Monatsarchiv: September 2009

Hoteliers umgarnen den „Classic Driver“

CHD Expert Studie: Arrangements für Oldtimer-Clubs werden immer wichtiger

Hamburg, 29. September 2009
Was gibt es Schöneres als einen Concours d’Elegance? Ausstellung und Ausfahrten mit Classic Cars gehören zu jeher zu den schönsten Momenten der anspruchsvollen Hotellerie. Neben der Villa d’Este am Comer See gehört auch das Schlosshotel Bensberg bei Köln zu den Toplocations für Treffen außergewöhnlicher „Vintage Cars“. 53 Prozent der Hotels haben ein wirtschaftliches Interesse an Mobilistentreffen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Außer-Haus-Marktforschungsinstitutes CHD Expert Deutschland hervor.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

Classic-Car-Rallyes und Motorradfahrer-Treffen sind für die Hälfte der Hoteliers und Gastronomen sehr interessant.

„Classic Driver und passionierte Biker gehören gerade bei den größeren Hotelbetrieben mit anspruchsvoller Gastronomie zur Kernzielgruppe“, analysiert Thilo Lambracht. Der Außer-Haus-Markt-Experte von CHD Expert beobachtet seit Jahren einen steten Anstieg an Wochenendausfahrten und Oldtimer-Treffen. „Bestandteil des Programms sind stets gemeinsame Essen oder ein Ausklang in gemütlicher Runde in der gehobenen Gastronomie“, so Lambracht. In dieser Zielgruppe gibt es noch erhebliches Potenzial: „Unsere Analyse hat gezeigt, dass nur rund 13 Prozent der Hoteliers und Gastronomie aktiv Werbung für Mobilistentreffs unternehmen.“

Für Gruppen wie Oldtimerfans werden in zahlreichen Gastbetrieben Sonderkonditionen eingeräumt. Über 42 Prozent der Gastronomen und Hoteliers sind zu Zugeständnissen bei den F&B-Preisen und Zimmerraten bereit. Dagegen setzt nur rund ein Viertel (25%) der Profi-Gastgeber auf zeitlich begrenzte Pauschalrabatte (z.B. -10% bis Ende Oktober). Marketinginstrumente wie Zugaben (z.B. Verzehrgutscheine oder „2 für 1“-Angebote) werden nur von knapp 19 Prozent der Anbieter durchgeführt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

DEHOGA-Wahlcheck – 27. September 2009: Tag der Entscheidung – jede Stimme zählt

Der DEHOGA zur Bundestagswahl

Sehr geehrte Mitglieder,
am 27. September 2009 entscheidet sich, wer künftig in Deutschland Regierungsverantwortung trägt und wer die politischen Rahmenbedingungen für unsere Branche bestimmt. Im Vorfeld der Bundestagswahl wollten wir deshalb wissen, wer an der Seite der Hoteliers und Gastronomen steht. Wer unterstützt uns bei der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes? Wer spricht sich gegen Mindestlöhne aus? Wer korrigiert die Unternehmenssteuerreform? Wer sorgt für eine Kostenentlastung beim Hotelfernsehen?

DEHOGA-Wahlcheck-2009
Mit der DEHOGA-Wahlcheckliste haben wir in den vergangenen Wochen die Bundestagsparteien und die Kandidaten in den Wahlkreisen mit den Brennpunktthemen der Branche – Mehrwertsteuer, Arbeitsrecht, Unternehmenssteuerreform, Urheberrecht, Alkohol- und Tourismuspolitik – konfrontiert. Die teilweise vielversprechenden Antworten wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. So haben sich insbesondere FDP und CSU klar für die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Hotellerie und Gastronomie ausgesprochen und lehnen einen gesetzlichen Mindestlohn ab.

Um Ihnen Ihre Wahlentscheidung zu erleichtern, haben wir für Sie einen Auszug aus den Stellungnahmen der Parteien zu unserer DEHOGA-Wahlcheckliste zusammengestellt. Die vollständigen Antworten der Parteien sowie die einzelnen Rückmeldungen der Wahlkreiskandidaten finden Sie auf www.dehoga.de (DEHOGAWahlcheck 09).

