Tagesarchiv: 27 Mai 2009

Ein Hotelfoto sagt mehr als 1000 Worte

Profibilder verhelfen zu mehr Umsatz – Aktuelles Beispiel: Comfort Hotel München-Ost

(München, 28. Mai 2008) Mehr Fotos, bessere Fotos, aktuelle Fotos: Dieser Dreisatz ist heutzutage die Erfolgsformel für den Onlinevertrieb in der Hotellerie. „Der Kunde sucht ein Hotel hauptsächlich aufgrund der gezeigten Fotos aus. Er trifft emotionale Kaufentscheidungen, die durch aktuelle und schöne Bilder positiv unterstützt wird“, sagt Nadja Bäder, Marketingleiter vom Choice Hotels International in Deutschland. Am Beispiel des Comfort Hotels München Ost (www.comfort-hotel-muenchen.de/) veranschaulicht sie, dass die alte Weisheit „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ an Bedeutung nichts eingebüßt hat. Die Profibilder von Hotelfotografin Stefanie Friedrich haben bereits kurz nach der Veröffentlichung die Zimmernachfragen in dem Businesshotel deutlich nach oben schnellen lassen.

Comfort Hotel München Ost – Fotos der Hotelfotografin Stefanie Friedrich setzen das Businesshotel gekonnt in Szene (Foto: Stefanie Friedrich)

Comfort Hotel München Ost – Fotos der Hotelfotografin Stefanie Friedrich setzen das Businesshotel gekonnt in Szene (Foto: Stefanie Friedrich)

Gerade im Onlinevertrieb ist es eine Kunst, das eigene Hotel aus der Masse abheben zu lassen. „Im leicht möglichen, direkten Vergleich muss man sich vom Mitbewerber abheben, um gebucht zu werden. Dabei helfen gute Fotos“, so Bäder. Gerade nach Renovierungen oder Erweiterungen müssen aktuelle Hotelfotos erstellt werden, um zu „verkaufen“. „Selbst wenn man einige gute Fotos des Hotels hat, könnten diese veraltet sein und die Wirklichkeit nicht mehr widerspiegeln“, warnt Bäder.

Auch die Anzahl der Hotelfotos ist wichtig geworden. In den führenden Vertriebsplattformen – und der Hotelwebsite – können mehr Fotos als noch vor Jahren publiziert werden: als „Appetizer“, als Bilderschau oder einfach als Illustration zu aktuellen Arrangements. „Die Fotosession im Comfort Hotel München Ost ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man selbst in der Voreröffnungsphase erfolgreich arbeiten kann, so dass die Fotos von Musterzimmern und öffentlichten Hotelbereichen pünktlich zum Soft Opening vorlagen“, berichtet Hotefotografin Stefanie Friedrich.

Das Budget für ein Hotel-Fotoshooting beginnt bei 1.000 Euro. Aus hunderten Fotos werden schließlich 30 bis 50 Motive herausgesucht, die vom Hotel fünf Jahre lang uneingeschränkt genutzt werden. Zudem bietet Stefanie Friedrich gemeinsam mit Grafikpartnern die Erstellung von Hotelprospekten an.

Stefanie Friedrich ist Diplom-Fotografin mit eigenem Studio in München und hat sich u.a. auf Hotellerie und Tourismus spezialisiert. Zu ihren Kunden zählen mittelständische Betriebe wie z.B. das Berghotel Zirm in Olang (Südtirol) oder Choice Hotels Europe. Als Diplom-Marketingwirtin bietet sie zusätzlich viele Jahre Erfahrung in Marketing- und Verkaufsprojekten. Weitere Informationen: www.photodesignfriedrich.de

Berliner Senat will Restaurantprüfungen bundesweit veröffentlichen

Vorstoß im Bundesrat: Prüfberichte über Restaurants sollen nach Willen des Berliner Senates künftig bundesweit öffentlich gemacht werden. Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ will die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) eine entsprechende Änderung des Verbraucherinformationsgesetztes noch in diesem Jahr in den Bundesrat einbringen. Im Berliner Bezirk Pankow wird dies mit dem „Smiley Projekt“ bereits so gehandhabt: „Unsaubere“ Gastbetriebe werden per Negativliste (mit Fotos!) veröffentlicht. Es gibt aber auch eine Positivliste der Gastronomien, die alle Hygieneanforderungen erfüllen. In der aktuellen Ausgabe der Negativliste (vom 25. Mai d.J.) sind auch Kettenfilialen von Balzac Coffee und Kamps aufgeführt. Mit den zum Teil erschreckenden Zuständen wird schonungslos umgegangen. So wird zum Beispiel beim „Asia Haus“ Prenzlauer Promenade Nr. 190 notiert: „Mangelhafte Grundhygiene, Nichteinhalten der Kühlkette, Fehlende Hygienekleidung“.

