Monatsarchiv: Juli 2009

Der Knigge bei Schweinegrippe

Hotelsicherheitsexperte Jander: Leitfaden für Umgang mit Gästen

Gegen Schweinegrippe hilft ein wenig Vorsicht. Gerade Mitarbeiter an der Hotelrezeption und im Service sind gefährdet, da hier intensiver Gästekontakt besteht. Intensive Körperkontakte sollten vermieden werden, rät Ulrich Jander. Der Rüsselsheimer Sicherheitsexperte für Hotellerie und Gastronomie hat einen „Knigge“ im gefahrlosen Umgang miteinander erstellt.

Die Schweinegrippe breitet sich unaufhaltsam aus. Die Ansteckung erfolgt durch Inhalieren der Viren über die Atemluft, durch Berührung mit Gegenständen, die mit dem Virus befallen sind, und natürlich durch Kontakt mit einem Erkrankten. Die Inkubationszeit ist kurz und beträgt einen bis vier Tage.

Durch einige Vorsichtsmaßnahmen lässt sich die Ansteckungsgefahr vermindern:

  • Vermeiden Sie engen Kontakt zu Mitmenschen. Händeschütteln oder Küsschen rechts/Küsschen links sollten unterbleiben. Große Menschenansammlungen sollten vermieden werden.
  • Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie lieber zu Hause, denn Sie könnten andere anstecken. Sie selbst sind auch gerade sehr empfänglich für alle Arten Bakterien oder Viren.
  • Berühren Sie Mund, Augen und Nase nicht so oft, hierüber wird der Virus übertragen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit einer desinfektionshaltigen Seife.
  • Nicht in die Hand husten, sondern in ein Taschentuch oder in den abgewinkelten Arm. Wenn Sie in die Hand husten, verbreiten Sie darüber nur die Viren.
  • Sorgen Sie für genügend Schlaf, seien Sie körperlich aktiv, trinken Sie genügend, vermeiden Sie Stress und essen Sie ausgewogen.
  • Vermeiden Sie landestypisches Strandtrinken gemeinsam aus Eimern.
Ein wenig Vorsicht hilft bei Schweinegrippe-Gefahr (Foto: © soschoenbistdu - Fotolia.com

Ein wenig Vorsicht hilft bei Schweinegrippe-Gefahr (Foto: © soschoenbistdu - Fotolia.com

Gerade an Rezeption und im Service ist die Ansteckungsgefahr am größten, so Sicherheitsexperte Jander. Hier pflegen die Mitarbeiter einen engen Kontakt zu Gästen. In manchen Gastbetrieben werden daher bereits Mundschutzfolien verteilt und Mittel zur Händedesinfektion ausgegeben.  „Zwar gibt es zur Zeit auch etliche Skeptiker, die der Meinung sind, die Warnungen vor der Schweinegrippe seien Panikmache“, berichtet Jander. „Doch es muss bedacht werden, dass die eigentliche Grippezeit mit ihrer hohen Ansteckungsgefahr erst noch auf uns zukommt.“ Auch das renommierte Robert Koch Institut warnt vor der weiteren Ausbreitung der Schweinegrippe.

Wer sich angesteckt hat, weist die typischen Grippesymptome auf: Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, ein Gefühl der Schwäche und Fieber. Bei manchen Erkrankten verläuft die Infektion leicht, bei manchen schwer. Besonders gefährdet sind Personen mit Vorerkrankungen, deren Immunabwehr geschwächt ist.

Immer mehr Hotels und Gastronomiebetriebe bereiten sich mit Notfallplänen auf einen möglichen starken Anstieg der Schweinegrippeerkrankungen vor. Der betriebliche Pandemie-Notfallplan des Bundesamt für Katastrophenschutz steht zum kostenfreien Download zur Verfügung: www.GQH-Hotel.de.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Brandschutz und Risk Management. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 51-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

Neue Gastro-Studie: Umsatz retten mit Wein-Ausschank

Jedes zusätzlich verkaufte Glas Wein macht Gewinn. In der Gastronomie und Hotellerie kann mit dem edlen Rebensaft gutes Geld verdient werden. Der Durchschnittspreis eines 0,1-Liter-Glases liegt mit 3,30 Euro höher als bei einem 0,15-Liter-Glas (3,25 Euro). Dies ist Ergebnis der umfangreichen Studie „Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie“, zu der das internationale Marktforschungsinstitut CHD Expert über 350 Entscheider im Gastgewerbe befragte. Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je größer das Glas, desto teurer der Wein. Ein 0,2-Liter-Gefäß kostet durchschnittlich 4,30 Euro, ein 0,25-Liter-Schoppen schon 4,53 Euro im Schnitt.

CHD Expert Grafik - Wein in der Speisegastronomie 2009_29.07.2009
„Die Weinpreise schwanken je nach Betriebsart und Region“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. So wird für einen Viertelliter Wein im Hotelrestaurant durchschnittlich 4,60 Euro verlangt. In der herkömmlichen Speisegastronomie sind es dagegen nur 4,39 Euro. Und im Süden Deutschlands sind die Weinpreise am günstigsten. Ein 0,1-Liter-Glas kostet im Schnitt nur 3,16 Euro. „Da zum Beispiel in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mehr Wein ausgeschenkt wird, als im Norden oder Osten Deutschlands, ist eben auch das Preisniveau niedriger“, so Schmidt.

