
Auch in diesem Jahr werden die sog. Umstrukturierungsmaßnahmen in den Betriebsrestaurants weiter vorangetrieben. Ein Drittel der Küchenchefs wollen Mitarbeiter entlassen. Ebenso viele setzen auf Einsparungen durch Lieferungen von einer eigenen Zentralküche bzw. „Cook & Chill“-Zulieferungen von anderen GV-Betrieben. Der Abbau von professionellen Köchen hält noch in vermindertem Maße an: Sieben Prozent der GV-Küchen will vermehrt mit angelernten (und günstigeren) Arbeitskräften auskommen und setzt auf neue (und zum Teil erheblich verbesserte) Convenience-Produkte der F&B-Zulieferer wie Unilever Professional, Nestlé Professional und Kraft Foods.

Erstmals abgefragt wurde auch die Bedeutung von Sonderaktionen für die Zufriedenheit der Tischgäste. 53 Prozent der Betriebsrestaurants stufen dies als „sehr wichtig“ und 34 Prozent noch als „wichtig“ ein. Die meisten Aktionen beziehen sich entweder auf die Herkunft der Speisen (45%, z.B. „italienische Wochen“) oder auf bestimmte Anlässe (40%, z.B. Fußball-WM 2010). „Aktionen müssen also einen anderen Stellenwert in den Betriebsrestaurants bekommen“, so Irrgang.

Die Internorga findet zum 84. Mal in Hamburg (12. bis 17. März) statt und zeigt sich trotz leicht rückläufiger Fachbesucherzahlen als Garant im Messereigen. Die jährliche Fachschau mit über 1.000 Ausstellern hat sich als eine der bedeutendsten Messen für den Außer-Haus-Markt in Europa (nicht als größte!) etabliert. Neu in diesem Jahr ist eine Fläche für erstmals ausstellende Firmen (insgesamt rund 100). Die „Newcomer’s Area“ soll neue Produkte und innovative Konzepte präsentieren. Zu den Ausstellern gehören Friesland Campina (Milch, Trinkschokolade), projectCOzwei (kompostierbare Verpackungen), Foodoase (Eis für Allergiker), Fresh Connection (Frappé-Getränke) und  Eggcellent (Salomellen- und keimfreie Eier).

Für den „GV Barometer 2010“ wurden Entscheidungsträger in insgesamt 302 GV-Betrieben zwischen dem 1. und 13. November 2009 telefonisch befragt. Das Umsatzvolumen der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wird auf 15 Milliarden Euro beziffert. Die über 30.000 Betriebsrestaurants servieren pro Wochen rund 30 Millionen Mahlzeiten, die mehr als 16.000 Klinken, Heime und Reha-Einrichtungen geben täglich 1,2 Millionen Essen aus.

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Endlich geht es mit der Generalsanierung los

(21. Januar 2010) Die Bankverhandlungen scheinen endlich geglückt: Die Generalsanierung des 100 Jahre alten Hotel Atlantic Kempinski Hamburg beginnt – mit über einjähriger Verspätung – nun am 25. Januar. Die ersten 140 Zimmer werden geräumt und saniert. In den folgenden acht Monaten werden dieser Bereich und – sobald er wieder an die Betriebsgesellschaft zurückgegeben werden kann – anschließend alle übrigen Zimmer und Suiten restauriert. Der Abschluss der Arbeiten mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro wird für April 2011 erwartet. Alle Maßnahmen sollen in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz stattfinden. Dies teilt die Eigentümergesellschaft Octavian Hotel Holding GmbH, Neu-Isenburg, mit.

Der Kreditknoten ist geplatzt: Endlich startet die Generalsanierung des Atlantic Hamburg - ein Segen für Team und Gäste

Der Kreditknoten ist geplatzt: Endlich startet die Generalsanierung des Atlantic Hamburg - ein Segen für Team und Gäste

„Unser Entschluss ist davon getragen, das Atlantic wieder als die erste Adresse der Grand Hotels in Hamburg zu positionieren“, sagte Dieter Bock, Miteigentümer der Hotelgruppe, zu der das Hotel Atlantic gehört. Die lange Durststrecke und der damit verbundene Niedergang – Ausstieg bei der Dehoga-Hotelsterne-Kategorisierung, Rauschmiss bei Leading Hotels of the World, Direktorenwechsel und viele negative Presseberichte – hatte Hotelinvestor Bock und seinem deutschen Statthalter Uwe Klaus viel Kritik eingebracht.

