Monatsarchiv: April 2009

Gastgewerbe-Lieferanten verstärken ihre Marketinganstrengungen

CHD Expert: 38 Prozent der Ausstatter und Zulieferer erhöhen Werbebudget

Hamburg, 28. April 2009
Der Krise entgegen wirken: Die Lieferanten von Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV) lassen sich von schlechten Branchennachrichten und harten Preisverhandlungen nicht einschüchtern und verstärken fokussiert ihre Marketing- und Verkaufsaktivitäten. Rund ein Drittel der Zulieferer und Ausstatter lassen ihr Werbebudget unverändert oder erhöhen es. So wollen acht Prozent der Unternehmen in diesem Jahr über 15 Prozent mehr für Fachwerbung ausgeben. 13 Prozent der Firmen haben eine Budgetanhebung von zehn Prozent und 17 Prozent der Unternehmen einen Ausgabenzuwachs von fünf Prozent vorgesehen. Ein weiteres Drittel der Lieferanten belässt die Marketingausgaben auf dem Vorjahresniveau. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert hervor. Für die Studie „Supplier 2009 – Erwartungen und Aktionen der Lieferanten und Zulieferer des Foodservice-Marktes“ wurden 157 Entscheider in 93 repräsentativ ausgewählten Zulieferer- und Ausstatterfirmen des Gastgewerbes befragt.

CHD Expert Grafik: Marketingplanungen Zulieferer HoReCa 2009

„Vertriebsoptimierung und die Erschließung neuer Kundengruppen sind die Hauptziele der Marketingplanungen für dieses Jahr“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Jeder weiß: Wer weiterhin zu den Erfolgreichen gehören will, muss gerade jetzt weiter investieren.“ Bei den Marketingausgaben stehen vor allem Produktpromotions und Direct Mailings vermehrt auf dem Plan. Dagegen werde eher bei der Neuauflage von Broschüren und beim Sponsoring eingespart.

„Die Absatzerwartungen sind unverändert hoch“, so Lambracht. Rund 55 Prozent der befragten Lieferanten wollen in diesem Jahr ihre Marktanteile ausbauen. Die größten Chancen werden nachwievor in der Hotellerie gesehen. Lediglich bei 20 Prozent der Gastbetriebe seien derzeit nennenswerte Umsatzrückgänge und damit weniger Nachbestellungen zu beklagen. Weitere Umsatzrückgänge befürchten die Zulieferer bei 34 Prozent der GV-Betriebe.

„Die Ausstatter und Zulieferer stocken zum Teil ihren Personalbestand maßgeblich im Vertrieb auf, rund ein Drittel der Firmen stellen weitere Mitarbeiter für den Außendienst und den Kundenservice ein“, erläutert Lambracht. Rund drei Viertel der Lieferanten wollen sich stärker auf ihre bisherigen Zielgruppen und auf die Erschließung neuer Kundensegmente konzentrieren.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2009: F&B-Umsatz in Italiens Hotels mit 8,0 Mrd. Euro Spitze unter den „European Big 5“

Bella Italia ist als Reise- und Genießerland immer noch die Nr. 1 in Europa. So steht die italienische Hotellerie im Ranking der F&B-Umsätze (F&B = Food & Beverages, ausgegebene Speisen und Getränke) mit 8,0 Milliarden Euro Marktumfang an der Spitze. Auf Rang 2 folgt Frankreich (7,3 Mrd. Euro F&B-Umsätze in Hotels) und auf Rang 3 Deutschland (6,8 Mrd. Euro). Die Hotellerie in Großbritannien gab Speisen und Getränke im Wert von 6,3 Milliarden Euro aus (Rang 4) und die Hotels in Spanien für 3,8 Milliarden Euro (Rang 5).

(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Exzellenter Food-Service. Italiens Hotels sind darin Spitze in Europa

Exzellenter Food-Service. Italiens Hotels sind darin Spitze in Europa

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • März 2009 – 26 Mrd. Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum
  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

The S. Pellegrino World’s 50 Best Restaurants 2009: Drei deutsche Gourmettempel auf der Topliste

Ferrán Adria behält zum viertel Mal in Folge die Spitzenposition: Der spanische Koch wurden mit seinem „El Bulli“ bei Barcelona wieder einmal auf Rang 1 des international beachteten Rankings „The S. Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“ gesetzt. Auf Platz 2 bleibt auch Heston Blumentahl mit seinem Restaurant „The Fat Duck“ in Mittelengland. Erstmals auf Rang 3 ist das Kopenhagener Restaurant „Noma“. Unter den Top-50 befinden such auch drei deutsche Spitzenrestaurants …

