Monatsarchiv: März 2009

Immer mehr Opfer von sog. Handskimming

Betrüger können unbemerkt EC- und Kreditkarten kopieren – Karte nicht aus der Hand geben

Der Betrug mit Kredit- und EC-Karten nimmt zu. Mit sog. Handskimmung-Geräten können Betrüger unbemerkt Kartennummern und andere Daten kopieren und missbrauchen. Dazu genügt es, die Karte durch ein winziges Gerät, das sich leicht in der Handfläche verbergen lässt, zu ziehen. „Die Betrüger gehen so geschickt vor, dass man sich quasi gar nicht schützen kann“, so der Sicherheitsexperte Ulrich Jander. „Gerade auf Reisen sollte man sehr aufpassen, wem man die Kredit- oder EC-Karte anvertraut. Bleiben Sie misstrauisch!“

Betrug leicht gemacht: Mit sog. Handskimmer lassen sich Kredit- und EC-Karten fast unbemerkt kopieren

Betrug leicht gemacht: Mit sog. Handskimmer lassen sich Kredit- und EC-Karten fast unbemerkt kopieren

Die Fälle von unbemerkten Kartenbetrug häufen sich. In den vergangenen Monaten wurden auch Betrügereien in deutschen Hotels und Restaurants festgestellt – dabei hatten die mutmaßlichen Täter die Geldkarten der Gäste zur Abrechnung erhalten und unbemerkt kopiert. Später konnten Sie damit zum Beispiel in Internetshops damit einkaufen.

Die sog. Handskimmer sind kleine Lesegeräte, deren Verkauf zwar in Deutschland verboten ist, die aber im Ausland besorgt werden können. Häufig werden die kleinen Elektronikeinheiten als Schlüsselanhänger getarnt. So fällt es kaum auf, wenn der sog. Handskimmer in der Handinnenfläche gehalten wird, damit eine fremde Kreditkarte geschickt eingelesen werden kann.

„Man sollte sich einmal Gedanken machen, wo die Karte überall herausgegeben wird, zum Beispiel in Restaurants, Hotels, Einkaufsmärkten und anderswo. Heutzutage versuchen die Gäste schon, darauf zu achten, dass die Karten nicht aus dem Blickfeld wandern. Aber auch wir mussten uns mit dem Gedanken erst einmal vertraut machen, dass die Technik so fortgeschritten ist, dass ein Scanner in der Handfläche eines Trickbetrügers verschwindet“, erläutert Jander. Diese Geräte können bis zu 3.000 Datensätze speichern. Es werden dann Kopien der Karten erstellt, mit denen anschließend an Bankautomaten, in Geschäften oder Webshops die Konten der ahnungslosen Reisenden leer geräumt werden.

Jander warnt auch vor neuen Trickbetrügereien, die gerade bei ahnungslosen Touristen erfolgreich sind. Da gibt es Tricks wie diesen: „Ich wette mit Ihnen um fünf Euro, dass ich Ihre erste Zahl der Kartennummer auf der Bankkarte kenne.“ Dazu Jander: „Der Gewinn geht zwar an den Touristen, aber der Betrüger hatte die Karte in der Hand und konnte sie kopieren.“

Die Zahl der Betrugsfälle mit Zahlkarten steigen. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes gab es 2007 insgesamt über 63.500 Fälle. Bei Kreditkartenbetrügereien waren es knapp vier Prozent mehr als Vorjahr. Nur rund die Hälfte der Fälle werden aufgeklärt. Die Dunkelziffer der Betrugsfälle liegt noch höher, schätzt Jander. Wirksamen Schutz vor Handskimming gibt es nur, wenn man die Kredit- und EC-Karte nicht aus der Hand gibt und die Eingabe der PIN gut abgedeckt erfolgt. Bei Geldautomaten sollte man zudem vor dem Abheben prüfen, ob eine Folie über der Tastatur liegt, ein kleiner Aufsatz vor dem Kartenschlitz angebracht wurde oder eine kleine Videokamera auf den Automatenplatz gerichtet ist. „Die meisten Kartenbetrugsfälle entstehen immer noch bei Unachtsamkeit. Mit ein wenig mehr Sorgfalt kann man sich ganz gut schützen“, rät Jander.

Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeits-medizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 51-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main.

Weitere Informationen:
www.jander.net

Statement Berno-H. Feuring, Gründer und Seniorchef von Feuring Hotelconsulting: „Reduzierte Mehrwertsteuer für Hotels ist notwendig, um einbrechenden Belegungszahlen und sinkenden Durchschnittspeisen bei Übernachtungen gegenzusteuern.“

„Die Veröffentlichung der Beschlüsse der EU-Behörden in Brüssel bzgl. der Möglichkeit der Reduzierung der Mehrwertsteuersätze in den einzelnen Ländern der EU ist der Schritt in die richtige Richtung. Seit Jahrzehnten werden die Hotel- und Gaststättenbetriebe der Bundesrepublik Deutschland im Wettbewerb gegenüber vielen anderen EU-Staaten benachteiligt. Es gibt erhebliche Wettbewerbsverzerrungen, die insbesondere im derzeitigen Wirtschaftsumfeld die Hotellerie und Gastronomie benachteiligen.