Wein ist ein Umsatztreiber. Bei knapp der Hälfte der befragten Profi-Gastgeber stieg der Ausschank im vergangenen Jahr an. Über elf Prozent verzeichneten sogar ein Umsatzplus mit Wein von über 15 Prozent im Vergleich zu 2007. Im Trend liegt Weißwein aus Deutschland. Über 67 Prozent der Gastronomen geben eine steigende Nachfrage nach Riesling & Co. an.

Wein aus deutschen Anbaugebieten dominiert auch in der Auswahl. Bei knapp 44 Prozent der Restaurants stammt mehr als die Hälfte der angebotenen Weine aus der Heimat. Zudem wird der gute Tropfen bevorzugt direkt beim Winzer oder einer Winzergenossenschaft geordert. „Dies ist in Süddeutschland, wo eine starke Nähe zwischen Erzeuger und Gastronom besteht, besonders ausgeprägt“, so Schmidt.

Bei der Wahl der Lieferanten werden auch selten Experimente gemacht: Zwei von drei Gastronomen kaufen ihren Wein bei maximal zwei Anbietern ein. „Weineinkauf ist eben Vertrauenssache, da die Vielzahl der über die Qualität bestimmenden Faktoren wie Boden, Lage, Witterung und Verarbeitung sehr komplex sind“, berichtet Schmidt. Neue Weine bzw. Winzer werden überwiegend durch persönliche Bekanntschaft oder durch Empfehlungen von Handelspartnern als Lieferanten in Betracht gezogen. Selbst Empfehlungen von Gästen sind da wichtiger als zum Beispiel Mailings von Winzergenossenschaften.

Die Studie „Erfolgsfaktor Wein in der Speisegastronomie 2009“ umfasst mehr als hundert Seiten und ist für 490 Euro zu ordern bei CHD Expert (Deutschland), Tel. (04263) 301300. Weitere Informationen über den Inhalt sind unter www.chd-expert.de zu finden.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Zimmermädchen-Affäre: Weiterhin keine Mindestlöhne in vielen Hamburger Hotels?

Das Thema kommt immer wieder auf: In zahlreichen Hamburger Hotels sollen weiterhin die Mitarbeiterinnen von Reinigungsfirmen keine Mindestlöhne erhalten. Dies legt eine Auskunft des Senats der Hansestadt auf eine SPD-Anfrage offen. Lediglich 121 der 300 Hotelbetriebe haben das freiwillige „Tariftreue-Siegel“, das auf eine Initiative des Dehoga-Landesverbandes zurück geht, angefordert. Warum sich 60 Prozent der Betriebe dieser Zertifizierung nicht anschließen, ist nicht klar.

Roomkeeping im Hotel: Immer noch Lohndumping in vielen Häusern?

Roomkeeping im Hotel: Immer noch Lohndumping in vielen Häusern?

Auch bei den Gebäudereinigern ist ein Siegel unbeliebt. Nur 45 der in der Innung organisierten 123 Betrieben führen ein Zertifikat, das Standards garantieren soll. Immer wieder muss der Zoll Hinweise nachgehen und mühsam recherchieren, ob die Mindestlöhne eingehalten werden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier:
http://www.tophotel.de/index.php?mindestlohn-zimmermaedchen-hotels-hamburg

Octavian Hotel Holding / Interview mit Uwe Klaus: “Leading Hotels of the World hat an Bedeutung und Prestige verloren”

Herr Klaus, das von Ihnen geführte Kempinski Hotel Bristol Berlin gehört zu den ersten “Leading” Hotels in Deutschland. Sie sagten unlängst, die Mitgliedschaft in der Marketingvereinigung habe zwar Prestige, aber wenig Ertrag gebracht. Haben sich die 85.000 US-Dollar Jahresgebühr für LHW denn jemals gelohnt?

Uwe Klaus

Uwe Klaus

Uwe Klaus: „Die Mitgliedschaft muss natürlich über die Jahre differenziert betrachtet werden. Erstens hat sich die Gebühr im Laufe der Jahre entwickelt. Und zweitens hat sich natürlich auch der Berliner Markt stark verändert. So waren wir damals das erste und einzige LHW Hotel in der Stadt und genossen dement-sprechendes Prestige und Buchungsaufkommen. Inzwischen ist sowohl die Anzahl der LHW Hotels als auch die Präsenz der Luxusmarken vor Ort enorm gestiegen. Was bedeutet, dass das Bristol in den letzten Jahren nur eines von vielen LHW- bzw. Luxushotels in der Hauptstadt war. Infolgedessen verteilt sich natürlich auch das Buchungsaufkommen des sicherlich sehr prestigeträchtigen, aber doch auch sehr überschaubaren Klientel von LHW. So ist bereits in den letzten Jahren bei der Ermittlung der Kosten-Nutzen-Relation auffällig geworden, dass die über LHW generierten Buchungsvolumina wirtschaftlich in keinster Form die teilweise sehr hohen Ausgaben rechtfertigen.“

Lesen Sie hier das vollständige Interview:
http://www.tophotel.de/index.php?leading-hotels-an-bedeutung-prestige-verloren

Hoteliers sind bei Schweinegrippe besonders gefährdet

Die Schweinegrippe ist längst da. Jeden Tag steigt die Zahl der Infizierten, die den Virus vom Urlaub mitbringen. Auch wenn die meisten Fällen glimpflich sind, fürchten Gesundheitsexperten die rasche Ausbreitung der Influenza u.a. über die Hotellerie. Beim Auftreten einer pandemischen Grippe werden die Hotels eine Schlüsselrolle beim Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter und auch bei der Schadensbegrenzung für Wirtschaft und Gesellschaft spielen. „Eine nachhaltige Grippepandemieplanung ist dafür entscheidend“, sagt Ulrich Jander, Sicherheitsexperte für die Hotellerie.