Lesen Sie weiter : http://www.tophotel.de/index.php?san-pellegrino-world-50-best-restaurants-2009

S. Pellegrino World’s 50 Best Restaurants

S. Pellegrino World’s 50 Best Restaurants

Neues Restaurantkonzept – „Stylorant“ für gesundheitsbewusste Gourmets

MIKS Konzepte, Hamburger Agentur für Markenkommunikation, setzt mit der Gestaltung des Hamburger Buffet-Restaurants „Season“ neue Maßstäbe

Eine Lücke der Gastronomie wird endlich geschlossen: im vegetarischen Buffet-Restaurant „Season“ werden frische, regionale Produkte mit internationalen Rezepten zu Köstlichkeiten für Tag und Abend. Nach dem Motto „fit fast fresh food“ bietet das „Season“ (www.season-food.de) gesunde Küche für eilige Genießer und ist eine Art „Stylorant“. MIKS Konzepte, der Hamburger Agentur für Markenkommunikation, gelang es, mit einem Mix aus modernen und klassischen Elementen in der Kombination mit ganz neuen Interpretationen der Thematik, das Restaurant zu einem THIRD PLACE, einem Ort zwischen Zu Hause und Büro zu machen. „Das Konzept der berühmten New Yorker Delis hat mich inspiriert“, erklärt Heike Schaffernicht, Kreativleitung von MIKS Konzepte, ihre gestalterische Herangehensweise. „Besonders wichtig war mir dabei, eine unkomplizierte und ansprechende Umgebung zu kreieren.“

Überraschende Elemente faszinieren beim Betreten: da sind zunächst die überdimensionalen Leuchten von Louis Weisdorf, die ins Auge fallen. Erstmalig in der Größe von ca. 1300mm Durchmesser hergestellt, verbreiten sie das Flair der Sixties. Eine weitere Besonderheit ist die Wandgestaltung. Eigens handillustrierte, überdimensional abgebildete, einheimische Kräuter bilden den Bezug zur vegetarischen Küche und verleihen dem „Season“ seinen unverwechselbaren Charme. Blattgold und Rauputz sowie eine „Bilder-Rahmenleiste“ zeigen das Spiel mit Formen und Materialien, das typisch ist für die Arbeit von MIKS Konzepte.

Raummittelpunkt des deutschlandweit ersten vegetarischen Restaurants mit Take-Away bildet das große Buffet aus Holz und Naturstein, welches die gesunden Speisen gekonnt in Szene setzt. „MIKS Konzepte ist es gelungen, das Lebensgefühl von Speisen und Raum auf harmonische Weise zusammen zu bringen“, freut sich André Berghoff, Geschäftsführer vom „Season“. Ein großzügiger Tresenbereich für Kassen und Service sowie mit einer fünf Meter breiten Tafel dienen dazu, über aktuelle Angebote zu informieren. Ungewöhnlich ist auch die Bestuhlung: eine moderne Interpretation des Medaillon-Stuhles aus der Epoche Louis XVI. Mit der weißen Farbe und hellem Bezug wird daraus ein aktueller und überraschender Hingucker. Der gefüllte Gastraum strahlt Leben, Markthallencharakter und das Summen des Restaurantbetriebs aus. Für den Café oder einen Drink am Abend steht ein Loungebereich mit Wohlfühlcharakter zur Verfügung. Schlichtes Mobiliar in Kombination mit vielen Kissen lädt zum entspannten Chillen ein.

Das „Season“ lässt sich nicht auf „Grün“, „Öko“ oder „Stylish“ festlegen, sondern entwickelt an allen Stellen einen ganz eigenen Ansatz, der auf Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit mit innovativem Anspruch setzt. Die klare Formsprache der Einrichtung im Zusammenspiel mit einzelnen, liebevoll gestalteten Details machen den Reiz des Gestaltungskonzeptes aus.  MIKS Konzepte gelang es, mit dem „Season“  ein Edel-Fast-Food Restaurant mit Wiedererkennungswert zu gestalten, das gute Chancen hat, zum neuen In-Lokal am Hamburger Gastronomiehimmel aufzusteigen. 2003 entwickelte MIKS Konzepte bereits das Design für das Club-Restaurant „Golden Cut“, welches bis heute ein Highlight des Hamburger Nachtlebens darstellt. „Nachhaltigkeit ist unser zentrales Anliegen. Nicht nur in Bezug auf die gewählten Materialien, sondern mit dem gesamten Objekt, aktueller denn je, stellt MIKS Konzepte unter Beweis, dass nachhaltiges Design möglich ist.“, erläutert Michaela Kruse, Geschäftsführerin von MIKS Konzepte, den Unternehmensansatz.