Berno-H. Feuring

Berno-H. Feuring

Es ist scheinbar so, dass nur wegen der guten Erziehung der Hoteliers und der Gastronomen dieses schlummernde Unrecht nicht lautstark vorgetragen wurde, oder noch besser, die Hotellerie und Gastronomie hat eine zu schwache Lobby. Jetzt ist die Chance dieses Unrecht zu beseitigen und ich bin sicher, dass die Verbände hier ihr möglichstes tun, dass von der Möglichkeit der Reduzierung der Steuersätze sofort Gebrauch gemacht wird. Eine Entscheidung in dieser Richtung könnte bei der nächsten Umfrage über das Geschäftsklima in der Hotellerie und Gastronomie zu interessanten Ergebnissen führen, denn diese dringend nötige Anpassung wäre eine sehr positive Unterstützung in der schwierigen Zeit, in der wir täglich von einbrechenden Belegungszahlen, Reduzierung der Durchschnittspreise und weiteren Horrorszenarien hören.

Es ist nur zu hoffen, dass die politischen Entscheidungsträger das immer staatstragende Verhalten der Hoteliers und Gastronomen würdigen und eine Entscheidung im obigen Sinne herbeiführen. Da Deutschland immer auch den Anordnungen aus Brüssel gefolgt ist, wird hoffentlich auch hier die politische Konzeption unterstützt, zumal die wirtschaftliche Belastung weit unter den Unterstützungsmaßnahmen, die die Bundesrepublik z.B. für die Autoindustrie tätigt, liegt.

Brüssel hat richtig gedacht, die Koalition in Berlin sollte das Konzept nicht zerreden, sondern vollziehen.“

Das Unternehmen Feuring in Mainz wurde 1959 gegründet. Feuring begleitet Kunden bei Hotelprojekten von der Idee, Marktanalyse und Konzeption über die Betreiberauswahl und Vertragsgestaltung, die Bauregie und Ausstattung bis zur schlüsselfertigen Übergabe und Investitionskontrolle. Bislang hat Feuring für Investoren und Hotelketten die Entwicklung von mehr als 400 First Class- und Luxushotels im In- und Ausland erfolgreich betreut. Das Finanzvolumen der aktuellen Projekte beträgt rund eine Milliarde Euro.

GASTROPOLITIK – Poltischer Meinungsbarometer im Gastgewerbe

Wenn am nächsten Bundestagswahl wäre, welche Partei würden Sie als Entscheider in Hotellerie und oder Gastronomie wählen?

Nehmen Sie teil: http://umfrage.gastropolitik.de
(Zeitdauer: 2 Minuten)

Diese Fachbefragung erfolgt erstmals im Superwahljahr 2009. Die Ergebnisse dienen dazu, um die politische Meinungsbildung unter den Top-Entscheidern in Gastronomie und Hotellerie darzustellen. Die Ergebnisse sind in der Onlineausgabe von “Top hotel” (www.tophotel.de) nachzulesen.

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Noch mehr Topsongs in der Gastro-Hitparade

Neuheit von der INTERNORGA Hamburg: Gastromusik.de erweitert Musikkanäle und Soundtechnik

Musik kommt heutzutage aus dem Internet. Auch in der gehobenen Gastro-nomie und Hotellerie nutzen immer mehr Betriebe das reichhaltige Angebot von gastromusik.de. Nun wurde zur internationalen Gastronomie-Fachmesse INTERNORGA Hamburg der Qualitäts-Musikdienst erweitert: Ab sofort steht ein elfter Musikkanal zur Verfügung. Zudem werden neue Settopboxen mit Stereolautsprechern angeboten.

Mit der richtigen Musik kommt jeder Barkeeper in Schwung

Mit der richtigen Musik kommt jeder Barkeeper in Schwung

„Unsere erweiterten Leistungen sind selbstverständlich zu den bisherigen Kosten erhältlich“, erläutert Frank Harreß, Geschäftsführender Gesellschafter von EBH Radio Software, Bremen, und Herausgeber von gastromusik.de „Zudem ergeben sich durch den Wechsel in einen günstigeren Gema-Tarif erhebliche Einsparungen für Gastronomen und Hoteliers“. Nutzer von gastromusik.de werden nun in den Gema-Tarif R I 2.1 eingestuft und erzielen damit zum Teil erhebliche Einsparungen.

Der neue Kanal von gastromusik.de ist stets bei großen Veranstaltungen mit passender Themenmusik einschaltbar. So gibt eigens für nationale und internationale Fußballturniere die passende Partybeschallung – oder „Tropical Music“ für heiße Sommertage. Damit wird das Soundangebot von gastromusik.de um ein wichtiges Segment erweitert – bisher bietet der Qualitätsdienst alle Topsongs der internationalen Charts sowie Spartenmusik wie Klassik, Jazz oder Wellness- und Chillout-Sounds. „Mit gastromusik.de ist die Gastro-Hitparade perfekt“, so Harreß. „Wir spielen täglich neue Songs ein und haben damit stets eine top-aktuelle Musikbibliothek.“

Neue Settopbox von gastromusik.de

Neue Settopbox von gastromusik.de

Neukunden von gastromusik.de erhalten eine erweiterte Settop-Box, die nun zwei Stereolautsprecher (einer davon abgesetzt) bietet. Das Gerät wird direkt ans Internet angeschlossen, ohne PC. Damit können auch rund 6.000 Internet-Radiosender eingespielt werden. Dies ist gerade für Weltmusik-Liebhaber wichtig. Die neue Settop-Box bietet auch einen Anschluss für externe Verstärker (wichtig für anspruchsvolle Musikanlagen) und einen SD-Card-Slot für das eigene Musikarchiv.