Schweinegrippe - Chekcliste für Hotels

Schweinegrippe - Chekcliste für Hotels

„Der erste größere Fall von Schweinegrippe im EuroHotel Excelsior Ludwigshafen ist Warnung genug“, so Jander. Anfang Juli war US-Gäste, die sich infiziert hatten, in dem Hotel isoliert worden – mit beträchtlichen Folgen und Aufwand für die Mitarbeiter und anderen Gäste des Hauses. Mehrere öffentlichen Beireiche musste unter Quarantäne gestellt und Gästezimmer aufwändig desinfiziert werden.

Checkliste zum Download:
http://www.medienunternehmung.de/Downloads/Checkliste%20Hotellerie%20-%20Schweinegrippe.pdf

Die Checkliste des Robert-Koch Instituts, so der Hotel-Sicherheitsexperte Ulrich Jander, dient dem Management als Grundlage, die Gesundheitslage im eigenen Hotel einzuschätzen. Der betriebliche Pandemie-Notfallpan des Bundesamt für Katastrophenschutz kann auf der Internetseite www.GQH-Hotel.de heruntergeladen werden.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Brandschutz und Risk Management. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 51-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

AHGZ-Ranking: Schleppende Geschäfte für die Top 50 Hotelgesellschaften

Stuttgart, 24. Juli 2009 – Die Bilanz des Jahres 2008 für die Hotellerie in Deutschland lautet Stagnation berichtet die “AHGZ” (“Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung“) jetzt in der aktuellen Ausgabe ihres Ideenmagazins “Der Hotelier”.

Die Top 50 Hotelgesellschaften auf dem deutschen Markt erwirtschafteten lediglich ein moderates Plus – von 2,7 Prozent. Insgesamt belief sich der Nettoumsatz der 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften im vergangenen Jahr auf 6,53 Mrd. Euro. Damit gerät der Wachstumskurs der Betriebsgesellschaften auf dem deutschen Markt ins Stocken. Ihre Erwartungen an 2008 konnten die Top-50-Hoteliers nicht erfüllen. Denn vor einem Jahr hatten sie ein Wachstum von 4,5 Prozent prognostiziert. Viel schwerer wiegen die Aussichten für die Zukunft. Die einhellige Meinung der Manager der besten Hotelgesellschaften: 2009 wird noch härter.

Die Anzahl der betriebenen Hotels hat nur schwach um 0,5 Prozent auf 1283 zugenommen. Die Zimmerzahl stieg um 1,0 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl der Zimmer vergrößerte sich um 0,5 Prozent auf 159,1 Zimmer pro Hotel. Auch die durchschnittliche Belegung nahm leicht um 1,1 Prozent auf 64,4 Prozent zu.

Die Top 50 konnten den durchschnittlichen Zimmerpreis um 4,40 Euro auf 91,50 Euro anheben. Unerfreuliche Entwicklungen gibt es bei der Mitarbeiterzahl. Zwar stellten 41,5 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter ein, und genauso viele hielten den gesamten Personalstamm, aber 17 Prozent beschäftigten weniger Mitarbeiter (Vorjahr: 7,5 Prozent). Im Jahr zuvor stieg die Personalzahl noch bei mehr als der Hälfte.

Das spiegelt sich auch in dem wichtigsten Indikator für die Lage der Branche wider – der Frage nach der Gewinnsituation. Die Antworten fallen verhaltener aus als im Jahr zuvor. Nur noch rund ein Fünftel der Befragten freut sich über “sehr gute” Erträge (Vorjahr: rund ein Viertel). Als “gut” bezeichnen rund 40 Prozent ihre Gewinne. So positiv äußerte sich im Vorjahr noch mehr als die Hälfte der befragten Manager.

Die Spitzenreiter
Unangefochtene Nummer 1 unter den Top 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften bleibt die Accor Hotellerie Deutschland GmbH. Vor der Umsatzentwicklung der Multi-Marken-Gruppe steht ein Minus von 1,4 Prozent. Dies ist allerdings auf einen Rückgang der Betriebe um 20 Häuser zurückzuführen.

Erneut auf Platz 2 steht die InterContinental Hotels Group (IHG). Mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 3 Häusern weniger beläuft sich der Umsatz auf 569,4 Mio. Euro.
Auch dieses Jahr ist Rang 3 von der Best Western Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn besetzt. Mit zwölf Häusern mehr als im Vorjahr stieg der Umsatz um 7,0 Prozent auf 500,6 Mio. Euro.

Erwartungen an 2010
Die Manager der Top 50 Hotelgesellschaften sind desillusioniert. Die Krise ist unberechenbar. Sie hat den Hoteliers ihre Kalkulationsgrundlage unter den Füßen weggezogen. Die Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr fallen so schlecht wie lange nicht mehr aus. So rechnen jeweils rund zwei Drittel damit, “etwas schlechtere oder viel schlechtere” Gewinne, Umsätze und Gästezahlen zu erzielen.

Die Top-50-Hoteliers schätzen die Situation realistisch ein, lassen den Kopf aber nicht hängen, sondern schmieden neue Pläne, wie sie der Krise ein Schnippchen schlagen können, um gestärkt aus ihr hervorzugehen. Ganz oben auf der Liste steht Expansion – auch ins Ausland.