Im „Season“ erwarten den Gast frische, regionale, als auch exotisch-angehauchte, vegetarische Kreationen. Ab Freitag können Gäste mittags und abends ein reichhaltiges Angebot an vegetarischen Salaten, Aufläufen und Snacks vom kalten und warmen Buffet vorfinden. Täglich wechselnde, hausgemachte Suppen, frische Säfte und süße Dessertvariationen runden die Geschmacksvielfalt ab. Hat man sein Wunschmenü ausgewählt, wird schnell und unkompliziert an einer der drei Kassen gezahlt. Eilige Geschäftsleute und erschöpfte Shopaholics können nach einem Einkaufsbummel in unverwechselbarer Umgebung schnell, frisch und ausgewogen dinieren.

MIKS Konzepte entwickelt und realisiert unter der Geschäftsführung der Geschwister Michaela und Christoph Kruse seit 1999 kreative Markeninszenierungen im nationalen und internationalen Umfeld. Interaktiv und erlebnisorientiert, für Showrooms, Shops und Messeauftritte.

ProSiebenProzent.de – DEHOGA startet Mehrwertsteuer-Offensive mit neuem Online-Portal

Die Sieben ist Programm. Am 7. April 2009 gab der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) den Startschuss für sein neues Internetportal www.ProSiebenProzent.de. „Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie und Gastronomie ist die zentrale politische Forderung der Branche im Superwahljahr 2009, zu der es jede Menge Informationsbedarf gibt“, erklärt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer die Beweggründe des Verbandes, jetzt mit einem eigenen Online-Auftritt an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Internetseite richtet sich sowohl an Hoteliers und Gastronomen im Land als auch an Journalisten, Politiker und interessierte Bürger. „Mit der Internetseite wollen wir die Öffentlichkeit über unsere Argumente aufklären, gleichzeitig bieten wir aber auch zahlreiche Mitmachmöglichkeiten“, so Fischer.

„Pro 7 % – Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Gastfreundschaft“ lautet der Titel der breit angelegten DEHOGA-Kampagne. Das Online-Portal markiert den Startschuss für diese Mehrwertsteueroffensive im Wahljahr. Neben den sieben guten Gründen für eine Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe von 19 auf sieben Prozent, Stimmen aus der Branche oder den detaillierten Ergebnissen der Unternehmerbefragung hält die DEHOGA-Website jede Menge Daten und Fakten, Grafiken und Berechnungen – auch im europäischen Vergleich – für die Besucher bereit.

Dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Hotellerie und Gastronomie kein neues Thema ist, zeigt ein Blick in den Menüpunkt „Politische Initiativen“. Bereits seit Mitte der neunziger Jahre beschäftigt sich die Politik mit den Wettbewerbsverzerrungen und den absurden Widersprüchen im deutschen Mehrwertsteuersystem. Auch aktuell gibt es mehrere Vorstöße. Die Website www.ProSiebenProzent.de dokumentiert die Entwicklungen und stellt die wichtigsten Dokumente zum Download zur Verfügung.

„Das umfangreiche Informationsangebot unter www.ProSiebenPozent.de belegt eindrucksvoll, dass die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auch in Deutschland längst überfällig ist“, sagt Fischer und ruft seine Kollegen zum Mitmachen auf.

Auf der Internetseite können sich Hoteliers und Gastronomie aktiv an dieser Kampagne beteiligen. Aktionsmaterialien wie der Pro 7%-Flyer, das Wahlcheck-Formular für die Kandidaten zur Bundestagswahl, Aufkleber oder Plakate für regionale Veranstaltungen können einfach heruntergeladen oder online bestellt werden. Das Gästebuch bietet das Forum, schnell und unkompliziert miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Wir fordern keine Privilegierung, sondern die Beseitigung der massiven Wettbewerbsnachteile für die deutsche Hotellerie innerhalb Europas und eine Gleichstellung der Gastronomie mit den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland“, macht der DEHOGA-Präsident deutlich. „Sieben Prozent Mehrwertsteuer sind das beste Konjunkturprogramm für Hotellerie und Gastronomie.“

Weniger ist oft mehr – Im Restauranttest von Top hotel: die „Hanse Stube“ im Kölner Excelsior Hotel Ernst

Die „Hanse Stube“ im „Leading“ Hotel Excelsior Ernst in Köln gehört zu kultiviertesten Restaurants in Deutschland. Doch im Test vermag die Küchenleistung von „Chef“ Pierre Meyer nicht gänzlich zu überzeugen. Das Urteil des erfahrenen Restaurantkritikers Hans Peter O. Breuer (nachzulesen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Top hotel“) fällt dennoch positiv aus: Mit 71 Punkten (von maximal 100 erreichbaren) erreicht die „Hanse Stube“ ein „Gut“.