Über gastromusik.de: Herausgeber ist die EBH Radio Software GmbH aus Bremen. Das Unternehmen von Frank Harreß ist europäischer Marktführer für Radiosoftare und einer der führenden Lieferanten von Musikbibliotheken. Das EBH-Archiv umfasst mehrere hunderttausend Lieder und wird täglich erweitert. Gastromusik.de ist Deutschlands großes Internetportal mit elf unterschiedlichen Musikkanälen für jeden Anlass: von Slow-Pop bis Latino, von Klassik bis Lounge. Gleichermaßen für Hotels, Restaurants, Bowlingcenter und Szene-Treffs geeignet. Gastromusik.de ist für 44,90 Euro im Monat zu abonnieren. Nötig ist nur ein Internetanschluss. Weitere Informationen: www.gastromusik.de.

Deutsche Hoteliers verzeichnen immer mehr Onlinebuchungen

CHD Expert: Bei zwei Drittel der Hotel steigen elektronische Reservierungen stark

Onlinebuchungen nehmen stark zu: Auch die deutschen Hoteliers verzeichneten im vergangenen Jahr überdurchschnittliche Zuwächse bei Zimmerreservierungen per Internet, CRS und GDS. Für knapp 73 Prozent der Hoteliers stieg die Zahl der Buchungen über die eigene Hotel-Webpage. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert unter 221 Hotelbetrieben in ganz Deutschland hervor. Bei rund 81 Prozent der Befragten stieg auch die Zahl der Reservierungen über Buchungsportale und bei rund 58 Prozent die Zahl der Buchungen über CRS und GDS.

CHD Expert Grafik Hotel Buchungskanäle 2009

„Jedes fünfte Hotel erhält mittlerweise zehn Prozent ihrer Buchungen über elektronische Wege. Noch rund jedes zehnte Hotel erwirtschaftet ein Viertel aller Zimmerverkäufe über Internet & Co“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert (Deutschland) GmbH. Online ist stark auf dem Vormarsch: Zwölf Prozent der Hotels generieren sogar fast die Hälfte ihrer Reservierungen mit elektronischen Buchungskanälen. Die Zahl der Hotels, die immer stärker vom Internetumsatz abhängen, wächst stetig während sich die Zahl der Hotels ohne Internetzugang dem Nullpunkt nähert.

Das Thema Onlinebuchungen wird immer wichtiger. Über 78 Prozent der Hoteliers rechnen fest damit, dass die Zahl der Reservierungen über die eigene Homepage in diesem Jahr steigen wird. Steigerungen bei Buchungen über Portale erwarten immerhin noch rund 70 Prozent der Befragten. Nur wenige (2% bzw. 4%) gehen von Rückgängen bei Buchungen über die eigenen Webpages bzw. Buchungsportale aus.

Bei den Buchungsportalen führt HRS.de deutlich das Feld an. Für 59 Prozent der Befragten erbrachte der Kölner Dienstleister die meisten Buchungen im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: Bei rund 17 Prozent der Hoteliers war booking.com der wichtigste externe Umsatzbringer und bei rund acht Prozent hotel.de. Andere Buchungsportale wie hotels.com, venere.com und andere spielen nur eine Nebenrolle, bringen aber auch Geschäft.

Betrachtet man die verschiedenen Hotelsegmente bleibt HRS.de zwar stets der wichtigste Buchungspartner im Internet, doch die Gewichtung fällt unterschiedlich stark aus. So ist für rund 27 Prozent der Ferienhotels und knapp 22 Prozent der Individualhotels das Portal booking.com der wichtigsten Reservierungspartner. Bei Geschäftsreisen ist HRS.de deutlich der Sieger: Für 70 Prozent der Businesshotels ist das Kölner Portal die Nr. 1 bei Internetbuchungen. Auf Platz 2 liegt dann hotel.de (13%) und auf Platz 3 booking.com (11%).

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Hotelkassifizierung Deutschland/Österreich/Schweiz: Neue Hotelsterne ab 2010

Hotelleriesuisse, der Fachverband Hotellerie Österreich und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) haben anlässlich eines gemeinsamen Klassifizierung-Workshops in Wien ihre strategische Partnerschaft bei der Hotelklassifizierung auch formal besiegelt; wir berichteten bereits. „Mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent erlangt die Hotelklassifizierungskompetenz der drei Schwesterverbände damit eine neue Dimension“, erläutert Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses Deutsche Hotelklassifizierung.