Die große Herausforderung lautet, nicht vorschnell, sondern überlegt zu handeln. Viele Hotelgesellschaften reagieren auf die unberechenbare Lage bereits mit Entlassungen und Preisnachlässen, die sie in “Arrangements” verpacken. Damit füllen sie vielleicht kurzfristig ihre Häuser. Dass das aber langfristig schadet, sollten sie eigentlich aus vergangenen Zeiten längst gelernt haben.

Octavian Hotel Holding – Kempinski Hotels in Dresden und Eltville treten bei Leading aus

Krieg der Hoteliers: Uwe Klaus, Chef der Octavian Hotel Holding, gibt den Austritt der unter Kempinski-Flagge operierenden Luxushotels Taschenbergpalais Dresden und Schloss Reinhartshausen bei Eltville aus der renommierten Marketingvereinigung Leading Hotels of the World (LHW) bekannt.

Uwe Klaus

Uwe Klaus

Grund dafür ist der Rauswurf des von ihm geführten Kempinski Hotels Bristol Berlin, dem trotz erfolgter Zehn-Millionen-Euro-Sanierung „Qualitätsmängel“ vorgeworfen wurde. Auch das stark sanierungsbedürftige Kempinski Hotel Atlantic Hamburg war bei LHW ausgeschlossen worden, doch über diese Entscheidung wundert sich niemand. Klaus nennt die Entscheidung der in New York beheimateten Organisation „unprofessionell“. Eine Stellungnahme von LHW war bislang zu erhalten.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?hotels-treten-bei-leading-aus

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg – Finanzierung für 22-Mio-Sanierung steht noch nicht

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg

Die lange Wartezeit zermürbt: Im Team des 100 Jahre alten Hotel Atlantic Kempinski Hamburg nagt die Krise an den Nerven. Noch steht die Finanzierung für die geplante 22 Millionen Euro teure Generalsanierung nicht. Sobald grünes Licht vom Bankpartner – um welches deutsche Finanzierungsinstitut es sich handelt, wird nicht bekannt gegeben, doch die Hausbank der Betriebsgesellschaft ist die Deutsche Bank – da sei, würden die Arbeiten starten, so eine Sprecherin. Derzeit laufen die vorbereitenden Sanierungsarbeiten an Heizungsanlagen und Sanitäreinrichtungen. Der Abschluss der Sanierung wird auf das letzte Jahresdrittel 2010 geschätzt. Dann kann auch der geplante Neubau des Flügels an der Alstertwiete in Angriff genommen worden. Doch auch dieses Budget – ein hoher zweistelliger Millionenbetrag – muss noch mit einer Bank aufgebracht werden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe von “Top hotel”:
http://www.tophotel.de/index.php?kempinski-atlantic-hamburg-geld-sanierung-fehlt

Leading Quality Assurance: Neue Kriterien für Qualitätschecks bei Leading Hotels

Die Zügel werden angezogen: Die Qualitätsprüfungen der Mitgliedshotels bei Leading Hotels of the World (LHW) wurden unlängst verschärft. Der Kriterienkatalog wurde von bislang 1.200 Positionen auf 800 reduziert. Wird ein Kriterium von einem Leading Hotel nicht erreicht, wiegt dies in der Gesamtbeurteilung umso schwerer. Dies sagte Trent Walsh, Geschäftsführer der mit den Qualitätschecks bei LHW beauftragten Firma Leading Quality Assurance (Orpington bei London), gegenüber “Top hotel”. Vor kurzem waren die beiden Kempinski Hotels Atlantic Hamburg und Bristol Berlin bei LHW aufgrund von Qualitätsmängeln ausgeschlossen worden – offenbar eine Folge des neuen Regelwerks.

Trent Walsh, Geschäftsführer Leading Quality Assurance

Trent Walsh, Geschäftsführer Leading Quality Assurance

Erreicht ein Leading-Mitgliedshaus nicht die erforderliche Punktzahl, verbleibt eine Frist von sechs Monaten, die Mängel abzustellen. Dann wird erneut getestet. Wird dann wieder nicht des Mindestniveau erreicht, wird der Hotelbetrieb zunächst bei LHW ausgeschlossen, kann sich aber später um eine Wiederaufnahme bemühen. Entspricht die “Hardware” nicht den Mindeststandards, muss den Leading-Testern ein realistischer Renovierungsplan vorgelegt werden. Aber auch dies wird überwacht, um sicherzugehen, dass die nötigen Sanierungsarbeiten auch zeitnah erledigt werden, so Walsh. In kritischen Fällen “arbeiten wird eng mit den Hotels zusammen, um Mitarbeitertraining, Führungsschulungen und das Improvement Management voran zu bringen”, so Walsh.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Onlineausgabe von “Top hotel”:
http://www.tophotel.de/index.php?neue-kriterien-bei-checks-von-leading-hotels

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Juli 2009: 14,67 Mrd. Euro für Catering in Deutschland

In den rund 80.270 Betrieben und Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland wurden 3,12 Milliarden Essen ausgegeben – zu einem Wert von rund 14,67 Milliarden Euro (+1,7%). Damit ist Deutschland der größte Cateringmarkt vor Frankreich (Marktvolumen: 13,09 Mrd. Euro), Großbritannien (11,49 Mrd. Euro). 23 Prozent der Einrichtungen in Deutschland sind Betriebskantinen, 26 Prozent Krankhaus- oder Heimverpflegungsbetriebe und elf Prozent Schulkantinen bzw. Studentenmensen. Die Zahl der Anbieter nahm zuletzt leicht um ein Prozent ab.
(Daten von 2007 / Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking – Länderprofil Deutschland)

Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro der größte Cateringmarkt in Europa.