Nutzen Sie das Angebot Ihres DEHOGA und informieren Sie sich, wer sich wie positioniert hat. Es kann Ihnen nicht gleichgültig sein, wer nach der Wahl am Steuer sitzt und den Kurs auch für unsere Branche vorgibt. Tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei, dass Politiker im Land das Sagen bekommen, die für die Belange des Mittelstandes kämpfen, die sich für den Tourismusstandort Deutschland einsetzen und insbesondere seine Leistungsträger – die Hoteliers und Gastronomen – fördern. Stimmen Sie ab über die Zukunft unserer Branche! Gemeinsam sind wir stark!

Denn eines ist auch klar: Wer keine Politik macht, mit dem wird Politik gemacht. Selbstständigkeit, unternehmerische Risikobereitschaft und Verantwortung müssen sich in diesem Land endlich wieder lohnen. Geben Sie mit Ihrer Stimme den Forderungen des Gastgewerbes Gewicht!

Vielen Dank.
Mit besten Grüßen aus der Hauptstadt
Ernst Fischer, Präsident
Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin

Klicken Sie hier zum DEHOGA-Wahlcheck:
http://www.medienunternehmung.de/Downloads/DEHOGA-Wahlcheck-2009.pdf

hotel.de: Buchungsportal im neuen Look

Das war überfällig: Die hotel.de AG, Nürnberg, hat ihr Buchungsportal neu gestaltet. Neu ist die Anzeige „beliebter“ Hotels (Häuser mit guten Gästebewertungen). Auch der Buchungsvorgang wurde überarbeitet.

Deutlicher als bisher strukturiert in Form einer sog. “Reiter-Lösung” werden dem Kunden nun die relevanten Hotelinformationen (Beschreibung, Bilder, Kartendarstellung und Gästebewertungen) angeboten. Auch an der Reservierungsbestätigung hat hotel.de gefeilt und versendet diese nun im html-Format.

Timo Vavrinec, Leiter Unternehmenskommunikation, erläuert dazu: „Im Mittelpunkt der Betrachtung jedoch steht weiterhin die Akzeptanz durch den Buchungskunden, auf dessen Rückmeldung die Änderungen auch zu einem guten Teil beruhen. Der Baustein Design ist aber nur einer von vielen Aspekten, die es im Sinne des Kunden zu erfüllen gilt. Bucht er bei hotel.de, haben wir unsere Hausaufgaben insgesamt wohl gut gemacht.”

Hotel Price Index von hotels.com: Hotelraten auch in Deutschland im Sinkflug

Auch die deutsche Hotellerie bleibt vom weltweiten Preissturz nicht verschont, zur Freude aller Deutschlandtouristen. Laut dem original Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com sanken die deutschen Hotelpreise im ersten Halbjahr 2009 um 14 Prozent, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2008. Um die Belegungsrate auch während der Konjunkturschwäche möglichst stabil zu halten, fiel der durchschnittliche Zimmerpreis während des Untersuchungszeitraums hierzulande auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht.

Düsseldorf verliert, Freiburg gewinnt
Von der Preisreduktion im ersten Halbjahr 2009 am stärksten betroffen, waren Düsseldorf und Dresden. Hier sanken die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent sowie 21 Prozent, auf 88 Euro am Rhein und 71 Euro an der Elbe. Viele Städte mussten einen Preisverlust um mehr als zehn Prozent hinnehmen, so auch bei Touristen beliebte Städte wie München (minus 17 Prozent), Leipzig (minus 16 Prozent) und Berlin (minus 14 Prozent). In Stuttgart (minus 14 Prozent) und Frankfurt (minus zehn Prozent) zeigte sich eine ähnliche Entwicklung, in Hannover dagegen war der Preisrückgang um nur drei Prozent vergleichsweise gering. Die Hoteliers in Mannheim hielten das Preisniveau des Vorjahres, der einzige positive Trend wurde in Freiburg verzeichnet. Wenn auch nur mit einem Plus von drei Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2008, konnte die Freiburger Hotellerie ihre Preise von 89 Euro auf durchschnittlich 92 Euro anheben.