Die Leitidee dieser strategischen Partnerschaft sei es, die Klassifizierungssysteme, deren Kriterien und Anwendung weiterzuentwickeln und neue Synergien zu schaffen. Dabei sollen die Normen, Instrumente und Charakteristiken der länderspezifischen Sternesysteme bestmöglich aufeinander abgestimmt werden, um eine noch höhere Vergleichbarkeit der Aussagekraft der Hotelsterne in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu erreichen.

Hotelklassifizierungs-Workshop

Besiegelten ihre strategische Partnerschaft beim Hotelklassifizierungs-Workshop am 24. März 2009 in Wien. Obere Reihe v.l.: Herbert Sidler (Präsident Expertengruppe Normenrevision Hotelleriesuisse), Helmut Otto (Vorsitzender Ausschuss Deutsche Hotelklassifizierung), Dr. Klaus Ennemoser, (Obmann Fachverband Hotellerie Österreich). Untere Reihe v.l.: Matthias Koch (Geschäftsführer Fachverband Hotellerie Österreich), Annette Stoffel (Geschäftsleiterin Klassifikation Hotelleriesuisse) und Markus Luthe (Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland).

Qualität und Transparenz als gemeinsame Nenner
Die drei Organisationen verbindet bereits heute eine ähnliche strategische Ausrichtung: An erster Stelle steht die Erhöhung der Transparenz auf dem Hotelmarkt für die Gäste. Die Angebots- und Servicequalität der Hotellerie soll ferner über spezielle Anreize gezielt gefördert werden. Schließlich soll die Hotelvermarktung vorangetrieben und das Image der Hotellerie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepflegt werden.

„Eine Harmonisierung der entsprechenden Normen, Instrumente und Spezialisierungen über Ländergrenzen hinaus verstärkt nicht nur die Attraktivität der Klassifizierungssysteme in den jeweiligen Ländern, sondern verhilft den an der Hotelklassifizierung teilnehmenden Hotels zu zufriedeneren Gästen und sichert Wettbewerbsvorteile“, zeigt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Ziele der verstärkten internationalen Zusammenarbeit auf.

Vorreiterrolle in Europa
Die Partnerverbände wollen die Hotelklassifikation in den nächsten Jahren konsequent weiterentwickeln. Die daraus resultierenden Kriterien sollen in der nächsten Revisionsperiode in den jeweiligen Ländern eingeführt werden. In Deutschland und Österreich wird dies im Jahr 2010, in der Schweiz im Jahr 2011 der Fall sein. Die gemeinsamen Normen sollen aber nicht nur mit Blick auf den deutschsprachigen Raum erarbeitet werden, sondern stehen als gemeinsame Basis ausdrücklich auch anderen europäischen Ländern offen. „Dabei ist es wichtig, dass die Harmonisierungsbestrebungen Raum für die Beherbergungsvielfalt und die ländertypischen Unterschiede lassen“, macht der Ausschussvorsitzende Otto deutlich.

Die Deutsche Hotelklassifizierung wird vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) seit dem Jahr 1996 angeboten und ist das offizielle Einstufungssystem für Hotels und Hotels garnis in Deutschland. Mehr als 7.600 Betriebe sind gegenwärtig in den fünf international anerkannten Sterne-Kategorien klassifiziert. Für die Gäste stellen die Hotelsterne eine verlässliche Orientierungshilfe bei der Hotelauswahl dar. Den teilnehmenden Beherbergungsbetrieben eröffnet die Hotelklassifizierung die Chance zur transparenten Positionierung ihres Leistungsangebotes.

http://www.hotelsterne.de

http://www.hotelsterne.at

http://www.hotelsterne.ch

http://www.hotelstars.org

Heinz Horrmann: Die Top10 der Hotel-Ärgernisse

Was macht ein gutes Hotel aus? Heinz Horrmann, der international renommierte Hotelkritiker, listet die häufigsten Ärgernisse auf, die ihm bei seinen weltweiten Hotelbesuchen (ohne Rücksicht auf Hotelsterne und –kategorien) negativ auffielen:

Heinz Horrmann: Immer an die Gäste denken!

Heinz Horrmann: Immer an die Gäste denken!

  • Schlangestehen beim Einchecken nach ermüdender Anreise und schlecht geschultes Personal an der Rezeption (im Milliarden-Dollar-Hotel Fontainebleau in Miami brauchte ich mehr als eine Stunde)
  • Suche nach dem Zimmer, weil der Gast nicht begleitet wird, Welcome ohne Herzlichkeit, der Gast nur als Nummer
  • Längere Wartezeiten auf das Gepäck (Standard-Limit für den Koffer-Service: 6 Minuten!)

Lesen Sie weiter bei “Top hotel”

Gastgewerbe: Mehrwertsteuerbelastung ist noch schlimmer als hohe Energiekosten

Aktuelle Fachbefragung von CHD Expert – Drei Viertel rechnen nicht mit einer Reduzierung der Mehrwertsteuer in diesem Jahr

Das Ringen um eine Senkung der Mehrwertsteuer geht weiter. In der Gastronomie und Hotellerie schwinden dagegen die Hoffnungen auf eine baldige Reduzierung der Umsatzsteuer auf sieben Prozent, für die seit einem Beschluss der EU-Finanzminister der Weg frei ist. Drei Viertel der Führungskräfte im Gastgewerbe rechnen nicht mehr mit einer Senkung in diesem Jahr. Die erst vor zwei Jahren auf 19 Prozent angehobene Umsatzsteuer ist für die meisten Gastronomen zu einer großen Belastung geworden. Für zwei Drittel der Befragten rangiert die Mehrwertsteuerbelastung als größtes Hindernis noch vor steigenden Energiekosten.