Deutschland ist mit einem Marktvolumen von 14,67 Milliarden Euro der größte Cateringmarkt in Europa.


Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Juni 2009: Europavergleich – Deutschland hat mit 44.812 die meisten Beherbergungsbetriebe
  • Mai 2009: 35 neue Tophotels in Rumänien, Bulgarien und der Türkei
  • April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro am höchsten unter den „Europe Big 5“
  • März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

3. IHG European Summer School 2009

Auch 2009 zieht es wieder über 70 Mitarbeiter der InterContinental Hotels Group (IHG) nach Frankfurt um sich in der Sommerzeit weiter zu bilden und den Austausch mit Kollegen aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika zu pflegen. Nunmehr zum dritten Mal führt IHG die Summer School durch und bekennt sich zur Investition in den Mitarbeiter. “Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Sie weiter zu bilden und an uns zu binden gehört mehr denn je zu den vorrangigen Aufgaben des Managements. Über die European Summer School entwickeln wir für und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern neue berufliche Perspektiven”, so Michael Hoffmann, Director Training & Development Europe.

Während der viertägigen Veranstaltung haben sich die Teilnehmer vorab für eine Disziplin entschieden. So stehen Lehrangebote zum strategischen Verkauf ebenso auf dem Programm wie Präsentationstechniken, Kommunikation, Führungstechniken als auch eine Revenue Academy speziell für Food & Beverage Manager. Die IHG European Summer School ist mehr als ein Weiterbildungsprogramm. Die Themen Weiterbildung und Personalentwicklung sind bei IHG bereits fest in der Unternehmenskultur verankert. Neben der persönlichen Weiterentwicklung ist der Kontakt zu den Kollegen eine weitere wichtige Säule. Zu den regelmäßigen Kaffeepausen treffen sich alle Teilnehmer, ebenso wie zu den Abendaktivitäten. In diesem Jahr steht ein typischer Grillabend zur Begrüßung der Teilnehmer auf dem Programm, gefolgt von der offiziellen Summer Party in der Eventlocation Table in der Frankfurter Schirn und dem hessischen Abend beim “Wagner auf der Schweizerstrasse”.

Auch 2009 wird die Summer School für den Lernerfolg sorgen, denn der ist am größten, wenn Lernen Spaß macht. Dies hat die Erfahrung der vergangen Jahre gezeigt.

Der britische Konzern InterContinental Hotels Group PLC ist eine der größten Hotelgruppen weltweit. IHG besitzt, managt und betreibt als Franchise- und Leasinggeber mehr als 4200 Hotels und mehr als 620.000 Gästezimmer in fast 100 Ländern rund um den Globus. Zum Portfolio der IHG gehören die renommierten Marken InterContinental Hotels & Resorts, Crowne Plaza, Holiday Inn Hotels and Resorts, Holiday Inn Express, Staybridge Suites, Candlewood Suties und Hotel Indigo. Außerdem betreibt die IHG das weltweit größte Kundenbindungsprogramm Priority Club Rewards mit über 43 Millionen Mitgliedern. InterContinental Hotels Group PLC ist die Holdinggesellschaft, die in Großbritannien eingetragen ist.

Hotelcup 2009: 2. Runde in Köln – Hilton-Team gewinnt

Welches Hotel hat das beste Fussballteam? Auch der Hotelcup in Köln am 12. Juli war mit zahlreichen namhaften Hotelteams ein voller Erfolg. Neben einer Spende für die Kölner Tafel e.V. konnten acht von 13 Mannschaften mit Pokalen und gestärktem Teamgeist in Ihre Betriebe zurückkehren. Dabei bezwang die Mannschaft des Kölner Hilton Hotel im Finale das Team des Marriott Hotels mit 2:1 und sicherte sich so den ersten Platz. Sponsor Kahla Porzellan ehrte das Siegerteam mit wertvollem Hotelporzellan.

Hotelcup 2009 - Köln: Siegerteam vom Hilton - rechts Andreas Popp von Sponsor Kahla Porzellan

Hotelcup 2009 - Köln: Siegerteam vom Hilton - rechts Andreas Popp von Sponsor Kahla Porzellan

Den dritten Platz belegte das Kölner Traditionshotel Excelsior Ernst mit lautstarker Fankurve. Auch Mixed Teams waren möglich und so bewiesen unter anderem auch die weiblichen Hotelangestellten des City Class Hotels höchst sportlichen Ehrgeiz. Die Players Night fand dann zur “Hotel Staff Party” im Kölner Club „Roonburg“ bis fünf Uhr morgens statt.

Hotelcup 2009 - Köln: 13 Teams traten an

Hotelcup 2009 - Köln: 13 Teams traten an

Bis zum 14.Juli traten dann deutschlandweit rund 50 Mannschaften aus Hotellerie & Gastronomie neben Köln auch aus Hamburg, Stuttgart und Frankfurt/Main gegeneinander an. Die Mannschaften spielen auf Kleinfeldplätzen, in jeder Stadt jeweils um den Hotelcup Pokal 2009 und weiteren Preisen. Bei entsprechender Resonanz ist dann auch in naher Zukunft ein größeres Turnier mit mehreren teilnehmenden Städten und einem Endspiel der Siegermannschaften geplant. Dem Hotelcup 2010 im Jahr der nächsten Fussball-WM wird schon jetzt entgegengefiebert.