Das wohlwollende Resümee Breuers umfasst auch Kritik an missverständlichen Bezeichnungen und Begrifflichkeiten. Die angepriesene „innovative französische Küche mit kulinarischer Finesse“ sei ein Tropfen des Guten zuviel – gerade bei den Hauptgerichten wäre eine Konzentration auf klare Geschmacklichkeiten gerade der Gewinn. Doch dies tut der fachlichen Überzeugung keinen Abbruch, die Breuer dem Küchenchef eindeutig bescheinigt. Bei der Beratungsfähigkeit der Servicekräfte bemerkt der Gourmet gewisse Wissenslücken, doch lobt das freudige Engagement.

Fazit: Das Restaurant „Hanse Stube“ in Kölns erstem Haus am Platze, dem klassisch-eleganten Excelsior Hotel Ernst am Domplatz, ist und bleibt nicht nur Kölns gute, sondern im Sinn des gastronomisch und gastgeberisch gediegen Bewährten auch beste Stube.

Die Testergebnisse im Überblick:

KÜCHE

Standort-/Zielgruppentypik – 80%

Originalität/Kreativität – 60%

Saisonalität – 70%

Frische – 80%

Optik – 60%

Flexibilität – 75%

Raffinements (Amuse-Bouche, Brotsorten, Petits Fours) – 60%

SERVICE

Reservierung/Empfang/Verabschiedung – 70%

Beratungskompetenz – 50%

Handling – 50%

Gepflegtheit der Mitarbeiter – 70%

Reklamationen/Sonderwünsche – 80%

Raffinements (Liebenswürdigkeit, Herzlichkeit, Natürlichkeit) – 85%

AMBIENTE

Sauberkeit – 80%

Bequemlichkeit/Einrichtung – 75%

Belüftung – 80%

Sanitäre Anlagen – 80%

Standort-Typik – 100%

Raffinements (guter eigener Geschmack, Unverwechselbarkeit, Lichtregie, Farbklima) – 85%

WEIN

Umfang des Angebots – 75%

Standort-/Zielgruppentypik – 80%

Weinpflege – 80%

Weinservice – 70%

menügerechte Weinberatung – 80%

weingerechte Gläser – 75%

Preis-Leistungs-Verhältnis – 80%

Raffinements (besondere Aperitifs, Digestifs, außergewöhnliche Alternativen) – 75%

GESAMTEINDRUCK – 71%

(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)

Hans Peter O. Breuer publiziert seit vielen Jahren Restaurantkritiken u.a. in der Fachzeitschrift „Top hotel“. Breuer gehört zu den renommierten und meist gelesenen Gourmettestern und Publizisten im deutschsprachigen Raum.

Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Gastropolitik – Politischer Aufwind für die FDP

Das Votum ist deutlich: 50 Prozent der Entscheider in Hotellerie und Gastronomie würden für die FDP stimmen, am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Dies geht aus der ersten „Gastropolitik“-Befragung, dem politischen Meinungsbarometer im Gastgewerbe, hervor, dessen Ergebnis “Top hotel” exklusiv vorliegt.

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Der starke Hang zu den Liberalen dürfte unter den Profi-Gastgebern durch die Forderung nach einer zeitnahen Senkung der Mehrwertsteuer gestützt sein. Ende März hatte die FDP-Bundestagsfraktion zahlreiche Gastbetriebe angeschrieben mit der Bitte um politische Unterstützung u.a. für einen Antrag im Parlament. Der politische Vorstoß zur Einführung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes war zwar bislang ohne Folgen geblieben, doch das Thema bleibt weiterhin politisch „heiß“. Unlängst hatte CSU-Chef Seehofer angekündigt, einen Vorstoß im Bundesrat unternehmen zu wollen.

Lesen Sie weiter: http://www.tophotel.de/index.php?gastropolitik-poltitik-meinungsbarometer-bundestag

Was macht ein gutes Hotel aus?