Hannoveraner Hotels am teuersten, Dortmunder am günstigsten Von wegen München, Hamburg oder Berlin, die beliebtesten deutschen Städtereiseziele müssen nicht immer die teuersten sein. Laut HPI war die für Reisende teuerste Stadt während des Untersuchungszeitraums Hannover. Mit 114 Euro pro Hotelzimmer und Nacht setzte sich die niedersächsische Landeshauptstadt und Messemetropole an die Spitze des deutschen Preisbarometers. Platz zwei und drei belegten Frankfurt (107 Euro) und Nürnberg (106 Euro), gefolgt von Köln (105 Euro), Wiesbaden und Stuttgart (je 97 Euro) sowie Hamburg (96 Euro). Berlin bleibt weiterhin eine der günstigsten deutschen Städte für Hotelgäste, in der deutschen Hauptstadt wurden nur 76 Euro pro Zimmer und Nacht fällig. Schlusslicht der Tabelle ist Dortmund, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 63 Euro.

Hotelpreise in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit 2004 Derzeit sind Hotelzimmer hierzulande günstiger, als im Jahr 2004. Der signifikante Preisrückgang auf 86 Euro pro Zimmer und Nacht markiert das niedrigste Preisniveau deutscher Hotels seit Beginn der HPI-Auswertung im Januar 2004. Damit liegt Deutschland während des Untersuchungszeitraums im europäischen Vergleich im untersten Drittel des Hotelpreisrankings. Teuerstes der drei deutschsprachigen Länder als auch ganz Europas war die Schweiz, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 139 Euro pro Zimmer. Obwohl auch in der Eidgenossenschaft das Preisniveau um zwölf Prozent sank, mussten Hotelgäste hier am meisten für ihre Übernachtungen berappen. Österreich-Reisende dagegen wurden zwischen Januar und Juni 2009 mit nur 87 Euro im Durchschnitt zur Kasse gebeten, ganze 23 Prozent weniger, als zwölf Monate zuvor.

Den HPI zum kostenlosen Download: http://deutsch.hotels.com/presse/hotel-price-index.html

Plettenberg Consulting: Top 10 Maßnahmen gegen die Gastrokrise

Die Gastronomen stehen unter einem immer größeren wirtschaftlichen Druck. Die Gelder zum Ausgehen oder für ein ausgedehntes Geschäftsessen werden immer öfter eingespart. Firmenevents fallen aus, die Weihnachtsfeiern werden geschmälert oder gar storniert. Vielen Hotels, Gastronomien oder auch Clubs drohen die Schließung. Die Hamburger Gastronomieberaterin Hannah Plettenberg hat daher zehn Maßnahmen zusammen gestellt, mit denen man die Krise besser meistern kann.

Hannah Plettenberg: Mit guten Ideen gegen die Gastrokrise

Hannah Plettenberg: Mit guten Ideen gegen die Gastrokrise

  • Checken Sie Ihre aktuellen Lieferanten und verhandeln Sie Ihre Preise neu. Tun Sie das regelmäßig. Auch wenn es nur wenige Centsgeht kann sich schon lohnen.
  • Achten Sie bei der Ausgabe der Speisen auf Ihre Wareneinsätze und auf die Portionen.
  • Bei einer wöchentlichen Überprüfung der Personalkosten und einer effizienten Personalplanung kann Bares gespart werden. Achten sie darauf, wann Sie wen nachhause schicken.
  • Überprüfen sie alle sechs Monate Ihre Öffnungszeiten: Sind diese noch gemäß dem Kundestrom oder müssen sie angepasst werden?
  • Achten Sie auf Ihre Energiekosten. Verhandeln sie wenn möglich neue Verträge aus.
  • Steigern Sie Ihre Umsätze durch gezielte und konkrete Zusatzverkäufe, z.B. „Darf es noch ein Croissant zu Ihrem Kaffee sein?“ oder „Darf es ein Stück unseres selbstgebackenen Kuchens sein?“. Werden Sie kreativ und scheuen Sie sich nicht davor. Achtung: Erscheinen Sieie aber nicht als aufdringlich.
  • Starten Sie Herbstaktionen: Kreieren Sie den leckersten Kürbiskuchen der Stadt. Oder lassen sie sich eine besonders leckere und herbstliche Vorspeise oder ein Sandwich einfallen.
  • Achten Sie darauf, dass die Gästeträume sauber und ordentlich sind. Keiner hat Lust an einem Tisch voller Brösel zu speisen, oder auf einer Terrasse zu sitzen, die voller Laub liegt.
  • Achten sie auf Ihre Dekoration: Keine Blume darf welk sein oder kein Arrangement eingestaubt. Die Kunden verlassen den Laden bei einer dreckigen Tischdecke.
  • Und das Wichtigste: Tun Sie Etwas für sich selber. Gönnen sie sich eine Auszeit, auch wenn es nur zehn Minuten am Tag sind, aber die sind Gold wert. Tanken Sie Energie für sich und Ihre Mitarbeiter.