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Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen: Bayerische Häuser in der Pole-Position

Der 14. Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen fand am 17. Mai 2009 im Sofitel Munich Bayerpost unter der Schirmherrschaft von Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel statt. Auch in diesem Jahr waren rund 16.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter aktuell 222 »Ausgewählten Tagungs­hotels zum Wohlfühlen« zu wählen. Hotels aus Bayern sicherten sich in allen drei Bewertungskategorien erste Plätze. Selbst der Sonderpreis „Tagungs-Hideaway des Jahres“, der von einer Expertenjury verliehen wird, ging an eine bayerische Adresse.

Tagungshotels zum Wohlfühlen - Sieger Kategorie A - Schindlerhof Nürnberg

Tagungshotels zum Wohlfühlen - Sieger Kategorie A - Schindlerhof Nürnberg

Einmal mehr war das Sofitel Munich Bayerpost am Münchner Hauptbahnhof Schauplatz für einen der wichtigsten Branchen-Awards in diesem Jahr: Der Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen wird seit mittlerweile 14 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Die Basis für den Wettbewerb bildet das Buch „Ausgewählte Tagungs­hotels zum Wohl­füh­len“. Wer in den Reihen der „Ausgewählten“ aufgenommen werden will, muss sich bewerben und einem mehrstufigen Selektionsverfahren unterziehen, das im positiven Verlauf in einem Autoren­besuch mündet. Der Autor überprüft die Wohlfühlkriterien vor Ort und entscheidet abschließend über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt.

2009 haben 306 Hotels das Auswahlverfahren durchlaufen. 84 Bewerber konnten den Wohlfühlkriterien nicht entsprechen und wurden daher abgewiesen. Insgesamt waren 14 erfahrene Fachautoren im Einsatz, deren Aufgabe nicht nur die Überprüfung der Wohl­fühlkriterien ist, sondern auch die journalistische Beschreibung der besuchten Häuser. Erstmals in der Geschichte der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ wurden auch vier österreichische Hotels berücksichtigt. „Das Alpengebiet hat für bestimmte Veranstal­tungsformen große Vorteile, besonders wenn sportliche Rahmenprogramme eine wichtige Rolle spielen. Die Fragen nach entsprechenden Angeboten häuften sich in den vergangenen zwei Jahren spürbar“, erläutert Projektleiterin Jacqueline Schaffrath die konsequente Expansion der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“.

Eine weitere Neuerung stellen in der 14. Ausgabe die sogenannten Wohlfühl-Highlights dar, die dem Leser auf einen Blick verdeutlichen sollen, wo die Schwerpunkte und besonderen Vorzüge des Hotels liegen. Die Wohl­fühl-Highlights ersetzen die bisherige Autorenwertung in Form von Pluspunkten in verschiedenen Bereichen. „Wir haben gemerkt, dass die subjektiven Autorenwertungen zu wenig transparent sind und keinen echten Lesernutzer darstellen“, sagt Jacqueline Schaffrath.

Der Grand Prix 2009

In der Kalenderwoche 12 wurden 15.685 nummerierte Stimmzettel auf den Postweg gebracht. Die Teilnahmeberechtigten (Tagungsentscheider, Weiterbildner, Trainer und Personalent­wickler) hatten die Möglichkeit, bis zu zehn Hotels unter den 222 aufgelisteten „Aus­gewähl­ten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ ähnlich dem Modus beim „Eurovision Song Contest“ zu benennen. Mit 4282 retournierten Stimmzetteln lag die Rücklaufquote erneut bei sensatio­nel­len 27,3 Prozent.

Die mit Spannung erwartete Vorstellung der diesjährigen Rankings fand am 17. Mai im Saal Nymphenburg des Sofitel Munich Bayerpost statt. Den Auftakt des Grand Prix bildete das Wohl­fühlbuffet, das unter der Regie von Küchendirektor Sascha Baum für die kulinarischen Höhepunkte des Abends sorgte.

Thomas Karsch, seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer des Freizeit-Verlages und gleich­zeitig Chefredakteur des Fachmagazins Top hotel, begrüßte die rund 200 Gäste, die der Ein­ladung in die bayerische Landeshauptstadt gefolgt waren. Ganz besonders freute er sich, dass Dr. Thomas Goppel, MdL und Staatsminister a.D., auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat und ein Grußwort an das Publikum richtete.

Zu den weiteren Ehrengästen zählte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, der ebenfalls eine kurze Ansprache hielt.

Die Moderation des Abends lag in den professionellen Händen von Michael Sporer, der unter anderem aus dem Bayerischen Fernsehen bekannt ist. Die Überreichung der Urkunden übernahmen Projektleiterin Jacqueline Schaffrath und Herausgeber Wolfgang Schmitz.