„Hotelinspektor“ Heinz Horrmann sagt, wie man ein gut geführtes Haus erkennt

Gute Hotels gibt es längst nicht nur in der Luxusklasse. Heinz Horrmann, der international renommierte Hotelkritiker aus Berlin, nennt die wichtigsten Faktoren, an denen man ein Top-Haus erkennt: Tiptop-Ausstattung ohne Prunk und warmherziger Service. „Wenn beides zusammen kommt, das hoteltechnische Angebot und Servicepersonal, das dem Gast die Wünsche erfüllt, bevor er sie richtig formuliert hat, spreche ich von einem außergewöhnlich gutem Hotel“, so der erfolgreiche Publizist, der ab 05. April als „Hotelinspektor“ bei RTL eine neue sog. Live-Doku startet.

Heinz Horrmann - der Hotelinspektor

Heinz Horrmann - der Hotelinspektor

Bei einem guten (First Class-/Luxus-)Hotel muss die sog. Hardware die entscheidenden Kriterien erfüllen:

  • genügend Platz
  • Gästezimmer am besten 40 Quadratmeter groß
  • gediegene funktionelle Einrichtung
  • angenehmes Bett mit erstklassiger Matratze
  • kultiviertes Badezimmer
  • begehbare Dusche ohne Stolperstufe
  • Toilette außerhalb der Nasszelle
  • flauschige Handtücher
  • ordentliche Facilities wie Spa und Pool
  • angenehmes Restaurant (nicht unbedingt sternegekrönt)

Noch wichtiger ist der Service. „Die liebenswürdige Pflege des Gastes möchte ich als die Seele eines Hotels bezeichnen“, so Horrmann. Das „Verwöhnprogramm“ müsse von der ersten Begrüßung bis zur herzlichen Verabschiedung reichen. „Aber genau an dieser Stelle muss ich den Denkfehler ausräumen, dass es unbedingt ein sündhaft teures Grandhotel der Eliteklasse sein muss. Ich habe mehrfach – völlig unerwartet – das absolute Gegenteil dazu erlebt: Familiendomizile ohne großen Glamour, aber wo alles stimmt und die Preise nicht davon galoppieren.“

Start für die Live-Doku „Der Hotelinspektor“
Ungemütliche Zimmer, verdreckte Teppichböden, schmutzige Badezimmer, miserables Frühstück und ein Service, der den Namen nicht verdient hat. Und die Hoteliers wundern sich über ausbleibende Gäste! Dabei können schon kleine Veränderungen Großes bewirken. Heinz Horrmann (65) ist „Der Hotelinspektor“ (Sendestart: 05. April, 19:05h). Er versucht Hotels zu retten, die kurz vor dem Ruin stehen. Seine Mission ist es, aus einem kleinen, unscheinbaren oder schlecht laufenden Hotel ein Haus zu machen, in dem sich jeder Gast dauerhaft wohlfühlt.

Der Hotelkritiker besucht pro Folge unangemeldet die Eigentümer eines kleinen Hotels, um sich vor Ort ein genaues Bild über dessen Zustand zu machen. Wie wird der Gast empfangen? Wie ist das Ambiente und wie sind die Betten? Wird der Gast gut umsorgt? Der Hotelinspektor analysiert ganz genau, wie in dem Hotel gearbeitet wird, schaut sich die Abläufe an, testet das Frühstücksbuffet, inspiziert die Zimmer und die Sauberkeit, um herauszufinden, was verbessert werden kann. Er entwickelt für die Hotels ein individuelles Konzept, gibt Anregungen zur Umgestaltung, schult das Personal und spricht vor allem in seiner unnachahmlichen Art immer Klartext.

Nach rund vier Wochen stattet Heinz Horrmann den Hotelbesitzern erneut einen Besuch ab, um zu prüfen, ob seine Verbesserungsvorschläge auch in die Tat umgesetzt worden sind. Aus manch einem herunter gewirtschafteten Hotel ist eine Top-Adresse mit gutem Service, Ausstattung und Flair geworden!

Insgesamt acht Folgen lang ist „Der Hotelinspektor“ quer durch Deutschland unterwegs: In Berlin und Hönow, auf Büsum, im Harz, bei Dresden, im Schwarzwald, dem Schaumburger Land und auch auf Mallorca checkt Heinz Horrmann unangemeldet ein.

Heinz Horrmann ist der meistgelesene Hotel- und Restaurantkritiker in Europa. Er veröffentlichte bislang 32 Bücher und erreicht mit seinen Kolumnen in „Welt“, „Welt am Sonntag“ und „Berliner Morgenpost“ sowie in den Fachzeitschriften „Top hotel“ und „Food & Wine“ eine Millionenauflage. Für seine publizistischen Verdienste um Hotellerie und Gastronomie wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Weitere Informationen: www.heinzhorrmann.com