Studie von HRS.de: Jeder zweite Gast ist unzufrieden

Saubere Gästezimmer sind immer noch das Wichtigste: Deutsche Hotelgäste ärgern sich am häufigsten über mangelnde Sorgfalt bei der Reinigung der Zimmer. So sind 57 Prozent mit der Sauberkeit nicht zufrieden. Nur 44 Prozent gaben in einer Umfrage des Hotelbuchungsservice HRS.de, Köln, an, dass alles in Ordnung war.

Bemängelt wurden ferner durchgelegene Matratzen (42%), ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis im Hotel (42%) sowie mangelnde Servicebereitschaft und unfreundliches Servicepersonal (40%). Fazit der repräsentativen Erhebung: Fast jeder zweite Hotelgast (47%) hat sich schon mal über seine Unterkunft geärgert, wobei Männer im Hotel noch kritischer sind als Frauen.

Hoteltest im Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen: „Strandschönheit mit Sand im Getriebe“

Anonymer Quality Check des Fachmagazins „Top hotel“ ergibt ein „Befriedigend“

Das Tophotel der Travel Charme Gruppe erreichte im anonymen Qualitätstest der renommierten Fachzeitschrift „Top hotel“ (www.tophotel.de) lediglich ein „Befriedigend“ (51 von maximal 100 Punkten). „Trotz deutlicher Serviceschwächen konnte man sich in dem Haus mit dem wenig schicken Namen Kurhaus Binz durchaus wohl fühlen“, lautet das Fazit des erfahrenen Hoteltesters.

Cover Top hotel September 2009 - b
Die Hauptfaktoren für einen gelungenen Hotelaufenthalt – Zimmerqualität und Güte des Frühstücks – erfüllte das Luxusdomizil noch mit am besten. Die Ausstattung und Sauberkeit von Gästezimmer Nr. 360 wurde mit 84 Punkten verdient hoch bewertet. Das Frühstücksbuffet erreichte 69 Punkte, das Zimmerfrühstück 61 Punkte.

Schwächen offenbarte das Fünf-Sterne-Superior-Hotel vor allem beim Housekeeping: Versteckte Markierungen im Bad wurden übersehen, also nicht geputzt. Die Bewertung mit 38 Punkten fiel für diesen sensiblen Servicebereich entsprechend niedrig aus. Auch die F&B-Qualität (F&B = Food & Beverages, Essen und Getränke) auf der „Kurhaus-Terrasse“ missfiel dem Gourmet sichtlich: „Die Gulaschsuppe schmeckt akzeptabel, doch das zähe Fleisch ist nicht genießbar. Der Cappuccino ist von ausgesprochen schlechter Qualität“, notiert er als Begründung für die Beurteilung (37 Punkte). Im Test-Kategorie Lost & Found – der Tester hinterlegte einen „vergessenen“ Artikel in der Nachttischschublade – gab es zudem null Punkte, da das vermisste Stück trotz späteren Anrufs im Hotel nicht mehr auffindbar war.

Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

  • Reservierung – 68
  • Check-in – 82
  • Zimmer 360 – 84
  • Gästebad – 57
  • Etagenservice – 78
  • Frühstücksbuffet – 69
  • Housekeeping – 38
  • Messagetransfer – 80
  • “Kurhaus-Terrasse” – 37
  • “Puria-Spa” – 78
  • “Kurhaus-Restaurant” – 54
  • Sicherheitsaspekte – 91
  • Flure, Aufzüge, Treppen – 65
  • Außenansicht – 92
  • Bankett – 41
  • Schuhputzservice – 41
  • Restaurant “Surf’n Turf” – 41
  • Zimmerfrühstück – 61
  • “Kakadu-Bar” – 41
  • Check-out – 42
  • Lost & Found – 0
  • Gesamteindruck – 51

(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe September von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter www.tophotel.de eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten ein hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Schlosshotel Hugenpoet Essen-Kettwig (82 von max. 100 Punkten) The Ritz London (52 Punkte), The Westin Leipzig (58 Punkte), Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der LPV Lebensmittel Praxis Verlag Neuwied GmbH. In diesem Verbund erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Wie Design verkauft

Hochwertiges Design verkauft einfach besser und verhilft auch in umsatzschwachen Zeiten zum Erfolg

MIKS Konzepte weiß warum Design in der Produktwelt von Balzac, Backhus, oder Nespresso und Co. nicht mehr wegzudenken ist und erläutert an eindrucksvollen Beispielen dessen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Gastro-Konzeptes.