Hotelcup 2009 – Turnier in Köln in Kürze

Teilnehmende Betriebe: Dorint an der Messe, Schlosshotel Lerbach, Hilton Köln, Excelsior Ernst, Marriott, Lindner Dom Residence, nh Köln City, City Class Hotels, Radisson SAS Media Düsseldorf, Best Western, Residenz am Dom, Club Roonburg

Platzierungen und Preise:

Finale
Hilton Köln vs. Marriott: 2-1

3. Platz
Residenz am Dom vs. Excelsior Hotel Ernst: 2-3

Halbfinale
Hilton Köln vs. Residenz am Dom: 5-1
Marriot vs. Excelsior Hotel Ernst: 1-1 nach Strafstoß

Bester Spieler: Oliver Ziegert (Excelsior Hotel Ernst)
Bester Torwart: “Pflegefall” (Marriott)
Bester Torschütze: Ben Dhiaf Hichem (Lindner Dom Residence/11 Tore)
Fairnesspreis: Schloßhotel Lerbach
Thekenkünstlerinnen: City Class Hotels
Stimmungspreis: Excelsior Ultras

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: GM Sebastian Heinemann scheidet zum Jahresende aus

Sebastian Heinemann

Sebastian Heinemann

Gewagter Schritt: Sebastian Heinemann, seit sieben Jahren General Manager des Hotel Atlantic Kempinski Hamburg, will zum Jahresende eine eigene Beratungsfirma für Taining, Coachung und Eventideen gründen. Bis dahin leitet der noch das ins Straucheln geratene Traditionshotel. Uwe Klaus, Geschäftsführer der Eigentümer – und Managementgesellschaft des Atlantic Hotel, stellte noch fest: “Wir haben für diese Entscheidung von Sebastian Heinemann Verständnis, obwohl wir natürlich seinen Weggang bedauern. Für seine neuen Pläne wünschen wir ihm jeden erdenklichen Erfolg.” Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?atlantic-kempinski-hamburg-gm-heinemann-geht

Die neuen Karriereseiten der AHGZ

Mit den neuen, innovativen Karriereseiten “AHGZ Jobs & mehr” stärkt die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) ihre Position als einer der führenden Anbieter für den Stellenmarkt in Gastronomie und Hotellerie – sowohl im Print- als auch im Onlinebereich.

AHGZ Jobs & mehr

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Stellenanzeigen gezielt platzieren, potenzielle Arbeitgeber finden und geeignete Bewerber selektieren: Wer einen perfekten Service am Gast bieten will, braucht ein starkes Team von guten Mitarbeitern. Die erste Adresse – sowohl für Job-Suchende als auch für Job-Anbieter – ist seit jeher die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ).

Stark im Print und effizient im Internet: So präsentiert sich die AHGZ (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) ihren Lesern und Usern. Jetzt nutzt die einzige Wochenzeitung der Branche wichtige Synergien der beiden Vertriebswege Online und Print. Der Stellenmarkt wird kompetent erweitert mit wertvollen Zusatzinformationen und Fachthemen rund um Karriere & Co. auf insgesamt 16 Karriereseiten pro Ausgabe. Der Wegweiser reicht von reinen Stellenanzeigen über beispielhafte Erfolgskarrieren bis hin zu Tipps und Wissenswertem rund um Bewerbung und Stellensuche. Jede Woche neu, kompakt, informativ und aufmerksamkeitsstark.

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Viel mehr als Stellenangebote und zwar sowohl für Arbeitgeber als auch für Bewerber: Das ist der Anspruch der AHGZ an die neuen Karriereseiten, die beiden Zielgruppen künftig noch mehr wertvolle Zusatzvorteile bringen. Damit lassen sich die Türen für die Traumjobs in Gastronomie, Hotellerie und Touristik künftig noch leichter finden – und gezielter öffnen.

Wartenberger Mühle/Martin Scharff – Wallraff: Azubis haben Angst

Günter WallraffNach seiner Enthüllungsreportage sorgt sich Günter Wallraff weiter um die verbliebenden Lehrlinger im Gourmetbetrieb von Martin Scharff. „Die Azubis haben Angst“, beschreibt der Kölner Journalist im Gespräch mit “Top hotel” die Stimmung in der Wartenberger Mühle. Mobbing sei an der Tagesordnung. Zudem seien weitere Auszubildende eingestellt worden, obwohl bereits die Hälfte der Belegschaft aus Lehrlingen besteht. Bis heute erreichen Wallraff Hinweise auf Unstimmigkeiten in dem mit einem Stern Michelin und 14 Punkte Gault Millau ausgezeichneten Betrieb. Inhaber Martin Scharff nimmt dazu keine Stellung.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?wartenberger-muehle-wallraff-enthuellung

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Verbraucherzentrale Hamburg: Panschereien bei Lebensmittel – Nun werden die Hersteller genannt

Ekliger geht’s kaum: Nach mehreren Enthüllungen bei Pfusch mit Lebensmitteln (Analogkäse, Schinkenimitate) nennt nun die Verbraucherzentrale Hamburg ausgewählte Hersteller, die sog. Lebensmittelimitate auf den Markt gebracht haben. Da wird die Lorenz Bahlsen Snack-World GmbH mit ihren „Wasabi-Erdnüssen“ genannt: die Tester monieren „minderwertige Zutaten für den Geschmack“, wie sog. Spirulina-Algenkonzentrat, Aroma, Geschmacksverstärker und Farbstoff.