CHD Expert Grafik - Mehrwertsteuerbelastung

„Die Nachteile der hohen Mehrwertsteuerbelastung für die deutsche Gastronomie und Hotellerie sind immens“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Lebensmittel werden im Einzelhandel mit sieben Prozent besteuert, Snacks in der Gastronomie dagegen mit 19 Prozent. Und für die Gastronomiebetriebe ergeben sich echte wirtschaftliche Nachteile insbesondere im grenznahen Raum zu Frankreich, wenn für die Restaurants ab Mitte des Jahres oder Anfang 2010 der reduzierte Steuersatz von 5,5% gilt.“

Das Reizthema Mehrwertsteuer steht für alle Betriebsarten im Außer-Haus-Markt – Gastronomie, Hotellerie, Betriebsverpflegung, Catering – klar auf Platz 1 der wichtigsten politischen Themen. Dagegen stehen die allgemeine Steuerbelastung und bürokratische Regulierung auf Rang 3 bzw. 5 der Liste der größten Hindernisse für Foodservice-Unternehmen.

Die Entwicklung Energiekosten ist für knapp 60 Prozent der Topentscheider eine große Erschwernis. „In rund einem Drittel der Betriebe betragen die Aufwendungen für Heizung und Strom mittlerweile mehr als zehn Prozent des Gesamtbudgets“, so Lambracht. „Wie man diese Ausgaben in den energieintensiven Unternehmen begrenzen kann, ist mittlerweile eines der Top3-Managementthemen geworden.“

Die Wirtschaftkrise ist derzeit für nur rund 45 Prozent der Gastronomen eine große Hürde. Bei rund einem Viertel machen sich die hohen F&B-Beschaffungspreise zunehmend bemerkbar. Die erschwerte Kreditvergabe der Banken wird gerade einmal von knapp 22 Prozent der Topentscheider als große Erschwernis genannt.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Mehrwertsteuer-Debatte: Frankreich will Umsatzsteuer für Gastronomie senken

Quelle: Top hotel

Das Thema Mehrwertsteuersenkung bleibt heiß: In Frankreich soll die Umsatzsteuer für die Gastronomie um 14,1 Prozentpunkte reduziert werden. Medienberichten zufolge soll der neue Steuersatz 5,5 Prozent betragen. Allerdings müssten die Gastbetriebe zusichern, die Preise zu senken und sich für Arbeitsplätze einzusetzen, heißt es. Wann die beabsichtigte Mehrwertsteuersenkung gelten soll, ist nicht bekannt. Bislang müssen französische Gastronomiebetriebe 19,6 Prozent Mehrwertsteuer abführen.

Die deutsche Bundesregierung dagegen will am aktuellen Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie festhalten. Zwar soll eine Senkung in das Wahlprogramm von CDU und CSU aufgenommen werden, heißt es. Dies ist jedoch nicht einer Absichtserklärung, einen niedrigeren Umsatzsteuersatz für die arbeitsintensive Branche einzuführen, gleichzusetzen. Die Mehrwertsteuer war erst Anfang 2007 von 17 auf 19 Prozent erhöht worden.

Unlängst hatte Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) seine Blockadehaltung gegenüber einer EU-weiten Senkung der Mehrwertsteuer aufgegeben. Den gemeinsamen Beschluss der EU-Finanzminister ingnorierte er aber; wir berichteten.

CHD Expert Studie: Jedes fünfte Tophotel will 2009 modernisieren

Trotz Krise wird in der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie kräftig investiert. 25 Prozent der deutschen Top-Häuser will mindestens einen Teil ihrer Gästezimmer modernisieren. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte jeder fünfte Hotelier (Komfort/First Class/Luxus) Renovierungen eingeplant; drei Viertel der geplanten Investitionen wurden auch 2008 durchgezogen. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe der Hotelmodernisierungs-Studie „Hotel Upgrade 2009“ des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg,  hervor.

„Die Hoteliers fackeln nicht lange: Fast 70 Prozent der Modernisierungen bei Gästezimmern werden noch im ersten Halbjahr begonnen“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Dass dies auch so durchgezogen wird, zeigt die Analyse der Modernisierungsvorhaben von 2008: lediglich rund sieben Prozent der Renovierungsbudgets wurden auf dieses Jahr verschoben.“ Auch beim Umfang der Zimmerrenovierungen werden die Hoteliers klotzen statt kleckern: 13 Prozent nehmen sämtliche Gästezimmer in Angriff. Rund ein Drittel der Hoteliers werden mehr als ein Viertel der Zimmer renovieren.

CHD Expert Grafik - HOTEL UPGRADE 2009

Neue Matratzen braucht das Land
Gute Matratzen sind das A und O der Gästebetten – daher werden 47 Prozent der Komfort-, First-Class- und Luxushotels mit Renovierungsabsicht in diesem Jahr ihre Betten erneuern. Komplett neue Bettgestelle werden von 41 Prozent angeschafft und den Kauf neuer Bett-Textilien haben noch rund 38 Prozent der Investoren fest eingeplant.