Restaurant "Season" Hamburg

Restaurant "Season" Hamburg

Design als Bestandteil des Markenmanagements

“Gestaltung und räumliches Auftreten einer Marke sind als fester Bestandteil ganzheitlicher Markenführung zu sehen”, erklärt Michaela Kruse, Geschäftsführerin von MIKS Konzepte. Seit zehn Jahren entwickelt die Hamburger Agentur ganzheitliche Gestaltungskonzepte für Shops, Showrooms und Messeauftritte und weiß um die Wirkung von Gestaltung auf die Rentabilität eines jeden Objektes. “Prägnantes, einprägsames Design erhöht den Wiedererkennungswert der Marke und trägt damit maßgeblich zur Imagebildung und damit auch zum Absatz eines Produktes bei”. Gerade im Gastgewerbe spielt das räumliche Umfeld eine große Rolle. Denn Genuss erfolgt bekanntlich über alle Sinne und lässt sich nicht auf den Geschmackssinn alleine reduzieren. Für ihren langjährigen Kunden BIONADE inszeniert MIKS Konzepte mehrere Messeauftritte im Jahr. Mit klaren Linien und Formen in Verbindung mit den Corporate Farben des Bio-Getränkeherstellers wird das Trendgetränk gekonnt dreidimensional in Szene gesetzt. „MIKS Konzepte gelingt immer wieder eine sehr authentische Umsetzung unserer Marke in den Raum. Wir legen großen Wert darauf, dass das Design unserer Messeauftritte im Einklang mit einem stimmigen Gesamtmarketing für die Marke BIONADE steht, da nur ein ganzheitliches Markenmanagement dem Umsatz zugute kommt.“, so Angelika Kuhnert, Marketingverantwortliche bei BIONADE.

Restaurant & Club "Golden Cut" Hamburg

Restaurant & Club "Golden Cut" Hamburg

Aufmerksamkeitsstarkes und nachhaltiges Design für unternehmerischen Erfolg

Mit dem 2003 gestalteten Club-Restaurant Golden Cut beweist die Hamburger Agentur für Kommunikationsarchitektur, dass sich die Investition in anspruchsvolles Design rentiert. Seit vielen Jahren erfreut sich das Golden Cut gleichbleibender Beliebtheit und damit überdurchschnittlicher Rentabilität. Mit ihrer Gestaltung gelang es MIKS Konzepte ein gänzlich neues Clubbing-Erlebnis für Hamburgs Nightlife-Szene zu kreieren, welches dem Nachhaltigkeits-Anspruch der Agentur ebenfalls auf wunderbare Weise nachkommt. „Nachhaltigkeit ist unser zentrales Anliegen. Nicht nur in Bezug auf die gewählten Materialien, sondern mit dem gesamten Objekt“, erläutert Michaela Kruse, den Unternehmensansatz. Und dies ist in diesem Fall voll uns ganz gelungen – das  Golden Cut rentiert sich  mittels einer sehr kurzen Amortisationszeit überdurchschnittlich gut. Carsten Hennig, Chefredakteur und Gründer verschiedener digitaler Fachzeitschriften der Hotellerie und Gastronomie, weiß dass dies gerade im hart umkämpften Gaststättenwesen nicht die Regel ist und schon gar nicht in den derzeit wirtschaftlich unsicheren Zeiten. „Ich erkläre mir den Erfolg dieses Objektes vor allem durch die in höchstem Maße anspruchsvolle Gestaltung des Interieurs. Jede der Räumlichkeiten ist ein Erlebnis für sich und dennoch Teil eines Ganzen, Teil eines gut durchdachten und dennoch spontanen Konzeptes mit unverwechselbarem Charakter.“ Der Kunde sieht dies offensichtlich genauso und dankt es mit stetigem Besucherandrang.