Die Sieger der Kategorie A

In der Kategorie der »kleinen« Tagungshotels (weniger als 100 Zimmer) belegte der Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf den ersten Platz. Das vielfach ausgezeichnete Tagungs­domizil unter der Leitung von Nicole und Klaus Kobjoll musste laut geltender Verlags­statuten eine zweijährige Grand-Prix-Pause einlegen, weil es zuvor dreimal in Folge auf Platz 1 gelangte. Dieses „Schicksal“ ereilte den Schindlerhof bereits zum zweiten Mal. Nun das glanzvolle Comeback mit insgesamt  4151 Punkten.

Das Mintrops Stadthotel Margarethenhöhe in Essen konnte seinen zweiten Platz des Vorjahrs erfolgreich verteidigen und die Punktzahl noch einmal deutlich um mehr als 300 steigern.

Einen beherzten Sprung vom achten auf den dritten Platz machte das Pfalzhotel Asselheim in Grünstadt und stand somit in seiner 13-jährigen Zugehörigkeit zu den „Ausgewählten“ erstmals auf dem Top 3-Treppchen.

Die letztjährige Nummer 1, das Mintrops Burghotel in Essen, landete diesmal auf Platz 4.

Spektakulärer Neuzugang unter den Top 10 ist das Hotel Der Blaue Reiter in Karlsruhe, das es auf Anhieb unter die Top 10 auf Platz 9 geschafft hat.

Die Sieger der Kategorie B

Zweimal in Folge stand das Bio-Seehotel Zeulenroda ganz oben auf dem Siegerpodest in der Kategorie der „großen Hotels“. Doch die Hoffnung auf einen Hattrick war leider vergebens und so blieb es in diesem Jahr „nur“ bei einer Bronzemedaille. Platz 1 war mit exakt 3600 Punkten dem Hotel Marc Aurel in Bad Gögging vorbehalten, das in den vergangenen vier Jahren stets mit Platz 2 vorlieb nehmen musste. Letzteren belegte nun das Yachthotel Chiemsee in Prien, das seit vielen Jahren zu den top-bewerteten „Ausgewählten Tagungs­hotels zum Wohlfühlen“ gehört und 2006 sogar schon einmal Platz 1 für sich verbuchen konnte.

Neuzugang unter den Top 20 ist das Riessersee Hotel in Garmisch-Partenkirchen, das unter der Leitung von Gert Zinn steht, der als Hoteldirektor zuvor für das erfolgreiche Eibsee-Hotel in Grainau verantwortlich zeichnete.

Die Sieger der Kategorie C

Nachdem das La Villa in Niederpöcking 2008 den Hattrick in der Kategorie der „reinen Tagungsstätten“ für sich klar gemacht hatte und daher eine zweijährige Grand Prix-Pause einlegt, waren die Chancen auf Platz 1 für die Mitbewerber diesmal deutlich größer. Das Management Centrum Schloss Lautrach entschied das Grand-Prix-Rennen mit 2020 Punkten schließlich für sich. Platz 2 ging an das Gut Gremmelin, das diesen Rang bereits 2007 belegte. Für eine Überraschung sorgte das Gartenhotel Hirschenhof in Parsberg, das sich vom siebten auf den dritten Platz vorarbeitete.

Das Tagungs-Hideaway des Jahres

Im vergangenen Jahr erhielt der Waldknechtshof in Baiersbronn den begehrten Jury-Preis, der an Tagungsadressen verliehen wird, die sich durch ihre besondere Lage, durch ihr außer­gewöhnliches Freizeit- und Wellnessangebot sowie durch ihre herausragende Küche aus­zeichnen. In diesem Jahr stimmte die Jury für das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf. Was die Inhaber Lehnardt hier vor einigen Jahren mit sehr viel Liebe zum Detail und nicht zuletzt mit enormen finanziellen Investitionen schufen, darf sich mit Recht ein Refu­gium nennen. Der Wellnessbereich gehört zu den besten im Land, Küche und Keller machen das Tagen zum genussvollen Erlebnis.

Belohnung für die Sieger

Neben Ruhm und Ehre gab es auch wertvolle Sachpreise für die Sieger des Abends. Der Schindlerhof sowie das Marc Aurel wurden mit einem topmodernen Flatscreen-Fernseher aus dem Hause Philips belohnt. Das Management Centrum Schloss Lautrach freute sich über eine Profi-Kaffeemaschine von WMF, die der renommierte Hersteller gemeinsam mit der Firma Heimbs Kaffee stiftete. Ein Rednerpult von Neuland erhielt das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe.

GRAND PRIX-STATISTIK 2009

Stimmzettel-Verteiler

Convention International: 11.000
Adressen Freizeit-Verlag: 4.685 / 15.685
Rücklauf (Quote 27,3%):  4.282
24  ungültige Stimmzettel
4.258  gültige Stimmzettel
Verteilte Punkte: 163.288

durchschnittlich vergebene Punkte pro Stimmzettel: 38 (maximal 55 Punkte möglich)