Herde stehen bei Technikinvestitionen im Vordergrund
Über acht Prozent der Hoteliers haben auch größere Investitionen in der Küchentechnik budgetiert. Rund die Hälfte plant den Kauf von weiteren Geräten, die andere Hälfte will Ersatzgeräte einbauen lassen. Bei ihren Investitionsvorhaben stehen Herde (55%) klar im Vordergrund. Es folgen: Spültechnik (40%), Kühltechnik (40%), Mikrowellen (35%), und Heißluftdämpfer (35%).

CHD Expert Grafik - HOTEL UPGRADE 2009

Neue Sitzmöbel für die Hotelrestaurants
Knapp neun Prozent aller Hoteliers erneuern in diesem Jahr auch ihre Restaurantausstattung. Im Fokus stehen neue Tisch und Stühle (80%). Neues Tischporzellan sowie Gläser und Bestecke sind dagegen bei rund 38 Prozent der Modernisierungsvorhaben geplant. „Aber etliche Hotels greifen noch tiefer in die Tasche und investieren in kostenintensive Geräte und hochwertige Restaurantausstattungen“, erläutert Lambracht. Rund fünf Prozent aller Hotels haben den Kauf von großen Kaffespezialitätenautomaten und Espressomaschinen in der Planung. Weinklimaschränke und Zigarren-Humidore stehen dagegen nur bei einer Minderheit auf der Agenda.

Moderne Tagungstechnik gefragt
Perfekt ausgestattete Tagungsräume sind für den Großteil der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels essentiell. Rund acht Prozent der Häuser nutzen dieses Jahr trotz erheblicher Tagungsstornierungen für Modernisierungen von Tagungstechnik (38% der Vorhaben) und Möbeln (28%). Ein Drittel der Budgets werden sowohl für neue Tagungstechnik als auch für –möbel eingesetzt.

Wellness-Investitionen auf hohem Niveau
„Beim Thema Wellness & Fitness gibt es nachwievor Nachholbedarf in der deutschen Tophotellerie“, so Lambracht. So kündigten nun über sechs Prozent der befragten Hoteliers an, erstmals einen Wellness-Bereich einrichten zu wollen. Mehr als doppelt so viele Häuser wollen ihren bestehenden Wellness-Bereich erweitern bzw. umbauen.
Auch in den übrigen Sektoren herrscht eine rege Investitionstätigkeiten in der Komfort-, First-Class- und Luxushotellerie. 15 Prozent der Betriebe planen Ausgaben überwiegend in Hotel-TV-Systeme und drahtlose Internetübertragung (W-LAN), Reservierungstechnologie (Onlinebuchung), moderne Lichttechnik und zeitgemäße Heizungen.

Investitionsbudgets klar begrenzt
Der Großteil der Investitionsbudgets bleibt in diesem Jahr fünfstellig: knapp 60 Prozent der Budgets umfassen unter 100.000 Euro. Bei 22 Prozent der Modernisierungs-vorhaben werden bis zu einer Viertelmillion Euro aufgebracht, bei über neun Prozent sogar bis zu einer halben Millionen Euro. Über eine Million Euro Renovierungsbudget wenden knapp über fünf Prozent der Tophotels auf.

Für die Studie „Hotel Upgrade 2009“ wurden Anfang März diesen Jahres 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich.

“Hotel Markt Bulletin” wird erweitert

Fachinformation von tophotelprojects.com über internationale Hotelprojekte nun mit mehr Umfang und englischer Ausgabe

Die Zahl der Hotelprojekte nimmt weiterhin zu – Aktuelle Marktinformationen über die neuesten First-Class- und Luxus-Hotelprojekte bietet der Newsletter „Hotel Markt Bulletin“. Die vierteljährlich erscheinende Publikation von tophotelprojects.com®, der führenden Onlinedatenbank für Top-Hotelprojekte, listet ausgewählte Projekte auf und stellt herausragende Projekte vor. „Hotel Markt Bulletin“ (PDF-Dokument) kann kostenfrei unter www.hotelmarkt-bulletin.de bestellt werden.

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„Unsere Fachpublikation wurde nun im Umfang erweitert und erscheint nun auch in einer englischen Sprachversion“, sagt Rolf W. Schmidt, Gründer von tophotelprojects.com. Auf nunmehr acht Seiten werden wichtige Markttrends und –daten publiziert nebst Gastbeiträgen von einem internationalen Hotelprojektentwickler und einem Hotelmaklerunternehmen. Nachwievor sehr bleibt bei den Lesern ist die Presseschau – eine Sammlung interessanter Beiträge aus Wirtschafts- und Fachmedien.

Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 3.100 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.

Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com/de
www.chd-expert.de

„Top hotel“: Neue Regeln für die Vergabe von Hotelsternen

Die deutsche Hotelklassifizierung wird derzeit vom Dehoga Bundesverband, Berlin, komplett überarbeitet und den Hotelsterne-Systemen in Österreich und der Schweiz angeglichen.