Lesen Sie weiter bei TOP HOTEL:
http://www.tophotel.de/index.php?sanierung-kempinski-atlantic-hamburg-startet

Presseschau vom 20.Januar 2010: Hoteliers prangern „unkooperative“ Banken an

(Landsberg/Lech, 20. Januar 2010) Während hierzulande die öffentliche Debatte um Steuersenkung, Parteispenden und nicht sinkende Zimmerraten in vollem Maß weiter läuft, kristalliert sich in Österreich ein Thema heraus, was auch deutsche Hoteliers umtreibt. Nicht sehr zögerliche oder verweigerte Kreditvergabe von Banken stößt nun auf öffentliche Kritik. „Unkooperative“ Finanzhäuser sollen künftig im Internet angeprangert werden. Ob diese ungewöhnliche Idee auch umgesetzt wird und die Kreditkrise mildert, ist fraglich.

+++ WIRTSCHAFT +++

Der Standard: Hoteliers proben Aufstand gegen Kreditinstitute
“Unkooperative” Banken werden publikgemacht – Präsident Peer: “Nicht bereit, für deren Fehler zu büßen”
http://derstandard.at/1263705498593/Hoteliers-proben-Aufstand-gegen-Kreditinstitute

Die Welt: Grüne gescheitert: Steuererleichterung für Hoteliers bleibt
Die Grünen sind im Bundestag mit einem Antrag auf Rücknahme der Umsatzsteuerentlastung für das Hotelgewerbe gescheitert. Die Steuersenkung sei “Klientelpolitik reinsten Wassers”, sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck am Dienstag vor Beginn der Haushaltsdebatte im Parlament. Der Bundestag müsse reagieren, weil nach Bekanntwerden der Millionenspende aus der Hotelbranche an die FDP in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden sei, dass der Staat käuflich sei.
http://www.welt.de/die-welt/politik/article5914770/Gruene-gescheitert-Steuererleichterung-fuer-Hoteliers-bleibt.html

Donaukurier: Hoteliers sind noch in der Testphase
Seit dem 1. Januar gilt für Hotelübernachtungen ein vergünstigter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent; das Frühstück bleibt mit 19 Prozent belastet. Was ändert sich damit für Hoteliers und Gäste? Wer profitiert am meisten von der Steuerermäßigung?
http://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Schrobenhausen-Hoteliers-sind-noch-in-der-Testphase;art603,2236974

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Deutsche Hoteliers geraten unter Druck
Gegensätzlicher könnte das Echo auf die unlängst beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer für das deutsche Hotelgewerbe kaum sein. Während ausländische Regierungen die Entscheidung der schwarz-gelben Koalition als „vorbildlich“ loben und zur Nachahmung empfehlen, fallen die Reaktionen der Betroffenen höchst unterschiedlich aus: Die Hoteliers sind hoch erfreut, unter Reisemanagern herrscht Katerstimmung. Unternehmen befürchten eine neue Kostenlawine und klagen über den bürokratischen Mehraufwand.
http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E3F97830F770E4DA0B8F736BC693E4EBD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Wirtschaftswoche: Verlogene Mehrwertsteuer-Diskussion in der Hotellerie
Die Wirtschaftsverbände laufen Sturm gegen die Mehrwertsteuersenkung für die deutsche Hotellerie – doch nicht alle Argumente überzeugen. Ein Kommentar von WirtschaftsWoche-Reporter Hans-Jürgen Klesse.
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/verlogene-mehrwertsteuer-diskussion-in-der-hotellerie-419682/
Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?hoteliers-pranger-banken-an-presseschau

Presseschau vom 19. Januar 2010: Steuerstreit – Forderung nach Vereinfachung wird lauter

(Landsberg/Lech, 19. Januar 2010) Steuersenkung auch für’s Hotelfrühstück? Führende Wirtschaftsverbände mahnen weitere Veränderungen bei der Abrechnung von Geschäftsreisen an. Eine “Vereinfachungsregelung” soll es ermöglichen, die Frühstückskosten auf der Hotelrechnung zusammen mit “sonstigen Kosten” in einem “Business Package” zu verstecken.