Wasabi Erdnüsse von Lorenz Bahlsen Snack World - Laut Verbraucherzentrale Hamburg ein Lebensmittelimitat

Wasabi Erdnüsse von Lorenz Bahlsen Snack World - Laut Verbraucherzentrale Hamburg ein Lebensmittelimitat

Bei der EfeFirat Feinkost GmbH wird ein Schafskäse an den Pranger gestellt, der aus Analogkäse (Billiges Pflanzenfett ersetzt Milchfett, Mgermilch aus Kuhmilch statt Schafsmilch wird als weitere Zutat verwendet) besteht. „Dieses Käseimitat wird zum Teil in der Gastronomie oder Imbissen eingesetzt“, so eine Warnung der Verbraucherschützer. „Oft ist die Kennzeichnung falsch und das Imitat wird als Schafskäse verkauft.“

Auch auch Foodmulti Unilever Deutschland GmbH bekommt sein Fett weg: Beim „Du darfst Putensalat mit Joghurtdressing“ entdeckten die Tester zusammengefügte Fleischreste: „Das Fleisch im Produkt besteht nur zum Teil aus gewachsenem Putenfleisch, dazu kommt Form-Putenfleisch und das noch billigere Form-Hähnchenfleisch.“

Und das „Mucci Vanilleeis“, das bei Aldo Nord erhältlich ist, bestehe überwiegend aus synthetischem Vanillin und Kokosfett.

Die Liste der Verbraucherzentrale kann hier als PDF-Dokument eingesehen werden.

Diskutieren Sie mit:
Lebensmittelimitate – Nehmen die Panschereien der Lebensmittelhersteller überhand?

Hotelneubauten weltweit ungebremst

Tophotelprojects.com©: Zahl der First-Class- und Luxushotels steigt stark an

Hamburg, 08. Juli 2009
Die Top-Hotellerie wächst weltweit: In den nächsten vier Jahren werden global über 3.500 neue First-Class- und Luxushotels eröffnet. Allein Deutschland stehen über 200 Hotelprojekte an, in Österreich 45 Neubauten und in der Schweiz noch 35 Immobilienentwicklungen. Damit steigt die Zahl der Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland um 7,3 Prozent an, in Österreich um 2,3 Prozent und in der Schweiz um 4,8 Prozent. In Europa steigt die Zahl der Tophotels bis 2012 um 2,2 Prozent an. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Hotelprojektedatenbank tophotelprojects.com©.

Hotel-Weltkarte_Juni 2009-b

„Auch bei einem leichten Rückgang der Hotelprojekte infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist in allen Regionen ein starker bis sehr starker Zuwachs bei den First-Class- und Luxushotels zu verzeichnen“, erläutert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert (Deutschland), Initiator und Marketingpartner von tophotelprojects.com©. Selbst bei den unteren Hotelkategorien erhöht sich die Zahl der Marktteilnehmer: in Deutschland wächst die Zahl der Ein- bis Drei-Sterne-Hotels in den nächsten Jahren um 1,2 Prozent, in Österreich um 0,4 Prozent und in der Schweiz um 0,5 Prozent.

In Europa werden derzeit über 850 First-Class- und Luxushotels entwickelt bzw. gebaut. Zwei Drittel davon sind in der Kategorie Vier Sterne (First Class) einzuordnen. „Obwohl das Segment Business Travel aktuell schwere Einbußen ausweist, werden in den nächsten Jahren zahlreiche moderne Geschäftsreisehotels auf dem Markt kommen“, so Schmidt. Im dicht besetzten Hotelmarkt Europa (rund 37.780 Hotels) wird somit der Verdrängungswettbewerb verschärft.

Das stärkste Wachstum weist nachwievor der Hotelmarkt USA auf. Trotz einer leicht rückläufigen Zahl an Neubauprojekten steigt die Zahl der Tophotels in den nächsten vier Jahren um fast 30 Prozent an. Rund ein Drittel der 850 Projekte werden Luxushotels. „Wer mit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise die USA abgeschrieben hat, der irrt“, kommentiert Schmidt. „In den Vereinigten Staaten zeichnet sich eine frühe Erholung der Konjunktur an – und die Hotelinvestitionen werden wieder angekurbelt.“ Zahlreiche neue Hotelmarkenentwicklungen und Zimmerkonzepte werden von US-Hotelketten geleistet und weltweit etabliert. Unter den zehngrößten Hotelketten der Welt sind acht aus den USA: Wyndham, Marriott, Hilton, Choice, Best Western, Starwood, Carlson und Hyatt.

Der Mittlere Osten und Ostasien sind ebenfalls eine Boomregion – zumindest in Sachen neuer Tophotels. Hier steigt die Anzahl der Häuser – derzeit rund 15.300 – um fast elf Prozent. Allein um den Arabischen Golf werden über 430 neue First-Class- und Luxushotels entwickelt, über die Hälfte davon in den Vereinigten Arabischem Emiraten. Alle internationalen Hotelketten sind in VAE-Destinationen vertreten oder bereiten den Markteinstieg vor. „Großer Bedarf bei den Hotelinvestitionen in den Emiraten besteht bei Mittelklasse- und Economyhotels für Geschäftsreisende“, so Schmidt.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 3.700 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Mehr unter www.tophotelprojects.com/de.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

kochmuetzen.net – Der Blick hinter die Kulissen eines Hotels

Wie sagte Lenin „Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser“? In diesem Falle mittels Webcam aus der Küche …

Auf  kochmuetzen.net können Online-Besucher live das Geschehen aus der Küche verfolgen. Es ist die erste Webcam, die live und rund um die Uhr sendet und Kollegen wie auch Gästen, einen eindrucksvollen Einblick über die Schulter der Akteure, in den realistischen Alltag einer Küche gestattet.