Das neueste Gastro-Projekt der „MIKSer“ aus Hamburg-Eppendorf ist die Inneneinrichtung des momentan wohl trendigsten Veggie-Restaurants Deutschlands (Season Hamburg – www.season-food.de). Auch hier zeigt sich der Kunde zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit ihrem Gestaltungskonzept hat MIKS Konzepte eine äußerst ansprechende und unkomplizierte Atmsphäre für das Season kreiert“, freut sich Hans-Joachim Hess, Leiter der HNW Family Office AG Zürich und Investor des Restaurants. Der Gründer des ersten einer Kette von vegetarischen Edel-Fast-Food-Restaurants erläutert: “Der Design-Aspekt war eine sehr wesentliche Überlegung bei der Entwicklung der Konzept-Idee. Ohne eine derart einprägsame und aussagekräftige Gestaltung, die beim Kunden automatisch ein Wohlgefühl erzeugt, hätte sich unsere Idee eines fleischlosen Gourmet-Tempels für eilige Genießer so nicht umsetzen lassen” erklärt Hess. Die vom jüngst eröffneten Restaurant regelmäßig ausgewerteten Feedback-Bögen bestätigen dies: das Season wird gerade wegen seines außergewöhnlichen und prägnanten Interieurs gelobt. Für die geplante Ausweitung des Konzeptes im Rahmen weiterer Häuser ist dies ein entscheidender Aspekt: Der Wiedererkennungswert der Inneneinrichtung eines Objektes ist unerlässlich für die Realisierbarkeit und Rentabilität. „Gestaltung muss gefallen und begeistern“, erläutert Heike Schaffernicht, Kreativleitung von MIKS Konzepte. „Der Gast sollte das Design emotional nachvollziehen können und es nachhaltig in positiver Erinnerung behalten“. Denn nur aufmerksamkeitsstarke UND effiziente Markenkommunikation erhöht die Markenwiedererkennung und sorgt damit für Umsatz.

Wie wird Design zum Verkaufsargument?

Um diesen Effekt zu erzielen, ist es wichtig, in der Planung dicht am Adressaten zu bleiben und gleichzeitig gestalterisch das Ruder nicht aus der Hand zu geben, weiß MIKS Konzepte. Aber vor allem ist eine klare Herausarbeitung von Kommunikationszielen zu Beginn eines jeden Projektes ratsam. Denn die Ausrichtung der Entwürfe orientiert sich immer an den Vorstellungen und Wünsche des Kunden, die automatisch bereits eine Richtung vorgeben und gewisse Ansätze und Elemente im Vorwege ausschließen. Das Anliegen von MIKS Konzepte ist, Gestaltung greifbar zu machen. “Distanzen und Berührungsängste müssen abgeschafft und Design (be)nutzbar gemacht werden, um Wohlgefühl, Erinnerung und Umsatz zu generieren”, so Michaela Kruse.

Über 50% der Weinangebote auf deutschen Speisekarten stammen aus dem Inland

Deutscher Weißwein führt den Geschmackstrend an. Liebhaber edler Tropfen ordern am meisten süffig-frische Kelter aus traditionellen Anbaugebieten wie Rheingau, Rheinhessen, Mosel und Baden. In den meisten deutschen Weinkarten der Gastronomie (55%) besteht mindestens die Hälfte der Angebote aus Weinen aus dem Inland. Zwei von drei Gastronomen bestätigen, dass deutscher Weißwein im Trend vorne liege. Zum Vergleich: Rotwein aus Deutschland ist nur bei knapp vier Prozent der gehobenen Gastronomiebetrieben ein erwähnenswerten Umsatzfaktor. Die Deutschen bleiben auch weiterhin lustig gesinnte Weintrinker – knapp die Hälfte der Gastronomen verzeichneten 2008 einen Umsatzzuwachs bei Wein.
(Quelle: CHD-Expert-Studie “Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie 2009”)

Deutscher Weißwein liegt im Trend (Foto: © Kzenon - Fotolia.com)

Deutscher Weißwein liegt im Trend (Foto: © Kzenon - Fotolia.com)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • August 2009: Anzahl der Hotels in Deutschland wächst um 2,6%
  • Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland
  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.