Bed & Breakfast – bald beides für nur 7% Mehrwertsteuer? Wirtschaftsverbände mahnen Vereinfachungen bei Geschäftsreiseabrechnungen an (Foto: Martin Mullen/fotolia.com)

Bed & Breakfast – bald beides für nur 7% Mehrwertsteuer? Wirtschaftsverbände mahnen Vereinfachungen bei Geschäftsreiseabrechnungen an (Foto: Martin Mullen/fotolia.com)

+++ WIRTSCHAFT +++

Die Welt: Wirtschaft fordert Reform der Übernachtungssteuer
Acht große Wirtschaftsverbände haben sich bei der Bundesregierung über die Mehrwertsteuersenkung für Hotels beschwert. Die neue Regelung mache die Abrechnung von Dienstreisen komplizierter, heißt es in einem Brief an das Bundesfinanzministerium, der der WELT vorliegt. Sie könne sogar dazu führen, dass Mitarbeiter zusätzlich zur Kasse gebeten werden, wenn sie geschäftlich unterwegs sind und nicht im Büro arbeiten.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5889194/Wirtschaft-fordert-Reform-der-Uebernachtungssteuer.html

dpa: Die Hotel-Steuer – Klientelpolitik oder Segen?
Keine Maßnahme von Union und FDP steht so in der Kritik wie die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent. Von reiner Klientelpolitik sprechen SPD, Linke und Grüne.
http://www.neue-oz.de/preexport_startseite/20100118-fragen-und-antworten.html

Main Post: „Weißes Lamm“: Die Tage sind wohl gezählt
Das „Weiße Lamm“ hat eine Zukunft. Niemand ist wohl über das Interesse eines Investors aus Nürnberg glücklicher als Kämmererer Wolfgang Beck. Endlich könnte er das Gebäude auf dem 540 Quadratmeter großen Grundstück an der Alten-Bahnhof-Straße Ecke Langgasse aus der städtischen Obhut entlassen.
http://www.mainpost.de/lokales/main-spessart/-bdquo-Weisses-Lamm-ldquo-Die-Tage-sind-wohl-gezaehlt;art772,5432862

Property Magazine: LIG verkauft Kölner Dom-Hotel
Die Kölner LIG Lammerting Immobilien Gruppe hat das Immobilienportfolio „Domkarree Köln“ mit einer Gesamtnutzfläche von rd. 12.000 m² zum Jahreswechsel an die Zusatzersorgungskasse der bayerische Gemeinden vertreten durch die BVK Bayerische Versorgungskammer veräußert. Zusammen mit dem Endinvestor wird die LIG jetzt die Weiterentwicklung dieser Immobilien in Kölns bester Lage direkt am Fuße des Doms starten.
http://www.property-magazine.de/lig-verkauft-koelner-dom-hotel-24154.html
Lesen Sie die vollstöndige Presseschau bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?kritik-an-hotel-steuersenkung-weitere-vereinfachun

Presseschau vom 18. Januar 2010: Millionenspende für Hotel-Steuergeschenk?

(Landsberg/Lech, 18. Januar 2010) Neue Runde im politischen Richtungsstreit um Steuersenkungen: Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet von einer Millionenspende aus dem Umfeld der Hoteliersfamilie von Finck (Mövenpick) für FDP und CSU. Knapp zwei Millionen Euro sollen geflossen sein – als Dank für den vehementen Einsatz zu Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen.

Erregt noch mehr Aufregung: Die Familie von Finck (Anteilseigner bei Mövenpick) soll rund zwei Millionen Euro an FDP und CSU gespendet haben, als Unterstützung für den politischen Kampf für eine Mehrwertsteuersenkung (Foto: Mövenpick Hotel Genf)

Erregt noch mehr Aufregung: Die Familie von Finck (Anteilseigner bei Mövenpick) soll rund zwei Millionen Euro an FDP und CSU gespendet haben, als Unterstützung für den politischen Kampf für eine Mehrwertsteuersenkung (Foto: Mövenpick Hotel Genf)

+++ WIRTSCHAFT +++

Spiegel: Hoteliers und Parteien – Große Geschenke erhalten die Freundschaft
Erst schenkte die Milliardärsfamilie Finck, auch in der Hotelbranche aktiv, FDP und CSU Millionen. Dann schenkte die schwarz-gelbe Koalition Hoteliers rund eine Milliarde Euro. Nun fragt die Opposition, ob der Staat käuflich ist – und fordert eine Spenden-Rückzahlung.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,672409,00.html
(Hintergrund: Die Substantia AG wurde 1992 gegründet und im März 2009 von vormals VM Holding AG umbenannt. Alleiniges Vorstandsmitglied ist Stephan Ring. Als Geschäftszeck sind „Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften“ und „Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten“ angegeben. Das Stammkapital beträgt 600.000 Euro.)