Schon Anfang 2010 könnten die neuen Kriterien für die Vergabe von Hotelsternen in Kraft treten. Dies berichtet die Fachzeitschrift “Top hotel” in ihrer Onlineausgabe. Gleichzeitig bemühen sich der Dehoga Bundesverband und der Brüsseler Branchen-Dachverband Hotrec darum, auch auf europäischer Ebene eine Angleichung der zum Teil sehr unterschiedlichen Hotelkategorien zu erreichen. So wurde erst Anfang 2009 in Frankreich ein neues Klassifikationssystem eingeführt, das dort nun erstmals auch Fünf-Sterne-Hotels erlaubt. “Wir sind mit der Harmonisierung der Hotelklassifizierungen in Europa auf einem guten Weg und erzielen Fortschritte, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen”, so Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und Vorsitzender des Hotrec-Qualitätsausschusses.

Wichtige Kriterien für den Relaunch der Hotelsterne sind zum einen die Gästewünsche und -erwartungen. Grundlage hierfür ist eine repräsentative Studie, die von TNS Infratest im Auftrag des Dehoga Bundesverbandes und des Fachverbandes Hotellerie Österreich erhoben wurde. Demnach sind vor allem ein hochwertiges Bett und Sauberkeit im Gästebad die wichtigsten Faktoren für zufriedene Gäste. Details der Befragung wurden bereits Ende vergangenen Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Dehoga Bundesverband ließ die Gästewünsche bereits 1998 und 2003 überprüfen.

Zum anderen soll bei der neuen Hotelklassifizierung auch die Servicequalität eine wichtige Rolle spielen. Beurteilt wird diese bereits seit Anfang des Jahres in 15 von 16 deutschen Bundesländern mit dem „Q“-Gütesiegel für Qualitätsmanagement. „Dies könne in der einen oder anderen Form bei der Hotelklassifizierung honoriert werden“, so Luthe. Darüber hinaus ist geplant, auch bei den sogenannten harten Faktoren die Kriterien den Marktveränderungen anzupassen, beispielsweise im Bereich Wellness.

Die Neuregelung der Kriterien erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und dem Verband Hotelleriesuisse. In Österreich soll der neue Kriterienkatalog zum 1. Januar 2010 in Kraft treten; in der Schweiz soll das System ein Jahr später relauncht werden. „Wir haben alle erkannt, dass es bei der Hotelklassifizierung wichtig ist, über den Tellerrand zu blicken“, bekannte Matthias Koch, Geschäftsführer des Fachverbandes Hotellerie der WKO. Einer europaweiten Angleichung der Hotelklassifikation steht er jedoch skeptisch gegenüber: „Das kann man nicht übers Knie brechen.“

Gerade Luxushotels beklagen, dass die Klassifizierung „Fünf-Sterne“ bzw. „Fünf-Sterne-Superior-Hotel“ im europäischen Vergleich sehr variiert. Zudem gibt es in manchen Ländern gar keine offizielle Hotelklassifizierung, zum Beispiel in Norwegen. Etliche Top-Betriebe verzichten deshalb auf offizielle Hotelsterne. Ein weiterer Grund dafür ist aber auch die Taktik beim Umgang mit dem sogenannten Pharma-Kodex.

Mit den neuen Kriterien für seine Hotelsterne hofft der Dehoga Bundesverband, weitere Beherbergungsbetriebe für die Klassifizierung gewinnen zu können. Derzeit sind bundesweit rund 40 Prozent der insgesamt 21.000 Hotels und Hotels garnis klassifiziert. Zum Vergleich: In Österreich nutzen 75 Prozent der Hotels die Sterne, die dort bereits 1958 eingeführt wurden.

Originalbeitrag mit Links:
http://www.tophotel.de/index.php?hotelsterne-werden-ueberarbeitet-neustart-2010

„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehnmal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

Weitere Informationen:
http://www.tophotel.de
http://www.lebensmittelpraxis.de

Xing.com: Fachgruppe „Hotellerie“ mit nun über 11.000 Mitgliedern

Das Onlinenetzwerk xing.com gewinnt weiter an Bedeutung. Die Fachgruppe „Hotellerie“ umfasst nun über 11.000 Mitglieder, von denen etliche tausend regelmäßig aktiv sind. Die Onlineplattform wird von der Redaktion der Fachzeitschrift “Top hotel” unterstützt und ist Forum für Fachdiskussionen, Stellenangebote und Suchen nach Kooperationspartnern. Zudem werden den Forummitgliedern interessante Hintergrundinformationen vorab per internem eMail-Newsletter zugestellt.

Fachforum HOTELLERIE bei xing.com

Fachforum HOTELLERIE bei xing.com

Die Onlinenetzwerkarbeit ist auch unter  Führungskräften etabliert, die so zum Beispiel nach neuen Mitarbeitern oder auch neuen beruflichen Herausforderungen suchen. Die Mitgliedschaft im Fachforum „Hotellerie“ ist kostenfrei. Das moderne Social Networking kann auch ohne Premiummitgliedschaft bei xing.com (wenn auch mit eingeschränkten Funktionen) genutzt werden.