Auf der Webseite kochmuetzen.net können Sie erleben, wie das Team unter der Leitung von Sven Tweer (Inhaber und Küchenchef) frische und regionale Gerichte zubereitet.  Verfolgen Sie online die Entstehung eines der vielen Gerichte. Die Webcam im Moosburger Hof www.moosburgerhof.de ist praktisch das Pilotprojekt, weitere Hotel- bzw. Restaurantküchen sollen folgen und das Küchen-TV von Kochmuetzen.net ergänzen. Auch für das Hotel-TV und für interne Veranstaltungen, lässt sich dieser Service gut  einsetzen. Ansprechpartner für Köche/Inhaber mit Ambitionen ist Henrik Schellhoss von Kochmuetzen.net.

Das Portal der Köche kochmuetzen.net konzentriert sich rund um den Beruf des Kochs / der Köchin. Das heißt Wissen austauschen im weltweiten Netzwerk, eine barrierefreie Möglichkeit sich bei seinem Wunschbetrieb direkt zu bewerben, (mittels persönlichem Link, www.hschellhoss.kochmuetzen.net ) Stellenangebote und gratis Inserate für Hotels und Restaurants. kochmuetzen.net versteht sich hier allerdings nur als Plattform und erhebt keine Gebühren für Köche und Unternehmen. Wir wollen ein Netzwerk schaffen, dass es dem Berufsstand weltweit vereinfacht, zu kommunizieren.

Günter Wallraff über Ausbeutung in einem Sternerestaurant

Als “elendigliche Ausbeutung” bezeichnet der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff die Arbeitsbedingungen im Sternerestaurant Wartenberger Mühle bei Kaiserslautern. In der aktuellen Ausgabe des “ZEITmagazins” beschreibt Wallraff, wie Auszubildende verbal und körperlich von ihren Vorgesetzten malträtiert wurden: Nach Schilderungen der Betroffenen, die von Zeugen bestätigt werden, wurden Auszubildende körperlich schikaniert, beispielsweise mit einem Soßenlöffel geschlagen. Einem der Auszubildenden sollen von Kollegen einmal mehrere Eimer Wasser über den Kopf geschüttet worden sein.

Sternekoch Martin Scharff: Keine Stellungnahme zu den Vorwürfen, Lehrlinge würden in seinem Betrieb ausgebeutet

Sternekoch Martin Scharff: Keine Stellungnahme zu den Vorwürfen, Lehrlinge würden in seinem Betrieb ausgebeutet

Die Arbeitszeiten der Auszubildenden, die in der Wartenberger Mühle im Jahr 2008 etwa die Hälfte der Belegschaft darstellten, überschreiten bei Weitem die vom Jugendarbeitsschutzgesetzt festgelegten Höchstgrenzen, schreibt Wallraff im ZEITmagazin. So notierte Carsten E., der im August 2007 als 16-Jähriger seine Ausbildung in der Wartenberger Mühle begann, bald darauf eine Wochenarbeitszeit von bis zu 80,5 Stunden – doppelt so viele, wie sein Ausbildungsvertrag vorsieht. “Die gesetzliche Begrenzung wird in der Wartenberger Mühle offensichtlich nicht ernst genommen”, schreibt Günter Wallraff, der diesmal nicht undercover recherchiert hat, in seinem Beitrag im ZEITmagazin.

“Schon am ersten Tag musste ich 15 Stunden arbeiten”, sagte eine Kellnerin über den Beginn ihrer Ausbildung. Das viele Stehen und Gehen habe bei ihr dann zu einer Venenentzündung geführt: “Ein Bein war bis zum Knie blau”, schreibt Wallraff, “die Schmerzen waren so stark, dass sie zum Arzt wollte”. Ihr sei dann jedoch gesagt worden, dass sie noch eine Stunde arbeiten müsse. Eine 16-jährige Auszubildende “erlitt am Arbeitsplatz einen Zusammenbruch und musste vom Krankenwagen abgeholt werden, nachdem sie mehrere Tage lang zehn und zwölf Stunden gearbeitet hatte”.

Nachdem die Staatsanwaltschaft aufgrund dieser und ähnlicher Vorwürfe ermittelt hatte, stellte sie am 16. März 2009 das Verfahren gegen den Chefkoch und Geschäftsführer der Wartenberger Mühle, Martin Scharff, ein, “obwohl sie erklärte”, sagte Wallraff, “der Beschuldigte habe gegen das Gesetz verstoßen und die Betroffenen gesundheitlich gefährdet.” Dafür wurde ihm die Zahlung von 5.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung auferlegt.

Martin Scharff war 1991 mit 25 Jahren zum jüngsten Sternekoch Deutschlands gekürt worden, sein Restaurant im Landhotel Wartenberger Mühle wurde vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet, im Gault Millau bekommt es 14 Punkte.

Martin Scharff wollte sich zu den Vorwürfen inhaltlich nicht äußern.

Verbraucherministerium Hessen: Nach „Analog-Käse“ nun Betrug mit Schinkenimitat

Eckliger geht’s kaum mehr: Nach dem sog. “Analog-Käse” (Kunstkäse aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß und Geschmacksverstärker) ist nun auch “Schinkenimitat” (Schnittfestes Stärke-Gel mit kleinen Fleischstückchen) im Umlauf.

Immer häufiger sei festzustellen, dass vor allem in der Gastronomie ein minderwertiges Produkt als angeblicher Kochschinken serviert werde, das jedoch nichts mit echtem Schinken zu tun habe, sagte der hessische Agrarstaatssekretär Mark Weinmeister.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag:
http://www.tophotel.de/index.php?schinkenimitat-in-hessischer-gastronomie-serviert