Morgenweb.de: Mannheim – Hoteliers befürchten “Abzocke”
Kopfschütteln, ja Verärgerung bei Hoteliers: Sie lehnen die von der SPD am Wochenende vorgeschlagene neue “Kulturförderabgabe” für die Gäste der Hotels und Pensionen in Mannheim, die von städtischen Investitionen profitieren, rundweg ab.
http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20100118_srv0000005298407.html

derwesten.de: Kulturtaxe für das Ruhrgebiet stößt auf wenig Gegenliebe
Die vom Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß entwickelte Idee einer Tourismus-Abgabe für Besucher der Kulturhauptstadt findet im Ruhrgebiet keine Gegenliebe. Andere Stadtoberhäupter sowie der Hotel- und Gaststättenverband sind strikt dagegen.
http://www.derwesten.de/kultur/ruhr2010/Kulturtaxe-fuer-das-Ruhrgebiet-stoesst-auf-wenig-Gegenliebe-id2321671.html
Lesen Sie die vollständige Presseschau vom 18. Januar 2010 bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?hotelier-spende-parteien-fdp-csu-presseschau

Presseschau vom 15. Januar 2010: Städte wollen bei Hotels abkassieren

Es droht neues Ungemach: Nach Köln will auch Bremen eine Sonderabgabe für Hotels einführen. In der Hansestadt denkt man laut über eine „Kultur- und Tourismusförderabgabe“ nach. Die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen hat nun viele Neider auf den Plan gerufen – zu befürchten ist, dass auch andere Stadt- und Kommunalverwaltungen über eine Hotelsteuer sinnieren.

Nach der Steuersenkung nun doch mehr Steuern? Köln und Bremen wollen bei Hotels abkassieren (Foto: Zauberhut/fotolia.com)

Nach der Steuersenkung nun doch mehr Steuern? Köln und Bremen wollen bei Hotels abkassieren (Foto: Zauberhut/fotolia.com)

+++ WIRTSCHAFT +++

Radio Bremen: Bremer Regierung für Hotel-Kulturabgabe
Die SPD-Fraktion in der Bremsichen Bürgerschaft begrüßt den Vorschlag der Grünen, eine “Kultur- und Tourismusförderabgabe” für Hoteliers einzuführen. Weil die Hoteliers nur noch sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen abführen müssen, sucht die rot-grüne Landesregierung nach Wegen, um das Defizit von 3,6 Millionen Euro in der Bremer Haushaltskasse auszugleichen.
http://www.radiobremen.de/kultur/nachrichten/kulturabgabebremen100.html

newsclick:de: Wolfsburg – Hotel-Neubau droht das Aus
nh-Kette überdenkt die Investitions-Strategie – Angekündigter Baubeginn lässt sich auf keinen Fall halten
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2165/artid/11554488

Wiesbadener Tageblatt: Steuersenkung wird für Wiesbadener Hotellerie zum Bumerang
Beschleunigt das Wachstumsbeschleunigungsgesetz den Preiskampf in der Hotellerie? Kaum hat das neue Jahr begonnen und ist das Gesetz in Kraft getreten, das eine Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsdienstleistungen von 19 auf sieben Prozent vorsieht, schon ist in der Branche eine gewisse Ernüchterung eingetreten, wie Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer der Dehoga Hessen in Wiesbaden, bestätigt.
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/8215206.htm

Gießener Anzeiger: Ermäßigter Mehrwertsteuersatz: Gießener Hotels wollen Gäste teilhaben lassen
Das Gießener Hotelgewerbe begrüßt erwartungsgemäß die umstrittene Ermäßigung des Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen im Beherbergungsgewerbe von 19 auf sieben Prozent – und will in fast allen Fällen ihre Kunden daran partizipieren lassen.
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/8219881.htm

Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?koeln-und-bremen-wollen-bei-hotels-abkassieren

Schnelle Hilfe für Haiti

CHD Expert spendet 10% von aktuellen Umsätzen für Erdbebenopfer

(Hamburg, 14. Januar 2010) CHD Expert unterstützt die Aktion „Deutschland hilft“ – Das internationale Marktforschungsinstitut aus Scheeßel bei Hamburg spendet ab sofort zehn Prozent der Umsätze bis Ende Januar für die Erbebenopfer in Haiti. „Wir sind bestürzt und tief betroffen von der Naturkatastrophe und dem Leid vieler Menschen in dem sowieso stark gebeutelten und bitterarmen Karibikstaat – es ist ein Anliegen aller Mitarbeiter, sofort ein wenig zu helfen“, so Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter des auf Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung spezialisierten Unternehmens.