Xing.com (früher: OpenBC.com) ist das führende Businessnetzwerk in Europa und zählt derzeit rund sieben Millionen Mitglieder, von denen ca. 550.000 Premiumuser sind. Die Xing AG mit Hauptsitz in Hamburg ist seit Ende 2006 börsennotiert.

Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum

Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6% (Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro. (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

  • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
  • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
  • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
  • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
  • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
  • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

Lesen Sie weitere Daten unter:
http://www.chd-expert.de/zahl_des_monats.php

Mis en place im Gourmetrestaurant

Mis en place im Gourmetrestaurant

Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.

Erste Hotelstudie anlässlich der Internorga: Kleine und mittelständische Hotels vorsichtig optimistisch

Mehr als die Hälfte der kleinen und mittelständischen Hotels wollen 2009 mindestens so viel investieren wie im Vorjahr. Das geht aus der Studie „Hotelinvest 2009“ hervor, die erstmals das Investitionsverhalten in der Hotellerie im 1- bis 3-Sterne-Bereich untersucht. Auftraggeber der Erhebung anlässlich der internationalen Fachmesse Internorga 2009 sind die Hamburg Messe und Congress GmbH sowie der Matthaes Verlag aus Stuttgart. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet ihre Tore vom 13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände. In den neuen Hallen B5 und B7 finden Hoteliers die gesamte Bandbreite an Produkten, Konzepten und Dienstleistungen zur Einrichtung und Ausstattung ihrer Häuser.

Die Stimmung in der Branche scheint trotz der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise verhalten optimistisch zu sein. Darauf weisen die Ergebnisse der Studie „Hotelinvest 2009“ hin. Die Untersuchung zeigt die aktuelle Situation sowie Entwicklungstendenzen und Trends im Investitionsverhalten der kleinen und mittelständischen Hotellerie in Deutschland auf. Demnach sind die befragten Hoteliers mit dem zurücklegenden Jahr mehrheitlich zufrieden: Rund 70 Prozent stufen ihre wirtschaftliche Lage 2008 als gleich oder besser ein als im Jahr zuvor. Der Ausblick für 2009 fällt vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise zwar verhaltener aus, aber immer noch erwarten mehr als die Hälfte (53,4 Prozent), dass es ihnen am Ende dieses Jahres mindestens so gut geht wie Ende 2008.

Die Mehrzahl der befragten Hoteliers (53,5 Prozent) will in diesem Jahr genauso viel wie 2008 oder mehr in die Ausstattung, Renovierung oder Modernisierung ihrer Häuser investieren. Oberste Priorität genießt dabei die Modernisierung der Gästezimmer (20,8 Prozent), gefolgt von den Sanitäreinrichtungen (15,3 Prozent) und den Außenanlagen (11,3 Prozent). Auf den weiteren Plätzen liegt die Haustechnik (9,1 Prozent), die Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (8,1 Prozent), Umweltsysteme (7,4 Prozent), Housekeeping und Wäsche (6,8 Prozent) sowie Küchentechnik und -ausstattung (6,6 Prozent).

Als wichtigste Anschaffungen für das Gästezimmer werden Mobiliar und Einrichtungsgegenstände (29,5 Prozent) sowie Teilrenovierungen (24 Prozent) genannt. Im Sanitärbereich steht die Teilrenovierung (35,6 Prozent) an der Spitze vor der Badeinrichtung (20,5 Prozent) und der Komplettrenovierung (15,1 Prozent). Im Außenbereich geht es den Hoteliers vor allem um die allgemeine Gestaltung (36,8 Prozent), eine Teilrenovierung (19,3 Prozent) sowie Mobiliar (10,5 Prozent). Bei der Technik legen sie den Fokus in allen Bereichen auf energieeffiziente Geräte und Anlagen, um langfristig den Energieverbrauch und damit auch die Betriebskosten zu senken. Allgemein wird bei zwei Dritteln der Befragten (65,7 Prozent) das Thema „Energieeffizienz“ bei anstehenden Investitionen stärker berücksichtigt.

Fast drei Viertel planen Ausgaben von bis zu 100.000 Euro. Auf ein Budget von bis zu 300.000 Euro können 8,4 Prozent zurückgreifen, während sieben Prozent der Befragten 2009 sogar mehr als 300.000 Euro investieren wollen. Hierbei handelt es sich vor allem um geplante An- und oder Neubauten.

Für die Studie „Hotelinvest 2009“ hat die Unternehmensberatung Treugast Ende vergangenen Jahres 204 Inhaber, Geschäftsführer und Direktoren von Hotels mit ein bis drei Sternen befragt, darunter vor allem Stadthotels und Ferienhotels. Zur Vertiefung und Ergänzung wurden außerdem 21 Interviews mit Zulieferern, Dienstleistern und Ausstattern der Hotelbranche geführt. Die zusätzlich befragten Experten bestätigen die Aussagen der Hoteliers. Sie weisen außerdem darauf hin, dass besonders in der Individualhotellerie hohe Investitionen für die Spezialisierung und Individualisierung der gastorientierten Bereiche wie Zimmer und Bad getätigt würden. Markenhotels hingegen setzten verstärkt auf die einheitliche und standardisierte Gestaltung dieser Räumlichkeiten, um Einkaufssynergien zu generieren.