Rolf W. Schmidt: Spende aus allen Umsätze bis Ende Januar für Erdbebenopfer in Haiti

Rolf W. Schmidt: Spende aus allen Umsätze bis Ende Januar für Erdbebenopfer in Haiti

Die Regel gilt für alle Umsätze, die vom 14. bis einschließlich 31. Januar 2010 getätigt werden: Zehn Prozent gehen an das Aktionsbündnis der führenden deutschen Hilfsorganisationen. „Unterstützen Sie unsere Hilfsaktion mit, indem Sie Ihre Kaufentscheidung für Marktstudien und Branchenadressen aus unserem foodservice-shop.com vorziehen“, appelliert Schmidt.

Mitarbeiter und Geschäftsführung selbst haben parallel bereits eine Sammlung gestartet, die dann zusammen mit den Zehn-Prozent-Senden an „Deutschland hilft“ Ende des Monats überwiesen werden.

CHD Expert bietet für alle Segmente in Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in ganz Europa detaillierte Marktreports, Detailstudien, Übersichten von Marktkennzahlen und Adressdaten.

Presseschau vom 13. Januar 2010: Widerstand gegen neue Hotelsteuer in Köln

(Landsberg/Lech, 13. Januar 2010) Protest und Widerstand: Die Hotelsteuer von Köln hat noch einige Hürden vor sich. Nachdem der Stadtrat eine Sonderabgabe von fünf Prozent auf die Nettorate beschlossen hat, will der Dehoga-Landesverband NRW alle politischen und rechtlichen Möglichkeiten gegen die neue Zwangsabgabe ausschöpfen. Ob das Beispiel von Köln auch in anderen deutschen Städten Schule machen könnte, ist fraglich. Zuletzt wurde in Berlin einem solchen Ansinnen eine Absage erteilt. Aber bekanntlich unterliegt die politische Willensbildung mitunter heftigen Stimmungsschwankungen.

Hoteliers wehren sich gegen die jüngst beschlossene Hotel-Sondersteuer in Köln (Foto: Le Meridien Domhotel Köln)

Hoteliers wehren sich gegen die jüngst beschlossene Hotel-Sondersteuer in Köln (Foto: Le Meridien Domhotel Köln)

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koeln.de: DEHOGA will sich gegen Bettensteuer wehren
Protest aus der Hotellerie: Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband zeigt sich verärgert über die am Montagabend in Köln beschlossene “Bettensteuer”. Um die neue Regelung zu verhindern, sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/dehoga_will_sich_gegen_bettensteuer_wehren_264633.html

Der Spiegel: Wie Hamburger Hoteliers vom Aufschwung träumen
Seit Januar führen Hoteliers zwölf Prozentpunkte weniger Mehrwertsteuer ab. Gerne würden sie mit dem Steuergeschenk ihre Häuser renovieren, ins Personal investieren oder die Preise senken – das zeigen zwei Beispiele aus Hamburg. Tatsächlich aber fehlt Geld an allen Ecken und Enden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,670616,00.html

Westdeutsche Zeitung: Krefelder Hotels wollen investieren
Die Entlastung bei der Mehrwertsteuer nutzen die Krefelder Betriebe, um attraktiver zu werden.
http://www.wz-newsline.de/?redid=726096

Lausitzer Rundschau: Cottbuser Hoteliers wollen gesparte Mehrwertsteuer indirekt an Gäste weitergeben
Die Hoteliers in Cottbus und Umgebung haben seit Januar Grund zum Jubeln: Pro Übernachtung müssen sie nur noch sieben Prozent Mehrwertsteuer abführen. Die Gäste sollen davon indirekt profitieren – die großen Hotels wollen investieren, statt ihre Preise zu senken. Kleine Pensionen ärgern sich indes über kompliziertere Abrechnungen.
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Cottbuser-Hoteliers-wollen-gesparte-Mehrwertsteuer-indirekt-an-Gaeste-weitergeben;art1049,2792404

Handelsblatt: Käfers Kundschaft konsumiert munter weiter
Der Münchener Promigastronom verzeichnet im Krisenjahr zwar Umsatzrückgänge. Doch offenbar knausern nur Firmen.
http://www.handelsblatt.com/_d=HB011008516,_p=1174,_t=ft_archive
Lesen Sie die vollständige Presseschau bei TOP HOTEL
http://www.tophotel.de/index.php?presseschau-widerstand-gegen-hotelsteuer-koeln